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Verschiedenes 

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Verschiedenes 

NABU: Insektenrückgang in Deutschland besonders stark

Krüger: Bundesregierung muss endlich Gesetze zum wirksamen Insektenschutz liefern

Berlin, 24.4.2020 – Die am heutigen Freitag veröffentlichte Meta-Studie zum weltweiten Rückgang der Insekten kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Die Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir uns im Insektenschutz keinen Stillstand erlauben können. In Europa, insbesondere in Deutschland, sind die festgestellten Rückgänge besonders stark. Wir brauchen deshalb endlich eine wirksame Gesetzgebung zum Schutz der Insekten, um die Auswirkungen von Landnutzung, Zerstörung von Lebensräumen und Flächenverbrauch zu begrenzen. Die Bundesregierung darf hier nicht länger auf Zeit spielen, sondern muss endlich liefern.“





Veranstaltungen 

Karlsruhe: "Bäume prägen Räume"

Anmeldung zum diesjährigen Gartenträume-Wettbewerb

In der Tradition der grünen Wettbewerbe ruft das Gartenbauamt zum zweiten Mal zur Teilnahme unter dem neuen Titel "Gartenträume" auf. In diesem Jahr lautet das Wettbewerbsmotto: "Bäume prägen Räume".

Bürgermeisterin Bettina Lisbach eröffnete den diesjährigen Wettbewerb mit einem Besuch bei der Teilnehmerin Inge Banerjee, die mit ihrem "Hausbaum", einer elf Jahre alten Seidenakazie (Albizia julibrissin) teilnimmt.

Bäume verbessern Leben der Menschen

Spätestens seit den vergangenen zwei Hitze-Sommern ist das Thema Bäume in aller Munde. Neben den aktuellen Klimaveränderungen stellen auch bauliche Entwicklungen und steigender Nutzungsdruck die grüne Infrastruktur vieler Städte vor immer größere Herausforderungen.

Innerstädtische Hitzeeffekte mit hoher Lufttrockenheit und Wassermangel, die Zunahme versiegelter Flächen sowie durch steigende Temperaturen begünstigte neue Schädlingspopulationen wirken sich negativ auf den Gesundheitszustand wie die Lebensdauer unserer Bäume aus.

Dabei übernehmen Bäume wichtige Funktionen in der Stadt. Sie produzieren Sauerstoff und verbessern die Luftqualität, indem sie Feinstaub binden. Ebenso wird das Mikroklima, insbesondere während der Sommermonate, durch ihre Verdunstungsleistung sowie die Beschattung von Hausfassaden und Straßen verbessert. Natürlich bieten Bäume darüber hinaus wichtigen Lebensraum und Nahrung für viele Tierarten und verschönern zugleich das Stadtbild. Ihr positiver Einfluss auf das menschliche Leben und Wohlbefinden in der Stadt ist unschätzbar.

Markante Bäume verschwinden oft aus privatem Grün

Allerdings führen zunehmend kleinere Grundstücke und der Wunsch nach pflegeleichten und sonnigen Gärten seit einigen Jahren dazu, dass allmählich viele markante und raumbildende Bäume aus dem privaten Grün verschwinden. Die im besten Falle ersatzweise neu gepflanzten Gehölze sind meist kleinkronige Arten, die außerdem Jahrzehnte bis zum Erreichen ihrer vollen Größe benötigen. Die ökologische Wirksamkeit eines Altbaumes übersteigt die einer Jungpflanze um ein Vielfaches. Aus diesem Grund ist der Schutz und Erhalt großer, raumbildender Bäume essentiell für eine Stadt wie Karlsruhe.

Private Baumbesitzer würdigen

Ein Baum, insbesondere im höheren Alter, bedarf regelmäßiger Pflegemaßnahmen und muss in extremen Hitzemonaten wie 2018 und 2019 mit Wassergaben von vielen hunderten Litern unterstützt werden. Auch die Entfernung überschüssigen Laubes im Herbst ist bei sommergrünen Baumarten nicht zu unterschätzen. Dieser teils erhöhte Aufwand ist keine Selbstverständlichkeit mehr in der heutigen Zeit. Deshalb sollen in diesem Jahr Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe, die diese Aufgaben in ihrem Garten übernehmen und mit ihrem Baum zum Karlsruher Grün beitragen, im Rahmen des Wettbewerbes gewürdigt und ausgezeichnet werden.

Für die Teilnahme am Wettbewerb eignen sich Bäume auf privaten Flächen vor und hinter Gebäuden, sowie in Höfen und auf Dächern, sofern es sich um Anlagen auf Grundstücken handelt, die nicht in städtischer Pflege sind. Es kann sich um markante, raumprägende Solitärbäume, aber auch um so genannte Clumps, das heißt Baumgruppen, handeln.

Wie kam die Seidenakazie in den Karlsruher Garten?

Die Idee, eine Seidenakazie bei sich im Garten zu pflanzen, kam Inge Banerjee durch einen anderen Baum dieser Art, der viele Jahre in ihrer Wohnstraße stand. Dieser fiel ihr immer besonders zur Blütezeit im Juli und August auf, wenn sie mit ihrem Rad unterwegs war. Der Anblick der rasierpinselartigen rosa Blüten bereitete ihr so viel Freude, dass sie gerne einen kleinen Umweg in Kauf nahm, um diesen zu bestaunen. Später sah sie den Baum auch auf Reisen, insbesondere bei Besuchen ihrer Enkelin, in deren zeitweiligen Studienort Grenoble.

Die Seidenakazie dient in ihrem Garten als Ersatz für einen ehemaligen Walnussbaum und passt sich dort mit den rosa Blüten gut in das Farbkonzept der übrigen Gartengestaltung ein, welches von Lila- und Rosatönen bestimmt wird. Heute erinnert sie ihre Seidenakazie, deren natürliches Verbreitungsgebiet in Asien liegt und vom Iran bis nach Ostchina reicht, an ihren im vergangenen Jahr verstorbenen Ehemann. Er war gebürtiger Inder und auf einer Reise in die indische Region Darjeeling sah Inge Banerjee ebenfalls prächtige Exemplare von Albizia julibrissin.

Wie zum Wettbewerb anmelden?

Wer ebenfalls einen solchen raumprägenden Baum für den Wettbewerb anmelden möchte, kann dies über das Formular im Flyer, welcher bereits an vielen öffentlichen Einrichtungen ausliegt, tun. Eine Liste der Verteilerstellen kann der Website des Wettbewerbes entnommen werden. (www.karlsruhe.de/gruener_wettbewerb). Daneben ist die Anmeldung auch per Email an gartentraeume@gba.karlsruhe.de möglich. Wichtig ist, dass die Anmelderin oder der Anmelder ein Foto des Baumes beziehungsweise der Baumgruppe mitschickt. Anmeldeschluss ist der 31. Mai.

Bewertungen der Jury ab Juni / Preisverleihung im Herbst

Eine Vorbesichtigung und Endbewertung der eingereichten Beiträge findet dieses Jahr voraussichtlich im Juni und Juli statt. Eine Jury bewertet die Gesamtsituation unter Berücksichtigung der vorhandenen räumlichen Vorgaben, Wahrung und Betonung besonderer Situationen, Einfluss auf das Wohnumfeld, Nachhaltigkeit und ökologischer Aspekte.

Im Rahmen einer Preisverleihung werden dann im Herbst 2020 die Preisträger bekanntgegeben.

zum Bild oben:
Teilnehmerin Inge Banerjee im Gespräch mit Bürgermeisterin Bettina Lisbach über ihre Seidenakazie als Mittelpunkt ihres Gartens.
Foto: GBA

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Verschiedenes 

NABU: Erreger des Meisensterbens identifiziert

Bakterium verursacht Lungenentzündung bei Blaumeisen / Social Distancing für Vögel hilft gegen Seuche

Berlin - Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.

„Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“

Bis zum 22. April wurden dem NABU innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat nun bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz Suttonella ornithocola festgestellt. Fast gleichzeitig wurde aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass bei vier untersuchten Blaumeisen aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen derselbe Erreger gefunden wurde. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate.

Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort flächendeckend regelmäßig vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen - in Finnland. Im April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“

Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.

Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln über sein Online-Formular unter www.NABU.de/meisensterben zu melden.

„In betroffenen Gärten müssen Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können“, rät Miller. „Social Distancing hilft auch bei Vogel-Seuchen Ansteckungen zu reduzieren.“

Damit betroffene Vogelbestände sich möglichst schnell wieder erholen können, ist es wichtig, gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit zu bieten. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Jungen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Wie stark die Meisenbestände von der für Deutschland neuen Vogelkrankheit beeinträchtigt wurden, werden die Ergebnisse der großen NABU-Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.

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Veranstaltungen 

NABU: Amsel, Drossel, Fink und Star - die Stunde der Gartenvögel ist wieder da

NABU und LBV rufen am Muttertagswochenende zur deutschlandweiten Vogelzählung auf / Zahlen zu Blaumeisen mit Spannung erwartet

Berlin – Vom 8. bis 10. Mai findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU ruft gemeinsam mit der NAJU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Unsere Stunde der Gartenvögel hatte in den vergangenen Jahren starke Teilnehmerzuwächse zu verzeichnen. Über das große Interesse an der heimischen Natur freuen wir uns sehr“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.“

In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des NABU die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. „Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik durch ein auffälliges Massensterben aufgrund einer bisher unbekannten Krankheit bedroht“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Innerhalb von nur sechs Tagen über das Osterwochenende haben wir bereits 10.000 Meldungen mit etwa 20.000 toten oder kranken Meisen erhalten. Die kommende Zählung im Mai wird uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.“

Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt. Gartenvögel wie die Blaumeise haben dabei in diesem Frühling sicherlich deutlich mehr Aufmerksamkeit erfahren als in anderen Jahren. „Wir hoffen, dass sich dies in einer besonders regen Beteiligung an der Vogelzählung niederschlägt“, so Lachmann. Der Vogelschutzexperte rät: „Wer mehr Natur in seinem Umfeld erleben und Gartenvögeln helfen möchte, sollte seinen Hof oder Garten zum Mini-Naturschutzgebiet machen.“ Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Im vergangenen Jahr hatten über 76.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und Beobachtungszahlen aus fast 52.000 Gärten gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“, handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt Meldeschluss ist der 18. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (4. bis 8. Mai) ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg

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Einmaligkeit: Regionale LandWERTschaft trifft Braukultur in Freiburg

Regional bringt’s Bring-Service richtet Abholstelle bei Brauerei Ganter ein-

Freiburg (mr). Eine einmalige Kooperation in der Region startet ab Montag, 20.April 2020, in Freiburg zwischen der Brauerei Ganter und dem neuen Online-Hofladen Bring-Service „Regional bringt’s“ (www.regional-bringts.de) von Bio-Landwirtin Katharina Mensch aus Freiburg-Opfingen.
Wer künftig die frischen Produkte der zahlreichen teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe über das Internet bestellen möchte kann dann diese auch bei der Freiburger Bier Quelle in der Fabrikstraße 9 persönlich abholen. Dafür einfach bei der Bestellung im regionalen Webshop die Notiz hinterlegen "Abholung bei Ganter“. Belohnt wird der Kunde dafür mit einer kostenlosen Flasche Bier aus dem reichhaltigen Getränke-Sortiment der Brauerei Ganter.
Regional bringt's liefert derzeit frische und schmackhafte Produkte aus der örtlichen Landwirtschaft im Stadtgebiet Freiburg und den umliegenden Gemeinden des Tunibergs.
Beide Kooperations-Partner möchten so dafür sorgen, das regionale Produkte noch mehr nachhaltig bei der Bevölkerung bekannt werden. Nicht zuletzt trägt diese Kooperation natürlich zur Erhaltung und Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort bei.

Initiative LandWERTschaft Tuniberg

Vor wenigen Wochen wurde die ehrenamtliche Initiative LandWERTschaft Tuniberg von Katharina Mensch, Erwin Wagner und Matthias Reinbold von Freiburg-Opfingen aus gegründet. Damit möchten die Initiatoren dazu beitragen, dass es wieder mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft vor Ort gibt und natürlich die Produkte auf kurzen Wegen verkauft werden können. Unterstützt wurden die Betriebe dann noch kurzfristig bei der Suche nach helfenden Händen für die Landwirtschaft bei der Ernte wie derzeit für Spargel oder dann Erdbeeren. Für den 6.September 2020 ist nach bisheriger Planung außerdem ein Tag der LandWERTSchaft Tuniberg in Freiburg-Opfingen vorgesehen. An diesem Tag werden sich die Betriebe und Höfe der Bevölkerung mit einem attraktiven Programm vorstellen und natürlich ihre Produkte verkaufen. Künftig soll diese Veranstaltung dann bei Erfolg jedes Jahr in einer anderen Gemeinde am Tuniberg ausgerichtet werden.Im Internet gibt es dazu Informationen unter www.landwertschaft-tuniberg.de.

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Karlsruher Naturschutzgebiete stark frequentiert

Stadt bittet Besucherinnen und Besucher um Rücksichtnahme

Wie immer im Frühjahr ist das Naturschutzgebiet "Alter Flugplatz Karlsruhe" mit seiner ruhigen Atmosphäre und den allmählich bunt blühenden Flächen bei Sportlern und Spaziergängern sehr beliebt. In diesem Jahr ganz besonders, an manchen Tagen sind es mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher. Auch wenn sich die meisten an die Vorgaben der Schutzgebietsverordnung halten, weist das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz darauf hin, dass die Wege nicht verlassen werden dürfen. Ebenso wenig ist es gestattet, Drachen und Drohnen steigen zu lassen oder gar Müll und Abfall zu hinterlassen.

Besonderes Interesse gilt den Weidetieren im nördlichen Teil des Schutzgebiets. Schafe, Ziegen und Esel fühlen sich wohl, finden genug zum Fressen, bekommen regelmäßig frisches Wasser und finden bei schlechtem Wetter oder Kälte ausreichend Schutz in ihrem Unterstand. Das Füttern der Tiere sei daher nicht notwendig, sogar gefährlich und könne ihnen nachhaltig schaden, warnt die Stadt und bittet insgesamt um Rücksichtnahme. Nicht nur auf dem Alten Flugplatz, sondern auch in den beiden anderen Naturschutzgebieten Burgau und Altrhein Alter Bodensee. Es gehe darum, die fragilen Areale auch in schwierigen Zeiten uneingeschränkt zur Erholung nutzen zu können.

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NABU kritisiert Abschussgenehmigung für drei Wölfe

Krüger: Niedersächsisches Negativbeispiel zeigt, welche Probleme unvollständiger Herdenschutz verursacht

Hannover/Berlin – Der NABU kritisiert die erneute Tötungsanordnung für drei Wölfe in Niedersachsen. Ein männliches und ein weibliches Tier im Landkreis Uelzen sowie eine Wölfin im Landkreis Emsland sollen geschossen werden, da sie mehrfach geschützt gehaltene Schafe gerissen haben.

„Niedersachsens Negativbeispiel zeigt leider, welche Probleme unvollständiger Herdenschutz verursacht. Die Wölfe haben offenkundig an ungeschützten Herden gelernt, dass Schafe eine leichte Beute sind. Zudem sind zumindest nach Informationen vor Ort offenbar leider nicht die empfohlenen und machbaren Herdenschutzmaßnahmen umgesetzt worden, auch wenn sich die betroffenen Schäfer tatsächlich Mühe gegeben haben“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Leidtragende des politischen Versagens seien daher nicht nur die drei jetzt auf der Abschlussliste stehenden Wölfe sondern auch die betroffenen Schäfereibetriebe, die sich bereits um einen verbesserten Herdenschutz bemüht hatten.

Weltweit sind stromführende Herdenschutzzäune und der ergänzende Einsatz von Herdenschutzhunden bewährte und anerkannte Maßnahmen, um Wölfe von Übergriffen auf Herden abzuhalten. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist jedoch, dass sie von den Weidetierhaltern flächendeckend im Rahmen ihrer tierschutzrechtlichen Verpflichtung und spätestens bei Übergriffen entsprechend der Empfehlungen angewendet werden. Geschieht dies nicht, lernen die Wölfe bei Übergriffen auf ungeschützte Schafe schnell, dass diese ein leichte und schmackhafte Beute sind. Daher ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe und insbesondere eine gute fachliche Beratung der Schäfer dringend notwendig, wird aber bisher vom Land Niedersachsen vernachlässigt.

„In Wolfsgebieten darf es daher keine Ausnahmen von den empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen geben. Durch seine Forderung nach erleichterten Wolfsabschüssen hat Umweltminister Lies jedoch immer wieder den Eindruck erweckt, dass Vorbeugung nicht notwendig sei. Damit untergräbt er das System des Herdenschutzes. Und ignoriert zudem die Empfehlungen seiner eigenen Fachbehörde“, kritisiert der niedersächsische NABU-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann.

Der NABU hat volles Verständnis für jene Schäfereibetriebe, die trotz vorbeugender Maßnahmen Schafe an Wölfe verloren haben. Politisch verantwortlich sei jedoch der niedersächsische Umweltminister.

„Wir haben große Zweifel daran, dass die jetzt – auf Grundlage des geänderten Bundesnaturschutzgesetzes – getroffenen Abschussanordnungen auch den strengen europarechtlichen Vorgaben entsprechen. Wir werden daher alles daran setzen, diese Tötungsanordnungen auch durch das höchste europäische Gericht überprüfen zu lassen“, so der NABU-Landesvorsitzende.

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