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Verschiedenes 

FachBeratung zum energieeffizienten Planen, Bauen und Wohnen stark nachgefragt

Auch wenn die Energiewende für manchen Beobachter etwas an Fahrt verloren zu haben scheint, zeigte die heute auf dem Freiburger Messegelände zu Ende gehende zehnte Gebäude.Energie.Technik (GETEC) ein anderes Bild. Der Zuspruch von rund 10.000 Besuchern bestätigte den gewachsenen Bedarf an fachlich fundierter Beratung und Information rund um das energieeffiziente Planen, Bauen und Wohnen. „Viele unserer Besucher wollen in Energieeffizienz investieren, damit aktiv ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und kommen bereits mit konkreten Projektvorstellungen auf die Messe“, erklärte Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). „In Zeiten mit einer schier unüberschaubaren Produktvielfalt, sich häufig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen und immer wieder neu geschaffenen Fördermöglichkeiten brauchen sie vor allem Aufklärung und Orientierung.“ Auch zahlreiche Aussteller bestätigen die große Nachfrage der Messebesucher nach ganzheitlicher Information beim Bauen und Modernisieren. Gegenüber dem Vorjahr konnte die GETEC die Zahl der Aussteller auf 238 deutlich um zehn Prozent steigern.

Ein positives Fazit der Jubiläumsauflage zieht auch Markus Elsässer, Geschäftsführer Solar Promotion und Veranstalter der GETEC: „Die GETEC hat sich seit ihren Anfängen 2008 immer als Treiber der Energiewende verstanden. Die Bedingungen für deren Umsetzung in der Praxis sind heute eher komplexer als in den vergangenen Jahren. Umso deutlicher hat der große Zuspruch der Besucher gezeigt, wie passgenau die GETEC den Wunsch nach möglichst umfassender Beratung zur Energieeffizienz abdeckt.“

Viele Aussteller bestätigen den hohen Anspruch und die gleichzeitig oft erkennbare intensive Vorbeschäftigung zahlreicher Besucher mit den Themen der GETEC. Das unterstreicht auch Arnold Marx, Leiter Marketing bei Energiedienst in Laufenburg, der schon mehrfach auf der GETEC vertreten war. „Die GETEC ist für NaturEnergie eine sehr wertvolle Messe und ich bin mit dem diesjährigen Verlauf äußerst zufrieden. Denn die Themen, welche die GETEC darstellt, sind für uns als Energieversorger sehr wichtig. Die Messe hat im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen, weil sie immer wieder neue Themen aufgegriffen hat“, so Marx. Im Zentrum des Interesses standen dabei vor allem Fragen des Energiemanagements. „Die Besucher suchen nach Systemlösungen, die über die pure Gebäudeenergietechnik hinausgehen. Sehr wichtig ist auch das Thema Digitalisierung, es wird sehr viel nach intelligenter Vernetzung von Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieverbrauch gefragt.“

Schon seit acht Jahren durchgängig auf der GETEC präsent ist Matthias Ringwald, Geschäftsführer der Schmieder GmbH Heizung – Lüftung – Sanitär aus Waldkirch. „Besucher können hier viele neue Techniken sehen, und zudem hat sich die Qualität der Aussteller in den letzten Jahren spürbar verbessert“, sagt Ringwald. Nach seiner Ansicht funktionieren die Netzwerke unter den Ausstellern auch während der Messe sehr gut. „Davon profitieren die Besucher. Man kann sie so besser an die Hand nehmen und ihnen auch mit Tipps zu anderen Ausstellern weiterhelfen.“ Ringwald hat die Erfahrung gemacht, dass auf der GETEC häufig der Grundstock für eine Sanierung oder Modernisierung gelegt wird. Das spürt er auch in den Gesprächen mit Standbesuchern: „Die Menschen, die auf die GETEC kommen, wollen wirklich etwas umsetzen.“ Seine Entscheidung für die elfte GETEC 2018 hat der Heizungs- und Sanitärmeister schon getroffen: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

Schon zum neunten Mal nimmt der Verband Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit Holzbau Baden an der Messe teil. „Die Bauwirtschaft im Südwesten und die GETEC, das ist eine gute Verbindung“, findet Cornelia Rupp-Hafner, Geschäftsstellenleiterin Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. „Die GETEC als Fachmesse passt für die von uns vertretenen Gewerke sehr gut, denn so können sie ihr komplettes Portfolio einem interessierten Publikum zeigen. Die Bauwirtschaft und der Holzbau mit ihren Unternehmen sind hier gut aufgehoben“, so Rupp-Hafner. Wie wichtig die Messe für die Verbände ist, sei daran zu erkennen, dass der Messestand in diesem Jahr komplett neu erstellt wurde. „Das ist auch unser Bekenntnis zur GETEC für die kommenden Jahre. Der Mix mit Ausstellung, Marktplatz Energieberatung und den Fachvorträgen ist einzigartig.“

Markenzeichen der GETEC ist die Kombination von Produktpräsentationen der Aussteller und dem inhaltlich darauf abgestimmten Rahmenprogramm. Das schätzen die Besucher, die oft bereits gut vorinformiert die vielfältigen Angebote nutzten. Auf rund 10.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche konnten sich die Messebesucher über innovative Produkte und Dienstleistungen, von der Gebäudehülle über Heizungs- und Anlagentechnik, erneuerbare Energien und Stromspeicherung bis zur ökologischen Haustechnik informieren.

Als Erfolgsfaktor der Messe erwies sich auch im Jubiläumsjahr der „Marktplatz Energieberatung“. Insgesamt verzeichneten die 35 anwesenden Energieberater über 500 Impulsberatungen. Seit dem Start der GETEC 2008 hat es damit bereits knapp 5.000 Beratungen für Bauherren gegeben. Große Praxisnähe und ein dicht bestücktes Veranstaltungsangebot kennzeichneten das für Messebesucher kostenfreie Rahmenprogramm. Zur Auswahl standen 22 Fachvorträge, 12 Messerundgänge, 10 Fach- und Bauherrenseminare, drei Fachkreistreffen und ein Praxisdialog. Insgesamt bot die GETEC rund 50 Referenten auf.

Die elfte Gebäude.Energie.Technik findet vom 2. bis 4. Februar 2018 statt.








Buch- und CD-Tipps 

Unser Hund – fit und gesund

Unser Hund – fit und gesund

Der Ratgeber für das Leben mit einem glücklichen Vierbeiner

Ob Futter, Körperpflege, Hundesport, Impfungen, Urlaub mit Hund, Krankheiten oder Versicherungen, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest Unser Hund – fit und gesund informiert ausführlich zu allen Themen rund um die Hundehaltung. Experten aus den verschiedensten Bereichen geben wertvolle Ratschläge. Testergebnisse helfen bei der Auswahl guter Produkte.

Es gibt so viele Möglichkeiten, einen Hund zu füttern. Welche ist die richtige? Fertiges Trocken- oder Feuchtfutter servieren, selber kochen oder barfen? Viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle und sie betreffen nicht nur den Hund, sondern auch den Halter. Aber nicht nur die Art des Futters ist ein Thema, sehr wichtig ist die richtige Menge. Jeder Hund hat seinen eigenen Erhaltungsbedarf. Kleine Hunde haben verglichen mit ihren großen Kollegen oft sogar einen deutlich größeren Kalorienverbrauch pro Kilogramm Körpergewicht.

Was gehört zu einer guten Hundepflege? Die regelmäßige Pflege von Haut und Haaren, sowie von Augen, Ohren, Zähnen, Krallen und Pfoten, um beispielsweise chronischen Entzündungen vorzubeugen. Das Buch erklärt auch, woran man erkennt, dass der Hund krank ist, was man wie selbst behandeln kann und wann man besser zum Tierarzt sollte.

Ausführlich behandelt werden außerdem die Themen Bewegung und gemeinsame Aktivitäten mit dem Hund, sowie Versicherungen und Recht.

Das Buch „Unser Hund – fit und gesund“ hat 160 Seiten und ist ab dem 21. Februar 2017 für 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/hundebuch bestellt werden.

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Verschiedenes 

Freiburg: Wandernde Erdkröten und Grasfrösche, Waldseestraße zu

Die Erdkröten und Grasfrösche machen sich wieder auf ihre Laichwanderung. Damit sie das ungestört tun können, wird die Waldseestraße ab Montag, den 20. Februar, wie in den vergangenen Jahren wieder für die Dauer der Laichzeit gesperrt. Das städtische Umweltschutzamt hat diesen Zeitpunkt mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu), der die Amphibien am Waldsee seit vielen Jahren betreut, abgestimmt. Auch werden dort am kommenden Montag in Zusammenarbeit von Nabu, Bachpaten sowie Garten- und Tiefbauamt die Amphibienschutzzäune aufgebaut.





Verschiedenes 

Freiburg: Gewinner der Umweltpreise 2017 stehen fest

Verein Fesa gewinnt den ersten Preis für Klimaschutzprojekte von und für Kinder und Jugendliche

Klimaschutzpreis „Climate First“: Erster Preis an LeaseRad, Solvay Acetow belegt zweiten Platz, dritter Preis teilen sich Glaskiste und Carla Cargo sowie Anerkennung an m10 Industries AG

Naturschutzpreis: Erster Platz für NABU, zweiter Preis belegt Wentzinger Gymnasium, dritter Platz für Arbeitsgruppe Naturschutz und Anerkennung für Kinderabenteuerhof Freiburg

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Umweltpreise 2017 stehen fest. Zum dritten Mal werden der mit 11.000 Euro dotierte Klimaschutzpreis „Climate First“ und der mit 5.000 Euro dotierte Naturschutzpreis verliehen.

Das Preisgeld beim „Climate First“ wird aufgeteilt. Die eine Hälfte geht an Kinder und Jugendliche oder an Projekte, die sich an sie richten. Die andere Hälfte ist für alle anderen Projekte gedacht. Damit hat eine kleine Schülergruppe dieselben Preischancen wie die Wettbewerbsidee einer Forschungseinrichtung.

Bei den Klimaschutzprojekten von und für Kinder gewinnt die Fesa e.V. den ersten Preis mit 3.000 Euro.

Den ersten Platz des Klimaschutzpreises „Climate First“ erhält LeaseRad mit 2.000 Euro, den zweiten Preis belegt die Solvay Acetow GmbH mit 1.500 Euro, den dritten Platz teilen sich die Glaskiste und Carla Cargo mit jeweils 1.000 Euro. Eine Anerkennung erhält die Firma m10 Industries AG.

Beim Naturschutzpreis gewinnt der NABU Freiburg den ersten Platz mit 2.000 Euro Preisgeld, den zweiten Preis erhält das Wentzinger Gymnasium mit 1.500 Euro, der dritte Preis gewinnt die Arbeitsgruppe Naturschutz (AGN) mit 1.000 Euro. Eine Anerkennung von 500 Euro erhält der Kinderabenteuerhof Freiburg.

„Die Wettbewerbsbeiträge zeichnen sich durch viele unterschiedliche innovative und kreative Projekte und vorbildliche Ideen aus“, resümiert Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik anlässlich der Verleihung der Umweltpreise. „Viele Freiburger Gruppen, Schulen, Privatleute und auch Unternehmen wollen einen nachhaltigeren Umgang mit unserer Natur, sind in ihrem Umweltbewusstsein mit ihren Projekten vorbildlich und arbeiten seit vielen Jahren unermüdlich und ehrenamtlich im Artenschutz“, so Stuchlik weiter.

Der Jury gehören Mitglieder des Gemeinderats, des Agenda21-Büros und mehrerer Umweltverbände an; sie entschied über die Vergabe der Klimaschutz- und Naturschutzpreise.

Die prämiierten Wettbewerbsbeiträge im Detail:

Klimaschutzprojekte von und für Kinder und Jugendliche:
Beim Klimaschutzpreis „Climate First“ gewinnt die Fesa e.V. den ersten Platz mit 3.000 Euro für das Projekt der „Schüler Solar Genossenschaft“. Schülerinnen und Schüler können für ihre Schule mit einer Schülerfirma Solaranlagen projektieren und betreiben. Zunächst gründen sie eine Genossenschaft und werden von der Fesa beim Wirtschaftsplan, bei der Suche nach einem geeigneten Dach und bei der Umsetzung unterstützt. Die Jury bewertete das Projekt als innovativ hinsichtlich der Gründung einer Genossenschaft, die umweltorientiert und nachhaltig agiert.

Klimaschutzpreis „Climate First“:
Die LeaseRad GmbH gewinnt den ersten Preis, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert ist. 2012 wurde das Dienstfahrrad dem Dienstwagen steuerlich gleich gestellt. Mit einem Dienstfahrrad-Konzept hat das Freiburger Unternehmen LeaseRad das Projekt „Jobrad“ ins Leben gerufen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihr Wunschrad über den Arbeitgeber beziehen und in bequemen Monatsraten, die über das Gehalt beglichen werden, abzahlen.

Deutschlandweit bieten mehr als 3.500 Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden Jobrad an. In Freiburg sind es rund 70 Arbeitgeber, darunter die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Badenova oder die ASF, die sich beteiligen. Anhand der teilnehmenden Jobradler kann eine nennenswerte CO2-Einsparung belegbar errechnet werden. Der Beitrag für den Klimaschutz und als Nebeneffekt, die Gesunderhaltung der Mitarbeitenden durch regelmäßige körperliche Bewegung, würdigte die Jury als äußerst innovativ und preiswürdig.

Die Solvay Acetow GmbH erhält den zweiten Preis mit 1.500 Euro für das aus dem Kreis der Mitarbeiterschaft und des Betriebsrates eingereichten Projekts des „Industriestramplers“. Die Mitarbeitenden des Unternehmens und auch die benachbarter Firmen sollen dazu motiviert werden, Fahrräder zur Arbeit und zurück zu nutzen. Zudem wollen die untereinander vernetzten Betriebsräte der dort angesiedelten Firmen Vorschläge zur Verbesserung der Radinfrastruktur im Industriegebiet Nord erarbeiten. Dazu werden auch Fahrgemeinschaften, besonders für Spät- oder Abendschichten, beworben. Steigen viele der Arbeitnehmer auf das Rad um, werden die Autofahren verringert und damit ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das Konzept und das Engagement der Mitarbeiterschaft der Solvay Acetow werden deshalb, so das Votum der Jury, mit dem zweiten Preis honoriert.

Die Glaskiste und Carla Cargo teilen sich den dritten Platz mit jeweils 1.000 Euro. Die Glaskiste hat ein Konzept eines Lebensmittelgeschäftes entwickelt, in dem sowohl verpackungsfrei, als auch bedarfsgerecht und besonders regional und bio-zertifiziert eingekauft werden kann. Für Freiburg ist dies in seiner Umsetzung erst- und einmalig und von der Jury als positiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz in der Stadt gewertet.

Carlo Cargo reichte einen Beitrag zum Bau und Vertrieb von Schwerlastanhängern für das Fahrrad ein. Ein Lastenanhänger für das klimafreundliche Fahrrad ist zwar nicht neu, innovativ ist jedoch die Unterstützung mit einem Elektromotor, da mit diesem große Lasten transportiert werden.

Eine Anerkennung erhält die Firma m10 Industries AG. Sie bewarb sich mit einer Fotovoltaikanlage, die auf ihrem Geschäftsgebäude, der ehemaligen Solarfabrik, installiert ist. Gegen den allgemeinen Trend wurde diese Anlage erheblich modernisiert und ausgebaut. Dieses Engagement wird, besonders mit Blick auf den gewerblichen Bereich, als vorbildlich bewertet und wird deshalb von der Jury mit einer Anerkennung honoriert.

Naturschutzpreis:
Der erste Platz mit 2.000 Euro Preisgeld geht an den NABU für sein beispielhaftes Wiedehopf-Projekt am Tuniberg. Bereits Anfang der 1990er Jahre rief der NABU dieses Projekt ins Leben, um die Wiedehopfe wieder am Tuniberg heimisch zu machen. So wurden beispielsweise künstliche Nisthilfen gebaut, da die natürlichen Nisthöhlen verschwunden waren oder Biotope entlang von Böschungen geschaffen. Durchhaltevermögen war gefordert, bis dann 2006 die ersten Wiedehopfe gesichtet wurden. Die Population hat sich mittlerweile stabilisiert, trotzdem setzt der NABU seine Arbeit weiter fort, da der Wiedehopf immer noch zu den stark gefährdeten Arten gehört. Im Lauf der Jahre konnte der NABU zudem viele Winzer überzeugen, ihre Flächen umweltschonend bewirtschaften. Diese nachhaltige, engagierte und von Erfolg gekrönte Arbeit wird von der Jury mit dem ersten Preis gewürdigt.

Den zweiten Preis mit 1.500 Euro gewinnt das Wentzinger Gymnasium mit seinem Biotop-Projekt. Zwischen den Schulgebäuden wurde auf einem früheren Stellplatz für Baumaschinen ein wertvolles Biotop geschaffen. Umgesetzt wurde es im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Schülern unter fachlicher Begleitung. Der pädagogische Anteil des Projektes bewertete die Jury als hochwertig, zumal die Schülerinnen und Schüler nicht nur als Projektbeteiligte, sondern auch Multiplikatoren sind. Das Projekt sei ein im Sinne des Naturschutzes wertvoller Beitrag, so die Jury.

Die AGN erhält den mit 1.000 Euro dotierten dritten Preis für ihr Gelbbauchunken-Projekt. 2003 hat sie am Schönberg auf kleiner Fläche ein Feuchtbiotop geschaffen, um die dort vorkommende Population der Gelbbauchunken zu erhalten und zu stabilisieren. Sie gehört zu den bedrohten Arten, der Erhalt vorhandener Populationen ist somit ein wichtiger Beitrag zum Arten- und Naturschutz. Die Arbeit der AGN ist bislang sehr effektiv. Die Gelbbauchunke ist nach wie vor am Schönberg heimisch; als Nebeneffekt wurde auch Lebensraum für andere Amphibien und Reptilienarten geschaffen.

Einen Anerkennungspreis von 500 Euro erhält der Kinderabenteuerhof Freiburg e.V. für seinen Beitrag zur Umweltpädagogik. Das pädagogische Projekt bringt Kindern Umweltbildung und Naturerfahrung nahe. Die erzieherische Arbeit werde im Sinne der Umweltbildung als wichtig und wertvoll gewertet, so die Jury.

Insgesamt gingen 18 Bewerbungen für die Umweltpreise ein.





Verschiedenes 

Hintergrund: Immer weniger Vögel? Wo liegen die Ursachen?

Hintergrund: Immer weniger Vögel? Wo liegen die Ursachen?
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Im Winter 2016/2017 rufen bei uns im Freiburger BUND-Büro immer häufiger besorgte Menschen an, die von deutlich geringeren Zahlen beobachteter Vögel berichten. Einige aktuelle Studien belegen diese Beobachtungen und nennen vielfältige Gründe für den Rückgang einiger Vogelpopulationen.

Die aktuelle NABU-Zählaktion „Stunde der Wintervögel im Winter 2016/2017", ergab: Durchschnittlich 17 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor. Vor allem bei häufigen Wintervögeln und Futterhausbesuchern, darunter unter anderem allen Meisenarten, wurden die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion 2011 verzeichnet. Dieser Trend gilt zwar bundesweit, aber der Vogelmangel im Südwesten Deutschlands ist ausgeprägter als im Norden und Osten.

Es gibt dafür verschiedene mögliche Gründe:
Zum einen seien einige Vögel in diesem Jahr besonders „zugfaul“ gewesen und hätten aufgrund der zu dieser Zeit sehr milden Wintertemperaturen auf halber Zugstrecke Halt gemacht. Ein weiterer möglicher Faktor ist der schlechte Bruterfolg der Meisen und anderer Waldvögel im Frühjahr 2016.

Diese Aussagen machen zwar Sorgen, dennoch wäre es falsch, von einem „akuten Vogelsterben“ zu sprechen. Temporäre Rückgänge bei einzelnen Arten gab es immer wieder. Auch Witterungsfragen können bei Zählungen eine Rolle spielen. Wichtig sind die langfristigen Trends und die sind bedrohlich. Nur wissenschaftliche Studien und Forschungen können Auskunft darüber geben, ob sich das langjährige Vogelsterben aktuell beschleunigt.

Fast die Hälfte aller Brutvögel in Deutschland stehen auf der Roten Liste, viele weitere Vogelarten auf der Vorwarnliste. Vor allem die ganz gewöhnlichen, früher weit verbreiteten Vögel sind gerade im Schwinden begriffen. 248 Vogelarten brüten in Deutschland, doch nicht einmal die Hälfte davon ist ungefährdet. So die erschreckende Bilanz der Roten Liste für Brutvögel in Deutschland, die im August 2016 erschienen ist.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum die Zahl der Vögel global, bundesweit und regional seit Jahrzehnten abnimmt ... (klicke auf "mehr" !)

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Verschiedenes 

NABU und Alnatura verleihen Förderpreis an 18 neue Bio-Bauern

430.000 Euro Förderung für Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft - Bewerbungen ab März wieder möglich

Berlin/Bickenbach/Nürnberg – Der NABU hat auf der Lebensmittel-Messe Biofach 13 Landwirte mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Fünf weitere Betriebe erhalten den Preis im Juni auf dem Umweltfestival Berlin. Damit stellen in diesem Jahr 18 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Fläche von ca. 2.000 Hektar ihren Betrieb auf ökologische Landwirtschaft um.

Mit dem Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ konnte der NABU bereits eine Fläche von über 7.600 Fußballfeldern (5.476 Hektar) auf Bio-Landbau umstellen. Das NABU-Projekt und der Förderpreis werden finanziell ermöglicht durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) des Bio-Händlers Alnatura und das finanzielle Engagement weiterer Unternehmen.

Ziel des NABU-Projektes „Gemeinsam Boden gut machen“ ist es, Landwirte bei der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft zu unterstützen. „Der hohe Einsatz von Pestiziden und organischen Düngemitteln bedroht unsere intakte Natur. Wir haben in 2016 allein in Nordrhein-Westfalen einen Rückgang der Insekten um 80 Prozent von 1990 zu 2015 verzeichnen können. Zeitgleich hinken wir den EU-Vorgaben zum Schutz unserer Gewässer hinterher. Die biologische Bewirtschaftung sehen wir daher als Chance zum Schutz der Natur in Deutschland“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Alnatura unterstützt, neben weiteren Partnern wie Lebensbaum, Minderleinsmühle, Reformkontor und die Stiftung Elbtalaue, dieses Engagement finanziell. Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn erklärt: „Die Wahl zur beliebtesten Lebensmittelmarke Deutschlands verstehen wir auch als Auftrag der Kundinnen und Kunden, noch mehr biologisch erzeugte Lebensmittel aus Deutschland bereitzustellen. Das können wir nur erreichen, wenn sich auch die landwirtschaftliche Praxis ändert.“

Anlässlich der gestarteten EU-Befragung zur Agrarpolitik fordern NABU und Alnatura ein drastisches Umsteuern in den aktuellen Pauschalsubventionen.

Von insgesamt 85 Bewerbungen unterschiedlichster landwirtschaftlicher Sparten hat der NABU 18 Betriebe ausgewählt. Zwei unabhängige Gremien beurteilten die Betriebe nach ihrem Beitrag für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland.

Die ausgezeichneten Betriebe aus sechs Bundesländern haben sich innerhalb des letzten halben Jahres einem in Deutschland anerkannten Ökoanbauverband angeschlossen und für den Förderpreis beworben.
Die nächste Bewerbungsrunde wird vom 1. März bis 30. Juni 2017 laufen.

Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen: www.NABU.de/abbi bzw. www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/abbi

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Neue Förderbeträge für energetische Sanierung

Karlsruhe: Neue Förderbeträge für energetische Sanierung
Grafik Energetische Sanierung / Quelle: www.karlsruhe.de

Erneut Bonusprogramm beschlossen / Liegenschaftsamt nimmt Anträge entgegen

Das städtische Bonusprogramm zur energetischen Sanierung im Privatbereich hat sich sehr erfolgreich etabliert. In den vergangenen beiden Jahren war die Nachfrage so groß, dass die Mittel bereits im Frühherbst verbraucht waren. Um künftig mehr Sanierungsvorhaben unterstützen zu können, hat der Gemeinderat im Dezember 2016 wieder ein Bonusprogramm beschlossen - mit leicht reduzierten Förderbeiträgen.

Die maximalen Förderhöhen betragen jetzt 3.000 Euro für ein Einfamilienhaus oder die erste Wohneinheit, 500 Euro für jede weitere Wohneinheit und maximal 8.000 Euro pro Gebäude. Energetische Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes an Wohngebäuden werden weiterhin mit 10 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst, sofern diese Maßnahmen im Rahmen einer Energiesparberatung nach den Richtlinien des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorgeschlagen wurden.

Weitere Informationen - auch zur Antragstellung - gibt es beim Liegenschaftsamt unter Telefon 0721 / 133-6415 und -6412 oder im Internet (klicke auf "mehr").

Seit September 2011 hat die Stadt energetische Baumaßnahmen an fast 400 Gebäuden mit insgesamt rund 1.200 Wohnungen bezuschusst. Das Fördervolumen betrug circa 1,4 Millionen Euro. Durch diese energetischen Sanierungsmaßnahmen konnte ein erheblicher Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Karlsruhe geleistet werden.

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Verschiedenes 

Düngerecht muss Schutz von Umwelt und Gewässern sicherstellen

Berlin: Am späten Donnerstagnachmittag wird der Bundestag über eine Neufassung der Düngegesetzgebung abstimmen. Bereits zuvor hat sich der Landwirtschaftsausschuss mit den Stimmen der Großen Koalition für die Annahme des Beschlusses ausgesprochen. Damit gilt eine Zustimmung des Bundestags als sicher. Mehrere Umwelt- und Naturschutzverbände begrüßten den lange diskutierten und mehrfach verschobenen Gesetzentwurf als einen Schritt in die richtige Richtung. Er beinhalte eine Festschreibung zusätzlicher Beschränkungen in nitratsensiblen Gebieten, eine Reduzierung der Obergrenze für Stickstoff-Bilanzüberschüsse und verbesserte Kontrollmöglichkeiten für die Behörden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der WWF, der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bezweifeln jedoch, dass die vorgesehen Änderungen ausreichen werden, um die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie einzuhalten sowie Umwelt und Gewässer wirksam zu schützen. Damit drohten der Bundesrepublik weiterhin Strafzahlungen in Milliardenhöhe aufgrund zu hoher Nitratbelastungen der Umwelt, insbesondere des Grundwassers.

Die Verbände forderten weitere gesetzliche Nachbesserungen, verstärkte Kontrollen der Betriebe und die Einführung einer bundesweiten Gülle-Datenbank. Nicht zufrieden zeigten sich die Verbände mit der Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern in den Boden und forderten eine maximal einstündige Einarbeitungsfrist. Außerdem bemängelten sie, dass für besonders belastete Regionen keine Stickstoff-Obergrenzen von maximal 130 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr beschlossen wurden. Darüber hinaus sei es wichtig, dass für Betriebe, die mit Festmist arbeiten oder Tiere auf der Weide halten, günstigere Rahmenbedingungen geschaffen und bürokratische Hürden reduziert werden.

„Mit den längst überfälligen Korrekturen geht eine jahrelange Hängepartie dem Ende entgegen. Erst nach Androhung von empfindlichen Vertragsstrafen durch die Europäische Kommission haben sich die Agrarpolitiker endlich auf das vorliegende Gesetzespaket verständigt“, sagte DNR-Generalsekretär Florian Schöne.

„Die neue Düngeverordnung trägt nicht genügend dazu bei, die EU-Nitratrichtlinie tatsächlich einzuhalten. Die Stickstoffeinträge in Bäche, Flüsse, Meere und das Grundwasser müssen dringend und drastisch reduziert werden, dafür sind flächendeckende Hoftorbilanzen für alle Betriebe erforderlich. Leider haben sich die Koalitionsfraktionen lediglich auf die Einführung von Stoffstrombilanzen ab 2023 bzw. für besonders große oder viehintensive Agrarbetriebe ab 2018 geeinigt. Das kommt dann viel zu spät“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

„Die Schwächen des neuen Düngegesetzes stellen eine Planungsunsicherheit für die Landwirte und ein finanzielles Risiko für den Steuerzahler dar. Wir gehen davon aus, dass die neue Gesetzgebung nicht dazu führt, die EU-Nitratziele einzuhalten. Landwirte werden sich also bald auf veränderte Regeln und die Steuerzahler auf eine Milliarden Euro teure Strafzahlung einrichten müssen“, betonte Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.

„Den Umweltverbänden ist nicht nur der Grundwasser-, sondern auch der Bodenschutz wichtig. Der Einsatz von hochwertigem Kompost zur Bodenverbesserung ist ein Gebot der Kreislaufwirtschaft. Bund und Länder sind daher gut beraten, in der jetzt entscheidenden Düngeverordnung klar zu formulieren, dass ausgewaschener Stickstoff aus Gülle und Gärresten das Grundwasser bedroht und Stickstoffverluste gar nicht erst toleriert werden sollten. Im Kompost ist Stickstoff jedoch mehrheitlich gebunden, ein moderates Aufbringen sollte für dieses Humus bildende Substrat in der Düngeverordnung möglich gemacht und dies eindeutig formuliert werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.







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