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Verschiedenes 

Karlsruhe: Coco vergrößert im Zoo Karlsruhe die „Papageien-Zunft“

Karlsruhe: Coco vergrößert im Zoo Karlsruhe die „Papageien-Zunft“
Zoo Karlsruhe: Coco und Tierpfleger Thomas Bersch

Gelbbrust-Ara ist an Freiflug gewöhnt

Der erste „Fluggast“ auf der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten könnte ein Gelbbrust-Ara sein. Ende März kam Coco aus Privathaltung in den Zoo Karlsruhe – und da der Papagei bereits ans Freie gewöhnt war, konnte er direkt zu den Sumpfmeerschweinchen in die große Voliere beim Südamerikahaus einziehen. Viele Stammgäste erfreuen sich seitdem an dem „wie ein Wasserfall redenden“ bunten Kerlchen. Mit den Sonnensittichen, die im Südamerikahaus gerade Nachwuchs haben, hat Coco bereits „Papageien-Nachbarn“. Und im Exotenhaus leben mit verschiedenen Lori-Arten gleich mehrere Papageien-Arten im Zoo Karlsruhe, freut sich Papageienexperte Reinschmidt.

Das Besondere an Coco: Er kennt es bereits, als Freiflieger die Umgebung zu erkunden. „Nach seiner Eingewöhnung möchten wir den Freiflug fortsetzen“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt – und denkt gleich weiter: So könnte der Ara der erste Vogel sein, den der Zoo Karlsruhe auf der Seebühne seinen Besucherinnen und Besuchern in einer „Flugschau“ präsentiert. Denn die Open-Air-Bühne des Zoologischen Stadtgartens soll für die Erlebnis- und Wissensvermittlung künftig eine größere Rolle spielen. So sieht es das gerade vom Gemeinderat beschlossene Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten vor.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE

ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL ist seit dem 14.04. erhältlich.

Mein Baby im 1. und 2. Lebensjahr

Mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Baby: Eltern wollen nur das Beste für ihr Baby. Daher wollen sie alles richtig machen. Vergessen Sie’s – das ist unmöglich! Denn immer wieder stellt sich heute etwas als falsch heraus, was gestern noch empfohlen wurde. Auch wenn es laufend neue Erkenntnisse gibt und Gewohntes über den Haufen geworfen wird, heißt das nicht, dass es egal ist, was Sie machen. Dass beispielsweise die Bauchlage eines der größten Risiken für den plötzlichen Kindstod ist und Babys daher auf dem Rücken schlafen müssen, ist sicher. In dem neuen ÖKO-TEST SPEZIAL – Mein Baby werden alle Fragen beantwortet, die für die ersten beiden Lebensjahre wichtig sind, mit der Gründlichkeit, die Sie zu Recht von ÖKO-TEST erwarten. Wir wollen Ihnen damit ein wenig Gelassenheit im Umgang mit Ihrem Kind vermitteln.

Aus dem Inhalt

• Therapien: Mithilfe von Physiotherapie lässt sich eine Reihe von Störungen in der kindlichen Entwicklung oder Bewegungsfähigkeit behandeln. Die Aussichten auf Erfolg sind gut – vorausgesetzt, die Eltern werden ins Therapiekonzept einbezogen.

• Medikamente: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Das gilt vor allem bei Arzneimitteln. Denn die werden vom kindlichen Organismus ganz anders verarbeitet. Umso wichtiger ist die Rücksprache mit einem Arzt.

• Beikost: Irgendwann reicht die Muttermilch oder die Ersatznahrung nicht mehr, um satt zu werden. Spätestens ab dem siebten Monat sollte der erste Brei gegeben werden. So werden die Kleinen langsam an das Familienessen herangeführt.

• Schadstoffe: Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder, keine Frage. Dazu gehört auch, Schadstoffe zu meiden, um die Gesundheit des Nachwuchses nicht zu gefährden. Doch nicht immer sind die bedenklichen Substanzen leicht zu erkennen. ÖKO-TEST sagt Ihnen, welche Stoffe in Tests immer wieder unangenehm auffallen und welche Alternativen es gibt.

• Kindliche Schlafstörungen: Babys müssen ihren Schlafrhythmus erst finden. Deshalb ist es ganz normal, dass sie manchmal schlecht einschlafen oder nachts unruhig sind. Wenn die Probleme aber über längere Zeit andauern, kann auch eine Schlafstörung schuld sein.

• Katastrophe ohne Ankündigung: Es gibt keine Alarmsignale, die den plötzlichen Säuglingstod ankündigen. Und immer noch sind die Ursachen für dieses große Leid nicht abschließend erforscht. Fachleute vermuten, dass mehrere Risikofaktoren zusammen der Auslöser sind. Immerhin weiß man inzwischen mehr über diese Gefahren.

• Fahrradkindersitze: Kindersitze fürs Fahrrad sind praktisch. Schnell hat man das Kind in den Sitz gepackt und ist schon auf dem Weg. Doch die Sitze haben ihre Tücken. An Fahrer und Rad stellen sie besondere Anforderungen.

• Windelsysteme: Fast alle Eltern wickeln heute mit Wegwerfwindeln. Wer zur Minderheit der Stoffwindelnutzer gehört, tut dies häufig, um Müll zu vermeiden. Doch manchmal vertragen Kinder Stoff auch einfach besser als Windeln aus Kunststoff.

• Finanzielle Unterstützung für Eltern: Kindern bereichern das Leben, kosten aber auch eine Menge Geld. Deshalb ist es für Eltern wichtig zu wissen, welche finanziellen Hilfen sie vom Staat bekommen können.

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Veranstaltungen 

Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?

Aktuelles Leitthema und Programm beim Samstags-Forum Regio Freiburg
22. Gemeinschafts-Reihe mit Vorträgen, Diskussionen, Führungen

Mit Vorträgen und Führungen zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Verbraucher¬schutz. Wie wollen wir leben?“ führen der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner im Mai und Juni 2016 die 22. Gemeinschaftsreihe des mehrfach preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg fort. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Teilnehmer der Reihe erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildvorhaben. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 im Hörsaal 1015. Zu Führungen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei.

Neue Erzeuger-Verbraucher-Zusammenarbeit für nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland anhand neuer Ökowald- und Permakultur-Vorhaben in Costa Rica erläutert Leo Pröstler, Gründer der PuroVerde Genossenschaft am 7. Mai. Mit Inge-Lore Andres und Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG, geht es am 21. Mai darum, durch Bürgeraktien die regionale Ökonomie zu stärken mit aktuellen Öko-Landwirtschaftsprojekten in der Region Freiburg sowie um ökologisch-soziale Buchführung dazu. Einen auch kritischen Blick auf Vorteile und Nebenwirkungen der Elektromobilität und Konsequenzen bietet Dieter Teufel, Leiter des Umwelt- und Prognose-Instituts Heidelberg am 28. Mai, an dem auch die Verkehrswende für Freiburg und Region Thema ist von Jörg Dengler, Vorsitzender des VCD-Regionalverbandes.

Über die Klimageschichte Mitteleuropas mit 1200 Jahren Wetter, Klima, Katastrophen berichtet am 18. Juni Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg, Autor eines aktuellen Buchs zum Thema. Ökosoziale Fragen und konkrete Vorschläge zum Bauen und Wohnen, der werdende Perspektivplan für Freiburg, Energie und Flüchtlinge sowie Fluchtursachen aus Nahost stehen am 25. Juni im Mittelpunkt der Vorträge von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und Mietshäusersyndikat.

Bei anschließenden Führungen wird am 21. Mai der Demeter-Obstbaubetrieb Siegel in Norsingen besucht, am 18. Juni das neue Wasserkraftwerk Neumagen-Etzenbach bei Staufen und am 25. Juni das Neubaugebiet Gutleutmatten in Freiburg.

„Ziel ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums. - Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011.





Verschiedenes 

Mit Haustieren verreisen: Was vor dem Urlaub geklärt werden muss

Wer sein Haustier mit in die Ferien nehmen will, muss sich gut vorbereiten. So sollte man im Falle einer Flugreise klären, ob das Tier im Handgepäck transportiert werden kann oder im Frachtraum mitfliegen muss. Dort werden jedes Jahr rund 5000 Tiere verletzt, sterben oder gehen verloren. Geklärt werden muss, welche Einreisebestimmungen im Urlaubsland gelten und ob in der Unterkunft am Ferienort Tiere überhaupt erlaubt sind. Die Experten der Stiftung Warentest geben in der Mai-Ausgabe von Finanztest und im Internet unter www.test.de wichtige Tipps zum Thema.

Bei Reisen innerhalb der Europäischen Union müssen Hunde und Katzen eindeutig über eine Kennzeichnung per Tätowierung oder über einen Mikrochip identifizierbar sein. Nötig ist zudem ein EU-Heimtierausweis, der Angaben zur Rasse und zu allen Impfungen enthält. Zusätzlich müssen die Tiere gegen Tollwut geimpft sein. Hundebesitzer müssen aufpassen, denn nicht alle Hunderassen dürfen überall einreisen.

Reisen ins außereuropäische Ausland sind oft noch komplizierter. Tierhalter sollten die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes dringend bei der Botschaft oder dem zuständigen Konsulat erfragen.

Auch die Rückkehr aus dem Ausland muss geregelt werden. Strenge Vorgaben bestehen etwa für Tiere, die aus Ländern mit hohem Tollwutrisiko kommen, wie das oft in Asien oder Afrika der Fall ist. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Bmel.de) steht, welche Länder als tollwutgefährdet gelten und welche Einreiseflughäfen zulässig sind. Denn bei der Wiedereinreise müssen Tiere immer dem Zoll gemeldet werden, und das ist nicht an jedem Flughafen in Deutschland möglich.

Der ausführliche Artikel erscheint in der Mai-Ausgabe von Finanztest (ab 20. April 2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/reise-mit-haustier abrufbar.

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Karlsruhe: Rosalinda kommt nach Karlsruhe

Karlsruhe: Rosalinda kommt nach Karlsruhe
Hellroter Ara (Symbolbild) / Bild: (c) Reinschmidt

Tiergarten Malmö hat entschieden: Pippi-Langstrumpf-Papagei und Gefährtin sollen in Karlsruhe eine neue Heimat bekommen

(Meldung vom Vortag, 13.4.2015) Falls der Papagei Rosalinda aus dem Pippi-Langstrumpf-Film „Pippi im Taka-Tuka-Land“ tatsächlich zusammen mit seiner Gefährtin eine neue Bleibe braucht, dann steht der Zoo Karlsruhe parat! Als bekannt wurde, dass den beiden Papageien die Einschläferung droht, weil die Voliere in einem kleinen Zoo im schwedischen Malmö von Amts wegen für zu klein befunden wurde, gingen beim Zoo Karlsruhe viele Anfragen mit immer dem gleichen Wunsch „Rettet die beiden Papageien“ ein. Und natürlich machte sich auch Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt so seine Gedanken. „Wir haben sofort den Kontakt zu dem Zoo hergestellt und uns nach den Hellroten Ara erkundigt“, so der ausgewiesene Papageienexperte. Und man war sich einig: Wenn Douglas, wie Rosalinda „im echten Leben“ eigentlich heißt, und das Weibchen Gojan, ein Gelbbrust-Ara, tatsächlich abgegeben werden müssen, bekommt sie der Karlsruher Zoo, wobei der Zoo in Malmö zunächst versucht, für das alte Pärchen Lösungen vor Ort zu finden.

14. April, 14 Uhr: Rosalinda darf im Zoo Karlsruhe leben

Rosalinda wird in den Zoo Karlsruhe kommen. Frank Madsen vom Tierpark in Malmö bestätigte heute, dass er Pippi Langstrumpfs Papagei zusammen mit der Gefährtin nach Karlsruhe geben wird. Hier sei er sehr gut aufgehoben, ist sich der Leiter des Tierparks sicher. Kontakt mit dem Karlsruher Zoo bestand schon zuvor. Zuletzt hatte Madsen Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt und den Zoo im Herbst 2015 besucht. An den schwedischen Tierpark hatte der Karlsruher Zoo 2015 ein Stumpfkrokodil abgegeben. Es lebt dort mit einem Weibchen.

„Wir freuen uns riesig über Rosalinda“, so Reinschmidt. Bereits vor kurzem ist ein Gelbbrust-Ara in eine Voliere des Südamerikahauses eingezogen. Nebenan können künftig Douglas, wie der Ara mit richtigem Namen heißt, und Ara Gojan gemeinsam ihren Lebensabend verbringen.
Der Umzug wird in frühestens zwei bis drei Wochen stattfinden können, zuvor müssen einige formale Aspekte geklärt sein.
Der Tiergarten in Malmö hatte aus ganz Europa von Privatpersonen sowie Tiergärten angeboten bekommen, dem Pippi-Papagei ein neues Zuhauses zu geben, nachdem schwedische Behörden die Voliere als zu klein befunden hatten und auf eine Lösung drangen.

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Verschiedenes 

Freiburg: Erfolgreiche Bürgeraktion im Opfinger Wald

Freiburg: Erfolgreiche Bürgeraktion im Opfinger Wald
Gruppenbild der Pflanzaktion / Foto: Forstamt Freiburg

35 engagierte Einheimische und Flüchtlinge haben 1200 Eichen und Winterlinden gepflanzt

Am vergangenen Samstag, 9. April, haben sich 35 engagierte Menschen, darunter neun Flüchtlinge aus Syrien und Gambia, an einer Pflanzung junger Bäume im Opfinger Wald beteiligt. Initiiert wurde die Pflanzaktion vom städtischen Forstamt, dem Waldhaus Freiburg, dem BUND und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Nun stehen 1200 junge Eichen und Winterlinden auf der Pflanzfläche am Erlensträßle. Im Januar war diese Fläche gerodet worden, weil hier viele Bäume standen, die vom Eschentriebsterben stark geschädigt waren und jetzt genutzt werden mussten. Danach hatte die Ausbildungsgruppe des Forstamtes die Fläche geräumt und für die Pflanzung der dort standortgerechten Eichen und Winterlinden vorbereitet. Die Auszubildenden leiteten auch gemeinsam mit ihren Betreuern die Pflanzaktion an. Per Erdbohrer schufen die Freiwilligen die Löcher, in die sie anschließend die jungen Bäume behutsam per Hand oder mit Hilfe von Spaten oder Pflanzhauen setzten. Renate Hund vom BUND-Regionalverband brachte sechs Flüchtlinge aus Syrien mit, die mit großem Einsatz anpackten. Auch der Verein der Faltbootfahrer war mit mehreren Personen vertreten.

Förster Markus Müller freute sich über die rege Beteiligung und die ausgesprochen hohe Motivation aller Beteiligten und versprach, auchim kommenden Jahr wieder eine Bürgerpflanzaktion zu organisieren.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin April 2016

ÖKO-TEST-Magazin April 2016
Die April-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. März 2016 im Handel

Aus dem Inhalt

Test: Superfood
Gesundheitsbewusste schwören derzeit auf die sogenannten Superfoods. Chiasamen etwa sollen gegen Blutzuckerstress, Schlaganfallrisiko und Herzinfarktgefahr wirken, Gojibeeren als Anti-Aging-Mittel dienen und Hanfsamen Müdigkeit vertreiben. ÖKO-TEST zeigt aber, dass die Produkte teils massiv mit Mineralöl, Cadmium, Blei und weiteren Schadstoffen belastet sind. Besonders enttäuscht haben einige Bio-Marken: Viermal haben sie Grenzwerte überschritten, und zwei sind nicht einmal verkehrsfähig.

Test: Straßenmalkreide
Kinderkreide, die überwiegend aus Gips besteht, gilt als ungiftig. ÖKO-TEST wollte wissen, ob diese wirklich so harmlos ist. Das Testergebnis ist ein Debakel: In zwei Dritteln der getesteten Kreidesets steckt ein Farbstoff, der von der Europäischen Chemikalienagentur als krebserregend eingestuft wird und zudem unter Verdacht steht, bei Menschen das Erbgut und die Fruchtbarkeit zu schädigen. Zum Glück kann ÖKO-TEST aber immerhin sechs der getesteten Kinderkreiden empfehlen.

Test: Hausschuh-Modelle für Kinder
Der überwiegende Teil der getesteten Hausschuhe ist nicht empfehlenswert. In der Gummisohle eines Produkts fand das Labor einen erhöhten Wert an Nitrosaminen, welche stark krebserzeugend sind. In einem anderen Schuh wies das Labor einen erhöhten Wert des Nervengifts Permethrin nach. Auch die Schwermetalle Chrom und Cadmium sowie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und optische Aufheller sind ein Thema. Wenigstens im Praxistest erwiesen sich fast alle Marken als robust, nur die Größenangaben stimmen oft nicht.

Test: Handtaschen aus Kunstleder
Bei Handtaschen setzen viele Kundinnen inzwischen bewusst auf Lederimitat statt echte Haut. Nicht nur die unerträglichen Qualen der Tiere, auch bei der Herstellung eingesetzte, giftige Chemikalien werfen ein schlechtes Licht auf das Material Leder. ÖKO-TEST wollte wissen, ob Kunstlederhandtaschen als Alternative taugen. Das Testergebnis ist eine bittere Enttäuschung. Schuld sind die vielen Schadstoffe. Auch löste sich aus Metallteilen Nickel, was für Allergiker akut zum Gesundheitsproblem werden kann.

Test: Sport-Apps
Ein wesentlicher Knackpunkt bei allen Programmen ist: Der Trainer fehlt – und damit die Kontrolle der Übungsausführung. Die Trainings sind über alle Apps hinweg „kurz und knackig“, sodass sich die Nutzer innerhalb kurzer Zeit auspowern. Anfänger können damit schnell überlastet sein. Teilweise sind die Übungen schlecht erklärt oder die Zusammenstellung der Übungen fragwürdig. Vorsicht: Bei einer App räumt man dem Anbieter das Recht ein, die nutzergenerierten Inhalte auch zu kommerziellen Zwecken zu verwenden.

Test: Holzlasuren für innen und außen
Holzlasuren sollen das Holz schützen und optisch aufpolieren. Wenig empfindlichen Menschen kann ÖKO-TEST sogar einige Produkte empfehlen. Doch Allergiker und sensible Menschen müssen auf der Hut sein. In sämtlichen getesteten Produkten sind Stoffe vorhanden, die für diese zum Problem werden können. So gasen beispielsweise die Lasuren beim Trocknen Lösemittel aus. Auch werden in lösemittelbasierten Produkten teilweise krebsverdächtige Stoffe eingesetzt, die eine Hautbildung verhindern sollen, wenn das Produkt längere Zeit steht.

Test: Falträder
Falträder lassen sich bequem in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen. Doch im Praxis- und Schadstofftest gab es einiges zu bemängeln: So ist bei der Mehrzahl die Bremsleistung zu schwach. Drei Modelle fallen durch die Belastungsprüfung – die Rahmen zeigten Rissen oder gar Brüche. Zudem sind bei allen Rädern Griffe und Sättel zu stark mit Schadstoffen belastet. Von sieben Modellen fallen daher sechs durch.

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Dieses Mal im Heft: Extra Fahrrad & Urlaub

Besser wird’s nicht: Radeln und Baden
Weil das Radfahren ein Vergnügen ist, noch dazu gesund, leise und umweltschonend, weil es die Sinne schärft für die Schönheiten der Natur, ist es die ideale Fortbewegungsart auch für den Urlaub. Am besten am Wasser, wo die Sommerfreuden ohnehin zu Hause sind.

Radurlaub mit Kindern: Abenteuer am Grünstreifen
Schöne Strecken und kurze Etappen, viele Pausen und immer Zeit für Entdeckungen am Wegesrand machen Radreisen mit Kindern zu einem schönen Familienerlebnis.

Radurlaub mit Hund: Auf zwei Rädern und vier Pfoten unterwegs
Nicht nur Familienurlaub oder Hüttenwanderung – auch eine längere Fahrradtour ist mit Hund problemlos möglich. Voraussetzung ist, dass Mensch und Tier die nötige Kondition und passendes Zubehör haben. Außerdem sollte der Hund vorher ein paar neue Kommandos lernen.

Lastenrad: Hab mein Radl vollgeladen
Was immer es auch zu transportieren gibt – Pakete, Bierkästen oder Kinder – Lastenfahrräder packen es. Gerade in staugeplagten Innenstädten sind die Pedallaster die bessere Alternative zum Auto. Kein Wunder, dass auch UPS, DHL und Co. damit experimentieren.

Elektro-Mountainbikes: Extra-Antrieb für Gipfelstürmer
Mühelos den Berg hinauf – und auf waghalsigen Strecken wieder hinunter: Selbst sportliche Mountainbikes gibt es mittlerweile mit Elektroantrieb. Wie passt das zusammen?

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Und außerdem:

Die Lage der ökologischen Landwirtschaft: Bio sucht Bauern
Die Nachfrage ist da, das heimische Angebot indessen nicht: Seit Jahren steigt bei den Deutschen das Interesse an Biolebensmitteln. Die ökologisch bewirtschafteten Flächen dagegen nehmen nicht in ähnlichem Umfang zu. Warum stellen nicht viel mehr Landwirte von konventionell auf bio um? Eine Suche nach Antworten.

Check Bettgestelle: Daran erkennen Sie ein wirklich gutes Bett
Von allen Möbelstücken nutzen wir das Bett am meisten: Im Laufe unseres Lebens schlafen wir rund 25 Jahre – Grund genug, sein Nachtlager sorgfältig auszuwählen.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Zu Hinterhofwettbewerb und Offener Pforte anmelden

Karlsruhe: Zu Hinterhofwettbewerb und Offener Pforte anmelden
Foto: Müller-Gmelin (c) Stadt Karlsruhe

Gartenbauamt unterstützt privates Grün-Engagement

Stadtgrün ist bedeutend für das Klima und ein nicht zu unterschätzender Wohlfühlfaktor. Dies gilt nicht nur für öffentliche Grünanlagen, sondern auch für begrünte und schön gestaltete Hinterhöfe und Privatgärten. Das Gartenbauamt unterstützt diese privaten Bemühungen. Zum einen durch den Hinterhofwettbewerb, den das Gartenbauamt dieses Jahr zum 31. Mal ausrichtet. Teilnehmen können alle Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Organisationen. Angemeldet werden können Hinterhöfe und dauerhaft begrünte Dächer. Die Hinterhöfe sollten jedoch nicht von außen einsehbar sein. Auch in diesem Jahr werden wieder Geldpreise vergeben. Das Preisgericht behält sich nach Bewertung aller Höfe vor, die Höhe der Geldpreise festzulegen. Anmeldung ist ab sofort und bis zum 30. Juni möglich.

Zum anderen unterstützt und organisiert das Gartenbauamt seit zwei Jahren das Projekt Offene Pforte. Hobbygärtnerinnen und -gärtner öffnen für einen Tag ihre Gärten und Höfe und präsentieren sie einem interessierten Publikum. Wer seinen Garten oder Hof zeigen möchte, nimmt schriftlich oder per Telefon mit dem Gartenbauamt Kontakt auf, das Anmeldungen während des ganzen Jahres annimmt. Je nach Zeitpunkt der Anmeldung ist es jedoch möglich, dass das gemeldete Privatgrün eventuell erst in der Broschüre für das kommende Jahr berücksichtigt werden kann.

Anmeldungen für Hinterhofwettbewerb oder Offene Pforte gehen an: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe. Telefon 0721/133-6726 oder -6701, Fax 0721/133-6709, E-Mail: hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de.

Weitere Informationen gibt es unter www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen.de (Stichwort: Offene Pforte beziehungsweise Wettbewerbe).

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