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Verschiedenes 

NABU: Nord Stream 2 - unnötige Energie-Infrastruktur & klimapolitisch gefährlich

DIW-Gutachten im Auftrag des NABU enttarnt Mythos von Versorgungslücken und Brückentechnologien

Berlin,14.1.21 – Die Diskussion um Nord Stream 2 hält an: Die in der vergangenen Woche vom Land Mecklenburg-Vorpommern beschlossene Klimastiftung lässt die öffentliche Kritik lauter werden. Gleichzeitig muss das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) über einen Antrag entscheiden, mit dem der Bau der Pipeline auch zur Vogelrastzeit in der deutschen Ostsee fertiggestellt werden kann. Ein aktuelles Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des NABU enttarnt die Argumente der Pipeline-Befürworter: Nord Stream 2 ist energiewirtschaftlich unnötig und gefährdet geltende Klimaschutzziele.

Das Fazit des Gutachtens zeigt: Es besteht weder kurz- noch langfristig eine Deckungslücke für Gas. Die bestehende Gas-Infrastruktur deckt den aktuellen und zukünftigen Bedarf. Vielmehr drohen durch Nord Stream 2 gefährliche Lock-in-Effekte, die den Ausbau erneuerbarer Energien verzögern können. „Das Gutachten enttarnt die rückwärtsgewandten Argumente der Pipeline-Befürworter und auch die Rechtfertigungsversuche der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zur Gründung der Klimaschutzstiftung MV. Weder geht ohne fossile Energieträger das Licht aus, noch ist Gas eine klimafreundliche Brückentechnologie. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Methanemissionen bei Förderung, Transport und Nutzung ist Erdgas ein Klimakiller, genau wie Kohle. Wir müssen Nord Stream 2 stoppen“, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

In Auftrag gegeben hatte der NABU das Gutachten, um der energiewirtschaftlichen Argumentation der Nord Stream 2 AG entgegenzutreten, die die Gaspipeline während der besonders sensiblen Zeit der Winterrast im Vogelschutzgebiet Pommersche Bucht – Rönnebank weiterbauen will. Der entsprechende Antrag liegt beim BSH in Hamburg. „Nord Stream 2 konterkariert, ja missachtet deutsches Planungs- und Naturschutzrecht. Für den eiligen Weiterbau auf Kosten von Seetauchern und Meeresenten gibt es keine planungsrechtliche Legitimation“, so Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz.

Das DIW-Gutachten analysiert aktuelle Gasverbräuche in Deutschland und Europa, bewertet Zukunftsszenarien, Transit- und Speicherkapazitäten und setzt diese in Beziehung zu den jüngsten Klimaschutzzielen. Konkret heißt es in dem Papier: „Die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen 2015 sowie die 2020 damit im Einklang verschärften Klimaziele der Europäischen Union führen eindeutig dazu, dass keine fossile Infrastruktur – und damit auch keine Erdgasinfrastruktur mehr errichtet werden darf.“

Kernaussagen des Gutachtens:

- Die Nachfrage nach Erdgas in Europa ist bereits seit 15 Jahren stabil bzw. leicht rückläufig.
- Die bestehende Gas-Infrastruktur ist für den heutigen und zukünftigen Bedarf vollkommen ausreichend, die Nord Stream 2-Pipeline deshalb unnötig.
- Mit fortschreitender Energiewende wird der Gasbedarf in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen, in Deutschland zwischen rund 70 Prozent und über 95 Prozent.
- Nord Stream 2 gefährdet die Energiewende, denn jede neue Infrastruktur für Erdgas erhöht das Risiko des sogenannten fossilen Lock-Ins, das heißt es wird schwieriger, die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern zu verringern.
- Erdgas ist aufgrund des darin enthaltenen klimaschädlichen Methans ungeeignet als Brückentechnologie.

Hintergrund:
Der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 stützt sich für die deutsche Ostsee auf zwei Genehmigungen. Während der vom Bergamt Stralsund genehmigte Abschnitt durch die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns 2018 fertigstellt wurde, fehlen etwa 14 Kilometer in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ). Die verantwortliche Behörde ist hier das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Durch die angedrohten Sanktionen der US-Regierung standen die Bauarbeiten mehr als ein Jahr still. Im Dezember 2020 wurden 2,6 Kilometer in der deutschen AWZ fertiggestellt, aktuell laufen die Vorbereitungen der Bauarbeiten in dänischen Gewässern. Der zweite Änderungsantrag der Nord Stream 2 AG soll weitere Bauarbeiten trotz Kritik des NABU und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auch in den Monaten Januar bis Mai ermöglichen, der Hauptzeit der Winterrast für hundertausende Meeresvögel im EU-Vogelschutzgebiet.

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Veranstaltungen 

Virtuelle Schnippeldisko: Verbraucher*innen bundesweit fordern Ernährungswende

Virtuelle Schnippeldisko: Verbraucher*innen bundesweit fordern Ernährungswende
(c) Isabel Lindenmann / WDSD Leipzig

Bereit zum 10. Mal nutzen engagierte Verbraucher*innen die Schnippeldisko im Januar, um sich deutlich für die Wertschätzung von Lebensmitteln und deren Erzeuger*innen auszusprechen. Normalerweise schnippeln sie dafür in Berlin gemeinsam mehrere Tonnen krummes Gemüse und verarbeiteten es bei Musik, Tanz und Debatten zu einer Suppe für die ‘Wir haben es satt’-Demonstration. Aufgrund der Corona-Maßnahmen findet die kulinarische Protestaktion 2021 virtuell statt. Slow Food ruft Menschen bundesweit auf, sich zu beteiligen. Denn die Forderung nach einem Systemwandel in der Agrarpolitik darf auch jetzt nicht verstummen.

Rund ein Drittel aller erzeugten Lebensmittel erreichen nicht unsere Teller. Damit ist Lebensmittelverschwendung ein anhaltend schwerwiegendes wirtschaftliches, ökologisches, klimarelevantes und moralisches Problem. Aus Sicht von Slow Food ist sie Ausdruck eines fehlgesteuerten Ernährungssystems. Mit der Forderung eines Systemwandels ziehen zur ‘Wir haben es satt’-Demo im Januar jährlich mehrere Zehntausend Menschen durch Berlins Straßen. Wegen der Pandemie kann diese 2021 nicht wie gewohnt stattfinden. Für die Bündnispartner ist das kein Grund, dass ihr Protest verstummt. Dazu Nina Wolff, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Wenn es um den Erhalt und die Wiederherstellung eines ‚gesunden‘ Lebens auf diesem Planeten geht, haben wir keine Zeit zu verlieren. Deswegen fordern wir von unseren politischen Entscheidungsträger*innen, wissenschaftlichen Empfehlungen für den Schutz von Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu folgen. Glaubhaft und konsequent wäre es etwa, auf EU-Ebene die Farm-to-Fork- und Biodiversitätsstrategie ambitioniert umzusetzen.“

Zu Eindämmung der Lebensmittelverschwendung fordert Slow Food eine Abkehr von der auf Menge, Billigpreise und makelloses Aussehen ausgerichteten ‚Wertschöpfung‘; gesetzlich verankerte Vorgaben insbesondere für die Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Handel, die über Anreize für freiwillige Maßnahmen hinausgeht, müssen Vorbild für privates Verhalten sein.

Am Freitag, 15. Januar sind Menschen ab 18 Uhr bundesweit eingeladen, in ihrer eigenen Küche eine Schnippeldisko zu initiieren. Online können sie live an einem vielfältigen Rahmenprogramm teilnehmen, sich untereinander austauschen und trotz der Kontaktbeschränkungen das Gemeinsame und Verbindende genießen. Mit dabei sind Gäste aus Deutschland und aller Welt, die sich für ein klimaschonendes und faires Ernährungssystems einsetzen. Die beiden DJs Annett Gapstream und Maltesar unterstützen mit Musik, das neu gewonnene Wissen zu verdauen. Die Teilnehmenden haben außerdem die Wahl zwischen Workshops mit Input zu Landwirtschaft, Klima und Vielfalt.
Mit der Schnippeldisko 2021 beteiligt sich Slow Food Youth (SFY) an der internationalen Kampagne ‚Our Food Our Future‘, die junge Menschen zu politischem Engagement für ein zukunftsfähiges und faires Lebensmittelsystem ermutigen möchte.

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Veranstaltungen 

NABU: Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ bricht alle Rekorde

Teilnehmerzahl steigt stark an / Viele Spatzen, aber wenig Meisen in Deutschlands Gärten unterwegs

Berlin – Eins, zwei, drei, ganz viele: Die „Stunde der Wintervögel“, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, hat alle Rekorde gebrochen: Bis zum Morgen des 13. Januar meldeten bereits über 185.000 Vogelfreundinnen und -freunde ihre Ergebnisse an den NABU und seinen bayerischen Partner, den Landesbund für Vogelschutz (LBV). Gesichtet wurden bisher über 4,4 Millionen Vögel aus über knapp 130.000 Gärten. Die Zahlen werden noch weiter steigen, da bis kommenden Montag noch nachgemeldet werden kann.

„Das Zwischenergebnis hat damit bereits die bisherige Rekordteilnahme aus dem Vorjahr weit übertroffen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wir freuen uns sehr über die stetig wachsende Beliebtheit unserer wissenschaftlichen Mitmachaktion. Sicherlich hat auch der derzeitige Corona-Lockdown dazu geführt, dass mehr Menschen ihr Interesse für die Natur vor der eigenen Haustür entdecken. Vielleicht ergibt sich daraus bald auch mehr Engagement für den Vogelschutz im eigenen Garten. “

Weniger erfreulich sind die Ergebnisse der Zählung. „Die Gesamtzahl von derzeit 34,3 Vögeln pro Garten stellt den bisher niedrigsten Wert seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 dar“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Insgesamt ist das Ergebnis fast ein Spiegelbild des Winters 2017. Auch damals fehlten besonders die typischen Futterplatzbesucher, wie Kohlmeisen, Schwanzmeisen, Kleiber, Gimpel und Kernbeißer – alles Arten deren Winterbestände auf den Zuzug von Artgenossen aus dem Norden angewiesen sind. Dieser ist im bis kurz vor der Zählung europaweit sehr milden Winter wohl teilweise ausgeblieben.“ Auch Blaumeisen wurden weniger gesichtet. Ob und wie das Blaumeisensterben aus dem Frühjahr 2020 hier Spuren hinterlassen hat, muss aber erst noch ausgewertet werden.

Im Gegensatz dazu haben derzeit einige sesshafte Arten und solche, die kalte Winter meiden, besonders gute Bestände in Deutschlands Gärten. Allen voran der Haussperling, der wie in allen milden Wintern auf Platz eins der Wintervogelrangliste flatterte. Mit 6,83 Vögeln pro Garten erreicht er voraussichtlich ein neues Rekordergebnis. Einen neuen Rekord schafft auch die Ringeltaube, die damit sogar zum achthäufigsten Wintervogel in Deutschlands Gärten wird. Grund ist zum einen die Bestandszunahme der Art, aber auch eine zunehmend geringere Zugneigung dieses Teilziehers. Auch das Rotkehlchen scheint sich über den milden Winter zu freuen und erreicht sein bestes Ergebnis nach 2011.

Ein besorgniserregend schwaches Ergebnis, das nicht mit dem Wetter erklärt werden kann, liefert der Grünfink. Sein Abwärtstrend setzt sich leider unverändert fort. Diesmal wurden nur noch 0,9 Grünfinken pro Garten gemeldet. Damit gibt es heute nur noch ein Viertel der Grünlinge, die 2011 die Gärten bevölkerten. Als Ursache gelten vor allem Infektionen mit Trichomonaden an sommerlichen Futterstellen, aber wohl auch, dass auf landwirtschaftlichen Flächen das Nahrungsangebot für diese Art knapper geworden ist.

Die fünf am häufigsten gemeldeten Arten waren wie bisher immer Haussperling, Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel. Im Vergleich zum Vorjahr haben nur Feldsperling und Blaumeise die Plätze getauscht.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und fand bereits zum elften Mal statt. Noch bis zum 18. Januar können Vogelbeobachtungen an den NABU nachgemeldet werden.

Ab dem 18. Januar findet die Wahl des Vogels des Jahres statt. Dann kann aus zehn Kandidaten, die vorab in einer öffentlichen Online-Wahl bestimmt worden waren, der Sieger-Vogel gewählt werden.

Infos zur Aktion online ...

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021

Karlsruhe: Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021
Europäische Stechpalme (c) Rainer Maus

Mehr als nur traditioneller Weihnachtsschmuck

Die europäische Stechpalme ist Baum des Jahres 2021. Nach dem Willen der gleichnamigen Stiftung steht damit aktuell eine heimische Baumart im Rampenlicht, die in Zeiten von Artensterben und Klimawandel die biologische Vielfalt der Wälder bereichert und die zahlreichen Tier- und Insektenarten Nahrungsgrundlage und Lebensraum bietet. Da die Stechpalme eher auf sauren Böden wachse, sei sie im Karlsruher Wald nur vereinzelt zu finden, so das städtische Forstamt.

Ob es sich bei der Stechpalme tatsächlich um einen Baum oder doch eher um einen Strauch handelt, bemisst sich am Licht. An hellen Standorten kann sie über zehn Meter hoch werden, im Wald dehnt sie sich dagegen eher "strauchartig" in die Breite aus.

Bei Germanen und Kelten Symbol der Hoffnung

Die "immergrüne" Laubbaumart mit ihrem stacheligen Blättern ist selten und galt deshalb schon Kulturen wie Germanen und Kelten als Symbol der Hoffnung. Ihre Beeren sind giftig und nur für Vögel genießbar, die Blätter hingegen wurden als Heilmittel etwa gegen Fieber eingesetzt. Bevor die "Ilex aquifolium" unter besonderen Schutz gestellt wurde, zierte sie bis ins 20. Jahrhundert - und teilweise immer noch - zahlreiche Weihnachtsgestecke. Bereits die Römer nutzen deren Zweige zur Dekoration, im Christentum dienten sie am Palmsonntag als Ersatz für "echte" Palmzweige. Heute schmückt das beliebte Ziergewächs zahlreiche Gärten.

In wirtschaftlicher Hinsicht ist die Stechpalme uninteressant. In der Vergangenheit wurden aus ihrem Holz oft Spazierstöcke hergestellt, aktuell wird es hauptsächlich für Drechselarbeiten verwendet. Bei forstlichen Maßnahmen wird die europäische Stechpalme erhalten und gefördert.





Verschiedenes 

Hochwasserschutz Alb: Erste Vorarbeiten laufen an

Bohrungen und Sondierungen am Erlen- und Petergraben

In dieser Woche beginnen die ersten Vorarbeiten für das gemeinsame Projekt Wiederherstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes an der Alb der Städte Ettlingen und Karlsruhe. Mit Spezialmaschinen werden im Bereich des Erlen- und Petergrabens punktuelle Bohrungen und Sondierungen vorgenommen.

Anlass für diese Arbeiten ist die Erstellung der Genehmigungsplanung für das Gesamtprojekt. Die Baugrunderkundungen liefern Erkenntnisse, wie die einzelnen Planungsbestandteile zu bemessen sind. Außerdem sollen Bodenaufschlüsse gewonnen werden, die dem Bodengutachter wiederum die Beschreibung des Baugrundes ermöglichen. Die Arbeiten verteilen sich über das gesamte Plangebiet von der Gemarkung Waldbronn im Albtal über Ettlingen bis nach Karlsruhe.

Rückhaltebecken im Albtal geplant
Auf Karlsruher Gemarkung wird am Erlen – und Petergraben im Bereich des Lohwiesenweges zwischen den Bahnanlagen und dem Weiherwald gearbeitet sowie entlang des Erlengrabens bei den Rüppurrer Wiesen. Der weitaus umfangreichere Teil der Bodenerkundung findet jedoch im Albtal statt, wo zwischen Neurod und der Spinnerei Ettlingen ein Rückhaltebecken entstehen soll. Mit dem Vorliegen der hierfür erforderlichen wasser- und naturschutzrechtlichen Genehmigungen können die Arbeiten nun beginnen. Nach den ersten Vorleistungen im Weiherwald fällt der Startschuss im Albtal in der kommenden Woche. Anschließend werden die Baumaschinen voraussichtlich Ende Februar nach Ettlingen an den verlängerten Lindenweg umgesetzt, bevor es dann wieder auf Karlsruher Gemarkung weiter geht. Ziel ist, die gesamten Feldarbeiten bis Ende März 2021 abzuschließen.

100-jährlicher Hochwasserschutz bedeutet, dass die entlang der Alb liegenden Stadtteile von Ettlingen und Karlsruhe zukünftig vor sehr starken Hochwasserereignissen, die im Schnitt alle 100 Jahre auftreten, geschützt sind.





Verschiedenes 

Karlsruhe: Baumfällarbeiten in Rittnert- und Jean-Ritzert-Straße

Verkehrsbeeinträchtigungen vom 19. Januar bis 16. Februar

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen entlang der Jean-Ritzert-Straße und der Rittnertstraße mehrere geschädigte und bereits abgestorbene Bäume entfernt werden. Vor allem die extrem trockenen Sommermonate haben den Buchen stark zugesetzt. Zur Durchführung der umfangreichen Arbeiten müssen sich Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer vom 19. bis 21. Januar auf eine Vollsperrung der Jean-Ritzert-Straße einstellen. Die sich vom 22. Januar bis 16. Februar daran anschließenden Arbeiten in der Rittnertstraße betreffen überwiegend den Seitenbereich. Lediglich für die Fällung der Bäume muss der Verkehr kurzzeitig angehalten werden, eine Ampel regelt das Geschehen. Die Fällarbeiten finden täglich zwischen 9 und 15 Uhr statt.

Das Tiefbauamt bittet die Öffentlichkeit, auf andere Straßen und Wege auszuweichen. Ziele auf dem Turmberg bleiben über die Neßler- und Reichardtstraße erreichbar.

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Veranstaltungen 

Georg Salvamoser Preis (25.000 Euro) für 100 Prozent Erneuerbare Energie.

Auslobungsfrist endet am 22. Januar 2021

Die Bewerbungsfrist für den Georg Salvamoser Preis endet in wenigen Tagen. Noch bis zum 22. Januar können sich Einzelpersonen, Unternehmen und Kommunen, die sich für eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung engagieren, für den mit 25.000 Euro dotierten Umweltpreis bewerben.

Gesucht und ausgezeichnet werden innovative, vorbildhafte und übertragbare Energieprojekte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Besonders gefragt sind Innovationskraft, Kreativität und Durchhaltevermögen der Bewerberinnen und Bewerber. Die Projekte müssen realisiert sein oder sich in der fortgeschrittenen Umsetzung befinden.

»Junge Energie«

5.000 Euro des Preisgeldes sind für den Sonderpreis "Junge Energie" reserviert, mit dem engagierte Schulklassen, Jugendgruppen, Auszubildende, Studierende und junge Unternehmer*innen bis zu einem Alter von 28 Jahren ausgezeichnet werden.

Online-Bewerbung:
Bewerbungen sind noch bis zum 22. Januar, 24 Uhr ausschließlich online unter www.georg-salvamoser-preis.de möglich.

GEORG SALVAMOSER PREIS

Auslober des Georg Salvamoser Preises sind die Stadt Freiburg und die Georg-Salvamoser-Stiftung. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier Georg Salvamoser (1950 – 2009), der sich zeitlebens für eine hundertprozentige Versorgung aus erneuerbaren Energien engagierte und lange vor der aktuellen Klimadebatte die Zeichen der Zeit und die Notwendigkeit zu handeln erkannte. Unermüdlich trieb er den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region Südbaden voran – ohne zuallererst auf die Rendite zu schielen, aber dann doch mit großem wirtschaftlichem Erfolg. Zunächst bei der Marktentwicklung für Photovoltaik-Systemanlagen, dann mit dem Vertrieb von Gemeinschaftsanlagen und nicht zuletzt mit dem Bau der ersten Nullemissionsfabrik für Solarmodule in Freiburg.

Die Georg-Salvamoser-Stiftung dankt allen Sponsoren für ihre Spenden und Sachleistungen, ohne die diese Preisverleihung nicht möglich wäre: M10 Industries AG, FWTM Freiburger Wirtschaft, Touristik und Messen GmbH & Co. KG, Solar Promotion GmbH, WEE Wirtschaftsverband 100% erneuerbare Energien Regio Freiburg, Stiftung viamedica - Prof. Franz Daschner, Seven2one Informationssysteme GmbH, Agentur triolog, Freiburg

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NABU: Deutschlands Wintervögel werden zum 11. Mal gezählt

NABU: Deutschlands Wintervögel werden zum 11. Mal gezählt
Eichelhäher (c) NABU/Rolf Köhler

Besonderes Augenmerk liegt auf der Blaumeise

Berlin, 6.1.2021 – Es ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und jeder kann dabei sein: vom 8. bis 10. Januar findet die „Stunde der Wintervögel“ statt, die der NABU zusammen mit seinem bayerischen Partner LBV organisiert. Bereits zum 11. Mal sind Vogelfreunde dazu aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel von Wohnung, Haus oder Garten aus zu erfassen und zu melden, um eine detaillierte Momentaufnahme der Vogelwelt in den Städten und Dörfern zu ermöglichen.

Bei der „Stunde der Wintervögel“ im Januar 2020 hatten sich 143.000 Vogelfreunde an der Zählung beteiligt und Daten von fast 100.000 Zählpunkten übermittelt. „Es wäre nicht überraschend, wenn diese Rekordbeteiligung während des gegenwärtigen Corona-Lockdowns noch übertroffen würde“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die Erfahrungen aus dem ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr haben gezeigt, dass die Natur vor der Haustür von vielen Menschen wieder mehr wahrgenommen und geschätzt wird, wenn es nicht möglich ist in die Ferne zu schweifen. Je mehr Menschen an der Zählung teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.“
Die winterlichen Vogelzahlen hängen stark von der Winterung ab, das konnten die Experten des NABU anhand der bisherigen Ergebnisse nachweisen. In kalten und schneereichen Wintern kommen deutlich mehr Vögel in die Nähe der Menschen. Die lange Reihe zunehmend milder Winter führte dementsprechend zuletzt zu sinkenden Wintervogelzahlen.

Besondere Aufmerksamkeit bekommt die Blaumeise in diesem Winter geschenkt: Im vergangenen Frühjahr trat in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie auf, der Tausende Vögel dieser Art zum Opfer fielen. „Insbesondere dort, wo viele tote Blaumeisen registriert wurden, wurden deutlich weniger Blaumeisen gezählt“, erklärt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. „Es ist nun spannend herauszufinden, ob dieser Effekt auch im Winter noch spürbar ist.“

Die winterlichen Gartenvögel zählen mit zu den beliebtesten Vogelarten Deutschlands. Das zeigt auch das Vorwahlergebnis bei der ersten öffentlichen Wahl zum „Vogel des Jahres“. Mit Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Blaumeise und Haussperling stehen fünf Wintervögel aus den Gärten auf den ersten zehn Rängen, die zur Teilnahme an der Hauptwahl berechtigen. Die beginnt nach der „Stunde der Wintervögel“ ab dem 18. Januar 2021.

Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel“ ist ganz einfach: Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz, vom Garten, Balkon oder Fenster aus oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 18. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Auch über die NABU-App „Vogelwelt“ (Download unter www.NABU.de/vogelwelt) kann gemeldet werden.

Die „Schulstunde der Wintervögel“ findet vom 11. bis 15. Januar statt. Die Klassen und Gruppen können an der NABU-Vogelzählung teilnehmen und ihre Zählergebnisse bis 18. Januar einsenden oder unter www.NABU.de/onlinemeldung eingeben. Unter allen Einsendungen verlost die NAJU tolle Preise. Alle Infos, Materialien und Aktionsideen: www.NAJU.de/sdw.

Infos zur Aktion online ...

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