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Veranstaltungen 

„Vielfalt schmeckt“

„Vielfalt schmeckt“
Filderkraut / Foto: ProSpecieRara

Aktion: Kurs zur Herstellung von Sauerkraut

Freiburg, Eichstetten – am Donnerstag, den 19. Oktober findet im Rahmen des Projekts „Vielfalt schmeckt“ von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost ein Kurs zur Herstellung von Sauerkraut auf dem „Hof am Dorfbach“ – dem Biolandbetrieb Hees – statt.

Im Kurs lernen die Teilnehmer die Sauerkrautherstellung vom Hobeln des Krauts über das Stampfen bis hin zur Lagerung. Wolfgang Hees erläutert und zeigt die einzelnen Schritte und Ann-Kathrin Söllner von ProSpecieRara erzählt über das Projekt „Vielfalt schmeckt“.

Filder Spitzkraut
Im Kurs wird die Sorte ’Filder Spitzkraut’ verwendet, die eine sehr geschmackvolle Untervarietät des weißen Kohlkopfs ist und charakteristisch spitz zuläuft. Das im Rahmen von „Vielfalt schmeckt“ angebaute Filder Spitzkraut hat zarte Blätter, ist fein im Geschmack und eignet sich sehr gut zur Sauerkrautherstellung. Das Filder Spitzkraut ist eine traditionelle Sorte, die vor allem in der Region um Stuttgart angebaut wurde. Das selten gewordene Gemüse steht mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Kulturpflanzen. Durch eine größere Nachfrage durch Verbraucher kann erreicht werden, dass diese Sorte wieder vermehrt angebaut wird.

Anmeldungen
Wer am Kurs teilnehmen möchte, kann sich anmelden unter annkathrin.soellner@prospecierara.de oder telefonisch unter 0761/ 59 39 00 07. Pro Teilnehmer wird ein Unkostenbeitrag von 5 € erhoben. Wer Sauerkraut mitnehmen möchte, sollte 1-2 große Einmachgläser (am besten mit Gummi-Abdichtung) mitbringen.
Wann? 19. Oktober 2017, 17:00 Uhr – ca. 19:00 Uhr
Wo? Hof am Dorfbach, Hauptstrasse 57, 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl

Über „Vielfalt schmeckt“
„Vielfalt schmeckt“ ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Einen Kurzfilm zum Projekt mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=KdgftKf1f8k&feature=youtu.be und auf der Homepage von ProSpecieRara Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Naturfotograf bietet besondere Einblicke in die Auenlandschaft

Karlsruhe: Naturfotograf bietet besondere Einblicke in die Auenlandschaft
Fotopirsch in den Rheinauen / Foto: Rainer Deible

Erster Vortrag in der neuen Zoo-Reihe/Monatlich Veranstaltungen im Exotenhaus

Naturfotograf Rainer Deible gibt mit seinem Bildvortrag "Auenland – Eine fotografische Reise durch die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Rastatt" am Donnerstag, 28. September, um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Karlsruher Zoo Einblicke in eine einzigartige Landschaft. Er fotografiert Tiere, Pflanzen und die Landschaft der Rheinauen. Die vielfältigen Eingriffe in die Auenlandschaft von Tulla bis zum heutigen Staustufenbau hat schwerwiegende Folgen für Mensch und Natur hinterlassen. Trotzdem findet sich noch immer eine immense Vielfalt an Fotoobjekten, die der Referent mit einzigartigen Momentaufnahmen als Rundreise durch die Region präsentiert. Die Bilder zeigen sowohl die Schönheit dieses Naturraums wie auch dessen Verletzlichkeit.

Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten. Der Vortrag ist Auftakt für eine eine Herbst-Winter-Vortragsreihe in Kooperation mit dem KIT zu interessanten Themen rund um Natur und Tiere. Als nächster Referent spricht am 19. Oktober Dr. Hendrik Hölscher vom Institut für Mikrostrukturtechnik über "Farbe und Struktur – Nanotechnologie mit Vogelfedern und Schmetterlingen".

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Verschiedenes 

Vogelzug erleben: Freie Sicht auf die Vögel des Glücks

Vogelzug erleben: Freie Sicht auf die Vögel des Glücks
Jungkranich mit Eltern / Foto: Knut Fischer/www.kranich-naturfoto.de

NABU startet Kranichwochen an Oder und Bodden
Über 250 Veranstaltungen

Berlin – Jetzt Kraniche beim Vogelzug beobachten: Mehr als 250 geführte Kranich-Touren finden sich diesen Herbst im NABU-Terminkalender. Einen besonderen Schwerpunkt gibt es mit zwei „Kranichwochen“ am Ostseebodden und im Nationalpark Unteres Odertal. Ab Ende September zieht es die Kraniche in wärmere Gefilde. Aus Skandinavien und aus Osteuropa kommend, sammeln sie sich die kommenden Wochen an den Rastplätzen, bevor sie sich dann laut trompetend, über Deutschland auf den Weg nach Frankreich und Spanien machen.

Mehr als 250 geführte Kranich-Touren zu Fuß, per Fahrrad, Kremser, Bus, oder auch Schiff listet der NABU-Terminkalender für diesen Herbst auf. Zwei „Kranichwochen“ bilden dabei den Schwerpunkt: vom 24. September bis 1. Oktober am Ostseebodden rund um das vom NABU getragene Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf bei Stralsund sowie vom 29. September bis 8. Oktober im Nationalpark Unteres Odertal in Gartz nahe Schwedt.

„Aktuell rasten über 10.000 Kraniche an der Ostseeküste, die tagsüber hervorragend an der neuen barrierefreien Beobachtungsstation KRANORAMA beobachtet werden können. Täglich kommen weitere Kraniche aus Skandinavien hinzu“, sagt Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf. Im Rhinluch sind derzeit etwa 500 Kraniche zu beobachten.

Zum Rasthöhepunkt hielten sich im vergangenen Jahr im Rhin- und Havelluch gleichzeitig fast 94.000 Kraniche auf; in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft waren es etwa 60.000 Vögel. Einige Tage später hatte sich der Schwerpunkt nach Niedersachsen in die Diepholzer Moorniederung verlagert, wo mehr als 80.000 Kraniche erfasst wurden.

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Verschiedenes 

Fleisch: Ganz oder gar nicht!

Fleisch: Ganz oder gar nicht!
Foto: Slow Food

Wenn schon Fleisch auf den Teller kommt, dann soll doch bitte das Tier ganz verarbeitet werden und aus artgerechter Tierhaltung stammen - so die Slow-Food-Devise. Um diese Ganztierverwertung und damit den Genuss vermeintlich "unedler" Stücke von Kopf über Nase und Innereien bis zum Schwanz ging es beim Slow Food Kuttelgespräch im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk am 15. September 2017. Mit diesem Veranstaltungsformat will Slow Food vom Vergessen bedrohte Fleischteile wieder salonfähig machen, Verbrauchern Tipps zur Verwertung an die Hand geben und der Lebensmittelverschwendung tierischer Produkte entgegenwirken.

Beim Slow Food Kuttelgespräch, das im Rahmen des 25- jährigen Vereinsjubiläums von Slow Food Deutschland e. V. im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk stattfand, stand ein für viele Verbraucher etwas ungewöhnlicher Fleischkonsum im Fokus: Die Verwertung verschmähter Stücke wie Herz, Niere, Gehirn und Zunge. Während der einführenden Gesprächsrunde erläuterten Frederik Schulze-Hamann, Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland, Inken Mohr, Züchterin der Angler Sattelschweine, Jörn Vollstedt, Schlachtermeister bei Schulze-Hamann sowie die Gastwirtin Angela Schulze-Hamann warum ein Umdenken in Richtung Ganztierverwertung unabdingbar ist. Nicht nur weil diese die Küche um eine Vielzahl an - manchmal schon fast vergessenen - Speisen bereichert. Sondern vor allem, weil dies ein entscheidendes Kriterium für einen gegenüber Mensch, Tier und Umwelt verantwortlichen zukünftigen Fleischkonsum ist. Jörn Vollstedt erklärte, zu was sich die einzelnen Stücke Fleisch weiterverarbeiten lassen und welches handwerkliche Können dafür nötig ist. Der Debatte angeschlossen war ein kreativ-buntes Buffet u.a. mit Gegrillter Zunge auf Blunker Bio-Wildkräutersalat, Flambierte Nierchen in Cognacsahne und Gebackenes Hirn mit Tempura auf Graupen, zubereitet von Angela Schluze-Hamann

Die Frage nach der Erzeugung, Weiterverarbeitung und des Konsums tierischer Produkte ist für Slow Food im Hinblick auf das Erreichen eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems schon lange zentral. "Wir wollen Wege aufzeigen, wie wir uns weg vom Tierleid hin zum Tierwohl bewegen können sowie Möglichkeiten, wie Verbraucher zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung von tierischen Produkten beitragen können," so die Vorsitzende von Slow Food Deutschland Ursula Hudson zum Thema. "Durch den so genannten ,von Kopf bis Schwanz'-Verzehr von qualitativ hochwertigem Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und der Reduzierung des Fleischkonsums auf wenige Male pro Woche, können Verbraucher den dringend nötigen Wandel mittragen. Sie tragen Mitverantwortung, damit Tierfabriken und Massenschlachthöfe bald der Vergangenheit angehören".

Während des Kuttelgespräches erläuterte die Köchin Schulze-Hamann: "Auch die Gastronomie muss dringend enkeltauglicher werden. Seit Jahren führe ich keine Schweinemedaillons mehr auf der Karte, denn ich kann es nicht verantworten, dass für vier Portionen, zwei Schweine sterben müssen. Stattdessen führe ich Leber, Schweinebäckchen und Schnitzel vom Weideschwein." Dass Genuss mit Verantwortung einhergehen kann und muss machte Inken Mohr, Züchterin von Angler Sattelschweinen und anderen alten Tierrassen während der Diskussion deutlich: "Anders als die Schweine aus der gängigen ,100-Tage-Mast', darf das Angler Sattelschwein ein Jahr lang leben, gängigerweise als Weideschwein. Das heißt es bekommt drei Mal so viel Futter und Zeit zum Wachsen, was sich dann in der Qualität des Fleisches sowie im Geschmack positiv bemerkbar macht." Mohr beklagte außerdem, dass das handwerkliche Können und Wissen rund um die Ganztierverwertung von Tieren nahezu vom Aussterben bedroht sei. Eine Tatsache, die auch Schlachtermeister Jörn Vollstedtwährend in der Diskussionsrunde unterstrich: "Leider ist das Bewusstsein für die Vielzahl an genießbaren Teile von Tieren in einem schleichenden Prozess abhanden gekommen und der Verbraucher hat sich immer mehr vom Knochen entfernt," so Vollstedt. Diese Entwicklung spiegelt den von der Lebensmittelindustrie angetriebenen, fortwährenden Prozess der Entfremdung des Verbrauchers von den Nahrungsmitteln wider.

Durch Veranstaltungen wie die Kuttelgespräche möchte Slow Food vom Vergessen bedrohte Fleischteile wieder salonfähig machen, Verbrauchern Tipps zur Verwertung an die Hand geben und der Lebensmittelverschwendung tierischer Produkte entgegenwirken. Denn häufig wird nur ein relativ geringer Anteil eines geschlachteten Tieres verzehrt. Vor allem in Deutschland und anderen Industriestaaten können nur die edlen Fleischteile gewinnbringend verkauft werden. Beim Schaf liegt der verzehrte Anteil des mit lediglich 33 Prozent noch niedriger als bei Rind, Schwein und Geflügel - ein erschreckendes Beispiel für die mangelnde Wertschätzung von Lebensmitteln, der für die Produktion investierten Ressourcen sowie allgemein für die Schieflage des industrialisierten Lebensmittelsystems.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vortragsreihe startet im Zoo

Karlsruhe: Vortragsreihe startet im Zoo
Auenlandschaft zwischen Karlsruhe und Rastatt / Foto: Zoo Karlsruhe

Erster Termin mit besonderen Einblicken in die Auenlandschaft

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem KIT eine Herbst-Winter-Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Natur und Tiere an. An sechs Terminen werden bis Februar unterschiedliche Bereiche in kurzweiligen Präsentationen den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht. Die Reihe startet am Donnerstag, 28. September, mit dem Naturfotografen Rainer Deible unter dem Titel "Auenland – Eine fotografische Reise durch die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Rastatt" mit besonderen Einblicken in eine einzigartige Landschaft.

Dr. Hendrik Hölscher vom Institut für Mikrostrukturtechnik spricht am 19. Oktober über "Farbe und Struktur – Nanotechnologie mit Vogelfedern und Schmetterlingen". Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hält, begleitet von beeindruckenden Bildern, am 23. November einen Vortrag über seine weltweiten Reisen für den Artenschutz. "Status, Schutz und Gefährdung der Arten-Diversität amazonischer Auenwälder" ist das Thema am 7. Dezember von Prof. Dr. Florian Wittmann vom KIT-Aueninstitut. Dr. Clemens Becker, Artenschutzkurator beim Zoo Karlsruhe, spricht am 25. Januar über "Artenschutz eines modernen Zoos: Tschüss Menagerie – Hallo Biodiversität". "Troposphäre: Klimawandel, extreme Wettereignisse und ihre Auswirkung auf die Umwelt" von Dr. Michael Kunz vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung ist der Abschluss der Reihe am 8. Februar.

Die Veranstaltungen finden jeweils um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses statt. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

zum Bild oben:
Naturfotograf Rainer Deible zeigt Bilder aus der Auenlandschaft zwischen Karlsruhe und Rastatt / Foto: Zoo Karlsruhe

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Fairer Handel: Karlsruhe gewinnt Sonderpreis

Fairer Handel: Karlsruhe gewinnt Sonderpreis
Making of "Alle an einem Tisch" / Foto: Stadt Karlsruhe

Norbert Hacker nimmt in Saarbrücken Auszeichnung für Kinospot entgegen / 10.000 Euro für lokale Aktivitäten

Über eine Auszeichnung beim bundesweiten Städtewettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ darf sich die Fairtrade-Stadt Karlsruhe freuen. Ihr origineller Kinospot „Alle an einem Tisch – Fairer Handel in Karlsruhe“, der anlässlich der Fairen Woche 2016 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, gewinnt in diesem Jahr einen von fünf Sonderpreisen für die besten Einzelprojekte zur Unterstützung des Fairen Handels in den Kommunen.

Dotiert ist der Preis, den Norbert Hacker, Amtsleiter des Karlsruher Umwelt- und Arbeitsschutzes, bei der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbes am 14. September in Saarbrücken entgegennehmen konnte, mit 10.000 Euro Preisgeld für weitere lokale Aktivitäten zur Unterstützung des Fairen Handels. Bürgermeister Klaus Stapf zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und hebt die Bedeutung des Fairen Handels hervor: „Gemeinsam können wir dazu beitragen, heute und für die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte und gerechte Welt zu gestalten. Nutzen Sie die immer größer werdende Vielfalt der Angebote aus dem Fairen Handel in der Fairtrade-Stadt Karlsruhe! Mein besonderer Dank gilt dem breiten ehrenamtlichen Engagement in Karlsruhe“.

Der Karlsruher Fairtrade-Kinospot ist im Herbst 2015 unter Beteiligung lokaler Akteure des Produktangebotes aus Fairem Handel in Karlsruhe entstanden. Auf ansprechende und originelle Weise will er Lust machen auf eigenes Ausprobieren und Entdecken der vielfältigen Angebote des Fairen Handels in Karlsruhe und gleichzeitig seine Zuschauerinnen und Zuschauer dazu animieren, sich im persönlichen Alltag weitergehend mit dem Thema zu befassen und die Ziele der Fairtrade-Stadt-Kampagne in Karlsruhe zu unterstützen.

An einem Tisch

In 45 Sekunden zeigt der Spot ein breites Spektrum an fair gehandelten Produkten, die im Alltag zum Einsatz kommen, greift in szenischen Handlungen die wichtigsten Standards des Fairen Handels auf und regt dazu an, beim Einkauf gezielt nach Fairtrade-Produkten zu fragen. In einer einzigen Einstellung fährt die Kamera über einen 20 Meter langen Tisch - wobei das Medium „Tisch“ auch impliziert, dass Erzeugerinnen, Erzeuger und der Handel gemeinsam mit den Konsumentinnen und Konsumenten an „einem Tisch“ sitzen, mit dem Ziel eines sozialeren, umweltgerechten und wirtschaftlich sinnvollen Handel(n)s.

Faire Woche beginnt

Im Aktionszeitraum der Fairen Woche, die am 15. September 2017 beginnt, wird der preisgekrönte Kinospot wieder im Vorprogramm der Karlsruher Kinos zu sehen sein. Jederzeit abrufbar ist er auf den Aktionsseiten zum Fairen Handel(n) in Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/fair. Dort ist auch das Gesamtprogramm der Fairen Woche 2017 in Karlsruhe zu finden.

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Die Roten Pandas im Fokus

Die Roten Pandas im Fokus
Roter Panda im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Internationaler Aktionstag für bedrohte Tierart

Lilo und Zimai, die beiden Nepalesischen Roten Pandas (Ailurus fulgens fulgens) des Zoo Leipzig, genießen seit sechs Wochen ihr neues Zuhause: Die Hochgebirgslandschaft Himalaya. Die beiden Vertreter der asiatischen Tierart fühlen sich in dem neuen Areal ebenso wohl wie die Schneeleoparden, die in den angrenzenden Gehegen heimisch geworden sind. „Beide Tierarten sind stark vom Aussterben bedroht. Mit dem neuen Himalaya-Gebirge haben wir einen Lebensraum geschaffen, in dem sich die Tiere sichtlich wohlfühlen. Unsere Besucher erleben die Tierarten in naturnah gestalteten Gehegen und bekommen durch die Beobachtungen und die edukativen Elemente einen Eindruck vom Lebensraum Himalaya“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Am kommenden Samstag, 16. September, stehen die Roten Pandas beim 8. Internationalen Tag des Roten Pandas ganz besonders im Fokus. Weltweit machen mehr als 60 Zoos auf die Gefahren für die bedrohten Tiere aufmerksam. Der Zoo Leipzig hat anlässlich des Aktionstages eine Spende von 10.000 Euro an das Red Panda Network überwiesen. Das Geld konnte dank der großen Unterstützung der Zoobesucher für den Artenschutz-Euro bereitgestellt werden und wird für Ranger eingesetzt, die in Nepal und künftig auch in Buthan ein Schutzgebiet überwachen und in den Dörfern rundherum Aufklärung betreiben.
Im Zoo Leipzig wird es am Samstag um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr Kommentierungen und Tierpflegersprechstunden geben, bei denen sich die Zoobesucher über die Roten Pandas informieren können. Die Zoolotsen verwandeln von 10 bis 16 Uhr beim Tiergesichterschminken die Besucher in Rote Pandas und malen mit ihnen selbige. In dem Ausstellungspavillon "Zoo der Zukunft" vor dem Himalaya-Gebirge wird zudem der 15-minütige Film "Der vergessene Panda" von Dr. Axel Gebauer gezeigt.

Bau der Kuppel sehr anspruchsvoll

Während sich die Säugetiere im neuen Himalaya bereits eingelebt haben, warten die Vögel noch auf ihren Einzug. Die Rekonstruktion der großen Kuppel, die die historische Voliere überspannen wird, wird gegenwärtig noch gefertigt. Die Anforderungen des Denkmalschutzes und die anspruchsvolle Statik der 18 x 31 Meter überspannenden Kuppel machen die Fertigung in Handarbeit sehr zeitintensiv, so dass die Arbeiten noch bis auf Weiteres andauern. Die Fertigstellung soll bis zum Jahresende erfolgen.

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Bernd Dallmann in Beratergremium des Deutsch-Chinesischen Ökopark berufen

Bernd Dallmann in Beratergremium des Deutsch-Chinesischen Ökopark berufen
Bernd Dallmann im Beratergremium Deutsch-Chinesischen Ökopark / Foto: FWTM

FWTM-Geschäftsführer und Vorstand der European Environment Foundation Dr. Bernd Dallmann wurde zum Berater des Deutsch-Chinesischen Ökoparks in Qingdao berufen. Ebenfalls neu im Gremium ist der frühere Bundesumweltminister, UN Sekretär und ehemaliger Bauminister Prof. Dr. Klaus Töpfer. Das Beratergremium besteht aus 14 deutschen und chinesischen Berater. Präsident des Beraterkomitees ist Dr. Otto Wiessheu, ehemaliger bayerischer Wirtschaftsminister.

„Es freut mich, nun Berater im Gremium des Sino-German Ecoparks zu sein, da ich die Entwicklung von diesem in den letzten Jahren eng begleitet habe und der Park auch nach den Vorbild der Green City Freiburg gestaltet wurde“, so Bernd Dallmann.

Der Sino-German Ecopark ist ein Pilotprojekt zur Intensivierung der Kooperation im Bereich nachhaltiger Entwicklung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Auf einer Fläche von 35 km² soll eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung vorangetrieben werden. Der Masterplan wurde durch das renommierte, deutsche Architekturbüro GMP entworfen. Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Juli 2010 durch die Wirtschaftsministerien beider Länder markierte den Beginn. Das „Memorandum of Understanding“ zum Aufbau des Sino-German Ecoparks wurde in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister WEN Jiabao unterzeichnet.

Im Sino-German Ecopark werden deutsche Ideen und Standards nach China eingeführt. Es wird darauf abgezielt, High-End Industrien, Wissenschaft und Forschung, Geschäfts- und Wohnmöglichkeiten ausgeglichen zu kombinieren. Als ein beispielhaftes Kooperationsprojekt entwickelt sich der Ecopark zu einer Plattform für Industrie 4.0, Wirtschaft, Ökologie, Aus- und Weiterbildung, Kultur, Handel und Innovation von internationaler Bedeutung.

Neben einigen hidden champions wie Menzerna, Siempelkamp u. a. sind auch weltweit bekannte Unternehmen wie Siemens (China), Bombardier u.a. mit Projektbeteiligungen integriert. Auch wurde mit der chinaweit ersten FC. Bayern München Football School unter Leitung des ehemaligen Bundesliga-Trainers Klaus Schlappner ein prominenter Partner gewonnen. Der Sino-German Ecopark wird von einem Verwaltungskomitee der lokalen Regierung in Huangdao, einem Stadtteil von Qingdao verwaltet.







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