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Dienstag, 17. Juli 2018 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Pfingstferienfreizeiten der Ökostation im Seepark

Pfingstferienfreizeiten der Ökostation im Seepark
Geschnitzte Messer © www.oekostation.de

Die Ökostation Freiburg lädt Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren zu ihrer Freizeit in der ersten Pfingstferienwoche ein. Vom 22.-25. Mai 2018, jeweils von 8:30 bis 12:30 Uhr werden im Garten der Ökostation die Tiere der Wiese und des Wassers erforscht, es wird gespielt, geklettert und auf dem Parabolspiegel mit der Sonne gekocht. Rund um die Ökostation können Vögel, Frösche und weitere kleine Lebewesen beobachtet werden. Außerdem werden Blumenkränze geflochten, Pfeil und Bogen gebaut und Kräuter gelernt, mit denen der Stockbrotteig fürs Lagerfeuer gewürzt wird. Natur entdecken, Spiele und Ferienspaß im Seepark sind garantiert! Die vier Tage kosten insgesamt 25,- € / Kind und 20,- € für Geschwisterkinder.

Außerdem bietet die Ökostation Freiburg in der zweiten Pfingstferienwoche vom 28.-30.Mai, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, eine 3-tägige „Schnitzwerkstatt für wilde Mädchen“ von 8 – 12 Jahren an. Am ersten Tag wird eine kleine Exkursion in den nahe gelegenen
Mooswald gemacht, um verschiedene Baum- und Straucharten, die sich für das Schnitzen gut eignen, kennen zu lernen. Dann können Löffel und Gabeln geschnitzt und Stöcke und Pfeile verziert werden. Natürlich steht auch freies Schnitzen am Lagerfeuer sowie Kochen und Grillen auf dem Programm. Als Andenken kann ein gutes Schnitzmesser für Kinder mit nach Hause genommen werden. Der Teilnehmerbetrag ist 55,- € / Kind inklusive Schnitzmesser und 35,- € für Kinder mit eigenem Schnitzmesser.

Für beide Freizeiten ist eine Anmeldung erforderlich unter www.oekostation.de oder telefonisch unter 0761 - 892333

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Verschiedenes 

Erstes Alumni-Netzwerk der Slow Food Youth Akademie gegründet

Erstes Alumni-Netzwerk der Slow Food Youth Akademie gegründet
Gruppenbild / Quelle: Slow Food

Für den Startschuss des Almuni-Netzwerkes trafen sich Anfang Mai 16 ehemalige Absolventen der Slow Food Youth Akademie in Duderstadt. Ihr Ziel ist es, die Vernetzung und den Austausch fortzusetzen und sich in ihrer beruflichen ebenso wie in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. "Das ist die nächste Generation, die in Netzwerken wie diesen gemeinsame Initiativen und Projekte umsetzt, unsere Wirtschafts- und Konsumweise sowie unsere Wertschätzung für Nahrung positiv umzukrempelt", so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Die Slow Food Youth Akademie wurde 2017 erstmals ins Leben gerufen. Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren widmen sich an acht Wochenenden Erzeugung, Verarbeitung und Konsum unserer Grundnahrungsmittel. Sie kommen aus der Lebensmittelbranche, der Gastronomie, dem Marketing sowie der Ökologie und treffen bundesweit mit Erzeugern, Lebensmittelhandwerkern, Aktivisten und Wissenschaftlern zusammen. In Theorie und Praxis lernen sie, wie unsere Lebensmittelerzeugung von morgen gestaltet sein kann, um ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähig zu sein.

Der Netzwerkgedanke war dabei von Beginn an tragend, für Slow Food Deutschland ebenso wie für die Heinz Sielmann Stiftung als Hauptförderer des Projektes. "Es war und ist uns ganz wichtig, dass all das Wissen nach Abschluss des Akademiejahres nicht ins Leere läuft. Über die Motivation für den unmittelbaren Aufbau eines Alumni-Netzwerkes bin ich hellauf begeistert. Die aktive Gemeinschaft, die damit fortbesteht und agiert, kann viel erreichen und verändern. Da bin ich sicher", erklärt Ursula Hudson. Als Alumni bringen ehemalige Teilnehmer eigene Informations- und Vernetzungsangebote bereits jetzt in den Jahrgang 2018 ein: Sie bieten Workshops an, begleiten das Programm und gestalten mit ihren persönlichen Ressourcen den Dialog zwischen Theorie und Praxis noch lebendiger.

"Mir hat die Akademie sehr gut getan, weshalb ich mich an deren Weiterentwicklung beteilige. Die angestoßene Vernetzung möchte ich stärken, damit sie noch wirksamer wird. Wir alle sind deutschlandweit verteilt. Damit wir uns und unsere Ziele im Alltag nicht aus den Augen verlieren, brauchen wir einen festen Rahmen. Den erarbeiten wir jetzt. Gemeinsam kommen uns Ideen, können wir Projekte aufziehen, um nicht nur von einer Ernährungswende zu träumen, sondern daran mitzuarbeiten", so Lotta de Carlo, Mitglied im Organisationsteam für das Alumni-Netzwerk. Ziel der Alumni ist es, sich neben dem fortlaufenden digitalen Austausch, ein bis zwei Mal im Jahr persönlich zu treffen - das nächste Mal im Herbst 2018 beim Terra Madre Netzwerktreffen in Turin, Italien.

Das erste Alumni-Wochenende fand im Natur- und Erlebniszentrum Gut Herbigshagen der Heinz Sielmann Stiftung in Duderstadt statt. "Ich freue mich, dass die Teilnehmer der Akademie 2017 unseren Stiftungssitz gewählt haben. Dieses Treffen zeigt, dass ein nachhaltiges und lebendiges Netzwerk entstanden ist, welches sich für eine gesunde Ernährung und die Förderung von Biodiversität einsetzt," so Michael Beier, Vorstand der Stiftung.

Slow Food
ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln. Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Als Slow-Food-Mitglied ist man Teil einer großen, bunten, internationalen Gemeinschaft, die das Recht jedes Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel vertritt.

Heinz Sielmann Stiftung
Der berühmte Tierfilmer Heinz Sielmann und seine Frau Inge gründeten 1994 die Heinz Sielmann Stiftung. Ihr Anliegen war es, möglichst vielen Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, die Schönheit der Natur nahezubringen und sie für die Bewahrung der Artenvielfalt zu begeistern. Weitere Schwerpunkte der Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung sind die Sicherung großer, zusammenhängender Flächen für die Förderung der Artenvielfalt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz und die Bewahrung des filmischen Erbes von Heinz Sielmann.

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Verschiedenes 

Klimawandel und Ernährung

Fleisch macht rund 40 % und Milch weit über 20 % der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen aus. In der Tierhaltung werden größere Mengen an Lachgas und Methan frei als beim Pflanzenanbau. Mit einer vegan-vegetarischen Ernährung lässt sich der CO2-Fußabdruck enorm verringern ...

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Verschiedenes 

NABU: Bestätigter Wolfsriss zeigt Wichtigkeit des Herdenschutzes

Miller: Alle Bundesländer müssen Weidetierhalter in Herdenschutz fit machen - schon bevor sich ein Wolf niederlässt

Berlin – Bei dem Übergriff eines Wolfes auf eine nicht vollständig eingezäunte Schafherde am 30. April 2018 in Bad Wildbad, Nordschwarzwald, ist mit einem Gentest nachgewiesen worden, dass dieser Wolf Deutschland fast vollständig von Norden nach Süden durchquert hat. Aufgrund wiederholter Nachweise des Wolfes in der Region ist davon auszugehen, dass sich das Tier im Nordschwarzwald niedergelassen hat. Dort soll nun das erste Wolfsvorkommensgebiet in Baden Württemberg ausgewiesen werden. Damit verbunden sind erhöhte Anforderungen an den Herdenschutz und Fördermaßnahmen für Weidetierhalter zum Schutz der Nutztiere vor Wolfsübergriffen.

Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband begrüßen die schnelle Reaktion des Baden-Württembergischen Umweltministeriums. „Dies zeugt von dem Bewusstsein, dass eine Nachbarschaft von Mensch, Weidetierhaltung und Wolf klarer Regeln und echter Lösungen bedarf, um zu gelingen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

„Die Unterstützung der Weidetierhalter im Herdenschutz ist ein fundamentaler Baustein für eine artenreiche Kulturlandschaft, die für alle Tiere und Pflanzen einen Lebensraum bietet“, so Günther Czerkus, Vorsitzender des Bundesverbandes Berufsschäfer.

Die erfolgreiche Wanderung des Wolfes von der Lüneburger Heide bis in den Schwarzwald belegt, dass jederzeit fast überall in Deutschland ein Wolf auftauchen kann. Lässt er sich nieder, wird auch eine weit von bekannten Wolfsvorkommen entfernte Region schlagartig zum Wolfsgebiet. Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband appellieren daher an alle Bundesländer, finanzielle und praktische Unterstützungen für den Herdenschutz vorzuhalten. „Zudem ist es wichtig, mit der Information und Schulung der Weidetierhalter zum Thema Herdenschutz zu beginnen, bevor sich ein Wolf niederlässt“, so Miller. „Statt sich jedoch für praktikablen und innovativen Herdenschutz einzusetzen verstrickt sich die Bundesregierung in einem Kompetenzstreit zwischen Landwirtschaft und Umwelt. Die Forderungen nach einer Bejagung des Wolfes sind nicht nur EU-rechtswidrig, sondern lösen keinerlei Probleme. Es ist nicht entscheidend, ob ein oder zehn Wölfe in einem Gebiet vorkommen, am Herdenschutz führt kein Weg vorbei.“

Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband fordern die Bundesregierung auf, endlich die Versäumnisse der letzten Jahre in Sachen Herdenschutz nachzuholen und sich für die Belange der Weidetierhalter stark zu machen.





Verschiedenes 

NABU: Gericht muss Baustopp von Nord Stream 2 verfügen

Miller: Zerstörung sensibler Ostseeschutzgebiete abwenden

Berlin/Greifswald – Der Bau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 hat trotz der Anfang Februar vom NABU am Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald eingereichten Klage begonnen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Arbeiten am Anlandepunkt Lubmin intensiviert werden. Ab 15. Mai sollen auch in der Ostsee Tatsachen geschaffen werden und die Baggerarbeiten beginnen. Vor diesem Hintergrund hat der NABU am heutigen Freitag eine gerichtliche Zwischenverfügung beim OVG beantragt, sozusagen einen Eilantrag im Eilverfahren. NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Nord Stream 2 setzt den Pipelinebau stur um und tritt damit den Meeres- und Klimaschutz, aber auch das Klagerecht von Naturschutzverbänden mit Füßen. Mit dem jetzt eingereichten Antrag wollen wir verhindern, dass Ostseeschutzgebiete schon irreparabel zerstört werden, bevor ein Gericht überhaupt die Kritikpunkte des NABU an der Genehmigung prüfen kann. Wir fordern einen sofortigen Baustopp.“

Am 2. Februar hatte der NABU, unterstützt vom WWF Deutschland, Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Bergamtes Stralsund eingereicht. Die Naturschützer warnen vor erheblichen negativen Auswirkungen des Pipelinebaus auf streng geschützte Arten wie Schweinswale, Flussneunaugen und Meeresenten sowie seltene Lebensräume wie Mergelriffe und Großalgenbestände. Außerdem werden Verfahrensfehler angemahnt.

Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz: „Diese massiven Umweltschäden lassen sich nicht mit dem zweifelhaften Bedarf einer zusätzlichen Gaspipeline rechtfertigen und laufen den von Deutschland und Europa unterzeichneten Klimaschutzzielen zuwider. Wir hoffen auf eine unabhängige und schnelle Entscheidung des zuständigen Gerichts. Gleichzeitig fordern wir die Bundesregierung auf, sich von diesem fragwürdigen Projekt zu distanzieren. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hätte dazu auf seiner bevorstehenden Russlandreise Gelegenheit.“

Seit Ende März liegen alle deutschen Teilgenehmigungen für Nord Stream 2 vor, ab dem 15. Mai könnte mit dem Bau des 80 Kilometer langen Abschnitts in der deutschen Ostsee begonnen werden. Während vor Mecklenburg-Vorpommerns Küste die Ostsee zerstört wird, fehlen entsprechende Genehmigungen aus Russland, Schweden und Dänemark. Die Dänen haben sogar ihre Umweltgesetzgebung angepasst, um die Pipeline in den eigenen Küstengewässern zu verhindern. Und auch die Genehmigungen für die landseitige Verbindungspipeline EUGAL fehlen. Hier hat das Beteiligungsverfahren in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen gerade erst begonnen. EUGAL schneidet auf 500 Kilometern etwa zwei Dutzend Natura-2000-Gebiete.

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Verschiedenes 

Aufrüstung stoppen!

Aufrüstung stoppen!
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Keine 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär !

Mit zunehmendem Ärger verfolgen wir gerade die gut organisierte Aufrüstungsdebatte im Bundestag und in den Medien. Die Bewahrung des Friedens ist eine der zentralen Aufgaben der Menschheit und eine satzungsgemäße Aufgabe des BUND am Oberrhein. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr PolitikerInnen dem Druck des amerikanischen Rüstungslobbyisten Trump folgen und Deutschland massiv aufrüsten wollen. Der Rüstungsanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland liegt zur Zeit bei 1,2 Prozent – bis zum Jahr 2020 soll der Verteidigungsetat weiter steigen und die gut gemachten PR-Kampagnen für mehr Aufrüstung laufen (fast) unwidersprochen.

Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, müsste Deutschland insgesamt mehr als 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär ausgeben. Es passt in die zeitgemäßen Durchsetzungsstrategien, dass Parteien und Rüstungslobby lieber von 2% reden, als von jährlich zusätzlichen über 25 Milliarden Euro (25.000.000.000). Dieses Geld sollte für dringend benötigte soziale- und Umweltprojekte und nicht für die Rüstung ausgegeben werden. Eine solche Haltung erwarten wir gerade auch von der Regierungspartei SPD.

Die Rüstungsausgaben aller 29 Nato-Staaten beliefen sich im Jahr 2017 auf rund 900 Milliarden Dollar – das waren 52 Prozent der Ausgaben weltweit. Russland rüstet (auch wegen der Krise) ab und gibt 66 Milliarden Dollar für Rüstungszwecke aus, schreibt „Die Welt“, die, ähnlich wie der BUND ziemlich unverdächtig ist, zu den Putin-Verstehern zu gehören...

Die aktuelle, unglaublich gut organisierte Aufrüstungskampagne setzt ganz stark auf das Argument der "armen unterfinanzierten Bundeswehr". Da werden nicht tauchende U-Boote und nicht flugbereite Hubschrauber und Eurofighter aufgelistet. Die Truppe jammert und die Rüstungs-Lobbyisten in den Parteien verstärken den veröffentlichten Eindruck.

Doch der aktuelle Zustand der Bundeswehr hat weniger mit zu wenig Geld, als mit Verschwendung, misslungenen Rüstungsprojekten und einer altbackenen Bürokratie zu tun, die an die Bürokratie der ehemaligen DDR erinnert. Schon seit Franz Josef Strauß und dem Starfighter wird die Bundeswehr von Lieferfirmen und Lobbyisten über den Tisch gezogen Die Medien berichteten noch vor wenigen Jahren intensiv über die Verschwendungswirtschaft bei der Truppe. Heute wird der Grund für die selbst erzeugte Mangelwirtschaft nicht mehr öffentlich diskutiert und erstaunlich und erschreckend einheitlich der vorgeschobene Geldmangel als Grund für die Probleme genannt.

Wir sollten unsere Steuergelder für Dinge ausgeben, die den Menschen, der Umwelt und dem Land nutzen.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

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Veranstaltungen 

NABU: Vatertag bis Muttertag mit Vögeln verbringen

NABU: Vatertag bis Muttertag mit Vögeln verbringen
Haussperling / Foto: NABU/Fotonatur

NABU, NAJU und LBV laden vom 10. bis 13. Mai zur 14. "Stunde der Gartenvögel"

Berlin – Sag mir, wo die Vögel sind: Der NABU ruft gemeinsam mit seiner Jugendorganisation NAJU und seinem bayerischen Partner LBV zur diesjährigen deutschlandweiten Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt.

„Am langen Wochenende von Christi Himmelfahrt bis zum Sonntag haben Vogelfreunde diesmal einen Tag mehr Zeit für die Zählung“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wir wünschen uns, dass möglichst viele Menschen mitmachen, denn umso aussagekräftiger werden die Ergebnisse.“

Der NABU blickt inzwischen auf 13 Jahre „Stunde der Gartenvögel“ zurück. „Die umfangreichen seit 2005 gesammelten Daten ermöglichen uns solide Aussagen über Zu- und Abnahmen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Über den Zeitraum zeigten sich bei den häufigsten Vögeln des Siedlungsraums bei 20 Arten eine Zunahme, bei 17 Arten abnehmende Zahlen und bei weiteren 20 Arten keine Tendenz in die eine oder andere Richtung. Auch hat sich die Gesamtzahl der Vögel im Siedlungsraum seit 2005 nur wenig verändert – auch wenn es in einzelnen Jahren Schwankungen gibt. „Damit hebt sich die Entwicklung in Gärten und Parks erfreulicherweise deutlich von den drastisch schwindenden Vogelbeständen unserer Wiesen und Felder ab, die einen Großteil der Fläche Deutschlands ausmachen“, so Lachmann.

Im vergangenen Jahr hatten fast 61.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und aus über 40.000 Gärten insgesamt über 1,4 Millionen Vögel gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“, handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert die Teilnahme: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 21. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (7. bis 11. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes NAJU-Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, einem „Vogelbüchlein für die Hosentasche“ für jedes Kind, einem NAJU-Poster, auf dem Kinder die häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und ihre Besonderheiten kennenlernen, sowie einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann im NABU-Shop bestellt werden: www.NABU-Shop.de. Weitere Informationen unter www.NAJU.de/sdg

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Verschiedenes 

Von der Grünen Zebra-Tomate bis zu Schönbrunner Gold

Von der Grünen Zebra-Tomate bis zu Schönbrunner Gold
Setzingsmarkt / Foto: Veranstalter

ProSpecieRara-Setzlingsmarkt auf dem Mundenhof am Samstag, 5. Mai, bringt bunte Vielfalt für Gärten und Balkone

Bummeln, kaufen, sich informieren und von der Vielfalt inspirieren lassen: Das alles bietet der Setzlingsmarkt „Pro Specie Rara“. Pünktlich zum Start der Gartensaison findet er auf dem Mundenhof statt – diesmal am Samstag, 5. Mai, von 10 bis 15 Uhr.

Wer Platz im Garten oder auf dem Balkon hat und dazu Lust auf Vielfalt, ist auf diesem Setzlingsmarkt genau richtig. Hier gibt es Gemüse-Raritäten wie die Tomate Green Zebra, den Kopfsalat Maikönig und die Andenbeere (Physalis) Schönbrunner Gold. Diese traditionellen Sorten führt kein Gartencenter. Sie eignen sich aber für jeden Hausgarten, sind ökologisch produziert und samenfest; von ihnen kann also Saatgut gewonnen und weiter vermehrt werden. Traditionelle Sorten sind zudem robust und für guten Geschmack bekannt. Auf dem Setzlingsmarkt gibt es auch Kräuter und Stauden, so dass auch Blumenfreunde auf ihre Kosten kommen. Ein Teil des Erlöses kommt der Erhaltungsarbeit von Pro Specie Rara zugute.

Neben seltenen Sorten gibt es ein buntes Rahmenprogramm. Kinder können Blumentöpfe bemalen, Erwachsene beim Gewinnspiel ihre Kenntnisse unter Beweis stellen, ab 13 Uhr sorgt Live-Musik für gute Laune, und am Kiosk des Mundenhofs warten Snacks und Getränke.

Zu den diesjährigen Ausstellern gehören die Demeter- und BiolandGärtnereien Piluweri, Querbeet und Witt, die Staudengärtnerei Huthmann, der Kräutergarten Urban, der Dreschflegel-Gärtner Jürgen Wehrle und Patrick Bilharz von Samenfest. Mit Ständen vertreten sind das UWC Robert Bosch College, die Stiftung Kaiserstühler Garten und die Vereine Gartencoop und Echinos.


„Pro Specie Rara Deutschland“ ist eine gemeinnützige Organisation für den Erhalt traditioneller Kulturpflanzen. Gemeinsam mit SortenBetreuerinnen, Schaugärten, Gärtnereien und Vermarktungspartnern sowie mit Hilfe von Spenden macht sie alte Sorten wieder erlebbar und für alle verfügbar. Pro Specie Rara bietet Kurse und Anleitungen zur Setzlingsanzucht und zum Samenbau an. Kontakt: Iris Förster, Tel. 0761/5939 0007, iris.foerster@prospecierara.de.

Anfahrt zum Mundenhof:
Ab VAG-Haltestelle Paduaallee (Linie 1) ca. 30 Minuten Fußweg, ab Haltestelle Bollerstaudenweg (Linie 5) ca. 20 Minuten Fußweg.
Mit dem Auto über Zubringer Freiburg Mitte, Anschluss Lehen, zum Mundenhof (5 Euro Parkgebühr)
Mit dem Fahrrad auf dem Dreisam-Radweg bis zur Lehener Brücke, dann der Beschilderung folgen.

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