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Verschiedenes 

Freiburg: Erfolgreiche Bürgeraktion im Opfinger Wald

Freiburg: Erfolgreiche Bürgeraktion im Opfinger Wald
Gruppenbild der Pflanzaktion / Foto: Forstamt Freiburg

35 engagierte Einheimische und Flüchtlinge haben 1200 Eichen und Winterlinden gepflanzt

Am vergangenen Samstag, 9. April, haben sich 35 engagierte Menschen, darunter neun Flüchtlinge aus Syrien und Gambia, an einer Pflanzung junger Bäume im Opfinger Wald beteiligt. Initiiert wurde die Pflanzaktion vom städtischen Forstamt, dem Waldhaus Freiburg, dem BUND und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Nun stehen 1200 junge Eichen und Winterlinden auf der Pflanzfläche am Erlensträßle. Im Januar war diese Fläche gerodet worden, weil hier viele Bäume standen, die vom Eschentriebsterben stark geschädigt waren und jetzt genutzt werden mussten. Danach hatte die Ausbildungsgruppe des Forstamtes die Fläche geräumt und für die Pflanzung der dort standortgerechten Eichen und Winterlinden vorbereitet. Die Auszubildenden leiteten auch gemeinsam mit ihren Betreuern die Pflanzaktion an. Per Erdbohrer schufen die Freiwilligen die Löcher, in die sie anschließend die jungen Bäume behutsam per Hand oder mit Hilfe von Spaten oder Pflanzhauen setzten. Renate Hund vom BUND-Regionalverband brachte sechs Flüchtlinge aus Syrien mit, die mit großem Einsatz anpackten. Auch der Verein der Faltbootfahrer war mit mehreren Personen vertreten.

Förster Markus Müller freute sich über die rege Beteiligung und die ausgesprochen hohe Motivation aller Beteiligten und versprach, auchim kommenden Jahr wieder eine Bürgerpflanzaktion zu organisieren.





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Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin April 2016

ÖKO-TEST-Magazin April 2016
Die April-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. März 2016 im Handel

Aus dem Inhalt

Test: Superfood
Gesundheitsbewusste schwören derzeit auf die sogenannten Superfoods. Chiasamen etwa sollen gegen Blutzuckerstress, Schlaganfallrisiko und Herzinfarktgefahr wirken, Gojibeeren als Anti-Aging-Mittel dienen und Hanfsamen Müdigkeit vertreiben. ÖKO-TEST zeigt aber, dass die Produkte teils massiv mit Mineralöl, Cadmium, Blei und weiteren Schadstoffen belastet sind. Besonders enttäuscht haben einige Bio-Marken: Viermal haben sie Grenzwerte überschritten, und zwei sind nicht einmal verkehrsfähig.

Test: Straßenmalkreide
Kinderkreide, die überwiegend aus Gips besteht, gilt als ungiftig. ÖKO-TEST wollte wissen, ob diese wirklich so harmlos ist. Das Testergebnis ist ein Debakel: In zwei Dritteln der getesteten Kreidesets steckt ein Farbstoff, der von der Europäischen Chemikalienagentur als krebserregend eingestuft wird und zudem unter Verdacht steht, bei Menschen das Erbgut und die Fruchtbarkeit zu schädigen. Zum Glück kann ÖKO-TEST aber immerhin sechs der getesteten Kinderkreiden empfehlen.

Test: Hausschuh-Modelle für Kinder
Der überwiegende Teil der getesteten Hausschuhe ist nicht empfehlenswert. In der Gummisohle eines Produkts fand das Labor einen erhöhten Wert an Nitrosaminen, welche stark krebserzeugend sind. In einem anderen Schuh wies das Labor einen erhöhten Wert des Nervengifts Permethrin nach. Auch die Schwermetalle Chrom und Cadmium sowie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und optische Aufheller sind ein Thema. Wenigstens im Praxistest erwiesen sich fast alle Marken als robust, nur die Größenangaben stimmen oft nicht.

Test: Handtaschen aus Kunstleder
Bei Handtaschen setzen viele Kundinnen inzwischen bewusst auf Lederimitat statt echte Haut. Nicht nur die unerträglichen Qualen der Tiere, auch bei der Herstellung eingesetzte, giftige Chemikalien werfen ein schlechtes Licht auf das Material Leder. ÖKO-TEST wollte wissen, ob Kunstlederhandtaschen als Alternative taugen. Das Testergebnis ist eine bittere Enttäuschung. Schuld sind die vielen Schadstoffe. Auch löste sich aus Metallteilen Nickel, was für Allergiker akut zum Gesundheitsproblem werden kann.

Test: Sport-Apps
Ein wesentlicher Knackpunkt bei allen Programmen ist: Der Trainer fehlt – und damit die Kontrolle der Übungsausführung. Die Trainings sind über alle Apps hinweg „kurz und knackig“, sodass sich die Nutzer innerhalb kurzer Zeit auspowern. Anfänger können damit schnell überlastet sein. Teilweise sind die Übungen schlecht erklärt oder die Zusammenstellung der Übungen fragwürdig. Vorsicht: Bei einer App räumt man dem Anbieter das Recht ein, die nutzergenerierten Inhalte auch zu kommerziellen Zwecken zu verwenden.

Test: Holzlasuren für innen und außen
Holzlasuren sollen das Holz schützen und optisch aufpolieren. Wenig empfindlichen Menschen kann ÖKO-TEST sogar einige Produkte empfehlen. Doch Allergiker und sensible Menschen müssen auf der Hut sein. In sämtlichen getesteten Produkten sind Stoffe vorhanden, die für diese zum Problem werden können. So gasen beispielsweise die Lasuren beim Trocknen Lösemittel aus. Auch werden in lösemittelbasierten Produkten teilweise krebsverdächtige Stoffe eingesetzt, die eine Hautbildung verhindern sollen, wenn das Produkt längere Zeit steht.

Test: Falträder
Falträder lassen sich bequem in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen. Doch im Praxis- und Schadstofftest gab es einiges zu bemängeln: So ist bei der Mehrzahl die Bremsleistung zu schwach. Drei Modelle fallen durch die Belastungsprüfung – die Rahmen zeigten Rissen oder gar Brüche. Zudem sind bei allen Rädern Griffe und Sättel zu stark mit Schadstoffen belastet. Von sieben Modellen fallen daher sechs durch.

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Dieses Mal im Heft: Extra Fahrrad & Urlaub

Besser wird’s nicht: Radeln und Baden
Weil das Radfahren ein Vergnügen ist, noch dazu gesund, leise und umweltschonend, weil es die Sinne schärft für die Schönheiten der Natur, ist es die ideale Fortbewegungsart auch für den Urlaub. Am besten am Wasser, wo die Sommerfreuden ohnehin zu Hause sind.

Radurlaub mit Kindern: Abenteuer am Grünstreifen
Schöne Strecken und kurze Etappen, viele Pausen und immer Zeit für Entdeckungen am Wegesrand machen Radreisen mit Kindern zu einem schönen Familienerlebnis.

Radurlaub mit Hund: Auf zwei Rädern und vier Pfoten unterwegs
Nicht nur Familienurlaub oder Hüttenwanderung – auch eine längere Fahrradtour ist mit Hund problemlos möglich. Voraussetzung ist, dass Mensch und Tier die nötige Kondition und passendes Zubehör haben. Außerdem sollte der Hund vorher ein paar neue Kommandos lernen.

Lastenrad: Hab mein Radl vollgeladen
Was immer es auch zu transportieren gibt – Pakete, Bierkästen oder Kinder – Lastenfahrräder packen es. Gerade in staugeplagten Innenstädten sind die Pedallaster die bessere Alternative zum Auto. Kein Wunder, dass auch UPS, DHL und Co. damit experimentieren.

Elektro-Mountainbikes: Extra-Antrieb für Gipfelstürmer
Mühelos den Berg hinauf – und auf waghalsigen Strecken wieder hinunter: Selbst sportliche Mountainbikes gibt es mittlerweile mit Elektroantrieb. Wie passt das zusammen?

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Und außerdem:

Die Lage der ökologischen Landwirtschaft: Bio sucht Bauern
Die Nachfrage ist da, das heimische Angebot indessen nicht: Seit Jahren steigt bei den Deutschen das Interesse an Biolebensmitteln. Die ökologisch bewirtschafteten Flächen dagegen nehmen nicht in ähnlichem Umfang zu. Warum stellen nicht viel mehr Landwirte von konventionell auf bio um? Eine Suche nach Antworten.

Check Bettgestelle: Daran erkennen Sie ein wirklich gutes Bett
Von allen Möbelstücken nutzen wir das Bett am meisten: Im Laufe unseres Lebens schlafen wir rund 25 Jahre – Grund genug, sein Nachtlager sorgfältig auszuwählen.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Zu Hinterhofwettbewerb und Offener Pforte anmelden

Karlsruhe: Zu Hinterhofwettbewerb und Offener Pforte anmelden
Foto: Müller-Gmelin (c) Stadt Karlsruhe

Gartenbauamt unterstützt privates Grün-Engagement

Stadtgrün ist bedeutend für das Klima und ein nicht zu unterschätzender Wohlfühlfaktor. Dies gilt nicht nur für öffentliche Grünanlagen, sondern auch für begrünte und schön gestaltete Hinterhöfe und Privatgärten. Das Gartenbauamt unterstützt diese privaten Bemühungen. Zum einen durch den Hinterhofwettbewerb, den das Gartenbauamt dieses Jahr zum 31. Mal ausrichtet. Teilnehmen können alle Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Organisationen. Angemeldet werden können Hinterhöfe und dauerhaft begrünte Dächer. Die Hinterhöfe sollten jedoch nicht von außen einsehbar sein. Auch in diesem Jahr werden wieder Geldpreise vergeben. Das Preisgericht behält sich nach Bewertung aller Höfe vor, die Höhe der Geldpreise festzulegen. Anmeldung ist ab sofort und bis zum 30. Juni möglich.

Zum anderen unterstützt und organisiert das Gartenbauamt seit zwei Jahren das Projekt Offene Pforte. Hobbygärtnerinnen und -gärtner öffnen für einen Tag ihre Gärten und Höfe und präsentieren sie einem interessierten Publikum. Wer seinen Garten oder Hof zeigen möchte, nimmt schriftlich oder per Telefon mit dem Gartenbauamt Kontakt auf, das Anmeldungen während des ganzen Jahres annimmt. Je nach Zeitpunkt der Anmeldung ist es jedoch möglich, dass das gemeldete Privatgrün eventuell erst in der Broschüre für das kommende Jahr berücksichtigt werden kann.

Anmeldungen für Hinterhofwettbewerb oder Offene Pforte gehen an: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe. Telefon 0721/133-6726 oder -6701, Fax 0721/133-6709, E-Mail: hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de.

Weitere Informationen gibt es unter www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen.de (Stichwort: Offene Pforte beziehungsweise Wettbewerbe).

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Veranstaltungen 

Stuttgart: Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche

Stuttgart: Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche

Slow Food Deutschland bringt Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche mit zum Markt des Guten Geschmacks in Stuttgart

Ernährungsbildung und die Schärfung des Verbraucherbewusstseins zu den brennenden Themen rund um das Ernährungssystem - von der Aussaat bis zum Verzehr aber auch die Lebensmittelverschwendung - ist eine der Hauptsäulen der Arbeit von Slow Food Deutschland. Auch beim Markt des guten Geschmacks 2016 bietet Slow Food vielfältige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche an und gewährt so einen Einblick in das Bildungsangebot des Vereins.

Am Slow-Food-Stand für Kinder und Jugendliche (Halle 9, Stand 9G84) wird unter anderem das neu angelaufene Slow-Food-Schulprojekt Boden Begreifen vorgestellt. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung thematisiert das Projekt die Nutzung der endlichen Ressource Boden im Kontext einer wachsenden Weltbevölkerung. Es unterstützt Schülerinnen und Schüler darin, ein persönliches Verantwortungsbewusstsein gegenüber menschlichen Eingriffen in die Natur sowie in den Lebensraum anderer Menschen zu entwickeln. Auf dem Kinder- und Jugendstand von Slow Food werden Böden aus verschiedenen Regionen in Deutschland ausgestellt, um die Vielfalt der Gemische, Farben und Strukturen der Böden darzustellen. Mit Hilfe von Vergrößerungsgläsern können Kinder und Jugendliche dabei die Vielfalt ganz genau unter die Lupe nehmen! Bei kleinen Mitmach-Experimenten können sie ausprobieren, wie viel Wasser Böden speichern können oder wie fruchtbar sie sind.

Bei der Podiumsdiskussion Boden, aus dem das Leben kommt - Gärtnern und globales Lernen äußerte sich Daniel Diehl, Projektleiter von Boden Begreifen bei der Slow Food Deutschland gUG, zur Wichtigkeit des Themas Bodens schon von klein auf: "Weit über 90 % aller Nahrungsmittel entstehen im, auf oder durch den Boden unter unseren Füßen. Böden sichern nicht nur unsere Ernährung, sie spielen außerdem eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit der globalen Klimaveränderung. Um auch Kindern dies deutlich zu machen, bringt Slow Food den Boden in die Messehallen und setzt ihn in den Kontext des eigenen Lebens. Mit eigenen Untersuchungen und Experimenten begreifen die jungen TeilnehmerInnen relevante Bodenfunktionen und verstehen die Auswirkungen des individuellen Bodennutzens".

Andere spannende Mitmach-Aktionen am Kinder- und Jugendstand sind die Sä- und Pflanzaktionen, bei denen Kinder und Jugendliche aus alten Zeitungen ihr eigenes Pflanzgefäß basteln, es mit Erde füllen und ein paar Samen darin säen. Bei der Aktion Flächenbuffet! stellen die Kinder praktische Zusammenhänge zwischen natürlichen Ressourcen und unserem Konsumverhalten her: Wie viel Ackerfläche braucht es für mein Müsli beim Frühstück, den Salat am Mittag oder das Wurstbrot für zwischendurch? Auf dem Flächenbuffet können Kinder und Jugendliche berechnen, wie viel Ackerfläche die verschiedenen Gerichte, die sie jeden Tag essen, benötigen.

Durch die Urbanisierung haben viele Menschen den Kontakt zur Natur, zum Gärtnern und Anbau eigener Lebensmittel verloren. Gleichzeitig sind urbane Gärten und kreative, alternative Anbaumethoden mittlerweile in vielen Städten weit verbreitet. Slow Food will das Thema Gärtnern wieder salonfähig machen - ob in der Stadt oder auf dem Land - und so viele Menschen wie möglich dazu anregen, auch ihren Balkon, Fensterbänke oder ähnlich beschränkte Strukturen zum Gärtnern zu nutzen. Deshalb wird das Thema auf dem Markt des guten Geschmacks mit der Aktion Gärtnern in der Flasche! aufgegriffen. Hier werden "vertikale Gärten" gebaut, in dem aus Plastikflaschen und einer Schnur kleine, hängende Gärten geschaffen werden, in denen Kräuter und Salate wachsen können.

Bei der diesjährigen Slow Food Messe wird außerdem das Slow Mobil Stuttgart (Halle 9, Stand 9G80) vorgestellt. Das Slow Mobil ist ein alter Bauwagen, der zu einer rollenden Küche umgebaut wurde und zu Schulen, Horten, Kindergärten oder -tagesstätten fährt, um Kindern den Spaß am gemeinsamen Kochen und Essen zu vermitteln. Kinder erfahren, wie man aus frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln schmackhafte Gerichte kochen kann. Slow Food hat deutschlandweit insgesamt 5 Slow Mobile, neben dem neu geschaffenen Slow Mobil Stuttgart außerdem noch in Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe und München.

Bei der heutigen Podiumsdiskussion zum Thema Boden unterstrich Dorothee Benkowitz, Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V., die Bedeutung der praktischen Bildung für Kinder: "In einer Vergleichsstudie zwischen Kindern, die im Schulgarten arbeiten und Kindern, die es nicht tun, zeigten sich signifikante Wissensvorsprünge für die Kinder mit praktischer Erfahrung: Durch die Arbeit im Schulgarten haben die Kinder das Wissen um den Pflanzenbegriff auch auf die Nutzpflanzen erweitert, wobei Kinder ohne Bezug zum Gärtnern Gemüse nicht als Pflanzen anerkannten. Ein weiterer in der Studie festgestellter positiver Effekt des Gärtnerns mit Kindern ist, dass das Selbst-Anpflanzen von Lebensmitteln dazu geführt hat, dass sie einen besonderen Bezug dazu entwickeln. Die eigene Erfahrung ist in keinster Weise zu unterschätzen und sie schlägt sich zweifellos in der Ernährung nieder".

Während derselben Podiumsdiskussion berichtete Angelika Ziegler, Vorstand Slow Mobil Karlsruhe, über die Arbeit der Slow Mobile: "Im Slow Mobil versuchen wir Kindern wieder den Bezug zum Essen und dessen Produktion näher zu bringen. Deswegen spielt auch hier das Thema Boden eine wichtige Rolle: Kinder wissen oft nicht mal mehr, dass eine Kartoffel aus dem Boden kommt. Deshalb versuchen wir den Boden sichtbar zu machen und kein vorgewaschenes Gemüse zu verarbeiten. Wir versuchen, über das Thema Gärtnern die Wertschätzung von Lebensmitteln wieder herzustellen - und der praktische Ansatz der Ernährungsbildung ist erfolgreich: Die Kinder, die solche Erfahrungen machen, verändern tatsächlich ihr Verhalten und Verhältnis zum Essen und übernehmen Verantwortung".

Das gesamte Bildungsangebot beim Markt des guten Geschmacks finden Sie online (klicke auf "mehr"). Die Slow Food Messe ist noch am Samstag, 02. April und Sonntag 03. April von 10 - 18 Uhr geöffnet.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Prachtfruchttaube brütet unter den Augen der Zoo-Besucher

Karlsruhe: Prachtfruchttaube brütet unter den Augen der Zoo-Besucher
Quetzalbuntbarsche im Exotenhaus / Foto: Stadt Karlsruhe

Viele Vögel des Exotenhauses sind zutraulich geworden / junges Sumpfmeerschwein

Zutraulich sind die frei in der großen Halle des Exotenhauses lebenden Vögel geworden. Und dennoch war das Tierpflegerteam überrascht, dass die Prachtfruchttaube ihr Ei quasi direkt unter den Augen der Besucherinnen und Besucher ausbrütet. Tagsüber wacht das bunt gefärbte Männchen über das kostbare Gut. Direkt am Besuchergang ist immer wieder sein tiefes Gurren zu hören, dabei macht er sich „dicke“ und äugt, das lila Haupt schrägt geneigt, auf das Ei. Nachts übernimmt seine eher unscheinbare Partnerin die Brut. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Besucherinnen und Besuchern den Tieren den nötigen Respekt entgegen bringen, sie mit Freude beobachten - aber nicht stören“, betont Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt.

Keinen Meter vom Brutgeschehen der Prachtfruchttaube entfernt putzt sich auf der Mauerbrüstung der Erpel der Gelbbrustpfeifgans heraus, genau beobachtet von einem Weibchen. Sie wie auch die Kronenkiebitze zeigen sich ganz nah auf Augenhöhe mit den Besucherinnen und Besuchern des Exotenhauses. Oder die Lori: „“Wenn sie Lust haben, kommen sie sogar auf den Arm der Tierpfleger und auch der Besucher geflogen“, erzählt Tierpflegerin Andrea Spranger. „Die Pflanzen und die Felsenlandschaft sind ideale Brutmöglichkeiten für unsere Vögel. Zusätzlich bieten wir Bruthöhlen, etwa für die Loris oder auch Enten an“, fährt sie fort. Gern angenommen werden auch halbe Kokosschalen und Körbchen in verschiedenen Varianten als „Rohbau“ für die Kinderstube.

Farbenprächtige Barsche und ein neuer Schwarm Diskusfische erobern die Unterwasserwelt

Auch in den Großaquarien schwärmt der Nachwuchs aus. Etwa bei den Malawiesee-Buntbarschen oder Quetzalbuntbarsche. Vor einer Woche neu eingezogen sind unter anderem sechs große Pfauenaugenbuntbarsche und weitere vier Quetzalbuntbarsche. Die farbenfrohen Prachtexemplare hat das Naturkundemuseum Karlsruhe zur Verfügung gestellt. In dem von Aquadesigner Oliver Knott kürzlich aufgepepptem Aquarium schwimmen nun jeweils um die 60 Scalare und Schmetterlingsbuntbarsche. Zudem hat er dem Südamerikabecken mit Felsen-Rückwand, Pflanzen sowie Wurzeln eine neue Unterwasserwelt verpasst. Hier können Besucherinnen und Besucher des Exotenhauses ab Gründonnerstag zuschauen, wie ein großer Schwarm Diskusfische seine ersten Runden dreht.

Das ein Tag alte Sumpfmeerschweinchen wuseltflink durchs Gehege

Ein Tag alt – und höchst agil: Vor allem vom Restaurant EXO aus können die Sumpfmeerschweinchen beobachtet werden – und hier zwischen den fünf erwachsenen Tieren ein Jungtier. „Nach 70 Tagen Tragezeit kommen die Kleinen völlig komplett entwickelt zur Welt, sehen dann aus wie die Alttiere in Miniatur“, so Spranger. Die jungen Degus leben derzeit hinter den Kulissen. Sobald sie etwas größer sind, siedeln sie in die Voliere mit den Zwergseidenäffchen.

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Veranstaltungen 

Erstmals Milchtage in Stegen bei Freiburg

Erstmals Milchtage in Stegen bei Freiburg

Gläsenere Produktion und Lernort Bauernhof dabei

In der Dreisamtalgemeinde Stegen finden 2016 erstmals Milchtage statt. Vom 1. bis 5. Juni widmet sich die Gemeinde Stegen mit zahlreichen landwirtschftlichen Betrieben ganz dem Thema Milch. Schirmherrin der Milchtage Stegen ist Bürgermeisterin Fränzi Kleeb.

Auftakt ist am Internationalen Tag der Milch. Von da an bis zum Freitag, 3.Juni, wird in Unternehmen des Dreisamtales mit Aktionen auf das Thema und die Milchtage aufmerksam gemacht. Am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juni, finden dann jeweils die Milchtage im Ortsteil Eschbach rund um die Halle statt. Dort werden verschiedene Produkte zum Thema Milch und Landwirtschaft der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem Scherpeterhof bei Familie Hummel im Ortsteil Eschbach findet an beiden Tagen die „Gläserne Produktion“ mit dem ersten Kompostierungsstall in Baden-Württemberg sowie verschiedenen Produktvorführungen statt.

Der Hinterbauernhof bei Familie Rombach beteiligt sich mit dem Programm „Lernort Bauernhof“ an den Milchtagen. Dort erfahren die Teilnehmer – gerne Schulklassen – an verschiedenen Stationen unter anderem wie lange es dauert, bis aus einem kuscheligen Kälbchen eine stolze Milchkuh wird. Termine: Mittwoch, 01.06. und Sonntag, 05.06.2016 15:30 Uhr bis ca. 18:30 Uhr 6 € p.P. und Donnerstag, 02.06. und Freitag, 03.06.2016 9:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr 4 € p.P. Beim Nachmittagstermin dürfen die Teilnehmer das abendliche Melken live miterleben. Familien erhalten Ermäßigung. Anmeldung per Email: hinterbauernhof@gmx.de oder per Telefon: 07661 908455 (AB). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Info über den Hof: www.hinterbauernhof-ferien.de. Info über Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg: www.lob-bw.de. Für musikalische Unterhaltung und natürlich Bewirtung ist an der Halle Eschbach ebenfalls gesorgt.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen unter www.milchtage-stegen.de oder www.stegen.de.

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Schmackhafte Eier in Premiumqualität

Schmackhafte Eier in Premiumqualität
Eiertheke / Foto: Daniel Jäger

Das Demeter-Weidehuhn-Ei aus dem Mobilstall vom Hofgut Hochburg !

Artgerechte Hühnerhaltung: Der mobile Hühnerstall wird im Sommer auf einer von Streuobstbäumen umsäumten Wiese regelmäßig ein Stück weiter gezogen. So können die Hühner stets frisches Weidefutter fressen und auf der Wiese umherflattern. Bei Schnee und Regen halten sich die Tiere hingegen gerne in dem großzügigen und mit Stroh eingestreuten Wintergarten auf. Kräuterreiches Weidefutter und eigenerzeugter Weizen in Ergänzung mit anderen Getreidebestandteilen in Bio-Qualität führen zu gesunden und schmackhaften Eiern in Premiumqualität.

Erhältlich sind diese Eier in Freiburg im kleinen Laden "sonnengereift - direkt vom Erzeuger" in der Lorettostr.48, 79100 Freiburg, Tel. 0176 978 607 62

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Karlsruhe: Erweiterung der Elefantenanlage zur Altersresidenz ist tiergerecht

Karlsruhe: Erweiterung der Elefantenanlage zur Altersresidenz ist tiergerecht
European Elephant Group / Foto: Stadt Karlsruhe

Austausch zwischen Zoo Karlsruhe und European Elephant Group

Das Projekt hat Charme. Die Erweiterung der Elefantenanlage zu einer Altersresidenz für Asiatische Elefanten sei tiergerecht und auch im Sinne des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sinnvoll, waren sich Jürgen Schilfarth, Vorsitzender der European Elephant Group (EEG), und der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt einig. Auf Initiative von Schilfarth hatte der Austausch des europäischen Elefanten-Schutz-Vereins mit Reinschmidt über die künftige Elefantenhaltung im Zoologischen Stadtgarten stattgefunden. „Die Altersresidenz ist ein Angebot an Zirkusse für Elefantenkühe, die nicht mehr reisen sollen“, erläuterte Reinschmidt beim Treffen am vergangenen Freitag, „das Tierschutzprojekt ist unser erstes Großvorhaben im Masterplan Zoologischer Stadtgarten.“ Über den Masterplan entscheidet der Gemeinderat am 22. März. Mit der bis 2017 vorgesehenen Erweiterung der Außenanlage reagiert der Zoo auch auf das Säugetiergutachten, das unter anderem für die Elefantenanlage Handlungsbedarf vorgibt.

Beim Vororttermin mit Jürgen Schilfarth und weiteren EEG-Mitgliedern hatten Reinschmidt, Chef-Elefantenpfleger Robert Scholz sowie Betriebsinspektorin Claudia Vollhardt die Erweiterung der Elefanten-Außenanlage von derzeit 1.100 auf dann 2.700 Quadratmeter vorgestellt. Im Zoo Karlsruhe kümmert sich ein fünfköpfiges Tierpfleger-Team im direkten Kontakt um die Elefanten, das um die speziellen Belange von Elefanten-Oldies weiß. Denn mit der 61-jährigen Rani, dem ältesten in einem deutschen Zoo lebenden Elefant, und der ein Jahr jüngeren Shanti leben hier heute schon zwei hochbetagte Elefanten. Nach südlicher Erweiterung der Außenanlage unter Aufgabe des Südamerikahauses und Erhalt der unterschiedlichen Bodenstruktur sowie des Baumbestands können bis zu fünf Tiere auf der Anlage leben.

Die tiergerechte Haltung von Elefanten ist Anliegen von EEG. Schöpfend aus einer langjährigen intensiven Beschäftigung mit Haltungsformen im Zirkus, in Zoos oder anderen Einrichtungen mit Elefantenhaltung, habe der Verein es sich zur Aufgabe gemacht, „die Elefantenhaltung begleitend fortzuentwickeln“, informierte Jürgen Schilfarth. Mit Blick auf die derzeit vorhandenen Flächen hatte EEG in zurückliegender Zeit auch die Karlsruher Elefanten-Anlage im kritischen Blick gehabt.

„Im Elefanten-Dialog“ bleiben
Aus ihren verschiedenen Blickwinkeln heraus wollen EEG und Zoo Karlsruhe im „Elefanten-Dialog“ bleiben. Erkenntnisse in der Elefantenhaltung erweitern sich beständig. „Vor 30 Jahren wurde eine Freilaufhalle noch als romantisierende Idee abgetan, heute ist sie Standard“, nannte Schilfarth ein Beispiel. Aktuell setzt sich EEG für den „geschützte Kontakt“ (protected contact) ein, bei dem Elefantenpfleger durch eine sichere Abschrankung mit den Elefanten arbeiten. „Unsere Tiere sind noch den direkten Kontakt gewohnt, das Tierpfleger-Team verfügt hier über eine hohe Kompetenz“, so Reinschmidt. Bei der Altersresidenz geht der Zoo vom direkten Kontakt aus. „Wir werden uns aber bei der Planung für die Erweiterung nichts verbauen und Gesichtspunkte für eine spätere Umstellung der Haltung mitdenken“, betonte Reinschmidt. Dazu gehöre auch, dass sich das Pfleger-Team entsprechend fortbilde. Wichtig sei, flexibel zu bleiben, um auf künftige Entwicklungen reagieren zu können, war sich der Zoo mit der EEG-Gruppe einig, die beim Vor-Ort-Termin auch das Bestandsgebäude ansprachen. „Unser Fokus liegt momentan bei der Erweiterung“, so Reinschmidt, wohl wissend dass es auch im Gebäude selbst noch ein paar Stellschrauben für Optimierungen gibt.

Unterstützung bei Elefanten-Dokumentation
Der EEG liege auch die Dokumentation über alle in Zoos gehaltene Elefanten am Herzen, hatte Schilfarth beim Treffen erwähnt. Wo der Zoo Karlsruhe helfen kann, noch vorhandene Lücken in der Dokumentation über Karlsruher Zoo-Elefanten zu schließen, unterstütze dieser die EEG gerne, sicherte Reinschmidt zu.

zum Bild oben:
European Elephant Group: Vorsitzender Jürgen Schilfarth (rechts) im Gespräch mit dem Karlsruher Zooleiter Matthias Reinschmidt / Foto: Stadt Karlsruhe

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