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Verschiedenes 

Traurige Nachricht aus dem Zoo

Traurige Nachricht aus dem Zoo
Karlsruher Zoo: Nachwuchs bei den Flusspferden / Foto: Stadt Karlsruhe

Das gerade einmal zwei Tage alte Flusspferd ist tot.

Traurige Nachricht aus dem Zoo: Das gerade einmal zwei Tage alte Flusspferd ist tot. Völlig geschockt waren Zooleiter Dr. Mattias Reinschmidt und das Zoo-Team heute Morgen, als sie das Jungtier der Flusspferde Kathy und Platsch leblos im Gehege auffanden. Die erfahrene Mutter war immer wieder auf den Boden des Beckens abgetaucht, hatte offensichtlich versucht, ihr Kleines an die Wasseroberfläche zu bringen. Als Revierleiter Robert Scholz das Wasser im Becken abließ, fanden die geschockten Mitarbeiter das Kleine leblos auf dem Boden. „Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass irgendetwas nicht in Ordnung mit dem Jungtier war“, so Reinschmidt, bei der erfahrenen Mutter Kathy war das Junge bestens aufgehoben. Die Todesursache werde nun untersucht.

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Karlsruhe: Kathy und Platsch haben erneut Nachwuchs

Junges Flusspferd kam am Montag im Zoo Karlsruhe zur Welt
Dickhäuterhaus seit Mittwoch wieder zugänglich

Ziemlich groß und rund. Und gleich daneben ziemlich klein – klein zumindest für ein Flusspferd. Am Montag (7. Januar) brachte Flusspferd Kathy im Zoo Karlsruhe ein Junges zur Welt. Gleich nach der komplikationslosen Geburt am frühen Nachmittag kümmerte sich Kathy fürsorglich um ihren Nachwuchs. Behutsam schiebt sie mit ihrem breiten Maul das Kleine immer wieder in der flachen Uferzone nach oben, lässt das Jungtier keine Sekunde aus den Augen. "Sie ist eine Supermutter", ist Revierleiter Robert Scholz von der 32-jährigen Kathy ganz angetan. Ihre Qualitäten als Mutter hatte Kathy bereits mehrfach unter Beweis gestellt, zuletzt 2015, als sie den kleinen Flusspferd-Bullen Karl Wilhelm im Dickhäuterhaus des Zoos aufzog. Auch wenn Vater Platsch vorsorglich schon vor vier bis fünf Wochen von Kathy getrennt wurde: Was im Nachbargehege abgeht, will er allemal wissen - weshalb er immer wieder neugierig über die Abtrennung schaut.

Ab Mittwoch, 9. Januar, können Besucherinnen und Besucher das kleine Flusspferd im Dickhäuterhaus sehen. Dieses war am Montag geschlossen worden, damit Kathy sich in Ruhe in den ersten Stunden um ihren Nachwuchs kümmern kann.

"Nach dem OK des Zuchtbuchkoordinators haben wir bei Kathy die Pille wieder abgesetzt – und dabei schon ein bisschen auf eine günstige Zeit geschaut", so Scholz. Kathy und Platsch haben "mitgespielt" und am Montag "geliefert". Und so fällt die Familienzusammenführung in drei bis vier Monaten nicht von ungefähr mit der Fertigstellung der erweiterten Außenanlage zusammen. Die ist zwar zunächst für die Altersresidenz für Asiatische Elefanten gedacht, wenn die Elefanten-Oldies aber nachmittags ins Haus gehen, profitieren die Flusspferde vom neuen Gehege. "Wir haben die Absperrung des Geheges auch sicher für kleine Flusspferde gemacht und die Seile enger gespannt", so Scholz. Das kleine Flusspferd werde auf der neuen Anlage sicher Publikumsliebling sein, freut sich Zoodirektor Matthias Reinschmidt. Die nächste Zeit bleibt der Nachwuchs ausschließlich im Wasser. "Krafttraining" ist vor dem ersten Landgang angesagt. "Momentan kann sich der Kleine gar nicht auf den Beinen halten, er muss erst mal übers Schwimmen Muskeln aufbauen", erläutert Scholz.

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Rekordjahr für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

Rekordjahr für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

1.067.810 Menschen besuchten 2018 die Anlage / Karlsruhe gehört zu den zehn besucherstärksten Zoos

Es ist ein neuer Rekord für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe: 1.067.810 Menschen wurden 2018 als Besucherinnen und Besucher gezählt. "Das ist ein super Ergebnis für uns", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Bislang galt das Jubiläumsjahr 2015, in dem auch das Exotenhaus eröffnet wurde, mit 1.056.306 Zoogästen als besucherstärkstes Jahr. "Der Zoologische Stadtgarten ist ein Leuchtturm für die Stadt Karlsruhe, der eine enorme Strahlkraft selbst über die Grenzen Deutschlands hinaus hat", betont Bürgermeister Daniel Fluhrer, der bei der Stadt Karlsruhe neben dem Baubereich auch für den Zoo verantwortlich ist. Die Stadt sei sehr stolz, dass die Anlage so gut angenommen wird und gratuliere "allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz dieses Ergebnis erst möglich machen".

2017 wurde die Millionengrenze erst kurz vor Weihnachten erreicht, insgesamt waren es dann bis zum Jahresende 1.010.435 Zoogäste. 2018 konnte die einmillionste Besucherin schon rund einen Monat früher begrüßt werden, bis zum Jahreswechsel kam dann die Rekordzahl zustande. Damit habe man nicht gerechnet. Schließlich sei es für den Zoo ein Zwischenjahr ohne große Eröffnung gewesen, so Reinschmidt. "Erfahrungsgemäß gibt es außerdem in Jahren mit einem langen, heißen Sommer starke Einbrüche in der Besucherstatistik, da die Menschen dann eher ins Freibad oder an den Baggersee gehen", berichtet der Zoodirektor. Während sich dieses Besucherverhalten bei anderen Zoos in Deutschland durchaus bemerkbar gemacht habe, sei in Karlsruhe gerade der heiße August mit mehr als 130.000 Zoogästen der stärkste Monat gewesen.

Ein Grund sei sicher, so Klaus Weindel, stellvertretender Amtsleiter des Gartenbauamts, dass der Zoologische Stadtgarten mit seinen ausgedehnten, attraktiven gärtnerischen Anlagen auch ein wichtiger Naherholungsraum für die Bevölkerung der angrenzenden Stadtteile, insbesondere der Südweststadt und der Südstadt, sei. "Die weitläufige Grünfläche mit viel Baumbestand und den großen Wasserflächen ist insbesondere in den heißen Sommermonaten ein wichtiger Ausgleichsraum zu den aufgeheizten Wohngebieten", so Weindel. Dies unterstreiche die Bedeutung innerstädtischer Grünanlagen in Zeiten des Klimawandels. Mit dem Teehaus und einem zugehörigen Gartenbereich habe das Gartenbauamt im vergangenen Jahr den über 100 Jahre alten Japangarten erweitert und damit eine neue Attraktion geschaffen.

Investitionen in Neu- und Umbauten

"Mit dieser Besucherstatistik für das Jahr 2018 sind wir mit ziemlicher Sicherheit wieder unter den zehn besucherstärksten Zoos im deutschsprachigen Raum", berichtet Reinschmidt. Das sei eine besondere Auszeichnung für den Zoologischen Stadtgarten. "Gleichzeitig sehen wir es aber auch als Ansporn für die Zukunft, dieses Niveau, das vierte Jahr in Folge die Millionengrenze geknackt zu haben, zu halten." Dafür werde auch im Zoo viel in Neu- und Umbauten investiert. "Dieses Jahr wird die Erweiterung unserer Außenanlage der in Europa einmaligen Altersresidenz Asiatische Elefanten abgeschlossen und das neue Luchsgehege eröffnet", gibt Reinschmidt einen Ausblick auf die kommenden Monate. Dann solle noch 2019 mit dem Umbau der Afrikasavannen-Anlage begonnen werden und die Planungen für die Katta-Insel vorangetrieben werden. "Wir erhalten viele positive Rückmeldungen zu den Veränderungen im Zoo. Das bestätigt uns in unserer Arbeit."

zum Bild oben:
Der Umbau der Afrikasavannen-Anlage soll in diesem Jahr begonnen werden / Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

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Alle Freiburger Radwege sind überprüft und digital erfasst

Deutlich mehr Radwege
Radverkehrsnetz über 50 Kilometer länger als bislang angenommen

Insgesamt 470 Kilometer, darunter 190 Kilometer Radwege, 30 Kilometer Radstreifen und 6 Kilometer Fahrradstraßen

Alle Radwege in Freiburg sind überprüft und erfasst. Das Radverkehrsnetz ist über 50 Kilometer länger als bislang angenommen. Insgesamt 472 Kilometer, darunter 191 Kilometer Radwege, 30 Kilometer Radstreifen und 6 Kilometer Fahrradstraßen.

Eine Arbeitsgruppe aus dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) und dem Polizeipräsidium hat in den letzten zwei Jahren sämtliche Freiburger Radwege auf Mängel überprüft. Viele kleinere Mängel, wie abgenutzte und fehlende Markierungen sowie verdrehte Schilder wurden ermittelt und zum großen Teil auch schon behoben. Im Zuge der Überprüfung wurde auch die Benutzungspflicht von zahlreichen Radwegen entsprechend der aktuellen Rechtslage aufgehoben.

Ein Nebeneffekt der Überprüfung ist die nun vollständige digitale Erfassung des Freiburger Radverkehrsnetzes. 230 Kilometer Radwege, Radstreifen, Schutzstreifen und Fahrradstraßen wurden erhoben, das sind deutlich mehr als die früher angenommenen 170 Kilometer. Außerdem wird eine Auswahl von Wirtschaftswegen (120 Kilometer) und fahrradfreundlichen Straßen (120 Kilometer) zum fahrradfreundlichen Wegenetz gerechnet. Das GuT hat dabei die Wege und Straßen berücksichtigt, die im Freiburger Radstadtplan dargestellt sind. Insgesamt umfasst das fahrradfreundliche Netz nach bislang 420 nun 470 Kilometer.

Der Zuwachs basiert zum größten Teil darauf, dass in der bisherigen Radwegstatistik einige Radwege nicht oder unvollständig erfasst waren. Aber auch tatsächliche Um- und Neubauten kamen dazu, so hat das GuT in den letzten Jahren mit den Rad-Vorrang-Routen einige Radwege neu angelegt: Am FR1 Höhe Sandfangweg sowie die Rampen Ochsenbrücke und Schnewlinbrücke, am FR2 unter der Opfinger Straße und unter der Breisacher Straße sowie außerhalb der Vorrangrouten Radwege und Radstreifen entlang der Elsässer Straße. Das Netz der Radwege wuchs so von 150 auf 190 Kilometer an.

Mit dem Bau von Stadtbahnen oder der Sanierung von Straßen wandelt das GuT seit Jahren veraltete Radwege in moderne Radstreifen um, wie beispielsweise an der Eschholzstraße, der Merzhauser Straße oder der Breisacher Straße. Die Freiburger Radstreifen verdoppelten sich dadurch fast von 16 auf über 30 Kilometer. Hinzu kamen auch 3 Kilometer Schutzstreifen, die mit unterbrochener Linie markiert sind. Das Netz der Fahrradstraßen wurde in den letzten Jahren auch deutlich vergrößert, derzeit gibt es 16 Stück mit insgesamt 6 Kilometer Länge.

Kaum zu messen ist die zunehmende Qualität des Radnetzes: Durch Neubau, Umbau und Sanierung ist sie in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Nicht ohne Grund wurde die Stadt Freiburg vom Land im Jahr 2017 zum zweiten Mal als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet. Das gewachsene Radnetz könnte bei der nächsten Bewertung für noch mehr Pluspunkte sorgen.

Für das GuT ist die digitale Erfassung des Radverkehrsnetzes auch Grundlage für weitere Verbesserungen der Servicequalität im Radverkehr, zum Beispiel beim baulichen Unterhalt, bei der Berücksichtigung des Radverkehrs bei Baustellen-Verkehrsregelungen, beim Konzept für den Winterdienst im Radverkehrsnetz, bei der Weiterentwicklung der Fahrradwegweisung oder bei der Bereitstellung von Daten für Fahrrad-Routenplaner.





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Zoo Karlsruhe mehrmals bei VOX zu sehen

Zoo Karlsruhe mehrmals bei VOX zu sehen
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

Neue Folge Elstners Reisen aus Afrika im SWR

Der Zoo Karlsruhe und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt sind im Januar mehrmals im Fernsehen zu erleben. Im Tiermagazin "hundkatzemaus" wird am 5. Januar ab 18 Uhr beim Sender VOX Zootierärztin Julia Heckmann im Mittelpunkt stehen. Ihre Arbeit ist äußerst abwechslungsreich, komplex und manchmal sogar gefährlich. "Die meisten Tiere mögen mich nicht besonders, weil ich sie festhalte, untersuche und Spritzen gebe. Zum Glück sind aber immer die Pfleger mit dabei, die kennen ihre Tiere gut und halten mir den Rücken frei", berichtet Heckmann.

Als Kind besuchte Julia Heckmann mit ihren Eltern den Zoo, heute ist es ihr Arbeitsplatz. Egal ob ein Schaf ein tränendes Auge hat, ein Trampeltier an Durchfall leidet oder Zoodirektor Matthias Reinschmidt sie zur Untersuchung seiner handaufgezogenen Papageien in sein Büro bittet, für Julia ist kein Tag wie der andere und stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch am 12. und am 19. Januar gibt es weitere Folgen aus dem Zoo Karlsruhe bei "hundkatzemaus" auf VOX zu sehen.

"Elstners Reisen": Spuren der Nashörner in Ostafrika

Eine neue Folge "Elstners Reisen" von Fernseh-Legende Frank Elstner und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt wird am Sonntag, 6. Januar, um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen unter dem Titel "Die Retter der Nashörner" ausgestrahlt. Die beiden Protagonisten begeben sich in ihrer neuen Artenschutz-Doku auf die Spuren der Nashörner in Ostafrika. Kaum eine andere Tierart ist in den vergangenen Jahren so stark durch Wilderer dezimiert worden. Die Nachfrage nach Horn, das in Südostasien als Aphrodisiakum gilt, ist immer noch ungebrochen. Eine wahre Mafia, mit moderner Technik und Waffen ausgestattet, erlegt jedes Jahr Hunderte von Nashörnern. "Wenn man die Bilder der Ranger sieht, die sie von den getöteten Nashörnern gemacht haben, dann ist man fassungslos, was diese Kriminellen anrichten", zeigt sich Elstner geschockt.

Er besucht daher Menschen, die für die Nashörner kämpfen. So zum Beispiel Johannes Kirchgatter, den WWF-Afrika-Experten. Er kennt die Situation der Nashörner vor Ort genau und nimmt Elstner und Reinschmidt mit zu der wichtigsten Umsiedelungsaktion für diese Tiere in den vergangenen Jahrzehnten. Mehrere Nashörner sollen aus dem Nationalpark Nakuru im Norden Kenias nach Tsavo im Süden gebracht werden. In diesem Naturschutzgebiet lebten bis in die 1950er Jahre fast 20.000 Nashörner – heute sind es nur noch 14.

"Es ist unglaublich, welcher Aufwand hier betrieben wird, um einige Nashörner dahin zurückzubringen, wo sie eigentlich seit Millionen Jahren leben", beschreibt Elstner die Operation der kenianischen Behörden zusammen mit dem WWF. Die umgesiedelten Tiere sollen helfen, dass die Population in Tsavo wieder anwächst. Doch die Umsiedelung mit Helikoptern, einem Dutzend Fahrzeugen und 50 Rangern ist alles andere als einfach – und endet völlig anders als gedacht.

Mit Frank Wirth, einem deutschen Lodge-Besitzer und ehrenamtlichen Nashorn-Schützer, besuchen Elstner und Reinschmidt zudem die wild lebenden Nashörner und Löwen im Schutzgebiet Solio sowie Auffangstationen für Giraffen und Baby-Elefanten in Nairobi. Außerdem treffen sie "Sudan", das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Erde – es starb kurz nach den Dreharbeiten und besiegelte damit höchstwahrscheinlich das Aussterben dieser Unterart. An der kenianischen Küste besuchen sie zudem die Meeresschildkröten-Schutzstation "Local Ocean Conservation", wo sie nicht nur bei der Rettung von Meeresschildkröten helfen, sondern ganz plötzlich live dabei sind, als ein Nest mit rund 100 Baby-Schildkröten am Strand schlüpft. Reinschmidt begleitet Elstner nun schon seit sechs Jahren auf seinen Reisen zu den bedrohten Tierarten der Erde.

zum Bild oben:
Nashörner sind hochbedroht und fallen wegen ihres Horns häufig Wilderern zum Opfer. Die wenigen Geburten können dies nicht ausgleichen / Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Wieder anmelden für die "Offene Pforte"

Weitere Gärten gesucht

Für die "Offene Pforte" sucht das Gartenbauamt weitere Gärten. Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Projekt bereichert die Karlsruher Gartenkultur und findet 2019 wieder statt. Interesse und Begeisterung bei Teilnehmenden wie Besuchenden sind ungebrochen groß, sie schätzen besonders die Vielfalt der Anlagen, regen Austausch und angenehme Kontakte.

Um auch künftig solche bunten wie neue Blicke zu ermöglichen und von den Vorteilen eines grünen Freiraums zu überzeugen, bittet das Gartenbauamt Bürgerinnen und Bürger sich zu beteiligen. Die Pforten der Gärten können zu einem selbst bestimmten Termin oder nach telefonischer Vereinbarung offen stehen.

Anmeldungen für die "Offene Pforte 2019" werden bis zum 8. Februar schriftlich erbeten an: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe, E-Mail: Gartentraeume@gba.karlsruhe.de, Telefon: 0721/133-6726 oder 6701. Informationen im Internet finden sich unter www.karlsruhe.de/offenepforte. Anfang April erscheint die Broschüre mit allen beteiligten Gärten.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Pflegeschnitt für Obstbäume

Liegenschaftsamt und Bezirksverband der Gartenfreunde bieten Kurse an

Ein regelmäßiger und fachgerechter Schnitt erhöht nicht nur die Vitalität und Lebensdauer von Obstbäumen, sondern wirkt sich auf positiv auf die Fruchtqualität aus. Die Früchte schmecken besser, sind gesünder und können länger eingelagert werden. Für Bürgerinnen und Bürger, die Streuobstwiesen bewirtschaften oder Interesse daran haben, bietet das Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe kostenlose Kurse für den fachgerechten Obstbaumschnitt an. Folgende Termine werden immer freitags um 12.30 Uhr angeboten: Am 18. Januar in Stupferich steht das Schneiden von jungen Apfelbäumen auf dem Programm, am 25. Januar in Durlach liegt der Schwerpunkt auf dem Ertragsbaumschnitt und am 8. Februar in Grötzingen der Altbaumschnitt. Anmeldungen sind bis eine Woche vor Kursbeginn bei der Obst- und Gartenbauberatung des Liegenschaftsamtes der Stadt Karlsruhe telefonisch unter 0721/133-2380 oder per E-Mail an la@karlsruhe.de möglich.

Speziell für Gartenbewirtschafterinnen und –bewirtschafter bietet der Bezirksverband der Gartenfreunde zwei weitere Kurse im März an. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Obstbaumschnitt, bei Interesse kann auf den Schnitt von Zier- oder Beerensträuchern eingegangen werden. Die Kurse finden am Freitag, 15. März, 13 Uhr, beim Kleingartenverein am Exerzierplatz in der Nordstadt und am Freitag, 22. März, 13 Uhr, beim Kleingartenverein Karlsruhe Süd in Beiertheim statt. Anmeldungen hierzu bis eine Woche vor Kursbeginn beim Bezirksverband der Gartenfreunde unter Telefon 0721/352880.

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NABU: Wie viele Amseln sind noch da?

NABU: Wie viele Amseln sind noch da?
Amsel (c) Mike Lane/fotolia

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 4. bis 6. Januar 2019

Berlin – Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Naturschutz zu tun, kann den Vorsatz kommendes Wochenende in die Tat umsetzen: vom 4. bis 6. Januar findet die „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) hoffen auf möglichst viele Teilnehmer bei der bundesweiten Vogelzählung. „Mit besonderer Spannung erwarten wir die Ergebnisse für die Amsel, auf die die Usutu-Epidemie des vergangenen Sommers eine große Auswirkung haben könnte“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „2018 trat die für Amseln tödliche Viruserkrankung erstmals fast deutschlandweit auf und hat vor allem in Norddeutschland zu einem regelrechten Massensterben geführt.“ Ein milder Winter könnte allerdings auch dafür sorgen, dass viele Amseln im Land bleiben und nicht wegziehen. Die gemeldeten Zahlen könnten dann höher als erwartet ausfallen, so Miller.

Die Amsel ist nicht der einzige Vogel, der Naturschützern Sorgen macht. „Die Art, die bei der Wintervogelzählung über die Jahre am stärksten abgenommen hat, ist der Grünfink“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „2018 konnten nur noch etwa 45 Prozent des Bestandes von 2013 festgestellt werden. Hauptgrund ist das Grünfinkensterben, das durch den Parasiten Trichomonas gallinae ausgelöst wird, der besonders an sommerlichen Vogelfutterstellen von Vogel zu Vogel übertragen wird. Hier erwarten wir leider, dass sich der Negativtrend fortsetzt.“

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum neunten Mal statt. Mitmachen ist ganz einfach: Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und dem NABU gemeldet. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 5. und 6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2018 beteiligten sich über 136.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 92.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 7. bis 11. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

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NABU kürt RWE-Chef Schmitz zum "Dinosaurier des Jahres 2018"

NABU kürt RWE-Chef Schmitz zum "Dinosaurier des Jahres 2018"
Dinosaurier des Jahres (c) NABU / Foto: Nicole Flöper

Tschimpke: Rodung des Hambacher Forstes wäre Foulspiel auf Kosten von Klima und Natur

Berlin – Der NABU hat den Vorstandsvorsitzenden der RWE AG, Rolf Martin Schmitz, mit dem Negativ-Preis „Dinosaurier des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

„Während international auf Klimakonferenzen und national in der Kohlekommission um konkreten Klimaschutz gerungen wird, hat sich Herr Schmitz diesen Herbst mit seiner unzeitgemäßen Machtdemonstration im Streit um die Rodung des Hambacher Waldes selbst ins Abseits gestellt“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der RWE-Boss wollte mit der Rodung des Waldes Tatsachen schaffen – ohne Rücksicht auf die gesellschaftliche Stimmungslage, die laufenden Verhandlungen in der Kohlekommission über einen geregelten Kohle-Ausstieg und die Folgen für Natur und Umwelt. Vorausgegangen waren massive Proteste aus breiten Teilen der Bevölkerung. Erst durch ein Gerichtsurteil im Eilverfahren wurde die Abholzung des Waldes vorerst gestoppt. Die endgültige Entscheidung steht noch aus.

Schmitz habe mit seinem Beharren auf die Rodung des Hambacher Waldes die zunehmend aufgeheizten Debatten um den in Deutschland nicht vorankommenden Klimaschutz zusätzlich polarisiert. „Herr Schmitz nahm bewusst ein Scheitern der Kohlekommission in Kauf, indem er vorzeitig Fakten schaffen wollte. Das war ein bewusstes Foulspiel auf Kosten von Klima und Natur. Auch ein Branchen-Dinosaurier muss einmal die Zeichen der Zeit erkennen“, so Tschimpke. Ziel müsse es sein, den Menschen in den Kohleregionen Alternativen aufzuzeigen. Mit der öffentlichen Stimmungsmache gegen Kohlekommission und Umweltschützer habe der RWE-Chef den Verhandlungen über einen Kohleausstieg geschadet. Hinzu komme eine Geringschätzung der Natur, in diesem Fall von besonders wertvollen und alten Wäldern.

„Dass der RWE-Konzern nicht als Natur- und Klimaschützer in die Geschichte eingehen wird, ist uns klar. Aber jene Vehemenz, mit der Herr Schmitz an der Zerstörung eines jahrhundertealten Waldes festgehalten hat, zeigt, dass er keinen Wert auf den Erhalt von Natur und Artenvielfalt legt“, so der NABU-Präsident. Anders sei es nicht zu erklären, dass er bewusst in Kauf nehme, wertvolle Lebensräume der Bechsteinfledermaus und des Großen Mausohrs mit der Rodung des Hambacher Waldes unwiederbringlich zu zerstören. Aus Klimaschutzgründen sei es für viele Menschen nicht nachvollziehbar, dass immer noch Wälder, die große Kohlenstoffspeicher sind, für den Braunkohleabbau zerstört werden und dann im Zuge der Kohleverstromung noch mehr schädliches Treibhausgas in die Umwelt gelange.

„Während andere große Konzerne erkannt haben, dass Nachhaltigkeit ein Schlüssel zum Erfolg und für breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit ist, handelt die RWE-Spitze immer noch wie von vorgestern und wenig weitsichtig. Denn auch RWE weiß: Am Kohleausstieg führt kein Weg vorbei, wenn Deutschland die Klimaziele aus dem Pariser Abkommen erfüllen will“, so Tschimpke.
Für den Essener Energiekonzern – der mit seinen Kohle-Kraftwerken zu den größten Luftverschmutzern Europas zählt – ist es bereits der dritte Umwelt-Dinosaurier. In den vergangenen zwölf Jahren ging die Trophäe ingesamt dreimal an einen RWE-Vorstandsvorsitzenden. 2010 erhielt der damalige RWE-Chef Jürgen Großmann den Negativ-Preis für die Aufkündigung des Atomkonsenses in Deutschland und seine Lobbyarbeit für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. 2006 wurde sein Vorgänger im Amt, Harry Roels, für den Antrag auf Laufzeitverlängerung für den Schrott-Atomreaktor Biblis A zum „Dinosaurier des Jahres“ gekürt.

Mit dem „Dinosaurier des Jahres“, einer 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rückschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan haben. Preisträger 2017 war Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied für die Blockade einer umweltverträglichen Agrarpolitik, 2016 erhielt Bayer-Chef Werner Baumann die Trophäe für die damals noch angestrebte Fusion von Bayer und Monsanto.

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