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Verschiedenes 

Milliardenloch für den Schutz der biologischen Vielfalt

Umweltverbände zum Start der Weltnaturkonferenz: Bundesregierung muss finanziellen Beitrag zum globalen Schutz der Artenvielfalt erhöhen

Berlin, 10.10.2021: Zum Auftakt der Weltnaturkonferenz am 11. Oktober in China fordern deutsche Umweltverbände von der Bundesregierung den Beitrag zur internationalen Biodiversitätsfinanzierung auf mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr zu erhöhen, um das größte menschengemachte Artensterben der Erdgeschichte aufzuhalten. Noch klaffe global eine gewaltige Lücke von geschätzten 700 Milliarden Euro, um den dramatischen Artenverlust und die rasant fortschreitende Naturzerstörung aufzuhalten, so die Verbände. Industrienationen wie Deutschland haben mit ihrem enormen ökologischen Fußabdruck eine besondere globale Verantwortung und müssen auch andere Länder beim Schutz der Artenvielfalt unterstützen.

Aktuell beteiligt sich Deutschland jährlich mit rund 800 Millionen Euro an internationalen Arten- und Naturschutzprojekten. Dem gegenüber stehen rund 67 Milliarden Euro, die die Natur schädigen. Diesen Betrag gibt Deutschland jedes Jahr zuhause für umwelt- und naturschädigende Subventionen aus, wie in der Landwirtschaft und der Fischerei. Nicht-nachhaltige Landnutzung und die Übernutzung natürlicher Ressourcen sowie die Produktions- und Konsummuster in den reichen Industrieländern gehören zu den größten Verursachern des Verlustes von Arten und Lebensräumen. Politische Rahmenbedingungen, internationale Handelspolitik und Steuergelder sollten deshalb unbedingt eine naturfreundliche Nutzung von Land- und Meeresökosystemen im In- und Ausland fördern, statt weiterhin Ökosysteme zu zerstören.

Beim ersten Teil der Weltnaturkonferenz COP15 in Kunming, China, treffen sich Regierungsvertreter:innen aus aller Welt virtuell, beim zweiten Teil im April des kommenden Jahres auch persönlich, um über ein neues Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten – vergleichbar mit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz. Ziel ist es, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Auch wegen der fehlenden Finanzierung laufen die Verhandlungen bisher jedoch stockend. Weitreichende Finanzierungszusagen würden den dringend nötigen Schwung geben, um das neue Abkommen mit ehrgeizigen Zielen verabschieden zu können.

Für unsere Lebensgrundlagen sind Biodiversitätsverlust und die Klimakrise die größten Herausforderungen, so die Verbände. Beide Krisen sind menschengemacht, befeuern sich gegenseitig und können nur gemeinsam gelöst werden. Um beiden Krisen gleichzeitig begegnen zu können, braucht es konsequenten Schutz noch bestehender und die Wiederherstellung bereits zerstörter Land- und Meeres-Ökosysteme, die wichtige CO2-Speicher sind. Gesunde, artenreiche Lebensräume sind Verbündete im Kampf gegen die Erderhitzung.

Die Biologische Vielfalt ist die Basis für unser Wohlergehen, unsere Gesundheit und unseren Wohlstand. Unsere Nahrungsmittelversorgung hängt von gesunden, artenreichen Ökosystemen ab. Wissenschaftlichen Studien legen nahe, dass sich der ökonomische Wert für die Leistungen unserer Ökosysteme mit 125 bis 140 Billionen US-Dollar pro Jahr bemessen ließe - mehr als eineinhalb-mal so viel wie die gesamte Wirtschaftsleistung in der Welt. Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) warnt vor dem Verlust dieser Ökosystemleistungen sowie von einer Million Tier- und Pflanzenarten in den nächsten zehn Jahren.

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Verschiedenes 

DER FISCHER UND SEINE SCHAFE

DER FISCHER UND SEINE SCHAFE
Norbert Fischer inmitten seiner Schafe (c) TMBW / Udo Bernhart

Mehr als 250 Tiere leben mit Norbert Fischer auf seinem Hof in Langenburg in Hohenlohe. Aus ihrer Milch stellt der Schäfer feinen Schafmilchkäse in Handarbeit her

Wütend stampft sie auf und erzeugt dabei eine kleine Staubwolke. Unbeeindruckt blickt Norbert Fischer in ihre funkelnden Augen. Mit dem kleinen Turm aus Heu, der auf ihrem weißen Lockenschopf thront, sieht seine Kontrahentin wirklich nicht sehr einschüchternd aus. „Dann gehe ich dir mal lieber aus dem Weg“, gluckst Norbert gut gelaunt, macht ein paar Schritte zurück und steigt wieder über den Holzzaun aus dem Gehege. Die alte Schafdame, die Norbert soeben erfolgreich von ihrem Frühstück vertrieben hat, taucht mit ihrem Kopf in den Heuhaufen und beginnt zu fressen. Sie ist nicht das einzige Schaf, das ein kleines Proviant-Hütchen mit sich herum trägt. Unnötig, warten da draußen doch die saftigen Weiden Hohenlohes auf sie.

Norbert Fischers Demeter-Hof liegt zwischen Feldern und Wiesen im Nordosten Baden-Württembergs. Anfang der 1980er-Jahre pachtete der gebürtige Nürnberger einen kleinen Hof in Langenburg, kaufte zwei Schafe und begann, Käse herzustellen. 20 Jahre und 250 Schafe später erwarb er ein großes Stück Land oberhalb der Stadt und baute seinen Hof. Mit großer Scheune, einer Käserei, einem Hofladen und Wohnhaus. Alles aus Holz und Glas, mit bunten Blumenwiesen auf den Dächern und viel Liebe in jedem Winkel.

Ein eingespieltes Team

„Lauf links“, schallt Norberts Stimme über die Wiese. Ed schießt tief geduckt um die Herde herum und scheucht ein paar trödelnde Wollknäuel vorwärts. Auf das Kommando „Rechts raus!“ rennt der Border Collie zu einer kleinen Schaf-Reisegruppe, die gerade eine Exkursion in den Wald unternehmen will. Es sind nur wenige hundert Meter vom Stall bis zur großen Weide. Trotzdem ist Ed in kürzester Zeit vom taufeuchten Gras durchnässt, das er auf Norberts Rufe wie eine schwarz-weiße Dampflok durchpflügt.

„Lie down.“ Hechelnd plumpst Ed in das Gras. Auf der Weide beginnen die Schafe gierig, das frische Grün auszurupfen. Als schwarz gekleideter Riese sticht Norbert aus der Masse heraus und blickt versonnen über das grüne Jagsttal auf das Schloss Langenburg. „Zum Glück steht von der Aussicht nichts in den Reiseführern“, murmelt er leise und krault ein gehörntes Schaf, das sanft an seinem Ärmel knabbert.

Mediterraner Käse aus Hohenlohe

Schwarze Kutte aus, weiße Schürze an – Norbert betritt die feuchtwarme Käserei. Heute macht er Robiola, einen feinen italienischen Weichkäse, den er auf dem Wochenmarkt verkauft. Dafür erhitzt er die morgenwarme Schafmilch und bringt sie mit Lab, einem Enzym aus dem Schafmagen, zum Stocken. Hätte die Milch gewusst, was jetzt auf sie zukommt, wäre sie heute Morgen lieber im Schaf geblieben. Denn nun wird sie zerschnitten, 20 Minuten lang durcheinander gewirbelt und dann auch noch durch die Luft geschleudert.

Die götterspeise-ähnliche Käsemasse schneidet Norbert mit zwei Käseharfen – quadratischen Metallgestellen, die wie eine Harfe mit Metallsaiten bespannt sind – einmal quer und einmal längs durch. Dadurch löst sich die Molke vom sogenannten Käsebruch. Das anschließende Rühren treibt immer mehr Flüssigkeit aus dem Käse und lässt ihn fester werden. Um zu testen, ob der Bruch fest genug ist, legt Norbert ein paar Würfel auf seine Handfläche und lässt sie auf und ab wippen. Die Konsistenz scheint gut zu sein, denn mit einem zufriedenen Nicken beginnt der Schäfer, den Bruch in die viereckigen Käseformen zu füllen. Um auch den letzten Rest Molke aus dem Käse zu vertreiben, stellt Norbert die kleinen Formen, eine nach der anderen, mit einem lauten Knall auf den Kopf.

Nicht alles ist Käse

Wie er all das gelernt hat? Wenn Norbert ein Käse gut schmeckt, liest er sich in seine Herstellung ein und probiert herum, bis alles passt. In den vergangenen 30 Jahren sind so unter anderem aromatischer Pecorino, sanft schmelzender Camembert und kräftiger Blue-Grey in sein Käseportfolio gekommen. Zwölf Sorten sind es insgesamt, die in den drei Kammern neben der Käserei, Reihe über Reihe, reifen.

Norbert ist es wichtig, eine große Auswahl anbieten zu können. Wenn seine Kunden erst mal von seinen feinen Milchprodukten gekostet haben, kommen sie wieder. Denn anders als oftmals erwartet, schmeckt die Schafmilch nicht wie Ziegenmilch. Sie ist neutral, in etwa vergleichbar mit Kuhmilch, nur etwas weicher, da sie einen höheren Fettgehalt hat. Dadurch eignet sich die Schafmilch auch besonders gut für die Herstellung von Eiscreme.

Himbeer-, Kaffee- und Schokoladeneis, aber auch ausgefallene Sorten wie Molke-Ingwer und Roque-Blue-Birne stellt Norbert ebenfalls in Handarbeit her. In der kleinen Kühltruhe im Hofladen stapelt sich das Eis in verschieden großen Portionstöpfen. Am Wochenende können die Gäste das Eis als Kugeln im Becher oder in der Waffel mitnehmen – und irgendwann bestimmt auch in dem Hofcafé genießen, von dem Norbert schon lange träumt.

Schäfchen zählen

Nachdem er alle 250 Schäfchen sicher zurück in die Scheune gebracht hat, bereitet Norbert den Stall für die Nacht vor. Knirschend lässt er die Heugabel über den Boden schaben, schultert eine große Portion Heu und steigt über den Holzzaun. Jetzt ist der Andrang der müden Schafe nicht mehr ganz so groß wie noch am Morgen. Keines braucht jetzt noch ein Proviant-Hütchen. Das werden sie sich erst morgen früh wieder aufsetzen, für den kurzen Weg zu den saftigen Weiden Hohenlohes.

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Verschiedenes 

NABU: Höchststand an illegalen Wolfstötungen

Schulte: Kriminelle Selbstjustiz gegenüber streng geschützten Wildtieren muss Konsequenzen haben

Berlin – Mit dem Fund von drei erschossenen Wölfen in Mecklenburg-Vorpommern ist 2021 ein Höchststand an illegalen Wolfstötungen erreicht: Schon insgesamt elf Wölfe wurden in Deutschland dieses Jahr ohne rechtliche Genehmigung getötet. 2020 waren es acht illegale Tötungen, 2019 und 2018 jeweils neun. Dazu kommt eine vermutlich hohe Dunkelziffer.

Ralf Schulte Fachbereichsleiter Naturschutzpolitik vom NABU Bundesverband stellt klar: „Jede dieser Tötungen ist eine Straftat und muss strafrechtlich verfolgt werden. Diese kriminelle Selbstjustiz gegenüber streng geschützten Tieren muss Konsequenzen haben. Eine Mitverantwortung hat aus NABU-Sicht auch eine politische Diskussion, die den Abschuss von Wölfen als Allheilmittel zur Lösung der Herdenschutzherausforderungen darstellt. Gleiches gilt für Versuche von Wolfsgegnern, die Tötung von Wölfen auf die Ebene von Notwehr-Maßnahmen zu stellen. „Solange die alten Ausrottungsgründe nach wie vor wirksam sind,“ so Schulte weiter, „sind wir von einem guten Erhaltungszustand des Wolfs in Deutschland meilenweit entfernt. Die Politik muss den Fokus auf Unterstützung im Herdenschutz zu legen, anstatt immer wieder Bejagung von Wölfen in Aussicht zu stellen – die derzeit rechtlich ausgeschlossen und praktisch nicht sinnvoll ist.“

Seit Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 wurden insgesamt 64 Wölfe illegal getötet, Tendenz steigend. Kaum einer dieser Fälle konnte aufgeklärt werden, in den Ländern fehlt es an Fachstellen für Artenschutzkriminalität, die immer noch unter Kavaliersdelikten laufen. Nicht nur Wölfe sind von illegalen Handlungen betroffen, auch Luchse werden immer wieder getötet aufgefunden, ebenso wie etliche Greifvögel. Der NABU fordert deshalb verstärkte Anstrengungen in den Landeskriminalämtern, gegen widerrechtliche Tötungen von geschützten Wildtieren stärker vorzugehen.

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

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Veranstaltungen 

Waldpädagogik Karlsruhe bietet im Oktober und November neue Termine an

Waldpädagogik Karlsruhe bietet im Oktober und November neue Termine an
Umgestürzte Eschen im Stadtwald Karlsruhe / Foto Forstamt Stadt Karlsruhe

Bei kostenfreien Spaziergängen über Karlsruher Wäldern informieren

Wissenswertes rund um die Karlsruher Wälder erfahren Interessierte bei den Veranstaltungen, welche die Waldpädagogik des Forstamts im Oktober und November anbietet. Die Termine sind kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich.

Informativer Spaziergang zur Sicherheit im Wald
Durch die Trockenheit der vergangenen Jahre sind im Wald viele Bäume abgestorben oder geschwächt. Es besteht die Gefahr, dass sie bei Sturm umkippen oder Totholzäste abwerfen. Bäume an öffentlichen Wegen müssen daher sorgfältig auf ihre Vitalität geprüft werden. Wie dies funktioniert, das erfahren interessierte Waldbesuchende am Freitag, 15. Oktober, ab 15:30 Uhr bei einem Spaziergang durch den Hohenwettersbacher Wald mit dem Verkehrssicherungsexperten Sebastian Hecker.

Am Samstag, 16. Oktober, zeigen die Forstleute von 10 bis 14 Uhr, wie Spiele aus Grünholz selbst hergestellt werden können. Den herbstlichen Wald erleben Naturbegeisterte bei einem Spaziergang am Freitag, 22. Oktober, ab 15 Uhr im Oberreuter Wald, am Samstag, 23. Oktober, stehen dann unter dem Motto "Wie im Schlaraffenland – Kulinarischer Genuss vom Waldesrand" essbare Waldpflanzen im Fokus.

Termine zur Holzernte im November
Am Samstag, 6. November, können Interessierte im Hardtwald selber ausprobieren, wie Bäume in früherer Zeit gefällt wurden. Hierzu wird Revierförster Martin Kurz historische Werkzeuge zur Verfügung stellen und den Gebrauch erklären.

Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten werden Bäume aus dem Wald entnommen. Wie diese ausgewählt und gefällt werden, wird am Samstag, 13. November, vormittags von Forstwirten der Stadt Karlsruhe im Bergwald demonstriert.

Anmeldung per E-Mail oder Telefon erforderlich

Für alle diese kostenfreien Veranstaltungen ist eine Anmeldung bei der Waldpädagogik Karlsruhe erforderlich, entweder telefonisch unter 0721 133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de. Dabei wird auch der genaue Treffpunkt mitgeteilt.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Besonderheiten des Japangartens entdecken

Gartenbauamt veranstaltet Führung / Anmeldung erforderlich

Das Gartenbauamt lädt für Sonntag, 17. Oktober, um 10:30 Uhr zu einer Führung durch den Japangarten ein. Treffpunkt ist der Eingang Nord des Zoologischen Stadtgartens bei der Nancyhalle. Bei der Führung durch einen der ältesten japanischen Gärten Deutschlands wird seine ereignisreiche Entwicklungsgeschichte anhand verschiedener original japanischer Ausstattungselemente im Garten beleuchtet.

Eine weitere Besonderheit ist der alte und vielfältige japanische Gehölzbestand, oftmals ein Gastgeschenk japanischer Besucherdelegationen an die Stadt Karlsruhe. Die Führung wird durch Horst Schmidt, ehemaliger Leiter des Gartenbauamts und Autor des 2014 erschienenen Buches "Der Japangarten in Karlsruhe", betreut. Schmidt hat allerhand spannende Geschichten rund um dieses besondere Kleinod zu erzählen. Neben historischen Gegebenheiten wird viel Wissenswertes zur japanischen Gartengestaltung und -philosophie vermittelt.

Die Führung selbst ist kostenfrei, jedoch ist eine separate Anmeldung neben dem Erwerb der Eintrittskarte über das Online-Ticketbuchungssystem im Vorfeld erforderlich. Alternativ können sich Interessierte auch an den Kassen zur Führung anmelden.

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Veranstaltungen 

Agri-Photovoltaik und Wasserstoff für Klimaschutz und Energiewende konkret

Am Samstag, 9. Okt. 2021 von 11:00 bis 12 Uhr findet in Denzlingen nahe dem Stadion am Einbollen gegenüber dem Heidach-Stüble eine öffentliche Vorstellung der Demonstrationsanlage zur Agri-Photovoltaik statt. Diese Solarstromerzeugung über weiterhin landwirtschaftlich genutztem Boden wird vor Ort vorgestellt von Kawan Amelung und Josephine Schwenke, beide von der Gruppe Agrivoltaik des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg i.Br..

Am Freitag, 15. Okt. 2021 um 17.00 Uhr mit Einlass ab 16:40 Uhr startet in Freiburg i.Br. im Bürgerhaus Zähringen, Lameystr. 2, die 2-stündige öffentliche Vortragsveranstaltung zu "Wasserstoff: Klima-prima-Energiewende konkret" zum Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff:

Über "Wasserstoff: zur Energiewirtschaft und Wärmeversorgung von Gebäuden mit Schwerpunkt Wasserstoff" berichtet dazu Dipl.-Ing. Sebastian Herkel, Leiter der Abteilung Energie-effiziente Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg.

“Erneuerbarer Wasserstoff für Versorgungssicherheit bei Strom und Wärme mit Blockheizkraftwerken (BHKW)" wird vorgestellt von
Dipl.-Ing. (FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch.

"Solar erzeugter Wasserstoff für Heizung, Warmwasser und Strom dezentral in kleinen Gebäuden. Erste Beispiele“ ist das Thema von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V..

Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist begrenzt. Namentliche Anmeldungen sind erbeten bis Freitag 8. Okt. 13 Uhr für den 9. Okt. und bis Donnerstag 14. Okt. für den 15. Okt. an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-21687-30. Anmeldungen werden bestätigt. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes, derzeit für den 9. Okt. u.a. Abstand oder Maske bzw. für den 15. Okt. die 3-G-Regelung mit Nachweis, Abstand, Maskenpflicht, Hygiene, Teilnahmeliste, Symptomfreiheit. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de unter Samstags-Forum 2021.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS Markgräflerland eV *Badisch-Elsässische BIs *AK Wasser des BBU eV * BUND Ortsgruppe Freiburg *BI Energiewende Waldkirch *Energieforum Gundelfingen *FARBE eV * FESA eV *FIUC/Freiburger Inst.itut für Umweltchemie eV *Netzwerk Energie-3Regio *Ifpro Institut für Projektmanagement & Fortbildung *Innovation Academy eV *Klimabündnis Freiburg ggr. 2006 *Klimaschutzverein March eV, *NABU Freiburg eV *Plan B eV

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Veranstaltungen 

NABU und LBV rufen wieder zur Wahl des Vogel des Jahres auf

NABU und LBV rufen wieder zur Wahl des Vogel des Jahres auf
Wiedehopf (c) NABU/CEWE/Paul Gläser

Aus fünf Arten können alle bis 18. November ihren Favoriten bestimmen

Berlin – Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ab dem 6. Oktober lassen der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund für Vogelschutz), den Vogel des Jahres zum zweiten Mal öffentlich wählen. Jeder und jede kann unter www.vogeldesjahres.de mitbestimmen, wer der neue Jahresvogel wird.

„Bei der ersten öffentlichen Wahl hatten sich über 455.000 Menschen beteiligt und das Rotkehlchen zum Vogel des Jahres 2021 gekürt – eine überwältigende Beteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an Naturschutz und der heimischen Vogelwelt so groß ist und legen darum die Vogelwahl auch für die kommenden Jahre in die Hände aller, die mitentscheiden wollen.“

In Deutschland leben 307 Vogelarten. Damit die Wahl etwas erleichtert wird, haben die Vogelkundler des NABU fünf Arten ausgesucht, unter denen abgestimmt werden kann. Für den Jahresvogel 2022 ins Rennen gehen: Bluthänfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf.

„Jeder der fünf Vögel steht für ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht“, so Miller, „So sind mit Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf gleich drei Zugvogelarten auf der Wahlliste. Zugvögel leiden besonders stark unter dem Klimawandel, da sie auf intakte Verhältnisse an mehreren Orten der Welt angewiesen sind.“

Die Mehlschwalbe hat als Insektenfresser und Gebäudebrüter zwei Probleme, die ihren Bestand gefährden: Durch das Insektensterben hat sie weniger Nahrung zur Verfügung. Zudem werden ihre Nistplätze etwa bei Gebäudesanierungen entfernt. Ihr Wahlkampfslogan lautet darum: „Mieterschutz für Vögel!“

Der Steinschmätzer ist wie auch die Mehlschwalbe ein Langstreckenzieher und mit 30.000 Kilometern Jahreszugstrecke rekordverdächtig unter den Singvögeln. Miller: „Vom Aussterben bedroht ist diese Art bei uns, weil sie immer weniger Lebensraum zur Verfügung hat. Der Steinschmätzer braucht offenes, vegetationsarmes Gelände.“ Darum geht er mit dem Slogan „Mut zur Brache!“ ins Rennen.

Der Wiedehopf ist mit seinem langen Schnabel und seinen orangefarbenen Scheitelfedern der optisch spektakulärste Kandidat. Er lebt ausschließlich in besonders warmen Gegenden in Deutschland, etwa am Kaiserstuhl in Baden-Württemberg. „Die Art wäre deutlich häufiger, wenn es mehr halboffene Landschaften mit vielen Insekten gäbe, wie Weideflächen oder pestizidfreie Weinberge“, so Miller. Der Wahlkampfspruch des Wiedehopfs heißt: „Gift ist keine Lösung!“

Den Feldsperling dürfte jeder und jede schon einmal gesehen haben. „Er hat sich wie auch der Haussperling den Menschen angepasst und lebt häufig in unseren Siedlungen. Die Spatzenart hat nach der Brutzeit ein ausgeprägtes Sozialverhalten, die Vögel versammeln sich dann gern in Sträuchern. Der Feldsperling brütet in Baumhöhlen oder Nistkästen und fordert auch deshalb: „Ohne Gehölz, ohne mich!“

Sein gruseliger Name täuscht: der Bluthänfling ist kein Greifvogel, sondern eine kleine Finkenart mit roter Brust und einer Vorliebe für vegetarische Kost, wie Körner, Samen und Früchte. Sein Bestand ist gefährdet, weil er in monotonen Ackerlandschaften keine Heimat findet. Er fordert für seinen Brutplatz: „Mehr Hecken zum Verstecken!“

Am 6. Oktober wird das virtuelle Wahllokal unter www.vogeldesjahres.de freigeschaltet. Bis zum Vormittag des 18. November kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.

Mehr Infos und Teilnahme an der Abstimmung online ...

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Waldspaziergang durch Grötzinger Bruchwald

Karlsruhe: Waldspaziergang durch Grötzinger Bruchwald
Weg durch den herbstlichen Wald © Stadt Karlsruhe

Forstamt informiert über seine Arbeiten: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

Für viele Bürgerinnen und Bürger bieten die Karlsruher Wälder viel Platz für Erholung und Bewegung im Grünen – abseits davon sind sie aber auch ein artenreicher Lebensraum und dienen der Gewinnung des Rohstoffes Holz. Wer mehr über diese vielfältigen Naturgebiete erfahren möchte, ist eingeladen, am Donnerstag, 7. Oktober, ab 16.30 Uhr an einem Waldspaziergang mit Fachleuten des Forstamts teilzunehmen.

Nachhaltiger und klimaverträglicher Wald
Jonas Wehrle, Leiter des Forstrevieres Ost beim Forstamt der Stadt Karlsruhe, informiert über die Arbeit der Forstleute und gibt einen Ausblick auf anstehenden Maßnahmen im Grötzinger Bruchwald. In dem Rahmen wird er auch auf die Themen Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit des Waldes eingehen. Dabei steht das Spannungsfeld verschiedener gesellschaftlicher Ansprüche im Fokus sowie die Frage, wie sich der Wald in Zukunft zu entwickeln hat und welche Maßnahmen dafür notwendig sind, darunter neu geschaffene Erholungseinrichtungen, Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und die Sanierung der Waldwege. Auch die Grötzinger Ortsvorsteherin Karen Eßrich und der Forstamtsleiter Ulrich Kienzler sind beim Spaziergang dabei.

Treffpunkt an der Schutzhütte im Grötzinger Bruchwald
Der Rundgang soll etwa anderthalb bis zwei Stunden dauern. Treffpunkt für Interessierte ist die Schutzhütte hinter dem Parkplatz am Ende der Bruchwaldstraße. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind zu empfehlen.

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