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Verschiedenes 

Weltklimarat-Bericht: Abkehr von industriellem Lebensmittelsystem unabdingbar

Weltklimarat-Bericht: Abkehr von industriellem Lebensmittelsystem unabdingbar
Mais Monokultur für Tierfutter Niedersachsen (c) Slow Food

Der heute veröffentlichte Landsektor-Bericht des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC) macht deutlich, dass eine noch größere Klimakrise nur verhindert werden kann, wenn sich die Regierungen der Welt zielstrebigen Klima-Strategien verpflichten und diese umsetzen. Auch die Bundesregierung muss bis September einen ambitionierten Plan vorlegen. Slow Food Deutschland fordert, dass sich dieser nicht auf freiwillige Vorgaben für Handel und Verbraucher stützen darf und sich dem Thema Ernährungswende ganz zentral widmen muss.

Slow Food Deutschland fordert die Bundesregierung und im besonderen das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, einen klaren Fokus auf die Umgestaltung des Lebensmittelsystems zu richten. Der aktuelle IPCC-Bericht bestätigt, dass das industrielle Lebensmittelsystem maßgeblich für das Voranschreiten des Klimawandels verantwortlich ist, u. a. durch die intensive Landnutzung, Degradierung von Böden, die Massenproduktion tierischer Produkte, die Rodung von Wäldern zu Gunsten weiterer Monokulturen und die Verschwendung von Lebensmitteln. Gleichzeitig erschwert die Klimaveränderung die Lebensmittelerzeugung immer mehr und setzt so die Zukunft unserer Ernährung aufs Spiel.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Der neue Bericht beweist einmal mehr, dass öffentliche Gelder immer noch in die Symptom- statt in die Wurzelbehandlung tiefgreifender Probleme fließen. Um den aktuellen sozialen, ökologischen und klimatischen Herausforderungen zu begegnen bedarf es ganz dringend eines Systemwandels im Agrar- und Lebensmittelsektor. Dafür reicht es nicht aus, auf Freiwilligkeit von Handel und Verbrauchern zu setzen. Genau das aber macht unser Landwirtschaftsministerium und vertut wertvolle Zeit und Chancen. Ein Ziel muss der Umbau der Tierhaltung mit der Ausrichtung auf nachhaltige Tierhaltung und die damit verbundene drastische Verringerung des Konsums tierischer Produkte von Seiten der Verbraucher sein. Dabei sollte sich die Debatte nicht auf Fleisch verengen, denn alle Produkte tierischen Ursprungs sind klimarelevant. Genauso gilt es das System von Lebensmitteln, die in Monokulturen erzeugt werden, kritisch zu hinterfragen. Die Politik trägt die Verantwortung dafür, den Rahmen für ein tragfähiges System zu schaffen, das durch faire Handelsbeziehungen für Ernährungssicherheit und soziale Gerechtigkeit sorgt“.

Die Kuh pauschal als Klimakiller zu bezeichnen, lehnt Slow Food ab. Ausschlaggebend beim Genuss tierischer Erzeugnisse ist das Maß sowie deren Ursprung, d.h. die Art der Tierhaltung und des Tierfutters. Tierische Produkte aus Weidehaltung haben eine deutlich bessere Klimabilanz als in industriellem Maßstab gehaltene Tiere. Der Verein fordert außerdem, öffentliche Gelder zukunftstauglich zu verwenden. Hier sind vor allem auch die EU-Entscheidungsträger gefragt, die jedoch mit dem vorliegenden Reformvorschlag der Gemeinsamen Agrarpolitik bislang keine Verbesserung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz erkennen lassen.








Verschiedenes 

NABU: Alarmstufe rot für unsere Art der Landnutzung

Miller zum IPCC Sonderbericht: Waldzerstörung muss gestoppt, Agrarsubventionen an Klima- und Naturschutz gekoppelt werden

Berlin/Genf – „Der Weltklimarat ruft die Alarmstufe Rot für unsere Landnutzung aus“, kommentiert Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer, den heute vom Intergovernmental Panel on Climate Change, (IPCC) veröffentlichten Sonderbericht zur Nutzung von Landflächen. Die Wissenschaftler des IPCC warnen eindringlich vor der weltweit enormen, nicht nachhaltigen Landnutzung. Im Moment rode die Menschheit Wälder und betreibe Landwirtschaft in einem Ausmaß, das die Erderhitzung rasant beschleunige und zum Auslöschen von Tier- und Pflanzenarten führe. Werde nicht umgehend gegengesteuert, sei die Klima- und die Biodiversitätskrise nicht mehr beherrschbar, so die Forscher.

Miller: „Nicht nur der weltweite Öl-, Gas- und Kohleverbrauch heizen das Klima an, sondern auch die viel zu intensive Nutzung unserer Landflächen. Der Weltklimarat macht unmissverständlich klar, dass jetzt sofort gehandelt werden muss. Land muss ökologisch bewirtschaftet, alte Wälder und Moore erhalten und der Fleisch- und Milchkonsum drastisch gesenkt werden.“

Die derzeitige Landwirtschaft ist für ein Viertel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, und die Emissionen steigen immer weiter. Ursachen dafür sind die sich intensivierende Landnutzung und Landzerstörung, die hohen Tierdichten in vielen Regionen der Welt und der massive Einsatz von Dünger. Die Nutzung von Stickstoff zur Steigerung der Erträge, hat sich in den letzten fünfzig Jahren verneunfacht, obwohl die landwirtschaftliche Produktion sich nur verdoppelt bis verdreifacht hat. In den letzten fünfzig Jahren hat die Pro-Kopf-Produktion von Kalorien sowie die Menge der Lebensmittelabfälle um mehr als 30 Prozent zugenommen.

Wird weiter so mit unseren Ressourcen umgegangen, bedeutet dies den weiteren Verlust wertvoller Lebensräume und wichtiger Treibhausgas-Senken wie von Mooren, natürlichen Wäldern oder Wiesen. Die Forscher des IPCC haben berechnet, dass die zukünftigen Kosten eines heutigen Nichts-Tuns die Kosten um ein Vielfaches überschreiten werden, die heute zur Förderung einer nachhaltigen Landnutzung notwendig sind. Besonders die Wiedervernässung von Mooren ist volkswirtschaftlich eine günstige Möglichkeit, Klimagase zu reduzieren, so der NABU.

Miller: „Jeder Euro, der heute in eine nachhaltige Landnutzung fließt, bringt einen zukünftigen Gewinn von bis zu sechs Euro. Es ist geradezu pervers, dass die EU mit tatkräftiger Unterstützung von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nun 58 Milliarden Euro pro Jahr an Subventionen gerade in klima- und naturschädliche industrielle Agrarbetriebe fließen lassen will. Es darf künftig kein Cent an Steuergeldern mehr in ein derart schädliches Agrarsystem fließen. Ministerin Klöckner muss den Alarmruf des Weltklimarats ernst nehmen und sich ab sofort dafür einsetzen, dass alle Zahlungen an Agrarbetriebe an klima- und naturschonende Leistungen gekoppelt werden.“

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Verschiedenes 

Höhere Mehrwertsteuern reichen für echtes Tierwohl nicht aus

Höhere Mehrwertsteuern reichen für echtes Tierwohl nicht aus
Angler Sattelschwein (c) Stefan Abtmeyer

Grüne, SPD und Union fordern eine höhere Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf Fleisch. Die Mehreinnahmen sollen unter anderem in den Umbau auf artgerechte Nutztierhaltung fließen. Slow Food begrüßt, dass damit der unverhältnismäßige Konsum von Fleisch erneut in den öffentlichen Fokus rückt. Die Logik des industriellen Lebensmittelsystems, Fleisch als billige Massenware zu handeln, durchbricht eine Mehrwertsteuererhöhung jedoch nicht. Slow Food fordert langfristige und konsequente Lösungen.

Die jüngst geforderte Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch ist für Slow Food ein löblicher Versuch, dem maßlosen Fleischkonsum Einhalt zu gebieten. Jedoch ist sie aus Slow-Food-Sicht zu undifferenziert und greift zu kurz. Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Um die negativen Folgen der Massentierhaltung wirksam einzudämmen und den Konsum zu regulieren, muss der Gesetzgeber viel weitreichendere und konsequentere Maßnahmen ergreifen. Voraussetzung sind die Rückkehr zu einer extensiven und vor allem bodengebundenen Nutztierhaltung, in der die Tiere wesens- und artgerecht gehalten werden. Wir müssen die Anzahl der Tiere begrenzen und sie als Mitgeschöpfe anerkennen, statt sie als reine Handelsware zu betrachten. Auch das von uns seit langem geforderte einheitliche und verpflichtende staatliche Tierwohllabel, das wirkliches Tierwohl schafft und keine Augenwischerei für den Verbraucher darstellt, ist unausweichlich“. Für diese Systemumstellung müsste der Staat Geld in die Hand nehmen, um die Landwirte bei dem Umbau auf eine solche artgerechte Tierhaltung zu unterstützen. Denn diese werden ihre Mehrkosten auch durch Mehrwertsteuererhöhungen sicher nicht abdecken können.

Slow Food sieht es außerdem kritisch, dass eine Mehrwertsteuererhöhung Fleisch aus extensiver Nutztierhaltung im Vergleich zum industriellen Pendant unverhältnismäßig treffen würde. Es wäre kontraproduktiv, so Hudson, ausgerechnet Fleisch aus zukunftsfähiger Erzeugung zusätzlich zu verteuern. „Die Erhöhung der Mehrwertsteuer kann aus unserer Ansicht nach nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sein, Fleisch mehr wertzuschätzen. Dass sie zu deutlich weniger Fleischkonsum führt, das bezweifle ich. Die Wende dahin muss die Politik anstoßen, aber natürlich gemeinsam mit Erzeugern, dem Handel und Verbrauchern schultern. Gäbe es faire Fleischpreise müssten wir Verbraucher zwangsläufig lernen, Fleisch wieder anders und weniger, aber dafür mit deutlich mehr Genuss, zu essen", so Hudson.





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Pilz im Holzgebälk der Turmstraße 8

Freiburg. Die städtischen Gebäude in der Turmstraße 8, 12 und 14 werden derzeit saniert und energetisch modernisiert. Bei den Zimmermannsarbeiten am Dach der Turmstraße 8 wurde festgestellt, dass das historische Holzgebälk von Pilz, Fäule und braunem Kellerschwamm befallen ist.

Wie stark alle drei Häuser beeinträchtigt sind, wird derzeit unter Beteiligung des Denkmalschutzes fachlich geprüft. Deshalb hat das zuständige Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen die Bauarbeiten an den Holzgewerken vorläufig gestoppt. Um eine weitere Ausbreitung des Pilzbefalls durch eindringende Feuchtigkeit zu verhindern, wird ein wetterfestes Notdach angebracht.

Die angrenzenden Nachbarn werden weiterhin über das geplante Vorgehen informiert.





Verschiedenes 

28 Millimeter misst die größte in Deutschland lebende Biene

Auch die Blaue Holzbiene wird beim NABU-Insektensommer noch bis 11. August gezählt

Berlin – Eine echte Wuchtbrumme: Die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) ist etwa doppelt so groß wie eine Honigbiene. Mit ihrem blauschwarzen Körper und den blau schimmernden Flügeln ist sie selbst im Flug kaum mit anderen Insekten zu verwechseln. Die Blaue Holzbiene ist ursprünglich in Süd- und Mitteleuropa heimisch. In Deutschland war sie bis in die 1980er Jahre nur aus der Oberrheinebene bekannt, sie breitet sich besonders seit 2003 aufgrund der höheren Temperaturen immer weiter in Deutschland aus.

Bienen und andere Insekten beobachten und melden – das kann jeder bei der Hochsommerzählung des NABU-Insektensommers, die noch bis 11. August läuft. Mit der Mitmachaktion will der NABU die kleinen fleißigen Helfer unserer Ökosysteme näher in den Fokus rücken. Der „Insektensommer" ist eine bundesweite Aktion, um eine kontinuierliche Erfassung der Insekten zu etablieren. Die Meldeaktion ist die erste Aktion dieser Art, 2018 fand sie zum ersten Mal statt. Die Beobachtungen können unter www.insektensommer.de gemeldet werden – oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“. Sie enthält über 120 in Deutschland häufig vorkommende Arten.

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Verschiedenes 

„Oh Solo Bio“

„Oh Solo Bio“
(c) Ralf Deckert/Pressebüro Freiburg

Ab September setzt Kaisers Gute Backstube auf 100 Prozent Bio-Brot im Sortiment!

Geschäftsführerin Birgit Kaiser: „Kaisers Gute Backstube setzt beim Thema Brot künftig konsequent auf Bio-Qualität und Regionalität!“

Geschäftsführer Gottfried Faller: „Zusammen mit unseren Partnern vor Ort setzen wir ein Konzept um, das bestens in die Zeit und zum Lebensgefühl unserer Kunden passt!“

Ehrenkirchen/Freiburg, Aug. 2019. Die Zeit ist reif für „Oh Solo Bio“! Ab September 2019 setzt Kaisers Gute Backstube aus Ehrenkirchen bei Freiburg in der Backstube zu 100 Prozent auf Bio-Brot! Unter dem Motto „Voll Bio & Volle Leidenschaft“ setzt das Familienunternehmen im 71. Jahr seines Bestehens konsequent fort, was schon seit Jahren Teil der Unternehmensphilosophie war, wie die beiden Geschäftsführer Birgit Kaiser und Gottfried Faller betonen: „Schon lange liegt der Bio-Anteil bei unseren Broten bei 40 Prozent“, so Kaiser. „Und ebenfalls schon lange sehen wir, wir gut Bio-Brote von unseren Kundinnen und Kunden angenommen werden.“ Da sei der nächste Schritt nur folgerichtig gewesen, wie Faller betont: „Wir haben lange mit Rezepturen und unterschiedlich langen Teigführungen experimentiert, haben externes Fachwissen ins Haus geholt und sind nun mehr denn je überzeugt, dass wir mit Bio nur gewinnen können.“

„Zusammen mit unseren Partnern vor Ort setzen wir ein Konzept um, das bestens in die Zeit und zum Lebensgefühl unserer Kunden passt“, so Faller weiter. Man werde wo immer es geht regionale Rohstoffe zu regionalen Produkten von höchster Qualität verarbeiten und diese auch regional vermarkten. „Oh Solo Bio bedeutet für uns auch, dass wir eine regionale Wertschöpfung groß schreiben“, bestätigt Birgit Kaiser. „Kaisers Gute Backstube setzt beim Thema Brot künftig deshalb ganz konsequent auf Bio-Qualität und Regionalität!“ Dadurch entstehe eine „Win-Win-Situation“, von der auch Produzenten und verarbeitende Betriebe vor Ort profitieren, so Kaiser weiter. „Regionalität ist eigentlich bei all unseren Produkten immer schon ein Thema.“ Das beginne beim Getreide und gehe mit dem verwendeten Obst, Eiern aus der Region und vielen weiteren Rohstoffen weiter. Man sehe sich ganz bewusst als Partner der Ökolandwirtschaft in Südbaden und als Vorreiter für Netzwerke wie die Bio-Musterregion Freiburg, die vom Land seit diesem Jahr gefördert wird. „Bio funktioniert nur dann, wenn auch ein Markt für die Produkte da ist. Und wenn am Ende auch die Preise stimmen“, so Birgit Kaiser und Gottfried Faller. „Unsere Kalkulationen zeigen, dass wir unsere neuen Bio-Brote künftig um ca. 15 Cent pro Laib über den bisherigen Preisen verkaufen müssen.“ Bei Kaisers Gute Backstube sei man sicher, dass man damit auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern in der Region punkten kann.


Über „Kaisers Gute Backstube“

Die „Kaisers Gute Backstube“ GmbH ist seit dem Jahr 1948 in Familienbesitz und versteht sich als in der Region verwurzelte Qualitätsbäckerei. Geführt wird das Unternehmen von Waltraud und Wolfgang Kaiser, die im Jahr 1979 den Bäckereibetrieb von ihren Eltern Frieda und Ernst Kaiser übernommen und die Expansion angestoßen haben. Seit 2007 gehören auch Tochter Birgit Kaiser sowie Gottfried Faller als Geschäftsführer für die Produktion zur Firmenleitung.

Die handwerkliche Backtradition hat das Qualitätsbewusstsein im Unternehmen seit jeher intensiv geprägt. Das fängt schon bei der Wahl der Rohstoffe an: „Bei uns kommen natürliche und ausgewählte Rohstoffe zum Einsatz. Unser Mehl und unser Biogetreide stammen aus der Region“, hebt Birgit Kaiser hervor. Zudem wird das Biogetreide für die Vollkornprodukte täglich frisch in den eigenen Getreidemühlen gemahlen. Der Verzicht auf Fertigmischungen, künstliche Emulgatoren oder Teigsäuerungsmittel im gesamten Brot- und Brötchensortiment ist bei Kaiser Ehrensache – und sorgt für eine hohe Bekömmlichkeit der Produkte. Mit 43 Filialen und über 450 Mitarbeitern gehört „Kaisers Gute Backstube“ zu den führenden Bäckereien in Südbaden. Das Filialkonzept beruht auf drei Säulen: Bäckereifachgeschäfte mit Kaffeebar, Bäckereifachgeschäfte mit Themencafé sowie Bäckereifachgeschäfte mit Café und Restaurant wie „der kaiser“ am Hauptsitz in Ehrenkirchen und „die kaiserin“ auf dem Freiburger Güterbahnareal. Seit dem Sommer 2016 gehört auch das historische ´Gasthaus Krone` in Ehrenkirchen zum Familienbetrieb der Kaisers.

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Im Foto v.l.: Friedbert Schill, BLHV-Präsident Werner Räpple und Gottfried Faller / Foto: Ralf Deckert/Pressebüro Freiburg

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Veranstaltungen 

NABU-Insektensommer geht in die zweite Runde

Bis zum 11. August Sechsbeiner zählen - Bundesweite Mitmach-Aktion - Hochsommer ist Insektenzeit

Berlin – Der NABU-Insektensommer geht in die zweite Runde. Deutschland zählt wieder zehn Tage lang Insekten. Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startete der NABU am Freitag Teil zwei seiner bundesweiten Citizen-Science-Aktion. Bis zum 11. August sind wieder Naturfans in ganz Deutschland aufgerufen, Sechsbeiner zu beobachten, zu notieren und an den NABU zu melden.

„Die Idee ist einfach: Jeder kann mitmachen und uns berichten, welche Sechsbeiner in seiner Umgebung fliegen oder krabbeln – gerne auch am Urlaubsort. Vor allem jetzt im Hochsommer ist es besonders spannend, weil viele der in Deutschland heimischen Insektenarten als ausgewachsenes Tier unterwegs sind und leichter zu sehen und zu bestimmen sind. Üben kann man übrigens prima mit unserem Insektentrainer“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Neben zirpenden Heuschrecken wie dem Grünen Heupferd sind vor allem Libellen an Seen und Flüssen zu beobachten, so zum Beispiel die farbenprächtige Blaugrüne Mosaikjungfer. Der NABU-Insektentrainer stellt 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten anschaulich und detailliert vor.

Prominente Unterstützung zum Start seiner Mitmach-Aktion erhielt der NABU am heutigen Freitag von TV-Moderator („Wissen macht Ah!“, „Quarks“) und Botschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt Ralph Caspers. Zwischen Lavendel, Disteln und Storchschnabel ging der beliebte TV-Moderator mit NABU-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Insektenfans im Naturgarten von Anne Rixmann in Köln auf Insektensuche. Die Schauspielerin ist prominentes Mitglied des Kölner Stunk-Ensembles.

„Ich finde Insekten wichtig, weil sie wichtig SIND. Ohne Insekten würden wir ganz schön in der Scheiße stecken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn man sich nur mal vorstellt, wie viele Hundehaufen Insekten jährlich wegschaffen. Wenn es das nicht gäbe – gar nicht auszudenken“, so Ralph Caspers.

Beobachten und zählen ist fast überall möglich: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Melden kann man unter www.insektensommer.de oder direkt von unterwegs per Smartphone über die NABU-App „Insektenwelt“.

Bei der ersten Zählung in diesem Jahr vom 31. Mai bis 9. Juni nahmen 6.400 Insektenfans teil und gaben über 3.600 Meldungen ab. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in beiden Zählräumen zusammen genommen 18.000 Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. „Die Teilnehmer haben bei der ersten Zählung vor allem die Natur direkt vor der Haustür erkundet und Ergebnisse vom Balkon, aus dem Garten oder Park gemeldet. Das am häufigsten gesehene Insekt war die Steinhummel“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Insgesamt seien in Deutschland rund 33.000 Insektenarten heimisch.

Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Gezählt wird zweimal im Jahr, einmal im Früh- und einmal im Hochsommer.

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Verschiedenes 

2. ERKLÄRUNG AN DIE BEVÖLKERUNG UND KOMMUNALPOLITIK

REGIOBÜNDNIS FÜR ALTERNATIVEN STATT BAUEN AUF DER GRÜNEN WIESE WÄCHST WEITER

Das 2017 gegründete RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen sieht sich mit dem kürzlichen Beitritt des gemeinnützigen Vereins für den Erhalt der Schönbergwiesen erneut gestärkt und umfasst nun 17 Vereinigungen aus Freiburg und Region.

Knapp ein halbes Jahr nach dem Bürgerentscheid vom 24.2.2019 zum Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach zieht das RegioBündnis nun Zwischenbilanz mit einer 2. Erklärung an die Bevölkerung und Kommunalpolitik: Die ablehnenden Gründe des RegioBündnis liegen weiterhin auf dem Tisch: Der Finanzbürgermeister rechne wie das Bündnis mit einem steigenden Mietspiegel durch den Neubaustadtteil. Der Oberbürgermeister sehe in Dietenbach bis 2026 keine Wohnung verfügbar werden: also Null Abhilfe bei der aktuellen Freiburger Wohnungssituation.

Deshalb seien jetzt, so das RegioBündnis, die Alternativen zu Dietenbach gefragt, vor allem die für bezahlbares Wohnen mit Dachaufstockungen, Parkplätze-Überbauungen. Umfassende Aktionen für die bessere Nutzung oder Aufteilen der laut Zensus von 2011 über 14.000 viel zu großen Freiburger Wohnungen seien erforderlich, u.a. mit mehr Wohnen für Hilfe und Senioren-WGs. Das gelte ebenso für mehrere Dutzend aktuelle und geplante große und kleine Bau- und Umbaugebiete im schon bebauten Bereich der Stadt und für geeignete Misch- und Gewerbegebiete. Weiterhin sollten die vielen hundert illegalen Ferienwohnungen und der Leerstand intensiver als bisher angegangen werden.

Der Bürgerentscheid binde die Stadtverwaltung für 3 Jahre bis Februar 2022, was nicht bedeute, dass Dietenbach gebaut werden müsse. Denn es bestehen laut RegioBündnis weiterhin sehr hohe sachliche und finanzielle Hürden, an denen Dietenbach scheitern kann: Die Bauverbote aufgrund der Überschwemmungsgefährdung und des Schnellstraßenlärms sind nur mit hohem Millionenaufwand zu überkommen. Weitere Probleme sind u.a. Gashochdruck- und Stromfernleitungen im Gebiet, fehlendes und ungeeignetes Ersatzland für Landwirte, sehr hohe Erschließungskosten, steigende Baukosten, die sehr hohe wachsende Verschuldung der Stadt mit ihren Gesellschaften, die ungesicherte Finanzierung des sozialen Mietwohnungsbaus und nicht zuletzt wesentliche Nachteile fürs Klima und für die Natur.

Eine kritiklose Hinnahme des Bürgerentscheids sei deshalb ein großer Fehler. Der Weg für Alternativen und gegen das Bauen auf der „grünen Wiese" in Stadt und Region sollte weiter verfolgt werden.

Das RegioBündnis will deshalb im Verlauf von 2019 erneut belegen, dass der Neubaustadtteil Dietenbach nicht erforderlich ist, zu teuer würde und dass Landwirtschaft und Natur dort erhalten werden müssen. Auf das Bauen auf der „grünen Wiese" sei zu verzichten wie baugesetzlich geboten. Und die natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen müssen erhalten bleiben wie es das Grundgesetz Artikel 20 a verlangt und die Stadtverwaltung und den Gemeinderat unmittelbar bindet.

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des RegioBündnis wurden die bisherigen Sprecher Dr. Georg Löser, Martin Linser, Ralf Schmidt und Erwin Wagner wieder gewählt.







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