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Verschiedenes 

Freiburg: Wasser, Wälder, Wildkatzen

Die Mai-Termine im Waldhaus

Donnerstag, 11. Mai, 17 Uhr, Uni Freiburg, KG II, Hörsaal 2121
Vortrag: Wasservorsorge im Wald
Wälder gelten als Garanten für sauberes Trinkwasser. Rund zwei Drittel des Trinkwassers in Deutschland kommen aus Waldgebieten. Waldböden filtern Schadstoffe aus dem Niederschlag und speichern in großen Mengen Wasser. Luftschadstoffe und der Klimawandel gefährden unsere Wälder. Welche Auswirkungen hat dies auf die Waldböden, also auf die Qualität unseres Trinkwassers? Wie wirkt eine angepasste Waldbewirtschaftung solchen Effekten entgegen? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg untersucht diese Fragen mit Monitoring und Fallstudien.
Im Vortrag am Donnerstag, 11. Mai, 17 Uhr, stellt Heike Puhlmann, Abteilungsleiterin Boden und Umwelt in der FVA, ausgewählte Ergebnisse vor und diskutiert die Konsequenzen für die Bewirtschaftung unserer Wälder. Eine Kooperation vom Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft, der FVA und dem Studium Generale.

Sonntag, 14. Mai, 9.20 bis 15 Uhr // Anmeldeschluss: 10. Mai
Wassernutzung an der Brugga: Ein Wasserspaziergang von Oberried bis Kappel
Der Bach Brugga führt ganzjährig ausreichend Wasser. So hat er seit langer Zeit eine große Bedeutung für die Energieerzeugung und die Bewässerung der Wiesen. Bauwerke wie Wasserverteiler und Wehre zeigen das heute noch sehr anschaulich. Auf diesem Wasser-Spaziergang mit Prof. Werner Konold von der Naturforschenden Gesellschaft können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einiges davon erkunden.
Treffpunkt ist um 9.20 Uhr am Bahnhof Kirchzarten (RB um 9.10 Uhr von Freiburg bis Kirchzarten). Von dort um 9.28 Uhr mit Bus 7215 bis Oberried-Hintertal, von dort viereinhalbstündiger Spaziergang über Dietenbach, Neuhäuser und Bruckmühle bis Freiburg-Littenweiler (Bhf Littenweiler, Straßenbahn-Endhaltestelle Laßbergstraße); bitte an bequemes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung denken.
Teilnahmebeitrag: 5 Euro (ohne Fahrtkosten), Kinder ab 8 Jahren in Begleitung Erwachsener frei, maximale Teilnehmerzahl: 25. Eine Kooperation des Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium Generale.

Sonntag, 14. Mai, 11 Uhr // ohne Anmeldung
Agua de Beber: Konzertmatinee im Waldhaus
Die Gruppe AnChora unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) präsentiert sich in ihrem Programm „Agua de Beber“ (Wasser des Lebens) im WaldHaus aufgeweckt und frühlingsfrisch in waldiger Aussicht mit einem frechen Mix aus Rock, Pop, Schlager & Soul. Der Eintritt von 9 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.

Donnerstag, 18. Mai, 17 Uhr, Uni Freiburg, KG II, Hörsaal 2121
Vortrag: Wasser in der Stadt – Eine Kulturgeschichte
Die fließenden Gewässer, wie Flüsse, Bäche und Kanäle, waren von Beginn an die Lebensadern unserer Städte. Sie dienten der Schifffahrt und dem Gütertransport, aber auch dem Holztransport in Form von Flößerei und Trift. Sie speisten Teiche, Feuerlöschseen und andere Wasserspeicher, trieben Mühlen an und Gewerke jeder Art. Gebrauchtes Wasser, „Abwasser“, eignete sich vorzüglich für die Bewässerung und Düngung von Wiesen. Der Vortrag von Prof. Werner Konold (Alemannisches Institut und Naturforschende Gesellschaft) gibt einen Überblick über die Kulturgeschichte des Wassers in der Stadt.
Eintritt frei, ohne Anmeldung. Eine Kooperation vom Waldhaus Freiburg mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium Generale.

Sonntag, 21. Mai, 11 bis 17 Uhr // ohne Anmeldung
Im Rahmen der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit: Wälder der Welt – Senegal
Bei Senegal denken manche an die berühmte Langstreckenrallye von Paris nach Dakar oder an die dürrengeplagte Sahelzone, die sich auch durch Afrikas westlichstes Land zieht. In der Kolonialzeit wurden von der 500 Kilometer langen senegalesischen Küste aus Sklaven verschifft. Mittlerweile haben sich die Strände neben den Nationalparks zu beliebten Tourismuszielen entwickelt. Dennoch gehört die ehemalige französische Kolonie, deren Bevölkerung sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, inzwischen zu den ärmsten Ländern der Erde. So steht der Senegal, der von verschiedenen Ethnien (u.a. Wolof, Serern, Toucouleur, Diola, Mandika, Bambara, Suninke) bewohnt und zu 90 Prozent islamisch geprägt ist, vor enormen Herausforderungen. Besonders um die bewaldete Casamanche-Region im Süden des Landes, die im Vergleich zum Sahelgebiet besonders fruchtbar ist, gibt es große Interessenkonflikte.
Nun lädt das Waldhaus am Sonntag, 21. Mai, von 11 bis 17 Uhr zum großen Senegal-Tag mit Lichtbildvorträgen, Infoständen, einem kulturelle Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder sowie landestypischen Spezialitäten ein. In Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum und anderen Initiativen erhalten Besucher die Möglichkeit, mehr über dieses Land zu erfahren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Sonntag, 28. Mai, 14 bis 15.30 Uhr // ohne Anmeldung
Bäume und Sträucher aus aller Welt: Sonntagsspaziergang durch das Stadtwald-Arboretum Günterstal
Hubertus Nimsch, international ausgewiesener Baumexperte und ehemaliger Revierleiter des Forstreviers Günterstal, erzählt den Teilnehmern und Teilnehmerinnen dieses Sonntagsspaziergangs etwas über die Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Stadtwald-Arboretums. Dabei lernen sie etliche der über 1300 Baum- und Straucharten kennen, die aus fünf Kontinenten und über 60 Ländern stammen. Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

Sonntag, 28. Mai, 14 und 16 Uhr // ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr geht es um Felis silvestris, die Wildkatze, und um 16 Uhr um Lynx lynx, den Luchs. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten relative Preise, jeder zahlt so viel er kann, orientiert am Grundpreis von 9 Euro. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr. Angebote für Schulklassen gibt es nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter Tel. 0761/89647710 oder im Internet ...

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Neue Bäume für den Wald

Forstamt beendet Frühjahrs-Pflanzungen / 16.300 neue Bäume / 16 verschiedene Arten

Die Forstleute setzen bevorzugt auf die so genannte natürliche Waldverjüngung: Samen älterer Bäume fallen auf den Waldboden oder werden von Vögeln verbreitet. Sie keimen dann zu kleinen Sämlingen aus. Bei genügend Licht können sie weiter wachsen und begründen so die nächste Waldgeneration. Das reicht aber nicht immer aus. Dann greifen die Forstwirte zu Spaten und Hacke und pflanzen junge Bäume.

Jungbäume aus speziellen Fortbaumschulen

Dafür ist das Frühjahr - neben den Herbst - die beste Zeit. Die Pflanzarbeiten erfolgen vor dem Austrieb der Bäume. Daher haben die städtischen Forstleute in den letzten Wochen im Stadtwald 6.600 und im Staatswald 9.700 junge Bäume gepflanzt. Sie stammen aus speziellen Forstbaumschulen und müssen zahlreiche Qualitätsanforderungen erfüllen, zum Beispiel im Hinblick auf ihre Herkunft. Jede Pflanzenlieferung wird überprüft und beprobt, um zu sehen, ob das Pflanzmaterial auch der Bestellung entspricht. Die Pflanzen sind meist drei bis vier Jahre alt und einen bis 1,50 Meter hoch. Zur einfacheren Pflege der jungen Waldkultur werden sie in Reihen gepflanzt. Wie in der Natur stehen sie eng beieinander, damit sie in die Höhe wachsen und später einmal einen geraden Stamm bilden.

Traubeneiche für trockene Waldböden

Der Karlsruher Wald zeichnet sich durch viele verschiedene Baumarten aus, die in Mischbeständen wachsen. Dies spiegelt sich auch bei den Pflanzaktionen wider: Die Forstleuten haben in den Waldboden 16 verschiedene Baumarten gepflanzt. Dabei führen bei den Laubbäumen die Eichen die Hitliste an. Fast 3.000 Stieleichen bereichern nun den Stadtwald, über 2.200 Traubeneichen den Staatswald. Die Stieleiche steht in den besser mit Wasser versorgten Böden, während die Traubeneiche auf trockenen Waldböden wie etwa im Hardtwald eingebracht wurde. In der Liste folgen dann Bergahorn, Erle, Buche, Kirsche, Esskastanie und Winterlinde sowie weitere Baumarten.

"Gewinner" bei den Laubbäumen ist mit weitem Abstand die Kiefer: Im Hardtwald stehen 4.300 junge Kiefern, gefolgt von den etwa 2.000 Douglasien sowie wenigen Lärchen und Eiben. Die Douglasie gilt als klimastabil und soll dem Klimawandel trotzen. Zudem wächst sie schnell und kann dadurch viel CO2 speichern.

Hoffen auf weitere Niederschläge

Jetzt ist von Bedeutung, dass die jungen Bäumchen für die Zeit des Anwachsens genügend Wasser bekommen. Daher hoffen die Forstleute auf weitere Niederschläge, denn die Wasservorräte in den Waldböden sind nach wie vor gering. Nach der Pflanzung werden die bepflanzten Flächen genau beobachtet. Bei Bedarf werden bedrängende und schädigende Pflanzen wie Schlinggewächse, Kermesbeere oder Brombeere mechanisch entfernt. Die Investition in die nächste Waldgeneration darf nicht verloren gehen, sondern muss in den ersten Jahren besonders gut gepflegt werden.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Wanderfalken ziehen auf Bernharduskirche Junge groß

Karlsruhe: Wanderfalken ziehen auf Bernharduskirche Junge groß
Falkennachwuchs / Foto: PR

Exkursion mit einem Vogelexperten am 11. Mai um 17.30 Uhr

Das schnellste Lebewesen der Welt hat Nachwuchs bekommen. Wanderfalken, die mit weit über 300 Kilometern pro Stunde im Sturzflug schnellsten Tiere der Welt, kümmern sich in einem Brutkasten kurz unterhalb der Spitze der Bernharduskirche um ihre Jungen. Die Altvögel sitzen gerne oberhalb der Brut hoch oben am Kirchturm, halten dort mit scharfen Augen Ausschau nach Beute und füttern damit den Nachwuchs.

Am Donnerstag, 11. Mai, findet bei der Bernharduskirche im Rahmen einer Führung die Beringung der Jungvögel durch einen Ornithologen statt. Die Altvögel werden dabei eine Weile um die Turmspitze herumstreichen und lassen sich vom Boden aus mit einem mitgebrachten Fernglas gut beobachten. Wie viele Jungtiere beringt wurden, wie der Wanderfalke im Gegensatz zum Turmfalken jagt und noch viel mehr Wissenswertes über diese eleganten Jäger der Lüfte vermittelt der Experte im Rahmen dieser kostenlosen Führung ab 17.30 Uhr am Platz vor der Bernharduskirche am Durlacher Tor.

Auch im Karlsruher Naturkompass ist unter www.karlsruher-naturkompass.de beschrieben, wo und wann man die Wanderfalken an der Bernharduskirche beobachten kann.

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Verschiedenes 

Aktionen zum Weltpinguintag im Zoo Karlsruhe

Aktionen zum Weltpinguintag im Zoo Karlsruhe
Zum Weltpinguintag bietet der Zoo Aktionen / Foto: Zoo Karlsruhe

Spezielle Führungen und kommentierte Fütterungen

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe beteiligt sich mit speziellen Führungen und kommentierten Fütterungen am Weltpinguintag am kommenden Dienstag, 25. April. Dieser Tag ist nicht zufällig festgelegt, sondern richtet sich nach der Wanderung der Adeliepinguine in der Antarktis. Das Datum markiert die Rückkehr der Kolonien an Land. Über Jahre hinweg wurde die Rückkehr der Tiere von Wissenschaftlern in einer Forschungsstation beobachtet. Der Pinguin-Tag soll die Aufmerksamkeit auf alle Arten lenken. Er wird von vielen Naturschutzorganisationen und Zoos unterstützt und mit Aktionen begangen. Dabei soll neben der Einzigartigkeit der Tiere vor allem auf deren Gefährdungssituation aufmerksam gemacht werden.

Im Fokus stehen die Humboldtpinguine

Im Zoo Karlsruhe werden um 14.30 Uhr und 16 Uhr jeweils spezielle Führungen angeboten. Um 15.30 Uhr gibt es eine kommentierte Fütterung bei den Pinguinen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Humboldtpinguine. In ihrer ursprünglichen Heimat in Nordchile sollen zwei große Industriehäfen gebaut werden und bedrohen viele Arten und die einzigartige Natur in der Region.

Protest regt sich nicht nur in der Bevölkerung vor Ort, sondern auch in Deutschland. Das Projekt "Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins" aus Landau setzt sich mit der Unterstützung zahlreicher Zoos seit Jahren für den Schutz der Population in Chile ein. Auch der Zoo Karlsruhe ist Mitglied bei Sphenisco und unterstützt deren Bemühungen zur Errichtung einer Meeresschutzzone in der Region La Higuera-Isla Chanaral in Nordchile. Diese soll langfristig die 16.000 Brutpaare in der Region sowie zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten schützen und für die Bevölkerung den Reichtum dieser Region bewahren.

Für die Führungen sowie die kommentierte Fütterung ist keine Voranmeldung notwendig. Die Veranstaltungen sind für Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe kostenfrei. Spenden für das Projekt Sphenisco sind jedoch willkommen. Weitere Informationen zu Sphenisco gibt es im Internet ...

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Veranstaltungen 

Wissen, was drin ist

Wissen, was drin ist

Die Produktzulassung für den Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe erfolgt erst, wenn die Slow-Food-Messekommission grünes Licht gibt!

Immer mehr Verbraucher wollen genau wissen, was sie essen: unverfälschter Geschmack, verlässliche Qualität, sowie Transparenz bei Zutaten, Inhaltsstoffen und Herkunft. Sie möchten Lebensmittel, die in traditionell handwerklicher Art, umwelt- und ressourcenschonend hergestellt werden. Auf dem Stuttgarter "Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe" werden Verbraucher fündig: Zwischen dem 20. und 23. April präsentieren rund 550 Genusshandwerker und landwirtschaftliche Erzeuger aus Deutschland und dem europäischen Ausland eine einzigartige Vielfalt regionaler Köstlichkeiten und Spezialitäten, die nach diesen Kriterien produziert werden.

Das ganz besondere Qualitätskonzept

Es ist das charakteristische Qualitätskonzept, das den "Markt des guten Geschmacks" von anderen Food-Messen unterscheidet. So müssen alle in Stuttgart angebotenen Produkte gemäß den Qualitätsrichtlinien von Slow Food Deutschland in traditionell handwerklicher Art sowie weitestgehend ohne technologische Hilfs-, Zusatz- und Aromastoffe hergestellt sein. Erst wenn klar ist, dass die Produktanforderungen dieser Ausstellerordnung entsprechen, werden die Produkte für die Messe zugelassen.

Um solche Lebensmittel zu produzieren, braucht es sachkundige Produzenten, die sich zu Gunsten eines guten Lebensmittels für eine handwerkliche und gegen eine industrielle Produktion entschieden haben. Auf dem "Markt des guten Geschmacks" angebotene Lebensmittel sollen möglichst frei von Zusatzstoffen sein, die in erster Linie technologische Wirkung entfalten. Zusatzstoffe, die beispielsweise natürliche Reifezeiten verkürzen und damit die Handwerkskunst der Produzenten überflüssig machen.

So finden Besucher auf dem "Markt des guten Geschmacks" keinen Gelschinken und keinen Analogkäse. Vielmehr erwarten sie auf der Messe beispielsweise Biere, die mit echtem Hopfen gebraut wurden und Brot, das ohne Lebensmittelzusatzstoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit auskommt und bei dem der Teig ausreichend Zeit zur Reife bekommen hat.

"Die Liste der für den Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe ausgeschlossenen Inhalts- und Zusatzstoffe ist lang", erklärt Messe-Projektleiter Nikitas Petrakis und verweist auf die detaillierte Übersicht aller von der Messe ausgeschlossenen Produkte und Herstellungsmethoden unter www.messe-stuttgart.de/slowfood/besucher.

Drin ist, was drauf steht

"Unsere Besucher können sich darauf verlassen, dass sie auf der Messe genau das kaufen, was auf der Produktinformation steht. Hierfür nehmen wir einen sehr großen zeitlichen und auch finanziellen Aufwand in Kauf. Dies ist im Messewesen absolut unüblich", so Petrakis weiter. "Erst wenn die Qualität stimmt werden die Aussteller mit ihrem Angebot zugelassen." Sollten Aussteller gegen die Ausstellungsordnung verstoßen, so müssen die beanstandeten Produkte unverzüglich vom Stand entfernt werden. Bei groben Verstößen können sogar die Schließung des Messestands sowie ein Ausschluss von künftigen Messen angeordnet werden. Stichprobenartige Kontrollen während der Messe sichern den hohen Qualitätsanspruch.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Kap ist im Zoo Karlsruhe angekommen

Karlsruhe: Kap ist im Zoo Karlsruhe angekommen
Kap auf Erkundungstour / Foto: Zoo Karlsruhe

Der Eisbär soll mit Nika für Nachwuchs sorgen

Karlsruhe, 13.4. Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist in der vergangenen Nacht Eisbär Kap eingetroffen. Das 16-jährige Tier ist vom Tierpark Neumünster ins Badische umgezogen und soll mit der gleichaltrigen Nika, die seit 2002 in Karlsruhe lebt, für Nachwuchs sorgen. "Wir sind froh, solch einen tollen Bären bekommen zu haben, der mit seinen genetischen Voraussetzungen sehr wichtig für die Erhaltungszucht in menschlicher Obhut ist", betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Kap war als Jungtier schon einmal im Zoo

Kap kam als junger Bär 2001 von Moskau nach Karlsruhe, zog allerdings 2004 in den Tierpark Neumünster um. Er kennt die Eisbärin Nika noch, war damals jedoch zu jung, um für Nachwuchs zu sorgen. Im Gegenzug haben am Vortag die Eisbären Vitus und Larissa den Zoo Karlsruhe gen Neumünster verlassen.

Vitus und Larissa leben nun in Neumünster

Mit beiden Bären hatte das Karlsruher Team in den vergangenen Wochen intensiv trainiert. "Das hat sich ausgezahlt, sowohl Larissa als auch wenig später Vitus sind freiwillig in die Transportkisten gelaufen. Eine Narkose war so nicht notwendig", berichtet Reinschmidt. Auch die Fahrt nach Norddeutschland verlief problemlos.

Die drei Karlsruher Eisbären wurden vor einigen Monaten von einem Experten-Team des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (IWZ) untersucht. Dabei kam heraus, dass Vitus unfruchtbar und Larissa zu alt für die Zucht ist, Nika aber Nachwuchs bekommen könnte. Kap, der bislang allein in Neumünster lebte, ist mit seinen 16 Jahren im besten Eisbärenalter und bringt außerdem zum Züchten wertvolle Gene mit, da er aus der Moskauer Blutlinie stammt, die ansonsten kaum in Deutschland vertreten ist.

Zusammenarbeit der Zoos für die Zucht sehr wichtig

"Diese Lösung ist für beide Zoos sinnvoll und gut für die Tiere", sagt der Karlsruher Zoodirektor. Nur ausgewählte Zoos dürfen züchten, da die Nachzuchten optimal untergebracht werden müssen und darauf geachtet wird, dass keine Inzucht zustande kommt. Einigen im Zuchtbuch beteiligte Zoos und Tierparks kommt dagegen die Rolle zu, ältere oder auch zuchtunfähige Eisbären gut unterzubringen. Vitus und Larissa können so zusammen in Neumünster leben, Kap und Nika werden gemeinsam in Karlsruhe untergebracht. "Die Zusammenarbeit der Zoos ist für die erfolgreiche Zucht sehr wichtig. Wir sind sehr froh, dass wir mit Neumünster und mit Zustimmung des Zuchtbuchführers diese Lösung hinbekommen haben", erklärt Reinschmidt.

Kap durfte heute Vormittag (13.4.) in der Innenanlage bereits das erste Mal durch ein Gitter getrennt mit Nika Kontakt aufnehmen. Im Anschluss hat er die kleine Außenanlage erkundet, während Nika auf dem größeren Teil war. Kap gilt als recht umgänglicher Bär, auch bei der Ankunft war er ruhig und gelassen und hat sofort die Innenstallungen interessiert erkundet. Wann er mit Nika direkt zusammengelassen wird, steht noch nicht fest.

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Verschiedenes 

Freiburg: Neue Piktogramme in der Schützenallee

Freiburg: Neue Piktogramme in der Schützenallee
Schützenallee mit dem blauen Piktogramm der Fahrradstraße (Quelle: GuT)

Radfahrer haben jetzt dort Vorfahrt

13 Fahrradstraßen in Freiburg – jetzt mit Vorfahrt

Die Schützenallee hat neue, auffällige Piktogramme. In der mit fast 600 Metern längsten Freiburger Fahrradstraße haben die Radfahrerinnen und Radfahrer jetzt außerdem Vorfahrt gegenüber der Andlawstraße und der Glareanstraße. So haben nun die 13 Fahrradstraßen in Freiburg Vorfahrt gegenüber einmündenden Straßen.

Die ersten auffälligen blauen Piktogramme markierten die Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) im Jahr 2009 in der Hindenburgstraße. Ziel ist die bessere Erkennbarkeit der Fahrradstraßen, besonders für die Autofahrerinnen und Autofahrer.

Nach den positiven Erfahrungen sollen alle bestehenden und natürlich die neuen Fahrradstraßen einheitlich mit diesem Piktogramm gekennzeichnet werden. Sieben der 13 Fahrradstraßen haben diese „Hingucker“, neben der Schützenallee wurden zuletzt die Wiwilibrücke und die Sedanstraße umgerüstet. Künftig sollen alle Freiburger Fahrradstraßen durch die Vorfahrtsregelung noch attraktiver für die Radfahrenden werden.

In der Straßenverkehrsordnung sind Fahrradstraßen seit 1988 als eine Sonderform des Radweges verankert, seit 1997 dann mit dem heute verwendeten Verkehrsschild „Fahrradstraße“. Die ersten Fahrradstraßen in Freiburg wurden 1990 mit der Marien- und Luisenstraße eingerichtet. Zuletzt hat das Garten- und
Tiefbauamt (GuT) im Jahr 2015 die Werthmannstraße in der Innenstadt, die Hagelstauden in Haslach-Haid als Teil der Rad-Vorrang-Route FR2 sowie die Bissierstraße im Stühlinger als Fahrradstraßen ausgewiesen.

Aktuell in Planung als Fahrradstraße ist die Straße „In den Brechtern“, die von der Breisgauer Brücke in Lehen nach Umkirch führt. Weitere Fahrradstraßen sind auch im Zusammenhang mit dem Radkonzept 2020 und der weiteren Ausweisung von Rad-Vorrang-Routen angedacht.

Generell gilt in Fahrradstraßen: In den Fahrradstraßen darf neben den Radfahrenden auch anderer Verkehr ausnahmsweise zugelassen werden; dies ist in den Freiburger Fahrradstraßen meist der Fall. In Fahrradstraßen gilt für alle eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Radfahrenden ist es erlaubt, nebeneinander zu fahren. Sie dürfen vom Autoverkehr weder gefährdet noch behindert werden. Die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer untereinander ist auch hier selbstverständlich.

Weitere Informationen zum Radfahren in Freiburg online im Internet ...

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Geräteverschleiß: Wann es sinnvoll ist kaputte Haushaltsgeräte zu reparieren

Geräteverschleiß: Wann es sinnvoll ist kaputte Haushaltsgeräte zu reparieren
Cover

Reparieren statt Wegwerfen lohnt sich für die Umwelt bei Waschmaschinen und Kaffeevollautomaten sehr, bei Staubsaugern kaum. Geld sparen lässt sich mit Reparaturen vor allem bei Kaffeeautomaten, da Neugeräte teuer und Reparaturen günstig sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie für verschiedene Geräte Öko- und Kostenbilanzen erstellt hat. Sie beantworten die Frage, wann sich Reparieren für Umwelt und Geldbeutel lohnt und wann ein Neukauf sinnvoll ist. Veröffentlicht ist die Untersuchung Geräteverschleiß in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/geraeteverschleiss.

Die Tester befragten Leser, Mitarbeiter von Werkstätten und Bastler aus Reparaturcafés, recherchierten bei Herstellern und ermittelten Preise und Verfügbarkeit gängiger Ersatzteile. Schließlich prüften sie die Reparaturdienste der Hersteller, bei denen sie viel Geld für wenig Leistung bezahlten. Kaum ein Service suchte sorgfältig nach den Fehlern der präparierten Waschmaschinen. Einige Monteure rieten gleich zum Neukauf, andere führten eine teure Rundumerneuerung durch. Die Testergebnisse für die Kundendienste für Waschmaschinen: zweimal mangelhaft, zweimal ausreichend und nur einmal befriedigend.

Ökologisch ist die Wegwerfstrategie bei Waschmaschinen ein Desaster. Denn die Herstellung belastet die Umwelt sehr viel stärker als die Instandsetzung. Ähnlich sieht die Ökobilanz für Kaffeeautomaten aus. Bei Staubsaugern hingegen spricht selbst aus Umweltsicht kaum etwas fürs Reparieren, es sei denn, das Gerät ist sehr jung. Dann gilt: Am besten selbst machen, denn etliche Defekte können Laien selbst beheben. Sonst wird es rasch teuer. Ersatzteile sind oft erfreulich lange zu bekommen, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Die meisten Anbieter konnten sämtliche Teile für Waschmaschinen, Kaffeeautomaten und Staubsauger, die sie vor etwa 10 Jahren getestet hatte, noch liefern.

Der ausführliche Test Geräteverschleiß erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/geraeteverschleiss abrufbar.

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