Grüne Quellen
Montag, 23. Oktober 2017 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

Gelungener Abschluss von "Freiburg stimmt ein"

Gelungener Abschluss von "Freiburg stimmt ein"
Plakat Eistüte / Foto: fesa.eV.

Freiburg,3. Juli. Auch wenn der Wettergott bessere Laune hätte haben können, war der gestrige Höhepunkt des Freiburger Musik- und Künstlerfestivals „Freiburg stimmt ein“ ein Erfolg. Auf zahlreichen Plätzen fanden Konzerte statt. Dass einige wenige Auftritte wegen des Regens abgesagt werden mussten und andere nach drinnen verlegt wurden, tat der Stimmung keinen Abbruch.

Im Eschholzpark bei der Schlauch-Skulptur tummelten sich jede Menge gute gelaunte Menschen, die sich engagieren wollen – für ein soziales Miteinander, für Nachhaltigkeit und für das Klima. Dazu bot das „Transformation Camp“ mit seinen 30 Gruppen und Initiativen an den Ständen zahlreiche Möglichkeiten.

Ein netter Grund, sich nochmal zu versammeln war das Gruppenfoto mit vielen Beteiligten. Das Plakat des fesa e.V., des Freiburger Vereins, der sich schon seit 1993 für die dringend benötigte Energiewende engagiert, zeigte unter dem Motto „36 Grad und es wird noch heißer“ eindrucksvoll, was mit der Erde passiert, wenn sich nichts tut. Ihr bleibt dann angesichts stetig steigender Temperaturen leider nichts anderes übrig, als zu schmelzen. Aber statt schlechter Laune ist hier Initiative gefragt. Das ist allen Vereinen und Gruppen bewusst und so freuen sie sich schon jetzt auf „Freiburg stimmt ein 2018“ – dann hoffentlich bei richtig gutem Wetter.

Mit dabei u. a.: Arbeitsgruppe Freiburg von Terre des Hommes, Attac Freiburg, ECOtrinova e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V., Energiekämpfe in Bewegung Freiburg, fesa e.V., Fossil Free Freiburg, Greenpeace Freiburg, Klimabündnis Freiburg, Netzwerk Energie-Hunger - Nein Danke!, Permakultur Dreisamtal e.V., Solar-Bürger-Genossenschaft e.G., Take 5 – Gut leben mit kleinem ökologischen Fußabdruck, Transition Town Freiburg, Verein für eine nationale CO2-Abgabe, Zero Emission Hero, Ökumenischer Initiativkreis Laudato Si - Umkehr zum Leben.








Veranstaltungen 

Der Garten der Herrenmühle in Sommerstimmung

Der Garten der Herrenmühle in Sommerstimmung
Foto: Veranstalter

Der Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses zeigt sehr unterschiedliche Stimmungen von mediterranen Anklängen bis zu kühlen Schattenbeeten unter Nussbäumen.

Am Sonntag, 9. Juli, ist der Garten von Hansjörg Haas um die Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim von 13 bis 18 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Die großen Beete prägen Sommerstauden, umgarnt von filigranen Gräsern. Etliche Hortensien haben den Frost überlebt und blühen nun zusammen mit Schattenstauden und Clematis. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht wie immer für Gartenfragen zur Verfügung.

Adresse:
Hansjörg Haas
Schloßplatz 2
79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de
Tel. 07643-40137

Mehr




Verschiedenes 

Freiburg: Erster Combino erreicht die eine Million Kilometer Marke

Freiburg: Erster Combino erreicht die eine Million Kilometer Marke
Foto: VAG

Fast auf den Tag genau 17 Jahre nach seiner Inbetriebnahme am 20. April 2000 hat der Stadtbahnwagen mit der Wagennummer 274 vom Typ „Combino basic“ als erstes Fahrzeug dieser Serie eine Laufleistung von einer Million Kilometern erreicht. Und auch die anderen sieben Fahrzeuge dieser Baureihe werden die Millionenmarke voraussichtlich noch in diesem Jahr knacken. „Damit zählen die Combinos heute zu den zuverlässigsten Gefährten im Wagenpark der VAG, die im Schnitt pro Monat jeweils rund 6.500 Kilometer zurücklegen“, resümiert Johannes Waibel, Unternehmensbereichsleiter Fahrzeugtechnik.

Noch höhere Tachostände – um die 1,3 Millionen Kilometer – weisen die 26 Wagen der GT8Z-Serie auf, die allerdings bereits seit den Jahren 1993 bis 1995 ihren Dienst versehen. Spitzenreiter ist hier derzeit Wagen 246, der sogar schon 1.434.927 Kilometer gelaufen ist. Der GT8Z war seinerzeit das erste Fahrzeug in Diensten der VAG bei dem an allen Türen – außer Tür 1 – niederflurig eingestiegen werden konnte.

Auch die relativ neu im Fuhrpark befindlichen Urbos 100 leisten mittlerweile gute 6.000 Kilometer im Monat. Die Fahrzeuge der ersten Serie, die Ende 2015 in den fahrplanmäßigen Betrieb gegangen sind, haben mittlerweile alle bereits mehr als 100.000 Kilometer im Freiburger Liniennetz zurückgelegt.

Hochflurfahrzeuge nur noch wenig im Einsatz

Die statistischen Auswertungen der Tachostände belegen deutlich, dass die fünf noch vorhandenen reinen Hochflurfahrzeuge – die Wägen mit den Betriebsnummern 210 -214 – nur noch wenig eingesetzt werden. Obschon sie bereits seit 1981 und 1982 in Freiburg fahren, haben sie kaum mehr Kilometer hinter sich gebracht, als die fast zwanzig Jahre jüngeren Combinos. Heute werden sie vor allem noch in Zeiten der Verkehrsspitzen und im Rahmen von Sonderverkehren eingesetzt. Im Mai dieses Jahres sind sie mit 1.600 bis 3.000 Kilometern deutlich seltener im Netz zu sehen gewesen, als die Niederflurfahrzeuge. Diese Einsatzplanung erfolgt seitens der VAG ganz bewusst: „Die Hochflurfahrzeuge werden heute für die Abdeckung der Spitzenlast noch benötigt. Unser Ziel ist es allen Kundinnen und Kunden so oft wie möglich den komfortablen Niederflureinstieg anbieten zu können“, stellt Vorstand Oliver Benz fest und ergänzt: „Mit der vollständigen Auslieferung der weiteren sechs Urbos werden die Einsatzzeiten der Hochflurwagen noch weiter abnehmen.“

Streckenlängen und Takte haben zugelegt

Bei den Laufleistungen der Fahrzeuge dokumentiert sich deutlich, wie das Streckennetz der VAG in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist. Aus einem größer werdenden Stadtbahnnetz folgen fast zwangsläufig auch mehr Fahrzeugkilometer. Im Falle der VAG in Freiburg kommt die Tatsache hinzu, dass die Taktungen der einzelnen Linien im Laufe der Jahre immer dichter geworden sind. Ablesen lassen sich diese beiden Faktoren an den pro Jahr zurückgelegten Linienkilometern im Stadtbahnnetz: Legten die Straßenbahnen der VAG im Jahr 1994 – als der Fuhrpark um die GT8Z Fahrzeuge erweitert wurde – 2,3 Millionen Linienkilometer und im Jahr der Ankunft der Combino basic (2000) 2,4 Millionen zurück, so waren es 2015, dem Startjahr der Urbos, schon 3,5 Millionen Linienkilometer jährlich.





Veranstaltungen 

Mieterstromförderung nutzen!

Mieterstromförderung nutzen!
Das erste BHKW-Mieterstomprojekt der Solar Bürger-Genossenschaft in Freiburg

Mieter und Vermieter gemeinsam für die Energiewende

Am Mittwoch, den 28.06.2017 um 19:30 Uhr, einen Tag vor der geplanten Verabschiedung des Mieterstromgesetzes im Parlament, organisiert die Solar-Bürger-Genossenschaft eine Veranstaltung zum Thema „Mieterstromförderung nutzen!“ im Konferenzraum Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V., Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg Vauban. Ziel ist über die Möglichkeiten des Gesetzes und die darin steckenden Chancen für Mieter und Vermieter zu informieren.

Durch den Bau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern und die Nutzung des Solarstroms vor Ort lässt sich die Energiewende aktiv voranbringen. Damit dieses Potential besser genutzt wird, verabschiedet der Bundestag ein Mieterstromgesetz noch vor der Sommerpause.

Mit der Förderung von Mieterstrom haben Vermieter und Mieter endlich gemeinsam etwas von der Energiewende. Bisher nutzen vor allem Eigenheimbesitzer den Strom aus Photovoltaik-Anlagen vom Hausdach. Das soll jetzt auch für Mieter möglich werden. Wenn ein Vermieter eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, kann er den so erzeugten Strom an die Mieter im selben Haus liefern. Das ist zwar auch heute möglich, rechnet sich aber in vielen Fällen nicht.

Durch einen Mieterstromzuschlag wird sich dies zukünftig ändern. Wohngebäude erfahren so eine Aufwertung und das Angebot für Mieterstrom wird ausgeweitet. Auch Mieter profitieren davon und können sich durch den Bezug des Solarstroms vom Dach an der Energiewende beteiligen und der Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie wird beschleunigt.

Mieterstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird damit noch in diesem Jahr förderfähig. Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Wohngebäude geliefert wird. Die Höhe des Mieterstromzuschlags hängt von der Größe der Solaranlage und dem Photovoltaik-Zubau insgesamt ab.

Auf der Veranstaltung berichtet die Rechtsanwältin Jenny Kortländer, LL.M. (QUT, Brisbane), Mitglied der Kanzelei Rechtsanwälte Günther aus Hamburg wie die gesetzliche Lösung im Einzelnen aussieht, wer sie nutzen kann und was es zu beachten gilt. Ergänzend wird das gerade in der Umsetzung befindliche Mieterstromprojekt des Wohnprojekts schwereLos im Gutleutmatten aus dem Zusammenhang des Mietshäuser Syndikats vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Wohngebäude mit 19 Mietparteien. Das Mieterstromprojekt wird zusammen mit der Solar-Bürger-Genossenschaft umgesetzt, die die Investitionskosten sowie Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung der Photovoltaikanlage übernimmt.

Die Veranstaltung findet am 28.06.2017 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Konferenzraum des Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V., Alfred-Döblin-Platz 1 in 79100 Freiburg Vauban statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Veranstalterin ist die Solar-Bürger-Genossenschaft eG in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat. Die Mietshäuser Syndikat GmbH initiiert, berät und beteiligt sich an Projekten für selbstorganisiertes Wohnen und solidarisches Wirtschaften. Die Solar-Bürger-Genossenschaft eG ist eine unabhängige, von Bürgerinnen und Bürgern gegründete Energiegenossenschaft mit Sitz in Freiburg.

Mehr




Verschiedenes 

NABU zum Internationalen Tag des Meeres: Zeit zu handeln

NABU zum Internationalen Tag des Meeres: Zeit zu handeln
Schweinswal / Foto: W. Rolfes; nabu

Miller: Meeresschutz darf kein Lippenbekenntnis bleiben

Berlin – Zum Internationalen Tag des Meeres am heutigen 8. Juni fordert der NABU angesichts des kritischen Zustands der Ozeane ein entschlosseneres Handeln der Staatengemeinschaft und sieht dabei auch Deutschland in der Pflicht. Morgen endet in New York die erste „Ocean Conference“ der Vereinten Nationen. Hunderte Wissenschaftler und Entscheidungsträger diskutieren hier unter anderem, wie der fortschreitende Verlust mariner Biodiversität gestoppt werden kann.

„Deutschland muss im Rahmen seines G20-Vorsitzes entscheidend zu einem besseren Schutz der Meere beitragen. Meeresschutz darf kein Lippenbekenntnis auf internationalen Konferenzen bleiben. Global, aber auch vor unserer Haustür in Nord- und Ostsee, brauchen wir jetzt effektive Maßnahmen und konkrete Projekte, die bedrohten Arten und seltenen Lebensräumen helfen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der NABU verweist auf die lange Liste wissenschaftlicher Zustandsberichte. Ob das „World Ocean Assessment“ der Vereinten Nationen, die „World Ocean Review“ oder auch die Erstbewertung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie: Die Botschaft ist eindeutig, unsere Meere stehen vor dem Kollaps. Ein knappes Jahrhundert Industrialisierung hat gereicht, um die ältesten und größten Ökosysteme des Planeten unwiederbringlich zu verändern. Überfischung, Rohstoffabbau, Plastikvermüllung und der Klimawandel haben die Meere an ihre Belastungsgrenzen gebracht – und darüber hinaus. Doch bislang zögert die Politik.

„Es gibt zahlreiche Aktionspläne und Richtlinien zum Schutz der Meere, es gibt sie von den G7, den G20 oder der EU. Doch es fehlen konkrete, effektive Maßnahmen, mutige politische Entscheidungen und ausreichende Kapazitäten zur Umsetzung“, mahnt NABU-Meeresexperte Kim Detloff. Der NABU fordert daher als erste Schritte, das besonders gefährliche Mikroplastik in Kosmetik- und Reinigungsprodukten sofort zu verbieten und in Meeresschutzgebieten großflächige nutzungsfreie Zonen einzurichten.

Beim Meeresschutz, so Detloff, gehe es auch nicht allein um den Schutz von Arten. „Schützen wir unsere Meere, schützen wir gleichzeitig das Klima, die Küsten und beugen Hochwasser vor. Außerdem sichert ein effektiver Meeresschutz die Ernährung großer Teile der Weltbevölkerung“, so Detloff. Vor diesem Hintergrund komme Deutschland beim Treffen der G20 im Juli in Hamburg eine entscheidende Rolle zu. Dort gehe es darum, entscheidende Maßnahmen in die Wege zu leiten, zum Beispiel gegen die zunehmende Vermüllung der Meere. Doch Deutschlands Glaubwürdigkeit beim Meeresschutz leide derzeit, angesichts gravierender Versäumnisse vor der eigenen Haustür, beim Schutz von Nord- und Ostsee.

„Deutschland steuert in eine gefährliche Richtung. Überall in der nationalen Politik, ob im erneuerten Bundesnaturschutzgesetz oder bei der Umsetzung des Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000, drohen sich Lobbygruppen mit eigenen Wirtschaftsinteressen gegen die internationalen Meeresschutzverpflichtungen durchzusetzen. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, Schweinswalen, Seevögeln und Riffen auch an unseren Küsten eine Zukunft zu geben. Tut sie das nicht, wirken auch ihre internationalen Bekenntnisse nicht ehrlich“, so Detloff.

Mehr




Verschiedenes 

Weltmilchtag: Ein Hoch auf die Vielfalt

Weltmilchtag: Ein Hoch auf die Vielfalt
Arche-Zoo: Limpurger Rinder/ Foto: Stefan Abtmeyer; slow food

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni ruft Slow Food Deutschland dazu auf, die geschmackliche und biokulturelle Vielfalt des Urlebensmittels Milch zu bewahren und wertzuschätzen. So fordert Slow Food den einfachen und unbürokratischen Vertrieb und Erwerb von naturbelassenen Milchen und auch Rohmilch. Diese sind von hoher geschmacklicher, gesundheitlicher und vor allem auch kultureller Bedeutung, in Deutschland jedoch kaum erhältlich. In Stuttgart organisiert Slow Food Deutschland am Tag der Milch eine Wurzeltour auf den Reyerhof und macht die Zusammenhänge zwischen Geschmack, Herkunft, Tierfutter sowie Verarbeitungsmethode bei der Milch für die Teilnehmenden erlebbar.

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist eines der Hauptziele von Slow Food. Damit setzt sich der Verein auch für die Milchvielfalt und den Erhalt von Rohmilch und naturbelassenen Milchen ein. Milch ist inzwischen ein höchst standardisiertes, industrielles Lebensmittel, für dessen Bewertung für gewöhnlich allein der Fettanteil und die Haltbarkeit herangezogen werden. Dabei sind viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe nur in der ganz frischen Milch vorhanden und gehen insbesondere nach Hitzebehandlung weitgehend verloren. Viele Verbraucher sind mit dem Wissen, wie Milch und ihre Produkte hergestellt werden ebenso wenig vertraut wie mit dem unterschiedlichen Geschmack verarbeiteter und naturbelassener Milch. Der drastische Rückgang kleiner Milchbauernhöfe und Milchgeschäfte sowie die bürokratischen Hürden der "Milch-ab-Hof-Abgabe" haben den Anteil von Rohmilch in Deutschland heute fast gegen Null gebracht. Diese Rahmenbedingungen berauben den Verbraucher eines qualitativ hochwertigen und geschmacklich vielfältigen Grundnahrungsmittels.

Rohmilch und Rohmilchkäse sind so vielgestaltig wie die Tierarten (Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Kamel, Rentier), deren Rassen, Regionen, Hersteller und Verarbeitungsweisen. Ihr Geschmack spricht für sich. Deshalb möchte Slow Food die Wertschätzung der naturbelassenen Milchen durch Verkostungen stärken und fordert außerdem den Absatz von Rohmilch durch den Einzelhandel sowie den Verkauf von Rohmilch über Milchautomaten auf Erzeugerhöfen zu erleichtern. Für die Betriebe müssen praktikable und preiswerte Untersuchungsmöglichkeiten geschaffen werden, die den Milchbauern und den Konsumenten ein Höchstmaß an Sicherheit, d.h. gesundheitliche Unbedenklichkeit, bieten.

Am 1. Juni, dem Weltmilchtag, dreht sich alles um die Milch und ihre Weiterverarbeitung zu Quark, Joghurt, Käse und Eis. Slow Food Deutschland lädt dazu ein, auf dem Reyerhof in der Nähe von Stuttgart mehr über die Erzeugung des Grundnahrungsmittels zu erfahren. Was zeichnet eine "gute" Milch aus? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Rohmilch, pasteurisierter und homogenisierter Milch? Wie wirken sich Prozesse der Milchverarbeitung, Haltungsformen und die Wahl des Futters der Tiere auf den Genuss aus? Das und vieles mehr erfahren, erleben und schmecken die Teilnehmer. Auf dem Programm stehen ein Besuch im Stall während der Melkzeit und eine anschließende Verkostung. Christoph Simpfendörfer, Biobauer und Gesellschafter des Reyerhofs, und Hanns-Ernst Kniepkamp, langjähriger Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland begleiten die Tour.

Mehr




Veranstaltungen 

Karlsruhe: Sich über Gefahren der Ambrosie informieren

Karlsruhe: Sich über Gefahren der Ambrosie informieren
Beifuß-Ambrosia / Foto: UA Karlsruhe

Ausstellung von Umwelt- und Arbeitsschutz

Stupferich und Wolfartsweier

Die Pollen der Ambrosie können bei empfindlichen Menschen schwere Allergien, Asthma, Bindehautentzündungen und Hautreizungen hervorrufen. Auch in Karlsruhe breitet sich die Ambrosie aus. Die Pflanzen sollten mit der Wurzel aus der Erde herausgezogen oder überbrüht und mit dem Restmüll entsorgt werden.

Über die Gefahren dieser hochallergenen Pflanze können sich Bürgerinnen und Bürger noch bis Juli in Karlsruher Rathäuser und Ortsverwaltungen informieren. Auf Plakaten und Flyern stellt der Umwelt- und Arbeitsschutz die Pflanze vor und gibt Tipps zur Bekämpfung.

Vom 12. bis 23. Juni ist die Ausstellung in der Ortsverwaltung Stupferich zu sehen, anschließend vom 26. Juni bis 7. Juli in der Ortsverwaltung Wolfartsweier.

Zwei weitere Termine in den Rathäusern West und Durlach folgen.





Verschiedenes 

Morgens ein Konzert erleben

Morgens ein Konzert erleben
Die lebhaften Blaumeisen lieben Gärten mit alten Bäumen. Foto: F. Hecker; nabu

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Vögel singen fast nur zur Brutzeit. Daher hört man Vogelgesang vor allem ab dem Spätwinter bis Ende Juli. Vor allem von Ende April bis Anfang Juni kann man besonders viele Arten gleichzeitig hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken. Fast alle Vogelarten singen früh am Morgen am intensivsten. Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert ein. Wer früh aufsteht, kann dies beim Erkennen und Lernen der Vogelstimmen ausnutzen. Wer erst später ins Konzert hineinhört, ist vermutlich erst einmal überwältigt von der Vielzahl der Stimmen im Vogelchor.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25