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Verschiedenes 

Slowpedia: Was Sie schon immer über Lebensmittel wissen wollten

Slowpedia: Was Sie schon immer über Lebensmittel wissen wollten
veit-dickkopfweizen-18 (c) Dr. Michael Immendörfer

17.05.2023 – Seit heute ist die interaktive Wissensdatenbank Slowpedia online. Sie will vor allem jungen Menschen Fragen über verschiedene Lebensmittel verständlich und anschaulich beantworten. Mit Start des Projekts sind vertiefte Informationen zu sechs Lebensmittelgruppen online – Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Fisch und Fleisch. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Slow Food Deutschland (SFD) und der Deutschen Stiftung für Warenlehre.

Bei Fragen rund um Qualität und Wertschöpfung unserer wichtigsten Nahrungsmittel können Verbraucher*innen ab sofort Slowpedia konsultieren. Als eine Art Online-Warenlehre gibt sie Auskunft über deren Kulturhistorie sowie über nachhaltige Erzeugung, Lagerung, Verarbeitung und Nutzung. Der Web-Auftritt richtet sich in erster Linie an junge Erwachsene und nutzt interaktive und multimediale Formate, um deren Interesse zu gewinnen. Illustrationen und abwechslungsreiche Grafiken bereiten Fakten auf einen Blick auf. Bei einem Quiz können die Nutzer*innen vorhandenes oder neu erlerntes Wissen testen. Mit Slowpedia werden außerdem die verschiedenen Sinne angesprochen, damit das Erlernte Teil eines ganzheitlichen Alltagserlebens wird.

Das Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für ein nachhaltiges Lebensmittel- und Ernährungssystem zu fördern, Neugierde und Forschergeist zu wecken. Verbraucher*innen können mithilfe von Slowpedia einen ersten Einstieg in die Themen finden oder aber tiefer in einzelne Aspekte einsteigen. Dazu Elia Carceller, die bei Slow Food Deutschland das Projekt koordiniert hat: „Um die jungen Erwachsenen zu erreichen, war es uns besonders wichtig, nichts Statisches in die Welt zu setzen, sondern eine Seite zu entwickeln, die sowohl inhaltlich als auch gestalterisch dynamisch und lebendig ist.“ Mit Start des Projekts sind sechs Lebensmittelgruppen online – Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Fisch und Fleisch. Sechs weitere Kategorien werden folgen, darunter Milch, Getränke, Gewürze sowie Öle und Fette.

Die Initiative zu einem Projekt wie der Slowpedia ging von der Deutschen Stiftung für Warenlehre aus, die bereits diverse Materialien zur Warenkunde entwickelt hat. Ihr Wunsch war es, Wissen noch passgenauer für ein junges Publikum anzubieten. Mit Slow Food Deutschland fanden sie den geeigneten Partner. „Slow Food versteht es, Wissen über Lebensmittel aktuell aufzubereiten, herstellerunabhängig und mit Blick auf ganzheitlich gesunde Ernährung, also gut für Mensch und Planet. Das Ganze dann noch kreativ und visuell ansprechend zu gestalten und Elemente zu nutzen, die zum Interagieren einladen, ist Warenkunde im besten Sinne,“ erklärt Dr. Helmut Lungershausen von der Stiftung begeistert. Slowpedia baut auf das Wissen und die langjährige Erfahrung der Slow-Food-Bildungsarbeit auf. Verschiedene Expert*innen des SFD-Netzwerks haben das Projekt und die Qualitätssicherung intensiv begleitet. Damit erfüllte sich eine weitere Absicht von Slowpedia: Sie möchte nicht nur Fakten vermitteln, sondern auch den Spirit von Slow Food spürbar machen. Der Netzwerk-Charakter spielt dabei eine zentrale Rolle.

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Verschiedenes 

PET-Einwegflaschen sind keine Liebe zur Natur – sondern ein Lobby-Streich!

Günther Jauch und Lidl trommeln aktuell mit Plakatwänden und Werbeclips für die sogenannte "Kreislaufflasche". Die Kampagne ist überall zu finden. Was hat es damit auf sich?

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NABU und VdZ: Bedrohte Tier- und Pflanzenarten gemeinsam schützen

Verbände intensivieren ihre Zusammenarbeit

Berlin/Leipzig, 17. Mai 2023 – Der NABU und der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) haben heute im Zoo Leipzig erklärt, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. „Viele Zoos in Deutschland haben sich mittlerweile dem Artenschutz verschrieben. Der NABU steht mit über 20 zoologischen Gärten in engem partnerschaftlichem Austausch und setzt mit ihnen gemeinsame Artenschutzprojekte im In- und Ausland um“, erklärte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Die Zusammenarbeit reiche hierbei von gemeinsamen Veranstaltungen und Führungen über praktischen Artenschutz wie das Auswildern von Tieren bis hin zur finanziellen Unterstützung der NABU-Artenschutzprojekte vor Ort. Beispiele seien der Zoo Dortmund, der sich seit über zehn Jahren an der Auswilderung von Schleiereulen und Steinkäuzen beteilige, so wie der Tierpark Berlin und die Wilhelma in Stuttgart, die das NABU-Schneeleopardenprojekt in Kirgisistan finanziell unterstützen.

Krüger betonte vor allem das große Umweltbildungspotenzial der Zoos mit bundesweit etwa 45 Millionen Besuchern pro Jahr. Dies biete die einzigartige Möglichkeit, die breite Bevölkerung für die Handlungsweisen und Zielsetzungen des Natur- und Artenschutzes zu sensibilisieren. „Zoos helfen durch Information und Aufklärung dabei zu vermitteln, warum es wichtig ist, bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen“, so der NABU-Präsident und ruft in diesem Zusammenhang die mehr als 2.000 NABU-Ortsgruppen zu einer verstärkten Kooperation mit lokalen Zoos auf.

VdZ-Präsident Prof. Dr. Jörg Junhold unterstrich die Ziele, die NABU und VdZ gleichermaßen antreibe: „Unser gesellschaftlicher Auftrag liegt im Erhalt der biologischen Vielfalt. Diesen Auftrag erfüllen unsere mehr als 70 Partnerzoos bereits, z.B. durch die Haltung und Zucht gefährdeter Tierarten sowie durch das Engagement im Natur-, Arten-, Umwelt- und Tierschutz. Gemeinsam mit dem NABU wollen wir zukünftig Ex-situ-Erhaltungsmaßnahmen und den Arten- und Lebensraumschutz vor Ort noch stärker miteinander verbinden.“

Beide Verbände befürworten darüber hinaus ein wirksames und ambitioniertes Artenschutzrecht (auf der Grundlage des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES sowie der EU-weit und national geltenden Natur- und Artenschutzbestimmungen) und setzen sich gegen Wilderei und illegalen Tierhandel ein. Eine Kooperation zwischen dem NABU und dem VdZ besteht seit dem Jahr 2000.





Verschiedenes 

Eisbär Lloyd verlässt Zoo Karlsruhe

Eisbär Lloyd verlässt Zoo Karlsruhe
© Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible

Kap soll nach Abschluss der Umbauarbeiten nach Karlsruhe zurückkehren

Eisbär Lloyd ist heute (12.05.2023) Morgen aus dem Zoo Karlsruhe ausgezogen. Auf Empfehlung der Zuchtbuchkoordinatoren wird er zukünftig in Ungarn leben. Eigentlich hätte Lloyd bereits im vergangenen Jahr direkt aus Bremerhaven in den Sóstó Zoo umziehen sollen. Dort hatten sich die Bauarbeiten für die neue Anlage jedoch deutlich verzögert, weshalb Karlsruhe für eine temporäre Unterbringung eingesprungen war.

Die Fertigstellung der neuen Anlage in Sóstó ist nun für Herbst geplant, bis dahin wird Lloyd in Budapest untergebracht. Ein weiterer Verbleib in Karlsruhe war nicht möglich, da einige dringende Umbaumaßnahmen anstehen, zu denen maximal ein Bär im Zoologischen Stadtgarten verbleiben kann. Aktuell ist noch das Weibchen Charlotte in der Anlage.

Kap, der vor Lloyd in Karlsruhe gelebt hat, soll in näherer Zukunft dafür wieder von Hamburg ins Badische umziehen. Der durch seine Genetik für die Zucht besonders bedeutsame Bär hatte in Hagenbeck mit dem Weibchen Victoria für Nachwuchs gesorgt. Das Jungtier kam vor rund 21 Wochen zur Welt und entwickelt sich prächtig.

Da die Anlage in Hamburg nicht für eine gleichzeitige Unterbringung eines Männchens und eines Weibchens mit Jungtier geeignet ist, war schon zuvor abgesprochen, dass Kap nach erfolgreicher Fortpflanzung nach Karlsruhe zurückkehren soll.

„Mittel- bis langfristig möchten wir selbst auch wieder in die Zucht einsteigen“, erläutert der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Dazu müsste es jedoch einen weiteren Tausch im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) geben, da Charlotte nicht für die Zucht vorgesehen ist.

Vorerst stehen jedoch die Umbaumaßnahmen in der Innenanlage an. „Danach kann Kap nach Karlsruhe kommen“, berichtet Reinschmidt von den Absprachen mit dem EEP und dem Tierpark Hagenbeck. „Wir freuen uns auf seine Rückkehr.“

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Fünf Tipps für mehr Artenvielfalt im Garten

Fünf Tipps für mehr Artenvielfalt im Garten
Kraterbeet (c) NABU / Martin Staffler

Heimische Hecken, wilde Wiesen und eine Wasserstelle helfen vielen Tieren

Berlin, 4.5.23 – Naturnahe Gärten helfen vielen Arten als kleine Biotope und bieten wertvolle Lebensräume – und sie leisten einen Beitrag gegen das Artensterben. Auch Gärtnerinnen und Gärtner profitieren von einer hohen Artenvielfalt: So halten zum Beispiel räuberische Insektenarten wie blattlausfressende Marienkäfer oder Florfliegen die Anzahl von sogenannten Schädlingen in Schach. Schmetterlingsraupen, Käfer und andere Insekten stellen wiederum eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Singvögel, Frösche, Igel und Fledermäuse dar. Dabei muss ein Garten kein perfekter Naturgarten sein – schon kleine Änderungen helfen. Der NABU gibt gemeinsam mit den Partnern aus dem Projekt gARTENreich fünf Tipps für einen artenreichen Garten.

1. Hecken mit heimischen Sträuchern. Kirschlorbeer, Bambus und Thuja sind beliebte Heckenpflanzen, aber leider sind sie kein Gewinn für die Natur, denn sie bieten Insekten und Vögeln keine Nahrung. Besser sind heimische Gehölze wie Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Gewöhnliche Felsenbirne, Hundsrose und Berberitze. Ihre Blüten und Früchte bieten Leckerbissen für viele Tiere.

2. Wiese und Blumenrasen statt Rasen. Blumenwiesen aus heimischen Wildblumen und Gräsern entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg; sie werden von Jahr zu Jahr schöner und artenreicher. Wildkräuter und -blumen locken verschiedene Wildbienenarten, Käfer und andere Insekten an, die wiederum Nahrung für Vögel, Fledermäuse und Amphibien sind. Wer seine Wiesenfläche auch ab und zu als Spielfläche oder Liegewiese nutzen möchte, sollte statt einer Blumenwiese einen artenreichen Blumenrasen anlegen. Blumenrasen sind vielfältige Lebensräume und können, anders als eine Wiese, häufiger betreten werden. Bestehende Zierrasen, auf denen nicht gedüngt und Wildkräuter nicht bekämpft werden und in deren Umgebung blühende Wildblumen wachsen, können sich mit etwas Zeit und einer angepassten Pflege zu artenreicheren Blumenrasen entwickeln.

3. Wildstaudenbeete anlegen. Ein buntes Blütenmeer aus heimische Wildstauden sieht nicht nur schön aus, es ist auch ein Schlemmerbuffet für viele Insektenarten. Wo Königskerze, Schafgarbe, Storchschnabel, Natternkopf, Hornklee und Akelei blühen, fühlen sich Hummel, Holzbiene und Heupferd wohl.

4. Rückzugsorte schaffen. Eine Ecke im Garten, die wenig oder gar nicht bearbeitet wird, ist ein Paradies für Vögel, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und kleine Tiere, wie Igel und Blindschleiche. Viele Insekten, wie Prachtkäfer und die Blaue Holzbiene benötigen Totholz als Lebensraum, eine große Zahl von Wildbienenarten nistet zudem in der Erde. Wichtig sind daher nicht nur die bekannten Insektenhotels, sondern vor allem Totholzelemente wie Baumstümpfe oder einfach anzulegende Reisighaufen, Laub, Steine sowie offene Böden oder Sandflächen. Wer solche Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten und damit Lebensraum schaffen möchte, kann eine Naturecke im Garten zulassen und dort auch wichtige Wildpflanzen wie Klee, Löwenzahn oder Brennnesseln stehen lassen. Die Naturecke kann auch klein sein – schon wenige Quadratmeter helfen Tieren und Wildpflanzen.

5. Wasser im Garten. Auch Vögel und Insekten haben Durst, einige Tiere
benötigen Wasser, um ihre Eier abzulegen. Wer etwas für Libellen und andere
wassergebundene Insekten tun möchte, aber nur wenig Platz hat, der kann in seinem Garten einen Miniteich anlegen. Davon profitieren auch Fledermäuse, die in der Abenddämmerung Mücken und andere Insekten jagen, die sich gern über der Wasseroberfläche aufhalten.

Mehr Infos und praktische Tipps: www.NABU.de/gartenvielfalt und www.gartenreich-projekt.de/biodiversitaet-und-gaerten/. Die umfangreiche Einsteigerbroschüre als PDF zum Download: www.NABU.de/tipps-artenreicher-garten.

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Verschiedenes 

Der Leuchtturm Roter Sand ist vor Ort nicht dauerhaft zu bewahren

Der Leuchtturm Roter Sand ist vor Ort nicht dauerhaft zu bewahren
Leuchtturm Roter Sand (c) Rossner / DSD

Deutsche Stiftung Denkmalschutz untersucht die Möglichkeiten einer rettenden Translozierung

Der Leuchtturm Roter Sand (LRS) in der Deutschen Bucht ist das bekannteste Seezeichen an Deutschlands Nordseeküste. Das maritime Wahrzeichen steht auf halbem Weg zwischen Helgoland und Bremerhaven in offener See, rund 30 Seemeilen von Bremerhaven entfernt. Der Turm war bei seiner Errichtung vor 130 Jahren das erste Offshore-Bauwerk der Welt. 1987 wurde der Turm in einer spektakulären Aktion zur Festigung des unter Wasser liegenden Turmsockels gerettet. Inzwischen setzen dem historischen Bauwerk erneut die See und ihre steigenden Unwägbarkeiten zu.

Die exponierte Lage auf einer Sandbank machte den Leuchtturm schon immer anfällig für Strömungen und Wellengang. Der Anstieg des Meeresspiegels und vermehrte klimabedingte Extremwettereignisse erschwerten zunehmend die Pflege und den Erhalt des Denkmals. Stellte sich die Situation nach der sichernden Turmgründung mittels eines Stahlmantels um den geschädigten Caisson 1987 zunächst positiv dar – seit Ende der 1980er Jahre konnten die Oberflächen des aufstehenden Turmes restauriert werden, ab 1990 waren regelmäßige Besichtigungsfahrten und Wartungsfahrten zum Turm seitens Förderverein, DSD und Handwerker möglich –, hat sich bereits seit Jahren die Situation dramatisch verschlechtert: der Turm ist schlechter erreichbar, die Witterungsverhältnisse sind beunruhigend und geeignete Transportmittel sind aufgrund veränderter Vorschriften nicht mehr wie früher vorhanden. Mit der Folge, dass der Leuchtturm von Besuchern nicht mehr erlebt werden kann und erforderliche Reparaturen und Wartungsmaßnahmen kaum mehr möglich sind.

Möglichkeiten einer nachhaltigen Instandhaltung

Aus diesem Grund wurden die vorhandenen Möglichkeiten einer nachhaltigen Instandhaltung des 1964 außer Betrieb gestellten Seezeichens ausführlich untersucht sowie die Ergebnisse dieser Untersuchungen und die sich daraus ergebenden Lösungsszenarien und deren Einschätzung durch eine Expertenkommission vor zwei Jahren auf einer Online-Tagung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die bei dieser Tagung aufgekommenen neuen Fragen machten weitere Gutachten erforderlich. So wurden Gutachten zum Entwurf eines Schutzbaus und zur technischen Machbarkeit und den Kosten einer Translozierung des LRS in Varianten erstellt.

Wichtige Grundgedanken

Für die Beurteilung der abschließenden Einschätzungen der Expertenkommission sind folgende Grundgedanken von Bedeutung. Die über 130 Jahre lange Lebensdauer des LRS ist außergewöhnlich. Der Leuchtturm ist nicht für eine so lange Zeit gebaut worden. Der eigentliche Denkmalwert liegt unter Wasser – im Gründungscaisson – und ist nicht direkt sichtbar. Es musste schon immer erklärt werden, dass das, was zu sehen ist, eigentlich nur der Hinweis auf das ist, was das Denkmal Roter Sand ausmacht. Das Denkmal Leuchtturm Roter Sand ist aufgrund seiner Lage nur für wenige Besucher direkt erlebbar und allenfalls für einige mehr im Vorüberfahren sichtbar. Die Zugänglichkeit, für die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nach der Übernahme sorgte, wurde in den letzten Jahren durch die zunehmend unsteten Wetter und die vermehrten Extremwetterlagen sowie den Mangel an geeigneten (und für die Gäste finanzierbaren) Fahrzeugen immer schwieriger.

Was gutachterlich geprüft worden ist

Die DSD hat mit Unterstützung von Fachleuten verschiedene Möglichkeiten des Erhaltens des Leuchtturms gutachterlich prüfen lassen: vom „kontrollierten Verfall“ angefangen (quasi einem „Sterben in Würde“), über die bisherige Situation mit regelmäßiger Pflege (unter geänderten Rahmenbedingungen von Wetterlage, Verkolkungen, Umweltschutz, Erreichbarkeit, Anforderungen an Statik für Off-Shore-Gebäude), über die Überlegungen zu einem neuen Sockel in direkter Nachbarschaft zum Caisson bis hin zu einer Schutzummantelung bzw. Innenverstärkung. Keine dieser Lösungen erwies sich jedoch als nachhaltig, keine ermöglicht eine denkmalgerechte, dauerhafte und realistische Erhaltung vor Ort.

Die gutachterlichen Untersuchungen förderten außerdem einen Aspekt zu Tage, der zuvor so nicht bekannt war. Die konstruktive Verbindung zwischen Sockel und Turm ist ungeachtet aller Erwartungen zu keiner Zeit eine wirklich sichere gewesen, denn: Der Caisson mit seiner statischen Verbindung zum Turmoberteil ist kein verlässlicher Zuganker für den Turm bei einem Wellenaufschlag. Und das auf der Grundlage, dass der verwendete Puddelstahl eine bauzeittypische geringere Festigkeit aufweist und die Konstruktion an einigen Punkten an ihre Belastungsgrenze kommt.

Nicht nur die Rahmenbedingungen des Weltklimas haben sich geändert, auch die Anforderungen an Stabilität und Nachhaltigkeit. So erfüllen die verwendeten Puddelstähle nicht mehr die Anforderungen an Offshore-Bauwerke heutzutage. Höhere Belastungen erfordern bei der Erhaltung vor Ort eine Ertüchtigung der Statik etwa durch zusätzliche Verstrebungen im Inneren oder Aufdoppelungen von Stegblechen in den einzelnen Geschossen. Ob eine komplexe Erhöhung des Turmsockels die Gefahrenlage mindern kann, ist nicht absehbar.

Gründliche Materialproben der Außenbeschichtungen haben erhebliche PCB- und Bleiwerte ergeben. Dringend notwendige Arbeiten an der Außenhaut sowie ein neuer Korrosionsschutz sind so in Anbetracht der Giftstoffbelastung nur unter strikten Arbeitsschutzmaßnahmen und mit hohem Aufwand zulässig. Nicht nur die Nähe des Welterbes Wattenmeer erfordern eine Einhausung des Turms bei solchen Arbeiten, die in Anbetracht von Sturm und Tide vor Ort technisch kaum möglich ist.

Ergebnis der Überlegungen

Während jedoch ein „Sterben in Würde“ als Umgang mit diesem außergewöhnlichen Denkmal für nicht angemessen gilt, lässt sich die „konventionelle" Bewahrung nicht mehr dauerhaft umsetzen und ein Schutzbau nicht finanzieren und denkmalgerecht konstruieren. Daher gelangte die Runde der Experten nach hartem Ringen zu dem Schluss, dass eine dauerhafte Bewahrung des Leuchtturms vor Ort unrealistisch ist. Die Überlegungen konzentrieren sich nunmehr auf die vor zwei Jahren vorgestellte Variante 3, also eine „Translozierung des Turmoberteils in Küstennähe".

Auch wenn diese Ergebnisse der Gutachten angesichts der ernüchternden technischen Sachlage nicht für jeden erfreulich sein wird – für die Denkmalpfleger ist das Verbleiben des Unter-Wasser-Caissons am Ort und getrennt vom Oberteil eine bitter zu schluckende Pille –, so haben die angestellten Überlegungen sachlich überzeugen können und damit schlussendlich Klarheit gebracht. Sie zeigen im Endergebnis, dass der Leuchtturm weiter existieren und ein weiteres Kapitel in seiner wechselvollen Geschichte geschrieben werden kann.

Derzeit sucht der Bund ein geeignetes Grundstück für den Turmschaft, in ausreichender Wassertiefe und optisch zufriedenstellender Lage, das besuchsfreundlich und wartungsdienlich ist. Die Genehmigungsplanung wird folgen müssen, darunter die technische Planung für Transport und Aufbau. Schließlich muss der neue Sockel die erforderliche Infrastruktur aufnehmen, bevor die Translozierung stattfinden kann und der Caisson in situ gesichert wird.

Für alle am Turm Interessierten wird die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Kürze eine Webseite einrichten, auf der umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt wird, etwa Gutachten und Unterlagen wie:
Geomorphologische Veränderungen am Meeresgrund
Materialuntersuchung BAW 23. Juli 2019
Untersuchungen zur Belastung des LRS infolge Wellenschlags GWT 5. Juli 2019
Gutachten zur Sanierung des LRS GMG 14. Juli 2019
Kolloquium 15. April 2021
Vertiefende Untersuchung „Sanierung in Situ“ 11. Aug. 2021
Expertenrunde 17. Aug. 2022
Zusatzgutachten zu möglichen Schutzbauten 19. Nov. 2021
Untersuchung Machbarkeit und Kosten einer Translozierung des Leuchtturmschaftes in Küstennähe 22. Febr. 2022
Varianten zur Translozierung des LRS 31. März 2022
Interne Bewertung 12. Mai 2022, Austausch Experten: 17. Aug. 2022; Diskussion Expertengremium 14. Nov. 2022
Information Förderverein 13. März 2023
Öffentliche Präsentation 3. Mai 2023.
Seit 1987 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zusammen mit dem Förderverein Leuchtturm Roter Sand e.V. die regelmäßige Wartung am Turm ausgeführt. Nicht zuletzt dank der treuhänderischen Stiftung Leuchtturm Roter Sand in der DSD hat sie seit der Übernahme über eine Million Euro für Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen an dem technischen Denkmal bereitgestellt. Dennoch: Die nicht vermeidbaren Korrosionsschäden des im Meer gegründeten Bauwerks betreffen auch die konstruktiven Bauteile. Die Untersuchungsergebnisse hinterfragen daher die dauerhafte Haltbarkeit des vor 130 Jahren entwickelten statischen Systems im Hinblick auf die nächsten Jahrzehnte.

Informationen zum Leuchtturm Roter Sand: Weitere Informationen: www.leuchtturm-roter-sand.de

Spenden und Zustiftungen sind in jeder Höhe möglich:
DSD-Stiftung Leuchtturm Roter Sand
IBAN DE05 3708 0040 0263 6670 03

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Verschiedenes 

Verleihung Landesnaturschutzpreis

„Wo zwei sich treffen – Vielfalt in Saumbiotopen fördern!“

Umweltministerin Thekla Walker: „Die Preisträgerinnen und Preisträger setzen sich vorbildlich für die biologische Vielfalt im Land ein – und damit für den Erhalt unserer Lebensgrundla­gen“

Umwelt- und Naturschutzministerin Thekla Walker, MdL hat heute (06.05.) in Stuttgart fünf Preisträgerinnen und Preisträgern den Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg verliehen. Das Motto der mit ins­gesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnung lautete 2022: „Wo zwei sich treffen – Vielfalt in Saumbiotopen fördern!“.

Saumbiotope sind Übergangsräume zwischen verschiedenen Ökosystemen – etwa Wald und Wiesen. Sie bieten daher Tieren und Pflanzen aus verschiede­nen Biotopen Lebensraum. Am Rand von landwirtschaftlichen Flächen sind He­cken und Blühstreifen zudem wichtige Rückzugs- und Schutzräume für Tiere.

Der Landesnaturschutzpreis 2022 zeichnet Initiativen aus, die im vergangenen Jahr mit besonderem Engagement für den Erhalt von Saumbiotopen aktiv sind oder Bildungs- und Öffentlichkeitsmaßnahmen dazu anbieten.

„Saumbiotope sind Lebensräume mit besonders vielen ökologischen Nischen. Initiativen, die diese Lebensräume erhalten, leisten damit sehr viel für den Erhalt der Artenvielfalt in unserem Land insgesamt. Solche Vorbilder wollen wir mit dem Preis herausheben und zur Nachahmung anregen“, sagte Ministerin Thekla Walker. Sie ist zugleich Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Würt­temberg.

„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist gleichbedeutend mit dem Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlagen. Umso wichtiger sind engagierte Menschen, die den Schutz unserer Pflanzen- und Tierwelt lokal vorantreiben und zugleich als ge­samtgesellschaftliche Herausforderung sichtbar machen“, so Ministerin Walker.

Weitere Informationen zum Landesnaturschutzpreis und zur Stiftung Natur­schutzfonds Baden-Württemberg finden Sie im Internet unter:
www.stiftung-naturschutz-bw.de

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Ergänzende Informationen:

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Landesnaturschutzpreises 2022 sind:

Preisträger mit einem Preisgeld von 2.000 Euro:

Peter Müller-Krejcir, Hüttlingen (Ostalbkreis)

Monitoring der Waldsäume im Gewann Spatzenfeld sowie Einspruch im
Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Bolzensteig VI

Herr Müller-Krejcir begann 2019, sich im Waldgebiet Spatzenfeld genauer mit der Fauna und Flora zu beschäftigen, insbesondere dem Vorkommen von Schmetterlingen. Er untersucht seither akribisch den Saumbereich entlang eines Waldweges – von März bis Oktober mindestens 4-mal im Monat. Jährlich erwei­tert er seinen Beobachtungsradius und kartiert auch weitere Tier- und Pflanzen­arten. Seine Ergebnisse stellt er der Forstverwaltung zur Verfügung: eine wert­volle Grundlage für eine optimierte Pflege des Saumbereichs. Seit 2021 lädt er die Ergebnisse seiner Schmetterlingsuntersuchungen auch auf einem Online-Portal zum Schmetterlingsvorkommen in Baden-Württemberg hoch.

Zudem erreichte er durch einen Einspruch zu einem Bebauungsplanverfahren, dass ein größerer Abstand von einem Gewerbegebiet zur benachbarten Saum­vegetation eingehalten wurde; hier gaben seine umfangreichen Kartierungen den entsprechenden Ausschlag.

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Preisträgerinnen und Preisträger mit einem Preisgeld von 4.500 Euro:

lebendiges lernen e. V., Radolfzell (Lkr. Konstanz)

Unser naturnaher und kindgerechter Schulgarten – ein Paradies für kleine und große Bienen

2016 startete das Projekt des naturnahen Schulgartens: Bei der Anlage legte der Verein viel Wert auf den Erhalt und die Entwicklung von Hochstaudensäu­men. Außerdem wurden vorhandene Strukturen, wie bspw. eine Schlehen-Weißdorn-Eichenhecke inkl. Säumen erhalten. Für das ca. 6.100 qm große
Gelände erstellten die Aktiven eigens einen Artenvielfaltsplan, der stetig erwei­tert wird.

Bei der Gestaltung des Gartens arbeiten Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kinder zusammen. Durch das direkte Erleben der verschiedenen Pflanzen- und Tierarten hat das Projekt einen nachhaltigen naturpädagogischen Mehrwert.

Hervorzuheben ist, dass der Verein sein Wissen weitergeben möchte und ein Praxishandbuch für andere Schulen entwickeln wird.

Dorfinitiative Weikersheim-Neubronn (Main-Tauber-Kreis)

Grünes Wissen und Gewissen

Die Dorfinitiative Weikersheim-Neubronn machte sich 2011 mit dem Projekt „Grünes Wissen und Gewissen“ auf den Weg, an verschiedenen Stellen im
Gemeindegebiet öffentliche Flächen an Wegrändern, Feldwegen und Straßen­rändern aufzuwerten. 15-20 Aktive verschiedensten Alters beteiligen sich an den Einsätzen. Neben der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern ist es auch das Ziel der Gruppe, Wegrandstrukturen wie Hecken und Säume, die bei einer früheren Flurbereinigung entfernt wurden, wieder neu zu schaffen und diese
anschließend zu pflegen. Des Weiteren legt sie Trockenbiotope und Totholzbe­reiche an – mit Erfolg: Vögel, Eidechsen, Insekten aller Art haben sich wieder angesiedelt.

Die einzelnen Standorte werden mit entsprechenden Hinweistafeln ausgestattet, um die Menschen über die Lebensräume zu informieren.

Landwirte Arno Fünfgelt, Mathias Gutekunst, Martin Linser & Erwin
Wagner, FR-Opfingen und AK Wildbienen NABU Freiburg

Randräume werden Rettungsinseln - Blütenpracht und Artenvielfalt am Tuniberg Seit zehn Jahren nimmt sich der AK Wildbienen des NABU Freiburg der
Böschungen und Wegränder am Tuniberg an. 2017 schloss er sich mit vier Landwirten zusammen, die in Eigeninitiative Blühfelder in unmittelbarer Nach­barschaft zu anderen Saumbiotopen anlegten.

Eine Besonderheit des Projektes: 2020 entwickelten die Landwirte und der
AK Wildbienen des NABU gemeinsam ein Patenschaftsmodell: Bürgerinnen und Bürger können sich finanziell an der Anlage von Blühfeldern beteiligen; ca. 12 Hektar konnten dadurch bisher angelegt werden.

Vorhandene Saumbiotope werden gemeinsam gepflegt, aufgewertet und mitei­nander vernetzt; neue Saumbiotope werden angelegt.

Über Exkursionen, Ausstellungen und Messen wird die Öffentlichkeit intensiv eingebunden.

Verein zur Erhaltung bedrohter Arten und ihrer Lebensräume e. V.,
Ammerbuch (Lkr. Tübingen)

Nachhaltige Entwicklung und Pflege von naturschutzfachlich bedeutenden
Säumen in Tübingen und Ammerbuch

Seit 1993 setzt sich der Verein intensiv für den Natur- und Artenschutz in der Region um Tübingen ein. Er betreut mehrere Hektar an eigenen, gepachteten oder Patenschaftsflächen. Bei allen Flächen legen die Aktiven ein besonderes Augenmerk auf ein differenziertes und angepasstes Pflegemanagement. Dadurch werden insbesondere Saumbiotope wie beispielsweise Böschungen, Hecken, Wald-, Weg- und Gebüschränder gefördert. Zugute kommt dies all den Arten, die auf solche Lebensräume angewiesen sind.

Hervorzuheben ist auch die breite Fachkenntnis der zahlreichen Mitglieder so­wie die gute Vernetzung und Zusammenarbeit des Vereins mit Fachbehörden, Kommunen, Hochschulen, Vereinen und Landwirten.

Der Verein bindet die Öffentlichkeit intensiv ein, schärft darüber das Bewusst­sein und gewinnt neue Mitstreiter.





Verschiedenes 

Krötenwanderung 2023: Deutlich weniger Tiere unterwegs

Krötenwanderung 2023: Deutlich weniger Tiere unterwegs
Kröte vor Auto (c) Jonathan Fieber / nabu

Amphibien leiden unter der Trockenheit der vergangenen Jahre

Berlin, 1.5.23 – Die Bilanz der diesjährigen Krötenwanderung fällt ernüchternd aus: Immer weniger Amphibien machen sich im Frühjahr auf den Weg in ihre Laichgewässer, um sich zu paaren. Einer der Gründe dafür dürfte vor allem in den vergangenen trockenen Jahren liegen.

Viele der mehreren hundert Aktiven, die in diesem Frühjahr an den Krötenzäunen in ganz Deutschland Kröten, Frösche und Molche gesammelt und sicher über die Straßen gebracht haben, hatten diesmal deutlich weniger Tiere in ihren Eimern. „Wir haben von unseren Helferinnen und Helfern zahlreiche Rückmeldungen bekommen, dass weniger Kröten, Frösche und Molche unterwegs waren“, berichtet Sascha Schleich, stellvertretender Sprecher des Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Der weitere Rückgang hat vermutlich unter anderem mit den sehr trockenen letzten drei Jahren zu tun.“ Die Tiere brauchen hohe Luftfeuchtigkeit und ausreichend Gewässer zur Fortpflanzung. Schlechte Fortpflanzungsjahre wirken sich auf die Zahl der künftigen geschlechtsreifen Tiere aus. Schleich: „Je mehr schlechte Jahre, desto weniger fortpflanzungsfähige Individuen, da viele der Arten auch nur wenige Jahre alt werden.“ Vermutlich überlebten viele Amphibien den letzten extrem trockenen Sommer gar nicht oder seien so geschwächt, dass sie nicht zur Laichwanderung im Frühjahr aufgebrochen sind. Schleich: „Dieses gilt insbesondere für die Erdkrötenweibchen, sie müssen viel Energie in die Produktion der 2.000 bis 5.000 Eier stecken. Ist die Energie dafür durch schlechte Lebensbedingungen nicht da, legen sie eine Laichpause ein.“ Langfristig gesehen kommen durch die Trockenheit in den Sommern immer weniger Kaulquappen zum Schlupf, und die wenigen Jungkröten vertrocknen oder verhungern.

Auch Verkehr und der Verlust von Lebensräumen setzt den Amphibien-Populationen stark zu. Zudem sei das Wetter in diesem Frühjahr nicht eben krötenfreundlich gewesen und habe die Wanderung unterbrochen. Schleich: „Mitte Februar war es warm und die ersten Kröten waren unterwegs. Dann kam für zwei Wochen die Kälte zurück und alles stand still. Ab Mitte März wurde es wärmer und die Kröten setzten ihre Wanderung fort.“ Inzwischen ist das Ablaichen und die Rückwanderung der Kröten nahezu abgeschlossen. In einigen höheren und kälteren Lagen dauert das Laichgeschehen jedoch noch an.

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