Grüne Quellen
Mittwoch, 25. Mai 2022 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Veranstaltungen 

"Offene Pforte": Höfe und Hausgärten entdecken

"Offene Pforte": Höfe und Hausgärten entdecken
Offene Pforte 2021: Burgunderstraße 8 © Stadt Karlsruhe

Karlsruher Privatgartenschau zur besten Blütezeit

Gartenfreunde, die das Wochenende mit einem Tagesausflug im Grünen verbringen wollen, werden sich über die Termine der Offenen Pforte in dieser Woche freuen. Am Samstag, 26. Juni, öffnen fünf Karlsruher Gärten, was das Erkunden gleich mehrerer privater Grünanlagen lohnenswert macht.

Charmanter Hofgarten auf kleiner Fläche
Hinter den Gartenzaun des liebevoll sanierten Fachwerkhauses in der Kleinsteinbacher Straße 25 darf von 14 bis 18 Uhr geschaut werden. Im Zentrum von Stupferich liegt der Hof etwas versteckt in einem Stichweg und beeindruckt im Frühsommer durch die Blütenpracht von Strauchrosen und Flieder. Auf einer kleinen Sandsteinsitzbank oder unter der mit Clematis berankten Pergola lässt es sich angenehm verweilen.

Terrasse mit Weitblick
Nur acht Minuten Fußweg entfernt, in der Burgunderstraße 8, befindet sich der rund 500 Quadratmeter große Hausgarten in leichter Hanglage, von dessen Terrasse man eine Aussicht bis zu den Ausläufern des Schwarzwalds genießt. Kiefer, Stechpalme und Eibe in japanischem Formschnitt setzen dekorative Akzente, aber auch ein Nutzteil mit Gemüsebeeten und Obstbäumen findet auf dem Gelände Platz. Von 14 bis 18 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher Einlass.

Sozialer Garten in Wolfartsweier
Auch in einem Bergdorf, in Wolfartsweier, liegt ein weitläufige Anlage, die von 13 bis 17.30 Uhr besucht werden kann. Wer über die Wettersteinstraße Richtung Norden auf Höhe der Talwiesenstraße links in den Feldweg abbiegt, überblickt das mehr als 6000 Quadratmeter große Gelände mit Gewächshaus, das der Verein Initial als soziales Gartenprojekt führt. Zur beruflichen Wiedereingliederung kümmern sich die Mitarbeiter unter anderem um die Ernte der mehr als 60 Tomatensorten, Heil- und ausgefallene Kräuter, die per Fahrrad an soziale Einrichtungen ausgeliefert werden.

Idyllischer Sitzplatz auf einem alten Anwesen
Rund 1000 Quadratmeter Gartenfläche erwarten Besucherinnern und Besucher in der Brückenstraße 11 in Hagsfeld. Stallungen wurden zu Wohnfläche ausgebaut, der ehemalige Nutzgarten in einen Freiraum mit Sitzgelegenheiten und einem Pool umgestaltet. Erhalten geblieben sind der alte Obstbaumbestand und prächtige Blühpflanzen wie Rosen, Hortensien und Lavendel. Von 17 bis 21 Uhr empfangen die Eigentümer naturbegeisterte Gäste.

Sommerblüten und Wildwiesenidyll im Karlsruher Norden
Platz nehmen, bitte – das ist im Innenhof der Dreikönigsstraße 22 kein Problem, bieten sich doch zahlreiche Sitzgelegenheiten für eine kurze Pause an. Die von Weinreben begrünte Fassade und Töpfe mit Sommerblumen, Kräutern und anderen Kübelpflanzen prägen den offenen Charakter des Hofs, der zu Begegnungen einlädt. Von 14 bis 18 Uhr ist diese grüne Oase zugänglich.

Wer ohnehin im Karlsruher Norden unterwegs ist, nimmt die rund zehn Minuten Fahrtzeit von Knielingen auf sich und besucht den Naturgarten in der Dürkheimer Straße 6. Dieser gehört zu den drei privaten Gärten, die in der diesjährigen "Offenen Pforte" nur nach telefonischer Voranmeldung zu besichtigen sind. Eine gesonderte Pressemeldung stellt sie näher vor.

Aktuelle Corona-Vorschriften beachten
Für die Gartenbesuche gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften, sprich ein Mindestabstand von eineinhalb Metern. Etwaige Sonderregelungen für separate Wegenutzungen sind zu beachten. Die teilnehmenden Gärten sind dazu angehalten, gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung gegebenfalls die Besucherzahl zu beschränken. Weiterhin werden Besucherinnen und Besucher gebeten, zur Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

zum Bild oben
Der leicht am Hang gelegene Hausgarten beherbergt Kiefer, Ilex und Eibe in japanischem Formschnitt.
© Stadt Karlsruhe

Mehr







Verschiedenes 

NABU zum Wahlprogramm der CDU/CSU: Wohlfühlziele statt Realismus

Krüger: Veränderungsunwille der Union weckt nicht erfüllbare Erwartungshaltung für die Lösung der Klima- und Artenkrise

Berlin, 21.6.21 - NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert das am 21.6. vorgelegte Wahlprogramm von CDU und CSU zur Bundestagswahl 2021:

„Im Deutschland des Jahres 2021 sterben Wälder, verschwinden Arten aus den Landschaften und die Trinkwasserversorgung ist mancherorts gefährdet. Die Hitzewelle am Wochenende weckte Erinnerungen an die Dürresommer der vergangenen Jahre. Der Klimawandel ist da. CDU und CSU haben es in 16 Jahren Regierungsbeteiligung versäumt, wirksame Schritte gegen die Erderwärmung und das Artensterben einzuleiten. Im jetzt vorgelegten Wahlprogramm werden die bereits beschlossenen Änderungen im Klimaschutzgesetz bestätigt. Dabei vermittelt die Union allerdings den Eindruck, die Ziele ließen sich ganz ohne Veränderungen für die Menschen in Alltag und Wirtschaft erreichen. Wir halten es für unredlich, solche nicht erfüllbaren Erwartungshaltungen zu wecken. Beim Schutz der Biodiversität fällt das Unions-Programm zum Teil sogar hinter den heutigen Stand zurück und lässt unter anderem wichtige Finanzierungsfragen offen. Klima- und Artenkrise werden so nicht gelöst. Wir erwarten von einer potenziellen Regierungspartei mehr Realismus und Umsetzungswillen in diesen zukunftsdominierenden Politikfeldern.“

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Endlich ein kleiner Durchbruch beim Insektenschutz

Krüger: Wir freuen uns, dass nach vielen unnötigen Verzögerungen doch noch eine Einigung vor Ablauf der Legislatur erzielt wurde

Berlin, 11.06.21 – Den Beschluss zum Insektenschutzgesetz im Umweltausschuss des Bundestags und die Einigung über die Finanzierung der Ausgleichszahlungen in Höhe von zusätzlichen 65 Millionen Euro für den Schutz von Insekten in der Landwirtschaft kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger wie folgt:
"Der heutige Beschluss ist ein kleiner Fortschritt beim Insektenschutz, auch wenn der Prozess unnötig verzögert und der Gesetzentwurf weiter verwässert wurde. Das jetzt beschlossene Insektenschutzgesetz ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung, um dem Artenschwund von Insekten etwas entgegen zu halten. Es beinhaltet unter anderem ein Verbot von einzelnen Bioziden in Schutzgebieten, stellt weitere Biotope unter Schutz, stärkt das Konzept von Natur auf Zeit und macht einen Anfang bei der Reduktion von Lichtverschmutzung. Jetzt gilt es das Gesetz noch formell im Bundestag abzustimmen und im Bundesrat inklusive der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zu bestätigen."

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

Mehr




Verschiedenes 

NABU-Umfrage: Verzicht auf Ausbau des Straßennetzes für viele denkbar

Krüger: Eine Pause für den Autobahn-Neubau und den Neubau von Bundesfernstraßen wichtig für Bewältigung der Klima- und Artenkrise

Berlin, 8.6.21 – Dreiviertel der Bundesbürger sind überzeugt, dass es genug Straßen in Deutschland gibt. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag des NABU ergeben. Demnach sprechen sich 93 Prozent der Befragten dafür aus, dass eine zukünftige Bundesregierung den Schwerpunkt eher auf die Instandhaltung bestehender Autobahnen anstelle des Neubaus zusätzlicher Strecken legen sollte. Den Neubau von Autobahnen generell zu stoppen, begrüßen 41 Prozent, während 15 Prozent entschieden dagegen sind. Besonders hohe Zustimmungswerte von jeweils rund 80 Prozent erzielen Aussagen, die einen Verzicht auf den weiteren Ausbau des Straßennetzes in Aussicht stellen, wenn dadurch das Klima und die Artenvielfalt geschützt sowie der Flächenverbrauch gestoppt werden könne.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Der Bau immer neuer Straßen befeuert die Klima- und Artenkrise. Der NABU fordert eine Pause beim Autobahnneubau. Alle Pläne für neue Autobahnen und Bundesfernstraßen sollen gestoppt, die dafür vorgesehenen Milliarden in klimafreundliche Verkehrswege umgeleitet werden. Die Autobahn-Neubau-Pause muss dafür genutzt werden ein zukunftsfähiges Verkehrswegenetz zu entwerfen. Wir richten unsere Forderung an alle Parteien, bisher kann hier noch keine überzeugen. Das gilt auch für die Grünen, die sich zwar im Oktober für ein Moratorium beim Neubau von Bundesfernstraßen ausgesprochen hatten, das sich bisher in ihrem Wahlprogramm aber nicht wiederfindet. Unsere Umfrage zeigt auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger einen Baustopp beim Straßenbau zwar erstmal kritisch sehen, durch gute ökologische Argumente aber dafür gewonnen werden können. So ist es bei vielen Maßnahmen, die für den Artenerhalt und den Klimaschutz notwendig sind. Die Parteien müssen den unredlichen Wahlkampf auf Kosten des Klimas deshalb endlich beenden. Desinformation und Polemik zerstören die Akzeptanz für die ökologische Erneuerung, die wir brauchen, und die sich alle demokratischen Parteien zum Ziel gesetzt haben.“

Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik des NABU: “Wer in knapp 30 Jahren in Deutschland und Europa vollständig klimaneutral unterwegs sein möchte, muss heute den Grundstein legen. Die entsprechende Infrastruktur entsteht nicht von heute auf morgen. Es mangelt weiterhin an einem sinnvollen Konzept für ein Verkehrswegenetz, das alle Verkehrsträger bestmöglich miteinander verzahnt und umweltfreundlichen Optionen den Vorrang einräumt. Wir brauchen kurzfristig wirksame Maßnahmen, um diese Krisen zu bewältigen. Die vollständige Umschichtung aller für Autobahn- und Fernstraßenneubauprojekte vorgesehenen Milliarden und die vollständige Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans sind dabei zentral.“

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Die fünf besten Tipps zum naturfreundlichen Gärtnern

Zum Tag des Gartens ruft der NABU dazu auf, Gärten vielfältig, gift- und torffrei zu gestalten

Berlin, 11.06.21 – Vermeintlich pflegeleichte Schotterwüsten und eintönige Rasenflächen scheinen heute das Ideal eines modernen Gartens zu verkörpern. Doch diese Flächen sind für die Natur wertlos. „In einem vielfältigen Naturgarten hingegen leben viele nützliche Tiere und auch Menschen fühlen sich dort wohl. Eine solche grüne Wohlfühl-Oase anzulegen und zu pflegen ist nicht schwer und auch nicht aufwendig“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. Zum Tag des Gartens am 13. Juni gibt der NABU die fünf besten Tipps zum naturnahen Gärtnern.

Tipp 1: Vielfalt lieben und leben: „Wer seinen Garten möglichst abwechslungsreich mit heimischen Stauden, Gehölzen und Blühpflanzen gestaltet, schafft Platz und Nahrung für Gartentiere“, so Rottleb. Eine Wasserstelle oder Teich bieten Lebensraum für Libellen und Frösche. Eine Wildblumenwiese oder ein Kräuterrasen locken Insekten an. Alte Bäume und Hecken, etwa mit Holunder, Kornelkirsche und Schlehe, bieten Nistmöglichkeiten für Vögel. Unter den Hecken fühlen sich Igel und Spitzmäuse wohl.

Tipp 2: Kein Gift ­– niemals! Ein naturnaher Garten kommt ohne Pestizide aus. Auch Kunstdünger hat hier nichts verloren. „Pflanzen bleiben gesund, wenn sie in Mischkultur angebaut und natürliche Schädlingsbekämpfer gefördert werden, wie Vögel, Igel, Florfliegen und Marienkäfer“, sagt Rottleb. „Diese Helfer erledigen ihren Job zuverlässig und kostenfrei.“

Tipp 3: Torf verbannen. „Viele Hobby-Gärtnernde wissen nicht, dass herkömmliche Gartenerden größtenteils aus Torf bestehen“, so Rottleb. Dafür werden Moore, meist in Osteuropa, zerstört. So gehen diese einzigartigen Lebensräume und wichtigen Kohlenstoffspeicher verloren. „Besser Komposterde aus dem eigenen Kompost nutzen“, rät Rottleb.

Tipp 4: Wildkräuter lieben lernen. „Viele als Unkraut geschmähte Pflanzen, wie Löwenzahn, Giersch und Brennnessel, sind wichtige Futterpflanzen für Falter und andere Insekten“, erklärt Rottleb. „Wildkräuter sind zudem sehr vielseitig: Aus Brennnessel kann man eine Jauche und damit einen Naturdünger für die Gemüsepflanzen herstellen. Giersch lässt sich zu einem leckeren Pesto verarbeiten. Löwenzahn gibt dem Salat Würze.“

Tipp 5: Weniger ist mehr – das gilt fürs Rasenmähen, Heckeschneiden, Gießen und Jäten. Wer seinen Rasen etwas höher, die Hecke dichter lässt, hilft Tieren, die auf diese Pflanzen angewiesen sind. „Mulchen und Hacken spart Gießwasser, ebenso halten Wildkräuter zwischen den Kulturpflanzen den Boden feucht. Rottleb. „Und das Schöne: Wer weniger Gartenarbeit macht, hat auch mehr Zeit seinen Naturgarten zu genießen.“

Mehr




Veranstaltungen 

Gartenkultur in Karlsruhe: "Offene Pforte" startet wieder

Gartenkultur in Karlsruhe: "Offene Pforte" startet wieder
Offene Pforte 2021: Höhenstraße 11 / Foto: Stadt Karlsruhe

Zwei Karlsruher Privatgärten öffnen am 13. Juni

Stetig sinkende Infektionszahlen lassen die private Gartenschau in der Stadt wieder aufleben. Das Projekt "Offene Pforte" lädt am Sonntag, 13. Juni, zum Besuch zweier Gärten ein. Auch beim Ausflug in Karlsruhes unbekannte grüne Oasen gelten jedoch die allgemeinen Hygienevorschriften.

Karlsruher Privatgärten entdecken
Von 13 bis 18 Uhr kann der zwischen Durlach und Stupferich gelegene Garten im Stupfericher Weg 13 besichtigt werde. Auf 1.200 Quadratmetern breiten sich ein von Hainbuchenhecken umstandener Gartenteil mit Obstbäumen, Nutzgarten und Hühnergehege aus.

Ebenfalls in Stupferich befindet sich der zweite Garten, in der Höhenstraße 11. Das in den siebziger Jahren angelegte Areal ist durch unterschiedliche Bäume, Sträucher und kleinere Hügel in verschiedene Bereiche gegliedert. Den Mittelpunkt des Gartens bildet ein Sitzplatz am Wasser. Ein Besuch ist zwischen 14 und 18 Uhr möglich.

Weitere Informationen und Bildmaterial zu den vorgestellten Gärten in der Broschüre des Projekts "Offene Pforte" und online unter karlsruhe.de/offenepforte.

Aktuelle Corona-Vorschriften beachten
Für die Gartenbesuche gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften, sprich ein Mindestabstand von eineinhalb Metern. Etwaige Sonderregelungen für separate Wegenutzungen sind zu beachten. Die teilnehmenden Gärten sind dazu angehalten, gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung gegebenfalls die Besucherzahl zu beschränken. Weiterhin werden Besucherinnen und Besucher gebeten, zur Nachverfolgung von Infektionswegen ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

Mehr




Verschiedenes 

Hochwasserprävention: Ufererhöhung am Bohrerbach in Günterstal

Auswirkungen auf Fuß- und Radverkehr, Kraftfahrzeuge nicht betroffen

Das Garten- und Tiefbauamt erhöht das Ufer des Bohrerbachs in Günterstal. Das ist notwendig, damit der Bach im Falle eines Jahrhunderthochwassers nicht über seine Ufer tritt. Gearbeitet wird in zwei Bereichen: bei der Ausfahrt Breitmattenweg bis Zufahrt Schauinslandstraße 4 und von der Ausfahrt der Tankstelle in der Schauinslandstraße 26a bis zur Einfahrt der Hirschstraße.

Zu diesem Zweck müssen ab Montag, 14. Juni, die beiden Baufelder abgesperrt werden. Deshalb werden Radfahrende über die Straße und Fußgängerinnen und Fußgänger auf die andere Straßenseite umgeleitet. Der Kraftfahrzeugverkehr ist nicht betroffen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich in der 37. KW beendet werden.





Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Peter D. Ward "Die große Flut"

Buchtipp: Peter D. Ward "Die große Flut"

Was auf uns zukommt, wenn das Eis schmilzt
Bearbeitet und aktualisiert von Christoph Hirsch

Anhaltende Dürren, tobende Stürme, brennende Wälder – wer glaubt, damit seien die Auswirkungen des Klimawandels aufgezählt, irrt: Für Millionen Menschen wird das Meer zur unmittelbarsten und schwerwiegendsten aller Bedrohungen werden. In »Die große Flut« blickt Peter D. Ward auf die Meere der Vergangenheit, erzählt, wie sie das Leben auf der Erde verändert haben, und zeichnet ein alarmierendes Bild für die Zukunft. Ein dringender Appell, die Erwärmung nicht über 2 Grad ansteigen zu lassen.

Der Meeresspiegel ist nicht konstant; er hat sich in der Vergangenheit verändert und wird das auch in Zukunft tun. Der beunruhigende Aspekt dieses natürlichen Vorgangs liegt darin, dass der aktuelle, menschengemachte Anstieg so schnell erfolgt wie noch nie zuvor in der Geschichte unseres Planeten – und dass die aktuellen Vorhersagen wohl deutlich unterschätzen, was auf uns zukommt.

»Als Paläontologe, der sich mit den Auswirkungen steigender und fallender Meeresspiegel beschäftigt, weiß ich, dass wir hier nicht einfach nur spekulieren«, sagt Peter D. Ward. »Wir können aus der Vergangenheit ableiten, was in unserer Zukunft passieren kann. Die geologischen Belege halten dafür eine reiche Historie bereit.«

Wie hoch werden unsere Ozeane also steigen und wie schnell? Ward liefert dazu eine fundierte Analyse und zeichnet ein Bild unserer Welt für die Jahre 2050, 2100, 2300 und darüber hinaus. Denn mit dem Schmelzen der polaren Eiskappen hat ein Prozess begonnen, der immer mehr an Fahrt aufnimmt: Küstenstädte werden überflutet, Ackerland wird durch eindringendes Salz unbrauchbar. »Die große Flut« bringt es auf den Punkt und warnt, dass jetzt etwas geschehen muss, wenn wir unsere Zivilisation noch vor dem Schlimmsten bewahren wollen.

oekom Verlag, 256 Seiten, € 22,00 (D), 22,70 (A)
ISBN 978-3-96238-249-0

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25