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Veranstaltungen 

Mooswälder Backtag im November

Mi 8. Nov., 17 - 20:00 Uhr

Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen jeden 2. Mittwoch im Monat im Haus kräftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden. Bei Bedarf kann frisch gemahlenes Vollkornmehl am Vortag in der Ökostation gekauft werden. Weitere Termine: Mi, 10. Dez., 14. Jan. 2018, 14. Feb. und 14. März.

• Betreuung: Markus Stickling und Team
• Anmeldung ist erforderlich

Ökostation Freiburg
Am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg • Tel 0761 - 892333 • info@oekostation.de

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Verschiedenes 

Hintergrund: Insektensterben, Landwirtschaft & Bauernverband

Hintergrund: Insektensterben, Landwirtschaft & Bauernverband
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Naturschützer erfinden Insektensterben und schuld ist die Landwirtschaft ...

Der BUND und die Naturschutzverbände warnen seit vielen Jahren und auch das Bundesumweltministerium bestätigt das große Insektensterben in Deutschland. Entomologen und Naturinteressierte beobachteten binnen weniger Jahre einen massiven Rückgang zahlreicher Insektenarten und insektenfressender Wirbeltiere. Dieses Insektensterben ist von großer Tragweite für die Ökosysteme, die Biodiversität und die Landwirtschaft in unserem Land und ein wichtiger Grund für das Vogelsterben.

Ursachen für Insektensterben, Schmetterlingssterben und das damit verbundene Vogelsterben gibt es viele. Wiesen wurden umgebrochen und aus bunten Blumenwiesen wird zunehmend monotones, artenarmes, gedüngtes Einheitsgrün, das immer häufiger im Jahr gemäht wird. Wo früher eine artenreiche Acker-, Wiesen- und Streuobstlandschaft war, steht heute fast überall giftgeduschter Mais. Viele, der in der Landwirtschaft eingesetzten Spritzmittel und Gifte (Neonicotinoide / Glyphosat ...) sind ein Grund für den massiven Rückgang der Artenvielfalt auf Ackerböden und in deren Umgebung.

Als wichtige Ursache für das große Sterben vermuten Experten den Einsatz von systemischen Insektiziden, sogenannten Neonicotinoiden. Im Detail geht es um die Stoffe Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam, Thiacloprid und Acetamiprid. Diese Stoffe beeinflussen das Nervensystem der Insekten und nehmen somit Einfluss auf deren Orientierungssinn und Verhalten.
Jörg-Uwe Meineke, Schmetterlingsexperte und ehemaliger Leiter des Referats für Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Freiburg sagt, dass die Fernwirkung der Agrargifte selbst in Naturschutzgebiete hinein wirkt und dort Insekten gefährdet.

Mit Neonicotinoiden, Glyphosat und anderen Giften machen Konzerne wie Bayer, Monsanto und Syngenta satte Gewinne und die Debatte um das Insektensterben gefährdet diese Gewinne massiv. Wer jetzt denkt, Bayer, Monsanto und Syngenta würden im eigenen Namen Pressearbeit machen, der verkennt die neuen Methoden der so genannten Krisenkommunikation ...

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Verschiedenes 

NABU: Bis zu 146.000 Vögel werden pro Jahr in Deutschland illegal getötet

Tschimpke: Straftaten müssen stärker geahndet werden

Berlin – In Deutschland werden immer noch zwischen 53.000 und 146.000 Vögel pro Jahr illegal getötet. Diese Zahlen wurden heute im Rahmen einer neuen BirdLife-Studie zum Ausmaß illegaler Verfolgung von Vögeln in Europa am Rande der Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) in Manila vorgestellt. Im Vergleich zur geschätzten Gesamtzahl von 12 bis 38 Millionen illegal getöteter Vögel pro Jahr in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten, ist die deutsche Zahl zwar gering, verglichen mit den 0,2 bis 1,1 Millionen für Europa ohne den Mittelmeerraum und den Kaukasus jedoch sehr hoch.

„Mit diesem Bericht liegt nun erstmals eine wissenschaftliche Grundlage zum Ausmaß illegaler Verfolgung von Vögeln in ganz Europa vor. Auch in Deutschland muss weiter gegen den Verlust an Vögeln durch illegale Tötungen gekämpft werden. Immer noch gibt es auch hierzulande zahlreiche Verstöße gegen internationale Abkommen wie die Bonner Konvention und die EU-Vogelschutzrichtlinie. Der Abschuss geschützter Arten ist genauso verboten wie Fallenfang, Vergiftung oder Nestzerstörung und muss besser erfasst und effektiver geahndet werden“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Die nach einer nachvollziehbaren und standardisierten Methode ermittelten Werte zeigen, dass illegale Verfolgung in allen Ländern Europas trotz entsprechender gesetzlicher Regelungen weiterhin ein Thema bleibt. Dabei ist das Ausmaß des Problems jedoch sehr unterschiedlich: Lediglich gut drei Prozent der gewilderten Vögel entfallen auf das nördliche Europa, der Rest auf die Mittelmeeranrainerstaaten in Europa, Nordafrika und dem nahen Osten sowie die Kaukasusregion.

„Bei den deutschen Zahlen entfallen allein 50.000 bis 100.000 auf bei der Jagd versehentlich abgeschossene geschützte Wasservogelarten. Darauf weisen punktuelle Nachprüfungen geschossener Vögel hin“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Wie hoch jedoch genau der Anteil geschützter Arten bei der Wasservogeljagd ist, sollte unbedingt genauer untersucht werden.“ Auch Abschüsse außerhalb geltender Jagdzeiten oder beispielsweise mit in Feuchtgebieten verbotener Bleimunition wurden in der Studie als illegal erfasst.

Angesichts der nun vorliegenden Zahlen fordert der NABU ein verbessertes staatliches Monitoring illegaler Verfolgung und die Einrichtung von auf Artenschutzkriminalität spezialisierten Anlaufstellen für Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte, wie sie bereits in Nordrhein-Westfalen existieren. Um die Fehlabschussrate bei der Wasservogeljagd zu verringern, ist eine artgenaue Berichtspflicht für geschossene Enten und Gänse und ein stichprobenhaftes Kontrollsystem der vorgenommenen Artbestimmungen unabdingbar.

Besorgniserregend sind für den NABU auch die geschätzt 1.200 bis 12.000 getöteten Greifvögel und Eulen jährlich. Arten wie Habicht und Seeadler werden zum Teil systematisch verfolgt, Mäusebussarde und Rotmilane häufig vergiftet. In die Schätzung mit eingegangen sind dabei auch die in letzter Zeit vermehrt auftretenden Zerstörungen von Greifvogelhorsten im Zusammenhang mit geplanten Windenergieanlagen. Aufgrund der geringen Vermehrungsrate von Greifvögeln können auch diese vergleichsweise niedrigen Zahlen Auswirkungen auf die Populationen haben.

Auf 2.000 bis 10.000 Vögel wird die Zahl der für den Käfigvogelhandel gefangenen Finken in Deutschland geschätzt. Hinzu kommen absichtlich verfolgte Rabenvögel, Graureiher, Kormorane und Möwen oder auch zerstörte Nester von Mehlschwalben oder anderen Gebäudebrütern.

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Verschiedenes 

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren
Kiebitz / Foto: NABU, Erhard Nerger

Tschimpke: Massives Vogelsterben muss aufgehalten werden - Agrarreform gefordert

Berlin – Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009). Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998. Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen.

„Aufgrund dieser dramatischen Zahlen muss man von einem regelrechten Vogelsterben sprechen. Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein. Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

20 Prozent der verlorengegangenen Vögel stellt allein der Star, frisch gekürter Vogel des Jahres 2018. Mit fast 2,6 Millionen Brutpaaren weniger, ist diese Art besonders betroffen. Die häufigen Arten Haussperling, Wintergoldhähnchen und Buchfink folgen auf den nächsten Plätzen. Neben dem Star finden sich mit Feldlerche, Feldsperling und Goldammer drei weitere Vögel der Agrarlandschaft unter den zahlenmäßig größten Verlierern. „Sowohl bei den seltenen als auch bei den häufigen Arten, sind die Vögel der Agrarlandschaft am stärksten betroffen. In der Entwicklung unserer landwirtschaftlich genutzten Flächen ist auch der mutmaßliche Grund für diesen massiven Bestandseinbruch zu suchen“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Im betroffenen Zeitraum hat der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden oder Brachflächen drastisch ab-, dagegen der intensive Anbau von Mais und Raps stark zugenommen. Ein verblüffend ähnliches Muster wie bei der Entwicklung der Vogelzahlen zeigt sich bei der Zahl der Insekten: Eine gestern in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie hat bisherige dramatische Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland bestätigt. Seit den 90er-Jahren hat dort die Biomasse der Fluginsekten zwischen 76 bis 81 Prozent abgenommen. Durch die große Anzahl der untersuchten Standorte und Lebensräume kann die Studie als repräsentativ für ganz Deutschland erachtet werden. „Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten“, so Lachmann.

Der NABU fordert die Koalitionsparteien einer neuen Bundesregierung daher dringend dazu auf, die Notbremse zu ziehen, und eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene durchzusetzen. Öffentliche Gelder sollen nicht mehr mit der Gießkanne verteilt werden, sondern aus einem Naturschutzfonds an Landwirte für konkrete öffentliche Naturschutzleistungen gezahlt werden. „Nur so lässt sich das Verschwinden der Vögel vor unseren Augen aufhalten und rückgängig machen, bevor es zu spät ist“, so Lachmann.

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Verschiedenes 

BUND gratuliert Nikolaus Geiler zum Wolfgang Staab-Naturschutzpreis

Am Freitag, 13. Oktober 2017, wurde in Rastatt bei Karlsruhe der mit 20.000 Euro dotierte Wolfgang Staab-Naturschutzpreis für besondere Leistungen zu Gunsten einer nachhaltigen Entwicklung in Fluss- und Auenlandschaften verliehen. Preisträger sind in diesem Jahr die zwei Umweltaktivisten und Naturschützer Wolfgang E. A. Stoiber und der Freiburger „alternative Wasserpapst“ Nikolaus Geiler.

BUND Geschäftsführer Axel Mayer kennt und schätzt Herrn Geiler seit den Konflikten um das AKW Wyhl und sagt. „Wenn im Jahr 2017 die Flüsse und Seen keine Kloaken mehr sind, wenn am Rhein Hochwasserschutz und Naturschutz miteinander verbunden werden, wenn der Lachs sich in unseren Gewässern langsam wieder heimisch fühlt, wenn unsere Bäche und Flüsse für Wanderfischarten wieder durchlässig werden, dann hat das nicht zuletzt mit seiner jahrzehntelangen (fast nicht bezahlten) Arbeit zu tun. „

Er organisiert u.a. seit Jahren die Lachsbesatzmaßnahmen an der Dreisam zusammen mit Schulklassen - um dafür zu sorgen, dass rückkehrende Lachse eines Tages wieder ihre angestammten Laichhabitate im Elz-Dreisam-System zurückerobern können und um schon GrundschülerInnen mit der Ökologie der "Langdistanzwanderfische" vertraut zu machen. Lange, intensiv und an herausragender Stelle hat er sich gegen Cross Border Leasing und die Privatisierung der Wasserversorgung gewehrt.

Dr. Brigitte Dahlbender, Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Baden-Württemberg des BUND würdigte Nikolaus Geiler in ihrer Laudatio für sein zielorientiertes Engagement: „Er legt den Finger in die Wunde, bringt die Gegenseite, aber auch seine Verbündeten zum Nachdenken und zeigt Wege auf, die richtige Lösung umzusetzen.“

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

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Veranstaltungen 

Kurzfilm-Workshop

Zukunftsfähige Entwicklung von Stadt & Region Freiburg & südl. Oberrhein.

Am Samstag, 11. November 2017, um 10.00 beginnt im Kommunalen Kino Freiburg, Galerie, Alter Wiehre-Bahnhof, Urachstr. 40, ein zweistündiger Kurzfilm-Workshop zur zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt und Region Freiburg sowie am südlichen Oberrhein, von ECOtrinova e.V. mit Greenmotions e.V. anlässlich des 4. Internationalen Greenmotions Filmfestivals. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich an und Näheres bei ecotrinova@web.de.





Veranstaltungen 

Samstags-Forum Regio Freiburg

Programm 21. Oktober bis 9. Dezember 2017

Wie wollen wir leben? Energie - Klima - Umwelt - Bauen - Wohnen - Nachhaltigkeit

25. Gemeinschafts-Reihe in der Universität mit Vorträgen, Diskussionen und Führungen

Zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Bauen-Wohnen-Nachhaltigkeit. Wie wollen wir leben?“ gibt es ab 21. Oktober bis 9. Dezember 2017 über 20 Vorträge, 6 Führungen und einen Kurzfilm-Workshop bei der Jubiläums-Gemeinschaftsreihe Nr. 25 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg des gemeinnützigen Freiburger Vereins ECOtrinova und 23 Mitveranstaltern. Die TeilnehmerInnen erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildern. Schirmherrin ist seit Beginn in 2006 die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Platz der Universität, Kollegiengebäude 1, ab 10:15 bis 12:45 Uhr. Zu den anschließenden Führungen ist i.a. Anmeldung erforderlich an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Der Kurzlink zum aktuellen Programm als pdf-Datei ist https://kurzlink.de/SamstagsForum2017-2

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Im Detail:

Beim Start der Jubiläumsreihe 25 am 21. Oktober im Hörsaal 1098 zu „Ökosozialer Stadtentwicklung aktuell – Wohnen und Bauen in Freiburg und Region“ stellen Aktive aus Vereinen zunächst das RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur & Ökosoziales Wohnen vor. Über „Biodiversität: Artenvorkommen in potenziellen Baugebieten des Perspektivplans Freiburg & Dietenbach: ein Überblick“ berichtet Alexander Milles vom NABU Freiburg e.V.. Vorschläge zur Innenentwicklung statt Bauen auf der „Grünen Wiese“, Ideen und Forderungen zum kleinen Neubaustadtteil Zähringen-Nord sowie Alternativen und das Nein zum Neubaustadtteil Dietenbach stellen Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V. und Ralf Schmidt, Vorstand von Plan B e.V. mit Kurzvorträgen vor. „Wohnraum für alle – eine soziale Kampagne in Emmendingen“ ist das Thema von Meinhard Schamotzki, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Emmendingen, um bestehenden Wohnraum verfügbar zu machen. Von14 bis 17 Uhr trifft man sich anmeldefrei beim Dietenbach-Herbstfest des RegioBündnis und der Bürgerinitiative Dietenbach auf Wiesen der Landwirte nördlich von Freiburg-Rieselfeld bei Infoständen mit Kurzkundgebung, Führung, Glücksrad und Verpflegung.

Der Energiewende und dem Klimaschutz gewidmet ist der 4. November im Hörsaal 1015 mit „Photovoltaik aktuell und praktisch“. Die Kampagne „Mach’s blau! Für 1000 neue Solarstromdächer in der Region – bei Gebäudeeigentümern und Mietern. Wirtschaftlichkeit.“ erläutert Per Klabundt, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands 100 Prozent erneuerbare Energien Regio Freiburg: Über die städtische Solarstrom-Kampagne für Freiburg „Dein Dach kann mehr – Solarstrom lohnt sich!“ berichtet Diplomforstwirtin Diana Sträuber, Geschäftsführerin des Fesa e.V.. Mit „Best-Practice Photovoltaik - Strom von der Sonne“ widmet sich Dipl.-Volkswirt Friedrich Kropp, Vorsitzender von PV-Sachverständige e.V., Gutachten, die bei Solarstromanlagen aus Qualitätsgründen gefragt sind. Zum Abschluss bietet Konrad Wangart von der Geschäftsleitung von Bad & Heizung Lassen, Freiburg, den Vortrag „Sonnenstrom und Mini-BHKW - ein unschlagbares Team“, bevor er um 13 Uhr in der Wiesentalstr. in Freiburg-Unterwiehre in einem Betriebsgebäude und einem 8-Familienhaus die Führung startet zu Photovoltaikanlagen, Strom erzeugenden Heizungen (Mini-BHKWs) u.a. mit Brennstoffzellen und Batterien.

Am 11. November bietet das Samstags-Forum von 10:00 - 12 Uhr einen Kurzfilm-Workshop “ Zukunftsfähige Entwicklung von Stadt und Region Freiburg und südlicher Oberrhein“ in der Galerie des Kommunalen Kinos Freiburg für bei ecotrinova@web.de angemeldete Interessierte. Anlass ist das dortige Internationale Greenmotions Filmfestival 2017 des Greenmotions e.V..

Um sozialökologische Ökonomie geht es am 18. November im Hörsaal 1098: „Prosumenten-Kooperation: gemeinschaftliches Wirtschaften von Erzeugern und Verbrauchern bei Energie und Lebensmitteln“ ist dazu das Thema des Genossenschaftsexperten Dr. Burghard Flieger vom Projektbüro Freiburg der bundesweit tätigen innova eG. Als Vorstand der Solarbürgergenossenschaft eG erläutert er anschließend „Bürger- und Mieterstrom mit Solarstrom und Mini-BHKW.“ Für diese zeigt Dipl.-Ing. Christian Meyer von Energy Consulting Meyer, Umkirch, neue wirtschaftliche Wege auf mit dem „Betrieb von Mini-BHWK in Wohngebäuden und Kleingewerbe: Pachtmodell und Mieterstrom“. Bei der Führung um 13:15 Uhr in Freiburg-Mittelwiehre erklärt Dr. Jörg Lange von Solares Bauen, Freiburg im Mehrfamilienhaus das Mini-BHKW für Heizung und Strom nebst Batterie sowie Solar- und -Mieterstrom.

Am 25. November im Hörsaal 1199 erläutert Dipl.-Ing. Architekt Meinhard Hansen, Leiter des Architekturbüros Hansen in Freiburg i.Br., „Wohngebäude umbauen für mehr Wohnungen“, z.B. ein Einfamilienhaus in eines mit 3 Wohnungen, ein Ansatz gegen die Wohnungsknappheit in Freiburg und Umland. Erste Ergebnisse zum Thema „Dächer ausbauen und Aufstocken für bezahlbaren Wohnraum in Freiburg“ werden vorgestellt von Dr. Georg. Löser, vom Sprecherteam RegioBündnis und Vorsitzender von ECOtrinova, sowie Friedrich Kropp von der Genossenschaft für umweltgerechtes Leben eG. Eine Führung um12:45 Uhr schließt sich an zu Beispiel(en) in Freiburg.

Hochaktuelle Forschung ist in Freiburg im Gange zu “HYCO2: chemische Speicherung erneuerbarer Energien: Flüssigkraftstoffe aus Wasserstoff und Kohlendioxid.“ Am 2. Dezember im Hörsaal 1015 berichten dazu Prof. Dr. Ingo Krossing vom Leistungszentrum Nachhaltigkeit und Direktor des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg sowie Dr.-Ing. Achim Schaadt, Leiter Wasserstofftechnologien am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, über Ihre Arbeiten dazu. Damit künftig Überschuss-Strom aus erneuerbaren Energien für die Wasserstofferzeugung zur Verfügung steht, spielt starkes Stromsparen bei Verbrauchern eine sehr wichtige Rolle: Dieter Seifried, Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Ing. und Leiter des Fachbüros Öquadrat, Freiburg, zu „Stromsparen - Aktuelles und praktisch. Sehr lohnend!“ und Dipl.-Ing. Ingo Falk, Energieeffizienz Falk, Freiburg, zu „90% Strom sparen – wie geht das?“ zeigen das beispielhaft auf für Haushalte, Büros und Gewerbe, bevor es zu einer Führung zu Wasserstofftechnologie geht.

Anläßlich 25 Jahre UN-Klimakonvention, 2 Jahre UN-Klimavertrag und –Nachhaltigkeitsziel sowie 25 Jahre ECOtrinova e.V. spricht Prof. Dr. Ulf von Zahn, Direktor em. des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik, Kühlungsborn, am 9. Dezember im Hörsaal 1221 über: „Der aktuelle Stand des Klimawandels im Kontext der UN-Beschlüsse von Paris“. Auf heiße Zeiten bereitet Prof. Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes, Freiburg, vor, zuständig für das Hitzewarnsystem in Deutschland, sein Vortrag: „Leben mit der Hitze in Zeiten des Klimawandels – Beispiel Freiburg. Hitze-Warnsystem und -Aktionspläne für die Bevölkerung. Das Bioklima der Zukunft. Folgen für die akute und langfristige Stadtplanung.“ Kurzbeiträge und Diskussion auch über Vorsorge für die nächsten Hitzesommer sollen sich anschließen mit Empfehlungen an Stadt, Gemeinden und Einwohnerschaft

Eine ganz besondere Führung des Samstags Forums startet am 9. Dezember am unteren Beginn der Ravennaschlucht in Breitnau um 14:00 Uhr im Hofgut Sternen: Erläutert werden das Energiewerk mit Anlagen zur Wasserkraftnutzung, Kühlung und Solarstrom sowie das Holzvergaser-BHKW für Strom und Wärme. Anmeldungen für die Gruppenführung mit anschließendem Besuch des dortigen Weihnachtsmarkts an ecotrinova@web.de sind bis 6. Dezember erbeten ebenso wie vor Ort Spenden für die Kosten. Kostenlose Busse ab Himmelreich und Hinterzarten gibt es passend zu Zügen, in Freiburg-HBF mit Höllentalbahn ab 13:10.

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„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums anl. der Jubiläumsreihe 25. Eine ganze Reihe von kleinen und größeren Projekten und Maßnahmen sind aus dem Forum entstanden Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011. Tipp: pdf-Dateien bisheriger Vorträge seit 2006 und das aktuelle Programm sind online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.

Ständige 15 Mitveranstalter der aktuellen Jubiläumsreihe 25 des Samstags-Forums sind die AGUS Markgräflerland e.V., der AK Wasser im BBU e.V., die Antiatomgruppe Freiburg, die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen, die Bürgerinitiative Energiewende Waldkirch, der BUND Regionalverband e.V., das Freiburger Institut für Umweltchemie FIUC e.V., Fossil-Free Uni Freiburg, ifpro Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Freiburg, die Immanuel Kant-Stiftung, die Innovation Academy e.V. Freiburg, das Klimabündnis Freiburg, der NABU Freiburg e.V. und das Umweltreferat des Studierendenrates sowie das Zentrum für Erneuerbare Energien an der Universität Freiburg. Daneben tragen 8 weitere Organisationen jeweils mehrere thematisch passende Veranstaltungstage mit.

Die Reihe 25 wird gefördert vom Agenda 21 Büro Freiburg, von der ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt, von ECOtrinova e.V., viel Ehrenamt sowie von der Universität für Raum, Technik und Hausmeister.

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Veranstaltungen 

Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen

Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Foto: Waldhaus Freiburg

Waldherbst am Sonntag, 22. Oktober, im Waldhaus Freiburg

Zweiter Schwerpunkt: Alles, was es im Wald zu ernten gibt

Eintritt frei

Am Sonntag, 22. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet am Waldhaus Freiburg wieder ein Aktionstag statt, der in dieser Form einzigartig ist. Im Mittelpunkt steht der traditionelle Holztransport mit Rückepferden. Unter der Regie von Jürgen Duddek, Europameister 2012 im einspännigen Holzrücken, zeigen acht Gespanne aus Baden-Württemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die Rückearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand, als historisches Arbeitsfeld war sie auch im Schwarzwald über Jahrhunderte typisch.

Außerdem können große und kleine Besucherinnen und Besucher im Wald anschauen, wie eine moderne Holzerntemaschine, ein sogenannter „Harvester“, arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald wie die Alten selbst Hand anlegen und mit einer Zwei-Mann-Schrotsäge Baumscheiben absägen.

Begleitet durch Jagdhornbläser der Freiburger Jägerschaft begrüßt Gerda Stuchlik, Umweltbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr zu dieser Veranstaltung. Neben dem Thema Holzernte geht es in diesem Jahr um alles, was es im Wald sonst noch zu ernten gibt.

Thomas Ebinger, Technischer Leiter der Staatsklenge Nagold, vermittelt an einem Infostand Wissenswertes über die Geschichte der Klenge und die Ernte, Aufbereitung und Lagerung von Baumsamen. In schwindelnder Höhe demonstriert Kay Busemann, wie ein Zapfenpflücker arbeitet und welches Können dieser Beruf erfordert.

Welche fantasievollen Waldgeschöpfe sich aus Kastanien, Eicheln, Bucheckern und anderen Naturmaterialien herstellen lassen, zeigt Ingrid Gilly an einer Bastelstation.

In einer Frischpilzschau erklärt Dagmar Reduth, welche Pilze im Wald geerntet werden können und welche davon essbar sind. Erika Sewing bietet um 12 und um 14 Uhr Pilzexkursionen zum Mycelium und rund ums Waldhaus an. Auf dem Weiher gibt es Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Weißtannenbooten. Im Inneren der gemütlich mit dem Bullerjahn beheizten Holzwerkstatt führt ein Drechsler sein Können vor. Dort kann man außerdem am Schneidesel oder mit dem Schnitzmesser an Grünholzworkshops teilnehmen und sich über weitere Kurse informieren.

Infostände laden ein, sich auf anschauliche Weise über die Themen Jagd, Moore und Gewässer und die Arbeit des Naturparks Südschwarzwald zu informieren. Außerdem bietet das Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Gelegenheit, Interessantes über den Wald zu erfahren und selbst zu experimentieren. Im Waldhaus führen ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer, eine Uhrenschildmalerin und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor.

Um 13 und um 15 Uhr stellt Hans-Jürgen Pfaff im Waldlabor in kurzweiligen Lichtbildvorträgen die heimische Vogelwelt vor. Im Obergeschoss des Hauses besteht die letzte Gelegenheit, sich die Ausstellung „Ich sehe Was(ser), was Du nicht siehst“ anzuschauen und sich über „Virtuelles Wasser“ zu informieren.

Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit herzhaften Speisen gesorgt. Außerdem bietet das Waldhaus- Café Gelegenheit zum Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen.

Dank einer Förderung durch den Naturpark Südschwarzwald ist der Eintritt zu der Veranstaltung frei. Spenden sind willkommen und kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.







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