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Verschiedenes 

Fleisch: Ganz oder gar nicht!

Fleisch: Ganz oder gar nicht!
Foto: Slow Food

Wenn schon Fleisch auf den Teller kommt, dann soll doch bitte das Tier ganz verarbeitet werden und aus artgerechter Tierhaltung stammen - so die Slow-Food-Devise. Um diese Ganztierverwertung und damit den Genuss vermeintlich "unedler" Stücke von Kopf über Nase und Innereien bis zum Schwanz ging es beim Slow Food Kuttelgespräch im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk am 15. September 2017. Mit diesem Veranstaltungsformat will Slow Food vom Vergessen bedrohte Fleischteile wieder salonfähig machen, Verbrauchern Tipps zur Verwertung an die Hand geben und der Lebensmittelverschwendung tierischer Produkte entgegenwirken.

Beim Slow Food Kuttelgespräch, das im Rahmen des 25- jährigen Vereinsjubiläums von Slow Food Deutschland e. V. im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk stattfand, stand ein für viele Verbraucher etwas ungewöhnlicher Fleischkonsum im Fokus: Die Verwertung verschmähter Stücke wie Herz, Niere, Gehirn und Zunge. Während der einführenden Gesprächsrunde erläuterten Frederik Schulze-Hamann, Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland, Inken Mohr, Züchterin der Angler Sattelschweine, Jörn Vollstedt, Schlachtermeister bei Schulze-Hamann sowie die Gastwirtin Angela Schulze-Hamann warum ein Umdenken in Richtung Ganztierverwertung unabdingbar ist. Nicht nur weil diese die Küche um eine Vielzahl an - manchmal schon fast vergessenen - Speisen bereichert. Sondern vor allem, weil dies ein entscheidendes Kriterium für einen gegenüber Mensch, Tier und Umwelt verantwortlichen zukünftigen Fleischkonsum ist. Jörn Vollstedt erklärte, zu was sich die einzelnen Stücke Fleisch weiterverarbeiten lassen und welches handwerkliche Können dafür nötig ist. Der Debatte angeschlossen war ein kreativ-buntes Buffet u.a. mit Gegrillter Zunge auf Blunker Bio-Wildkräutersalat, Flambierte Nierchen in Cognacsahne und Gebackenes Hirn mit Tempura auf Graupen, zubereitet von Angela Schluze-Hamann

Die Frage nach der Erzeugung, Weiterverarbeitung und des Konsums tierischer Produkte ist für Slow Food im Hinblick auf das Erreichen eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems schon lange zentral. "Wir wollen Wege aufzeigen, wie wir uns weg vom Tierleid hin zum Tierwohl bewegen können sowie Möglichkeiten, wie Verbraucher zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung von tierischen Produkten beitragen können," so die Vorsitzende von Slow Food Deutschland Ursula Hudson zum Thema. "Durch den so genannten ,von Kopf bis Schwanz'-Verzehr von qualitativ hochwertigem Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und der Reduzierung des Fleischkonsums auf wenige Male pro Woche, können Verbraucher den dringend nötigen Wandel mittragen. Sie tragen Mitverantwortung, damit Tierfabriken und Massenschlachthöfe bald der Vergangenheit angehören".

Während des Kuttelgespräches erläuterte die Köchin Schulze-Hamann: "Auch die Gastronomie muss dringend enkeltauglicher werden. Seit Jahren führe ich keine Schweinemedaillons mehr auf der Karte, denn ich kann es nicht verantworten, dass für vier Portionen, zwei Schweine sterben müssen. Stattdessen führe ich Leber, Schweinebäckchen und Schnitzel vom Weideschwein." Dass Genuss mit Verantwortung einhergehen kann und muss machte Inken Mohr, Züchterin von Angler Sattelschweinen und anderen alten Tierrassen während der Diskussion deutlich: "Anders als die Schweine aus der gängigen ,100-Tage-Mast', darf das Angler Sattelschwein ein Jahr lang leben, gängigerweise als Weideschwein. Das heißt es bekommt drei Mal so viel Futter und Zeit zum Wachsen, was sich dann in der Qualität des Fleisches sowie im Geschmack positiv bemerkbar macht." Mohr beklagte außerdem, dass das handwerkliche Können und Wissen rund um die Ganztierverwertung von Tieren nahezu vom Aussterben bedroht sei. Eine Tatsache, die auch Schlachtermeister Jörn Vollstedtwährend in der Diskussionsrunde unterstrich: "Leider ist das Bewusstsein für die Vielzahl an genießbaren Teile von Tieren in einem schleichenden Prozess abhanden gekommen und der Verbraucher hat sich immer mehr vom Knochen entfernt," so Vollstedt. Diese Entwicklung spiegelt den von der Lebensmittelindustrie angetriebenen, fortwährenden Prozess der Entfremdung des Verbrauchers von den Nahrungsmitteln wider.

Durch Veranstaltungen wie die Kuttelgespräche möchte Slow Food vom Vergessen bedrohte Fleischteile wieder salonfähig machen, Verbrauchern Tipps zur Verwertung an die Hand geben und der Lebensmittelverschwendung tierischer Produkte entgegenwirken. Denn häufig wird nur ein relativ geringer Anteil eines geschlachteten Tieres verzehrt. Vor allem in Deutschland und anderen Industriestaaten können nur die edlen Fleischteile gewinnbringend verkauft werden. Beim Schaf liegt der verzehrte Anteil des mit lediglich 33 Prozent noch niedriger als bei Rind, Schwein und Geflügel - ein erschreckendes Beispiel für die mangelnde Wertschätzung von Lebensmitteln, der für die Produktion investierten Ressourcen sowie allgemein für die Schieflage des industrialisierten Lebensmittelsystems.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vortragsreihe startet im Zoo

Karlsruhe: Vortragsreihe startet im Zoo
Auenlandschaft zwischen Karlsruhe und Rastatt / Foto: Zoo Karlsruhe

Erster Termin mit besonderen Einblicken in die Auenlandschaft

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem KIT eine Herbst-Winter-Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Natur und Tiere an. An sechs Terminen werden bis Februar unterschiedliche Bereiche in kurzweiligen Präsentationen den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht. Die Reihe startet am Donnerstag, 28. September, mit dem Naturfotografen Rainer Deible unter dem Titel "Auenland – Eine fotografische Reise durch die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Rastatt" mit besonderen Einblicken in eine einzigartige Landschaft.

Dr. Hendrik Hölscher vom Institut für Mikrostrukturtechnik spricht am 19. Oktober über "Farbe und Struktur – Nanotechnologie mit Vogelfedern und Schmetterlingen". Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hält, begleitet von beeindruckenden Bildern, am 23. November einen Vortrag über seine weltweiten Reisen für den Artenschutz. "Status, Schutz und Gefährdung der Arten-Diversität amazonischer Auenwälder" ist das Thema am 7. Dezember von Prof. Dr. Florian Wittmann vom KIT-Aueninstitut. Dr. Clemens Becker, Artenschutzkurator beim Zoo Karlsruhe, spricht am 25. Januar über "Artenschutz eines modernen Zoos: Tschüss Menagerie – Hallo Biodiversität". "Troposphäre: Klimawandel, extreme Wettereignisse und ihre Auswirkung auf die Umwelt" von Dr. Michael Kunz vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung ist der Abschluss der Reihe am 8. Februar.

Die Veranstaltungen finden jeweils um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses statt. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

zum Bild oben:
Naturfotograf Rainer Deible zeigt Bilder aus der Auenlandschaft zwischen Karlsruhe und Rastatt / Foto: Zoo Karlsruhe

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Veranstaltungen 

Fairer Handel: Karlsruhe gewinnt Sonderpreis

Fairer Handel: Karlsruhe gewinnt Sonderpreis
Making of "Alle an einem Tisch" / Foto: Stadt Karlsruhe

Norbert Hacker nimmt in Saarbrücken Auszeichnung für Kinospot entgegen / 10.000 Euro für lokale Aktivitäten

Über eine Auszeichnung beim bundesweiten Städtewettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ darf sich die Fairtrade-Stadt Karlsruhe freuen. Ihr origineller Kinospot „Alle an einem Tisch – Fairer Handel in Karlsruhe“, der anlässlich der Fairen Woche 2016 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, gewinnt in diesem Jahr einen von fünf Sonderpreisen für die besten Einzelprojekte zur Unterstützung des Fairen Handels in den Kommunen.

Dotiert ist der Preis, den Norbert Hacker, Amtsleiter des Karlsruher Umwelt- und Arbeitsschutzes, bei der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbes am 14. September in Saarbrücken entgegennehmen konnte, mit 10.000 Euro Preisgeld für weitere lokale Aktivitäten zur Unterstützung des Fairen Handels. Bürgermeister Klaus Stapf zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und hebt die Bedeutung des Fairen Handels hervor: „Gemeinsam können wir dazu beitragen, heute und für die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte und gerechte Welt zu gestalten. Nutzen Sie die immer größer werdende Vielfalt der Angebote aus dem Fairen Handel in der Fairtrade-Stadt Karlsruhe! Mein besonderer Dank gilt dem breiten ehrenamtlichen Engagement in Karlsruhe“.

Der Karlsruher Fairtrade-Kinospot ist im Herbst 2015 unter Beteiligung lokaler Akteure des Produktangebotes aus Fairem Handel in Karlsruhe entstanden. Auf ansprechende und originelle Weise will er Lust machen auf eigenes Ausprobieren und Entdecken der vielfältigen Angebote des Fairen Handels in Karlsruhe und gleichzeitig seine Zuschauerinnen und Zuschauer dazu animieren, sich im persönlichen Alltag weitergehend mit dem Thema zu befassen und die Ziele der Fairtrade-Stadt-Kampagne in Karlsruhe zu unterstützen.

An einem Tisch

In 45 Sekunden zeigt der Spot ein breites Spektrum an fair gehandelten Produkten, die im Alltag zum Einsatz kommen, greift in szenischen Handlungen die wichtigsten Standards des Fairen Handels auf und regt dazu an, beim Einkauf gezielt nach Fairtrade-Produkten zu fragen. In einer einzigen Einstellung fährt die Kamera über einen 20 Meter langen Tisch - wobei das Medium „Tisch“ auch impliziert, dass Erzeugerinnen, Erzeuger und der Handel gemeinsam mit den Konsumentinnen und Konsumenten an „einem Tisch“ sitzen, mit dem Ziel eines sozialeren, umweltgerechten und wirtschaftlich sinnvollen Handel(n)s.

Faire Woche beginnt

Im Aktionszeitraum der Fairen Woche, die am 15. September 2017 beginnt, wird der preisgekrönte Kinospot wieder im Vorprogramm der Karlsruher Kinos zu sehen sein. Jederzeit abrufbar ist er auf den Aktionsseiten zum Fairen Handel(n) in Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/fair. Dort ist auch das Gesamtprogramm der Fairen Woche 2017 in Karlsruhe zu finden.

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Die Roten Pandas im Fokus

Die Roten Pandas im Fokus
Roter Panda im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Internationaler Aktionstag für bedrohte Tierart

Lilo und Zimai, die beiden Nepalesischen Roten Pandas (Ailurus fulgens fulgens) des Zoo Leipzig, genießen seit sechs Wochen ihr neues Zuhause: Die Hochgebirgslandschaft Himalaya. Die beiden Vertreter der asiatischen Tierart fühlen sich in dem neuen Areal ebenso wohl wie die Schneeleoparden, die in den angrenzenden Gehegen heimisch geworden sind. „Beide Tierarten sind stark vom Aussterben bedroht. Mit dem neuen Himalaya-Gebirge haben wir einen Lebensraum geschaffen, in dem sich die Tiere sichtlich wohlfühlen. Unsere Besucher erleben die Tierarten in naturnah gestalteten Gehegen und bekommen durch die Beobachtungen und die edukativen Elemente einen Eindruck vom Lebensraum Himalaya“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Am kommenden Samstag, 16. September, stehen die Roten Pandas beim 8. Internationalen Tag des Roten Pandas ganz besonders im Fokus. Weltweit machen mehr als 60 Zoos auf die Gefahren für die bedrohten Tiere aufmerksam. Der Zoo Leipzig hat anlässlich des Aktionstages eine Spende von 10.000 Euro an das Red Panda Network überwiesen. Das Geld konnte dank der großen Unterstützung der Zoobesucher für den Artenschutz-Euro bereitgestellt werden und wird für Ranger eingesetzt, die in Nepal und künftig auch in Buthan ein Schutzgebiet überwachen und in den Dörfern rundherum Aufklärung betreiben.
Im Zoo Leipzig wird es am Samstag um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr Kommentierungen und Tierpflegersprechstunden geben, bei denen sich die Zoobesucher über die Roten Pandas informieren können. Die Zoolotsen verwandeln von 10 bis 16 Uhr beim Tiergesichterschminken die Besucher in Rote Pandas und malen mit ihnen selbige. In dem Ausstellungspavillon "Zoo der Zukunft" vor dem Himalaya-Gebirge wird zudem der 15-minütige Film "Der vergessene Panda" von Dr. Axel Gebauer gezeigt.

Bau der Kuppel sehr anspruchsvoll

Während sich die Säugetiere im neuen Himalaya bereits eingelebt haben, warten die Vögel noch auf ihren Einzug. Die Rekonstruktion der großen Kuppel, die die historische Voliere überspannen wird, wird gegenwärtig noch gefertigt. Die Anforderungen des Denkmalschutzes und die anspruchsvolle Statik der 18 x 31 Meter überspannenden Kuppel machen die Fertigung in Handarbeit sehr zeitintensiv, so dass die Arbeiten noch bis auf Weiteres andauern. Die Fertigstellung soll bis zum Jahresende erfolgen.

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Bernd Dallmann in Beratergremium des Deutsch-Chinesischen Ökopark berufen

Bernd Dallmann in Beratergremium des Deutsch-Chinesischen Ökopark berufen
Bernd Dallmann im Beratergremium Deutsch-Chinesischen Ökopark / Foto: FWTM

FWTM-Geschäftsführer und Vorstand der European Environment Foundation Dr. Bernd Dallmann wurde zum Berater des Deutsch-Chinesischen Ökoparks in Qingdao berufen. Ebenfalls neu im Gremium ist der frühere Bundesumweltminister, UN Sekretär und ehemaliger Bauminister Prof. Dr. Klaus Töpfer. Das Beratergremium besteht aus 14 deutschen und chinesischen Berater. Präsident des Beraterkomitees ist Dr. Otto Wiessheu, ehemaliger bayerischer Wirtschaftsminister.

„Es freut mich, nun Berater im Gremium des Sino-German Ecoparks zu sein, da ich die Entwicklung von diesem in den letzten Jahren eng begleitet habe und der Park auch nach den Vorbild der Green City Freiburg gestaltet wurde“, so Bernd Dallmann.

Der Sino-German Ecopark ist ein Pilotprojekt zur Intensivierung der Kooperation im Bereich nachhaltiger Entwicklung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Auf einer Fläche von 35 km² soll eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung vorangetrieben werden. Der Masterplan wurde durch das renommierte, deutsche Architekturbüro GMP entworfen. Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Juli 2010 durch die Wirtschaftsministerien beider Länder markierte den Beginn. Das „Memorandum of Understanding“ zum Aufbau des Sino-German Ecoparks wurde in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister WEN Jiabao unterzeichnet.

Im Sino-German Ecopark werden deutsche Ideen und Standards nach China eingeführt. Es wird darauf abgezielt, High-End Industrien, Wissenschaft und Forschung, Geschäfts- und Wohnmöglichkeiten ausgeglichen zu kombinieren. Als ein beispielhaftes Kooperationsprojekt entwickelt sich der Ecopark zu einer Plattform für Industrie 4.0, Wirtschaft, Ökologie, Aus- und Weiterbildung, Kultur, Handel und Innovation von internationaler Bedeutung.

Neben einigen hidden champions wie Menzerna, Siempelkamp u. a. sind auch weltweit bekannte Unternehmen wie Siemens (China), Bombardier u.a. mit Projektbeteiligungen integriert. Auch wurde mit der chinaweit ersten FC. Bayern München Football School unter Leitung des ehemaligen Bundesliga-Trainers Klaus Schlappner ein prominenter Partner gewonnen. Der Sino-German Ecopark wird von einem Verwaltungskomitee der lokalen Regierung in Huangdao, einem Stadtteil von Qingdao verwaltet.





Veranstaltungen 

AKW Fessenheim & bedrohte Energiewende in Deutschland

AKW Fessenheim & bedrohte Energiewende in Deutschland
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Doppelprotest am 17. September in Breisach & Donaueschingen

Am 17. September finden in Breisach und Donaueschingen wichtige Protestveranstaltungen statt, zu denen auch die BUND-Regionalverbände Südlicher Oberrhein und Schwarzwald-Baar-Heuberg aufrufen.

In Breisach wird wieder einmal grenzüberschreitend gegen die Gefahren des alternden französischen AKW Fessenheim demonstriert. Wenn das Fessenheim abgeschaltet wird, dann sicher nicht wegen Präsident Emmanuel Macron.
So berichtete die Süddeutsche Zeitung nach dem ersten Treffen Macron-Merkel nicht etwa von "Abschaltgesprächen", sondern schrieb: "Selbst größte Zyniker dürften sprachlos vor der Tatsache stehen, dass als erste konkrete Ergebnisse des neuen deutsch-französischen Elans der Bau eines Kampfjets und der Verzicht auf eine Besteuerung der Finanzindustrie herausgekommen sind."
Wenn Fessenheim abgeschaltet wird, dann aus zweierlei Gründen: Wegen der fortschreitenden Selbstzerlegung des alten AKW und wegen unseres Protestes.
17.9., 13.00 Uhr ab Edeka Parkplatz Breisach

In Donaueschingen wollen wir gemeinsam für die Energiewende einstehen und zeigen, dass Klimawandel und Energiewende zentrale Themen unserer Zeit ist. Im offiziellen Wahlkampf und in "KanzlerInnenduellen" haben diese wichtigen Zukunftsthemen keine Rolle gespielt. Im inoffiziellen Wahlkampfhintergrund haben die gut getarnten Vorfeldorganisationen der Kohle-, Öl- und CO2-Lobby allerdings mit viel Aufwand Wahlkampf gegen die Energiewende und gegen die erneuerbaren Energien betrieben. Die Konzerne, die ein massives finanzielles Interesse am Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken haben und (im Stillen) immer noch auf die Gefahrzeitverlängerung von AKW hinarbeiten, treten in diesen Konflikten schon lange nicht mehr selber auf. Sie lassen die schmutzige Arbeit von gut organisierten Klimawandelleugnern, von der "Initiative Neue (un-)Soziale Marktwirtschaft" und industrienahen Verbänden, und Stiftungen und einigen Bürgerinitiativen erledigen.
17.9., 16.00 bis 20.00 Uhr, Festplatz «Gerbewies», Donaueschingen, Friedrich-Ebert-Straße 31

Massive Alterungsprobleme in Fessenheim, die Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl, Erderwärmung, 70.000 Hitzetote in Westeuropa im heißen Sommer 2003, der nordkoreanische Weg von einem "Klein-AKW" zur Atombombe und die zunehmende Intensität von Extremwetterereignissen wie tagesaktuell der Hurrikan Irma zeigen die absolute Notwendigkeit des Doppelprotests am 17. September in Breisach & Donaueschingen.

Wir bitten die Menschen an der "räumlich näherliegenden Aktion" teilzunehmen.

Mehr Detailinfos zu den beiden Aktionen im Internet ...

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin September 2017

ÖKO-TEST-Magazin September 2017

Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. August 2017 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.


Aus dem Inhalt

Test: Müslis
Die Qualität der Basismischungen kann sich sehen lassen. Fast alle getesteten Müslis sind empfehlenswert. Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass einige mit Mineralöl verunreinigt sind. In den konventionellen Müslis hat das Labor zudem teilweise Glyphosat analysiert.

Test: Portionsgrößen
Hersteller versuchen mit verschiedenen Tricks, die Energie-, Fett- und Zuckergehalte kleinzurechnen. Dafür geben sie unrealistische Portionsgrößen auf ihren Verpackungen an. Doch wer isst 0,47 Croissant und wer wird von einem 20 Gramm schweren Hackbällchen satt? ÖKO-TEST zeigt, wie kurios die Herstellerangaben sind.

Test: Wärmekissen
ÖKO-TEST hat Kissen mit Kirsch- und Traubenkernen, Dinkel-Roggen- und Haferfüllungen ins Labor geschickt. Bei zehn Kissenfüllungen hat die mikroskopische Untersuchung eine mikrobielle Belastung gezeigt, die Allergien verursachen kann. Fast alle Produkte enthalten zudem optische Aufheller.

Test: Jako-O-Produkte
Unter Familien mit Kindern genießt Jako-O einen guten Ruf. Das Credo des Unternehmens lautet „best for kids“ – nur das Beste für Kinder. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die Firma ihr Versprechen hält. Es zeigte sich, dass die Realität oft ein bisschen anders aussieht. Gerade einmal die Hälfte der Produkte überzeugt, ein Viertel der Produkte ist lediglich mittelmäßig, fünf Artikel rasseln mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ durch den Test.

Test: Duschgele
Ein großer Teil der Duschgele ist zwar überzeugend. Doch wenn es um problematische Duftstoffe geht, scheinen einige Hersteller nichts dazugelernt zu haben. Künstlichen Moschusduft, der sich im Fettgewebe anlagert und für den Hinweise auf Leberschäden vorliegen, hat das Labor in drei Produkten nachgewiesen, den im Tierversuch fortpflanzungsgefährdenden Duftstoff Lilial sogar in vier. Mikroplastik ist in erstaunlich wenigen Produkten im Test ein Problem.

Test: Calcium- und Vitamin-D-Präparate
Kombipräparate mit Calcium und Vitamin D sollen gegen Knochenschwund helfen und Brüchen vorbeugen. ÖKO-TEST hat 18 Arzneimittel und 24 Nahrungsergänzungsmittel analysiert: Die Arzneien sind „gut“ und „sehr gut“. Die Nahrungsergänzungen nutzen Gesunden aber nichts und sind häufig zu hoch dosiert. Zuviel Calcium kann Harnsteine und Nierenprobleme verursachen.

Test: Kopfkissen
ÖKO-TEST hat Kopfkissen im Format 80 x 40 Zentimeter eingekauft: 13 mit synthetischer Füllung, sieben weitere mit Wolle oder Naturlatex. Während die Kissen mit Woll- oder Latexfüllungen weitgehend überzeugen, sind die Synthetikkissen problematisch. Sie weisen nach ÖKO-TEST-Einschätzung zu hohe Mengen an löslichen Rückständen des giftigen Halbmetalls Antimons auf.

Test: Berufsunfähigkeitsschutz für Einsteiger
Preiswerte Policen für junge Menschen überschwemmen derzeit den Markt der Berufsunfähigkeitsversicherungen. ÖKO-TEST hat Starter-Policen mit Normaltarifen verglichen, um festzustellen, wie günstig die Angebote wirklich sind. Das Ergebnis: Bei der Wahl des Tarifs sollte man vorsichtig sein. Denn bei manchen kann man zwar bis zu 66 Prozent sparen – aber nur auf den ersten Blick. Über die Jahre sind dann alle Starter-Tarife im Vergleich zum Normalangebot teurer.


Dieses Mal im Heft: Extra Schlafen

Tracker und Apps: Ernüchterndes Fazit
Apps haben längst alle Lebenslagen erobert. Mittlerweile drängen sie auch ins Schlafzimmer und wollen unsere Nächte vermessen. Schneller ein- und besser durchschlafen, morgens ausgeruht in den Tag starten – so lauten die Versprechungen. Doch was können Tracker und Apps wirklich?

Bettenkauf: Wie man kauft, so liegt man
Kaum zu glauben: Der Kauf von Bett und Matratze ist für viele immer noch eine Nebensache, obwohl es dabei um langfristiges Wohlbefinden und die eigene Gesundheit geht. Da wird das Verkaufsgespräch zur Überzeugungsarbeit. ÖKO-TEST hat einem Fachberater über die Schulter geschaut, welche Leistungen und Informationen man von ihm und seinen Kollegen erwarten kann.

Unruhige Nächte: Um den Schlaf gebracht
Die Deutschen schlafen immer schlechter. Leistungsdruck und Schichtarbeit tragen dazu bei, dass Schlafstörungen zur Volkskrankheit werden. Für guten Nachtschlaf kann man aber selbst viel tun.

Schlafmittel: Tückische Helfer
Wer sich nachts ruhelos hin und her wälzt, für den ist die Verlockung groß, zur Schlaftablette zu greifen. Doch wer längere Zeit die Mittel einnimmt, gewöhnt sich schnell an die Substanzen. Über den schleichenden Weg in die Abhängigkeit – und den schwierigen Weg heraus.

Schnarchen: Was sorgt für Ruhe?
Die Chancen, etwas gegen das leidige Rasseln des Rachens zu tun, sind gar nicht so übel. Man muss nur seine persönliche Ursache kennen und bereit sein, etwas in Kauf zu nehmen.

Zeitumstellung: Wer hat an der Uhr gedreht?
Alle Jahre wieder gibt es an den letzten Wochenenden im März und im Oktober Diskussionen: Was bringt die Sommerzeit? Macht sie nicht Menschen und Tieren mehr zu schaffen als dass sie von Nutzen ist? Ein Ausflug in die Chronobiologie.


Und außerdem:

Ressource Wasser: Blaues Gold
In vielen Regionen der Erde herrscht schon heute Wasserknappheit, die durch den Klimawandel häufig noch verschärft wird. Gleichzeitig wächst der globale Wasserbedarf. Die überlebenswichtige Ressource könnte bald wertvoller als Öl sein.





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Zoo veranstaltet am Sonntag ersten Artenschutztag

Karlsruhe: Zoo veranstaltet am Sonntag ersten Artenschutztag
Artenschutztag im Zoo / Foto Stadt Karlsruhe

Artenschutzstiftung, Zoo und Partner präsentieren Projekte

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe steht am kommenden Sonntag, 10. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. "Für uns als Zoo ist es besonders wichtig, die Besucher für dieses Thema zu sensibilisieren. Der Artenschutz ist eines der zentralen Anliegen der Zoologischen Gärten", betont Dr. Clemens Becker, stellvertretender Zoodirektor und Kurator Artenschutz.

Insgesamt 15 Institutionen beteiligen sich am ersten Artenschutztag im Zoo Karlsruhe. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucher an zahlreichen Ständen informieren. Der Zoo selbst wird dabei die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe mit dem Thema Biodiversität in den Mittelpunkt rücken. Erst kürzlich konnte ein Großprojekt verwirklicht und ein großes Stück Land in Ecuador erworben werden. Diese Aktivitäten wird Becker am Sonntag persönlich erläutern. Auch handgefertigte Produkte aus Ecuador werden zugunsten der Artenschutzstiftung angeboten.

Zudem wird gezeigt, wie sich der Zoo in Sachen Artenschutz engagiert: gezielte und europaweit koordinierte Zuchtprogramme, Wiederansiedlungsprojekte etwa von Przewalski-Pferd und Säbelantilope. Bei beiden Projekten ist der Zoo Karlsruhe beteiligt. Weitere Themen sind nachhaltiges, umweltfreundliches Handeln zum Schutz der Biotope bedrohter Arten, zum Schutz der Arten selbst, etwa durch nachhaltige Fischerei. Bienenschutz wird ebenso erläutert - für entsprechende Spenden an die Artenschutzstiftung gibt es auch kleine Gläschen mit Honig von den zooeigenen Bienen.

Unter den Teilnehmern, die sich am Artenschutztag mit einem Stand präsentieren, sind das städtische Netzwerk für Natur- und Umweltbildung Karlsruhe, aber auch langjährige Förderer wie die Zoofreunde Karlsruhe oder international agierende Institutionen wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) oder Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins.

Die ZGAP stellt Projekte in Java, Indonesien und auf den Philippinen vor. Dabei steht das Zootier des Jahres, der Kakadu, im Mittelpunkt. Der NABU informiert über die heimische Vogelwelt - von Mauersegler bis Wasseramsel. Sphenisco erläutert aktuelle Projekte zur Rettung der Humboldtpinguine in der Natur.

Das Liegenschaftsamt macht Streuobstwiesen und ihre Artenvielfalt zum Thema. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), ein enger Partner des Zoos und der Artenschutzstiftung, informiert die Zoobesucher über Energiesparmaßnahmen und Klimawandel. Zudem gibt es dort auch Urkunden für Baumspenden im Rahmen des Ecuador-Projekts.

Die Zoofreunde zeigen auf, wie mit Hilfe von Patenschaften für Tiere und Bäume der Artenschutz gestärkt werden kann. Über nachhaltiges Umgehen mit Müll informiert das Amt für Abfallwirtschaft an einem Stand. Das Gartenbauamt bringt das Thema naturnahe Grünflächen als Stätten hoher Biodiversität näher. Artenkenntnis und Artenschutz im Wald rund um Karlsruhe wird vom Forstamt und der Waldpädagogik präsentiert. Das Umweltamt stellt die geschützte Flora und Fauna am Beispiel des Heldbocks in den Mittelpunkt.

Der Jägerverein gibt Einblicke in die heimische Natur. Das KIT-Schülerlabor stellt die Vielfalt des Planktons dar. Auch der Amphibienschutz in Untergrombach und Grötzingen wird an einem Stand präsentiert. Die PH Karlsruhe informiert über die Problematik invasiver Arten am Beispiel des Kalikokrebses, der BUND widmet sich der Bedrohung heimischer Arten wie Käfern und Schmetterlingen.

"Die Wissensvermittlung und das aktive Management zum Thema Artenschutz können so von uns und unseren Partnern im Rahmen eines Zoobesuchs gezeigt werden. Es ist für uns etwas ganz Besonderes, diesen ersten Artenschutztag ausrichten zu können. Die große und direkte Bereitschaft vieler langjähriger Partner zur Teilnahme bestärkt uns", berichtet Becker. Die Veranstaltung ist im Rahmen des üblichen Zooeintritts für die Besucher kostenfrei.

zum Bild oben:
An verschiedenen Ständen präsentieren sich am Artenschutztag Zoo, Artenschutzstiftung und viele weitere Institutionen auf dem Gelände des Zoos. / Foto Stadt Karlsruhe

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