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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Gartenschläuche

ÖKO-TEST Gartenschläuche
Das ÖKO-TEST-Magazin Juni 2015 gibt es seit dem 29.5. im Handel

Knick in der Leitung

Die weichen Materialien von Gartenschläuchen sind meist ordentlich mit Schadstoffen gespickt. Zu diesem Ergebnis kommt das ÖKO-TEST-Magazin in der aktuellen Juni-Ausgabe. Auch in der Praxisprüfung konnten einige Produkte nicht überzeugen: Die Schläuche bildeten Schlaufen, verdrehten sich – da war kein Durchkommen für das kühle Nass.

Gartenschläuche bestehen in der Regel aus dem Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC). Der eigentlich spröde Kunststoff wird mit Weichmachern weich und elastisch gemacht. Diese haben es jedoch ganz schön in sich: So hat ÖKO-TEST in drei der ingesamt 15 getesteten Gartenschläuchen Pththalat-Weichmacher gefunden, welche im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken und die Fortpflanzung zu gefährden. Bei einem Produkt wurde sogar die als besonders gefährlich angesehene Verbindung DEHP nachgewiesen – ein Weichmacher, der seit diesem Jahr nur noch mit einer speziellen Zulassung innerhalb der EU bei der Herstellung von Produkten aller Art verwendet werden darf. Manche Anbieter setzen daher auf Ersatzweichmacher. Ob diese eine akzeptable Alternative sind, ist allerdings noch ungewiss. Denn sie stehen im Verdacht, fruchtbarkeitsschädigend zu sein. Eine abschließende Bewertung des Umweltbundesamt steht noch aus.

Es gibt aber auch einen kleinen Lichtblick, denn ein paar wenige Hersteller zeigen, dass es möglich ist, die Schläuche zumindest ohne einige bedenkliche Schadstoffe herzustellen: Bei sieben Produkten im Test analysierte das Labor etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nur in Spuren.

Auch im Praxistest offenbarte sich bei einigen Gartenschläuchen Verbesserungsbedarf. Sie bildeten beim lockeren Auslegen vom Wandhalter starke Schlaufen, so dass kein Wasser mehr durchfloß. Oder sie zeigten sich beim Aufrollen widerspenstig und verdrehten sich.

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ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik und Wellness

ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik und Wellness
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik u. Wellness ist ab dem 5..6. erhältlich

Passt gut, tut gut

Die ungeschminkte Wahrheit: An meine Haut lasse ich nur Wasser und – ja, was noch? Die Auswahl ist riesig, was die Entscheidung für ein Pflegeprodukt umso schwieriger macht. Viele Frauen wollen Kosmetik, die ohne bedenkliche Stoffe auskommt, die nicht die Umwelt belastet, die dank hochwertiger Inhaltsstoffe ihren Preis wert ist und die natürlich die Haut gut pflegt und strahlen lässt. Solche Alleskönner für Haut und Haare sucht ÖKO-TEST – und ist in jedem Test in diesem Ratgeber Kosmetik und Wellness fündig geworden. Es gibt aber auch die Nichtskönner, die „ungenügenden“ Produkte, die teilweise nicht einmal hätten verkauft werden dürfen. Welche das sind, erfahren Sie ebenso. Neben den zahlreichen Produkttests erhalten Sie in diesem Heft zusätzlich Tipps, wie Sie Ihre Kosmetik selbst herstellen können oder wo Mode made in Germany produziert wird.

Tests (Auswahl):

• Vegane Kosmetik: Für die meisten Rohstoffe mit tierischen Bestandteilen haben die Hersteller veganer Kosmetik mittlerweile gute Ersatzstoffe gefunden. Doch nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Zudem stecken in solchen Produkte nicht automatisch weniger Schadstoffe. Ein Nagellack im Test enthält etwa freies Phenol, das laut Kosmetikrichtlinie der EU in Kosmetik verboten ist.

• Silikonfreie Shampoos: „Ohne Silikone“ prangt mittlerweile auf den Verpackungen vieler Shampoos. Da freuen sich die Umwelt und das Haar. Das Testergebnis ist ausgesprochen erquicklich: Unter 28 Produkten befindet sich nur ein Ausreißer.

• Gesichtspeelings: Ein Peeling macht die Haut rosig und zart. Möglicherweise jedoch auf Kosten der Umwelt, denn etliche Produkte enthalten Mikroplastik als Reibekörper. ÖKO-TEST rät deswegen zu Alternativen auf pflanzlicher oder mineralischer Basis; immerhin 13 Produkte haben das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“ erhalten.

• Badezusätze: Ein warmes Wannenbad kann eine Wohltat sein, vor allem wenn man es mit einem duftenden Öl, Salz oder anderen Zugaben anreichert. Das Testergebnis zeigt, die Mehrzahl der untersuchten Produkte kann bedenkenlos angewendet werden.

• Antibakterielle Produkte: Keime lauern überall. Doch wie sinnvoll ist es, sich mit antibakteriellen Seifen, Gelen und Tüchern dagegen zu wappnen? Experten halten wenig von deren Einsatz in Privathaushalten. Keines der getesteten Produkte kommt in der ÖKO-TEST-Bewertung über ein „befriedigend“ hinaus.

• Aknemittel: Wer als Jugendlicher von Mitessern und Pickeln heimgesucht wird, doktert gerne auf eigene Faust daran herum – oft unter Zuhilfenahme von rezeptfreien Aknemitteln. Doch nur vier der elf getesteten Präparate sind rundherum empfehlenswert, die übrigen fallen mit dem Urteil „mangelhaft“ und einmal „ungenügend“ durch.

• Gesichtscremes mit UV-Schutz: Immer mehr Tagescremes werden mit UV-Schutz angeboten. Häufig aber ist der Lichtschutz nicht nur dürftig, sondern wird auch noch mit bedenklichen chemischen UV-Filtern und den Hormonhaushalt belastenden Stoffen erzielt.


Und außerdem:

• Flower-Power: Wer zu Naturkosmetik greift, möchte chemische Inhaltsstoffe, die gesundheitsgefährdend oder hormonell belastend sind oder die Haut durchlässig für Schadstoffe machen, umgehen. Doch eine naturkosmetische Rezeptur ist immer auch eine Mischung aus natürlichen und weiterverarbeiteten Stoffen, um bestimmte Anforderungen an Konsistenz, Anwendbarkeit und Hygiene zu erfüllen. ÖKO-TEST schafft jetzt Überblick im Kosmetikdschungel und stellt die wichtigsten Inhaltsstoffe vor – von Aloe bis Zaubernuss.

• Outdoorbekleidung – Stochern im Nebel: Warm, robust, atmungsaktiv und wasserabweisend – die Anforderungen an Outdoorkleidung sind extrem unterschiedlich. ÖKO-TEST informiert über Funktionalität und Komfort der Materialien von Funktionswäsche, Outdoorjacke und Co., zeigt aber auch die teils mangelhaften Standards der Produktkontrollen auf.

• Mode made in Germany: Bekleidung, die komplett in Deutschland designt, zugeschnitten und genäht ist, ist oft etwas Besonderes. Ob moderne Mode aus Berlin oder Bambusstrümpfe aus Thüringen, Kleidung aus nachhaltiger Herstellung gibt es für jeden Geschmack in allen Preisklassen. ÖKO-TEST stellt eine bunte Auswahl an Textilien und Schuhen von Firmen aus Deutschland vor.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Das Exotenhaus füllt sich mit Leben

Karlsruhe: Das Exotenhaus füllt sich mit Leben
Wie im Dschungel / Foto: Stadt Karlsruhe

Nur noch Detailarbeiten nötig / Tiere brauchen Eingewöhnungszeit

Eigentlich sieht alles schon ziemlich fertig aus. In der großen Halle des Exotenhauses rauscht bereits der kleine Wasserfall, die Bäume haben sichtlich an Wachstum zugelegt, die Netze um die Volieren sind auszumachen. Nur Vogelstimmen oder das Geflatter von Fledermäusen sind noch nicht zu hören. Denn von den Fischen in den Großaquarien einmal abgesehen sind die Tiere noch nicht in die später dem Publikum zugänglichen Bereiche des Exotenhauses eingezogen.

Der Grund für die in den Spätsommer verschobene Eröffnung wird bei näherer Betrachtung deutlich: Hier fehlt es am Lückenschluss zwischen Netz und Kunstfels, damit die Tiere nicht durchschlüpfen können. Dort sind einige Felsen noch nicht fertig modelliert und an anderer Stelle können Zoobeschäftigte nach Abzug der Bauarbeiter erst jetzt an die Gehegeeinrichtung gehen.

Für das Tierpfleger-Team ist die Bauverzögerung eine große Herausforderung. Denn natürlich können sie nicht einfach warten. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Schließlich sind schon hunderte Tiere da, die gefüttert werden, deren Gehege sauber sein sollen. Die Ankunft anderer Tiere wiederum musste verschoben werden. Die Volieren der Totenkopfäffchen, Degus oder auch Sonnensittiche müssen noch fertig eingerichtet werden, wie die Revierleiterin des Exotenhauses, Michaela Gaum, erzählt.

„Es ist eine unglaublich spannende Zeit“, freut sie sich. Und jeden Tag kehrt das Leben ein bisschen mehr ein. In den Aquarien schwimmen schon hunderte Fische, von Zebrabuntbarschen über Welse und Pfauenaugen-Stachelrochen bis hin zu Piranhas. Lediglich die Infotafeln, die darüber aufklären, welche Fische im Becken schwimmen, wo sie herkommen und wie sie sich fortpflanzen, sind noch anzubringen.

Neues zu Hause einrichten und kennenlernen

Wo es ging, wurde die Ankunft der Tiere herausgezögert. „Wir versuchen, die Tiertransporte zu verschieben, damit die Tiere möglichst kurz hinter den Kulissen bleiben müssen“, klärt die Revierleiterin auf. Wenn sie ankommen, müssen die meisten zunächst in Quarantäne, die zwei bis vier Wochen dauert.

Die Tiere, die schon in Karlsruhe sind, wie zum Beispiel Schlangenhalsschildkröten, Pfeilgiftfrösche, Turakos, Gürteltiere, Straußenwachteln, Sumbawadrossel, Hammerköpfe, Degus oder Mertens-Wasserwarane, benötigen auch Aufmerksamkeit. „Fünf-Sterne-Hotel mit voller Verpflegung“, lacht Gaum. Ihre Pfleglinge wollen nicht nur gefüttert werden - unter Beachtung diverser Futterpläne. So sind Fred und Wilma, wie das Tierpflegerteam die beiden Schlangenhalsschildkröten nennt, sehr gefräßig. Die Piranhas können überraschenderweise auch einmal Garnelen links liegen lassen.

Alle Tiere haben im Fünf-Sterene-Hotel natürlich „Zimmerreinigung gebucht“ und wollen beschäftigt sein. So lässt sich das sechsköpfige Pflegerteam für jedes Tier abwechslungsreiche Beschäftigung einfallen. Die Turakos etwa haben einen Pappkarton voll Stroh, in dem sie ihre Mehlwürmer suchen müssen.

Auch wenn der letzte Handwerker das Exotenhaus verlassen hat und die Gehege und große Halle bezogen werden können, ist das Exotenhaus nicht sofort für Besucher betretbar. Die Tiere müssen sich erst eingewöhnen und neu orientieren. „Das kann ein bis zwei Tage dauern, aber auch einige Wochen“, sagt Gaum. Die Tiere müssen ihr Gehege zunächst kennenlernen. Hier gehen Gaum und ihr Team auf die sichere Seite: Vor allem für die frei in der großen Halle herumfliegenden Vögel - wie die Madagaskar-Turteltauben oder die Webervögel - werden in der Eingewöhnungsphase die Glastrennscheiben abgehängt, damit sie nicht dagegen fliegen. Und was ein Lieblingsfutterplatz ist, müssen Pfleger und Vögel auch erst herausfinden. Immerhin, an die Pfleger haben sich die Tiere schon gewöhnt. „Anfangs saßen sie ängstlich in der Ecke, aber mittlerweile haben sie sich an uns gewöhnt, haben Vertrauen gefasst“, merkt die Revierleiterin an.

Stichwort Großaquarien: Hier reicht es nicht, einfach den Wasserhahn zum Befüllen aufzudrehen. Zunächst muss sich im Wasser der Biorhythmus einpendeln, ehe die ersten Tiere eingesetzt werden. Bei den meisten ist dies schon der Fall. Noch warten müssen unter anderem Fred und Wilma, die Schlangenhalsschildkröten. Die australische Landschaft, ein Paludarium, begrünt stilecht ein Eukalyptus. Da australische Pflanzen aber sehr schwer zu bekommen sind, werden hier für den Lungenfisch und seine Mitbewohner derzeit auch Pflanzen verwendet, etwa der Zylinderputzer, die dem rot blühenden australischen Lampenputzer ähnlich sieht.

Ein Großteil des Tierbestandes ist im Exotenhaus

Wenn alle Tiere da sind, beheimatet das Exotenhaus mehr als 2.000 Tiere aus rund 100 verschiedenen Arten - von Pärchen wie dem Gürteltier bis hin zu Schwarmtieren wie dem Neonfisch. 15 Rodriquez-Flugfüchse gehören dazu, die sich genauso frei bewegen können wie das Faultier oder der Sakiaffe. Auch Krokodile werden noch erwartet. „Die Vielfalt wird sehr groß sein“, betont Michaela Gaum. Sie ist sich sicher, dass das Exotenhaus „ein Besucher-Highlight und Erlebnis“ wird. Optisch - allein durch die Farbenpracht einiger Vögel - und akustisch. Die Gäste können sich auf ein Stimmengewirr aus markanten Vogellauten, Affengeräusche oder Fledermausgeflatter freuen.

„Wir sind einfach froh, wenn wir in unseren normalen Tierpflegerablauf starten können“, schaut Gaum erwartungsvoll auf den Exotenhaus-Alltag. Und mit ihr alle, die sich auf die Eröffnung freuen.

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ÖKO-TEST-Magazin Juni 2015

ÖKO-TEST-Magazin Juni 2015
Die Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29. Mai im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Milchersatzgetränke
Knapp die Hälfte der Milchersatzprodukte schneidet mit „gut“ oder „sehr gut“ ab. Allerdings konnte das Labor in sechs von acht Sojadrinks Spuren von gentechnisch veränderten Organismen nachweisen, leider auch in Bio-Drinks. Zudem wurde Chlorat in einigen Produkten gefunden. Dieser Stoff kann die Jodaufnahme der Schilddrüse vorübergehend hemmen und die roten Blutkörperchen schädigen.


Test: Muttermilchersatz, HA-Nahrung, Pre und 1
Fast die Hälfte der Testprodukte bekommt nur ein „ausreichend“ oder schlechter. Ein Grund ist die zu hohe Belastung mit Chlorat. Die Nestlé-Produkte enthalten zudem Perchlorat. Der Schadstoff kann ebenso wie Chlorat die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen, was besonders bei Kindern problematisch ist. Auch Fettschadstoffe, von denen einige vermutlich nierenschädigend sind, stecken in viel zu hohen Mengen in einigen Produkten. In einer Anfangsmilch analysierte das Labor zudem einen Stoff, der Hautreizungen sowie Allergien auslösen kann.

Test: Deos ohne Aluminium
Die meisten Deos ohne Alu können sich sehen lassen. Insgesamt elf „sehr gute“ und „gute“ Deos gibt es im Test. Doch von manchen Produkten sollte man die Finger lassen: In einem Deo steckt etwa ein Konservierer, der eigentlich laut EU-Kommission seit Kurzem in Kosmetika verboten ist. Zwei enthalten künstlichen Moschus-Duft, der sich in menschlichem Fettgewebe anreichern kann. Auch konnten die Hersteller anhand von Wirksamkeitsstudien nicht belegen, dass ihre Produkte zu einer Geruchsminderung führen.
Dazu im Überblick: 180 Deos mit Aluminium

Test: Sonnenschutzmittel für Kinder
Eltern können unter einem „sehr guten“ und fünf „guten“ Sonnenschutzmitteln wählen. Doch viele Produkte sind nicht zu empfehlen: Sie enthalten unter anderem antientzündliche Substanzen, deren Aufgabe es ist, eine durch Sonnenlicht bewirkte Rötung der Haut zu verzögern oder zu verhindern. Dadurch wird aber ein längerer Sonnenschutz vorgetäuscht. Die Kommission des Bundesinstituts für Risikobewertung stuft deshalb diese Stoffe als kritisch ein. ÖKO-TEST bemängelt zudem in einigen Produkten chemische UV-Filter, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. In sechs Produkten stecken PEG/PEG-Derivate, welche die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können.

Test: Zahnspangenmaterial
Im Mund vieler Zahnspangenträger stecken Stoffe wie Nickel oder Latex, die Allergiker vermeiden sollten. Dazu analysierte das Labor in allen getesteten Gummiringen auffällige Werte an Nitrosaminen, eine krebserregende Gruppe von Stoffen. Die gemessenen Werte waren sechs- bis zehnmal so hoch, wie der deutsche Grenzwert für Babyspielzeug, das in den Mund genommen wird, festlegt. Zum Glück gibt es aber auch viele „sehr gute“ Testprodukte.

Test: Eiweißpulver für Sportler
Auf dem Weg zu mehr Muskel- und weniger Körperfettmasse sollen Eiweißpulver ein Muss sein, so die Mund-zu-Mund-Propaganda in Onlineforen. Doch stimmt das eigentlich? ÖKO-TEST meint: Für diese Produkte muss man kein Geld verpulvern. Denn zum einen gibt es so gut wie keine wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit. Zum anderen orientieren sich viele Anbieter offenbar nicht am Stand der Forschung und überdosieren die Tabletten. Außerdem haben alle Produkte Probleme mit Reinigungs- oder Desinfektionsmittelrückständen.

Test: Gartenschläuche
Die weichen Materialien von Gartenschläuchen sind meist ordentlich mit Schadstoffen
gespickt. Selbst wer sich einen teuren Gartenschlauch aus Kautschuk als Alternative zu
PVC leistet, kann sich nicht in Sicherheit wiegen. Auch in der Praxisprüfung konnten viele Produkte nicht überzeugen: Die Schläuche bildeten Schlaufen, verdrehten sich – da war kein Durchkommen für das kühle Nass.

Test: Internetversicherungen
Mit Internetversicherungen haben die Assekuranzen ein neues Geschäftsfeld entdeckt: Diese Tarife bieten einen Rundum-Schutz für das digitale Leben. Doch nicht immer erbringen Internetversicherungen eine Mehrleistung gegenüber klassischen Policen. So hilft etwa auch die private Haftpflichtversicherung bei Schäden, die Dritten durch die Onlinekommunikation entstehen. Und selbst wenn die Internetversicherungen zusätzliche Leistungen anbieten, sind diese sehr mager.

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Dieses Mal im Heft: Extra Babys & Kleinkinder

Richtig oder falsch: Auf dem Prüfstand
Auf junge Eltern prasseln von allen Seiten Informationen ein. Es wird gewarnt, gemahnt, gefordert. Die Ratschläge sind vielleicht gut gemeint, haben aber nicht immer Hand und Fuß.

Kinderkleidung: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider
Eltern wollen für ihre Schützlinge Kleidung ohne Schadstoffe. Allerdings haben sie es nicht leicht, gute Ware zu erkennen. Die positive Nachricht: Fair produzierte und ökologische Kindermode wird immer mehr zum Thema.

Erziehung in den ersten Lebensjahren: Regelmäßigkeit ist wichtig
„Nein“ ist wohl das häufigste Wort, das Babys und Kleinkinder hören: Nicht die Steine in den Mund stecken, nicht am Tischtuch ziehen! Aber verstehen die Kleinen das überhaupt schon?

Ausstattung: Das volle Programm
Werdende Eltern können es meist kaum erwarten, für das neue Familienmitglied einzukaufen. Aber nicht alles, was niedlich aussieht, ist wirklich nötig oder praktisch. ÖKO-TEST macht Vorschläge für eine sinnvolle Ausstattung.

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Karlsruhe: Wohl der Tiere geht vor

Karlsruhe: Wohl der Tiere geht vor
Große Halle im Exotenhaus / Foto: Stadt Karlsruhe

Eröffnung des Exotenhauses verzögert sich

Das Exotenhaus wird nicht wie ursprünglich angedacht am 18. Juni eröffnet. Darauf haben sich die am Umbau beteiligten Dienststellen in einer Abstimmungsrunde am Montagnachmittag verständigt. Nicht absehbare Verzögerungen bei einzelnen Baumaßnahmen hatten das Zeitfenster in den letzten Wochen immer enger werden lassen. Aktuell waren es eine Falschlieferung des Volierennetzes für die Große Halle, die mehr Zeit für die Anpassung als geplant erforderte, sowie der Felsenbau. Erste Priorität hat die ausreichende Eingewöhnung der Tiere, weshalb sich die Runde gestern unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert dazu entschied, das Haus für die Besucherinnen und Besucher später als geplant zu öffnen. Erschwerend für die Einhaltung des Zeitplans kam hinzu, dass für den Mai viele Transportkapazitäten für Tiere aus anderen Zoos gebucht waren. Da bis auf einige Räume hinter den Kulissen jedoch keine Flächen im Exotenhaus zur Unterbringung der Tiere vorhanden waren, hatte man diese Transporte abgesagt. Diese Spezialtransporte müssen nun neu eingetaktet werden.

Da im Exotenhaus neue Lebensgemeinschaften gebildet werden und viele frei in der Halle lebende Tiere sich zudem an das Miteinander mit den Menschen gewöhnen müssen, kann heute noch nicht abgesehen werden, wann der Zeitpunkt der Eröffnung gekommen ist. „Wir haben das Wohl der Tiere im Blick, werden den Karlsruherinnen und Karlsruhern sowie Gästen von außerhalb das Exotenhaus natürlich auch nicht länger als notwendig vorenthalten“, betont Obert. Die Eröffnung werde daher vermutlich sehr kurzfristig passieren.





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Der Grüne Süden zieht an

Der Grüne Süden zieht an
Copyright: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW)

Land wirbt mit frischer Kampagne in deutschen Großstädten für nachhaltigen Urlaub in Baden-Württemberg

STUTTGART, 11. Mai 2015 – Naturnahe und nachhaltige Urlaubsangebote gehören zu den Aushängeschildern des Tourismus in Baden-Württemberg. Von der Anreise bis zur Unterkunft – mit kreativen Ideen und Angeboten vor Ort ist der Grüne Süden ein Vorreiter für umweltfreundlichen Urlaub in Deutschland und Europa und zieht Menschen aus nah und fern an. Unter dem Motto „Baden-Württemberg zieht an“ wirbt das Land nun mit einer umfangreichen Kampagne in ausgewählten deutschen Großstädten für einen nachhaltigen und genussreichen Urlaub im Süden.

„Immer mehr Menschen setzen auch im Urlaub auf umweltfreundliche und nachhaltige Angebote. In Baden-Württemberg finden Interessierte nicht nur einzigartige Naturlandschaften und vielerlei passende Produkte und Initiativen. Als erstes Bundesland bieten wir unseren Gästen beliebte Reiseziele, die auf Nachhaltigkeit durchleuchtet wurden und sich einer nachhaltigen Weiterentwicklung verschrieben haben“, sagte der baden-württembergische Tourismusminister Alexander Bonde zum Start der Kampagne am Montag in Stuttgart. „Wer in den kommenden Wochen in München, Köln oder Stuttgart unterwegs ist, wird an Bahnhöfen, Bushaltestellen und auf Plakatwänden auf kreative Motive stoßen, die neugierig auf einen Urlaub im Grünen Süden machen“, so Bonde weiter. Ziel der Kampagne sei zu zeigen, dass bei einem Urlaub in Baden-Württemberg Genuss und Nachhaltigkeit zusammengehören und der Grüne Süden vielfältige und spannende Reiseziele biete.

Noch bis in den Herbst informiert die Kampagne unter anderem über Destinationen im Süden, die von Minister Bonde die Auszeichnung „Nachhaltiges Reiseziel“ erhalten haben. Diese Auszeichnung zeigt den Gästen, dass ein Reiseziel kontinuierlich an seiner nachhaltigen Ausrichtung arbeitet – ökologisch, ökonomisch und sozial. Bislang erhielten in Baden-Württemberg der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, der Kurort Bad Dürrheim, die Landeshauptstadt Stuttgart und der Europa-Park in Rust das Zertifikat „Nachhaltiges Reiseziel“. Weitere Tourismusziele im Land durchlaufen derzeit den Zertifizierungsprozess. Zur Kampagne gehört auch ein Gewinnspiel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, einen Kurzurlaub in den zertifizierten Reisezielen zu gewinnen und den Grünen Süden hautnah entdecken zu können.

Die Kampagne „Baden-Württemberg zieht an“ wurde von der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) entwickelt, die bereits seit 2012 landesweit und erstmalig in Deutschland naturnahe und umweltfreundliche Urlaubsangebote in ihrem Projekt Grüner Süden bündelt. Von klimaneutralen Mobilitätsprojekten bis hin zu regionalen Genussinitiativen fasst der Grüne Süden nachhaltige und naturnahe Produkte und Dienstleistungen vom Beginn bis zum Ende des Urlaubs zusammen. Laut einer Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen legen inzwischen 42 Prozent der Deutschen Wert auf einen ökologisch verträglichen und ressourcenschonenden Urlaub. Das Thema soziale Nachhaltigkeit halten 49 Prozent der deutschen Urlauber für wichtig.

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Freiburg: Tagungs- und Veranstaltungsexperten in der Green City

Von den vielen Möglichkeiten des nachhaltigen Tagens in der Green City Freiburg konnten sich diese Woche 10 Verbändevertreter aus Deutschland und Österreich überzeugen: Das Convention Bureau der FWTM organisierte mit dem German Convention Bureau einen Educational Trip durch Freiburg und den Hochschwarzwald. Dabei konnten die Experten die Veranstaltungshäuser der FWTM, die kurzen Wege und vor allem die gute Zusammenarbeit mit Hotels, Gästeführern, Dienstleistern und Caterern direkt vor Ort in Augenschein nehmen konnten. Die Vertreter der Verbände organisieren Verbandstagungen und -kongresse und wurden mit dem Ziel eingeladen, Veranstaltungen für Freiburg zu gewinnen, eingeladen. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der FWTM und ihren für solche Kongresse beteiligten Partnern konnte überzeugend vermittelt werden: zwei direkte Anfragen ließen die Vertreter vor Ort, bevor sie auf die Weiterreise in den Hochschwarzwald verabschiedet wurden.

Hintergrund:
Das Freiburg Convention Bureau der FWTM vermarktet Freiburg als Standort für Kongresse, Tagungen, Messen und Events und ist erster Ansprechpartner für alle, die in Freiburg eine Tagung, einen nationalen oder internationalen Kongress, eine Messe oder ein Event planen. Der Veranstaltungsservice des Convention Bureau unterstützt die Kunden bei Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Auf Wunsch bekommt der Kunde alles aus einer Hand. Ziel ist es die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Freiburgs auch durch steigende Umwegrentabilität im Veranstaltungsbereich nachhaltig zu sichern. Um dies zu erreichen bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit Hoteliers, Kongressagenturen und weiteren Partnern.





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ÖKO-TEST Lippenpflege mit UV-Schutz

 ÖKO-TEST Lippenpflege mit UV-Schutz
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2015 gibt es seit dem 24. April 2015 im Handel.

Fragwürdiger Sonnenschutz

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in der aktuellen Mai-Ausgabe Lippenpflegeprodukte mit UV-Schutz im Labor genau analysieren lassen. Ein Drittel der Produkte konnte überzeugen, doch es gibt auch Marken, die einen laut Wissenschaftler besonders besorgniserregenden UV-Filter enthalten.

Lippenpflegestifte werden nun mal von den Lippen gelutscht und verschluckt. Umso schlimmer ist es, wenn die darin enthaltenen Inhaltsstoffe umstritten oder problematisch sind. Eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt nun aber, dass viele Hersteller in ihren Produkten UV-Filter einsetzen, für die es aus Versuchen Hinweise gibt, dass sie wie ein Hormon wirken. In rund der Hälfte der Lippenpflegestifte finden sich zudem Paraffine. Von diesen Erdölprodukten weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Auch Duftstoffe, die Allergien auslösen können, sind in manchen Marken zu finden.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine reichliche Auswahl an empfehlenswerten Produkten. Wieder zeigte sich hier, dass der Preis keinen Hinweis bezüglich der Qualität gibt. Denn gute Lippenpflege bekommt man schon für 95 Cent.

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