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Dienstag, 17. Juli 2018 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Sortenvielfalt retten mit Genuss

Sortenvielfalt retten mit Genuss
Copyright: ProSpecieRara

Freiburg: Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Vielfalt schmeckt“ von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost können im Juli traditionelle Gemüseraritäten aus ökologischem Landbau in ausgewählten Freiburger Cafés und Restaurants als Mittagsgerichte genossen werden.

Vom 05. Juli bis 28. Juli werden ausgewählte Cafés und Restaurants ihren Mittagstisch mit Gerichten anbieten, die aus traditionellen Gemüsesorten aus ökologischem Landbau zubereitet werden. Diese Gemüsesorten sind zu Raritäten geworden sind, weil sie sich weniger für den ertragsorientieren Anbau eignen. Wenn es aber um den Geschmack geht, liegen sie ganz weit vorne.

Vielfalt auf dem Teller

Die rot-weiß geringelte Rote Bete ’Chioggia’, die Tomate ’Ochsenherz’ und die runde Zucchini ’Tondo di Piacenza’ bringen Sortenvielfalt auf den Teller und der Genuss leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Denn traditionelle Sorten und ihre Genetik sind unsere Rückversicherung zur Erhaltung der Ernährungssicherheit. Die Vielfalt der Kulturpflanzen geht seit mehreren Jahrzehnten stark zurück, die Food and Agriculture Organization (FAO) schätzt, dass seit den 1900er Jahren rund 75% der pflanzengenetischen Vielfalt im Agrarsektor verloren gegangen ist. Durch den Genuss der Sorten kann aktiv zu deren Erhalt beigetragen werden, denn was nachgefragt wird, wird angebaut und bleibt somit erhalten.

Termine

05. & 06. Juli: Mittagstisch im Kartoffelhaus, 11:30 – 15:00 Uhr.

Am 05.Juli 14 - 15 Uhr Kurzvorträge & Fragezeit zu Kulturpflanzenvielfalt und ProSpecieRara.
Am 06.Juli 14 - 15 Uhr Kurzvorträge & Fragezeit zum Anbau traditioneller Sorten und Samenfestigkeit mit Otmar Binder vom Lindenbrunnenhof

10. Juli: Mittagstisch im Café Pausenraum, 11:30 –14:00 Uhr

27. & 28. Juli: Mittagessen im Adelhaus, 11:00 – 14:00 Uhr.

Über „Vielfalt schmeckt“

„Vielfalt schmeckt“ ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Ziel ist es, bedrohte traditionelle Gemüsesorten anbauen zu lassen und in Bioläden anzubieten, so dass diese durch Nutzung erhalten bleiben. Einen Kurzfilm zum Projekt mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=KdgftKf1f8k&feature=youtu.be und auf der Homepage von ProSpecieRara Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium
für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Offene Pforte - Blütenpracht und grüne Oasen

Karlsruhes Westen und Osten lockt mit privatem Grün

Einblicke in schöne Privatgärten können Pflanzenfreunde und Blumenliebhaber im Rahmen der offenen Pforte wieder vom 8. bis 29. Juli genießen.

In Mühlburg wartet am Sonntag, 8. Juli, von 11 bis 17 Uhr ein 350 Quadratmeter großer Garten in der Siemensallee 59. Vielfältige Farbnuancen in Rosatönen und ein üppig blühender Seidenbaum warten neben Stauden- und Kräuterbeeten so wie einem Fischteich.

Am Samstag, 14. Juli, können Interessierte von 13 bis 18 Uhr den Garten des Vereins Initial in Wolfartsweier besuchen. Der "soziale Garten" im Gewann Im Brühl präsentiert seinen Schaugarten mit Blumen, einer Kräuterspirale, öffnet sein Gewächshaus und zeigt als besonderen Augen- und Gaumenschmaus seine mehr als 60 Tomatensorten.

In der Tübinger Straße 2 öffnet in Grünwettersbach am Sonntag, 15. Juli, von 13 bis 18 Uhr ein Hanggrundstück seine Grünfläche. Dort fügt sich ein kleines Gewächshaus im viktorianischen Stil in die von Hortensien, Stauden und Sommerblumen geprägte Pflanzung ein.

Ebenfalls am 15. Juli gibt es von 11 bis 17 Uhr im Stadtteil Grünwettersbach (Zur Ziegelhütte 6) eine großzügige Gartenfläche hinter einer alten Scheune zu sehen, die zuvor der Landwirtschaft diente. Gemüsegarten, Blumen und ein Hühnerhaus sorgen für ländlichen Charme, während Spalierobst, Wein und Kletterrosen lockere Akzente setzen.

In Grötzingen lockt am Samstag, 21. Juli, von 14 bis 18 Uhr ein Gemeinschaftsgarten im Wiesenäckerweg 18a. Dieses "Konzept ohne Grenzen" beherbergt alten Baumbestand und Staudenvielfalt.

Am Samstag, 28. Juli (14 bis 18 Uhr), und Sonntag, 29. Juli (11 bis 17 Uhr), öffnet schließlich in der Oststadt die Lachnerstraße 7 ihre Tore. Das 1889 errichtete Anwesen beherbergte die Schlosskellerei und später eine Druckerei, bevor 1992 die Tai-Chi-Schule einzog und den 200 Quadratmeter großen Hinterhof zu einer grünen Oase gestaltete. Bambus, Ginkgo und Mammtbäume, Felsen, Koiteiche und Brunnen zieren den Hof.

Details zu allen Gärten und Terminen gibt es auch online ...

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Verschiedenes 

NABU: Nachhaltigkeit und Fashion gehen zusammen

Tipps für den ökologischen Kleiderschrank

Berlin – Anlässlich der Ethical Fashion Show in Berlin weist der NABU darauf hin, dass jeder Ressourcen bei der Kleidung einsparen kann. Tipps dazu gibt eine neue interaktive Infografik zum Thema nachhaltige Mode auf www.NABU.de/kleidung. „Ökologisch hergestellte Kleidung ist ein Fortschritt, allerdings werden dafür trotzdem noch enorm viele Ressourcen verbraucht: Der Schlüssel liegt darin, weniger Neuware zu produzieren und zu konsumieren und lieber auf gebrauchte Kleidung zu setzen. Die Modeindustrie, Politik, aber auch Konsumenten sind gefordert, verantwortungsvoll mit Textilien umzugehen“, sagt NABU-Ressourcenexpertin Verena Bax.

Im Fast Fashion-Zeitalter wird immer mehr Mode gekauft, nur kurze Zeit genutzt und danach ausrangiert. Alte Textilien können an Sammelcontainer, Kleiderkammern oder lokale soziale Projekte abgegeben werden. „Bei den Altkleidercontainern sollte auf das Label FairWertung oder das bvse-Qualitätssiegel geachtet werden“, empfiehlt Bax. Leider landen laut dem Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden schätzungsweise 19 Prozent der ausrangierten Textilien in der schwarzen Tonne statt in der Sammlung. Andere gehen von bis zu 50 Prozent aus. Altkleider gehören jedoch nur in den Restmüll, wenn sie stark mit Chemikalien verschmutzt sind, zerschlissene Teile kommen auf den Wertstoffhof. Den Preis für jedes neu produzierte Stück und den mit Chemikalien behandelten Textilmüll zahlt die Umwelt.

„Wichtig ist auch, darauf hinzuweisen, dass der Weg der gesammelten alten Textilien nicht so aussieht, wie es sich die Meisten von uns wünschen“, so Bax. Rund die Hälfte der gesammelten Textilien werden laut Vertretern der Branche weiter genutzt. Die andere Hälfte wird zu Putzlappen verarbeitet, als Vlies-, Isolier- und Füllstoffen beispielsweise in der Autoindustrie eingesetzt oder verbrannt. „Eine kaputte Jeans zu recyceln, um danach eine neue Jeans ausschließlich aus recycelten Fasern zu bekommen, ist ökonomisch und technisch bislang schwierig. Um Kleidung hochwertig zu recyceln, muss bereits beim Design angesetzt werden. Ein erster Schritt wären sortenreine und schadstofffreie Textilien“, so Bax.

Für das sogenannte Faser-zu-Faser-Recycling müssen unterschiedliche Materialien aufwändig getrennt werden. Hauptproblem ist aber, dass Neufasern bislang günstiger sind als recycelte Fasern. Der NABU fordert deshalb eine gesetzliche Lösung: die erweiterte Produktverantwortung für Hersteller und Vertreiber. Für die umweltbewussten Konsumenten gilt: Nachhaltiger ist es, seine Kleidung gut zu pflegen und lange zu tragen, bei Bedarf zu reparieren oder Second Hand-Ware zu kaufen.

Tipps
Für ein wenig Abwechslung im Kleiderschrank: Besondere Einzelstücke, aber auch wertvolle Basics findet man in Second-Hand-Läden, auf Flohmärkten oder Kleidertauschparties.
Bei Wollprodukten nach kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) fragen. Baumwolle sollte Bioqualität haben.
Häufig ist eine niedrige Wassersäule für Regenjacken ausreichend, damit Kleidung bei leichten Unternehmungen wetterfest ist.
Wäsche lüften, anstatt sie direkt zu waschen.
Sparsame Waschmittel-Dosierung, niedrige Temperaturen und eine gut gefüllte Waschmaschine helfen, die Umwelt weniger zu belasten.

Eine interaktive Grafik des NABU zeigt, worauf im Bekleidungsgeschäft und zu Hause geachtet werden sollte, damit Kleidung umweltfreundlicher wird und was Modeunternehmen und -geschäfte besser machen können. Weitere Informationen online ...

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Verschiedenes 

NABU-Tipps: Im Urlaub entspannen und das Klima schützen

Heimische Natur entdecken und Stress abbauen

Berlin – Im Urlaub entspannen und dabei das Klima schützen – das lässt sich einrichten – ganz ohne aufwändige Reisevorbereitungen und weite Wege. Der NABU gibt Tipps für ein nachhaltiges Urlaubserlebnis. Wer den eigenen Garten oder Balkon genießt oder die Seen und Berge in der Region, verzichtet ganz nebenbei auf Umweltbelastungen, die durch Fernreisen verursacht werden. Fast immer stehen in der Nähe Wander- oder Radwege zur Verfügung. Gelegenheiten zum Beobachten von Kranichen oder Gegenden mit besonders schönem Sternenhimmel sind oft nur eine Bahnfahrt entfernt. Die NABU-Kooperation „Fahrtziel Natur“ lädt ein, stressfrei mit der Bahn in 23 Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate vom Wattenmeer bis in die Alpen zu reisen. Ob Insektenexkursion, Wolfsausstellung, Fledermausführung oder Ferienlager – unter www.NABU.de/termine finden sich über 1000 Termine allein für die Urlaubszeit.

Ein Besuch beim NABU bietet Gelegenheit, die Vogelwelt an der Nord- und Ostsee, den ökologischen Wert alter Haustierrassen oder die Blütenpracht auf heimischen Orchideenwiesen zu erleben. „In unseren 60 NABU-Naturschutzzentren steht die Natur im Mittelpunkt. Bei einem Ausflug ins Grüne können sie interessante Tiere und Pflanzen entdecken und Menschen treffen, die sich für diese Oasen engagieren. Darüber hinaus bieten in Deutschland zahlreiche Schutzgebiete einen wunderbaren Gegenpol zur Reizüberflutung des Alltags“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Geschützte Flussauen, Moore, ehemalige Militärgebiete oder Bergbaufolgelandschaften dürfen sich fast ohne menschliche Eingriffe entwickeln, daher gibt es auch im Inland jede Menge Wildnis zu entdecken. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen stärkt zudem das Immunsystem. Naturnahe Wälder wirken sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit bei Stress aus und eine Auszeit hilft, sich von den belastenden Alarmreizen einer Stadt, die z. B. vom Straßenverkehr ausgehen, zu erholen.

Auch im Garten und auf dem Balkon muss niemand auf Urlaubsgefühle verzichten. Ein naturnaher Garten kommt ohne Kunstdünger und torfhaltige Blumenerde aus und ist ein hohes Gut – für Menschen, Tiere, Pflanzen und das Klima. Zwischen brummenden Hummeln, singenden Vögeln und duftenden Blüten kommt für viele Menschen Entspannung auf. Hektik ausgeschlossen – mit einem Buch im Liegestuhl oder selbstgemachtem Erdbeerkuchen aus eigener Ernte kann der Urlaub beginnen.

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Verschiedenes 

NABU: Zusammenleben von Wolf und Mensch braucht lösungsorientiertes Management

Miller: Beschluss der Großen Koalition zum Wolfsmanagement überwiegend erfreulich und sachlich

Berlin, 29. Juni – Den gestern im Bundestag beschlossenen Antrag der Großen Koalition zum bundesweiten Wolfsmanagement bewertet der NABU als überwiegend erfreulich und sachlich. „Mit diesem Ansatz folgen die Regierungsparteien endlich dem, was der NABU schon seit Jahren fordert: den wissensbasierten, lösungsorientierten und sachlichen Umgang mit dem Wildtier Wolf“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Insbesondere die Fortführung der Finanzierung des Dokumentations- und Beratungszentrums des Bundes zum Wolf (DBBW), die gestern ebenfalls beschlossen wurde, begrüßt der NABU.

Miller weiter: „Dennoch: Trotz vieler guter Ansätze zum Herdenschutz wird die dringend benötigte Einrichtung eines Herdenschutzkompetenzzentrums in Verantwortung des Bundeslandwirtschaftsministeriums weiterhin vernachlässigt. Mit der Einrichtung einer solchen koordinierenden Institution wären die Voraussetzungen gegeben, alle eingebrachten Fragestellungen und Lösungsvorschläge zum Herdenschutz bundesweit effizient zu bündeln und umzusetzen. Dass die Bundesregierung laut Beschluss dennoch an ihrem aus wissenschaftlicher Sicht völlig unangemessenen Vorhaben festhalten möchte, den Schutzstatus des Wolfes in Europa zum Zweck einer Bestandsregulierung erneut von Brüssel prüfen zu lassen, steht in eklatantem Widerspruch und bleibt ein Wehrmutstropfen der gestrigen Sitzung.“





Veranstaltungen 

Bioland und „Vielfalt schmeckt“-Workshop zu Alten Sorten

Bioland und „Vielfalt schmeckt“-Workshop zu Alten Sorten
Tomaten Verkostung / Foto: Veranstalter

Eichstetten: Mit traditionellen Sorten in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung punkten! Ein Workshop dazu findet am Montag, 09. Juli 2018 statt. Der von den Projektpartnern von „Vielfalt schmeckt“ – ProSpecieRara und Rinklin Naturkost - und Bioland veranstaltete Workshop zeigt die Möglichkeiten und Chancen von Gemüseraritäten in der Gastronomie auf. Von 09:30 bis 16:30 Uhr können Profiköche und Gastronomen Neues über die Vielfalt traditioneller Sorten und ihre Erzeugung erfahren.

Der Einsatz alter, traditioneller Gemüsesorten bietet Köchen und Gastronomen nicht nur die Möglichkeit, besondere, schmackhafte Speisen zu kreieren, sondern auch ein Alleinstellungmerkmal zu entwickeln und durch die Nutzung der Sorten zu deren Erhalt beizutragen. Durch die Verarbeitung von bedrohten Sorten aus ökologischem Landbau kann das individuelle Profil in Richtung Nachhaltigkeit geschärft werden.

Vielfältige Informationen

Im Seminar wird ein Überblick über nachhaltige Verpflegung als Trend in der Profiküche und Hintergrundwissen zu Alten Sorten gegeben. Die TeilnehmerInnen können bei einer Verkostung selbst sinnlich die Besonderheiten alter Sorten aus biologischem Anbau erfahren. Bei der Führung durchs Logistikzentrum von Rinklin Naturkost und der Feldbegehung bei der Pulvermühle können die TeilnehmerInnen Bio-Lebensmittel und Alte Sorten hautnah erleben. Daneben besteht die Möglichkeit des Austauschs untereinander.

Gemeinsam für den Erhalt von Biodiversität

Der Workshop ist die erste gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung von Bioland und dem Projekt „Vielfalt schmeckt“ von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost. Er ist Auftakt zu einer Reihe gemeinsamer Schritte, die Bioland und „Vielfalt schmeckt“ im Rahmen ihrer Kooperation geplant haben. Gemeinsam sind sie aktiv, um die Gesellschaft für den Erhalt traditioneller Gemüsesorten zu sensibilisieren – auf dem Acker und auf dem Teller. Denn der Erhalt der Artenvielfalt ist nicht nur für eine abwechslungsreiche Ernährung wichtig, sondern auch für eine artenreiche Landwirtschaft, zu der jede/r Einzelne beitragen kann. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.vielfaltschmeckt.de.

Anmeldungen

Anmeldung: per Fax 0821-34680-181
Wann? Montag 09. Juli 2018, 09:30 – 16:30 Uhr
Wo? Rinklin Naturkost GmbH, Bruckmatten 18, 79356 Eichstetten; Ortswechsel zu Pulvermühle, 68600 Neuf-Brisach (Frankreich)
Wer? Köche, Caterer, Gastronomen, Verpflegungsverantwortliche, Pressevertreter
Kosten? Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Bewirtung wird eine Pauschale von 30 € brutto erhoben.


Über „Vielfalt schmeckt“

„Vielfalt schmeckt“ ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Ziel ist es, bedrohte traditionelle Gemüsesorten anbauen zu lassen und in Bioläden anzubieten, so dass diese durch Nutzung erhalten bleiben. Einen Kurzfilm zum Projekt mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=KdgftKf1f8k&feature=youtu.be und auf der Homepage von ProSpecieRara Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.

Über Bioland

Bioland ist der führende ökologische Anbauverband in Deutschland und Südtirol mit weit über 7.000 Bauern, Imkern und Winzern. Der Verband ist eine Wertegemeinschaft, die nach den besonders strengen Bioland-Richtlinien arbeitet. Gemeinsam mit Partnern wie Bäckern, Molkereien und Händlern garantieret Bioland Verantwortung und Genuss auf höchstem Niveau. Das schafft Vertrauen und Orientierung für Ihren täglichen Einkauf.

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Verschiedenes 

Nachwuchs bei den Seelöwen im Zoo Karlsruhe

Nachwuchs bei den Seelöwen im Zoo Karlsruhe
Nachwuchs bei den Seelöwen / Foto: Zoo Karlsruhe

Olivia bringt ihr sechstes Jungtier zur Welt

Es gibt Zuwachs bei der Seelöwengruppe im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe: Vor wenigen Tagen wurde die 17-jährige Olivia zum sechsten Mal Mutter. Das Junge kam in einer der Innenboxen der Seelöwenanlage zur Welt, wo es zusammen mit der Mutter vorerst auch bleibt. So hat die in der Aufzucht sehr erfahrene und erfolgreiche Olivia Ruhe. Derzeit steht noch nicht fest, ob das Kleine ein Weibchen oder Männchen ist.

"Sie kümmert sich sehr routiniert um ihren Nachwuchs, verteidigt es auch gegenüber uns Tierpflegern. So soll es auch sein", stellt Tierpfleger Thomas Ramm fest. "In wenigen Tagen gewöhnen wir das Jungtier im Backstage-Bereich in einem kleinen Becken ans Wasser. Erst danach wird das Kleine dann zur Gruppe kommen und somit auch für die Besucher sichtbar sein", berichtet Ramm.

Kalifornische Seelöwen sind bei der Geburt nur wenig schwerer als fünf Kilogramm und keine 70 Zentimeter lang. Olivia säugt ihr Junges gut. Innerhalb eines Monats wird es sein Gewicht schon verdoppelt haben. "Jedes Tier hat jedoch seine Eigenheiten. Unser jetziger Nachwuchs ist eher ein ruhiger, kleiner Seelöwe, der viel schläft", erzählt Ramm. Vater des Kleinen ist Seelöwenbulle Stevie, der mit Olivia, Iris, Chicca und Ilana in Karlsruhe lebt.

Der Karlsruher Zoo ist seit Jahren erfolgreich in der Zucht von Seelöwen. Erst im vergangenen Jahr kam Fiona auf die Welt. Ältestes Tier in der Gruppe ist Iris mit 31 Jahren, was ein enormes Alter für Seelöwen bedeutet. Sie frisst jedoch regelmäßig und gut, ist aber fast blind. In ihren Bewegungen ist sie mittlerweile eingeschränkt, wechselt aber noch selbstständig zwischen Land- und Wasserteil, wo sie sich gerne treiben lässt. Der Zustand des Tieres wird von der Tierärztin sowie den Tierpflegern genau beobachtet. Solange es ihr dem Alter entsprechend gut geht, darf Iris ihren Lebensabend im Zoo verbringen.

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Verschiedenes 

Ein Hauch vom Okavango-Delta in Freiburg

Wasserbüffel werden künftig im Naturschutzgebiet Rieselfeld weiden

Gemeinsames Projekt von Stadt, Regierungspräsidium und NABU, um biologische Vielfalt zu fördern

Ein Hauch vom Okavango-Delta weht in Freiburg, denn künftig werden Wasserbüffel im Naturschutzgebiet Rieselfeld weiden. Auf einer rund sechs Hektar großen Fläche soll eine achtköpfige Büffelherde dazu beitragen, die Vielfalt der Arten im Naturschutzgebiet (NSG) Rieselfeld weiter zu erhöhen. Dieses neue Projekt haben die Stadt Freiburg, das Regierungspräsidium und der NABU gemeinsam auf den Weg gebracht.

Im Zuge der jüngsten Erkenntnisse zum dramatischen Rückgang von Insekten- und Vogelarten will die Stadt Freiburg ihre Anstrengungen für mehr biologische Vielfalt intensiveren. Dazu hat die Stadtverwaltung aktuell unter Federführung des Umweltschutzamts eine Vorlage mit neuen Zielen und Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in die gemeinderätlichen Gremien eingebracht.

Ein Baustein dieser Vorlage ist die weitere Aufwertung von den bestehenden Freiburger Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Auch extensive Beweidungen, also die Haltung von Weidetieren auf großer Fläche und in geringer Intensität, soll mehr gefördert werden.

Das NSG Rieselfeld ist aufgrund seiner hohen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz nicht nur seit 1995 als Naturschutzgebiet, sondern auch in den 2000er Jahren als Natura 2000-Gebiet der Europäischen Union ausgewiesen
worden. Für das Natura 2000-Gebiet hat das Regierungspräsidium Freiburg aktuell einen Managementplan erarbeitet, der unter anderem auch die extensive Beweidung zum Erhalt und Entwicklung der geschützten Arten und Lebensräume vorsieht.

1889 wurde das Rieselfeld durch die Stadt Freiburg eingerichtet, um die Abwässer aus der Stadt dorthin zu leiten und zu reinigen. Auf Grund dieser Wasser- und Nährstoffzufuhr und den dazu notwendigen Strukturen, wie Fließgewässer, Dämme oder Obstbäume, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine außergewöhnliche Artenvielfalt, vor allem bei den Vögeln und Insektenarten. Jedes Jahr werden beispielsweise über 100 verschiedene Vogelarten gezählt, außerdem sind über 25 Libellenarten und über 95 Laufkäferarten im Gebiet bekannt.

Nach wie vor werden einige Flächen im NSG, so genannten Polderflächen, mit sauberem Oberflächenwasser aus dem Neunaugenbach verrieselt, um die seltenen Lebensräumen von Wat- und Wasservögeln zu erhalten. Diese Flutungen haben aber den Nachteil, dass diese Flächen oft erst spät oder gar nicht gemäht werden können. So wurde vor rund einem Jahr von allen Beteiligten die gemeinsame Idee geboren, diese zeitweise überfluteten Flächen mit Wasserbüffeln zu beweiden.

Wasserbüffel kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum und haben als gutmütige Nutztiere aber auch eine lange Tradition in Europa. Die Tiere kommen mit feuchten Bedingungen gut zurecht, gehen gerne ins Wasser und können das eher energiearme Futterpflanzenangebot problemlos nutzen. Um die Haltung der Tiere – vier Kühe mit jeweils einem Kalb - kümmert sich im Projekt der Landwirt und Metzgereibetrieb Reichenbach, der auch schon die übrigen Weiden und Wiesen im NSG Rieselfeld ökologisch und nach den Vorgaben des Naturschutzes bewirtschaftet. Die Stadt übernahm die Koordination und die Vorarbeiten für die Einrichtung der Weide, das Regierungspräsidium, zuständig für Naturschutzgebiete, organisierte und finanzierte den Bau des Zaunes.

„Ich bin sehr beeindruckt, wie die zahlreichen Beteiligten aus Verwaltung, Naturschutz und Landwirtschaft an einem Strang gezogen und ein so komplexes Naturschutzprojekt in sehr kurzer Zeit realisiert haben“, freut sich Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und bedankt sich bei den Vertreterinnen und Vertretern des Umweltschutzamts, des Mundenhofs, des Regierungspräsidiums, des NABU und bei dem Landwirt.


Die Wasserbüffel werden auf der Weide künftig durch das Suhlen, ihren Trittspuren im Gelände oder durch unterschiedliche abgefressene Pflanzen die Lebensraum- und Artenvielfalt im Rieselfeld erhöhen. Besonders einige Feldvögel, wie der seltene Kiebitz, aber auch Insekten, wie beispielsweise die auf den Dung der Tiere angewiesenen Laufkäferarten, werden von der extensiven Beweidung profitieren.

„Da wir mit diesem Projekt in der Stadt Freiburg Neuland betreten, wollen wir natürlich auch wissen, wie sich die Fläche unter dem Einfluss der Wasserbüffel entwickelt“, macht Harald Schaich vom Umweltschutzamt deutlich. Deswegen haben Stadt und Regierungspräsidium gemeinsam eine kontinuierliche wissenschaftliche Untersuchung von Vegetation, Strukturen und Fauna konzipiert und beauftragt. Dabei kommen neben Kartierungen und der Aufnahme von Arten sogar Drohnen regelmäßig zum Einsatz. Der NABU übernimmt dabei die Beobachtung der Vogelwelt auf der Weidefläche.

Natürlich sollen sich die Tiere nun erstmal in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können. „Besucherinnen und Besucher sollen nicht zu nah an den Zaun kommen oder die Wasserbüffel füttern“, bittet Malte Bickel vom Regierungspräsidium. Mit diesem neuen Projekt gewinnt das NSG Rieselfeld weiter an naturschutzfachlicher Wertigkeit, allerdings sind auch ganz neue Landschaftseindrücke zu bewundern: Wenn die Wasserbüffel im Abendlicht von Vogelscharen umschwärmt werden, fühlt man sich tatsächlich an wilde Naturlandschaften, wie das Okavango-Delta in Botswana erinnert.







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