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Verschiedenes 

Karlsruhe: Biokunststofftüten gehören nicht in die Biotonne

Karlsruhe: Biokunststofftüten gehören nicht in die Biotonne
Biotonne richtig befüllen © Stadt Karlsruhe

Amt für Abfallwirtschaft klärt auf: Angeblich umweltfreundliche Tüten sind nicht kompostierbar

Grün eingefärbt, mit der Aufschrift "kompostierbar" und "biologisch abbaubar", geben kompostierbare Biokunststofftüten der Verbraucherin oder dem Verbraucher den Eindruck, besonders nachhaltig und umweltfreundlich zu sein. Jedoch bereiten diese Tüten in den Biovergärungsanlagen große Probleme, wie das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) informiert.

Kompostierbare Biokunststofftüten gehören nicht in die Biotonne
Die kompostierbaren Biokunststofftüten lassen sich nicht schnell genug zu Methangas und Kompost umwandeln, weshalb sie die Mitarbeiter des AfA vor der Verarbeitung aufwändig absieben und in einer Müllverbrennungsanlage entsorgen müssen. Auch die Herstellung der Tüten ist oft wenig ökologisch, wenn sie beispielsweise aus Maisstärke bestehen, deren Produktion mit hohem Energie- und Pestizideinsatz verbunden sein kann. Daher haben sie in der Biotonne nichts verloren, ebenso wie Verpackungen aus Glas oder Plastik.

Vorsammelgefäß, Zeitungen oder unbeschichtete Papiertüten nutzen
Die praktischste und unkomplizierteste Lösung stellt die Nutzung eines Vorsammelgefäßes für die Küche oder eines Eimers dar, deren Inhalt die Bürgerinnen und Bürger direkt in die Tonne entleeren können. Um das Vorsammelgefäß sauber zu halten, empfiehlt das AfA, den Boden mit Zeitungspapier auszulegen.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, den Bioabfall in Zeitungspapier einzuwickeln oder unbeschichtete Papiertüten, wie zum Beispiel eine Papiertüte vom Bäcker, zu verwenden. Zeitungspapier entzieht dem Bioabfall die Feuchtigkeit und verhindert die Entwicklung und Ausbreitung von Maden.

zum Bild oben:
Um die Biotonne sauber zu halten, lässt man Grünschnitt vor der Entsorgung antrocken und wickelt Küchenabfälle in Zeitungspapier.
© Stadt Karlsruhe

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Veranstaltungen 

Eselwanderung und Wildkräuterführung

Eselwanderung und Wildkräuterführung
Eselwanderung (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bietet am Samstag, den 19. März 2022, ab 12.30 Uhr, eine Eselwanderung und Wildkräuterführung mit dem banu-zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel führen - Natur erspüren“. Die beiden 17-jährigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat präsentieren zu dürfen. In gemächlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das Markgräflerland, erfährt viel über die Natur und insbesondere die heimischen Wildkräuter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und Heilkräuterpädagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren Wildkräuter für die heimische Küche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Samstag, den 19. März 2022, ab 12.30 Uhr, führt die Eselwanderung und Wildkräuterführung über etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Auf rund 40 Hektar lädt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prächtigen und farbenfrohen Anblick.

Treffpunkt ist vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. Rückkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis beträgt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit Gästekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. für Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.

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Verschiedenes 

NABU zu 100-Tage-Bilanz

Trendwende für Natur und Klima noch nicht erreicht

Krüger: Naturkrise löst sich nicht in Luft auf, weil weitere akute Krisen dazukommen

Berlin, 16.3.22 – Die ersten 100 Tage der Bundesregierung sieht der NABU durchwachsen. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger orientiert seine Kurzzeitbilanz an Natur und Klima:

“Putins Krieg gegen die Ukraine zeigt bitter auf, wie sehr politische Versäumnisse der Vergangenheit zu einem Sicherheitsproblem der Gegenwart geworden sind. Aufgrund dieser neuen, akuten Krise dürfen die ‘alten’ Krisen jedoch nicht weniger intensiv bearbeitet werden. Ein Teil der aktuell vorgetragenen Ideen hat sogar das Potenzial die Situation bei Natur und Klima dramatisch zu verschlechtern. Mehr denn je heißt es raus aus fossilen Energieträgern - schnell und konsequent. Eine ernsthaft geführte Debatte kommt an Energieeinsparungen nicht vorbei. Das Tempolimit gehört deshalb auf den Tisch, die staatliche Subvention von Sprit wieder in die Mottenkiste. Wohnhäuser müssen energieeffizienter werden. Das Gros aller neuen Heizkessel verfeuert weiterhin Gas und Öl, hier braucht es eine schnelle Ausstiegsstrategie. Effizienz- und Effektivitätssteigerungen müssen aber auch den Naturschutz betreffen. Die Bundesregierung muss endlich die Biodiversitätskrise bewältigen und in Artenhilfsprogramme, naturbasierten Klimaschutz, Renaturierung und Modernisierung der Landwirtschaft ebenso investieren, wie in Bundeswehr oder erneuerbare Energien. Gerade wenn es zukünftig darum gehen soll, unabhängiger zu werden, benötigen Regeneration und Erhalt der ökologischen Leistungsfähigkeit deutlich mehr Aufmerksamkeit.”

Umweltministerin will Klimaschutz durch Naturschutz vorantreiben

Die Natur ist beim Klimaschutz die wichtigste Verbündete. Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat sich daher insbesondere die Anpassung an den Klimawandel auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehören naturnahe Wälder, der Schutz vor Hochwasser und Strategien im Umgang mit Trockenheit und anderen Wetterextremen. Gesunde Ökosysteme sind essentiell für die Bindung von Kohlenstoff und den Schutz von Biodiversität. Die Umsetzung der Vorhaben steht und fällt mit der Finanzierung. Die Koalitionäre sind gefordert, dafür in den laufenden Verhandlungen ausreichend Haushaltsmittel bereitzustellen.

Klimaministerium muss Energiewende naturverträglich gestalten

Mit Blick auf die Energiewendebeschleunigung steht einiges an. Die Versäumnisse der letzten Jahre sind klimapolitisch und angesichts der drohenden Krise bei fossilen Energieträgern energisch aufzuholen. Höhere Ziele beim naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien sind ebenso wie viel höhere Effizienzstandards im Gebäudebereich unumgänglich. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt es neben der Geschwindigkeit vor allem auf die Qualität an. Nur wenn parallel mit Artenhilfsprogrammen die Populationen gefährdeter Arten gestützt werden, können wir wirksam Arten- und Klimakrise bewältigen. Dazu müssen die Länder schnell unsinnige pauschale Abstandregelungen zur Bebauung aufgeben. Für Dichtezentren, die verbindlich von erneuerbaren Energien Anlagen freizuhalten sind, sind klare Regeln zu definieren. Außerdem sind wirkungsvolle Instrumente für die nachhaltige Umgestaltung des Gebäude- und Energiesektors zu entwickeln.

Verkehrsministerium noch ohne guten Fahrplan

Das Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 und damit verbunden die Abkehr von fossilen Kraftstoffen wurde mit der gerade erfolgten Ablehnung höherer Flottengrenzwerte erschwert. Neben der Stärkung der Bahn, des ÖPNV und Radverkehrs wird vor allem die Verkehrsinfrastruktur ein wesentlicher Gradmesser für das Wirken von Verkehrsminister Volker Wissing sein. Bei maroden Bauwerken wie beispielsweise Brücken muss Erhalt muss vor Neubau stehen. Der Bundesverkehrswegeplan ist schnellstmöglich an die Erfordernisse des Klima-, Natur- und Artenschutzes und des Flächenverbrauchs anzupassen. Bis dahin sollte ein Straßenbaumoratorium die schlimmsten Schäden verhindern.

Landwirtschaft ist auf dem richtigen Weg, aber noch mit offenen Stellen

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir kündigte den Umbau der Tierhaltung, unter anderem in Kombination mit einer Flächenbindung an, noch jedoch ohne konkrete Vorschläge. Auch die Ergebnisse aus der Zukunftskommission Landwirtschaft warten insgesamt noch auf die Umsetzung. Das bessere Zusammenwirken mit dem Umweltministerium ist positiv zu bewerten. Gleiches gilt für das notwendige Festhalten am Green Deal, der in diesen Tagen wegen des Kriegs in der Ukraine aus verschiedenen Richtungen angegriffen wird. Negativ wiederum, obwohl der Green Deal Zehn Prozent Space für Nature vorsieht, wird dieses Ziel nicht erreicht. Auch beim Ökolandbau werden die Flächenziele nicht erreichbar sein. Im Sinne der Biodiversität muss hier unbedingt noch mehr getan werden.

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Verschiedenes 

Grüne Daumen gesucht

Große Fläche für neue Gartenformen in St. Georgen
2400 Quadratmeter für innovatives Gärtnern und Urban Gardening
Jetzt für eine Parzelle bewerben

In St. Georgen ist eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening entstanden. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen. Auf den 2400 Quadratmetern der erweiterten Kleingartenanlage Moosacker sollen je nach Bedarf sechs bis zehn Parzellen entstehen, die zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß sein können.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Gemeinsam für einen müllfreien Wald am Forest Cleanup Day

Städtisches Forstamt beteiligt sich am landesweiten Waldputztag

Achtlos zurückgelassener Müll an Waldwegen ist nicht nur unschön, sondern schadet auch der Umwelt. Daher engagiert sich das städtische Forstamt der Stadt Karlsruhe am Forest Cleanup Day, dem "Waldputztag", für einen müllfreien Wald.

Einsatz im Stadtwald Elfmorgenbruch
Waldbegeisterte Freiwillige sind eingeladen, am Samstag, 19. März, ab 12 Uhr gemeinsam mit Forstamtsleiter Ulrich Kienzler und Revierförster Jonas Wehrle die Wege im Stadtwald Elfmorgenbruch nördlich des Durlach Centers zu säubern. Um ihre tatkräftige Mithilfe bittet das Forstamt vor allem die Mitglieder zahlreicher Vereine im Umfeld des Elfmorgenbruch-Waldes. Der Treffpunkt für den Einsatz befindet sich am Umspannwerk Karlsruhe-Ost mit Zufahrt über den Parkplatz des Durlach Centers. (Google Maps-Koordinaten: 49.007361, 8.453000)

Plastik im Wald reduzieren
Das Ökosystem mit seinen Pflanzen und Tieren leidet stark unter Abfällen, die in den Wäldern zurückbleiben. Besonders die Rückstände von Kunststoffen gelangen auf diese Weise auch in die menschliche Nahrungskette. Um darauf aufmerksam zu machen, wurde der landesweite Waldputztag unter der Leitung der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ins Leben gerufen, Kooperationspartner ist neben anderen der Landeswaldverband Baden-Württemberg. Förderung erfährt das Projekt von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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Veranstaltungen 

Landesgartenschau Neuenburg 2022

Landesgartenschau Neuenburg 2022
Blumenpfau (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Thermen & Parks aus dem Markgräflerland präsentieren sich

BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH ist Partner der Landesgartenschau Neuenburg 2022. Gemeinsam mit den Thermalbädern Badenweiler und Bad Bellingen werden die Kur und Bäder GmbH und die Landschaftsgartenbaufirma Fautz, Bad Krozingen, einen eigenen großen, attraktiven Stand bei der Landesgartenschau in Neuenburg aufbauen.

Die Heilbäder Bad Krozingen, Badenweiler und Bad Bellingen sowie die Landschaftsgartenbaufirma Fautz präsentierten sich gemeinsam unter dem Motto „Thermen und Parks im Markgräflerland“ auf den „Rheinwiesen“ der Landesgartenschau in Neuenburg 2022. Dabei wird das Thema Wasser im Mittelpunkt stehen aber auch die besonderen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten wie z. B. der Kurpark Bad Krozingen mit dem Blumenpfau, der Kurpark Badenweiler bzgl. der herausragenden Mammutbäume und der Kurpark Bad Bellingen mit geeigneten Pflanzungen nahe am Rhein. Zusätzlich wird es Sonderveranstaltungstage geben, an denen sich die Heilbäder Bad Krozingen, Badenweiler und Bad Bellingen mit einem ganz besonderen Programm präsentieren.

Der kleine Blumenpfau aus dem Kurpark Bad Krozingen unternimmt für die Dauer der Landesgartenschau einen Ausflug nach Neuenburg. Anschließend wird er selbstverständlich wieder die Heimreise in den Kurpark nach Bad Krozingen antreten. Dann kann er wieder, gemeinsam mit dem großen Blumenpfau, im Kurpark Bad Krozingen bewundert werden. Die beiden Blumentiere sind neben den vielen bunten Blumenbeeten und dem alten und seltenen Baumbestand das Wahrzeichen des Kurparks. Im Auftrag der Kur und Bäder GmbH werden diese, wie auch der gesamte Kurpark Bad Krozingen, von der Firma „Fautz – die Gärten“ gepflegt.

Die Firma „Fautz“ aus Bad Krozingen schaut auf eine fast 130-jährige Geschichte zurück. Mittlerweile gehört sie zu den führenden Gartenbau-Unternehmen im Großraum Freiburg. Bei der Planung, Produktauswahl und der Ausführung gelten höchste Qualitätsansprüche. Dadurch werden die Gärten von „Fautz“ zu Originalen mit hohem Gebrauchswert, Design und unverwechselbarer Ästhetik. Auf der LGS wird das Team der Firma „Fautz“ den kleinen Blumenpfau neu bepflanzen. Zusätzlich gibt es an verschiedenen Tagen interessante Vorträge von Gärtnermeister Ulrich Herzog zu hören. Am Freitag, den 13. Mai 2022, um 16.00 Uhr erläutert er vor Ort ausführlich den Aufbau des Blumenpfaus.

Das Heilbad Bad Krozingen präsentiert sich am „Bad Krozinger - Tag“, am Mittwoch, den 10. August 2022 mit einem vielseitigen Programm, rund um die Themen Wellness, Kuren, Gesundheit, Musik und Kurpark.

Der Kurpark von Bad Bellingen ist der jüngste der hier vertretenen Parks. In einem alten Rheinarm gelegen sind hier neben den vorhandenen Bäumen, Gehölze aus verschiedenen Teilen der Welt zu finden. Wechselflor- und Staudenbeete vervollständigen das Gesamtbild. Durch den geringen Bodenaufbau wirkt sich hier der Klimawandel besonders deutlich aus. Vor allem die Lederhülsenbäume und Robinien kommen mit den relativ Nährstoffarmen Verhältnissen gut zurecht. Auch auf der LGS wird eine Sorte dieser Art zu finden sein. Um sich auf die Anforderungen des sich wandelnden Klimas einzustellen, werden hier vermehrt Wärme liebende Gehölze wie Sicheltanne, Nußeibe oder Großblattpappel angepflanzt. Verschiedenste Pflanzungen werden auf der LGS zu bestaunen sein.

Der Park in Badenweiler ist „die kleine Schwester“ der Insel Mainau. Besonders fallen hier die 160 Jahre alten Mammutbäume auf, die zu den ältesten in Deutschland gehören. Im Park finden sich viele Pflanzen, deren Vorfahren schon vor vielen Millionen Jahren lebten. Auch ein Kakteenbeet gehört seit gut 20 Jahren zu einem Highlight im Park. Jedes Jahr Anfang Mai wird es neu gepflanzt. Viele außergewöhnliche Kakteen und Sukkulenten finden auch auf der LGS im Bädergarten ihren Platz.

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Veranstaltungen 

Bei Vollmond durch den Hardtwald wandern

Bei Vollmond durch den Hardtwald wandern
Blick in den Hardtwald / Foto: Monika Müller-Gmelin, Stadt Karlsruhe

Waldpädagogik Karlsruhe lädt zu literarischer Wanderung ein / Anmeldung erforderlich

Die Waldpädagogik Karlsruhe lädt für Freitag, 18. März, ab 19 Uhr zu einer literarischen Vollmondwanderung im stadtnahen Hardtwald ein.

Revierförster Martin Kurz zeigt bei einem etwa anderthalbstündigen Spaziergang den Wald von einer unbekannten Seite - mit einer Vielzahl von Gedichten und Geschichten rund um den Mond, die Nacht und den Wald.

Für diese kostenfreie Veranstaltung ist eine Anmeldung entweder telefonisch unter 0721 133-7354 oder per E-Mail waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de erforderlich. Der genaue Treffpunkt wird im Rahmen der Anmeldung mitgeteilt.

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Wald­päd­ago­gik Karlsruhe

- Koope­ra­tion von Stadt Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe, Landes­forst­ver­wal­tung Baden-Württem­berg (LFV), Anstalt des öf­fent­li­chen Rechtes Forst Baden-Württem­berg sowie ­Schutz­ge­mein­schaft Deutscher Wald e. V. (SDW).

- Seit 1996 Umsetzung des im Waldgesetz von Baden-Württem­ber­g ­ver­an­ker­ten Bildungs­auf­tra­ges in den Wäldern im Stadt- und Land­kreis Karlsruhe sowie rund um das Waldzen­trum und das Wald­klas­sen­zim­mer im Karlsruher Hardtwald.

- Bei etwa 800 Veran­stal­tun­gen im Jahr lernen rund 30.000 Menschen al­ler Alters­grup­pen den heimischen Wald aus unter­schied­lichs­ten ­Per­spek­ti­ven kennen.

- Anbieter von Wald-Veran­stal­tun­gen für alle Bevöl­ke­rungs­grup­pen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit zielgrup­pen­spe­zi­fi­schen ­Kon­zep­ten, die dem Alter, dem Wissens­stand und den jewei­li­gen ­Be­dürf­nis­sen entspre­chen. Außer­schu­li­sche Veran­stal­tun­gen sind in­halt­lich an die Vorgaben der Bildungs­pläne (2016) angepasst und fördern Kompe­ten­zen im Sinne der dort veran­ker­ten Leit­per­spek­tive Bildung für nachhal­tige Entwick­lung (BNE).

- Klas­si­sche Umwelt­bil­dung (Natur­er­fah­rung, Natur­er­leb­nis) und Bil­dung für nachhal­tige Entwick­lung (BNE) gleich­wer­tig ­ne­ben­ein­an­der. Mit zuneh­men­dem Alter der Teilneh­men­den ­stei­gen­der Anteil an BNE-Elementen mit gezielter Förde­rung ­ver­schie­de­ner Teilkom­pe­ten­zen zur Erfassung des Nach­hal­tig­keits­ge­dan­kens.

- Seit 2017 gemeinsam mit anderen Umwelt­bil­dungs­or­ga­ni­sa­tio­nen ­Teil des Karls­ru­her ­Netz­werks für Natur- und Umwelt­bil­dung (NUB) zur Förde­rung ei­nes nachhal­ti­gen Lebens­sti­les.

- Schutz­ge­mein­schaft Deutscher Wald e.V.

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Verschiedenes 

NABU: Ernährungssicherheit hat ohne Natur- und Klimaschutz keine Chance

Krüger: Green Deal und Farm-to-Fork-Strategie sind heute wichtiger denn je

Berlin, 11.3.22 – Auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft kommen heute die G7-Agrarministerinnen und -minister zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um über die Stabilisierung der Agrarmärkte und die globale Ernährungssicherung zu sprechen. Zuletzt waren in der öffentlichen Diskussion Forderungen laut geworden, wegen möglicher Versorgungsengpässe durch den Ukraine-Krieg die Ziele der sogenannten Farm-to-Fork-Strategie und des Green Deals zu überdenken. Der NABU warnt vor Schnellschüssen und vermeintlich einfachen Lösungen, welche die Natur- und Klimakrise ignorieren und die langfristige globale Ernährungssicherung weiter bedrohen. Statt reflexhaft die Intensivierung der Landwirtschaft zu diskutieren, gelte es die bisherige Flächennutzung, die sich auf Tierfuttermittel und Bioenergie konzentriert, wieder stärker auf Lebensmittelproduktion auszurichten.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: “Natur- und Klimakrise sind die größten Bedrohungen für die globale Ernährungssicherheit in der Zukunft. Es ist notwendig, die Widerstandsfähigkeit der Lebensmittelproduktion in Europa und der Welt gegen Wettextreme, Erderhitzung und Importabhängigkeiten zu erhöhen. Forderungen nach einer Abschwächung des Green Deals und eine politische Rückkehr zur intensiven Landwirtschaft ignorieren diese langfristigen Herausforderungen. Die überzogene Intensivierung der Landwirtschaft hat viele der heute bestehenden Klima- und Naturprobleme erst verursacht. Eine Abkehr von Nachhaltigkeitszielen verschärft die Auswirkungen der Klima- und Naturkrise sogar. Zum einen treibt hoher Pestizideinsatz den gravierenden Biodiversitätsverlust weiter voran. Zum anderen heizt die Intensivierung der Landwirtschaft das Erdklima weiter auf. Der Green Deal und die Farm-to-Fork-Strategie sind heute wichtiger denn je.”

Konkret fordert der NABU eine sofortige Abkehr von Nutzpflanzen für Agrokraftstoffe zu Gunsten der Lebensmittelproduktion, die bislang nur 27 Prozent der Flächennutzung ausmacht. Langfristig gelte es, den Futtermittelanbau zu reduzieren. In dieser Konsequenz ist auch eine deutliche Reduktion der Tierbestände und eine Anpassung der Konsumgewohnheiten notwendig. Der Umweltverband fordert Landwirtinnen und Landwirte für den Umbau der Tierhaltung zu entlohnen und für Ertragseinbußen angemessen zu entschädigen. Dafür brauche es eine ausreichende Finanzierung, um wirkliche Anreize für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen. Auch der Erhalt und die Wiederherstellung der Artenvielfalt und naturnaher Lebensräume spielt langfristig eine wichtige Rolle. Sie fördern eine Vielzahl von Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel die Bestäubung durch Insekten oder fruchtbare Böden, die deutlich resilienter gegen Wetterextreme und Schädlingsbelastungen sind. Außerdem sind sie als Kohlenstoffspeicher wichtige Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise, die einer der großen Treiber des Welthungers ist.

NABU-Agrarexperte Pierre Johannes: “Das einseitig-industrielle und verwundbare Agrarsystem muss sich zu einer naturverträglichen und damit widerstandsfähigen Form der Landwirtschaft verändern, um zukünftige Krisen bewältigen und die globale Ernährung auch langfristig sichern zu können. Darüber hinaus ist unsere industrielle Landwirtschaft stark von mineralischem Stickstoffdünger abhängig, der unter hohem Energieeinsatz hergestellt werden muss. Die aktuell sehr hohen Mineraldüngerpreise laden dazu ein, so schnell wie möglich den Einstieg vom Ausstieg aus der hohen Energieabhängigkeit unserer Landwirtschaft einzuleiten."

Hintergrund: Ernährungssicherheit in Deutschland, Europa und weltweit

Während die Lebensmittelversorgung in Deutschland und der EU nach wie vor gesichert ist, ist außerhalb der EU mit größeren Versorgungsengpässen zu rechnen – vor allem im globalen Süden, wo viele Menschen bereits heute hungern. Laut dem Internationalen Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFE) machen die Exporte von Russland und der Ukraine etwa zwölf Prozent der weltweit gehandelten Lebensmittel aus. Auch in den Industrieländern könnten die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse ansteigen – etwa direkt durch die Auswirkungen auf den internationalen Getreidehandel und die Entwicklung der Getreidepreise oder indirekt durch die Preise für Stickstoffdünger.

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