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Verschiedenes 

NABU: Notprogramm für Wildbiene, Feldhamster, Schweinswal & Co.

Krüger: Stiller Hilferuf der Natur - Artenkrise muss politisch mehr Aufmerksamkeit erfahren

Berlin, September 2021 – Sie verschwinden - meist leise und unauffällig. Flächenfraß, industrielle Landwirtschaft und Umweltverschmutzung setzen unserer Tier- und Pflanzenwelt zu. 2019 meldete der Weltbiodiversitätsrat, dass etwa eine Million von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht ist. Das Netz des Lebens, das diese Arten bilden, wird immer löcheriger.

Unmittelbar vom Aussterben bedroht ist beispielsweise der Feldhamster. Der kleine Nager steht auf der weltweiten Roten Liste der bedrohten Arten. Gleiches Bild bei der Würfelnatter. Die Bayerische Kurzohrmaus wurde erst 1962 entdeckt und gilt heute als verschollen. Vom Ostseeschweinswal gibt es nur noch etwa 500 Tiere in der zentralen Ostsee. Die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten ist viel zu lang.

Dabei wird unterschätzt, dass das Artensterben für Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit eine ebenso hohe Relevanz besitzt wie das Klima. Wissenschaftlich ist lange belegt, dass wir die Erderhitzung nur bremsen, Pandemien nur vorbeugen und unsere Ernährung nur sichern können, wenn wir die Vielfalt an Arten und ihrer Lebensräume so weit wie möglich wieder herstellen. Wie eng Klima- und Artenkrise miteinander verwoben sind, beschreibt der gemeinsame Bericht des Weltklimarates mit dem Weltbiodiversitätsrat. Artenschutz ist relevant fürs Klima.

Das Artensterben ist eine stille Krise. Sie wird ausgelöst durch eine Vielzahl menschlicher Faktoren - Vernichtung von Wäldern, Trockenlegung von Mooren, industrielle Überfischung und Vermüllung der Meere, sowie Übernutzung unsere Böden. Durch die Klimakrise wird die Artenkrise nochmals verstärkt.

Moore und Wälder zeigen uns: Eine intakte Natur schützt uns vor der Klimakrise, sie bindet Treibhausgase und mildert Extremwetter ab. Eine ausgebeutete Natur hingegen wird zu einer Gefahr für uns: Wenn Wälder brennen und trockengelegte Moore CO2 ausstoßen, drohen fatale Kipppunkte für das Klima.

Wer sich nicht anpasst, stirbt aus. Im Laufe der Erdgeschichte sind schon immer Arten verschwunden und dazugekommen. Die menschengemachte Veränderung dringt dabei allerdings in neue Dimesionen vor. Viele Arten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Der Verlust an biologischer Vielfalt ist in Geld kaum zu beziffern. Sichtbar wird nur die Spitze des Eisbergs: Erst vor wenigen Monaten starb der letzte lebende Nördliche-Breitmaul-Nashorn-Bulle öffentlichkeitswirksam vor den Augen der Weltpresse. Ganz aktuell sind die Dorsch-Bestände in der westlichen Ostsee bedroht, eine Erholung ist nicht absehbar. Mit fatalen Folgen für die Küstenfischerei. Vor einigen Jahren schon beschrieb die Krefelder Studie das Massensterben der Insekten. Wildbienen sind stark gefährdet und drohen als Bestäuber auszufallen - das bedeutet Ernteverluste bei vielen Obst- und Gemüsearten.

All das passiert nicht im Verborgenen und dennoch führt es nicht zu angemessenen politischen Konsequenzen, obwohl seit vielen Jahren auf allen Ebenen über die Biodiversität verhandelt wird. Deshalb hat der NABU ein Notprogramm formuliert. Es richtet sich an die kommende Bundesregierung. Darin werden wirksame und schnell umsetzbare Sofortmaßnahmen beschrieben, mit denen dem Artensterben jetzt engagiert entgegengetreten werden soll.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger fordert: "Biodiversität muss endlich ein politisches Schwerpunktthema werden, um den dramatischen Artenverlusten entgegen zu wirken. Je weniger artenreich und stabil Gewässer, Wälder, Meere und Agrarlandschaften sind, desto schutzloser sind wir den Auswirkungen der Klimakrise ausgeliefert. Die Zeit rinnt uns durch die Finger. Wir brauchen einen energisch geführten und von ernsthaftem Wollen geprägten Wettkampf für die Natur, nicht gegen sie. In den Parteiprogrammen fehlen entsprechende Angebote und Ideen."

Auch wenn wir alle unseren Teil zur Bewältigung der Artenkrise beitragen können: Die Rahmenbedingungen für eine andere Landwirtschaft, eine großräumige Renaturierung unserer Wälder, Moore und Meere und für eine moderne naturverträgliche Infrastruktur müssen von der Politik gesetzt werden. Bei der Bundestagswahl können wir diese Weichen stellen. Der NABU möchte alle Wählerinnen und Wähler auffordern, den Kampf gegen die Naturzerstörung zu einem entscheidenden Kriterium für ihre Wahlentscheidung zu machen.

Die sieben Forderungen des NABU-Notprogramms im Überblick:

Wir geben der Natur mehr Raum
Wir schaffen Schutzgebiete, die auch tatsächlich schützen
Wir schließen einen Pakt für den Artenschutz und grüne Infrastruktur
Wir fördern und fordern Landwirtschaft mit Zukunft
Wir schließen einen „Blue Deal“ für den Schutz der Meere
Wir stärken den Wald
Wir spannen einen internationalen Schutzschirm für die weltweite Artenrettung

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Veranstaltungen 

»Vielfalt schmeckt« wird erweitert auf Obst, Getreide und mehr

»Vielfalt schmeckt« wird erweitert auf Obst, Getreide und mehr
Berner Rosenapfel / Foto: ProSpecieRara

Das Projekt „Vielfalt Schmeckt“ zur Vermarktung alter Sorten geht mit neuem Fokus in die zweite Runde. In Zukunft möchten die Öko-Großhändler BODAN und Rinklin nicht nur verstärkt Gemüse mit dem Gütesiegel „ProSpecieRara“ anbieten, sondern auch Obst, Getreide und verarbeitete Produkte. Einen ersten Vorgeschmack gibt’s ab September bei BODAN mit einer Vielfalt von wöchentlich wechselnden alten Apfelsorten.

Das im März 2017 von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost gestartete Projekt „Vielfalt Schmeckt“ hat das Ziel, selten gewordene, alte Gemüsesorten in die Bioläden und damit zu den Kund*innen zu bringen, um zu deren Erhaltung beizutragen. Im Sommer 2020 ist BODAN mit eingestiegen. So ist das ProSpecieRara-Gütesiegel in den Bioläden in Süddeutschland inzwischen gut vertreten.

Im Januar 2021 wurde die nächste Phase eingeläutet: Im Folgeprojekt „Vielfalt Schmeckt 2“, das durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird, wurde eine Koordinationsstelle geschaffen zum Aufbau von Wertschöpfungsketten mit traditionellen Sorten aus den Bereichen aus Obst, Gemüse, Getreide und verarbeiteten Produkten. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern sollen in den jeweiligen Heimatregionen Südbaden und Bodensee Partnerschaften mit örtlichen Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen aufgebaut werden.

Wechselnde Vielfalt alter Apfelsorten

Ein erstes Projektergebnis: In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) in Bavendorf wird BODAN in diesem Herbst eine Vielfalt von wöchentlich wechselnden alten Apfelsorten mit dem Gütesiegel „ProSpecieRara“ anbieten, voraussichtlich ab September. Dazu gehören etwa der saftige ‚Seestermüher Zitronenapfel‘ dessen Wurzeln in der Seestermüher Marsch an der Niederelbe liegen, der feinzellig, süßsäuerliche ‚Geheimrat Dr. Oldenburg‘ oder der tiefrote ‚Kardinal Bea‘, der in den 1930er Jahren als Zufallssämling in der Nähe von Esslingen gefunden wurde. Eine weitere alte Sorte, die im Herbst hinzukommt, ist der ‚Berner Rosenapfel‘, der mit seiner dunkelroten Deckfarbe, lila Bereifung und seiner himbeerartigen Würze im Geschmack erstaunt.

„Baden-Württemberg hat die bedeutendsten Streuobstbestände in Deutschland“, so Dr. Ulrich Mayr, stellvertretender Geschäftsführer am KOB Bavendorf und Leiter der Sortenerhaltungszentrale BW. „In unserem Sortengarten bei Ravensburg stehen alte Apfelsorten mit hohem soziokulturellem Wert für die Region. Zudem erhalten wir hier eine breite genetische Vielfalt, um die Züchtung neuer, robuster Sorten zu ermöglichen.“

„Besonders schön an dem Projekt ist: Indem wir zum Erhalt der Biodiversität beitragen, sorgen wir gleichzeitig für mehr Vielfalt und Genuss“, freut sich BODAN-Geschäftsführer Sascha Damaschun, „denn die vielen unterschiedlichen Nuancen in Farbe, Geschmack und Aroma sind eine echte Bereicherung, auch für die Kundinnen und Kunden der von uns belieferten Bioläden.“

Eine Besonderheit alter Sorten laut Annika Woltjen, Projektleiterin „Vielfalt schmeckt“ bei BODAN: Aufgrund der sogenannten „Alternanz“ tragen Bäume je nach Jahr unterschiedlich viele Äpfel, was die Planbarkeit in der Vermarktung erschwert. So kann es sein, dass Äpfel, die in der Testvermarktung 2020 gut beim Publikum angekommen sind, erst in zwei, drei oder vier Jahren wieder in nennenswerten Mengen geerntet werden können. Dafür tragen in diesem Jahr andere Bäume besonders gut. „So bringt jedes Jahr seine Überraschungen und es gibt immer wieder Neues zu entdecken – ganz im Sinne von ‚Vielfalt Schmeckt‘“, so Annika Woltjen.

Webinar-Reihe zu Äpfeln und alten Sorten

Auch das Bildungsnetzwerk Naturkost (binako) greift das spannende Thema auf: Im Herbst startet eine dreiteilige Webinar-Reihe für Ladeninhaber*innen und Mitarbeitende, in der Dr. Ulrich Mayr vom KOB Bavendorf wissenschaftlich fundierte Einblicke in die Welt der alten und neuen Apfelsorten gibt. Die Webinar-Reihe wird im Wechsel moderiert von Annika Leistikow (ProSpecieRara) und Annika Woltjen (BODAN).

• 16.09.2021, 10-11:30 Uhr: Mythos „Alte Apfelsorten“ versus „neue Apfelsorten“
• 30.09.2021, 10-11:30 Uhr: Anbau, Ernte und Lagerung von Apfelsorten
• 14.10.2021, 10-11:30 Uhr: Der Gesundheitswert des Apfels – auch für Allergiker und Diabetiker

Infos und Anmeldung unter https://www.binako.de/de/webinare/warenkunde

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Grünabfälle in geringen Mengen über die Biotonne entsorgen

Karlsruhe: Grünabfälle in geringen Mengen über die Biotonne entsorgen
Biotonne richtig befüllen © Stadt Karlsruhe

Kleinmengen dürfen in die Tonne, größere Mengen in Kompostierungsanlagen oder Grünabfallcontainer

Bei der Gartenarbeit fallen viele biologisch abbaubare Abfälle an. Wer Kompost für den eigenen Garten benötigt, kann den Grünschnitt auch selbst kompostieren und direkt vor Ort einsetzen, doch einiges kann auch über die Biotonne entsorgt werden, wie das Amt für Abfallwirtschaft nun informiert.

Vielen ist unbekannt, dass Laub, Rasenschnitt oder Wildkraut oder auch nicht holzige Grünabfälle in Kleinmengen über die gebührenfreie Biotonne entsorgt werden dürfen. Bei größeren Mengen stehen den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Kompostierungsanlagen in Knielingen und Grötzingen sowie die Grünabfallcontainer im Karlsruher Stadtgebiet zur Verfügung. Die Standorte sind im Internet auf dem Web-Stadtplan verlinkt. Wer unsicher ist, was wohin zu entsorgen ist, kann das Abfall-ABC nutzen.

Möglichst trocken: So bleibt die Biotonne sauber
Der Rasenschnitt sollte vor der Entsorgung über die Biotonne immer erst antrocknen. Die hohe Feuchtigkeit und dichte Lagerung von frischem Rasenschnitt begünstigen andernfalls die Fäulnisprozesse und führen zu einer unangenehmen Geruchsbildung. Küchenabfälle sollten vor der Entsorgung in Zeitungspapier eingewickelt oder in einer Papiertüte gesammelt werden. Wichtig: Plastiktüten und kompostierbare Biokunststoffbeutel sind für die Biotonne tabu! Sie lassen sich in den Vergärungsanlagen nicht (Plastiktüten) oder nicht schnell genug (Tüten aus kompostierbaren Biokunststoff) zu Methangas und Kompost umwandeln und müssen daher vor der Verarbeitung aufwändig abgesiebt und in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt werden. Ein Teil der Fremdstoffe verbleibt im Kompost und gelangt damit wieder in den Boden.

Ungebetene Gäste in der Biotonne vermeiden
Um zu verhindern, dass sich ungebetene Gäste wie Maden und Fliegen in der Biotonne wohlfühlen, empfiehlt das Amt für Abfallwirtschaft, Gesteinsmehl, Bentonit oder Dolomit-Kalk in die Tonne zu streuen. Diese Maßnahme entzieht den Maden die Lebensgrundlage. Nach jeder Leerung empfiehlt es sich aus hygienischen Gründen, Pappe oder zerknülltes Papier auf den Boden der Tonne zu legen.

zum Bild oben:
Um die Biotonne sauber zu halten, lässt man Grünschnitt vor der Entsorgung antrocken und wickelt Küchenabfälle in Zeitungspapier.
© Stadt Karlsruhe





Veranstaltungen 

Zwischen Wildobst und Lagerfeuer

Die Waldhaus-Termine im September/Oktober 2021

Sonntag, 12. September, 14 bis 15.30 Uhr // Anmelden bis 3. September
Wildobst – Vitamine am Waldrand
Der Wald ist voller gesunder Überraschungen. Man muss die Wildfrüchte nur kennen und wissen, wo sie zu finden sind. Bei dieser Waldhaus-Exkursion mit Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin Martine Schiller ins Stadtwald-Arboretum lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Botanisches, Mythologisches, Geschichtliches, Naturheilkundliches und Kulinarisches zu Wildobstbäumen und -sträuchern. Teilnahmebeitrag: 4,50 Euro, Anmeldeschluss: 3. September

Donnerstag, 16. September, 18 bis 21 Uhr // Anmelden bis 3. September
Grünholzwerkstatt am Waldhaus: Messer schärfen wie ein Profi Ob Taschen-, Jagd-, Brot- oder edles Kochmesser – Messer wollen regelmäßig gepflegt und sachkundig geschärft werden. Dann erleichtern sie das Arbeiten und verbessern die Ergebnisse. Allen, die gerne mit scharfem Werkzeug arbeiten und an fachgerechter Pflege interessiert sind, zeigt Harald Welzel, Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter, die richtige Schärftechnik. Bitte stumpfe Messer mitbringen! Teilnahmebeitrag: 42 Euro. Anmeldeschluss: 3. September

Freitag, 17., und Samstag, 18. September, jeweils von 8.30 bis 17
Uhr // Anmelden bis 3. September
Messerbaukurs im Waldhaus
In unserer Grünholzwerkstatt komponieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr individuelles Küchen-, Jagd- oder Schnitzmesser. Sie gestalten Griff und Zwinge und erlernen das Einpassen, Schleifen und Schärfen ihrer Klinge. Bitte bringen Sie selbst eine Messerklinge mit (bei verschiedenen Anbietern erhältlich). Griffmaterialien bringt Kursleiter Harald Welzel, Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter, auf Wunsch mit. Kursbeitrag: 99 Euro ohne Materialkosten

Freitag, 24. September, 19 bis 20.30 Uhr // Anmelden bis 7. September
Tanz der Vampire – Fledermaustour im Wald
Wie orientieren sich Fledermäuse im Stockdunklen? Wie kann man verschiedene Arten voneinander unterscheiden? Ist in Vampirgeschichten ein Körnchen Wahrheit enthalten und gibt es tatsächlich blutsaugende Fledermäuse? Diese und weitere Fragen werden auf dieser Fledermausführung mit Horst Schauer-Weisshahn (AG Fledermausschutz Baden-Württemberg) beantwortet. Das Besondere dabei: Zusammen werden die Flugakrobaten beobachtet und mit den „Bat-Detektor“ belauscht. Wegen großer Nachfrage gibt es diesen Zusatztermin. Teilnahmebeitrag: Erwachsene 7 Euro, Kinder 4 Euro, Familien 17 Euro

Samstag, 18. September, 14 bis 16 Uhr // Anmelden bis 10. September
Essbare Wildkräuter am Waldrand
Im Herbst sprießen viele Wildkräuter neu. Bei einer Rundwanderung mit Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin Martine Schiller durch den spätsommerlichen Stadtwald am Waldhaus lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schmackhafte Wildkräuter an ihrem Standort kennen und erfahren, wie man sie für Suppen, Desserts, Salate und Gemüsegerichte nutzen kann. Auch die Verwendung von Wurzelpflanzen wird thematisiert. Wer möchte, bitte mitbringen: kleines Heft oder Büchlein, Stift, Klebstreifen, um ein Herbarium anzulegen. Ab 14 Jahren. Teilnahmebeitrag: 9 Euro

Sonntag, 19. September, 14 bis 18 Uhr // Anmelden bis 10. September
Familiennachmittag am Waldhaus: Mhhh lecker, Klimaschutz!
Wie transportiert man das wichtige Thema Klimawandel und Klimaschutz kindgerecht, ohne zu überfordern oder Angst zu machen? Gemeinsam finden die teilnehmenden Familien mit Lisa Hafer (B.Sc. Waldwirtschaft und Umwelt; M. Sc. Systemisches Management und Nachhaltigkeit, Päd. Mitarbeiterin im Waldhaus) spielerisch und experimentell Antworten auf wichtige Fragen. Am Lagerfeuer wird bei einem gemeinsam zubereiteten Vesper erlebt, dass Klimaschutz auch gut schmeckt! Ab 10 Jahren | kostenfrei

Sonntag, 26. September, nachmittags // Anmelden bis 17. September
Fräulein Brehms Tierwelt
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr stellt Fräulein Brehm das Auerhuhn vor. Diese Vorstellung ist für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Anschließend geht es um 16 Uhr um die Wildkatze. Hier sind neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren eingeladen. Beide Vorstellungen sind kostenlos.

Freitag, 1. Oktober, 14 bis 20 Uhr // Anmelden bis 15. September
Workshop: Die raffinierte Lagerfeuerküche
An der Feuerstelle vor der Holzwerkstatt des Waldhauses führt Naturpädagoge Markus Stickling (M.Sc. Biologie und Geografie) in die Raffinessen des Kochens am Lagerfeuer für Gruppen ein. Er stellt verschiedenste Kochutensilien vor, die gleich ausprobiert werden können. Aus biologisch zertifiziertem Gemüse und Fleisch stellen die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Garmethoden leckere Gerichte her, die weit über die bekannten Lagerfeuerklassiker hinausgehen. Während der Veranstaltung kommt der Genuss der selbst zubereiteten Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre nicht zu kurz. Teilnahmebeitrag inkl. Speisen und Getränke: 69 Euro

Samstag, 2. Oktober, 9.30 bis 12 Uhr // Anmelden bis 21. September
Exkursion in den Mooswald: Der Wald im Klimawandel
Die Exkursion führt zu einer 12 Hektar großen Aufforstungsfläche im Mooswald in der Nähe des Mundenhofs. Dort wurde im Jahr 2008 neben einer Fläche mit Eichen und Laubmischbaumarten auch eine Versuchsfläche zur Trockenresistenz von Waldbaumarten angelegt. Vor Ort erläutert Markus Müller, Revierförster Opfingen und Leiter des Waldhauses, zunächst die Aufforstungskonzeption und stellt dann auf der Versuchsfläche erste Untersuchungsergebnisse zur Trockenresistenz der 14 Baum. In Kooperation mit dem BUND und dem städtischen Forstamt. Teilnahme frei

Samstag, 2. Oktober, 14 bis 18 Uhr; und Sonntag, 3. Oktober, 10 bis 17 Uhr // Anmelden bis 17. September
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger Holzkünstlers Thomas Rees, wie die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus. In diesem Kurs mit Thomas Rees haben Sie Gelegenheit in entspannter Atmosphäre in der gemütlichen Holzwerkstatt unter seiner fachlichen Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 99 Euro

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Verschiedenes 

Sanierung der Stadtbahnwagen des Typs GT8Z abgeschossen

Sanierung der Stadtbahnwagen des Typs GT8Z abgeschossen
(c) VAG

Der Stadtbahnwagen mit der Betriebsnummer 265 ist das letzte von 26 Fahrzeugen des Typs GT8Z dessen Sanierung in den Werkstätten der Freiburger Verkehrs AG (VAG) dieser Tage abgeschlossen werden konnte. Die für die VAG erstmalig in Niederflurbauart ausgeführten Fahrzeuge, die in den Jahren 1993/94 angeschafft wurden, sind mittlerweile schon bis zu 27 Jahre im Einsatz.

Um dafür dauerhaft eine Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen die Schienenfahrzeuge regelmäßig gepflegt und gewartet werden. In Rahmen der zweiten großen Hauptuntersuchung nach rund 16 Betriebsjahren wurde bei den ersten Fahrzeugen die Notwendigkeit einer Rundum-Sanierung ersichtlich, um diese noch einige Jahre für den Betrieb nutzen zu können.

„Alle Fahrzeuge unterliegen einem ständigen Verschleißprozess und müssen den technischen Entwicklungen angepasst werden, um dauerhaft und sicher im Liniendienst eingesetzt werden zu können“, sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Neben der kontinuierlichen Erneuerung des Fuhrparks ist es unabdingbar den bestehenden Fahrzeugbestand stets in einem gut-gewarteten Zustand für die Fahrgäste bereitzustellen.“

In der Regel waren seit 2013 immer drei bis vier Fahrzeuge gleichzeitig in der Sanierung, die im Schnitt rund 420 Tage je Wagen gedauert hat.

„Für den Betriebsleiter, die Projektleitung, die Elektriker, die Wagenschlosser, die Schreiner, die Sattler, die Lackierer sowie die Kolleginnen und Kollegen von Einkauf, Lager und Logistik, Revision und Nachrichtentechnik, bedeutete dies über Jahre hinweg eine permanente Zusatzbelastung,“ sagt Stephan Bartosch. Und Michael Zausch, Unternehmensbereichsleiter Fahrzeugtechnik, ergänzt: „Aus Sicht der Werkstatt hatten wir herausfordernde Jahre. Kommen andere unplanmäßige Themen wie große Unfälle hinzu, mussten sich die Werkstatt und die Elektro-Bereitschaften ziemlich strecken.“

„Die Leistung von allen an der Sanierung Beteiligten kann nicht hoch genug geschätzt werden,“ sagt VAG Vorstand Oliver Benz. „Es war zeitweise mit sehr viel Anstrengung verbunden während der Sanierung sicherzustellen, dass täglich genügend Fahrzeuge für den Linienverkehr bereitgestellt werden konnten. Insbesondere bei Großveranstaltungen, wie Heimspiele des SC Freiburg oder Großkonzerte, wurde dies zu einer schier unlösbaren Aufgabe. Und daneben wurden ja auch noch Stadtbahnwagen zur Ausbildung in der VAG-eigenen Fahrschule benötigt. Hier gilt es, unseren Fahrgästen ganz herzlich für Ihr Verständnis in dieser Zeit zu danken.“

Der Ablauf der Sanierungen

„Um Knowhow für die anstehenden Aufgaben zu erhalten, hatten wir uns entschlossen, das erste Fahrzeug komplett in Eigenregie zu sanieren,“ sagt Betriebsleiter Johannes Waibel. „Dabei haben wir auch Bauteile zu sehen bekommen, die uns bei den üblichen Zwischenrevisionen immer verborgen bleiben. Dadurch haben wir viele Erfahrungen gesammelt, um die Sanierung der weiteren 25 Fahrzeuge gut planen und umsetzen zu können.“

In der Werkstatt der VAG wurde immer zuerst damit begonnen, die Türen und die gesamte Inneneinrichtung, wie Sitze, Heizungen, Antriebscontainer, Stromabnehmer usw. bis auf das Grundfahrzeug auszubauen.

Die so vorbereiteten Wagen sind dann ab dem zweiten Fahrzeug per Tieflader zur mechanischen Überarbeitung in ein Werk der Firma Siemens abtransportiert worden. Dort wurden dann auch die Scheiben demontiert und die einzelnen Wagenkästen voneinander getrennt und von jeglicher Farbe befreit.

Nachdem dann der Zustand der einzelnen Wagenteile begutachtet war, wurden die Beschädigungen am Wagenkasten beseitigt und ein neuer Fahrzeuginnenboden sowie eine Neulackierung aufgebracht. Zurück in Freiburg erfolgte danach in den Werkstätten der VAG die Modernisierung des Innenraumes.

Neben der mechanischen Sanierung war auch die elektrische und elektronische Modernisierung unausweichlich. Die Komponenten in den Fahrzeugen stammte aus den frühen 90er Jahren. Sie waren nicht mehr auf dem Stand der Technik was auch die Ersatzteilbeschaffung immer schwieriger werden ließ. Die neuen elektronischen Komponenten für den Fahrzeugantrieb wurden für die Fahrzeuge ausgelegt und ausgeschrieben. Die angelieferten Komponenten wurden dann bei der VAG jeweils an das Fahrzeug montiert, und mit allen weiteren Komponenten wieder zusammengefügt.

Am Ende standen bei jedem einzelnen Wagen die für die Inbetriebnahme notwendigen Prüfungen und die Zulassung durch die Technische Aufsichtsbehörde für den Schienenverkehr (TAB).

„Die rund 17 Millionen Euro, die wir über die Jahre hinweg für die Fahrzeugsanierung in die Hand genommen haben, sehen wir als gute Investition. Die Fahrzeuge sind nun für mindestens 16 Jahre weiter Jahre im Einsatz – eine vergleichende Neuinvestition hätte mehr als das Vierfache gekostet.“ sagt Stephan Bartosch.

„Fahrzeuge auf einem technisch aktuellen Stand sind Grundvoraussetzung für einen weitgehend störungsfreien und verlässlichen Linienbetrieb für unsere Fahrgäste. Aber auch der nun modernisierte Innenraum mit neuen Sitzpolstern, neuem Fußboden, neuer Beleuchtung und zusätzlicher Fahrgastinformation kommen unseren Kundinnen und Kunden zugute,“ unterstreicht Oliver Benz abschließend.





Verschiedenes 

NABU: Mehr Raum für naturnahe Flussgebiete

NABU: Mehr Raum für naturnahe Flussgebiete
Havel mit Pfeilkraut (c) NABU/ K. Karkow

Krüger/Lemke: Renaturierte Untere Havel zeigt wie Widerstandskraft gegen Klimafolgen gestärkt werden kann

Havelberg, 20.8.21 - Die Anpassung von Landschaften an den Klimawandel ist eine politische Kernaufgabe für den Schutz von Menschen, Natur und Wirtschaftsgütern. Die Wiederherstellung von naturnahen Flussläufen und Auen ist dabei von zentraler Bedeutung. Wie das gelingen kann, zeigt das europaweit größte Projekt zur Renaturierung eines Flusses und seiner Aue "Untere Havelniederung" des NABU. Der einstmals stark ausgebaute Fluss wird bis spätestens 2033 renaturiert und wieder in ein Naturparadies verwandelt. Altarme und Hochflutrinnen werden wieder angeschlossen und Auenwälder angepflanzt. Deichabschnitte werden zurückgebaut und so Überflutungsflächen für den Hochwasserschutz gewonnen.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: "Das Wasser in Flüssen versorgt die Natur mit Nährstoffen. Flüsse sind zugleich ein natürlicher Lebensraum und historisch bevorzugter Siedlungsraum. Durch Begradigung und Umgestaltung haben die Menschen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen versucht, Wasserläufe zu optimieren. Das rechnet sich aber spätestens dann nicht mehr, wenn nach Starkregen Hochwasser Siedlungsgebiete erreicht und dabei großes Leid auslösen. Naturnahe Flussläufe sind hingegen in der Lage, solche Folgen stark abzumildern. Um unsere Gewässer und andere Ökosysteme wieder widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen, fordern wir einen Renaturierungsfonds mit einem Volumen von 500 Millionen Euro pro Jahr."

Die Havel-Renaturierung zeigt eindrucksvoll, wie durch naturnahe Gestaltung von Gewässern der gesamtheitliche Nutzen zunimmt - für Mensch und Natur.

Das bestätigt auch die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke (Bündnis90/Die Grünen) bei einer Tour auf der Havel: „Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft – das gilt insbesondere für die Untere Havel. Was wir hier sehen, begeistert Menschen für Natur und Renaturierung, bringt es doch das Wiederbeleben natürlicher Lebensräume und Erholung zusammen. Der Schutz unserer Natur und auch die Wiederherstellung zerstörter Lebensräume gewinnen an Bedeutung, um das Klimaziel von Paris zu erreichen. Auch können gesunde Ökosysteme extreme Wetterereignissen und Klimaschwankungen besser ausgleichen. Bei Dürre und starkem Regen kann so Wasser in der Landschaft gehalten werden. Gleichzeitig gewinnt hier die Biodiversität eindeutig. Dieses Projekt kann in Zukunft Vorbild sein für weitere Landschaften. Was hier passiert, sollte an vielen Orten passieren. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt deshalb ein Programm Natürlicher Klimaschutz und Renaturierung vor und wirbt dafür um Unterstützung für die nächste Wahlperiode."

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

Mehr Informationen zum Projekt "Untere Havelniederung" online ...

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NABU: Herstellerverantwortung beginnt beim Produktdesign

Aufräumen allein reicht nicht

Miller: Vorsorge muss bei der Einwegkunststoffrichtlinie gestärkt werden / NABU veranstaltet Fachgespräch zu Plastikmüll

Berlin, 19.8.21 – Zigarettenkippen, Kaffeebecher und dünne Plastiktüten: Nicht erst seit Corona landen immer mehr Einwegprodukte aus Plastikmüll in der Natur. Experten aus Wissenschaft und Politik haben jetzt in einem NABU-Fachgespräch beraten, wie die geplante erweiterte Herstellerverantwortung zu weniger Müll führen kann. Die Einwegkunststoffrichtlinie schreibt den EU-Mitgliedsländern vor, Hersteller besonders schädlicher Einwegkunststoffartikel mehr in die Pflicht zu nehmen. Der NABU sieht hier ein großes Potential für nachhaltige Lösungen.

„In der erweiterten Herstellerverantwortung liegt eine echte Chance für Meere ohne Plastik“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die Hersteller müssen ihre Produkte so gestalten, dass weniger Schaden für die Natur entsteht. Entsprechend müssen die Kosten für das Aufräumen der Einwegprodukte höher sein als die Umgestaltung zu einer nachhaltigen Mehrweglösung.“

In Deutschland wird derzeit die Einrichtung eines Einwegkunststofffonds geprüft. In diesem Fonds sollen die Hersteller entsprechend der jährlich in Verkehr gebrachten Menge an Einwegkunststoffprodukten und einem für jedes Produkt festgelegten Kostensatzes Beiträge einzahlen. Die Städte, Kommunen und die Länder sollen aus dem Fonds nach einem festzulegenden Verteilungsschüssel Mittel für ihren Sammlungs-, Reinigungs- und Entsorgungsaufwand erhalten.

Der NABU begrüßt die Debatte um die Herstellerverantwortung, sieht aber wichtige Kriterien noch nicht ausreichend berücksichtigt. So muss vermieden werden, dass die Mittel aus dem Fonds für bereits bestehende Reinigungsarbeiten eingesetzt werden. „Der bisherige Stand führt nicht automatisch zu einer dringend nötigen Reduktion des Müllaufkommens in der Natur“, so David Pfender, NABU-Referent für Meere ohne Plastik. „Der Fonds darf kein Freifahrtsschein für ein Weiter-so sein. Die erweiterte Herstellerverantwortung muss den Anspruch haben, die Vermüllung deutlich zu reduzieren. Dies gelingt, indem wir regional in der Natur vorkommende Müllteile in die Maßnahmen mit aufnehmen und uns nicht nur auf die zehn in der Richtlinie genannten Plastikteile versteifen. Unternehmen müssen zu einem Umdenken bewegt werden, so dass Produkte sowie Verpackungen ressourcenschonend hergestellt und im Kreislauf geführt werden. Dazu gehört, dass Mehrwegverpackungen als neuer Standard gefördert werden und Einweg ersetzen.“

Der gemeinsam mit Ökopol veranstaltete NABU-Expertendialog mit Teilnehmenden aus der Bundes- und Landespolitik zeigt, dass die zukünftige Bundesregierung bei der Einwegkunststoffrichtlinie noch stärker die Prävention in den Mittelpunkt stellen muss.

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Verschiedenes 

Grünes Herz Haslachs

Joseph-Brandel-Anlage ist aufwändig saniert worden
Investition von rund 1,6 Millionen Euro – hohe Fördergelder von Bund und Land
Rege Bürgerbeteiligung: Ein Park, wie Haslach ihn sich gewünscht hat
Neuer Spielplatz, befestigte Wege, frische Begrünung, neue Beleuchtung, ein Fitnessparcours
Inklusion und Barrierefreiheit

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