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Verschiedenes 

NABU: Treibhausgasemissionen sinken zu langsam

Krüger: Weitere Klimaschutzmaßnahmen für Verkehr und Gebäude dringend nötig

Berlin, 16.03.2020 – Die Treibhausgasbilanz Deutschlands für das Jahr 2019 kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Unsere Treibhausgasemissionen sinken zu langsam. Wir sind noch immer nicht auf dem erforderlichen Pfad zur Erreichung der Klimaschutzziele. Zwar sanken die Emissionen in der Energiewirtschaft, weil deutlich weniger Kohlestrom, dafür aber mehr Strom aus Gas und erneuerbaren Energien, produziert wurde. Gleichzeitig steigen jedoch die Emissionen bei Verkehr und Gebäuden. Die wenigen für diese Sektoren beschlossenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus für den Klimaschutz: Der Ausbau der Elektromobilität und des Schienenverkehrs kommt zu schleppend voran. Ein wirkungsvolles Instrument wie das generelle Tempolimit wird von Verkehrsminister Scheuer blockiert. Wir brauchen zudem eine klare Strategie, wie der Gebäudebestand bis 2050 durchsaniert wird. Für Neubauten muss ab sofort ein Null-Emissions-Standard gelten. Und der Ausbau der erneuerbaren Energien muss Fahrt aufnehmen, wenn wir die Klimaziele in Sichtweite behalten wollen.“








Veranstaltungen 

KIDICAL MASS abgesagt

Keine Fahrrad-Demos am 21. /22.März in Deutschland und der Schweiz

Köln/Berlin/Verden 13. März 2020. Die jüngsten Entwicklungen zum Coronavirus haben die Organisatorinnen und Organisatoren der KIDICAL MASS dazu bewogen, das Aktionswochenende am 21. und 22. März 2020 vorerst abzusagen und zu verschieben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die KIDICAL MASS setzt sich mit ihren bunten Fahrraddemos für kinderfreundliche und lebenswerte Städte ein.

„Die Entscheidung, die KIDICAL MASS vorerst abzusagen, fällt uns alles andere als leicht“, sagt Simone Kraus vom Organisations-Team. „Aber wir stehen zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung für die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sorgen dafür, dass unsere Aktionen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung beitragen. “

„Unsere Forderungen für kinder- und fahrradfreundliche Städte bleiben unverändert bestehen“, sagt Mitorganisator Steffen Brückner. Das Bündnis wird daher in Kürze mit lokalen Petitionen zur Verkehrswende auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact starten.

Für das Aktionswochenende am 21. & 22. März 2020 waren mehr als 80 Fahrraddemos in über 70 Städten angekündigt (www.kinderaufsrad.org) Von Aachen bis Zürich sind neben fast allen größeren Städten auch Kreisstädte und ländliche Regionen bei der Initiative dabei. Die bundesweite Aktion wurde von der KIDICAL MASS KÖLN ins Leben gerufen. Sie wird von ADFC, Campact, Changing Cities, RADKOMM, VCD sowie mehr als 120 lokalen und regionalen Vereinen, Organisationen und Initiativen unterstützt und organisiert.

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Verschiedenes 

Karlsruher Förderprogramm "Lastenräder für Familien"

Karlsruher Förderprogramm "Lastenräder für Familien"
Lastenräder für Familien / Foto:Riese&Müller

Weitere Familien erhalten positiven Bescheid
Rund 60.000 Euro für Interessenten auf der Warteliste

42 Familien hatten es beim Förderprogramm "Lastenräder für Karlsruher Familien" nur noch auf die Warteliste geschafft. Nun können sie sich doch noch auf einen positiven Bescheid aus dem Rathaus freuen. Denn die Stadtverwaltung wird für sie den ursprünglich mit insgesamt 200.000 gefüllten Fördertopf (plus 50.000 Euro ab 2023 für den Nachhaltigkeitsbonus) noch einmal auffüllen. Darüber hatte Bürgermeister Daniel Fluhrer am Donnerstag (12. März) den Planungsausschuss informiert. Die Mittel - rund 50.000 Euro in diesem Jahr sowie rund 10.000 Euro für den Nachhaltigkeitsbonus – werden durch Verschiebungen im Haushalt des Tiefbauamts zur Verfügung gestellt.

Für den Zuschuss von 1.200 Euro für ein E-Cargobike oder 800 Euro für ein muskelbetriebenes Lastenrad konnten Familien ab 1. November online Anträge einreichen, am 18. November war das Programm bereits erschöpft. Bis Ende der Antragsfrist (31. Januar) wuchs die Warteliste auf 42 Familien an. 37 davon möchten ein E-Lastenrad gefördert bekommen. Sieben Familien mit Kinderpass können den um 200 höheren Förderbetrag erhalten (in der ersten Förderrunde waren es 16 Familien). 20 werden voraussichtlich den Nachhaltigkeitsbonus von 500 Euro in Anspruch nehmen. Den bekommen diejenigen, die kein Auto haben oder dieses bis 2023 abschaffen.

Das Förderprogramm, das im Rahmen des IQ-Leitprojekts Fahrradstadt Karlsruhe aufgelegt wurde, kommt – wie von der Stadt erhofft – insbesondere Familien mit Kleinkindern zugute. Bei 146 antragstellenden Familien war das jüngste Kind unter sechs Jahre alt. Nun kommen weitere 38 Familien von der Warteliste dazu.

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Verschiedenes 

NABU: Saubere Energie braucht saubere Planung

Krüger: Länder müssen eigene Ausbauziele für Erneuerbare festlegen - Regionalplanung sorgt für mehr Rechtssicherheit

Berlin, 12.03.2020 – Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz fordert der NABU die Bundesländer auf, eigene Ausbauziele für erneuerbare Energien festzulegen sowie den Ausbaudeckel für Photovoltaik aufzuheben. Für den naturverträglichen und gesellschaftlich akzeptierten Windenergie-Ausbau fordert der NABU zudem eine Steuerung über regionale Planung. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Pro Jahr brauchen wir einen Netto-Windenergie-Zubau von vier Gigawatt, damit unserer Strom bis 2030 zu 65 Prozent erneuerbar wird. Da hilft es nichts, wenn die Länder reihum mit dem Finger aufeinander zeigen und die Verantwortung beim anderen abladen. Jedes Bundesland muss jetzt seinen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren beschließen. Und dabei auch klar und rechtssicher festlegen, welche Gebiete für Windenergie-Anlagen geeignet sind und welche nicht, etwa weil dort Dichtezentren bedrohter Arten liegen. Dazu ist in jedem Bundesland eine flächendeckende Regionalplanung notwendig. Mit ihr können Bürger frühzeitig beteiligt und der Natur- und Artenschutz sowie regionale Besonderheiten ausreichend berücksichtigt werden, um die akzeptiertesten und naturverträglichsten Standorte zu finden. Das gibt Rechtssicherheit für alle Seiten und beschleunigt die Genehmigungsprozesse. Eine gute Regionalplanung führt damit zu mehr Akzeptanz für die Windkraft als jede Scheinlösung in Form pauschaler Abstände zur Wohnbebauung.“

Eine flächendeckende Regionalplanung haben aktuell lediglich die Länder Hessen und Schleswig-Holstein sowie die östlichen Flächen-Bundesländer. In diesen sechs Ländern kommt es nachweislich zu weniger Konflikten mit dem Artenschutz, wie Auswertungen des NABU zeigen. Besonders viele Auseinandersetzungen entstanden hingegen in Nordrhein-Westfalen sowie Niedersachsen, wo der Ausbau der Windenergie bislang nicht über eine Regionalplanung gesteuert wird.

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Verschiedenes 

NABU: Offshore-Windparkbetreiber müssen Auswirkungen auf Vögel ernst nehmen

NABU: Offshore-Windparkbetreiber müssen Auswirkungen auf Vögel ernst nehmen
Prachttaucher / NABU/www.green-lens.de/S. Pfützke

Krüger: Fünf Kilometer rund um Windparks gehen Lebensräume komplett verloren – Probleme nicht bagatellisieren

Berlin, 11.03.2020 – Die am heutigen Mittwoch veröffentlichte Studie des Bundesverbands der Windparkbetreiber Offshore (BWO) zu den Auswirkungen von Nordsee-Windparks auf geschützte Vögel aus der Familie der Seetaucher kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Die Studie ist ein recht durchsichtiger Versuch, die Auswirkungen von Offshore-Windparks auf geschützte Vögel zu bagatellisieren. Die Autoren führen selbst an, dass Pracht- und Sterntaucher Windparks in einem Radius von über zehn Kilometern meiden. Im Abstand von fünf Kilometern gehen die Lebensräume der Tiere sogar komplett verloren. Damit verknappen sich passende Lebensräume für beide Arten, mittel- bis langfristig sind Bestandseinbrüche zu erwarten. Trotz dieser Fakten attestiert die Studie sowohl Pracht- als auch Sterntaucher einen stabilen Bestand. Eine fragwürdige Aussage, denn seit Beginn des großflächigen Offshore-Ausbaus im Jahr 2012 gehen beide Arten zurück – je nach Studie und verwendetem Datensatz unterschiedlich stark. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass auch Basstölpel, Dreizehenmöwen und Trottellummen Windräder weiträumig meiden. Statt zu versuchen diese Probleme kleinzureden, sind Windpark-Betreiber und Politik in der Pflicht, tragfähige Lösungen für die naturverträgliche Windkraft auf See zu finden. Die Belastungsgrenzen der Lebensräume in Nord- und Ostsee müssen die Richtschnur dafür sein wie viele Windenergieanlagen gebaut werden können.“

Der Studie vorausgegangen ist eine kontrovers geführte Debatte zu Untersuchungsergebnissen des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) im Auftrag des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie vom März 2019. Diese zeigten, dass zahlreiche Vogelarten Windenergieanlagen weiträumig meiden, mit bis zu 16 Kilometern. Frühere Prognosen wurden damit um das Vier- bis Achtfache überschritten. Mit Blick auf diese massive Scheuchwirkung hat der NABU Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen den Windpark „Butendiek“ eingelegt. Durch die Windenergieanlagen werden rund zwei Drittel des vor Sylt liegenden Vogelschutzgebiets „Östliche Deutsche Bucht“ stark beeinträchtigt.

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Veranstaltungen 

Den Karlsruher Wald entdecken

Den Karlsruher Wald entdecken
Goldkopflöwenäffchen / Foto: Luis Scheuermann

Waldpädagogik startet ihr neues Jahresprogramm am 20. März

Im März startet das neue Programm der Waldpädagogik Karlsruhe. Es beginnt am Freitag, 20. März, mit einem Vortrag über Brasiliens Wälder. Luis Scheuermann, Biologe und Kenner Brasiliens führt bildmächtig in diese Schatzkammer der Artenvielfalt ein. Er zeigt aber auch, welchen Problemen die Wälder durch Abholzung ausgesetzt sind und welchen Einfluss die Vernichtung auf das Weltklima hat. Der Bildervortrag mit musikalischer Untermalung beginnt um 19 Uhr am Waldzentrum in der Linkenheimer Allee 10. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Spenden für den Referenten werden erbeten.

Am Samstag, 21. März, gibt es wahlweise drei Veranstaltungen: Von 9 bis 11 Uhr sind Erwachsene und Familien im Rahmen der Dreckweg-Wochen zu einer Plogging-Runde eingeladen. Auf unterschiedlich langen Strecken zwischen einem und sieben Kilometern sammeln sie im Wald Abfälle auf. Am Schluss gibt es ein kleines Fitnessfrühstück am Waldzentrum. Wegen des Frühstücks sind Anmeldungen erwünscht.

Nur noch wenige freie Plätze gibt es an diesem Tag für "Kreativ in der Holzwerkstatt – Salatbesteck schnitzen" von 10 bis 14 Uhr und den Workshop "Kleine Knospe – große Wirkung" von 14 bis 18 Uhr. Für diese beiden kostenpflichtigen Veranstaltungen sind Anmeldungen erforderlich.

Ausführliche Informationen zu diesen und allen anderen Veranstaltungen im Jahresprogramm finden sich auf der Internetseite online ...

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Veranstaltungen 

Zoo Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus wird fortgesetzt

Zoo Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus wird fortgesetzt
Wolfgang Rades hält einen Vortrag im Exotenhaus (c) Rades

Wolfgang Rades spricht über Bedeutung moderner Zoos für Natur- und Artenschutz

Wolfgang Rades, Artenschutzbeauftragter im Loro Parque, spricht am kommenden Donnerstag, 12. März, um 18.15 Uhr im Rahmen der Winter-Vortragsreihe im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe über das Thema "Botschaft der Wildtiere – die Bedeutung der modernen Zoos für den Natur- und Artenschutz am Beispiel des Loro Parque".

"In einer Zeit, in der der Klimawandel, der dramatische Verlust der biologischen Vielfalt, die Verschmutzung der Meere und die Zerstörung der Regenwälder das Leben auf der Erde bedrohen und die Naturentfremdung im urbanen Raum stetig zunimmt, ist die Arbeit der modernen, wissenschaftlich geführten Zoos und Tierparks wichtiger denn je", so der Diplom-Biologe: "Jeden Tag vermitteln moderne Zoos einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur und Tierwelt sowie mit unserer Umwelt und sensibilisieren für den Schutz der Artenvielfalt in den natürlichen Lebensräumen. Gleichzeitig tragen sie durch koordinierte Erhaltungszuchtprogramme aktiv zur Bewahrung bedrohter Arten bei und liefern als Forschungsstätten bedeutende, wissenschaftliche Erkenntnisse."

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe willkommen. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Zoo und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).





Verschiedenes 

EU-Agrarpolitik darf Natur nicht länger zerstören

3.600 Wissenschaftler appellieren!

Zehn-Punkte-Plan für konkrete Verbesserungen beim Natur- und Klimaschutz

Brüssel/Berlin, 9.03.2020 – Scharfe Kritik kommt erneut vonseiten der Wissenschaft an den Plänen der EU für ihre künftige Agrarpolitik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen einen am heutigen Montag in der Fachzeitschrift „People and Nature“ veröffentlichten Appell. Darin fordern 21 führende Forscherinnen und Forscher aus Ökologie, Ökonomie und Agrarwissenschaften, dass die EU-Agrarpolitik (GAP) das Artensterben, die Klimakrise und die Verschlechterung der Böden nicht länger befeuern darf.

Zur Lösung der Umweltprobleme in der Agrarlandschaft legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Zehn-Punkte-Plan vor: naturschädliche Subventionen sollen gestrichen und umweltfreundliche Praktiken besser honoriert werden. Mindestens zehn Prozent der Agrarfläche sollen zudem als Rückzugs- und Lebensraum für Tiere und Pflanzen dienen – wie es bis 2008 der Fall war.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist brisant: Denn aktuell verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027. Dessen größter Einzelposten ist der Agrarhaushalt.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Eine umweltschädliche Agrarpolitik können wir uns nicht mehr leisten. Unsere Steuergelder müssen jetzt in echte Zukunftsinvestitionen fließen, sie müssen gebunden werden an einen grundlegenden Wandel der Landwirtschaft und an wirksamen Klimaschutz. Passiert das nicht, gibt es für die milliardenschweren Agrar-Subventionen keine Rechtfertigung mehr. Der Brexit reißt ein enormes Loch in den EU-Haushalt, das verbleibende Geld muss daher umso klüger investiert werden, in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht. Der neue EU-Haushalt ist kein Selbstzweck. Bleiben diese Investitionen in den Wandel aus, wäre es besser, das Agrar-Budget zu kürzen und die Gelder an anderer Stelle in echte Zukunftsprogramme zu investieren. Doch noch hat es die EU in der Hand, die Landwirtschaft auf einen klima- und naturverträglichen Kurs zu führen. Der Zehn-Punkte-Plan liefert dazu einen konkreten Fahrplan: mit mehr Raum für die Natur und punktgenauer Förderung von Leistungen der Landwirte für Natur und Gesellschaft.“


Hintergrund: Kernbotschaften der 3.600 Wissenschaftler

In ihrer Fachpublikation kritisieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem die Pläne zur Weiterführung der flächenbezogenen Direktzahlungen, Kürzungen bei den Programmen für die Entwicklung ländlicher Räume und Defizite beim Klimaschutz. Mit Sorge sehen sie, dass die EU den Mitgliedstaaten große Flexibilität bei der Umsetzung der EU-Agrarpolitik auf nationaler Ebene zugestehen möchte. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass viele Staaten flexible Vorgaben der EU wenig ambitioniert umsetzen.

Die Veröffentlichung „Action needed for the EU Common Agricultural Policy to address sustainability challenges“ erscheint im Fachmagazin „People and Nature“, das alle Beiträge einem Gutachterprozess unterzieht (Peer Review). Unterstützt wird das Papier von mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen 27 EU- und 36 weiteren Staaten.

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