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Verschiedenes 

Karlsruhe: Erweiterung der Elefantenanlage zur Altersresidenz ist tiergerecht

Karlsruhe: Erweiterung der Elefantenanlage zur Altersresidenz ist tiergerecht
European Elephant Group / Foto: Stadt Karlsruhe

Austausch zwischen Zoo Karlsruhe und European Elephant Group

Das Projekt hat Charme. Die Erweiterung der Elefantenanlage zu einer Altersresidenz für Asiatische Elefanten sei tiergerecht und auch im Sinne des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sinnvoll, waren sich Jürgen Schilfarth, Vorsitzender der European Elephant Group (EEG), und der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt einig. Auf Initiative von Schilfarth hatte der Austausch des europäischen Elefanten-Schutz-Vereins mit Reinschmidt über die künftige Elefantenhaltung im Zoologischen Stadtgarten stattgefunden. „Die Altersresidenz ist ein Angebot an Zirkusse für Elefantenkühe, die nicht mehr reisen sollen“, erläuterte Reinschmidt beim Treffen am vergangenen Freitag, „das Tierschutzprojekt ist unser erstes Großvorhaben im Masterplan Zoologischer Stadtgarten.“ Über den Masterplan entscheidet der Gemeinderat am 22. März. Mit der bis 2017 vorgesehenen Erweiterung der Außenanlage reagiert der Zoo auch auf das Säugetiergutachten, das unter anderem für die Elefantenanlage Handlungsbedarf vorgibt.

Beim Vororttermin mit Jürgen Schilfarth und weiteren EEG-Mitgliedern hatten Reinschmidt, Chef-Elefantenpfleger Robert Scholz sowie Betriebsinspektorin Claudia Vollhardt die Erweiterung der Elefanten-Außenanlage von derzeit 1.100 auf dann 2.700 Quadratmeter vorgestellt. Im Zoo Karlsruhe kümmert sich ein fünfköpfiges Tierpfleger-Team im direkten Kontakt um die Elefanten, das um die speziellen Belange von Elefanten-Oldies weiß. Denn mit der 61-jährigen Rani, dem ältesten in einem deutschen Zoo lebenden Elefant, und der ein Jahr jüngeren Shanti leben hier heute schon zwei hochbetagte Elefanten. Nach südlicher Erweiterung der Außenanlage unter Aufgabe des Südamerikahauses und Erhalt der unterschiedlichen Bodenstruktur sowie des Baumbestands können bis zu fünf Tiere auf der Anlage leben.

Die tiergerechte Haltung von Elefanten ist Anliegen von EEG. Schöpfend aus einer langjährigen intensiven Beschäftigung mit Haltungsformen im Zirkus, in Zoos oder anderen Einrichtungen mit Elefantenhaltung, habe der Verein es sich zur Aufgabe gemacht, „die Elefantenhaltung begleitend fortzuentwickeln“, informierte Jürgen Schilfarth. Mit Blick auf die derzeit vorhandenen Flächen hatte EEG in zurückliegender Zeit auch die Karlsruher Elefanten-Anlage im kritischen Blick gehabt.

„Im Elefanten-Dialog“ bleiben
Aus ihren verschiedenen Blickwinkeln heraus wollen EEG und Zoo Karlsruhe im „Elefanten-Dialog“ bleiben. Erkenntnisse in der Elefantenhaltung erweitern sich beständig. „Vor 30 Jahren wurde eine Freilaufhalle noch als romantisierende Idee abgetan, heute ist sie Standard“, nannte Schilfarth ein Beispiel. Aktuell setzt sich EEG für den „geschützte Kontakt“ (protected contact) ein, bei dem Elefantenpfleger durch eine sichere Abschrankung mit den Elefanten arbeiten. „Unsere Tiere sind noch den direkten Kontakt gewohnt, das Tierpfleger-Team verfügt hier über eine hohe Kompetenz“, so Reinschmidt. Bei der Altersresidenz geht der Zoo vom direkten Kontakt aus. „Wir werden uns aber bei der Planung für die Erweiterung nichts verbauen und Gesichtspunkte für eine spätere Umstellung der Haltung mitdenken“, betonte Reinschmidt. Dazu gehöre auch, dass sich das Pfleger-Team entsprechend fortbilde. Wichtig sei, flexibel zu bleiben, um auf künftige Entwicklungen reagieren zu können, war sich der Zoo mit der EEG-Gruppe einig, die beim Vor-Ort-Termin auch das Bestandsgebäude ansprachen. „Unser Fokus liegt momentan bei der Erweiterung“, so Reinschmidt, wohl wissend dass es auch im Gebäude selbst noch ein paar Stellschrauben für Optimierungen gibt.

Unterstützung bei Elefanten-Dokumentation
Der EEG liege auch die Dokumentation über alle in Zoos gehaltene Elefanten am Herzen, hatte Schilfarth beim Treffen erwähnt. Wo der Zoo Karlsruhe helfen kann, noch vorhandene Lücken in der Dokumentation über Karlsruher Zoo-Elefanten zu schließen, unterstütze dieser die EEG gerne, sicherte Reinschmidt zu.

zum Bild oben:
European Elephant Group: Vorsitzender Jürgen Schilfarth (rechts) im Gespräch mit dem Karlsruher Zooleiter Matthias Reinschmidt / Foto: Stadt Karlsruhe

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Veranstaltungen 

Für Genießergaumen und Küchenkünstler

Für Genießergaumen und Küchenkünstler

Abwechslungs- und genussreiches Rahmenprogramm beim Stuttgarter "Markt des guten Geschmacks" - Seminare als perfektes Ostergeschenk

Wer einen Marathon laufen will, der sollte seinen Körper trainieren. Wer seinen Geschmackssinn schärfen will, der sollte seinen Gaumen trainieren. Auf dem Stuttgarter "Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe" (31. März - 3. April) finden Messebesucher optimale Trainingsbedingungen vor: Rund 500 Genusshandwerker bringen die ganze Vielfalt regionaler Speisen und Getränke mit nach Stuttgart. Im genussfreudigen Rahmenprogramm können alle Sinne weiter geschärft werden.

Die komplette Übersicht über Kurse in der Kochwerkstatt, Geschmackserlebnisse, Wein-, Whisky- und Bierseminare gibt es unter www.messe-stuttgart.de/slowfood/rahmenprogramm. Alle Seminare lassen sich dort bequem online buchen und eignen sich hervorragend als Oster-Geschenke.

Geschmackserlebnisse: Auf dem Gipfel des Genusses

Genießergaumen kommen auf dem "Markt des guten Geschmacks" garantiert nicht zu kurz: Unter der Anleitung von Experten verkosten und vergleichen die Teilnehmer den Geschmack von Lebensmitteln bei unterschiedlichen Herkünften, Zubereitungsweisen und Reifegraden. Gemeinsam suchen die Teilnehmer das Typische, spüren Nuancen hinterher und entdecken bisweilen Überraschendes. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr unter anderem: fast vergessene Obst- und Gemüsesorten in Baden-Württemberg, geschmackliche Unterschiede beim Fleisch von Huhn und Hahn oder die Geschmacksvielfalt von Milch.

Weinseminare: Essensbegleiter oder Alleinunterhalter?

In der Vinothek präsentieren sich die große Vielfalt und die Besonderheiten deutschen Weins. Über 150 Tropfen von über 50 Weingütern bieten eine einzigartige Gelegenheit, die spannende Geschmacksvielfalt deutscher Gewächse zu entdecken und zu erschmecken. Darüber hinaus ist natürlich auch der Blick über den Gläserrand in internationale Anbaugebiete möglich. Große Namen der Weinwelt sind hier ebenso zu finden wie kleine Weingüter, die seit vielen Generationen als Familienbetrieb geführt werden.

Für besonderen Genuss sorgen die Weinseminare, zum Beispiel der Klassiker "Wein und Käse", eine Einführung in die deutschen Winzersekte oder ein Blick auf internationale Rebsorten, die mittlerweile in Deutschland heimisch geworden sind. Weitere Informationen und Buchung aller Weinseminare unter: www.messe-stuttgart.de/slowfood/rahmenprogramm.

Bierseminare: Bewährte Handwerkstradition im Glas

Zum zweiten Mal auf der Messe dabei ist der "Marktplatz Brauerhandwerk". Hier präsentieren sich kleine und mittelständische Brauereien, die ihr Bier nach bewährter Handwerkstradition brauen - fernab von industrieller Massenproduktion. In den Seminaren werden unter anderem die Geschmacksvielfalt von Weizenbier in Baden-Württemberg beleuchtet, die geschmackliche Verbindung von Bier und Käse erkundet oder die Geschichte des Bockbiers anhand verschiedener Proben erzählt.

Whiskyseminare: Whisky wird regional

Ebenfalls zum zweiten Mal öffnet der Continental Whisky Market im Rahmen der Slow Food Messe seine Tore. Traditionell arbeitende Brennereien des europäischen Festlands präsentieren hier ihre Destillate. In spannenden Seminaren und Tastings nehmen die Experten die Besucher mit auf eine kleine Europareise, erkunden die Geheimnisse von Fassstärke-Destillaten oder probieren Grain-Whiskys im Vergleich.

Kochwerkstatt: Gemeinsam Leck'res zaubern

Hobbyköche und Genießer aufgepasst: erfahrene Küchenkünstler verraten ihre Geheimnisse! In der Kochwerkstatt können die Messebesucher die kulinarische Schulbank drücken. Frontalunterricht ist hier jedoch Fehlanzeige: In der "Kochwerkstatt" haben neugierige Anfänger und leidenschaftliche Hobbyköche die Möglichkeit, unter der Anleitung von erfahrenen Köchen ein komplettes Gericht selbst zuzubereiten. Einzige Teilnahmevoraussetzung: Spaß am Kochen.

Am Herd stehen unter anderem: Zweisternekoch Johannes King (Kabeljau auf Brandade mit Muschelsud und frischen Gartenkräutern), Sternekoch Bernd Werner (Mit Frühlingslauch gefüllte Kalbsröllchen, Basilikumcreme und Bamberger Hörnla), Sterneköchin Sonja Frühsammer (Caesar's Salad mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn) und Detlev Ueter mit der Eliteklasse der Jeunes Restaurateurs (Karpfen in der Sesamkruste, Estragonschaum und Karotten-Graupen-Gemüse).

Vortragsprogramm: Nachhaltiger Genuss

Wann ist ein Lebensmittel gut, sauber und fair? Sind internationale Lebensmittelstandards gerecht? Warum ist die Arbeit von Hirten und Imkern für Bauern wichtig? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im Rahmen spannender Podiumsdiskussionen und Vorträge auf der Forumsbühne in Halle 7. Am Donnerstag, den 31. März, stehen vor allem Angebote für Fachbesucher im Mittelpunkt, am Freitag, den 1. April, dreht sich im Rahmen des Kinder- und Jugendtags alles um den kulinarischen Nachwuchs. Samstag und Sonntag, 2. und 3. April, stehen dann unter der Überschrift "Vielfalt retten" sowie "Nachhaltiger Genuss".

Der Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe: Zwischen dem 31. März und dem 3. April 2016 präsentieren rund 500 Aussteller auf insgesamt 21.000 Quadratmetern eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten, die den strengen Qualitätskriterien von Slow Food genügen. Daneben können sich die Besucher auf ein umfangreiches und genussvolles Rahmenprogramm freuen. Sie erwarten spannende und informative Podiumsdiskussionen, einzigartige Geschmackserlebnisse, die große Vielfalt deutscher Weine in der Vinothek und viele Köstlichkeiten in der Kochwerkstatt.

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Veranstaltungen 

Grüne Party zum irischen Nationalfeiertag

Grüne Party zum irischen Nationalfeiertag
Ed Euromaus Irland

St. Patrick’s Day mit Johnny Logan im Europa-Park

Im späten Frühjahr öffnet der neue Themenbereich „Irland – Welt der Kinder“, dessen Vorboten man bereits am 17. März 2016 im 4-Sterne Superior Hotel „Bell Rock“ erleben kann. Der irische Nationalfeiertag St. Patrick’s Day kann an diesem Tag in der Bar „Spirit of St. Louis“ gebührend gefeiert werden. Ab 18 Uhr erwarten die Gäste irische Live-Musik von Johnny Logan, original Guinness-Bier und Köstlichkeiten von der grünen Insel. Der Eintritt zum St. Patrick’s Day ist kostenlos und jeder Besucher in einem kreativen grünen Outfit erhält einen Welcome-Drink.

Ein Hauch von Irland liegt in der Luft des 4-Sterne Superior Hotels „Bell Rock“, wenn am 17. März der St. Patrick’s Day zu Ehren des irischen Bischofs Patrick gefeiert wird. Passend zur Öffnung des neuen Themenbereichs „Irland – Welt der Kinder“ im späten Frühjahr verwandelt sich die Bar „Spirit of St. Louis“ ab 18 Uhr in einen irischen Pub. Die Gäste erwarten frisches Guinness, fruchtige Cocktails und Leckereien wie Corned Beef. Wer in einem passenden grünen Outfit kommt, erhält einen kostenlosen Welcome-Drink. Für den Sound sorgen Murray Hockridge und der irische Topstar Johnny Logan, der bereits drei Mal den Grand Prix Eurovision für sich entscheiden konnte, mit stimmungsvoller Live-Musik.
Ein ganz besonderes Erlebnis rund um den St. Patrick’s Day bietet eine Auktion von United Charity in Zusammenarbeit mit dem Europa-Park: Hier können Interessierte ein exklusives Erlebnis für einen guten Zweck ersteigern. Weitere Informationen unter www.unitedcharity.de.

Der Eintritt zum St. Patrick’s Day ist kostenlos.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 06. November täglich von 9 bis 18 Uhr (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison) geöffnet. Infoline: 07822/ 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de.

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Veranstaltungen 

Leipzig: Welt-Schuppentier-Tag

Leipzig: Welt-Schuppentier-Tag
Schuppentier © Zoo Leipzig

Neue Schuppentiere für den Zoo Leipzig

Das Schuppentier ist laut Weltnaturschutzunion IUCN gegenwärtig das am häufigsten geschmuggelte Säugetier der Welt. Am heutigen Welt-Schuppentier-Tag wird dieser Umstand zentrales Thema zahlreicher Informationsveranstaltungen sein – so auch im Zoo Leipzig. Der Verein Rettet den Regenwald ist im Elefantenhaus zu Gast. Zwischen 10.30 und 16 Uhr können Besucher allerhand Wissenswertes über die Schutzbemühungen in Erfahrung bringen und um 11.45 Uhr an der Kommentierung und Fütterung der Ohrenschuppentiere durch die Tierpfleger teilnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Schutz dieser hochbedrohten Tierart durch eine Unterschrift auf einer Petition des Vereins zu unterstützen.

Die Bestandszahlen sind dramatisch gesunken. Nach Schätzungen der IUCN wurden im laufenden Jahrzehnt ca. eine Million Tiere aus der Natur genommen. Vor allem in Ostasien werden die vier asiatischen Schuppentierarten intensiv gewildert, um sie auf den Märkten von Vietnam und China als Luxuslebensmittel und Zutat für die traditionelle chinesische Medizin anzubieten. Aufgrund der hohen Marktnachfrage in Asien hat sich mittlerweile ein internationaler Handel mit beunruhigendem Ausmaß etabliert, der zunehmend auch die afrikanischen Arten (4) in den Fokus der Wilderer rückt. Im Jahr 2012 formierte sich in Folge der Entwicklungen die IUCN SSP Pangolin Specialist Group mit 70 Mitgliedern. Ein Aktionsplan umfasst strategische Maßnahmen, die weltweit zur Erhaltung der Schuppentiere dienen sollen, darunter die Stärkung des Gebietsschutzes, der Gesetzgebungen sowie die Schaffung eines Bewusstseins in der Bevölkerung, die Tiere nicht als Nahrungsquelle zu jagen. Alle vier afrikanischen und zwei asiatische Arten werden inzwischen als gefährdet geführt. Das Chinesische- und das Sundaschuppentier sind als vom Aussterben bedroht eingestuft.

„Als einziger Halter in Europa und als Mitglied der Pangolin Specialist Group haben wir ein großes Interesse daran, die Schutzanstrengungen vor Ort zu unterstützen, die Zucht in Zoos zu forcieren und die Öffentlichkeit über die Bedrohungslage zu informieren“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig wird in diesem Jahr zwei weitere Tiere aus dem Zoo Taipeh erhalten. Seit den Jahren 2007 und 2009 leben zwei Formosa-Ohrenschuppentiere, Tou Feng und Quesan, in Leipzig, bisher ohne Zuchterfolg. „Mit den Neuankömmlingen möchten wir neue Verpaarungen vornehmen, in der Hoffnung, dass sie uns den ersehnten Nachwuchs bescheren, wir weitere Erkenntnisse über die wenig beforschte Art erhalten und dass perspektivisch eine Backup Population in weiteren Zoos aufgebaut werden kann“, so Junhold. „Die Lage in den Verbreitungsgebieten ist so dramatisch, dass nach unserer Einschätzung eine aktive Einflussnahme der Zoos dringend geboten ist. Die zu den Nahrungsspezialisten gezählten Schuppentiere gelten unter Fachexperten als besonders anspruchsvoll, weshalb sie nur selten in Zoos gezeigt werden.“

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Vergleichsportale

ÖKO-TEST Vergleichsportale
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar im Handel

Falsche Freunde

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Februar-Ausgabe Internetportale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass bei den Angebotsvergleichen sehr viele Fallen auf den Verbraucher warten. Das Resümee der Untersuchung: Finger weg von den erstbesten Vergleichsergebnissen.

An Vergleichsportalen im Internet kommt heute keiner mehr vorbei, wenn man sich einen Überblick verschaffen und sparen will. Doch ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass Firmen wie Check24, Finanzcheck und Verivox keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen sind, die sich über die Provisionen der Produktanbieter finanzieren. Es empfiehlt sich, unbedingt mehrere Portale zu nutzen und die Suchergebnisse zu vergleichen. Denn die ÖKO-TEST-Analyse bewies etwa, dass die Angebote sehr unterschiedlich ausfallen. Verbraucher sollten sich auch vor Lockangeboten in Acht nehmen. Beispiel Kreditvergleich: Hier listeten die Portale Superzinsen auf. Doch die Schnäppchen galten nur für Kunden mit kaum zu erreichender Topbonität. Tatsächlich wurde nach Eingabe der persönlichen Daten aus dem Zinssatz von 2,45 Prozent dann ein persönliches Angebot mit saftigen 4,15 Prozent.

Ärgerlich ist aber auch, wie mit persönlichen Daten umgegangen wird: So löste die Abfrage bei den fünf Vergleichsportalen eine Lawine von Angeboten aus, die von den Portalen oder direkt von den Banken kamen. Auf einer nur für einen Tester eingerichtete Handynummer gingen insgesamt 27 Telefonanrufe und Nachrichten ein. Zudem sank für beide Tester infolge der Kreditanfrage über die Vergleichsportale leicht der Schufa-Wert. Dafür ist eine Anfrage von Auxmoney verantwortlich.

ÖKO-TEST entdeckte des Weiteren einige Fehler. Bei den Stromtarif-Vergleichen stimmten etwa auf keinem Portal alle Preise mit denen der Stromanbieter überein. Auch bei den Kfz-Vergleichen wurde das Verbrauchermagazin fündig: Hier konnte der Kunde bei einem Anbieter etwa den Leistungsfilter auf „Neuwertentschädigung von mindesten 18 Monaten“ einstellen. Im Ergebnis erschienen aber auch Tarife, die bei einem Diebstahl des Fahrzeugs nur für zwölf Monate zahlen.

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Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen

Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen
Beifuß-Ambrosia / Foto: Umweltamt Karlsruhe

Umweltamt bietet Schulungen an / Infostände in Neureut geplant

Die Beifuß-Ambrosia ist eine Pflanze, deren Pollen bei empfindlichen Menschen Hautreizungen, Niesanfälle und Asthma auslösen können. Dies trübt bei vielen Betroffenen die Vorfreude darauf, dass demnächst im Frühjahr alles grünt und blüht. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz versucht in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW), mit verschiedenen Methoden die Verbreitung der eingeschleppten Pflanze einzudämmen.

So haben die Experten im vorigen Jahr auf zwei Versuchsfeldern an der Linkenheimer Landstraße zwei Testreihen durchgeführt, um das beste Vorgehen für eine großflächige Bekämpfung zu finden. Zum einen wurden die Pflanzen von Hand so tief wie möglich ausgerupft. Zum anderen haben sie Ambrosia-Pflanzen mit heißem Wasser verbrüht. Sie sollten so am Wachstum gehindert oder sogar abgetötet werden. Parallel laufende vegetationskundliche Untersuchungen haben ergeben, dass beide Verfahren im Vergleich zur normalen, üblichen Mahd erfolgreicher waren. Besonders nach dem Verbrühen waren an dieser Stelle nur noch wenige Ambrosia-Exemplare zu finden.

Schulungen und Infostände

Um noch genauere Erkenntnisse zu gewinnen, wollen Umweltamt und LUBW die Behandlung auf den gleichen Flächen wiederholen und so weitere Erfahrungen sammeln. Außerdem bietet das Umweltamt Schulungen und Vorträge an, damit sich Interessierte mit der Beifuß-Ambrosia vertraut machen können. Inhalt sind neben botanischen Kenntnissen auch Informationen zur Gesundheitsgefährdung durch diese Pflanze und zu den Möglichkeiten der Bekämpfung im eigenen Garten. Die Termine für die Veranstaltungen stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekanntgegeben. Schließlich plant der Umwelt- und Arbeitsschutz im Juni an zentralen Orten in Neureut Infostände, an denen sich Passanten die Beifuß-Ambrosia ansehen und sich beraten lassen können. Wer die Veranstalter bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und bei der Standbetreuung unterstützen möchte, ruft die Telefonnummer 0721/133-3101 an.

Die Beifuß-Ambrosia ist vornehmlich in Neureut zu finden, in Daxlanden ist es die etwas anders aussehende, aber nicht minder unangenehme Stauden-Ambrosia. Hier arbeitet das Umweltamt mit einem Kleingartenverein zusammen und plant für den Sommer eine Exkursion. Ob auch in Daxlanden Infostände angeboten werden, steht noch nicht fest.

zum Bild oben:
Die eingeschleppte Beifuß-Ambrosia sieht harmlos aus, ihre Pollen können aber zu allergischen Reaktionen führen. / Foto: Umweltamt Karlsruhe





Verschiedenes 

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof
Zwei Wildgänse auf dem Hauptfriedhof / Foto: Eigenbetrieb Friedhöfe

– Zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen

Ein ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof – zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen. Die Wildgänse, auch Graugänse genannt, sind eigentlich Zugvögel, die für gewöhnlich im Winter nach Süden ziehen. Aber in den letzten Jahrzehnten haben viele Wildgänse auch hier überwintert.

Die beiden Vögel streiten sich derzeit noch um den Chefposten mit den hier ansässigen Krähen. Bleibt abzuwarten, ob ihnen der Hauptfriedhof als Domizil für die nächste Wochen oder Monate gefällt.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29. Januar im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Diät-Shakes
Neues Jahr, endlich schlank? Dann aber besser nicht mit Formula-Diäten. Halbwegs seriös ist allein das Produkt von Doppelherz Aktiv, während Almased, Yokebe und die meisten anderen mit einer glatten Sechs durchfallen. Aromen, Süßstoffe, Chlorat, Gentechnik und jede Menge unseriöse Versprechungen sind der Grund. Auch ist die Zusammensetzung der Shakes oft nicht ausgewogen.

Test: Zahnzwischenraumbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut Interdentalbürsten aus Draht mit Borsten beziehungsweise Dental Sticks aus Kunststoff verarbeitet sind und ob von ihnen möglicherweise ein Verletzungsrisiko ausgeht. Außerdem war im Fokus, welche Schadstoffe in ihnen stecken. Das Ergebnis ist erfreulich. Sämtliche Reiniger haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Zu bemängeln sind lediglich die schlechten Borstenabrundungen.

Test: Kinderschminken
Bei diesen Testergebnissen dürfte kleinen und großen Narren der Frohsinn vergehen: Neun von 14 untersuchten Kinderschminken sind „ungenügend“. Grund für das katastrophale Abschneiden: verbotene Konservierungsmittel, PAKs, Blei und allerlei andere bedenkliche Substanzen wie Nickel und Chrom, die in Kinderprodukten wirklich nichts zu suchen haben.

Test: Kindergeschirrsets
Das Ergebnis ist überraschend: Die Mehrzahl der bunten Plastikteller und -tassen für Kinder ist rundherum in Ordnung, während alle Öko-Produkte durchgefallen sind, weil sie nicht nur natürliche Bestandteile enthalten, wie die Hersteller auf den Verpackungen behaupten. Aus einem dieser Geschirre trat sogar krebsverdächtiges Formaldehyd in eine 70 Grad Celsius heiße Testflüssigkeit über. Die abgesonderte Menge lag dabei über dem EU-Grenzwert.

Test: Gesichtsreinigungsbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, ob die elektrischen Reinigungsbürsten das Gesicht wirklich so gut reinigen wie die Hersteller versprechen. Die Modelle mussten sich mit einer herkömmlichen, manuellen Bürste aus der Drogerie messen. Das Resümee: Weder im Praxis- noch im Materialtest konnten sich die Produkte messen. Auch die teuerste Gesichtsbürste im Test, die fast 200 Euro kostet, überzeugte nicht; die einfache Bürste für wenige Euro erzielte den gleichen Reinigungseffekt. Immerhin haben zwei Geräte keine Materialschwächen.

Test: Energieriegel
Nur ein einziger bekommt das Testurteil „gut“. Sieben Produkte sind „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“. Denn in manchem untersuchten Energieriegel steckt so viel Fett wie in einem Mars oder einem Snickers. Weitere Gründe für die Abwertung sind auch zwei verschiedene gentechnisch veränderte Sojaarten, Pestizide, Aromen, unnötige Zusätze und/oder unsinnige Nährstoffzusammensetzungen in den Produkten.

Test: Fototapeten
Der Praxistest zeigte, dass sich die Tapeten nur schwer verarbeiten lassen. Die Tester – ein Maler- und Lackiermeister – hatten einige Mühen mit den Fototapeten, unter anderem auch weil die Bögen sehr breit sind und deshalb nicht auf einen Tapeziertisch passten. Teilweise waren auch die Anleitungen dürftig: So waren die Bahnen und Bögen nicht durchnummeriert, was vor allem bei gleichförmigen Motiven wie einer Ziegelwand die Zuordnung der einzelnen Teile schwierig macht. Bei der Schadstoffprüfung fielen drei Produkte besonders negativ auf. Ein Produkt gaste etwa nach 24 Stunden noch sehr große Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen aus. Gleichzeitig enthält diese Tapete noch bedenkliche Phthalat-Weichmacher.

Test: Vergleichportale für Kredit-, Strompreis-, Autoversicherungsvergleiche
Vergleichsportale im Internet sind keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen. ÖKO-TEST hat Portale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen untersucht und viele Fallen entdeckt. So gibt es etwa bei den Kreditangeboten viele Lockangebote mit Superzinsen, die jedoch nur Kunden mit mit kaum zu erreichenden Top-Bonitäten erhalten.

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Dieses Mal im Heft: Extra Diäten und Sport


Schlank, dick, adipös: Es kommt ganz dick
Experten schlagen Alarm: Nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht seit Jahren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Mediziner sehen in dieser Entwicklung die größte Herausforderung für die öffentlichen Gesundheitssysteme und fordern die Politik zum Handeln auf. Doch den internationalen Empfehlungen zur Prävention stehen kommerzielle Interessen entgegen.

Fasten: Essens-Pause
Fasten ist im Trend: Der zeitweilige Verzicht auf feste Nahrung hat für die meisten weniger religiöse Gründe, sondern ist eine Reaktion auf den permanenten Überfluss. Die Pause tut nicht nur dem Körper gut, sondern wirkt sich vor allem positiv auf das mentale Wohlbefinden aus.

Das Gewicht halten: Kein Rauf nach dem Runter
Wenn nach einer Diät die mühsam abgearbeiteten Kilos bald wieder zurückkommen, ist das mehr als frustrierend. Auch wenn man sich vielleicht ein wenig damit trösten kann, dass es den meisten Leuten so ergeht. ÖKO-TEST verrät, warum es so schwer ist, dem Jo-Jo-Effekt zu entkommen – und wie das trotzdem gelingen kann.

Darmbakterien: Sündenbock fürs Übergewicht?
Der Darm, das lange stiefmütterlich behandelte Körperorgan, ist heute für Wissenschaftler von größtem Interesse. So mancher Krankheitsverlauf scheint davon beeinflusst zu werden, mit welchen Bakterien der Darm besiedelt ist. Und auch auf das Körpergewicht können sich die Kleinstlebewesen auswirken.


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Und außerdem:

75 Jahre Antibiotika: Im Wettlauf mit den Keimen
Seit 75 Jahren helfen Antibiotika gegen Infektionen. Doch Bakterien werden zunehmend resistent. Sorgloser Medikamenteneinsatz bei Mensch und Tier trägt dazu bei. Schon droht ein Rückfall in die Zeit vor dem Penicillin.

Solararchitektur: Sonnenstrom aus der Fassade
Photovoltaik direkt in die Gebäudehülle zu integrieren ist der Traum vieler Architekten. Doch die passenden Solarmodule sind keine Massenware und deshalb teuer. Neue Halbleiter und die wachsende Auswahl an Elementen wecken allmählich aber auch das Interesse der Bauherren.

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