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Samstag, 1. Oktober 2022 Uhr

 
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Verschiedenes 

Transformation der Landwirtschaft kommt in Bewegung

NABU zum Arbeitsprogramm des BMEL

Krüger: Starker Antritt auf dem Weg zur Bergetappe

Berlin, 14-1-22 – Am Freitag stellte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Bundestag das Arbeitsprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vor. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert:

„Landwirtschaftsminister Cem Özdemir kündigt eine ambitionierte und dringend notwendige Transformation der Landwirtschaft an. Er möchte die Agrarpolitik auf nationaler und europäischer Ebene so umgestalten, dass sie Natur, Tierwohl und landwirtschaftlichen Betrieben gleichermaßen von Nutzen ist. Dazu gehören unter anderem die Umwandlung bisherigen Subventionen in faire Honorierung von Leistungen für den Natur- und Klimaschutz, die Reduktion der Tierbestände und ein geringerer Pestizideinsatz. Hier hat die Zukunftskommission Landwirtschaft gut vorgelegt. Die Transformation der Landnutzung wird das Landwirtschaftsministerium jedoch nicht allein bewältigen können. Daran müssen alle Ressorts mitwirken. Deutlich wird das unter anderem mit Blick auf geplante Biomassekraftwerke, die dem Schutz natürlicher Ressourcen und dem Klimaschutz nicht zuträglich sind.“

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.








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Auszeit im Grünen genießen!

Auszeit im Grünen genießen!
Seepark in Freiburg (c) Foto: Daniel Jäger

Etwa ein Drittel des Tages verbringt ein jeder mit der Arbeit. Umso schöner, wenn dann das Wochenende naht. Zumindest, wer stets am Wochenende freihat, wird sich darüber freuen. Jemand, der in Schichtdienst arbeitet, freut sich über jeden einzelnen freien Tag, der kommt. Das muss nicht nur am Wochenende sein. Doch zwei zusammenhängende Tage freizuhaben, kann tolle Pläne für die Freizeit mit sich bringen. Wie wäre es mit einem spontanen Ausflug über das Wochenende ins Grüne? Vielleicht auf einen kleinen Bauernhof oder eine Schönheitsfarm? Dabei kann die Seele zur Ruhe kommen und Kraft für neue Wege gesammelt werden.

Im Einklang der Natur!

Um sich jedoch auf das Abenteuer einzulassen, ganz im Einklang der Natur zu leben, sollte das eigene Zuhause aufgeräumt und sauber sein. Keinem ist geholfen, wenn nach der Rückkehr ins eigene Zuhause erst einmal aufgeräumt werden muss. Da vergeht das Gefühl des Urlaubs sehr schnell. Daher erst aufräumen und putzen, anschließend reisen! Es gibt Dinge im Haushalt, die mag der eine mehr, der andere weniger. Wenn mehr als eine Person im Haushalt lebt, kann sich die Putzarbeit auch geteilt werden. Vielleicht findet jeder die passende Aufgabe für sich und bevorzugt einen anderen Bereich? Um die Teppichreinigung können sich auch Profis kümmern!

Die Freizeit sinnvoll nutzen!

Firmen, wie JL-Clean kümmern sich nicht nur um die professionelle Reinigung der Teppichböden, sondern auch der Polstermöbel. Sie brauchen lediglich beauftragt werden und reinigen alle Möbel und Bodenbeläge mit hochwertigen, natürlichen Reinigungsmitteln. Da haben auch Milben keine Chance! Während sich die Profis um die Reinigungsarbeiten kümmern, kann die Freizeit genossen werden. Dabei wird immer mehr wert auf Nachhaltigkeit gesetzt. Wie wäre es mit einer Fahrradtour oder einem Besuch des Botanischen Gartens? Vielleicht ist auch der Spaziergang durch einen der Wälder ein schönes Erlebnis? Hier können sogar Bäume stehen, die von dem Unternehmen JL-Clean gepflanzt wurden. Denn um die Nachhaltigkeit des eigenen Unternehmens zu unterstützen, pflanzt die Firm JL-Clean für jeden neuen Auftrag einen Baum!

Grüne Quellen sind die Zukunft!

Nachhaltigkeit rückt immer mehr ins Bewusstsein vieler Menschen. Es ist gar nicht so schwer nachhaltig und grün zu leben. Am Anfang zählt der Gedanke, wie ein jeder im Einklang der Natur leben kann und seinen Teil an den Grünen Quellen beitragen kann. Anschließend geht es an die Umsetzung. Dabei können Teppiche regelmäßig professionell gereinigt werden, um viele Jahre zu halten. Die Profis von JL-Clean wissen diese auch auszubessern und im Bedarfsfall zu reparieren. Secondhand zu kaufen, ist ebenso ein Vorteil. Dieser zeigt sich zum einen in den eigenen Finanzen, aber auch darin, gebrauchte Dinge zu tauschen oder weiterzunutzen. Nur da eine Hose nicht mehr passt, muss sie nicht gleich in den Müll. So kann auch ein jeder etwas zum CO₂-Fußabdruck beisteuern, in dem auf dem Balkon oder im eigenen Garten ebenfalls grüne Quellen geschaffen werden.

Fazit

Ein Putzplan bringt den Vorteil mit sich, dass alle anfallenden Arbeiten im Haushalt regelmäßig ausgeführt werden. Eine professionelle Firma für die Teppichreinigung zu beauftragen, sorgt für die Langlebigkeit und Reinheit des Bodenbelags. So kann die Freizeit mit dem Gedanken genossen werden, dass das eigene Zuhause sauber und schön ist.

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Veranstaltungen 

NABU: Waldvögel zieht es in Gärten und Parks

Mehr als 146.000 Menschen haben ihre Sichtungen bei der „Stunde der Wintervögel“ bereits gemeldet

Berlin. 12-1-22 – Bei der „Stunde der Wintervögel“, die am langen Wochenende vom 6. bis 9. Januar stattfand, haben inzwischen mehr als 146.000 Menschen ihre Vogelsichtungen dem NABU und seinem bayerischen Partner, dem LBV, gemeldet. Von über 103.000 Beobachtungspunkten, wie Gärten, Parks und Balkonen, wurden über 3,7 Millionen Vögel gesichtet. Diese Zahlen werden noch deutlich steigen, denn bis zum 17. Januar können Vogelfreundinnen und -freunde noch nachmelden. Erste Trends bei der diesjährigen Winterzählung zeichnen sich jetzt schon ab. „Es wurden etwa 36 Vögel und neun verschiedene Arten pro Garten gemeldet. Damit liegen die Zahlen leicht über denen des Vorjahres, aber deutlich unter dem Durchschnitt aus den elf Jahren, in denen unsere Mitmachaktion bereits stattgefunden hat“, so Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. „Die Rangliste führt wie in vielen Jahren der Haussperling an. Als zweithäufigstes wurde die Kohlmeise gesichtet. Dann folgen Blaumeise, Amsel und Feldsperling.“

Mit 1,04 liegt der Grünfink nur knapp über seinem Vorjahreswert von 0,9 Vögeln pro Garten. Bei der Art kam es vermehrt zu Todesfällen durch den Befall mit einzelligen Erregern (Trichomonaden). „Grünfinken wurden zwar dieses Jahr etwas häufiger als 2021 beobachtet. Die Zahlen liegen aber immer noch weit unter dem Aktionsdurchschnitt von knapp zwei Vögeln pro Beobachtung“, so Miller. „Die Art scheint sich nur langsam zu erholen.“ Die Blaumeisen liegen erfreulicherweise über den Werten von 2021. Vermutlich konnten Verluste durch das in den Frühjahren 2020 und 2021 aufgetretene „Blaumeisensterben“, das durch das Bakterium Suttonella ornithocola verursacht wurde, teilweise durch vermehrte Bruten ausgeglichen werden. „Möglich ist aber auch, dass durch Zuzug aus anderen Gebieten mehr Vögel beobachtet werden konnten“, so Miller, „Hier werden die Ergebnisse der nächsten Vogelzählung im Mai weitere Erkenntnisse liefern.“ Die Zahlen der Amseln haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert, liegen aber auch noch leicht unter dem Aktionsdurchschnitt. Der Art hatte das Usutu-Virus zwischenzeitlich zugesetzt.

Auffällig bei der diesjährigen Zählaktion war, dass vor allem typische Waldarten wie Eichelhäher, Buntspecht und Kernbeißer häufiger beachtet wurden. Vermutlich sind sie wegen des Wetterumschwungs und vielleicht auch aufgrund einer geringeren Menge an Baumsamen besonders häufig in die Gärten und an die Futterstellen gekommen. Andere Arten, die auch als Wintergäste zu uns kommen und häufig in größeren Trupps unterwegs sind, wie Wacholderdrossel, Erlenzeisig und Schwanzmeise, wurden sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch im Aktions-Mittel weniger beobachtet. Auch der Seidenschwanz liegt, wie bereits im letzten Jahr, unter seinem Aktionsdurchschnitt. Dies könnten Folgen der milderen Winter in den Brutgebieten dieser Vögel in Nord- und Osteuropa sein. Miller: „Durch sich immer schneller verändernde Wetterbedingungen verändert sich auch das Zugverhalten. Es ist sehr wichtig, diese Entwicklungen weiter genau zu beobachten. Beim Arten- und Naturschutz gibt es also weiterhin viel zu tun.“

Die „Stunde der Wintervögel“ fand bereits zum zwölften Mal statt. Beobachtungen können noch bis 17. Januar gemeldet werden: per App unter www.NABU.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung.

Die nächste Vogelzählung finden vom 13. bis 15. Mai mit der „Stunde der Gartenvögel“ statt.

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Veranstaltungen 

NABU: Vögel zählen, Arten schützen

NABU: Vögel zählen, Arten schützen
Buntspecht (c) Frank Derer, nabu

Am Dreikönigstag startet bundesweit die „Stunde der Wintervögel“

Berlin – Im neuen Jahr etwas für den Artenschutz tun: Wer diesen Vorsatz gefasst hat, kann ihn gleich am Dreikönigswochenende umsetzen. Vom 6. bis zum 9. Januar läuft wieder Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“. Der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund für Vogelschutz), laden dazu ein, Vögel zu zählen, die in den Garten, den Park oder ans Futterhäuschen auf dem Balkon kommen. „Die dabei gesammelten Daten sind für den Vogelschutz äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in unseren Siedlungen geben. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird unser Bild“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Im vergangenen Jahr war die Beteiligung besonders hoch: Mehr als 236.000 Menschen hatten mitgemacht. Insgesamt gingen Meldungen aus 164.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

Die „Stunde der Wintervögel“ findet bereits zum zwölften Mal statt. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon und meldet die Beobachtungen dem NABU. Dabei wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können per App unter www.NABU.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 17. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Für die „Schulstunde der Wintervögel“ vom 10. bis 14. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/sdw Zählkarten, eine neue Broschüre mit Aktionsideen für Lehrende und einen Wettbewerb zu „Spuren im Schnee“ für Kindergruppen und Schulklassen an. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

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Verschiedenes 

Grüne Ökoenergie Atomkraft?

Grüne Ökoenergie Atomkraft?
(c) mitwelt.org

Neusprech und Konzernmacht

Die EU-Kommission will Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich einstufen. Das geht aus einem Entwurf für einen Rechtsakt der Brüsseler Behörde hervor, der am Neujahrstag 2022 kurz nach dem Versand an die EU-Mitgliedstaaten öffentlich wurde.
Atomenergie ist die Energiequelle der Atomkatastrophen (nicht nur) von Tschernobyl und Fukushima. Ihre extrem giftigen Abfälle gefährden für eine Million Jahre alles menschliche Leben und es sind neue Atomreaktoren, mit deren Hilfe weltweit immer mehr Länder in den Besitz von Atomwaffen gelangen. Die Entscheidung der EU-Kommission zeigt die Macht der Konzerne und der Lobbyisten in Europa.

Im Jahr 1949 erschien der berühmte Roman „1984“ des englischen Autors George Orwell. Er beschrieb darin eine düster-realistische Zukunftsvision, eine moderne Diktatur, einen Überwachungsstaat als Gedankenregime, in dem der allwissende, allsehende „Große Bruder“ die Macht hat. Eine wichtige Form der Herrschaft in dieser Gedankendiktatur ist die Beherrschung und Manipulation der Sprache.

"Krieg ist Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke“
George Orwell

Neusprech, eine Blüte der Desinformation und des Greenwash erleben wir im Zusammenhang mit der Nutzung der Atomenergie auch in Demokratien. Der Begriff Atomkraftwerk wurde von vielen Menschen lange noch mit der Atombombe assoziiert. Darum wurde schon vor vielen Jahrzehnten der harmloser klingende Begriff der "Kernenergie" eingeführt. Aus dem Katastrophenschutz wurde der "Notfallschutz", aus dem Atomunfall das "Ereignis" und Radioaktivität tritt bei einem solchen "Ereignis" nicht etwa unkontrolliert aus, sondern Radioaktivität wird "freigesetzt". Auch auf vielen Wikipedia-Seiten heißt der AKW-Schornstein zur Abgabe von krebserzeugender Radioaktivität immer noch "Abluftkamin". Ein großer Teil der lebensbedrohenden Radioaktivität, die aus dem AKW Fukushima entwich, stammte aus "Abklingbecken". Und mit Neusprech und Greenwash wird uns erklärt, warum wir die menschengemachte Klimakatastrophe mit extrem teuren und gefährlichen Atomkraftwerken bekämpfen sollen, obwohl wir mit Wind und Sonne umweltfreundliche und kostengünstige Problemlösungen haben.

AKW – KKW
Atomkraftwerk – Kernkraftwerk
Plutonium-AKW – Schneller Brüter
Atommülllager – Entsorgungspark
Atomunfall – Ereignis
Atomkatastrophe – bedeutsames Ereignis
Katastrophenschutz – Notfallschutz
Katastrophenschutzbroschüre - Notfallschutzbroschüre
Austritt von Radioaktivität – Freisetzung von Radioaktivität
Entgiftung – Dekontamination
AKW-Schornstein – Abluftkamin

George Orwell war ein realistischer Visionär. Er hat Neusprech, die Gedankendiktatur und den Überwachungsstaat beschrieben. Die Manipulation von Sprache als Mittel der Machtausübung und Unterdrückung ist vermutlich so alt wie die Sprache selbst und sie funktioniert auch in Demokratien. Die Vorentscheidung der EU, Atomkraft zur "grünen Ökoenergie" zu machen, zeigt die Macht der Konzerne und der Lobbyisten in Europa, auch die umweltschädlichsten Gefahranlagen grünzuwaschen. Gegen Neusprech, Propaganda und Greenwash lässt sich in real existierenden Demokratien leichter angehen als in einer Diktatur. Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir beginnen, uns gegen die Manipulation der Sprache und des Denkens zu wehren? Hinter dem gut organisierten Manipulationsversuch, Atomenergie grün anzustreichen, steckt die Hoffnung der Konzerne und Lobbyisten, an der Klimakrise viel Geld zu verdienen. Es ist auch die Hoffnung der Mächtigen auf ein zutiefst zerstörerisches "weiter so". Wir erleben gerade das Europa der Macht. Das Europa der Menschen liegt immer noch als Idee und Aufgabe in der Ferne.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, Vizepräsident Trinationaler Atomschutzverband TRAS
(Der Autor war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer in Freiburg)

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Obstbaumschnittkurse im neuen Jahr

Karlsruhe: Obstbaumschnittkurse im neuen Jahr
Streuobstwiese (c) Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz

Kurse im Januar und Februar
Anmeldung erforderlich

Streuobstwiesen sind die traditionelle Form des Obstanbaus und gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Das Liegenschaftsamt bietet im neuen Jahr Obstbaumschnittkurse an.

Nachmittagskurse zu Jungbaumschnitt und Ertragsbaumschnitt
Schritt für Schritt werden im Rahmen der Nachmittagskurse die Grundlagen des fachgerechten Obstbaumschnitts vermittelt und anschließend in Kleingruppen in die Praxis umgesetzt.
Die ersten beiden Kurse befassen sich mit dem Jungbaumschnitt. Sie finden am Freitag, den 21. und 28. Januar 2022 um 13:00 Uhr in Daxlanden statt.

Am 11. und 25. Februar folgen ebenfalls um 13:00 Uhr die Kurse in Grünwettersbach und Durlach mit dem Schwerpunkt Ertragsbaumschnitt. Nähere Informationen zum Kurs sowie der genaue Treffpunkt werden mit der Anmeldebestätigung bekanntgegeben.

Anmeldung erforderlich
Eine Anmeldung unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon und Adresse) ist für die Teilnahme erforderlich. Senden Sie diese mit dem gewünschten Kursdatum bitte bis eine Woche vor Kursbeginn an streuobst@la.karlsruhe.de. Die einzuhaltenden Corona-Hygienemaßnahmen richten sich nach den jeweils aktuell gültigen Vorgaben. Die Teilnehmenden werden vor Kursbeginn nochmal per E-Mail darüber informiert. Auch eine erforderliche Absage des Kurses kann nicht ausgeschlossen werden.

Immaterielles UNESCO-Kulturerbe
Die Streuobstbestände sind in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zurück gegangen. Lebendig gehalten wird der Streuobstanbau in Baden-Württemberg vor allem durch ehrenamtliches Engagement. Zu Beginn dieses Jahres wurde der Streuobstbau mit dem notwendigen Handwerkszeug und Wissen als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe ausgezeichnet.

zum Bild oben:
Zu Beginn dieses Jahres wurde der Streuobstbau mit dem notwendigen Handwerkszeug und Wissen als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe ausgezeichnet. (Foto: Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz)

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Verschiedenes 

Klimaampel: Grünes Licht für den Klimaschutz in Freiburg

Online-Monitoring-Tool schafft einfache Übersicht zum Stand von Klimaschutzprojekten der Stadt

Mit einer „Klimaampel“ will die Stadtverwaltung noch aktiver über ihre Klimaschutzmaßnahmen informieren. Bei der „Klimaampel“ handelt es sich um ein Monitoring-Tool, mit dem alle Bürgerinnen und Bürger im Internet einfach nachsehen können, wie es um die klimapolitischen Maßnahmen der Stadt steht. Das Online-Werkzeug ist ab jetzt hier im Netz abrufbar: www.freiburg.de/klimaampel

„Freiburg hat viel vor beim Klimaschutz. Wir wollen allen Freiburgerinnen und Freiburgern die Möglichkeit geben, sich unkompliziert über den Stand der Klimaschutzmaßnahmen und -projekte zu informieren. Dafür führen wir die ,Klimaampel` ein. Dieses Instrument kann dazu beitragen, Klimaschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe noch stärker sichtbar zu machen“, so Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit.

Klimaschutzmaßnahmen gibt es in Freiburg viele, der Bereich ist ein Schwerpunkt der Stadtpolitik. Jüngst wurde die Klimaschutzoffensive ins Leben gerufen, bei der bis ins Jahr 2028 bis zu 120 Millionen Euro in den Bereich investiert werden sollen. Doch bereits 1996 setzte sich die Stadt Freiburg mit einem ersten Klimaschutzkonzept ehrgeizige Ziele zur Einsparung von CO2. Bis heute werden die Klimaschutzziele und -maßnahmen stetig weiterentwickelt und verschärft. Aktuell sind mehr als 100 Maßnahmen in den beiden Strategieplänen „Fortschreibung Klimaschutzkonzept Freiburg – 2019“ und dem „Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest“ festgelegt.

Mit der Klimaampel ist auf einen Blick nachvollziehbar, wie es um das jeweilige Projekt steht. Rot bedeutet, dass die Maßnahme noch nicht begonnen oder aus Kapazitätsgründen zurückgestellt wurde. Eine gelbe Ampel steht für laufende Projekte und Maßnahmen, die in kommender Zeit abgeschlossen werden. Grünes Licht bekommen bereits abgeschlossene Projekte oder Langzeitmaßnahmen, an denen intensiv gearbeitet wird, wie etwa der „Ausbau der regionalen Radverkehrsinfrastruktur für Pendlerinnen und Pendler“ oder die Maßnahme „Klimaneutraler Stadtteil Dietenbach“.

Freiburg hat sich das Ziel gesetzt, bis 2038 klimaneutral zu sein. Die Klimaampel ist ein Instrument, um auf diesem langen Weg die Übersicht zu behalten.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Wanderausstellung "Make Chocolate Fair!"

Neues Kooperationsprojekt mit dem Weltladen Karlsruhe

Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Weltladen Karlsruhe (Träger: Aktion Eine Welt e.V.) gemeinsam mit der Fairtrade Stadt Karlsruhe ein neues Kooperationsprojekt zum Thema Kakaoproduktion und Schokoladenherstellung gestartet.

Die von INKOTA-netzwerk e.V. entwickelte Ausstellung "Make Chocolate Fair!" informiert darüber, wie aus Kakaobohnen Schokolade wird, unter welchen problematischen Arbeitsbedingungen Kakao angebaut wird, und dass persönliches Engagement für jede und jeden aktiv möglich ist.

Das Kooperationsprojekt
Die digitalen Vorlagen der Ausstellungsplakate wurden von INKOTA-netzwerk e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Fairtrade Stadt Karlsruhe ist der Anregung des Aktion Eine Welt e.V. (AEW) gerne nachgekommen, daraus eine Wanderausstellung zur Unterstützung der Bildungsarbeit des AEW anzufertigen. Die Bildungsarbeit zum Fairen Handel und zur Agenda 2030 sieht der AEW als eine seiner wichtigsten Aufgaben.

Erster Standort der Ausstellung
Erstmals zum Einsatz kommt die Ausstellung im Kant Gymnasium. Dort ist sie für die Schülerinnen und Schüler seit Mitte Dezember in der Aula zu sehen. Die Aula stellt in der Schule einen Ort des Austauschs und der Begegnung dar. Lehrkräfte besuchen mit ihren Klassen die Ausstellung, um neben Produktions- und Herstellungsbedingungen zu erfahren, was jede und jeder Einzelne tun kann, um faire Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Welt zu unterstützen. Für das Rahmenprogramm haben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einigen Lehrkräften ein ganz besonderes Format ausgedacht. Die Idee, mit dem Programm die nachhaltige Handlungskompetenz an der gesamten Schule zu fördern, wird über die schulische eLearning Plattform Moodle umgesetzt. Sie ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend in Kontakt treten können. Über diese Plattform haben sie Zugriff auf weitere Informationen zur Ausstellung, Filme zum Thema, setzen sich im Forum mit der Ausstellung und den Gedanken der anderen auseinander und hinterlassen nachfolgenden Schulklassen Impulse, beispielsweise in Form von Rätseln. Bei richtiger Lösung warten kleine schokoladige Überraschungen auf die Gruppen.

Kant Gymnasium – 2. Fairtrade School in Karlsruhe
Das Kant-Gymnasium wurde, nach dem St. Dominikus-Mädchengymnasium, als zweite Schule in Karlsruhe, am 27. Juli 2020 mit dem Titel „Fairtrade School“ ausgezeichnet. Deshalb freut sich Bürgermeisterin Bettina Lisbach besonders, dass die Ausstellung hier startet. "Da die Schule ihre Auszeichnung als Fairtrade School 2020 nicht offiziell feiern konnte, sehen wir den Auftakt in dieser besonderen Zeit auch als Anerkennung für das tolle Engagement für den Fairen Handel", so Lisbach. "Wir würden uns freuen, wenn sich noch weitere Schulen auf den Weg zur Fairtrade School machen. Gerne unterstützen wir sie dabei!"

Die Eine Welt AG
Gegründet wurde die Fairtrade-AG am Kant-Gymnasium auf Initiative ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die einen Workshop besucht hatten und zu Fairtrade Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet wurden. Mit Unterstützung der Schulleiterin Gabriele Rupp und Religionslehrerin Viktoria Blesch entwickelten die Schülerinnen und Schüler die Aktivitäten der Fairtrade AG bis zur Ernennung zur Fairtrade School. Damit trugen sie dazu bei, den Fairen Handel und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in der Schulgemeinschaft zu verankern. Mit der Ausstellung und dem Austausch über die eLearning Plattform wird ein weiterer Höhepunkt erreicht.

Wanderausstellung ab Januar 2022 buchbar
"Make Chocolate Fair!" kann ab Januar 2022 gebucht werden. Karlsruher Einrichtungen können die Ausstellung kostenlos ausleihen und für einen festen Zeitraum zeigen. Buchungsanfragen können an den Weltladen unter weltladen-ka@web.de mit dem Stichwort: Ausstellung "Make Chocolate Fair!" gestellt werden.

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