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Veranstaltungen 

"Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demo am 20.1.2018 in Berlin

Diese Woche ist es schon so weit: Wir gehen gemeinsam auf die Straße, um gegen Tierleid in Megaställen, Dioxinskandale und Gentechnik im Essen zu protestieren. Auch in diesem Jahr möchten wir in Berlin ein Zeichen setzen: Wir haben Agrarindustrie satt - wir wollen eine gesellschaftlich akzeptierte bäuerliche und ökologischere Land- und Lebensmittelwirtschaft. Damit der Demonstrationszug noch größer und noch bunter wird, brauchen wir möglichst viele Mitstreiter! Seien Sie dabei, wenn es am 20. Januar 2018 wieder heißt: "Wir haben Agrarindustrie satt!"

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Amphibienwanderungen beginnen bald

Straßen werden teilweise gesperrt / Amphibienschutzgruppen brauchen Verstärkung

Wenn im Frühjahr die Nächte milder werden und Regen fällt, dann beenden Kröten und Frösche ihre Winterstarre. Sie machen sich aus ihren Winterquartieren im Wald auf den Weg zu den Laichgewässern. Unterwegs müssen viele Amphibien Straßen und Wege überqueren und sind dort tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Im Stadtgebiet Karlsruhe sind mehrere Wanderstrecken bekannt. Dort sind jedes Jahr ehrenamtliche Helfer aktiv, damit die Kröten ihre Laichgewässer sicher erreichen. Sie stellen Amphibienzäune auf, sammeln die Kröten vom Weg und tragen sie zu den Gewässern oder über die Straße. Zusätzlich zu den lange bekannten Wanderstrecken finden seit einigen Jahren auch in Hohenwettersbach und hinter dem Karlsruher Schloss Krötenwanderungen statt.

Für diese beiden Bereiche sucht der Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe dringend noch helfende Hände. Wer Lust hat, an den Wanderstrecken zu helfen, meldet sich per E-Mail unter umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de oder der Telefonnummer 0721/133-3101.





Veranstaltungen 

NABU: Warmer Winter, weniger Vögel?

NABU: Warmer Winter, weniger Vögel?
Star am Nistkasten / Foto: Frank Hecker - nabu

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar 2018

Berlin – Bei Regen und milden Temperaturen ist von Winter derzeit nicht viel zu spüren. Was hat das frühlingshafte Wetter für Auswirkungen auf die Vögel im Garten? Zur bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 5. bis 7. Januar hoffen der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) konkrete Zahlen zu erhalten. „Grundsätzlich bedeuten milde Winter, dass weniger Vögel in den Gärten zu sehen sind. Ohne Frost und Schnee können die bei uns überwinternden Vögel auch in Wald und Flur gut Nahrung finden“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Erst wenn der Boden zugeschneit und die Zweige mit Eis überzogen sind, werden die wärmeren Städte und die zahlreichen Vogelfütterungen in den Gärten zum Magnet für Vögel.“ Ist es nicht nur bei uns, sondern auch im Osten und Norden Europas so mild, bleibt meist auch der Zuzug von Wintergästen aus diesen Regionen aus. „Besonders extrem war das Phänomen im vergangenen Winter zu beobachten. Damals wurden gegenüber dem langjährigen Durchschnitt 17 Prozent weniger Vögel bei der Stunde der Wintervögel gezählt. Die diesjährige Wintervogelzählung wird zeigen, ob das Vorjahr nur ein extremer Ausreißer war oder ob sich ein Trend zu schwindenden Wintervogel-Zahlen in unseren Gärten abzeichnet“, so Adrion.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich über 124.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 82.000 Gärten und Parks mit über 2,8 Millionen gezählten Vögeln ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel lag erstmals auf Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlemeise, Feldsperling und Blaumeise.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

In diesem Jahr können Wintervögel am Futterhaus erstmals den ganzen Winter über live im Internet beobachtet werden. Der NABU hat eine Webcam an einem Futterhäuschen eingerichtet, die das Geschehen unter www.NABU.de/webcam überträgt.

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Veranstaltungen 

Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg

Hier ist für jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Freiburg. Am Freitag den 12.1. und Samstag den 13.1. findet in der Freiburger Messehalle sowie im Foyer der beliebte Riesenflohmarkt statt.

Auch dieses Mal bieten über 200 Aussteller mit Antiquitäten, Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten Raritäten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele überregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter Atmosphäre ein.

Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig Glück den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich für jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft über jedes der unzähligen Prachtstücke.
Die Öffnungszeiten sind Freitag von 14-19 Uhr und am Samstag vom 9-17 Uhr. Für Besucher stehen ausreichend Parkplätze auf dem Messegelände zur Verfügung.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Sie beim Veranstalter, der SüMa Maier GmbH unter Telefon 07623 74192-0 oder im Internet ...

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Verschiedenes 

Stocamine, Breisach, Wyhl...

Stocamine, Breisach, Wyhl...
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Ein schlechtes Jahr 2017 für‘s Grundwasser am Oberrhein

Die Grundüberzeugung vieler Menschen, die „Ökoregion“ am Oberrhein wäre von einem dauerhaften ökologischen Fortschritt geprägt, hat zum Jahresende 2017 wieder einmal einen Dämpfer erhalten. In Sachen Grundwasserschutz hat das Jahr 2017 Rückschritte gebracht.

Wir belegen diese Aussage mit drei Beispielen:

Stocamine (F):
Der Zustand des Sondermülllagers Stocamine im Elsass hat sich nach dem Brand des „nicht brennbaren Giftmülls“ schnell verschlechtert. 2017 wurde mit den Tests/Vorarbeiten zur „Versiegelung“ der Deponie begonnen, obwohl immer noch Giftstoffe unter Tage sind. Bis 2019 soll die unterirdische Deponie versiegelt sein. Für den BUND und die elsässische Umweltbewegung sind die jetzigen Lösungen nicht enkeltauglich und gefährden mittel- und langfristig das Grundwasser am Oberrhein. Der BUND kritisierte die Planungen und begleitet das Stocamine-Debakel seit der Planungsphase. Hätte der französische Staat rechtzeitig auf die grenzüberschreitende Umweltbewegung und den BUND gehört, dann wäre dem Oberrhein ein Umwelt- und Grundwasserproblem erspart geblieben und die französischen SteuerzahlerInnen hätten auch viel Geld gespart.

Wyhl:
Die Gemeinde Wyhl hat ein großes Nitratproblem und der Gemeinderat stimmte im Dezember 2017 für einen Liefervertrag mit dem Wasserversorgungsverband Sasbach-Endingen. Ab 2019 sollen die Menschen in Wyhl mit dem Wasser aus dem Sasbacher Tiefbrunnen versorgt werden. Für den Bund für Umwelt und Naturschutz ist dies eine nachvollziehbare "gute" schlechte Entscheidung:
Endlich bekommen die Menschen in Wyhl besseres Trinkwasser. Kleinkinder sollten aus Gesundheitsgründen das Wyhler Leitungswasser nicht trinken, denn der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser von 50 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l) ist überschritten.
Die gute Entscheidung für die Menschen in Wyhl ist allerdings gleichzeitig eine schlechte Entscheidung für‘s Grundwasser, denn nicht das Grundproblem wird behoben und das Grundwasser saniert, sondern der Grundwasserverschmutzung wird nur ausgewichen. Mit zugekauftem „guten“ Wasser, mit mischen, verdünnen und neuen Brunnen wird an vielen Stellen in der Rheinebene das Grundproblem des zu großen Düngemitteleintrags in das Grundwasser nur verschoben und nicht gelöst. Nicht die Verursacher und die gut verdienenden Düngemittelkonzerne kommen für die Kosten auf, sondern die Verbraucher und Verbraucherinnen.

Breisach:
Die Badische Zeitung vom 13.11.17 berichtete, dass die Pläne, Breisach, Ihringen und Merdingen an einen salzfreien Brunnen anzuschließen, endlich Realität werden. Nach vielen Jahren und viel zu spät bekommen die Menschen endlich besseres Wasser. Die jetzt schon entstandenen massiven Rostschäden in Breisach zeigen die dringende Notwendigkeit auf, diese Maßnahme endlich zu realisieren, ein Problem, auf das der BUND seit 1988 aufmerksam macht. Die Ursache und der Hauptverursacher der Breisacher Wasserprobleme sind bekannt. Auf der Fessenheimer Rheininsel sind in den Zwischenlagerbecken der "Mines de Potasse d'Alsace" von 1957 bis 1976 eine Million Tonnen Salz im Untergrund versickert und dort finden sich bis zu 50 Gramm (!) Salz in einem Liter Grundwasser.
Die verdünnte Spitze der Grundwasser-Versalzungs-Fahne ist längst in Breisach angekommen, doch nicht die Verursacher tragen die Kosten für die bereits entstandenen massiven Schäden und für die geplanten 3,8 Millionen Euro Anschlusskosten, sondern die Menschen in Breisach und das Land Baden-Württemberg. Bei den Mines de Potasse d'Alsace das Geld zu holen, ist zweifellos schwieriger als bei kleinen Umweltsündern. Doch diese Ungleichbehandlung darf nicht akzeptiert werden. Im Grundgesetz steht in Artikel 3: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" und das muss auch für große, einflussreiche Umweltverschmutzer gelten. Eine solche Ungleichbehandlung widerspricht zutiefst unserem bürgerlichen Rechtsempfinden, sie ruft zu Recht Unverständnis und Verärgerung hervor. In was für einem Rechtssystem leben wir, wenn es sich eine Gemeinde, das Land Baden-Württemberg und der Wasserversorger Badenova finanziell nicht leisten können, gegen einen bekannten Grundwasserverschmutzer anzugehen?
Aus diesen Gründen hat sich der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein am 18.12.2017 an den Landesrechnungshof gewandt, in der Hoffnung, dass die neue Beteiligung des Landes an den Sanierungskosten dazu führt, dass durch eine Klage doch noch das Verursacherprinzip durchgesetzt wird.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Im Oktober sind bei Messungen in privaten Brunnen im südlichen Breisgau die Grenzwerte für Nitrat überschritten worden.
Am Hochrhein, im Rheineinzugsgebiet setzt die Schweiz nach dem Prinzip der Salamitaktik ein atomares Endlager durch. Wir brauchen ein „möglichst sicheres“ Endlager, denn die Menschheit ist zu unzuverlässig, um Atommüll dauerhaft überirdisch zu lagern. Die geologischen Sonderbedingungen der Schweiz (wachsende Alpen, dünner Opalinuston...) erlauben es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, hochradioaktiven Atommüll eine Million Jahre sicher zu lagern.
Der BUND fordert seit Jahrzehnten - zunehmend verärgert - und leider heute wieder mehr Anstrengungen der Behörden, um das Grund- und Trinkwasser am Oberrhein zu schützen und Grundwasser, Bäche, Flüsse, Meere und GebührenzahlerInnen zu entlasten.
Das Beispiel Stocamine zeigt, dass es manchmal kostengünstig ist, auf den Umweltschutz zu hören.

Autor: Axel Mayer, Geschäftsführer




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Start für die Bewerbungsphase der zweiten Slow Food Youth Akademie

25 Teilnehmer haben 2017 das Bildungsprogramm der Slow Food Deutschland gUG erstmals erfolgreich abgeschlossen. Bis zum 2. Februar 2018 haben junge Erwachsene aus der Lebensmittelbranche, der Gastronomie sowie Ökologie und Vertrieb die Chance, sich für das Akademiejahr 2018 zu bewerben. An acht Wochenenden erleben sie Produktionsprozesse der bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft sowie des traditionellen Lebensmittelhandwerks hautnah. Das vielfältige Programm sowie der Austausch mit Erzeugern und Experten soll sie befähigen, verantwortungsvolle und souveräne Entscheidungen für den Wandel unserer Ernährungsbranche zu treffen.

Die Slow Food Youth Akademie wurde 2017 als interaktives Bildungsprogramm für junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren ins Leben gerufen. Sie läuft über acht Monate und besteht aus sieben Themenwochenenden sowie einer Studienreise ins europäische Ausland. Jeder Termin stellt ein Grundnahrungsmittel in den Fokus, dessen Herkunft, Weiterverarbeitung, Vertriebswege und Marketingstrategien. Die Teilnehmer treffen an verschiedenen Orten mit Landwirten, Bäckern, Fischern und Köchen zusammen und legen selbst Hand an: Sie wursten, filetieren Fisch, stellen Käse her, ernten Gemüse und backen Brot. Anhand von Fallbeispielen, mit denen Unternehmen und Organisationen proaktiv an die Slow Food Youth Akademie herantreten, erarbeiten sie innovative Ideen für die Bereiche Vertrieb und Produktion.

Die Zusammenarbeit mit Experten verschiedener Fachrichtungen sowie klein- bis mittelständischen Unternehmern unterstützt die Weiterbildung der Akademie-Teilnehmer. Gemeinsam setzen sie sich mit unserem heutigen Lebensmittelsystem kritisch auseinander, diskutieren drängende Fragen zu Ernährungssicherheit, umweltverträglichen Anbaumethoden sowie zu den Auswirkungen des individuellen Konsumverhaltens auf Mensch, Tier und Umwelt. Das gewonnene Wissen befähigt sie, verantwortungsvolle Entscheidungen im eigenen beruflichen Schaffen zu treffen. "Die jungen Frauen und Männer sind Teil einer wachsenden Gemeinschaft, die wissen möchte, wo ihre Nahrung herkommt und wie sie produziert wird. Sie verlassen die Akademie als ,Lobbyisten' für biokulturelle Vielfalt und als Multiplikatoren, die ihr Wissen und ihre Wertschätzung für Lebensmittel künftig in ihr unmittelbares Umfeld weitertragen. Neue Allianzen, Initiativen und Kooperationen nehmen hier ihren Anfang", schwärmt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Maßgeblich gefördert wird die Slow Food Youth Akademie in Deutschland von der Heinz Sielmann Stiftung, auch im zweiten Jahr. "Naturschutz, Biodiversität und nachhaltige Ernährung gehören zusammen. Dieserart vernetztes Wissen vermitteln wir den Teilnehmenden. Die vielen begeisterten und motivierten Gesichter am Ende des ersten Akademiejahres sind Zeichen unseres Erfolgs", begründet Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland.

Detailliertere Informationen zu Ausschreibung und Bewerbung finden Sie im Internet ...

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Verschiedenes 

Freiburg erhält Förderbescheid vom Bund, um Masterpläne für saubere Luft zu erst

Kommunale Maßnahmen sollen für bessere Luft sorgen, um Fahrverbote zu vermeiden

Finanzielle Hilfe für Kommunen. Freiburg ist eine der 60 Städte, die einen Förderbescheid vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bekommen haben, um Masterpläne für saubere Luft zu erstellen. Die Masterpläne sollen Maßnahmen zur Verminderung der Luftbelastung mit Stickoxiden aufzeigen, um Fahrverbote infolge von Grenzwertüberschreitungen bei der Stickoxidbelastung zu vermeiden. Bis zu 330.000 Euro erhält die Stadt, um einen solchen Masterplan für Freiburg zu erarbeiten, der nach den Vorgaben des Verkehrsministeriums die Handlungsfelder Digitalisierung des Verkehrs, Vernetzung von Verkehrsträgern, Elektrifizierung, Radverkehrsförderung sowie urbane Logistik umfassen kann.

Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich sehr erfreut über den Förderbescheid für Freiburg: „Unsere Experten sind dran und werden jetzt zügig Konzepte für eine Verringerung der Luftschadstoffbelastungen im Verkehr erarbeiten, die allen Freiburgerinnen und Freiburger künftig zu Gute kommen werden.“





Veranstaltungen 

1000 GÄRTEN 2.0

1000 GÄRTEN 2.0

Soja-Forschungsprojekt sucht bundesweit Hobbygärtner für zweite Runde

Freiburg/Stuttgart, Dezember 2017 – 2016 riefen die Universität Hohenheim und der Tofuhersteller Taifun-Tofu das Projekt „1000 Gärten - Das Soja-Experiment“ ins Leben. Ziel: Kreuzungen identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und sich zur Tofuherstellung eignen. Das innovative Konzept kommt an. 2.500 Anmeldungen von Gärtnern gehen ein, zahlreiche aufschlussreiche Daten werden erhoben, die Presse berichtet deutschlandweit. Nun wird die Soja-Initiative wiederholt: Für „1000 Gärten 2.0“ suchen Taifun und Universität Hohenheim wieder engagierte Hobbygärtner, Landwirte und Schulen im ganzen Land. Anmeldung bis 28. Februar 2018 unter www.1000gärten.de

Beim Stichwort „Soja“ denken viele an eine exotische Pflanze, die vor allem dort wächst, wo großflächig Regenwald gerodet wird. Weit weniger bekannt ist, dass der Sojaanbau mittlerweile auch in Europa Fuß gefasst hat. So bezieht zum Beispiel Taifun-Tofu 100 Prozent seiner Bio-Sojabohnen aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Doch die bestehenden Sojasorten gedeihen nur in Regionen mit mildem Klima. Um in Deutschland mehr Gegenden für den heimischen Sojaanbau zu erschließen, werden neue klimatisch passende Sojasorten benötigt.

Dieser Bedarf war Grundlage des ersten 1000 Gärten-Experiments 2016: „Mit einem weiteren Versuchsjahr wollen wir die Genauigkeit und den wissenschaftlichen Nutzen des Projekts erhöhen“, erklärt Martin Miersch, Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums für Sojaanbau und Entwicklung bei Taifun. Die erste Auflage habe gezeigt, dass partizipative Pflanzenforschung einen wichtigen Beitrag leisten kann, ergänzt Dr. Volker Hahn, Leiter des Arbeitsgebiets Sonnenblumen und Leguminosen der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim. „Mit der Wiederholung von 1000 Gärten wollen wir die Ergebnisse validieren und neue wissenschaftliche Fragestellungen angehen.“ Eine bedeutende Arbeit, für die diesmal die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewonnen werden konnte.

Engagierte Gärtner gesucht
Die Projektpartner suchen nun Teilnehmer, die Lust haben, im kommenden Gartenjahr auf 6 qm Sojabohnen auszusäen – und diese die Vegetationsphase über zu pflegen und zu beobachten. Hobbygärtner mit und ohne Schrebergarten sind genauso willkommen wie Schulklassen und Landwirte. Sie erhalten Versuchssaatgut von 12 verschiedenen Sojakreuzungen, die an die jeweilige Klimazone angepasst sind. So werden insgesamt im Projekt rund 1000 verschiedene Sojastämme getestet. Die Daten über Größe der Pflanzen, Ertrag und Reife erfassen die Sojagärtner auf einer eigenen Online-Plattform, damit sie wissenschaftlich ausgewertet werden können. Anhand der eingesandten Ernte werden schließlich Eiweiß- und Fettgehalt der Sojabohnen sowie Tofu-Eigenschaften untersucht. Die ganze Zeit steht das 1000 Gärten-Team den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. „Aus dem ersten Projekt haben wir viel gelernt, was wir jetzt einfließen lassen können“, erzählt Martin Miersch.

Für mehr Biodiversität
1000 Gärten 2.0 will auch für das Thema Sortenvielfalt sensibilisieren. Die Sojabohne eignet sich gut dafür, die große, zunehmend bedrohte Formenvielfalt bei Pflanzen zu zeigen, denn ob schwarz, gelb oder mit dunklem Nabel – die Familie der Sojabohne hat zahlreiche Mitglieder. Deshalb erhalten die Projektteilnehmer zusätzlich zum Versuchssaatgut für den eigenen Anbau Saatgut der Soja-Wildform (Glycine soja), einer Soja-Standardsorte und der neuen Edamame-Sorte Green Shell. Edamame-Bohnen werden grün geerntet, sind in Japan als Snack beliebt und erobern inzwischen auch die westliche Küche.

Die Entwicklung von der Wildform zur Standardsorte zeigt auch, welche Fortschritte bereits durch klassische Züchtung erreicht wurden – ganz ohne Gentechnik. „Mit der innovativen Züchtungsmethode von 1000 Gärten können die Menschen ihren persönlichen Beitrag für eine nachhaltige Forschung leisten“, betont Dr. Volker Hahn. Die entstehenden Sorten seien frei von Patenten, das heißt, Züchter können das Saatgut weiterentwickeln. „Das macht uns unabhängig von weltweit agierenden Saatgut-Monopolisten.“

Gut für den Menschen, gut für den Boden
Der Wissenschaftler ist überzeugt: „In keiner anderen Leguminose konzentrieren sich so viele wertvolle und essentielle Inhaltsstoffe wie in der Sojabohne.“ Trotzdem werde aus über 90 % des weltweit angebauten Sojas Tierfutter oder Soja-Öl. Durch den direkten Verzehr in Form von Tofu- und Sojaprodukten steht uns im Vergleich zu tierischem Eiweiß das Doppelte bis Dreifache an Nahrungsmitteln zur Verfügung. Der heimische Anbau von Soja ist eine Chance, Menschen nachhaltig mit pflanzlichem Eiweiß zu versorgen, ohne lange Transportwege und aus gesicherter Herkunft. „Sojabohnen sind Ausgangsrohware für unzählige kreative Tofuprodukte und bestimmen deren Art und Qualität mit“, weiß Martin Miersch.

Als Kulturpflanze trägt die asiatische Hülsenfrucht außerdem zu einem lebendigen und fruchtbaren Boden bei, denn sie bindet wertvollen Stickstoff im Boden und bereitet den Boden optimal für nährstoffhungrige Folgekulturen auf. Dies dämmt den Einsatz von Düngemitteln ein und schützt die Umwelt.

Alle Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen und Erfahrungsberichte aus dem vergangenen Projekt gibt es seit dem 15. Dezember 2017 unter www.1000gärten.de.
Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2018.

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