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Verschiedenes 

NABU: Deutschlands Wintervögel werden wieder gezählt

NABU: Deutschlands Wintervögel werden wieder gezählt
Weißstörche (c) NABU/Kathy Büscher

Vom 8. bis zum 10. Januar findet deutschlandweit die elfte „Stunde der Wintervögel“ statt / Blaumeisen nach Epidemie besonders im Fokus

Berlin, 9.12.2020 – Vom 8. bis zum 10. Januar 2021 zählt ganz Deutschland wieder Vögel: Die „Stunde der Wintervögel“ wird bereits zum elften Mal vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV organisiert. Vogelfreundinnen und -freunde sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel von Wohnung, Haus oder Garten aus zu erfassen und zu melden. „Damit kann jede und jeder mithelfen, eine detaillierte Momentaufnahme der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu ermöglichen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die so erfassten Daten tragen dazu bei, unsere heimischen Vögel besser zu schützen.“ Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. 2020 hatten sich an der Aktion mehr als 143.000 Menschen beteiligt.

Experten des NABU konnten anhand der langjährigen Zählung nachweisen, dass die winterlichen Vogelzahlen in den Gärten stark von der Witterung abhängen. In kalten und schneereichen Wintern kommen deutlich mehr Vögel in die Nähe der Menschen. Die lange Reihe zunehmend milder Winter führte zuletzt zu sinkenden Wintervogelzahlen.

„Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Winter der Blaumeise“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann, „Im vergangenen Frühjahr war in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie aufgetreten, der Tausende Vögel dieser Art zum Opfer fielen.“ Bei der jüngsten großen Vogelzählung, der „Stunde der Gartenvögel“ im vergangenen Mai, wurden entsprechend weniger Blaumeisen beobachtet. Für die Experten ist es spannend herauszufinden, ob dieser Effekt auch im Winter noch spürbar ist.

Dass die winterlichen Gartenvögel zu den beliebtesten Vogelarten Deutschlands gehören, zeigt der aktuelle Zwischenstand bei der ersten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres. Mit Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel und Haussperling stehen allein vier Wintervögel in den Top Ten. Auch die Blaumeise auf Rang elf und der Star auf Rang 14 haben noch gute Chancen auf die Stichwahl, die unter den zehn ersten Plätzen stattfindet. Schon weit über 100.000 Menschen haben bisher ihren gefiederten Favoriten nominiert. Noch bis zum 15. Dezember kann jeder seine Stimme bei der Vorwahl abgeben. Nach der Stunde der Wintervögel beginnt dann ab dem 18. Januar die Hauptwahl unter den Top Ten.

Mitmachen bei der Stunde der Wintervögel ist ganz einfach: Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz, vom Garten, Balkon oder Fenster aus oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 18. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Auch über die NABU-App „Vogelwelt“ (Download unter www.NABU.de/vogelwelt) kann gemeldet werden.

Die Schulstunde der Wintervögel findet vom 11. bis 15. Januar statt. Die Klassen und Gruppen können an der NABU-Vogelzählung teilnehmen und ihre Zählergebnisse bis 18. Januar einsenden oder unter www.NABU.de/onlinemeldung eingeben. Unter allen Einsendungen verlost die NAJU tolle Preise. Alle Infos, Materialien und Aktionsideen: www.NAJU.de/sdw.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Neuer Internetauftritt für Mobilität und Verkehr

Ämterübergreifendes Projekt bündelt wichtige Informationen auf karlsruhe.de

Mobilität hat viele Facetten. Ob man mit dem Rad fährt oder zu Fuß geht, die Straßenbahn oder das das Auto nutzt, oder sogar multimodal unterwegs ist, es gibt immer wieder neue Fragen. Um dem wachsenden Informationsbedürfnis der Nutzer gerecht zu werden, hat die Stadt Karlsruhe ihr Online-Angebot im Bereich Mobilität und Verkehr ergänzt und neugestaltet. Unter www.karlsruhe.de/mobilitaet findet man nun ab sofort auf einen Blick alles, was wichtig und interessant ist. Zentraler Bestandteil ist dabei die Verknüpfung mit dem Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe, das auf Basis einer digitalen Karte eine Fülle von Informationen nutzerfreundlich aufbereitet.

So werden viele mobilitätsbezogene Inhalte, wie Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr, Elektro-Ladestationen, Behindertenparkplätze, Parkhäuser, Fahrradabstellanlagen und auch Baustellen und "Blitzer" über das Mobilitätsportal für den Internetnutzer visualisiert. Und da Mobilität nicht an den Stadtgrenzen endet, sind diese Informationen auch für das Umland abrufbar. Der Querbezug vom städtischen Internetauftritt zum regionalen Mobilitätsportal ist bei gleicher Symbolik und Usability gegeben, so dass der Nutzer sich in keiner Weise umstellen muss.

Des Weiteren finden sich auf der neugestalteten Internetseite Informationen über die vielen städtischen Verkehrsplanungs- und Mobilitätsprojekte. Die Bandbreite reicht dabei von großen Bauvorhaben, wie der Umfahrung von Hagsfeld und der zweiten Rheinbrücke über digitale Angebote der Apps "KA mobil" und "regio move" bis hin zum Fußverkehrsprojekt Reallabor "GO Karlsruhe" und dem neuen Projekt "Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt". Zahlreiche Links führen außerdem auf die Mobilitätsinhalte der verschiedenen städtischen Gesellschaften, wie dem KVV, der Karlsruher Tourismus GmbH oder den Stadtwerken Karlsruhe im Themenfeld Elektromobilität.

Innovation und Quervernetzung

Der neu gestaltete Auftritt ist Bestandteil der städtischen Strategie zur Umsetzung innovativer und quervernetzter Projekte, kurz IQ. Als eines dieser Projekte wurde die "Dachmarke Mobilität" ins Leben gerufen, welche die Neuordnung und Optimierung des Internetauftritts zum Ziel hat. Erstes Resultat der Arbeit in verschiedenen Workshops und Projektgruppen war eine neue, auf nachhaltige Mobilität ausgerichtete Hauptnavigation, welche neun verschiedene Themenbereiche abbildet. Im Anschluss daran wurde der bestehende Internetauftritt im Themenfeld Mobilität überarbeitet und in die neue Struktur überführt. Hierbei galt es, vorhandene Doppelstrukturen aufzulösen, neue wichtige Themeninhalte, wie zum Beispiel die Barrierefreiheit, aufzunehmen, Bilder und Texte zu aktualisieren und insbesondere an verschiedenen Stellen die Verknüpfung zur digitalen Karte herzustellen.

Innerhalb der Stadtverwaltung wurde zeitgleich eine themenbezogene Online-Redaktion unter Federführung des Presse- und Informationsamtes aufgebaut. An der Weiterentwicklung und Pflege des Auftritts arbeiten künftig die vier Ämter: Presse- und Informationsamt, Stadtplanungsamt, Ordnungs- und Bürgeramt und das federführende Tiefbauamt im Sinne des IQ-Gedankens agil zusammen.

Nach dem erfolgreichen Go-live wird der nächste große Meilenstein die Migration des Mobilitätsauftrittes in den geplanten, neuen Internetauftritt der Stadt Karlsruhe sein.

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Verschiedenes 

BMEL blockiert Weg zum Insektenschutzgesetz

Krüger: BMU-Entwurf muss ins Kabinett gebracht werden, um voranschreitenden Insektenschwund in Deutschland zu stoppen

Berlin, 10.12.2020 – In einer Woche soll das Kabinett über den Entwurf zum Insektenschutzgesetz (ISG) des Bundesumweltministeriums (BMU) abstimmen – doch das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) blockiert den Prozess bislang vehement. In einem öffentlich gewordenen Brief an das Bundeskanzleramt kündigte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bereits an, verhindern zu wollen, dass der Entwurf des BMU in seiner jetzigen Form zur Abstimmung in das Kabinett kommt. Der Gesetzesentwurf sieht u.a. vor, den Einsatz von Pestiziden in Gewässerrandstreifen über das Wasserhaushaltsgesetz des BMU zu regeln. Das BMEL sieht Pestizide hingegen in seinem Handlungsbereich. Dabei hat das BMEL bis heute keinen eigenen Entwurf zum ISG vorgelegt und damit auch keine Regelungsvorschläge zu einem angemessenen Pestizideinsatz.

Aus Sicht des NABU verhindert die Landwirtschaftsministerin so einen wichtigen Schritt zu einem gesetzlich verbesserten Schutz der Insekten. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Trotz großer Ankündigungen im Koalitionsvertrag und im Aktionsprogramms Insektenschutz (APIS) hat die Bundesregierung bislang keine Fortschritte beim Schutz der Insekten erreicht. Der aktuelle massive Insektenschwund zeigt wie belastet unsere Ökosysteme bereits sind. Es ist ernüchternd, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium den Schutz von Insekten der Agrarlandschaft nicht voranbringt und nun auch noch den Gesetzesentwurf des BMU blockieren will. Auch wenn der BMU-Entwurf hinter dem zurückbleibt, was wir für erforderlich halten, sind erste Schutzmaßnahmen besser als gar keine. Doch das BMEL kann mit seiner Blockade erreichen, dass die Koalition am Ende überhaupt nichts getan hat.“

Der Beschluss zum BMU-Entwurf würde dringend notwendige Schutzmaßnahmen – wenn auch in abgeschwächter Form – gesetzlich verankern. Auch auf europäischer Ebene kommt Deutschland eine Schlüsselrolle beim Insektenschutz zu, da es mit seiner Gesetzgebung wichtige Signale an andere EU-Mitgliedsstaaten sendet.

„Wenn sich das BMEL nun jedoch unter Ministerin Klöckner derart öffentlich gegen den Insektenschutz stark macht, hat das große Konsequenzen auf die Stimmungslage zum Insektenschutz in ganz Europa“, so Krüger.

Hintergrund: Insektenschwund – Schaden für Ökologie und Wirtschaft

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gehen die landlebenden Insektenpopulationen pro Jahr um knapp ein Prozent zurück – ein weltweiter Trend der sich insbesondere auch in Deutschland beobachten lässt. Damit wären hierzulande nach nur einem Jahrzehnt bereits zehn Prozent der Insektenpopulationen verschwunden. Andere Studien beziffern den jährlichen Rückgang sogar auf bis zu sechs Prozent. Neben den immensen ökologischen Schäden könnte der zunehmende Insektenschwund schon bald auch weitreichende wirtschaftliche Folgen haben. Eine aktuelle Studie beziffert den potenziellen Schaden für die deutsche Wirtschaft auf 3,8 Milliarden Euro pro Jahr, sollten Bestäuber komplett wegfallen. „Wenn wir unseren Umgang mit der Natur und deren Ressourcen nicht tiefgreifend verändern, wird sich der Negativtrend fortsetzen. In wenigen Jahrzehnten wären unsere Insektenpopulationen so weit dezimiert, dass sich unsere Ökosysteme davon vermutlich nicht mehr erholen würden“, so Laura Breitkreuz, NABU-Referentin für Biodiversität und Entomologie.

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Buch- und CD-Tipps 

Grüner leben nebenbei

Grüner leben nebenbei

Was jeder für Klima und Umwelt tun kann

Dass etwas fürs Klima getan werden muss, ist den meisten Menschen klar. Nur vor konkreten Schritten schre­cken viele zurück: zu anstrengend, zu teuer, zu viel Verzicht. Dass Klima- und Umwelt­schutz viel weniger Aufwand erfordern, als viele denken, und gute Taten keine lebens­fernen Einschränkungen bedeuten, sondern vor allem eine klare, konsequente Haltung, das erklärt ein neuer Ratgeber der Stiftung Warentest. Grüner leben nebenbei heißt er, und er zeigt: Man kann nebenbei eine Menge tun fürs Klima.

„Schritte zu mehr Nach­haltig­keit lassen sich natürlich nicht völlig im Vorbeigehen machen“, so Autor Christian Eigner, der mit diesem Buch umfassendes Expertenwissen der Stiftung Warentest gebündelt hat. Doch das Ganze sei nicht so kompliziert, als dass es nicht jeder in seinen Alltag einbauen könnte. Eigner: „Sind die richtigen Weichen erst einmal gestellt, läuft vieles von allein. Der Strom ist dann öko und kommt wie sonst auch aus der Steck­dose, auf dem Teller liegt auch mal ein Stück Fleisch – aber eben bio.“

Das Buch liefert einen frischen Blick auf Bekanntes und erläutert verständlich Zusammenhänge. So bietet es Orientierung für alle Lebens­bereiche sowie Argumente auch für Diskussionen mit Anders­denkenden. Und schließ­lich hat das Buch jede Menge aktuelle Zahlen zu Einspar­potenzialen in allen Bereichen parat. Einkaufen und Verpackung, Essen und Trinken, Haushalt und Garten, Wohnen und Energie, Mobilität, Frei­zeit und Finanzen sind die Kapitel für den großen, grünen Rund­umschlag.

Darin werden Themen aufgegriffen wie pflanzenbasierte Ernährung, Hausdämmung mit nach­wachsenden Materialien, spritsparendes Auto­fahren, Shared Mobility, grüne Geld­anlagen sowie eigenes Engagement in Interes­senverbänden. Das Buch gibt zahlreiche praktische Tipps für den Alltag beim Einkaufen, Infos über alle wichtigen Siegel, stellt heimisches Superfood gegen exotisches, das vor allem weite Wege zurück­legen muss.

Das Ganze wird locker und munter erklärt auf je einer Doppelseite nach dem Motto der erfolg­reichen Nebenbei-Reihe: Nebenbei alte Gewohn­heiten ablegen und genauso nebenbei neue Gewohn­heiten integrieren. Kapitel für Kapitel kann man durch das Buch spazieren und dann die richtigen Schritte gehen.

Das Buch passt in unsere Zeit wie kaum ein anderes, es macht Spaß, Mut und tut gut. Es ist ein Gewinn für Klima und Umwelt und damit für jeden einzelnen und uns alle.

Grüner leben nebenbei hat nach den strengen Umwelt­vorgaben des Blauen Engel produzierte 224 Seiten. Es ist ab dem 8. Dezember 2020 für 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/gruener-leben.

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Verschiedenes 

Freiburg: Freie Fahrt fürs Fahrrad von der Uni-Klinik bis St. Georgen

Rad-Vorrang-Route FR2 weiter ausgebaut
Hagelstauden wird zur Fahrradstraße und für den Autoverkehr gesperrt
FR2 führt jetzt über mehr als vier Kilometer ohne Stopp quer durch Freiburg

Die Rad-Vorrang-Route FR2 wurde in den letzten Jahren erheblich ausgebaut. Abkürzungen durch Brücken und Durchstiche, Verbreiterungen oder neue Vorfahrtsregeln sorgen für komfortables, sicheres und zügiges Radfahren quer durch Freiburg. Bislang führt die Route von der Breisacher Straße im Norden bis zur Guildfordallee - diese Woche wird eine Verlängerung bis in den Stadtteil St. Georgen hinein fertiggestellt.

Die Straße Hagelstauden wird dort deshalb zur Fahrradstraße. Sie führt von der Guildfordallee bis zur Basler Landstraße. Der 300 Meter lange Abschnitt wird für den Autoverkehr gesperrt, Stabpoller verhindern die Durchfahrt. Parkplätze entlang der Straße fallen weg, angeschlossene Parkplätze von Kleintierzucht- und Kleingartenvereinen werden nun über die Obere Hardtstraße erreicht. Die Fahrt auf dem Rad über die Hagelstauden wird außerdem entspannter, da hier jetzt Vorfahrt gilt. Die Fahrbahn wurde dazu auch in besten Zustand versetzt, die Entwässerung erneuert, damit kein Wasser auf der Straße steht oder vereist. Die Arbeiten des Garten- und Tiefbauamts an den Hagelstauden haben rund 300.000 Euro gekostet, das Land hat davon einen großen Teil übernommen.

„Es ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Sicherheit und des Komforts für Radfahrende, der außerdem dazu beiträgt, dass sie schneller durch Freiburg kommen“, so Baubürgermeister Martin Haag. Mit dem Umbau der Hagelstauden entsteht auf dem FR2 eine mehr als vier Kilometer lange Strecke ohne rote Ampeln oder andere Stopps, die gut ausgeleuchtet quer durch Freiburg führt.





Verschiedenes 

Konsequent auf recyclingfähige Mehrwegverpackungen setzen

vzbv veröffentlicht Stellungnahme zur Reform des Verpackungsgesetzes

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert in einer Stellungnahme einen Systemwechsel im Verpackungsgesetz (VerpG). Eine Reduzierung des Abfallvolumens und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien nur erreichbar, wenn Mehrwegsysteme ausgebaut sowie ambitionierte Rezyklateinsatzquoten vorgegeben würden.

Nach Ansicht des vzbv kann der vorgelegte Gesetzentwurf entsprechend nachgebessert werden:

- Verpackungsabfall reduzieren statt auf andere Materialien zu verschieben. Ein verpflichtendes Angebot von Mehrwegverpackungen ist sinnvoll. Allerdings muss die Pflicht auch für Anbieter von Einwegverpackungen gelten, die nicht aus Kunststoff sind. Sonst drohen Einweg-Plastikverpackungen schlicht durch Einwegverpackungen aus anderen Materialien ersetzt zu werden.

- Den Markt für Mehrwegsysteme stärken, indem möglichst wenig Ausnahmen gemacht werden. Verbrauchern sollen dort Mehrweglösungen angeboten bekommen, wo sie Außerhaus-Verpflegung kaufen.

- Herstellerverantwortung zur Finanzierung von Verbrauchersensibilisierung ausbauen. Die Kommunikation mit den Verbrauchern muss professionell und zielgruppengerecht gestaltet werden und von einer unabhängigen Stelle koordiniert werden.

- Pfandpflicht ausbauen und Mehrwegquote rechtlich verbindlich machen. Die Ausweitung der Pfandpflicht ist richtig und hilft Littering zu vermeiden, aber erst eine verbindliche Mehrwegquote bei Getränkeverpackungen würde Verpackungsmüll nennenswert reduzieren.





Verschiedenes 

NABU: Lkw-Maut um CO2-Komponente ergänzen

Miller vor EU-Verkehrsministerrat: Scheuer muss Blockadehaltung aufgeben

Berlin, 8.12.2020 – Der NABU fordert anlässlich des Treffens der Verkehrsminister der Europäischen Union am morgigen Dienstag Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf, die Deutsche Ratspräsidentschaft zu nutzen, um mit den Mitgliedstaaten eine Einigung zur Novellierung der Wegekostenrichtlinie zu erzielen. Die Überlegungen zur sogenannten Eurovignette waren zu Jahresbeginn nahezu abgeschlossen. Künftig sollte sich die Höhe der Mautkosten auch nach dem CO2-Ausstoß der Lkw richten. Dann aber torpedierte Scheuer mit seinem Vorstoß, zeitgleich die Pkw-Maut neu regeln zu wollen, die Verhandlungen.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert: „Bundesverkehrsminister Scheuer muss endlich seine Blockadehaltung aufgeben und eine zeitgemäße Eurovignette auf den Weg bringen. Der Straßengüterverkehr hat einen erheblichen Anteil an den CO2-Emissionen des Verkehrssektors. Für den Klimaschutz ist es daher zentral, endlich auch den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge bei den Mautsätzen in Rechnung zu stellen. Indem die Treibhausgase bei den Mautsätzen berücksichtigt werden, wird dem Speditions- und Logistikgewerbe ein starker Anreiz gesetzt, auf emissionsfreie Antriebe umzusteigen.“

"Selbst Lkw-Hersteller zeigen sich über Scheuers Manöver verärgert. Die Branche steht unter Druck: Sie muss den CO2-Ausstoß der Neufahrzeuge bis zum Jahr 2025 um 15 % senken. Gleichzeitig sieht das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung vor, dass bis zum Jahr 2030 ein Drittel der Fahrleistung elektrisch oder auf Basis strombasierter Kraftstoffe abgewickelt werden soll. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein massiver Flottenumbau in den kommenden Jahren nötig“, so Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik. Hier käme der Maut eine zentrale Rolle zu. Neue, effizientere oder elektrifizierte Lkw fänden am ehesten Käufer, würden Fahrzeuge mit hohen Emissionen bei der Maut stärker zur Kasse gebeten.





Verschiedenes 

„Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“

„Gebäude müssen klimafreundlicher werden. Die heutigen Gewinnerinnen und Gewinner beweisen eindrucksvoll, wie dies kosteneffizient möglich ist“

Umweltminister Untersteller hat heute (08.12.) in Stuttgart die Preise des zweiten Landeswettbewerbs „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren 2020“ verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von insgesamt 102.000 Euro dotiert.

„Der Effizienzpreis Bauen und Modernisieren ist ein wichtiger Baustein für die Wärmewende in Baden-Württemberg. Der Gebäudesektor verursacht einen hohen Anteil der CO2-Emissionen des Landes. Es muss uns deshalb unbedingt gelingen, Gebäude in Zukunft klimafreundlicher zu machen“, betonte Minister Untersteller in seiner Laudatio. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Landeswettbewerbs zeigen anschaulich, dass besonders energieeffiziente Gebäude im Bestand und im Neubau machbar und praktisch umsetzbar seien – und das bei verhältnismäßigen Kosten. „Und das gilt auch für Nichtwohngebäude, für die wir in diesem Jahr den Wettbewerb geöffnet haben“ erklärte der Minister beeindruckt.

„Es haben sich dieses Jahr insgesamt 71 Projekte um den Effizienzpreis beworben. Das zeigt mir deutlich, dass sich der Landeswettbewerb innerhalb der vergangenen zwei Jahren etabliert hat. Wir treffen mit dem Preis den richtigen Nerv“, sagte der Minister. Es gebe in Baden-Württemberg viele Bauherrinnen und Bauherren, die sich intensiv mit den unterschiedlichsten Bauweisen auseinandersetzen, um Gebäude energieeffizient und kostengünstig zu erstellen oder modernisieren. Dabei übertreffen sie die gesetzlichen Anforderungen bei weitem. „Wenn alle diesen Beispielen folgten, wären wir dem Klimaziel im Gebäudesektor ein gutes Stück näher“, würdigte der Minister die Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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