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Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Malte Kreutzfeldt "Das Strompreis-Komplott"

Buchtipp: Malte Kreutzfeldt "Das Strompreis-Komplott"

Warum die Energiekosten wirklich steigen und wer dafür bezahlt

Wie uns die Energielobby abzockt: Die explodierenden Strompreise erhitzen die Gemüter. Und der Sündenbock ist längst gefunden: die Energiewende. Malte Kreutzfeldt, Umwelt- und Wirtschaftskorrespondent der taz, macht Schluss mit der Behauptung, die erneuerbaren Energien seien schuld an der Strompreiskrise. Er zeigt auf, warum unsere Rechnungen wirklich steigen, wer von dieser Entwicklung profitiert und wie die Energiewende sabotiert wird – obwohl sie in Wahrheit das beste Mittel gegen hohe Kosten ist.

Wahr ist, dass nur ein Viertel des Strompreis-Anstieges seit 2000 durch die Energiewende verursacht wurde.



Wahr ist, dass Windräder und Solaranlagen schon heute preiswerteren und umweltfreundlichen Strom produzieren als Steinkohle-, Gaskraftwerke und Atomkraftwerke. Günstiger ist nur die besonders schädliche Braunkohle.



Wahr ist, dass die Herstellung und Wartung von Öko-Kraftwerken volkswirtschaftlich deutlich günstiger ist als der Import von Kohle und Uran.



Wahr ist, dass erneuerbare Energien kaum Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen. Würden diese Schäden auf den Preis von Kohle- und Atomstrom umgerechnet, wären diese unbezahlbar.



Das Projekt Energiewende ist zu wichtig, um es an den kurzfristigen finanziellen Interessen einer schmutzigen Industrie scheitern zu lassen.

Knaur 2014, 128 Seiten, EUR 7,00
ISBN: 978-3-426-78673-4





WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Anne Bühring und Kurt-Michael Westermann "Campus Food"

Buchtipp: Anne Bühring und Kurt-Michael Westermann "Campus Food"


Vegane Studentenküche: V-Power für Studenten! Vegan kochen ganz cool.
Topfit an der Uni, beim Lernen, beim Sport und durch die Nacht.

Mit Extra-Tipps für vegetarische Varianten, kreativen veganen Neuerfindungen von Milchreis & Currywurst und Co. und Zeit- und Geldspartipps vom Vorratskochen bis zum Fertigprodukt.

Einfach, schnell, praktisch und natürlich möglichst preiswert – so muss die Küche für Studenten sein. Zwischen Vorlesung und Arbeitskreis bleiben manchmal nur kurze Zeitfenster. Aber wer geistige Höchstleistungen vollbringen will, muss seine grauen Zellen auch mit den besten Stoffen versorgen. Die vegane Küche ist dazu ideal, denn Hülsenfrüchte, Nüsse und reichlich Gemüse, Obst und Getreide liefern die nötigen Vitamine, Eiweiß und Vitalstoffe. Campus Food zeigt, wie man vollwertig Fleisch und Milchprodukte ersetzen und so ausgewogen vegan kochen kann und dabei keinesfalls auf Geschmack und Vielfalt verzichten muss.

Die Rezepte von Campus Food führen durch den Studententag und werden auch besonderen Anlässen gerecht. Dabei wird auch das vertraute Gefühl von Zuhause, beim ‚Kochen wie bei Muttern’ neu geweckt. Alle Gerichte sind vegan variiert und haben noch als Extra-Tipp einen Hinweis auf vegetarische Varianten. Natürlich sind in allen Speisen reichlich gesunde und fit machende Zutaten enthalten und alle Zutaten kann man schnell und preiswert einkaufen, zubereiten und kochen.

55 köstliche, alltagstaugliche vegane Gerichte für den studentischen Alltag – vom Partydinner bis zum Brainfood vor der Prüfung – für eine rundum gesunde Versorgung mit Vitaminen, Vitalstoffen und Fettsäuren, und Dutzende clevere Tipps und Tricks, Varianten und Denkanstöße für gesunden Geschmack.

Systemed Verlag 2014, 148 Seiten, EUR 16,99 (D)
ISBN 978-3-942772-21-1





Verschiedenes 

Einheitlichere Standards für EU-Biosiegel

EU-Öko-Verordnung mit strengen Vorgaben – mehr Kontrollen nötig

Bioprodukte stehen hoch im Kurs. Fast zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher (64 Prozent) kaufen zumindest manchmal Biolebensmittel, wie eine forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigte. Label wie das EU-Biosiegel sollen dabei Orientierung geben. Welche Anforderungen die Produkte erfüllen müssen, um das EU-Biosiegel tragen zu dürfen, schreibt die EU-Öko-Verordnung vor. Die EU-Kommission hat heute einen Entwurf zur Überarbeitung der Verordnung veröffentlicht. Er sieht einheitlichere Standards vor. Es gebe aber Nachbesserungsbedarf, so der vzbv.

„Das Bio-Siegel soll das Vertrauen der Verbraucher in Bioprodukte stärken. Der Ansatz, Standards zu vereinheitlichen, ist richtig. Ebenso wichtig ist es aber, dass die Vorgaben auch eingehalten und angemessen kontrolliert werden“, sagt Jutta Jaksche, Referentin Lebensmittel beim vzbv.

Der Verband begrüßt, dass sich die Vorgaben etwa für die Kontrollen in den Ländern annähern werden und dass diese neben Landwirten und Verarbeitern künftig auch die Händler einschließen. In der Vergangenheit hatten die Mitgliedsstaaten zu viele Möglichkeiten, die Verordnung individuell auszulegen. Positiv ist auch, dass Betriebe, die ihre Waren mit dem Biosiegel kennzeichnen wollen, nun komplett auf Bio umstellen müssen. Das heißt: Wer Biogemüse anbaut, muss auch seine Rinder nach Biovorgaben halten. Das hatte der vzbv seit Langem gefordert.

Kontrollen sicherstellen

Damit die Vorgaben auch durchgesetzt werden, müssen aus Sicht des Verbands die notwendigen Ressourcen für Kontrollen zu Verfügung stehen. Das sei derzeit nicht der Fall. Der vzbv wird sich in der weiteren Diskussion über die Überarbeitung der Verordnung für eine Stärkung der Kontrollen einsetzen. Er fordert zudem strengere Regelungen für die Umweltfreundlichkeit von Verpackungen bei Bio-Lebensmitteln und klarere Regeln für die Tierhaltung. Tierhaltung nach Biostandards solle in Zukunft nicht nur nach der Zahl der Tiere pro Fläche und dem Alter der Tiere bemessen werden. Die Verwendung bestimmter Rassen solle verbindlich festgelegt werden.

Weiteren Verbesserungsbedarf sieht der vzbv in einheitlichen Regeln und Kontrollen der Außerhausverpflegung. Statt verschiedener nationaler und privatwirtschaftlicher Standards brauche es klare und verbindliche Standards für Kantinen und für Restaurants. Derzeit ist dieser Bereich von Land zu Land zu unterschiedlich geregelt: In Dänemark und Frankreich beispielsweise gibt es nationale Vorgaben, in den Niederlanden und in Großbritannien existieren private Regeln. In Deutschland gibt es sowohl einen nationalen Standard wie auch Regeln der Privatwirtschaft.

Hintergrund

Die Europäische Öko-Verordnung wurde im Jahr 1991 erlassen und seitdem mehrmals überarbeitet. Zuletzt regelte der Rat der EU den Bereich im Jahr 2007 komplett neu. Die Verordnung (EWG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen definiert seitdem, wie Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Hausratversicherungen

 ÖKO-TEST Hausratversicherungen
Foto: Katarzyna Bialasiewicz / Stock / Thinkstock

Guter Schutz muss nicht teuer sein

Eine Hausratversicherung braucht man. Mittlerweile bieten die Versicherer auch schon Policen an, die einen wirklich guten Schutz gewährleisten. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Hausratversicherungen, die teuer sind – und wenig bieten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST, die in der aktuellen April-Ausgabe veröffentlicht ist.

Auf dem Prüfstand waren insgesamt 372 Angebote von 46 Versicherungen und Konzeptanbietern. Immerhin sechs Angeboten können die Frankfurter Verbraucherschützer die Note 1 bescheinigen: Sie sichern das von ÖKO-TEST geschätzte Kostenrisiko für die unterschiedlichsten Schadensszenarien fast optimal ab. Vor allem aber gibt es bei diesen Policen auch dann Leistungen ohne Abzüge, wenn gesetzliche oder Sicherheitsbestimmungen wie die Pflicht, Rauchmelder zu installieren, grob fahrlässig nicht beachtet werden und es deshalb zu einem schweren Schaden kommt.

Im Gegensatz zu früheren Tests fand ÖKO-TEST zwar keine „mangelhaften“ oder gar „ungenügenden“ Hausratversicherungen mehr – und das, obwohl die Testkriterien eher verschärft wurden. Allerdings gibt es teure Tarife, die gerade mal eine „ausreichende“ Leistung aufweisen. Einmal mehr kann man Verbrauchern nur raten, sich vor dem Abschluss einer Versicherung verschiedene Angeboten einzuholen, miteinander zu vergleichen und vor allem das Kleingedruckte zu lesen.

Denn nicht nur der Leistungsumfang, sondern auch die Preise variieren gewaltig: Laut der ÖKO-TEST-Untersuchung betragen die Preisunterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Tarifen knapp 300 bis fast 400 Prozent.





Verschiedenes 

NABU: EEG-Reform zur echten Energiewende machen

Antwort auf die Krim-Krise lautet Energieeffizienz

Anlässlich des morgigen Treffens der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Energie-Sondergipfel, fordert der NABU, dass Bund und Länder die EEG-Reform nutzen, um eine sinnvolle Energiewende voranzubringen. „Die Antwort auf die Krim-Krise lautet Energieeffizienz. Mit der Einsparung von Energie wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien naturverträglicher, der Bedarf an Stromleitungen geringer, die Energiewende kostensparender und Deutschland unabhängiger von Energieimporten“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU fordert zudem bisherige Naturschutzstandards im EEG nicht komplett zu streichen. „Staatdessen sollte zumindest die Förderung für künftige Anlagen in Nationalparks, Natura 2000-Gebieten und Naturschutzgebieten ausgeschlossen und die Förderung von Wasserkraftanlagen kleiner als ein Megawatt installierter Leistung komplett gestrichen werden“, so Tschimpke. Eine Deckelung der Windenergie an Land lehnt der NABU ab. Mit der vorgesehenen Begrenzung des Ausbaus der Windenergie an Land auf brutto 2500 MW pro Jahr wird ausgerechnet diejenige Technologie im EEG 2014 pauschal gedeckelt, die künftig neben der Photovoltaik maßgeblich zur Kostendämpfung der EEG-Umlage beitragen soll. Mehr Kosteneffizienz im EEG lässt sich zudem über eine zielgenauere Standortdifferenzierung bei der Förderung für Windenergie erreichen. Die Überförderung sehr guter Windstandorte müsse vermieden werden und ein neues Referenzertragsmodell zukünftig auch naturverträgliche Standorte im Binnenland ermöglichen.

Wichtige Anreize für mehr Energieeffizienz und Kostendämpfung sieht der NABU auch in der Begrenzung von Industrieausnahmen. „Die Kosten der Energiewende dürfen nicht allein vom Verbraucher getragen werden, auch die Industrie muss ihren Beitrag leisten“, sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg. Dazu gehörten vor allem besonders energieintensive Unternehmen. Zudem sprach sich der NABU für eine Anhebung der Mindestumlage für die künftig noch privilegierten Unternehmen auf 15 bis 20 Prozent der EEG-Gesamtumlage aus. Auch die Definition der einzubeziehenden, energieintensiven Prozesse sowie Anforderungen an ein verbindliches Energiemanagementsystem seien erforderlich, so Sieberg.

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Verschiedenes 

NABU veröffentlicht erste App mit Fotoerkennung von Lebensmittelsiegeln

NABU veröffentlicht erste App mit Fotoerkennung von Lebensmittelsiegeln
NABU Siegel-Check App / Foto: NABU

Siegel-Check schafft Transparenz für Verbraucher und zeigt Umweltvorteile auf

Der NABU hat heute die erste App für Smartphones mit einer Fotoerkennung von Logos und Siegeln auf Lebensmitteln veröffentlicht. Immer mehr Zeichen sind auf Produkten abgedruckt, um ökologische oder soziale Aspekte hervorzuheben. Der „NABU Siegel-Check“ dient in diesem Labeldschungel als Navigationshilfe. Mit der App können Verbraucherinnen und Verbraucher Logos, Siegel und Label von der Verpackung abfotografieren und erhalten sofort Informationen darüber, um welche Kennzeichnungen es sich handelt und welche Lebensmittel gut für Umwelt, Klima und Natur sind.

Das Bewertungssystem funktioniert nach dem Ampelprinzip: Ein grüner Daumen steht für ein aus ökologischen Gesichtspunkten empfehlenswertes Produkt, ein gelber Daumen deutet auf ein gutes Produkt hin, bei dem der Umweltvorteil aber besser ausfallen könnte und ein roter Daumen signalisiert, dass es sich um keine umweltfreundliche Ware handelt. Die Kennzeichnungen, die keinen Umweltvorteil anzeigen und dies auch nicht suggerieren, haben eine neutrale Wertung. In einer Galerie können Verbraucherinnen und Verbraucher auch selbst nach Siegeln suchen oder in Produktkategorien nach vertrauenswürdigen Logos für biologisch erzeugte, fair gehandelte oder regionale Lebensmittel stöbern.

„Jeder kann mit seinen Kaufentscheidungen im Supermarkt dazu beitragen, dass unsere Lebensmittel umweltfreundlicher produziert werden. Mit der NABU-App möchten wir erreichen, dass sich im Lebensmittelhandel ökologisch empfehlenswerte Produkte besser durchsetzen. Denn die Flut an Logos, Labeln und Siegeln schafft oft mehr Verwirrung als Orientierung“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Aber es sind nicht nur die Kunden gefragt: Lebensmittelhersteller und der Handel stehen in der Verantwortung, konsequent auf eine naturverträgliche und umweltfreundliche Produktion zu setzen“, so Miller.

In der Datenbank der Handy-Anwendung wurden Kennzeichnungen berücksichtigt, die bundesweit im Supermarkt oder im Handel zu finden sind und bei denen Kunden einen ökologischen Nutzen vermuten könnten. Aktuell befinden sich rund 55 Logos in der Datenbank, die laufend aktualisiert wird. Die App kann kostenlos im iTunes App-Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Eine kostenlose Windows Version wird demnächst erscheinen.

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ÖKO-TEST Marke gegen Drogerieartikel

ÖKO-TEST Marke gegen Drogerieartikel
Das ÖKO-TEST- Magazin April 2014 gibt es ab dem 28. März 2014 im Handel.

Günstig schlägt teuer

Viele Verbraucher schwören im Kosmetikbereich auf Markenartikel. Doch sind die teureren Produkte der großen Hersteller wirklich besser als die günstigen Eigenmarken der Drogerien? ÖKO-TEST hat insgesamt 77 Kosmetika miteinander verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig.

Günstig schlägt teuer! Die Eigenmarken der Drogerien schneiden im ÖKO-TEST fast alle glänzend ab. Nur zwei Produkte waren „befriedigend“, alle anderen besser.

Einige Markenkosmetika können zwar mithalten. Doch insgesamt acht Marken kassierten im ÖKO-TEST ein „ausreichend“ oder waren noch schlechter. Für eine Zahncreme, eine After Shave Lotion, einen Rasierschaum, ein Styling-Gel und eine Bodylotion der großen Anbieter gab es sogar ein „ungenügend“. Grund für das schlechte Abschneiden sind unter anderem künstliche Moschusdüfte, die sich im Fettgewebe anreichern können, sowie Diethylphtalat, eine Zutat, mit der Alkohol vergällt wird. Phtalate stehen jedoch im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen.

Im Schnitt kann man mit dem Griff zur Eigenmarke mehr als 50 Prozent sparen. Bei Produkten wie Zahncremes, Duschgelen oder Shampoos, die man häufig benutzt, kommt da ein ganz nettes Sümmchen zusammen.

Einzig im Bereich der Naturkosmetik waren die Qualitätsunterschiede zwischen Markenware und den Eigenprodukten nicht vorhanden: Alle zertifizierten Produkte der etablierten Naturkosmetikfirmen waren „sehr gut“, die entsprechenden Öko-Produkte der Drogerien ebenfalls.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST Laufställe

ÖKO-TEST Laufställe
Das ÖKO-TEST- Magazin April 2014 gibt es ab dem 28. März 2014 im Handel.

Ein Sicherheitsrisiko

In vielen Familien wird der Laufstall geschätzt – auch wenn er keine Dauerlösung sein sollte. Kleine Krabbler werden darin etwa dann „geparkt“, wenn es an der Tür klingelt – in der Hoffnung, dass sie im Laufstall sicher aufgehoben sind. Doch die Ergebnisse der Praxisprüfung von neun aktuellen Laufstallmodellen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in seiner aktuellen April-Ausgabe veröffentlicht, sind erschreckend.

Denn bei insgesamt vier Modellen gab es erhebliche Sicherheitsprobleme. Bereits im Jahre 2007 hatte die bayrische Gewerbeaufsicht eine Untersuchung von Kinderlaufställen durchgeführt und festgestellt, dass bis auf eine Ausnahme damals alle Laufställe mit Mängeln behaftet sind. Immer wieder landen Laufställe auch auf der sogenannten Rapex-Liste, dem EU-weiten Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte.

Im aktuellen ÖKO-TEST brachen zum Beispiel bei einem Modell die Gitterstäbe in der Mitte durch, als von außen an ihnen gezogen wurde. Wenn also ein etwas älteres Kind hier zugange ist, kann es zu üblen Verletzungen kommen. Bei gleich drei Modellen kann sich das Kleine mit der Hüfte zwischen den Stäben durchdrücken und schlimmstenfalls mit dem Kopf stecken bleiben.

Aber auch im Schadstofftest konnten die Modelle mit einer Ausnahme nicht überzeugen. Die Labore fanden unter anderem Rückstände aus der Ausrüstung, zum Beispiel Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen, Nonylphenol oder Antimon. Problematisch ist auch das PVC beziehungsweise die chlorierten Kunststoffe, die mit Weichmachern elastisch gehalten werden. So kann der Laufstall schnell zur Schadstoffschleuder werden.

Ein einziges Produkt im Test bekam das Testurteil „gut“, vier waren sogar „ungenügend“.







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