Grüne Quellen
Sonntag, 11. April 2021 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Veranstaltungen 

Cargobike-Roadshow stoppt in Karlsruhe am 8. September

Cargobike-Roadshow stoppt in Karlsruhe am 8. September
© Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Heiko Simayer

Beratung und Ausprobieren auf dem Friedrichsplatz

Sie sind emissionsfrei, nehmen wenig Platz ein und umfahren den Stau: eCargobikes stehen wie kein anderes Verkehrsmittel so deutlich für die Verkehrswende. Insbesondere für kleinere Transporte wie Kinder oder Einkäufe sowie für Strecken in der Stadt stellen E-Lastenräder eine klimaschonende Alternative zum PKW dar. So kann dieser Fahrradtyp Kommunen dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Klimaschutzziele zu erreichen. Dieses Potential bleibt allerdings bei vielen Akteuren bisher noch unentdeckt. Karlsruhe möchte dies nun ändern - und holt dafür die Cargobike-Roadshow der AGFK-BW am Dienstag, 8. September, als Unterstützung zu sich.

Auto stehen lassen und Emissionen einsparen
Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff eCargobike? Es geht um das Lastenrad - ein Fahrradtyp, mit dem dank speziellen Konstruktionen kleinere Lasten sicher transportiert werden können. Das kleine "e" weist auf einen elektrischen Antrieb hin, welcher den Transport via Akku bis zu 25km/h (Pedelec) unterstützt. Damit wird der Weg zur Kita oder der Großeinkauf deutlich erleichtert. Auch Handwerksbetriebe greifen bereits gerne auf das E-Lastenrad zurück, um Aufträge im städtischen Raum zu erledigen. Für die Alltags- und Nahmobilität stellen eCargobikes so eine echte Alternative dar. Ein positiver Nebeneffekt: Das Auto bleibt für diese Kurz-Strecken stehen und CO2-Emissionen werden eingespart.

"Teil der Cargobike Roadshow 2020 der AGFK-BW zu sein, ermöglicht uns als Kommune, unseren Bürgerinnen und Bürgern die Vorteile dieser emissionsfreien Mobilitätsform aufzuzeigen", betont Ulrich Wagner, Bereichsleiter Verkehr beim Stadtplanungsamt. Denn um Klimaziele einzuhalten, müsse man weiter gemeinsam CO2-Emisisonen reduzieren: "E-Lastenräder, ob privat oder gewerblich, können definitiv dazu beitragen."

Gesetzesänderungen bringen neue Vorteile
Den Kauf von eCargobikes für den gewerblichen Zweck kann man sich schon heute im Rahmen der "Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität" des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg fördern lassen. Aber auch für den privaten Gebrauch bieten sich E-Lastenräder immer mehr an. Eine gerade veröffentlichte Studie des EU-Projekts City Changer Cargo Bike zeigt, dass etwa die Hälfte (48 Prozent) der in 2020 (Januar bis April) verkauften Lastenräder an Privatnutzer ging - Tendenz steigend. Mit der neuen StVO-Novelle, in der auch Änderungen zugunsten von Cargobikes beschlossen wurden, könnten es bald noch mehr werden: So ist das Lastenrad zum einen als Zusatzzeichen in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen worden, welches zukünftig spezielle Ladezonen oder Parkplätze für Lastenräder ausweisen soll. Zum anderen wurde gesetzlich verankert, dass neben beweglichen Gütern auch der Transport von Personen in dafür ausgelegten Cargobikes erlaubt ist. Dies kommt insbesondere Familien entgegen.

Die Cargobike Roadshow 2020
Um den Zugang zu eCargobikes zu erleichtern, ist die zweiwöchige Cargobike Roadshow auch in Karlsruhe zu Gast. Die Stadt Karlsruhe ermöglicht so ihren Bürgerinnen und Bürgern, zwölf verschiedene E-Lastenräder anzuschauen und Probe zu fahren. Eine Auswahl, die der lokale Fahrradhandel bislang kaum leisten kann. Dies ist also eine einmalige Gelegenheit, sich auf unterschiedliche Lastenradtypen zu schwingen. Zusätzlich erhalten Interessierte vor Ort eine hersteller- und händlerunabhängige Beratung durch das erfahrene Team der Cargobike Roadshow. Karlsruher Fahrradhändler ergänzen die Roadshow mit ihrem Angebot.

Am Dienstag, 8. September, von 14 bis 19 Uhr sind alle Interessierten dazu eingeladen, an der Aktion auf dem Friedrichsplatz teilzunehmen - am besten mit eigenem Helm.

Mehr







Veranstaltungen 

Karlsruhe: Internationaler Tag für saubere Luft und blauen Himmel

Stadt gibt Tipps zum Schutz von Gesundheit und Klima

Am 7. September findet erstmalig der "International Day of Clean Air for blue skies" statt. Die Vereinten Nationen wollen damit auf die Gefahren von Schadstoffen in der Luft aufmerksam machen, denn Feinstaubemissionen können Lungenerkrankungen, Krebs oder auch Herz- und Kreislauferkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfälle, verursachen. Gleichzeitig sind viele Luftschadstoffe auch Treibhausgase, die in hohem Maße zur menschengemachten Klimakatastrophe beitragen. Saubere Luft schützt also Gesundheit und Klima.

Anlässlich des International Day of blue skies hat "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" fünf Tipps, wie Menschen für saubere Luft sorgen können.

1. Das Fahrrad nutzen
Das "gute alte Fahrrad" spart Emissionen ein und fördert gleichzeitig Fitness und Gesundheit. Das gilt auch für das zu Fuß gehen – die ursprünglichste, gesündeste und emissionsfreite Art der Fortbewegung.

2. Auf Regionalität und Bioqualität achten
Lebensmittel, die regional produziert und verarbeitet werden, haben kürzere Transportwege hinter sich und schonen damit die Luft. Durch den Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide wird bei Biolebensmitteln deutlich weniger CO2 ausgestoßen als bei Lebensmitteln aus konventioneller Landwirtschaft. Zusätzlich kann der Verzicht auf Fleisch und andere Tierprodukte CO2- und Methanemissionen stark mindern. Regional erzeugtes Obst und Gemüse sowie nachhaltig produzierte Produkte, wie etwa Säfte, Liköre, Milchprodukte, Ziegenprodukte, Essige oder Honig, werden zum Beispiel jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr beim Abendmarkt auf dem Marktplatz angeboten.

3. Notwendigkeit von Produktkäufen überdenken
Dinge, die erst gar nicht produziert werden müssen, schonen Luft und Klima. Das gilt auch für Produkte, die lange halten oder vielfach verwendet werden können. Viele Gegenstände kann man auch leihen. Im leih.lokal in der Karlsruher Oststadt können nützliche Gebrauchsgegenstände für Heimwerkerinnen und Heimwerker, Haushalt, Küche, Kinder und Freizeit gegen ein kleines Pfand ausgeliehen werden.

4. Sparsame Nutzung von Ressourcen
Die sparsame Nutzung von Ressourcen wie Strom, Gas oder Wasser reduziert Emissionen bei der Energieproduktion und Entsorgung. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale bietet die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) kostengünstige Energiesparchecks für Mieterinnen und Mieter an.

5. Strom selber machen
Regenerativer Strom spart CO2 und kann heute ganz einfach selbst erzeugt werden. Die eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach oder ein Blockheizkraftwerk im Keller machen die Energiewende zu Hause möglich und sind auch wirtschaftlich attraktiv. Hierzu berät die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK).

Mehr




Verschiedenes 

EFFEKTE: Klimawandel als Chance für Neues

EFFEKTE: Klimawandel als Chance für Neues
EFFEKTE im September © Stadt Karlsruhe

Dritte Online-Ausgabe beschäftigt sich mit politischen und sozialen Veränderungen

Dass unter "Klimawandel" nicht nur die vom Menschen beeinflusste Veränderung des globalen Klimas zu verstehen ist, sondern auch die Veränderung politischer oder sozialer Strömungen, zeigt die dritte Online-Ausgabe der EFFEKTE-Reihe, die erstmalig am Dienstag, 8. September, um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de ausgestrahlt wird.

Ludger Pfanz, Vorsitzender des The Future Design Institute und Leiter des internationalen BEYOND Festivals zeigt auf, wie "Future Design" versucht, neue Narrative für das 21. Jahrhundert zu entwerfen, indem soziale Verantwortung und persönliche Freiheit wieder zusammengebracht werden. Natur und neue Technologien schließen sich dabei nicht gegenseitig aus. In seinem Vortrag erläutert Pfanz, welche neuen Narrative sich für das 21. Jahrhundert abzeichnen. Zum einen das "Silicon Valley Narrativ", in dem - vereinfacht - die individuelle Freiheit absolut über der sozialen Verantwortung liegt. Dem gegenüber steht das asiatische "Expertocratie-Narrativ", bei dem der Staat mit Hilfe künstlicher Intelligenz totale Kontrolle ausübt, jede und jeder Einzelne dem Gemeinwohl dient und absolute soziale Verantwortung gilt.

Im zweiten Vortrag geht es um "Klimawandel" im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Denn um die 17 globalen Klimaziele der UN zu erreichen, müssen bioökonomische Konzepte entwickelt werden, die wiederum Kompromisse verlangen, da soziale, ökologische und ökonomische Anforderungen erfüllt werden müssen. Sven Willrich vom FZI Forschungszentrum Informatik widmet sich in seinem Vortrag einer tragenden Säule der Bioökonomie: der Forstwirtschaft. Um eine ökologisch und ökonomisch aussichtsreiche Zukunft für das Gemeingut Wald zu entwerfen, werden digitale Technologien wie die Blockchain aufgegriffen, bei der Datensätze mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Sie unterstützt die partizipative Entscheidungsfindung und führt Wald-Nutzerinnen und –nutzer so zusammen, dass sie trotz nicht immer kooperativen Verhaltens gemeinwohlorientierte Ziele erreichen können. So kann die Vision einer digitalen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung entstehen.

Nach den Vorträgen stehen die Expertinnen und Experten dem Publikum im Live Chat zur Verfügung. Hierfür können sich Interessierte einfach bei You-Tube zur Premiere um 19.30 Uhr einloggen.

Zur EFFEKTE-Reihe

Die EFFEKTE-Reihe findet bereits zum vierten Mal statt und lädt wieder alle Interessierten dazu ein, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen. Unter dem diesjährigen Motto "Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit" stellen Expertinnen und Experten auf unterhaltsame Art jeweils einen Abend lang ihre Themen vor und kommen mit Zuschauerinnen und Zuschauern ins Gespräch, unabhängig von deren Vorwissen. Aufgrund der Corona-Situation finden die EFFEKTE-Termine 2020 digital statt. Auf www.effekte-karlsruhe.de können die Vorträge verfolgt werden. Dort, wie auch auf dem Facebook-Kanal des Wissenschaftsbüros, gibt es zudem weitere Informationen zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Wissenschaftsbüro Karlsruhe

Das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe konzipiert Projekte, die Karlsruhe als Wissenschafts- und Technologiestandort überregional vermarkten und die Stadt für Studierende, Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver machen sollen. Es vernetzt Wissenschaft und Stadtgesellschaft miteinander und fördert den Dialog durch Veranstaltungen wie EFFEKTE, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Themen auf unterhaltsame und verständliche Art und Weise näher bringen und dafür begeistern sollen.

zum Bild oben:
Bei der nächsten Veranstaltung der EFFEKTE-Reihe geht es auch um soziale und politische Veränderungen.
© Stadt Karlsruhe

Mehr




Veranstaltungen 

Internationaler Tag für saubere Luft und blauen Himmel

Stadt gibt Tipps zum Schutz von Gesundheit und Klima

Am 7. September findet erstmalig der "International Day of Clean Air for blue skies" statt. Die Vereinten Nationen wollen damit auf die Gefahren von Schadstoffen in der Luft aufmerksam machen, denn Feinstaubemissionen können Lungenerkrankungen, Krebs oder auch Herz- und Kreislauferkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfälle, verursachen. Gleichzeitig sind viele Luftschadstoffe auch Treibhausgase, die in hohem Maße zur menschengemachten Klimakatastrophe beitragen. Saubere Luft schützt also Gesundheit und Klima.

Anlässlich des International Day of blue skies hat "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" fünf Tipps, wie Menschen für saubere Luft sorgen können.

1. Das Fahrrad nutzen
Das "gute alte Fahrrad" spart Emissionen ein und fördert gleichzeitig Fitness und Gesundheit. Das gilt auch für das zu Fuß gehen – die ursprünglichste, gesündeste und emissionsfreite Art der Fortbewegung.

2. Auf Regionalität und Bioqualität achten
Lebensmittel, die regional produziert und verarbeitet werden, haben kürzere Transportwege hinter sich und schonen damit die Luft. Durch den Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide wird bei Biolebensmitteln deutlich weniger CO2 ausgestoßen als bei Lebensmitteln aus konventioneller Landwirtschaft. Zusätzlich kann der Verzicht auf Fleisch und andere Tierprodukte CO2- und Methanemissionen stark mindern. Regional erzeugtes Obst und Gemüse sowie nachhaltig produzierte Produkte, wie etwa Säfte, Liköre, Milchprodukte, Ziegenprodukte, Essige oder Honig, werden zum Beispiel jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr beim Abendmarkt auf dem Marktplatz angeboten.

3. Notwendigkeit von Produktkäufen überdenken
Dinge, die erst gar nicht produziert werden müssen, schonen Luft und Klima. Das gilt auch für Produkte, die lange halten oder vielfach verwendet werden können. Viele Gegenstände kann man auch leihen. Im leih.lokal in der Karlsruher Oststadt können nützliche Gebrauchsgegenstände für Heimwerkerinnen und Heimwerker, Haushalt, Küche, Kinder und Freizeit gegen ein kleines Pfand ausgeliehen werden.

4. Sparsame Nutzung von Ressourcen
Die sparsame Nutzung von Ressourcen wie Strom, Gas oder Wasser reduziert Emissionen bei der Energieproduktion und Entsorgung. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale bietet die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) kostengünstige Energiesparchecks für Mieterinnen und Mieter an.

5. Strom selber machen
Regenerativer Strom spart CO2 und kann heute ganz einfach selbst erzeugt werden. Die eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach oder ein Blockheizkraftwerk im Keller machen die Energiewende zu Hause möglich und sind auch wirtschaftlich attraktiv. Hierzu berät die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK).

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Fledermäuse kennenlernen und schützen

NABU: Fledermäuse kennenlernen und schützen
Braunes Langohr (c) Eckhard Grimmberger, NABU

Die Batnight 2020 lädt am 29. und 30. August deutschlandweit zu Veranstaltungen ein

Berlin, 24.08.2020 – Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos über den Himmel: Fledermäuse. Zur 24. Internationalen Batnight am 29. und 30. August kann man die wendigen Insektenjäger auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland erleben. Und erfahren, dass Vorurteile über Fledermäuse völlig aus der Luft gegriffen sind.

Es gibt 25 heimische Fledermausarten. „Keine einzige Art in Deutschland und Europa ernährt sich von Blut“, sagt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. „Unsere heimischen Fledermäuse fressen ausschließlich Insekten.“ Und genau das ist ein Problem für die Tiere, denn das Insektensterben könnte sich negativ auf die Bestände auswirken. „Sie leiden außerdem stark unter Wohnungsmangel“, erklärt Miller. „Durch unbedachte Sanierung alter Gebäude und das Abholzen von alten Bäumen finden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf.“ Von unseren heimischen Fledermäusen sind viele Arten gefährdet, einige sogar vom Aussterben bedroht. Umso wichtiger sei es, über die Tiere aufzuklären und zu vermitteln, wie jeder ihnen helfen kann, so Miller. Etwa, indem man seinen Garten zu einem Fledermaus-Paradies macht: „Wer Fledermäuse in seinen Garten lockt, wird bald feststellen, dass sie kein bisschen gruselig sind, sondern faszinierende Flugkünstler, die in den Abendstunden ihr Können zeigen.“

Die internationale Batnight findet traditionell Ende August statt, und das mittlerweile weltweit in über 35 Ländern. In Deutschland wird sie vom NABU organisiert, dabei gab es im Vorjahr über 200 Batnight-Veranstaltungen.

Weitere Informationen zur Batnight unter www.batnight.de

Mehr




Veranstaltungen 

Fahrraddemo mit Riesenschwein gegen Billigfleisch

750 Menschen fordern Ende des “Billigfleisch-Systems”

Berlin, 27. August 2020. Mit einer Fahrraddemo forderten am Donnerstag 750 Menschen von der Agrarministerkonferenz des Bundes und der Länder Konsequenzen aus dem Tönnies-Skandal und eine Wende in der Tierhaltung. Begleitet wurden sie von einem fliegenden Riesenschwein mit der Aufschrift: “Stoppt das Billigfleisch-System!”. Klingelnd fuhr die Fahrraddemo vom Kanzleramt über die Lobbyvertretung des Deutschen Bauernverbandes und das Agrarministerium zum Potsdamer Platz. Der Protestzug führte bis zum Tagungsort der Agrarministerkonferenz, die dort über den Umbau der Tierhaltung beriet. Dazu hat eine Kommission unter Vorsitz des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert (CDU) Vorschläge vorgelegt.

“Der Tönnies-Skandal ist das Fukushima der Fleischindustrie. Ein weiter so ist jetzt nicht mehr möglich”, so Christoph Bautz von Campact. “Frau Klöckner und die Agrarminister/innen müssen heute eine Wende in der Tierhaltung und Fleischproduktion beschließen. Die Vorschläge der Borchert-Kommission gehen in die richtige Richtung, jedoch nicht weit genug: Tiere brauchen deutlich mehr Platz im Stall und dürfen nicht mehr gequält werden, indem ihnen Schwänze und Schnäbel abgeschnitten werden.” Den Umbau der Tierhaltung durch eine Tierwohlabgabe zu finanzieren, begrüßt Campact.

Die Fahrraddemo wurde von der Bürgerbewegung Campact organisiert. Das Bündnis “Wir haben es satt”, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), 4Pfoten, Extinction Rebellion, die Albert-Schweitzer-Stiftung, der WWF, der BUND, Compassion in World Farming und Greenpeace beteiligten sich an der Aktion.

Bereits am Vormittag übergab Campact 300.000 Unterschriften des Online-Appells “Schließt die Tierfabriken - Billigfleisch-System stoppen” an den Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, den saarländischen Umwelt- und Verbraucherminister Reinhold Jost (SPD). In dem Appell wird neben einem Verbot von Werkverträgen und einer Tierwohlabgabe auch eine Begrenzung der Tiertransporte gefordert.





Verschiedenes 

NABU: Wir brauchen endlich eine zukunftsfähige europäische Agrarpolitik

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller zur informellen Sitzung des Rates für Landwirtschaft

Berlin, 28.08.2020 – An diesem Wochenende lädt Julia Klöckner die Agrarminister der europäischen Mitgliedstaaten nach Koblenz zur informellen Sitzung des „Rates für Landwirtschaft und Fischerei“ein. Dabei soll unter anderem die Zukunft der europäischen Agrarpolitik besprochen werden. Dazu erklärt der NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Seit mehr als zwei Jahren wird die Reform der milliardenschweren EU-Agrarpolitik in Brüssel, Straßburg und den europäischen Mitgliedstaaten diskutiert – bisher ohne befriedigendes Ergebnis. Wir brauchen endlich eine grundlegend andere Agrarpolitik und stärkerem Natur- Umwelt und Klimaschutz, beispielsweise durch mindestens zehn Prozent Platz für die Natur in jedem Betrieb. Julia Klöckner hat im zweiten Halbjahr 2020, in dem Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, die historische Chance, die dringend notwendige Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf den Weg zu bringen. Solche Reformen werden aber schwer durchzusetzen sein, wenn zwar die Agrarlobby, nicht aber die Umwelt- und Naturschutzverbände mit am Tisch sitzen. Frau Klöckner und ihre Kolleginnen und Kollegen sollten dabei auch den vielen Demonstrierenden des 'Wir haben es satt!'-Bündnisses Gehör schenken, die am Sonntag für eine Wende in der Agrarpolitik auf die Straße gehen.“





Veranstaltungen 

10 Jahre "Fairtrade-Stadt" Karlsruhe

10 Jahre "Fairtrade-Stadt" Karlsruhe
Stadtrallye Fairtrade-Stadt Karlsruhe © Stadt Karlsruhe

Fächerstadt erfüllt weiterhin alle Kriterien / Engagement wird ausgebaut

Die Stadt Karlsruhe erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt deshalb für weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt". Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2010 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Stadt das Engagement weiter aus. Bürgermeisterin Bettina Lisbach freut sich über die Verlängerung des Titels. "Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt bestätigt die wichtige Rolle des Fairen Handels in Karlsruhe. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen", betonte die Umweltdezernentin. "Ich bin stolz, dass Karlsruhe nun seit zehn Jahren dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Das motiviert uns, den Fairen Handel in unserer Stadt mit viel Elan weiter zu fördern", machte Lisbach weiterhin deutlich.

Von über 690 Fairtrade-Towns in Deutschland ist Karlsruhe die 23. Stadt, die als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Städte in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. 2010 erhielt Karlsruhe erstmalig die Auszeichnung vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. für das Engagement zum Fairen Handel. In der Fächerstadt wird dieses etwa durch die alljährlich stattfindenden Fairen Wochen, einen digitalen und fairen Einkaufsführer oder die zahlreichen Angebote für Schulprojekte mit Fairtrade-Bezug deutlich.

Faire Wochen mit Stadtrallye und Ausstellung

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums präsentiert die Stadt im Rahmen der diesjährigen Fairen Wochen, die vom 11. September bis zum 25. Oktober stattfinden, eine Ausstellung und eine digitale Stadtrallye. Die Stadt-Rallye ist von ehrenamtlich Aktiven der Fairtrade-Stadt entwickelt worden und ist für die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler kostenfrei. Die dafür benötigte App kann über die Spielanleitung mit dem QR-Code in wenigen Klicks eingerichtet werden. Die Rallye zum Fairen Handel führt die Spielerinnen und Spieler an interessante Orte in der Innenstadt. An den einzelnen Zielorten erfahren sie auf unterhaltsame Weise spannende Fakten und Hinweise rund um den Fairen Handel allgemein und speziell in Karlsruhe. Dabei gibt es viel zu entdecken. Alle Informationen zu Programm, Ausstellung und Stadtrallye finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/fair.

Die anlässlich des Jubiläums erarbeitete Ausstellung führt die Besucherinnen und Besucher auf eine Themenreise durch zahlreiche Aktivitäten der vergangenen Jahre. Beispielsweise gibt sie Einblicke in die städtische "ökofaire" Beschaffung. Auch werden die zahlreichen Kooperationen mit den örtlichen Eine Welt Gruppen vorgestellt. Daneben gibt es Beispiele für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals - SDG's), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto "global denken, lokal handeln" leisten die Aktiven der Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Fairen Handel und den 17 Zielen der Agenda 2030. "Ich bedanke mich für dieses tolle ehrenamtliche Engagement. Es hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir erneut als Fair-Trade-Town ausgezeichnet wurden", würdigte Bürgermeisterin Lisbach die freiwillige Arbeit.

Alle Informationen zu Programm, Ausstellung und Stadtrallye finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/fair.

zum Bild oben:
Die Stadtrallye anlässlich des zehnjährigen Fairtrade-Stadt-Jubiläums führt Spielerinnen und Spieler zu interessanten Orten in Karlsruhe.
© Stadt Karlsruhe

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25