Grüne Quellen
Dienstag, 27. September 2016 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Nachmittag liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

ÖKO-TEST Massentierhaltung

ÖKO-TEST Massentierhaltung
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Handel.

Schweinefleisch zu Schweinepreisen

ÖKO-TEST geht in der aktuellen August-Ausgabe der Frage nach, ob es den Bauern und den Tieren nutzt, wenn Verbraucher ihr Fleisch beim Metzger oder an der Frischetheke im Supermarkt kaufen, anstatt die Billigware vom Discounter. Die Ergebnisse der Untersuchung sind ernüchternd: Obwohl das Fleisch teurer ist, stammt es ebenso von den großen Schlachthöfen, die Aldi, Lidl & Co. beliefern. Wer auf faire Bedingungen für die Landwirte und das Tierwohl achten will, muss schon genau hinsehen.

Die Preise von Fleisch werden von den Discountern immer weiter nach unten gedrückt. Dadurch sind sie mitverantwortlich für die Massentierhaltung und dafür, dass Bauern von ihrer Arbeit nicht leben können. ÖKO-TEST kritisiert schon lange die Mastbedingungen: Schweine leben in einstreulosen Buchten mit Vollspaltenböden, Zuchttiere in nur körpergroßen Käfigen. Viele Tiere können nur eingeschränkt laufen. Sie werden ohne Betäubung kastriert oder den Ferkeln die Schwänze kupiert. Durch solche Intensivhaltungen leiden die Schweine an schmerzhaften Verletzungen und Verhaltensstörungen.

Wer denkt, dass dieser Wahnsinn gestoppt wird, wenn der Verbraucher nur bereit wäre, mehr Geld für Fleisch auszugeben, irrt leider. Die Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, dass ein höherer Preis nicht für bessere Qualität steht. Die meisten Metzger beziehen ihr Fleisch mittlerweile extern, nur mehr 30 Prozent schlachten selbst. Und wer sich an der Fleischtheke anstellt, bekommt Ware, die ebenso von Großschlachtereien stammt wie das Billigfleisch der Discounter.

Was aber können Verbraucher tun, damit der Handel sich auf faire Bedingungen besinnt? ÖKO-TEST rät, auf jeden Fall die Finger vom Billigfleisch zu lassen. Eine Alternative sind höherpreisige Markenfleischprogramme. Allerdings ist es hier wichtig, darauf zu achten, welche Standards bezüglich Fleischqualität und Haltungsbedingungen vorgeschrieben sind. Hohe Anforderungen setzt beispielsweise die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH).

Mehr




WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Verschiedenes 

Echte Bio-Strohhalme – die Alternative zu Plastik

Echte Bio-Strohhalme – die Alternative zu Plastik
Echte Strohhalme aus ... Stroh!

Oder: wie wir Abfall in ein Life-Style-Produkt verwandeln!

Fragen wir heute jüngere Menschen nach einem STROH HALM, bekommen wir automatisch einen Trinkhalm aus Plastik. Sowohl umgangssprachlich als auch gedanklich assoziiert man heute mit einem STROHHALM einen Trinkhalm aus Plastik. Die meisten unter uns haben den natürlichen STROHHALM (also einen echten Halm aus STROH) entweder noch nicht kennengelernt oder bereits aus ihrem Gedächtnis verbannt.

NACHHALTIGKEIT UND CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY
Über die letzten zwei Jahre konnten wir ein sehr zuverlässiges und partnerschaftliches Netzwerk zu Bio-Bauern, Bio-Landexperten, zu Öko-Verbänden, Behinderten-Werkstätten und andere Dienstleister aufbauen. Hierbei war uns Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility von Anfang an sehr wichtig.

UNSERE BIO-STROHHALME SIND:
• 100% Biologisch angebaut
• Ein Naturprodukt
• Geschmacksneutral
• Allergiefrei
• Fast zu 100% CO2 - frei
• Hygienisch
• Formstabilität
• Life Style
• Umweltfreundlich
• Nachhaltig
• Up cycling
• Made in Germany

Trinkhalme sind ein Gebrauchsartikel und kostenmäßig im unteren Cent-Bereich angesiedelt. In der Regel kommt jeder Artikel nur ein einziges Mal zur Anwendung und wird dann weggeworfen. Viele Menschen wünschen sich einen ressourcenschonenden Lebensstiel.
Sei es in den Familien, beim Sport, in den Ferien, bei der Arbeit, beim Einkaufen und…und…und, langsam finden wir dieses Thema überall und überall spielt es eine zunehmend wichtigere Rolle.
Steht ein Familienpicknick oder eine Grillparty an, sind wir auf einem Kindergeburtstag eingeladen oder betreiben wir gerade Freizeitsport – fast überall kommen wir mit vielen Kunststoffprodukten in Berührung.
Alles wird auf Basis von Erdöl hergestellt und Plastik-Trinkhalme gehören ebenso dazu. Vielen Menschen sind es allmählich leid, immer und überall – mit Plastik konfrontiert zu werden.
Zum Glück hat seit längerem ein Umdenken stattgefunden und erfreulicherweise steht dieser Gedanke nicht nur bei der jüngeren Generation sehr hoch im Kurs. Sie verlangen nach Alternativen, nach umweltfreundlichem Material aus nachwachsenden Rohstoffen, die ökologisch und gesundheitlich unbedenklich sind.
Wir haben die Alternative für den Plastik-Trinkhalm geschaffen –es liegt an uns allen, eine umweltverträgliche Alternative in unseren Alltag einzubinden:


DEN STROHHALM
Er kann nach seiner Nutzung einfach und unkompliziert in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden. Das ist Zukunft!

WELCHES PROBLEM LÖESEN WIR MIT DIESEM PRODUKT?
Schätzungen belegen, dass in Deutschland jährlich ca. 40 Milliarden Stück Plastik-Trinkhalme verbraucht werden.
Das ergibt in Deutschland, bei einer Bevölkerungszahl von ca. 80,5 Mio. (Stand: 2013), einen pro Kopf-Durchschnitt von ca. 500 Trinkhalme im Jahr. In einem Jahr ergibt das eine Menge von 25.000 Tonnen Plastikmüll.

DER PLASTIK-MÜLLBERG IST NUR DIE SPITZE
Daraus entstehen alleine bei der Entsorgung, sprich Verbrennung, 3.750 Tonnen CO2. Bei der Produktion von einer Tonne Trinkhalme aus Polypropylen werden 2.000 kg CO2 freigesetzt und etwa 2.000 kg Rohöl verbraucht.
Mit unserer Alternative: dem STROHHALM aus Roggen, können wir alle einen Beitrag dazu leisten, unsere wertvollen und keinesfalls unendlichen Ressourcen zu schützen und für spätere Generationen zu erhalten und zu bewahren.
Wir helfen so dabei mit, die Luftverschmutzung nicht noch mehr zu fördern und eine Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung unseres Öko-Systems und unserer Umwelt zu übernehmen.

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
• Durch die Verwendung der Strohhalme sorgen wir nach Gewinnung der Ähren dafür, dass dieses „Abfallprodukt“ noch einmal die Nahrungskette passiert. Das Ausgangsprodukt bleibt naturbelassen und umweltschonend.
• Wir erhalten durch eine schonende und absolut einwandfreie Weiterverarbeitung die wesentlichen Eigenschaften des Roh-Strohs.
• So entsteht aus einem landwirtschaftlichen Abfallprodukt Natur-STROHHALM die Alternative zum Plastikhalm.
• Unsere anbauenden Biobauern erhalten von uns eine faire Bezahlung.
Da unsere Produkte ausschließlich aus heimischem Anbau stammen, leisten wir nebenbei einen erheblichen Beitrag zur Existenzsicherung der regionalen Landwirtschaft.
Die Weiterverarbeitung der Halme, der Schnitt auf die notwendige Länge und die Verpackung erfolgt in Behinderten- Werkstätten in Bayern.
Mit diesem nachhaltigen und ressourcenschonenden Handlungskonzept, können sie alle, ohne schlechtes Gewissen und jederzeit, bedenkenlos nach ihrem nächsten Strohhalm greifen.

www.BIO-Strohhalme.com - Natur wertschätzen UND Genussvolles erleben!
Mit dieser Philosophie besinnen wir uns bei Bio-Strohhalme auf das Wesentliche: Die Wunder der Natur zu bewahren und doch die schönen Dinge des Lebens auf eine ganz besondere Art und Weise zu genießen. Das bieten wir mit unseren exklusiven und einzigartigen BIO-Strohhalmen. Selbstverständlich verzichten wir beim Versand auf zusätzliche Kunststoffverpackungen und verwenden lediglich rein umweltfreundliche Kartonagen. Während der Bearbeitung durch Menschen, die die Natur lieben, erfahren die Bio-Strohhalme eine wertschätzende Sorgfalt. Ihr Wohl ist uns einfach mehr Wert!

Awards
Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis und werden einmal jährlich für Umweltengagement und grüne Umwelttechnologien verliehen. Im Mai 2014 fanden die GreenTec Awards erstmalig in Kooperation mit der Messe München und der weltgrößten Umwelttechnikmesse IFAT statt. Die Messe München stellte als Gastgeber das Internationale Congress Center ICM als Veranstaltungsort für die Preisverleihung der GreenTec Awards zur Verfügung.
Trends bestimmen unseren täglichen Lebensstil, sie sind Ausdruck von Veränderungen und Strömungen in unserer Gesellschaft, und das nicht nur in der Mode sondern auch in Wirtschaft oder Technologie. Ausgezeichnet wurden Ideen, Produkte und neue Konzepte aus allen Lifestyle-Bereichen wie zum Beispiel Kosmetik, Fashion, Sport, Reisen, Gesundheit und Ernährung.

Life Style.
Bewertet wurde in dieser Kategorie der Beitrag zur Schonung der Umwelt, der Innovationsgrad und das Trendpotenzial der Idee. Außerdem bewertete die Jury, ob ein Technologiebezug vorhanden ist und inwieweit sich die Idee zur medialen Verwertung eignet.
...and the winner is: Bio-Strohhalme
Unsere Bio-Strohhalme konnte die Jury vollständig überzeugen, so dass wir hier den 1. Platz in der Kategorie „Lifestyle“ erhielten.

Green Product Award im Februar - Bio-Strohhalme auf dem Platz 2 gewählt.
Ziel des Green Product Award
Mit dem Green Product Award werden Produkte sowie Produktideen aus gezeichnet und einer großen Öffentlichkeit präsentieren, die gleichermaßen eine herausragende Gestaltungsleistung, Innovation und Nachhaltigkeit verkörpern. Der Fokus liegt dabei auf Produkten und Dienstleistungen, die im täglichen Leben genutzt werden, und die Chance auf eine breite Anwendung haben, wodurch die ökologische Hebelwirkung und die Wahrnehmung bei den Verbrauchern verstärkt werden.

Mehr




Verschiedenes 

Teesamen aus Qingdao in Freiburg eingetroffen

Teesamen aus Qingdao in Freiburg eingetroffen
Teesamen am Tuniberg eingetroffen / Foto: FWTM

China Forum Freiburg startet Teeanbauversuch am Freiburger Tuniberg

Im Gegenzug möchte Qingdao badischen Wein anbauen

Anlässlich der Besiegelung der Städtefreundschaft Freiburg – Qing-dao am 29. Oktober 2012 initiierten Hua Yusong, Direktor des Stadtbezirks Shinan von Qingdao und der Vorsitzende des China-Forums Bernd Dallmann einen Austausch von Kulturgütern: Grüner Tee, ein unverzichtbarer Teil chinesischer Kultur, soll zukünftig in der Region Freiburg angebaut werden. „Green Tea for the Green City - das passt“, ließ sich Dallmann vom Vorschlag der chinesischen Partner überzeugen. Im Gegenzug plant Qingdao, hiesige Rebstöcke und önologisches Know-How nach China zu importieren.

Das China Forum Freiburg e.V., ein Netzwerk aus Chinainteressierten in der Region Freiburg, das sich der Förderung der deutsch-chinesischen Beziehungen verschrieben hat, hat das Projekt nun vorangetrieben. China-Forum-Vorstandmitglied Volker Krieger: „Ich bin gespannt, ob es gelingt, Tee in der Region Freiburg anzubauen und so ein wichtiges Stück chinesischer Tradition in die Region zu bringen. Angesichts des bevorstehenden Klimawandels ist der Versuch, neue Wege in der Landwirtschaft zu gehen, darüber hinaus nur konsequent.“

Das Teeprojekt im Rahmen der Städtefreundschaft wird von zwei Agrarexperten der Akademie für Agrarwissenschaften in Qingdao betreut. Die Akademie ist eine dem Agarausschuss Qingdao untergeordnete Einrichtung. Ihre Aufgabe ist es, Pflanzen zu importieren und zu züchten, die Anbautechnologie, die Biotechnik, die Technik für Umweltschutz sowie nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung zu erforschen und zu entwickeln. Die Akademie für Agrarwissenschaften in Qingdao besteht aus Forschungsinstituten für Gemüse, Obst und Tee, Biotechnik, Anbaupflanzen, Pflanzenschutz, Blumen und modernen Laboren. Seit der Gründung 1978 ist sie für ihre Leistungen in der agrarwissenschaftlichen Forschung mehrfach ausgezeichnet worden und spielt im Bereich der Schädlingsbekämpfung und Prävention beim Teeanbau sowie der entsprechenden Biotechnik eine führende Rolle in China.

Nach Prüfung der chinesischen Teeanbauexperten und des Regierungspräsidiums Freiburg wurden im Frühjahr diesen Jahres zunächst die Voraussetzungen für einen Teeanbau am Tuniberg untersucht. Das Ergebnis: die bisher bekannten Informationen zeigen eine realistische Chance, mit überschaubaren Mitteln einen erfolgreichen Anbauversuch in Freiburg starten zu können.

Unter Hinzuziehung eines Landwirtes aus der Region wurden daraufhin vier Versuchsflächen nach Klima- und Bodenbeschaffenheit mit ein mal 100 Quadratmetern und drei mal 300 Quadratmetern ausgewählt; sie liegen auf der Gemarkung von Freiburg-Opfingen. Die Anforderungen an Temperatur und Feuchtigkeit, relativ konstante und umfangreiche Bewässerung bei gleichzeitiger Vermeidung von Staunässe und ausreichender Schutz vor Frost, sind auf diesen Flächen gegeben. Die Firma Erwin Wagner GbR wird den Anbau und die Pflege der Teepflanzen als Dienstleister des China Forums übernehmen.

75 kg chinesischer Laoshan-Teesamen aus der Region Qingdao, ein Geschenk der Stadtspitze, wurden Anfang Mai in Qingdao verschifft. Am 22. Mai 2014 sind sie zunächst in Köln, und nach Erledigung der Einfuhr- und Zollformalitäten zwischenzeitlich in Freiburg eingetroffen, wo sie nach kurzem Vorziehen im Sandbeet am 24. Juni ausgesät wurden. Nach 40 Tagen werden die ersten Keimlinge zu sehen sein. Im Winter werden die Teepflanzen mit Folie vor andauerndem Frost geschützt. Drei Jahre nach der Aussaat könnten die ersten Teeblätter geerntet werden.

Hua Yusong, Direktor des Stadtbezirks Shinan von Qingdao, der selbst aus einer Familie stammt, die eine Teeplantage betreibt, hat angekündigt, rechtzeitig zur ersten Teeernte nach Freiburg zu kommen und gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Salomon die ersten Spitzen - von der Teepflanze werden traditionell immer nur die obersten zwei oder drei Blätter geerntet und weiterverarbeitet – zu pflücken. China-Forums-Vorstand Bernd Dallmann denkt weiter: „Ich würde mich freuen, wenn der Versuch Erfolg hat und in einigen Jahren vielleicht ein traditionelles chinesisches Teehaus in Freiburg regional produziertem grünen Tee anbieten würde und so ein Stück chinesischer Kultur in der Region erlebbar machen könnte.“ Auch der japanische Garten am Seepark, der 1990 zur Feier der Städtepartnerschaft von Freiburg und Matsuyama angelegt wurde, erfreut sich anhaltend großer Beliebtheit.

Zur Städtefreundschaft Freiburg - Qingdao:
Die Kontakte zwischen Freiburg und Qingdao basieren auf der umfangreichen Dokumentensammlung aus deutscher Kolonialzeit, die im hiesigen Bundesmilitärarchiv lagert. Noch heute wird das Archiv regelmäßig von Kommunalpolitikern und Städtebauern aus Qingdao besucht, da auf die hier gelagerten Originalbaupläne aus der militärischen Gründung zurückgegriffen wird, wann immer eine Veränderung an der Bausubstanz dieser Gebäude vorgenommen oder z.B. der unterirdische Kanalverlauf beim Straßenbau nachverfolgt werden muss.

Heute unterhalten die Städte Beziehungen in den Bereichen nachhaltige Stadtentwicklung, Stadtsanierung, Kommunalpolitik, Umweltschutz, Tourismus und Kultur sowie Aus- und Weiterbildung. Im Sommer 2013 fand ein vom Konfuzius-Institut Freiburg organisiertes und von der chinesischen Botschaft unterstütztes Sommercamp von 19 Freiburger Schülerinnen und Schülern nach Qingdao statt. Auch im Sommer 2014 werden vom 08. bis 22. August wieder 30 Schüler aus Freiburg mit Unterstützung des Konfuzius-Instituts in die Region Shandong reisen.

32 chinesische Schülerinnen und Schüler von der Qingdao No. 5 Middle School im Alter von 11-13 Jahren trafen am 08. Juli in Freiburg ein. Sie besichtigen kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt, das Münster und die Vogtsbauernhöfe und treffen Schüler des Faust-Gymnasiums in Staufen. Bereits im letzten Jahr waren 54 chinesische Grundschüler im Alter von zehn und elf Jahren in Freiburg zu Gast. Die Mitglieder des Schülerblasorchesters der 'Qingdao Experimental Primary School', einer ehemaligen 'German Official Primary School' führten auf dem Freiburger Weinfest sowohl chinesische als auch europäische Musikstücke auf.

Dass Qingdao die Stadt mit den meisten Orgeln in China ist, beruht ebenfalls auf der unternehmerischen Weitsicht und dem Knowhow aus der Region Freiburg: im Jahr 2008 wurde die erste Orgel der Waldkircher Orgelbaufirma Jäger & Brommer in der katholischen Kirche eingeweiht, der weitere Orgeln in der evangelischen Kirche und im Konzerthaus folgen sollten. Im September 2014 ist ein Orgelfestival in Qingdao geplant.

Wirtschaftsgespräche fanden im Rahmen der von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der FWTM organisierten Unternehmerreise nach China im September 2013 statt. Schwerpunkte der Gespräche waren die in China boomende Bauwirtschaft aber auch Kooperationspotentiale in der Gesundheits- und Tourismuswirtschaft.

In der im Oktober 2012 unterzeichneten Freundschaftsvereinbarung der Bürgermeister beider Städte heißt es u.a.: „Beide Seiten sind sich in dem Ziel einig, vielfältigen Austausch und Kooperation auf der Basis von Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Kultur, Bildung, Sport, Gesundheitswesen und Personal zu etablieren, um die Entwicklung und den Aufschwung der Wirtschaft und der Gesellschaften beider Länder voranzutreiben.“

Zum China Forum Freiburg e.V.:
Das China Forum Freiburg e.V. ist eine lebendige Community aus Unternehmen und Privatpersonen, Deutschen und Chinesen, Chinakennern und China-Fans. Es wurde 2005 auf gemeinsame Initiative von Institutionen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen hin in der Region gegründet und ist heute eine Plattform des Austausches von Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und Bürgerschaft, Kunst und Kultur zwischen Deutschland und China und ein wertvolles Netzwerk für die Kontaktpflege bei deutsch-chinesischen Projekten.
Regelmäßige öffentliche Seminare, Vorträge und Diskussionsforen mit namhaften Referenten, interessante Ausstellungen oder spannende Lesungen zu aktuellen China-Themen gehören ebenso zu den Aktivitäten wie Veranstaltungen mit Partnerinstitutionen, Einladungen zu Schnupper-Sprachkursen oder Tee-Seminaren.

Mehr




Veranstaltungen 

Freiburg: Veranstaltung KAUFEN FÜR DIE MÜLLHALDE

Freiburg: Veranstaltung KAUFEN FÜR DIE MÜLLHALDE

Am Freitag, 11. Juli um 19.30 Uhr findet im Stadtteilzentrum Vauban (Großer Saal) eine Buchpräsentation von "Kaufen für die Müllhalde" statt.

Autor Jürgen Reuß wird das Buch vorstellen und mit Axel Mayer (Geschäftsführer BUND Südlicher Oberrhein) über die geplante Obsoleszenz aufklären und diskutieren.

Das Team von orange-press wird mit einem kleinen Büchertisch anwesend sein.

Mehr




Verschiedenes 

Kommunale Entscheidungsträger aus Seoul informierten sich über Energiewende

Kommunale Entscheidungsträger aus Seoul informierten sich über Energiewende
Delegation aus Seoul im Bürgersaal der Gemeinde Weisweil

Eine hochkarätige Fachdelegation mit Abteilungsleitern der südkoreanischen Hauptstadt Seoul besuchte mit der Innovation Academy auf ausdrücklichen Wunsch am 17. Juni die Solargemeinde Weisweil, um konkrete Informationen über das Bürgerengagement und den erfolgreichen Ausstieg aus der Atomenergie und die Einleitung der Energiewende zu erhalten.

Bürgermeister Michael Baumann, Kurt Schmidt und Erhard Schulz von den Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen sowie Heinz Ehrler vom vorbildlichen Ortsmuseum zeigten den langen gewaltfreien Weg der Weiterbildung mit der Volkshochschule Wyhler Wald und den jährlichen Öko-Messen sowie dem konstruktiven Entwickeln von Projekten mit der SolarRegio Kaiserstuhl auf.

Die Repräsentanten der 10 Millionen Einwohner zählenden Großstadt Seoul betonten, dass in ihrer Stadt kein Atomkraftwerk betrieben wird. Gemeinsam mit den Bürgern wird jetzt eine Effizienzsteigerung bei der Energieversorgung umgesetzt wird.

Zum Bild:
Die Delegation aus Seoul im Bürgersaal der Gemeinde Weisweil mit Bürgermeister Michael Baumann, sowie Erhard Schulz und Klaus Schmidt.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Juli 2014

ÖKO-TEST-Magazin Juli 2014

Die Juli - Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 27. Juni 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Lebensmittel aus dem Supermarkt
Beim Vergleich der Qualität von Lebensmitteln, die bei Edeka, Kaufland, real, Rewe, Alnatura und denns-Biomarkt angeboten werden, konnte kein einziger Supermarkt rundum überzeugen. Hauptproblem ist das Produkt Kaffee, der immer noch das Krebsgift Acrylamid enthält und meistens unfair hergestellt wird. Auch die Bio-Märkte enttäuschten – schließlich erwartet der Verbraucher von Biowaren am ehesten, dass sie keine Schadstoffe enthalten. Immerhin widersprechen die von ÖKO-TEST kritisierten Mängel nicht den Richtlinien des Bio-Anbaus.

Test: Kosmetikprodukte aus dem Supermarkt
Praktisch ist es allemal, wenn man Shampoo, Zahnpasta und Handseife gleich zur Milch dazulegen kann. Und bis auf zwei Naturkosmetik-Zahnpasten haben die untersuchten Kosmetika – günstige Eigenmarken der Supermärkte – im ÖKO-TEST auch überzeugend abgeschnitten.

Test: Gesundheitspräparate aus dem Supermarkt
Nicht nur Vitamintabletten, sondern auch ein paar vermeintlich sanfte Medikamente kann man im Supermarkt gleich mit in den Einkaufswagen legen. Doch der ÖKO-TEST zeigt: Viele Produkte lässt man besser im Regal stehen, denn häufig ist die Wirksamkeit nicht belegt oder das Präparat enthält zu wenig Wirkstoff oder veraltete Rezepturen. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpillen sind unnötig, denn sie bringen dem gesunden Verbraucher keinerlei Nutzen.

Test: PVC-freie Fußbodenbeläge
Die untersuchten elastischen Bodenbeläge aus Kautschuk und PVC-freien Kunststoffen sind zwar deutlich geringer mit Schadstoffen belastet, als reine PVC-Beläge. Doch zufrieden ist ÖKO-TEST dennoch nicht. Denn obwohl alle Testprodukte das Umweltsiegel „Blauer Engel“ tragen, enthalten viele Schadstoffe, etwa zinnorganische Verbindungen, die das Immun- und Hormonsystem schädigen können. Zudem können sich auf allen Böden elektrostatische Oberflächenspannungen aufbauen – bis zu 10 000 Volt wurden gemessen. Da stehen einem sprichwörtlich die Haare zu Berge.

Test: Planschbecken
Anbieter von Planschbecken aus weichem Kunststoff sind offensichtlich unfähig, schadstofffreie Kinderprodukte zu verkaufen. Denn in 14 von 16 untersuchten Planschbecken haben die von ÖKO-TEST beauftragten Labore jede Menge Schadstoffe nachgewiesen. Dazu gehören Phthalate, polyzyklische Kohlenwasserstoffe oder Lösemittel. Nur ein einziges Produkt aus Hartplastik war rundum in Ordnung.

Test: Feuchttücher
Die meisten getesteten Babyfeuchttücher schneiden mit guten Testergebnissen ab. Dennoch empfiehlt sie das Frankfurter Verbrauchermagazin allenfalls für unterwegs. Von einigen Produkten muss wegen problematischer oder umstrittener Zutaten sogar abgeraten werden. Zu den Schlusslichtern gehören ausgerechnet zwei teure Pampers-Markenprodukte, ein weiterer Hersteller kassierte das Testurteil „ungenügend“ - unter anderem deshalb, weil seine Tücher ein Konservierungsmittel mit allergenem Potential enthalten.

Test: Tierkrankenversicherungen
Auch Hund und Katze müssen mal zum Arzt – und das kann teuer werden. Mit einer Tierkrankenversicherung erhoffen sich Halter, dass die Kosten übernommen werden. Doch der ÖKO-TEST ergab: Durch Ausschlüsse, Wartezeiten, Selbstbeteiligung, gedeckelte Versicherungssummen und unterschiedliche Leistungen werden viele Policen nicht nur zum Buch mit sieben Siegeln, sondern auch zum Risiko für die Tierhalter. Im schlechtesten Falle zahlt man sogar drauf.

… und außerdem:

Ökologische Geflügelwirtschaft
Das Geschäft mit Bio-Eiern und Fleisch boomt, obwohl regelmäßig Skandale die Branche erschüttern. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, warum gerade die Öko-Geflügelwirtschaft so anfällig für Mogeleien ist? Schlupflöcher in der EU-Bio-Verordnung, lasche Kontrolle, eine hohe Industrialisierung und unübersichtliche Betriebe sind nur einige Gründe dafür, dass dieser Sektor immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen gerät.

Mehr




Verschiedenes 

ÖKO-TEST Planschbecken

ÖKO-TEST Planschbecken
Das ÖKO-TEST- Magazin Juli 2014 gibt es seit dem 27. Juni 2014 im Handel.

Land unter!

Planschbecken aus weichem Kunststoff sind schon seit vielen Jahren in der Kritik, denn immer wieder haben Untersuchungsbehörden und ÖKO-TEST darin einen wahren Cocktail an bedenklichen Chemikalien nachgewiesen. Eine neue ÖKO-TEST- Untersuchung aktueller Modelle zeigt jetzt: Die Hersteller haben aus der Kritik nichts gelernt, nach wie vor strotzen die Mini-Pools vor Schadstoffen.

13 von 16 Testmodellen bekommen das schlechteste Testurteil „ungenügend“, ein Pool ist „mangelhaft“, ein weiterer „ausreichend“ Und nur ein einziges Produkt – es besteht aus Hartplastik – war ohne Fehl und Tadel und kann zum Planschen für die Allerkleinsten empfohlen werden.

Die Probleme resultieren aus dem verwendeten Material. Dabei handelt es sich um weichen Kunststoff, der immer noch jede Menge Schadstoffe enthält. In zwei Modellen haben die von ÖKO-TEST beauftragten Labore erhöhte Phthalatgehalte festgestellt. In einem Pool steckten sogar stark erhöhte Gehalte DINP und DIDP. Beide Phthalate sind in Spielzeug und Babyartikeln, die dazu geeignet sind, von Kindern in den Mund genommen zu werden, in Konzentrationen von mehr als 0,1 Massenprozent verboten.

In 13 von 16 Kinderplanschbecken hat ein Labor polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen. PAK können im schlimmsten Fall krebserregend sein. Fünf Pools waren mit einem Lösemittel belastet, das Augen, Haut und Atmungsorgane reizt und für das ein krebserzeugendes Potential nicht ausgeschlossen werden kann.

In Planschbecken sitzen Kleinkinder, die wenig oder auch mal nichts anhaben und gelegentlich am weichen Kunststoff herumnuckeln. Deshalb sollten Anbieter Produkte verkaufen, die frei von problematischen Inhaltsstoffen sind.

Mehr




Verschiedenes 

ÖKO-TEST Supermarktprodukte

    ÖKO-TEST Supermarktprodukte
Das ÖKO-TEST- Magazin Juli 2014 gibt es ab dem 27. Juni 2014 im Handel.

Keiner ist überzeugend

ÖKO-TEST wollte wissen: Wie ist es um die Qualität von Lebensmitteln, Kosmetikprodukten und Gesundheitsprodukten aus verschiedenen Supermärkten bestellt? Untersucht wurden vor allem günstige Eigenmarken, deren Umsatz in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Lediglich Kosmetikprodukte konnten – bis auf zwei Ausnahmen - überzeugen.

Bei den Gesundheitspräparaten – darunter Baldrian-, Artischocken-, Venenmittel, Nasenspray, Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpillen – steht viel Überflüssiges in den Regalen, dessen Wirksamkeit mit Fug und Recht bezweifelt werden darf. Gerade einmal sechs der 35 untersuchten Präparate bekamen ein „sehr gut“.

Auch bei den untersuchten Lebensmitteln konnte kein Supermarkt rundum überzeugen. In vier von fünf untersuchten Kaffees steckt zu viel Acrylamid. In dem Bio-Kaffee von Denn´s Biomarkt wurde sogar der geltende EU-Richtwert für dieses Krebsgift überschritten. Zudem müssen viele Kaffees im Test als unfair eingestuft werden, denn den Produzenten werden lediglich stark schwankende Weltmarktpreise gezahlt oder die Kaffeeanbieter konnten nicht belegen, dass in den Ursprungsländern faire Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Zudem stellte ÖKO-TEST auch bei dieser Untersuchung wieder fest, dass Gentechnik weiterhin auf dem Vormarsch ist, in drei Tofu-Produkten wurde Erbgut der gentechnisch veränderten Sojabohnensorte Roundup Ready festegestellt. Bei allen dreien handelt es sich ausgerechnet um Bio-Waren.

Wesentlich besser sieht es bei den Kosmetika aus, die Edeka & Co als Eigenmarken im Angebot haben. Alle untersuchten Produkte von Edeka, Kaufland, real und Rewe schnitten im ÖKO-TEST mit „gut“ oder sogar „sehr gut“ ab, darunter Shampoos, Handseifen, Zahncremes, Rasierschaum und Wattestäbchen. Kritik gibt es allerdings an zwei Naturkosmetik-Zahnpasten, die kein Fluorid als Kariesschutz enthalten und deshalb nur mit „mangelhaft“
abschneiden.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25