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Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Elke Simmel "Im Jetzt leben für Dummies"

Buchtipp: Elke Simmel "Im Jetzt leben für Dummies"

Im Jetzt leben und wertvolle Momente bewusster erleben

Elke Simmel, Kommunikationsexpertin und Heilpraktikerin, gibt in ihrem Ratgeber „Im Jetzt leben für Dummies“ kluge Gedankenanstöße, die helfen die Sichtweise auf das Leben zu verändern und bietet praktische Übungen für eine Grundhaltung, die jedem hilft, das eigene Leben wertvoller zu machen. Sie empfiehlt: „Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand“.

Das Leben in vollen Zügen aktiv leben, bewusst das Hier und Jetzt genießen und in einer positiven Grundhaltung zu sein – so fühlt sich die Philosophie vom `Im Jetzt leben` im Alltag an, davon ist Elke Simmel überzeugt. In ihrem Ratgeber „Im Jetzt leben für Dummies“ bietet sie ihren Leserinnen und Lesern klare und sofort umsetzbare Strategien und Übungen für eine bestmögliche und nachhaltige Lebensgestaltung. Die einzelnen Buchkapitel beleuchten die Idee des bewussten und glücklichen Lebens innerhalb unterschiedlicher Lebensumstände wie Beruf, Partnerschaft, Familie oder Freizeit. Wichtig ist der Autorin, dass dabei immer auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung geachtet wird.

Elke Simmel im Vorwort zu ihrem Buch: „Verlassen Sie noch heute den ausgetrampelten Pfad von Hektik, Stress und Ablenkungen. Aber denken Sie nicht an einen starren Plan, um Ihr Leben komplett umzugestalten. Sie müssen nicht alle bisherigen Verhaltensmuster zur Seite legen. Mut, Geduld und Zuversicht reichen, um einen bereichernden neuen Lebensweg einzuschlagen.“

„Im Jetzt leben für Dummies“ hilft, die kleinen Freuden des Lebens bewusster zu erkennen, die Sichtweise auf das eigene Handeln positiv zu verändern und die Lebenszeit als Chance zu nutzen. Und wie sagt schon dereinst der Philosoph Seneca: „Wie lange ich lebe, das hängt nicht von mir ab, ob ich aber wirklich lebe, das hängt von mir ab.“

Wiley-VCH 2021, 266 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71698-2








Verschiedenes 

Karlsruhe: Zurück zur Natur auf dem "Alten Flugplatz"

Kompensationsmaßnahmen für Naturschutzgebiet

Im Naturschutzgebiet (NSG) Alter Flugplatz sollen ehemals aufgeschüttete Erdhügel im Norden renaturiert werden. Hierfür machen sich noch im Februar Studierende der Merkurakademie mit Kompensationsmaßnahmen ans Werk und tragen die Erde ab. Einige Hügel liegen auf Grundstücken des Landes Baden-Württemberg. In diesen Abschnitten werden lediglich die Böschungen der Erdhügel angeschrägt. Sie bleiben gemäß der Planung vorerst im Gebiet erhalten.

Ziel der Maßnahme ist es, die naturnahen Bodenverhältnisse wiederherzustellen, damit sich dort die für den Alten Flugplatz typischen Sandrasen und Magerrasen bodensaurer Standorte entwickeln können. Das Bodenmaterial wird sachgerecht entsorgt und die Vegetationsentwicklung der spontanen Begrünung überlassen. Die Arbeiten sollen bis zum Ende der vegetationsfreien Zeit beendet sein. Alle Maßnahmen sind mit der Höheren Naturschutzbehörde abgestimmt.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Schutz für Wildtiere wichtiger denn je

Anwesenheit von Menschen kann tödliche Folgen haben

Auch wenn heimische Wildtiere nicht direkt vom Corona-Virus befallen werden, sind sie dennoch von der Pandemie-Situation derzeit in verstärktem Maß betroffen. Weil sich Ausflügler, Spaziergänger und Sportler gerade in den Zeiten des Lockdowns in großer Zahl draußen aufhalten, werden dadurch Rückzugsgebiete von Wildtieren beeinträchtigt. Dass dies für die Tiere lebensgefährliche Folgen haben kann, zeigt ein tragischer Vorfall vom vergangenen Wochenende, als einige Rehe dem Hochwassertourismus auf den Rheindämmen zum Opfer gefallen sind.

Einsatzkräfte, Förster und Jäger mussten im Unterwald bei Knielingen mit ansehen, wie Rehe im Rheinhochwasser aus Erschöpfung, Durchnässung und Unterkühlung leiden mussten und auch qualvoll verendet oder ertrunken sind. Stefan Lenhard, städtischer Wildtierbeauftragter bei der Unteren Jagdbehörde im Forstamt, ist überzeugt: "Die Anwesenheit der vielen Erholungssuchenden auf den Dämmen und fehlende Fluchtmöglichkeiten in überflutungsfreie Gebiete haben die Rehe in diese lebensbedrohliche Notlage gebracht". Gut gemeinte Rettungsversuche haben die völlig entkräfteten Tiere noch mehr aufgeschreckt, so dass sie zurück ins kalte Wasser geflohen und höchstwahrscheinlich ertrunken sind.

Appell an Hundehaltende
Leider häufen sich in den letzten Monaten unabhängig vom Hochwasser die Vorfälle, in denen insbesondere Rehe in panische Flucht vor Menschen und auch vor Hunden versetzt wurden. "In der Regel erreichen uns montags die unschönen Bilder von Rehen, die unter Schmerzen und Leiden verendet sind. Häufig enden die wilden Fluchten in Zäunen, wo sich die Tiere verletzen oder sofort verenden" berichtet Stefan Lenhard. Immer wieder werden auch im Wald tote Rehe gefunden und gemeldet. Die Todesursache ist auf den ersten Blick meist schnell zu erkennen: Hundebisse oder Verletzungen durch den Straßenverkehr. "Wir können nicht nachvollziehen, warum Hundehaltende es dulden, dass ihr Hund abseits der Wege Rehe oder anderes Wild stört oder sogar hetzt", zeigt sich Lenhard besorgt. Insbesondere bei Tag enden solche Hetzjagden dann häufig mit einem Wildunfall auf einer Straße.

Die Störung von Wildtieren ist aber nicht alleine jagenden Hunden zuzuschreiben, betont Lenhard. Insbesondere in der Pandemiezeit sind in Wald und Flur zahlreiche Sporttreibende in sonst ruhigeren Gebieten und abseits der Wege unterwegs, auch in der Dämmerung und sogar bei Dunkelheit. "Den Drang zur Bewegung spüren Wildtiere im Winter dagegen nicht. In der kalten und nassen Jahreszeit ist das Haushalten mit Energieressourcen für sie überlebenswichtig. Störungen wirken sich da fatal auf den Winterorganismus der Wildtiere aus", erläutert Lenhard.

Tierkinder benötigen besonderen Schutz
Der Blick des Wildtierbeauftragten geht auch in die nahe Zukunft: "In ein paar Wochen beginnt die Brut- und Setzzeit. Gerade in dieser Phase brauchen alle Wildtiere Ruhe und Schutz. Niemand will, dass zum Beispiel Rehkitze qualvoll verhungern, weil die Rehgeiß durch einen Hund, einen Verkehrsunfall oder eine andere Störung zu Tode gekommen ist."

Aber wie verhält man sich zum Schutz von Wildtieren nun richtig? Eigentlich ganz einfach, meint Lenhard: "Spaziergänger, Sportler und ihre Vierbeiner sollen unbedingt auf den Wald- und Feldwegen bleiben. Falls die vierbeinige Begleitung nicht zuverlässig hört, gehört sie an die Leine."

Zumindest die Nachtstunden sollten den Wald- und Feldbewohnern gehören. Wildtiere brauchen Ruhe und sichere Rückzugsräume vor den Menschen und deren Haustieren. Und sie brauchen Fluchtmöglichkeiten in Notlagen wie der aktuellen Hochwassersituation. Daher fordert die Stadtverwaltung dazu auf, insbesondere solche Bereiche meiden, die für die Wildtiere ohnehin schon schwierig zum Überleben sind. Zudem ist das Betreten der Dämme bei Hochwasser ohnehin aus Sicherheitsgründen untersagt.

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Verschiedenes 

NABU: Wenig Meisen, aber viele Spatzen gezählt

NABU: Wenig Meisen, aber viele Spatzen gezählt
Weidenmeise (c) NABU, Foto: AdobeStock/Alexander Erdbeer

„Stunde der Wintervögel“ übertrifft Teilnahmerekord von 2020 um 65 Prozent

Berlin, 3.1.21 – Über 236.000 Menschen haben am Wochenende vom 8. bis 10. Januar an der 11. „Stunde der Wintervögel“ teilgenommen - ein sattes Plus von 65 Prozent zum Vorjahr. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV) freuen sich mit der heutigen Verkündung des Endergebnisses über eine Rekord-Teilnahme.

„Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion wird dadurch noch aussagekräftiger“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Sicherlich hat auch der Corona-Lockdown dazu beigetragen, dass mehr Menschen ihr Interesse für die Natur vor der eigenen Haustür entdecken.“

Nicht zugenommen haben dagegen die Vogelzahlen, die dem NABU aus 164.000 Gärten gemeldet wurden - im Gegenteil. „Die Gesamtzahl von 34,5 Vögeln pro Garten stellt den zweitniedrigsten Wert seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 dar, zwölf Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Nur im Januar 2017 waren die Zahlen noch etwas niedriger. Auch damals fehlten besonders die typischen Futterplatzbesucher, nämlich sämtliche Meisenarten, Kleiber, Gimpel und Kernbeißer – alles Arten deren Winterbestände auf den Zuzug von Artgenossen aus dem Norden angewiesen sind. Dieser ist im bis kurz vor der Zählung europaweit sehr milden Winter wohl teilweise ausgeblieben.“

Rekordwerte erreichten dagegen Standvogelarten wie Haussperling und Stadttaube sowie Arten, die grundsätzlich mildere Winter bevorzugen, wie Rotkehlchen und Ringeltaube.

„Seit 2011 nehmen die Winterbestände von Vogelarten, die auf Zuzug aus dem Norden und Osten angewiesen sind, ab. Im Winter standorttreue Arten und solche, die teilweise von uns nach Süden ziehen, zeigen dagegen stabile oder gar wachsende Winterbestände“, so Lachmann. Dies sei Ausdruck einer Entwicklung, die mit einigen harten Wintern begann und zuletzt eine lange Reihe milder Winter aufwies. Je milder der Winter, desto geringer die Neigung der Vögel in wärmere Regionen im Süden und Westen auszuweichen.

Ein besorgniserregend schwaches Ergebnis, das nicht mit dem Wetter erklärt werden kann, liefert der Grünfink. Sein Abwärtstrend setzt sich leider unverändert fort. Diesmal wurden nur noch 0,9 Grünfinken pro Garten gemeldet. Damit gibt es heute nur noch ein Viertel der Grünlinge, die 2011 noch die Gärten bevölkerten. Als Ursache gelten vor allem Infektionen mit Trichomonaden an sommerlichen Futterstellen.

Die fünf am häufigsten gemeldeten Arten waren Haussperling (mit 6,87 Vögeln pro Garten), Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel. Im Vergleich zum Vorjahr haben nur Feldsperling und Blaumeise die Plätze getauscht.

Die Amsel erholt sich weiter langsam von ihren Tiefstwerten nach der schweren Usutu-Epidemie des Sommers 2018. Besonders niedrig waren dagegen die gemeldeten Zahlen der Blaumeise, wobei unklar bleibt, ob fehlender Zuzug aus dem Norden oder die Folgen einer Bakterien-Epidemie im vergangenen Frühjahr die Hauptursache dafür ist.

Die nächste Vogelzählung findet mit der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai statt. Noch bis zum 19. März läuft die Wahl des Vogels des Jahres. Aus zehn Kandidaten, die vorab in einer öffentlichen Online-Wahl bestimmt worden waren, kann jeder seinen Favoriten wählen.

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Verschiedenes 

Dasgupta-Bericht

Zerstörung der Natur birgt enorme Kosten und Risiken – heute und in Zukunft

Krüger: Schutz der Natur bei wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen konsequent einbeziehen

Berlin / Londonm 3.2.21 – Im sogenannten Dasgupta-Review, der gestern in London veröffentlicht wurde, werden die wirtschaftlichen Konsequenzen durch die Zerstörung der Natur benannt. Der Bericht zeigt, dass Wirtschaftswachstum und Wohlstand nur auf Grundlage einer gesunden Natur möglich sind. Der NABU fordert daher, Naturschutz konsequent in wirtschaftliche und politische Entscheidungen einzubeziehen, Ökosysteme zu schützen und die Renaturierung weiter voranzutreiben.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Einmal mehr zeigt der Bericht, wie wichtig eine intakte Natur als Lebensgrundlage – sowohl für den Menschen, als auch für unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand – ist. Doch häufig wird sie bei wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt. Seit Jahrzehnten werden Natur und Umwelt zu Gunsten kurzfristiger Profite zerstört. Dadurch sind die Ökosysteme kaum noch widerstandsfähig, wodurch enorme Kosten und Risiken für heutige und zukünftige Generationen entstehen – etwa durch Pandemien, Naturkatastrophen oder Nahrungsmittelengpässe. Daher müssen alle nationalen und globalen Biodiversitätsstrategien, die aktuell verhandelten werden, ambitionierte Ziele verfolgen und konsequent in Politik und Wirtschaft umgesetzt werden. Es ist endlich an der Zeit, den Wert unserer Natur zu erkennen und sie zu schützen, anstatt sie weiter auszubeuten.“

Magdalene Trapp, NABU-Referentin für internationale Biodiversitätspolitik und Naturschutz: „Neben dem Erhalt und effektiven Management bestehender Schutzgebiete kommt der Renaturierung zerstörter Ökosysteme eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, Ökosysteme wie Moore, Flüsse und Auen, artenreiche Wälder und artenreiches Grünland sowie Seegraswiesen bis 2030 auf mindestens 15 Prozent der Landes- und Meeresfläche wieder herzustellen. Dabei ergeben sich zahlreiche Synergien mit dem Klimaschutz, der Gesundheit, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Der Bericht zeigt auch: Je länger die Renaturierung aufgeschoben wird, desto teurer wird es. So erhöhen sich die sozialen Kosten bereits um das Doppelte, wenn sich die Maßnahmen um zehn weitere Jahren verzögern. Politische Entscheider*innen sollten die Herausforderungen endlich ernst nehmen und so schnell wie möglich genügend Geld für die notwendigen Renaturierungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Hierfür sollten unbedingt auch die Gelder zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise genutzt werden.“

Hintergrund:

Das sogenannte Dasgupta-Review ist ein Bericht des renommierten Wirtschaftswissenschaftlers Partha Dasgupta, emeritierter Professor für Ökonomie an der britischen University of Cambridge. Der Bericht ist von der Regierung Großbritanniens in Auftrag gegeben worden und gestern in London erschienen. Er bewertet den wirtschaftlichen Nutzen der biologischen Vielfalt weltweit sowie die wirtschaftlichen Kosten und Risiken des Biodiversitätsverlustes. Darüber hinaus werden Maßnahmen identifiziert, die die biologische Vielfalt verbessern und gleichzeitig wirtschaftlichen Wohlstand schaffen sollen. Hierfür werden konkrete Beispiele angeführt, bei denen Institutionen bereits erfolgreich Ökosysteme an verschiedenen Orten wiederherstellen und erhalten.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Eschentriebsterben grassiert weiter

Karlsruhe: Eschentriebsterben grassiert weiter
Pilzbefall gefährdet die Esche / Foto: Stadt Karlsruhe/Forstamt

Sicherungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet "Bruchwald Grötzingen"

Im Naturschutzgebiet "Bruchwald Grötzingen" beim Baggersee greift das Eschentriebsterben weiter um sich. Selbst große Exemplare der heimischen Baumart sind durch den aus Asien eingewanderten Pilz mit dem deutschen Namen "Falsches weißes Stengelbecherchen" so stark geschädigt, dass sie absterben. In der Folge kommen meist zusätzliche Probleme hinzu – der Eschenbastkäfer etwa oder Wurzelpilze wie der Hallimasch, der das Holz der Wurzeln zersetzt. Die Bäume haben keinen Halt mehr, sind nicht länger fest genug im Boden verankert und drohen sogar ohne Windeinwirkung umzufallen.

Auch entlang der Zufahrt zum Fischerheim am Baggersee Grötzingen stehen zahlreiche geschädigte Eschen. Erst in jüngster Zeit sind dort wieder Bäume umgestürzt. Die Gefahr, dass weitere absterbende Eschen auf die Zufahrt und den Parkplatz fallen, ist groß. Aus Sicherheitsgründen müssen deshalb einige davon noch im Laufe des Monats gefällt werden.

Die Maßnahmen sind mit der Naturschutzverwaltung abgestimmt. Dabei lassen die für den Hubsteiger- und Klettertechnikeinsatz ausgebildeten städtischen Forstwirte möglichst große Stammteile stehen. Das Totholz dient Spechten, Fledermäusen und anderen Tierarten als Lebensraum.





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Karlsruhe: Waldrandpflege an der Rittnertstraße

Gestaltung von Buchten und Freistellen von Gehölzinseln

Im Landschaftsschutzgebiet "Turmberg-Augustenberg" findet momentan eine Waldrandpflege im oberen Bereich der Rittnertstraße statt. Die Maßnahme gleicht Eingriffe im Zuge der Fahrbahndeckensanierung aus. Hierfür werden auf etwa einem Kilometer großzügig Gehölze und kleinere Bäume am Straßenrand zurückgenommen. Um eine nachhaltigere Waldrandstruktur und damit einen höheren Nutzen für die biologische Vielfalt zu erreichen, werden Buchten gestaltet und Gehölzinseln freigestellt. Notwendige Verkehrssicherheitsschnitte können daher in den nächsten Jahren auf ein Minimum reduziert werden.

Die Arbeiten sind eng zwischen dem Tiefbauamt, dem Umwelt- und Arbeitsschutz, Fachbereich Ökologie und dem Forst Baden-Württemberg abgestimmt und erfordern keine zusätzliche Straßensperrung.





Verschiedenes 

Zahl des Monats: Vor 170 Jahren wurde Lina Hähnle geboren

Zahl des Monats: Vor 170 Jahren wurde Lina Hähnle geboren
Lina Hähnle um 1800 (c) NABU, Fotograf*in: Archiv Magda und Wilfried Knöringer

Die „Vogelmutter“ genannte Naturschützerin war die Gründerin des NABU

Berlin, 2.1.21 – Die „Vogelmutter“ wird 170: Am 3. Februar 1851 wurde Lina Hähnle in Sulz am Neckar geboren. Die leidenschaftliche Naturschützerin gründete 1899 den Bund für Vogelschutz, den heutigen NABU, und war 38 Jahre Vorsitzende des Verbands. Darüber hinaus war sie auch sozial engagiert. So richtete sie in der Filzfabrik ihres Mannes eine Krippe für die Arbeiterkinder ein. Hähnles erste Kampagne mit dem Bund für Vogelschutz richtete sich gegen die Jagd auf Edelreiher und Paradiesvögel, mit deren prächtigen Federn Damenhüte geschmückt wurden.

Lina Hähnle entwickelte die noch heute vom NABU und anderen Verbänden praktizierte Strategie, Lebensräume von Vögeln durch den Ankauf von Landstücken zu bewahren. Das erste Schutzgebiet, die Nachtigalleninsel im Neckar bei Lauffen, kaufte der Verband 1908. Hähnle starb am 1. Februar 1941, genau 42 Jahre nach Gründung des Bundes für Vogelschutz.

Porträt Lina Hähnle online ...

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