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Dienstag, 30. August 2016 Uhr

 
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Veranstaltungen 

MuseobilBOX-Projekt im Schauhaus des Zeppelin Museums

Am 3. April um 14 Uhr ist es soweit: Die Arbeitsgruppe von Viertklässlern der Ludwig-Dürr-Schule setzt ihre Pflanzkartoffeln im Garten des Schauhauses König-Wilhelm-Platz 12 im Zeppelindorf Friedrichshafen.

Der Garten des Schauhauses ist seit Frühjahr dieses Jahres als Schulgarten Bestandteil des "Grünen Klassenzimmers" der Stadt Friedrichshafen. Schulen und Kindergärten können den Garten für Schulprojekte und Umwelttage nutzen.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Zeppelin Museum, der Abteilung Umwelt und Naturschutz der Stadt Friedrichshafen (BSU-Umwelt) und der Ludwig-Dürr-Schule stellt das Thema „Wie kommt die Kartoffel in den Supermarkt? – Garten als Selbstversorgungsgrundlage, Heimat- und Freizeitort“ in den Mittelpunkt einer außerunterrichtlichen Arbeitsgruppe. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesverbandes Museumspädagogik.

Bis zu den Sommerferien treffen sich Schüler/innen, Museumspädagoginnen, die betreuende Lehrerin Cordula Schardt und die Dipl. Biologin Angelika Eckstein an zehn Nachmittagen, um gemeinsam der Kartoffelpflanze, ihrer Herkunft, Geschichte und Nutzung auf den Grund zu gehen. Das Kennenlernen von Pflanzen und praktische Gartenarbeit gehören ebenso dazu wie eine künstlerische Betrachtung der Kartoffel und der Blick in die Geschichte.

Zum Schluss fertigt jedes Kind eine MuseobilBOX, die ganz individuell die Geschichte des Projektes erzählt. Die Boxen und natürlich die eigenen Kartoffelernte werden am Abschlussfest kurz vor den Sommerferien Eltern und Geschwistern präsentiert. Selbstverständlich gibt es dazu etwas Kulinarisches auf Kartoffelgrundlage und ein mitreißender Kartoffel-RAP ist ebenfalls in Vorbereitung!





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Verschiedenes 

Freiburg: Vor der Rückkehr der Schwalben

Freiburg: Vor der Rückkehr der Schwalben
Schwalbennaturnest / Bild: Schweizerische Vogelwarte Sempach

Umweltschutzamt erinnert daran, dass das Zerstören von
Schwalbennestern verboten ist

Wer Kotbretter montiert, kann Hausfassaden schützen

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling – dieser Zusammenhang
zwischen Zoologie, Zahlenkunde und Jahreszeiten ist so bedeutsam,
dass er inzwischen zu den zentralen Volksweisheiten zählt. Viele
Bürgerinnen und Bürger freuen sich auf die Rückkehr der Schwalben
aus südlichen Gefilden, weil sie als Boten des Frühlings gelten.

Daneben gibt es aber auch Hauseigentümer und Mieter, die Anstoß
nehmen, wenn Mehlschwalben Nester unter ihren Dachüberständen
bauen. Schlimmstenfalls hindern sie die schlanken Singvögel dann
am Nestbau oder zerstören ihre fertigen Nester. Das städtische
Umweltschutzamt appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger,
Mehlschwalbennester zu dulden, und weist darauf hin, dass das
Zerstören von Schwalbennestern gegen das Artenschutzrecht
verstößt. Wer Hauswände schützen will, sollte – so empfiehlt das
Amt – unterhalb der Nester Kotbretter anbringen.

Dieser Tage wird die Rückkehr der Mehl- und Rauchschwalben aus
ihrem Winterquartier in Afrika erwartet. Ursprünglich haben
Mehlschwalben ihre Nester an senkrechten Felswänden gebaut; in
weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets gilt dies bis heute. In Europa
wurde die Art jedoch überwiegend zu einem „Kulturfolger“; sie nutzt
menschliche Behausungen quasi als Kunstfelsen. Als Koloniebrüter
bauen sie meist vier bis fünf Nester in enger Nachbarschaft.

Bundesweit ist seit Jahren ein besorgniserregender Rückgang bei
der Zahl der Mehl- und Rauchschwalben zu verzeichnen. Die Gründe
hierfür sind vielseitig. Um ihre halbkugelförmigen Nester zu bauen,
die aus bis zu tausend Lehmklümpchen bestehen, benötigen beide
Arten offene feuchte Lehmkuhlen – doch die gibt es immer seltener,
weil der Mensch immer mehr Boden versiegelt. Außerdem mangelt
es an geeigneten Brutplätzen. Für den Nestbau der Rauchschwalben
sind offene Stallungen eminent wichtig – doch in unserer
Landwirtschaft sind sie zur Rarität geworden.

Mehlschwalben indes finden immer weniger Dachüberstände für ihre
Nester. Gelingt es ihnen dennoch, ein Nest zu bauen, kommt es oft
zu einem weiteren Problem. Manche Hauseigentümer und Mieter
empfinden Schwalbennester als Verschandelung der Fassade;
sicherlich trägt die Verkotung der Hauswand dazu bei. Durch das
Anbringen sogenannter Kotbretter unter den Nestern lässt sich diese
jedoch in Grenzen halten. Das Umweltschutzamt, unterstützt vom
Naturschutzbund Deutschland (Nabu) berät hierzu gerne.

Wichtig ist, dass das Brett 20-25 cm tief und mind. 40 cm unterhalb
des Nestes angebracht ist. Die Montage eines schrägen Brettes
unterhalb des Kotbretts verhindert, dass sich Mehlschwalben am
Kotbrett selbst ansiedeln. Einmal jährlich, nach der jeweiligen Brut-
und Aufzuchtszeit, sollten Kotbretter gereinigt werden. In der Regel
haben Schwalben ein bis zwei Bruten pro Jahr, bevor sie ihre
Brutgebiete im September wieder verlassen. Nester werden also nur
saisonal genutzt. Allerdings sind Mehlschwalben sehr standortstreu
und suchen im folgenden Jahr gerne den Nistplatz des Vorjahres auf.

Wer Nester abschlägt oder Mehlschwalben gezielt am Nestbau
hindert, handelt rechtswidrig: Laut Bundesnaturschutzgesetz sind
Schwalben geschützt (BNatSchG, § 44). Hiernach ist es verboten,
Fortpflanzungs- und Ruhestätten der Schwalben als „besonders
geschützte“ Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder
zu zerstören. Dies gilt auch für unbelegte Nester. Weiterhin ist es
nicht erlaubt, Tiere beim Nestbau erheblich zu stören oder zu
vertreiben. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar
und können mit Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Gerade Neubaugebiete (z.B. Rieselfeld), Ortsteile am Stadtrand
(Ebnet, St. Georgen, Hochdorf usw.) oder am Tuniberg werden von
Mehlschwalben häufig zum Nestbau aufgesucht. Hier hat das
Umweltschutzamt in den vergangenen Jahren für die Anbringung von
Nistkästen an den dortigen Schulen gesorgt. Zudem fordert das Amt,
wo es sich anbietet, als Ausgleich für Baumaßnahmen die Anlage
von Lehmkuhlen. Schwalben kündigen uns nicht nur den Sommer
an, sie sind auch wichtige Schädlingsbekämpfer. So kann eine
Schwalbenfamilie innerhalb einer Brutzeit 250.000 Stechmücken,
Fliegen und andere Insekten verzehren. Deshalb sollte ihr Nestbau
nicht nur toleriert, sondern sogar begrüßt werden.





Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: "Backen nach Ayurveda – Kuchen, Torten & Gebäck"

Buchtipp: "Backen nach Ayurveda – Kuchen, Torten & Gebäck"

von Petra Müller-Jani und Joachim Skibbe

Kuchenliebe ohne Ei und ohne weißen Zucker - eifrei & vollwertig

Die indische Lehre des Ayurveda beruht auf einer ausgeglichenen und individuellen Ernährung. Dazu zählt auch der Verzicht auf Eier. Doch sind Eier nicht wesentliche Zutat in nahezu jedem süßen Gebäck?

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Veranstaltungen 

Von Fräulein Brehm bis zu Ugandas Wäldern

Das Waldhaus stellt sein tierisch gutes Jahresprogramm 2014 vor

Mit seinem Programm 2014 knüpft das Waldhaus Freiburg an ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 an. Im fünften Jahr seines Bestehens wurden die Besucherzahlen nochmals deutlich gesteigert. Über 28.500 Menschen haben das Kleinod in der Wonnhalde bei vielfältigen Gelegenheiten besucht. Nun wartet im Waldhaus wieder ein vielseitiges Programm auf große und kleine Naturfreunde.

Für artgerechte Unterhaltung sorgt ein neues tierisches Angebot. Barbara Geiger aus Berlin zeigt mit „Fräulein Brehms Tierleben“ das erste Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten an mehreren Sonntagnachmittagen und mit Extravorstellungen für Schulklassen. In Kooperation mit dem Verein „Wildwege“ kommen so nicht nur der Bär, der Luchs, die Wildkatze, der Regenwurm und die Wildbienen ins Waldhaus, sondern erstmals auch der Wolf! Da der Schwarzwald inzwischen Wolfserwartungsland ist, widmet das Waldhaus diesem seit langem in Deutschland ausgerotteten Kulturfolger ab Ende September eine umfassende Ausstellung.

Spannende Ausstellungen sind auch schon vorher zu sehen, so noch bis Ende März die Fotoausstellung „Wald leben sehen“ mit 25 prämierten Naturfotografien.
Ab Anfang April präsentiert die pädagogische Ideenwerkstatt „Bagage“ zwei Wochen lang Abschlussarbeiten der Ausbildung Atelier- und Werkstattpädagogik zum Thema „Kunst trifft Natur“.
Bis Mitte September zeigt das Waldhaus dann in der Ausstellung „Green Innovations“ High-Tech-Produkte aus Holz.

Wie in den Jahren zuvor bietet das Waldhaus wieder anspruchsvolle Kurse in der Grünholzwerkstatt, Fortbildungsangebote im Bereich Naturpädagogik, Backtage, Konzerte, Vorträge, Exkursionen, Wanderungen, von Experten begleitete Waldspaziergänge und natürlich tolle Ferienangebote für Kinder und Jugendliche.

Da sich die Kurse der Sonntagswerkstatt großer Beliebtheit erfreuen, will das Waldhaus in diesem Jahr noch familienfreundlicher werden. Auf den neuen Sonntagstouren können Eltern mit Kindern und Großeltern mit Enkeln Blätter von Bäumen bestimmen, einen Bachlauf erforschen oder lernen, das Gelände mit Kompass und Karte zu erkunden. Dank einer Förderung durch die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) können in diesem Jahr insbesondere die generationenübergreifenden Sonntagsangebote für Familien zu einem günstigeren Preis angeboten werden.

Im Herbst stehen beim 3. Holzrücketag wieder eindrucksvolle Kaltblüterpferde und traditionelles Handwerk im Mittelpunkt.

Die Reihe „Wälder der Welt“ wird dank der Förderung durch die Waisenhausstiftung auch in diesem Jahr fortgesetzt. Ein buntes und anspruchsvolles Familienprogramm widmet sich am 6. April den Wäldern und der Lebensweise in Uganda, während am 23. November Indien im Zentrum steht.

Ab sofort liegt das neue Programmheft im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit und steht zum Herunterladen auf der Homepage unter www.waldhaus-freiburg.de. Das Waldhaus (Wonnhaldestr. 6) ist mittwochs bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL Spezial Heuschnupfen und Allergien

ÖKO-TEST SPEZIAL Spezial Heuschnupfen und Allergien
Das aktuelle Ökotest Spezial gibt seit dem 7. März im Handel.

Die Lebensqualität verbessern: Sie werden die Epidemie des 21. Jahrhunderts genannt: Allergien haben in den vergangenen 50 Jahren sprunghaft zugenommen. Vor allem in den Industrienationen sind sie zur Volkskrankheit geworden. Je höher das Bruttosozialprodukt, desto mehr Menschen quälen sich mit Heuschnupfen, Hautekzemen oder Asthmaanfällen herum.

Los geht’s schon bei den ganz Kleinen, aber auch als Erwachsener oder älter werdender Mensch ist man nicht davor gefeit, dass das Immunsystem verrückt spielt und auf eigentlich harmlose Substanzen – Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel – eine allergische Reaktion in Gang setzt.

Um die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern, stehen heute eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Auswahl. Im neuen ÖKO-TEST Spezial Heuschnupfen und Allergien werden nicht nur moderne Therapieansätze vorgestellt, die Frankfurter Verbraucherschützer haben auch jede Menge Produkte getestet, die für Allergiker wichtig sind: Allergiemittel, Augentropfen, Nasensprays, Papiertaschentücher, laktosefreie Lebensmittel und Pflegemittel für Neurodermitiker.


Die Tests:

• Allergiemittel: Sogenannte Antihistaminika helfen Betroffenen, die Beschwerden zu lindern. Vorausgesetzt, sie enthalten moderne, nicht müde machende Wirkstoffe. Das ist allerdings nicht immer der Fall, wie die ÖKO-TEST-Untersuchung zeigt. Größere Probleme kann man mit Augen- und Nasentropfen bekommen. Denn oft stecken darin Hilfsstoffe, die teilweise selbst allergisierend wirken.

• Papiertaschentücher: Wenn die Pollen fliegen, läuft bei Allergikern die Nase. Und zwar heftig. Papiertaschentücher sind dann ein unverzichtbarer Begleiter. In puncto Schadstoffe und Gebrauchstest schnitten die untersuchten Marken ganz passabel ab. Doch nur wenige Produkte konnten beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein punkten.

• Laktosefreie Lebensmittel: Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, können auf eine breite Auswahl an laktosefreien Milchprodukten zurückgreifen. Die meisten dieser von ÖKO-TEST untersuchten Lebensmittel waren in Ordnung. Einige sind allerdings nicht auf dem Stand der Dinge: zugesetzte Aromen, ein erhöhter Zuckergehalt oder gar gentechnisch veränderte Bestandteile will heute kein gesundheitsbewusster Verbraucher mehr in einem Lebensmittel haben.

• Basispflege für Neurodermitiker: Menschen mit Neurodermitis sind auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen. Doch der ÖKO-TEST ergab: In speziellen Pflegeprodukten für Allergiker können Substanzen stecken, die die ohnehin schon geschädigte Haut noch weiter belasten. Dazu gehören Konservierungsmittel, Duftstoffe oder Bakterienkiller.



Aus dem Inhalt:

• Wenn der Körper verrückt spielt: Allergien sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen reagieren mit heftigen Beschwerden auf Pollen, Nahrungsmittel oder Insektenstiche. Ihr Immunsystem ist falsch programmiert. Doch was sind die Auslöser einer Allergie? Kann man sich schützen? Wie wird eine Allergie richtig diagnostiziert? Und kann die Wissenschaft den Betroffenen bald noch besser helfen?

• Diagnose Heuschnupfen: Die einzige Möglichkeit, einen Heuschnupfen ursächlich zu behandeln, ist eine spezifische Immuntherapie. Doch die dauert Jahre – und wird von vielen Betroffenen nicht durchgehalten. ÖKO-TEST erklärt, wie eine Hyposensibilisierung funktioniert und welche weiteren Möglichkeiten Pollenallergiker haben, ihre Lebensqualität ganz erheblich zu verbessern.

• Nahrungsmittelallergien: Eier, Milch, Nüsse und einige andere Lebensmittel können bei Nahrungsmittelallergikern zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen. Wie sollten sich die Betroffenen schützen? Darüber hinaus leiden immer mehr Deutsche an einer Laktose- oder Fruktoseintoleranz. Doch diese Diagnose sollte ein Arzt unbedingt absichern, damit nicht unnötig Lebensmittel weggelassen werden, die der Körper eigentlich braucht.

• Neurodermitis: Für die Betroffenen ist der unerträgliche Juckreiz eine Qual und oft wurde die Haut durch Kortisonpräparate schon so stark geschädigt, dass sie zusätzliche Probleme bereitet. ÖKO-TEST hat zusammengestellt, welche Medikamente und Therapien bei einer Neurodermitis hilfreich sein können.

• Allergisch auf Tiere: In der Regel haben Tierhaarallergiker nur eine einzige Chance, sich von ihren Beschwerden zu befreien: Sie müssen sich von Hund, Katze oder Vogel trennen. Lebensbedrohlich kann ein Insektenstich von Bienen oder Wespen werden. Deshalb sollten betroffene Allergiker unbedingt ein Notfallset mitführen.

• Kontaktallergien: Wer im Beruf ständig mit bestimmten Chemikalien in Kontakt kommt, kann irgendwann einmal eine Kontaktallergie entwickeln. Eine Anerkennung als Berufskrankheit ist oft langwierig und schwierig. Oft bleibt nur, den Beruf zu wechseln. Ein Betroffener erzählt von seinem jahrelangen Leiden und wie er sein Leben wieder in den Griff bekommen hat.

• Arzneimittelunverträglichkeiten: Schlimm genug, wenn ein Medikament, das eigentlich gegen gesundheitliche Beschwerden helfen soll, selbst Probleme verursacht. Auslöser können bestimmte Wirkstoffe in Arzneien, aber auch Konservierungs- und Hilfsstoffe aus den Medikamenten sein. ÖKO-TEST hat zusammengestellt, wie man eine Arzneimittelunverträglichkeit erkennt und was Betroffene etwa bei einer Operation unbedingt beachten sollten.

• Allergisch auf Haus und Wohnung: Vielen Baustoffen werden jede Menge Chemikalien zugesetzt, die zu Hause für dicke Luft sorgen können. Im besten Falle riecht man sie, oft sind die Übeltäter aber auch nicht zu erkennen. Die Suche nach den Auslösern gesundheitlicher Probleme zu Hause oder im Büro ist sehr aufwendig und kann nur vom Fachmann geleistet werden. Und manchmal müssen belastete Räume sogar geschlossen werden, damit niemand Schaden nimmt.

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ÖKO-TEST Kinderfahrradanhänger

ÖKO-TEST Kinderfahrradanhänger
Das ÖKO-TEST- Magazin März 2014 gibt es ab dem 28. Februar 2014 im Handel.

Im Sicherheitstest durchgefallen

Fahrradanhänger sollen die Allerkleinsten im Straßenverkehr eigentlich schützen. Stattdessen rasselten bei einem aktuellen Test des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST gleich drei Modelle wegen gravierender Mängel in der Sicherheitsprüfung durch.

Ein Fahrradanhänger bietet zahlreiche Vorteile im Vergleich zum Fahrradsitz: ein stabileres Fahrverhalten, Stauraum für Gepäck. Dazu werden die kleinen Passagiere besser vor Wind und Wetter geschützt. Nicht zuletzt: Bei einem leichten Unfall fallen sie nicht tief und sind im Innenraum sicherer aufgehoben.

Doch das funktioniert nur, wenn der Anhänger wichtige Sicherheitseigenschaften aufweist. Das hat auch die Politik erkannt: Seit 2013 gilt europaweit eine Sicherheitsnorm, die entsprechenden Kriterien sind den Herstellern aber schon länger bekannt. Umso unverständlicher ist es, dass bei der ÖKO-TEST-Untersuchung drei Fahrradanhänger nicht alle Kriterien der Norm erfüllten und daher zum Risiko für die Kleinen und ihre Eltern werden können.

So war etwa bei einem Modell der Seitenaufprallschutz nicht ausreichend. Bei einem anderen hatte der Kopf des Prüfdummys nach einer 180-Grad-Drehung des Anhängers Bodenkontakt. Schließlich läuft man mit dem dritten, von ÖKO-TEST kritisierten Anhänger Gefahr, an Hindernissen hängen zu bleiben.

Lediglich ein einziges Modell bekam bei der Untersuchung das Testurteil „gut“. Alle anderen waren schlechter – unter anderem auch deshalb, weil sie eine Reihe von Schadstoffen enthielten.

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ÖKO-TEST Nagellack

ÖKO-TEST Nagellack
Das ÖKO-TEST- Magazin März 2014 gibt es ab dem 28. Februar 2014 im Handel.

Chanel und Butter London nicht verkehrsfähig

Ausgerechnet die teuren Nagellacke der Firmen Chanel und Butter London enthalten einen Stoff, der in Kosmetik klar verboten ist, weil er im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen. Und dann wirbt Anbieter Butter London auf seinen deutschen Internetseiten auch noch damit, der Lack sei für Schwangere geeignet.

„Nicht verkehrsfähig“ lautet das klare Urteil von ÖKO-TEST für den Butter London 3 Free Nail Lacquer-Vernis Snog und den Chanel Le Vernis Nail Coulour,18 Rouge Noir. Denn in beiden Produkten fanden die beauftragten Labore Phenol. Der Stoff kann zu Nervenstörungen führen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilte auf Anfrage mit: „Dem BVL liegen keine Informationen über die technische Unvermeidbarkeit von Phenol bei guter Herstellungspraxis von Nagellack vor.“ Und das Landeslabor Berlin-Brandenburg schrieb dazu, dass Nagellacke, die Phenol in den von ÖKO-TEST gefundenen Konzentrationen enthielten, nicht den Anforderungen der europäischen Kosmetikverordnung entsprächen.

Untersucht wurden insgesamt 19 Nagellacke. Davon bekamen fünf Produkte das Testurteil „gut“. Alle anderen schnitten schlechter ab. Grund für die Abwertungen waren unter anderem bedenkliche UV-Filter sowie eine Verbindung, die bei Nagellacken wahrscheinlich als Weichmacher fungiert, aber als Kontaktallergen bekannt ist.

Im Vergleich zu früheren Tests ist immerhin positiv aufgefallen, dass die Hersteller keine größeren Mengen fortpflanzungsgefährdender Lösemittel sowie keine problematischen Phtalat-Weichmacher mehr einsetzen.

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ÖKO-TEST Berufsunfähigkeitsversicherungen

    ÖKO-TEST Berufsunfähigkeitsversicherungen
Das ÖKO-TEST- Magazin März 2014 gibt es ab dem 28. Februar 2014 im Handel.

Erst krank, dann arm

Ausgerechnet dann, wenn man eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht, enden viele Verträge: mit 60 Jahren. Wenn das Risiko am größten ist, krank zu werden und nicht mehr arbeiten zu können, haben die Betroffenen keinen Schutz mehr. Geschützt sind dann nur die Versicherungen – weil sie nicht zahlen müssen, obwohl sie über viele Jahre hinweg Beiträge kassiert haben.

Rund 179 000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland berufsunfähig. Experten sind sich deshalb einig: Jeder Arbeitnehmer sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben. Weil der Staat, der früher über die Rentenversicherung für einen entsprechenden Schutz gesorgt hat, in den vergangenen Jahren aus seiner Verantwortung ausgestiegen ist, muss man selbst vorsorgen. Sonst rutscht man im Falle der Berufsunfähigkeit ganz schnell in die Armut ab.

Doch viele Menschen bekommen gar nicht erst die Chance, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Das ergab jetzt eine große ÖKO-TEST-Untersuchung von 59 selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen (SBU) sowie 57 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZ). Während etwa Akademiker zwischen einer Vielzahl sehr guter Tarife wählen können, müssen Arbeitnehmer aus körperlich belasteten Berufen mit der Lupe suchen, wer sie überhaupt nimmt. Zudem sind die Tarife für „Risikogruppen“ exorbitant hoch, so dass man sie sich eigentlich gar nicht leisten kann. Die von ÖKO-TEST beobachtete Preispolitik nährt den Verdacht, dass manche Anbieter für bestimmte Berufsgruppen und Tätigkeiten regelrechte Abschreckungskonditionen kalkulieren.

Wer dann das Glück hat, von den Versicherungen überhaupt eine Police zu bekommen, muss die Angebote zudem extrem vergleichen. Denn die Beitragsunterschiede für eine vergleichbare monatliche Rente betragen bis zu über 300 Prozent!

Weil die Versicherer gerade bei einer so wichtigen Versicherung ganz offensichtlich nur in die eigene Tasche wirtschaften, fordern die Frankfurter Verbraucherschützer, dass der Staat hier endlich wieder Verantwortung übernehmen muss, indem er etwa die Versicherer dazu zwingt, bezahlbare Verträge mit einem ausreichenden Schutz für Jedermann anzubieten.

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