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Verschiedenes 

NABU: Dem Star in die Kinderstube geschaut

NABU: Dem Star in die Kinderstube geschaut
Star - Vogel des Jahres 2018/ Foto: NABU; Georg Dorff

Webcams übertragen live das Brutgeschehen aus Nistkästen in Berlin und dem Alten Land bei Hamburg

Berlin/Hamburg - Dem Vogel des Jahres in die Kinderstube schauen - das können Naturfreunde ab sofort mit den Staren-Webcams des NABU. Im Alten Land bei Hamburg sowie in einem Garten am grünen Stadtrand von Berlin wird das Brutgeschehen aus zwei Nistkästen übertragen. "In Kürze werden die Starenmännchen den Kasten mit Nistmaterial füllen und sich um eine Partnerin bemühen", sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling, "Sind sie erfolgreich, legt das Weibchen ab Anfang April vier bis sechs grünlich-blaue Eier." Unter www.nabu.de/staren-webcam kann man dabei sein, wenn gebrütet, geschlüpft und gefüttert wird.

Starenmännchen haben manchmal mehrere Partnerinnen, wenn es ausreichend Nistmöglichkeiten gibt. Deshalb überlassen sie, wie auch andere polygame Vogelarten, das Brutgeschäft den Weibchen. Sie bringen aber fleißig Futter heran, wenn nach zwölf Tagen die Jungen geschlüpft sind. Drei Wochen werden Starenküken vor allem mit Würmern, Insekten und deren Larven gefüttert. Manchmal gibt es zwei Bruten im Jahr. Bereits im Juli ist die Brutzeit jedoch schon vorbei. Noch bis zu vier Tage werden die Jungen außerhalb des Nests gefüttert, dann schließen diese sich zu Gruppen zusammen und suchen dann gemeinsam nach Beeren und Früchten. In Gärten und Obstplantagen machen sie sich dann nicht nur Freunde.

"Im 18. Jahrhundert wurde der Star noch mit Nistkästen angelockt, weil er als Schädlingsbekämpfer gefördert werden sollte. Heute müssen wir uns um ihn sorgen, weil die Insekten schwinden", sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Um auf dieses Problem und fehlende Nistmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ist der Star der Vogel des Jahres 2018. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume werben und die Menschen für die Bedürfnisse dieser noch häufigen Vogelart sensibilisieren."
Der Bestand des Stars in Deutschland betrug zuletzt 2,8 bis 4,5 Millionen Brutpaare. Vor zwanzig Jahren gab es noch 50 Prozent mehr der schillernden Vögel. Der Star wurde 2015 darum auf der Roten Liste von ungefährdet auf Kategorie 3 (gefährdet) hochgestuft.

Eine der Ursachen für den Rückgang ist die Intensivierung der Landwirtschaft mit zunehmender Stallhaltung von Nutztieren, Pestizideinsatz und Überdüngung, was dazu führt, dass Nahrungsinsekten fehlen. Dem Wohnungsmangel an Höhlen auf der anderen Seite kann jeder Einzelne mit Nistkästen entgegenwirken.

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Veranstaltungen 

Slow Food Youth Akademie startet mit 25 Nachwuchskräften in das zweite Jahr

Slow Food Youth Akademie startet mit 25 Nachwuchskräften in das zweite Jahr
Bildquelle: Slowfood Archiv

Am 23. März beginnt für 25 junge Erwachsene aus der Lebensmittelbranche, der Gastronomie, dem Marketing sowie der Ökologie das Bildungsprogramm der Slow Food Youth Akademie. Sie gehören einer wachsenden Gemeinschaft an, die wissen möchte, wo ihre Nahrung herkommt und wie sie produziert wird. 2018 tauchen sie an acht Wochenenden in Lebensmittelhandwerk, bäuerlich-ökologische Landwirtschaft sowie in Diskussionen mit Experten zu drängenden Fragen unserer Nahrungsmittelherstellung und Ernährungssicherheit ein. Das Wissen soll sie dazu befähigen, in ihrem beruflichen Wirken künftig verantwortungsvoll und souverän zu entscheiden.

Die Slow Food Youth Akademie wurde 2017 ins Leben gerufen. Junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren widmen sich acht Monate lang der Erzeugung, der Verarbeitung sowie dem Konsum von Nahrungsmitteln. "Die Förderung junger Menschen ist essentieller Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Sie sind die Entscheider von morgen, sie müssen wissen, wo wir mit unserem Lebensmittelsystem aktuell stehen, wo wir als Slow Food gemeinsam mit ihnen hinwollen, was ein jeder von uns tun kann und sollte," erklärt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland. Dem Verein ist besonders an einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxis während des Akademiejahres gelegen. "Die Teilnehmenden sollen unser gesellschaftliches Handeln an den richtigen Stellen kritisch hinterfragen und sich beispielsweise zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik austauschen. Gleichzeitig laden wir sie ein, den Wandel hin zu einem tragfähigen Lebensmittelsystem aktiv mit- und auszugestalten. Deswegen legen sie Hand an, wursten, ernten und backen," erläutert Hudson.

Auch 2018 trifft die Gruppe junger Erwachsender an verschiedenen Orten mit Menschen zusammen, die wissen, wie Erzeugung und Weiterverarbeitung fernab von Monotonie und Standardisierung funktionieren und dabei ökonomisch ebenso wie ökologisch tragen können. Der Startschuss dafür fällt am 23. März in der Döberitzer Heide. Die Teilnehmenden lernen sich kennen und widmen sich u. a. der Frage: Was ist ein gutes Lebensmittel? Eine weitere Station 2018 ist die Lotseninsel Schleimünde, wo sie in die nachhaltige Fischerei abtauchen. In Kirchberg an der Jagst lernen sie die Kuh von einer anderen Seite kennen: Hier steht sie nicht als vermeintlicher Klimakiller sondern in allem ihrem Können und Wert im Fokus - für die Weidehaltung sowie für nahrhafte Erzeugnisse wie Rohmilch. Maßgeblich gefördert wird die Slow Food Youth Akademie in Deutschland von der Heinz Sielmann Stiftung. "Die begeisterten Rückmeldungen von Teilnehmenden des ersten Jahres, von denen uns einige in diesem Jahr bei der Umsetzung von Workshops unterstützen, haben uns von der weiteren Förderung sofort überzeugt. Diese Art der Nachhaltigkeit möchten wir als Stiftung mittragen", schwärmt Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung.





Verschiedenes 

Regionale Kartoffeln statt Coach potatoes

Stadt Freiburg fördert elf Projekte, die in die Zukunft weisen

Aus dem Fonds Bildung für nachhaltige Entwicklung werden 2018 insgesamt 40.000 Euro vergeben

Die Stadt Freiburg fördert auch in diesem Jahr elf Projekte im Bereich Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Fachjury des Freiburger BNE-Fonds, die aus vier Vertretern und Vertreterinnen städtischer Ämter und drei externen Expertinnen besteht, hat jüngst über die Vergabe der Fördergelder entschieden.

Diesmal lagen 17 Anträge vor. Elf davon erhalten nun insgesamt 40.000 Euro aus dem Fonds Bildung für nachhaltige Entwicklung. Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik hob nach der Jury-Entscheidung hervor: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr spannende Projekte fördern zu können, die den abstrakten Begriff Nachhaltigkeit für unterschiedlichste Zielgruppen erlebbar machen.“

Drei Beispiele für Bildungsprojekte, die nun unterstützt werden:

Im Projekt „Paprika statt Parkplätze“ geht es um den Gewinn an Fläche und Boden im stellplatzfreien Bereich des Stadtteils Vauban. Die Flächen können für die Kompostherstellung, für Wurmfarmen, Gemüse- und Sojaanbau genutzt werden. Während der Projekttage werden mithilfe der Projektpartner Lernstationen aufgebaut, an denen die Schüler und Schülerinnen angeleitet werden, sich mit unterschiedlichen Aspekten der Bodennutzung zu beschäftigen. Das Projekt richtet sich an fünfte und höhere Klassen. Antragsteller sind der Verein Innovation Academy, WandelGarten, der Verein für autofreies Wohnen und Taifun-Tofu.

Beim Projekt „Ziehen wir uns den Boden unter den Füßen weg?“ beschäftigen sich PH-Studierende und ältere Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8-10 mit Fragen zu Böden. Durch das beantragte Kleeblatt-Projekt werden die Bodenentstehung,
Bodenökologie, Veränderung von Böden durch Erosion, der Boden als Lebensgrundlage, der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, aber auch soziale und politische Themen wie Recht auf Land und Kampf um das Land behandelt und anhand von zwei Ländern erläutert. Dabei stehen Brasilien und Deutschland exemplarisch für unterschiedliche naturräumliche und entwicklungspolitische Kontexte. Die praktische Umsetzung erfolgt über Exkursionen, Arbeiten in der Landwirtschaft, Theaterarbeit und eine Fotoausstellung zur Landfrage in Brasilien. Projektpartner sind der Verein Regenwald, der Bio-Hof am Dorfbach und das Theater Instrumental.

„Regionale Kartoffeln statt Coach potatoes“ ist der Projekttitel der Partner Aiforia, Lindenbrunnenhof, Pro Specie Rara und Kantine Vauban. Junge benachteiligte Erwachsene bekommen einen Einblick in nachhaltige, regionale Versorgung in Freiburg und Impulse zu privater und beruflicher Beschäftigung in Anbau, Lieferung, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Am Beispiel der Kartoffel geht es um die Themen Ernährung und Ernährungssouveränität in der Stadt. Dazu werden mögliche Berufsbilder vorgestellt. Die jungen Erwachsenen bekommen, einer Kartoffelsaison folgend, von März bis September 2018 Einblicke in verschiedenste Aspekte regionaler Versorgung. Dabei werden Zusammenhänge zum eigenen Konsumverhalten und zu globalen Entwicklungen erläutert und Bezüge zu allen Dimensionen der Nachhaltigkeit hergestellt.

Im Auftrag der Stadt Freiburg übernimmt die Ökostation die Koordination und Betreuung des Freiburger BNE-Fonds. Die Fördergelder werden vom Dezernat II und den zugeordneten Ämtern für Kinder und Jugend (AKI), für Schule und Bildung (ASB), Forstamt und Umweltschutzamt bereitgestellt. Gefördert werden seit 2013 jährlich Projekte, die sich an der Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren und Themen aus der ökologischen, kulturellen, sozialen und nachhaltig ökonomischen Perspektive (Kleeblatt) umsetzen.

Alle geförderten Projekte stehen auf www.oekostation.de/bne-fonds. Die Ausschreibung für den BNE-Fonds 2019 startet am 26. Juni 2018. Ansprechpartnerin in der Ökostation ist Ute Unteregger (Tel. 0761/892333, ute.unteregger@oekostation.de).

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Verschiedenes 

Reaktor 2 in Fessenheim wird wieder „hochgefahren“

Reaktor 2 in Fessenheim wird wieder „hochgefahren“
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Warum - trotz hohem Risiko für die Bevölkerung?

Im ältesten Atomkraftwerk Frankreichs, in Fessenheim, stand Reaktor 2 wegen massiver technischer Mängel aus Sicherheitsgründen 21 Monate still.
Der Hochrisikoreaktor darf jetzt wieder hochgefahren werden. Ein Grund für die Entscheidung ist ein Bericht der Firma Framatome, die als Anbieter
von Atomtechnik zur EdF-Gruppe gehört. Leider ist die "Kontrollbehörde" ASN nicht neutral.

Nach Ansicht von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt es einen zentralen Grund für die dieses riskante Manöver:
Beide Fessenheimer Reaktoren müssen (auch) aus technisch-politischen Gründen abgestellt werden. Jetzt wird um mögliche Entschädigungen gepokert.

Für einen dauerhaft abgestellten Reaktor können die Betreiber keine so hohen Entschädigungen fordern, wie für ein „klapprig laufendes“ Atomkraftwerk.

Um langfristig höhere Entschädigungen zu bekommen, wird jetzt sehenden Auges dieses Risiko für die Bevölkerung in Kauf genommen.
Für die riskante Wiederinbetriebnahme spricht eigentlich nur die Gier der Betreiber.





Veranstaltungen 

Wie wollen wir leben?

Energie - Klima - Umwelt - Natur - Bauen - Wohnen - Gesundheit - Nachhaltigkeit:

26. Gemeinschafts-Reihe in der Universität mit Vorträgen, Diskussionen und Führungen

Zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Natur-Bauen-Wohnen-Gesundheit-Nachhaltigkeit. Wie wollen wir leben?“ gibt es ab 21. April bis 7. Juli 2018 über 12 Vorträge, 8 Führungen und eine Podiumsdiskussion bei der Gemeinschaftsreihe 26 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg des gemeinnützigen Freiburger Vereins ECOtrinova und bereits 21 Mitveranstaltern. Die TeilnehmerInnen erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildern. Schirmherrin ist seit Beginn in 2006 die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Platz der Universität, Kollegiengebäude 1 und 3, ab 10:15 bis 12:45 Uhr. Zu den anschließenden Führungen ist i.a. Anmeldung erforderlich an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de.

Das Programm im Detail:

Beim Start der Gemeinschaftsreihe 26 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg am 21. April im Hörsaal 1015 des Kollegiengebäudes 1 der Universität in Freiburg im Breisgau mit den Vorträgen „Anleitung gegen den Krieg. Anleitung zum Frieden“ von Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, und „Probleme des Uranbergbaus - zivile und militärische Nutzung. Schwerpunkt Afrika“ von Günter Wippel, Vorsitzender von Menschenrechte 3000 e.V. und Leiter der AG Uranium-Network geht es insbesondere um Energie, den Rohverbrauch und Kriege und deren Vermeidung. Bei der anschließenden Führung ist ein Energiespargebäude vorgesehen. Der Eintritt ist wie stets frei.

Um „Den Schimmel vertreiben: dezentrale Wohnungslüftung mit Komfort – Energiesparen und gute Luft im Neu- und Altbau“ geht es am 28. April im Hörsaal 1098 beim Vortrag von Detlef Knöller vom Ingenieurbüro Lüftungstechnik Baden, Teningen, und um „Brennstoffzellen- und andere Mini-BHKW für Strom und Heizung“ beim Praxis-Vortrag aus dem Handwerk. Die anschließende Führung erfolgt bei einem Mini-BHKW für Gebäude.

Ebenfalls hochaktuell sind die Themen am 5. Mai im Hörsaal 1015: „Die Umwelt, der Klimaschutz und der geplante Neubaustadtteil Dietenbach“ mit Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., und „Schützenswerte Vogelwelt: beim Dietenbach, Naturschutzgebiet Rieselfeld und Umgebung“ von Helmut Opitz, NABU-Ehrenpräsident und Vorstand der Fachschaft Ornithologie Südlicher Oberrhein im NABU e.V. sowie „Bedrohtes Bohrertal in Horben: das geplante Hochwasserrückhalte-Becken - Hintergründe und Alternativen von Benedikt von Droste zu Hülshoff, Horben/Schwarzwald und, angefragt: zu „Naturschutz und Wasser: Dietenbach und Horben“ vom AK Wasser im BBU e.V und NABU Freiburg e.V.. Die Führungen gehen anschließend zum „Lesegarten 499. Gartenoase für Mensch und Tier“ von GartenLeben-Freiburg an der Sundgauallee und zum Bohrertal in Horben.

Weiter zu Wohnen und Bauen geht es am 16. Juni im Hörsaal 1221 mit „Mehr bezahlbarer Wohnraum in Freiburg: für wen, wie, wo, wo nicht? Wohnen-Bauen und die Mietpreisspirale und Abbau der Wohnungsnot“ mit Vorträgen und Podium. Am Mittwoch 20.6. gibt es eine abendliche Mittsommer-Vogelstimmen-Wanderung beim Rieselfeld, Mundenhof und Dietenbach mit Lisa Maier, NABU-Freiburg e.V.. Treffpunkt und Zeit werden noch festgelegt.

Am 30. Juni im Hörsaal 1098 stehen die Energiewende und Erneuerbare Energien im Brennpunkt: „Wasserstofferzeugung mit Elektrolyse aus erneuerbaren Energien. Speicherung, Einspeisung ins Erdgasnetz und Beispiele“ werden erläutert von Dr. Tom Smolinka, sowie „Saubere Mobilität mit Brennstoffzellen. Erfahrungen & Zukunft“ von Dipl.-Ing. Ulf Groos. Beide sind Abteilungsleiter im Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg. Die Führung

Führung um 13:15 widmet sich der Freiburger Wasserstofftankstelle des ISE mitsamt Solarstrom-Anlage, wozu Anmeldung erforderlich ist an ecotrinova@web.de:

Zum Abschluss der Reihe erfolgt ein weiterer Höhepunkt am 7. Juli im Hörsaal 3044 des Kollegiengebäudes 3 mit dem Lichtbilder-Vortrag und vielen praktischen Tipps zu „Plastik im Blut – wie wir uns und die Umwelt täglich vergiften. Wie wir Plastik vermeiden und unsere Gesundheit schützen“ von Heike Schröder, Geo-Baubiologie Schröder, Rommerskirchen, die aktuelle Buchautorin zum Vortragstitel ist. Für die Kurzführung um 13:30 bei der „Glaskiste – unverpackt“ in Freiburg ist wegen begrenzter Teilnahmezahl Anmeldung erbeten an: ecotrinova@web.de

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„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums anlässlich des Starts der Reihe 26. Viele kleine und größere Projekte und Maßnahmen sind aus dem Forum entstanden Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011. Tipp: pdf-Dateien bisheriger Vorträge seit 2006 und das aktuelle Programm sind online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.

Ständige 14 Mitveranstalter bzw. Unterstützer der gesamten aktuellen Reihe 26 des Samstags-Forums sind bereits die AGUS Markgräflerland e.V., die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen, die Bürgerinitiative Energiewende Waldkirch, der BUND Regionalverband e.V., das Freiburger Institut für Umweltchemie FIUC e.V., die Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt an der Universität, Fossil-Free Uni Freiburg, ifpro Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Freiburg, die Immanuel Kant-Stiftung, die Innovation Academy e.V. Freiburg, das Klimabündnis Freiburg, der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg LNV e.V., Plan B e.V. und als Mitgründer des Forums das Umweltreferat des Studierendenrates. Daneben tragen weitere Organisationen jeweils mehrere ihnen thematisch passende Veranstaltungstage mit.

Die Reihe 26 wird gefördert vom Agenda 21 Büro Freiburg, von der ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt, von ECOtrinova e.V., viel Ehrenamt sowie von der Universität für Raum, Technik und Hausmeister.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Karlsruhe beteiligt sich an Earth Hour 2018

Als Zeichen für Klimaschutz gehen am 24. März weltweit eine Stunde lang die Lichter aus

Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder Millionen von Menschen auf der ganzen Welt an der Aktion Earth Hour des World Wildlife Fund (WWF) und schalten am Samstag, 24.März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Setzen damit symbolisch ein Zeichen für weltweiten Klimaschutz. Auch zahlreiche Städte und Institutionen sind mit dabei: So sind etwa Brandenburger Tor, Opernhaus in Sydney und viele weitere Sehenswürdigkeiten weltweit dann eine Stunde lang ins Dunkel getaucht.

Die 2007 als Idee geborene Earth Hour organisiert der WWF bereits zum zwölften Mal. Allein in Deutschland nehmen daran 2018 mehr als 220 Städte und Gemeinden teil. In Karlsruhe beteiligen sich die Stadtwerke mit der Abschaltung der Beleuchtung des Turmbergs in Durlach, der Kirche St. Bernhard am Durlacher Tor, des Naturkundemuseums am Friedrichsplatz und des Heizkraftwerks West am Rheinhafen an der Aktion.

Mit den Klimaspartipps der Kampagne „Karlsruhe macht Klima“ gewinnen Bürgerinnen und Bürger und Stadtklima auch im Alltag. Die praktischen Tipps finden Interessierte im Internet ...

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Verschiedenes 

NABU: Kreuzfahrtboom sorgt für schmutzige Luft in Hafenstädten

NABU: Kreuzfahrtboom sorgt für schmutzige Luft in Hafenstädten
AIDA Valencia / Foto: NABU

Miller: Fahrverbote für Kreuzfahrtschiffe – Den dreckigsten Schiffen die Einfahrt verweigern

Berlin – Angesichts der heute vom Kreuzfahrtverband CLIA auf der Internationalen Tourismusmesse ITB vorgestellten Jahresbilanz der Kreuzfahrbranche warnt der NABU vor der weiter steigenden Abgasbelastung in den Zielhäfen der Schiffe. Die Umweltschützer kritisierten die Branche für weitestgehende Untätigkeit bei der Reduzierung schädlicher Abgase sowie die Verwendung von giftigem Schweröl auf hoher See. Der NABU fordert daher Hafenstädte auf, Einfahrverbote für besonders dreckige Kreuzfahrtschiffe zu verhängen, um so die zunehmende Luftverschmutzung im Zuge der stetig wachsenden Zahl von Schiffsanläufen abzuwenden.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Erfolgsmeldungen der Branche dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein riesiges Abgasproblem auf die Hafenstädte zukommt. Denn mit jedem weiteren Schiff nimmt natürlich auch die lokale Schadstoffbelastung deutlich zu. Die politisch Verantwortlichen müssen alles daran setzen, die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen und sollten deshalb analog zum Fahrverbot für Diesel-Pkw auch ein Einfahrverbot für die dreckigsten Schiffe verhängen.“ Mit dieser Maßnahme dürften in Zukunft dann nur noch solche Schiffe den jeweiligen Hafen anlaufen, die über einen Flüssiggasantrieb verfügten oder mit Partikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren nachgerüstet wurden. Auch die Abnahme von grünem Landstrom müsse verpflichtend sein und die so erzielten Einnahmen zur Finanzierung der entsprechenden Anlagen beitragen.

Sönke Diesener, NABU-Verkehrsexperte: „Die Kreuzfahrtbranche blendet die Kehrseite des eigenen Erfolgs nur allzu gerne aus. Darauf zu hoffen, dass die Anbieter von allein Maßnahmen zur Senkung der Luftschadstoffemissionen ergreifen, hat sich überwiegend als frommer Wunsch herausgestellt. Die wenigen lobenswerten Fortschritte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor sämtliche Kreuzfahrtschiffe überwiegend mit giftigem Schweröl betrieben werden, während Abgastechnik weitestgehend fehlt. Da die Motoren auch während der Liegezeit in den Häfen weiterlaufen, belasten Feinstaub und Stickoxide die Atemluft, insbesondere in hafennahen Wohnquartieren. Es wird Zeit, dass die Reedereien einen Teil ihres Gewinns in höherwertige Kraftstoffe und die Nachrüstung mit wirksamen Abgassystemen stecken. Alles andere ist unverantwortlich.“

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Verschiedenes 

Das neue Waldhaus-Jahresprogrammheft ist da

Das neue Waldhaus-Jahresprogrammheft ist da
Wildkatze / Foto: Klaus Echle

Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen

Mit einer frechen Wildkatze auf dem Titel lädt das zehnte Jahresprogramm des Waldhauses Erwachsene und Kinder zu spannenden Veranstaltungen und Kursen rund um die Themen Wald, Natur und Nachhaltigkeit ein. Ab sofort liegt die Jubiläumsausgabe im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit. Zum Herunterladen steht das Programm 2018 auf www.waldhaus-freiburg.de.

Bereits im Februar ist die Umweltbildungseinrichtung mit einem närrischen und bunten Programm in die neue Saison gestartet. Im März folgen gleich zwei Ausstellungen aufeinander. Preiswürdige Holzbauarchitektur und Fotos zum Klimawandel bieten Anregungen zum nachhaltigen Leben. Lachen, Staunen und Genießen lässt es sich in einem kuriosen Musikkabarett über den „Waldmops“, bei den Vorstellungen von Fräulein Brehms Tierleben, die 2018 neue Tierarten im Gepäck hat, und bei schönen Konzerten.

Darüber hinaus laden Spaziergänge, Wanderungen und Exkursionen dazu ein, mehr als Flora und Fauna der näheren und weiteren Umgebung des Waldhauses kennenzulernen. In der Holzwerkstatt werden neben Kursen zur Grünholzarbeit im Herbst ein Boots- und endlich auch wieder ein Schlittenbaukurs angeboten.

Besonders an Familien wenden sich die beliebten Angebote der Sonntagswerkstatt. Erwachsene und Kinder sind eingeladen, gemeinsam kleine Bücher zu binden, zu backen, schöne Dinge aus Grünholz zu schnitzen, wie in der Steinzeit mit Glut Gegenstände zu brennen, selbst Musikinstrumente zu bauen oder in der Waldwichtelwerkstatt zu arbeiten. Wer sich künstlerisch betätigen möchte, kann Holzschnitte herstellen und drucken, Holzskulpturen schnitzen, im Wald mit Holzkohle zeichnen oder sich an japanischen Haikus versuchen.

Unter Anleitung versierter Fachleute können sich Erwachsene unter anderem zu den Themen Pilze und Grünholz fortbilden. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien gibt es draußen in der Natur bunte Ferienbetreuungen für alle Altersklassen von Schulanfängern bis Teenager.

Ab Mitte Juni lädt eine neue Ausstellung mit dem Thema „Wild und Jagd“ auf Grenzgänge zwischen Kultur und Natur ein. Begleitend dazu gibt es 2018 unter anderem ein Hornkonzert, Lichtbildvorträge und einen Wildkochkurs am Lagerfeuer.

Mit einem Festakt zum zehnjährigen Jubiläum beginnt am Sonntag, 6. Mai, das Highlight des Jahres, der 3. Freiburger Waldtag, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und Umgebung herzlich eingeladen sind.

Ebenso willkommen sind alle Interessierten zum Waldherbst am 21. Oktober, wenn es um die Holzernte mit Pferden und Maschinen geht. Oder sie können am 18. November bei den „Wäldern der Welt“ unseren seen- und waldreichen Nachbarn Polen kennenlernen.

Da ohne den Idealismus der vielen Förderer, Kooperationspartner, Referenten und ehrenamtlich Tätigen solche Angebote nicht geplant und durchgeführt werden können, danken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Waldhaus allen herzlich, die die Entstehung und erfolgreiche Entwicklung des Waldhauses begleitet haben. Pünktlich zum Jubiläum hat sich aus dem Freundeskreis der „Förderverein Waldhaus Freiburg“ gegründet und freut sich auf viele neue Mitglieder, die die Arbeit der Umweltbildungseinrichtung ideell, finanziell und tatkräftig unterstützen wollen. Beitrittsformulare finden sich im neuen Programmheft.

Das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr geöffnet. Infos und Kontakt: www.waldhaus-freiburg.de und info@waldhaus-freiburg.de.

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