Grüne Quellen
Montag, 20. Mai 2019 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Veranstaltungen 

Freiburg: 50 Jahre Tiergehege

Mehr Mundenhof geht nicht

Tierpflegersonntag mit Dutzenden von Führungen, Lesungen, Infos am 23. September von 11 bis 17 Uhr

Freiburg 1968: Die Kajo ist betriebsame Durchfahrtsstraße, auf dem Münsterplatz parken die Autos dicht an dicht, im Westen entstehen die neuen Stadtteile Weingarten und Landwasser, ihre Bewohner brauchen Naherholungsgebiete. Daher eilt Oberbürgermeister Eugen Keidel am 30. September vor die Tore der Stadt, wo das ehemalige Stadtgut Mundenhof die Rieselfelder bewirtschaftet. An diesem Tag eröffnet er auf dem Mundenhof ein Tiergehege – trotz strömenden Regens unter reger Anteilnahme der Öffentlichkeit und der Presse.

Heute, 50 Jahre später, feiert der Mundenhof seinen runden Geburtstag mit mehreren Einzelveranstaltungen. Ihr Höhepunkt steht am kommenden Sonntag, 23. September, von 11 bis 17 Uhr an. An diesem Tierpflegersonntag gibt es Dutzende von Fütterungen, Führungen, Lesungen und Infostände. Einen Tag lang lassen die Tierpflegerinnen und -pfleger das breite Publikum hinter die Kulissen des Tiergeheges schauen.

Auf dem Terminplan des Tierpflegersonntages stehen unter anderem:
11.30 Uhr: Führung im Betriebshof (Treff: Betriebshof beim Aquarium)
12 Uhr: Lesung Tiergeschichte (Durchfahrt beim Futterhaus)
12 Uhr: Führung bei den Kamelen (Kamelgehege)
13 Uhr: Führung im Aquarium (Aquarium)
13 Uhr: Führung bei den Lamas (Lamagehege)
14 Uhr: Führung Erdmännchen (Spendenaffe)
14.30 Uhr: Führung Javaneraffen (Spendenaffe)
14.30 Uhr: Führung im Aquarium (Aquarium)
15 Uhr: Führung bei den Kamelen (Kamelgehege)
15 Uhr: Lesung Tiergeschichte (Durchfahrt beim Futterhaus)
15.30 Uhr: Führung im Betriebshof (Betriebshof beim Aquarium)
16 Uhr: Führung bei den Lamas (Lamagehege)

Ganztägig gibt es auf dem Betriebshof einen Infostand der Fördergemeinschaft, einen Stand mit dem Kinderbuch des Droste-Hülshoff-Gymnasiums und Informationen über den Beruf des/der TierpflegerIn. Zudem gibt es von 11 bis 17 Uhr Infos zu den Lamas (am Lamagehege), den Kamelen (am Kamelgehege) und den Gibbons (am Gibbongehege).

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.








Verschiedenes 

NABU-Statement zur Nationalen Plattform "Zukunft der Mobilität"

Miller: Verkehrsbereich muss deutlich stärker zum Klimaschutz beitragen

Berlin – Der NABU wird Mitglied in der Nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität“ (NPM). Die von der Bundesregierung eingerichtete Kommission soll den Weg in eine emissionsfreie Mobilität beschreiben.

Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die NPM ist eine große Chance, einen breiten gesellschaftlichen Konsens zum Umbau unseres Mobilitätssystems zu erreichen. Als Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband freuen wir uns über die Ernennung und auf die Zusammenarbeit mit wesentlichen gesellschaftlichen Akteuren. Maßgeblich bleibt für uns die Fokussierung auf das Klimaschutzziel im Verkehrssektor von minus 42 Prozent bis zum Jahr 2030. Der Verkehrsbereich ist mittlerweile die größte Quelle für CO2-Emissionen in der EU und stagniert als einziger Sektor seit Jahren bei den Emissionsreduktionen. Das muss sich ändern.“

Der größte Hebel zur Kohlendioxid-Minderung und zur Erreichung des Klimaschutzziels der Bundesregierung liegt in den europäischen Verbrauchsgrenzwerten für Pkw und Lkw. Hier werden noch in diesem Jahr – parallel zur Arbeit der NPM – in Brüssel die Zielwerte für den Zeitraum 2021 bis 2030 festgelegt. „Die Bundesregierung hat dazu noch keine Position festgelegt, aber sollte sie dort wie in der Vergangenheit als Bremser auftreten, würde die Arbeit der NPM ad absurdum geführt. Denn jede CO2-Minderung, die nicht auf europäischer Ebene realisiert wird, muss durch entsprechend umfassendere Maßnahmen auf nationaler Ebene kompensiert werden.“

Der NABU wird im Lenkungskreis von Präsident Olaf Tschimpke vertreten und in der Arbeitsgruppe 1 (Klimaschutz) von NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.





Verschiedenes 

NABU: Stromnetzausbau muss naturschutzfachlich überzeugen

Miller: Beschneidung von Beteiligungsrechten gefährdet sorgfältige Planung unter Naturschutzaspekten

Berlin – Der NABU spricht sich für einen naturverträglichen Stromnetzausbau aus. Die Pläne der Bundesregierung zu verkürzten Planungsverfahren beim Trassenausbau bewertet der Umweltverband kritisch. In solchen Verfahren würden Naturschützer in den betroffenen Regionen das Recht verlieren, ihre Vor-Ort-Kenntnisse in die Planungen einfließen zu lassen.

„Stromleitungen sind ein massiver Eingriff in Natur und Landschaft. Der Netzausbau muss naturschutzfachlich überzeugen, wenn die Energiewende ein Erfolgsmodell bleiben soll. Die Beteiligungsrechte von Naturschützern vor Ort sollten gestärkt statt eingeschränkt werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller anlässlich des morgigen Stromnetzgipfels von Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Daher sei es wichtig, die Bundesfachplanung gerade für den Naturschutz an Stromtrassen aufrechtzuerhalten. „Auf dieser Planungs-Ebene ist dann zumindest sichergestellt, dass die naturverträglichste Variante des Trassenkorridors gefunden wird. Konfliktreiche Standorte können so von vornherein ausgeschlossen werden“, so Miller weiter.

Wichtige Kriterien für die Bewertung zur Naturverträglichkeit von Stromtrassen sind Lage sowie Bauweise und Verlauf vor Ort. Den Abschluss der Bundesfachplanung bildet die Ent­scheidung der Bundesnetz­agentur (BNetzA) für einen konkreten Trassenkorridor von etwa 500 bis 1.000 Metern Breite. Dieser ist für die dann folgenden Planungsstufen verbindlich.

Lediglich bei aus Naturschutzsicht weniger belastenden Eingriffen wie Zu- bzw. Umbeseilungsmaßnahmen bei bestehenden Masten mit neuen Kabeln kann eine Verfahrensverkürzung angemessen sein ­ – allerdings nehmen bei zusätzlichen Leiterseilen auch die Hindernisse für kollisionsgefährdete Vogelarten zu. Bei der Nutzung von Bestandstrassen müssen aktuelle Erkenntnisse einfließen. Aus heutiger Sicht sind viele alte Leitungen nicht mehr genehmigungsfähig, weil sich entlang der Bestandstrassen über mehrere Jahrzehnte schützenswerte Arten und Biotope entwickelt haben. Diese werden durch die Baumaßnahmen beeinträchtigt. Daher muss bei jeder Stromnetz-Planung die Suche nach dem naturverträglichsten Standort Vorrang haben.

Mehr




Verschiedenes 

Wettbewerb „Natur nah dran“

Land Baden-Württemberg unterstützt kommunale Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit insgesamt 150.000 Euro

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller: „Städte und Gemeinden schaffen mit naturnahen Grünflächen wertvolle Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten.“

Der Wettbewerb „Natur nah dran“ ist in den Kommunen des Landes in den vergangenen drei Jahren auf reges Interesse gestoßen. „Insgesamt haben fast 150 Städte und Gemeinden kreative Projekte eingereicht, die dem Erhalt der lokalen Biodiversität dienen. Dies zeigt, dass Natur- und Artenschutz auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle spielen“, sagte Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller heute (19.09.) anlässlich des Starts der vierten Ausschreibungsrunde des Wettbewerbs. „Kommunen, die ihre innerörtlichen Grünanlagen naturnah umgestalten und dauerhaft pflegen wollen, unterstützen wir daher auch im kommenden Jahr gerne mit einem Zuschuss von bis 15.000 Euro.“

Alle Kommunen, die in den ersten drei Wettbewerben nicht zum Zuge gekommen seien oder solche, die das Thema neu für sich entdeckten, erhielten nun wieder die Chance auf eine Projektförderung, warb Untersteller für die Teilnahme am Wettbewerb. „Ich bin überzeugt, dass auch in der neuen Runde viele interessante Ideen und Projekte entstehen, die den Siedlungsraum bunter und lebendiger machen werden.“

„Städte und Gemeinden schaffen mit naturnah gestalteten Grünflächen wertvolle Lebensräume für viele heimische Tier- und Pflanzenarten“, so der Minister weiter. „Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für die für uns alle so wichtige biologische Vielfalt.“

Alle Informationen zum Wettbewerb sind im Internet abrufbar.

Ergänzende Informationen:

Der Förderwettbewerb „Natur nah dran“ wird vom Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) durchgeführt und vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt. Der NABU wird in diesen Tagen allen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg eine Informationsmappe zusenden, die eine detaillierte Projektbroschüre, ein Bewerbungsformular sowie Hinweise auf weitere Informationsmaterialien enthält. Ergänzende Informationen oder Antworten auf Fragen gibt es direkt bei der NABU-Landesgeschäftsstelle.

Zur Teilnahme am Wettbewerb ist es erforderlich, das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie weitere Unterlagen bis zum 31.12.2018 an den NABU Baden-Württemberg, Stichwort „Natur nah dran“, Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart oder per E-Mail an Naturnahdran@NABU-BW.de zu senden.

Die Auswahl der zehn Förderkommunen erfolgt über eine Jury, in der das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der NABU und auch die kommunalen Landesverbände vertreten sind.

„Natur nah dran“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und wird auch vom Städtetag Baden-Württemberg und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt.

Mehr




Verschiedenes 

NABU fordert rasche Antriebswende bei Lkw

Miller: Straßengüterverkehr torpediert Klimaziele - Strenge CO2-Grenzwerte auch für Lkw nötig

Berlin/Hannover – Zum morgigen Start der IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover fordert der NABU strenge CO2-Grenzwerte auch für Lkw. Angesichts des wachsenden Straßengüterverkehrs sei neben Effizienzsteigerungen zudem ein beschleunigter Umstieg auf elektrifizierte Antriebe auf Basis erneuerbarer Energien dringend nötig. So müssten die Hersteller verstärkt auf Alternativen zum Verbrennungsmotor setzen und Lkw anbieten, die mit Oberleitungen, Wasserstoff oder Batterien betrieben werden.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Wenn sich die Lkw-Branche in Hannover für sattes Wachstum feiert, blendet sie gern ihr Klimaschutzproblem aus. Hinter den Kulissen tun die Lkw-Hersteller alles dafür, um ambitionierte Verbrauchsvorgaben in Brüssel zu verhindern und noch lange am Diesel festhalten zu können. Dabei hat das Rennen um emissionsarme Fahrzeuge längst begonnen. Wer keine innovativen Lösungen anbietet, schadet nicht nur Umwelt und Klima, sondern riskiert auch die Zukunft Deutschlands und Europas als erfolgreichem Produktionsstandort für Nutzfahrzeuge.“

NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger: „Die Vorschläge der Fahrzeughersteller zur Minderung des CO2-Ausstoßes von neuen Lkw sind völlig inakzeptabel. Aktuelle Berechnungen unseres europäischen Dachverbands ‚Transport & Environment‘ zeigen, dass damit bis zum Jahr 2030 real keine Emissionsminderung gegenüber heutigen Werten erzielt werden kann. Dabei sehen die deutschen Klimaziele für den Verkehrssektor vor, bis 2030 mindestens 40 Prozent CO2 gegenüber 1990 einzusparen.“ Doch davon sei man aktuell meilenweit entfernt, da die sektorspezifischen Emissionen zuletzt sogar wieder leicht gestiegen seien. Das Bundesverkehrsministerium rechnet im selben Zeitraum mit einer Zunahme des Straßengüterverkehrs um 39 Prozent. Entsprechend müssen Lkw und leichte Nutzfahrzeuge erhebliche Technologiesprünge realisieren, um zum Klimaschutz beizutragen. Rein technisch und dabei kosteneffizient sind laut dem International Council on Clean Transportation (ICCT) beim Lkw 43 Prozent Effizienzsteigerung bis zum Jahr 2030 möglich.

Aus der Wirtschaft kommt bereits der Wunsch nach schadstoffärmeren Lastwagen. Große Logistik- und Handelsunternehmen forderten die Europäische Kommission bereits im April in einem offenen Brief auf, ambitionierte CO2-Grenzwerte für Lkw festzulegen. Besonders deutlich ist laut NABU der Nachholbedarf deutscher Hersteller bei Bussen. Immer mehr Kommunen fragen Elektrobusse nach, um das Luftqualitätsproblem in den Griff zu bekommen. Mercedes-Benz, MAN, Neoplan und Setra können aktuell keine serienreifen Produkte liefern, während in China schon Hunderttausende Elektrobusse im Einsatz sind.

„Von einer Antriebswende bei Lkw profitieren auch Spediteure und Verlader. Die leicht höheren Anschaffungskosten effizienterer Fahrzeuge amortisieren sich bereits innerhalb weniger Monate durch geringere Kraftstoffkosten“, so Rieger. Hinzu kämen volkwirtschaftliche Impulse. Eine Studie der European Climate Foundation (ECF) kommt zu dem Ergebnis, dass allein durch gesteigerte Effizienzvorgaben für Lkw ein Nettozuwachs von rund 120.000 Jobs bis zum Jahr 2030 in Europa zu erwarten ist. Der NABU sieht die Bundesregierung in der Pflicht, sich in Brüssel für strengere Verbrauchsgrenzwerte, aber auch verbindliche Quoten für emissionsfreie Fahrzeuge, einzusetzen.

Mehr




Veranstaltungen 

NABU eröffnet Fotoausstellung "Naturschätze des Westkaukasus"

im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Berlin

NABU und Zapovednik Kavkazskij seit 25 Jahren gemeinsam für den Naturschutz im Westkaukasus aktiv

Berlin – Nach 25 Jahren aktivem Naturschutz im Westkaukasus, stellt der NABU in Zusammenarbeit mit dem Zapovednik Kavkazskij das Weltnaturerbe im Süden Russlands in einer Bilderausstellung vor. Die Wanderausstellung „Naturschätze des Westkaukasus“ stellt eine fotografische Reise dar und präsentiert all die Naturschätze, die die Region zu bieten hat: unberührte Hochgebirgslandschaften, alpine Pflanzen und viele zum Teil endemische Tierarten. Ab dem 20. September wird die Ausstellung erstmals im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin zu sehen sein.

Der Westkaukasus ist ein kleiner Teil des Großen Kaukasus, einer einzigartigen, weitestgehend unbeeinflusst gebliebenen Hochgebirgslandschaft Europas und Westasiens. Der NABU ist seit 1993 in der Region aktiv und initiierte maßgeblich, dass der Westkaukasus in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Die Fotoausstellung rückt mit einmaligen Aufnahmen die Schönheit und Besonderheit der Natur in der Region in den Mittelpunkt. Die Künstler der Ausstellung sind die Naturfotografen Dmitry Andreev, Alexey Bibin, Alexander Perevozov und Sergei Trepet, deren Arbeiten schon vielfach publiziert und prämiert wurden.

Die NABU-Ausstellung ist noch bis zum 7. Oktober im Russischen Haus zu sehen und zieht dann ab dem 10. Oktober weiter in die Beroliner Galerie im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.





Veranstaltungen 

NABU ruft zum Küstenputztag auf

NABU ruft zum Küstenputztag auf
Küstenputztag / Foto: NABU/ Felix Paulin

Am 15. September ist International Coastal Cleanup Day
Miller: Abfall darf gar nicht erst ins Meer gelangen

Berlin – Am 15. September treffen sich weltweit Freiwillige, um ein Zeichen für den Meeres- und Gewässerschutz zu setzen. Anlässlich des seit 32 Jahren stattfindenden International Coastal Cleanup Day reinigen Aktive von NABU und NAJU deutschlandweit von Mitte September bis Anfang Oktober Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee, aber ebenso Ufer von Seen und Flüssen von gefährlichen Abfällen. Im vergangenen Jahr sammelten die NABU-Aktiven mehr als 2.250 Kilogramm Müll.

Weltweit sorgen sich Menschen um die Vermüllung der Meere, so startete erst am vergangenen Wochenende das Projekt „The Ocean Cleanup“, um großflächig Plastikmüll aus dem Pazifik zu entfernen. Zehn Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen Jahr für Jahr weltweit vom Land ins Meer. Millionen Tiere sterben einen qualvollen Tod, wenn sie Tüten, Verpackungen oder Feuerzeuge mit ihrer natürlichen Nahrung verwechseln oder sich am Müll strangulieren. Mikroplastik durchdringt heute die marinen Nahrungsnetze, das volle Ausmaß der Folgen für den Menschen und Umwelt ist noch ungeklärt.

Längst ist das Problem auch in Deutschland angekommen, an den Stränden der Nordsee liegen durchschnittlich 389 Müllteile pro 100 Meter. Der NABU begrüßt deshalb die Initiative der EU Kommission durch die Eiwegplastikinitiative einzelne Produktgruppen zu verbieten, die nachweislichen Schaden in der Natur verursachen. So verbraucht Deutschland im Jahr rund 107.000 Tonnen Plastik-Einweggeschirr.

Wichtiger Bestandteil des NABU-Projektes „Meere ohne Plastik“ sind koordinierte Aufräumaktionen an Gewässern. Dabei wird der NABU von Hunderten von Ehrenamtlichen unterstützt, die sich für die Natur einsetzen. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der Abfall darf aber gar nicht erst ins Meer gelangen, dafür brauchen wir mehr Vorsorge und wirksame politische Rahmenbedingungen. Plastik muss anders als bisher eingesetzt werden, und zwar für Produkte, die langlebig, wiederverwendbar, reparierbar und recyclingfähig sind. Mehrwegsysteme müssen gefördert, Einwegprodukte hingegen mit einem höheren Steuersatz belegt und somit teurer werden.“

Seit 2016 betreibt der NABU gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher, dem Deutschen Seglerverband und dem Deutschen Kanu-Verband die Internet-Plattform www.gewässerretter.de . Dort können Aktionen geplant und beworben werden. Sie informiert, wo Müll beseitigt wurde und zeigt, wie jeder selbst dazu beitragen kann, das Müllaufkommen zu reduzieren.

Die NAJU, der Kinder- und Jugendverband im NABU, ist mit ihrer Kampagne „Trashbusters“ auch aktiv. Zum Internationalen Coastal Cleanup Day starten eigene Sammelaktionen in ganz Deutschland, um Strände, Küsten und Gewässer vom (Plastik-)Müll zu befreien.

Mehr




Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vorträge rund um Umwelt, Natur und Tiere im Zoo

Veranstaltungen im Vortragsraum des Exotenhauses / Kooperation zwischen Zoo und KIT

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Herbst-Winter-Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Umwelt, Natur und Tiere an. An sechs Terminen werden den Besucherinnen und Besuchern bis Februar unterschiedliche Bereiche in kurzweiligen Präsentationen näher gebracht.

Die Reihe startet am Donnerstag, 20. September, mit dem Vortrag "Hitze in der Stadt: Befragung zu subjektiver Hitzebelastung in Karlsruhe – was können wir daraus für die Klimawandelanpassung lernen?" von Dr. Tina Kunz-Plapp vom KIT-Zentrum Klima und Umwelt. Zootierärztin Julia Heckmann gibt am 25. Oktober unter dem Titel "Wenn der Elefant Ohrenschmerzen hat – die Herausforderungen einer Zootierärztin" Einblick in ihre ganz besondere Arbeit im Zoo Karlsruhe. "Die Zecke, unser ungeliebter Wegbegleiter – Wissenswertes und Erstaunliches" heißt der Vortrag von Dr. Denise Böhnke (KIT-Institut für Regionalstudien) am 29. November. Zoo-Kuratorin Claudia Vollhardt spricht am 13. Dezember über "Tierverhalten und Tiertraining – aus der etwas anderen Arbeit einer Zoo-Kuratorin".

Im neuen Jahr nimmt sich Prof. Dr. Christoph Syldatk vom KIT-Institut für Technische Biologie am 17. Januar des Themas "Plastikbauer – Plastikfresser" an und am 21. Februar beschließt Orang-Utan Experte Willie Smits die Reihe mit "Rettet unsere Vettern – die Rettungsstation für Orang-Utans in Borneo".

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25