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Verschiedenes 

Karlsruhe: Von Schwarmtieren und Tarnkönigen . Inventur im Zoo

Karlsruhe: Von Schwarmtieren und Tarnkönigen . Inventur im Zoo
Inventur im Zoo Karlsruhe: Pfeilgiftfrosch im Exotenhaus

Zählappell: von A wie Aguti bis Z wie Zebra/Exotenhaus sorgte 2015 für ein großes Plus beim Tierbestand

983 Individuen in 132 Arten: Das war einmal. Genauer gesagt: Das war so zum Stichtag 31. Dezember 2014. Der Zoo Karlsruhe blickt nicht nur auf ganz normale Veränderungen im Tierbestand in den letzten zwölf Monaten zurück. Das Jahr 2015 steht für den Zoo Karlsruhe insbesondere für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr, in dem mit dem Exotenhaus auf einen Schlag der Bestand um rund 2000 Tiere in knapp 100 Tierarten vergrößert wurde. Zum Jahresende will der Zoo Karlsruhe es nun genau wissen: Inventur bei allen Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien, Fischen und Wirbellosen ist angesagt - von A wie Aguti bis Z wie Zebra.

Bei Großtieren ist die Liste schnell abgehakt

Bei den Elefantinnen Rani, Shanti und Jenny und den anderen großen Säugetieren – etwa Löwin Safo, die Flußpferdfamilie mit Platsch, Kathy und Karl Wilhelm oder auch die beiden Mangalitza-Schweine Frieda und Trude - ist der Aufwand überschaubar. Da ist die Liste schnell abgehakt. Bei den kleineren Tieren gestaltet sich der Zählappell aufwändiger. Wo immer es geht, wird exakt durchgezählt: Sind alle Kropfgazellen im Zoo und Oberwald noch da, wie hat sich der Bestand der Hirschziegenantilopen, 2014 mit 27 registriert, verändert? Und wo ist doch gleich der neunte Nasenbär? „Und manchmal muss man dann auch mal schätzen“, denkt Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt etwa an den Schwarm Neonsalmler im Exotenhaus. Rund 200 Tiere waren es hier zur Eröffnung des Exotenhauses im Sommer.

Krontaube noch unverbandelt

Was die Inventur erschwert, ist für manches Tier Überlebensstrategie: Wo sind sie denn, ist ein beliebtes Suchspiel bei Zoogästen, wenn sie ins Terrarium der sieben Moosfrösche schauen, Tarnkönige in ihrem Moosreich. Genau nachschauen muss das Team von Exotenhaus-Revierleiterin Michaela Gaum auch bei den Pfeilgiftfröschen: Obwohl mit grellen Warnfarben ausgestattet, müssen die Winzlinge erst einmal versteckt unter Blättern und Astwerk entdeckt werden. Schnell erledigt ist die Registrierung bei Einzeltieren. So ist die Krontaube noch unverbandelt, und auch bei der Kragentaube fehlt bislang der Partner. Wird hier ein Exemplar gesichtet, ist die Inventur für diese Art schon gelaufen.

Mit Zollstock und Waage sind die Tierpflegerinnen und Tierpfleger nicht unterwegs, im Zoo Karlsruhe beschränkt man sich bei den meisten Tieren auf Art, Geschlecht und Anzahl, bei Tieren mit Chip wird dieser ausgelesen, Ohrmarken werden abgelesen. Auch ohne Waage ist klar: Jenny führt die Liste der Schwergewichte an, bei den Leichtgewichten sind es die Zwergseidenaffen bei den Säugern und bei den Wirbellosen der Rosenkäfer, 2014 mit immerhin 90 Individuen berücksichtigt.

Vogelrevier besonders aufwändig

„Das Vogelrevier ist ein ‚dickes Buch‘ mit unzähligen Listenblättern“, erzählt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Clemens Becker, der die Inventur managed. Wer etwa Gänse und Enten zählt, die frei im 20 Hektar großen Zoologischen Stadtgarten herumlaufen, muss gut zu Fuß sein. Wo sind die zwölf Hawaiigänse, sind es noch elf Weißwangengänse, was machen die Bestände der Spießente, Blauflügelente und Mähnengans? Kommen wir auf die 2014er Zahl von 193? Bei einem Bestands-Minus muss auch an Marder gedacht werden, die „ungebeten“ durch die Anlage streifen.

Biton und Cora haben Zoo verlassen

Alle Zählergebnisse werden in den nächsten Wochen mit dem Ist zum Stichtag 31. Dezember 2014 und den 2015 in den Revierbüchern dokumentierten Veränderungen abgeglichen – Geburten, Zugänge, Todesfälle, Leihgaben und Abgaben. Dayo und Dhakiya beispielsweise wurden 2015 bei den Netzgiraffen geboren, dafür hat Biton den Zoo verlassen, für den jungen Giraffenbullen hat der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einen Zoo an der Adria ausgesucht. Und Seehündin Cora erfreut nun Zoo-Besucher im ungarischen Pécs. Als neue Art hinzugekommen sind die Russischen Störe, die mit den Magellanpinguinen und Gras-Karpfen vergesellschaftet wurden, oder auch viele der im Exotenhaus lebenden Tiere.
Irgendwann ist das jährliche, große Zählen dann beendet, sind die Ergebnisse in Datenbanken eingepflegt: Und der Zoo kann seine beeindruckende Vielfalt, seinen Beitrag zum Artenschutz mit statistischen Zahlen belegen.

Übrigens: Die Honigbienen werden in ihrer Wintertraube nicht gestört. Sie laufen quasi außerhalb der „Zähl-Konkurrenz“ - bis im Frühjahr im Bienenhaus beim Raubtierhaus der Aufbau des neuen zigtausendköpfigen Bienenstammes beginnt.

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Karlsruhe: Drei kleine Stumpfkrokodile im Exotenhaus des Zoos

Karlsruhe: Drei kleine Stumpfkrokodile im Exotenhaus des Zoos
Im Exotenhaus des Zoos Karlsruhe leben drei kleine Stumpfkrokodile

Das bisherige Männchen lebt nun im Zoo in Malmö mit neuer Partnerin

Neu im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens sind drei kleine Stumpfkrokodile. Eine lange Reise liegt hinter ihnen - rund 1.200 Kilometer vom ungarischen Zoo Szeged in den Zoo Karlsruhe. Im Exotenhaus sollen die drei 2014 geborenen Reptilien nun aufwachsen. Momentan sind sie um die 30 bis 40 Zentimeter groß, ausgewachsen können sich zwei Meter und mehr Gesamtlänge erreichen. Ihr Reich im Exotenhaus werden sie künftig mit weiteren Fischen teilen, etwa Afrikanischen Barschen.

In dem Gehege lebten ursprünglich zwei schon größere Stumpfkrokodile. Nachdem das Weibchen jedoch recht bald aufgrund einer Vorerkrankung starb, war das Männchen alleine. Es reiste nun, koordiniert über das Europäische Zuchtbuch (European Studbook, ESB), nach Schweden zur neuen Partnerin in Malmö. Die beiden verstehen sich prächtig und leben bereits gemeinsam, heißt es aus dem Zoo in Malmö. Die in Fließgewässern in Regen- und Galeriewäldern sowie Sumpfwäldern lebenden Tiere sind hochbedroht.

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Freiburg: Ausbau der Rad-Vorrang-Routen geht weiter voran

Freiburg: Ausbau der Rad-Vorrang-Routen geht weiter voran
Neue Durchfahrt beim Mariensteg / Foto: Daniel Jäger

Durchlass am Mariensteg wurde verbreitert – Letzte Lücke im Fußweg auf der Nordseite der Dreisam ist geschlossen

Der Ausbau des Rad-Vorrang-Netzes geht weiter voran. Zwei große Bauprojekte auf der Rad-Vorrang-Route FR1 sind jetzt fertig gestellt, um das Radfahren und Zu Fuß gehen in Freiburg weiter zu verbessern. So hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) den Durchlass am Mariensteg verbreitert und eine wichtige Lücke im Fußweg auf der Nordseite der Dreisam geschlossen.

„Mit dem Ausbau der Rad-Vorrang-Routen schaffen wir eine neue Qualität des Radfahrens in Freiburg. Am Mariensteg können die vielen Radlerinnen und Radler jetzt auf einem breiteren und vor allem sichereren Radweg fahren. Außerdem haben wir einen eigenen, durchgängigen Fußweg auf der gegenüberliegenden Seite der Dreisam für Fußgänger gebaut. Seit vielen Jahren wurde das gefordert, jetzt endlich können Fußgängerinnen und Fußgänger durchgängig und ungestört zwischen Lehen und Ebnet entlang der Dreisam gehen“, freut sich Baubürgermeister Martin Haag bei der Eröffnung der beiden Bauprojekte an der innenstadtnahen Dreisam.

Auf der Südseite der Dreisam hat das GuT den bislang schmalen und gefährlichen Durchlass im Mariensteg verbreitert. Mit seinen 1,2 Metern Breite war er die engste Stelle in der gesamten Rad-Vorrang-Route FR1, die an Spitzentagen von bis zu 14.000 Radfahrerinnen und Radfahrern genutzt wird.

Um den Durchlass zu verbreitern, wurde der Mariensteg aufgeständert, das Bauwerk um den Durchlass herum abgetragen und mit einer 2,8 Meter breiten und 2,5 Meter hohen Öffnung neu aufgebaut. Aufgrund des Denkmalschutzes wurden alte Materialien soweit möglich wieder verwendet. Dank dieser großzügigen Verbreiterung können künftig Radfahrerinnen und Radfahrer auch mit Anhängern oder Lastenrädern bequem und vor allem sicher durch den Durchlass fahren. Auch der Weg um den Durchlass herum wurde von der Rampe Luisensteg bis zur Greiffeneggbrücke deutlich verbreitert.

Auf der Nordseite der Dreisam hat das GuT die letzte Lücke im Fußweg geschlossen. Dies stand schon seit über 20 Jahren auf der Wunschliste von Bürgerschaft und Politik, konnte aber bislang wegen des großen Aufwands nicht realisiert werden. Jetzt ist es erstmals möglich durchgängig entlang der Dreisam zu gehen.

Um den etwa 200 Meter langen Weg zwischen Mariensteg und Schwabentorbrücke bauen zu können, wurde die Böschung aufwändig aufgeschüttet. Lediglich im Bereich des Holzwehres verläuft der Weg auf einem Vorsprung der bereits vor einigen Jahren hergestellten Ufermauer. Durch die beengten Platzverhältnisse ist der Fußweg rund zwei Meter breit. Aufgrund von gelegentlicher Überflutung des Weges verwendete das GuT robusten Beton als Belag. Der neu gebaute Weg entlang der Dreisam ist beleuchtet.

Zudem wurden die bislang sehr steile Rampe zum Mariensteg sowie die Treppe zur Oberau behindertenfreundlich umgebaut sowie das schlecht begehbare Pflaster zwischen Leo-Wohleb-Brücke und Schwabentorbrücke ersetzt.

Fußgängerinnen und Fußgänger können so nun erstmals eine durchgängige Alternative zu dem stark frequentierten Weg auf der Südseite nutzen. Auf der Südseite können die Fußgänger zwar weiterhin gehen, empfohlen wird aber - auch auf neuen Schildern - die Benutzung der Nordseite, hier ist Radfahren verboten. Das GuT bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer weiterhin um gegenseitige Rücksichtnahme.

Beide Bauprojekte auf der Nord- und Südseite der Dreisam haben zusammen rund 1,8 Millionen Euro gekostet und werden vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Ausbauprogramms der drei Pilotrouten des Rad-Vorrang-Netzes gefördert.

Die Rad-Umleitung über die Kartäuserstraße wird mit der Eröffnung an der Dreisam aufgehoben. Nach Zählungen des Auto- und Radverkehrs wird entschieden, ob dort eine Fahrradstraße dauerhaft eingerichtet werden kann. Die Sperrung des FR1 weiter westlich wegen des Neubaus der Kronenbrücke mit Umleitung über die Faulerstraße bleibt aber noch weiter bestehen. Die gefällten Bäume entlang des Dreisamuferradwegs werden im Frühjahr ersetzt.





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ÖKO-TEST Parfüm

ÖKO-TEST Parfüm
Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2015 gibt es seit dem 27.11. im Handel.

Atemlos

Eines der beliebtesten Geschenke zu Weihnachten ist Parfüm. Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Dezember-Ausgabe 25 Marken ins Labor geschickt und war von den Testergebnissen nicht gerade berauscht: Die Produkte enthalten unter anderem Duftstoffe, die Allergien auslösen können, oder UV-Filter, die wie ein Hormon wirken können.

ÖKO-TEST hat nicht nur Luxusdüfte wie Chanel Chance, Black Opium von Yves Saint Laurent und Paradiso von Roberto Cavalli, sondern auch preisgünstigere Pendants wie Life ist Now von Mexx und 007 for Women sowie Naturkosmetik genau unter die Lupe genommen. Knapp die Hälfte der Düfte rasselt mit „ungenügend“ durch den Test der Inhaltsstoffe. Das größte Problem sind Duftstoffe, die Allergien auslösen können. Das Verbrauchermagazin kritisiert zudem, dass einige künstlichen Moschusduft enthalten. Diese polyzyklischen Moschusverbindungen können sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und vermutlich die Leber schädigen. Cashmeran, das sich ebenfalls im Fettgewebe anreichert, hat das Labor in acht Produkten im Test gefunden.

In vielen Parfüms sind auch UV-Filter enthalten. Ihre Aufgabe ist es, die Duft- und Farbstoffe zu stabilisieren. Leider gibt es bei manchen UV-Filtern Hinweise darauf, dass sie wie ein Hormon wirken können.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern daher zu Düften von Naturkosmetikherstellern, die – mit Ausnahmen – in der Regel besser abschneiden als konventionelle Pendants.

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Freiburg: Kamel Quecke auf dem Mundenhof gestorben

Freiburg: Kamel Quecke auf dem Mundenhof gestorben
Quecke / Foto: Stadt Freiburg

Traurige Nachricht vom Mundenhof: Quecke ist tot. Das weiße Kamel des Freiburger Tiergeheges ist am Freitag (4.12.) im Alter von 22 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben.

Mit ihrem hellen Fell und ihrem freundlichen, dem Menschen zugewandten Wesen war die Trampeltier-Stute Quecke stets eine auffällige Persönlichkeit im großen Kamelgehege auf dem Mundenhof. Im Frühjahr 1993 im Basler Zoo geboren, kam sie im November 1993 auf den Mundenhof. Zwischen 2002 und 2011 schenkte sie fünf Fohlen das Leben.

Zudem war Quecke ein tolles Reitkamel. Zwischen ihren beiden Höckern hat im Laufe der Jahre an über 300 Reitnachmittagen eine hohe vierstellige Zahl von Freiburger Kindern Platz genommen und ein bisschen Mongolei-Gefühl geschnuppert.





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ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE

ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL ist seit dem 20.11. im Handel

Schwangerschaft und Geburt

Der Countdown läuft: Guter Hoffnung sein – das klingt altmodisch und trifft doch den Kern. Wer ein Kind erwartet, lässt sich auf ein großes Abenteuer ein und ist gleichzeitig voller Vertrauen. Eine Schwangerschaft, das sind ganz besondere neun Monate. Es ist eine Zeit voller Veränderungen, aufregend und schön, manchmal aber auch belastend. Das neue ÖKO-TEST SPEZIAL – Schwangerschaft und Geburt beantwortet Fragen rund um die Pränataldiagnostik, die Geburt und den Alltag mit dem Baby.

Aus dem Inhalt

• Wenn der Storch nicht liefert: Manche Paare nehmen für ihr Wunschkind belastende und teure Behandlungen auf sich. Doch die Möglichkeiten der Einflussnahme sind begrenzt – sowohl bei alternativen als auch bei medizinisch abgesicherten Methoden.

• Ein Menü für zwei: Nicht jede Frau hat während der Schwangerschaft ungewohnte Essgelüste. Veränderungen im Speiseplan können aber sinnvoll sein, damit das Baby optimal versorgt wird. Ganz ohne zusätzlich zugeführte Nährstoffe geht es selbst bei einer ausgewogenen Ernährung nicht.

• Schwangerschaftsübelkeit: Sie verschont nur wenige - Schwangerschaftsübelkeit ist gerade während der ersten Monate eine weitverbreitete Last. Woher kommen die Beschwerden, sind sie gefährlich fürs Ungeborene, was lässt sich dagegen tun?

• Hauptsache gesund? Die Pränataldiagnostik soll schon vor der Geburt Hinweise darauf finden, ob das Kind krank oder behindert ist. Das kann ein Segen sein, aber auch ein Fluch.

• Die Geburt – ein neues Leben: Wann ist die richtige Zeit, die Hebamme zu rufen? Lässt sich ein Dammschnitt vermeiden? Welche alternativen Mittel und Methoden lindern die Schmerzen? Diese Fragen und viele mehr beantwortet das neue ÖKO-TEST SPEZIAL.

• Unruhige Babys: Babys weinen hin und wieder, das ist normal. Doch wenn ein Kind ohne ersichtlichen Grund unaufhörlich und untröstlich schreit, geraten Eltern schnell an ihre Grenzen. Eine Schreiambulanz ist dann oft Hilfe in großer Not.





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Hochbeete für den Garten selber bauen - Darauf sollten Sie achten!

Hochbeete für den Garten selber bauen - Darauf sollten Sie achten!
Hochbeet aus Holz / Foto: Wikipedia

Hochbeete sind platzsparend und hervorragend dafür z. B. das angefallene Laub in diesem Herbst zu kompostieren. Die daraus entstehende fruchtbare Erde kann gleich für die gewünschten Gartenpflanzen im kommenden Frühjahr verwendet werden. Wie am besten ein Hochbeet angelegt werden kann und alles rund um den Komposthaufen, darum geht es im nachfolgenden Artikel.

Geeignete Materialen für den Bau eines Hochbeets

Als Erstes sollten ein Platz für ein Hochbeet ausgewählt werden. Ein passender Standort für dieses Beet ist der Balkon, die Terrasse oder der Garten. Das Schöne ist, dass bei dieser Form der Gartenarbeit der Rücken geschont wird. Bevor jedoch mit der Kompostierung begonnen wird, ist erst einmal zu entscheiden, mit welchem Material das Hochbeet gebaut werden soll. Hier ist auch zu berücksichtigen, dass die Auswahl davon abhängt, wie groß der Kasten sein darf, wie viel er kosten darf, in wieweit eine handwerkliche Betätigung möglich ist oder gewollt wird und welches Material gefällt. Ein Hochbeet kann aus verschiedenen Arten von Stein, Beton sowie aus mehreren Zusammensetzungen von Metallkunststoff und Metallglas bestehen. In vielen Sorten ist Holz einer der beliebtesten, besten und natürlichsten Rohstoffe für ein Hochbeet.

Nützliches Werkzeug für die Anlage eines Hochbeets und dessen Pflege

Damit ein Gartenkasten für die Herstellung von fruchtbarer Erde gebaut werden kann und danach Nutz- und Zierpflanzen ihren Platz einnehmen können, brauchen Hobbygärtner die passenden Werkzeuge und Elemente. Zur Erstellung eines Hochbeets ist als erstes ein Plan wichtig. Danach sind die benötigten Leisten, Holzbretter, Vierkanthölzer, Hasengitter, Baufolien, die reißfest sind, Schrauben und gegebenenfalls für eine Grundplatte mehrere Bretter zu erwerben. Zum Zusammenbauen werden Akkuschrauber und Elektrotacker gebraucht. Als Außenschutz, der das Verwittern des Hochbeets verzögern soll, eignen sich das Beizen, Lasuren oder Holzöle in Bioqualität.

Befüllung eines Hochbeets

Um einen Gartenkasten richtig zu befüllen, ist es wichtig verschiedene Schichten hineinzugeben. Als Erstes wird in ein Hochbeet Reisig mit Laub, Reisig alleine oder nur Kies eingefüllt. Darauf folgt etwas Erde oder eine Schicht Laub. Zuletzt ist Kompost vom vergangenen Jahr oder Humus aufzutragen, der in regelmäßigen Abständen wieder nachgefüllt wird.

Schnellere Kompostierung im Hochbeet

Damit das Kompostieren von Gartenlaub oder anderen Gartenabfällen im Gartenkasten schneller erfolgt, eignet sich die Zugabe von effektiven Mikroorganismen. Dabei können die verschiedenen Schichten immer wieder aufgelockert, umgegraben und mit zusätzlicher Erde aufgefüllt werden.

Weitere Informationen zum Hochbeet und alles rund um den Komposthaufen gibt es auf werkzeugstore24.de. Auf dieser Webseite finden Sie auch das passende Werkzeug für weitere Heimwerkerprojekte.

Alles rund um den Komposthaufen ...

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ÖKO-TEST Räucherlachs

ÖKO-TEST Räucherlachs
Das ÖKO-TEST-Magazin November 2015 gibt es seit dem 30.10. im Handel

Massentierhaltung unter Wasser

In der neuen November-Ausgabe kritisiert das ÖKO-TEST-Magazin, wie Lachse in Aquakulturen unter schlechtesten Haltungsbedingungen gemästet werden. Die Futtermittel stecken voller Farb- und Konservierungsstoffe, die teilweise auch für Menschen schädlich sind. Selbst Wildlachs ist oft keine Alternative, da die Fangmethoden bedenklich sind. In einigen Fischen hat das Verbrauchermagazin zudem Larven von Fadenwürmern gefunden.

Während der Lachs in freier Natur ein Wandertier ist und mehrere Tausend Kilometer zurücklegt, muss der Lachs, der in Aquakulturen aufwächst, mit Hunderttausend anderen auf engstem Raum in Netzkäfigen sein Dasein fristen. Die hohen Besatzdichten führen nicht nur zu Verletzungen der empfindlichen Flossen. Je enger die Fische gehalten werden, desto schlechter wird die Wasserqualität und dementsprechend anfälliger werden die Fische für Krankheiten, Parasitenbefall oder Ausschläge. Die Folge: Chemikalien werden in die Gehege gekippt und landen so nicht nur in den Fischen, sondern auch im Meer.

Damit das Lachsfleisch schön rosa gefärbt ist, werden dem Futter Farbstoffe zugesetzt. Kritischer ist jedoch noch der künstliche Konservierungsstoff Ethoxyquin zu sehen. Dieser macht das Futter länger haltbar, steht aber im Verdacht, das Erbgut zu schädigen und Krebs zu erregen. Besonders bizarr ist, dass dieser Stoff aus dem Hause Monsanto als Pestizid verboten ist, als Zusatzstoff in Futtermitteln jedoch eingesetzt werden darf. Mindestens genauso skurril: Es gibt EU-Rückstandshöchstmengen für Äpfel und sogar für Krokodilfleisch – nur für Fisch nicht.

Bio-Lachs ist laut ÖKO-TEST die bessere Alternative. Denn hier ist Ethoxyquin verboten. Auch Wildlachs ist zu empfehlen. Allerdings sind bei manchen Anbietern die Fangmethoden bedenklich. Ein unappetitliches Laborergebnis ist zudem, dass in drei der fünf untersuchten Wildlachse mindestens eine Larve von Fadenwürmern entdeckt wurde. Wenigstens sind diese für den Menschen nicht gefährlich.

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