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Veranstaltungen 

AKW Fessenheim & bedrohte Energiewende in Deutschland

AKW Fessenheim & bedrohte Energiewende in Deutschland
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Doppelprotest am 17. September in Breisach & Donaueschingen

Am 17. September finden in Breisach und Donaueschingen wichtige Protestveranstaltungen statt, zu denen auch die BUND-Regionalverbände Südlicher Oberrhein und Schwarzwald-Baar-Heuberg aufrufen.

In Breisach wird wieder einmal grenzüberschreitend gegen die Gefahren des alternden französischen AKW Fessenheim demonstriert. Wenn das Fessenheim abgeschaltet wird, dann sicher nicht wegen Präsident Emmanuel Macron.
So berichtete die Süddeutsche Zeitung nach dem ersten Treffen Macron-Merkel nicht etwa von "Abschaltgesprächen", sondern schrieb: "Selbst größte Zyniker dürften sprachlos vor der Tatsache stehen, dass als erste konkrete Ergebnisse des neuen deutsch-französischen Elans der Bau eines Kampfjets und der Verzicht auf eine Besteuerung der Finanzindustrie herausgekommen sind."
Wenn Fessenheim abgeschaltet wird, dann aus zweierlei Gründen: Wegen der fortschreitenden Selbstzerlegung des alten AKW und wegen unseres Protestes.
17.9., 13.00 Uhr ab Edeka Parkplatz Breisach

In Donaueschingen wollen wir gemeinsam für die Energiewende einstehen und zeigen, dass Klimawandel und Energiewende zentrale Themen unserer Zeit ist. Im offiziellen Wahlkampf und in "KanzlerInnenduellen" haben diese wichtigen Zukunftsthemen keine Rolle gespielt. Im inoffiziellen Wahlkampfhintergrund haben die gut getarnten Vorfeldorganisationen der Kohle-, Öl- und CO2-Lobby allerdings mit viel Aufwand Wahlkampf gegen die Energiewende und gegen die erneuerbaren Energien betrieben. Die Konzerne, die ein massives finanzielles Interesse am Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken haben und (im Stillen) immer noch auf die Gefahrzeitverlängerung von AKW hinarbeiten, treten in diesen Konflikten schon lange nicht mehr selber auf. Sie lassen die schmutzige Arbeit von gut organisierten Klimawandelleugnern, von der "Initiative Neue (un-)Soziale Marktwirtschaft" und industrienahen Verbänden, und Stiftungen und einigen Bürgerinitiativen erledigen.
17.9., 16.00 bis 20.00 Uhr, Festplatz «Gerbewies», Donaueschingen, Friedrich-Ebert-Straße 31

Massive Alterungsprobleme in Fessenheim, die Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl, Erderwärmung, 70.000 Hitzetote in Westeuropa im heißen Sommer 2003, der nordkoreanische Weg von einem "Klein-AKW" zur Atombombe und die zunehmende Intensität von Extremwetterereignissen wie tagesaktuell der Hurrikan Irma zeigen die absolute Notwendigkeit des Doppelprotests am 17. September in Breisach & Donaueschingen.

Wir bitten die Menschen an der "räumlich näherliegenden Aktion" teilzunehmen.

Mehr Detailinfos zu den beiden Aktionen im Internet ...

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin September 2017

ÖKO-TEST-Magazin September 2017

Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. August 2017 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.


Aus dem Inhalt

Test: Müslis
Die Qualität der Basismischungen kann sich sehen lassen. Fast alle getesteten Müslis sind empfehlenswert. Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass einige mit Mineralöl verunreinigt sind. In den konventionellen Müslis hat das Labor zudem teilweise Glyphosat analysiert.

Test: Portionsgrößen
Hersteller versuchen mit verschiedenen Tricks, die Energie-, Fett- und Zuckergehalte kleinzurechnen. Dafür geben sie unrealistische Portionsgrößen auf ihren Verpackungen an. Doch wer isst 0,47 Croissant und wer wird von einem 20 Gramm schweren Hackbällchen satt? ÖKO-TEST zeigt, wie kurios die Herstellerangaben sind.

Test: Wärmekissen
ÖKO-TEST hat Kissen mit Kirsch- und Traubenkernen, Dinkel-Roggen- und Haferfüllungen ins Labor geschickt. Bei zehn Kissenfüllungen hat die mikroskopische Untersuchung eine mikrobielle Belastung gezeigt, die Allergien verursachen kann. Fast alle Produkte enthalten zudem optische Aufheller.

Test: Jako-O-Produkte
Unter Familien mit Kindern genießt Jako-O einen guten Ruf. Das Credo des Unternehmens lautet „best for kids“ – nur das Beste für Kinder. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die Firma ihr Versprechen hält. Es zeigte sich, dass die Realität oft ein bisschen anders aussieht. Gerade einmal die Hälfte der Produkte überzeugt, ein Viertel der Produkte ist lediglich mittelmäßig, fünf Artikel rasseln mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ durch den Test.

Test: Duschgele
Ein großer Teil der Duschgele ist zwar überzeugend. Doch wenn es um problematische Duftstoffe geht, scheinen einige Hersteller nichts dazugelernt zu haben. Künstlichen Moschusduft, der sich im Fettgewebe anlagert und für den Hinweise auf Leberschäden vorliegen, hat das Labor in drei Produkten nachgewiesen, den im Tierversuch fortpflanzungsgefährdenden Duftstoff Lilial sogar in vier. Mikroplastik ist in erstaunlich wenigen Produkten im Test ein Problem.

Test: Calcium- und Vitamin-D-Präparate
Kombipräparate mit Calcium und Vitamin D sollen gegen Knochenschwund helfen und Brüchen vorbeugen. ÖKO-TEST hat 18 Arzneimittel und 24 Nahrungsergänzungsmittel analysiert: Die Arzneien sind „gut“ und „sehr gut“. Die Nahrungsergänzungen nutzen Gesunden aber nichts und sind häufig zu hoch dosiert. Zuviel Calcium kann Harnsteine und Nierenprobleme verursachen.

Test: Kopfkissen
ÖKO-TEST hat Kopfkissen im Format 80 x 40 Zentimeter eingekauft: 13 mit synthetischer Füllung, sieben weitere mit Wolle oder Naturlatex. Während die Kissen mit Woll- oder Latexfüllungen weitgehend überzeugen, sind die Synthetikkissen problematisch. Sie weisen nach ÖKO-TEST-Einschätzung zu hohe Mengen an löslichen Rückständen des giftigen Halbmetalls Antimons auf.

Test: Berufsunfähigkeitsschutz für Einsteiger
Preiswerte Policen für junge Menschen überschwemmen derzeit den Markt der Berufsunfähigkeitsversicherungen. ÖKO-TEST hat Starter-Policen mit Normaltarifen verglichen, um festzustellen, wie günstig die Angebote wirklich sind. Das Ergebnis: Bei der Wahl des Tarifs sollte man vorsichtig sein. Denn bei manchen kann man zwar bis zu 66 Prozent sparen – aber nur auf den ersten Blick. Über die Jahre sind dann alle Starter-Tarife im Vergleich zum Normalangebot teurer.


Dieses Mal im Heft: Extra Schlafen

Tracker und Apps: Ernüchterndes Fazit
Apps haben längst alle Lebenslagen erobert. Mittlerweile drängen sie auch ins Schlafzimmer und wollen unsere Nächte vermessen. Schneller ein- und besser durchschlafen, morgens ausgeruht in den Tag starten – so lauten die Versprechungen. Doch was können Tracker und Apps wirklich?

Bettenkauf: Wie man kauft, so liegt man
Kaum zu glauben: Der Kauf von Bett und Matratze ist für viele immer noch eine Nebensache, obwohl es dabei um langfristiges Wohlbefinden und die eigene Gesundheit geht. Da wird das Verkaufsgespräch zur Überzeugungsarbeit. ÖKO-TEST hat einem Fachberater über die Schulter geschaut, welche Leistungen und Informationen man von ihm und seinen Kollegen erwarten kann.

Unruhige Nächte: Um den Schlaf gebracht
Die Deutschen schlafen immer schlechter. Leistungsdruck und Schichtarbeit tragen dazu bei, dass Schlafstörungen zur Volkskrankheit werden. Für guten Nachtschlaf kann man aber selbst viel tun.

Schlafmittel: Tückische Helfer
Wer sich nachts ruhelos hin und her wälzt, für den ist die Verlockung groß, zur Schlaftablette zu greifen. Doch wer längere Zeit die Mittel einnimmt, gewöhnt sich schnell an die Substanzen. Über den schleichenden Weg in die Abhängigkeit – und den schwierigen Weg heraus.

Schnarchen: Was sorgt für Ruhe?
Die Chancen, etwas gegen das leidige Rasseln des Rachens zu tun, sind gar nicht so übel. Man muss nur seine persönliche Ursache kennen und bereit sein, etwas in Kauf zu nehmen.

Zeitumstellung: Wer hat an der Uhr gedreht?
Alle Jahre wieder gibt es an den letzten Wochenenden im März und im Oktober Diskussionen: Was bringt die Sommerzeit? Macht sie nicht Menschen und Tieren mehr zu schaffen als dass sie von Nutzen ist? Ein Ausflug in die Chronobiologie.


Und außerdem:

Ressource Wasser: Blaues Gold
In vielen Regionen der Erde herrscht schon heute Wasserknappheit, die durch den Klimawandel häufig noch verschärft wird. Gleichzeitig wächst der globale Wasserbedarf. Die überlebenswichtige Ressource könnte bald wertvoller als Öl sein.





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Zoo veranstaltet am Sonntag ersten Artenschutztag

Karlsruhe: Zoo veranstaltet am Sonntag ersten Artenschutztag
Artenschutztag im Zoo / Foto Stadt Karlsruhe

Artenschutzstiftung, Zoo und Partner präsentieren Projekte

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe steht am kommenden Sonntag, 10. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. "Für uns als Zoo ist es besonders wichtig, die Besucher für dieses Thema zu sensibilisieren. Der Artenschutz ist eines der zentralen Anliegen der Zoologischen Gärten", betont Dr. Clemens Becker, stellvertretender Zoodirektor und Kurator Artenschutz.

Insgesamt 15 Institutionen beteiligen sich am ersten Artenschutztag im Zoo Karlsruhe. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucher an zahlreichen Ständen informieren. Der Zoo selbst wird dabei die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe mit dem Thema Biodiversität in den Mittelpunkt rücken. Erst kürzlich konnte ein Großprojekt verwirklicht und ein großes Stück Land in Ecuador erworben werden. Diese Aktivitäten wird Becker am Sonntag persönlich erläutern. Auch handgefertigte Produkte aus Ecuador werden zugunsten der Artenschutzstiftung angeboten.

Zudem wird gezeigt, wie sich der Zoo in Sachen Artenschutz engagiert: gezielte und europaweit koordinierte Zuchtprogramme, Wiederansiedlungsprojekte etwa von Przewalski-Pferd und Säbelantilope. Bei beiden Projekten ist der Zoo Karlsruhe beteiligt. Weitere Themen sind nachhaltiges, umweltfreundliches Handeln zum Schutz der Biotope bedrohter Arten, zum Schutz der Arten selbst, etwa durch nachhaltige Fischerei. Bienenschutz wird ebenso erläutert - für entsprechende Spenden an die Artenschutzstiftung gibt es auch kleine Gläschen mit Honig von den zooeigenen Bienen.

Unter den Teilnehmern, die sich am Artenschutztag mit einem Stand präsentieren, sind das städtische Netzwerk für Natur- und Umweltbildung Karlsruhe, aber auch langjährige Förderer wie die Zoofreunde Karlsruhe oder international agierende Institutionen wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) oder Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins.

Die ZGAP stellt Projekte in Java, Indonesien und auf den Philippinen vor. Dabei steht das Zootier des Jahres, der Kakadu, im Mittelpunkt. Der NABU informiert über die heimische Vogelwelt - von Mauersegler bis Wasseramsel. Sphenisco erläutert aktuelle Projekte zur Rettung der Humboldtpinguine in der Natur.

Das Liegenschaftsamt macht Streuobstwiesen und ihre Artenvielfalt zum Thema. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), ein enger Partner des Zoos und der Artenschutzstiftung, informiert die Zoobesucher über Energiesparmaßnahmen und Klimawandel. Zudem gibt es dort auch Urkunden für Baumspenden im Rahmen des Ecuador-Projekts.

Die Zoofreunde zeigen auf, wie mit Hilfe von Patenschaften für Tiere und Bäume der Artenschutz gestärkt werden kann. Über nachhaltiges Umgehen mit Müll informiert das Amt für Abfallwirtschaft an einem Stand. Das Gartenbauamt bringt das Thema naturnahe Grünflächen als Stätten hoher Biodiversität näher. Artenkenntnis und Artenschutz im Wald rund um Karlsruhe wird vom Forstamt und der Waldpädagogik präsentiert. Das Umweltamt stellt die geschützte Flora und Fauna am Beispiel des Heldbocks in den Mittelpunkt.

Der Jägerverein gibt Einblicke in die heimische Natur. Das KIT-Schülerlabor stellt die Vielfalt des Planktons dar. Auch der Amphibienschutz in Untergrombach und Grötzingen wird an einem Stand präsentiert. Die PH Karlsruhe informiert über die Problematik invasiver Arten am Beispiel des Kalikokrebses, der BUND widmet sich der Bedrohung heimischer Arten wie Käfern und Schmetterlingen.

"Die Wissensvermittlung und das aktive Management zum Thema Artenschutz können so von uns und unseren Partnern im Rahmen eines Zoobesuchs gezeigt werden. Es ist für uns etwas ganz Besonderes, diesen ersten Artenschutztag ausrichten zu können. Die große und direkte Bereitschaft vieler langjähriger Partner zur Teilnahme bestärkt uns", berichtet Becker. Die Veranstaltung ist im Rahmen des üblichen Zooeintritts für die Besucher kostenfrei.

zum Bild oben:
An verschiedenen Ständen präsentieren sich am Artenschutztag Zoo, Artenschutzstiftung und viele weitere Institutionen auf dem Gelände des Zoos. / Foto Stadt Karlsruhe

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Veranstaltungen 

Sommerfinale im Garten

Sommerfinale im Garten
Foto: Veranstalter

Am Sonntag, 10. September, ist der Garten von Hansjörg Haas an der Bleichheimer Herrenmühle von 13 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Um das historische Gebäude wetteifern Spätsommer und Frühherbst, wer die schönsten Stimmungen aufbietet. Zu dieser Jahreszeit bestimmen Ziergräser, neben blühenden Stauden, Hortensien und vielen Kübelpflanzen die Atmosphäre in den verschiedenen Gartenräumen. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht Interessierten für Gartenfragen zur Verfügung.

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder Frei

Adresse:
Hansjörg Haas
Schloßplatz 2
79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de
Tel. 07643-40137

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Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter "Workshop Korbflechten"

Buchtipp: Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter "Workshop Korbflechten"

Flechtarbeiten für den Garten - Schritt für Schritt selbst gemacht

Korbflechten nach alter Handwerkskunst

Man nehme: reichlich Zweige, pure Freude am Selbermachen, ein bisschen Zeit und dazu noch eine Prise Fantasie. Wie daraus Lieblingsstücke für Haus und Garten entstehen, zeigen Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter in ihrem Buch »Workshop Korbflechten«, erschienen im pala-verlag.

Der Einstieg fällt leicht – jeder Arbeitsschritt wird in Wort und Bild anschaulich erklärt. Mit der fachkundigen Anleitung kann als erstes Projekt ein eigener Korb geflochten werden: Schlag für Schlag entstehen Boden, Seitenwand und Henkel. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und dazugehörige Fotos begleiten auch bei weiteren Projekten wie Umrandungen fürs Staudenbeet, Weidenflechtzäunen und Rankhilfen für Kletterpflanzen. Auch individuelle Dekorationsobjekte wie ein Osterkorb gelingen so auch schon Einsteigern.

In jedem Fall werden es echte Unikate sein, die nach alter Handwerkskunst entstehen. Die Rohstoffe bieten Garten und Natur jedes Jahr frei Haus. Damit der Nachschub nicht ausgeht, gibt das Buch noch Tipps zum Pflanzen, Schneiden und Lagern des Flechtmaterials.

Korbflechter Edwin Schröter und Naturgartenplanerin Ulrike Aufderheide lassen sich beim Flechten ganz genau über die Schultern schauen – und vermitteln so umfassendes Basiswissen für den erfolgreichen Einstieg in ein kreatives, entspannendes Hobby.

pala-verlag 2017, 176 Seiten, EUR 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-369-7





Verschiedenes 

Kiebitze brüten wieder in Freiburg

Erfolgreiche Schutzaktion des Umweltschutzamts gemeinsam mit einem Landwirt aus Opfingen

Die Kiebitze sind wieder da. Es ist eine kleine Sensation, denn im März 2016 entdeckte ein Ornithologe mehrere dieser Vögel über einem Acker in Opfingen beim typisch torkelnden Frühlingsflug. Kurz darauf konnte er auch Eigelege auf dem Acker nachweisen.

„Kiebitze habe ich schon lange nicht mehr auf meinen Flächen gesehen“, freut sich Landwirt Erwin Wagner, der spontan bereit war, die durch das Umweltschutzamt finanzierten Aktionen zum Schutz der Brutvögel umzusetzen. Das Engagement hat sich gelohnt. Von zwei Gelegen mit je vier Eiern wurden im Juni 2016 insgesamt vier Jungvögel gesichtet.

Da die ortstreuen Kiebitze auch in diesem Frühjahr auf der gleichen Ackerfläche in Opfingen erwartet wurden, hat das Umweltschutzamt mit Landwirt Wagner einen Vertrag abgeschlossen, um die Ackerflächen für die brutwilligen Kiebitze optimal zu gestalten. Dazu wird im Frühjahr auf einem ausreichend großen Teil des Ackers weiterhin gepflügt und auch die Saat wie gewohnt vorbereitet, nur auf eine Einsaat mit Feldfrüchten wird rund um die Kiebitznester verzichtet. Stattdessen wird eine Blühmischung um die Nester ausgesät. Die dadurch entstehende niedrige und aufgelockerte Vegetation bietet den Nestern und Jungvögeln Schutz, aber auch ein üppiges Futterangebot an Insekten.

Und wie erhofft, kamen dann auch im März die Kiebitze aus ihrem Winterquartier auf den gleichen Acker zum Brüten zurück. Fünf Nester mit Gelegen beobachtet. Bis Juli wurden mindestens vier Küken flügge. Aus einem Nest konnte der Verbleib der Jungvögel nicht beobachtet werden, ein Nest wurde vom Fuchs geplündert, ein anderes wurde aus ungeklärten Gründen aufgegeben.

Die Bestände der schwarz-weiß gefiederten, taubengroßen Vögel, die wegen ihres schaukelnden, von namengebenden „Kiwitt, kiwitt“-Rufen begleiteten Balzfluges im Frühjahr auch „Gaukler der Lüfte“ genannt wird und durch seine dem Kopf aufsitzende zweizipflige Federhaube unverkennbar ist, sind seit Mitte der 1990er Jahre rapide zurückgegangen. Bundesweit sind die Bestände des strenggeschützten Vogels zwischen 1990 und 2013 um bis zu 75 Prozent zurückgegangen. Am südlichen Oberrhein gab es 1990 noch 2000 Brutpaare des vorzugsweise auf ebenen offenen Bodenstellen in feuchten Wiesen oder Weiden brütenden Bodenbrüters, heute gibt es hier nur noch ganz vereinzelte Vorkommen der Vogelart.

Der Kiebitz bevorzugt feuchtes Grünland, das er kaum noch in den immer intensiver genutzten Kulturlandschaften vorfindet. Dies ist einer der Hauptgründe für den Rückgang der mittlerweile in der Roten Liste Baden-Württembergs als stark gefährdet eingestuften und nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützten Vogelart.

Viele der Kiebitze sind daher auf Ackerflächen ausgewichen und brüten auch auf Ackerflächen des Mais- oder Gemüseanbaus, die im Frühjahr noch keinen oder wenig Bewuchs aufweisen. Diese erweisen sich aber in der Folge als ökologische Fallen für die Brut der Vögel. Wenn die Äcker bearbeitet werden, werden sie massiv gestört und die Bruten oft aufgegeben.

Für Harald Schaich vom Umweltschutzamt ist die erneute Brut der Kiebitze in einem witterungsbedingt für die Vögel schwierigen Frühjahr ein Beispiel, „das zeigt, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichem Naturschutz, Landwirtschaft und Verwaltung ist, um Erfolge beim Artenschutz im Offenland zu erzielen“.





Verschiedenes 

Karlsruhe: Zwei Zebrafohlen im Zoo geboren

Karlsruhe: Zwei Zebrafohlen im Zoo geboren
Mutter Tamika mit Fohlen / Foto Zoo Karlsruhe

Tiere in den frühen Morgenstunden zur Welt gekommen

Noch etwas staksig, wenn es sein muss aber auch schon richtig schnell sind die beiden Jungtiere auf der Afrikasavannen-Anlage im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe unterwegs. Am Samstag und Montag (21. August) wurden zwei Zebras geboren, jeweils in den frühen Morgenstunden. Beide Tiere sind bereits für die Besucher zu sehen.

Die Geburten liefen ganz natürlich, als die Tierpfleger morgens kamen, waren die Jungtiere schon da. "Zebras bekommen ihre Jungen meist im Morgengrauen, da in der Natur dann weniger Raubtiere unterwegs sind", erläutert Revierleiterin Karin Ruder. Dabei habe es sich auch als sehr hilfreich erwiesen, dass die Zebras nachts frei wählen können, ob sie im Stall oder auf der Außenanlage sein möchten. "Die Geburt auf Naturboden ist für die Mütter viel besser als im Stall", so Ruder.

Bei dem am Samstag geborenen Fohlen handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Weibchen. "In dem Fall werden wir sie Fria nennen", berichtet die Revierleiterin. Beim zweiten Jungtier sei es noch nicht klar, ob es eine kleine Stute oder ein Hengst sei. "Besonders schön ist, dass die Mütter uns auch mit ihren Jungtieren auf der Anlage akzeptieren, wir können ganz normal zum Saubermachen in das Gehege. Wenn wir sie in den Stall rufen, kommen sie mit den Jungtieren zusammen rein", berichtet Ruder. Dies sei ein ganz besonderer Vertrauensbeweis gegenüber den Tierpflegern bei Fluchttieren wie Zebras.

"Für uns ist es wunderschön, wieder Nachwuchs bei den Zebras zu haben, die letzte Geburt ist genau zehn Jahre her. Jetzt haben wir schon zwei Kleine, zwei weitere Zebrastuten sind noch trächtig", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "Wir haben nun eine richtige Herde mit Jungtieren."

Vier Steppenzebras waren im vergangenen Jahr aus dem Zoo Vivarium Darmstadt nach Karlsruhe gekommen. Sie bleiben für insgesamt zwei Jahre. Sie ergänzen die Karlsruher Gruppe mit einem Hengst und zwei Stuten, bis in Darmstadt die Anlage umgebaut ist. Die Fohlen, die in dieser Zeit geboren werden, dürfen in Karlsruhe bleiben.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Flusspferd Karl Wilhelm gestorben

Karlsruhe: Flusspferd Karl Wilhelm gestorben
Karl Wilhelm ist im tschechischen Zoo Dvůr Králové gestorben / Foto: Zoo Klrh

Der zweijährige Flusspferdbulle Karl Wilhelm ist im Zoo Dvůr Králové nach einer Beißattacke eines weiblichen Flusspferds gestorben. Karl Wilhelm wurde zum 300. Stadtgeburtstag am 17. Juni 2015 im Zoologischen Stadtgarten geboren. Nachdem er zu alt geworden war, um weiter bei seinen Eltern zu bleiben, wurde er am 9. Juni in den tschechischen Zoo abgegeben, wo er mit zwei Flusspferdweibchen eine sehr große Naturanlage bewohnte.

Kurz nach dem Umzug war es schon zu aggressivem Verhalten eines der beiden Weibchen gegenüber Karl Wilhelm gekommen, was bei einer Vergesellschaftung jedoch nicht unüblich ist. Dieses Verhalten legte sich vorerst wieder, die Tiere lagen auch direkt zusammen. Dann kam es jedoch zu einer heftigen Beißattacke, bei der Karl Wilhelm schwer am Hinterbein verletzt wurde.

Von den Mitarbeitern im Zoo Dvůr Králové wurde der junge Flusspferdbulle ins Winterquartier gebracht und dort tierärztlich und tierpflegerisch sehr gut versorgt. Dennoch starb das in Karlsruhe als Besucherliebling bekannte Tier. Karl Wilhelm war das erste Flusspferd, das nach 14 Jahren im Karlsruher Zoo geboren wurde. Die Nachwuchspause ging auf die Empfehlung des Zuchtkoordinators für Flusspferde zurück, denn die mittlerweile jeweils 30 Jahre alten Kathy und Platsch hatten lange Jahre für den Gen-Pool eher uninteressante Erbanlagen.

"Auch wenn solch tragische Ereignisse nie bei einer Vergesellschaftung ausgeschlossen werden können, ist es für uns dennoch sehr traurig, diese Nachricht zu erhalten", betont der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Karl Wilhelm war für den Aufbau einer neuen Zuchtgruppe im Zoo Dvůr Králové vom Zuchtbuchkoordinator ausgewählt worden.

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