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Verschiedenes 

„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel

„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Kurze Rede von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer


Hallo Basel, hallo Schweiz
Ich soll Euch Grüße bringen
Grüße aus dem „großen“ Kanton,
wo der Agrochemiemulti Bayer gerade den Agrochemiemulti Monsanto schlucken will
Die Mächtigeren schlucken die Mächtigen und werden mächtiger

Deutschland führt gerade eine Wertedebatte & Leitkulturdebatte
Doch unser höchster gesellschaftlicher Wert ist die Gier
Unsere wahren Werte sind Warenwerte.
Ist es für Eidgenossen nicht erschreckend, wie ähnlich sich unsere Kulturen sind?

Ich spreche heute für den Bund für Umwelt und Naturschutz
Wir sind ein bewahrender Naturschutzverband
und gleichzeitig ein progressiver Umweltverband mit 500.000 Mitgliedern

Zum heutigen Thema:
In den letzten Jahren rufen immer mehr besorgte Menschen in meinem Freiburger BUND-Büro an

Sie berichten von einem massiven Rückgang der Insekten, Schmetterlinge und Vögel in ihren Gärten

Die Menschen, die anrufen, haben schöne, blühende, giftfreie Gärten mit lokalen Pflanzen und doch lebt immer weniger in den Gärten

Wer früher mit dem Auto übers Land gefahren ist, hatte insektenverschmierte Scheiben

Heute sind die Insekten weg und die Scheiben sauber

Unsere BUND-Käfer-Fachleute, die Entomologen berichten von einem massiven Insektensterben

Insektensterben ist das falsche Wort:
Insektensterben ist immer auch Insektenvergiftung

In Deutschland gibt es Studien, die von einem Rückgang der Insekten von bis zu 80 % berichten

80%! Könnt Ihr Euch das vorstellen

Die Fernwirkung der Gifte reicht in die blühenden Gärten und in die großen Naturschutzgebiete hinein

Und Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse leben von Insekten
Insektensterben ist immer auch Vogelsterben

Nein Herr Blocher:
Nicht die Windräder sind das Haupt-Problem für die Vogelwelt
Auch die Schweizer Vögel finden immer weniger Insekten.

Im Jahr 2008 hat eine „rosa“ Gift-Wolke 12.500 Bienenvölker am Oberrhein massiv geschädigt
Viele Millionen Bienen sind an Neonicotinoiden gestorben

Bienensterben ist das falsche Wort
Bienensterben ist immer auch Bienenvergiftung

Für´s Bienensterben, für´s Insektensterben, für´s Schmetterlingssterben gibt’s viele Ursachen

Da sind ausgeräumte verarmte Landschaften, Monokulturen, Vermaisung, Naturverlust

Da sind immer auch die Gifte von Bayer, Monsanto und Syngenta
Glyphosat & Neonics zählen auch zu den großen Ursachen des Insektensterbens

Bayer, Monsanto und Syngenta arbeiten international
Wir, die Umweltbewegung am Oberrhein, stehen seit Kaiseraugst und Schweizerhalle in alter Tradition immer auch regional, trinational, international zusammen.

Ich bin jetzt 43 Jahre aktiv und früher war nicht alles besser

Besser geworden ist die Propaganda von Bayer, Monsanto und Syngenta
Je direkter die Demokratie, desto besser die Propaganda

Ich bin jetzt schon 43 Jahre aktiv, seit Wyhl und Kaiseraugst & Schweizerhalle
und früher war nicht alles besser,
aber wir waren wütender, zorniger und manchmal auch erfolgreicher

In was für Zeiten leben wir, wenn Bienenvölker in Großstädten besser gedeihen als auf dem Land!

Wenn unsere Insekten sterben, dann müssen wir in postfaktischen Zeiten die Ursachen analysieren & klug bewerten
und wir müssen dennoch wütend & zornig sein.

Ich stehe hier für den BUND, für einen Naturschutzverband

Die Medien schauen gerne nach Afrika, wo die Nashörner von Wilderern ausgerottet werden
Wir müssen für die Nashörner kämpfen

Aber unser badisch-schweizer-elsässisches Nashorn
ist der Käfer, der Schmetterling, die Schwalbe

Und wir kennen die Firmennamen unserer Wilderer...

Auch darum stehen wir heute hier

Ich danke Euch

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Klimaverträgliche Verkehrspolitik steht auch in Nottingham im Fokus

Karlsruhe: Klimaverträgliche Verkehrspolitik steht auch in Nottingham im Fokus
Radplaner unter sich / Foto: Stadtplanungsamt Karlsruhe

Fachaustausch der Radplaner aus beiden Stadtverwaltungen

Möglichst frühzeitig und umfassend: Wie ihre „Rad-Kollegen“ aus Nottingham das Thema Radverkehr in der Öffentlichkeit verankern, war Thema beim jüngsten Treffen der Karlsruher Radplaner mit Keith Morgan vom City Council Nottingham. „Infrastruktur wird in England häufig gesponsert oder über Public Private Partnership realisiert, was sicher mit ein Grund für die doch sehr früh beginnende Öffentlichkeitsarbeit in unserer Partnerstadt ist“, fasste Ulrich Wagner eine Erkenntnis des eintägigen Treffens zusammen. Auch wenn Karlsruhe angesichts der sichtbaren Erfolge der Radverkehrspolitik mittlerweile auf einen großen Unterstützerkreis bauen könne, sei diese Art der Finanzierung in Deutschland so nicht verbreitet.

Verkehrsversuche mit Schutzstreifen bei schmaler Kernfahrbahn

Mit ihrem Pendant in der Nottinghamer Stadtverwaltung pflege man den regelmäßigen Fachaustausch, fügte Erik Fillies an. Interessant für die hiesige Planung von Verkehrsinfrastruktur seien die in Nottingham gelaufenen Verkehrsversuche mit Schutzstreifen bei schmaler Kernfahrbahn von vier Metern, ähnlich wie es die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad-freundlicher Kommunen Baden-Württemberg in einem Forschungsprojekt kürzlich erprobt hat. Weniger komfortabel ist in Nottingham das Fahrradverleihsystem. Es komme nicht recht in Schwung, was, so Keith, vor allem daran liege, dass zu wenig in Wartung und Instandhaltung investiert wurde.

Unterschiedlich diskutieren beide Städte die sichere Führung des Radverkehrs. Während Erkenntnislage in Deutschland sei, dass Radfahrer am sichersten im Sichtbereich des Kfz-Verkehrs auf der Fahrbahn fahren, werden in Nottingham Autofahrer und Radfahrer häufig getrennt geführt. „Unsere Radverbände fordern die Separation der Verkehrsmittel“, informierte Keith. Was dann zu Problemen an den Schnittstellen führe, gaben die Karlsruher Planer zu bedenken. Durch die Separation stiegen die Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer an den Kreuzungen. Ein weiterer Aspekt, den Keith mit nach Hause nahm: Zweirichtungsradverkehr parallel zum Kfz-Verkehr sieht man in Karlsruhe mit Blick auf die Unfallhäufigkeit kritisch.

Europäische Themenpartnerschaft „Urbane Mobilität“

Karlsruhe koordiniert derzeit die europäische Themenpartnerschaft „Urbane Mobilität“ und hat in diesem Zusammenhang auch andere Städte nach den aktuell drängendsten Themen befragt. Wie in den meisten europäischen Städten ist auch in Nottingham die „klimaverträgliche Verkehrspolitik“ das größte Thema. „Hier haben wir uns in Karlsruhe mit dem Verkehrsentwicklungsplan, dem Nahverkehrsplan, dem 20-Punkte-Programm bereits eine auch mit der Öffentlichkeit breit diskutierte Richtschnur erarbeitet“, erläuterte Prof. Dr. Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamts, ihrem Gast.

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Verschiedenes 

Freiburg: Radweg unter der Breisacher Straße hindurch eröffnet

Rad-Vorrang-Route FR2 wird nach Norden erweitert

Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer unter der Breisacher Straße durchfahren. Der hier neu gebaute Radweg ist eine Verlängerung der Rad-Vorrang-Route FR2. Die beiden Freiburger Rad-Vorrang-Routen FR1 und der FR2 bieten attraktive und zügige Radverbindungen mit kreuzungsfreien Querungen oder Bevorrechtigungen an querenden Straßen durch die Stadt.

„Der Radweg FR2 unter der Breisacher Straße ist ein wichtiger Schritt des FR2 Richtung Norden. In den nächsten Jahren wird der FR2 zur attraktiven Route quer durch ganz Freiburg ausgebaut. Wie der FR1 an der Dreisam in Ost-West-Richtung wird der FR2 das gleiche an der Güterbahn in Nord-Süd-Richtung bieten“, erläutert Baubürgermeister Martin Haag bei der Eröffnung der Unterquerung der Breisacher Straße.

Ursprünglich war der neue Radweg unter der Breisacher Straße mit Bau der Stadtbahn Messe geplant, konnte aber aus finanziellen Gründen vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) nicht realisiert werden. Aber die Unterquerung wurde beim Neubau der Brücke der Breisacher Straße schon mit berücksichtigt.

Seit Herbst 2016 arbeiteten die Fachleute vom GuT an dem neuen Radweg. Die Arbeiten gestalteten sich schwierig, da eine aufwändige Stützmauer an der Böschung zur Güterbahntrasse errichtet werden musste. Wegen der schwierigen baulichen Verhältnisse betragen die Kosten für dieses Teil des Radwegs rund 940.000 Euro, die vom Land gefördert werden.

Seit Ende 2012, dem Beginn der Arbeiten zu den beiden Rad-Vorrang-Routen, wird der FR2 kräftig ausgebaut: Zunächst die Brücke über die Ferdinand-Weiß-Straße, dann die beiden Durchstiche Unterer Mühlenweg und Opfinger Straße, die Beleuchtung der Sundgauallee bis zur Breisacher Straße sowie die Vorfahrt auf der bislang als Vorrang-Route gekennzeichneten Strecke von knapp vier Kilometern.

Schon heute können auf dem FR2 große Strecken in NordSüd-Richtung zügig und bequem mit dem Rad gefahren werden. So sind unter anderem die Universitätsklinik, das Behördenzentrum mit dem Regierungspräsidium, die Agentur für Arbeit, das Rathaus im Stühlinger sowie die Gewerbeschulen oder das Gewerbegebiet Haid mit dem Fahrrad gut erreichbar. Mit dem weiteren Ausbau sollen in den nächsten Jahren noch die Technische Fakultät, das Messegelände, das Güterbahnhof-Areal sowie das Industriegebiet Nord besser angebunden werden. Als nächste Schritte sind dazu in 2018 eine bevorrechtigte Querung über die Lehener Straße sowie der Bau eines Radweges an der Hartmannstraße vorgesehen. Am Ende des kompletten Ausbaus des FR2 wird es eine durchgehende und komfortable Rad-Verbindung von Gundelfingen nach Schallstadt geben.





Veranstaltungen 

Bleichheim: Garten der Herrenmühle geöffnet

Bleichheim: Garten der Herrenmühle geöffnet
Foto: Veranstalter

Stauden, Gehölze und Rosen läuten bereits den Frühsommer ein, obwohl sich das Frühjahr noch nicht ganz verabschiedet hat.

Während sich noch späte Tulpen entfalten, blühen schon Schwertlilien und die ersten Rosen im romantischen Garten von Hansjörg Haas. Stauden bezaubern mit ihren frischen Grüntönen. Auch in der Herrenmühle hat der Spätfrost Schäden hinterlassen. Wie Sie damit richtig umgehen, wird der Gartenbauingenieur gerne erläutern. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Herrenmühle
Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
Geöffnet: Sonntag, 14. Mai von 13 bis 18 Uhr

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Verschiedenes 

NABU ruft auf: Gönn dir Garten

NABU ruft auf: Gönn dir Garten
Rotkehlchen auf Holunder / Foto: Mathias Schäf (nabu)

Für mehr biologische Vielfalt in unseren Gärten

Berlin – Jeder kann etwas für die Artenvielfalt tun, gerade im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Der NABU startet daher eine Kampagne für mehr Vielfalt im Garten: Er stellt Tipps und Tricks zur Verfügung und hilft dabei, den eigenen Garten oder Balkon in einen Wohlfühl-Ort zu verwandeln, in dem auch Vögel, Bienen, Igel und Co. ein Zuhause finden.

Auch wer noch keine Vorstellung davon hat, wie sein Stück Grün aussehen könnte, der kann auf www.NABU.de/gartenvielfalt herausfinden, was individuell zu ihm und seinem „grünen Wohnzimmer“ passt. Ob für Genießer, Naschkatzen oder Deko-Freunde – für jeden Hobbygärtner und jede Hobbygärtnerin ist etwas dabei.

„Durch die zunehmende Flächenversiegelung und die Intensivierung der Landwirtschaft verschwinden Hecken, Säume und blütenreiche Wiesen, die Vögeln und Insekten Lebensraum und Nahrung bieten. Die Zahl der Insekten hat in Deutschland seit den 1990er Jahren rapide abgenommen. Und gerade Gärten können zu wichtigen Rückzugsräumen für Tiere und Pflanzen werden, wenn sie naturnah und vielfältig gestaltet sind“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Als Alternative zum Einheitsgrün aus Rasen, Bambushecke und Kirschlorbeer empfiehlt der NABU vor allem heimische Pflanzen, die mit Pollen, Nektar und Beeren Vögel und Insekten anlocken. Außerdem rät der NABU zu einer Vielfalt an kleinen Biotopen und zum Verzicht auf Pestizide, torfhaltige Erde und chemischen Dünger. Auch bei der Pflege lässt sich Arbeit sparen, wenn man weniger aufräumt, stattdessen gezielt lenkt – und Nützlingen die Arbeit überlässt.

„Wer glaubt, dass Naturschutz im Garten anstrengend ist und Unordnung verursacht, liegt falsch“, gibt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb Entwarnung. „Schon mit kleinen Handgriffen lassen sich tolle Erfolge erzielen, die Freude machen und für Entspannung sorgen.“ Ein buntes Beet aus heimischen Wildstauden etwa oder eine Igel-Ecke, an der auch Kinder Spaß haben. Essbare Wildkräuter können im Garten bleiben und den Speiseplan ergänzen. Gleichzeitig liefern sie Blüten für Hummeln und Schmetterlinge, über die wir uns im Garten freuen. „Vielfalt fördert auch das Naturerlebnis. Tiere zu beobachten geht nirgendwo leichter als im eigenen Garten“, so die Expertin.

Auch für Vögel können wir viel im Garten tun. Sie finden in der freien Landschaft immer weniger Nahrung und wandern in die Siedlungsräume. „Für jede Art lässt sich im Garten etwas verbessern“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Bäume und Sträucher sind wichtig als Nistplätze, zum Schutz und als Nahrungsquelle. Vor allem Standvögel wie Grünfink und Rotkehlchen, die in unseren Breiten verweilen, benötigen Beeren und Sämereien heimischer Sträucher – wie die des Holunders – als Nahrung im Winter.“

Wichtig für Insekten und damit auch für Vögel ist der Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfung. Zudem helfen den Tieren ein räumlich- und zeitversetztes Mähen sowie mehr Handarbeit als laute Maschinen. „Wer zusätzlich zu Bäumen und Sträuchern Vögeln gezielt Nistmöglichkeiten anbieten möchte, sollte auf artspezifische Besonderheiten achten: Höhlenbrüter wie Kohlmeise, Sperling, Star oder Trauerschnäpper bewohnen beispielsweise Höhlenkästen“, so Lachmann.

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Verschiedenes 

Freiburg: Wasser, Wälder, Wildkatzen

Die Mai-Termine im Waldhaus

Donnerstag, 11. Mai, 17 Uhr, Uni Freiburg, KG II, Hörsaal 2121
Vortrag: Wasservorsorge im Wald
Wälder gelten als Garanten für sauberes Trinkwasser. Rund zwei Drittel des Trinkwassers in Deutschland kommen aus Waldgebieten. Waldböden filtern Schadstoffe aus dem Niederschlag und speichern in großen Mengen Wasser. Luftschadstoffe und der Klimawandel gefährden unsere Wälder. Welche Auswirkungen hat dies auf die Waldböden, also auf die Qualität unseres Trinkwassers? Wie wirkt eine angepasste Waldbewirtschaftung solchen Effekten entgegen? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg untersucht diese Fragen mit Monitoring und Fallstudien.
Im Vortrag am Donnerstag, 11. Mai, 17 Uhr, stellt Heike Puhlmann, Abteilungsleiterin Boden und Umwelt in der FVA, ausgewählte Ergebnisse vor und diskutiert die Konsequenzen für die Bewirtschaftung unserer Wälder. Eine Kooperation vom Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft, der FVA und dem Studium Generale.

Sonntag, 14. Mai, 9.20 bis 15 Uhr // Anmeldeschluss: 10. Mai
Wassernutzung an der Brugga: Ein Wasserspaziergang von Oberried bis Kappel
Der Bach Brugga führt ganzjährig ausreichend Wasser. So hat er seit langer Zeit eine große Bedeutung für die Energieerzeugung und die Bewässerung der Wiesen. Bauwerke wie Wasserverteiler und Wehre zeigen das heute noch sehr anschaulich. Auf diesem Wasser-Spaziergang mit Prof. Werner Konold von der Naturforschenden Gesellschaft können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einiges davon erkunden.
Treffpunkt ist um 9.20 Uhr am Bahnhof Kirchzarten (RB um 9.10 Uhr von Freiburg bis Kirchzarten). Von dort um 9.28 Uhr mit Bus 7215 bis Oberried-Hintertal, von dort viereinhalbstündiger Spaziergang über Dietenbach, Neuhäuser und Bruckmühle bis Freiburg-Littenweiler (Bhf Littenweiler, Straßenbahn-Endhaltestelle Laßbergstraße); bitte an bequemes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung denken.
Teilnahmebeitrag: 5 Euro (ohne Fahrtkosten), Kinder ab 8 Jahren in Begleitung Erwachsener frei, maximale Teilnehmerzahl: 25. Eine Kooperation des Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium Generale.

Sonntag, 14. Mai, 11 Uhr // ohne Anmeldung
Agua de Beber: Konzertmatinee im Waldhaus
Die Gruppe AnChora unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) präsentiert sich in ihrem Programm „Agua de Beber“ (Wasser des Lebens) im WaldHaus aufgeweckt und frühlingsfrisch in waldiger Aussicht mit einem frechen Mix aus Rock, Pop, Schlager & Soul. Der Eintritt von 9 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.

Donnerstag, 18. Mai, 17 Uhr, Uni Freiburg, KG II, Hörsaal 2121
Vortrag: Wasser in der Stadt – Eine Kulturgeschichte
Die fließenden Gewässer, wie Flüsse, Bäche und Kanäle, waren von Beginn an die Lebensadern unserer Städte. Sie dienten der Schifffahrt und dem Gütertransport, aber auch dem Holztransport in Form von Flößerei und Trift. Sie speisten Teiche, Feuerlöschseen und andere Wasserspeicher, trieben Mühlen an und Gewerke jeder Art. Gebrauchtes Wasser, „Abwasser“, eignete sich vorzüglich für die Bewässerung und Düngung von Wiesen. Der Vortrag von Prof. Werner Konold (Alemannisches Institut und Naturforschende Gesellschaft) gibt einen Überblick über die Kulturgeschichte des Wassers in der Stadt.
Eintritt frei, ohne Anmeldung. Eine Kooperation vom Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium Generale.

Sonntag, 21. Mai, 11 bis 17 Uhr // ohne Anmeldung
Im Rahmen der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit: Wälder der Welt – Senegal
Bei Senegal denken manche an die berühmte Langstreckenrallye von Paris nach Dakar oder an die dürrengeplagte Sahelzone, die sich auch durch Afrikas westlichstes Land zieht. In der Kolonialzeit wurden von der 500 Kilometer langen senegalesischen Küste aus Sklaven verschifft. Mittlerweile haben sich die Strände neben den Nationalparks zu beliebten Tourismuszielen entwickelt. Dennoch gehört die ehemalige französische Kolonie, deren Bevölkerung sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, inzwischen zu den ärmsten Ländern der Erde. So steht der Senegal, der von verschiedenen Ethnien (u.a. Wolof, Serern, Toucouleur, Diola, Mandika, Bambara, Suninke) bewohnt und zu 90 Prozent islamisch geprägt ist, vor enormen Herausforderungen. Besonders um die bewaldete Casamanche-Region im Süden des Landes, die im Vergleich zum Sahelgebiet besonders fruchtbar ist, gibt es große Interessenkonflikte.
Nun lädt das Waldhaus am Sonntag, 21. Mai, von 11 bis 17 Uhr zum großen Senegal-Tag mit Lichtbildvorträgen, Infoständen, einem kulturelle Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder sowie landestypischen Spezialitäten ein. In Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum und anderen Initiativen erhalten Besucher die Möglichkeit, mehr über dieses Land zu erfahren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Sonntag, 28. Mai, 14 bis 15.30 Uhr // ohne Anmeldung
Bäume und Sträucher aus aller Welt: Sonntagsspaziergang durch das Stadtwald-Arboretum Günterstal
Hubertus Nimsch, international ausgewiesener Baumexperte und ehemaliger Revierleiter des Forstreviers Günterstal, erzählt den Teilnehmern und Teilnehmerinnen dieses Sonntagsspaziergangs etwas über die Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Stadtwald-Arboretums. Dabei lernen sie etliche der über 1300 Baum- und Straucharten kennen, die aus fünf Kontinenten und über 60 Ländern stammen. Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

Sonntag, 28. Mai, 14 und 16 Uhr // ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr geht es um Felis silvestris, die Wildkatze, und um 16 Uhr um Lynx lynx, den Luchs. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten relative Preise, jeder zahlt so viel er kann, orientiert am Grundpreis von 9 Euro. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr. Angebote für Schulklassen gibt es nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter Tel. 0761/89647710 oder im Internet ...

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Neue Bäume für den Wald

Forstamt beendet Frühjahrs-Pflanzungen / 16.300 neue Bäume / 16 verschiedene Arten

Die Forstleute setzen bevorzugt auf die so genannte natürliche Waldverjüngung: Samen älterer Bäume fallen auf den Waldboden oder werden von Vögeln verbreitet. Sie keimen dann zu kleinen Sämlingen aus. Bei genügend Licht können sie weiter wachsen und begründen so die nächste Waldgeneration. Das reicht aber nicht immer aus. Dann greifen die Forstwirte zu Spaten und Hacke und pflanzen junge Bäume.

Jungbäume aus speziellen Fortbaumschulen

Dafür ist das Frühjahr - neben den Herbst - die beste Zeit. Die Pflanzarbeiten erfolgen vor dem Austrieb der Bäume. Daher haben die städtischen Forstleute in den letzten Wochen im Stadtwald 6.600 und im Staatswald 9.700 junge Bäume gepflanzt. Sie stammen aus speziellen Forstbaumschulen und müssen zahlreiche Qualitätsanforderungen erfüllen, zum Beispiel im Hinblick auf ihre Herkunft. Jede Pflanzenlieferung wird überprüft und beprobt, um zu sehen, ob das Pflanzmaterial auch der Bestellung entspricht. Die Pflanzen sind meist drei bis vier Jahre alt und einen bis 1,50 Meter hoch. Zur einfacheren Pflege der jungen Waldkultur werden sie in Reihen gepflanzt. Wie in der Natur stehen sie eng beieinander, damit sie in die Höhe wachsen und später einmal einen geraden Stamm bilden.

Traubeneiche für trockene Waldböden

Der Karlsruher Wald zeichnet sich durch viele verschiedene Baumarten aus, die in Mischbeständen wachsen. Dies spiegelt sich auch bei den Pflanzaktionen wider: Die Forstleuten haben in den Waldboden 16 verschiedene Baumarten gepflanzt. Dabei führen bei den Laubbäumen die Eichen die Hitliste an. Fast 3.000 Stieleichen bereichern nun den Stadtwald, über 2.200 Traubeneichen den Staatswald. Die Stieleiche steht in den besser mit Wasser versorgten Böden, während die Traubeneiche auf trockenen Waldböden wie etwa im Hardtwald eingebracht wurde. In der Liste folgen dann Bergahorn, Erle, Buche, Kirsche, Esskastanie und Winterlinde sowie weitere Baumarten.

"Gewinner" bei den Laubbäumen ist mit weitem Abstand die Kiefer: Im Hardtwald stehen 4.300 junge Kiefern, gefolgt von den etwa 2.000 Douglasien sowie wenigen Lärchen und Eiben. Die Douglasie gilt als klimastabil und soll dem Klimawandel trotzen. Zudem wächst sie schnell und kann dadurch viel CO2 speichern.

Hoffen auf weitere Niederschläge

Jetzt ist von Bedeutung, dass die jungen Bäumchen für die Zeit des Anwachsens genügend Wasser bekommen. Daher hoffen die Forstleute auf weitere Niederschläge, denn die Wasservorräte in den Waldböden sind nach wie vor gering. Nach der Pflanzung werden die bepflanzten Flächen genau beobachtet. Bei Bedarf werden bedrängende und schädigende Pflanzen wie Schlinggewächse, Kermesbeere oder Brombeere mechanisch entfernt. Die Investition in die nächste Waldgeneration darf nicht verloren gehen, sondern muss in den ersten Jahren besonders gut gepflegt werden.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Wanderfalken ziehen auf Bernharduskirche Junge groß

Karlsruhe: Wanderfalken ziehen auf Bernharduskirche Junge groß
Falkennachwuchs / Foto: PR

Exkursion mit einem Vogelexperten am 11. Mai um 17.30 Uhr

Das schnellste Lebewesen der Welt hat Nachwuchs bekommen. Wanderfalken, die mit weit über 300 Kilometern pro Stunde im Sturzflug schnellsten Tiere der Welt, kümmern sich in einem Brutkasten kurz unterhalb der Spitze der Bernharduskirche um ihre Jungen. Die Altvögel sitzen gerne oberhalb der Brut hoch oben am Kirchturm, halten dort mit scharfen Augen Ausschau nach Beute und füttern damit den Nachwuchs.

Am Donnerstag, 11. Mai, findet bei der Bernharduskirche im Rahmen einer Führung die Beringung der Jungvögel durch einen Ornithologen statt. Die Altvögel werden dabei eine Weile um die Turmspitze herumstreichen und lassen sich vom Boden aus mit einem mitgebrachten Fernglas gut beobachten. Wie viele Jungtiere beringt wurden, wie der Wanderfalke im Gegensatz zum Turmfalken jagt und noch viel mehr Wissenswertes über diese eleganten Jäger der Lüfte vermittelt der Experte im Rahmen dieser kostenlosen Führung ab 17.30 Uhr am Platz vor der Bernharduskirche am Durlacher Tor.

Auch im Karlsruher Naturkompass ist unter www.karlsruher-naturkompass.de beschrieben, wo und wann man die Wanderfalken an der Bernharduskirche beobachten kann.

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