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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Park(ing) Day für Freiräume in der Stadt

Karlsruhe: Park(ing) Day für Freiräume in der Stadt
Banner Park(ing) Day 2021

Stadtverwaltung beteiligt sich am Aktionstag am 17. September

Parkende Autos im öffentlichen Raum gehören zum alltäglichen Bild. Wie stark die Beanspruchung durch Parkplätze tatsächlich ist und welche Alternativen denkbar sind, möchte auch in diesem Jahr die Initiative "Park(ing) Day" verdeutlichen. Am Freitag, 17. September, treten 34 Organisationen auf 100 abgesperrten Parkplätzen quer durch das ganze Stadtgebiet dafür ein, dass mehr Platz für Begegnung, Erholung und Freizeitnutzung zur Verfügung gestellt werden sollte.

Vision Lidellplatz und "Meine Grüne Stadt Karlsruhe"
Die Stadtverwaltung Karlsruhe ist auch in diesem Jahr mit zwei Ständen am Lidellplatz vertreten. Das Stadtplanungsamt hat eine Fotomontage vorbereitet, die den Lidellplatz mit mehr Raum für Fuß- und Radverkehr und zusätzlicher Aufenthaltsfläche zeigt. Ab 12 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Vision mit grünen und roten Klebepunkten beurteilen. Das Korridorthema "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" wird an einem gemeinsamen Stand des Gartenbauamts und des Umwelt- und Arbeitsschutzes vorgestellt. Vor Ort können sich Passantinnen und Passanten von 13 bis 17 Uhr über die Inhalte und Angebote der "Grünen Stadt" mit ihren Handlungsfeldern Natur, Klima und Gesundheit informieren. Zu den drei Themen gibt es am Stand vielseitige Aktionen: Ein Baumquiz zum Anfassen informiert über die Straßenbäume in Karlsruhe und das Angebot der Baumpatenschaften wird vorgestellt.

Klimaschutz und Solaroffensive
Neben aktuellen Aktionen zum Klimaschutz und zur Solaroffensive in Karlsruhe wird auch der Klimawandel Thema sein - mit Tipps zur Anpassung und zum gesundheitsförderlichen Verhalten bei Hitze. Für Kinder steht eine Spielekiste bereit, die zum Toben und Ausprobieren einlädt und verdeutlicht, wie freigewordener Verkehrsraum alternativ und aktiv genutzt werden kann. Als besonderes Highlight können alle Tanzwilligen bei zwei kurzen Street-Dance-Workshops mitmachen, die von einem Tanzprofi jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr angeboten werden.

Zum Park(ing) Day
Der international begangene Park(ing) Day hat sich als wichtiger Aktionstag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche etabliert. Vom Wunsch angetrieben, den unbebauten öffentlichen Raum anders zu denken und zu nutzen, entstand 2005 die Idee, weltweit am dritten Freitag im September die urbane Flächennutzung weiterzuentwickeln. Mit Kunst, Aktivismus, kultureller Vielfalt, urbanen Gestaltungsideen und gesellschaftlichem Austausch wächst der Park(ing) Day immer weiter. In diesem Jahr locken mit 34 Stationen so viele Angebote wie noch nie zuvor.

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Verschiedenes 

Freiburg erhält heute das Label „StadtGrün naturnah“ in Gold

Auszeichnung für vorbildliches Engagement für öffentliche Grünflächen
Impuls für mehr Biodiversität in der Stadt
Mehrwert für Flora, Fauna und Menschen in der Stadt

Freiburg erhält das Label „StadtGrün naturnah“ in Gold. Damit erreicht die Stadt gleich bei der ersten Bewerbung die höchstmögliche Zertifizierung. Das Label „StadtGrün naturnah“ unterstützt Kommunen, attraktive Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen. Das Label zeichnet vorbildliches Engagement in Sachen naturnahe Grünflächengestaltung aus und macht dies bundesweit sichtbar. Städtisches Grün kann einen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen in den Städten leisten und dient gleichzeitig als Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, wie Wildbienen und andere gefährdete Insekten.

Im November 2019 wurde Freiburg für das Labeling-Verfahren zugelassen, dafür wurde eine neue Grünflächenstrategie ins Leben gerufen, der der Gemeinderat im März 2020 zugestimmt hat. Am heutigen Mittwoch bekommen Vertreterinnen der Stadt Freiburg die goldene Auszeichnung in Düsseldorf überreicht.

„Freiburg tut viel, um naturnahes städtisches Grün möglich zu machen. Das schafft einen echten Mehrwert für Flora, Fauna und die Menschen der Stadt. Und eine grüne Stadt bietet Lebensräume, Platz für Freizeit und ist anpassungsfähiger an den Klimawandel. Das Label in Gold ist eine tolle Auszeichnung und Anerkennung. Aber wir wollen uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen und beständig daran arbeiten, Biodiversität im öffentlichen Grün zu erhalten und zu fördern“, so Bürgermeister Martin Haag.

Große und kleine Beispiele dafür, was Freiburg für naturnahes Stadtgrün tut, gibt es viele. Es werden Stadtbäume gepflanzt und gepflegt, junge Eltern bekommen Geburtsbäume geschenkt, Nisthilfen für Vögel aufgehängt, es werden artenreiche Wiesen statt Rasen angelegt. Flächen werden entsiegelt, Naturdenkmale ausgewiesen oder Bäche renaturiert. Der Maschinenpark zur Grünflächenpflege wurde umgestellt, es werden keine Pestizide im öffentlichen Raum verwendet, so werden Insekten, Amphibien und Vögel geschützt. Besonders wichtig ist auch die Förderung des gesellschaftlichen Engagements auf öffentlichen Flächen. Die Freiburgerinnen und Freiburger werden gefördert und befähigt, selbst an einer grünen Stadt mitzuwirken: Etwa in Kleingärten, auf Flächen fürs „Urban Gardening“, mit Baum- oder Bachpatenschaften. Mit all diesen koordinierten Maßnahmen sammelt Freiburg viele Punkte bei der Zertifizierung. Das Label wird für drei Jahre vergeben.

Das Verfahren der Zertifizierung wird federführend vom Garten- und Tiefbauamt betreut, es sind aber noch weitere Ämter der Stadtverwaltung beteiligt. Neben Freiburg bekommen dieses Jahr noch weitere Städte das goldene Label verliehen, nämlich Arnsberg, Düsseldorf, Eckernförde, Göttingen, Kronberg und Ravensburg. Neun weitere Kommunen bekommen die Auszeichnung im Rang Silber und Bronze. Insgesamt haben in Deutschland bislang 49 Gemeinden das Label erhalten.

Vergeben wird das Label vom Projektbüro „Stadtgrün Naturnah“, das sich aus einem Expertengremium des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ und der Deutschen Umwelthilfe zusammensetzt. Mit dem Label wird die Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements und ein vorbildliches Engagement im Bereich Naturschutz und naturnahe Flächenentwicklung in der Stadt ausgezeichnet. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.





Veranstaltungen 

"Globalstreik" sorgt für Verkehrsbehinderungen

Karlsruher Innenstadt ist am 24. September nur eingeschränkt erreichbar

Mit erheblichen Behinderungen müssen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer am Freitag, 24. September, in der östlichen Karlsruher Innenstadt rechnen. An diesem Tag findet der "Globalstreik" der "Fridays for Future"-Bewegung statt. Zu der Versammlung werden circa 5.000 Teilnehmende erwartet. Besonders betroffen ist der Bereich rund um den Mendelssohnplatz und die Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee/Kapellenstraße, wo sich der zentrale Veranstaltungsbereich mit Bühne befindet.

Der Beginn der Aktion ist mit einer Auftaktkundgebung um 15 Uhr vorgesehen. Im Anschluss an die Kundgebung bewegt sich gegen 17 Uhr ein Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Marktplatz und zurück zum Mendelssohnplatz. Das Ende der Veranstaltung ist nach einer Abschlusskundgebung voraussichtlich gegen 19.30 Uhr geplant.

Zahlreiche Straßensperrungen erforderlich
Während des "Globalstreiks" kommt es zu folgenden Straßensperrungen: Bereits ab 10 Uhr wird die stadtauswärts führende Fahrbahn der Ludwig-Erhard-Allee ab dem Mendelssohnplatz gesperrt, da vor dem Scheck-in-Center die Bühne aufgebaut wird. Stadteinwärts ist die Ludwig-Erhard-Allee ab dem Oststadtkreisel voraussichtlich ab 14 Uhr gesperrt. Mit der Freigabe der Ludwig-Erhard-Allee wird nach Abbau der Bühne gegen 21 Uhr gerechnet.

Die gegen 17 beginnende Demonstration führt über die Route Kriegsstraße - Ettlinger Tor - Rondellplatz – Marktplatz - Zirkel - Waldhornstraße – Berliner Platz - östliche Kaiserstraße – Durlacher Tor - Kapellenstraße zurück zum Mendelssohnplatz. Hierfür sind im Innenstadtbereich zahlreiche temporäre Straßensperrungen erforderlich. Die jeweilige Dauer dieser Sperrungen kann nicht verbindlich vorhergesagt werden, da diese von verschiedenen Faktoren, insbesondere auch der Zahl der Teilnehmenden abhängig ist. Für den gesamten Zeitraum der Versammlung einschließlich der Demonstration wird es im Innenstadtbereich zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Das Ordnungs- und Bürgeramt empfiehlt Ortskundigen daher, den Bereich Mendelssohnplatz und die von der Demonstration betroffenen Straßen weiträumig zu umfahren.

Durch die Demonstration beeinträchtigt sind auch die Stadtbahn- und Straßenbahnlinien im Bereich Rüppurrer Tor. In der Kaiserstraße sollen die Bahnen dagegen durchgehend fahren, es muss aber mit kurzzeitigen Verzögerungen gerechnet werden.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Carsharing – Abschleppmaßnahmen bei falschem Parken

Karlsruhe: Carsharing – Abschleppmaßnahmen bei falschem Parken
Carsharing-Parkschild in Karlsruhe Rüppurr © Stadt Karlsruhe

Viele Verstöße im Stadtgebiet / Ab Oktober strengere Handhabung

Über härtere Maßnahmen gegen das Falschparken auf Carsharingstellplätzen informierte die Stadt Karlsruhe bereits Anfang August in einer Pressemitteilung. Die dort erwähnte Übergangszeit, in der Verstöße noch nicht in vollem Umfang geahndet werden, endet nun und ab Oktober drohen Falschparkerinnen und Falschparkern Abschleppmaßnahmen.

Derzeit erhalten Falschparkende neben der Verwanung in Höhe von 10 Euro für den Verstoß zusätzlich noch einen Hinweiszettel, der darüber informiert, dass grundsätzlich bei unberechtigtem Parken auf einem Carsharingstellplatz eine Abschleppmaßnahme droht.

"Durch die Hinweiszettel wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich auf die neue Beschilderung und die damit verbundenen Regelungen einzustellen", erläutert der zuständige Bürgermeister Dr. Käuflein das städtische Vorgehen.

Strengere Handhabung ab Oktober
Bereits mehr als 100 Stellplätze wurden bisher im Stadtgebiet für Carsharingfahrzeuge ausgewiesen. Durchschnittlich mussten die Überwachungskräfte des Ordnungs- und Bürgeramtes dort bisher wöchentlich Verstöße im zweistelligen Bereich feststellen. "Durch die strengere Handhabung bei der Ahndung der Verstöße hoffe ich auch darauf, dass die Carsharingangebote besser und problemloser genutzt werden können", so BM Käuflein weiter.

Neuer Katalog sieht höhere Bußgelder vor
Mit dem angekündigten, aber zeitlich noch nicht festgelegten Inkrafttreten des neuen Bußgeldkataloges, müssen Falschparkende zukünftig neben den drohenden Abschleppmaßnahmen zusätzlich mit höheren Bußgeldern rechnen. Konkret sieht der Verordnungsgeber dann ein Verwarnungsgeld von 55 Euro vor.





Verschiedenes 

Nachhaltige Fondspolicen: Grün, bequem, aber oft teuer

Mit ethisch-ökologischen Fonds für die Zusatzrente sparen geht ohne viel Aufwand mit Rentenversicherungen. Attraktiv sind jedoch nur wenige, wie die Zeitschrift Finanztest in ihrer Oktober-Ausgabe berichtet. Dafür hat sie 29 fondsgebundene Rentenversicherungen ohne Kapitalgarantie mit Anlage des Sparbetrags in empfehlenswerte nachhaltige Fonds getestet.

Fondspolicen sind Rentenversicherungen mit Fonds. In Zeiten niedriger Zinsen können sie für Menschen, die eine zusätzliche Altersvorsorge wollen, attraktiver sein als klassische Rentenversicherungen. Sie sind aber oft teuer und daher mit Vorsicht zu genießen. Für Sparer, die sich von einer langen Laufzeit von 20 Jahren oder länger nicht abschrecken lassen, können aber einige durchaus in Frage kommen. Das liegt vor allem an den steuerlichen Vorteilen dieser Anlageform.

Finanztest hat untersucht, bei welchen Anbietern es die von der Stiftung Warentest empfohlenen nachhaltigen Fonds gibt. Viele sind es nicht. Wer bei den Nachhaltigkeitskriterien höchste Maßstäbe anlegt, findet nur wenige Policen, die entsprechende Fonds enthalten. Wer bereit ist, Abstriche zu machen, kann zwischen einigen weiteren Versicherern wählen, die zumindest empfehlenswerte ETF mit einer Nachhaltigkeitsbewertung von zwei von drei Punkten anbieten.

Für die meisten Alterssparer sind Fondssparpläne die bessere Wahl. Diese haben in der Regel nicht nur deutlich geringere Kosten, sondern sind auch sehr flexibel.

Der Test Nachhaltige Fondspolicen findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/nachhaltige-fondspolicen abrufbar.

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Verschiedenes 

Weißwein aus blauen Trauben

Weißwein aus blauen Trauben
Blauer Silvaner Trauben (c) Bernhard König

Blauer Silvaner ist neuer Arche-Passagier

Mit dem Blauen Silvaner bekommt die Gruppe an Weinen in der Arche des Geschmacks Zuwachs. Obwohl er als Silvaner zur der typisch-fränkischen Weißwein-Familie gehört, ist er ein Nischenprodukt. Er wächst auf gerade einmal einem Prozent der gesamten Anbaufläche für Silvaner-Rebsorten in Deutschland. Slow Food möchte dazu beitragen, den Blauen Silvaner bekannter zu machen. Denn er bringt nicht nur robuste, kräftige und reife Weine hervor; durch seine Widerstandsfähigkeit kommt er bislang auch gut mit dem Klimawandel zurecht.

Bis ins 20. Jahrhundert war es auch in Franken üblich, verschiedene Rebsorten im „gemischten Satz“ anzubauen. Dazu gehörte neben dem Grünen, Gelben und Roten auch der Blaue Silvaner. Wurde der Grüne Silvaner seit Anfang des 20. Jahrhunderts sortenrein an- und ausgebaut, blieb der Blaue ein Bestandteil des gemischten fränkischen Satzes, der heute nahezu verschwunden ist. Unklar ist, ob der Blaue Silvaner die Ursprungsrebe des Grünen oder eine Mutation desselben ist.

1964 war es der Winzer und Rebenzüchter Kaspar Steinmann aus Sommerhausen am Main, der den Blauen Silvaner wiederentdeckte und ihn züchterisch weiterbearbeitete. 1984 wurde er als eigene Weißweinsorte beim Bundessortenamt eingetragen. Die Rebenzüchtung Steinmann trägt bis heute zum Erhalt des Blauen Silvaner bei. Ein Engagement, dass er braucht, denn er hat eine vergleichsweise geringe Anbaufläche: 2018 betrug sie 29 Hektar in ganz Deutschland (im Vergleich zu 4.744 ha für den Grünen). Angebaut und vermarktet wird der Blaue Silvaner hauptsächlich von Weingütern in Franken, aber auch in Baden, an der Nahe, in Rheinhessen, im Saale-Unstrut-Gebiet und in Württemberg.

Die Trauben des Blauen Silvaners sind mittelgroß, rundlich und dicht-beerig. Bis zur Reifezeit ist der Blaue Silvaner fast nicht von seinem grünen Bruder zu unterscheiden, dann nimmt er aber eine dunkelrote, violette oder blaue Farbe an. Der mit diesen Trauben erzeugte Wein ist jedoch nicht rot, sondern kupfergolden, lachsrot oder zwiebelschalenfarbig. Das Aromenspiel ist ähnlich dem Grünen, aber zusätzlich mit einer Mischung aus mineralischen, sehr feinen Bitterstoffen. Der Blaue Silvaner bringt robuste, kräftige und reife Weine hervor, die sich gut als Essensbegleitung eignen. Die Weinkenner*innen des Slow-Food-Conviviums Mainfranken - Hohenlohe beobachten ihn schon seit einigen Jahren und haben schließlich den Antrag für die Aufnahme in Arche des Geschmacks gestellt. Dazu Heinrich Leutenberger von der Arche-Kommission: „Der Blaue Silvaner ist für uns ein Beispiel, wie aus einer Mutation (wieder) ein Klon wird, der erhalten werden sollte. Weil er ein kleiner Biodiversitäts-Baustein ist, dessen eigentlichen Wert wir noch gar nicht abschätzen können und dessen aktuelle Anbaufläche diesen Erhalt noch nicht sicherstellen kann.“

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Veranstaltungen 

Artenschutztag im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

Artenschutztag im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Zusatzinfos gibt es beim Artenschutztag an 30 Ständen © Timo Deible/Zoo Karlsruh

30 Institutionen präsentieren sich am Sonntag

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe steht am kommenden Sonntag, 12. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. Dieser Artenschutztag wird bereits zum fünften Mal ausgerichtet, auch diesmal sind über das gesamte Gelände 30 Stände zum Artenschutz vor Ort und auf der ganzen Welt zu finden.

"Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, den Artenschutz zu stärken. Wir machen das über unsere Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ganz direkt, wollen aber auch unsere Zoogäste für das Thema sensibilisieren", betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. "Neben der Freizeiterholung ist dieses Thema ganz elementar für einen modernen Zoo", ergänzt Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker. "Das ist eines der zentralen Anliegen der Zoologischen Gärten. Artenschutz ist für uns das Leitthema, das stellen wir in der gesamten Bandbreite von lokal bis global dar und wollen damit Impulse setzen", stellt Reinschmidt die Intention des Artenschutztages heraus.

Biodiversität und Artenschutz
Insgesamt 30 Institutionen beteiligen sich am Artenschutztag im Zoo Karlsruhe, vier davon sind ganz neu dabei. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Zoogäste an zahlreichen Stationen informieren. Der Zoo selbst wird dabei die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe mit ihren einzelnen Projekten präsentieren. Der Zoo selbst gibt Einblicke in die Themenfelder Biodiversität und Artenschutz. Zum ersten Mal mit vor Ort sind Plumploris, ein Verein, der sich für den Schutz, die Erforschung und die Bekanntheit von Plumploris einsetzt, der Deutsche Falkenorden, der Naturschutz durch Falknerei vorstellt, das Projekt Red Rhino, die über den Verkauf von Nüssen Geld für den Erhalt von Tierwanderwegen in der Masai Mara generieren, sowie der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, der sich für den Erhalt der Natur in der Region einsetzt.

Unter den Teilnehmern, die sich am Artenschutztag mit einem Stand präsentieren, sind langjährige Förderer wie die Zoofreunde Karlsruhe, die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins, das Liegenschaftsamt oder der enge Partner des Zoos, die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK). Dabei wird über Klima und Artenschutz durch Aufforstung in Ecuador informiert.

Patenschaften für Tiere
Die Zoofreunde zeigen auf, wie mit Hilfe von Patenschaften für Tiere und Bäume der Artenschutz gestärkt werden kann. Das Gartenbauamt bringt das Thema naturnahe Pflanzungen zum Erhalt der Biodiversität vor der Haustür näher. Artenkenntnis und Artenschutz im Wald rund um Karlsruhe wird von der Waldpädagogik präsentiert. Das Umweltamt informiert über Projekte der Stadt Karlsruhe, der Stadtjäger gibt Einblicke in die heimische Natur. Das KIT-Schülerlabor ist mit einem Stand vertreten, der Amphibienschutz in Untergrombach und Grötzingen stellt seine Projekte vor.

Auch mit dabei sind die Karlsruher Hobby-Imker, das Botanische Institut am KIT, der Wildtierbeauftragte der Stadt, das Naturschutzzentrum Rappenwört, Greenpeace, der WWF sowie der NABU. Zudem informieren die Wildtierauffangstation Karlsruhe (WITAS), die Artenschutzstiftung, Almada Mata Altântica Project, der Nachhaltigkeitsclub und das Hauptzollamt. Einige Stände bieten zusätzlich für Kinder Quiz- oder Rätselaktionen an. "Die Wissensvermittlung für die gesamte Familie steht an diesem Tag im Mittelpunkt", berichtet Becker. Der Artenschutztag ist im Rahmen des üblichen Zooeintritts für die Besucher kostenfrei.

zum Bild oben:
Zusatzinfos für die Zoogäste gibt es beim Artenschutztag an 30 Ständen, die verteilt auf dem Gelände des Zoologischen Stadtgartens zu finden sind.
© Timo Deible/Zoo Karlsruhe





Verschiedenes 

Karlsruhe: Mitmach-Tag zum Start der Fairen Wochen 2021

Ausstellungen, Spiele und Info-Stände machen fairen Handel erfahrbar

Die Fairen Wochen starten in eine neue Saison. Ab dem 11. September können Interessierte in Karlsruhe sechs Wochen lang vielfältige Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Fairer Handel und globale Verantwortung erleben. Zahlreiche Initiativen, Vereine und Gewerbetreibende haben ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Auftakt zum Mitmachen
Zum Auftakt der Fairen Wochen wird der Kronenplatz zum Mitmach-Ort. Am Samstag, 11. September, ab 14 Uhr laden die Karlsruher Initiativen dazu ein, den Fairen Handel mit Köpfchen, Gaumen, Hand und Herz zu entdecken. Menschen aus allen Altersgruppen können hier erleben, wie mit fairem Handeln die Welt verändert werden kann. Ausstellungen und Informationsstände liefern etwa Hintergründe zum Lieferkettengesetz und lockerer Austausch ist zum Beispiel bei einer Tasse fairem Kaffee möglich. Für kleine Welt"fair"änderer gibt es zahlreiche Spiele und Mitmachaktionen.

Fairtrade-Stadt Karlsruhe
Karlsruhe beteiligt sich seit 2009 jährlich am bundesweiten Aktionszeitraum der Fairen Wochen. In diesem Jahr stehen die Aktionswochen unter dem Motto "Zukunft fair gestalten - #fairhandeln für Menschenrechte weltweit". Als Fairtrade-Stadt sieht sich die Stadt Karlsruhe in der Verantwortung, auch im Bereich der kommunalen Beschaffung mit gutem Beispiel voranzugehen. Verbindliche Vorgaben für Ausschreibungen und Vergabeverfahren sollen Menschenrechtsverletzungen und ausbeuterische Kinderarbeit entlang der Lieferkette ausschließen. Leider mangelt es bei manchen Produkten noch an unabhängigen Zertifizierungen. Mit einer Fachkonferenz für Beschaffende sucht die Stadtverwaltung in diesem Jahr den Austausch mit anderen Expertinnen und Experten, um gemeinsam bereits bestehende Handlungsoptionen voll auszuschöpfen.

Das gesamte Programm der Fairen Woche findet sich online

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