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Veranstaltungen 

Die Waldhaus-Termine im April 2019

Von Waldbildern bis zu Wildkatzen ...

Sonntag, 7. April, 11 bis 17 Uhr // Ohne Anmeldung
Wälder der Welt im Waldhaus: Peru
Mehr als die Hälfte der Fläche Perus ist von Wäldern bedeckt. Damit
hat das Land die zweitgrößte Waldfläche in Lateinamerika und den
weltweit viertgrößten Bestand an tropischem Regenwald. Peru ist ein
wichtiger Akteur für die Erhaltung der Biodiversität und den globalen
Klimaschutz. Derzeit hat Peru noch die weltweit größte Vielfalt an
Vogelarten. Allerdings gehen jedes Jahr riesige Waldflächen durch
illegalen Holzeinschlag und Ausweitung landwirtschaftlicher
Nutzflächen verloren. Dadurch sind Lebensräume der indigenen
Bevölkerung aber auch unzähliger Tier- und Pflanzenarten bedroht.
Von den 30 Millionen Peruanern leben fast 80 Prozent in Städten, ein
Drittel davon allein im Großraum der Hauptstadt Lima.
An diesem Peru-Tag in der Reihe „Wälder der Welt“ gibt es
Lichtbildvorträge, Infostände, ein kulturelles Rahmenprogramm für
Erwachsene und Kinder sowie landestypische Spezialitäten. Er findet
in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum Freiburg und anderen
Initiativen und Einrichtungen statt. Eintritt frei, Spenden erwünscht

Sonntag, 14. April, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 1. April
Buchbinden im Waldhaus
Mit geringem Materialaufwand wird im Waldhaus ein kleines
Notizbuch in klebstofffreier Bindetechnik mit flexiblem Einband und
sichtbarer Langstichheftung angefertigt. Der Einband des Büchleins
wird mit einem geflochtenen Zwirn umschlungen und
zusammengehalten. Die Wirkung ist groß, wenn die Details in
unterschiedlichen Farben gestaltet und hervorgehoben werden.
Diesen Workshop leitet die Buchbindemeisterin Susanne Natterer.
Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in
Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64
Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis.

Donnerstag, 25. April, 16.30 bis 18 Uhr // Ohne Anmeldung
Fördervereinsmitglieder engagieren sich:
Tag des Baumes: Forstliche Wanderung durch den Stadtwald
Bei einer Wanderung durch den frühlingshaften Stadtwald vermittelt
Albrecht Verbeek, Ltd. Forstdirektor a.D., den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. An
interessanten Waldbildern erfahren die Teilnehmenden, wie
Naturverjüngung funktioniert, wieviel Holz im Stadtwald nachwächst
und wieviel davon jährlich genutzt wird. Besonderes Augenmerk gilt
den verschiedenen Baumarten des Stadtwalds, auch der Flatterulme
als Baum des Jahres 2019. Teilnahme frei, Spenden willkommen.

Sonntag, 28. April, 14 und 16 Uhr // Ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische
bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr ist Felis silvestris, die Wildkatze, zu
Gast und um 16 Uhr Canis lupus, der Wolf.
Info-Telefon: 0761/896 477 10. Es gelten relative Eintrittspreise nach
Selbsteinschätzung. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.

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Verschiedenes 

NABU: Krötenwanderung erreicht Höhepunkt

NABU: Krötenwanderung erreicht Höhepunkt
Krötenwanderung (c) NABU/Helge May

Autofahrer bitte aufpassen: An diesem Wochenende sind besonders viele liebestolle Amphibien unterwegs

Berlin – In diesen Tagen kommt die Krötenwanderung in vielen Teilen Deutschlands zu ihrem Höhepunkt. Autofahrer sollten darum jetzt ganz besonders gut aufpassen. „Das gilt vor allem für tiefere und wärmebegünstigte Lagen“, so Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „In den höheren und kühleren Lagen wird es noch dauern, bis die nächtlichen Temperaturen geeignet sind.“

Der NABU bittet, an Amphibienwanderstrecken maximal 30 Stundenkilometer zu fahren. Denn die Tiere können nicht nur durch direktes Überfahren zu Tode kommen, sondern auch wenn Fahrzeuge sehr schnell an Wanderstrecken unterwegs sind. Bei höheren Geschwindigkeiten erzeugen Autos einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Nimmt man Rücksicht, wird auch der Einsatz der vielen Menschen weniger gefährlich, die sich ehrenamtlich um Amphibienschutzzäune kümmern, Kröten und Frösche aus den Sammeleimern retten und sicher über die Straßen bringen.

„Unsere ehrenamtlichen Helfer sind meist bei Dunkelheit in den Abend- und frühen Morgenstunden unterwegs. Fahren Sie vorsichtig und achten Sie auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen“, so Schleich.

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der NABU bietet deshalb Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert und wo Helfer gebraucht werden.

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Verschiedenes 

„Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander!“

Verleihung des 19. Landesnaturschutzpreises

Minister Franz Untersteller: „Der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die es gemeinsam zu meistern gilt.“

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller hat heute (30.03.) in Stuttgart acht Preisträgerinnen und Preisträgern den 19. Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg verliehen. Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises lautet: „Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander!“.

„Die biologische Vielfalt ist die tragende Säule der menschlichen Existenz“, betonte der Minister und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds. „Ohne sie gäbe es keine fruchtbaren Böden, keine gesicherte Ernährung und kein Gleichgewicht zwischen Wasserhaushalt und Klima“. Untersteller mahnte an, den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzusehen, die es gemeinsam zu meistern gelte.

„Es geht beim Thema Biodiversität nicht um ein paar Arten, die man schützen muss. Es geht vielmehr um das Netz des Lebens, das zu zerreißen droht, wenn es uns nicht gelingt, den Abwärtstrend zu stoppen und umzukehren“, unterstrich der Umwelt- und Naturschutzminister. Auch die Landesregierung sehe sich in besonderem Maße in der Verantwortung, die Artenvielfalt zu erhalten und habe mit der Erhöhung des Naturschutzetats und dem Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt entsprechend reagiert.

Mit dem diesjährigen Landesnaturschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der Arten und die Schaffung neuer oder besserer Lebensräume für Tiere und Pflanzen einsetzen. „Die Preisträgerinnen und Preisträger engagieren sich mit vielfältigen innovativen Ideen und Projekten für Lebensräume von Pflanzen und Tieren, betreiben kreative Öffentlichkeitsarbeit und bieten spannende Bildungsmaßnahmen an“, sagte der Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Minister Untersteller. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität im Land“.

Ergänzende Informationen:

Die Stiftung Naturschutzfonds vergibt den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Landesnaturschutzpreis seit 1982 alle zwei Jahre. In der Regel wird das Preisgeld auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 19. Landesnaturschutzpreises sind:

Peter Stratz, Simonswald (Landkreis Emmendingen)

Orchideen, Arnika und Auerhahn - Lebensaufgabe eines Bergbauern

Peter Stratz setzt sich seit 1982 durch eine entsprechend angepasste Wirtschaftsweise mit großem Engagement und Erfolg für die Artenvielfalt ein.

Er führte beispielsweise Entbuschungsmaßnahmen durch, um das in Baden-Württemberg nur im Gebiet des Rohrhardsbergs vorkommende Holunder-Knabenkraut zu fördern. Hierbei beschritt er auch neue Wege. So konnten sich durch eine Änderung in der Gülleausbringung die Bestände dieser Orchidee auf weitere Flächen ausdehnen. Zudem pflegt der Bergbauer zahlreiche FFH-Mähwiesen und arnikareiche Borstgrasrasen. Auch Auerhühner sind Dank der speziellen Bewirtschaftungsweise wieder regelmäßig im Simonswald zu beobachten.

Manfred Weber, NABU Offenburg, Oberkirch-Stadelhofen (Ortenaukreis)

Wiederansiedlung des Wiedehopfes im nördlichen Ortenaukreis

Im Winter 2007 begann Manfred Weber vom NABU Offenburg, sich für den Erhalt des Wiedehopfes zu engagieren. In den vergangenen zehn Jahren brachte er im nördlichen Ortenaukreis flächendeckend Nistkästen für den Wiedehopf an. Sein zeitintensiver Einsatz hat sich gelohnt – die Zahl der Bruten nimmt seither jährlich zu. Durch das Engagement von Manfred Weber ist es gelungen, eine stabile Population dieser Tierart in der Vorbergzone des nördlichen Ortenaukreises aufzubauen. Die Schutzmaßnahmen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der ehemals in Baden-Württemberg stark gefährdete Wiedehopf sein Areal in der Oberrheinebene ausweiten konnte. Dadurch konnte der Wiedehopf auch wieder aus der Roten Liste Baden-Württemberg entlassen werden.

Karl Zachmann, Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen)

Karl Zachmann – ehrenamtlicher Biberberater im Kreis Sigmaringen

Als Biberberater setzt sich Karl Zachmann seit 2012 mit Erfolg dafür ein, Betroffenen die Schutzwürdigkeit des Bibers zu erläutern und Verständnis für dessen Aktivitäten zu wecken. Dabei geht sein Einsatz weit über das hinaus, was er als Ehrenamtlicher leisten müsste. Karl Zachmann hält genau fest, wo in seinem Bearbeitungsgebiet sich wie viele Biber befinden, analysiert die Problemlage und schlägt fachkundige Maßnahmen vor. Durch seine ausgeprägten sozialen Kompetenzen versteht er es zudem, die Menschen mitzunehmen und Lösungen zu erwirken. Er trägt damit wesentlich zur gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Tierart bei.

Adalbert und Elke Künzig, Königheim-Pülfringen (Main-Tauber-Kreis)

Ein Feuchtbiotop für bedrohte Tiere in unserer durch Flurbereinigung ausgeräumten Landschaft

Adalbert Künzig und seine Tochter Elke begannen 1990 mit ihrem Projekt. Zur Anlage eines Feuchtbiotops erwarben sie eine 28 Ar große bis dahin intensiv genutzte Ackerfläche und gestalteten sie in vielen Arbeitsstunden und mit erheblichen eigenen Mitteln um. Im Umfeld des angelegten Teiches pflanzten sie ergänzend Obst-Hochstämme, setzten Waldbäume und Büsche und hängten Nistkästen für Vögel und Fledermäuse auf. Darüber hinaus veranstalteten die beiden auch Führungen und Diavorträge zu ihrer Maßnahme. Über die Jahre hat sich dadurch aus einer intensiv genutzten Ackerfläche ein kleines Naturparadies inmitten einer intensiv genutzten Landschaft entwickelt.

Pröbstle Biohof GbR, Scheer (Landkreis Sigmaringen)

Artenvielfalt vom Acker bis auf den Teller begleitet: Genuss, der nach Oberschwaben schmeckt

Seit 1987 gestaltet die Familie Pröbstle auf ihrem Bioland-Betrieb die Landwirtschaft mit großem Engagement und zahlreichen kreativen Ideen so, dass die Lebensräume für Flora und Fauna bewahrt und gefördert werden. Im Familienbetrieb werden die Pflege und Entwicklung von artenreichem Grünland sowie der Anbau alter Urgetreidesorten umgesetzt. Die von Familie Pröbstle extensiv gepflegten Hochstamm-Streuobstwiesen weisen eine besondere Sortenvielfalt und einen hohen Altbestand auf. Unter dem Motto „Vom Grashalm bis hin zum Teller“ gelingt es den Betreibern des Biohofs, durch Aktionstage, das Anbieten von Schülerpraktika sowie Mit-Mach-Aktionen wie die Apfelbaum- und Bienenpatenschaften, die Kunden aktiv in das Thema Artenvielfalt und ihren Erhalt einzubeziehen.

NABU Freiburg e. V. AG Wildbienen am Tuniberg, Freiburg-Opfingen (Stadtkreis Freiburg)

Wildbienen-Lehrgarten in Freiburg-Opfingen

Die Arbeitsgruppe „Wildbienen am Tuniberg“ baute 2017 einen Wildbienen-Lehrgarten auf, um die Bevölkerung für die Belange der Wildbienen zu gewinnen. In diesem Lehrgarten wird zum einen praktischer Artenschutz gelebt. So hat die Arbeitsgruppe beispielsweise Wiesendrusch angesät, bienenfreundliche Gartenstauden angepflanzt sowie Trockenmauern errichtet und Nistmöglichkeiten für Wildbienen angelegt. Die Wissensvermittlung ist ein weiterer wichtiger Baustein des 1.000 Quadratmeter großen Lehrgartens. Es wird anschaulich gezeigt, wie man mit einfachen Maßnahmen und attraktiver Gestaltung des eigenen Gartens einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.

Die Kombination von pädagogischer, theoretischer und praktischer Arbeit mit Menschen verschiedener Altersgruppen wie auch die Evaluation der Ergebnisse sind besonders hervorzuheben.

Netzwerk Heubühl im Rahmen der Lokalen Agenda, Bruchsal (Landkreis Karlsruhe)

Natur vermitteln und erlebbar machen - Artenvielfalt fördern

Die Ziele des 2011 im Rahmen der Lokalen Agenda Bruchsal gegründeten Netzwerks Heubühl sind insbesondere der Erhalt von Streuobstwiesen und die Gestaltung naturnaher Gärten und heimischer Hecken. Das aus acht Einzelinitiativen zusammengeschlossene Netzwerk verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Schwerpunkt Naturpädagogik. Es bietet auf dem stadtnahen Heubühl zahlreiche und vielfältige generationenübergreifende Angebote zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt an. Der sogenannte Projektegarten wird für Bildungsangebote genutzt. Eine Besonderheit ist die 2018 gestartete Bienenpatenschaft, die es ermöglicht, über ein ganzes Jahr hinweg die Arbeit eines Imkers kennenzulernen. Beim jährlichen Heubühlfest mit Aktionen aller am Netzwerk beteiligten Initiativen werden mehr als 1.000 Interessierte erreicht.

Sonnenwirbel, Naturpädagogik mit Tieren e. V., Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg)

Ein Naturkindergarten schafft Artenvielfalt: 15 Jahre Streuobstwiese

Der Naturkindergarten Sonnenwirbel hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern eine lebenslange Liebe zur Natur mitzugeben. Als ein Baustein dieser Philosophie wurde vor 15 Jahren – gemeinsam mit Kindern und Eltern – eine ein Hektar große Streuobstwiese neu angelegt. Das Thema wird für die Kinder spielerisch aufbereitet, sodass sie über die Jahre einen besonderen Bezug zum Lebensraum Streuobstwiese aufbauen, nicht zuletzt auch bedingt durch ihre Einbindung bei Pflegearbeiten. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass schulreife Kinder zum Abschied einen neuen Baum pflanzen. Dadurch umfasst die Streuobstwiese zwischenzeitlich mehr als 100 Bäume. Durch die extensive Pflege haben sich auf dem ehemaligen Maisacker im Laufe der Jahre viele heimische Pflanzen ausgebreitet. Um die Artenvielfalt zu erhöhen, wurden zudem Nisthilfen angebracht.

Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finden Sie im Internet ...

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Verschiedenes 

NABU: Politik muss Mobilität verlässlich, bezahlbar und klimafreundlich gestalte

Tschimpke: Maßnahmen für CO2-Reduzierung zügig umsetzen

Berlin, 29.3.2019 – NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur heutigen Beratung des Lenkungskreises „Nationale Plattform Zukunft Mobilität“ über den Bericht der Verkehrskommission:

„Die Klimaschutzziele beim Verkehr sind erreichbar. Das bestätigt der Bericht der Verkehrskommission. Zudem fanden Maßnahmen, die wesentlich für die dringend notwendige Verkehrswende sind, im Expertengremium der Bundesregierung breite Zustimmung. Dazu gehören die Stärkung des Schienen- und Radverkehrs, die Reduzierung der Ticketpreise im ÖPNV sowie der Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Zugleich wurde deutlich, dass die Digitalisierung und Förderung alternativer Antriebe allein nicht ausreichen, um die erforderliche CO2-Minderung zu erreichen. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, Mobilität in Deutschland verlässlich, bezahlbar und klimafreundlich zu gestalten.“

Kritik äußerte der NABU-Präsident an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Leider hat Bundesverkehrsminister Scheuer durch seine öffentlichen Äußerungen zur Arbeit der Verkehrskommission für erhebliche Irritationen gesorgt. Umso anspruchsvoller dürfte es nun für ihn werden, zügig das Paket an Maßnahmen vorzustellen, mit denen die CO2-Emissionen des Verkehrs um 40 bis 42 Prozent bis zum Jahr 2030 gemindert werden können. Die Ergebnisse der Verkehrskommission werden dabei helfen zu überprüfen, inwieweit sein Konzept realistisch ist.“





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28 Teilnehmende für das neue Jahr der Slow Food Youth Akademie

28 Teilnehmende für das neue Jahr der Slow Food Youth Akademie
Slow Food Yout Akademie (c) Slow Food Archiv

Am 22. März starten 28 junge Erwachsene das Weiterbildungsprogramm von Slow Food Deutschland, bei dem sie unter anderem auf dem Acker, dem Schlachthof, dem Fischkutter, in der Backstube und in Brüssel, dem Zentrum europäischer Politik Station machen. An acht gemeinsamen Wochenenden setzen sie sich damit auseinander, wie Lebensmittel hergestellt und weiterverarbeitet werden und wer darüber entscheidet. Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft und Handwerk, Gastronomie und Handel, Wissenschaft und Politik begleiten sie dabei.

Die 28 Teilnehmenden der diesjährigen Akademie wurden aus knapp 70 Bewerbungen ausgewählt. Ihnen gemeinsam ist die Leidenschaft für Essen und guten Geschmack sowie der Wunsch, ihr bereits vorhandenes Wissen über unser Lebensmittelsystem zu vertiefen. In diesem System möchten sie etwas bewegen und ihren Beitrag dazu leisten, dass Lebensmittel gut, sauber und fair erzeugt werden. Den Nachwuchs für die sinnliche Erfahrung guter Lebensmittel zu begeistern und sie für kulinarischen ‚Aktivismus‘ zu gewinnen, ist essentieller Bestandteil der Arbeit von Slow Food Deutschland. „Wir brauchen den Tatendrang und die Leidenschaft junger Erwachsener für die Ernährungswende. In der Akademie versammeln wir eine Menge cleverer Köpfe, die Verantwortung übernehmen wollen, für das was sie essen und wie sie leben. Mit unserer Unterstützung lernen sie, wie sie konkret an zukunftsfähiger Lebensmittelerzeugung und deren Konsum mitarbeiten können. Viele von ihnen bringen bereits klare Vorstellungen davon sowie echte Verbesserungsvorschläge mit. Teils fehlt es ihnen nur an Mut, ihre Ideen beruflich umzusetzen“, so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland. Diesen Mut sammeln viele Teilnehmende im Laufe des Akademiejahres, indem sie sich mit Gleichgesinnten vernetzen und von Menschen lernen, die innovative Ideen und Projekte ökologisch und rentabel umsetzen. Rund die Hälfte schlägt nach Abschluss der Akademie neue Berufswege ein, einige finden gemeinsam den Weg in die Selbstständigkeit.

Startschuss für die diesjährige Akademie ist der 22. März in der Naturlandschaft Döberitzer Heide von der Heinz Sielmann Stiftung. Die Teilnehmenden aus Handwerk, Handel, Gastronomie, Journalismus, Politik sowie Landwirtschaft und Fischerei lernen sich untereinander sowie die Philosophie von Slow Food kennen. Wähend des Jahres erwartet sie eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis. Sie lernen unter anderem Methoden, Texturen, Aromen und Geschmäcker von Handwerk und Industrie zu unterscheiden. Maßgeblich gefördert wird die Slow Food Youth Akademie in Deutschland von der Heinz Sielmann Stiftung. „Der Zusammenhang unserer Ernährungsgewohnheiten mit dem Artensterben, dem Verlust an biologischer Vielfalt und dem globalen Klimawandel wird immer noch ignoriert, wie es die aktuelle Zulassung von 14 weiteren Ackergiften und Pestiziden durch das Bundeslandwirtschaftsministerium beweist. Deshalb möchten wir den Nachwuchs genau dafür sensibilisieren. Die Akademieteilnehmenden versuchen wir für unseren Natur -und Artenschutz, für nachhaltig produzierte Lebensmittel und eine Verarbeitung zu begeistern, die Wertschätzung und Genuss im Blick hat“, betont Michael Beier, Vorstandsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung.

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Die Slow Food Youth Akademie besteht seit 2017. Bewerben können sich junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren. Sie kommen aus handwerklichen Berufsausbildungen ebenso wie aus akademischen Laufbahnen. Im Mai 2018 hat sich das Alumni-Netzwerk der Akademie gegründet.

Die Heinz Sielmann Stiftung widmet sich seit mehr als 20 Jahren der Förderung des Naturschutzes, des Naturerlebens und der Bewahrung der Artenvielfalt. Mit dem Kauf großer unzerschnittener Landschaften in Brandenburg erhält und schafft sie Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Auch fördert die Stiftung des berühmten Tierfilmers Biotopverbünde, zum Beispiel am Bodensee und entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. So können auf diesen Flächen Tier- und Pflanzenbestände sich frei vom wirtschaftlichen Nutzungsdruck erholen und verschwundene Arten zurückkehren. Darüber hinaus ermöglicht die Stiftung Menschen das persönliche Erleben in der Natur, und sie bewahrt das filmische Erbe des bekannten Naturfilmpioniers Heinz Sielmann. www.sielmann-stiftung.de

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NABU: Waldnaturschutz und Klimaschutz zusammen denken

NABU: Waldnaturschutz und Klimaschutz zusammen denken
Winterlicher Kiefernwald (c) NABU/Eric Neuling

Tschimpke: Große Umsetzungsdefizite beim Waldnaturschutz - Weniger als drei Prozent der Wälder unbewirtschaftet

Berlin – Zum Internationalen Tag des Waldes (21.3.) fordert der NABU die Bundesregierung auf, die selbst gesteckten Ziele zum Waldnaturschutz in Deutschland nicht weiter aus den Augen zu verlieren. Bis 2020 sollen fünf Prozent der Wälder aus der forstlichen Nutzung genommen werden. Das hat das erste Bundeskabinett unter Angela Merkel 2007 in der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt verabschiedet. Ein Jahr vor Ende dieser Frist liegt der Anteil von Naturwäldern in Deutschland immer noch bei weniger als drei Prozent. Entsprechend werden 97 Prozent des Waldes mehr oder weniger intensiv bewirtschaftet. Der NABU fordert daher in öffentlichen Wäldern mehr unbewirtschaftete Flächen auszuweisen. Zudem müssten in Wirtschaftswäldern mehr naturnahe Strukturen gefördert werden.

Der Dürre-Sommer 2018 hat gezeigt, wie anfällig unsere Wirtschaftswälder gegenüber sich ändernden Umweltbedingungen sind. Wir erwarten auch für dieses Jahr, dass Waldbrände gerade in Kiefernforsten nicht verhindert werden können. Und noch dramatischer könnte es auf Grund der Borkenkäfervermehrung für Fichtenwälder werden. Deshalb muss gerade in Wirtschaftswäldern die Naturnähe gefördert werden“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Ein hoher Anteil an alten und dicken Laubbäumen wie Buchen und Eichen ist ein wesentliches Merkmal von naturnahen Wäldern. Durch große Mengen von lebendem und abgestorbenem Holz und ein geschlossenes Blätterdach können sie besonders Dürre und Hitzeperioden unbeschadeter überstehen. Durch Verdunstung von Wasser, welches sowohl im lebenden wie im abgestorbenen Holz vorhanden ist, schafft sich der Wald ein eigenes Klima, extreme Hitze wird so abgepuffert. „Naturnahe Wälder sind nicht nur anpassungsfähiger und damit eine bessere Risikoabsicherung für Waldbesitzer, sondern sie haben aufgrund der zahlreichen Kleinstlebensräume einen Mehrwert für Artenvielfalt im Wald“, so Tschimpke.

Nach den Ergebnissen einer Umfrage des Thünen-Instituts aus dem Jahr 2018 spricht sich die Mehrheit der privaten Waldbesitzer und der Bevölkerung für mehr Naturschutz im Wald aus. Mehr als die Hälfte der privaten Waldbesitzer (60 Prozent) und 79 Prozent der Bevölkerung befürworteten eine Zunahme von Naturschutzmaßnahmen im Wald und akzeptieren dafür eine reduzierte Holznutzung.

„Wälder haben eine herausragende Bedeutung für den Natur- und Klimaschutz. Gerade Naturwälder können beide Ziele langfristig hervorragend miteinander vereinen. Aus diesem Grund hat der NABU vor mehr als zwei Jahren gemeinsam mit dem Städtebündnis Klima-Bündnis das Projekt SpeicherWald gestartet. Ziel ist es, Menschen über Naturwälder zu informieren und dafür zu begeistern“, so NABU-Projektleiter Stefan Adler.

Die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) hat Anfang der 70er Jahre den 21. März zum „Internationalen Tag des Waldes“ ausgerufen, um auf die Zerstörung von Waldflächen aufmerksam zu machen.

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NABU reicht EU-Beschwerde gegen Offshore-Windpark Butendiek ein

Bundesbehörden müssen sofortige Schutzmaßnahmen für Seevögel einleiten

Berlin – Der NABU hat formell Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland eingelegt. Grund dafür ist der massive Umweltschaden durch den Offshore-Windpark „Butendiek“ und durch weitere Windparks am europäischen Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“ in der Nordsee. „Seit fast zwei Jahren zeigen die Daten, dass seltene und streng geschützte Seetaucher aus dem für sie ausgewiesenen Schutzgebiet vertrieben werden. Die verantwortlichen Behörden müssen jetzt handeln. Sonst verstößt Deutschland weiter jeden Tag gegen geltendes EU-Naturschutzrecht,“ sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich die Offshore-Windparks in der Nordsee erheblich stärker auf die Vogelwelt auswirken als prognostiziert. Besonders betroffen sind die störungsempfindlichen Seetaucher, die Windräder in großem Abstand meiden. Bis zu einer Entfernung von 16 Kilometern um die errichteten Windparks werden deutlich weniger Seetaucher gezählt. Fast zwei Drittel des EU-Vogelschutzgebietes sind beeinträchtigt. Die Vögel werden so aus ihrem angestammten Rast- und Nahrungsgebiet, dem für sie ausgewiesenen Schutzgebiet, verdrängt. „Allein ‚Butendiek‘ führt zu einem Totalverlust von rund 265 Quadratkilometern, das sind 8,5 Prozent des Vogelschutzgebiets. Damit bestätigen sich die düsteren Prognosen des NABU, dass es tatsächlich keinen schlechteren Platz für die Windkraft in der Nordsee gibt als den Standort westlich von Sylt“, so NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Der NABU kämpft seit über vier Jahren gerichtlich gegen den Bau und Betrieb des bereits 2002 genehmigten Windparks.

Obwohl die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und auch das für die Verwaltung des Schutzgebiets verantwortliche Bundesamt für Naturschutz (BfN) um die Situation westlich von Sylt wissen, sind bis heute keine konkreten Maßnahmen der Schadenssanierung eingeleitet worden. Das nimmt der NABU zum Anlass, Beschwerde bei der Europäischen Kommission einzureichen. „Offensichtlich braucht es zusätzlichen Druck, damit die Bundesbehörden aktiv werden. Für die Vögel wäre es am besten, würde ‚Butendiek‘ zumindest in Teilen zurückgebaut werden. Wenn das politisch nicht mehrheitsfähig ist, dann erwarten wir jetzt wirksame alternative Maßnahmen. Aktuell verstößt Deutschland eindeutig gegen das sogenannte Verschlechterungsverbot der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“, so Detloff weiter. Der NABU setzt sich seit Jahren für eine naturverträgliche Energiewende ein. Auch die Offshore-Windenergie kann einen Beitrag leisten, den Klimawandel zu stoppen. Jedoch müssen Ausbauziele und Standorte so gewählt werden, dass keine Nachteile für die Natur entstehen.

Die EU-Beschwerde des NABU und weitere Hintergrundpapiere zum Fall „Butendiek“ finden Sie online ...

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Klimakrise stoppen – Verkehrswende jetzt!

Bündnis fordert Einhaltung der Klimaziele im Verkehr

Berlin, 21. 3. 2019 - Verkehrsminister überrollt in Geländewagen die Erde – so stellt ein großes Klima-Bündnis seine Unzufriedenheit mit der Verkehrspolitik von Minister Andreas Scheuer (CSU) dar. Heute soll die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission ein Maßnahmenpaket für Klimaschutz im Verkehr vorlegen. „Klimakrise stoppen – Verkehrswende jetzt!”, fordern die Demonstrierenden auf einem Banner. „Minister Scheuer darf den Klimaschutz im Verkehr nicht länger blockieren”, sagt Marion Tiemann, Verkehrsexpertin von Greenpeace. „Seit 1990 ist der CO2-Ausstoß im Verkehr nicht gesunken, sondern sogar noch gestiegen. Wenn Scheuer das Klimaziel im Verkehr nicht erreicht, drohen Milliarden an Strafzahlungen. Statt dieses Geld zum Fenster rauszuwerfen, sollte es besser in die Verkehrswende investiert werden.”

Die von Scheuer eingesetzte Kommission soll Maßnahmen erarbeiten, mit denen der Verkehr seinen Rückstand im Klimaschutz aufholen kann. Ohne wirksame und verbindliche Schritte wird der Sektor sein Klimaziel für das Jahr 2030 deutlich verfehlen. Laut Projektionsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2017 beträgt die Klimalücke im Verkehr mehr als 50 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht in etwa den jährlichen CO2-Emissionen Schwedens.

Das Bündnis aus BUND, Campact, Changing Cities, Deutscher Umwelthilfe, Greenpeace, der Klima-Allianz Deutschland, Naturfreunde Deutschland sowie dem ökologischen Verkehrsclub VCD fordert insbesondere in Städten eine klare Fokussierung auf Bus und Bahn sowie den Rad- und Fußverkehr.

„Moderne Verkehrspolitik sorgt dafür, dass vor allem in Städten immer weniger Menschen vom eigenen Auto abhängig sind”, so Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. “Die überfällige Verkehrswende weg vom Privat-Pkw hin zu attraktivem öffentlichem Verkehr und einem dichten Netz aus sicheren Radwegen darf nicht länger aufgeschoben werden. Minister Scheuer muss jetzt liefern.”

Klares Ziel des Bündnisses ist eine Verkehrswende hin zu klimaneutraler Mobilität. „Wir müssen uns so bald wie möglich vom Verbrennungsmotor verabschieden. Nur den Antrieb zu wechseln, reicht allein aber nicht aus. Gefragt sind weniger und vor allem effiziente und gemeinsam genutzte Fahrzeuge, es müssen mehr Güter auf der Schiene transportiert werden. Die Maßnahmen dafür müssen von der Verkehrskommission jetzt angestoßen werden”, kommentiert Dorothee Saar, Leiterin des Bereiches Verkehr und Luftreinhaltung bei der Deutschen Umwelthilfe.

„Die Klimabilanz durch den Einsatz umwelt- und sozialschädlicher Agrokraftstoffe schönzurechnen, ist der Versuch, Teufel mit Beelzebub auszutreiben“, fügt der stellvertretende BUND-Vorsitzende Ernst-Christoph Stolper hinzu. „Wir brauchen mehr öffentlichen Verkehr, mehr Platz für Fahrrad und Fußgänger sowie kleine Elektromobile, aber keine SUVs, die Treibstoffe aus Palmöl und Gensoja verbrennen.“

Die Bundesregierung hat zugesagt, in diesem Jahr ein Klimaschutzgesetz zu beschließen, das verbindliche Maßnahmen aus Bereichen wie Verkehr, Energie und Landwirtschaft bündelt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte vor wenigen Wochen einen Entwurf hierfür vorgelegt. Das Gesetz soll sicherstellen, dass Deutschland seine Zusage einhält, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Das Ziel für das Jahr 2020 - ein Minus von 40 Prozent CO2 - wird die Bundesregierung nach aktuellem Stand sehr deutlich um ein knappes Viertel verfehlen. Das Klimaschutzgesetz muss entsprechend auch wirksame Reduktionsmaßnahmen für den Verkehr enthalten.







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