Grüne Quellen
Mittwoch, 27. Juli 2016 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

NABU fordert besseren Schutz der Ostseeschweinswale

Miller: Meeresschutzgebiete existieren nur auf dem Papier
________________________________________________________________

Berlin/Neumünster/Schwerin – Überfischt, zu laut, zu schmutzig – die letzten Schweinswale in der Ostsee haben es zunehmend schwer. „Nicht einmal in den für sie ausgewiesenen Schutzgebieten ist Deutschlands einziger heimischer Wal sicher. Auch hier wird gefischt, fahren Schiffe, findet Rohstoffabbau statt. Momentan existieren unsere Meeresschutzgebiete nur auf dem Papier. Und unsere Politik tut gerade alles dafür, dass es auch dabei bleibt“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller mit Blick auf den Internationalen Tag des Ostseeschweinswals (15. Mai).

Knapp 450 Schweinswale gibt es heute noch in der zentralen Ostsee, dem Seegebiet östlich der Halbinsel Darß. Ihre Population ist vom Aussterben bedroht. Insbesondere die zu hohen Beifänge in Stellnetzen, Lebensraumverluste und Unterwasserlärm verhindern eine Erholung. Etwas besser sieht es in der westlichen Ostsee aus. Aber auch dort sind sie bedroht. Bereits 2004 wurden zum Schutz der Schweinswale mehrere Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) ausgewiesen. Erst jetzt, elf Jahre später, sollen in der Ostsee der Fehmarnbelt, die Kadetrinne und die Pommersche Bucht zu Naturschutzgebieten nach Bundesnaturschutzgesetz werden. Im Februar veröffentlichte die Bundesregierung die inzwischen von der Europäischen Kommission angemahnten Schutzgebietsverordnungen. „So lange haben wir auf einen wirklichen Schutz von Schweinswalen und Seehunden, von artenreichen Riffen und Sandbänken gehofft. Doch die jetzigen Entwürfe zementieren die Übernutzung der Meere“, meint NABU-Meeresexperte Kim Detloff. „Wieder einmal gefährden wirtschaftliche Interessen die Artenvielfalt in Nord- und Ostsee“.

Der Bund, aber auch die Küstenländer ignorieren nach Ansicht des NABU die nach EU-Recht geltenden Schutz- und Erhaltungsverpflichtungen und nehmen das Aussterben der Ostseeschweinswale bewusst in Kauf. „Während die Bundesregierung den Meeresschutz auf die internationale Agenda des G7 Gipfels hob und die EU-Umweltrichtlinien beim sogenannten ‚Fitnesscheck’ der Europäischen Kommission verteidigte, so versagt sie, wenn es um konkrete Maßnahmen vor der eigenen Haustür geht. Hier setzen sich immer wieder die Interessen der Wirtschafts-, Fischerei- und Verkehrsressorts gegen die Position des Bundesumweltministeriums durch“, so Detloff. Offensichtlicher Verlierer ist der Ostseeschweinswal. So gibt es ein Schallschutzkonzept beim Bau von Windanlagen für die Nordsee, nicht jedoch für die Ostsee. Es werden Fischereimaßnahmen für die Nordsee entwickelt, aber nicht für die Ostsee. „Das naturschutzfachliche Agieren von Bund und Ländern ist gleichermaßen unzureichend wie gefährlich. Hier wird Klientel- und Wirtschaftspolitik auf Kosten des Meeresschutzes gemacht. Das muss ein Ende haben. Sonst dauert es nicht mehr lange, und wir verlieren auch noch die letzten unserer Ostseeschweinswale“, mahnt der NABU.

gemeinsame Stellungnahmen der Umweltverbände zu den Schutzgebieten in Nord- und Ostsee:
www.nabu.de/news/2016/02/20328.html

Retten Sie mit uns die EU-Naturschutzrichtlinien: www.nabu.de/naturschaetze

Hintergrund:
Jedes Jahr im Mai ruft das von Deutschland unterzeichnete Kleinwalschutzabkommen ASCOBANS zum Tag des Ostseeschweinswals auf, um auf seine Bedrohung aufmerksam zu machen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Bestand der Schweinswalpopulationen insbesondere östlich des Darß dramatisch zurückgegangen.

Mehr




WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016

ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016
Die Mai-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28. April im Handel

Aus dem Inhalt

Test: versteckter Zucker
Zucker ist überall, selbst in herzhaften Lebensmitteln, wo man ihn nicht vermutet: in Fertigpizza, im Brotaufstrich, in Rotkohl und Kartoffelsalat. Eine Currywurst im Test enthielt beispielsweise so viel davon, dass die von der WHO empfohlene Tagesgrenze schon erreicht ist. Und in einem Cappuccino-Pulver „ohne Zuckerzusatz“ sind über 40 Prozent zuckrige Zutaten drin. Um das zu verschleiern, haben Hersteller immer raffiniertere Tricks parat.

Test: Kinderhochstühle
Den optimalen Kinderhochstuhl gibt es noch nicht, aber immerhin drei „gute“ Modelle. Anders als in einem früheren Test kippelt nun kein Stuhl mehr. Allerdings gibt es teilweise andere Sicherheitsbedenken. So besteht etwa bei einem Modell Durchrutschgefahr, ein anderes hat zu scharfe Kanten. Außerdem kommen immer noch zu viele Produkte beim Wachstum der Kinder nicht hinterher oder machen den Eltern das Leben unnötig schwer, weil ihre Montage wenig intuitiv ist.

Test: Pflegeöle für Babys
Parfümzusätze und schädliche Produktionsrückstände sind auf der zarten Babyhaut unerwünscht. Zum Glück gibt es einige empfehlenswerte Öle, die nur wenig belastet sind. Fünf Produkte im Test sind „sehr gut“. ÖKO-TEST kritisiert aber, dass einige Marken etwa aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK und Phthalate enthalten. Leider sind auch fast zwei Drittel der Babyöle parfümiert, zum Glück sind wenigstens keine Duftstoffe mit eindeutigem Allergierisiko enthalten.

Test: Haarwuchsshampoos
Jede Menge Shampoos suggerieren Abhilfe bei drohender Glatze. Doch die Studienlage zeigt: Kein einziges wirkt. Die Hersteller konnten ÖKO-TEST zudem kaum Produktstudien vorlegen. Und die wenigen, die dem Verbrauchermagazin vorliegen, reichten nicht aus, um selbst schwammig formulierte Versprechen zur Anwendung bei Haarausfall zu rechtfertigen. Von 20 getesteten Produkten taugen allenfalls einige zur teuren Haarwäsche.

Test: alternative Haarfarben
Allergisierend, krebserregend, erbgutschädigend: Chemische Haarfarben stehen in der Kritik. Kunden suchen deshalb nach Alternativen – doch manche davon haben gravierende Deklarationsmängel oder enthalten sogar verbotene Stoffe. Unter dem grünen Deckmäntelchen sind Schadstoffe wie aromatische Amine, halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate zu finden. Manche hätten so gar nicht verkauft werden dürfen. Bei einem Produkt, das den Eindruck vermittelt, es färbe mit natürlichem Henna, konnte das Labor nicht einmal Spuren pflanzlicher Färbemittel nachweisen.

Test: Katzenfutter
Die Produktnamen klingen nach guten Restaurants für Zweibeiner. Auch die Preise vieler Marken unterstreichen den Flair von Luxus. Aber was steckt in den Schlemmer-Menüs für Katzen? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat diese ernährungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Das Ergebnis: Hauptproblem sind überhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme etwa von Vitamin A kann aber zu Schäden wie einer Versteifung der Wirbelsäule führen.

Test: Vitamin- und Eisenpräparate für Schwangere
Bis zu zwölf Vitamine und neun Mineralstoffe in einer einzigen Pille: Präparate für Schwangere bauen auf das Prinzip „viel hilft viel“. Doch die meisten Zutaten sind überflüssig, manche gar bedenklich. Kein einziges Produkt im Test ist uneingeschränkt zu empfehlen.

Test: Fugenreiniger
Ein Fugenreiniger kann nur dann optimal sein, wenn nach dem Gebrauch keine Schmutzrückstände mehr in der Fuge zu sehen sind. Das hat kein Produkt im Test geschafft. Zwei Produkte haben den Praxistest immerhin mit einem „guten“ Ergebnis bestanden. Allerdings sind oft Schadstoffe ein Thema: Ein Reiniger im Test enthält beispielsweise als Duft eine künstliche Moschus-Verbindung, welche sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und sogar zu Leberschäden führen kann. Ein anderer fiel negativ auf, weil er Formaldehyd/-abspalter in einem nicht akzeptablen Gehalt enthält. Dieser Schadstoff kann Allergien auslösen.

Test: Reiseversicherungen
Krankenschutz bei Auslandsreisen ist unverzichtbar. Bei teuren Reisen sollten die Stornokosten abgesichert werden. ÖKO-TEST hat die Angebote auf den Prüfstand gestellt und eine Vielzahl von „sehr guten“ Policen gefunden. Der Aufwand für einen sinnvollen Schutz ist außerdem nicht teuer. Allerdings müssen Senioren deutlich mehr zahlen. Auch Langzeitreisende müssen aufpassen.


Und außerdem:

Ein Jahr OKOer – ein Jahr ÖKO-TEST in China
In nur einem Jahr ist www.okoer.com, die chinesische Schwester von ÖKO-TEST, zum wichtigsten Verbraucherportal in China geworden.

Barrierefrei umbauen: Aus dem Weg!
Ein Leben ohne Stolperfallen ist nicht nur für ältere oder behinderte Menschen ein Segen. Schon in jungen Jahren profitiert man davon. Hauseigentümer und Mieter sollten deshalb jede Chance zum Umrüsten nutzen – am besten mit exaktem Fahrplan.

Mehr




Veranstaltungen 

Karlsruhe: Prachtfruchttaube - Bruterfolg im zweiten Anlauf

Karlsruhe: Prachtfruchttaube - Bruterfolg im zweiten Anlauf
Prachtfruchttaube und ihr Nachwuchs im Exotenhaus

Eltern kümmern sich gemeinsam um ihr Junges

Im zweiten Anlauf hat es bei den Prachtfruchttauben geklappt: Seit rund einer Woche hat das Pärchen Nachwuchs. Unter einem Busch beim Wasserfall hatten sowohl das Männchen, als auch das Weibchen sich um das Ei gekümmert, das von ihr direkt auf den Boden gelegt worden war. Bereits im März hatten beide mit einem anderen Ei das Brutgeschäft direkt am Besuchergang begonnen. Hier hatte sich jedoch kein Erfolg eingestellt. Am neuen Plätzchen nun schlüpfte vor einer Woche das Jungtier und entwickelt sich seitdem prächtig. Bald dürfte es flügge werden. Bis zum Alter von drei Wochen bleibt es jedoch bei den Eltern.

Bitte dazu die Meldung vom 22.3.16 "Prachtfruchttaube brütet unter den Augen der Zoo-Besucher" beachten, klicke auf "mehr"

Mehr




Verschiedenes 

NABU zieht gemischte Bilanz zum Tag des Wolfes

NABU zieht gemischte Bilanz zum Tag des Wolfes
Wolf MT6 mit Senderhalsband / Foto: NABU / Jürgen Borris

Bestandsentwicklung erfreulich, Management nicht ausreichend

Berlin – Zum Tag des Wolfes (30.4.) hat der NABU eine gemischte Bilanz zur Situation frei lebender Wölfe in Deutschland gezogen. Die Bestandsentwicklung mit aktuell 40 Wolfsfamilien bundesweit sei erfreulich, das Wolfs-Management noch nicht ausreichend. Hauptrisiko Nummer Eins für den Wolf ist nach wie vor der Straßenverkehr. Für eine dauerhafte erfolgreiche Rückkehr des Wildtieres nach Deutschland sei nach wie vor die gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend. Insgesamt ist die allgemeine Zustimmung zur Rückkehr der Wölfe hoch. Illegale Abschüsse bleiben ein Problem.

Wolfsreichstes Bundesland ist Sachsen mit zwölf, dicht gefolgt von Brandenburg mit elf Wolfsfamilien. In Niedersachsen leben aktuell neun, in Sachsen-Anhalt sechs und in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wolfsrudel. In den vergangenen fünfzehn Jahren konnten aber auch Wölfe in allen anderen Flächen-Bundesländern nachgewiesen werden – durch Fotofallen, DNA-Hinweise nach Nutztierrissen oder durch Totfunde. Der Straßenverkehr ist die häufigste nicht natürliche Todesursache bei Wölfen seit ihrer Rückkehr im Jahr 2000. Insgesamt starben 95 Tiere einen Verkehrstod. An der Spitze liegt hierbei Brandenburg mit 42 Tieren. Bei den illegalen Abschüssen belegt das Land Sachsen den traurigen ersten Platz – allerdings ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer illegal getöteter Wölfe bundesweit deutlich höher ist, als es die offiziellen Zahlen darstellen.

„Wir freuen uns über die positive Entwicklung bei der Zahl der Wolfsfamilien. Die große Herausforderung sehen wir bei der Nachbarschaft von Mensch und Wildtier. Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. In unserer Landschaft kommt der Wolf gut zurecht, weil er ein ausreichendes Nahrungsangebot findet“, sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Doch nach wie vor seien einige Bundesländer im Wolfsmanagement nicht ausreichend auf die Rückkehr der Wölfe eingestellt. „Wir haben immer noch zu viele Konflikte beim Herdenschutz. Nutztierhalter werden nicht ausreichend beim Schutz ihrer Herden unterstützt“, so Bathen weiter. Aus NABU-Sicht besteht großes Interesse mit den Schäfern gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

In dieser Woche wurde in Niedersachsen erstmals ein Wolf aufgrund einer Ministeriumsentscheidung erschossen. Das Tier hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert und nach Experteneinschätzung ein generell unberechenbares Verhalten gezeigt. Der NABU hatte gemeinsam mit anderen Umweltverbänden den Tod des Tieres bedauert, konnte die Entscheidung aber nachvollziehen, da das Tier durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für den Menschen dargestellt habe. Für den NABU sei der gesamte Prozess des Monitorings und der Vergrämung des Wolfes "MT6" unbefriedigend verlaufen, weil das konzentrierte Monitoring selbst zu spät begonnen habe und die Vergrämungsphase viel zu kurz und nicht unter Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel gelaufen sei. Auch sei nicht ausreichend untersucht worden, was zu dem auffälligen Verhalten des Tieres geführt habe. Ziel muss es sein, dass sich solch ein Verhalten nicht wiederholt.

Nach Experteneinschätzung ist die wahrscheinlichste Ursache für die auffällige Verhaltensveränderung des Wolfes die Fütterung durch Menschen. „Wir müssen den Umgang mit Wildtieren erst wieder lernen. Der tragische Tod des Wolfes aus dem Munsteraner Rudel macht deutlich, dass beispielsweise Fütterungen oder zurückgelassene Speisereste Wildtieren nicht helfen, sondern im Gegenteil, ihnen schaden“, so Bathen. Der NABU fordert eine unabhängige wissenschaftliche Kommission, die Kriterien für eine gute Praxis von Monitoring, Vergrämung und Entnahme erarbeitet und die Einhaltung dieser Kriterien auch überprüft. Diese Kommission muss auf Bundesebene angesiedelt werden, damit nicht jedes Bundesland Insellösungen entwickelt.

Jeweils am 30. April endet das offizielle Wolfsjahr, bei dem durch das Monitoring alle wissenschaftlichen Daten gesammelt werden, um Erkenntnisse über das Leben freilebender Wölfe in Deutschland zu erhalten. Daher hat der NABU 2013 den „Tag des Wolfes“ initiiert. Zum Tag des Wolfes bieten viele der 500 ehrenamtlichen NABU-Wolfsbotschafter bundesweit Informations-Veranstaltungen an. Online ist ein neues NABU-Wolfs-Quiz zu finden, mit dem Nutzer per Smartphone oder PC ihr Wissen über freilebende Wölfe mit zehn multimedialen Fragen überprüfen können: Von „Was frisst der Wolf“ bis zu „Was ist eigentlich die Ranzzeit?“ Zu finden unter www.NABU.de/wolfsquiz

Mehr




Verschiedenes 

Karlsruhe: Coco vergrößert im Zoo Karlsruhe die „Papageien-Zunft“

Karlsruhe: Coco vergrößert im Zoo Karlsruhe die „Papageien-Zunft“
Zoo Karlsruhe: Coco und Tierpfleger Thomas Bersch

Gelbbrust-Ara ist an Freiflug gewöhnt

Der erste „Fluggast“ auf der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten könnte ein Gelbbrust-Ara sein. Ende März kam Coco aus Privathaltung in den Zoo Karlsruhe – und da der Papagei bereits ans Freie gewöhnt war, konnte er direkt zu den Sumpfmeerschweinchen in die große Voliere beim Südamerikahaus einziehen. Viele Stammgäste erfreuen sich seitdem an dem „wie ein Wasserfall redenden“ bunten Kerlchen. Mit den Sonnensittichen, die im Südamerikahaus gerade Nachwuchs haben, hat Coco bereits „Papageien-Nachbarn“. Und im Exotenhaus leben mit verschiedenen Lori-Arten gleich mehrere Papageien-Arten im Zoo Karlsruhe, freut sich Papageienexperte Reinschmidt.

Das Besondere an Coco: Er kennt es bereits, als Freiflieger die Umgebung zu erkunden. „Nach seiner Eingewöhnung möchten wir den Freiflug fortsetzen“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt – und denkt gleich weiter: So könnte der Ara der erste Vogel sein, den der Zoo Karlsruhe auf der Seebühne seinen Besucherinnen und Besuchern in einer „Flugschau“ präsentiert. Denn die Open-Air-Bühne des Zoologischen Stadtgartens soll für die Erlebnis- und Wissensvermittlung künftig eine größere Rolle spielen. So sieht es das gerade vom Gemeinderat beschlossene Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten vor.

Mehr




Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE

ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL ist seit dem 14.04. erhältlich.

Mein Baby im 1. und 2. Lebensjahr

Mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Baby: Eltern wollen nur das Beste für ihr Baby. Daher wollen sie alles richtig machen. Vergessen Sie’s – das ist unmöglich! Denn immer wieder stellt sich heute etwas als falsch heraus, was gestern noch empfohlen wurde. Auch wenn es laufend neue Erkenntnisse gibt und Gewohntes über den Haufen geworfen wird, heißt das nicht, dass es egal ist, was Sie machen. Dass beispielsweise die Bauchlage eines der größten Risiken für den plötzlichen Kindstod ist und Babys daher auf dem Rücken schlafen müssen, ist sicher. In dem neuen ÖKO-TEST SPEZIAL – Mein Baby werden alle Fragen beantwortet, die für die ersten beiden Lebensjahre wichtig sind, mit der Gründlichkeit, die Sie zu Recht von ÖKO-TEST erwarten. Wir wollen Ihnen damit ein wenig Gelassenheit im Umgang mit Ihrem Kind vermitteln.

Aus dem Inhalt

• Therapien: Mithilfe von Physiotherapie lässt sich eine Reihe von Störungen in der kindlichen Entwicklung oder Bewegungsfähigkeit behandeln. Die Aussichten auf Erfolg sind gut – vorausgesetzt, die Eltern werden ins Therapiekonzept einbezogen.

• Medikamente: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Das gilt vor allem bei Arzneimitteln. Denn die werden vom kindlichen Organismus ganz anders verarbeitet. Umso wichtiger ist die Rücksprache mit einem Arzt.

• Beikost: Irgendwann reicht die Muttermilch oder die Ersatznahrung nicht mehr, um satt zu werden. Spätestens ab dem siebten Monat sollte der erste Brei gegeben werden. So werden die Kleinen langsam an das Familienessen herangeführt.

• Schadstoffe: Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder, keine Frage. Dazu gehört auch, Schadstoffe zu meiden, um die Gesundheit des Nachwuchses nicht zu gefährden. Doch nicht immer sind die bedenklichen Substanzen leicht zu erkennen. ÖKO-TEST sagt Ihnen, welche Stoffe in Tests immer wieder unangenehm auffallen und welche Alternativen es gibt.

• Kindliche Schlafstörungen: Babys müssen ihren Schlafrhythmus erst finden. Deshalb ist es ganz normal, dass sie manchmal schlecht einschlafen oder nachts unruhig sind. Wenn die Probleme aber über längere Zeit andauern, kann auch eine Schlafstörung schuld sein.

• Katastrophe ohne Ankündigung: Es gibt keine Alarmsignale, die den plötzlichen Säuglingstod ankündigen. Und immer noch sind die Ursachen für dieses große Leid nicht abschließend erforscht. Fachleute vermuten, dass mehrere Risikofaktoren zusammen der Auslöser sind. Immerhin weiß man inzwischen mehr über diese Gefahren.

• Fahrradkindersitze: Kindersitze fürs Fahrrad sind praktisch. Schnell hat man das Kind in den Sitz gepackt und ist schon auf dem Weg. Doch die Sitze haben ihre Tücken. An Fahrer und Rad stellen sie besondere Anforderungen.

• Windelsysteme: Fast alle Eltern wickeln heute mit Wegwerfwindeln. Wer zur Minderheit der Stoffwindelnutzer gehört, tut dies häufig, um Müll zu vermeiden. Doch manchmal vertragen Kinder Stoff auch einfach besser als Windeln aus Kunststoff.

• Finanzielle Unterstützung für Eltern: Kindern bereichern das Leben, kosten aber auch eine Menge Geld. Deshalb ist es für Eltern wichtig zu wissen, welche finanziellen Hilfen sie vom Staat bekommen können.

Mehr




Veranstaltungen 

Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?

Aktuelles Leitthema und Programm beim Samstags-Forum Regio Freiburg
22. Gemeinschafts-Reihe mit Vorträgen, Diskussionen, Führungen

Mit Vorträgen und Führungen zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Verbraucher¬schutz. Wie wollen wir leben?“ führen der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner im Mai und Juni 2016 die 22. Gemeinschaftsreihe des mehrfach preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg fort. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Teilnehmer der Reihe erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildvorhaben. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 im Hörsaal 1015. Zu Führungen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei.

Neue Erzeuger-Verbraucher-Zusammenarbeit für nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland anhand neuer Ökowald- und Permakultur-Vorhaben in Costa Rica erläutert Leo Pröstler, Gründer der PuroVerde Genossenschaft am 7. Mai. Mit Inge-Lore Andres und Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG, geht es am 21. Mai darum, durch Bürgeraktien die regionale Ökonomie zu stärken mit aktuellen Öko-Landwirtschaftsprojekten in der Region Freiburg sowie um ökologisch-soziale Buchführung dazu. Einen auch kritischen Blick auf Vorteile und Nebenwirkungen der Elektromobilität und Konsequenzen bietet Dieter Teufel, Leiter des Umwelt- und Prognose-Instituts Heidelberg am 28. Mai, an dem auch die Verkehrswende für Freiburg und Region Thema ist von Jörg Dengler, Vorsitzender des VCD-Regionalverbandes.

Über die Klimageschichte Mitteleuropas mit 1200 Jahren Wetter, Klima, Katastrophen berichtet am 18. Juni Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg, Autor eines aktuellen Buchs zum Thema. Ökosoziale Fragen und konkrete Vorschläge zum Bauen und Wohnen, der werdende Perspektivplan für Freiburg, Energie und Flüchtlinge sowie Fluchtursachen aus Nahost stehen am 25. Juni im Mittelpunkt der Vorträge von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und Mietshäusersyndikat.

Bei anschließenden Führungen wird am 21. Mai der Demeter-Obstbaubetrieb Siegel in Norsingen besucht, am 18. Juni das neue Wasserkraftwerk Neumagen-Etzenbach bei Staufen und am 25. Juni das Neubaugebiet Gutleutmatten in Freiburg.

„Ziel ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums. - Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011.





Verschiedenes 

Mit Haustieren verreisen: Was vor dem Urlaub geklärt werden muss

Wer sein Haustier mit in die Ferien nehmen will, muss sich gut vorbereiten. So sollte man im Falle einer Flugreise klären, ob das Tier im Handgepäck transportiert werden kann oder im Frachtraum mitfliegen muss. Dort werden jedes Jahr rund 5000 Tiere verletzt, sterben oder gehen verloren. Geklärt werden muss, welche Einreisebestimmungen im Urlaubsland gelten und ob in der Unterkunft am Ferienort Tiere überhaupt erlaubt sind. Die Experten der Stiftung Warentest geben in der Mai-Ausgabe von Finanztest und im Internet unter www.test.de wichtige Tipps zum Thema.

Bei Reisen innerhalb der Europäischen Union müssen Hunde und Katzen eindeutig über eine Kennzeichnung per Tätowierung oder über einen Mikrochip identifizierbar sein. Nötig ist zudem ein EU-Heimtierausweis, der Angaben zur Rasse und zu allen Impfungen enthält. Zusätzlich müssen die Tiere gegen Tollwut geimpft sein. Hundebesitzer müssen aufpassen, denn nicht alle Hunderassen dürfen überall einreisen.

Reisen ins außereuropäische Ausland sind oft noch komplizierter. Tierhalter sollten die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes dringend bei der Botschaft oder dem zuständigen Konsulat erfragen.

Auch die Rückkehr aus dem Ausland muss geregelt werden. Strenge Vorgaben bestehen etwa für Tiere, die aus Ländern mit hohem Tollwutrisiko kommen, wie das oft in Asien oder Afrika der Fall ist. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Bmel.de) steht, welche Länder als tollwutgefährdet gelten und welche Einreiseflughäfen zulässig sind. Denn bei der Wiedereinreise müssen Tiere immer dem Zoll gemeldet werden, und das ist nicht an jedem Flughafen in Deutschland möglich.

Der ausführliche Artikel erscheint in der Mai-Ausgabe von Finanztest (ab 20. April 2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/reise-mit-haustier abrufbar.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25