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Verschiedenes 

NABU zum Internationalen Tag des Meeres: Zeit zu handeln

NABU zum Internationalen Tag des Meeres: Zeit zu handeln
Schweinswal / Foto: W. Rolfes; nabu

Miller: Meeresschutz darf kein Lippenbekenntnis bleiben

Berlin – Zum Internationalen Tag des Meeres am heutigen 8. Juni fordert der NABU angesichts des kritischen Zustands der Ozeane ein entschlosseneres Handeln der Staatengemeinschaft und sieht dabei auch Deutschland in der Pflicht. Morgen endet in New York die erste „Ocean Conference“ der Vereinten Nationen. Hunderte Wissenschaftler und Entscheidungsträger diskutieren hier unter anderem, wie der fortschreitende Verlust mariner Biodiversität gestoppt werden kann.

„Deutschland muss im Rahmen seines G20-Vorsitzes entscheidend zu einem besseren Schutz der Meere beitragen. Meeresschutz darf kein Lippenbekenntnis auf internationalen Konferenzen bleiben. Global, aber auch vor unserer Haustür in Nord- und Ostsee, brauchen wir jetzt effektive Maßnahmen und konkrete Projekte, die bedrohten Arten und seltenen Lebensräumen helfen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der NABU verweist auf die lange Liste wissenschaftlicher Zustandsberichte. Ob das „World Ocean Assessment“ der Vereinten Nationen, die „World Ocean Review“ oder auch die Erstbewertung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie: Die Botschaft ist eindeutig, unsere Meere stehen vor dem Kollaps. Ein knappes Jahrhundert Industrialisierung hat gereicht, um die ältesten und größten Ökosysteme des Planeten unwiederbringlich zu verändern. Überfischung, Rohstoffabbau, Plastikvermüllung und der Klimawandel haben die Meere an ihre Belastungsgrenzen gebracht – und darüber hinaus. Doch bislang zögert die Politik.

„Es gibt zahlreiche Aktionspläne und Richtlinien zum Schutz der Meere, es gibt sie von den G7, den G20 oder der EU. Doch es fehlen konkrete, effektive Maßnahmen, mutige politische Entscheidungen und ausreichende Kapazitäten zur Umsetzung“, mahnt NABU-Meeresexperte Kim Detloff. Der NABU fordert daher als erste Schritte, das besonders gefährliche Mikroplastik in Kosmetik- und Reinigungsprodukten sofort zu verbieten und in Meeresschutzgebieten großflächige nutzungsfreie Zonen einzurichten.

Beim Meeresschutz, so Detloff, gehe es auch nicht allein um den Schutz von Arten. „Schützen wir unsere Meere, schützen wir gleichzeitig das Klima, die Küsten und beugen Hochwasser vor. Außerdem sichert ein effektiver Meeresschutz die Ernährung großer Teile der Weltbevölkerung“, so Detloff. Vor diesem Hintergrund komme Deutschland beim Treffen der G20 im Juli in Hamburg eine entscheidende Rolle zu. Dort gehe es darum, entscheidende Maßnahmen in die Wege zu leiten, zum Beispiel gegen die zunehmende Vermüllung der Meere. Doch Deutschlands Glaubwürdigkeit beim Meeresschutz leide derzeit, angesichts gravierender Versäumnisse vor der eigenen Haustür, beim Schutz von Nord- und Ostsee.

„Deutschland steuert in eine gefährliche Richtung. Überall in der nationalen Politik, ob im erneuerten Bundesnaturschutzgesetz oder bei der Umsetzung des Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000, drohen sich Lobbygruppen mit eigenen Wirtschaftsinteressen gegen die internationalen Meeresschutzverpflichtungen durchzusetzen. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, Schweinswalen, Seevögeln und Riffen auch an unseren Küsten eine Zukunft zu geben. Tut sie das nicht, wirken auch ihre internationalen Bekenntnisse nicht ehrlich“, so Detloff.

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Verschiedenes 

Weltmilchtag: Ein Hoch auf die Vielfalt

Weltmilchtag: Ein Hoch auf die Vielfalt
Arche-Zoo: Limpurger Rinder/ Foto: Stefan Abtmeyer; slow food

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni ruft Slow Food Deutschland dazu auf, die geschmackliche und biokulturelle Vielfalt des Urlebensmittels Milch zu bewahren und wertzuschätzen. So fordert Slow Food den einfachen und unbürokratischen Vertrieb und Erwerb von naturbelassenen Milchen und auch Rohmilch. Diese sind von hoher geschmacklicher, gesundheitlicher und vor allem auch kultureller Bedeutung, in Deutschland jedoch kaum erhältlich. In Stuttgart organisiert Slow Food Deutschland am Tag der Milch eine Wurzeltour auf den Reyerhof und macht die Zusammenhänge zwischen Geschmack, Herkunft, Tierfutter sowie Verarbeitungsmethode bei der Milch für die Teilnehmenden erlebbar.

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist eines der Hauptziele von Slow Food. Damit setzt sich der Verein auch für die Milchvielfalt und den Erhalt von Rohmilch und naturbelassenen Milchen ein. Milch ist inzwischen ein höchst standardisiertes, industrielles Lebensmittel, für dessen Bewertung für gewöhnlich allein der Fettanteil und die Haltbarkeit herangezogen werden. Dabei sind viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe nur in der ganz frischen Milch vorhanden und gehen insbesondere nach Hitzebehandlung weitgehend verloren. Viele Verbraucher sind mit dem Wissen, wie Milch und ihre Produkte hergestellt werden ebenso wenig vertraut wie mit dem unterschiedlichen Geschmack verarbeiteter und naturbelassener Milch. Der drastische Rückgang kleiner Milchbauernhöfe und Milchgeschäfte sowie die bürokratischen Hürden der "Milch-ab-Hof-Abgabe" haben den Anteil von Rohmilch in Deutschland heute fast gegen Null gebracht. Diese Rahmenbedingungen berauben den Verbraucher eines qualitativ hochwertigen und geschmacklich vielfältigen Grundnahrungsmittels.

Rohmilch und Rohmilchkäse sind so vielgestaltig wie die Tierarten (Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Kamel, Rentier), deren Rassen, Regionen, Hersteller und Verarbeitungsweisen. Ihr Geschmack spricht für sich. Deshalb möchte Slow Food die Wertschätzung der naturbelassenen Milchen durch Verkostungen stärken und fordert außerdem den Absatz von Rohmilch durch den Einzelhandel sowie den Verkauf von Rohmilch über Milchautomaten auf Erzeugerhöfen zu erleichtern. Für die Betriebe müssen praktikable und preiswerte Untersuchungsmöglichkeiten geschaffen werden, die den Milchbauern und den Konsumenten ein Höchstmaß an Sicherheit, d.h. gesundheitliche Unbedenklichkeit, bieten.

Am 1. Juni, dem Weltmilchtag, dreht sich alles um die Milch und ihre Weiterverarbeitung zu Quark, Joghurt, Käse und Eis. Slow Food Deutschland lädt dazu ein, auf dem Reyerhof in der Nähe von Stuttgart mehr über die Erzeugung des Grundnahrungsmittels zu erfahren. Was zeichnet eine "gute" Milch aus? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Rohmilch, pasteurisierter und homogenisierter Milch? Wie wirken sich Prozesse der Milchverarbeitung, Haltungsformen und die Wahl des Futters der Tiere auf den Genuss aus? Das und vieles mehr erfahren, erleben und schmecken die Teilnehmer. Auf dem Programm stehen ein Besuch im Stall während der Melkzeit und eine anschließende Verkostung. Christoph Simpfendörfer, Biobauer und Gesellschafter des Reyerhofs, und Hanns-Ernst Kniepkamp, langjähriger Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland begleiten die Tour.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Sich über Gefahren der Ambrosie informieren

Karlsruhe: Sich über Gefahren der Ambrosie informieren
Beifuß-Ambrosia / Foto: UA Karlsruhe

Ausstellung von Umwelt- und Arbeitsschutz

Stupferich und Wolfartsweier

Die Pollen der Ambrosie können bei empfindlichen Menschen schwere Allergien, Asthma, Bindehautentzündungen und Hautreizungen hervorrufen. Auch in Karlsruhe breitet sich die Ambrosie aus. Die Pflanzen sollten mit der Wurzel aus der Erde herausgezogen oder überbrüht und mit dem Restmüll entsorgt werden.

Über die Gefahren dieser hochallergenen Pflanze können sich Bürgerinnen und Bürger noch bis Juli in Karlsruher Rathäuser und Ortsverwaltungen informieren. Auf Plakaten und Flyern stellt der Umwelt- und Arbeitsschutz die Pflanze vor und gibt Tipps zur Bekämpfung.

Vom 12. bis 23. Juni ist die Ausstellung in der Ortsverwaltung Stupferich zu sehen, anschließend vom 26. Juni bis 7. Juli in der Ortsverwaltung Wolfartsweier.

Zwei weitere Termine in den Rathäusern West und Durlach folgen.





Verschiedenes 

Morgens ein Konzert erleben

Morgens ein Konzert erleben
Die lebhaften Blaumeisen lieben Gärten mit alten Bäumen. Foto: F. Hecker; nabu

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Vögel singen fast nur zur Brutzeit. Daher hört man Vogelgesang vor allem ab dem Spätwinter bis Ende Juli. Vor allem von Ende April bis Anfang Juni kann man besonders viele Arten gleichzeitig hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken. Fast alle Vogelarten singen früh am Morgen am intensivsten. Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert ein. Wer früh aufsteht, kann dies beim Erkennen und Lernen der Vogelstimmen ausnutzen. Wer erst später ins Konzert hineinhört, ist vermutlich erst einmal überwältigt von der Vielzahl der Stimmen im Vogelchor.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: "Froschregen" im Schlossgarten

Karlsruhe: "Froschregen" im Schlossgarten
Im Schlossgarten wird wegen Krötenzügen um Vorsicht gebeten / Foto: UA Karlsruhe

Tausende kleine Erdkröten unterwegs

Im Frühjahr nahmen sehr viele Erdkrötenpaare aus dem Hardtwald den Weg zum Schlossgartenteich auf sich und legten ihre Laichschnüre dort ab. Die daraus geschlüpften Kaulquappen entwickelten sich in den letzten Monaten zu Jungkröten und verlassen nun den Schlossgartenteich.

Es handelt sich um tausende kleine Kröten, die auf den Wegen und Wiesen rund um den Schlossgartenteich unterwegs sind. Besonders bei Regen kann dieses Phänomen sehr plötzlich auftreten. Man spricht dann vom sogenannten "Froschregen".

Der Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe bittet dringend um Rücksichtnahme. Die Wege um den Schlossgartenteich sollten gemieden oder nur mit sehr viel Vorsicht betreten werden. Mit gesperrten Wegabschnitten ist zu rechnen.





Verschiedenes 

Landesmeisterschaft der Floristen im Europa-Park

Landesmeisterschaft der Floristen im Europa-Park
Tischschmuck von Michael Liebrich

Silberne Rose geht nach Weilheim Teck

Am 27. Mai 2017 hat der Fachverband Deutscher Floristen Baden-Württemberg e.V. die Landesmeisterschaft der Floristen 2017, die Silberne Rose, im Europa-Park vergeben. Die fünf Finalisten hatten vier Aufgaben zu bewältigen: Zuerst galt es, eine Pflanzarbeit zu den „Gärten Europas“ zu erstellen. Anschließend musste ein Strauß zum Leitthema der Unternehmerfamilie Mack „Die weite Welt ist mein Feld" gebunden werden, gefolgt von einem Tischschmuck „Floristen zu Gast bei Familie Mack". Den Abschluss stellte die freie Arbeit „Fly over Europe" dar, bei der ein floristisches Objekt zu einem Wahrzeichen Europas gefertigt werden sollte. Unter den talentierten Floristen vergab die Fachjury die „Silberne Rose“ letztendlich an Michael Liebrich aus Weilheim Teck. Er wird das Land Baden-Württemberg bei der Deutschen Meisterschaft der Floristen, der „Goldenen Rose“, im August in Berlin vertreten.





Verschiedenes 

2. Traktoren Demo mit Radfahrern durch die Stadt Freiburg

2. Traktoren Demo mit Radfahrern durch die Stadt Freiburg
Foto: Veranstalter

Anlässlich der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 sowie der Europäischen Nachhaltigkeitswoche protestierten wir gegen den absolut nicht nachhaltigen Flächenverbrauch beim geplanten großen Neubau-Stadtteil Freiburg-Dietenbach auf 169 ha landwirtschaftlichem Boden, Wiesen und Wald.

Am Samstag, 20. Mai 2017, von 13 bis ca. 15.30 Uhr fuhren 52 Landwirte aus Freiburg und Umgebung mit ihren Traktoren die 2. Schlepper Demo durch die Freiburger Innenstadt und danach weiter bis zum Dietenbach. Begleitet wurden die Traktoren ab und bis Konzerthaus von Radfahrern. Um 13.45 Uhr gab es am Fahnenbergplatz/ Friedrichstrasse eine Kundgebung vor zahlreichen Zuschauern und Radlern mit folgenden Rednern:
Erwin Wagner (BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio) 2. Gabriel Hugoniot (BUND), Herr Königer (ehemals Baumbeauftragter der Stadt Freiburg), Herr Löser (Ecotrinova), Martin Linser (BLHV, BI).
Ideell unterstützt wurde die Demo von:
RegioBündnis Pro Landwirtschaft Natur & ökosoziales Wohnen, BLHV Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband, Ecotrinova, NABU Gruppe Freiburg, BUND Gruppe Freiburg, Klimabündnis, AbL Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., AntiAtomgruppe Freiburg, BUND Gruppe Schönberg, Gartenleben e.V., Lernort Kunzenhof e.V., Ak Wasser im BBU, Plan B e.V., BI Unterm Heidach (Denzlingen).
Danach Weiterfahrt der Traktoren bis zum Dietenbach/ Mundenhof, dort erfolgte bei Flammenkuchen und Getränken der Abschluß.
Hintergrundinfos:

Warum die 2. Demo?

Anlässlich der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 und der Europäischen Nachhaltigkeitswoche kritisieren wir die tatsächliche Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Freiburg in punkto Flächenverbrauch. Die Bundesregierung hat im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar (derzeit 69 ha) pro Tag zu verringern. Wir fragen: wo bleiben die Bemühungen in dieser Richtung bei der Freiburger Stadtpolitik?
In Freiburg Dietenbach plant die Stadt die Bebauung von ca. 169 Hektar Äckern, Wald und Wiesen mit Häusern, Straßen usw. – dies im krassen Gegensatz zur Nachhaltigkeitsstrategie. Die BI fordert, den Verbrauch von Flächen der Landwirtschaft, von Wald und Kleingärten in Freiburg und Region zu stoppen.
Die BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio setzt sich mit ihren zahlreichen Unterstützer-Vereinigungen (s. Flyer) ein für die durchaus vorhandenen Alternativen (zB Aufstockungen, Dachausbauten, grundsätzlich mehr Genehmigungen für höhere Bauwerke, Leerstandsregister und Leerstandsmanagement, mehr Wohnungen statt Büros (Bahnhofsmeile!), Rücknahme illegaler Ferienwohnungen, Überbauung vieler großer Parkplatzflächen, Bebauung von noch ausstehenden unumstrittenen Flächen des aktuellen Flächennutzungplans 2020 und , mehr Wohnen für Hilfe, bessere Nutzung von Wohnraumreserven in Mischgebieten, und insbesondere die soziale und ökologische Entwicklung einer ganzen Reihe Freiburger Stadtteile.
Die regionale Landwirtschaft wird zwar von der Politik immer wieder öffentlich gewünscht, aber in Wirklichkeit durch Ausweisung ständig weiterer Bauflächen im Außenbereich in der Existenz bedroht und letztlich unwiederbringlich zerstört. Dabei wird die Ernährung der Menschen in Freiburg laut Untersuchung i.A. der Stadt nur noch zu 20% aus der Region Südbaden bedient.
Die BI möchte das Thema Flächen-Versiegelung und die negativen Konsequenzen für Wasser, Luft, Klima und die Artenvielfalt zu den Bürgern tragen: Es ist ein sehr wichtiges Umweltthema, welches uns in den nächsten Jahrzehnten zunehmend beschäftigen wird. Wir möchten mit unseren Unterstützern den Böden, den Wiesen und dem Wald eine Stimme geben. Flächenschutz ist auch Menschenschutz!
Nach wie vor gibt es für die Landwirte keine ausreichenden Ersatzflächen, nur etwa 29 ha. Es wird auch kaum mehr werden, weil Freiburg und Umland einfach nicht mehr genug Flächen zur Verfügung stehen. Schon jetzt werden auch anderen Landwirten in Freiburg außerhalb vom Gewann Dietenbach und außerhalb Freiburgs stadteigene Pachtflächen gekündigt, die später den Dietenbacher Landwirten zur Verfügung gestellt werden sollen. D.h. aber, dass auch diesen Landwirten in Folge Flächen weggenommen werden und auch dort durch den Flächenverlust die Wirtschaftlichkeit und teilweise auch Existenz der Betriebe bedroht sind. Auch bei diesen Landwirten „in zweiter Reihe“ entsteht ist schon Unruhe.

Hier ein Auszug von Problemen, die den Bau von günstigem Wohnraum im Gewann Dietenbach sehr unrealistisch erscheinen lassen:

Die von der Stadtverwaltung „zurechtgebastelte“ Finanzierung für den neuen Stadtteil mit einem 98 Mio. Euro Finanzloch aus dem Haushalt, die vielen nicht im Eigentum der Stadt vorhandenen Grundstücke, die Vertreibung von Landwirten bzw. deren Existenzgefährdung, das nur sehr hohen Kosten zu umgehende Verbot im großen Überschwemmungsgebiet Dietenbach, vorgeschriebene teure Lärmschutzwälle, hohes Grundwasser, die Verlegung von Sendemast und Hochspannungsleitungen, mühsame Ausgleichsflächensuchen für Naturverluste, nicht zufriedenstellende geplante ÖVNP-Verbindung, Verlust von Dietenbach für die Naherholung für die Bevölkerung von Weingarten und Rieselfeld, kein Schwimmbad, kein Bürgerzentrum à la Glashaus Rieselfeld, von vorneherein zu kleine Schule, Verlust von Flächen für die Ernährung von bis zu 2.000 Menschen.…

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„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel

„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Kurze Rede von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer


Hallo Basel, hallo Schweiz
Ich soll Euch Grüße bringen
Grüße aus dem „großen“ Kanton,
wo der Agrochemiemulti Bayer gerade den Agrochemiemulti Monsanto schlucken will
Die Mächtigeren schlucken die Mächtigen und werden mächtiger

Deutschland führt gerade eine Wertedebatte & Leitkulturdebatte
Doch unser höchster gesellschaftlicher Wert ist die Gier
Unsere wahren Werte sind Warenwerte.
Ist es für Eidgenossen nicht erschreckend, wie ähnlich sich unsere Kulturen sind?

Ich spreche heute für den Bund für Umwelt und Naturschutz
Wir sind ein bewahrender Naturschutzverband
und gleichzeitig ein progressiver Umweltverband mit 500.000 Mitgliedern

Zum heutigen Thema:
In den letzten Jahren rufen immer mehr besorgte Menschen in meinem Freiburger BUND-Büro an

Sie berichten von einem massiven Rückgang der Insekten, Schmetterlinge und Vögel in ihren Gärten

Die Menschen, die anrufen, haben schöne, blühende, giftfreie Gärten mit lokalen Pflanzen und doch lebt immer weniger in den Gärten

Wer früher mit dem Auto übers Land gefahren ist, hatte insektenverschmierte Scheiben

Heute sind die Insekten weg und die Scheiben sauber

Unsere BUND-Käfer-Fachleute, die Entomologen berichten von einem massiven Insektensterben

Insektensterben ist das falsche Wort:
Insektensterben ist immer auch Insektenvergiftung

In Deutschland gibt es Studien, die von einem Rückgang der Insekten von bis zu 80 % berichten

80%! Könnt Ihr Euch das vorstellen

Die Fernwirkung der Gifte reicht in die blühenden Gärten und in die großen Naturschutzgebiete hinein

Und Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse leben von Insekten
Insektensterben ist immer auch Vogelsterben

Nein Herr Blocher:
Nicht die Windräder sind das Haupt-Problem für die Vogelwelt
Auch die Schweizer Vögel finden immer weniger Insekten.

Im Jahr 2008 hat eine „rosa“ Gift-Wolke 12.500 Bienenvölker am Oberrhein massiv geschädigt
Viele Millionen Bienen sind an Neonicotinoiden gestorben

Bienensterben ist das falsche Wort
Bienensterben ist immer auch Bienenvergiftung

Für´s Bienensterben, für´s Insektensterben, für´s Schmetterlingssterben gibt’s viele Ursachen

Da sind ausgeräumte verarmte Landschaften, Monokulturen, Vermaisung, Naturverlust

Da sind immer auch die Gifte von Bayer, Monsanto und Syngenta
Glyphosat & Neonics zählen auch zu den großen Ursachen des Insektensterbens

Bayer, Monsanto und Syngenta arbeiten international
Wir, die Umweltbewegung am Oberrhein, stehen seit Kaiseraugst und Schweizerhalle in alter Tradition immer auch regional, trinational, international zusammen.

Ich bin jetzt 43 Jahre aktiv und früher war nicht alles besser

Besser geworden ist die Propaganda von Bayer, Monsanto und Syngenta
Je direkter die Demokratie, desto besser die Propaganda

Ich bin jetzt schon 43 Jahre aktiv, seit Wyhl und Kaiseraugst & Schweizerhalle
und früher war nicht alles besser,
aber wir waren wütender, zorniger und manchmal auch erfolgreicher

In was für Zeiten leben wir, wenn Bienenvölker in Großstädten besser gedeihen als auf dem Land!

Wenn unsere Insekten sterben, dann müssen wir in postfaktischen Zeiten die Ursachen analysieren & klug bewerten
und wir müssen dennoch wütend & zornig sein.

Ich stehe hier für den BUND, für einen Naturschutzverband

Die Medien schauen gerne nach Afrika, wo die Nashörner von Wilderern ausgerottet werden
Wir müssen für die Nashörner kämpfen

Aber unser badisch-schweizer-elsässisches Nashorn
ist der Käfer, der Schmetterling, die Schwalbe

Und wir kennen die Firmennamen unserer Wilderer...

Auch darum stehen wir heute hier

Ich danke Euch

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