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Verschiedenes 

Mehr Kühlung für Karlsruher Hot-Spots

Mehr Kühlung für Karlsruher Hot-Spots
Begrünung in der Karlsruher Oststadt (c) Stadt Karlsruhe

Fächerstadt beteiligt sich an Forschungsprojekt

Städtische Grünflächen helfen dabei, die Folgen des Klimawandels in den Städten zu lindern: Sie sind Erholungsort, Kühlung und Überflutungspuffer. Wie der Kühlungseffekt durch eine stärkere Begrünung von Hinterhöfen, mehr Dach- und Fassadengrün sowie mehr Stadtbäume auch in Karlsruhe noch besser genutzt werden kann, untersucht das Projekt "Stadtgrün wertschätzen II – Verstetigung und Transfer auf Bundes- und Quartiersebene".

Innenstadt Ost und Südstadt
Die Untersuchung konzentriert sich auf die verdichtete Bebauung in der Innenstadt Ost und der Südstadt. Denn im Städtebaulichen Rahmenplan Klimaanpassung wurden diese Quartiere als "Hot-Spots", das heißt als bereits von Hitze belastete Bereiche beschrieben und Begrünungsmaßnahmen zur Klimaanpassung entwickelt. Diese Maßnahmen sollen in rechtlich verbindliche Festsetzungen übersetzt und in Form von "Grünsatzungen" über das bestehende Bau- und Planungsrecht gezogen werden. Karlsruhe will zudem Synergien zwischen dem Forschungsvorhaben und der Aufstellung der Grünsatzungen nutzen.

Das Forschungsvorhaben baut auf dem Projekt "Stadtgrün wertschätzen" auf. Dabei hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit vier Partnerstädten ein Bewertungstool entwickelt, mit dem der Nutzen von Stadtgrün im Sinne einer urbanen "Ökosystemleistung" abgebildet und in Geldwerten ausgedrückt werden kann. Dies erhielt genau wie das aktuelle Nachfolgeprojekt eine Förderung vom Bundesforschungsministerium.

Weitere Projekte in Leipzig und Berlin
Mit dem Tool kann ausgehend vom gegenwärtigen Ist-Zustand ökonomisch bewertet werden, wie sich Szenarien etwa zur Erhöhung oder auch Verminderung der Anzahl an Straßenbäumen oder des Anteils von Grünflächen an der gesamten Stadtfläche auswirken. Beispielprojekte laufen derzeit auch in Leipzig und Berlin. Zudem soll ein Transfer auf alle deutschen Großstädte mit mehr als 300.000 Einwohnern geleistet werden.

Das IÖW leitet das Projekt und ist in Kooperation mit den Partnerstädten für die Weiterentwicklung und den Transfer des Tools auf Quartiers- und Bundesebene sowie für die ökonomische Bewertung der Ökosystemleistungen zuständig. Klimageographen der Humboldt-Universität zu Berlin modellieren, wie sich Stadtgrün auf die betrachteten Quartiere auswirkt – und schauen dabei bis in die Hinterhöfe, um zu analysieren, wieviel Abkühlung mehr Grün in heißen Sommern bringen könnte.

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Veranstaltungen 

Edible Connections: Slow Food für Bildungsengagement ausgezeichnet

Edible Connections: Slow Food für Bildungsengagement ausgezeichnet
Edible Connections (c) SFD

Die Corona-Pandemie stellt Lehrende ebenso wie Schüler*innen vor besondere Herausforderungen. Der britische Bildungsverlag ‚Twinkl‘ hat jetzt Lernheld*innen gewürdigt, die einen besonderen Beitrag zur Bildung während der Pandemie leisten. Anlass ist der diesjährige Internationale Tag der Bildung der UNESCO (24.1.). Das Slow-Food-Projekt Edible Connections ist als eines von fünf Initiativen ausgezeichnet worden. Bundesweit können sich Schulklassen weiter am Austausch beteiligen – auch während der Pandemie.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist auch das Bildungssystem mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Der britische Verlag Twinkl hat anlässlich des Internationalen Tages der Bildung der UNESCO Menschen aus der ganzen Welt darum gebeten, Organisationen, Schulen und Einzelpersonen zu nominieren, die sich ihrer Meinung nach während der COVID-Pandemie überdurchschnittlich für die Bildung eingesetzt haben. Aus mehr als 250 Nominierungen, ist Stella Diettrich von Slow Food Deutschland (SFD) eine der fünf ausgewählten Lernheld*innen. Sie betreut bei Slow Food das Bildungsprojekt Edible Connections.

Edible Connections bringt Schüler*innen aus Deutschland und aus dem globalen Süden für einen gemeinsamen Dialog über Ernährung zusammen. Die Partner*innen aus den Transformations- und Schwellenländern sind sowohl Schulklassen als auch Expert*innen, die vor Ort Lebensmittel erzeugen und verarbeiten. In drei aufeinanderfolgenden Terminen setzen die Schüler*innen sich dabei mit den sozialen und ökologischen Herausforderungen sowie den Chancen einer globalisierten Lebensmittelwelt auseinander. Neben theoretischem Input erkunden die Teilnehmenden bei Exkursionstagen ihren jeweils heimischen Lebensmittelmarkt. Im dritten Teil des Projekts begegnen sie virtuell ihrer Partnerklasse oder einer Expertin bzw. einem Experten aus dem Lebensmittelsektor. Dank des virtuellen Austauschs lernen sie, das Beziehungsstiftende unserer Ernährung zu erkennen und zu schätzen. Das Projekt zielt darauf ab, ihre Neugierde für verschiedene kulinarische Traditionen und den Wunsch nach fairen Handelsbeziehungen zu wecken.

Während der Corona-Pandemie war die Umsetzung des Projektes besonders herausfordernd. Nicht zuletzt, weil insbesondere die Schüler*innen im globalen Süden während des Lockdowns wenig bis gar keinen Zugang zu technischer Infrastruktur hatten. Auch die Exkursionen mit den deutschen Schulklassen und Gespräche mit Lebensmittelexpert*innen vor Ort mussten zum Teil digital stattfinden. Dazu Stella Diettrich: „Glücklicherweise ist es uns trotzdem gelungen, Schulklassen und Lebensmittelexpert*innen für Edible Connections zu begeistern und insgesamt fünf Austausche durchzuführen. Gerade weil uns die Pandemie das Verbindende auch zwischen den Kontinenten vor Augen führt, ist mir die erfolgreiche Fortsetzung des Projekts in 2021 so wichtig.“ Diettrich ist inzwischen geübt darin, flexibel auf die jeweiligen Corona-Beschränkungen zu reagieren und Schulklassen das Programm als online- und als offline-Variante anzubieten. Die Auszeichnung als Lernheld*in motiviert sie zusätzlich.

Interessierte Schulklassen können sich weiterhin für Edible Connections anmelden und bis Ende 2021 teilnehmen. Die Lernmaterialien stehen interessierten Lehrkräften auf Deutsch und Englisch auf der SFD-Website (https://www.slowfood.de/was-wir-tun/bildung/edible-connections) zum Download bereit.

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Verschiedenes 

NABU: „Betonparagraph“ 13b aus Baugesetzbuch streichen

Krüger übergibt „Flächenfraß“-Petition mit mehr als 35.000 Unterschriften

Berlin, 28.01.21 – Mehr als 35.000 Menschen sprechen sich für eine Streichung des § 13 b aus dem Baugesetzbuch aus. Die entsprechende Petition übergab NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger an den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Sören Bartol. Damit erhalten die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD den Auftrag zu verhindern, dass der eigentlich ausgelaufene „Zersiedlungsparagraph“ erneut in die Novelle des Baugesetzbuchs aufgenommen wird, so wie es bisher vorgesehen ist.

Am Donnerstag, den 28.Januar, findet die erste Lesung des Gesetzentwurfes, der sogenannten Baulandmobilisierung im Bundestag statt. Anschließend wird der Entwurf u.a. in Bau- und Umweltausschuss diskutiert. Der NABU fordert zusammen mit den Unterzeichnern der Petition, anderen Umweltverbänden und Institutionen wie dem Umweltbundesamt die ersatzlose Streichung des § 13b.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger dazu: „Es ist an der Zeit, eine Forderung abzugeben, wie die Siedlungspolitik der Zukunft aussehen soll und wie ernst den Regierungsfraktionen ihre selbst gesteckten Ziele sind. Die einzig richtige Entscheidung kann nur sein, Paragraph 13b als gescheitertes Experiment zu verbuchen und ihn abzuschaffen, bevor er noch mehr Schaden anrichtet. Eine Beibehaltung würde nicht nur die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung missachten, den Flächenverbrauch wirksam zu reduzieren. Sie widerspräche auch der Bodenschutzklausel, die dem Baugesetzbuch vorangestellt ist: Innen- vor Außenentwicklung.“

„Für die SPD-Bundestagsfraktion war es wichtig, dass das Leitmotiv der Innenentwicklung in der Novelle im Fokus steht. Das sehen wir erreicht. Die Verlängerung des Paragraphen 13b Baugesetzbuch war das zentrale Anliegen von unserem Koalitionspartner. Mehr Bauland für den bezahlbaren Wohnungsbau und mehr kommunale Handlungsfähigkeit, wonach Bundesländer, Kommunen und Verbände händeringend rufen, gibt es nur in diesem Gesamtpaket. An die Kommunen vor Ort und die Bundesländer kann ich nur appellieren, auch wenn §13b verlängert werden sollte, ihre Ortskerne zu stärken und nicht auf die grüne Wiese auszuweichen“, erklärt Sören Bartol, SPD.

Stefan Petzold, NABU-Siedlungsreferent ergänzt: „Wir betonieren unsere Freiflächen auf Kosten zukünftiger Generationen und schaffen den Leerstand von morgen, da der Bedarf an den falschen Orten übererfüllt wird.“ Studien, wie beispielsweise die des Umweltbundesamtes (2020) ergaben, dass § 13b BauGB vor allem von kleineren Gemeinden angewandt wird. Er verschafft bürokratische Erleichterung auf Kosten von Umwelt- und Artenschutz, Bürgerbeteiligung und einer gezielten Siedlungsentwicklung.

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Verschiedenes 

Bio-Milch im Test: Ist Bio-Milch die bessere Wahl?

Ergebnisse jetzt online gratis abrufbar

Die Bio-Milch in unserem Test ist ihren Preis wert. Die Qualität stimmt meistens und die Kühe haben größere Chancen auf ein gutes Leben. Doch längst ist nicht alles einwandfrei, was mit "bio" gekennzeichnet ist.

Alle Ergebnisse aus dem Bio-Milch-Test von ÖKO-TEST sind ab sofort kostenlos auf oekotest.de abrufbar.

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Verschiedenes 

NABU: Innenministerium darf Mantelverordnung nicht länger blockieren

Miller: Entsorgung und Verwertung von Bauabfällen braucht endlich einheitlichen gesetzlichen Rahmen

Berlin, 28.91.21 – Derzeit blockiert das Innenministerium einen Beschluss über eine Mantelverordnung, die einheitliche Regelungen für den Umgang mit mineralischen Abfällen festlegt. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert:

„In keinem anderen Bereich fallen so große Mengen an Abfällen an wie in der Baubranche. Knapp 230 Millionen Tonnen waren dies im Jahr 2018. Davon wird bisher viel zu wenig hochwertig recycelt. Umso wichtiger ist es, endlich einen rechtlichen Rahmen für einen umweltschonenden Umgang mit den Abfällen zu schaffen. Der im vergangenen Jahr erzielte Kompromiss, der dem Bundeskabinett vorliegt, ist eine Grundlage für mehr Boden- und Grundwasserschutz und für eine Kreislaufwirtschaft von mineralischen Abfällen wie Bauschutt. Bundesminister Seehofer muss die Blockade gegen die Gesetzesvorlage aufgeben und mit Bundesumweltministerium und den Bundesländern zusammenarbeiten, um einen erneuten Stillstand des Vorhabens zu verhindern.

Die vorliegende Fassung schöpft zwar nicht alle Potenziale für den Schutz von Ressourcen, Böden und Grundwasser aus. Dennoch bietet sie für den Augenblick einen dringend notwendigen, einheitlichen Rahmen für die Entsorgung und Verwertung der Bauabfälle. Der langjährige Prozess der Kompromissfindung darf nicht so kurz vor Abschluss scheitern. Die Mantelverordnung muss beschlossen und von Tag eins an in Hinblick auf Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz kritisch evaluiert und entsprechend nachjustiert werden.“





Verschiedenes 

Ausbauziele für erneuerbare Energien müssen ambitioniert & naturverträglich sein

Krüger: Energieerzeugung aus Biomasse hat keine Zukunft / Pariser Klimaziele erfordern schnelles und entschiedenes Handeln

Berlin/Brüssel, 28.1.21 – Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der Europäischen Union soll bis Juni an das neue EU-Klimaziel angepasst werden. Hierzu hat die Europäische Kommission eine Konsultation gestartet, die am 9. Februar endet. Der NABU begrüßt die Novellierung der Richtlinie: Erneuerbare Energien leisten einen wichtigen Beitrag, schädliche Treibhausgasemissionen zu senken. Sorgen bereitet dem NABU jedoch, dass die Arten- und Klimakrise nur unzureichend beachtet wird. So ist der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch nicht ambitioniert genug, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig ist kein Ende der umweltschädlichen Energieerzeugung durch Bioenergie und Biokraftstoffen in Sicht. Erst vor wenigen Tagen hat das Joint Research Center der EU-Kommission eine Studie veröffentlicht, die die Risiken der Verbrennung von Holz zur Energiegewinnung aufzeigt.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Bei der Bioenergie läuft die EU-Kommission Gefahr, sich selbst zu widersprechen. Biomasse ist nicht so grün, wie sie scheint. Ihre Klimabilanz ist sogar noch schlechter als die der fossilen Energieträger, da im Holz gespeichertes Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird. Bei Biokraftstoffen auf Basis von agrarischen Rohstoffen ist die Bilanz ähnlich verheerend. Besonders die energetische Nutzung von Waldholz ist schädlich. Es reicht nicht aus, die Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse zu stärken. Wir brauchen ein generelles Umdenken und ein Ende der Subventionen für die energetische Nutzung von Waldholz. Auch die Anrechenbarkeit der Agrokraftstoffe muss möglichst schnell auslaufen – beginnend mit solchen, die besonders große Risiken der indirekten Landnutzungsänderung bergen. Nur ohne umweltschädliche Bioenergie und -kraftstoffe können höhere Ziele zum Ausbau von erneuerbaren Energien erreicht werden.“

Auch wenn der europäische Strom im vergangenen Jahr erstmals zum Großteil aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde, ist der Anteil fossiler Energieträger am Energieverbrauch laut NABU immer noch deutlich zu hoch. Das 2030-Ziel von 32 Prozent Anteil erneuerbarer Energien steht nicht im Einklang mit dem Pariser Klimazielen. Nur ein Ziel von mindestens 50 Prozent ermöglicht den Übergang zu einer klimafreundlichen Zukunft. Wichtig ist dabei, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien naturverträglich gestaltet wird. „Der neueste Bericht der europäischen Umweltagentur weist darauf hin, dass es für die Nachhaltigkeit des Energiesektors wichtig ist, die Auswirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf terrestrische und aquatische Ökosysteme so minimal wie möglich zu halten. Deswegen muss bei der Energiewende auch die Naturverträglichkeit in der ersten Reihe stehen“, so Verena Bax, Referentin für EU-Energiepolitik beim NABU.

Fast zeitgleich mit der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie wird in Brüssel der Entwurf zur Neufassung der Verordnung für transeuropäische Energieinfrastruktur (TEN-E) konsultiert. Die Verordnung soll die Langzeit-Offshore-Stromnetzplanung strategisch vorantreiben. Der NABU begrüßt, dass die EU-Kommission die Förderung von Gas- und Ölleitungen ausgeschlossen hat: „Es ist jetzt wichtig, dass die EU-Kommission nicht vor der Erdgaslobby in die Knie geht. Stattdessen brauchen wir mehr Stromnetze. Sie sind wichtig für die Energiewende und müssen zur Integration von naturverträglichen erneuerbaren Energien umweltgerecht geplant und umgesetzt werden“, so Bax.

Die europarechtlichen Verpflichtungen des Meeresschutzes und der schlechte Zustand der europäischen Meere blieben im Entwurf der Verordnung jedoch unberücksichtigt. Der NABU fordert daher, dass sich die Ausbauziele der Mitgliedsstaaten pro Meeresbecken für 2030, 2040 und 2050 an den ökologischen Belastungsgrenzen orientieren. In einer Folgenabschätzung müssen die negativen Auswirkungen des Ausbaus von Offshore-Stromnetzen und Offshore-Windparks für die Meeresumwelt bewertet und konkrete Maßnahmen daraus abgeleitet werden. Darüber hinaus muss der Umfang verpflichtender Nachhaltigkeitskriterien der TEN-E-Verordnung deutlich ausgeweitet und an die ausschließliche Förderung erneuerbare Energien, der Naturverträglichkeit und an soziale Kriterien geknüpft werden. Klima- und naturfreundliche Aspekte müssen laut NABU bereits in den europäischen Zehn-Jahres-Netzentwicklungsplan einfließen.

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Verschiedenes 

Vogel des Jahres: Schon über 125.000 Menschen haben ihren Favoriten gewählt

NABU und LBV zum Stand der Abstimmung nach der ersten Wahlwoche

Berlin, 26.01.21 – Eine Woche nach Start der ersten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres wurden bereits über 125.000 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahl wird vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) veranstaltet.

„Nachdem sich zunächst die Stadttaube, Siegerin der Vorwahl, wieder an die Spitze gesetzt hatte, wurde sie inzwischen vom Rotkehlchen und den drei bedrohten Agrarvogelarten Rauchschwalbe, Kiebitz und Feldlerche überholt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Rotkehlchen und Rauchschwalbe liegen derzeit fast gleichauf an der Spitze. Aber keine Art ist bisher abgehängt. Die zehn Kandidaten der Stichwahl liegen sehr dicht zusammen – das macht es spannend.“

Noch bis zum 19. März ist die digitale Wahlkabine geöffnet. Aktiver Wahlkampf für die eine oder andere Art und die Themen, die sie repräsentieren, ist ausdrücklich erwünscht. Über die Wahl-Webseite www.vogeldesjahres.de kann jeder ein eigenes Wahlkampfteam gründen oder ein bestehendes Team unterstützen.

Zehn Arten hatten sich in einer Vorwahl für die Stichwahl qualifiziert:
Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe.

Der „Vogel des Jahres“ wurde seit 1971 durch ein Gremium aus Vertretern von NABU und LBV gekürt. Zum 50. Jubiläum der Aktion können nun erstmals alle Menschen in Deutschland die Wahl selbst in die Hand nehmen.

Abstimmen bei der Wahl des Vogel des Jahres 2021 online (klicke auf "mehr")

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Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Elvira Werkman "Vögel und die Liebe"

Buchtipp: Elvira Werkman "Vögel und die Liebe"

Aus dem Niederländischen
übersetzt von Stephanie Wloch

Wie Vögel lieben: Liebe, Treue, Partnerschaft: Große Gefühle sind nicht nur den Menschen vorbehalten, das zeigt Elvira Werkman in ihrem Buch »Vögel und die Liebe«, erschienen im pala-verlag. Von feuriger Liebe, lebenslanger Treue und Trauer nach dem Tod des Partners ist darin ebenso zu lesen wie von kurzen Affären, Fernbeziehungen, Dreiecksverbindungen und Sex mit der Ex. Auch wenn sich letztlich doch alles um den Fortbestand der Arten und die Fortpflanzung dreht, gibt es doch mehr Partnerschaftsmodelle als gedacht.

Wer wählt wen aus? Welche Arten beherrschen die Kunst der Verführung besonders gut? Und wie oft gehen Vogelfrau oder Vogelmann mit den Nachbarn fremd? So vielfältig wie die Vogelwelt, ist auch ihr Liebesleben, entdeckte Elvira Werkman, als sie nach Antworten auf diese und andere Fragen suchte und mit Dutzenden von Vogelkennern sprach. Die Autorin hat ebenso wie die Ornithologen heterosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare beobachtet und dabei festgestellt, dass jeder Vogel eine eigene Persönlichkeit hat und bei der Wahl des Partners, dem Zusammenleben und der Betreuung des Nachwuchses ganz individuelle Entscheidungen trifft.

Ein überraschendes Buch über das verborgene Gefühlsleben der gefiederten Mitgeschöpfe – und über das Glück, Vögel zu beobachten und sie besser zu verstehen.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-409-0







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