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Dienstag, 27. September 2016 Uhr

 
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Verschiedenes 

In der Ruhe liegt die Kraft

In der Ruhe liegt die Kraft
Wohninsel aus zwei Sofaelementen

Die Anforderungen, die der Alltag an uns Menschen stellt, werden immer größer. Stress und Hektik beherrschen unsere Tage, aber das tun sie nur dann, wenn wir es ihnen erlauben. Es ist Zeit, die Notbremse zu ziehen und die gesamte Situation zu überdenken. Das Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben muss bestehen, damit wir sowohl dem einen wie dem anderen gewachsen sind. Jeder Mensch benötigt Freiräume für seine Hobbys und Interessen, aber auch die tiefe Entspannung nach getaner Arbeit. Die innere Mitte zu finden ist nicht nur lobenswert, sondern es ist ein Grundbedürfnis des Menschen.

Wieder mal zu einem Buch greifen

PC, Smartphone und Tablet sind wunderbare Erfindungen, die uns das Leben erleichtern. Aber sie halten uns auch von unseren ursprünglichen Hobbys wie Lesen oder Kreuzworträtseln ab. In vielen Familien wird gar nicht mehr gemeinsam gespielt, sondern jeder vergnügt sich alleine mit irgendwelcher Elektronik. Das ist sehr schade, denn darunter leidet selbstverständlich das Familienleben. Wir sollten uns wieder ein wenig auf das ursprüngliche Leben miteinander besinnen und ab und zu aus unserer Cyber-Welt auftauchen. Das Leben kann so schön sein, wenn wir vielfältige Interessen und Hobbys haben.

Rundum entspannen

Ab und an ist es auch an der Zeit, wieder einmal tief zu entspannen. Das muss nicht immer während der Nachtruhe sein, sondern auch tagsüber kann ein kurzer oder auch etwas längerer Schlaf frische Kräfte in uns wecken. In einem Sessel zum Schlafen bereitet der kurze Mittagsschlaf genauso viel Freude wie das Lesen in einem Buch oder eine schöne Fernsehsendung. Wir müssen uns das Leben schön machen, denn von selbst wird es nicht so angenehm und so komfortabel, wie wir uns dies wünschen. Wer sich gut einrichtet, der schafft sich mit seiner Wohnung oder seinem Haus nicht nur seine Oase, sondern auch einen Platz, an dem man gerne Freunde empfängt. Rundum entspannen, wer sich das vornimmt, kann nur gewinnen.

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Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt

Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt

Ab dem 1. September müssen Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, ein Energielabel tragen und die europäische Ökodesign-Verordnung erfüllen. Die begrenzt den Stromhunger der Staubsauger auf maximal 1 600 Watt. Geräte mit 2 000 Watt und mehr sollen vom Markt verschwinden. Müssen Verbraucher dann dreimal so lange saugen? test.de erläutert das Energielabel, die neuen Anforderungen und ihre Folgen. ...

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Karlsruhe: Helmträger kommen besser an

Karlsruhe: Helmträger kommen besser an
Die Brötchentütenaktion hebt auf das Helmtragen ab

Bäckereien beteiligen sich an Rad-Aktion

„Helmträger kommen besser an. Bei Frauen. Bei Männern. Beim Bäcker." Mit diesem Slogan auf Brötchentüten macht Karlsruhe auf augenzwinkernde Weise Werbung für das Radfahren - und dies am besten mit Helm. Insbesondere die Kurzstecken-Radler möchte die Stadt ansprechen. Denn zum einen lohnt es nicht, für den Brötchenkauf im Laden um die Ecke ins Auto zu steigen. Zum anderen wird oft gerade auf kurzen Distanzen der Helm oft daheim gelassen.

„Helmlos“ war auch Thomas Engel letzte Woche beim Bäcker. "Normalerweise fahre ich fast alle Strecken mit dem Rad - und auf größeren Strecken immer mit Helm. Aber wenn es schnell gehen soll oder auf kürzeren Strecken vergesse ich den Helm schon einmal", so der Student. Dürfte er einen Helm verschenken, dann am liebsten an seine Freundin“, fügt er in der Bäckerei Gordani an, wo ihm sein Einkauf in der besonderen Tüte überreicht wurde.

"Viele meiner Kunden kommen mit dem Rad. Da erreicht man mit den Brötchentüten die Richtigen", begründet Schahpour Gordani, warum sein Laden zu den Betrieben gehört, die bei der Brötchentütenaktion der Stadt mitmachen. Simone Walz ist zwei bis dreimal pro Woche per Rad unterwegs. Da lohne sich der Helm nicht, meint sie. Obwohl hier wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Denn sie weis, dass sie Vorbild für ihre kleine Tochter sein sollte. Diese lehnt - bislang - das Helmtragen ab, denn "Mama trägt ja auch keinen Helm."

Die Entscheidung pro Helm ist manchen durch die Stadt Karlsruhe erleichtert worden. Sie verschenkte in jüngster Zeit rund 200 Fahrradhelme, die die Firma ABUS zur Verfügung stellte. Wer keinen abbekommen hat und sich bis Ende September zum Kauf eines Fahrradhelmes entscheidet, hat vielleicht Losglück und erhält einen Einkaufsgutschein im Wert von 500 Euro. Teilnahmescheine kann man in den nächsten Wochen an Fahrradgepäckträger vorfinden.

Das Radfahren ist in Karlsruhe in den letzten zehn Jahren zumindest relativ gesehen sicherer geworden. Denn obwohl es etwa 50 Prozent mehr Radfahrten gibt, ist die Zahl der Unfälle konstant geblieben. Aber die Stadt möchte auch die absoluten Unfallzahlen senken: 25 Prozent weniger schwer verletzte Radfahrende sind das Ziel. Ein Baustein ist hier das Helmtragen. Zudem erinnert die Stadt im Bereich der Unfallprävention über die Rad-Kampagne sowohl Radler als auch Autofahrerinnen und Autofahrer an den viel zu oft vergessenen Schulterblick beim Abbiegen.

zum Bild oben:
Thomas Engel erhält in der Bäckerei Gordani die Tüte mit dem Slogan "Helmträger kommen besser an. Bei Frauen. Bei Männern. Beim Bäcker." / Foto: Stadt Karlsruhe

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Stabil niedrige Gebühren – Umweltministerium legt Abfallbilanz 2013 vor

Reformbedarf bei der Wertstofferfassung

Umweltminister Franz Untersteller: „Zuständig für die Organisation der Wertstofferfassung können und sollen die öffentlich-rechtlichen Entsorger sein. Das Duale System ist nicht mehr zeitgemäß“

„Die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg waren in den vergangenen Jahrzehnten spitze im Umgang mit Restmüll und Wertstoffen und sie sind es auch 2013 wieder gewesen. Abfallaufkommen und Gebühren bleiben auf einem sehr niedrigen Niveau.“

2013
Umweltminister Franz Untersteller zog heute (04.08.) in Stuttgart eine positive Bilanz des Abfalljahres 2013.
So sei das durchschnittliche Haus- und Sperrmüllaufkommen im fünften Jahr nacheinander auf einen Rekordwert von jetzt 144 Kilogramm pro Einwohner und Jahr (kg/Ea) gesunken, hob Untersteller hervor. Auch beim Gesamtaufkommen von Haus- und Sperrmüll haben wir mit 1,525 Millionen Tonnen den bislang niedrigsten Wert erreicht.
Den größten Sprung nach vorne im Vergleich der Stadt- und Landkreise mach-te die Stadt Pforzheim (- 36 kg/Ea auf 181 kg/Ea), erneuter Spitzenreiter der „Landesliga“ ist der Landkreis Freudenstadt (66 kg/Ea). In mehr als der Hälfte der 44 Stadt- und Landkreise ist es gelungen, das Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll zu verringern.

Bezogen auf die Gesamtmenge an häuslichen Abfällen – Haus- und Sperrmüll einschließlich Geschäftsmüll, Wertstoffe und Bioabfälle – ist das Niveau in etwa gleich geblieben wie im Vorjahr. Franz Untersteller: „Zwar ist die Gesamtmenge nicht geringer, dafür aber die Verteilung besser geworden: es gibt weniger Haus- und Sperrmüll, dafür mehr getrennt erfasste Wertstoffe und Abfälle aus der Biotonne. Das ist eine Entwicklung in die richtige Richtung: aus Abfallwirtschaft wird gelebte Kreislaufwirtschaft – das Zeitalter der Abfallbeseitigung geht zu Ende.“
Landesweit, präzisierte Untersteller, seien mit knapp 3,8 Millionen Tonnen
0,2 Prozent mehr häusliche Abfälle angefallen als im Vorjahr.

Spannend sei auch 2013 wieder die Entwicklung der Gebühren gewesen. Diese sind trotz umfangreicher Maßnahmen zur Ausweitung des Entsorgungsangebots – etwa bei den Bio- und Grünabfällen – bei im Mittel 148,52 Euro für einen
4-Personen-Haushalt weiterhin stabil niedrig geblieben: „Das Ziel der Gebüh-renstabilität ist den Stadt- und Landkreisen überwiegend gelungen, nur in Aus-nahmefällen sind die Gebühren für 2014 angehoben worden, in anderen konnten sie gesenkt werden, so dass im Schnitt die Abfallgebühren in der Höhe wie 2013 geblieben sind. Das ist ein Ausweis für die gute Arbeit der Stadt- und Landkreise bei der laufenden Optimierung der Abfallerfassung und -entsorgung.“

Zu den Städten, die die Gebühren erhöht haben gehören Freiburg und Kons-tanz, gesenkt haben beispielsweise die Stadt Ulm und der Landkreis Heiden-heim.

1990
Anlässlich der 25. Abfallbilanz Baden-Württemberg zog Umweltminister Unter-steller auch die große Linie zum Jahr 1990:
„Wir haben die Entwicklung noch nicht abgeschlossen“, sagte Untersteller, „aber ganz klar haben wir uns in 25 Jahren von einer Wegwerf- zu einer Verwertungsgesellschaft entwickelt. Wir haben heute eine national und international vorbildliche Abfallentsorgung und -verwertung. Voraussetzung dafür war ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung und ein Systemwechsel in der Abfallwirtschaft. Haben die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger 1990 noch 81 Kilogramm pro Einwohner an Wertstoffen eingesammelt, waren es 2013 mehr als doppelt so viel, nämlich 169 Kilogramm pro Einwohner.“

Spitzenreiter in dieser Statistik ist der Landkreis Waldshut, der seine Wertstoff-sammelmenge in 25 Jahren nahezu vervierfachen konnte. Was für das Jahr 2012 und 2013 gilt, gilt allerdings auch für die Jahre 1990 und 2013: Das Auf-kommen an häuslichen Abfällen hat sich insgesamt nicht verringert. Haus- und Sperrmüll sind deutlich zurückgegangen, Wertstoffe und Bioabfälle haben mengenmäßig zugenommen.

Der Abfallwirtschaft stellte Umweltminister Untersteller ein gutes 25-Jahres- Zeugnis aus: „2005 haben wir die Rohmülldeponierung in Baden-Württemberg termingerecht eingestellt. Das war eine große Leistung, die 10 Jahre vorher nicht viele für möglich gehalten hätten. Wir konnten dadurch eine große Zahl an Deponien schließen, weil die Abfälle stofflich und energetisch verwerten werden konnten. Damit hat die Abfallwirtschaft auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet und die Emissionen aus Deponien um circa 80 Prozent (gegenüber 1990) auf 0,9 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent reduziert. Im Jahr 2013 wurden durch die Verbrennung von Siedlungs- und Biomasseabfällen zur Strom- und Wärmegewinnung zusätzlich rund 1,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden.“
Bedeutsam sei auch, dass Überkapazitäten bei den heimischen Entsorgungsanlagen vermieden werden konnten. Dies zahle sich in Form niedriger Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger direkt aus.

2020?
Die weitere Entwicklung zur Verwertung von Abfällen und damit zur Ressour-ceneffizienz und zum Umweltschutz sieht Untersteller als eine große Heraus-forderung für Politik und Gesellschaft in den kommenden Jahren. Die flächendeckende Einführung der Biotonne und der Aufbau der Verwertungsanlagen für Bioabfälle würden mit Nachdruck vorangetrieben. Große Bedeutung habe in diesem Zusammenhang das von der Bundesregierung seit Jahren angekündigte Wertstoffgesetz. Dieses Gesetz, so Untersteller, müsse dringend von der Ankündigung in die Umsetzung und es müsse einen Systemwechsel bei der Wertstoffsammlung einleiten:
„Das Duale System kostet mehr als nötig, erfüllt keinen ökologischen Zweck und dient einzig der Bequemlichkeit der Hersteller und den Betreibern des Systems. Was das Duale System einmal leisten sollte, können die Kommunen heute günstiger und besser leisten. Das Wertstoffgesetz muss den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern deshalb die volle Organisationsverantwortung für Erfassung, Sortierung und Verwertung von Wertstoffen zurückgeben.“

Verpackungsaufschläge eine jährliche private Müllgebühr von rund 13 Euro, die jedoch für alle unsichtbar mit dem Produkt bezahlt werde. Dieselbe Leistung könnten die öffentlich-rechtlichen Entsorger für 10 Euro erbringen. Mit einer Verwertungsquote von 20 Prozent liege das Duale System zudem weit hinter den ökologischen Möglichkeiten.
Franz Untersteller: „Unser Ziel muss es sein, alle Wertstoffe, insbesondere im Bereich der Verbunde, Kunststoffe und Metalle, aus Verpackungen und Nichtverpackungen, verbraucherfreundlich und möglichst einfach gemeinsam und verbindlich zu erfassen und einer hochwertigen Verwertung zuzuführen. Dazu sind die öffentlich-rechtlichen Entsorger am besten in der Lage.“

Die finanzielle Beteiligung der Hersteller an der Erfassung und Entsorgung ihrer Verpackungen müsse bestehen bleiben, forderte der Umweltminister, die Zuständigkeit müsse aber von privat zu öffentlich-rechtlich zurück.

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ÖKO-TEST Girokonten für Selbstständige

ÖKO-TEST Girokonten für Selbstständige
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Handel.

Gnadenlos abkassiert

Handwerker und die anderen der insgesamt 4,5 Millionen Selbstständigen in Deutschland müssen oft bereits für die Bereitstellung eines Kredits auf dem laufenden Konto Zinsen zahlen. Das zeigt eine Untersuchung von ÖKO-TEST. Schon bei einem Kreditrahmen von 13.000 Euro fallen bis zu 500 Euro Bereitstellungsgebühr im Jahr an. Rutscht das Konto tatsächlich einmal ins Minus, erreichen die Sollzinsen bis zu 12,81 Prozent.

Während Privatkunden derzeit von Banken mit kostenlosen Girokonten plus Startguthaben umworben werden und schlimmstenfalls 80 Euro im Jahr zahlen, fangen die Preise für Geschäftsgirokonten auf diesem Niveau erst an – teilweise sind sie sogar bis zu zehn Mal so teuer wie für Privatkonten. ÖKO-TEST rät Selbstständigen, unbedingt die Preise zu vergleichen, denn die Preisunterschiede sind von Bank zu Bank exorbitant. Während manche 250 Euro im Jahr verlangen, explodieren bei anderen Instituten die Kosten auf bis zu 1.000 Euro. Dazu schlägt alles weitere extra zu Buche: Es entstehen Gebühren für Buchungen sowie Konto- und Kreditkarten. Guthabenzinsen sind dagegen Mangelware.

Wer ein günstiges Konto sucht und die Angebote vergleichen will, stößt jedoch auf Intransparenz. Nur die wenigsten Banken sind bereit, die Preise für Geschäftsgirokonten offenzulegen. ÖKO-TEST hat 87 Banken angeschrieben, von diesen wollten sich 54 nicht in die Karten schauen lassen und gaben keine Auskunft.

Dabei lässt sich mit einem Vergleich viel Geld sparen, vor allem beim Kontokorrentkredit. Dieser ist eine richtige Kostenfalle, wie ÖKO-TEST kritisiert. Zwar können die meisten Selbstständigen schon froh sein, wenn ihnen überhaupt ein Kontokorrentkredit gewährt wird. Ist das der Fall, schwanken die Sollzinsen in den ÖKO-TEST-Musterfällen zwischen 6,75 und 12,81 Prozent. Manche Banken lassen sich sogar die Bereitschaft, Geschäftskunden einen Kontoüberziehungsrahmen einzuräumen, fürstlich honorieren, auch wenn man gar nicht in die Miesen rutscht. Die Bereitstellungsprovisionen liegen bei bis zu drei Prozent pro Jahr auf den nicht ausgeschöpften Teil des Kreditrahmens. Eine Bank im Test stellt zusätzlich noch ein Bearbeitungsentgelt von mindestens 150 Euro in Rechnung. Das summiert sich: In den Musterfällen, die ÖKO-TEST berechnet hat, kommen schon mal 586 Euro pro Jahr zusammen, obwohl der Kreditrahmen nicht genutzt wurde.

ÖKO-TEST empfiehlt allen Selbstständigen, sich Abzockerkonditionen nicht bieten zu lassen. Es lohnt sich, mit der Bank zu feilschen, denn Bereitstellungsprovisionen und Kreditzinsen sind verhandelbar.

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ÖKO-TEST Lebensmittel vom Discounter

ÖKO-TEST Lebensmittel vom Discounter
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Handel.

Nur Mittelmaß

Lebensmittel vom Discounter sind oftmals nur von durchschnittlicher Qualität. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen August-Ausgabe. Labortests haben gezeigt, dass beispielsweise in Kaffee zu viel Acrylamid steckt. Ein Sojagetränk im Test enthielt Spuren einer gentechnisch veränderten Sojasorte und eine Pizza war mit weniger Spinat und Käse belegt, als auf der Verpackung deklariert war.

Bei den Untersuchungen von ÖKO-TEST hebt sich kein Discounter als besonders gut oder miserabel hervor. Es zeigte sich auch, dass bei allen die Kaffees am schlechtesten abschneiden. Ein „mangelhaft“ gab es für die Produkte von Aldi Nord, Norma und Lidl, weil sie erhöhte Werte des krebserregenden und erbgutverändernden Schadstoffes Acrylamid enthalten. Dazu kommt, dass die meisten Discounter keinen Wert auf einen fairen Kaffeeanbau legen. So werden Mindestpreise für die Kaffeefarmer nicht garantiert, hochgiftige Pestizide nur ansatzweise verboten und keine Standards bezüglich der Arbeitsbedingungen gesetzt. Nur die beiden Aldi-Discounter sind Mitglied der 4C-Assoziation, die sich für nachhaltigen Kaffeeanbau einsetzt.

Minuspunkte gibt es zudem für alle Reisprodukte der Discounter, weil darin krebsverdächtiges, anorganisches Arsen gemessen wurde. Die Gehalte lagen zwar meist unter den derzeit diskutierten Grenzwerten, trotzdem wären geringere Belastungen wünschenswert. Ausgerechnet bei einem Bio-Sojagetränk entdeckte das Labor Spuren der Sojasorte Roundup Ready, die gentechnisch verändert ist. Zu dieser Verunreinigung kann während des Anbaus durch Fremdsaat oder während der Verarbeitung kommen.

ÖKO-TEST kritisiert zudem einige Fertigpizzen. In vier Produkten steckt zu viel Salz. In zwei ist der Energiegehalt mit mehr als 800 kcal zu hoch, denn eine Hauptmahlzeit sollte nicht mehr als ein Drittel des Tagesrichtwertes beisteuern. Auf der Pizza von Penny war der Käse und Spinat knapper bemessen, als auf der Verpackung deklariert war.

Die Milch im Test ist zwar in Ordnung, aber durchaus verbesserungswürdig. Denn der Anteil an Omega-3-Fettsäuren darin ist niedrig, was darauf hindeutet, dass die Kühe vor allem mit Kraftfutter und selten mit Gras und Heu gefüttert wurden. Auch müssen sich die Milchbauern der Discounter nicht verpflichten, auf genmanipuliertes Futter zu verzichten.

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ÖKO-TEST PAK in Kinderartikeln

 ÖKO-TEST PAK in Kinderartikeln
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Handel.

Verseuchtes Spielzeug für die Kleinen

Seit Langem ist bekannt, dass polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe giftig und umweltschädlich sind und einige von ihnen Tumore auslösen. Umso ärgerlicher ist, dass immer wieder extrem belastetes Spielzeug auf den deutschen Markt kommt. ÖKO-TEST hat 30 Kinderartikel ins Labor geschickt, 6 davon waren geradezu mit PAK verseucht, zahlreiche andere stark belastet.

Nach jahrelanger Kritik hat die Politik endlich Grenzwerte für krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe festgelegt. Für Spielzeug und Babyartikel hat die Europäische Kommission einen Wert von 0,5 mg/kg festgesetzt. Ein ausreichender Schutz ist das jedoch nicht. Zudem berücksichtigt das gesetzliche Regelwerk nur PAK, die nachweislich als krebserzeugend eingestuft sind, nicht jedoch solche, die vermutlich Krebs auslösen. Am 27. Dezember soll die neue PAK-Verordnung in Kraft treten. ÖKO-TEST wollte wissen, ob aktuell auf dem Markt befindliche Kinderartikel diese Grenzwerte bereits einhalten, und hat besorgniserregende Laborergebnisse bekommen: Einige Produkte sind extrem stark mit PAK belastet.

Im Test ist beispielsweise ein Beach Football, der den künftigen PAK-Grenzwert mehrfach übersteigt. Würde ein Straßenbelag diese Werte aufweisen, müsste er als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dies würden erhöhte Anforderungen für eine umweltgerechte Weiterverwendung oder Entsorgung zur Folge haben.

Außerdem enthalten zwei Paar Gummistiefel und Strandbälle im Test zwei bis neun Mal so viel Benzo[a]pyren, wie über Weichmacheröle in Autoreifen gelangen darf – bei Spielzeug ist es allerdings legal. Besonders absurd: Auch mit Inkrafttreten der neuen PAK-Verordnung darf Spielzeug immer noch die fünffache Menge eines Autoreifens mit zehn Prozent Weichmacherölanteil enthalten.

ÖKO-TEST rät daher Eltern, kein importiertes Billigspielzeug zu kaufen, weil hier am häufigsten PAK oder andere gesundheitsschädliche Stoffe zu finden sind. Auch sollte man von Gummi- und Plastikteilen, die einen starken öligen Geruch verströmen, die Finger lassen. Allerdings kann man mit einem Riechtest nicht immer belastete Produkte erkennen, denn einige PAK sind geruchlos.

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ÖKO-TEST-Magazin August 2014

ÖKO-TEST-Magazin August 2014
Die August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es ab dem 25. Juli im Handel.

Aus dem Inhalt:

Test: Lebensmittel vom Discounter
Wer beim Discounter kauft, will sparen – aber nicht an Qualität. Diese Rechnung geht aber nicht immer auf. ÖKO-TEST fand beispielsweise in Kaffee erhöhte Werte des krebserregenden und erbgutverändernden Stoffes Acrylamid und in Reisprodukten krebsverdächtiges, anorganisches Arsen. Ein Sojagetränk enthielt Spuren der gentechnisch veränderten Sojasorte Roundup Ready. Eine Pizza war zudem mit weniger Spinat und Käse belegt, als auf der Verpackung deklariert war.

Test: PAK in Kinderartikeln
Seit Langem ist bekannt, dass polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe giftig und umweltschädlich sind und einige von ihnen Tumore auslösen. Umso ärgerlicher ist, dass immer wieder extrem belastetes Spielzeug auf den deutschen Markt kommt. ÖKO-TEST hat 30 Kinderartikel ins Labor geschickt und in 13 stark erhöhte Werte von PAK gemessen. Beispielsweise enthalten getestete Gummistiefel und Strandbälle zwei bis neun Mal so viel Benzo[a]pyren, wie über Weichmacheröle in Autoreifen gelangen darf – bei Spielzeug ist es allerdings legal. Ein Flummi und ein Football im Test sind so stark belastet, würde ein Straßenbelag diese Werte aufweisen, würde er als gefährlicher Abfall eingestuft werden.

Test: Puzzlematten
Beim Praxistest offenbarte sich bei einer Matte ein eklatanter Sicherheitsmangel. Es lösten sich bei relativ geringer Zugkraft Kleinteile aus den Puzzleelementen. Für Kinder unter drei Jahren ist das gefährlich: Verschlucken sie diese, droht Erstickungsgefahr. ÖKO-TEST fand aber auch eine Vielzahl von Schadstoffen, unter anderem Formamid, ein geruchloser, erbgutschädigender Gefahrenstoff, und PAK. Doch im Gegensatz zu älteren Tests zeigte sich dieses Mal, dass manche Hersteller dazugelernt haben: Es gibt immerhin eine „sehr gute“ sowie fünf „gute“ Matten.

Test: Discounterkosmetik
Lidl wirbt gerade in einer groß angelegten Werbekampagne mit Sophia Thomalla für die Kosmetikeigenmarke Cien. Doch sind die preisgünstigen Hausprodukte der Discounter wirklich empfehlenswert? Das wollte ÖKO-TEST wissen und ließ Shampoos, Handcremes, Zahnpasten, Wattestäbchen, Rasierschäume und Cremeseifen gründlich vom Labor untersuchen. Es zeigte sich, dass mit einer Ausnahme alle Produkte „gut“ oder „sehr gut“ abschneiden. Nur die Handcreme von Aldi Nord enthält ein Konservierungsmittel, das unter anderem wegen seines allergenen Potentials in der Kritik steht.

Test: Gesundheitspräparate vom Discounter
Zwölf Präparate, vor allem pflanzliche Arzneimittel mit Baldrian oder Artischocke sowie die Meerwasser-Nasensprays, landen ganz vorne. Am Tabellenende tummeln sich wegen fehlender Wirksamkeitsbelege die Venencremes sowie mangels adäquater Dosierung und Deklaration etliche Nahrungsergänzungsmittel.

Test: Lehmputze und Lehmfarben
Seit einigen Jahren hat Lehm als ökologisches Material ein beachtliches Comeback hingelegt. ÖKO-TEST hat die Qualität der Putze und Farben untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass diese zwar nicht schlecht, aber eben auch keine Wunderwaffe sind. Der Praxistest im Labor zeigte etwa, dass das Raumklima durch Lehmstreichputze teilweise verbessert wird. Denn es wird die Fähigkeit einer Wand, Wasserdampf aufzunehmen, erhöht. Die Produkte enthalten aber auch bedenkliche Inhaltsstoffe wie das nervengiftige Schwermetall Blei und Konservierer, die Allergien auslösen können. Ebenso zeigte sich, dass die Anwendung oft nicht leicht ist.

Test: Girokonten für Selbstständige
Handwerker und die anderen der insgesamt 4,5 Millionen Selbstständigen in Deutschland müssen oft schon für die Bereitstellung eines Kredits auf dem laufenden Konto Zinsen zahlen. Das zeigt eine Untersuchung von ÖKO-TEST. Schon bei einem Kreditrahmen von 13.000 Euro fallen bis zu 500 Euro Bereitstellungsgebühr im Jahr an. Rutsch das Konto tatsächlich einmal ins Minus, erreichen die Sollzinsen bis zu 12,81 Prozent. Möglicherweise ist das nicht einmal der höchste Satz. Denn von 87 angeschriebenen Banken wollten sich 54 nicht in die Karten schauen lassen und gaben keine Auskunft. Dass es auch günstiger geht, zeigen nur einige wenige Direkt- und Ethikbanken.

Außerdem:

Preiskampf im Lebensmittelhandel: Schweineschnitzel zum Schweinepreis
Drücken Discounter die Preise, sind sie mitverantwortlich für Massentierhaltung und dafür, dass Bauern von ihrer Arbeit nicht leben können. Aber nutzt es dem Tierwohl und bekommen die Bauern mehr Geld, wenn Verbraucher Fleisch beim Metzger oder an der Frischtheke im Supermarkt kaufen? Nein, denn in den Supermärkten stammen die Schnitzel & Co ebenso von den großen Schlachthöfen, die die Discounter beliefern und allen Bauern die gleiche Preise zahlen. Und auch 70 Prozent der Metzger schlachten nicht mehr selbst. ÖKO-TEST hat die Frage gestellt: Was kommt eigentlich beim Schweinemäster an – und was können Verbraucher tun, damit sich die Tierhaltung verbessert?

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