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Buch- und CD-Tipps 

Buch Photovoltaik: Energiekosten sparen und die Umwelt schonen

Buch Photovoltaik: Energiekosten sparen und die Umwelt schonen

Photovoltaikanlagen werden immer effizienter und decken bereits etwa ein Drittel des Strombedarfs eines Haushalts – mit einem zusätzlichen Speicher sogar über die Hälfte. Auch finanziell lohnt sich Photovoltaik wieder. Das neue Buch „Photovoltaik & Batteriespeicher“ der Stiftung Warentest vermittelt alle notwendigen Kenntnisse über die heutige Technik, die aktuelle Förderung und die Wirtschaftlichkeit einer Anlage.

Der Ratgeber „Photovoltaik & Batteriespeicher“ erläutert, wie Photovoltaik zur Energieversorgung heute funktioniert und was bei der Installation bei Hausneubau oder einer Nachrüstung zu beachten ist. „Zuerst sollte eine Abwägung zwischen der vor Ort nutzbaren Solarstrahlung und dem Flächenbedarf der Anlage vorgenommen werden“, sagt der Autor des Ratgebers, Wolfgang Schröder. Unterschiedliche Modellrechnungen informieren über Kosten und Erträge.

Schritt für Schritt unterstützt das Buch dann beim Einholen vergleichbarer Angebote, informiert über die Möglichkeiten der Förderung durch das aktuelle Erneuerbare-Energien-Gesetz und begleitet bei der fachkundigen Abnahme und Inbetriebnahme. Im letzten Kapitel werden alle Fragen beantwortet, die dann im laufenden Betrieb auftauchen können: von der Überprüfung der Stromerträge über die Wartung bis zur Abrechnung mit dem Finanzamt.

Der Autor Wolfgang Schröder ist seit 2002 in der Photovoltaikbranche tätig und arbeitet zusätzlich als Tüv-zertifizierter und BDSF-geprüfter freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen.

Der Ratgeber „Photovoltaik & Batteriespeicher“ hat 208 Seiten und ist ab dem 21. September 2021 für 39,90 Euro im Handel erhältlich. Über test.de/photovoltaik-batteriespeicher kann es online bestellt werden.

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Verschiedenes 

Drei Millionen Mülltonnen weniger möglich

vzbv-Studie: Strengere Regeln für Mogelpackungen könnten Verpackungen um bis zu 27 Prozent schrumpfen lassen

Bei Mogelpackungen - also überdimensionierten Verpackungen - bestehen Einsparpotenziale zwischen 3 Prozent und 27 Prozent. Das entspricht jährlich drei Millionen Mülltonnen à 240 Liter, wie eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung und der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergeben hat. Die Studie hat unterschiedliche Bereiche im Verpackungsmarkt unter die Lupe genommen, über die sich Verbraucher:innen regelmäßig bei den Verbraucherzentralen und der Stiftung Warentest beschweren. Dazu gehören etwa Teebeutel, Waschmittelpackungen oder Beutel für Süßigkeiten.

„Seit Jahren kritisieren der vzbv und die Verbraucherzentralen Mogelpackungen, Verpackungen, die Verbraucher:innen mehr Inhalt vortäuschen als tatsächlich vorhanden ist. Trotzdem nimmt der Verpackungsmüll von Jahr zu Jahr zu. Überflüssige Zusatzverpackungen, etwa Pappschachteln bei Zahnpastatuben, befeuern diese Entwicklung, obwohl Maßnahmen gegen den Anstieg auf dem Tisch liegen. Die nächste Bundesregierung muss überflüssige Zusatz- und Mogelpackungen abschaffen, um den Verpackungsmüll zu reduzieren und in der Konsequenz CO2-Emmissionen einzusparen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel der Verbraucher:innen“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.





Veranstaltungen 

"Globalstreik": Erhebliche Verkehrsbehinderungen am 24.9. in Karlsruhe

Demonstration "Fridays for Future" startet am Mendelssohnplatz

Wie bereits berichtet, findet am Freitag, 24. September, ein sogenannter "Globalstreik" der "Fridays for Future"-Bewegung in Karlsruhe statt. Zu dieser Veranstaltung mit Schwerpunkt im Bereich des Mendelssohnplatzes werden rund 5.000 Teilnehmende erwartet.

Bereits ab 9.30 Uhr muss die stadtauswärtsführende Fahrbahn der Ludwig-Erhard-Allee zwischen der Rüppurrer Straße und der Kapellenstraße für den Verkehr gesperrt. Ab 14 Uhr erfolgen weitere Sperrungen im näheren Umfeld. Die Kapellenstraße wird ab der Markgrafenstraße und die Ludwig-Erhard-Allee in Fahrtrichtung Innenstadt ab dem Oststadtkreisel gesperrt.

Mit Beginn der Demonstration, die zwischenzeitlich auf 16 Uhr vorverlegt wurde, sind weitere Sperrungen erforderlich. Der Demonstrationszug verläuft über Kriegsstraße - Ettlinger Tor - Rondellplatz – Marktplatz - Zirkel - Waldhornstraße – Berliner Platz - östliche Kaiserstraße – Durlacher Tor - Kapellenstraße zurück zum Mendelssohnplatz. Der innerhalb dieser Route liegende Bereich ist daher nur eingeschränkt erreichbar, es kommt zu zahlreichen weiteren temporären Straßensperrungen. Betroffen davon sind unter anderem auch die Parkhäuser Marktplatz und Kronenplatz.
Die Stadtverwaltung empfiehlt Ortskundigen daher erneut, den Bereich Mendelssohnplatz und die von der Demonstration betroffenen Straßen weiträumig zu umfahren.

Außerdem ist mit Behinderungen des Stadtbahn- und Straßenbahnverkehrs insbesondere im Abschnitt zwischen dem Rüppurrer Tor und dem Kronenplatz zu rechnen.

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Verschiedenes 

NABU: Weniger Wespen, mehr Holzbienen

NABU: Weniger Wespen, mehr Holzbienen
Holzbiene (c) Leo/fokus-natur.de

Nasses Wetter wirkt sich auf Sichtungen beim Insektensommer 2021 aus / Ackerhummel wieder auf Platz 1

Berlin, 17.9.21 – Sie ist die ungekrönte Königin des Insektensommers: Die Ackerhummel wurde in diesem Jahr am häufigsten gemeldet – wie auch in den vergangenen Jahren. Bei der Mitmachaktion des NABU haben sich in beiden Zählzeiträumen insgesamt über 13.000 Menschen beteiligt und eine Stunde lang Insekten beobachtet und sie dem NABU gemeldet.

„Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen Zeit für die Natur genommen haben. Interesse und das Engagement für unsere heimischen Insekten sind auch dringend nötig, wie das weiter fortschreitende Insektenschwinden zeigt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wer jetzt seinen Garten oder Balkon insektenfreundlich gestaltet, kann dieser wichtigen und faszinierenden Tiergruppe auch ganz praktisch helfen.“

Die Gärten zeigten sich bei Betrachtung der verschiedenen Meldeorte auch mit am artenreichsten: Mehr als zehn verschiedene Insektenarten wurden dort im Schnitt gefunden – nur am Teich gab es mit elf Arten pro Meldung mehr. Auf Balkonen wurden durchschnittlich sechs unterschiedliche Arten gesichtet.

Was bei den Meldungen besonders auffällt: Im Gegensatz zu den sehr warmen und trockenen Vorjahren wurden 2021 deutlich weniger Wespen gesichtet. 2020 waren es im Schnitt 11,5 Wespen pro Meldung, 2021 nur 4,5. „Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass es sehr nass im Frühjahr und im Hochsommer war“, sagt Daniela Franzisi, NABU-Projektleiterin des Insektensommers, „Daher gab es weniger Wespenstaaten und möglicherweise auch weniger Individuen pro Staat. Zusätzlich war die Woche des Zählzeitraums im August selbst relativ kalt, weshalb speziell in dieser Woche weniger Wespen gemeldet wurden.“ Derzeit seien aber etwas mehr Wespen unterwegs. Franzisi: „Wespen-Staaten erreichen Ende August, Anfang September ihren Höhepunkt. Dann sehen wir mehr Tiere, die uns auch mal beim Eis essen oder Grillen stören.“

Weiter aufwärts ging es für die Holzbiene. Die Sichtungen hatten bisher in jedem Jahr zugenommen, nun hat sie es erstmals in die Top Ten – auf Platz 8 – geschafft.

Bei der Entdeckungsfrage zeigt sich, dass der Asiatische Marienkäfer mit 51 Prozent und Siebenpunkt-Marienkäfer mit 49 Prozent etwa gleich häufig gefunden wurden. Franzisi: „Das spricht für eine friedliche Koexistenz dieser beiden Arten. Der Asiatische Marienkäfer, der vor etwa 40 Jahren nach Deutschland zur Blattlausbekämpfung eingeschleppt wurde, scheint also den heimischen Siebenpunkt bisher nicht zu verdrängen. Wir werden das aber weiter beobachten.“ Eine deutliche Tendenz zeigt sich wie in jedem Jahr auch diesmal: Im Frühsommer wurden mehr Asiatische, im Spätsommer mehr Siebenpunkt-Marienkäfer gemeldet.

In der Rangliste der zehn am häufigsten gemeldeten Arten für den Insektensommer 2021 folgen nach der erstplatzierten Ackerhummel: Siebenpunkt-Marienkäfer, Asiatischer Marienkäfer, Steinhummel, Wildbiene, Hainschwebfliege, Westliche Honigbiene, Holzbiene, Fliege und Ameise.

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Veranstaltungen 

Großer Klimastreik zur Bundestagswahl

Großer Klimastreik zur Bundestagswahl

Breites Bündnis unterstützt den achten weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 24. September

Berlin – Für den 24. September ruft die Fridays-for-Future-Bewegung zum nächsten großen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll der Protest Klimagerechtigkeit zum wahlentscheidenden Thema machen. Mit dem Aufruf „Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima!“ unterstützt ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen den achten Klimastreik. Es fordert dazu auf, sich den deutschlandweit mehr als 300 Demonstrationen und Aktionen anzuschließen.
„Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen. Nur so können wir das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten“, heißt es aus dem Koordinierungskreis. „Bisher hat die Große Koalition auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Doch mit der Bundestagswahl können wir das ändern: Wenn wir erneut die Straßen füllen, machen wir gemeinsam Klima zum zentralen Thema der Wahl – und stimmen am 26. September für konsequenten Klimaschutz.“

Gemeinsam mit Fridays for Future fordert das Bündnis, bis spätestens 2030 aus der Kohle auszusteigen. Gleichzeitig setzt es sich dafür ein, den Anteil der erneuerbaren Energie auf 80 Prozent zu erhöhen. Alle neuen Autobahnprojekte müssten gestoppt und ein verbindliches Datum – am besten 2030 – für das Ende der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren festgelegt werden. Zudem fordert das Bündnis eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft sowie eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft. Das Bündnis setzt sich außerdem für weltweite Klimagerechtigkeit ein und fordert eine Verdoppelung der Klimafinanzierung für die Länder des Globalen Südens.

„Bei diesem Klimastreik geht es um alles. Deswegen brauchen wir am 24. September Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft, die mit uns auf die Straßen gehen. Das schaffen wir nur in einem starken Bündnis“, so Louis Motaal, Fridays-for-Future-Aktivist.

Zum Koordinierungskreis des Bündnisses gehören die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Attac Deutschland, Avaaz, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BUNDjugend, Campact, Greenpeace, die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, die NAJU (Naturschutzjugend im NABU), die NaturFreunde Deutschlands, die Naturfreundejugend Deutschlands, Together for Future, der WWF und die WWF-Jugend. Der Aufruf wird insgesamt von über 190 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen.

Alle Aktionen und Demonstrationen des Klimastreiks werden Corona-konform mit Abstand, Hygieneregeln, FFP2- oder medizinischen Masken organisiert.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Park(ing) Day für Freiräume in der Stadt

Karlsruhe: Park(ing) Day für Freiräume in der Stadt
Banner Park(ing) Day 2021

Stadtverwaltung beteiligt sich am Aktionstag am 17. September

Parkende Autos im öffentlichen Raum gehören zum alltäglichen Bild. Wie stark die Beanspruchung durch Parkplätze tatsächlich ist und welche Alternativen denkbar sind, möchte auch in diesem Jahr die Initiative "Park(ing) Day" verdeutlichen. Am Freitag, 17. September, treten 34 Organisationen auf 100 abgesperrten Parkplätzen quer durch das ganze Stadtgebiet dafür ein, dass mehr Platz für Begegnung, Erholung und Freizeitnutzung zur Verfügung gestellt werden sollte.

Vision Lidellplatz und "Meine Grüne Stadt Karlsruhe"
Die Stadtverwaltung Karlsruhe ist auch in diesem Jahr mit zwei Ständen am Lidellplatz vertreten. Das Stadtplanungsamt hat eine Fotomontage vorbereitet, die den Lidellplatz mit mehr Raum für Fuß- und Radverkehr und zusätzlicher Aufenthaltsfläche zeigt. Ab 12 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Vision mit grünen und roten Klebepunkten beurteilen. Das Korridorthema "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" wird an einem gemeinsamen Stand des Gartenbauamts und des Umwelt- und Arbeitsschutzes vorgestellt. Vor Ort können sich Passantinnen und Passanten von 13 bis 17 Uhr über die Inhalte und Angebote der "Grünen Stadt" mit ihren Handlungsfeldern Natur, Klima und Gesundheit informieren. Zu den drei Themen gibt es am Stand vielseitige Aktionen: Ein Baumquiz zum Anfassen informiert über die Straßenbäume in Karlsruhe und das Angebot der Baumpatenschaften wird vorgestellt.

Klimaschutz und Solaroffensive
Neben aktuellen Aktionen zum Klimaschutz und zur Solaroffensive in Karlsruhe wird auch der Klimawandel Thema sein - mit Tipps zur Anpassung und zum gesundheitsförderlichen Verhalten bei Hitze. Für Kinder steht eine Spielekiste bereit, die zum Toben und Ausprobieren einlädt und verdeutlicht, wie freigewordener Verkehrsraum alternativ und aktiv genutzt werden kann. Als besonderes Highlight können alle Tanzwilligen bei zwei kurzen Street-Dance-Workshops mitmachen, die von einem Tanzprofi jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr angeboten werden.

Zum Park(ing) Day
Der international begangene Park(ing) Day hat sich als wichtiger Aktionstag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche etabliert. Vom Wunsch angetrieben, den unbebauten öffentlichen Raum anders zu denken und zu nutzen, entstand 2005 die Idee, weltweit am dritten Freitag im September die urbane Flächennutzung weiterzuentwickeln. Mit Kunst, Aktivismus, kultureller Vielfalt, urbanen Gestaltungsideen und gesellschaftlichem Austausch wächst der Park(ing) Day immer weiter. In diesem Jahr locken mit 34 Stationen so viele Angebote wie noch nie zuvor.

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Verschiedenes 

Freiburg erhält heute das Label „StadtGrün naturnah“ in Gold

Auszeichnung für vorbildliches Engagement für öffentliche Grünflächen
Impuls für mehr Biodiversität in der Stadt
Mehrwert für Flora, Fauna und Menschen in der Stadt

Freiburg erhält das Label „StadtGrün naturnah“ in Gold. Damit erreicht die Stadt gleich bei der ersten Bewerbung die höchstmögliche Zertifizierung. Das Label „StadtGrün naturnah“ unterstützt Kommunen, attraktive Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen. Das Label zeichnet vorbildliches Engagement in Sachen naturnahe Grünflächengestaltung aus und macht dies bundesweit sichtbar. Städtisches Grün kann einen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen in den Städten leisten und dient gleichzeitig als Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, wie Wildbienen und andere gefährdete Insekten.

Im November 2019 wurde Freiburg für das Labeling-Verfahren zugelassen, dafür wurde eine neue Grünflächenstrategie ins Leben gerufen, der der Gemeinderat im März 2020 zugestimmt hat. Am heutigen Mittwoch bekommen Vertreterinnen der Stadt Freiburg die goldene Auszeichnung in Düsseldorf überreicht.

„Freiburg tut viel, um naturnahes städtisches Grün möglich zu machen. Das schafft einen echten Mehrwert für Flora, Fauna und die Menschen der Stadt. Und eine grüne Stadt bietet Lebensräume, Platz für Freizeit und ist anpassungsfähiger an den Klimawandel. Das Label in Gold ist eine tolle Auszeichnung und Anerkennung. Aber wir wollen uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen und beständig daran arbeiten, Biodiversität im öffentlichen Grün zu erhalten und zu fördern“, so Bürgermeister Martin Haag.

Große und kleine Beispiele dafür, was Freiburg für naturnahes Stadtgrün tut, gibt es viele. Es werden Stadtbäume gepflanzt und gepflegt, junge Eltern bekommen Geburtsbäume geschenkt, Nisthilfen für Vögel aufgehängt, es werden artenreiche Wiesen statt Rasen angelegt. Flächen werden entsiegelt, Naturdenkmale ausgewiesen oder Bäche renaturiert. Der Maschinenpark zur Grünflächenpflege wurde umgestellt, es werden keine Pestizide im öffentlichen Raum verwendet, so werden Insekten, Amphibien und Vögel geschützt. Besonders wichtig ist auch die Förderung des gesellschaftlichen Engagements auf öffentlichen Flächen. Die Freiburgerinnen und Freiburger werden gefördert und befähigt, selbst an einer grünen Stadt mitzuwirken: Etwa in Kleingärten, auf Flächen fürs „Urban Gardening“, mit Baum- oder Bachpatenschaften. Mit all diesen koordinierten Maßnahmen sammelt Freiburg viele Punkte bei der Zertifizierung. Das Label wird für drei Jahre vergeben.

Das Verfahren der Zertifizierung wird federführend vom Garten- und Tiefbauamt betreut, es sind aber noch weitere Ämter der Stadtverwaltung beteiligt. Neben Freiburg bekommen dieses Jahr noch weitere Städte das goldene Label verliehen, nämlich Arnsberg, Düsseldorf, Eckernförde, Göttingen, Kronberg und Ravensburg. Neun weitere Kommunen bekommen die Auszeichnung im Rang Silber und Bronze. Insgesamt haben in Deutschland bislang 49 Gemeinden das Label erhalten.

Vergeben wird das Label vom Projektbüro „Stadtgrün Naturnah“, das sich aus einem Expertengremium des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ und der Deutschen Umwelthilfe zusammensetzt. Mit dem Label wird die Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements und ein vorbildliches Engagement im Bereich Naturschutz und naturnahe Flächenentwicklung in der Stadt ausgezeichnet. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.





Veranstaltungen 

"Globalstreik" sorgt für Verkehrsbehinderungen

Karlsruher Innenstadt ist am 24. September nur eingeschränkt erreichbar

Mit erheblichen Behinderungen müssen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer am Freitag, 24. September, in der östlichen Karlsruher Innenstadt rechnen. An diesem Tag findet der "Globalstreik" der "Fridays for Future"-Bewegung statt. Zu der Versammlung werden circa 5.000 Teilnehmende erwartet. Besonders betroffen ist der Bereich rund um den Mendelssohnplatz und die Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee/Kapellenstraße, wo sich der zentrale Veranstaltungsbereich mit Bühne befindet.

Der Beginn der Aktion ist mit einer Auftaktkundgebung um 15 Uhr vorgesehen. Im Anschluss an die Kundgebung bewegt sich gegen 17 Uhr ein Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Marktplatz und zurück zum Mendelssohnplatz. Das Ende der Veranstaltung ist nach einer Abschlusskundgebung voraussichtlich gegen 19.30 Uhr geplant.

Zahlreiche Straßensperrungen erforderlich
Während des "Globalstreiks" kommt es zu folgenden Straßensperrungen: Bereits ab 10 Uhr wird die stadtauswärts führende Fahrbahn der Ludwig-Erhard-Allee ab dem Mendelssohnplatz gesperrt, da vor dem Scheck-in-Center die Bühne aufgebaut wird. Stadteinwärts ist die Ludwig-Erhard-Allee ab dem Oststadtkreisel voraussichtlich ab 14 Uhr gesperrt. Mit der Freigabe der Ludwig-Erhard-Allee wird nach Abbau der Bühne gegen 21 Uhr gerechnet.

Die gegen 17 beginnende Demonstration führt über die Route Kriegsstraße - Ettlinger Tor - Rondellplatz – Marktplatz - Zirkel - Waldhornstraße – Berliner Platz - östliche Kaiserstraße – Durlacher Tor - Kapellenstraße zurück zum Mendelssohnplatz. Hierfür sind im Innenstadtbereich zahlreiche temporäre Straßensperrungen erforderlich. Die jeweilige Dauer dieser Sperrungen kann nicht verbindlich vorhergesagt werden, da diese von verschiedenen Faktoren, insbesondere auch der Zahl der Teilnehmenden abhängig ist. Für den gesamten Zeitraum der Versammlung einschließlich der Demonstration wird es im Innenstadtbereich zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Das Ordnungs- und Bürgeramt empfiehlt Ortskundigen daher, den Bereich Mendelssohnplatz und die von der Demonstration betroffenen Straßen weiträumig zu umfahren.

Durch die Demonstration beeinträchtigt sind auch die Stadtbahn- und Straßenbahnlinien im Bereich Rüppurrer Tor. In der Kaiserstraße sollen die Bahnen dagegen durchgehend fahren, es muss aber mit kurzzeitigen Verzögerungen gerechnet werden.

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