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Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL GELD UND VERSICHERUNGEN - Bauen, Kaufen, Finanzieren

ÖKO-TEST SPEZIAL GELD UND VERSICHERUNGEN - Bauen, Kaufen, Finanzieren
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL Bauen, Kaufen, Finanzieren gibt es seit dem 17.10

So geht kostengünstiges Bauen: Angesichts der historisch niedrigen Bauzinsen überlegen sich derzeit viele, ob sie jetzt ein Eigenheim bauen oder kaufen können. Doch die niedrigen Zinsen sind die eine Seite der Medaille, ein teilweise überhitzter Markt mit überhöhten Preisen die andere. Aber wenn Sie sich Ihr Traumhaus oder die neue Wohnung leisten können, dann finden Sie in dem neuen ÖKO-TEST SPEZIAL - Bauen, Kaufen, Finanzieren alles, was Ihnen hilft, eine solide Finanzierung auf die Beine zu stellen und sich vor bösen Überraschungen zu schützen. Darüber hinaus erhalten Sie fundierte Informationen, beispielsweise zum Thema Förderprogramme und Sparen durch Hightech.

Die Tests:

• TEST Hypothekendarlehen: Spottbillige Baugeldkonditionen verlocken zum Immobilienkauf. Doch Vorsicht: Nur wer die Finanzierung maßschneidert und ersparte Zinsen in die Tilgung steckt, schützt sich vor Stolperfallen. ÖKO-TEST zeigt, worauf Bauherren und Hauskäufer achten müssen.

• TEST Sofortfinanzierung: Sofortfinanzierungen mit Bausparverträgen sind weitverbreitet und haben im Wettbewerb mit klassischen Hypothekendarlehen bisweilen sogar die Nase vorn. Allerdings wird bei den tatsächlichen Kreditkosten für die gesamte Laufzeit oft geschummelt. ÖKO-TEST verrät, worauf Sie achten müssen.

• TEST Riester-Bausparverträge: Verkauft werden Riester-Bausparpläne zwar gerne, doch die meisten Bausparkassen scheuen den konkreten Preis-Leistungs-Vergleich. Dabei ist Transparenz hier besonders wichtig. Viele Sparer haben ihr Geld in Verträgen angelegt, die für sie gar nicht geeignet sind. Auch als reiner Sparvertrag sind die meisten Wohn-Riester-Bausparverträge ein Flop.

• TEST Wohngebäudeversicherungen: Unwetter und Feuer sind die schlimmsten Feinde für Hab und Gut. Hausbesitzer brauchen daher unbedingt einen hochwertigen Wohngebäudeschutz. ÖKO-TEST hat die Versicherungsangebote unter die Lupe genommen und nicht nur gigantische Preis-, sondern auch erhebliche Leistungsunterschiede entdeckt.


Und außerdem:

• Geld vom Staat: Nicht immer ist die Finanzierung eines Einfamilienhauses über eine private Bank oder Bausparkasse der einzige Weg zum Glück. Denn Bund und Länder fördern den Erwerb von Wohneigentum. Aber auch Erbpacht und Baugruppen können das Bauen leichter machen.

• Photovoltaikanlagen: Das Hickhack um die Förderung von Öko-Strom hat potenzielle Käufer einer
Solaranlage verunsichert. Dabei sind die Kleinkraftwerke auf dem Hausdach auch nach der EEG-Reform kaum belastet. Sie bleiben rentabel – bei guter Planung.

• Dämmstoffe: Als wichtiger Energiesparer verhindern Dämmstoffe überall in der Gebäudehülle den
Verlust teurer Wärme. Dadurch lohnen sie sich auf mittlere Sicht auch wirtschaftlich. Je nach Einsatzzweck spielen die Materialien ihre Stärken aus. ÖKO-TEST zeigt einen Überblick.

• Gebäudecheck: Ob Eigenheim oder Wohnung – der Kauf einer älteren Immobilie birgt zahlreiche Risiken. Entscheidend ist abzuschätzen, was renovierbar ist und wovon man die Finger lassen sollte. Der ÖKO-TEST-Altbaucheck soll helfen, die Substanz systematisch zu prüfen.

• Gebrauchte Eigentumswohnungen: Wer eine ältere Wohnung kauft, sollte nicht nur Lage und Zustand prüfen, sondern auch, ob die Eigentümergemeinschaft und ihr Verwalter konstruktiv zusammenarbeiten, wie die Beschlüsse gefasst und die Kosten verteilt werden. Schon da gibt es oft Streit. Erst recht, wenn man auf Dauer eine ökologische Sanierung anstrebt.

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ÖKO-TEST RATGEBER - Kleinkinder

ÖKO-TEST RATGEBER - Kleinkinder
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber ist seit dem 19.09. erhältlich.

Ratschläge für alle Lebenslagen: Der neue ÖKO-TEST Ratgeber – Kleinkinder ist für Eltern ein wichtiger Helfer. Sie finden darin unter anderem Informationen zur richtigen Ernährung, zur musikalischen Früherziehung, zum Einrichten von Kinderzimmern, zur Zahnpflege und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. ÖKO-TEST geht beispielsweise auf die Frage ein, was zu tun ist, wenn die Kleinen partout kein Gemüse essen möchten, und wie sich Elektrosmog vermeiden lässt. Ebenso wird erklärt, welche Sportarten sich für Kinder eignen und wie die Nerven der Eltern geschont werden, wenn die Kids in der Trotzphase sind oder sich Teenager bestimmte Allüren aneignen. Selbstverständlich sind im neuen Ratgeber auch zahlreiche Tests zu finden.

Die Tests
• Milchbreie: Wasser drauf, rühren, fertig – Getreide-Milchbreie, die die Milch schon in Pulverform enthalten, sind schnell zubereitet. Doch das Testergebnis spricht dafür, lieber öfter selbst Breimahlzeiten aus warmer Milch und puren Getreideflocken zuzubereiten. Denn die Fertigprodukte enthalten viel Zucker, Fettschadstoffe und Reste von Reinigungsmitteln.

• Gummibärchen: So fruchtig viele Gummibärchen auch erscheinen, der Geschmack stammt aus zugesetzten Aromen. Immerhin wird mittlerweile überwiegend auf künstliche Farbstoffe verzichtet.

• Laufställe: Am Anfang kann ein Laufstall als Tagesbettchen dienen. Später ermöglicht er den Eltern, mal kurz aus dem Raum zu gehen und entdeckungslustige Krabbler dabei sicher aufgehoben zu wissen. Doch der Test zeigt: Nicht alle Produkte sind entsprechend gut durchdacht.

• Puzzlematten: Über die Hälfte der untersuchten Puzzlematten ist schadstoffbelastet.
Ein Produkt fiel mit einem gravierenden Sicherheitsmangel durch die Praxisprüfung und ist aus
unserer Sicht nicht einmal verkehrsfähig. Wenigstens eine Matte bekam das Testurteil „sehr gut“.

• Kinderfahrradanhänger: Fahrradanhänger gelten als relativ sicheres Transportmittel. Allerdings gibt es große Qualitätsunterschiede. Drei von acht Modellen im Test versagten in der Sicherheitsprüfung.

• Fußsäcke für Kinderwagen: Es ist wieder unfassbar, wie schludrig die Hersteller von Kinderprodukten mit ihrer Verantwortung für die Kleinen umgehen. Zwei Fußsäcke im Test hätten nach Auffassung von ÖKO-TEST so nicht verkauft werden dürfen.

• Feuchttücher: Zwei Pampers-Produkte fallen im Test durch. Die meisten anderen
Babyfeuchttücher sind „gut“ und „sehr gut“. Trotzdem sollten Eltern sie besser nur
unterwegs verwenden, denn alle Feuchttücher enthalten Konservierungsmittel.

• Kinderzahncremes: Nur wenige Kinderzahncremes schneiden im Test schlecht ab. Mitdenken müssen Eltern, was die Versorgung der Beißerchen mit Fluorid betrifft. Hier lassen die Hinweise auf den Verpackungen zu wünschen übrig.

• Silikonschnuller: Silikon wird in Schnullern eingesetzt, weil es als schadstofffrei gilt. Doch der Test zeigt: Nicht bei allen Schnullern ist das Material völlig sauber. Bei den meisten kann dagegen entspannt drauflos genuckelt werden.


Und außerdem:
• Problemmahlzeit Frühstück: Am frühen Morgen haben viele Kinder noch keinen Hunger. Dabei ist die erste Mahlzeit wichtig, um die Energiespeicher zu füllen. ÖKO-TEST gibt Tipps, wie kleine Morgenmuffel gut in den Tag starten.

• Ein Instrument lernen: In vielen Familien gehört es zum guten Ton, dass der Nachwuchs ein Instrument erlernt. Die Frage ist nur, welches am besten geeignet ist und wann das optimale Einstiegsalter dafür ist. Der Überblick von ÖKO-TEST gibt Orientierung.

• Dafür oder dagegen? Grau ist alle Theorie, wenn es darum geht, ein harmonisches Familienleben zu gestalten. Eltern haben oft ganz unterschiedliche Ansichten und gute Argumente für ihre jeweilige Position. ÖKO-TEST stellt einige Pro- und Kontra-Meinungen zu zentralen Familienthemen vor.

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In Freiburg kommt der Wolf zuerst ins Waldhaus

In Freiburg kommt der Wolf zuerst ins Waldhaus
Wolfskopf / Foto: Micha Hersfelder

Neue Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ ab 28. September im Waldhaus

Wer erfahren möchte, was ein Wolf so frisst, wenn gerade keine Großmutter in der Nähe ist; wie sich Wolfsgeheul anhört; und wo es in Deutschland schon Wölfe gibt –
dem sei demnächst ein Besuch im Waldhaus empfohlen: Von Sonntag, 28. September, an ist hier die neue Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ zu sehen.

Mit dieser neuen Schau will das Waldhaus umfassend über den Wolf aufklären, dessen Rückkehr in den Südwesten für Biologen nur noch eine Frage der Zeit ist. Baden-Württemberg gilt seit Jahren als „Wolfserwartungsland“ und ist mittlerweile das letzte Bundesland, in dem noch kein Wolf sicher nachgewiesen wurde. Seit der Rückkehr im Jahr 2000 leben in Deutschland mittlerweile über 30 Rudel. Auch in den Vogesen und in der Schweiz häufen sich die Meldungen: Der strenge Schutz der Wölfe zeigt Wirkung, sie kehren zurück.

Wie tief der Wolf aber trotz jahrhundertelanger Abwesenheit durch die Sprache noch in unserem Bewusstsein verankert ist, erfahren Besucher bereits auf dem Weg in die Ausstellung. Dann beleuchten deckenhohe Illustrationen die Begegnungen und Beziehungen von Wölfen und Menschen von der Steinzeit bis heute. Wolfsangel, Tellereisen und eine historische Feuerwaffe stehen für die jahrhundertelange Verfolgung durch den Menschen bis zur Ausrottung der „letzten“ Wölfe im 19. Jahrhundert.

Gezeigt wird auch, wie sich mit der Naturschutzbewegung das Image des Wolfes verändert hat und neue Gruppen sich (oft romantisch verklärt) seiner Symbolik bedienen. Eine gemütliche Leseecke lädt zum Schmökern in Märchen- und anderen Wolfsbüchern ein, oder zur kritischen Durchsicht von „Wolfsmeldungen“ aus jüngerer Zeit.

Im Ausstellungsbereich „Biologie und Lebensweise“ nehmen kleine und große Besucher die Welt aus der Perspektive des Wolfes wahr, sind zu Gast bei den Welpen in einer Wolfshöhle und setzen sich an eine gedeckte „Wolfstafel“. Fotofallen, Halsbandsender und andere Hilfsmittel zeigen, wie Wolfsforscher diesen scheuen Raubtieren auf die Spur kommen. Selbst ausprobieren kann man, wie schwierig im „Wolfsmonitoring“ allein die Unterscheidung zwischen Wolf und Hund ist. Eine regelmäßig aktualisierte Karte der Wolfsnachweise zeigt, wie sich Wölfe in Mitteleuropa und hierzulande wieder ausbreiten.

Um den Eindruck zu vermeiden, dass der Wolf als Vegetarier durch die Lande streift, stehen neben einem Wolfspräparat auch ein präpariertes Schaf und ein Reh. Denn bei aller Relativierung des Wolfsbildes: Aus dem Raubtier ist bis heute kein Lamm geworden. So ist die Rückkehr von Wölfen in eine moderne Kulturlandschaft wie Baden-Württemberg für die Nutztierhaltung und die Jägerschaft mit Konflikten verbunden. Wie sie konstruktiv zu lösen sind, wird hier anschaulich dargestellt, etwa durch Wege des Herdenschutzes oder Ausgleichszahlungen im Falle getöteter Nutztiere.

Insgesamt legt die Ausstellung Wert darauf, weder die mit der Rückkehr des Wolfes verbundenen Herausforderungen zu verharmlosen noch alte Vorstellungen vom „bösen Wolf“ zu bedienen, wo aktuelle Forschungen ein anderes Bild zeichnen. Sie will aufzeigen, wie ein Zusammenleben von Mensch und Wolf in der heutigen Kulturlandschaft aussehen kann.

Die Stiftung Waldhaus Freiburg hat diese Ausstellung mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem Verein Wildwege und mit Unterstützung des Naturparks Südschwarzwald, dem WWF, Forst BW und der „Arbeitsgruppe Luchs und Wolf Baden-Württemberg“ konzipiert. Sie ist während der Öffnungszeiten des Waldhauses (Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Zum Auftakt der Ausstellung stellt Fräulein Brehms Tierleben am Sonntag, 28. September, um 14 und 16 Uhr ihr Stück „Canis lupus – Der Wolf“ vor. Informationen dazu unter www.brehms-tierleben.com, Kartenvorbestellungen unter Tel. 0761/768 0486.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter www.waldhaus-freiburg.de und Tel. 0761/896477-10.

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„Freiburg packt an“: Obstbaumspaziergang im Naturschutzgebiet Rieselfeld

Vom Wilhelmsapfel bis zu alten Mostbirnen

Am Samstag, 27. September, findet ab 13.30 Uhr eine Obstbaumspaziergang im Naturschutzgebiet Rieselfeld im Rahmen von „Freiburg packt an“ statt.

Der BUND Freiburg, die Aktion „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamts (GuT) sowie das Saft-Erlebnis-Mobil bieten diesen Spaziergang zum Kennenlernen heimischer Streuobstsorten an. Geleitet wird der Rundgang von versierten Sortenexperten des baden-württembergischen Pomologen-Vereins.

Ort der Exkursion ist das Naturschutzgebiet Rieselfeld im Freiburger Westen. Hier sind zahlreiche Apfel- und Birnbäume entlang der Wege und Gräben zu entdecken. Im Anschluss an den etwa zweistündigen Spaziergang gibt es ein Vesper. Mit der mobilen Saftpresse können vor Ort am Rand des Rieselfelds kleine Mengen Saft aus verschiedenen Obstsorten gepresst und abgefüllt werden. Auch Früchte eigener Obstbäume können gerne zur Bestimmung mitgebracht werden.

Treffpunkt ist um 13.30 Uhr an der Endhaltestelle der Linie 5 "Bollerstaudenstraße" im Rieselfeld. Anmeldung und weitere Informationen gibt es beim BUND Freiburg vorstand@bund-in-freiburg.de oder beim Team von „Freiburg packt an“ unter der Telefonnummer. 201-4712 oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.

Im Rahmen der Aktion „Birnen, Äpfel, Zwetschgen - Obstbaumpatenschaften in Freiburg“ bietet das GuT verschiedene Veranstaltungen zur Pflanzung und Pflege von Obstbäumen alter Sorten sowie Baumschnittkurse an.





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NABU zum UN-Klimagipfel: Merkel glänzt durch Abwesenheit

Deutschland muss Gipfel zum Ausstieg aus der Kohlefinanzierung nutzen

Berlin/New York – Anlässlich des morgigen UN-Sondergipfels zum Klimaschutz unter Leitung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert der NABU von Deutschland mehr Führungsstärke. „Mit ihrer Abwesenheit sendet Bundeskanzlerin Merkel das falsche Signal an die Weltgemeinschaft. Es müssen schnellstens Lösungen für die drängendsten Fragen unserer Zeit erarbeitet werden – und das auf höchster Regierungsebene. Drei Bundesminister können das Regierungsoberhaupt nicht ersetzen“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

In New York wird Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vertreten. Ebenfalls anreisen werden Bundesaußenminister Steinmeier und Bundesentwicklungsminister Müller. Um das für 2015 anvisierte Ziel eines weltweiten Klimaabkommens in Paris beschließen zu können, müssen morgen in New York die Weichen gestellt werden und im Oktober beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sowie bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Lima konkretisiert werden.

Der NABU fordert daher von der Bundesregierung und speziell von Bundeskanzlerin Merkel, sich stärker für den globalen Klimaschutz einzusetzen. Dazu gehört nach Ansicht des NABU auch, dass Deutschland in New York ankündigt, konsequent aus der Förderung klimaschädlicher Kohlekraftwerke auszusteigen. „Mit der KfW-Bankengruppe ist Deutschland weltweit massiv an der Finanzierung des Klimakillers Kohle beteiligt. Diese inkonsequente Politik muss ein Ende haben, und zwar sofort. Deutschland sabotiert damit bislang seine eigenen und die internationalen Ziele im Klimaschutz“, so Tschimpke.

Allein in den Jahren 2006 bis 2013 belief sich die von der KfW vorgenommene Förderung von Kohlekraftwerken auf mindestens 3,3 Milliarden Euro. Gefördert wurden nicht nur Anlagen in Ländern wie Brasilien und Australien, sondern auch eine klimaschädliche Infrastruktur. Darüber hinaus fordert der NABU von Angela Merkel, die skeptischen EU-Staats- und Regierungschefs endlich dazu zu bringen, auf ihrem Gipfel Ende Oktober für ambitionierte und verbindliche EU-Energie- und Klimaziele bis 2030 zu stimmen. Als Minimalziel müssen die Treibhausgasemission mindestens um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden, der Anteil der erneuerbaren Energien um 30 Prozent ausgebaut und Energie um 30 Prozent eingespart werden.

„Deutschland muss wieder seiner Rolle als Klima-Vorreiter gerecht werden und auch kritische Länder wie Polen vom Klimaschutz überzeugen. Durch die Krise in der Ukraine sollte endlich auch Polen zu der Einsicht gelangen, dass Stabilität, Versorgungssicherheit und Klimaschutz nur mit Hilfe von mehr Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energie erreicht werden können“, sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg.

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NABU zur IAA Nutzfahrzeuge: Verbrauchsgrenzwerte für Lkw überfällig

Verkehrsminister Dobrindt muss Weiterentwicklung der Lkw-Maut vorantreiben

Berlin – Der NABU fordert anlässlich der am Donnerstag beginnenden Messe IAA Nutzfahrzeuge die rasche Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge sowie die zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausweitung der Lkw-Maut.

„Verbrauchsgrenzwerte für Lkw sind überfällig. Im Automobilsektor haben sie sich als äußerst wirkungsvolles Instrument zur Senkung der CO2-Emissionen von Pkw erwiesen. Auch die Lkw-Branche braucht klare gesetzliche Vorgaben, um Klimaschutztechnologien mit dem nötigen Nachdruck voranzutreiben“, sagte NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Schon bei der Einführung der Pkw-Verbrauchsgrenzwerte und der Euro-VI-Abgasnorm für Lkw Anfang des Jahres warnte der Verband der Automobilindustrie VDA vor negativen Folgen für die Hersteller, nur um vor wenigen Tagen dann doch positive Verkaufszahlen zu vermelden. „Umso wichtiger ist es, dass die EU-Kommission jetzt nicht wieder auf die Panikmache des VDA hereinfällt, sondern zügig ambitionierte Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge festlegt“, so Miller.

Gerade angesichts der Wachstumsprognosen im Straßengüterverkehr sieht der NABU die mangelnde Regulierung des Schwerlastverkehrs als problematisch an. Seit Jahren steigen die CO2-Emissionen in keinem Verkehrsbereich so stark wie im Straßengüterverkehr. Bis zum Jahr 2030 geht das Bundesverkehrsministerium von einer weiteren Zunahme des Schwerlastverkehrs um 38 Prozent aus. „Wenn wir angesichts dieser Entwicklung nicht drastisch den CO2-Ausstoß der Lkw senken, rücken die Klimaschutzziele der Bundesregierung in weite Ferne“, so NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.

Gleichzeitig ächze die Infrastruktur unter der enormen Belastung des Schwerlastverkehrs, da ein einzelner Lkw die Straße so stark beansprucht wie 60.000 Pkw. Die Ausweitung und Erhöhung der Maut sei daher die logische Konsequenz. Der NABU fordert Verkehrsminister Alexander Dobrindt auf, für alle Nutzfahrzeugklassen ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eine entfernungsabhängige und nach dem Schadstoffausstoß differenzierte Maut einzuführen, statt sich mit einer unsinnigen Pkw-Maut zu beschäftigen. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Fahrzeuge mit einem Gewicht unter 7,5 Tonnen künftig weder von der Pkw-, noch der Lkw-Maut erfasst sein sollten“, so Verkehrsexperte Oeliger.

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NABU: Umweltrecht muss beim Ausbau erneuerbarer Energien eingehalten werden

NABU: Umweltrecht muss beim Ausbau erneuerbarer Energien eingehalten werden
Sterntaucher / Foto: NABU / F. Derer

Miller: Naturschutz wird bei Windkraftstandorten vernachlässigt

Hamburg/Berlin – Der NABU fordert beim Ausbau der erneuerbaren Energien die strikte Einhaltung des geltenden Umweltrechts und appelliert dabei an alle Entscheidungsträger und Investoren, den Klimaschutz nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen voranzutreiben. Der NABU befürwortet den Ausbau der Windkraft sowohl an Land als auch auf dem Meer, weist jedoch auf gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und Realisierung einzelner Projekte hin. „Mit Sorge betrachten wir, dass trotz aller Bekenntnisse der Branche wiederholt festzustellen ist, dass Naturschutzbelange konsequent ignoriert und auch höchst kritische Projekte realisiert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Offshore-Windpark Butendiek, der alle Naturschutzvorgaben missachtet und nie hätte genehmigt werden dürfen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller am heutigen Montag anlässlich der Eröffnung der internationalen Windenergie-Messe „WindEnergy“.

Seit Frühjahr 2014 führt der NABU ein Klageverfahren gegen den Bau und Betrieb des Offshore-Windparks Butendiek in der Nordsee westlich von Sylt. Schweinswale und streng geschützte Meeresvögel werden in den eigens für sie eingerichteten Schutzgebieten gefährdet oder aus ihnen vertrieben. Nach Meinung des NABU ist dies unvereinbar mit den Zielen der europäischen FFH- und Vogelschutzrichtlinie.

Besonders scharf kritisiert der NABU vor diesem Hintergrund den Branchenriesen, die wpd-Gruppe. „wpd steht nicht nur hinter dem naturschutzfachlichen Sündenfall Butendiek, sondern entwickelt auch an Land mit dem Windpark Jördenstorf in Mecklenburg-Vorpommern ein weiteres Projekt, das den Natur- und Artenschutz mit Füßen tritt“, so Miller. In unmittelbarer Nähe des Baugebiets brüten fünf Paare streng geschützter Schreiadler, und damit fünf Prozent der vom Aussterben bedrohten deutschen Population. wpd gefährdet damit den Lebensraum dieser seltenen Adlerart in Deutschland. Gegen die ohne Umweltverträglichkeitsprüfung erteilte Genehmigung für diesen Windpark hat der NABU Widerspruch eingelegt und erwartet nun die Rücknahme der Genehmigung.

Um Fehlinvestitionen, Verzögerungen und Rechtsstreitigkeiten bei der Realisierung von Windkraftanlagen an Land zu vermeiden, appelliert der NABU an alle Investoren, bereits bei der Standortwahl die fachlichen Empfehlungen zum Abstand von wichtigen Vogelvorkommen zu berücksichtigen. Diese hatte die Länderarbeitsgruppe der staatlichen Vogelschutzwarten bereits 2007 veröffentlicht, ihre Gültigkeit als fachliche Messlatte wurde von Gerichten vielfach bestätigt. „Derzeit liegt eine aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisierte Version dieser Abstandsempfehlungen in den Schubladen der Vogelschutzwarten. Auf Druck der Windpark-Lobby konnte diese allerdings bisher nicht veröffentlicht werden. Wir warnen dringend davor, diese fachliche Grundlage zu verwässern. Vögel und unsere Natur dürfen nicht zu den Leidtragenden der Energiewende werden“, so Miller.

Um den Ausbau der Offshore-Windkraft entsprechend der 2002 vorgegebenen Strategie der Bundesregierung naturverträglich zu gestalten, hat sich nach NABU-Meinung durch die reduzierten Ausbauziele des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine Gelegenheit zur Nachsteuerung ergeben. „Wir brauchen dringend transparente ökologische Kriterien für eine vorrangige Standortentwicklung. Zusammen mit der Netzanbindung müssen Politik und Fachbehörden entscheiden, wo und wie viel Windkraft entstehen darf und welche Gebiete frei zu halten sind. Das kann nicht Aufgabe der Branche sein. Wir brauchen eine Ausbauobergrenze in Nord- und Ostsee“, so Miller.

Auf Initiative des NABU hat die Bundesregierung die Einrichtung eines „Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende“ in die Koalitionsvereinbarung aufgenommen. Dieses Zentrum soll helfen, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu vermeiden und bestehende Regelungen zu verbessern.

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Die private Energiewende geht weiter: "Eigenstrom vom Hausdach"

Trotz dem Abwürgen der hoffnungsvollen Energiewende mit einer
drastischen Verschlechterung des erfolgreichen Erneuerbaren-
Energien-Gesetzes (EEG) federführend durch SPD-Wirtschaftsminister
Sigmar Gabriel und einer Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen
Bundestag müssen die Bürgerinnen und Bürger die begonnene solare
Zukunft nun weitgehend selbst gestalten.
Private Hausbesitzer dürfen auf dem eigenen Hausdach Fotovoltaikmodule
bis zu 10 kW installieren ohne eine neue staatliche Abgabe entrichten
zu müssen!
In Anbetracht steigender Strompreise und Zusatzabgaben insbesondere
für Privatverbraucher wird die Eigenstromversorgung immer
interessanter.
60% - 80% Eigenstromerzeugung sind schon heute wirtschaftlich möglich.

Der Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl und die
Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen sowie die Bürgerinitiative
Weisweil laden zu einem praxisorientierten Informationsabend ein:

Eigenstromversorgung vom Hausdach
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Mittwoch, den 29. Oktober 2014

20.00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus

79367 Weisweil am Rhein

Hinterdorfstrasse 2

Referenten und Gesprächspartner sind:
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Gregor Reddemann, GF der Herstellerfirma SI-Module GmbH, Freiburg

Reinhard Schwörer, Geschäftsführer der Zimmerei Schwörer GmbH, Wyhl

Wie die Eigenstromprojekte mit effizienten Solarmodulen, neuartigen
Batteriespeichern und ausgeklügelter Elektronik in der Praxis
funktionieren wird allgemeinverständlich vorgestellt.
Aber auch über die Investitionskosten und Amortisationszeiten werden
die Fachreferenten berichten.

Für eine anschließende Fragerunde ist genügend Zeit vorgesehen.

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung können sich Interessenten
für eine Exkursion zur Produktionsfirma SI-Module anmelden.







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