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Verschiedenes 

Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume

Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume
Winterlinden am Schlossplatz / Foto: Stadt Karlsruhe

Vielfältig in Karlsruhe oder so gut wie verschwunden

Jedes Jahr versehen die unterschiedlichsten Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) oder die Loki-Schmidt-Stiftung verschieden Arten wie Bäume, Vögel oder Insekten mit dem Titel „des Jahres“. Bei manchen ist der Grund, dass sie in ihrem Bestand gefährdet sind. Oder sie erhalten den Titel wegen ihrer Vielfältigkeit. Das gilt beispielsweise für die Winterlinde. Sie sei die „beliebte Königin der Liebe“ und werde wegen ihrer vielfältigsten Verwendungen gewürdigt, wie die Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung in ihrer Begründung schreibt.

Die Winterlinde ist nicht gefährdet und in Karlsruhe und Umgebung an zahlreichen Orten zu finden. So stehen etwa im Schmallen bei Oberreut zwei Linden, die 1878 gepflanzt wurden und haben fast noch ein jugendliches Alter. Der Baum kann einige hundert Jahre alt werden, in mancher Legende ist von „1.000-jährigen“ Linden die Rede. Die beiden Bäume im Schmallen bilden mit dem dortigen Feldkreuz zusammen ein Naturdenkmal.

Winterlinden stehen in Karlsruhe aber neben anderem auch in der Bahnhofstraße, vor dem Schloss, beim ZKM oder in einer Linden-Pappelallee über der Stadt.

Lurch des Jahres ist der Feuersalamander. Ein großer Anteil seiner Weltpopulation kommt in Deutschland vor, auch in Karlsruhe ist er noch verbreitet. Er braucht feuchte Laub- und Mischwälder mit Quellen und Bächen, wie sie im Raum Karlsruhe noch zu finden sind. Keine Vorkommen in Karlsruhe kennt man dagegen mehr für das Wildtier des Jahres, den Feldhamster. Er ist heute extrem selten und gehört zu den vom Aussterben bedrohten Wildtierarten in Deutschland. Ursache ist unter anderem die dramatische Verschlechterung der biologischen Vielfalt, etwa mit der hochintensiven Landwirtschaft.

Lebensraum des Stieglitzes, des Vogels des Jahres, sind Streuobstwiesen, Feldgehölze oder größere, nicht übermäßig gepflegte Gartenbereiche. Er ist nicht gefährdet. Die Wiesen-Schlüsselblume dagegen, die Blume des Jahres, ist wegen Verlusts ihres Lebensraums inzwischen selten geworden. Sie blüht auf sonnigen und trockenen Wiesen, in lichten Wäldern und an Waldrändern zur Osterzeit sattgelb. Der Hecht ist Fisch des Jahres. Er kommt in Tümpeln, Seen und Fließgewässern vor. Der Hecht ist zwar momentan nicht akut gefährdet. Seine Bestände gehen aber allmählich zurück. Das gilt auch für den Stachelbeerspanner. Der Nachtfalter ist der Schmetterling des Jahres 2016. Er kommt vor allem in nicht intensiv gepflegten Gärten und Parks vor.

Das Naturschutzzentrum Rappenwört zeigt ab April eine Sonderausstellung mit sechs Arten des Jahres. Eine Auflistung "Natur des Jahres" gibt es auf der Internetseite des Naturschutzbundes www.nabu.de in der Rubrik Tiere und Pflanzen, dann Natur des Jahres anklicken.

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Freiburg: FREI.MOBIL by VAG

Freiburger Verkehrs AG und die Stadt Freiburg stellen Dachmarke zum Umweltverbund vor

Die Freiburger Verkehrs AG stellte am 20. Januar 2016 gemeinsam mit der Stadt Freiburg „FREI.MOBIL by VAG“ – die neue Dachmarke des Umweltverbundes in Freiburg – im Café Hermann in der Radstation am Hauptbahnhof vor. „FREI.MOBIL by VAG“ kombiniert Bahn, Bus, Rad, Carsharing und Taxi im gesamten Freiburger Stadtgebiet zu einem Mobilitätsangebot.
Im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Integrierte Mobilität in Freiburg“ wurde vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Freiburger Verkehrs AG (VAG) eine „Studie zur verkehrsübergreifenden Kooperation“ erarbeitet. Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie hat die VAG gemeinsam mit dem GuT – und mit weiteren Akteuren nachhaltiger Mobilitätsangebote – die erste Umsetzungsstufe ausgearbeitet

Ergebnis ist die Dachmarke „FREI.MOBIL by VAG“, mit der die Freiburger Verkehrs AG umfassend, übersichtlich und aktuell über alle umweltfreundlichen Verkehrsangebote in Freiburg informiert. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten einfach und „aus einer Hand“ Informationen, um entsprechend dem aktuellen Mobilitätsbedürfnis entscheiden zu können, welches Verkehrsmittel in der aktuellen Situation das passendste ist. Darüber hinaus ist es auch Ziel von FREI.MOBIL, die Verknüpfung der beziehungsweise die Umsteigemöglichkeiten zwischen den einzelnen Angeboten zu erleichtern.

Kooperationspartner

Durch die Kooperation mit vielen Akteuren nachhaltiger Mobilität in Freiburg zeigt FREI.MOBIL unter Federführung der VAG wie der Öffentliche Nahverkehr – das Rückgrat nachhaltiger Mobilität – ideal mit Carsharing, Rad- und Laufstrecken oder abschließbaren Fahrradboxen kombiniert werden kann.
Für den Bereich Fahrrad ist neben der Stadt Freiburg, und hier insbesondere dem Garten- und Tiefbauamt, auch die Freiburger Kommunalbauten mit der Radstation am Hauptbahnhof an der Kooperation beteiligt. Das Carsharing wird durch die beiden Anbieter „Grüne Flotte“ und „Stadtmobil Südbaden“ vertreten und neben den Taxidienstleistern – ob Taxi Freiburg oder Fahrradtaxi – beteiligt sich auch die Schauinslandbahn an dem neuen Angebot. Auch der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) ist Kooperationspartner: eine gültige Zeitkarte des RVF ist Voraussetzung für die FREI.MOBIL-Rabatte. .
Diese Zusammenarbeit schafft ein Angebot, das dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen gerecht wird. Umweltfreundlich und flexibel mobil zu sein, gehört zweifelsfrei zur modernen urbanen Lebenskultur – insbesondere in Freiburg.

Information und öffentliche Wahrnehmung

Ein Ziel von FREI.MOBIL ist die integrierte Information über alle umweltfreundlichen Verkehrsmittel „aus einer Hand“. Auf der Website www.freimobil.com kann jeder alle wichtigen Informationen wie Kontaktdaten und Öffnungszeiten, Haltestellen und Stellplätze oder nützliche Hinweise zu den einzelnen Kooperationspartnern abrufen. Die Informationen sind in die Bereiche „Bus & Bahn“, „Radverkehr & Fahrradparken“, „Taxidienstleistungen“ sowie „Fußverkehr“ gegliedert.

Darüber hinaus gibt es die FREI.MOBIL-Map, auf welcher alle Haltestellen, Carsharing-Stellplätze, Bike&Ride- und Park&Ride–Plätze eingezeichnet sind. Zusätzlich enthält die FREI.MOBIL-Map eine Routingfunktion.

Freiburg ist im Hinblick auf nachhaltige Mobilität schon sehr gut aufgestellt – durch die neue Marke wird die Präsenz des Umweltverbundes in der Öffentlichkeit und der Wahrnehmung weiter verstärkt.

Rabatte und Vergünstigungen

Neben der integrierten Information, die alle nutzen können, halten die Kooperationspartner für FREI.MOBIL-Mitglieder vielfältige Rabatte und Vergünstigungen bereit. Die Voraussetzung für die Nutzung der Rabatte und Vergünstigungen ist, dass man eine RegioKarte Abo, RegioKarte Job, RegioKarte Jahr oder ein SemesterTicket des RVF besitzt.
Bei der Freiburger Verkehrs AG erhält man als FREI.MOBIL–Mitglied zwei Gutscheine für eine Erlebniswagenfahrt seiner Wahl und bei der Schauinslandbahn erhält man eine Berg- und Talfahrt für 8 € (statt 12,50€). Der Carsharing-Anbieter „Grüne Flotte“ gibt einen Rabatt von 10 % auf den Zeit- und Kilometerpreis und „Stadtmobil Südbaden“ erlässt für die Zeit der Mitgliedschaft die monatliche Grundgebühr von 5 €. Im Fahrradparkhaus bezahlt man für die Jahreskarte nur den Preis von 11 Monaten und die abschließbaren Fahrradboxen kann man für den Preis der Jahresmiete für 14 Monate mieten. Beim Fahrradtaxi Freiburg erhalten FREI.MOBIL–Mitglieder durch Vorlage ihrer Mitgliedskarte einen Rabatt in Höhe von 1 € je Fahrt.

Die FREI.MOBIL-Karte kann kostenlos beantragt werden – entweder in den Kundenzentren der VAG oder online unter www.freimobil.com. Ob man FREI.MOBIL-Mitglied werden möchte, kann man sowohl direkt beim Kauf einer der vorausgesetzten Fahrscheinarten beziehungsweise beim Abo-Vertragsabschluss als auch zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Als FREI.MOBIL-Mitglied erhält man eine personalisierte Karte, mit der man durch Vorzeigen oder Angabe der Mitgliedsnummer die attraktiven Rabatte und Vergünstigungen bei den FREI.MOBIL-Kooperationspartnern erhält.

Das Angebot unter der Dachmarke „FREI.MOBIL by VAG“ wird in den kommenden Jahren sukzessiv erweitert und ausgebaut. Beispielsweise ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg ein Neubürgerpaket zum Thema Mobilität geplant.

„Die Freiburger Verkehrs AG war und ist ein Motor für nachhaltige Mobilität in der Stadt“, unterstreicht Helgard Berger, Vorstand der VAG, die Rolle des städtischen Verkehrsunternehmens. „Als Rückgrat umweltfreundlicher Mobilität sehen wir uns in einer zentralen Rolle und wollen uns zu einem umfassenden Mobilitätsdienstleister weiterentwickeln.“ Für die Stadt betont Baubürgermeister Martin Haag: „Dies ist die konsequente Fortsetzung unserer Verkehrspolitik der letzten 40 Jahre mit dem Ziel einer stadt- und sozialverträglichen Mobilität durch die nachhaltige Stärkung der Alternativen zum eigenen Auto und der besseren Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsangebote in der Stadt.“

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Schulterschluss von Bauern und Verbrauchern

Schulterschluss von Bauern und Verbrauchern
Foto: Volker Gehrmann / "Wir haben es satt"

Starkes Signal gegen Agrarindustrie !

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Kampagnenbüro Wir haben es satt!

23 000 Menschen demonstrieren in Berlin für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Trotz eisiger Temperaturen und angeführt von 130 Traktoren - so viele wie nie zuvor - haben am 16. Januar 23 000 Bauern und Verbraucher gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern" zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine bäuerliche und ökologischere Zukunftslandwirtschaft zu stellen. Bauern, Imker, Tier- und Naturschützer, Aktive in der Entwicklungszusammenarbeit, Lebensmittelhandwerker und Köche demonstrierten für Bauernhöfe, die umwelt- und klimafreundlich wirtschaften, damit das Recht auf Nahrung weltweit sichern, starke Strukturen im ländlichen Raum erhalten, artgerechte Tierhaltung verwirklichen, gentechnikfrei arbeiten und deren Grundsatz fairer Handel ist.

"Angesichts der katastrophalen und strukturzerstörenden Erzeugerpreise für Milch und Schweinefleisch ermutigen dieser starke Rückhalt und die Wertschätzung der Gesellschaft, den Kampf für den Erhalt unserer Höfe energisch zu führen", so Ottmar Ilchmann, Milchbauer aus Ostfriesland. "Die Agrarpolitik in Berlin und Brüssel ist verantwortlich für die Rahmenbedingungen, die zu Überproduktion und Erzeugerpreisen deutlich unter den Produktionskosten führen. Dabei zerstören Agrarexporte zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt bäuerliche Strukturen und regionale Märkte für Bauern hier und in der ganzen Welt. Die Bundesregierung muss jetzt umsteuern, damit es sich für Bauern lohnt, gute Lebensmittel für den heimischen Markt zu produzieren."

Der lange Trecker-Konvoi wurde von der Menge auf dem Potsdamer Platz jubelnd empfangen. "Die Bauern stehen in der Mitte der Gesellschaft", kommentierte Jochen Fritz, Landwirt und Sprecher der Demonstrations-Bündnisses "Wir haben es satt!" den gemeinsamen Protest. "Die Menschen wollen, dass Bauern und nicht Konzerne ihr Essen erzeugen, sie wollen gesundes Essen, keine Gentechnik auf dem Acker, im Trog und auf dem Teller, sie wollen, dass Tiere auf der Weide grasen können, Schweine auf Stroh stehen und keine Schwänze oder Schnäbel abgeschnitten werden. Und die Bauern sind bereit dafür! Worauf wartet die Bundesregierung?", so Fritz weiter.

Auch Sarah Wiener, Köchin aus Berlin, forderte einen Umbau des Ernährungssystems: "Wir wollen den Wandel mit Fairness und Genuss! Gute, köstliche Lebensmittel bekommen wir nur, wenn wir achtsam mit unserer Umwelt, den Pflanzen und Tieren umgehen. Wenn wir verstehen, dass wir mit der Natur arbeiten müssen und nicht gegen sie, werden wir die Wertschätzung für das, was uns ernährt wieder erlangen. Davon profitieren die Bauern, die Böden und die Nutztiere."

Aufgerufen zur sechsten "Wir haben es satt!"-Demonstration anlässlich der Grünen Woche hatte ein breites gesellschaftliches Bündnis von über 100 Organisationen aus Landwirtschaft, Imkerei, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz, Entwicklungsorganisationen und dem Lebensmittelhandwerk. Für weitere Informationen klicke auf "mehr".

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Karlsruhe: Aquascaper Oliver Knott gestaltet Großaquarium im Exotenhaus

Karlsruhe: Aquascaper Oliver Knott gestaltet Großaquarium im Exotenhaus
Großaquarium Mittelamerika im Exotenhaus / Foto: Zoo Karlsruhe

Zoo-Kölle übernimmt Materialkosten über rund 3.500 Euro

„Da werden Unsummen in die perfekte Technik investiert – um dann auf den letzten Metern bei der Gestaltung des Aquariums schlapp zu machen“, weiß Aquariendesigner Oliver Knott. Das geschulte Auge des gebürtigen Knielingers, der schon einmal als Aquascaper einen Weltmeistertitel gewonnen hat und in der Aquaristik-Szene international bekannt ist, sieht bei vielen Becken Verbesserungspotential. „Was tut den Tieren gut, was erfreut den Betrachter“, ist für ihn das A und O bei der Gestaltung der Unterwasser-Welt. Eine Messlatte, die der 43-jährige am Mittwoch auch für die Neueinrichtung des Mittelamerika-Beckens des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten ansetzte.

Die Herausforderung bei großen Becken sei der Aufbau, so Knott. Dieser dürfe nicht auf halber Höhe enden. Für die neue Struktur wurden daher große Lava-Steine aus dem Großhandel zum Exotenhaus gekarrt – insgesamt um die 900 Kilogramm. Zudem hat sich Knott 40 Pflanzen aus Italien kommen lassen, darunter das afrikanische Speerblatt und der Javafarn. Pflanzenarten, die auch mit Fischen zurecht kommen, die mit ihnen etwas ruppig umgehen.

"Wie Tropen in der Süßwasservariante"

Rund 5.000 Liter fasst das Großaquarium, das Knott zusammen mit Maciej Strzalko neu dekorierte. Strzalko ist Betriebsleiter im Kölle-Zoo und teil mit Knott die gleiche Leidenschaft – beide kennen sich aus Aquascaper-Wettbewerben. Auf die Kostenseite musste Knott beim Einkauf nicht sonderlich schielen. „Der Kölle-Zoo übernimmt die Materialkosten, die sich unterm Strich auf rund 3.500 Euro summieren dürften“, berichtet Strzalko. Das neue Design soll sich als Naturaquarium dem Betrachter präsentieren und durch Vielfalt und Farbe bestechen. „Als Süßwasserbecken soll es eher ruhig, wie ein grüner Wald unter Wasser wirken“, erläutert Knott: „So passt es prima zum Exotenhaus - wie Tropen in der Süßwasservariante!“

Eine Einmalaktion müsse die Neugestaltung nicht bleiben, fügt er an. Das kleinere Diskusfisch-Aquarium würde ihn durchaus reizen. Während nebenan das Becken mit den Barschen seine kreative Hand derzeit definitiv nicht nötig habe: „Das ist absolut gut gestaltet“, meint Fachmann Knott. Welche Fische letztlich im neuen Ambiente schwimmen dürfen, will Zoochef Dr. Matthias Reinschmidt noch mit seinem Team besprechen. Zunächst muss das nach Abschluss der Dekoration wieder eingefüllte Beckenwasser mit den Einrichtungsmaterialien zur neuen Einheit ohne Trübstoffe werden.

zum Bild oben:
Die Ausgangssituation: Das Großaquarium Mittelamerika im Exotenhaus des Zoos Karlsruhe hat sich Unterwassergestalter Oliver Knott vorgenommen

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ÖKO-TEST Dr.-Oetker-Produkte

ÖKO-TEST Dr.-Oetker-Produkte
Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015 gibt es seit dem 28.12. im Handel

Doktorarbeit mit Mängeln

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST geht in der aktuellen Januar-Ausgabe der Frage nach, wie gut die Produkte von Dr. Oetker sind. Das Ergebnis: Es steckt erstaunlich oft Mineralöl in den Lebensmitteln. Weitere Kritikpunkte sind aber auch industriell hergestellte Aromen und ein Zuviel an Zucker.

ÖKO-TEST hat 26 Dr.-Oetker-Produkte, darunter Pudding, Müsli, Pizza, Milchreis, Vanillezucker und Kakaopulver, ins Labor geschickt. Rund in jedem zweiten Produkt fand das Labor erhöhte Mengen an Mineralöl. Dieses kann die Leber und Lymphknoten schädigen. Eintragsquellen gibt es verschiedene: Das Mineralöl kann von den Druckfarben der Papier- und Kartonverpackungen auf Lebensmittel übergehen; es kommen aber auch Schmieröle, die etwa bei der maschinellen Produktion eingesetzt werden, in Betracht.

Nach eigener Aussage setzt Dr. Oetker so wenig Zusatzstoffe wie möglich ein, vor allem um Produkte sicher und haltbar zu machen. Doch in 16 der 26 Produkte verwendet der Hersteller Aromen, um wenig aromatische Zutaten geschmacklich aufzuwerten. Dazu steckt in einem Großteil der Dr.-Oetker-Produkte zu viel Zucker – auch da, wo man es nicht erwartet wie etwa im Pizzaburger. Ein 500 Gramm-Becher Grießpudding natur enthält insgesamt 60 Gramm Zucker. Die Saccharose macht davon 47 Gramm aus, das entspricht 16 Würfelzucker. Im Paula Schoko-Pudding hat das Labor 13 Gramm Saccharose pro Becher analysiert – das sind viereinhalb Stück Würfelzucker. Ärgerlich ist zudem die Produktverpackung, die eine glückliche Kuh in einer kindgerecht aufbereiteten Weide darstellt. Der niedrige Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zeigt aber, dass die Milch gebenden Kühe wohl eher nicht das Glück hatten, auf einer Wiese zu grasen, sondern im Stall gestanden und Kraftfutter bekommen haben.

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Karlsruhe: Von Schwarmtieren und Tarnkönigen . Inventur im Zoo

Karlsruhe: Von Schwarmtieren und Tarnkönigen . Inventur im Zoo
Inventur im Zoo Karlsruhe: Pfeilgiftfrosch im Exotenhaus

Zählappell: von A wie Aguti bis Z wie Zebra/Exotenhaus sorgte 2015 für ein großes Plus beim Tierbestand

983 Individuen in 132 Arten: Das war einmal. Genauer gesagt: Das war so zum Stichtag 31. Dezember 2014. Der Zoo Karlsruhe blickt nicht nur auf ganz normale Veränderungen im Tierbestand in den letzten zwölf Monaten zurück. Das Jahr 2015 steht für den Zoo Karlsruhe insbesondere für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr, in dem mit dem Exotenhaus auf einen Schlag der Bestand um rund 2000 Tiere in knapp 100 Tierarten vergrößert wurde. Zum Jahresende will der Zoo Karlsruhe es nun genau wissen: Inventur bei allen Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien, Fischen und Wirbellosen ist angesagt - von A wie Aguti bis Z wie Zebra.

Bei Großtieren ist die Liste schnell abgehakt

Bei den Elefantinnen Rani, Shanti und Jenny und den anderen großen Säugetieren – etwa Löwin Safo, die Flußpferdfamilie mit Platsch, Kathy und Karl Wilhelm oder auch die beiden Mangalitza-Schweine Frieda und Trude - ist der Aufwand überschaubar. Da ist die Liste schnell abgehakt. Bei den kleineren Tieren gestaltet sich der Zählappell aufwändiger. Wo immer es geht, wird exakt durchgezählt: Sind alle Kropfgazellen im Zoo und Oberwald noch da, wie hat sich der Bestand der Hirschziegenantilopen, 2014 mit 27 registriert, verändert? Und wo ist doch gleich der neunte Nasenbär? „Und manchmal muss man dann auch mal schätzen“, denkt Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt etwa an den Schwarm Neonsalmler im Exotenhaus. Rund 200 Tiere waren es hier zur Eröffnung des Exotenhauses im Sommer.

Krontaube noch unverbandelt

Was die Inventur erschwert, ist für manches Tier Überlebensstrategie: Wo sind sie denn, ist ein beliebtes Suchspiel bei Zoogästen, wenn sie ins Terrarium der sieben Moosfrösche schauen, Tarnkönige in ihrem Moosreich. Genau nachschauen muss das Team von Exotenhaus-Revierleiterin Michaela Gaum auch bei den Pfeilgiftfröschen: Obwohl mit grellen Warnfarben ausgestattet, müssen die Winzlinge erst einmal versteckt unter Blättern und Astwerk entdeckt werden. Schnell erledigt ist die Registrierung bei Einzeltieren. So ist die Krontaube noch unverbandelt, und auch bei der Kragentaube fehlt bislang der Partner. Wird hier ein Exemplar gesichtet, ist die Inventur für diese Art schon gelaufen.

Mit Zollstock und Waage sind die Tierpflegerinnen und Tierpfleger nicht unterwegs, im Zoo Karlsruhe beschränkt man sich bei den meisten Tieren auf Art, Geschlecht und Anzahl, bei Tieren mit Chip wird dieser ausgelesen, Ohrmarken werden abgelesen. Auch ohne Waage ist klar: Jenny führt die Liste der Schwergewichte an, bei den Leichtgewichten sind es die Zwergseidenaffen bei den Säugern und bei den Wirbellosen der Rosenkäfer, 2014 mit immerhin 90 Individuen berücksichtigt.

Vogelrevier besonders aufwändig

„Das Vogelrevier ist ein ‚dickes Buch‘ mit unzähligen Listenblättern“, erzählt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Clemens Becker, der die Inventur managed. Wer etwa Gänse und Enten zählt, die frei im 20 Hektar großen Zoologischen Stadtgarten herumlaufen, muss gut zu Fuß sein. Wo sind die zwölf Hawaiigänse, sind es noch elf Weißwangengänse, was machen die Bestände der Spießente, Blauflügelente und Mähnengans? Kommen wir auf die 2014er Zahl von 193? Bei einem Bestands-Minus muss auch an Marder gedacht werden, die „ungebeten“ durch die Anlage streifen.

Biton und Cora haben Zoo verlassen

Alle Zählergebnisse werden in den nächsten Wochen mit dem Ist zum Stichtag 31. Dezember 2014 und den 2015 in den Revierbüchern dokumentierten Veränderungen abgeglichen – Geburten, Zugänge, Todesfälle, Leihgaben und Abgaben. Dayo und Dhakiya beispielsweise wurden 2015 bei den Netzgiraffen geboren, dafür hat Biton den Zoo verlassen, für den jungen Giraffenbullen hat der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einen Zoo an der Adria ausgesucht. Und Seehündin Cora erfreut nun Zoo-Besucher im ungarischen Pécs. Als neue Art hinzugekommen sind die Russischen Störe, die mit den Magellanpinguinen und Gras-Karpfen vergesellschaftet wurden, oder auch viele der im Exotenhaus lebenden Tiere.
Irgendwann ist das jährliche, große Zählen dann beendet, sind die Ergebnisse in Datenbanken eingepflegt: Und der Zoo kann seine beeindruckende Vielfalt, seinen Beitrag zum Artenschutz mit statistischen Zahlen belegen.

Übrigens: Die Honigbienen werden in ihrer Wintertraube nicht gestört. Sie laufen quasi außerhalb der „Zähl-Konkurrenz“ - bis im Frühjahr im Bienenhaus beim Raubtierhaus der Aufbau des neuen zigtausendköpfigen Bienenstammes beginnt.

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Karlsruhe: Drei kleine Stumpfkrokodile im Exotenhaus des Zoos

Karlsruhe: Drei kleine Stumpfkrokodile im Exotenhaus des Zoos
Im Exotenhaus des Zoos Karlsruhe leben drei kleine Stumpfkrokodile

Das bisherige Männchen lebt nun im Zoo in Malmö mit neuer Partnerin

Neu im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens sind drei kleine Stumpfkrokodile. Eine lange Reise liegt hinter ihnen - rund 1.200 Kilometer vom ungarischen Zoo Szeged in den Zoo Karlsruhe. Im Exotenhaus sollen die drei 2014 geborenen Reptilien nun aufwachsen. Momentan sind sie um die 30 bis 40 Zentimeter groß, ausgewachsen können sich zwei Meter und mehr Gesamtlänge erreichen. Ihr Reich im Exotenhaus werden sie künftig mit weiteren Fischen teilen, etwa Afrikanischen Barschen.

In dem Gehege lebten ursprünglich zwei schon größere Stumpfkrokodile. Nachdem das Weibchen jedoch recht bald aufgrund einer Vorerkrankung starb, war das Männchen alleine. Es reiste nun, koordiniert über das Europäische Zuchtbuch (European Studbook, ESB), nach Schweden zur neuen Partnerin in Malmö. Die beiden verstehen sich prächtig und leben bereits gemeinsam, heißt es aus dem Zoo in Malmö. Die in Fließgewässern in Regen- und Galeriewäldern sowie Sumpfwäldern lebenden Tiere sind hochbedroht.

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Freiburg: Ausbau der Rad-Vorrang-Routen geht weiter voran

Freiburg: Ausbau der Rad-Vorrang-Routen geht weiter voran
Neue Durchfahrt beim Mariensteg / Foto: Daniel Jäger

Durchlass am Mariensteg wurde verbreitert – Letzte Lücke im Fußweg auf der Nordseite der Dreisam ist geschlossen

Der Ausbau des Rad-Vorrang-Netzes geht weiter voran. Zwei große Bauprojekte auf der Rad-Vorrang-Route FR1 sind jetzt fertig gestellt, um das Radfahren und Zu Fuß gehen in Freiburg weiter zu verbessern. So hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) den Durchlass am Mariensteg verbreitert und eine wichtige Lücke im Fußweg auf der Nordseite der Dreisam geschlossen.

„Mit dem Ausbau der Rad-Vorrang-Routen schaffen wir eine neue Qualität des Radfahrens in Freiburg. Am Mariensteg können die vielen Radlerinnen und Radler jetzt auf einem breiteren und vor allem sichereren Radweg fahren. Außerdem haben wir einen eigenen, durchgängigen Fußweg auf der gegenüberliegenden Seite der Dreisam für Fußgänger gebaut. Seit vielen Jahren wurde das gefordert, jetzt endlich können Fußgängerinnen und Fußgänger durchgängig und ungestört zwischen Lehen und Ebnet entlang der Dreisam gehen“, freut sich Baubürgermeister Martin Haag bei der Eröffnung der beiden Bauprojekte an der innenstadtnahen Dreisam.

Auf der Südseite der Dreisam hat das GuT den bislang schmalen und gefährlichen Durchlass im Mariensteg verbreitert. Mit seinen 1,2 Metern Breite war er die engste Stelle in der gesamten Rad-Vorrang-Route FR1, die an Spitzentagen von bis zu 14.000 Radfahrerinnen und Radfahrern genutzt wird.

Um den Durchlass zu verbreitern, wurde der Mariensteg aufgeständert, das Bauwerk um den Durchlass herum abgetragen und mit einer 2,8 Meter breiten und 2,5 Meter hohen Öffnung neu aufgebaut. Aufgrund des Denkmalschutzes wurden alte Materialien soweit möglich wieder verwendet. Dank dieser großzügigen Verbreiterung können künftig Radfahrerinnen und Radfahrer auch mit Anhängern oder Lastenrädern bequem und vor allem sicher durch den Durchlass fahren. Auch der Weg um den Durchlass herum wurde von der Rampe Luisensteg bis zur Greiffeneggbrücke deutlich verbreitert.

Auf der Nordseite der Dreisam hat das GuT die letzte Lücke im Fußweg geschlossen. Dies stand schon seit über 20 Jahren auf der Wunschliste von Bürgerschaft und Politik, konnte aber bislang wegen des großen Aufwands nicht realisiert werden. Jetzt ist es erstmals möglich durchgängig entlang der Dreisam zu gehen.

Um den etwa 200 Meter langen Weg zwischen Mariensteg und Schwabentorbrücke bauen zu können, wurde die Böschung aufwändig aufgeschüttet. Lediglich im Bereich des Holzwehres verläuft der Weg auf einem Vorsprung der bereits vor einigen Jahren hergestellten Ufermauer. Durch die beengten Platzverhältnisse ist der Fußweg rund zwei Meter breit. Aufgrund von gelegentlicher Überflutung des Weges verwendete das GuT robusten Beton als Belag. Der neu gebaute Weg entlang der Dreisam ist beleuchtet.

Zudem wurden die bislang sehr steile Rampe zum Mariensteg sowie die Treppe zur Oberau behindertenfreundlich umgebaut sowie das schlecht begehbare Pflaster zwischen Leo-Wohleb-Brücke und Schwabentorbrücke ersetzt.

Fußgängerinnen und Fußgänger können so nun erstmals eine durchgängige Alternative zu dem stark frequentierten Weg auf der Südseite nutzen. Auf der Südseite können die Fußgänger zwar weiterhin gehen, empfohlen wird aber - auch auf neuen Schildern - die Benutzung der Nordseite, hier ist Radfahren verboten. Das GuT bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer weiterhin um gegenseitige Rücksichtnahme.

Beide Bauprojekte auf der Nord- und Südseite der Dreisam haben zusammen rund 1,8 Millionen Euro gekostet und werden vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Ausbauprogramms der drei Pilotrouten des Rad-Vorrang-Netzes gefördert.

Die Rad-Umleitung über die Kartäuserstraße wird mit der Eröffnung an der Dreisam aufgehoben. Nach Zählungen des Auto- und Radverkehrs wird entschieden, ob dort eine Fahrradstraße dauerhaft eingerichtet werden kann. Die Sperrung des FR1 weiter westlich wegen des Neubaus der Kronenbrücke mit Umleitung über die Faulerstraße bleibt aber noch weiter bestehen. Die gefällten Bäume entlang des Dreisamuferradwegs werden im Frühjahr ersetzt.







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