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Verschiedenes 

Slow Food Deutschland feiert 25-jähriges Jubiläum

Slow Food Deutschland feiert 25-jähriges Jubiläum
Dresden rettet Gemüse / Foto: Friedemann Lätsch

25 Veranstaltungen bundesweit rücken Erzeuger und Produkte in den Fokus, die schon heute im Zeichen eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems und ökologischer Nachhaltigkeit stehen.

Unter dem Motto "25 Jahre Slow Food Deutschland - Weil uns die Zukunft des Essens und unserer Lebensmittelerzeuger wichtig ist" startet Slow Food Deutschland gemeinsam mit den rund 14.000 Mitgliedern das 25-jährige Vereinsjubiläum. In 25 Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen bundesweit sind Verbraucher eingeladen, traditionelles Lebensmittelhandwerk kennenzulernen sowie regionaltypische Arten- und Sortenvielfalt geschmacklich zu entdecken.

Die thematische Bandbreite der Jubiläums-Veranstaltungen reicht von regionaler Esskultur über Lebensmittelverschwendung bis hin zur Ganztierverarbeitung und guter Schulverpflegung. Den Auftakt bildete am 4. März die Donnersberger Glanrindwoche. In neun Restaurants rund um den Donnersberg, im Glantal sowie in Mainz, werden alle Teile des Rinds kulinarisch verarbeitet. Das Glanrind ist seit 2007 Passagier der "Arche des Geschmacks", ein internationales Projekt von Slow Food, das die biokulturelle Vielfalt von Nutztierarten und Kulturpflanzen schützt.

Slow Food Deutschland wurde 1992 gegründet und hat inzwischen knapp 14.000 Mitglieder sowie viele Unterstützer, die sich bundesweit in über 85 lokalen Gruppen organisieren und mit verschiedensten Aktivitäten vor Ort engagieren. Slow Food Deutschland hat sich nach Italien zur stärksten Slow Food Bewegung weltweit entwickelt. Während der Verein in Deutschland als Bewegung für den Erhalt des guten Geschmacks und der lokalen Esskultur begann, hat er sich über die Jahre hinweg zu einer politisch orientierten Organisation entwickelt. Ziel ist die dringend notwendige Umgestaltung des Lebensmittelsystems hin zu mehr ökologischer, sozialer, kultureller, politischer sowie ökonomischer Nachhaltigkeit. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks sowie der regionalen Geschmacksvielfalt sind dabei genauso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger und die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln.

"Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion so zu wirtschaften wie bislang. Unsere natürlichen Ressourcen sind endlich und die Folgen der industriellen Lebensmittelproduktion gravierend," so die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson. "Zur Umsetzung eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems ist es unabdingbar auf nationaler und EU-Ebene eine ganzheitliche Ernährungspolitik umzusetzen. Das Vereinsjubiläum möchten wir nutzen, die Öffentlichkeit dafür weiter zu sensibilisieren und sie für Erzeuger und Produkte zu begeistern, die schon jetzt im Zeichen von Zukunftsfähigkeit stehen." Der offizielle Festakt für das Vereinsjubiläum von Slow Food Deutschland findet auf Einladung der Bürgermeisterin und Bremer Senatorin für Finanzen, Karoline Linnert, am 16. Juni 2017 im Bremer Rathaus statt.

Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl an Veranstaltungen. Alle 25 Jahre Slow Food Deutschland Veranstaltungen finden Sie unter www.slowfood.de/25_jahre

Baden-Württemberg, Stuttgart: Den Wurzeln guter Milch auf der Spur (1. Juni)

Am Tag der Milch sind die Teilnehmer der Wurzeltour auf dem Reyerhof in Stuttgart eingeladen, der nachhaltigen Erzeugung und -weiterverarbeitung von Milch auf die Spur zu gehen. Bei einem Besuch im Stall während der Melkzeit und einer anschließenden Verkostung können Genussfreudige den deutlichen Unterschieden zwischen verarbeiteten und naturbelassenen Milchen nachschmecken.

Nordrhein-Westfalen, Aachen: Slow Food - Dreiländer-Fritten-Rallye (15. Juli)

In Aachen und den umliegenden belgischen und niederländischen Grenzorten gehört die Fritte zum regionalen kulinarischen Kulturgut. Viele Menschen haben klare Vorstellungen von der "besten Fritte" und davon, wo sie diese bekommen. Die Slow Food - Dreiländer-Fritten-Rallye ist eine Rundtour mit dem Fahrrad zu deutschen, belgischen und niederländischen Frittenbuden. Gemeinsam wird die qualitative und geschmackliche Vielfalt erkundet und gekostet.

Niedersachsen, Hannover: Genuss macht Schule - Food Policy im Lernalltag (13. September)

Über viele Jahre war das Zuhause der zentrale Ort der Essensversorgung unserer Kinder. Mittlerweile übernehmen vor allem am Mittag immer mehr Kindergärten und Ganztagsschulen diese Grundversorgung. Die öffentliche Hand schlüpft zunehmend in die Rolle des "Nährers" von Kindern und Jugendlichen. All dies geschieht in einer Zeit, in der die aktuelle Ernährungspolitik wachsender Kritik ausgesetzt ist, die Nahrungsmittelwirtschaft an ihre Grenzen stößt und ein Umdenken hin zu einem nachhaltigen Lebensmittelsystem von Nöten ist - auch in Schulen und Kindergärten. Verschiedene Impulsvorträge zu Vision und Praxis einer zukunftsfähigen Ernährung in Schulen und Kitas laden Bürger zum Dialog ein.

Hamburg: Rund um die tolle Knolle, Schälen und Kochen mit Eltern und Kindern (17. September)

An diesem Tag steht alles im Zeichen der Kartoffel. Eltern sind gemeinsam mit ihren Kindern eingeladen, Kartoffeln von Söth's Biolandhof weiterzuverarbeiten. Die Knollen kommen direkt aus dem Familienbetrieb am Rand des Dorfes Ahrenviöl, fünfzehn Kilometer westlich von Husum. Angekommen in Hamburg werden die Kartoffeln in der großen Schälmaschine in der Küche "Wackelpeter" von Jens Witte zu einem Überraschungsessen in großen Kesseln und Pfannen zubereitet.

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Verschiedenes 

Weltraumtourismus: Elitärer, umweltzerstörender Millionärs-Weltraumtourismus

Weltraumtourismus: Elitärer, umweltzerstörender Millionärs-Weltraumtourismus
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat für das Jahr 2018 eine Mondumrundung mit zahlenden Weltraumtouristen angekündigt. Die Mission biete Menschen die Gelegenheit, "erstmals seit 45 Jahren tief in den Weltraum zurückzukehren" sowie "schneller und weiter in das Sonnensystem zu reisen, als jemals zuvor", erklärte SpaceX-Chef Elon Musk im Februar 2017.

Die Berichterstattung über diese Pläne ist häufig eine Mischung aus Technikbesoffenheit, Heldenverehrung und rückwärtsgewandtem Fortschrittsglauben.

In Zeiten des Klimawandels, Artensterbens und der absehbaren Endlichkeit der Rohstoffe ist elitärer, umweltzerstörender Millionärs-Weltraumtourismus pervers, passt allerdings gut ins zerstörerische Zeitalter des Anthropozän!
Weltraumtourismus zerstört die Umwelt und das Klima. Weltraumtourismus ist das zukünftige (endlich mal ungestörte) Hobby für das reichste Prozent der Weltbevölkerung (70 Millionen Menschen), das über so viel Vermögen verfügt wie der ganze Rest (sieben Milliarden Menschen) zusammen. In einer Zeit in der 795 Millionen Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben, stellt sich nicht nur beim Thema Weltraumtourismus die Frage, ob an den richtigen Themen geforscht wird. Doch in einer Zeit globaler Umweltzerstörung und wachsender weltweiter Gefährdungen haben Themen wie "Tourismus im All" auch etwas geschickt Ablenkendes...

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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer




Verschiedenes 

Karlsruhe: Kap kommt zurück nach Karlsruhe

Karlsruhe: Kap kommt zurück nach Karlsruhe
Eisbär Kap kehrt zurück / Foto: Siegfried W. Kloth, Tierpark Neumünster

Eisbär aus Neumünster soll im Zoologischen Stadtgarten für Nachwuchs sorgen

Mit dem männlichen Eisbären Kap wird noch in diesem Frühjahr ein alter Bekannter nach Karlsruhe zurückkehren. Derzeit lebt er im Tierpark Neumünster. Mit der Karlsruher Eisbärin Nika soll er in den kommenden Jahren für Nachwuchs sorgen. Im Gegenzug verlassen Vitus und Larissa Karlsruhe in Richtung Neumünster.

Die drei Karlsruher Eisbären wurden von einem Experten-Team des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (IWZ) untersucht. Dabei kam heraus, dass Vitus unfruchtbar und Larissa zu alt für die Zucht ist, Nika aber Nachwuchs bekommen könnte. Kap ist mit seinen 16 Jahren im besten Eisbärenalter und bringt außerdem zum Züchten wertvolle Gene mit, da er aus der Moskauer Blutlinie stammt, die ansonsten in Deutschland nicht vertreten ist.

"Es ist für beide Zoos eine sinnvolle und schöne Lösung", betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Nur ausgewählte Zoos dürfen züchten, da die Nachzuchten optimal untergebracht werden müssen und darauf geachtet wird, dass keine Inzucht zustande kommt. Einigen im Zuchtbuch beteiligte Zoos und Tierparks kommt dagegen die Rolle zu, ältere oder auch zuchtunfähige Eisbären gut unterzubringen. Vitus und Larissa können so zusammen in Neumünster leben, Kap und Nika werden gemeinsam in Karlsruhe untergebracht. "Die Zusammenarbeit der Zoos ist für die erfolgreiche Zucht sehr wichtig. Wir sind sehr froh, mit Neumünster diese Lösung realisieren zu können", erklärt Reinschmidt.

„Kap darf sich demnächst mit einer hübschen Eisbärendame vergnügen, das gönnen wir ihm alle von Herzen, und Neumünster hat bald wieder zwei Eisbären“, so Verena Kaspari, Zoologische Leiterin des Tierparks Neumünster. Kap kam als junger Bär 2001 von Moskau nach Karlsruhe, zog 2004 in den Tierpark Neumünster um. Er kennt die Eisbärin Nika noch aus dieser Zeit, war damals jedoch zu jung, um für Nachwuchs zu sorgen.

Nach Schätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN gibt es weltweit 22.000 bis 31.000 wildlebende Eisbären. Die IUCN stuft Eisbären als gefährdete Tierart ein und befürchtet einen Einbruch der Populationen um mindestens 30 Prozent in den kommenden 45 Jahren. Mit Blick auf den Gefährdungsstatus gewinnt die Erhaltungszucht kontinuierlich an Bedeutung. Momentan leben in Deutschland 26 Eisbären in zwölf verschiedenen zoologischen Einrichtungen.

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Eisbär Kap wird bald nach Karlsruhe zurückkehren. / Foto: Siegfried W. Kloth, Tierpark Neumünster

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Rund um Arten- und Klimaschutz

Karlsruhe: Rund um Arten- und Klimaschutz
Blauflügel-Bergtangare / Foto Stadt Karlsruhe

Zoo Karlsruhe lädt zu Vortragsabend ins Exotenhaus

Der Zoo Karlsruhe lädt für Mittwoch, 1. März, um 19 Uhr zu einem Vortragsabend rund um das Thema Arten- und Klimaschutz ins Exotenhaus ein. Zum Thema „Ecuadors Fauna und Flora – Chancen für die bedrohte Biodiversität“ spricht Dr. Heike Brieschke, Mindo Lindo (Ecuador), „Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe als Fenster zu weltweiten Projekten“ wird von Dr. Clemens Becker, Kurator Artenschutz Zoo Karlsruhe, erläutert, Dirk Vogeley von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur hält seinen Teil des Vortrags zu „Klimaschutz-Zertifikate – so wird der Umwelt wirklich geholfen“.

Die deutsche Ornithologin Dr. Heike Brieschke hat mit ihrem Ehemann Pedro Penafiel am Westhang der Anden begonnen, aus Weideflächen den zerstörten Nebelwald in einem Pilotprojekt mit heimischen Bäumen wiederaufzuforsten. Es wurden ein pädagogisches Umweltzentrum eingerichtet und – in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur – weitere zertifizierte Flächen aufgeforstet, die der globalen CO2-Emmission entgegenwirken.

Für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ist das Ecuador-Projekt das erste Großvorhaben, das seit Gründung der Stiftung vor einem halben Jahr in Angriff genommen wurde. Die Referenten erläutern in kurzweiligen und bildstarken Vorträgen, wie sich ein roter Faden durch ihre Bemühungen in Sachen Arten- und Klimaschutz zieht. Der Zugang zum Vortragsraum erfolgt über die Ettlinger Straße 4. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

zum Bild oben:
Der Blauflügel-Bergtangare ist Teil der besonders artenreichen Fauna Ecuadors. / Foto Stadt Karlsruhe

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Verschiedenes 

IMMO – Die Messe rund um Ihre Immobilie

IMMO – Die Messe rund um Ihre Immobilie
Foto: FWTM / Ralf Deckert

18. + 19. Februar 2017, Messe Freiburg

Erfolgreiche Jubiläumsausgabe der IMMO in Freiburg

Beide Messetage der IMMO waren geprägt von regem Interesse am Thema Wohnen in und um Freiburg.

Die zehnte IMMO in der Messe Freiburg war ein Erfolg: Die landesweit bedeutendste Messe rund ums Thema Immobilien lockte erneut über 7000 Besucher in die Halle 1 der Messe. Für die rund 60 Aussteller zeichnete sich folglich am Sonntag schon früh eine positive Bilanz der beiden Messetage ab. Die Qualität der Beratungsgespräche und der Informationsbedarf seien sehr hoch gewesen, so die einhellige Rückmeldung.

Viele Besucher hätten genaue Vorstellungen mitgebracht und seien besonders an Renditeobjekten zur Geldanlage interessiert gewesen. Auch die Vorträge im Rahmenprogramm der Messe seien sehr gut besucht gewesen. Fragen zur Zinsentwicklung, Wohnbausituation in der Region und zur Preisentwicklung hätten im Vordergrund gestanden und einmal mehr bestätigt, dass das Interesse am Immobilienthema in der Stadt und der Region wie schon seit Jahren ungebrochen groß sei, fasste FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki am Sonntag zum Messeausklang die Stimmung zusammen. „Mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro, also rund 300 Millionen Euro mehr als Schnitt der vergangenen Jahre, hat die Freiburger Immobilienbranche 2016 ein Rekordjahr erlebt“, so IMMO-Mitinitiator Hugo W. Sprenker. Ein Ende der Nachfrage, aber auch der günstigen Zinssituation, sei nicht abzusehen. Für das laufende Jahr erwarte man stabile, weiterhin leicht anziehende Preise am Markt, so der ehemalige Vizepräsident des Immobilienbundesverbandes IVD am Samstag zum Messestart. Und auch Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag bestätigte zum Messeauftakt: „Freiburg ist attraktiv.“ Es gelte für die städtische Baupolitik, Familien in der Stadt zu halten und gleichzeitig in Abstimmung mit den Gemeinden im Umland den hohen Anforderungen an den Wohnungsmarkt zu begegnen. „Wir können nur gemeinsam gewinnen“, so Haags Credo.

Die Rückmeldung der Aussteller am Sonntag zur IMMO 2017 war durchweg positiv: Vertriebsleiter Ralf Fütterer („Living Haus“ Bauherrenzentrum, Buggingen) betonte das „sehr hohe Niveau“ der Messe, und Erik Beudeker (Geschäftsführer Beudeker Immobilien, Bad Krozingen) honorierte die „gezielten Vorstellungen“, mit denen viele Besucher zur Messe gekommen seien. Philipp-Maximilian Klein, Geschäftsführer der Klein Immobiliengruppe in Freiburg, bescheinigte der Messe „eine ideale Plattform zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen“, bei der neben dem Gespräch mit dem Kunden auch der Austausch innerhalb der Branche im Mittelpunkt stand. Und Geschäftsstellenleiter Dieter Störck vom Siedlungswerk in Freiburg fasste zusammen: „Die Messe bleibt wichtig“, und zwar als Anlaufstelle für Interessenten im Bereich Immobilien und Unternehmen gleichermaßen. Störck lobte auch das Engagement der Stadt Freiburg für die IMMO. An anderen Standorten sei dies häufig nicht gegeben. Auch in den kommenden Jahren werde das Interesse am Freiburger Immobilienmarkt nicht nachlassen, so Daniel Strowitzki am Sonntag in seiner Bilanz der IMMO. „Wir gehen alle davon aus, dass der Erfolg der IMMO auch in den kommenden Jahren ungebrochen sein wird, da es einfach keinen besseren Branchentreffpunkt gibt, bei dem man sich in einer derart großen Breite über das Thema Immobilienkauf und -verkauf informieren kann.“ Die IMMO sei, gerade auch durch die zeitliche Anbindung an die Bau- und Ausbaumesse GETEC, auch auf lange Sicht ein attraktives Angebot für das Freiburger Publikum und Besucher aus dem Umland.





Verschiedenes 

FachBeratung zum energieeffizienten Planen, Bauen und Wohnen stark nachgefragt

Auch wenn die Energiewende für manchen Beobachter etwas an Fahrt verloren zu haben scheint, zeigte die heute auf dem Freiburger Messegelände zu Ende gehende zehnte Gebäude.Energie.Technik (GETEC) ein anderes Bild. Der Zuspruch von rund 10.000 Besuchern bestätigte den gewachsenen Bedarf an fachlich fundierter Beratung und Information rund um das energieeffiziente Planen, Bauen und Wohnen. „Viele unserer Besucher wollen in Energieeffizienz investieren, damit aktiv ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und kommen bereits mit konkreten Projektvorstellungen auf die Messe“, erklärte Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). „In Zeiten mit einer schier unüberschaubaren Produktvielfalt, sich häufig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen und immer wieder neu geschaffenen Fördermöglichkeiten brauchen sie vor allem Aufklärung und Orientierung.“ Auch zahlreiche Aussteller bestätigen die große Nachfrage der Messebesucher nach ganzheitlicher Information beim Bauen und Modernisieren. Gegenüber dem Vorjahr konnte die GETEC die Zahl der Aussteller auf 238 deutlich um zehn Prozent steigern.

Ein positives Fazit der Jubiläumsauflage zieht auch Markus Elsässer, Geschäftsführer Solar Promotion und Veranstalter der GETEC: „Die GETEC hat sich seit ihren Anfängen 2008 immer als Treiber der Energiewende verstanden. Die Bedingungen für deren Umsetzung in der Praxis sind heute eher komplexer als in den vergangenen Jahren. Umso deutlicher hat der große Zuspruch der Besucher gezeigt, wie passgenau die GETEC den Wunsch nach möglichst umfassender Beratung zur Energieeffizienz abdeckt.“

Viele Aussteller bestätigen den hohen Anspruch und die gleichzeitig oft erkennbare intensive Vorbeschäftigung zahlreicher Besucher mit den Themen der GETEC. Das unterstreicht auch Arnold Marx, Leiter Marketing bei Energiedienst in Laufenburg, der schon mehrfach auf der GETEC vertreten war. „Die GETEC ist für NaturEnergie eine sehr wertvolle Messe und ich bin mit dem diesjährigen Verlauf äußerst zufrieden. Denn die Themen, welche die GETEC darstellt, sind für uns als Energieversorger sehr wichtig. Die Messe hat im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen, weil sie immer wieder neue Themen aufgegriffen hat“, so Marx. Im Zentrum des Interesses standen dabei vor allem Fragen des Energiemanagements. „Die Besucher suchen nach Systemlösungen, die über die pure Gebäudeenergietechnik hinausgehen. Sehr wichtig ist auch das Thema Digitalisierung, es wird sehr viel nach intelligenter Vernetzung von Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieverbrauch gefragt.“

Schon seit acht Jahren durchgängig auf der GETEC präsent ist Matthias Ringwald, Geschäftsführer der Schmieder GmbH Heizung – Lüftung – Sanitär aus Waldkirch. „Besucher können hier viele neue Techniken sehen, und zudem hat sich die Qualität der Aussteller in den letzten Jahren spürbar verbessert“, sagt Ringwald. Nach seiner Ansicht funktionieren die Netzwerke unter den Ausstellern auch während der Messe sehr gut. „Davon profitieren die Besucher. Man kann sie so besser an die Hand nehmen und ihnen auch mit Tipps zu anderen Ausstellern weiterhelfen.“ Ringwald hat die Erfahrung gemacht, dass auf der GETEC häufig der Grundstock für eine Sanierung oder Modernisierung gelegt wird. Das spürt er auch in den Gesprächen mit Standbesuchern: „Die Menschen, die auf die GETEC kommen, wollen wirklich etwas umsetzen.“ Seine Entscheidung für die elfte GETEC 2018 hat der Heizungs- und Sanitärmeister schon getroffen: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

Schon zum neunten Mal nimmt der Verband Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit Holzbau Baden an der Messe teil. „Die Bauwirtschaft im Südwesten und die GETEC, das ist eine gute Verbindung“, findet Cornelia Rupp-Hafner, Geschäftsstellenleiterin Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. „Die GETEC als Fachmesse passt für die von uns vertretenen Gewerke sehr gut, denn so können sie ihr komplettes Portfolio einem interessierten Publikum zeigen. Die Bauwirtschaft und der Holzbau mit ihren Unternehmen sind hier gut aufgehoben“, so Rupp-Hafner. Wie wichtig die Messe für die Verbände ist, sei daran zu erkennen, dass der Messestand in diesem Jahr komplett neu erstellt wurde. „Das ist auch unser Bekenntnis zur GETEC für die kommenden Jahre. Der Mix mit Ausstellung, Marktplatz Energieberatung und den Fachvorträgen ist einzigartig.“

Markenzeichen der GETEC ist die Kombination von Produktpräsentationen der Aussteller und dem inhaltlich darauf abgestimmten Rahmenprogramm. Das schätzen die Besucher, die oft bereits gut vorinformiert die vielfältigen Angebote nutzten. Auf rund 10.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche konnten sich die Messebesucher über innovative Produkte und Dienstleistungen, von der Gebäudehülle über Heizungs- und Anlagentechnik, erneuerbare Energien und Stromspeicherung bis zur ökologischen Haustechnik informieren.

Als Erfolgsfaktor der Messe erwies sich auch im Jubiläumsjahr der „Marktplatz Energieberatung“. Insgesamt verzeichneten die 35 anwesenden Energieberater über 500 Impulsberatungen. Seit dem Start der GETEC 2008 hat es damit bereits knapp 5.000 Beratungen für Bauherren gegeben. Große Praxisnähe und ein dicht bestücktes Veranstaltungsangebot kennzeichneten das für Messebesucher kostenfreie Rahmenprogramm. Zur Auswahl standen 22 Fachvorträge, 12 Messerundgänge, 10 Fach- und Bauherrenseminare, drei Fachkreistreffen und ein Praxisdialog. Insgesamt bot die GETEC rund 50 Referenten auf.

Die elfte Gebäude.Energie.Technik findet vom 2. bis 4. Februar 2018 statt.





Buch- und CD-Tipps 

Unser Hund – fit und gesund

Unser Hund – fit und gesund

Der Ratgeber für das Leben mit einem glücklichen Vierbeiner

Ob Futter, Körperpflege, Hundesport, Impfungen, Urlaub mit Hund, Krankheiten oder Versicherungen, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest Unser Hund – fit und gesund informiert ausführlich zu allen Themen rund um die Hundehaltung. Experten aus den verschiedensten Bereichen geben wertvolle Ratschläge. Testergebnisse helfen bei der Auswahl guter Produkte.

Es gibt so viele Möglichkeiten, einen Hund zu füttern. Welche ist die richtige? Fertiges Trocken- oder Feuchtfutter servieren, selber kochen oder barfen? Viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle und sie betreffen nicht nur den Hund, sondern auch den Halter. Aber nicht nur die Art des Futters ist ein Thema, sehr wichtig ist die richtige Menge. Jeder Hund hat seinen eigenen Erhaltungsbedarf. Kleine Hunde haben verglichen mit ihren großen Kollegen oft sogar einen deutlich größeren Kalorienverbrauch pro Kilogramm Körpergewicht.

Was gehört zu einer guten Hundepflege? Die regelmäßige Pflege von Haut und Haaren, sowie von Augen, Ohren, Zähnen, Krallen und Pfoten, um beispielsweise chronischen Entzündungen vorzubeugen. Das Buch erklärt auch, woran man erkennt, dass der Hund krank ist, was man wie selbst behandeln kann und wann man besser zum Tierarzt sollte.

Ausführlich behandelt werden außerdem die Themen Bewegung und gemeinsame Aktivitäten mit dem Hund, sowie Versicherungen und Recht.

Das Buch „Unser Hund – fit und gesund“ hat 160 Seiten und ist ab dem 21. Februar 2017 für 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/hundebuch bestellt werden.

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Freiburg: Wandernde Erdkröten und Grasfrösche, Waldseestraße zu

Die Erdkröten und Grasfrösche machen sich wieder auf ihre Laichwanderung. Damit sie das ungestört tun können, wird die Waldseestraße ab Montag, den 20. Februar, wie in den vergangenen Jahren wieder für die Dauer der Laichzeit gesperrt. Das städtische Umweltschutzamt hat diesen Zeitpunkt mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu), der die Amphibien am Waldsee seit vielen Jahren betreut, abgestimmt. Auch werden dort am kommenden Montag in Zusammenarbeit von Nabu, Bachpaten sowie Garten- und Tiefbauamt die Amphibienschutzzäune aufgebaut.







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