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Verschiedenes 

ÖKO-TEST RATGEBER Bauen und Wohnen

ÖKO-TEST RATGEBER Bauen und Wohnen
Gesund bauen, richtig gut wohnen ist ab dem 12. Mai 2016 im Handel erhältlich.

Gesund bauen, richtig gut wohnen

Der Weg zur Erfüllung des Wohntraums: Weil die Zinsen niedrig sind wie nie zuvor, ist die Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung erschwinglich. Allerdings sind die Preise für Immobilien in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Daher will bauen oder kaufen gut überlegt sein, auch wenn Betongold als sicherer Hafen in unsicheren Eurozeiten gilt. Das Rechnen mit spitzem Bleistift können wir Ihnen mit diesem ÖKO-TEST Ratgeber nicht abnehmen, aber wir sagen Ihnen, wie Sie an Geld vom Staat kommen. Damit eigener Herd jetzt und im Alter tatsächlich Goldes wert ist, müssen Sie jedoch auf viel mehr achten als aufs Geld. Für die eigene Zukunft zu bauen heißt auch, ökologisch, energiesparend und altersgerecht zu bauen. Mit den Tests und den Berichten in diesem Heft helfen wir Ihnen dabei.

Die Tests (Auswahl):

• Holzdielen: Holzdielen werden heute meist als Fertigparkett angeboten. Leider zeigt der Test, dass keine Marke eine ordentliche Nutzschicht hat, die mehrfaches Abschleifen erlauben würde. Auch die Massivholzdielen zeigen Mängel.

• Weiße Wandfarben: Die meisten Wandfarben sind ohne Abstriche zu empfehlen. Und auch für Allergiker gibt es eine gute Nachricht: Zwei der Farben sind völlig frei von Konservierungsmitteln.

• Montagekleber: Statt zum Bohrer und Dübel greifen viele Handwerker zu Montagekleber, um Sockelleisten, Schränkchen und Spiegel an die Wand zu bringen. Vier Marken bekommen von ÖKO-TEST das Testurteil „sehr gut“. Einige Produkte floppten allerdings, weil sie voller Schadstoffe stecken.

• Holzpellets: Pelletheizungen sind nach wie vor gefragt – auch dank staatlicher Förderung. ÖKO-TEST hat Produkte, die als Sackware im Angebot sind, in die Labore geschickt. Die Mehrheit der Produkte geht mit „sehr gut“ und „gut“ aus dem Test. Bei der Angabe des Heizwerts schummeln jedoch sechs Hersteller.

• Fugenreiniger: Das regelmäßige Putzen ist das beste Hausmittel gegen Schmutz in den Fugen. So sehen es zumindest Fachleute, die mit den Mitteln kein Geld verdienen müssen. Dennoch greifen Verbraucher schon bei wenig Schmutz zum Spezialreiniger. Von 14 Produkten geht nur ein Produkt mit „gut“ aus dem Test.

• Matratzentopper: Eine harte Unterlage wird mit einem Topper weicher und die Liegeeigenschaften verbessern sich – das zeigt die Praxisprüfung. Doch mit keinem einzigen Produkt war ÖKO-TEST vollends zufrieden, die besten Matratzentopper schnitten insgesamt mit „gut“ ab. Schlusslicht im Praxistest war das Ikea-Modell mit „ausreichend“.

• Insektenmittel: Viele Hobbygärtner und Privathaushalte setzen Pflanzenschutzmittel und Mittel gegen sogenanntes Ungeziefer sorglos ein. In unserem großen Test erhalten viele Mittel gegen Schädlinge aber die Rote Karte, denn sie sind richtig gefährlich. Sanfte Alternativen schnitten besser ab und sind ebenfalls wirksam gegen ungebetene Gäste in Haus und Garten.


Und außerdem:

• Solarthermie: Heiße Kiste
Direkt mit der Sonne das Duschwasser zu erwärmen und die Heizung zu unterstützen ist ins Hintertreffen geraten. Jetzt polieren Hersteller und Bundesregierung am blassen Image der Technik – mit guten Argumenten und reichlich Fördergeld.

• Barrierefrei umbauen: Aus dem Weg!
Ein Leben ohne Stolperfallen ist nicht nur für ältere oder behinderte Menschen ein Segen. Schon in jungen Jahren profitiert man davon. Hauseigentümer und Mieter sollten deshalb jede Chance zum Umrüsten nutzen – am besten mit exaktem Fahrplan.

• Dämmstoffe: Die Vielfalt macht’s
Das Angebot an Dämmmaterialien ist groß. Aber nicht jedes Produkt eignet sich für jede Anwendung. Eine Übersicht mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

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WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Verschiedenes 

Zugemüllt – und wer räumt den Dreck weg?

Zugemüllt – und wer räumt den Dreck weg?

iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und Süd | Ausgabe 354 (Mai/Juni 2016)

Deutschland ist Exportweltmeister in Sachen Müll: Elektroschrott, giftige Schlacken oder ausgemusterte Schiffe werden von hier aus massenhaft nach Ghana, in die Türkei oder nach Bangladesch verbracht, um dort „entsorgt“ zu werden. Bloß weg damit! An der Vermüllung der Welt sind alle Industriestaaten des Nordens weit überproportional beteiligt.

Unser Dossier befasst sich mit der politischen Ökonomie und Ökologie des Mülls. Die Grundthese lautet: Im Umgang mit dem Müll und den Menschen, die mit ihm arbeiten müssen, verdichten sich (welt-)gesellschaftliche Verhältnisse und Ungleichheit in besonderem Maße. Dabei geht es nicht nur um Umweltprobleme, sondern mindestens genauso um soziale Fragen nach angemessener Entlohnung, Arbeitsschutz, Nichtdiskriminierung und weiteren sozialen Standards.

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Verschiedenes 

Fair einkaufen: Nachhaltigkeitssiegeln überwiegend vertrauenswürdig

Drei von fünf Nachhaltigkeitssiegeln für Lebensmittel garantieren dem Verbraucher, dass die Produkte unter hohen sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien hergestellt wurden. Sie können die Situation von Kleinbauern in Schwellen- und Entwicklungsländern durch ein höheres Einkommen verbessern. Zwei weitere Siegel haben hingegen weniger umfassende Kriterien und besitzen deswegen keine hohe Aussagekraft. 2014 lag der Umsatz mit fairen Produkten von Siegeln wie Fairtrade und Naturland Fair in Deutschland erstmals über einer Milliarde Euro – eine Verdoppelung innerhalb von drei Jahren. Ausführliche Hintergründe zur Aussagekraft der verschiedenen Siegel sind in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Test zu finden und unter www.test.de.

Hinter jedem Siegel steht eine Labelorganisation, die an die Herstellung von Produkten unterschiedlich hohe Anforderungen stellt. So legen einige den Schwerpunkt auf Umweltschutz, andere auf Soziales – Mindestlöhne garantieren nicht alle.

Bei den Siegeln mit sehr hoher und hoher Aussagekraft sichern die Labelorganisationen den Erzeugern faire Preise für Rohstoffe wie Kaffee und Kakao zu. Sie können zudem belegen, wo ihre Produkte angebaut wurden und dass die Herstellungskriterien entlang der Lieferkette eingehalten werden. Siegel mit geringerer Aussagekraft garantieren keine Mindestpreise. Auch zeigten sich bei ihnen Lücken bei der Rückverfolgbarkeit der Produkte.

Grundidee hinter den Siegeln: Die Bauern in armen Ländern sollen für ihre Produkte gerechte Preise erhalten, damit sie ihre Lebenssituation verbessern können. Die Stiftung Warentest hat fünf marktrelevante Siegel in Deutschland miteinander verglichen.

Der ausführliche Artikel Nachhaltigkeitssiegel erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Test (seit 29. April 2016 am Kiosk) und ist auch kostenfrei unter www.test.de/nachhaltigkeitssiegel abrufbar.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Shampoos gegen Haarausfall

Kein Doping für die Haare

Jede Menge Shampoos suggerieren Abhilfe bei drohender Glatze. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte nun wissen, ob diese Produkte tatsächlich wirken. Das Resümee ist niederschmetternd: Von 20 getesteten Produkten taugen allenfalls einige zur teuren Haarwäsche.

Shampoos, die als Hilfe gegen Haarausfall beworben werden, sind Geldverschwendung. Das zeigt eine Untersuchung von ÖKO-TEST in der aktuellen Mai-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat nicht nur eine Schadstoffanalyse durchgeführt, sondern bei den Herstellern nach Beweisen für die Wirksamkeit gefragt. Nur zwei Anbieter legten überhaupt wissenschaftliche Arbeiten vor, die den Nutzen ihrer Shampoos belegen sollen. Diese Studien überzeugten aber nicht, Effekte waren allenfalls in Reagenzglas nachweisbar. Eindeutig ist dagegen die Einschätzung führender europäischer Dermatologen: Für die gängigen Stoffe in Kosmetika, denen Effekte gegen Haarausfall zugesprochen werden, gibt es nach aktuellem Forschungsstand keine überzeugenden Wirkbeweise.

Dazu kommt, dass die Shampoos verschiedenste Schadstoffe enthalten. Fünf Shampoos im Test duften etwa nach Maiglöcken — möglich wird das durch den künstlichen Geruch Lilial, welcher vom wissenschaftlichen Beratungsgremium der EU als generell nicht sicher in Kosmetika eingestuft wurde. Im Tierversuch schädigte der Stoff bereits in niedriger Dosis und kurzer Kontaktzeit das Fortpflanzungssystem. Einige Produkte sind mit künstlichen Moschusdüften parfümiert, welche sich im menschlichen Fettgewebe und im Abwasser anreichern können, eventuell auch hormonell wirken. Auch PEG/PEG-Derivate und Formaldehyd/-abspalter wies das Labor nach.

ÖKO-TEST rät Männern, die unter Haarausfall leiden, zum Hautarzt zu gehen, um die Ursachen zu klären. Gegen genetisch vererbten Haarausfall helfen allein die Arzneimittelwirkstoffe Finasterid oder Minoxidil, wie Studien belegen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April 2016 im Zeitschriftenhandel.





Verschiedenes 

NABU fordert besseren Schutz der Ostseeschweinswale

Miller: Meeresschutzgebiete existieren nur auf dem Papier
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Berlin/Neumünster/Schwerin – Überfischt, zu laut, zu schmutzig – die letzten Schweinswale in der Ostsee haben es zunehmend schwer. „Nicht einmal in den für sie ausgewiesenen Schutzgebieten ist Deutschlands einziger heimischer Wal sicher. Auch hier wird gefischt, fahren Schiffe, findet Rohstoffabbau statt. Momentan existieren unsere Meeresschutzgebiete nur auf dem Papier. Und unsere Politik tut gerade alles dafür, dass es auch dabei bleibt“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller mit Blick auf den Internationalen Tag des Ostseeschweinswals (15. Mai).

Knapp 450 Schweinswale gibt es heute noch in der zentralen Ostsee, dem Seegebiet östlich der Halbinsel Darß. Ihre Population ist vom Aussterben bedroht. Insbesondere die zu hohen Beifänge in Stellnetzen, Lebensraumverluste und Unterwasserlärm verhindern eine Erholung. Etwas besser sieht es in der westlichen Ostsee aus. Aber auch dort sind sie bedroht. Bereits 2004 wurden zum Schutz der Schweinswale mehrere Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) ausgewiesen. Erst jetzt, elf Jahre später, sollen in der Ostsee der Fehmarnbelt, die Kadetrinne und die Pommersche Bucht zu Naturschutzgebieten nach Bundesnaturschutzgesetz werden. Im Februar veröffentlichte die Bundesregierung die inzwischen von der Europäischen Kommission angemahnten Schutzgebietsverordnungen. „So lange haben wir auf einen wirklichen Schutz von Schweinswalen und Seehunden, von artenreichen Riffen und Sandbänken gehofft. Doch die jetzigen Entwürfe zementieren die Übernutzung der Meere“, meint NABU-Meeresexperte Kim Detloff. „Wieder einmal gefährden wirtschaftliche Interessen die Artenvielfalt in Nord- und Ostsee“.

Der Bund, aber auch die Küstenländer ignorieren nach Ansicht des NABU die nach EU-Recht geltenden Schutz- und Erhaltungsverpflichtungen und nehmen das Aussterben der Ostseeschweinswale bewusst in Kauf. „Während die Bundesregierung den Meeresschutz auf die internationale Agenda des G7 Gipfels hob und die EU-Umweltrichtlinien beim sogenannten ‚Fitnesscheck’ der Europäischen Kommission verteidigte, so versagt sie, wenn es um konkrete Maßnahmen vor der eigenen Haustür geht. Hier setzen sich immer wieder die Interessen der Wirtschafts-, Fischerei- und Verkehrsressorts gegen die Position des Bundesumweltministeriums durch“, so Detloff. Offensichtlicher Verlierer ist der Ostseeschweinswal. So gibt es ein Schallschutzkonzept beim Bau von Windanlagen für die Nordsee, nicht jedoch für die Ostsee. Es werden Fischereimaßnahmen für die Nordsee entwickelt, aber nicht für die Ostsee. „Das naturschutzfachliche Agieren von Bund und Ländern ist gleichermaßen unzureichend wie gefährlich. Hier wird Klientel- und Wirtschaftspolitik auf Kosten des Meeresschutzes gemacht. Das muss ein Ende haben. Sonst dauert es nicht mehr lange, und wir verlieren auch noch die letzten unserer Ostseeschweinswale“, mahnt der NABU.

gemeinsame Stellungnahmen der Umweltverbände zu den Schutzgebieten in Nord- und Ostsee:
www.nabu.de/news/2016/02/20328.html

Retten Sie mit uns die EU-Naturschutzrichtlinien: www.nabu.de/naturschaetze

Hintergrund:
Jedes Jahr im Mai ruft das von Deutschland unterzeichnete Kleinwalschutzabkommen ASCOBANS zum Tag des Ostseeschweinswals auf, um auf seine Bedrohung aufmerksam zu machen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Bestand der Schweinswalpopulationen insbesondere östlich des Darß dramatisch zurückgegangen.

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ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016

ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016
Die Mai-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28. April im Handel

Aus dem Inhalt

Test: versteckter Zucker
Zucker ist überall, selbst in herzhaften Lebensmitteln, wo man ihn nicht vermutet: in Fertigpizza, im Brotaufstrich, in Rotkohl und Kartoffelsalat. Eine Currywurst im Test enthielt beispielsweise so viel davon, dass die von der WHO empfohlene Tagesgrenze schon erreicht ist. Und in einem Cappuccino-Pulver „ohne Zuckerzusatz“ sind über 40 Prozent zuckrige Zutaten drin. Um das zu verschleiern, haben Hersteller immer raffiniertere Tricks parat.

Test: Kinderhochstühle
Den optimalen Kinderhochstuhl gibt es noch nicht, aber immerhin drei „gute“ Modelle. Anders als in einem früheren Test kippelt nun kein Stuhl mehr. Allerdings gibt es teilweise andere Sicherheitsbedenken. So besteht etwa bei einem Modell Durchrutschgefahr, ein anderes hat zu scharfe Kanten. Außerdem kommen immer noch zu viele Produkte beim Wachstum der Kinder nicht hinterher oder machen den Eltern das Leben unnötig schwer, weil ihre Montage wenig intuitiv ist.

Test: Pflegeöle für Babys
Parfümzusätze und schädliche Produktionsrückstände sind auf der zarten Babyhaut unerwünscht. Zum Glück gibt es einige empfehlenswerte Öle, die nur wenig belastet sind. Fünf Produkte im Test sind „sehr gut“. ÖKO-TEST kritisiert aber, dass einige Marken etwa aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK und Phthalate enthalten. Leider sind auch fast zwei Drittel der Babyöle parfümiert, zum Glück sind wenigstens keine Duftstoffe mit eindeutigem Allergierisiko enthalten.

Test: Haarwuchsshampoos
Jede Menge Shampoos suggerieren Abhilfe bei drohender Glatze. Doch die Studienlage zeigt: Kein einziges wirkt. Die Hersteller konnten ÖKO-TEST zudem kaum Produktstudien vorlegen. Und die wenigen, die dem Verbrauchermagazin vorliegen, reichten nicht aus, um selbst schwammig formulierte Versprechen zur Anwendung bei Haarausfall zu rechtfertigen. Von 20 getesteten Produkten taugen allenfalls einige zur teuren Haarwäsche.

Test: alternative Haarfarben
Allergisierend, krebserregend, erbgutschädigend: Chemische Haarfarben stehen in der Kritik. Kunden suchen deshalb nach Alternativen – doch manche davon haben gravierende Deklarationsmängel oder enthalten sogar verbotene Stoffe. Unter dem grünen Deckmäntelchen sind Schadstoffe wie aromatische Amine, halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate zu finden. Manche hätten so gar nicht verkauft werden dürfen. Bei einem Produkt, das den Eindruck vermittelt, es färbe mit natürlichem Henna, konnte das Labor nicht einmal Spuren pflanzlicher Färbemittel nachweisen.

Test: Katzenfutter
Die Produktnamen klingen nach guten Restaurants für Zweibeiner. Auch die Preise vieler Marken unterstreichen den Flair von Luxus. Aber was steckt in den Schlemmer-Menüs für Katzen? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat diese ernährungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Das Ergebnis: Hauptproblem sind überhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme etwa von Vitamin A kann aber zu Schäden wie einer Versteifung der Wirbelsäule führen.

Test: Vitamin- und Eisenpräparate für Schwangere
Bis zu zwölf Vitamine und neun Mineralstoffe in einer einzigen Pille: Präparate für Schwangere bauen auf das Prinzip „viel hilft viel“. Doch die meisten Zutaten sind überflüssig, manche gar bedenklich. Kein einziges Produkt im Test ist uneingeschränkt zu empfehlen.

Test: Fugenreiniger
Ein Fugenreiniger kann nur dann optimal sein, wenn nach dem Gebrauch keine Schmutzrückstände mehr in der Fuge zu sehen sind. Das hat kein Produkt im Test geschafft. Zwei Produkte haben den Praxistest immerhin mit einem „guten“ Ergebnis bestanden. Allerdings sind oft Schadstoffe ein Thema: Ein Reiniger im Test enthält beispielsweise als Duft eine künstliche Moschus-Verbindung, welche sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und sogar zu Leberschäden führen kann. Ein anderer fiel negativ auf, weil er Formaldehyd/-abspalter in einem nicht akzeptablen Gehalt enthält. Dieser Schadstoff kann Allergien auslösen.

Test: Reiseversicherungen
Krankenschutz bei Auslandsreisen ist unverzichtbar. Bei teuren Reisen sollten die Stornokosten abgesichert werden. ÖKO-TEST hat die Angebote auf den Prüfstand gestellt und eine Vielzahl von „sehr guten“ Policen gefunden. Der Aufwand für einen sinnvollen Schutz ist außerdem nicht teuer. Allerdings müssen Senioren deutlich mehr zahlen. Auch Langzeitreisende müssen aufpassen.


Und außerdem:

Ein Jahr OKOer – ein Jahr ÖKO-TEST in China
In nur einem Jahr ist www.okoer.com, die chinesische Schwester von ÖKO-TEST, zum wichtigsten Verbraucherportal in China geworden.

Barrierefrei umbauen: Aus dem Weg!
Ein Leben ohne Stolperfallen ist nicht nur für ältere oder behinderte Menschen ein Segen. Schon in jungen Jahren profitiert man davon. Hauseigentümer und Mieter sollten deshalb jede Chance zum Umrüsten nutzen – am besten mit exaktem Fahrplan.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Prachtfruchttaube - Bruterfolg im zweiten Anlauf

Karlsruhe: Prachtfruchttaube - Bruterfolg im zweiten Anlauf
Prachtfruchttaube und ihr Nachwuchs im Exotenhaus

Eltern kümmern sich gemeinsam um ihr Junges

Im zweiten Anlauf hat es bei den Prachtfruchttauben geklappt: Seit rund einer Woche hat das Pärchen Nachwuchs. Unter einem Busch beim Wasserfall hatten sowohl das Männchen, als auch das Weibchen sich um das Ei gekümmert, das von ihr direkt auf den Boden gelegt worden war. Bereits im März hatten beide mit einem anderen Ei das Brutgeschäft direkt am Besuchergang begonnen. Hier hatte sich jedoch kein Erfolg eingestellt. Am neuen Plätzchen nun schlüpfte vor einer Woche das Jungtier und entwickelt sich seitdem prächtig. Bald dürfte es flügge werden. Bis zum Alter von drei Wochen bleibt es jedoch bei den Eltern.

Bitte dazu die Meldung vom 22.3.16 "Prachtfruchttaube brütet unter den Augen der Zoo-Besucher" beachten, klicke auf "mehr"

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NABU zieht gemischte Bilanz zum Tag des Wolfes

NABU zieht gemischte Bilanz zum Tag des Wolfes
Wolf MT6 mit Senderhalsband / Foto: NABU / Jürgen Borris

Bestandsentwicklung erfreulich, Management nicht ausreichend

Berlin – Zum Tag des Wolfes (30.4.) hat der NABU eine gemischte Bilanz zur Situation frei lebender Wölfe in Deutschland gezogen. Die Bestandsentwicklung mit aktuell 40 Wolfsfamilien bundesweit sei erfreulich, das Wolfs-Management noch nicht ausreichend. Hauptrisiko Nummer Eins für den Wolf ist nach wie vor der Straßenverkehr. Für eine dauerhafte erfolgreiche Rückkehr des Wildtieres nach Deutschland sei nach wie vor die gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend. Insgesamt ist die allgemeine Zustimmung zur Rückkehr der Wölfe hoch. Illegale Abschüsse bleiben ein Problem.

Wolfsreichstes Bundesland ist Sachsen mit zwölf, dicht gefolgt von Brandenburg mit elf Wolfsfamilien. In Niedersachsen leben aktuell neun, in Sachsen-Anhalt sechs und in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wolfsrudel. In den vergangenen fünfzehn Jahren konnten aber auch Wölfe in allen anderen Flächen-Bundesländern nachgewiesen werden – durch Fotofallen, DNA-Hinweise nach Nutztierrissen oder durch Totfunde. Der Straßenverkehr ist die häufigste nicht natürliche Todesursache bei Wölfen seit ihrer Rückkehr im Jahr 2000. Insgesamt starben 95 Tiere einen Verkehrstod. An der Spitze liegt hierbei Brandenburg mit 42 Tieren. Bei den illegalen Abschüssen belegt das Land Sachsen den traurigen ersten Platz – allerdings ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer illegal getöteter Wölfe bundesweit deutlich höher ist, als es die offiziellen Zahlen darstellen.

„Wir freuen uns über die positive Entwicklung bei der Zahl der Wolfsfamilien. Die große Herausforderung sehen wir bei der Nachbarschaft von Mensch und Wildtier. Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. In unserer Landschaft kommt der Wolf gut zurecht, weil er ein ausreichendes Nahrungsangebot findet“, sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Doch nach wie vor seien einige Bundesländer im Wolfsmanagement nicht ausreichend auf die Rückkehr der Wölfe eingestellt. „Wir haben immer noch zu viele Konflikte beim Herdenschutz. Nutztierhalter werden nicht ausreichend beim Schutz ihrer Herden unterstützt“, so Bathen weiter. Aus NABU-Sicht besteht großes Interesse mit den Schäfern gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

In dieser Woche wurde in Niedersachsen erstmals ein Wolf aufgrund einer Ministeriumsentscheidung erschossen. Das Tier hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert und nach Experteneinschätzung ein generell unberechenbares Verhalten gezeigt. Der NABU hatte gemeinsam mit anderen Umweltverbänden den Tod des Tieres bedauert, konnte die Entscheidung aber nachvollziehen, da das Tier durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für den Menschen dargestellt habe. Für den NABU sei der gesamte Prozess des Monitorings und der Vergrämung des Wolfes "MT6" unbefriedigend verlaufen, weil das konzentrierte Monitoring selbst zu spät begonnen habe und die Vergrämungsphase viel zu kurz und nicht unter Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel gelaufen sei. Auch sei nicht ausreichend untersucht worden, was zu dem auffälligen Verhalten des Tieres geführt habe. Ziel muss es sein, dass sich solch ein Verhalten nicht wiederholt.

Nach Experteneinschätzung ist die wahrscheinlichste Ursache für die auffällige Verhaltensveränderung des Wolfes die Fütterung durch Menschen. „Wir müssen den Umgang mit Wildtieren erst wieder lernen. Der tragische Tod des Wolfes aus dem Munsteraner Rudel macht deutlich, dass beispielsweise Fütterungen oder zurückgelassene Speisereste Wildtieren nicht helfen, sondern im Gegenteil, ihnen schaden“, so Bathen. Der NABU fordert eine unabhängige wissenschaftliche Kommission, die Kriterien für eine gute Praxis von Monitoring, Vergrämung und Entnahme erarbeitet und die Einhaltung dieser Kriterien auch überprüft. Diese Kommission muss auf Bundesebene angesiedelt werden, damit nicht jedes Bundesland Insellösungen entwickelt.

Jeweils am 30. April endet das offizielle Wolfsjahr, bei dem durch das Monitoring alle wissenschaftlichen Daten gesammelt werden, um Erkenntnisse über das Leben freilebender Wölfe in Deutschland zu erhalten. Daher hat der NABU 2013 den „Tag des Wolfes“ initiiert. Zum Tag des Wolfes bieten viele der 500 ehrenamtlichen NABU-Wolfsbotschafter bundesweit Informations-Veranstaltungen an. Online ist ein neues NABU-Wolfs-Quiz zu finden, mit dem Nutzer per Smartphone oder PC ihr Wissen über freilebende Wölfe mit zehn multimedialen Fragen überprüfen können: Von „Was frisst der Wolf“ bis zu „Was ist eigentlich die Ranzzeit?“ Zu finden unter www.NABU.de/wolfsquiz

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