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Sonntag, 21. Juli 2019 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Wildkräuterführung am Schlossberg Freiburg

Der Verein "Zukunftleben" bietet am Sonntag, 5. Mai, ab 15 Uhr eine Veranstaltung über "Essbare Wildkräuter und ihre Heilwirkungen" am Freiburger Schlossberg an. Treffpunkt ist Aufgang zur Fußgängerbrücke am Schwabentor; die zweieinhalbstündige Führung kostet 10 Euro.

Die Natur macht es uns vor: wenn die Bären aus der Winterruhe erwachen, dann genießen sie das erste saftige Grün, um ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und Wintersteifheit oder winterliche Lungenverschleimungen loszuwerden. Sie mögen den nach ihnen benannten Bärlauch, der auch für uns Menschen eine leckere und gesunde Frühjahrspflanze ist, denn er hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, Arteriosklerose und Bluthochdruck. Doch auch andere Frühjahrskräuter, wie etwa Löwenzahn, Giersch, Gundermann, Sauerampfer, Wiesenschaumkraut, Spitzwegerich, Scharbockskraut (nur Blätter vor der Blüte) oder Gänseblümchen (Blätter und Blüten) sind in Salaten, Soßen, als Pesto oder in Grünen Smoothies genossen leckere Fit- und Gesundmacher. Ihre Vielfalt, Erkennungsmerkmale, Gesundheitseffekte und Verwendungsmöglichkeiten werden bei der Führung vorgestellt. Sogar die jungen Blätter einiger Baumarten sind essbar. Auch die vertretenen Giftpflanzen werden in Augenschein genommen, um Verwechslungen auszuschließen.

Mehr Infos online ...

Der gemeinnützige Freiburger Verein Zukunftleben e.V. betreibt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bereich Umwelt, Natur und ganzheitlich-nachhaltiges Leben

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Veranstaltungen 

Der NABU ruft wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf

Der NABU ruft wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf
Haussperling (c) Minden Pictures/Arco Images/Marcel van Kammen/NiS

Miller: Stunde der Gartenvögel wird zeigen, wie es um die Vogelbestände in Gärten und Parks steht

Berlin – Wer fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das soll die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU ruft gemeinsam mit der NAJU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 10. bis zum 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft?“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter www.NABU.de/15-jahre-sdg kann man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben will, kann dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen. Hier werden 15 häufige Gartenvögel vorgestellt.

Im vergangenen Jahr hatten fast 57.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und Ergebnisse aus über 37.000 Gärten gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden ist am 11. und 12. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – geschaltet.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (6. bis 10. Mai) ins Leben gerufen. Ein NAJU-Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, einem „Vogelbüchlein für die Hosentasche“ für jedes Kind, einem NAJU-Poster, auf dem Kinder die häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und ihre Besonderheiten kennenlernen, sowie einem Begleitheft.

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Veranstaltungen 

Saisonstart im Garten der Herrenmühle Bleichheim

Saisonstart im Garten der Herrenmühle Bleichheim
Foto: Veranstalter

Das Frühjahr zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten von Hansjörg Haas im nördlichen Breisgau. Stauden und Gehölze treiben kraftvoll aus, Narzissen und erste Tulpen tauchen die Beete bereits in erste Farbspiele. Zu dieser Jahreszeit sind die baulichen Strukturen und gestalterischen Absichten mit historischem Sandstein sehr gut zu erkennen. Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 14. April von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt wird erhoben.

Der Fachmann beantwortet den Besuchern gerne ihre Fragen.

Weitere Termine:
bis einschließlich Oktober immer der 2. Sonntag im Monat 13 bis 18 Uhr
Mai bis September 2. Und 4. Freitag im Monat von 15 bis 18 Uhr

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Führung im Zoologischen Stadtgarten am 14. April

Frühblüher und Zwiebelblumen

Zu Beginn der neuen Gartensaison lädt das Gartenbauamt am Sonntag, 14. April, wieder zu einer Führung im Zoologischen Stadtgarten mit dem Thema "Frühjahrsblüher" ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr der Stadtgarteneingang bei der Nancyhalle.

Neben Frühjahrsblühern wie Stiefmütterchen und Gänseblümchen stehen Zwiebelblumen, insbesondere die Tulpe im Mittelpunkt. Verwendungsmöglichkeiten in öffentlichen Anlagen und im eigenen Garten werden erläutert, ebenso Probleme, die sich durch Schädlinge und Krankheiten ergeben können. Gerne beantworten Fachleute des Gartenbauamtes Fragen zur Gartengestaltung mit Frühjahrsblühern sowie zu Ansprüchen und Pflege. Nach diesem Auftakt sind weitere Führungen im Zoologischen Stadtgarten geplant.





Verschiedenes 

Neue NABU-Studie: So kann die Artenvielfalt auf Äckern & Wiesen gerettet werden

Tschimpke: Agrarminister müssen mehr Geld für Naturschutz bereitstellen / bisherige EU-Pläne unzureichend

Berlin/Landau – Auf Deutschlands Äckern und Wiesen wird es immer stiller. Doch das Artensterben kann gestoppt werden, sofern die EU-Agrarpolitik deutlich mehr Geld für den Naturschutz bereitstellt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der NABU beim Institut für Agrarökologe und Biodiversität (ifab Mannheim) in Auftrag gegeben hat.

Die Agrarökologen kommen zu dem Schluss, dass 50 Prozent der Gelder, die Landwirte aktuell als Direktzahlungen pro Hektar von der EU erhalten, künftig in die konkrete naturverträgliche Bewirtschaftung von Lebensräumen fließen müssen. Nur so werden Feldlerchen und Wildbienen ausreichend Platz finden. Für Deutschland bedeutet dies einen Finanzbedarf von etwa 2,4 Milliarden Euro jährlich.

Der NABU fordert Bundesagrarministerin Julia Klöckner und ihre Kollegen in den Ländern auf, sich bei ihrem morgen beginnenden Treffen in Landau auf einen naturverträglicheren Kurs in der Agrarpolitik zu verständigen. Bereits kommende Woche muss Frau Klöckner Pläne mit nach Luxemburg bringen, wie sie die EU-Agrarförderung nachhaltiger gestalten will. Bislang blieb sie dazu jeden Vorschlag schuldig. Und längst schlugen andere ihre Pflöcke ein: Vergangene Woche erst stimmte der EU-Agrarausschuss dafür, ab 2021 noch weniger Geld für nachhaltig arbeitende Landwirte bereitzustellen als bisher.

„Nochmal zehn Jahre eine solch zerstörerische Agrarpolitik und Insektensterben können wir uns nicht erlauben. Wir brauchen jetzt einen Kurswechsel. Für Landwirte muss es sich lohnen, unsere Lebensgrundlagen zu schützen“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Er warnte die Agrarminister davor, Fehler zu wiederholen und Probleme auf die lange Bank zu schieben – wie bei der Düngeverordnung. Die Quittung komme in Form von teuren Vertragsverletzungsverfahren und wachsendem Unmut der Bevölkerung.

Die Studienautoren unterstreichen, dass in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zu wenig für die Artenvielfalt in der Landwirtschaft getan wurde. Für ihre Untersuchung stellten sie nun die Anforderungen zusammen, wie typische Arten der Agrarlandschaft, wie Kiebitz, Feldlerche, Rebhuhn, Wiesenpieper sowie Acker- und Grünland-Wildkräuter, in ihrem Bestand gesichert und gefördert werden können. Daraus leiteten sie die erforderlichen Maßnahmen sowie deren Flächenumfang und das notwendige Budget ab.

Besonderes Augenmerk richteten sie dabei auf ein neues Instrument der EU-Agrarpolitik, die „Eco-Schemes“. Diese sind nach Ansicht der Studienautoren besonders geeignet, die Artenvielfalt flächendeckend zu erhöhen – und nicht nur punktuell. Nach den Plänen der EU-Kommission soll jeder Mitgliedstaat diese Maßnahmen anbieten. Für Betriebe sollen sie freiwillig sein, einfach umsetzbar und zudem attraktiv entlohnt. Sie sind als Teil der sogenanten „Ersten Säule“ geplant und demnach vollständig von der EU finanziert.

Damit das neue Instrument auch tatsächlich zum Überleben von Agrarvögeln und Insekten beitragen kann, müssen wirksame Maßnahmen auf einem entsprechend hohen Flächenanteil umgesetzt werden – und zudem finanziell attraktiv sein. Laut Studie sollten mit den Eco-Schemes hocheffektive Maßnahmen auf mindestens 18 Prozent der Fläche im Ackerland und auf 28 Prozent der Wiesen und Weiden umgesetzt werden – zusammen genommen auf rund 3,5 Millionen Hektar in Deutschland. Darüber hinaus sollte der Ökolandbau auf 1,7 Millionen Hektar gefördert werden.

Konkret empfehlen die Studienautoren für das Ackerland, auf 15 Prozent der Fläche Extensivgetreide oder Lichtäcker anzulegen und diese mit 400 Euro pro Hektar zu fördern. Auf weiteren drei Prozent sollten über- oder mehrjährige Blüh- und Brachestreifen entstehen, für die ein Landwirt eine attraktive Förderung von bis zu 750 Euro pro Hektar erhalten kann. Im Grünland sollten artenreiche und extensiv bewirtschaftete Wiesen und Weiden sowie Streuobstwiesen mit 350 bis 500 Euro pro Hektar unterstützt werden. Der Ökolandbau sollte 300 Euro erhalten.

Insgesamt ergibt sich daraus ein Finanzbedarf von rund 2,4 Milliarden Euro pro Jahr für die Eco-Schemes. Dies entspricht rund der Hälfte der Gelder, die derzeit als Direktzahlungen nach Deutschland fließen. Darüber hinaus müsse verpflichtend sein, dass alle Landwirte, die von Direktzahlungen profitieren, Landschaftselemente wie Hecken, Pufferstreifen und Brachflächen erhalten oder neu anlegen. Sollten all diese Maßnahmen umgesetzt werden, könnte Deutschland seine Biodiversitätsziele in der Agrarlandschaft erreichen.

Der NABU sieht sich durch die Studienergebnisse in seiner Forderung bestätigt, dass im künftigen EU-Agrarhaushalt insgesamt mindestens 15 Milliarden Euro für den Naturschutz zur Verfügung stehen müssen und dass mindestens 50 Prozent der Ersten Säule dieses Ziel verfolgen. So könnten die ökonomisch, sozial wie ökologisch unsinnigen pauschalen Flächenprämien schnell in gute Anreize für mehr Umweltschutz umgewandelt werden.

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Veranstaltungen 

Freiburg: Hobbygärtner aufgepasst!

Wie stellt man selbst Kompost her? Und was sind die Vorteile für den eigenen Garten? Darüber spricht der Gärtnermeister der Ökostation,Robert Schönfeld, beim Gartentreff der Ökostation Freiburg am Sonntag, 14. April von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Treffpunkt ist im Biogarten der Ökostation im Seepark. Nebenbei erhalten Interessierte viele Ideen, Pflanzbeispiele, fachliche Beratung und wertvolle Praxistipps für den eigenen Garten im Frühling.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

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Verschiedenes 

NABU: Nitratproblem nicht weiter verschleppen, Tierdichte muss sinken

NABU: Nitratproblem nicht weiter verschleppen, Tierdichte muss sinken
(c) NABU/Sebastian Hennigs

Miller: Stopp von Gülleimporten nach Deutschland

Berlin/Münster – Mit Blick auf die von der EU-Kommission angemahnten Verschärfungen des Düngerechts fordert der NABU Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner auf, das Problem nicht erneut zu verschleppen, sondern endlich für eine flächendeckende Einhaltung der Nitrat-Grenzwerte zu sorgen. Dazu seien eine Reduzierung der Tierdichte notwendig, ein Stopp von Gülleimporten nach Deutschland sowie eine Düngung, die sich nach dem tatsächlichen Bedarf der Pflanze richtet.

„Frau Klöckner scheut sich davor, Ross und Reiter des Problems zu nennen: In Teilen Deutschlands haben wir eine zu hohe Tierdichte. Hier muss die Ministerin ran. Da hilft auch keine Flickschusterei mehr an einer ohnehin schon von Brüssel abgeschmetterten Verordnung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Vor allem für die sogenannten „roten Gebiete“, Regionen mit zu hohen Nitratwerten im Grundwasser, sind dringend schärfere Vorgaben nötig. „Dazu müssen gezielt die Verursacher der Nährstoffüberschüsse in die Pflicht genommen werden, damit nicht alle Landwirte in Sippenhaft geraten“, so Miller.

Um die Probleme in den Griff zu bekommen, müsse der Tierbestand sinken und eine einheitliche Obergrenze von 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar festgelegt werden, inklusive Mineraldünger. Für den Gemüsebau und Sonderkulturen dürfe es keine Ausnahmen geben, da auch sie erhöhte Stickstoffeinträge und -belastungen des Grundwassers verursachen. Alle Betriebe müssten künftig Buch führen über Ein- und Ausfuhren von Stickstoff und Phosphor in einer verbindlichen Hoftor- und Stoffstrombilanz. Zu Gewässern müsse bei der Düngung ein Abstand von mindestens fünf Metern eingehalten werden, in Hanglagen zehn. Andernfalls drohen weiterhin Verstöße gegen die Nitrat-Richtlinie – und damit Strafzahlungen in Millionenhöhe an die EU.

Doch alle von Julia Klöckner zuletzt ins Gespräch gebrachten Lösungsansätze sind nach Ansicht des NABU abermaliges Spiel auf Zeit. So hatte die Bundeslandwirtschaftsministerin weitere Forschung und technische Innovationen angeregt sowie die Förderung von Anlagen zur Aufbereitung von Gärresten. Nach Ansicht des NABU der falsche Weg. „Die Ausrichtung der Landwirtschaft muss sich grundlegend ändern. Das Grundwasser und die Natur brauchen Schutz. Und die Landwirte endlich Planungssicherheit. Ein Jahr lang hatte Frau Klöckner Zeit, die verkorkste Verordnung zu korrigieren und den Unmut von Landwirten und Bevölkerung abzuwenden. Denn die Rüge aus Brüssel war vorhersehbar. Aber passiert ist nichts“, kritisierte Miller.

Mehrfach hatte der NABU darauf hingewiesen, dass die Düngeverordnung von 2017 unzureichend ist. „Das Nitrat-Debakel ist symptomatisch für das Versagen Bundesregierung in der Agrarpolitik. Zu lange hat sie dafür gesorgt, dass sich Umweltschutz für Landwirte nicht lohnt. Und zu allem Überfluss werden wir Steuerzahler zur Kasse gebeten für das verfehlte Düngerecht, durch steigende Preise für die Reinigung des belasteten Grundwassers“, so Miller.





Veranstaltungen 

Jetzt mitmachen: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Zum ersten Mal seit der Katastrophe von Fukushima soll im Juli wieder ein Atomkraftwerk (AKW) in Europa in Betrieb gehen. Die Technik des Reaktors im slowakischen Mochovce – nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt – stammt noch aus den 1970er Jahren, ist völlig veraltet und mangelhaft. In den 1990ern wurde das Projekt eigentlich schon verworfen – die Reaktorbaustelle wurde zur Atomruine. Erst 15 Jahre später wurde der Bau fortgesetzt, bei der Fertigstellung kam es zu zahlreichen Pannen.

Ein interner Bericht des atomfreundlichen Betreiberverbandes WANO weist auf die ungenügende Sicherheitskultur auf der Baustelle hin. Und nun meldet sich auch noch ein ehemaliger Arbeiter am AKW mit neuen beunruhigenden Informationen zu Wort.

Der Ingenieur berichtet von tausenden fahrlässigen Bohrungen an den hermetischen Kammern rund um den Reaktordruckbehälter. Bei einem schweren Unfall oder Erdbeben könnten die betroffenen Gebäudeteile zusammenbrechen und es käme zu einer massiven Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die Menschen in der Slowakei und den umliegenden Ländern wie Österreich und Deutschland würden gefährdet.

Die österreichische Regierung fordert deshalb bereits von der slowakischen Atomaufsicht, die Inbetriebnahme des Reaktors zu verweigern. Dieser Forderung muss sich jetzt auch die deutsche Bundesregierung anschließen, denn noch können wir das AKW verhindern! Machen Sie mit und unterschreiben Sie unseren Aufruf an Umweltministerin Schulze ...

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