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Verschiedenes 

Karlsruhe: Schneeflocke und Odyssa sind im Exotenhaus angekommen

Karlsruhe: Schneeflocke und Odyssa sind im Exotenhaus angekommen
Odyssa im Schildkröten-Gehege des Exotenhauses

Umzug der Riesenschildkröten wurde von Filmteam begleitet
Sonnenralle und Turako in große Halle entlassen

Schneeflocke und Odyssa sind im Karlsruher Zoo angekommen. Die beiden Seychellen-Riesenschildkröten haben heute im Heidelberger Zoo Dirk Eichmann und seinem Karlsruher Zookollegen Andreas Cunow kurz die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Nicht, weil die beiden Damen beim Transport Rabatz gemacht hätten. Sondern weil sie keine Leichtgewichte sind. Immerhin 80 Kilogramm bringt die 30-jährige Schneeflocke auf die Waage, die 20-jährige Odyssa ist da um eignes leichter. Gemeinsam mit Sandra Reichler, Kuratorin des Heidelberger Zoos, hatte der stellvertretende Zoodirektor Dr. Clemens Becker am Mittwochmorgen die Übergabe übernommen. Der Umzug der beiden Tiere hatte sich um ein paar Wochen aufgrund einer Augenbehandlung verzögert. Die bei einem Tierwechsel übliche Quarantänezeit lief für Schneeflocke und Odyssa bereits in Heidelberg, sodass dem Einsetzten der Tiere direkt in die Karlsruher Schildkröten-WG nichts im Wege stand. Begleitet wurde die Aktion von einem Filmteam von DOCMA TV für das VOX-Tiermagazin hundkatzemaus.

In Karlsruhe warteten Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt und das Exotenhaus-Team gespannt auf Schneeflocke und Odyssa. Tierärztin Anna Hein schaute sich ihre neuen Schützlinge kurz noch in der Transportbox an, dann ein letzter menschlicher Kraftakt mit Hilfe der stabilen Transportfolie – und Schneeflocke und Odyssa gingen erstmals im Gehege auf Erkundungstour. „Bei den Riesenschildkröten bleiben wir mit den Heidelbergern in Kontakt“, betonte Dr. Becker. Dort leben nun noch fünf Tiere, darunter zwei große Männchen mit über 200 Kilogramm. Schneeflocke und Odyssa waren in dieser Gruppe die kleinsten Tiere.

Besucherinnen und Besucher des Exotenhauses können die beiden Neuankömmlinge von den Karlsruher Tieren Alfred und Maja gut am Panzer erkennen: Alfred und Maja haben sehr ebenmäßige, runde Panzer, insbesondere Odyssas Panzer hat auffallende Wölbungen. Was bei der Schildkröte, die erst vor einem Jahr aus Privathand zum Heidelberger Zoo kam, auch an früherer falscher Fütterung liegen könnte. „Bei zu energiehaltigem Futter wachsen die Tiere zu schnell“, erläutert Exotenhaus-Revierleiterin Michael Gaum. Der Panzer „komme da nicht nach“, das wachse sich auch nicht mehr aus. Viel Raufaser, also viel Heu, sei das richtige, gesunde Futter.

Ob Alfred, der auf gut 15 Jahre geschätzt wird, bei seinen Damen für Nachwuchs sorgen wird? „Geschlechtsreif sind die Tiere erst mit mindestens 20 Jahre“, so Reinschmidt, „das kann also noch einige Jahre dauern.“ Aber das tolle und warme Tropenhaus biete die besten Voraussetzungen für Schildkröten-Minis, war er sich sicher.

Im Exotenhaus mit dabei waren Regisseur Dr. Gerald Krakauer und Kameramann Lars Schwellnus auch bei den ersten Flugrunden einer Sonnenralle in der großen Halle. Womit im Exotenhaus nun ein Pärchen lebt. Jeweils ein Duo sind seit heute zudem die Rothaubenturakos und Schildturakos. Seinen Auftritt vor der Kamera hatte zudem der fünf Monate alte Karl Wilhelm im Flusspferdgehege. Zwei Tage ist das Drehteam vor Ort. Im Beitrag aus dem Karlsruher Zoo, der voraussichtlich im Februar 2016 ausgestrahlt wird, ist dann weiter der Pelikan zu sehen, bei dem nach einer bakteriellen Infektion ein Augenlasern notwendig wurde. Zur Gruppe hüpfen zudem unter Kamerabeobachtung zwei Bennetkänguru, die aus Österreich in den Zoo kamen und ihre sechswöchige Quarantänezeit diese Woche hinter sich gebracht hatten.

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ÖKO-TEST-Magazin November 2015

ÖKO-TEST-Magazin November 2015
Die November-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 30.10. im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Lachs
Lachse werden in Aquakulturen unter schlechtesten Haltungsbedingungen gemästet. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass die Futtermittel voller Farb- und Konservierungsstoffe stecken, die teilweise auch für Menschen schädlich sind. So fanden die Labore in drei Produkten den krebserregenden Futterzusatz Ethoxiquin Selbst Wildlachs ist oft keine Alternative, da die Fangmethoden bedenklich sind. In einigen Proben hat das Verbrauchermagazin zudem Larven von Fadenwürmern gefunden.

Test: Gemüsebreie
Die Hälfte der fertigen Gemüsebreie im Test eignet sich bestens als erste Mahlzeiten fürs Baby. Manche Hersteller geizen allerdings mit der Hauptzutat Gemüse und strecken den Brei mit bis zu 30 Prozent Wasser. Zudem fand das Labor in einigen Produkten Schadstoffe wie krebserregendes Benzol, giftiges Cadmium oder Nitrat.

Test: Schneeanzüge für Kleinkinder
Die meisten Schneeanzüge stecken voller Chemikalienrückstände. So wurde in drei Modellen Formaldehyd in hohen Mengen gefunden. Dieser Schadstoff kann Schleimhäute reizen und Allergien auslösen. Das toxische Spurenelement Antimon löste sich im Test mit einer Schweißlösung aus zwölf Produkten. Ein hoher Wert an halogenorganischen Verbindungen, von denen einige als allergieauslösend oder gar krebserregend gelten, vermasselte acht Schneeanzügen eine bessere Bewertung.

Test: Medizinische Hautcremes
Wenn die Haut gerötet ist oder juckt, greifen Betroffene häufig zur Kortisoncreme aus der Apotheke. Tatsächlich hat sich der Wirkstoff Kortison zur Behandlung von entzündlichen oder allergischen, nicht durch Bakterien verursachten Reaktionen bewährt. Allerdings: In sieben der elf getesteten Produkte stecken bedenkliche Hilfsstoffe. Und auch der Wirkstoff selbst ist nicht ohne Risiko.

Test: Selbstbräuner
Verbraucher erhoffen sich von Selbstbräunern einen gesunden Sommerteint. Doch 14 der 19 getesteten Tuben setzen krebsverdächtiges Formaldehyd in erhöhter Menge frei. Selbst in Naturkosmetik ist dieser Schadstoff zu finden. Um den unangenehm süßlichen Geruch des Färbewirkstoffs zu verdecken, parfümieren die Anbieter zudem ihre Bräuner. Zum Einsatz kommen hier unter anderem künstlicher Moschus-Duft, der unter Verdacht steht, die Leber zu schädigen, oder der stark allergisierende Duftstoff Zimtalkohol.

Test: Gummistiefel für Erwachsene
In Gummistiefel sollte man nur im Notfall hineinschlüpfen. Denn die untersuchten Modelle sind stark mit Weichmachern und anderen Schadstoffen belastet. Zwei überschreiten die neuen PAK-Grenzwerte der EU. Kein einziges Produkt – auch nicht diejenigen aus Naturkautschuk – erreicht eine bessere Note als „mangelhaft“, die meisten Stiefel sind sogar „ungenügend“.

Test: Wasserkocher
Im Praxistest wurden manche Gehäuse beim Kochen so heiß, dass man sich die Finger verbrennen kann. Eine Sicherheitsprüfung haben alle Geräte jedoch bestanden: Sie haben sich zuverlässig ausgeschaltet, als sie ohne Wasser in Betrieb gesetzt wurden. ÖKO-TEST hat außerdem Leitungswasser aufgekocht und über 24 bzw. 48 Stunden stehen lassen. Bei einem Produkt zeigte das Wasser einen erhöhten Nickel- und Chromgehalt.

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Dieses Mal im Heft: Gesunde Haut

Pickel, Pusteln, Akne: Was blüht denn da?
Wenn die Haut erwachsen wird, bricht für viele Jugendliche eine Leidenszeit an. Auf Brust, Rücken und Schultern, vor allem aber im Gesicht tauchen Mitesser, eitrige Pickel und entzündete rote Pusteln auf. Ganz verhindern lässt sich das nicht, aber man kann einiges dagegen tun.

Mittel gegen Cellulite: Es gibt Wichtigeres
Aprikosenhaut ist begehrt, Orangenhaut weniger. Weil aber die meisten Frauen früher oder später in ihrem Leben von Cellulite ereilt werden, investieren viele in Cremes, Massagen oder medizinische Eingriffe. Das ist auf lange Sicht aufwändig, oft auch wirkungslos. Was vor allem zählt, sind Veranlagung, Bewegung, Ernährung – und Selbstbewusstsein.

Berufe, die unter die Haut gehen: Die Hände als Problemzone
Beruflich bedingte Hautkrankheiten sind sehr verbreitet – lassen sich durch die richtige Prävention aber oft verhindern oder eindämmen.

Cosmeceuticals: Kosmetik mit Doktorfaktor
Die Kosmetikindustrie bietet zunehmend Präparate an, die unter die Haut gehen. Die so genannten Cosmeceuticals sollen in tiefere Hautschichten vordringen, Bakterien killen oder bei Erkrankungen wie Neurodermitis helfen. Doch was ist davon zu halten?

Kosmetik à la Saison? Auf dem Jahrmarkt
Ob „Winterpeeling“ oder „After-Sun-Bodymilk“: Man könnte den Eindruck gewinnen, Kosmetik wechselt wie Mode mehrmals jährlich ihr Outfit. Doch braucht man die Schönheitsmittel für verschiedene Jahreszeiten wirklich?

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Und außerdem:
Nanotechnologie: Der große Wurf war es wohl (noch) nicht
Hat die Nanotechnologie die Erwartungen erfüllt? Hat sie Lösungen für globale Probleme geliefert oder neue geschaffen? Experten glauben: Die großen globalen Lösungen sind momentan nicht in Sicht. Aber in einigen Nischenanwendungen kann die Technlogie handfeste Verbesserungen bringen.

Grüne Geldanlagen: Moral oder Masche?
Theoretisch können umweltbewusste Sparer und Anleger jede Geldanlage und jedes Altersvorsorgeprodukt auch in einer ethisch-ökologischen Variante abschließen. Doch nicht alle Angebote halten, was Name oder Werbung versprechen.

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ÖKO-TEST JAHRBUCH für 2016

ÖKO-TEST JAHRBUCH für 2016
Das aktuelle ÖKO-TEST Jahrbuch für 2016 gibt es seit dem 9. Oktober.

Mehr als 1.200 Produkte im Test: Durchschnittlich 1.000 Euro kostet der Test eines Produkts. Rund 1,2 Millionen Euro hat ÖKO-TEST also für die 1.216 Produkte in diesem Jahrbuch bezahlt. Das ist viel Geld. Aber nur mit einem solchen Aufwand ist es möglich, fundiert und seriös Rat zu geben. Und das heißt, bei der Mehrzahl der Produkte auf Probleme und gesundheitliche Risiken aufmerksam zu machen. Denn nur 485 Produkte in diesem Jahrbuch sind „sehr gut“ oder „gut“, aber mehr als 730 „befriedigend“ bis „ungenügend“. Andererseits gibt es (fast) in jedem Test Produkte, die ÖKO-TEST uneingeschränkt empfehlen kann.

Die Tests

Mehl: Keine Schimmelpilzgifte, kein Glyphosat und auch sonst kaum Rückstände – das untersuchte Mehl war fast rundum in Ordnung. Leider nur fast. Denn in konventionellen Mehlen wies das Labor den Wachstumsregler Chlormequat nach. Das Pestizid störte in Tierversuchen die Reizübertragung des Nervensystems.

Regionale Lebensmittel: In den Regalen der Supermärkte und Discounter finden sich immer öfter Lebensmittel mit Regiolabel und Heimattouch. Doch die meisten haben weite Wege hinter sich. Nur 26 der 106 untersuchten Produkte sind lupenrein regional.

Kinderfrüchtetees: Der Test zeigt, dass nur jedes dritte der untersuchten Produkte ideal für Kids ist. In vielen Tees moniert ÖKO-TEST zugesetztes Aroma, Pestizidrückstände, Vitaminzusätze und Zucker: Solche Zutaten gehören einfach nicht in ein Getränk für Kinder.

Deos ohne Aluminium: Derzeit stehen Aluminiumsalze in der Kritik. ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut Produkte ohne dieses Leichtmetall sind. Der Test zeigt, dass es viele empfehlenswerte Marken gibt. Doch von manchen Produkten sollte man die Finger lassen: In einem Deo steckt etwa ein Konservierer, der eigentlich laut EU-Kommission seit Kurzem in Kosmetika verboten ist.

Magnesiumpräparate: Liegt ein ärztlich nachgewiesener Mangel vor, lässt der sich mit Arzneimitteln „sehr gut“ behandeln. Dagegen können sich Verbraucher das Geld für Nahrungsergänzungsmittel sparen, sie sind in aller Regel überflüssig.

Weiße Wandfarbe: Die meisten Wandfarben im Test kann man bedenkenlos verstreichen. Und auch für Allergiker gibt es eine gute Nachricht: Eine der Farben ist gänzlich frei von Konservierungsmitteln – und bietet Bakterien und Schimmelpilzen dennoch wirksam Paroli.

Weitere Tests
• Honig • Milch • Naturjoghurt • Milchersatzgetränke • Kräutertee • Sekt aus Flaschengärung • Vitaminpräparate • Nikotinersatzpräparate • Zink-plus-Vitamin-C-Präparate • Calcium-plus-Vitamin-D3-Präparate • Aknemittel • Nahrungsergänzungsmittel für Veganer • basische Nahrungsergänzungsmittel • Herpesmittel • Muttermilchersatz, Anfangsnahrung • Spielbälle für Kinder • Einschlafhilfen für Kinder • Buggys • Obstbrei in Tüten • Fingermalfarben • Kinderroller • Markenkleidung • Shampoos ohne Silikone • medizinische Hautpflegeserien • Lippenpflege mit UV-Schutz • Gesichtscremes mit UV-Schutz • Badezusätze • Intimwaschlotionen und -pflegetücher • vegane Kosmetik • Funktionswäsche für den Winter • Eiweißpulver für Sportler • Wanderrucksäcke • Werkzeugkoffer • alternative Bodenbeläge • edle Bettwäsche • Aufbewahrungsaccessoires • Kaffeemaschinen mit Mahlwerk • Fertigspachtelmassen • Raufasertapeten • Mittel gegen Vorratsschädlinge • Mottenmittel • Ameisenmittel • Mittel gegen Blattläuse • leichte Blumenerden • Gartendünger • Gartenschläuche

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Rust: 5.000 Besucher stöbern, kaufen und helfen

Rust: 5.000 Besucher stöbern, kaufen und helfen
Foto: Veranstalter

Großer Charity Flohmarkt des Vereins „Santa Isabel e.V.

Am vergangenen Wochenende hat zum fünften Mal der große Charity Flohmarkt unter dem Motto „Kunst, Krempel, Kommoden & Co“ in der Gärtnerei des Europa-Park seine Tore geöffnet. Der von dem Verein „Santa Isabel e.V. - Hilfe für Kinder und Familien“ organisierte Flohmarkt mit großer Tombola zog am 10. und 11. Oktober erneut Tausende Interessierte an, die in den Gewächshäusern statt Palmen und Pflanzen jede Menge Trödel, Kleidung, Möbel und Spielsachen vorfinden konnten. Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern und Spendern, durch deren Unterstützung die Veranstaltung erst ermöglicht wurde. Der Erlös der beiden Flohmarkttage kommt durch den Förderverein „Santa Isabel e.V.“, mit der ersten Vorsitzenden Marianne Mack, Kindern und Familien zugute, die unverschuldet in eine schwierige Lebenssituation geraten sind.

In der Europa-Park Gärtnerei, wo normalerweise auf 2.400 Quadratmetern unzählige mediterrane Bäume und Palmen ihr Winterquartier beziehen, konnte man am letzten Wochenende vieles weitere außer Pflanzen erstehen – ob Geschirr, Bücher, Dekoration, Kleider oder jede Menge antiker Trödel. Rund 5.000 Interessierte stöberten in den drei Hallen, erstanden außergewöhnliche Schnäppchen und unterstützten damit gleichzeitig Menschen in der Region.

Auch die große Tombola mit über 1.500 Preisen war ein wahrer Besuchermagnet. Die Gewinner freuten sich unter anderem über ein Fahrrad, einen Grill oder eine Reise nach Mailand. Auch diese Einnahmen flossen vollständig in die Vereinskasse, da alle Preise gestiftet wurden.

Mit Leckereien wie den vielen gespendeten, hausgemachtem Kuchen, Kürbissuppe, Ofenkartoffeln oder gebackenen Champignons konnte man es sich bei herrlichem Sonnenschein auf dem Vorplatz der Gärtnerei gemütlich machen. Auch die kleinen Gäste hatten mit dem Zauberer Pfiffikus oder dem Schminkstand für Kinder ihren Spaß. Highlight des Flohmarktes war die große Flohmarkt-Modenschau, bei der freiwillige Models trendige und zugleich günstige Second-Hand Mode präsentierten.
Ein erfolgreiches Flohmarkt-Wochenende, das ohne die über 70 freiwilligen Helfer, die entweder vor, während oder auch noch nach dem Flohmarkt beim Abbau im Einsatz waren, nicht hätte stattfinden können. Der gespendete Trödel musste ausgepackt, sortiert, dekoriert und anschließend wieder eingepackt werden. Die Resonanz war überwältigend – ob Helfer, Besucher oder Händler, alle waren sehr angetan, mit dieser Aktion vor allem eine gute Sache zu unterstützen. Die Mühe hat sich gelohnt, Marianne Mack ist glücklich und dankbar: „Mein Dank gilt insbesondere all denjenigen, die den Flohmarkt durch Kuchen- oder Sachspenden, außergewöhnliche persönliche Mithilfe oder einen Standplatz unterstützt haben. Damit hat jeder geholfen, denn die Einnahmen werden gezielt für Familien in der Region eingesetzt, die mit einer schweren Lebenssituation konfrontiert sind.“

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Karlsruhe: Seehündin Cora lebt nun in Pécs

Karlsruhe: Seehündin Cora lebt nun in Pécs
Cora mit Mutter im Juli 2014

Bye-bye Cora: am vergangenen Donnerstag (8. Oktober 2015) nahmen Zoomitarbeiter aus dem Zoo Pécs die 15 Monate alte Seehündin in Empfang, um sie auf die rund 1.200 Kilometer lange Reise mit nach Ungarn zu nehmen. In Pécs erwartet Cora ein neues Gehege, das der Zoo gerade für marine Säuger fertiggestellt hat. Cora ist der Nachwuchs von Seehündin Gina und Bulle Alf. Im August hatte Gina mit Dorle erneut weiblichen Nachwuchs bekommen.

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ÖKO-TEST Zahnzusatzversicherungen

ÖKO-TEST Zahnzusatzversicherungen
Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2015 gibt es seit dem 25. September 2015 im Handel.

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Weil die gesetzlichen Kassen die Kunden bei der Zahngesundheit weitgehend allein lassen, boomt das Geschäft mit den privaten Versicherungen. Doch privater Zahnschutz hält nicht, was er verspricht. Oft ist er sogar ein Minusgeschäft. Das ist das Resümee einer aktuellen Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST.

Die Marketingversprechen der Zahnzusatzversicherungen sind vollmundig: „100 % für perfekte Zähne“, kündigt etwa die Allianz an. Doch die neue Analyse von ÖKO-TEST zeigt: Kunden müssen bei den Verträgen schon genau hinschauen. Denn fast jeder Tarif hat Leistungsausschlüsse, Erstattungshöchstgrenzen und -summen, die erst mit längerer Vertragslaufzeit anwachsen. Die Berechnung der Erstattung ist kompliziert; für Kunden erscheint die Leistungsermittlung wie ein Buch mit sieben Siegeln. ÖKO-TEST wollte deshalb wissen, was private Zahnzusatzversicherungen tatsächlich zahlen. Es zeigte sich, dass es bei den 65 untersuchten Tarifen nicht nur große Leistungsunterschiede gibt, sondern auch dass selbst die leistungsstärkste Versicherung im Durchschnitt nur knapp mehr als die Hälfte der Kosten erstattet. Einen Vollschutz bietet somit keiner. Der schlechteste Tarif hat sogar nur eine Erstattungsquote von 8,3 Prozent.

Außerdem sollten Verbraucher darauf achten, dass sie keine Versicherung abschließen, die nur leistet, wenn ein Preis- und Leistungsverzeichnis für Material- und Laborkosten des Versicherers beachtet wird. Denn theoretisch müssten Zahnarzt und Patient die Behandlung auf das Verzeichnis abstimmen, damit überhaupt etwas erstattet wird – in der Praxis ist das nicht praktikabel. Eine Zahnzusatzversicherung rentiert sich auch nicht für jeden. Wer nur selten die Kosten für Zahnbehandlungen bzw. Zahnersatz abfordert, macht Verluste.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2015 gibt es seit dem 25. September 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

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ÖKO-TEST Unerlaubte Bankgebühren

ÖKO-TEST Unerlaubte Bankgebühren
Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2015 gibt es seit dem 25. September 2015 im Handel.

Zu Unrecht abkassiert

Um auch in Niedrigzinszeiten gut zu verdienen, drehen Banken und Sparkassen immer kräftiger an der Gebührenschraube. Doch Kunden müssen sich nicht alles bieten lassen. Bei unberechtigten Entgelten – und deren Liste wird immer länger – lohnt Gegenwehr. ÖKO-TEST gibt Tipps, wie man sein Geld zurückbekommt.

Banken lassen sich immer wieder Neues einfallen, um Kunden still und leise abzukassieren. So verlangen sie etwa Pauschalgebühren für Buchungen oder sogar für Informationen über den eigenen Kontostand. Bisweilen wischen sich wohl auch Privatkunden beim Blick auf die Kontogutschrift verwundert die Augen, weil die Bank bei Münzeinzahlungen bis zu fünf Euro einbehalten hat. Manche Geldhäuser legen hier einen ausgesprochenen Erfindergeist an den Tag, um in Zeiten magerer Zinsen noch kostendeckend arbeiten zu können.

Doch Kunden müssen sich nicht alles bieten lassen. Manche Entgelte sind gar nicht erlaubt. ÖKO-TEST hat daher eine Liste mit Bankgebühren zusammengestellt, die Gerichte längst für unzulässig erklärt haben. So dürfen Banken beispielsweise keine Pauschalgebühren für jedwede Buchung verlangen. Auch haben Kunden das Recht, sich kostenlos über den Kontostand zu informieren. Werden Kontoauszüge länger als 30 Tage nicht abgeholt, darf die Bank für die Zwangszusendung keine Gebühren erheben. Ebenso darf das Geldinstitut nichts für das Führen von Darlehenskonten berechnen.

ÖKO-TEST rät, auf den Kontoauszügen nachzuprüfen, ob ungerechtfertigte Entgelte in Rechnung gestellt wurden. Diese kann man zurückfordern und hat dafür sogar eine Frist von drei Jahren.

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Veranstaltungen 

Bleichheim: Garten der Herrenmühle letztmals geöffnet

Bleichheim: Garten der Herrenmühle letztmals geöffnet
Foto: Veranstalter

Ein letztes Mal in diesem Jahr steht der Garten von Hansjörg Haas für Besucher offen.

Der Herbst zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten im nördlichen Breisgau. Späte Blütenstauden und Teppiche von Spanischen Gänseblümchen, die die Mauern überwallen, bezaubern die Betrachter und spiegeln sich im Wasser. Vielfältige Gräser geben den verschiedenen Räumen Fülle und doch Leichtigkeit. Der Gartenfachmann beantwortet den Besuchern gerne ihre Fachfragen.

Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 11. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt : Erwachsene 4 Euro, Kinder frei

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