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Veranstaltungen 

Online-Verkostung und Diskussion am Weltbienentag

Online-Verkostung und Diskussion am Weltbienentag
© Slow Food Archiv

Eine bienenfreundliche Welt für das Leben der Bienen!

06.05.2021 - Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai zum World Bee Day (Weltbienentag) ausgerufen. Sie unterstreicht damit die elementare Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern für Biodiversität und Ernährungssicherheit sowie für die Menschheit allgemein. Slow Food und ProBiene diskutieren an diesem Tag konkrete Lösungen und Ideen für eine echte bienenfreundliche Land(wirt)schaft. Im Anschluss erfolgt eine Honig-Verkostung. Anmeldung bis zum 10. Mai möglich.

75 Prozent der globalen Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung insbesondere durch Bienen abhängig. Doch statt blühender Wildblumenwiesen finden die fleißigen Insekten oft nur Betonflächen und Steingärten in unseren Städten vor. Auf den Feldern und Äckern der Landwirtschaft ist ihr Leben weiterhin durch Pestizide bedroht. Trotz politisch anderslautender Beteuerungen gibt es Schlupflöcher für die Zulassung selbst sehr gefährlicher Pestizide „unter besonderen Bedingungen“. Das trägt zum dramatischen Rückgang der weltweiten Bienenpopulationen bei.

Am Welttag der Bienen diskutieren Slow Food Deutschland (SFD) und ProBiene konkrete Lösungen und Ideen für eine echte bienenfreundliche Land(wirt)schaft. Welche Rolle spielen dabei regionale Vermarktungsstrukturen, die Stärkung des ländlichen Raums als lebenswerter Kulturraum, der Schutz der Artenvielfalt als Lebensraum für Bienen, Mensch und Tier? Wie lassen sich Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen? Diese Fragen erörtern:
• Prof. Dr. Robert Paxton, Institut für Biologie/Zoologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Impulsstatement: Faktoren für die Vitalität von Bienengemeinschaften und anderen Bestäubern
• Dr. Nina Wolff, Vorsitzende Slow Food Deutschland e.V.
• Tobias Miltenberger, Geschäftsführer proBiene – Freies Institut für ökologische Bienenhaltung
• Franz Botens, Bio-Imker und 2. Vorsitzender Imkerverband Rheinland-Pfalz e.V.
Moderation: Sven Prange, Journalist und Moderator

Genussvoll erlebbar wird die Honigvielfalt bei der anschließenden Honig-Verkostung mit Klaus Steinhilber, Inhaber der Demeter Natura-Imkerei in Wattenheim und 2. Vorsitzender Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V. mit Honigen aus Demeter Bienenhaltung:
• Honig von der dunklen Biene (250g)
• Wald- und Wiesenhonig aus Blüten und Honigtau (250g)
• Edelkastanie – der Maronenhonig (250g)
Preis: 24,90€ inkl. Versand und Veranstaltungskosten

Wie läuft die Slow Food Deutschland Online-Verkostung ab? Sie melden sich » hier an und erhalten von der Natura-Imkerei die oben genannte Sonderedition zugesandt. Die Imkerei ist Ihr Vertragspartner für das Verkostungspaket und stellt die Rechnung. SFD ist Ideengeber und organisatorischer Partner und lässt Ihnen die Zugangsdaten und technischen Hinweise per E-Mail vor der Veranstaltung zukommen. Am 20. Mai 2021 schalten Sie sich um 19:00 Uhr live in das Zoom Meeting dazu und können unter der Moderation von Sven Prange und der Verkostungs-Leitung von Imker Klaus Steinhilber den Abend genießen. Mit der Anmeldung ist die Bestellung des Honigpakets automatisch verbunden. Der Versand erfolgt ab dem 14.5.2021.
Anmeldeschluss und damit letzte Bestellmöglichkeit ist der 10. Mai 2021.
Rückfragen bitte an projektbeauftragte@slowfood.de

Wenn Sie sich mit Ihrer Stimme für einen besseren Schutz von Bestäubern und Landwirt*innen einsetzen möchten, unterschreiben Sie außerdem die europäische Bürgerinitiative "Save Bees and Farmers".
Zur Unterschrift geht es hier (klicke auf "mehr").

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Verschiedenes 

NABU zum Petersberger Klimadialog

Jetzige Regierung muss noch handeln!

Krüger: Dreiviertel der Zeit verbraucht, um die Hälfte des Klimaziels zu erreichen

Berlin. 7.5.21 - Den Abschluss des 12. Petersberger Klimadialogs - dem letzten von Angela Merkel als Bundeskanzlerin - kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger wie folgt:

"Seit über 30 Jahren redet die Politik darüber, die CO2-Emissionen zu senken. Auch die 16 Jahre "Klima"-Kanzlerschaft von Angela Merkel haben zu wenig gestalterische Kraft entfaltet. Seit 1990 wurden die CO2-Emissionen in Deutschland um etwas über 35 Prozent reduziert. Wir haben also Dreiviertel der Zeit verbraucht, um ungefähr die Hälfte des Ziels zu erreichen. Dank des Karlsruher Urteils geht aktuell ein Ruck durch die Bundesregierung - jetzt muss die Große Koalition endlich handeln, um noch auf die Zielgerade zu kommen."

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

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Verschiedenes 

Sozialverträgliche Mobilitätswende nicht länger aufschieben

Bündnis diskutiert mit Kanzleramt über Forderungen zum Verkehr der Zukunft

Berlin, 4.5.21 - Ein Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbänden und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beschäftigt sich mit Unterstützung der Stiftung Mercator mit der Frage, wie unsere Mobilität in Zukunft aussehen soll. Klimakonform und sozial gerecht - auf 53 Seiten beschreiben die Beteiligten ihre gemeinsame Vorschläge (Downlod PDF). Diese Handlungsempfehlungen von DGB, IG Metall, ver.di, SoVD, VdK, AWO, VCD, BUND, EKD und NABU übergeben Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses heute im Rahmen eines Arbeitsgesprächs an das Bundeskanzleramt.

Daseinsvorsorge, Lebensqualität und Gesundheit, Mobilitätswirtschaft und ein allgemeiner Kulturwandel sind die vier Handlungsfelder. Alle Beteiligten haben unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den Verkehrssektor. Das vorhandene Potenzial für den Klimaschutz ist immens. Seit drei Jahrzehnten fehlt jedoch der politische Wille, Treibhausgasemmissionen einzusparen. Antworten werden auch in anderen Bereichen dringend gesucht. Gesundheit und Lebensqualität leiden unter Schadstoff- und Lärmemissionen sowie unter der Flächenkonkurrenz. Nicht alle Menschen in Deutschland haben gleichberechtigt Zugang zur Mobilität, Sparmaßnahmen im öffentlichen Nahverkehr führen zu schlechten Arbeitsbedingungen und auch die Automobilwirtschaft steht vor erheblichen Umbrüchen.

Vom Dialog mit dem Kanzleramt erwarten sich die Initiatoren ein entschlosseneres Handeln der jetzigen, aber auch der kommenden Bundesregierung. Dabei versteht sich das Bündnis als Anlaufstelle für die Gestaltung der Mobilitätswende. Das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz - wonach die Bundesregierung zu viele Lasten in die Zukunft verschiebt - unterstreicht die Dringlichkeit des Ansinnens. Denn sonst sind die Möglichkeiten, mobil zu sein wie die Freiheitsrechte bedroht.

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Verschiedenes 

Freiburg: Radweg am Dreisamufer wegen Hochwasser gesperrt

Der Dreisamuferradweg ist derzeit wegen Hochwassers gesperrt. Der Pegel in Ebnet erreichte am Freitagvormittag die zweite Stufe von 1,32 Metern.

Die Stadtverwaltung kontrolliert neben der Dreisam weitere kritische Punkte an den Bächen in der Stadt, die besonders hochwassergefährdet sind. Wann der Pegel wieder sinken wird, ist nicht absehbar.

Die Stadtverwaltung bittet dringend, dass sich die Bürgerinnen und Bürger an die notwendige Sperrung halten.





Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Irmela Erckenbrecht "Auf Veggiekurs durch die Schwangerschaft"

Buchtipp: Irmela Erckenbrecht "Auf Veggiekurs durch die Schwangerschaft"

Alles Wichtige zur vegetarischen und veganen Ernährung

Mutter und Baby gut versorgt: »Nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut«, so fasst Irmela Erckenbrecht in ihrem Buch »Auf Veggiekurs durch die Schwangerschaft« die Ernährungsempfehlungen für werdende Mütter zusammen.

Frauen, die sich aus ökologischen und ethischen Gründen vegetarisch oder vegan ernähren, behalten dies auch bei, wenn sie schwanger sind. Aber mit dem Bauch wächst bei den Schwangeren nicht nur die Vorfreude, sondern oft auch die Unsicherheit. Schließlich wollen sie für ihr Baby das Allerbeste. Qualifizierter Rat und alltagstaugliche Rezepte sind nun wichtig, damit Mutter und Kind alle Nährstoffe bekommen, die sie gerade jetzt besonders brauchen.

Irmela Erckenbrecht geleitet mit ihrem Buch zuverlässig durch die aufregenden Monate der Schwangerschaft. Sie stellt die Vorteile der vollwertigen, pflanzenbetonten Ernährung vor. Günstige und kritische Nährstoffe stehen im besonderen Fokus, dabei wird deutlich, wann qualifizierte Beratung und gezielte Nahrungsergänzung wichtig sind. Leicht verständliche Empfehlungen helfen bei der optimalen Lebensmittelwahl und der ausreichenden Versorgung mit Folsäure, Vitamin B12 oder Eisen. Unkomplizierte Rezepte laden Schwangere und ihre Lieben vom Frühstück bis zum Abendessen zum genussvollen und bewussten Schlemmen ein.

Der Ernährungsratgeber ist ein verlässlicher Begleiter durch die vegetarische und vegane
Schwangerschaft.

pala-verlag 2021, 160 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-411-3





Verschiedenes 

Aufbau eines digitalen Baumkatasters in Freiburg

43.000 Straßenbäume werden katalogisiert
Spätere Pflege und Kontrollen werden transparent und effektiver
Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität

Der öffentliche Baumbestand Freiburgs wird nun komplett digital erfasst werden. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Baumkatasters. Mit dieser Datenbank wird es in Zukunft möglich sein, die regelmäßige Kontrollen und die Pflege der Bäume effektiver zu steuern. Zudem kann die Entwicklung des Bestandes dann jederzeit transparent dargelegt werden. Voraussetzung dafür ist die Erfassung von Daten zu jedem einzelnen Baum

„Freiburg ist eine Stadt der Bäume. Derzeit werden vom Garten- und Tiefbauamt allein rund 43.000 Bäume in der Stadt betreut. Das digitale Baumkataster hilft uns, den öffentlichen Baumbestand im Blick zu behalten und uns noch effektiver um unsere Bäume zu kümmern“, so Baubürgermeister Martin Haag.

Ein digitales Baumkataster dient der Dokumentation, Betriebssteuerung und als Informationssystem. Voraussetzung dafür ist die Erfassung von Daten zu jedem einzelnen Baum. Es ist damit ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Bestandsentwicklung, zur Sanierung, Gesunderhaltung und Schutz der städtischen Bäume. Zurzeit werden im Auftrag des GuTs deshalb straßenweise wichtige Kenndaten der Bäume aufgenommen. Dabei geht es etwa um die Baumart, Alter die Höhe und Kronendurchmesser sowie Vitalitätszustand und Standortmerkmale. Außerdem werden die Bäume mit Blick auf die Verkehrssicherheit kontrolliert. Diese Daten werden in das städtische Baumkataster eingegeben und dienen als Grundlage für Auswertungen und zukünftige Baumkontrollen. Die aktuellen, digitalisierten Daten soll die veraltete Datengrundlage ersetzen.

Die Aufnahmen und Beurteilung der Bäume erfolgt durch zertifizierte Baumkontrolleure, die die Daten über mobile Geräte eingegeben und die Bäume vor Ort mit Nummern versehen. Zunächst werden nur die Straßenbäume in die Datenbank eingepflegt. Später sollen auch Bäume auf Spielplätzen und in Grünanlagen folgen. Die beauftragte Fachfirma ist derzeit vorwiegend im Norden und im Innenstadtbereich tätig. Im Osten und Süden der Stadt wird ebenfalls am digitalen Baumkataster gearbeitet. Die Daten werden im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zwischen Albert-Ludwigs-Universität und Stadt Freiburg von Studierenden aus dem Fach Umweltwissenschaften erhoben.





Verschiedenes 

NABU zu Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Noch in dieser Legislatur handeln

Krüger: Bundesregierung muss sich sofort auf Begrenzung der Klima- und Artenkrise fokussieren

Berlin/Karlsruhe, 29.4.21 – Das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung reicht nicht, um die Klimakrise wirksam zu begrenzen und die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen: Das Bundesverfassungsgericht urteilte heute, dass dadurch die Freiheitsrechte der kommenden Generationen unzulässig eingeschränkt werden.

Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Freiheit bedeutet jetzt gerichtlich verbrieft eine hohe Artenvielfalt und ein stabiles Klima. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss dazu führen, dass die gesamte Politik auf die Begrenzung der Arten- und Klimakrise ausgerichtet wird. Eine bloße Nachbesserung des vom Gericht bemängelten Klimaschutzgesetzes von 2019 wird nicht ausreichen. Das Kabinett, von Wirtschaftsminister Peter Altmaier bis Finanzminister Olaf Scholz, muss in der Konsequenz das Klimaschutzgesetz noch in dieser Legislaturperiode anfassen und wirksamer machen - mit einem Klimaziel von minus 70 Prozent bis 2030. Jetzt muss gehandelt werden! Nur so kann die Bundesregierung dem Urteil aus Karlsruhe gerecht werden."

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Verschiedenes 

NABU: Akzeptanz von Wölfen in Deutschland nach wie vor hoch

Forsa-Umfrage zum Tag des Wolfes am 30. April

Berlin, 28.4.21 – Die Akzeptanz von Wölfen in Deutschland ist nach wie vor hoch. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage, die der NABU anlässlich des Tag des Wolfes in Auftrag gegeben hat. 2.360 Personen wurden befragt, um zu ermitteln, ob sich mit der Zunahme des Wolfsbestandes und Ausbreitung in weitere Bundesländer die Einstellung gegenüber Wölfen verändert hat. „Obwohl weite Teile aus Politik, Medien und der Jagd- und Bauernlobby das Thema Wölfe zunehmend unsachlich behandeln, hat sich die Stimmung in der befragten Bevölkerung im Vergleich zu den Umfragen 2015 und 2018 nicht signifikant verändert“, sagt NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz Ralf Schulte. „Menschen in Deutschland stehen der Anwesenheit von Wölfen nach wie vor positiv gegenüber. Wir müssen wieder lernen mit Wölfen zu leben, dazu gehören neben Information und Aufklärung vor allem auch Unterstützung für Nutztierhalter beim Herdenschutz.“

Zu den Ergebnissen:
Insgesamt 77 Prozent der Befragten finden es erfreulich, dass Wölfe wieder hier leben, und sind der Ansicht, dass sie genauso wie auch Füchse, Rehe oder Biber in unsere Landschaft gehören. Dass sie die Lebensweise von Wölfen spannend finden, sagen 75 Prozent der Befragten. Zwei Drittel (65 Prozent) der Bundesbürger teilen die Einschätzung, dass die von Wölfen ausgehenden Risiken in den Medien übertrieben dargestellt werden.

Die Menschen wurden zudem erstmals gefragt, ob es Wölfe in ihrer Region gibt. 28 Prozent der Befragten bejahten das. Bei 52 Prozent ist dies nicht der Fall, 20 Prozent konnten darüber keine Angaben machen. Die Umfrage zeigt, dass in Regionen mit Wölfen die Ablehnung der Tiere nur marginal höher ist als im Durchschnitt. Fast drei Viertel der Befragten begrüßen auch hier die Rückkehr von Wölfen, und meinen, dass sie wie andere Wildtiere in unsere Landschaft gehören (73 Prozent). Das ist auch bei Befragten der Fall, die im ländlichen Raum (Ortsgröße geringer als 20.000 Einwohner) leben. „Menschen in Wolfsgebieten sind zwar eher von der Rückkehr der Tiere betroffen – ein steiles Meinungsgefälle zwischen Stadt und Land oder Wolfsgebiet und Nicht-Wolfsgebiet ist jedoch nicht erkennbar“, so NABU-Wolfsexpertin Marie Neuwald.

76 Prozent der Befragten gaben an, dass Wölfe selbst dann in Deutschland leben sollen, wenn es zu Problemen kommt. Der NABU wertet das als klares Votum für die grundsätzliche Daseinsberechtigung von Wölfen. 65 Prozent stimmen der Aussage zu, dass einzelne Wölfe, die Probleme verursachen, notfalls getötet werden müssen. Der NABU sieht darin eine Aufforderung an die Länder, ein effizientes Wolfsmanagement mit praktikablen Einzelfallentscheidungen auf die Beine zu stellen. In Bezug auf Nutztierrisse sind 38 Prozent der Befragten der Meinung, dass, wenn diese trotz Herdenschutz passieren, der verursachende Wolf kontrolliert getötet werden sollte. 49 Prozent lehnen diese Vorgehensweise ab.

Der NABU sieht sich durch die Umfrageergebnisse in seiner Wolfsarbeit bestätigt: „Wölfe gehören als heimische Tiere in unsere Landschaft. Wichtig sind sachliche Informationen, auch seitens der Medien. Von der Politik erwarten wir, dass sie anstatt sich um Obergrenzen und Bejagung zu streiten, sich der Unterstützung der Weidetierhaltung und des Herdenschutzes widmet“, so Neuwald.

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