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Verschiedenes 

Umfirmierung: Aus Life Food GmbH wird Taifun-Tofu GmbH

Umfirmierung: Aus Life Food GmbH wird Taifun-Tofu GmbH
(c) Firma Taifun

Der Tofuhersteller aus Freiburg hat sich nach 30 Jahren Unternehmensgeschichte für die Änderung seines Firmennamens entschieden. Der neue Name „Taifun-Tofu GmbH“ sorgt für mehr Klarheit.

Bisher trug das Unternehmen den langen Namen Life Food GmbH / TaifunTofuprodukte: Dieser stammt noch aus den Anfangsjahren des BioPioniers. „Der Name Taifun konnte damals als Firmenname nicht eingetragen werden“, erläutert Geschäftsführerin Elisabeth Huber. „Trotzdem sprechen wir von uns schon immer als Taifun.“ Von der Umfirmierung verspricht Huber sich für die Firma eine klarere Identität. Sie ist seit Anfang Juli offiziell gültig.

Unter dem Dach der Taifun-Tofu GmbH werden mehrere Marken produziert: Die Tofu-Marke Taifun, von Beginn an dabei, ist europaweit im Naturkostfachhandel vertreten. Mit der Marke Tukan bio&vegan gibt es seit 2004 ein speziell abgestimmtes Sortiment für den konventionellen Lebensmitteleinzel¬handel in Deutschland. Und das LZ Soja erzeugt biologisches Soja-Saatgut und Tofu-Soja aus europäischem Vertragsanbau. „Hinzu kommen einige eingetragene Marken, die wir vielleicht in Zukunft gerne auf den Markt bringen möchten“, verrät die Geschäftsführerin. Dass die Umfirmierung mit dem 30. Jubiläum zusammenfällt, sei eher Zufall. „Unsere Firmenidentität ist Taifun, das haben wir schon länger erkannt. Jetzt war der Moment gekommen, das umzusetzen.“

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Veranstaltungen 

Aktuelles Video (12 min) über die G 20 Proteste in HH

jetzt im Netz!
Auszug aus dem neuen Dokumentarfilm „Reise in den Herbst“ (ca 90 min, 2017)
von Martin Keßler

Während auch eine Woche nach den Krawallen im Hamburger Schanzenviertel die Debatte über „linke Gewalt“ weiter anhält, legen wir jetzt ein aktuelles Video über die Großdemonstration am letzten Gipfeltag (8.7.17) vor, in dem die inhaltliche Kritik am G 20 – Gipfel im Vordergrund steht.

Ein breites Bündnis aus kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen, attac bis hin zur inter-ventionistischen Linken hatte zu dieser Demonstration aufgerufen. Und 76 000 sind gekommen, um friedlich zu demonstrieren. Gegen ein weltweites Wirtschaftssystem, das zu mehr Hunger, Flucht und Umweltzerstörung führt. Für einen Ausstieg aus der CO 2 - Wirtschaft und ein „Ende des Wachstumswahns“.

Doch auch auf dieser friedlichen Demonstration bleibt die Polizeiführung bei Ihrer harten „Hamburger Linie“. Ohne Vorankündigung geht sie unter Einsatz körperlicher Gewalt gegen einige Demonstranten vor, die sich „vermummt“ haben. Bei diesem Einsatz wird auch unser Kameramann von einem Polizeitrupp „überrannt“ und geht zu Boden.

Das Video ist ein Auszug aus unserem neuen Dokumentarfilm „Reise in den Herbst“ (ca 90 min), der kurz vor der Bundestagswahl herauskommt. Ein Film über eine spannende Reise quer durch Deutschland. Die im Januar beim Treff der europäischen Rechtspopulisten in Koblenz startet und beim G 20 – Gipfel in HH endet.

Premieren:
19. September 2017, Naxos – Kino, Frankfurt a. M. // 22.September 2017, BABYLON Berlin
danach geht der Film auf Tournee

Video auf youtube ... (klicke auf "mehr")

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Verschiedenes 

Freiburger Flächenverbrauch durch Böschungspflege am Kaiserstuhl ?

Freiburger Flächenverbrauch durch Böschungspflege am Kaiserstuhl ?
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Eingriffsregelung & Ausgleichsmaßnahmen & Ökokonto: Eine kurze Kritik

"Irgendwann ist die Oberrheinebene zugebaut, aber alles ist selbstverständlich ausgeglichen."
Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer (frei zitiert nach Hans Mattern, dem früheren Leiter der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart)

Wenn Natur durch Baumaßnahmen oder anderes zerstört wird, dann soll diese Zerstörung zumindest ausgeglichen werden...
Die Eingriffsregelung (auch Eingriffs-Ausgleichs-Regelung) nach §§ 13ff. BNatSchG ist zumindest theoretisch das wichtigste Instrument zur Durchsetzung des Naturschutzes beim Bauen. Die schöne Grundidee ist ein generelles Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft. Mit dieser Eingriffsregelung sollen negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft wenn möglich vermieden oder zumindest minimiert werden. Nicht vermeidbare Eingriffe sollen ausgeglichen werden. Ökokonten und Ökopunkte sind die Instrumente, mit denen der Ausgleich organisiert wird.

Der Idealfall sähe folgendermaßen aus:
Eine naturzerstörende Baumaßnahme wird geplant und Eingriffsregelung & Ausgleichsmaßnahmen bewirken das Folgende:

Die naturzerstörende Baumaßnahme kann verhindert werden.
Die naturzerstörende Baumaßnahme kann nicht verhindert werden, die Naturzerstörung wird allerdings zumindest reduziert.
Anstelle der entwertenden Flächen werden möglichst ortsnah dauerhaft neue Naturflächen geschaffen.

Angesichts des enormen Flächenverbrauchs, der Zersiedelung und Naturzerstörung, nicht nur am Oberrhein, (Entlang der B3 zwischen Freiburg und Offenburg gibt´s auf der Gesamtstrecke von 68 km aktuell 50,3 km Siedlungsflächen und nur noch 17,7 km "Freiraum") sondern in allen Ballungsräumen in Deutschland, stellt sich die Frage, wo denn die vielen zerstörten, betonierten, denaturierten Naturflächen tatsächlich "ausgeglichen" und durch die Neuschaffung von Ersatznatur ersetzt wurden?

Massiver politischer Widerstand gegen einen realen Flächenausgleich kommt nachvollziehbarer Weise von der mächtigen Landwirtschaftslobby, denn die Landwirte sind doppelt betroffen. Einerseits schwinden ihre Flächen durch den Bauboom, anderseits sind landwirtschaftliche Monokulturen auch ideale Flächen, um Ersatznatur zu schaffen.

Dieser Druck einer starken Lobby führt bei den zuständigen Behörden dazu, dass der Ausgleich immer weniger in realen, neuen Naturflächen realisiert wird und dass manche Maßnahmen möglichst teuer und aufwändig geplant und realisiert werden.

Das Geschäft mit Ökokonto und Ökopunkten vereinfacht den Bau von Straßen und Gewerbegebieten. Doch hilft es auch der Natur? Oder wird die Zerstörung von Wald und Wiese eher befördert? Ein lesenswerter Beitrag im Spiegel zeigt die Kritik.

Von einem Extrembeispiel aus dem Hohenlohekreis berichtet der BUND-Experte Gottfried May-Stürmer: "Eine Trockenmauer wird nach dem Biotopwertsystem bewertet. Dann wird sie abgerissen, um 20 m versetzt und aus denselben Steinen neu gebaut. Das kostet tierisch viel Geld. Nach dem Herstellungskostenansatz bringt sie nun 10x soviel Ökopunkte wie die alte Mauer..." Der Antrag wurde gestellt, wurde aber nicht bewilligt.

Eine viele Millionen Euro teure Grünbrücke über eine Straße ist aus dieser Sicht eine "ideale" Maßnahme. Sie verschlingt viele Millionen (= viel Ausgleich), braucht keine landwirtschaftlichen Flächen, nützt der Natur und auch der ADAC und die Betonindustrie freuen sich. Die zerschnittene Natur braucht tatsächlich Grünbrücken. Diese müssen allerdings aus Straßenbaugeldern finanziert werden und nicht mit Ausgleichsgeldern ...

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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer




Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Andrea Flemmer "Tierschutz mit Messer und Gabel"

Buchtipp: Andrea Flemmer "Tierschutz mit Messer und Gabel"

Ein Buch, das aufzeigt, dass man Nutztiere auch tierfreundlich halten kann.

Wir alle wollen saubere, gut schmeckende Lebensmittel. Aber wie können künstlich hochgezüchtete Hähnchen gut schmecken? Rinder, die sich kaum bewegen können, Sauen, die auf ihren eigenen Fäkalien leben?

Nicht nur Menschen, auch Tiere wollen gut behandelt werden. Dieses Buch zeigt, dass dies auch wirklich möglich ist. Nicht nur Neuland und die Verbände des ökologischen Landbaus zeigen, dass sie finanzierbare Alternativen anwenden. So müssen männliche Küken nicht „geschreddert“ werden. Die „Bruderhahninitiative“ zeigt, dass es auch anders möglich ist. Anstelle von Enthornung gibt es z. B. Hornkugeln. Auch die Haltung hornloser Rinder ist möglich. Freilandhaltung von Hühnern funktioniert prächtig mit dem „wandernden Hühnerstall“. Die muttergebundene Kälberaufzucht zeigt, dass man das Kalb der Mutterkuh nicht nehmen muss.
Kommt man mit den zahlreichen Positivbeispielen doch nicht zurecht, kann man auf ganz spezielle Nutztierarten ausweichen: ob es nun Damhirsche, schottische Hochlandrinder, „Büffel“ oder der Vogel Strauß ist.

Es gibt auch Tierhaltungssysteme, die an ein Paradies denken lassen und auch Sarah Wiener zeigte in ihren Fernsehsendungen, dass es bei Hühnern und Schafen alternative Haltungssysteme gibt, die den Tieren gerecht werden.

Die Liste der alternativen, tierfreundlichen Haltung ist lange. Sie werden am Ende des Buches gar nicht mehr verstehen, warum es immer noch Massentierhaltung, Stopfleber und grausige Fischereien geben muss, denn: Tierschutz mit Messer und Gabel zeigt, dass es auch anders geht!

Spurbuchverlag 2015, 288 Seiten, EUR 29,80 (D)
ISBN 978-3887784560





Verschiedenes 

Gelungener Abschluss von "Freiburg stimmt ein"

Gelungener Abschluss von "Freiburg stimmt ein"
Plakat Eistüte / Foto: fesa.eV.

Freiburg,3. Juli. Auch wenn der Wettergott bessere Laune hätte haben können, war der gestrige Höhepunkt des Freiburger Musik- und Künstlerfestivals „Freiburg stimmt ein“ ein Erfolg. Auf zahlreichen Plätzen fanden Konzerte statt. Dass einige wenige Auftritte wegen des Regens abgesagt werden mussten und andere nach drinnen verlegt wurden, tat der Stimmung keinen Abbruch.

Im Eschholzpark bei der Schlauch-Skulptur tummelten sich jede Menge gute gelaunte Menschen, die sich engagieren wollen – für ein soziales Miteinander, für Nachhaltigkeit und für das Klima. Dazu bot das „Transformation Camp“ mit seinen 30 Gruppen und Initiativen an den Ständen zahlreiche Möglichkeiten.

Ein netter Grund, sich nochmal zu versammeln war das Gruppenfoto mit vielen Beteiligten. Das Plakat des fesa e.V., des Freiburger Vereins, der sich schon seit 1993 für die dringend benötigte Energiewende engagiert, zeigte unter dem Motto „36 Grad und es wird noch heißer“ eindrucksvoll, was mit der Erde passiert, wenn sich nichts tut. Ihr bleibt dann angesichts stetig steigender Temperaturen leider nichts anderes übrig, als zu schmelzen. Aber statt schlechter Laune ist hier Initiative gefragt. Das ist allen Vereinen und Gruppen bewusst und so freuen sie sich schon jetzt auf „Freiburg stimmt ein 2018“ – dann hoffentlich bei richtig gutem Wetter.

Mit dabei u. a.: Arbeitsgruppe Freiburg von Terre des Hommes, Attac Freiburg, ECOtrinova e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V., Energiekämpfe in Bewegung Freiburg, fesa e.V., Fossil Free Freiburg, Greenpeace Freiburg, Klimabündnis Freiburg, Netzwerk Energie-Hunger - Nein Danke!, Permakultur Dreisamtal e.V., Solar-Bürger-Genossenschaft e.G., Take 5 – Gut leben mit kleinem ökologischen Fußabdruck, Transition Town Freiburg, Verein für eine nationale CO2-Abgabe, Zero Emission Hero, Ökumenischer Initiativkreis Laudato Si - Umkehr zum Leben.





Veranstaltungen 

Der Garten der Herrenmühle in Sommerstimmung

Der Garten der Herrenmühle in Sommerstimmung
Foto: Veranstalter

Der Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses zeigt sehr unterschiedliche Stimmungen von mediterranen Anklängen bis zu kühlen Schattenbeeten unter Nussbäumen.

Am Sonntag, 9. Juli, ist der Garten von Hansjörg Haas um die Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim von 13 bis 18 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Die großen Beete prägen Sommerstauden, umgarnt von filigranen Gräsern. Etliche Hortensien haben den Frost überlebt und blühen nun zusammen mit Schattenstauden und Clematis. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht wie immer für Gartenfragen zur Verfügung.

Adresse:
Hansjörg Haas
Schloßplatz 2
79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de
Tel. 07643-40137

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Verschiedenes 

Freiburg: Erster Combino erreicht die eine Million Kilometer Marke

Freiburg: Erster Combino erreicht die eine Million Kilometer Marke
Foto: VAG

Fast auf den Tag genau 17 Jahre nach seiner Inbetriebnahme am 20. April 2000 hat der Stadtbahnwagen mit der Wagennummer 274 vom Typ „Combino basic“ als erstes Fahrzeug dieser Serie eine Laufleistung von einer Million Kilometern erreicht. Und auch die anderen sieben Fahrzeuge dieser Baureihe werden die Millionenmarke voraussichtlich noch in diesem Jahr knacken. „Damit zählen die Combinos heute zu den zuverlässigsten Gefährten im Wagenpark der VAG, die im Schnitt pro Monat jeweils rund 6.500 Kilometer zurücklegen“, resümiert Johannes Waibel, Unternehmensbereichsleiter Fahrzeugtechnik.

Noch höhere Tachostände – um die 1,3 Millionen Kilometer – weisen die 26 Wagen der GT8Z-Serie auf, die allerdings bereits seit den Jahren 1993 bis 1995 ihren Dienst versehen. Spitzenreiter ist hier derzeit Wagen 246, der sogar schon 1.434.927 Kilometer gelaufen ist. Der GT8Z war seinerzeit das erste Fahrzeug in Diensten der VAG bei dem an allen Türen – außer Tür 1 – niederflurig eingestiegen werden konnte.

Auch die relativ neu im Fuhrpark befindlichen Urbos 100 leisten mittlerweile gute 6.000 Kilometer im Monat. Die Fahrzeuge der ersten Serie, die Ende 2015 in den fahrplanmäßigen Betrieb gegangen sind, haben mittlerweile alle bereits mehr als 100.000 Kilometer im Freiburger Liniennetz zurückgelegt.

Hochflurfahrzeuge nur noch wenig im Einsatz

Die statistischen Auswertungen der Tachostände belegen deutlich, dass die fünf noch vorhandenen reinen Hochflurfahrzeuge – die Wägen mit den Betriebsnummern 210 -214 – nur noch wenig eingesetzt werden. Obschon sie bereits seit 1981 und 1982 in Freiburg fahren, haben sie kaum mehr Kilometer hinter sich gebracht, als die fast zwanzig Jahre jüngeren Combinos. Heute werden sie vor allem noch in Zeiten der Verkehrsspitzen und im Rahmen von Sonderverkehren eingesetzt. Im Mai dieses Jahres sind sie mit 1.600 bis 3.000 Kilometern deutlich seltener im Netz zu sehen gewesen, als die Niederflurfahrzeuge. Diese Einsatzplanung erfolgt seitens der VAG ganz bewusst: „Die Hochflurfahrzeuge werden heute für die Abdeckung der Spitzenlast noch benötigt. Unser Ziel ist es allen Kundinnen und Kunden so oft wie möglich den komfortablen Niederflureinstieg anbieten zu können“, stellt Vorstand Oliver Benz fest und ergänzt: „Mit der vollständigen Auslieferung der weiteren sechs Urbos werden die Einsatzzeiten der Hochflurwagen noch weiter abnehmen.“

Streckenlängen und Takte haben zugelegt

Bei den Laufleistungen der Fahrzeuge dokumentiert sich deutlich, wie das Streckennetz der VAG in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist. Aus einem größer werdenden Stadtbahnnetz folgen fast zwangsläufig auch mehr Fahrzeugkilometer. Im Falle der VAG in Freiburg kommt die Tatsache hinzu, dass die Taktungen der einzelnen Linien im Laufe der Jahre immer dichter geworden sind. Ablesen lassen sich diese beiden Faktoren an den pro Jahr zurückgelegten Linienkilometern im Stadtbahnnetz: Legten die Straßenbahnen der VAG im Jahr 1994 – als der Fuhrpark um die GT8Z Fahrzeuge erweitert wurde – 2,3 Millionen Linienkilometer und im Jahr der Ankunft der Combino basic (2000) 2,4 Millionen zurück, so waren es 2015, dem Startjahr der Urbos, schon 3,5 Millionen Linienkilometer jährlich.





Veranstaltungen 

Mieterstromförderung nutzen!

Mieterstromförderung nutzen!
Das erste BHKW-Mieterstomprojekt der Solar Bürger-Genossenschaft in Freiburg

Mieter und Vermieter gemeinsam für die Energiewende

Am Mittwoch, den 28.06.2017 um 19:30 Uhr, einen Tag vor der geplanten Verabschiedung des Mieterstromgesetzes im Parlament, organisiert die Solar-Bürger-Genossenschaft eine Veranstaltung zum Thema „Mieterstromförderung nutzen!“ im Konferenzraum Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V., Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg Vauban. Ziel ist über die Möglichkeiten des Gesetzes und die darin steckenden Chancen für Mieter und Vermieter zu informieren.

Durch den Bau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern und die Nutzung des Solarstroms vor Ort lässt sich die Energiewende aktiv voranbringen. Damit dieses Potential besser genutzt wird, verabschiedet der Bundestag ein Mieterstromgesetz noch vor der Sommerpause.

Mit der Förderung von Mieterstrom haben Vermieter und Mieter endlich gemeinsam etwas von der Energiewende. Bisher nutzen vor allem Eigenheimbesitzer den Strom aus Photovoltaik-Anlagen vom Hausdach. Das soll jetzt auch für Mieter möglich werden. Wenn ein Vermieter eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, kann er den so erzeugten Strom an die Mieter im selben Haus liefern. Das ist zwar auch heute möglich, rechnet sich aber in vielen Fällen nicht.

Durch einen Mieterstromzuschlag wird sich dies zukünftig ändern. Wohngebäude erfahren so eine Aufwertung und das Angebot für Mieterstrom wird ausgeweitet. Auch Mieter profitieren davon und können sich durch den Bezug des Solarstroms vom Dach an der Energiewende beteiligen und der Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie wird beschleunigt.

Mieterstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird damit noch in diesem Jahr förderfähig. Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Wohngebäude geliefert wird. Die Höhe des Mieterstromzuschlags hängt von der Größe der Solaranlage und dem Photovoltaik-Zubau insgesamt ab.

Auf der Veranstaltung berichtet die Rechtsanwältin Jenny Kortländer, LL.M. (QUT, Brisbane), Mitglied der Kanzelei Rechtsanwälte Günther aus Hamburg wie die gesetzliche Lösung im Einzelnen aussieht, wer sie nutzen kann und was es zu beachten gilt. Ergänzend wird das gerade in der Umsetzung befindliche Mieterstromprojekt des Wohnprojekts schwereLos im Gutleutmatten aus dem Zusammenhang des Mietshäuser Syndikats vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Wohngebäude mit 19 Mietparteien. Das Mieterstromprojekt wird zusammen mit der Solar-Bürger-Genossenschaft umgesetzt, die die Investitionskosten sowie Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung der Photovoltaikanlage übernimmt.

Die Veranstaltung findet am 28.06.2017 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Konferenzraum des Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V., Alfred-Döblin-Platz 1 in 79100 Freiburg Vauban statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Veranstalterin ist die Solar-Bürger-Genossenschaft eG in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat. Die Mietshäuser Syndikat GmbH initiiert, berät und beteiligt sich an Projekten für selbstorganisiertes Wohnen und solidarisches Wirtschaften. Die Solar-Bürger-Genossenschaft eG ist eine unabhängige, von Bürgerinnen und Bürgern gegründete Energiegenossenschaft mit Sitz in Freiburg.

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