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Verschiedenes 

Aufrüstung stoppen!

Aufrüstung stoppen!
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Keine 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär !

Mit zunehmendem Ärger verfolgen wir gerade die gut organisierte Aufrüstungsdebatte im Bundestag und in den Medien. Die Bewahrung des Friedens ist eine der zentralen Aufgaben der Menschheit und eine satzungsgemäße Aufgabe des BUND am Oberrhein. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr PolitikerInnen dem Druck des amerikanischen Rüstungslobbyisten Trump folgen und Deutschland massiv aufrüsten wollen. Der Rüstungsanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland liegt zur Zeit bei 1,2 Prozent – bis zum Jahr 2020 soll der Verteidigungsetat weiter steigen und die gut gemachten PR-Kampagnen für mehr Aufrüstung laufen (fast) unwidersprochen.

Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, müsste Deutschland insgesamt mehr als 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär ausgeben. Es passt in die zeitgemäßen Durchsetzungsstrategien, dass Parteien und Rüstungslobby lieber von 2% reden, als von jährlich zusätzlichen über 25 Milliarden Euro (25.000.000.000). Dieses Geld sollte für dringend benötigte soziale- und Umweltprojekte und nicht für die Rüstung ausgegeben werden. Eine solche Haltung erwarten wir gerade auch von der Regierungspartei SPD.

Die Rüstungsausgaben aller 29 Nato-Staaten beliefen sich im Jahr 2017 auf rund 900 Milliarden Dollar – das waren 52 Prozent der Ausgaben weltweit. Russland rüstet (auch wegen der Krise) ab und gibt 66 Milliarden Dollar für Rüstungszwecke aus, schreibt „Die Welt“, die, ähnlich wie der BUND ziemlich unverdächtig ist, zu den Putin-Verstehern zu gehören...

Die aktuelle, unglaublich gut organisierte Aufrüstungskampagne setzt ganz stark auf das Argument der "armen unterfinanzierten Bundeswehr". Da werden nicht tauchende U-Boote und nicht flugbereite Hubschrauber und Eurofighter aufgelistet. Die Truppe jammert und die Rüstungs-Lobbyisten in den Parteien verstärken den veröffentlichten Eindruck.

Doch der aktuelle Zustand der Bundeswehr hat weniger mit zu wenig Geld, als mit Verschwendung, misslungenen Rüstungsprojekten und einer altbackenen Bürokratie zu tun, die an die Bürokratie der ehemaligen DDR erinnert. Schon seit Franz Josef Strauß und dem Starfighter wird die Bundeswehr von Lieferfirmen und Lobbyisten über den Tisch gezogen Die Medien berichteten noch vor wenigen Jahren intensiv über die Verschwendungswirtschaft bei der Truppe. Heute wird der Grund für die selbst erzeugte Mangelwirtschaft nicht mehr öffentlich diskutiert und erstaunlich und erschreckend einheitlich der vorgeschobene Geldmangel als Grund für die Probleme genannt.

Wir sollten unsere Steuergelder für Dinge ausgeben, die den Menschen, der Umwelt und dem Land nutzen.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

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Veranstaltungen 

NABU: Vatertag bis Muttertag mit Vögeln verbringen

NABU: Vatertag bis Muttertag mit Vögeln verbringen
Haussperling / Foto: NABU/Fotonatur

NABU, NAJU und LBV laden vom 10. bis 13. Mai zur 14. "Stunde der Gartenvögel"

Berlin – Sag mir, wo die Vögel sind: Der NABU ruft gemeinsam mit seiner Jugendorganisation NAJU und seinem bayerischen Partner LBV zur diesjährigen deutschlandweiten Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt.

„Am langen Wochenende von Christi Himmelfahrt bis zum Sonntag haben Vogelfreunde diesmal einen Tag mehr Zeit für die Zählung“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wir wünschen uns, dass möglichst viele Menschen mitmachen, denn umso aussagekräftiger werden die Ergebnisse.“

Der NABU blickt inzwischen auf 13 Jahre „Stunde der Gartenvögel“ zurück. „Die umfangreichen seit 2005 gesammelten Daten ermöglichen uns solide Aussagen über Zu- und Abnahmen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Über den Zeitraum zeigten sich bei den häufigsten Vögeln des Siedlungsraums bei 20 Arten eine Zunahme, bei 17 Arten abnehmende Zahlen und bei weiteren 20 Arten keine Tendenz in die eine oder andere Richtung. Auch hat sich die Gesamtzahl der Vögel im Siedlungsraum seit 2005 nur wenig verändert – auch wenn es in einzelnen Jahren Schwankungen gibt. „Damit hebt sich die Entwicklung in Gärten und Parks erfreulicherweise deutlich von den drastisch schwindenden Vogelbeständen unserer Wiesen und Felder ab, die einen Großteil der Fläche Deutschlands ausmachen“, so Lachmann.

Im vergangenen Jahr hatten fast 61.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und aus über 40.000 Gärten insgesamt über 1,4 Millionen Vögel gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“, handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert die Teilnahme: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 21. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (7. bis 11. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes NAJU-Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, einem „Vogelbüchlein für die Hosentasche“ für jedes Kind, einem NAJU-Poster, auf dem Kinder die häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und ihre Besonderheiten kennenlernen, sowie einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann im NABU-Shop bestellt werden: www.NABU-Shop.de. Weitere Informationen unter www.NAJU.de/sdg

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Verschiedenes 

Von der Grünen Zebra-Tomate bis zu Schönbrunner Gold

Von der Grünen Zebra-Tomate bis zu Schönbrunner Gold
Setzingsmarkt / Foto: Veranstalter

ProSpecieRara-Setzlingsmarkt auf dem Mundenhof am Samstag, 5. Mai, bringt bunte Vielfalt für Gärten und Balkone

Bummeln, kaufen, sich informieren und von der Vielfalt inspirieren lassen: Das alles bietet der Setzlingsmarkt „Pro Specie Rara“. Pünktlich zum Start der Gartensaison findet er auf dem Mundenhof statt – diesmal am Samstag, 5. Mai, von 10 bis 15 Uhr.

Wer Platz im Garten oder auf dem Balkon hat und dazu Lust auf Vielfalt, ist auf diesem Setzlingsmarkt genau richtig. Hier gibt es Gemüse-Raritäten wie die Tomate Green Zebra, den Kopfsalat Maikönig und die Andenbeere (Physalis) Schönbrunner Gold. Diese traditionellen Sorten führt kein Gartencenter. Sie eignen sich aber für jeden Hausgarten, sind ökologisch produziert und samenfest; von ihnen kann also Saatgut gewonnen und weiter vermehrt werden. Traditionelle Sorten sind zudem robust und für guten Geschmack bekannt. Auf dem Setzlingsmarkt gibt es auch Kräuter und Stauden, so dass auch Blumenfreunde auf ihre Kosten kommen. Ein Teil des Erlöses kommt der Erhaltungsarbeit von Pro Specie Rara zugute.

Neben seltenen Sorten gibt es ein buntes Rahmenprogramm. Kinder können Blumentöpfe bemalen, Erwachsene beim Gewinnspiel ihre Kenntnisse unter Beweis stellen, ab 13 Uhr sorgt Live-Musik für gute Laune, und am Kiosk des Mundenhofs warten Snacks und Getränke.

Zu den diesjährigen Ausstellern gehören die Demeter- und BiolandGärtnereien Piluweri, Querbeet und Witt, die Staudengärtnerei Huthmann, der Kräutergarten Urban, der Dreschflegel-Gärtner Jürgen Wehrle und Patrick Bilharz von Samenfest. Mit Ständen vertreten sind das UWC Robert Bosch College, die Stiftung Kaiserstühler Garten und die Vereine Gartencoop und Echinos.


„Pro Specie Rara Deutschland“ ist eine gemeinnützige Organisation für den Erhalt traditioneller Kulturpflanzen. Gemeinsam mit SortenBetreuerinnen, Schaugärten, Gärtnereien und Vermarktungspartnern sowie mit Hilfe von Spenden macht sie alte Sorten wieder erlebbar und für alle verfügbar. Pro Specie Rara bietet Kurse und Anleitungen zur Setzlingsanzucht und zum Samenbau an. Kontakt: Iris Förster, Tel. 0761/5939 0007, iris.foerster@prospecierara.de.

Anfahrt zum Mundenhof:
Ab VAG-Haltestelle Paduaallee (Linie 1) ca. 30 Minuten Fußweg, ab Haltestelle Bollerstaudenweg (Linie 5) ca. 20 Minuten Fußweg.
Mit dem Auto über Zubringer Freiburg Mitte, Anschluss Lehen, zum Mundenhof (5 Euro Parkgebühr)
Mit dem Fahrrad auf dem Dreisam-Radweg bis zur Lehener Brücke, dann der Beschilderung folgen.

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Veranstaltungen 

Ende der Überfischung der Meere nicht in Sicht

Fish Dependence Day 2018 am 4. Mai

Noch immer gehen wir nicht verantwortungsvoll mit dem Leben in den Meeren sowie mit denen, die von ihnen leben, um. Durch Überfischung sind auch 2018 noch viele unserer europäischen Fischbestände nicht so ergiebig, wie sie sein könnten. Zu viele Fische landen als unerwünschter Beifang im Netz und gehen ungenutzt - und tot - wieder über Bord.

Bis zum 4. Mai sind deutsche Fischereierzeugnisse aus Nord- und Ostsee sowie aus Aquakultur für dieses Jahr aufgebraucht. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Fish Dependence Day fünf Tage später. Von einer Trendwende kann jedoch keine Rede sein. Slow Food Deutschland, Brot für die Welt, die Deutsche Umwelthilfe und Fair Oceans rufen am Fish Dependence Day Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf, die Überfischung zu stoppen und der Verschwendung von Fischressourcen einen Riegel vorzuschieben.

Jeder Bissen Fisch, der ab dem 4. Mai 2018 in Deutschland verzehrt wird, wird rechnerisch nur noch von Importen ermöglicht. Ermittelt wird dieser Stichtag jährlich von der britischen New Economics Foundation. "Am Fish Dependence Day rufen wir zur Schonung der überfischten Bestände auf", sagt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland. "Dazu müssen die EU-Fischereiminister ihrer Verpflichtung nachkommen, der Überfischung bis 2020 ein Ende zu setzen. Um das 2020-Ziel zu erreichen, braucht es entschlossenere Anstrengungen, da für etwa ein Drittel der Bestände die Gesamtfangmengen noch immer oberhalb der wissenschaftlichen Empfehlungen liegen. Wir fordern die zuständigen EU-Entscheidungsträger und Bundesagrarministerin Julia Klöckner auf, dieser Verantwortung nachzukommen. Nur mit gesunden Beständen bleiben traditionelle Fischereien und damit auch Fischereitraditionen und -kulturen erhalten."

Francisco Marí, Referent für Agrarhandel und Fischerei bei Brot für die Welt, berät seit vielen Jahren westafrikanische Kleinfischer. Er sagt: "Fangschiffe aus der EU müssen auch in internationalen Gewässern und den Fanggebieten von Drittländern nachhaltig fischen. Die EU- Regelungen dazu gibt es längst, nur lässt sich ihre Einhaltung in armen Ländern schwer überwachen. Die Folgen der Überfischung vor den Küsten Afrikas und Asiens sind Hunger und Mangelernährung in Entwicklungsländern, denn für die Menschen dort ist Fisch oft der einzige Lieferant von tierischem Eiweiß."

Der Projektkoordinator von Fair Oceans, Kai Kaschinski, sieht es darüber hinaus als notwendig an soziale und ökologische Ansätze im Meeresschutz stärker als bisher aufeinander abzustimmen. "Gerade in der Fischereipolitik wird aus entwicklungspolitischer Perspektive deutlich, dass eine Beschränkung der Fangmengen allein nicht ausreicht, um eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten. Die Zerstörung der Küstenökosysteme, die Verschmutzung der Meere oder auch der Ausbau der Offshore-Industrie tragen zum schlechten Zustand der Fischbestände bei und gefährden somit weltweit die Existenzgrundlagen der Kleinfischerei", führt Kai Kaschinski aus.

"Die konsequente Beendigung der Überfischung in der EU dient auch dem Schutz der Ökosysteme in Ostsee, Nordsee und Atlantik", sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. "Zugleich muss zur Schonung marinen Lebens die Verschwendung von Fischressourcen durch Rückwürfe unerwünschter Beifänge beendet werden. Die DUH setzt sich im Rahmen der Our Fish-Kampagne insbesondere dafür ein, dass die Einhaltung der EU-rechtlichen Pflicht zur Anlandung aller Fänge in Deutschland künftig besser kontrolliert wird."

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Veranstaltungshinweis: Fish Dependence Day 2018 - 3. Mai 2018, 18:00 - 21:00 Uhr, Haus der Wissenschaft Bremen

Am 3. Mai 2018, am Vorabend des deutschen Fish Dependence Day, veranstalten Slow Food Deutschland, Brot für die Welt und Fair Oceans die öffentliche Podiumsdiskussion "Fische im Fokus - ist ein Ende von Überfischung und Verschwendung in Sicht?" mit anschließender offener Gesprächsrunde zum Thema Überfischung und Meeres-, Binnengewässerschutz. Nicht nur Politik und Wirtschaft sind gefragt, auch Verbraucher können ihren Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Fischbeständen leisten, indem sie ihr Konsumverhalten überdenken. Um Handlungsalternativen soll es an diesem Abend deshalb auch gehen. Als Ausklang gibt es einen Imbiss mit nachhaltigem Fischangebot und vegetarischen Alternativen.

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Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln. Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Als Slow-Food-Mitglied ist man Teil einer großen, bunten, internationalen Gemeinschaft, die das Recht jedes Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel vertritt. V.i.S.d.P.: Dr. Ursula Hudson. www.slowfood.de

Brot für die Welt: Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt unterstützt Menschen in mehr als 90 Ländern dabei, aus eigener Kraft ihre von Hunger, Armut, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung geprägte Lebenssituation zu verbessern. Ein Schwerpunkt ist die Ernährungssicherung. In Zeiten des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen wird der Kampf gegen Hunger und Mangelernährung immer wichtiger. www.brot-fuer-die-welt.de

Fair Oceans hat sich zum Ziel gesetzt die entwicklungspolitische Dimension der Meere zum Thema zu machen. Als Arbeitsschwerpunkt des "Vereins für Internationalismus und Kommunikation e.V." diskutiert Fair Oceans deshalb seit 2009 die Konsequenzen der vielfältigen Entwicklungen auf den Weltmeeren für das Nord-Süd-Verhältnis und will dazu anregen, Ansätze für eine solidarische Politik auf See zu suchen. Fischerei, Seerecht, Meeresverschmutzung, Flucht über See, die Arbeitsbedingungen an Bord oder die Vorhaben zum Tiefseebergbau alle diese aktuellen meerespolitischen Themenfelder und ihre sozialen und ökologischen Aspekte sind Bestandteil der Projekte. Von Bremen aus arbeitet Fair Oceans mit verschiedenen regionalen, überregionalen und auch internationalen Partnern zusammen, die ebenfalls versuchen die Meere für die Bewohnerinnen und Bewohner ihrer Küsten zu erhalten, ihre natürliche Vielfalt zu schützen und sie als gemeinsames Erbe der Menschheit gemeinsam zu verwalten. In Deutschland und Europa eine verantwortliche Meerespolitik umzusetzen ist global von Bedeutung. Menschen für das zu sensibilisieren, was draußen auf See geschieht und wie sehr Land und Meer mitein­ander verbunden sind, und ihnen zugleich Handlungsperspektiven aufzuzeigen und sie einzubeziehen sind für Fair Oceans die Grundlagen des eigenen Engagements. www.fair-oceans.info

Deutsche Umwelthilfe: Seit über 40 Jahren setzt sich die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Wie keine andere Organisation in Deutschland verbindet sie dabei den Schutz von Umwelt und Verbrauchern. Die Deutsche Umwelthilfe wurde 1975 gegründet. Sie ist politisch unabhängig, gemeinnützig anerkannt, klageberechtigt und engagiert sich vor allem auf nationaler und europäischer Ebene. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich für nachhaltige Lebensweisen und Wirtschaftsformen ein, die ökologische Belastungsgrenzen respektieren. Gleichzeitig kämpft sie für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Schutz der Naturgüter sowie für den Klimaschutz. Ihre Überzeugung: Nur eine auf Effizienz und regenerativen Energien basierende Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, der verantwortungsvolle Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sowie die Vermeidung von Abfällen können den Erhalt unseres Planeten sichern. www.duh.de





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Karlsruhe: Großer Fahrspaß mit Lastenrädern

Karlsruhe: Großer Fahrspaß mit Lastenrädern
Urban Arrow - zu sehen auf der Cargobike Lastenroadshow / Foto: cargobike.jetzt

Cargobike-Roadshow am 8. Mai in Karlsruhe/Händlerunabhängige Beratung

Bereits zum dritten Mal gastiert am Dienstag, 8. Mai, die Cargobike-Roadshow in der Fächerstadt. „Mit der Veranstaltung rund um Lastenräder möchten wir weitere Interessenten auf das umweltfreundliche Transportmittel bringen“, lädt Bürgermeister Michael Obert ein, zwischen 14 und 19 Uhr auf den Kirchplatz St. Stephan zu kommen. Zu sehen sind zwölf Modelle von Cargobikes, einer modernen Variante der Lastenräder. Von den klassischen Modellen, die man insbesondere aus den Niederlanden und Kopenhagen kennt, bis zu Cargobikes mit E-Unterstützung und Neigetechnik kann alles besichtigt werden. Und mit jedem Modell darf eine Testrunde geradelt werden. Cargobikes sind eine stadtverträgliche Alternative zum Auto, um Fahrten mit schwerem Gepäck - etwa bei einem Großeinkauf - in der Stadt durchzuführen oder auch Kinder in die Kita zu bringen. Von den individuellen Bedürfnissen hängt ab, welcher Typ Lastenrad geeignet ist. Einen Überblick verschaffen hier auch Karlsruher Radhändler, die herstellerunabhängig beraten.

Die XXL-Variante eines Fahrrades zu fahren, benötigt eine gewisse Eingewöhnung, hat auf jeden Fall neben dem reinen praktischen Nutzen seinen besonderen Reiz: „Die meisten wollen gleich noch eine Runde drehen - vor allem die mitfahrenden Kinder", so Colin Pöstgens, einer der Organisatoren der Roadshow.

Und wer nicht gleich ein Cargobike sein Eigen nennen will, der kann sich auf dem Stephanplatz bei der Karlsruher Lastenradinitiative über Lastenkarle informieren. Die Initiative (lastenkarle.de) verleiht für registrierte Nutzer an drei Karlsruher Stationen kostenlos Lastenräder.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Abschluss des Karlsruher Projektwettbewerbs Nachhaltigkeit

"Unsere Zukunft - Dein Projekt": Verantwortliche zogen Bilanz

Vor knapp einem Jahr zeichnete die Jury des Karlsruher Projektwettbewerbs Nachhaltigkeit „Unsere Zukunft – Dein Projekt“ fünf Vereine und ihre Projektideen für mehr Nachhaltigkeit in der Stadt aus. Ausgestattet mit dem Wettbewerbspreisgeld konnten die fünf Projekte danach in die Umsetzung gehen. Seither ist Karlsruhe um fünf Leihlastenräder, einen Naturgarten für ehemals Wohnungslose und drei Ping!-Stationen zum Tausch elektronischer Kleingeräte reicher. Ein Leihladen für Gegenstände aus den Bereichen Heimwerken, Haushalt, Kinder und Freizeit sowie ein Gewächshaus mit Regenwasser-Bewässerungssystem für den Garten der Kita Drachenhöhle sind im Aufbau.

Was wurde bisher erreicht? Welche Erfahrungen wurden in der Umsetzungsphase gemacht? Mit welchen Hürden mussten die Projektverantwortlichen zurechtkommen? Wie geht es mit den Projekten weiter und welche Synergien könnten genutzt werden? Die Projektverantwortlichen trafen sich mit den Mitarbeiterinnen vom Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe zu einem Abschlusstreffen, um sich über diese und weitere Fragen auszutauschen. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv. Nach dem Start im Herbst nehmen die Verleihzahlen der Lastenräder gerade Fahrt auf. Das Ping!-Projekt weckt auch über die Region hinaus Interesse. Der Naturgarten der Sozialpädagogischen Alternativen e.V. entwickelt sich zu einem Kleinod und ist willkommene Abwechslung im Alltag vieler ehemals wohnungsloser Menschen. Das Gewächshaus für die Kita Drachenhöhle wird in der anstehenden Gartensaison fertiggestellt. Und der Leihladen – das mit Abstand aufwendigste Projekt – gleicht zwar noch einer Baustelle, soll aber voraussichtlich im Herbst eröffnet werden. Bereits 300 Gegenstände wurden zusammengetragen und werden derzeit für den Verleih vorbereitet.

Die Projektträger erhalten nach erfolgter Umsetzung nun den Rest ihres Preisgeldes, um die Fortführung der Projekte zumindest für einen gewissen Zeitraum weiter zu unterstützen. „Der Karlsruher Projektwettbewerb Nachhaltigkeit“ ist ein tolles Beispiel dafür, wie viel nachhaltiges Potential in unserer Stadt steckt und mit wie viel Herzblut sich die Bürgerinnen und Bürger für ihre Projekte engagieren“, so die Mitarbeiterinnen vom Umwelt- und Arbeitsschutz. Die Webseite zum Projektwettbewerb unter www.karlsruhe.de/nachhaltigkeit bietet Beschreibungen aller fünf Projekte mit weiterführenden Links.

2015 wurde der langjährige Einsatz der Stadt Karlsruhe für eine nachhaltige Stadtentwicklung von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit dem Titel "Deutschlands nachhaltigste Großstadt" gewürdigt. Das mit dem Gewinn dieser Auszeichnung verbundene Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro stellte Karlsruhe mit dem im September 2016 gestarteten Projektwettbewerb „Meine Zukunft. Dein Projekt“ den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, die sich in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Stadt Karlsruhe versteht nachhaltige Entwicklung als Gemeinschaftsaufgabe, die nur gelingen kann, wenn der Prozess von der Stadtgesellschaft aktiv mitgestaltet wird. Weil sich diese Überzeugung auch in der Verwendung des Preisgeldes der Allianz Umweltstiftung für den Karlsruher Projektwettbewerb Nachhaltigkeit widerspiegelt, wurde Karlsruhe 2018 unter die drei Finalisten des „Jubiläumspreises für Städte und Gemeinden“ im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises gewählt.

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NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle eröffnet Naturgarten

NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle eröffnet Naturgarten
Pflanzung-Blumberger Mühle / Foto: NABU/S.Hennigs

Auf 600 Quadratmetern können Besucher entdecken, wie sie heimische Tiere in den Garten locken

Angermünde/Berlin – Das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle in Angermünde bei Berlin ist ab sofort um eine Attraktion reicher: Am 29. April wurde auf dem Gelände ein großer naturnaher Garten eröffnet.

Auf rund 600 Quadratmetern können Besucher entdecken, mit welchen Gestaltungsideen sie heimische Tiere in den eigenen Garten locken. Dazu gehören Nisthilfen und Quartiere für Vögel, Insekten und Fledermäuse. Außerdem gibt es heimische Wildpflanzen, die Nahrung bieten, sowie offene Bodenstellen für Insekten und Vögel. Reisig- und Totholzhaufen dienen als Verstecke, Speisekammer und als Sonneninsel. Zudem ist eine kleine wilde Ecke vorhanden, in der sich Natur frei entwickeln darf. Viele Pflanzen sind für Menschen und Tiere gleichermaßen attraktiv. Sechs Themenbeete erläutern unter anderem nachtduftende Pflanzen, Teekräuter oder essbares Wildgemüse.

„Mit naturnahen Gärten wird die Artenvielfalt gefördert. Solche vielfältig gestalteten Gärten, bei denen auf Pestizide und künstliche Düngemittel verzichtet wird, sind wichtige Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Da in unserer Agrarlandschaft die biologische Vielfalt in erschreckendem Maße abnimmt, werden naturnahe Gärten immer wichtiger.”

„Mit unserer Partnerschaft für naturnahes Gärtnern möchten wir zeigen, wie einfach und schön es ist, auch kleine Grünflächen so zu gestalten, dass die Artenvielfalt unterstützt wird“, sagt Christine Scharnagl, Sustainability Managerin bei IKEA Deutschland.

Der naturnahe Garten ist für Besucher zu den regulären Öffnungszeiten im Sommer von 9 Uhr bis 16 Uhr und im Winter von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder 1 Euro. NABU-Mitglieder haben freien Eintritt.

Der neue Garten an der Blumberger Mühle ist im Rahmen der Zusammenarbeit von NABU und IKEA Deutschland entstanden. Beide Partner haben sich zum Ziel gesetzt, naturnahes Gärtnern zu fördern. So wurden im vergangenen November zwei Naturgärten am IKEA Einrichtungshaus in Kaarst (Nordrhein-Westfalen) eröffnet. Der NABU engagiert sich bereits bundesweit mit eigenen Mustergärten und Beratungsangeboten für mehr Vielfalt im Garten. Unterstützt durch IKEA sollen im kommenden Jahr weitere NABU-Themengärten entstehen und Bildungsaktivitäten zum naturnahen Gärtnern umgesetzt werden. Am Beispiel der neuen Themengärten soll veranschaulicht werden, wie jeder durch naturnahes Gärtnern dazu beitragen kann, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern und zu erhalten.

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An 30 Stationen erleben, wie der Wald tickt

An 30 Stationen erleben, wie der Wald tickt
Foto: Veranstalter

Am Sonntag, 6. Mai, findet rund um das Waldhaus der Freiburger Waldtag statt

Zum dritten Mal veranstaltet das Forstamt Freiburg gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald, dem Landesbetrieb ForstBW und der Stiftung Waldhaus am Sonntag, 6. Mai, den beliebten „Freiburger Waldtag“. An 30 Stationen entlang eines mehr als zwei Kilometer langen Parcours im Stadtwald erwartet kleine und große Besuchende ein buntes Programm. Es gibt Einblicke und Mitmachangebote rund um folgende Themen: naturnahe Waldbewirtschaftung und Waldschutz, Jagd und Falknerei, Wildtiere, Gewässer- und Bodenschutz, Waldklima, Freiburger Klimapflanzschule, Baumklettern, Wettsägen, Borkenkäfer & Co., Baum des Jahres, Zapfenernte, praktische Waldarbeit, Wald & Kunst, Köhlerei und vieles mehr. Erleben Sie, wie der Wald tickt!

In diesem Jahr gibt es mit dem 10jährigen Bestehen des WaldHauses einen besonderen Grund zum Feiern: Bei der Eröffnung des 3. Waldtages in Freiburg am Sonntag um 11 Uhr können Peter Hauk MdL, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Forstpräsident Meinrad Joos auch auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Wald- und Umweltpädagogik an der Wonnhalde zurückblicken.

Jeweils um 13 und um 15 Uhr finden Führungen durch das Forstamt, das Waldhaus und die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW statt. Dabei geht es um Themen wie Waldbewirtschaftung, Umweltpädagogik und forstliche Forschung. Die Forstwirtschaft sorgt nachhaltig für die Bereitstellung des CO2-neutralen Rohstoffes und Energieträgers Holz. Sie erhält den Lebensraum Wald mit seiner biologischen Vielfalt und bewahrt ein reizvolles Landschaftsbild, das reiche Möglichkeiten für Spiel, Sport und Erholung für alle Altersgruppen bietet.

„Mit dem dritten Waldtag wollen wir den Wald, seine Bedeutung für die Gesellschaft und seine nachhaltige, naturnahe Bewirtschaftung allen
kleinen und großen Menschen näher bringen. Ich freue mich, dass dies wieder in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald, der Stiftung Waldhaus, dem Landesbetrieb ForstBW und der Forstlichen Versuchsanstalt geschieht“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Der Waldtag findet bei jedem Wetter statt. Für das leibliche Wohl ist rund um das Waldhaus bestens gesorgt.

Hinweis an Besuchende:
Rund um den Veranstaltungsort des Waldtages am Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) sind Parkplätze nur in sehr begrenzten Umfang vorhanden. Bitte kommen Sie daher zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Straßenbahn (Linie 2 Richtung Günterstal, Haltestelle Wonnhalde) und parken Sie Ihre Fahrzeuge an den bekannten Park & Ride-Parkplätzen. Wir bitten um Verständnis







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