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Samstag, 23. Januar 2021 Uhr

 
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Verschiedenes 

Karlsruhe: Hohe Waldbrandgefahr + Grillplätze ab sofort geschlossen

Schutz des Waldes hat Vorrang vor Grillvergnügen

Wegen der anhaltenden Wärme und Trockenheit sowie der dadurch sehr hohen Waldbrandgefahr untersagt das städtische Forstamt als untere Forstbehörde ab sofort das Grillen im Wald.

Dieses Verbot betrifft alle Feuerstellen an den eingerichteten Grillplätzen innerhalb von Wald im Stadtgebiet. Zudem die Nutzung mitgebrachter Grills oder offene Feuer. Sobald sich die Situation entspannt, werden die Grillplätze wieder geöffnet.

Verbot gilt auch für Fasenengarten
Das Forstamt bittet zudem eindringlich darum, das grundsätzlich vom 1. März bis 31. Oktober geltende Rauchverbot im gesamten Wald unbedingt zu beachten. Auch wildes Grillen oder Feuer machen ist im Wald generell verboten. Diese Regelung gilt auch im Parkwald Fasanengarten zwischen KIT Campus Süd und Wildparkstadion, wo häufig wild gegrillt wird. Das Rauch- und Grillverbot wird verstärkt überwacht. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit oder möglicherweise sogar als Straftat geahndet werden.








Veranstaltungen 

Karlsruhe: Offene Pforte lädt zu blühender Gartenerkundung

Karlsruhe: Offene Pforte lädt zu blühender Gartenerkundung
Blühender Hausgarten im Heideweg in Neureut © Stadt Karlsruhe

Besichtigungen in Beiertheim, Wolfartsweier und Neureut

An den Samstagen, 1. und 15. August, öffnen sich im Rahmen der "Offenen Pforte" gleich drei Gärten für Blumen- und Pflanzenfans. Zudem besteht die Möglichkeit, nach telefonischer Vereinbarung durch zahlreiche weitere Gärten zu streifen. Alle aktualisierten Termine und Details zu den Gärten gibt es online unter www.karlsruhe.de/offenepforte.

Hinterhofidylle in Beiertheim

Einen etwa 150 Quadratmeter großen und in einem Blockinnenhof angesiedelten Garten mit Bonsaipflanzen und Schildkröten können Gartenfreunde am Samstag, 1. August, von 10 bis 17 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung besichtigen. Er liegt in der Karolinenstraße 10 in Beiertheim. Während der Besichtigungszeit kann man direkt von der Haustür bis zum Hof durchgehen. Neben dem Auslauf für die Schildkröten und den Bonsaipflanzen sind Kräuter, Stauden und Gehölze sowie verschiedene Sommerblumen und Tomaten gepflanzt.

Der "soziale Garten" in Wolfartsweier

Als Schaugarten auf einer Fläche von mehr als 6.000 Quadratmetern mit vielen Blumen, einer Kräuterspirale, Heil- und auch ausgefallenen Kräutern sowie Gemüsepflanzen präsentiert sich der "soziale Garten" am Samstag, 1. August, von 13 bis 17.30 Uhr im Brühl (Gewann) in Wolfartsweier. Erreicht werden kann er über die Wettersteinstraße, der Interessierte in Richtung Norden folgen, auf Höhe der Talwiesenstraße links in den Feldweg abbiegen und diesem etwa 50 Meter folgen. Im großen Gewächshaus werden Blumen und Kräuter kultiviert. Eine Besonderheit sind die mehr als 60 Tomatensorten. Der "soziale Garten" ist eine von der Stadt Karlsruhe mitfinanzierte soziale Einrichtung zur Wiedereingliederung von Menschen mit Suchthintergrund und psychischen Erkrankungen.

Blühender Hausgarten in Neureut

Ein die ganze Vegetationszeit über blühender Hausgarten von etwa 210 Quadratmetern präsentiert sich Besucherinnen und Besuchern am Samstag, 15. August, von 14 bis 18 Uhr im Heideweg 14a, in Neureut. Der Garten wird von einer Rotbuchenhecke eingefasst und weist schattige Böschungsteile sowie einen Nutzgarten mit Gemüse und einer Feige auf. Rosen, Hortensien und Dahlien sind mit einer Vielzahl blühender Stauden und Gräser vergesellschaftet und ein Quellstein ergänzt das lebhafte Bild mit dem Element Wasser.

Allgemeine Hygiene- und Kontaktvorschriften

Es gelten für die Gartenbesuche die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften, sprich ein Mindestabstand von eineinhalb Metern. Gegebenenfalls sind Sonderregelungen für separate Wegenutzungen zu berücksichtigen. Es wird um Verständnis gebeten, dass die teilnehmenden Gartenbesitzerinnen und -besitzer dazu angehalten sind, darauf zu achten, dass sich maximal 20 Personen gleichzeitig im Garten aufhalten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten Angaben zu ihrem Namen, der Adresse sowie eine Rufnummer zu hinterlassen, um mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können. Diese Regelungen sind immer vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von COVID-19 zu betrachten und können sich situationsbedingt in den kommenden Wochen und Monaten ändern.

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Veranstaltungen 

NABU: Was flattert da im Hochsommer?

NABU: Was flattert da im Hochsommer?
Kleiner Fuchs (c) NABU/Helge May

Insektensommer geht in die zweite Runde

Sommer, Sonne, Schmetterlinge – Die nächste bundesweite Insektenzählung findet vom 31. Juli bis 9. August statt. Macht mit!

Schmetterlinge (Lepidoptera) sind nach den Käfern die artenreichste Insektenordnung überhaupt. Insgesamt umfasst die Schmetterlingsfauna in Deutschland mehr als 3.700 Arten. Schmetterlinge wie Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Bläulinge, sowie viele weitere gehören zu den farbenprächtigsten und schönsten Tagfaltern unserer Natur. Zur Gruppe der Tagfalter gehören in Deutschland fast 190 Arten. Besonders in den Sommermonaten kann man bei Sonnenschein viele Schmetterlinge mit schönen Namen entdecken.

Das große Insektensterben macht sich jedoch auch bei den Schmetterlingen bemerkbar. Rund die Hälfte aller Schmetterlingsarten ist vom Aussterben bedroht, bereits ausgestorben oder verschollen. Das Bundesamt für Naturschutz in Bonn meldet, dass bereits mindestens 60 Schmetterlingsarten in Deutschland vollständig ausgestorben sind. 494 weitere Arten seien vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet.

„Schmetterlinge sind faszinierende und schützenswerte Insekten. Der erste Schmetterling, den man im Frühling nach einem langen Winter sieht, ist immer etwas ganz besonderes. Und jetzt im Sommer kann man die anmutigen Insekten in den Wildblumenwiesen beobachten. Bei unserer Insektenzählung können alle mitmachen und sich diese und weitere Insekten einmal für eine Stunde lang genauer ansehen. Die Natur auf diese Weise zu entdecken, ist eine schöne Unternehmung für die ganze Familie. Mit dem Insektensommer wollen wir den Menschen die Augen für die Wunder direkt vor unserer Haustür öffnen. Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten uns dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen“, erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Am besten zählt es sich an einem warmen, sonnigen Tag draußen. Gezählt werden kann alles, was sechs Beine oder mehr hat. Es braucht nicht viel mehr als eine Stunde Zeit, einen Stift und Zettel oder die praktische Zählhilfe mit den häufigsten Arten, die auf der NABU-Website runtergeladen und ausgedruckt werden kann. Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral – Der NABU bietet viele Materialien an, um die Sechsbeiner besser kennenzulernen und unterscheiden zu können. „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de) unterscheiden lernen. Das tolle am Insektensommer ist, dass alle, völlig unabhängig von Vorkenntnissen, mitmachen können.“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz.

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.

Die Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300 Menschen mit über 6.300 Beobachtungen.

Entdeckungsfrage 2020: Wie viele Siebenpunkt-Marienkäfer und wie viele Asiatische Marienkäfer werden gezählt?
In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir in Deutschland den einheimischen Siebenpunkt-Marienkäfer und den Asiatischen Marienkäfer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt wurde. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten. Mit Ihrer Hilfe wollen herausfinden, wie weit sich die invasive Art verbreitet hat und ob der Asiatische Marienkäfer oder der Siebenpunkt-Marienkäfer häufiger zu finden ist.

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Veranstaltungen 

Ferienfreizeit "Seepark Entdecker 1"

17.-21.08.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung der Ökostation Freiburg
 
Ein Angebot für Stadtkinder die Lust haben draußen zu sein und bei Spiel und Spaß neue Dinge über die Natur zu lernen. 5 spannende Vormittage mit und für Kinder in den naturnahen Außenanlagen der Ökostation im Seepark. Treffpunkt ist das Gartenhäuschen im Biogarten der Ökostation. Natur erforschen und entdecken, in der Natur lernen und Spiele stehen auf dem Programm.
Das konkrete Programm des jeweils nächsten Tages wird gemeinsam mit den Kindern abgestimmt
Betreuung: Teamer*innen der Oekostation
Treffpunkt: Gartenhaus der Ökostation
Bitte der Witterung angepasste Kleidung und ein Vesper mitbringen
Die Anmeldung gilt für alle 5 Tage (Einzeltage können nicht gebucht werden)
Alter: Kinder zwischen 7 und 10 Jahren
40.00 € / TeilnehmerIn
5,- pauschal Materialkosten
Anmeldung unbedingt erforderlich!

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Verschiedenes 

NABU: Saft aus dem eigenen Obst pressen liegt voll im Trend - Die 350. Mosterei!

Gesunder Saft aus dem eigenen Obst in bundesweit 350 mobilen und stationären Mostereien unter www.Streuobst.de

350 mobile und stationäre kleine Mostereien stehen seit Juli 2020 beim NABU unter www.Streuobst.de bundesweit im Netz. „Das ist ein Service für Tausende, insbesondere junge Familien, in ganz Deutschland. Denn bei allen 350 Mostereien können die Menschen ihr eigenes Obst zu eigenem Saft oder Most pressen lassen – das ist unsere Vorgabe für die Aufnahme in die Liste“, so der Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst, Dr. Markus Rösler.

„Mit 113 mobilen Mostereien in unserer Liste haben wir beim NABU einen Erfassungsgrad von über 95 Prozent – das ist ein phänomenaler Erfolg unserer langjährigen Vernetzungsarbeit“, betont Rösler. Vor 25 Jahren gab es nach NABU-Angaben noch keine einzige mobile Mosterei in Deutschland.

Auf Anregung des NABU haben sich die mobilen und kleinen Mostereien Deutschlands seit 2018 bereits zweimal bundesweit zu Tagungen getroffen und auch eine eigene Interessensvertretung gewählt. „Nach unseren Schätzungen pressen die mobilen und kleinen Mostereien Deutschlands in guten Jahren über 50 Millionen Liter Saft. Das ist in manchen Regionen ein inzwischen wichtiger Beitrag zur Bewirtschaftung und Erhaltung von Streuobstwiesen", so Rösler.

Die Mosterei Möllenkamp aus Westerkappeln in Nordrhein-Westfalen erhält als 350. Mosterei der NABU-Mostereien-Liste mitd em kundenfreundlichen Service zu Gunsten der Streuobstbestände vom NABU-Bundesfachausschuss Streuobst als Geschenk je einen Karton mit zwölf 0,25-Liter und 24 0,1-Liter-Gläsern mit dem berühmten Aufdruck „Mosttrinker sind Naturschützer“.

Die Mostereien verteilen sich auf 15 Bundesländer, wobei die meisten auf Baden-Württemberg (74), Bayern (42) und Niedersachsen (40) entfallen. Die meisten mobilen Mostereien gibt es in Nordrhein-Westfalen (27), Baden-Württemberg (12) und Niedersachsen/Sachsen/Thüringen (jeweils 10).

Liste des NABU BFA Streuobst unter www.Streuobst.de, Stand Juli 2020

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Verschiedenes 

NABU: Gewässerretter rufen zum gemeinsamen Müll sammeln auf

Naturschützer*innen und Wassersportler*innen starten in besondere Müllsammel-Saison und rufen erstmalig Preis aus

Berlin/Duisburg/Hamburg/Hannover/Offenbach – Gemeinsam mit den großen deutschen Wassersportverbänden startet der NABU in die neue Gewässerretter-Saison und ruft alle zum Mitmachen auf. In diesem Jahr werden erstmalig Preise für besonderes Engagement und Kreativität verliehen.

Neben dem Deutschen Kanu-Verband (DKV), dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) freut sich der NABU in diesem Jahr auch den Deutschen Ruderverband (DRV) als Partner für die Allianz Gewässerretter zu gewinnen. Gemeinsam setzen sich die Organisationen für saubere Meere, Flüsse und Seen ein. Durch die Corona-Pandemie beginnt diesen Sommer eine besondere ‚Aufräum-Saison‘. Dazu die Gewässerretter-Verbände:

„Die weltweite Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt und die mediale und politische Aufmerksamkeit verschoben. Doch nach wie vor stecken wir mitten in der großen Umweltkrise. Die zunehmende Vermüllung unserer Meere, Flüsse und Seen stellt eine Bedrohung für Mensch, Tier und Umwelt dar. Diese Saison stellt Covid-19 auch die Gewässerretter vor besondere Herausforderungen. Mit der richtigen Prävention spricht aber nichts gegen unsere jährliche Aufräumaktion. Wir haben alle hygienischen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um auch in dieser Saison wieder für plastik- und müllfreie Gewässer zu sorgen. Die Natur braucht unseren Einsatz und deshalb rufen wir auch in diesem Jahr alle Naturschützer*innen und Wassersportler*innen zum Müll sammeln auf. Jeder Beitrag hilft dabei, unsere Gewässer ein Stückchen gesünder und sauberer zu machen. “

Zwar sind Freizeit- und Wassersportaktivitäten wieder erlaubt, doch gelten auch hier die länderspezifischen Verhaltensregeln nach dem Covid-19-Lockdown. Neben den bekannten Tipps zum Müllsammeln informieren die Gewässerretter daher auf ihrer Website auch, welche Regeln jetzt beim Müllsammeln im Einsatz für die Natur erforderlich sind – von Maskenpflicht bis Abstand halten.

Und noch etwas ist neu. Gemeinsam suchen NABU, DKV, DRV, DSV und VDST die Gewässerretter des Jahres: „Natur- und Gewässerschutz in der Gruppe soll Spaß machen und auch mal belohnt werden. Wir suchen in diesem Jahr erstmals die Gewässerretter des Jahres in unterschiedlichen Kategorien. Neben dem Anreiz möglichst viel Müll zu sammeln spielen auch Kreativität und Zufall eine Rolle. Wer mitmacht, kann dreimal 333 Euro gewinnen, in den Rubriken Masse, Wow-Effekt und Kreativität.“

Höhepunkt der diesjährigen Saison ist der „Coastal Cleanup-Day“ am 19. September. Viele der Aufräumaktionen beteiligen sich am Citizen-Science-Ansatz der Gewässerretter. Die freiwilligen Helfer*innen protokollieren, zählen und wiegen den gesammelten Müll und liefern die Zahlen an eine vom NABU geführte Datenbank. Die Ergebnisse helfen, die Herkunft der Abfälle zu verstehen und Maßnahmen zur Müllvermeidung zu entwickeln. Interessant dabei, erst im Juni kündigte die Bunderegierung die Einführung des sogenannten Einwegplastik-Verbots an. Jetzt wird sich zeigen, ob mittelfristig die Zahlen von Einweggeschirr, Fast-Food-Verpackungen oder Strohhalmen zurückgehen. Denn einig sind sich die Gewässerretter und ihre 1,1 Millionen Mitglieder auch darin: Müll aufsammeln ist nur die zweitbeste Lösung. Wichtiger ist es, Abfälle zu vermeiden, wertvolle Ressourcen zu schonen und intelligente Mehrwegsysteme zu etablieren.

Hintergrund
NABU, DSV, VDST, DKV und DRV engagieren sich seit Jahren für den Schutz der Gewässer. Die gemeinsame Webseite www.gewässerretter.de ergänzt das bestehende Informationsangebot der Verbände. Hier können Müllfunde gemeldet und Reinigungsaktionen geteilt und beworben werden. Ab sofort finden sich hier auch zusätzliche Verhaltensregeln und die Informationen zum Wettbewerb ‚Gewässerretter des Jahres‘.

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Verschiedenes 

NABU: Private Waldhilfen sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern

NABU: Private Waldhilfen sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern
(c) Andre Baumann - NABU Bad.-Württ. - andre.baumann@nabu-bw.de

Öffentliche finanzielle Hilfen für geschädigte Wälder sollten der Biodiversität und Regenerationsfähigkeit dienen

Die Situation in unseren Wäldern ist stark angespannt. Die Wälder sind durch den voranschreitenden Klimawandel in besonderem Maße betroffen. Die Trockenheit der letzten beiden Sommer, fehlende Wasserreserven in den Landschaften und damit einhergehend höhere Anfälligkeiten durch Insektenkalamitäten setzen ihnen zu. Die aktuellen Entwicklungen lassen befürchten, dass noch in diesem Jahr eine Schadfläche von 500.000 Hektar Wald erreicht werden.

Die Entwicklung ist umso dramatischer, da neben den ökonomischen insbesondere auch die vielfältigen ökologischen Leistungen verloren zu gehen drohen. Von den absterbenden Wäldern ist die gesamte Gesellschaft direkt oder indirekt betroffen. Der NABU spricht sich dafür aus, dass öffentliche finanzielle Hilfen für private Waldbesitzer*innen nur dann zum Einsatz kommen sollen, wenn sie dem direkten Waldaufbau bzw. –umbau widerstandsfähiger Wälder dienen. Es soll eine nachhaltige Waldbewirtschaftung gefördert werden, die die Regenerationsfähigkeit und Biodiversität der Wälder erhöht. Ziel der Förderung sollte es sein, die so genannten Wohlfahrtswirkungen oder ökologischen Leistungen der Wälder zukunftsfähig zu machen und auf lange Sicht zu erhalten.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
"Finanzhilfen für die Waldbewirtschaftung, die nicht an den Nachweis für einen messbaren ökologischen Mehrwert geknüpft werden, würden zu ähnlichen Fehlentwicklungen führen können, wie sie in der Landwirtschaft heute existieren. Eine Förderung mit der Gießkanne für ein business as usual im Wald, wäre eine teure Fehlentwicklung“.





Verschiedenes 

Neues Fördergebiet Wolfsprävention steht fest

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit dem Fördergebiet schaffen wir Planungssicherheit und unterstützen Nutztierhalterinnen und-halter beim Herdenschutz.“

Das Umweltministerium hat die Grenzen des neuen Fördergebiets Wolfsprävention festgelegt. Künftig wird das Gebiet den gesamten Naturraum Schwarzwald umfassen. Das heißt der nördlichste Punkt ist Ettlingen, der südlichste Bad Säckingen. Im Westen wird das Gebiet von der B3 begrenzt, im Osten von der A81.

Die scharfe Grenzziehung erfolgt in den nächsten Tagen, im Anschluss daran wird das neue Fördergebiet offiziell ausgewiesen.

Ab diesem Zeitpunkt werden in dem gesamten Bereich Herdenschutzmaßnahmen gefördert. Beispielsweise bekommen Halterinnen und –halter von Schafen und Ziegen Materialkosten für die Installation wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent erstattet. Auch die mit dem Bau eines wolfsabweisenden Zauns verbundenen Arbeitskosten und der Unterhalt von Herdenschutzhunden werden zum Teil erstattet.

Die Erweiterung des bisherigen Fördergebiets (Nordschwarzwald) ist nötig, weil sich nach dem im Nordschwarzwald ansässigen Wolfsrüden GW 852m inzwischen ein zweiter Wolfsrüde im Südschwarzwald mit dem wissenschaftlichen Namen GW1129m angesiedelt hat..

„Es ist uns wichtig, ein zusammenhängendes und klar umrissenes Fördergebiet auszuweisen“, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller. „Deshalb nutzen wir Bundesstraße und Autobahn als erkennbare Landmarken im Osten und Westen und korrigieren damit das bestehende Fördergebiet an wenigen Stellen. Gleichzeitig schließen wir das neue Fördergebiet im Süden nahtlos an das alte Gebiet an.“

Insgesamt werden über 150 Gemeinden im neuen Teil des Fördergebietes im Südschwarzwald liegen. Er wird etwas mehr als 5000 km2 umfassen. Das gesamte Fördergebiet Schwarzwald hat damit eine Größe von etwa 8800 km2.

Entsprechend dem Vorgehen beim ersten Fördergebiet, das im Mai 2018 ausgewiesen wurde, gilt auch in der Erweiterung zunächst eine Übergangsfrist von einem Jahr. In dieser Frist haben die Nutztierhalterinnen und –halter Zeit, um ihre Weiden mit einem wolfsabweisenden Grundschutz zu sichern. Erst nach Ablauf dieser Frist ist der Grundschutz Voraussetzung für Ausgleichszahlungen, wenn Tiere dennoch von einem Wolf gerissen werden. Bis dahin werden Risse auch ohne wolfsabweisenden Grundschutz entschädigt.







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