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Verschiedenes 

NABU klagt gegen Planfeststellungsbeschluss zum Fehmarnbelt-Tunnel

Miller: Bedarf und Umweltschaden stehen in keinem Verhältnis

Berlin – Der NABU hat nach Zustellung des Planfeststellungsbeschlusses Klage beim Bundesverwaltungsgericht gegen den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel eingereicht. Nach Einschätzung des NABU kollidiert das Vorhaben mit mehreren europäischen und nationalen Umweltrechtsnormen.

Der NABU kritisiert vor allem die Dimensionierung von Europas größtem Infrastrukturprojekt, denn es gibt weder für die Straße noch für die Schiene einen Bedarf, der ein so großes Bauwerk rechtfertigen könnte. Aus diesem Grund hätte nach Auffassung des NABU der Schienenverkehr zu Lasten des Straßenverkehrs gestärkt werden müssen. „Die Planer haben statt einer vernünftig ausgelasteten Bahnverbindung einen kombinierten Eisenbahn- und Straßentunnel geplant. Ein auf 100 Jahre angelegtes Projekt dieser Größenordnung ist komplett überdimensioniert. Mit Blick auf den wachsenden Druck durch die Klimakrise ist vor allem eine weitere Förderung des Straßenverkehrs völlig unverantwortlich“, so Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU. „Politik und Wirtschaft sollten sich nicht nur in Sonntagsreden zu mehr Klima- und Naturschutz bekennen, sondern endlich auch entsprechend handeln. Dazu gehört auch, fragwürdige Projekte nach 20 Jahren Planung unter Umständen ganz fallen zu lassen, zumindest aber veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.“

Der zu erwartende Schaden durch den riesigen kombinierten Straßen- und Bahntunnel im Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt ist extrem groß. Der geringe Bedarf und die ökologischen Schäden für Fischlaichgebiete, artenreiche Sandbänke und Riffe stehen in keinem Verhältnis. Die Gewässer der Insel Fehmarn sind zudem von großer Bedeutung für Deutschlands einzigen heimischen Wal, den streng geschützten Schweinswal.

„Insgesamt ist der ökologische Zustand der Ostsee heute schon Besorgnis erregend, denn rechtlich verbindliche europäische Umweltziele werden reihenweise verfehlt. Die marinen Ökosysteme sind durch Eintrag von Schad- und Nährstoffen, Überfischung, Rohstoffabbau, Schifffahrt und Bauvorhaben massiv überlastet“, so Malte Siegert, Fehmarnbeltexperte des NABU. „Um die Belastung der Ostsee zu verringern, muss der Vorhabenträger einen eingleisigen, bergmännisch gebohrten Bahntunnel realisieren. Diese Variante wird auch im Planfeststellungsbeschluss als ökologisch verträglichste hervorgehoben.“

Hintergrund:
Dänemark plant, im Fehmarnbelt zwischen der dänischen Insel Lolland und der deutschen Insel Fehmarn einen 20 Kilometer langen Absenktunnel zu bauen. Dazu haben Deutschland und Dänemark 2008 einen Staatsvertrag, der 2009 in Bundestag und Folketing ratifiziert wurde. Dänemark verpflichtet sich zum Bau und Betrieb der festen Fehmarnbeltquerung sowie dänischer Hinterlandanbindung. Deutschland garantierte im Staatsvertrag den zweigleisigen, elektrifizierten Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Puttgarden und Lübeck sowie den durchgehend vierstreifigen Ausbau der E 47/B 207 auf dieser Strecke. Der NABU befürchtet erhebliche Schäden im europäischen Meeresschutzgebiet „Fehmarnbelt“.

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Verschiedenes 

NABU fordert mehr Tempo beim Herdenschutz

NABU fordert mehr Tempo beim Herdenschutz
Wolf im Wald (c) Nabu /Heiko Anders

Miller: Bundesministerinnen Klöckner und Schulze müssen für Miteinander von Mensch, Weidetierhaltung und Wolf an einem Strang ziehen

Berlin – Zum Tag des Wolfes (30.4.) hat der NABU an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Schulze appelliert, nach dem Vorbild ihrer Brüsseler Kollegen beim Herdenschutz eng zusammenzuarbeiten.

Die EU hat kürzlich den Weg für umfassenden Herdenschutz frei gemacht: Nicht nur Investitions-, sondern auch Erhaltungs- und indirekte Kosten wie Tierarztkosten können zu 100 Prozent gefördert werden. In einem gemeinsamen Brief hatten EU-Umweltkommissar Karmenu Vella und Landwirtschaftskommissar Phil Hogan betont, dass eine Koexistenz von Mensch und Wolf in Europa nur gelingt, wenn Agrar- und Umweltministerium an einem Strang ziehen. „Jetzt liegt es an Ihnen, diese Möglichkeiten für Bund und Länder zu nutzen und Herdenschutz als effektive präventive Maßnahme konsequent umzusetzen. Es ist dringend an der Zeit, den Rahmen für flächendeckenden Herdenschutz in Deutschland zu schaffen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller in einem offenen Brief an die Ministerinnen.

Forderungen nach Bestandsregulierungen sowie Debatten zum günstigen Erhaltungszustand der Wolfspopulation seien nicht zielführend. Die Weiden müssen mit entsprechenden Zäunen umgeben werden, Herdenschutzhunde zum Einsatz kommen und bei Schäden durch Wölfe muss eine schnelle finanzielle Hilfe für Weidetierhalter greifen. Miller: „Wir brauchen mehr Tempo beim Herdenschutz. Guter Herdenschutz verringert Nutztierübergriffe und sorgt dafür, dass Wölfe sich erst gar nicht auf Nutztiere spezialisieren.“ Der Bund sollte die Bundesländer darin unterstützen, beispielsweise durch die Einrichtung eines Herdenschutzkompetenzzentrums zur Bündelung fachlicher Erkenntnisse, für Forschung und Innovation sowie zur Beratungsleistung von Weidetierhaltern.

Der NABU sieht vor allem die Bundeslandwirtschaftsministerin in der Pflicht, da sie für die Berufsgruppe der Weidetierhalter Verantwortung hat. Statt sich wie bislang für Bestandsregulierungen auszusprechen, sollte sie sich den Ursachen und Lösungen zuwenden. „Unterm Strich ist es irrelevant, ob sich acht oder zehn Wölfe in einer Region befinden – so lange Weidetiere ungeschützt bleiben, sind sie leichte Beute“, so Miller.

Der NABU hat den 30. April zum „Tag des Wolfes“ ausgerufen. An diesem Datum endet aus wissenschaftlicher Sicht das Wolfsjahr. Im Mai wird der Wolfsnachwuchs geboren, es beginnt das neue „Monitoring-Jahr“, mit dem wissenschaftlich dokumentiert wird, wo und wie viele Tiere aktuell in Deutschland leben. Bundesweit bieten NABU-Aktive an diesem Tag Veranstaltungen rund um den Wolf an und informieren vielseitig über das Wildtier. In diesem Jahr steht die Buchpremiere des Bildbandes „Das Leben unserer Wölfe“ im Mittelpunkt. Das Buch ist in Kooperation des NABU mit dem Naturfotografen Heiko Anders und dem Haupt Verlag entstanden. Es gibt einen exklusiven Einblick in das Familienleben der Wölfe und zeigt faszinierende Aufnahmen der „wilden Heimkehrer“.

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Veranstaltungen 

Freiburger Umweltgespräche: Klimawandel und Niederschläge

Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr im Jazzhaus

Die Stadt Freiburg und die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg laden am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr gemeinsam zu einer weiteren Veranstaltung der Vortragsreihe "Freiburger Umweltgespräche" ein. Die Veranstaltung findet im Jazzhaus Freiburg statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und komplexe Umweltfragen für interessierte Bürgerinnen und Bürger leicht verständlich und zugänglich zu machen und darüber hinaus vertiefende Diskussionen anzuregen.

Die beiden folgenden Vorträge zum Thema „Klimawandel und Niederschläge“ stehen auf dem Programm:

Professor Markus Weiler Universität Freiburg, Professur für Hydrologie Der Vortrag von Professor Weiler befasst sich mit „Hochwasser und Starkregen in der Stadt“. Es scheint als häufen sich Starkregenereignisse und Sturzfluten in den letzten Jahren. Fast jedes Jahr kommt es in vielen Gemeinden zu Schäden durch lokale, kurzandauernde Niederschläge, die besonders in den Städten oft immense Auswirkungen haben. Ist dies ein Zeichen des Klimawandels, oder hat es solche Sturzfluten schon immer gegeben? Sind Städte auf Starkregen richtig vorbereitet? Der Vortrag beleuchtet die Prozesse, die zu Sturzfluten bei Starkregen führen und ob es Gebiete gibt, wo diese sich stärker auswirken. Außerdem werden Maßnahmen zu Prävention und Risikomanagement vorgestellt, die Städte und deren Bürgerinnen und Bürger auf solche Ereignisse besser vorbereiten können. Schließlich werden vor dem Hintergrund des Klimawandels diese Ereignisse und mögliche Anpassungsmaßnahmen zur Reduktion extremer Auswirkungen diskutiert und mit Maßnahmen gegen Flusshochwässer verglichen.

Dr. Andreas Becker Leiter des Referats für Niederschlagsüberwachung Deutscher Wetterdienst, Offenbach Das Dürrejahr 2018 hat es noch einmal deutlich vor Augen geführt: Die unbegrenzte Verfügbarkeit von Trinkwasser ist auch in Regionen wie Freiburg und Südwestdeutschland, wo es bisher verlässlich und regelmäßig geregnet hat, in Zukunft keine Selbstverständlichkeit mehr. Das hat viele Ursachsen, aber der, zum Großteil vom Menschen verursachte, Klimawandel spielt dabei eine Hauptrolle. Der kontinuierliche Temperaturanstieg sorgt dafür, dass immer mehr Wasser verdunstet und sich zunehmend weniger Grundwasser bilden kann. Hinzu kommt, dass im Winter immer weniger Schnee fällt und es so auch immer weniger Schmelzwasser im Frühjahr gibt. Die Notwendigkeit zur Bewässerung und zum sorgsamen Umgang mit Süßwasser wird aufgrund des immer stärker werdenden Verdunstungsdrucks und des zumindest saisonal sinkenden Grundwasserspiegels immer wichtiger. Dies erfordert zunehmend kostenintensive Anpassungsmaßnahmen, wie auch verbesserten Gewässerschutz, die bei einem erfolgreichen globalen Klimaschutz nicht anfallen würden.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und die Dekanin der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg Professorin Daniela Kleinschmit werden die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. An die Vorträge schließt eine Diskussion an, die von Marina Leibfried vom Büro memoU, Freiburg, moderiert wird. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für weitere Gespräche und Meinungsaustausch.

Die Freiburger Umweltgespräche richten sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit wie auch an alle Studierenden in Freiburg.





Verschiedenes 

NABU: Studie legt Lobby-Netz des Deutschen Bauernverbands offen

Tschimpke: Lobbyregister und mehr Transparenz erforderlich – Verfehlte EU-Agrarpolitik und Düngerecht machen Handlungsbedarf deutlich

Berlin – Der NABU stellt am heutigen Montag eine neue Studie vor, die das Netz der Agrarlobby in Deutschland offenlegt. „Unser Ziel ist es, Transparenz in das enge Beziehungsgeflecht zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband zu bringen. Denn seit Jahren werden Entscheidungen gegen das Gemeinwohl getroffen, bei der Düngeverordnung genauso wie bei der Verteilung der milliardenschweren Agrarsubventionen. Daher muss transparent sein, wo in Parlamenten und Wirtschaft Agrarfunktionäre mitreden und welchen Einfluss sie nehmen können“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Beauftragt hat der NABU die Studie beim Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen. Mehr als 150 Personen und Institutionen haben die Wissenschaftler beleuchtet, aus Finanzwirtschaft, Agrochemie, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Verbänden. Besonderes Augenmerk richteten sie auf den Deutschen Bauernverband (DBV), die einflussreichste Lobby-Organisation der deutschen Landwirtschaft. Sichtbar wurden insgesamt 560 Verbindungen sowie mehrere Netzwerk-Knotenpunkte in Berlin und Brüssel.

Es ist bereits die zweite Studie, die der NABU zu dieser Thematik in Auftrag gegeben hat. Schon 2002 stellte die Vorgängerstudie fest: „Nur wenn es gelänge, die Einflüsse von innovationshemmenden Vertretern aus Bauernverbänden und Ernährungswirtschaft zurückzudrängen, hätte die Agrarwende eine Chance“. Der Rückblick zeigt: Dies ist nicht gelungen. Seit der Jahrtausendwende hat der DBV seine Vernetzungsstrukturen ausgebaut, neue Hotspots zur Abstimmung innerhalb der Branche sind entstanden, die Handlungsmöglichkeiten der industriellen Landwirtschaft wurden insgesamt gestärkt.

Im Kern beschränkt sich das Netzwerk auf eine kleine Gruppe, die alle wesentlichen Bereiche der Agrarpolitik und des Agribusiness abdeckt. Schlüsselpositionen werden strategisch verteilt und von wenigen Vielfachfunktionären besetzt. Allein DBV-Präsident Joachim Rukwied bekleidet derzeit mindestens 18 relevante Funktionen, darunter in den Aufsichtsräten der BayWa AG, Südzucker AG sowie der R+V Allgemeine Versicherung AG. „Eine solche Ämterhäufung muss zu Interessenskonflikten führen. Wie der Spitzenvertreter des Bauernverbandes die unternehmerischen Ziele der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit den Interessen der Landwirte in Einklang bringen will, ist schleierhaft“, so NABU-Präsident Tschimpke. Seit 2017 ist Rukwied zudem Präsident des europäischen Bauernverbandes COPA. Damit genießt er Zugang zu den Sitzungen der EU-Agrarminister und entsprechende Einflussmöglichkeiten auf die laufende Reformdebatte zur künftigen EU-Agrarpolitik und damit auf die Verteilung des mit Abstand größten EU-Haushaltspostens.

Die Studie zeigt auch: Der DBV ist eng verwoben mit CDU/CSU und der Europäischen Volkspartei (EVP). Aktuell haben 85 Prozent der Unions-Mitglieder im Agrarausschuss des Bundestags einen direkten Bezug zur Agrar- und Landwirtschaft. Fast jeder zweite von ihnen bekleidete in den letzten Jahren mindestens ein Amt im Bauernverband. Darunter etwa Johannes Röring, CDU-Bundestagsabgeordneter, Obmann im Agrarausschuss und zugleich Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes. Neben seinem Mandat bekleidet er mindestens 14 weitere Funktionen. Er ist zudem aktiv beteiligt an der Ausgestaltung der Düngeverordnung – und zugleich Vorsitzender im DBV-Fachausschuss für Schweinefleisch, sein Wahlkreis sowie der familiäre Schweinemastbetrieb liegen in der Tierhaltungs-Hochburg Borken.

„Verflechtungen wie diese geben Hinweise darauf, warum notwendige Reformen oft scheitern und sich Einzelinteressen der Agrarbranche gegenüber dem Gemeinwohl durchsetzen“, so Tschimpke. Auffällig ist auch, dass der Bauernverband keine direkten Verbindungen zu Unternehmen der Agrochemie pflegt. Eine Verzahnung erfolgt dennoch, über Netzwerkknoten. „Dazu dienen vor allem das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) und die Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie (VLI), in denen sich die Führungskräfte der Finanzwirtschaft, des Agrarhandels und Bauernverbands bis hin zur Agrochemie abstimmen“, so Guido Nischwitz, Autor der Studie vom Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen.

Der NABU fordert, den Einfluss der Agrarlobby auf Gesetzgebungsprozesse künftig stark zu beschränken. „Agrarpolitik muss dem Gemeinwohl dienen, nicht den Interessen weniger Großbetriebe und jenen, die an der hoch-intensiven Landwirtschaft mitverdienen, wie die Hersteller von Pestiziden“, so Tschimpke. Dass die DBV-Spitze mit ihrem Kurs „Wachse oder weiche“ zudem gegen die Interessen ihrer eigenen Mitglieder handelt, zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage unter deutschen Landwirten: Mehr als jeder zweite von ihnen fühlt sich vom DBV schlecht vertreten, 68 Prozent sind unzufrieden mit der aktuellen EU-Agrarpolitik. Die überwiegende Mehrheit wünscht sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung (91 Prozent) und umweltfreundliche Produktion (83 Prozent). Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel.

Darüber hinaus empfehlen die Studienautoren die Einführung eines Lobbyregisters in Deutschland. Dieses sei bisher am Widerstand der CDU/CSU-Fraktion gescheitert. Entscheidungen, etwa zum Düngerecht oder zur Verschiebung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration bis Ende 2020, können bislang nicht nachvollzogen werden. Zudem empfehlen sie, den Umweltbereich und die Politik für ländliche Räume künftig aus dem vorrangigen Zugriff der Agrarpolitik zu lösen und somit den Einfluss der Agrarlobby zu verringern.

Über die Studie und die Verflechtungen zwischen Großbetrieben der Agrarwirtschaft, Bauernverband und Ernährungsindustrie berichtet die ARD am heutigen Montag um 22:55 Uhr in der Reportage „Die Story im Ersten“ ...

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Offene Pforte - Japanisches Flair in Rüppurr und Stupferich

Zwei Privatgärten öffnen ihre Tore am 4. Mai

Blühende japanische Gartenkultur können Pflanzenfreunde und Blumenliebhaber im Rahmen der "Offenen Pforte 2019" in Rüppurr erleben. Am Samstag, 4. Mai, gewährt ein Privatgarten in der Lange Straße 59 von 11 bis 18 Uhr Einblick in eine Gestaltung mit Steinlaternen, Steinsetzungen, japanisch geschnittenen Kiefern, mit einem See und einem mit Thymian bepflanzten Miniaturberg Fuji. Blühhöhepunkte zeigen dann Glyzinien, Azaleen und Rhododendren.

Auch in Stupferich lockt an diesem Tag von 14 bis 18 Uhr ein etwa 500 Quadratmeter großer Hausgarten in der Burgunderstraße 8 mit japanischem Formschnitt (Karikomi) bei Kiefer, Ilex und Eibe. Mit Blick über den Kern Stupferichs und hinaus auf die Ausläufer des Schwarzwalds können Besucherinnen und Besucher in leichter Hanglage Glyzinien, Gemüsebeete und Obstbäume bewundern.

Details zu allen Gärten und Terminen gibt es auch online ...

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Veranstaltungen 

Start in den Karlsruher Klima-Frühling

Start in den Karlsruher Klima-Frühling
Karlsruher Klima-Frühling / Foto: Stadt Karlsruhe

Auftakt am 4. Mai mit "Fest der Sinne"

Mit einem breit angelegten Aktionszeitraum legt die "Grüne Stadt Karlsruhe" im Mai den Fokus auf das zukunftsentscheidende Thema "Klima". Im Rahmen der Klimaschutzkampagne "Karlsruhe macht Klima" gibt es ein Programm aus Aktionen und Veranstaltungen. Viele Gruppen, Initiativen und Organisationen, die in Karlsruhe für Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv sind, haben eigene Angebote entwickelt, stellen ihre Arbeit vor und machen die Themen Klimaschutz und Klimawandel auf vielfältige Weise erfahrbar.

Das Programmheft mit allen Angeboten zum Karlsruher Klima-Frühling und weiteren Informationen zum Klimaschutz in Karlsruhe liegt jetzt an vielen Stellen im Stadtgebiet aus und ist digital auf www.karlsruhe-macht-klima.de/klimafruehling und auf der Kampagnenwebseite www.ich-mach-klima.de zu finden.

Zum Auftakt findet am 4. Mai beim "Fest der Sinne" ein bunter Bio-Markt auf dem Platz westlich der Kirche St. Stephan statt. Von 11 bis 20 Uhr zeigen Produzenten von zertifizierten Bio-Lebensmitteln die Vielfalt des Angebots aus Karlsruhe und der Region. Infostände zur klimafreundlichen Ernährung ergänzen die Marktstände. Ebenso dabei sind Initiativen zur Förderung einer nachhaltigen Lebensweise und von Bio-Produkten aus der Region.

Beim Aktionstag in der Mensa am Adenauerring am 6. Mai von 10 bis 14 Uhr stehen ebenfalls schmackhafte Ideen zur klimafreundlichen Ernährung und vielfältige Hintergrundinformationen im Mittelpunkt. Weitere spannende Akzente setzen der Naturtag am 10. Mai von 11 bis 15 Uhr auf dem Friedrichsplatz, ein Energietag für Karlsruher Schülerinnen und Schüler im Zirkus Maccaroni, die interaktive Abendveranstaltung "Klimaschutz macht Ah!" am 16. Mai um 20 Uhr in der Stadtbibliothek im Ständehaus oder ein Filmabend rund ums Klima am 31. Mai ab 16 Uhr in der Schauburg.

Einen Höhepunkt zum Abschluss stellt am 1. Juni der Nachhaltigkeitstag auf dem Platz vor dem Karlsruher Schloss dar. Er stellt die Bezüge des breiten Karlsruher Engagements zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN) vor. Der gesamte Aktionszeitraum des Karlsruher Klima-Frühlings erstreckt sich bis zu den N!-Tagen - den Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg - Anfang Juni 2019.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vogelstimmen erkennen und Muttertagsgeschenke schnitzen

Städtische Waldpädagogik bietet Anfang Mai Lehrreiches und Kreatives

Vogel- und Bastelkunde hält die städtische Waldpädagogik zu Beginn des nahenden Wonnemonats bereit: Wer wissen möchte, welche Vögel zurzeit im Wald singen, aber auch, welche Funktionen ihre Melodien und Laute haben, kann das am Sonntag, 5. Mai, bei einem Spaziergang mit dem Vogelkundler Oliver Harms erfahren. Zwischen 7 und 9 Uhr stellt er die gefiederten Barden rund um das Waldzentrum (Linkenheimer Allee 10) vor. Danach können Interessierte weiter lauschen und dem Experten bei einem gemeinsamen Kaffee Fragen stellen. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person und ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Diese kann telefonisch unter Rufnummer 0721/133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de erfolgen. Gleiches gilt für die Kreativ-Gelegenheit für Vater-Kind-Tandems (15 Euro Gesamtbeitrag), bereits am Samstag, 4. Mai, von 10 bis 14 Uhr unter fachkundiger Anleitung Muttertagsgeschenke zu schnitzen.

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Veranstaltungen 

Freiburger Frühlingsfest

Freiburger Frühlingsfest
Freiburg Frühlingsfest (c) FWTM-Schwerer

am 27. und 28. April 2019, Stadtgärtnerei und Mundenhof

Das 5. Freiburger Frühlingsfest findet am 27. und 28. April 2019 auf dem Gelände der Stadtgärtnerei und dem Mundenhof statt. Gemeinsam mit dem traditionellen „Tag der offenen Tür“ der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (f.q.b.) und dem Reitturnier des Reitclub 99, bietet die von der FWTM organisierte Veranstaltung an zwei Tagen jede Menge Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie – und all das bei freiem Eintritt!

Auf dem Frühlingsfest wartet auf die Besucher ein großer und bunter Kunsthandwerker- und Pflanzenmarkt mit rund 80 Ständen. Das Angebot erstreckt sich von Kinderspielzeug aus Holz über eigenhändig hergestellten Schmuck und Accessoires bis hin zu Produkten für die Gartengestaltung. Wie in den letzten Jahren wird die Freiburger Stadtgärtnerei beim „Tag der offenen Tür“ ihre Tore öffnen und mit weiteren Pflanzen in allen Größen und Stückzahlen die Angebote ergänzen.

Abgerundet wird das Freiburger Frühlingsfest von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Von Live-Musik über Kampfkunstdarbietungen, einem Puppentheater bis hin zu Jazzdance-Vorführungen, wird dem Besucher an beiden Festtagen ein attraktives Musikund Showprogramm geboten.

Am Sonntag findet um 11:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst unter der Überschrift „Neu-Anfang“ auf der Frühlingsfest-Bühne statt. Gemeindediakonin Mirjam Rauhut in der Pfarrgemeinde West sowie Boris Gschwandtner, Dekanatsreferent in der katholischen Kirche Freiburg, laden hierzu besonders Familien und Kinder ein. Musikalisch wird der Gottesdienst mitgestaltet durch die „Soulfamily“ unter der Leitung von Joel Da Silva.

Wer nicht nur das Bühnenprogramm genießen, sondern gerne selbst aktiv werden möchte, wird von den zahlreichen Mitmachaktionen begeistert sein. Ihre Kreativität können insbesondere die kleinen Besucher bei verschiedenen Bastelaktionen, zum Beispiel am Stand des REHA-Ladens oder beim Reitclub 99 e.V. beim Hufeisen gestalten, unter Beweis stellen. Auch das Freiburger-Spielmobil hält einige Überraschungen bereit und auf der ADAC-Fahrradstrecke wird kleinen Gästen gezeigt, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt. Weitere Aktionen sind die Bauernspiele von der Haberjockelshof Schwarzwaldgaudi, Vorführungen der Jugendfeuerwehr Freiburg, Kinderschminken, eine Kinderbuckelpiste, Ponyreiten, ein Kinderkarussell, NähWorkshops sowie Fahrten mit dem Zäpfle-Bähnle. Auch eine Hüpfburg wird es dieses Jahr für die kleinen Gäste geben. Darüber hinaus bietet die Brauerei Ganter am Sonntag Kutschfahrten an. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Essens- und Getränkestände, die über das ganze Festgelände verteilt sind und garantiert für jeden Geschmack etwas bereit halten.

Bei dem diesjährigen Gewinnspiel müssen die Besucher_innen ein Kreuzworträtsel rund um Freiburg und das Freiburger Frühlingsfest lösen. Einige Antworten findet man nur innerhalb des Freiburger Frühlingsfests an den betreffenden Ständen. Bei der täglichen Verlosung am Samstag und Sonntag um 16:30 Uhr auf der Frühlingsfest-Bühne können unter anderem Tagespreise wie Veranstaltungstickets der FWTM, Pflanzen der f.q.b., Sachpreise der Brauerei Ganter und Freikarten für die Schauinslandbahn gewonnen werden. Hauptpreise in diesem Jahr sind ein Jahresabo für eine Kiste Bier pro Monat von der Brauerei Ganter, eine Pflanze im Topf inklusive Lieferung im Gesamtwert von rund 400 Euro, gesponsert von der f.q.b., ein Gutschein für ein Anfängertanzkurs im Wert von 119 Euro, beigesteuert von der Tanzschule Gennaro & Cristian, und vieles mehr.

Zum ersten Mal wird das Freiburger Frühlingsfest federführend von einer Gruppe Auszubildender der FWTM in begleitender Betreuung durch die Projektleitung geplant und durchgeführt.

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