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Veranstaltungen 

NABU eröffnet Fotoausstellung "Naturschätze des Westkaukasus"

im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin

NABU und Zapovednik Kavkazskij seit 25 Jahren gemeinsam für den Naturschutz im Westkaukasus aktiv

Berlin – Nach 25 Jahren aktivem Naturschutz im Westkaukasus, stellt der NABU in Zusammenarbeit mit dem Zapovednik Kavkazskij das Weltnaturerbe im Süden Russlands in einer Bilderausstellung vor. Die Wanderausstellung „Naturschätze des Westkaukasus“ stellt eine fotografische Reise dar und präsentiert all die Naturschätze, die die Region zu bieten hat: unberührte Hochgebirgslandschaften, alpine Pflanzen und viele zum Teil endemische Tierarten. Ab dem 20. September wird die Ausstellung erstmals im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin zu sehen sein.

Der Westkaukasus ist ein kleiner Teil des Großen Kaukasus, einer einzigartigen, weitestgehend unbeeinflusst gebliebenen Hochgebirgslandschaft Europas und Westasiens. Der NABU ist seit 1993 in der Region aktiv und initiierte maßgeblich, dass der Westkaukasus in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Die Fotoausstellung rückt mit einmaligen Aufnahmen die Schönheit und Besonderheit der Natur in der Region in den Mittelpunkt. Die Künstler der Ausstellung sind die Naturfotografen Dmitry Andreev, Alexey Bibin, Alexander Perevozov und Sergei Trepet, deren Arbeiten schon vielfach publiziert und prämiert wurden.

Die NABU-Ausstellung ist noch bis zum 7. Oktober im Russischen Haus zu sehen und zieht dann ab dem 10. Oktober weiter in die Beroliner Galerie im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.








Veranstaltungen 

NABU ruft zum Küstenputztag auf

NABU ruft zum Küstenputztag auf
Küstenputztag / Foto: NABU/ Felix Paulin

Am 15. September ist International Coastal Cleanup Day
Miller: Abfall darf gar nicht erst ins Meer gelangen

Berlin – Am 15. September treffen sich weltweit Freiwillige, um ein Zeichen für den Meeres- und Gewässerschutz zu setzen. Anlässlich des seit 32 Jahren stattfindenden International Coastal Cleanup Day reinigen Aktive von NABU und NAJU deutschlandweit von Mitte September bis Anfang Oktober Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee, aber ebenso Ufer von Seen und Flüssen von gefährlichen Abfällen. Im vergangenen Jahr sammelten die NABU-Aktiven mehr als 2.250 Kilogramm Müll.

Weltweit sorgen sich Menschen um die Vermüllung der Meere, so startete erst am vergangenen Wochenende das Projekt „The Ocean Cleanup“, um großflächig Plastikmüll aus dem Pazifik zu entfernen. Zehn Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen Jahr für Jahr weltweit vom Land ins Meer. Millionen Tiere sterben einen qualvollen Tod, wenn sie Tüten, Verpackungen oder Feuerzeuge mit ihrer natürlichen Nahrung verwechseln oder sich am Müll strangulieren. Mikroplastik durchdringt heute die marinen Nahrungsnetze, das volle Ausmaß der Folgen für den Menschen und Umwelt ist noch ungeklärt.

Längst ist das Problem auch in Deutschland angekommen, an den Stränden der Nordsee liegen durchschnittlich 389 Müllteile pro 100 Meter. Der NABU begrüßt deshalb die Initiative der EU Kommission durch die Eiwegplastikinitiative einzelne Produktgruppen zu verbieten, die nachweislichen Schaden in der Natur verursachen. So verbraucht Deutschland im Jahr rund 107.000 Tonnen Plastik-Einweggeschirr.

Wichtiger Bestandteil des NABU-Projektes „Meere ohne Plastik“ sind koordinierte Aufräumaktionen an Gewässern. Dabei wird der NABU von Hunderten von Ehrenamtlichen unterstützt, die sich für die Natur einsetzen. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der Abfall darf aber gar nicht erst ins Meer gelangen, dafür brauchen wir mehr Vorsorge und wirksame politische Rahmenbedingungen. Plastik muss anders als bisher eingesetzt werden, und zwar für Produkte, die langlebig, wiederverwendbar, reparierbar und recyclingfähig sind. Mehrwegsysteme müssen gefördert, Einwegprodukte hingegen mit einem höheren Steuersatz belegt und somit teurer werden.“

Seit 2016 betreibt der NABU gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher, dem Deutschen Seglerverband und dem Deutschen Kanu-Verband die Internet-Plattform www.gewässerretter.de . Dort können Aktionen geplant und beworben werden. Sie informiert, wo Müll beseitigt wurde und zeigt, wie jeder selbst dazu beitragen kann, das Müllaufkommen zu reduzieren.

Die NAJU, der Kinder- und Jugendverband im NABU, ist mit ihrer Kampagne „Trashbusters“ auch aktiv. Zum Internationalen Coastal Cleanup Day starten eigene Sammelaktionen in ganz Deutschland, um Strände, Küsten und Gewässer vom (Plastik-)Müll zu befreien.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vorträge rund um Umwelt, Natur und Tiere im Zoo

Veranstaltungen im Vortragsraum des Exotenhauses / Kooperation zwischen Zoo und KIT

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Herbst-Winter-Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Umwelt, Natur und Tiere an. An sechs Terminen werden den Besucherinnen und Besuchern bis Februar unterschiedliche Bereiche in kurzweiligen Präsentationen näher gebracht.

Die Reihe startet am Donnerstag, 20. September, mit dem Vortrag "Hitze in der Stadt: Befragung zu subjektiver Hitzebelastung in Karlsruhe – was können wir daraus für die Klimawandelanpassung lernen?" von Dr. Tina Kunz-Plapp vom KIT-Zentrum Klima und Umwelt. Zootierärztin Julia Heckmann gibt am 25. Oktober unter dem Titel "Wenn der Elefant Ohrenschmerzen hat – die Herausforderungen einer Zootierärztin" Einblick in ihre ganz besondere Arbeit im Zoo Karlsruhe. "Die Zecke, unser ungeliebter Wegbegleiter – Wissenswertes und Erstaunliches" heißt der Vortrag von Dr. Denise Böhnke (KIT-Institut für Regionalstudien) am 29. November. Zoo-Kuratorin Claudia Vollhardt spricht am 13. Dezember über "Tierverhalten und Tiertraining – aus der etwas anderen Arbeit einer Zoo-Kuratorin".

Im neuen Jahr nimmt sich Prof. Dr. Christoph Syldatk vom KIT-Institut für Technische Biologie am 17. Januar des Themas "Plastikbauer – Plastikfresser" an und am 21. Februar beschließt Orang-Utan Experte Willie Smits die Reihe mit "Rettet unsere Vettern – die Rettungsstation für Orang-Utans in Borneo".

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

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Veranstaltungen 

Karlsruher Zoo veranstaltet am Sonntag Artenschutztag

Karlsruher Zoo veranstaltet am Sonntag Artenschutztag
Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm / Foto: Zoo Karlsruhe/Ti

Artenschutzstiftung, Zoo und Partner präsentieren Projekte

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe steht am kommenden Sonntag, 9. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Artenschutztag sehr erfolgreich im Zoo ausgerichtet, auch in diesem Jahr sind verteilt über das gesamte Gelände Stände zur Artenschutzthematik zu finden.

"Für uns als Zoo ist es besonders wichtig, die Zoogäste zu sensibilisieren. Sie sollen bei ihrem Besuch neben der Freizeiterholung auch die Thematik Artenschutz nähergebracht bekommen. Das ist eines der zentralen Anliegen der Zoologischen Gärten", betont Dr. Clemens Becker, stellvertretender Zoodirektor und Kurator Artenschutz. "Artenschutz ist für uns das Leitthema, das stellen wir in der gesamten Bandbreite von lokal bis global dar und wollen damit Impulse setzen", ergänzt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Mehr Institutionen als 2017

Insgesamt 25 Institutionen – und damit zehn mehr als im vergangenen Jahr – beteiligen sich am Artenschutztag im Zoo Karlsruhe. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucher an zahlreichen Ständen informieren. Der Zoo selbst wird dabei die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe mit dem Thema Biodiversität in den Mittelpunkt rücken. Zudem wird gezeigt, wie sich der Zoo in Sachen Artenschutz engagiert: gezielte und europaweit koordinierte Zuchtprogramme, Wiederansiedlungsprojekte etwa von Przewalski-Pferd und Säbelantilope. Bei beiden Programmen ist der Zoo Karlsruhe beteiligt. Weitere Themen sind nachhaltiges, umweltfreundliches Handeln zum Schutz der Biotope bedrohter Arten, zum Schutz der Arten selbst, etwa durch nachhaltige Fischerei. Bienenschutz wird ebenso erläutert – für entsprechende Spenden an die Artenschutzstiftung gibt es auch kleine Gläschen mit Honig von den zooeigenen Bienen.

Unter den Teilnehmern, die sich am Artenschutztag mit einem Stand präsentieren, sind langjährige Förderer wie die Zoofreunde Karlsruhe, die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins, das Liegenschaftsamt oder der enge Partner des Zoos, die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK). Dort wird über Energiesparmaßnahmen und Klimawandel informiert.

Geschützte Flora und Fauna im Mittelpunkt

Die Zoofreunde zeigen auf, wie mit Hilfe von Patenschaften für Tiere und Bäume der Artenschutz gestärkt werden kann. Über nachhaltiges Umgehen mit Müll informiert das Amt für Abfallwirtschaft an einem Stand. Das Gartenbauamt bringt das Thema naturnahe Grünflächen als Stätten hoher Biodiversität näher. Artenkenntnis und Artenschutz im Wald rund um Karlsruhe wird vom Forstamt und der Waldpädagogik präsentiert. Das Umweltamt stellt die geschützte Flora und Fauna in den Mittelpunkt.
Der Jägerverein gibt Einblicke in die heimische Natur. Das KIT-Schülerlabor ist ebenso mit einem Stand vertreten wie der Amphibienschutz in Untergrombach und Grötzingen.

Auch mit dabei sind die Karlsruher Hobby-Imker, eine Ausstellung von Heidi Lots über die Vögel Südamerikas, das Botanische Institut am KIT, der Wildtierbeauftragte der Stadt Karlsruhe, das Naturschutzzentrum Rappenwörth sowie das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
Für die jungen Besucher ist eine besondere Aktion geplant. Es gibt direkt an den Kassen kostenlose Sammelhefte, an den einzelnen Ständen bekommen die Kinder die zugehörigen Klebebilder. Spielerisch können die Kinder so die Stände des Artenschutztags entdecken. "Die Wissensvermittlung und das aktive Management zum Thema Artenschutz können an diesem Tag von uns und unseren Partnern im Rahmen eines Zoobesuchs gezeigt werden", berichtet Becker. Die Veranstaltung ist im Rahmen des üblichen Zooeintritts für die Besucher kostenfrei.

zum Bild oben:
Säbelantilopen wurden in der Natur ausgerottet. Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm und Maßnahmen zur Wiederansiedelung / Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

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Verschiedenes 

NABU-Zahl des Monats: 8881 Usutu-Verdachtsfälle

Virus tötet mehr Vögel als je zuvor

Berlin – Dem NABU wurden allein in diesem Jahr bereits 8881 Fälle von erkrankten oder toten Vögeln gemeldet, die mutmaßlich von einer Infektion mit dem Usutu-Virus betroffen sind. Es ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr in Deutschland mehr Vögel vom Usutu-Virus betroffen sind als je zuvor. Meist sind Amseln von dem Erreger befallen, in geringen Zahlen aber auch andere Arten wie Singdrosseln, Meisen oder Finken. Das von Mücken auf Vögel übertragene ursprünglich südafrikanische Usutu-Virus tritt seit 2010 in Süd-West-Deutschland auf und breitet sich seitdem immer weiter nach Norden aus. Wo das Virus neu auftritt, kommt es vor allem bei Amseln zu Massensterben. In diesem Jahr ist davon vor allem der Norden Deutschlands betroffen. Über ein Viertel aller Meldungen kommt aus Niedersachsen, viele weitere aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen.

Usutu-Infektionen treten vor allem im Spätsommer im August und September auf. Ein Rückgang der Meldungen verendeter Vögel ist derzeit noch nicht zu beobachten. Pro Tag gehen beim NABU weiterhin etwa 400 Verdachtsmeldungen ein. Um Ausbreitung, und Verlauf dieser neuen Vogelkrankheit zu erfassen und ihre Auswirkungen auf die Bestände unserer Vögel zu untersuchen, bittet der NABU um Meldungen kranker oder an Krankheit gestorbener Vögel unter www.nabu.de/usutu-melden – und, wenn möglich – zusätzlich um die Einsendung frischer toter Kadaver an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg.

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Verschiedenes 

Karlsruhe ist weiterhin "Fairtrade-Stadt"

Auszeichnung zum vierten Mal in Folge

Bereits zum vierten Mal hat Karlsruhe die Auszeichnung "Faitrade-Stadt" erhalten. Bürgermeister Klaus Stapf freut sich über die erneute Verlängerung des Titels: "Diese Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung der Eine-Welt-Arbeit und der Unterstützung des fairen Handels in Karlsruhe. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Karlsruhe dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns auch weiterhin mit viel Engagement dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern."

So feiert 2018 die Faire Woche in Karlsruhe ihr zehnjähriges Bestehen und startet im Jubiläumsjahr mit einem besonderen Highlight unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Klaus Stapf. Am Samstag, 15. September, findet für Freunde des Fairen Handels sowie alle Interessierten ein bunter Faire-Woche-Markt bei der Kirche St. Stephan statt. Von 10 bis 14 Uhr stellen dort Eine-Welt-Gruppen sich und ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Mitmachaktionen, Verköstigungen, Live-Musik und ein Kinderkarussell laden Groß und Klein zum Feiern und Verweilen ein. Das Gesamtprogramm der Fairen Woche 2018 ist jetzt bereits an vielen Stellen in der Stadt erhältlich, beispielsweise im Weltladen am Kronenplatz, in den Rathäusern, der Schauburg oder in der Stadtbibliothek, aber auch digital unter www.karlsruhe.de/fair.

"Fairtrade-Stadt" seit 2010

2010 erhielt die Stadt Karlsruhe die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel erstmalig vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V., der in Deutschland für die Organisation der internationalen Fairtrade-Towns-Kampagne verantwortlich ist. TransFair e.V. überprüft auch die Einhaltung der Kriterien, die eine Kommune zum Erhalt des Titels "Fairtrade-Stadt" nachweislich erfüllen muss.

Ein Kriterium ist, dass die Stadtverwaltung und der Gemeinderat die Absicht zur Unterstützung des fairen Handels mit einem Ratsbeschluss festhalten. Das ist in Karlsruhe bereits 2007 geschehen, indem man sich für ein generelles Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit bei der städtischen Beschaffung aussprach. 2010 folgte ein weiterer Ratsbeschluss zur schrittweisen Umsetzung einer umweltfreundlichen und fairen Beschaffung und zur Unterstützung der Akteure des Fairen Handels in der Stadt. Diese beiden Beschlüsse bildeten die Grundlage für die spätere Bewerbung.

Weitere Vorgaben sind die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Entwicklung und Koordination verschiedener Fairhandels-Projekte, ein zunehmendes Angebot an fair gehandelten Produkte in Geschäften und gastronomischen Betrieben, vielseitige Bildungsarbeit und die Berichte der lokalen Medien über die Aktivitäten zum Fairen Handel in Karlsruhe.

Viele erfolgreiche Projekte

Das Engagement in Fairtrade-Städten ist vielfältig: In Karlsruhe findet man die Programmangebote der alljährlich stattfindenden Fairen Woche an zahlreichen Orten im Stadtgebiet, ferner einen digitalen nachhaltigen Einkaufsführer auf der Website der Lokalen Agenda 21 sowie ein buntes Angebot zur Unterstützung der Bildungsarbeit, um nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren zu nennen.

"Wir verstehen die bestätigte Fairtrade-Stadt-Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement", erklärt Bürgermeister Klaus Stapf begeistert. Geplant sind ein Anstieg der zu beschaffenden nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen für die städtische Verwaltung, weitere Kooperationen mit dem Karlsruher Einzelhandel und der Gastronomie sowie Begleitprogramme zur Unterstützung der Aktivitäten an unseren Schulen, beispielsweise im Fairtrade-School-Projekt und/ oder deren Würdigung im Karlsruher Nachhaltigkeitswettbewerb "Grüne Pyramide".

Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet der Stadt Karlsruhe auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto "global denken, lokal handeln" leistet die Stadt mit ihrem Engagement - gemeinsam mit vielen anderen Kommunen weltweit - einen wichtigen Beitrag für eine global nachhaltige Entwicklung. Zudem hat der Gemeinderat 2016 mit seinem Bekenntnis zur Resolution "2030 - Agenda für Nachhaltige Entwicklung" die Bereitschaft der Stadt Karlsruhe signalisiert, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört neben Maßnahmen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit auch die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements sowie der Einkauf nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen.

Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns-Kampagne finden Sie unter www.karlsruhe.de/fair und www.fairtrade-towns.de.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Magazin September 2018

ÖKO-TEST Magazin September 2018

Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 30. August 2018 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,90 Euro.

Aus dem Inhalt

Test: Äpfel
Die meisten Äpfel im Supermarktregal stammen aus Deutschland, Chile oder Neuseeland. ÖKO-TEST wollte wissen: Wie steht es um ihre Belastung mit Spritzgiften? Und wie um ihre Klimabilanz?

Test: Popcorn
Zwei Produkte sind stark mit Tropanalkaloiden belastet. Das sind pflanzliche Giftstoffe, die bereits in kleinsten Mengen die Herzfrequenz und das zentrale Nervensystem beeinträchtigen können. Die Knuspersnacks der drei großen Kinoketten sind in Ordnung.

Test: Blondierungen
ÖKO-TEST sieht rot. Die Blondierungen strotzen vor bedenklichen Inhaltsstoffen. In sechs stecken etwa aromatische Amine. Das sind Färbesubstanzen, die teilweise zu schweren Allergien führen können.

Test: Gummistiefel für Kinder
Die Schadstoffliste ist lang: PAK etwa, die teilweise als krebsverdächtig eingestuft sind, Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken, und, und, und. Immerhin gibt es dieses Mal ein Model mit dem Testurteil „befriedigend“.

Test: Luftentfeuchter
Ist die Luft zu feucht, droht Schimmel. Hilft selbst das Lüften nicht, springen Luftentfeuchter ein. Wir wollten wissen, wie effizient diese Geräte sind, also mit wie viel Energie sie wie viel Feuchtigkeit aus der Luft ziehen. Ein Schadstofflabor hat zudem geprüft, ob sie umweltschädliche oder gesundheitsbedenkliche Materialien enthalten. Es zeigte sich, dass sich die Geräte in punkto Effizienz und Ausstattung erheblich unterscheiden.

Test: Mittel gegen Gedächtnisstörungen
Helfen Mittel mit Ginkgo, Ginseng- oder Taigawurzeln gegen Vergesslichkeit und nachlassende Konzentration? Das kann man vergessen. Nur ein Arzneimittel schneidet mit „gut“ ab. Es enthält einen Extrakt, dem aktuelle Studien eine signifikante Verbesserung der kognitiven Defizite bescheinigen.

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Dieses Mal im Heft: Wenn Eltern alt werden

Ausländische Pflegekräfte
Häufig betreuen Frauen aus Osteuropa in Deutschland alte Menschen. Die einen brauchen das Geld, die anderen Hilfe. Vieles läuft illegal und unter der Hand, aber anders geht es wohl kaum noch.

Gemeinsam wohnen
Unter einem Dach, aber mit eigenem privaten Wohnbereich: Gemeinschaftliches Wohnen bietet gerade für Senioren Vorteile. Viele Probleme lassen sich in den Griff kriegen, wenn man gut plant und sich selbst richtig einschätzt.

Altersvorsorge auf der Resterampe?
Mit der Generali Leben wird der erste große Lebensversicherer in Deutschland an eine Abwicklungsplattform verkauft. In Großbritannien haben solche Firmen vorgemacht, wie das geht – nicht immer zum Vorteil für die Kunden. ÖKO-TEST zeigt die Chancen und Risiken auf und was Kunden machen können.

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Und außerdem:

Alte Apfelsorten
Sie sterben langsam aus: Von den mehr als 8.000 Apfelsorten, die es einmal in Deutschland gab, sind nur rund 2.500 geblieben. Viele davon sind gefährdet. Auch weil der Handel nur eine gute Handvoll Sorten verkauft. Pomologen und Forscher kämpfen um den Erhalt der alten Sorten.





Verschiedenes 

NABU belebt Moor am Ewigen Meer wieder

Intakte Moore schützen das Klima und dienen als Wasserspeicher bei Dürre und Hitze

Berlin/Aurich – Der Schutz der Moore als bedeutender Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten hat eine über 100-jährige Tradition im NABU. Aufbauend auf die Jahrzehnte lange Erfahrung bei der Sicherung der vielfältigen Ökosystemdienstleistungen hat der NABU sein Engagement in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. Mit der Wiedervernässung von Moorflächen am Ewigen Meer bei Aurich ist der NABU einen wichtigen Schritt bei seinen Moorschutz-Projekten vorangekommen. Nach fünf Jahren Vorbereitung hat die Wiedervernässung von Moorflächen am Ewigen Meer in Ostfriesland begonnen.

„Die Bundesregierung muss die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Moorschutzstrategie zügig voranbringen. Die Renaturierung von Mooren verringert den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen und hilft, die Klimaschutzziele zu erreichen. Durch den gesteigerten Wasserrückhalt können auch die Auswirkungen von Extremwetterereignissen wie die diesjährige Trockenheit lokal abgemildert werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Donnerstag anlässlich der aktuellen Wiedervernässungsarbeiten am Ewigen Meer bei Aurich. Angesichts der globalen Erderwärmung müsse der Moorschutz deutlich stärker in den Fokus rücken.

Ziel des gemeinsam mit dem NABU Aurich und der Stiftung Naturschutz Ostfriesland entwickelten Projektes ist die Wiederherstellung von Hochmoorlebensräumen im Randbereich des Naturschutzgebietes „Ewiges Meer und Umgebung“. Dieses ist auch als Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen und somit Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU: „Nicht nur für die Artenvielfalt in Niedersachsen, sondern auch für den Klimaschutz bringt dieses Projekt viel. Wir haben berechnen lassen, dass pro Jahr über 700 Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase aus den Eigentumsflächen des NABU Niedersachsen und der Stadt Aurich entweichen und mit dazu beitragen, das Klima weiter aufzuheizen. Es war schon immer unser Wunsch, diese Flächen vernässen zu können. Dazu mussten aber erst die Flächen so arrondiert werden, dass Anlieger den Maßnahmen zustimmen. Insbesondere Niedersachsen als moorreichstes Bundesland trägt hier eine besondere Verantwortung. Rund 12 Prozent der Gesamtemissionen Niedersachsens werden durch entwässerte und genutzte Moore verursacht. Wir sind gerne bereit uns weiterhin im Moorschutz in Niedersachsen zu engagieren, benötigen hier künftig aber auch mehr Unterstützung der Landesregierung.“

Seit vielen Jahren engagiert sich der NABU Aurich für die Moore am Ewigen Meer. So konnten durch seine Arbeit mehr als 50 Hektar Moorflächen dauerhaft für den Naturschutz gesichert werden. Seit 2012 wurden die Planungen mit der Unterstützung des Deutschen Moorschutzfonds des NABU Bundesverbandes intensiv vorangetrieben, um diese und weitere Moorflächen wieder zu vernässen. Bis zum Abschluss der Arbeiten wird der NABU über 500.000 Euro in das Projekt am Ewigen Meer investiert haben.

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