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Verschiedenes 

NABU zum UN-Klimagipfel: Merkel glänzt durch Abwesenheit

Deutschland muss Gipfel zum Ausstieg aus der Kohlefinanzierung nutzen

Berlin/New York – Anlässlich des morgigen UN-Sondergipfels zum Klimaschutz unter Leitung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert der NABU von Deutschland mehr Führungsstärke. „Mit ihrer Abwesenheit sendet Bundeskanzlerin Merkel das falsche Signal an die Weltgemeinschaft. Es müssen schnellstens Lösungen für die drängendsten Fragen unserer Zeit erarbeitet werden – und das auf höchster Regierungsebene. Drei Bundesminister können das Regierungsoberhaupt nicht ersetzen“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

In New York wird Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vertreten. Ebenfalls anreisen werden Bundesaußenminister Steinmeier und Bundesentwicklungsminister Müller. Um das für 2015 anvisierte Ziel eines weltweiten Klimaabkommens in Paris beschließen zu können, müssen morgen in New York die Weichen gestellt werden und im Oktober beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sowie bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Lima konkretisiert werden.

Der NABU fordert daher von der Bundesregierung und speziell von Bundeskanzlerin Merkel, sich stärker für den globalen Klimaschutz einzusetzen. Dazu gehört nach Ansicht des NABU auch, dass Deutschland in New York ankündigt, konsequent aus der Förderung klimaschädlicher Kohlekraftwerke auszusteigen. „Mit der KfW-Bankengruppe ist Deutschland weltweit massiv an der Finanzierung des Klimakillers Kohle beteiligt. Diese inkonsequente Politik muss ein Ende haben, und zwar sofort. Deutschland sabotiert damit bislang seine eigenen und die internationalen Ziele im Klimaschutz“, so Tschimpke.

Allein in den Jahren 2006 bis 2013 belief sich die von der KfW vorgenommene Förderung von Kohlekraftwerken auf mindestens 3,3 Milliarden Euro. Gefördert wurden nicht nur Anlagen in Ländern wie Brasilien und Australien, sondern auch eine klimaschädliche Infrastruktur. Darüber hinaus fordert der NABU von Angela Merkel, die skeptischen EU-Staats- und Regierungschefs endlich dazu zu bringen, auf ihrem Gipfel Ende Oktober für ambitionierte und verbindliche EU-Energie- und Klimaziele bis 2030 zu stimmen. Als Minimalziel müssen die Treibhausgasemission mindestens um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden, der Anteil der erneuerbaren Energien um 30 Prozent ausgebaut und Energie um 30 Prozent eingespart werden.

„Deutschland muss wieder seiner Rolle als Klima-Vorreiter gerecht werden und auch kritische Länder wie Polen vom Klimaschutz überzeugen. Durch die Krise in der Ukraine sollte endlich auch Polen zu der Einsicht gelangen, dass Stabilität, Versorgungssicherheit und Klimaschutz nur mit Hilfe von mehr Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energie erreicht werden können“, sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg.

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Verschiedenes 

NABU zur IAA Nutzfahrzeuge: Verbrauchsgrenzwerte für Lkw überfällig

Verkehrsminister Dobrindt muss Weiterentwicklung der Lkw-Maut vorantreiben

Berlin – Der NABU fordert anlässlich der am Donnerstag beginnenden Messe IAA Nutzfahrzeuge die rasche Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge sowie die zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausweitung der Lkw-Maut.

„Verbrauchsgrenzwerte für Lkw sind überfällig. Im Automobilsektor haben sie sich als äußerst wirkungsvolles Instrument zur Senkung der CO2-Emissionen von Pkw erwiesen. Auch die Lkw-Branche braucht klare gesetzliche Vorgaben, um Klimaschutztechnologien mit dem nötigen Nachdruck voranzutreiben“, sagte NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Schon bei der Einführung der Pkw-Verbrauchsgrenzwerte und der Euro-VI-Abgasnorm für Lkw Anfang des Jahres warnte der Verband der Automobilindustrie VDA vor negativen Folgen für die Hersteller, nur um vor wenigen Tagen dann doch positive Verkaufszahlen zu vermelden. „Umso wichtiger ist es, dass die EU-Kommission jetzt nicht wieder auf die Panikmache des VDA hereinfällt, sondern zügig ambitionierte Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge festlegt“, so Miller.

Gerade angesichts der Wachstumsprognosen im Straßengüterverkehr sieht der NABU die mangelnde Regulierung des Schwerlastverkehrs als problematisch an. Seit Jahren steigen die CO2-Emissionen in keinem Verkehrsbereich so stark wie im Straßengüterverkehr. Bis zum Jahr 2030 geht das Bundesverkehrsministerium von einer weiteren Zunahme des Schwerlastverkehrs um 38 Prozent aus. „Wenn wir angesichts dieser Entwicklung nicht drastisch den CO2-Ausstoß der Lkw senken, rücken die Klimaschutzziele der Bundesregierung in weite Ferne“, so NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.

Gleichzeitig ächze die Infrastruktur unter der enormen Belastung des Schwerlastverkehrs, da ein einzelner Lkw die Straße so stark beansprucht wie 60.000 Pkw. Die Ausweitung und Erhöhung der Maut sei daher die logische Konsequenz. Der NABU fordert Verkehrsminister Alexander Dobrindt auf, für alle Nutzfahrzeugklassen ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eine entfernungsabhängige und nach dem Schadstoffausstoß differenzierte Maut einzuführen, statt sich mit einer unsinnigen Pkw-Maut zu beschäftigen. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Fahrzeuge mit einem Gewicht unter 7,5 Tonnen künftig weder von der Pkw-, noch der Lkw-Maut erfasst sein sollten“, so Verkehrsexperte Oeliger.

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Verschiedenes 

NABU: Umweltrecht muss beim Ausbau erneuerbarer Energien eingehalten werden

NABU: Umweltrecht muss beim Ausbau erneuerbarer Energien eingehalten werden
Sterntaucher / Foto: NABU / F. Derer

Miller: Naturschutz wird bei Windkraftstandorten vernachlässigt

Hamburg/Berlin – Der NABU fordert beim Ausbau der erneuerbaren Energien die strikte Einhaltung des geltenden Umweltrechts und appelliert dabei an alle Entscheidungsträger und Investoren, den Klimaschutz nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen voranzutreiben. Der NABU befürwortet den Ausbau der Windkraft sowohl an Land als auch auf dem Meer, weist jedoch auf gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und Realisierung einzelner Projekte hin. „Mit Sorge betrachten wir, dass trotz aller Bekenntnisse der Branche wiederholt festzustellen ist, dass Naturschutzbelange konsequent ignoriert und auch höchst kritische Projekte realisiert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Offshore-Windpark Butendiek, der alle Naturschutzvorgaben missachtet und nie hätte genehmigt werden dürfen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller am heutigen Montag anlässlich der Eröffnung der internationalen Windenergie-Messe „WindEnergy“.

Seit Frühjahr 2014 führt der NABU ein Klageverfahren gegen den Bau und Betrieb des Offshore-Windparks Butendiek in der Nordsee westlich von Sylt. Schweinswale und streng geschützte Meeresvögel werden in den eigens für sie eingerichteten Schutzgebieten gefährdet oder aus ihnen vertrieben. Nach Meinung des NABU ist dies unvereinbar mit den Zielen der europäischen FFH- und Vogelschutzrichtlinie.

Besonders scharf kritisiert der NABU vor diesem Hintergrund den Branchenriesen, die wpd-Gruppe. „wpd steht nicht nur hinter dem naturschutzfachlichen Sündenfall Butendiek, sondern entwickelt auch an Land mit dem Windpark Jördenstorf in Mecklenburg-Vorpommern ein weiteres Projekt, das den Natur- und Artenschutz mit Füßen tritt“, so Miller. In unmittelbarer Nähe des Baugebiets brüten fünf Paare streng geschützter Schreiadler, und damit fünf Prozent der vom Aussterben bedrohten deutschen Population. wpd gefährdet damit den Lebensraum dieser seltenen Adlerart in Deutschland. Gegen die ohne Umweltverträglichkeitsprüfung erteilte Genehmigung für diesen Windpark hat der NABU Widerspruch eingelegt und erwartet nun die Rücknahme der Genehmigung.

Um Fehlinvestitionen, Verzögerungen und Rechtsstreitigkeiten bei der Realisierung von Windkraftanlagen an Land zu vermeiden, appelliert der NABU an alle Investoren, bereits bei der Standortwahl die fachlichen Empfehlungen zum Abstand von wichtigen Vogelvorkommen zu berücksichtigen. Diese hatte die Länderarbeitsgruppe der staatlichen Vogelschutzwarten bereits 2007 veröffentlicht, ihre Gültigkeit als fachliche Messlatte wurde von Gerichten vielfach bestätigt. „Derzeit liegt eine aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisierte Version dieser Abstandsempfehlungen in den Schubladen der Vogelschutzwarten. Auf Druck der Windpark-Lobby konnte diese allerdings bisher nicht veröffentlicht werden. Wir warnen dringend davor, diese fachliche Grundlage zu verwässern. Vögel und unsere Natur dürfen nicht zu den Leidtragenden der Energiewende werden“, so Miller.

Um den Ausbau der Offshore-Windkraft entsprechend der 2002 vorgegebenen Strategie der Bundesregierung naturverträglich zu gestalten, hat sich nach NABU-Meinung durch die reduzierten Ausbauziele des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine Gelegenheit zur Nachsteuerung ergeben. „Wir brauchen dringend transparente ökologische Kriterien für eine vorrangige Standortentwicklung. Zusammen mit der Netzanbindung müssen Politik und Fachbehörden entscheiden, wo und wie viel Windkraft entstehen darf und welche Gebiete frei zu halten sind. Das kann nicht Aufgabe der Branche sein. Wir brauchen eine Ausbauobergrenze in Nord- und Ostsee“, so Miller.

Auf Initiative des NABU hat die Bundesregierung die Einrichtung eines „Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende“ in die Koalitionsvereinbarung aufgenommen. Dieses Zentrum soll helfen, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu vermeiden und bestehende Regelungen zu verbessern.

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Verschiedenes 

Die private Energiewende geht weiter: "Eigenstrom vom Hausdach"

Trotz dem Abwürgen der hoffnungsvollen Energiewende mit einer
drastischen Verschlechterung des erfolgreichen Erneuerbaren-
Energien-Gesetzes (EEG) federführend durch SPD-Wirtschaftsminister
Sigmar Gabriel und einer Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen
Bundestag müssen die Bürgerinnen und Bürger die begonnene solare
Zukunft nun weitgehend selbst gestalten.
Private Hausbesitzer dürfen auf dem eigenen Hausdach Fotovoltaikmodule
bis zu 10 kW installieren ohne eine neue staatliche Abgabe entrichten
zu müssen!
In Anbetracht steigender Strompreise und Zusatzabgaben insbesondere
für Privatverbraucher wird die Eigenstromversorgung immer
interessanter.
60% - 80% Eigenstromerzeugung sind schon heute wirtschaftlich möglich.

Der Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl und die
Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen sowie die Bürgerinitiative
Weisweil laden zu einem praxisorientierten Informationsabend ein:

Eigenstromversorgung vom Hausdach
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Mittwoch, den 29. Oktober 2014

20.00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus

79367 Weisweil am Rhein

Hinterdorfstrasse 2

Referenten und Gesprächspartner sind:
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Gregor Reddemann, GF der Herstellerfirma SI-Module GmbH, Freiburg

Reinhard Schwörer, Geschäftsführer der Zimmerei Schwörer GmbH, Wyhl

Wie die Eigenstromprojekte mit effizienten Solarmodulen, neuartigen
Batteriespeichern und ausgeklügelter Elektronik in der Praxis
funktionieren wird allgemeinverständlich vorgestellt.
Aber auch über die Investitionskosten und Amortisationszeiten werden
die Fachreferenten berichten.

Für eine anschließende Fragerunde ist genügend Zeit vorgesehen.

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung können sich Interessenten
für eine Exkursion zur Produktionsfirma SI-Module anmelden.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL - vegetarisch & vegan

ÖKO-TEST SPEZIAL - vegetarisch & vegan
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – vegetarisch & vegan ist ab dem 12.09. erhältlich

Veni, vidi, veggie: Es gibt viele Menschen, die sich nicht einmal einen einzigen Tag ohne Salami, Schnitzel oder Schinken vorstellen können. Dabei brauchen wir kein Fleisch, um gesund zu leben. Wir brauchen auch keinen Honig und keine Wolle oder andere tierische Produkte, die Veganer ablehnen. Wir müssen auch keine Tiere einsperren, weder um sie zur Schau zu stellen, noch um zu verbergen, was wir ihnen in der Massentierhaltung antun. Das neue ÖKO-TEST SPEZIAL – vegetarisch & vegan macht Ihnen bestimmt keine Vorschriften, gibt Ihnen aber alle Informationen über die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensweise. Ebenso dürfen Sie erwarten, dass ÖKO-TEST mögliche Schwierigkeiten und Probleme nicht verschweigt.

Die Tests
• Vegetarische und vegane Lebensmittel: ÖKO-TEST hat 57 ganz unterschiedliche vegetarische und vegane Lebensmittel ins Labor geschickt, darunter Fertigbratlinge, Bolognesesauce und Grillschnecken. Viele von ihnen schneiden zwar sehr gut ab, von einigen sollte man allerdings die Finger lassen. Das Problem sind vor allem Mineralölrückstände und gentechnisch veränderte Bestandteile.

• Nüsse und Ölsaaten: An vielen der getesteten Produkte ist nichts auszusetzen, doch in manchen fand das Labor das Schwermetall Cadmium, welches Nierenschäden verursachen kann. Auch Weichmacher und Mineralölrückstände sind ein Thema.

• Senf: Im Jahr 2012 musste erstmals Senf vom Markt genommen werden, nachdem darin nicht zugelassener, gentechnisch veränderter Raps gefunden wurde. Die Hersteller versuchen seitdem, ihre Senfsaat besser vor Gen-Verunreinigung zu schützen. Wie erfolgreich sie dabei sind, wollte ÖKO-TEST wissen und hat 29 Senfmarken analysieren lassen. In sechs Produkten wurde das Labor fündig.

• Apfelmus: Immerhin sieben der 19 getesteten Breie bekommen von ÖKO-TEST ein „sehr gut“ und neun ein „gut“. Einige Marken enthalten jedoch Zuckerzusatz. Bei den Apfelmarkprodukten liegt der Zuckergehalt bei 8,7 bis 13 Prozent, beim Apfelmus zwischen 15,3 und 18,9 Prozent. Überflüssig ist auch der Zusatz von Vitaminen.

• Hochwertige Öle: Traubenkern-, Argan-, Lein- und Kürbiskernöl gelten als edel, naturbelassen und gesund. ÖKO-TEST wollte wissen, ob das stimmt, und hat neben den geschmacklichen Eigenschaften auch die Ölqualität und die Belastung durch Schadstoffe untersucht. Das Ergebnis war enttäuschend: Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Mineralöl führten teilweise zu satten Abzügen in der Benotung.

• Haferflocken: Viele der getesteten Haferflocken sind mehr oder weniger mit Rückständen belastet. Pestizide und Glyphosat stammen aus dem Anbau, das nachgewiesene Mineralöl wird wohl in den meisten Fällen nachträglich durch Verarbeitung und Verpackung eingetragen. Nur vier der 21 Produkte erreichen die Bestnote „sehr gut“.

Und außerdem:
• Vitaminversorgung: Welche Nährstoffe können bei veganer Kost zu kurz kommen? Was müssen Veganer essen, um genügend Eisen, Zink, Jod, Kalzium und Vitamin B2 zu bekommen? Wann sind Präparate sinnvoll? Diese und andere Fragen beantwortet ÖKO-TEST.

• Vegane Kosmetik: Wer vegan isst, möchte sich auch tierfrei pflegen. Immer neue vegane Kosmetik kommt in die Regale. Dafür stirbt zwar kein Tier. Konventionell hergestellte vegane Kosmetikprodukte sind aber nicht unbedingt gut zur Haut.

• Pflanzliche Rohstoffe für Kosmetika: Für die meisten tierischen Rohstoffe, die in Kosmetika verwendet werden, gibt es Ersatz aus der Pflanzenwelt. ÖKO-TEST gibt einen Überblick.

• Soja: Mit Soja landet hochwertiges Eiweiß auf dem Teller. Aber für Sojakulturen werden Wälder abgeholzt und gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. Kann man sich Soja trotzdem schmecken lassen?

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ÖKO-TEST Kinderregenjacken

ÖKO-TEST Kinderregenjacken
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 29. August 2014 im Handel.

Keine Besserung in Sicht

Für die aktuelle September-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST-Magazin nicht nur wissen, welche Schadstoffe in Kinderregenjacken stecken, sondern ließ auch die Materialeigenschaften wie Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit im Labor untersuchen. Das Ergebnis: Leider sind die Produkte immer noch stark belastet. Wenigstens im Praxistest zeigten sich einige von einer besseren Seite.

Die Liste der Schadstoffe, die in Kinderregenjacken stecken, ist lang: In allen Produkten, die ÖKO-TEST ins Labor geschickt hat, waren polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zu finden, von denen einige krebserzeugend sind und über Haut sowie Atemwege in den Organismus gelangen. Fast alle Jacken enthalten zudem phosphororganische Verbindungen, die in Kunststoffen als Weichmacher und Flammschutzmittel dienen. Sie stehen weit oben auf der Verdächtigenliste krebserregender Substanzen und wirken im Körper als Nervengift. Die Etiketten der Jacken haben es ebenfalls in sich: Schwermetalle wie Cadmium, Chrom und Blei wurden teilweise in erhöhten Mengen nachgewiesen. Bei der Schadstoffanalyse vergibt ÖKO-TEST daher ausschließlich schlechte Bewertungen. Betrüblich für Eltern ist dabei, dass es die Textilindustrie trotz intensiver Forschung wohl auch nicht in absehbarer Zeit schafft, schadstofffreie Regenbekleidung zu produzieren.

Wenigstens bringt der Praxistest erfreulichere Ergebnisse: Acht der insgesamt zwölf getesteten Regenjacken erwiesen sich als wasserdicht. Mittlerweile erwarten Verbraucher aber von Funktionstextilien auch, dass diese atmungsaktiv sind, damit die Kinder nicht nach zehn Minuten Spielen schweißgebadet sind. Hier erhielten nur zwei Jacken von der Testredaktion das Urteil „sehr gut“, neun Jacken sind in diesem Punkt dagegen „mangelhaft“.

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ÖKO-TEST-Magazin September 2014

ÖKO-TEST-Magazin September 2014
Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29.08. im Handel.

Aus dem Inhalt:

Test: Trinkwasser
Um die Qualität des Trinkwassers zu sichern, sind regelmäßige Analysen gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings wird hierbei oft nicht geprüft, ob im Wasser Arzneimittelrückstände enthalten sind – trotz diverser Funde. ÖKO-TEST hat nun in 69 deutschen Städten das Trinkwasser exemplarisch auf Gadolinium untersuchen lassen; das ist ein Stoff, der über MRT-Kontrastmittel in die Umwelt gelangt. Die Laborergebnisse zeigen, dass vor allem in Städten an Rhein und Ruhr Rückstände im Trinkwasser zu finden sind. Aber auch Städte wie Regensburg, Münster, Fürth und Ulm weisen „erhöhte“ oder „leicht erhöhte“ Gadoliniumgehalte auf.

Test: Nüsse und Ölsaaten
Nüsse waren in den vergangenen Jahren immer wieder in den Negativschlagzeilen, weil sich darauf krebserregende Schimmelpilzgifte getummelt haben. Hier kann ÖKO-TEST Entwarnung geben. Doch weniger erfreulich ist, dass bei manchen Produkten hohe Werte des giftigen Schwermetalls Cadmium gefunden wurden. Auch Weichmacher und Kohlenwasserstoffe, welche im Körper gespeichert werden und die Leber und Lymphknoten schädigen können, sind ein Thema.

Test: Kinderregenjacken
ÖKO-TEST wollte nicht nur wissen, welche Schadstoffe in Kinderregenjacken stecken, sondern ließ auch die Materialeigenschaften wie Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit im Labor untersuchen. Das Ergebnis: Leider stecken in den Jacken immer noch giftige Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Chrom sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Phthalate und phosphororganische Verbindungen. Wenigstens im Praxistest zeigten sich einige Produkte von einer besseren Seite.

Test: Kindersicherungen
Treppenschutzgitter, Herd- und Steckdosenschutz sollen Kinder vor Unfällen schützen. Doch einige erfüllen ihre Aufgabe nicht. Bei vier Türschutzgittern können Kinder beispielsweise ihre Finger quetschen, bei zwei Herdschutzvorrichtungen ist der Abstand zwischen den Gittern zu groß, so dass Kinder die Töpfe erreichen und sich verbrennen können. Dazu kommt noch bei einigen Produkten eine erhöhte Schadstoffbelastung.

Test: Haaröle
Obwohl die meisten Produkte auf Etikett und Umkarton mit zum Teil exotischen und kostbaren Zutaten wie „afrikanischem Macadamia-Öl“, „Arganöl“ oder „Monoi-Öl“ werben, steckt in allen konventionellen Haarölen in erster Linie Silikonöl. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung sind Silikone zwar nicht gesundheitsschädlich, vermutlich aber ein Risiko für die Umwelt. Negativ aufgefallen sind zudem einige Haaröle mit problematischen Duftstoffen, die Allergien auslösen können.

Test: Bettdecken aus Naturmaterialien
Zwar sind die meisten Bettdecken in Ordnung, bei zwei hatten allerdings die Fachleute Zweifel, ob wirklich drin ist, was draufsteht. Dazu sind leider auch Chemikalienrückstände ein Thema: So wurden in vier Fällen Permethrin und andere Pestizide nachgewiesen. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass in einigen Bezügen oder Etiketten Nonylphenolethoxylaten und optische Aufheller verwendet wurden – beide Schadstoffe sind umweltbelastend.

Test: Riester-Bausparverträge
Verkauft werden Riester-Bausparpläne zwar gerne, doch die meisten Bausparkassen scheuen den konkreten Preis-Leistungs-Vergleich. Dabei ist Transparenz hier besonders wichtig. Viele Sparer haben ihr Geld in Verträgen angelegt, die für sie gar nicht geeignet sind. Auch als reiner Sparvertrag sind die meisten Wohn-Riester-Bausparverträge ein Flop.

Und außerdem:

Steuern auf Solaranlage: Sonnendusche fürs Finanzamt
Während die Technik ständig besser und billiger wird, nimmt der bürokratische Aufwand
beim Betreiben einer Photovoltaikanlage immer mehr zu. Beim Thema Steuern schauen
selbst die Finanzämter kaum noch durch. ÖKO-TEST gibt einen Überblick zu Vorschriften und Gesetzen.

Mittel zur Leistungssteigerung: Am Limit
Um mit den ständig steigenden Anforderungen des Alltags fertig zu werden, sind offenbar immer mehr Menschen bereit, ihre geistige Leistungsfähigkeit mithilfe verschreibungspflichtiger Medikamente oder illegaler Substanzen zu steigern. Doch den großen Erwartungen stehen ein geringer Nutzen und hohe Risiken gegenüber: ÖKO-TEST zeigt auf, welche Substanzen am Markt sind und welche Nebenwirkungen sie haben können.

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ÖKO-TEST Kindersicherungen

ÖKO-TEST Kindersicherungen
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 29. August 2014 im Handel.

Verletzungsgefahr für kleine Entdecker

Treppen- und Türschutzgitter, Ecken-, Herd- und Steckdosenschutz sowie Schrank- und Schubladensicherungen sollen Kinder vor Unfällen schützen. Doch einige erfüllen ihre Aufgabe nicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST. Zudem sind viele Produkte mit giftigen Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet.

Der aktuelle Test in der neuen September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins bringt die Schwächen einiger Kindersicherungen ans Licht: Ein Treppen- und Türschutz beispielsweise erwies sich aus Sicht von ÖKO-TEST als nicht verkehrsfähig, weil die Prüfer im Labor mit etwas Druck eine Hüftschablone relativ einfach durch die Zwischenräume schieben konnten. Laut der Norm für Kinderschutzgitter ist es jedoch erforderlich, dass Kleinkinder im Krabbelalter mit dem Rumpf nicht durch die Gitter kommen. Denn sonst könnte ihnen – im schlimmsten Fall – das Gitter am Hals die Luft abdrücken.

Auch beim Herdschutz gibt es „ungenügende“ Produkte. Der Praxistest zeigte, dass bei zwei Produkten zu viel Abstand zwischen den Gittern ist. Eine Kinderhand passt hier leicht durch und kann an die Töpfe auf den vorderen Platten greifen und sich verbrennen.

Bei den Steckdosensicherungen sollten Eltern darauf achten, dass diese praktisch sind. Denn es gibt bei den Produkten erhebliche Unterschiede in der Handhabung. Bei dem Ikea-Modell benötigt man etwa teilweise viel Kraft, um die Sicherung aus der Steckdose zu ziehen.

Ärgerlich ist auch die Schadstoffbelastung einiger Kindersicherungen, gerade weil viele auf Kopfhöhe der Kleinen angebracht werden und diese geradezu einladen, daran zu lutschen. ÖKO-TEST kritisiert unter anderem hohe Belastungen mit dem giftigen Schwermetall Cadmium, Weichmachern und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).

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