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Montag, 20. Mai 2019 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Offene Pforte - Japanisches Flair in Rüppurr und Stupferich

Zwei Privatgärten öffnen ihre Tore am 4. Mai

Blühende japanische Gartenkultur können Pflanzenfreunde und Blumenliebhaber im Rahmen der "Offenen Pforte 2019" in Rüppurr erleben. Am Samstag, 4. Mai, gewährt ein Privatgarten in der Lange Straße 59 von 11 bis 18 Uhr Einblick in eine Gestaltung mit Steinlaternen, Steinsetzungen, japanisch geschnittenen Kiefern, mit einem See und einem mit Thymian bepflanzten Miniaturberg Fuji. Blühhöhepunkte zeigen dann Glyzinien, Azaleen und Rhododendren.

Auch in Stupferich lockt an diesem Tag von 14 bis 18 Uhr ein etwa 500 Quadratmeter großer Hausgarten in der Burgunderstraße 8 mit japanischem Formschnitt (Karikomi) bei Kiefer, Ilex und Eibe. Mit Blick über den Kern Stupferichs und hinaus auf die Ausläufer des Schwarzwalds können Besucherinnen und Besucher in leichter Hanglage Glyzinien, Gemüsebeete und Obstbäume bewundern.

Details zu allen Gärten und Terminen gibt es auch online ...

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Veranstaltungen 

Start in den Karlsruher Klima-Frühling

Start in den Karlsruher Klima-Frühling
Karlsruher Klima-Frühling / Foto: Stadt Karlsruhe

Auftakt am 4. Mai mit "Fest der Sinne"

Mit einem breit angelegten Aktionszeitraum legt die "Grüne Stadt Karlsruhe" im Mai den Fokus auf das zukunftsentscheidende Thema "Klima". Im Rahmen der Klimaschutzkampagne "Karlsruhe macht Klima" gibt es ein Programm aus Aktionen und Veranstaltungen. Viele Gruppen, Initiativen und Organisationen, die in Karlsruhe für Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv sind, haben eigene Angebote entwickelt, stellen ihre Arbeit vor und machen die Themen Klimaschutz und Klimawandel auf vielfältige Weise erfahrbar.

Das Programmheft mit allen Angeboten zum Karlsruher Klima-Frühling und weiteren Informationen zum Klimaschutz in Karlsruhe liegt jetzt an vielen Stellen im Stadtgebiet aus und ist digital auf www.karlsruhe-macht-klima.de/klimafruehling und auf der Kampagnenwebseite www.ich-mach-klima.de zu finden.

Zum Auftakt findet am 4. Mai beim "Fest der Sinne" ein bunter Bio-Markt auf dem Platz westlich der Kirche St. Stephan statt. Von 11 bis 20 Uhr zeigen Produzenten von zertifizierten Bio-Lebensmitteln die Vielfalt des Angebots aus Karlsruhe und der Region. Infostände zur klimafreundlichen Ernährung ergänzen die Marktstände. Ebenso dabei sind Initiativen zur Förderung einer nachhaltigen Lebensweise und von Bio-Produkten aus der Region.

Beim Aktionstag in der Mensa am Adenauerring am 6. Mai von 10 bis 14 Uhr stehen ebenfalls schmackhafte Ideen zur klimafreundlichen Ernährung und vielfältige Hintergrundinformationen im Mittelpunkt. Weitere spannende Akzente setzen der Naturtag am 10. Mai von 11 bis 15 Uhr auf dem Friedrichsplatz, ein Energietag für Karlsruher Schülerinnen und Schüler im Zirkus Maccaroni, die interaktive Abendveranstaltung "Klimaschutz macht Ah!" am 16. Mai um 20 Uhr in der Stadtbibliothek im Ständehaus oder ein Filmabend rund ums Klima am 31. Mai ab 16 Uhr in der Schauburg.

Einen Höhepunkt zum Abschluss stellt am 1. Juni der Nachhaltigkeitstag auf dem Platz vor dem Karlsruher Schloss dar. Er stellt die Bezüge des breiten Karlsruher Engagements zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN) vor. Der gesamte Aktionszeitraum des Karlsruher Klima-Frühlings erstreckt sich bis zu den N!-Tagen - den Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg - Anfang Juni 2019.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vogelstimmen erkennen und Muttertagsgeschenke schnitzen

Städtische Waldpädagogik bietet Anfang Mai Lehrreiches und Kreatives

Vogel- und Bastelkunde hält die städtische Waldpädagogik zu Beginn des nahenden Wonnemonats bereit: Wer wissen möchte, welche Vögel zurzeit im Wald singen, aber auch, welche Funktionen ihre Melodien und Laute haben, kann das am Sonntag, 5. Mai, bei einem Spaziergang mit dem Vogelkundler Oliver Harms erfahren. Zwischen 7 und 9 Uhr stellt er die gefiederten Barden rund um das Waldzentrum (Linkenheimer Allee 10) vor. Danach können Interessierte weiter lauschen und dem Experten bei einem gemeinsamen Kaffee Fragen stellen. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person und ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Diese kann telefonisch unter Rufnummer 0721/133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de erfolgen. Gleiches gilt für die Kreativ-Gelegenheit für Vater-Kind-Tandems (15 Euro Gesamtbeitrag), bereits am Samstag, 4. Mai, von 10 bis 14 Uhr unter fachkundiger Anleitung Muttertagsgeschenke zu schnitzen.

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Veranstaltungen 

Freiburger Frühlingsfest

Freiburger Frühlingsfest
Freiburg Frühlingsfest (c) FWTM-Schwerer

am 27. und 28. April 2019, Stadtgärtnerei und Mundenhof

Das 5. Freiburger Frühlingsfest findet am 27. und 28. April 2019 auf dem Gelände der Stadtgärtnerei und dem Mundenhof statt. Gemeinsam mit dem traditionellen „Tag der offenen Tür“ der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (f.q.b.) und dem Reitturnier des Reitclub 99, bietet die von der FWTM organisierte Veranstaltung an zwei Tagen jede Menge Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie – und all das bei freiem Eintritt!

Auf dem Frühlingsfest wartet auf die Besucher ein großer und bunter Kunsthandwerker- und Pflanzenmarkt mit rund 80 Ständen. Das Angebot erstreckt sich von Kinderspielzeug aus Holz über eigenhändig hergestellten Schmuck und Accessoires bis hin zu Produkten für die Gartengestaltung. Wie in den letzten Jahren wird die Freiburger Stadtgärtnerei beim „Tag der offenen Tür“ ihre Tore öffnen und mit weiteren Pflanzen in allen Größen und Stückzahlen die Angebote ergänzen.

Abgerundet wird das Freiburger Frühlingsfest von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Von Live-Musik über Kampfkunstdarbietungen, einem Puppentheater bis hin zu Jazzdance-Vorführungen, wird dem Besucher an beiden Festtagen ein attraktives Musikund Showprogramm geboten.

Am Sonntag findet um 11:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst unter der Überschrift „Neu-Anfang“ auf der Frühlingsfest-Bühne statt. Gemeindediakonin Mirjam Rauhut in der Pfarrgemeinde West sowie Boris Gschwandtner, Dekanatsreferent in der katholischen Kirche Freiburg, laden hierzu besonders Familien und Kinder ein. Musikalisch wird der Gottesdienst mitgestaltet durch die „Soulfamily“ unter der Leitung von Joel Da Silva.

Wer nicht nur das Bühnenprogramm genießen, sondern gerne selbst aktiv werden möchte, wird von den zahlreichen Mitmachaktionen begeistert sein. Ihre Kreativität können insbesondere die kleinen Besucher bei verschiedenen Bastelaktionen, zum Beispiel am Stand des REHA-Ladens oder beim Reitclub 99 e.V. beim Hufeisen gestalten, unter Beweis stellen. Auch das Freiburger-Spielmobil hält einige Überraschungen bereit und auf der ADAC-Fahrradstrecke wird kleinen Gästen gezeigt, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt. Weitere Aktionen sind die Bauernspiele von der Haberjockelshof Schwarzwaldgaudi, Vorführungen der Jugendfeuerwehr Freiburg, Kinderschminken, eine Kinderbuckelpiste, Ponyreiten, ein Kinderkarussell, NähWorkshops sowie Fahrten mit dem Zäpfle-Bähnle. Auch eine Hüpfburg wird es dieses Jahr für die kleinen Gäste geben. Darüber hinaus bietet die Brauerei Ganter am Sonntag Kutschfahrten an. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Essens- und Getränkestände, die über das ganze Festgelände verteilt sind und garantiert für jeden Geschmack etwas bereit halten.

Bei dem diesjährigen Gewinnspiel müssen die Besucher_innen ein Kreuzworträtsel rund um Freiburg und das Freiburger Frühlingsfest lösen. Einige Antworten findet man nur innerhalb des Freiburger Frühlingsfests an den betreffenden Ständen. Bei der täglichen Verlosung am Samstag und Sonntag um 16:30 Uhr auf der Frühlingsfest-Bühne können unter anderem Tagespreise wie Veranstaltungstickets der FWTM, Pflanzen der f.q.b., Sachpreise der Brauerei Ganter und Freikarten für die Schauinslandbahn gewonnen werden. Hauptpreise in diesem Jahr sind ein Jahresabo für eine Kiste Bier pro Monat von der Brauerei Ganter, eine Pflanze im Topf inklusive Lieferung im Gesamtwert von rund 400 Euro, gesponsert von der f.q.b., ein Gutschein für ein Anfängertanzkurs im Wert von 119 Euro, beigesteuert von der Tanzschule Gennaro & Cristian, und vieles mehr.

Zum ersten Mal wird das Freiburger Frühlingsfest federführend von einer Gruppe Auszubildender der FWTM in begleitender Betreuung durch die Projektleitung geplant und durchgeführt.

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Verschiedenes 

Staatliches Textilsiegel „Grüner Knopf“ muss sich in Pilotphase beweisen

Metasiegel kann erste Orientierung für sozial- und ökologisch nachhaltigere Textilien bieten

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sieht Potential im Konzept des Entwicklungsministeriums (BMZ) zum „Grünen Knopf“. Das staatliche Textilsiegel kann einen echten Mehrwert im Sinne der besseren Orientierung beim Kauf nachhaltig produzierter Kleidung für Verbraucherinnen und Verbraucher darstellen. Eine abschließende Bewertung des Siegels ist erst nach der Pilotphase 2021 möglich.

Der „Grüne Knopf“ soll auf zwei Pfeilern stehen. Erstens müssen Unternehmen, die das Siegel nutzen möchten, nachweisen, dass sie die Menschenrechte in der gesamten textilen Lieferkette schützen. Zweitens müssen Unternehmen private Textilsiegel nutzen, die ökologische und soziale Produktkriterien erfüllen. Vorerst nur für den letzten Schritt der Textilproduktion, die sogenannte Konfektionierung. Dann erst kann das Meta-Siegel zusätzlich erlangt werden. „In der Kombination der Unternehmenskriterien zum Umgang mit Menschenrechten und der Nutzung ausgewählter Textilsiegel, sieht der vzbv einen echten Mehrwert des „Grünen Knopfes“ für Verbraucher“, sagt Kathrin Krause, Referentin für nachhaltigen Konsum beim vzbv.





Verschiedenes 

NABU fordert Regulierung von Plastikmüllexporten

Miller: Unser Plastikmüll hat in Asien nichts zu suchen

Berlin – Anlässlich der Tagung der Vertragsparteien des Basler Übereinkommens in Genf (ab 29. April) fordert der NABU eine strengere Regulierung von Plastikmüllexporten aus Deutschland.

Jährlich werden gut eine Million Tonnen Plastikabfälle von Deutschland ins Ausland exportiert. Dies entspricht etwa einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Plastikabfalls. In Folge der chinesischen Importrestriktionen wird der Abfall seit vergangenem Jahr verstärkt in südost- und südasiatische Länder wie Malaysia, Indien oder Indonesien verschifft. Allein diese drei Länder nahmen 2018 mehr als ein Viertel der deutschen Exporte auf. Durch Medienberichte und NGO-Arbeit wurde nachgewiesen, dass nur ein Teil dieser Exporte in den Zielländern recycelt wird. Der Rest wird unter niedrigen Umweltstandards verbrannt oder deponiert.

„Die Folge sind schädliche Emissionen durch die Verbrennung sowie Einträge von Plastik in die Natur, Gewässer und letztlich ins Meer“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Nicht nur die Umwelt, auch die lokale Bevölkerung leide unter den Belastungen, wenn Luft, Böden und Gewässer vor Ort verschmutzt werden. „Länder wie Malaysia werden als Müllkippe für Plastikabfälle aus der sogenannten entwickelten Welt missbraucht“, so Miller.

Das internationale Basler Übereinkommen regelt die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung. Der NABU fordert, dass das Übereinkommen dahin gehend angepasst wird, dass Plastikabfall niedriger Qualität nicht mehr in Länder mit geringen Entsorgungs- und Recyclingstandards exportiert werden kann. Der NABU unterstützt den Vorschlag Norwegens, gemischte oder verunreinigte Plastikabfälle, die nicht oder nur schwer recycelbar sind, zur Gruppe von Abfällen, die besonderer Prüfung bedürfen, zuzurechnen. In der EU würde diese Klassifizierung aufgrund der geltenden EU-Abfallverbringungsverordnung einem Verbot von Exporten jener Plastikabfälle in Nicht-OECD-Länder gleichkommen.

„Norwegen hat einen sinnvollen Vorschlag gemacht, den die deutschen Vertreter unbedingt unterstützen müssen“, fordert Miller. „Durch die Anpassung des Basler Übereinkommens würde dem Export von dreckigem Plastikmüll aus Deutschland nach Südostasien, aber auch in alle anderen Länder des globalen Südens, ein Ende bereitet werden.“

Neben den positiven ökologischen Effekten in den Importländern, bietet die Regulierung der Plastikmüllexporte auch große Chancen für Exportländer wie Deutschland. „Eine Einschränkung der Ausfuhren würde zu einer Stärkung der inländischen Kreislaufwirtschaft führen“, so NABU-Abfallexperte Michael Jedelhauser. „Wenn deutscher Plastikabfall nicht mehr nach Südostasien exportiert werden kann, erhöht sich der Handlungsdruck, die Sortier- und Recyclingstrukturen innerhalb Deutschlands auszubauen.“ Dem Näheprinzip der Abfallgesetzgebung folgend könnten Plastikabfälle somit dort verwertet werden, wo sie entstehen.

Weiterführende Informationen:
Das Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung ist ein internationales Umweltabkommen. Es ist seit 1992 in Kraft und umfasst derzeit 187 Mitgliedsstaaten. Das Übereinkommen legt fest, welche Abfälle als gefährliche Abfallfraktionen gelten und regelt deren Export. Im Zuge von Anpassungen am Basler Übereinkommen hat sich die EU verpflichtet, im Rahmen der EU-Abfallverbringungsverordnung den Export von gefährlichen Abfällen und Abfällen, die besonderer Prüfung bedürfen, aus der EU in Nicht-OECD-Länder zu verbieten. Die Einordnung gemischter oder verunreinigter Plastikabfälle als gefährlicher bzw. prüfungspflichtiger Abfall würde somit den Export aus der EU in Länder mit wenig ausgebauten Entsorgungs- und Recyclingstrukturen einschränken. Die Vertragsparteien des Basler Übereinkommens tagen vom 29. April bis 10. Mai 2019 in Genf (BC COP-14).

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Verschiedenes 

NABU: So wird der Balkon zum Paradies für Vögel und Insekten

Auch auf wenig Fläche kann man viel für Tiere in der Stadt tun

Berlin – Um Insekten und Vögeln zu helfen, braucht man nicht unbedingt einen Garten. Auch auf Balkon und Fensterbrett kann jeder etwas für die Tiere in der Stadt tun. „In Deutschland gibt es viele Millionen Balkone und Terrassen“, so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Da kommt viel Fläche zusammen, die wertvoll für Wildbienen, Schmetterlinge, Meisen und Spatzen sein kann. Viele füttern bereits im Winter Vögel auf ihrem Balkon und beobachten sie beim Fressen. Aber auch im Sommer kann man ihnen helfen.“

Etwa indem man an heißen Tagen eine Wasserstelle für Vögel anbietet. Nistkästen für Kohl-, Blaumeisen und Haussperlinge können auch auf dem Balkon angebracht werden. Wer im obersten Stockwerk wohnt, kann auch einen Nistkasten für Mauersegler anbringen und damit die Wohnungsnot für Gebäudebrüter lindern. Sie brüten gern am höchsten Punkt eines Gebäudes.

Insekten kann man ebenfalls gut auf Balkonien fördern. Wer ihnen helfen möchte, pflanzt viele verschiedene heimische Pflanzen und Kräuter, lässt diese auch über den Winter stehen. „Einige Insekten überwintern in abgeblühten Pflanzenteilen“, so Rottleb. „Und die Samenstände sind wertvolles Futter für Vögel, wie den Distelfinken.“

Geeignete Pflanzen für den schattigen Balkon sind beispielsweise Efeu, Vergissmeinnicht, Beinwell und Blutampher. Wer einen eher sonnigen Balkon hat, sollte Lavendel, Fetthenne, Storchschnabel oder Jelängerjelieber pflanzen. „Sie bieten Insekten Pollen und Nektar als Nahrung – viele klassische Balkonpflanzen, wie Geranien und Petunien, hingegen nicht“, so Rottleb.

Eine Wasserstelle oder ein Mini-Teich hilft auch Schwebfliege, Wildbiene und Co. über heiße Tage. Rottleb: „Wer dann noch ein Insektenhotel und als Ergänzung einen Balkonkasten mit Sand und Lehm für Sandbienen und andere Solitärbienen anbietet, bei dem wird es auf Balkonien bald summen und brummen.“

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Veranstaltungen 

Kinder - raus in die Natur

am 03.05.2019 von 15:00 bis 17:30
in der Ökostation Freiburg

Am Lagerfeuer kochen, süße Erdbeeren naschen oder an frischer Minze schnuppern, wilde Bienen beobachten, das sind Naturerlebnisse, die sich in der Kindheit tief einprägen. Dieser Nachmittag in der Ökostation bietet Eltern mit ihren Kindern vielfältige Möglichkeiten der Naturerfahrung, z.B. werken und malen mit Erdfarben, Beobachtung von Wassertieren unter dem Binokular, Feuer machen u.v.m.

Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Referentin: Jutta Schumacher und Team
Anmeldung erforderlich bei der VHS über www.vhs-freiburg.de
Kosten: 18.00 Euro Familienbeitrag, ermäßigt: 9,- Euro mit Familiencard

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