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Verschiedenes 

Mit dem NABU den Frühling erleben - trotz Corona

Auf www.NABU.de finden sich zahlreiche digitale Angebote, um die heimische Natur kennen zu lernen

Berlin – Der Frühling ist da, doch leider macht die Corona-Pandemie viele gewohnte Freizeitaktivitäten zurzeit unmöglich. Der NABU gibt darum Tipps, wie man die Natur erleben kann, ohne sich und andere der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.

„Am besten ist es natürlich die Natur direkt zu erleben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Spaziergänge im Wald stärken das Immunsystem und heben die Stimmung, sollten allerdings zurzeit ausschließlich allein oder mit den eigenen Kindern gemacht werden.“

Die Natur im Frühling kann aber auch digital entdeckt werden – ganz ohne die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Der NABU bietet dafür zahlreiche kostenfreie Angebote auf seinen Internetseiten. So kann man spielerisch die häufigsten Gartenvögel kennenlernen oder mit dem Insektentrainer Tagpfauenauge, Florfliege, Holzbiene und Co. bestimmen. Mit der NABU-Vogeluhr erfahren Naturfreundinnen und -freunde, welcher Vogel morgens wann zu hören ist – und kann sein neues Wissen gleich auf dem eigenen Balkon oder am Fenster überprüfen.

Am Computer können außerdem die Zugwege von besenderten Turteltauben und Störchen verfolgt werden. Es gibt Gartentipps, wie man aus seinem Balkon ein Gemüse- und Naschparadies macht, ein Büffet für Insekten gestaltet oder einen Fledermauskasten baut. Alle Tipps finden sich unter https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/27778.html .

Mit Kindern ist die lange Zeit in den eigenen vier Wänden besonders herausfordernd, zudem auch Kitas und Schulen geschlossen sind. Damit nicht zu viel Langeweile aufkommt, hat der NABU gemeinsam mit seiner Jugendorganisation, der Naturschutzjugend NAJU, Tipps extra für Kinder zusammengestellt. So sind die Kleinen beschäftigt und lernen noch dazu etwas über die heimische Natur. Die Kinderseiten „NAJUversum“ laden beispielsweise zum Entdecken verschiedener Lebensräume ein. Hier finden sich auch Podcasts und Videos etwa zu den Themen Vogelzug und Wildbienenschutz, sowie tolle Experimente zum Nachmachen und Bauanleitungen für Vogelkästen und Insektenhotels. Zu den Themen Mülltrennung, Wolf und Insekten können Kinder ihr Wissen mit einem Quiz testen. Die NABU-Tipps für Kinder finden sich online ...

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Verschiedenes 

Karlsruhe bietet Baumpatenschaften an

Karlsruhe bietet Baumpatenschaften an
Schöne Akzente beim Baum / Foto Gartenbauamt Stadt Karlsruhe

Bürgerschaftliches Engagement für mehr Stadtgrün

Über 70.000 Bäume stehen entlang der Karlsruher Straßen. Insgesamt weist die Stadt ein wertvolles Netz an Grünflächen auf. Die aktuellen Klimaveränderungen, neue städtebauliche Entwicklungen und ein steigender Nutzungsdruck stellen diese grüne Infrastruktur jedoch vor immer größere Herausforderungen. Besonders die trockenen Sommer der letzten Jahre mit hoher Lufttrockenheit und Wassermangel machen Bäumen an urbanen Standorten zu schaffen. Im Rahmen eines neu aufgelegten Patenschaftskonzepts können sich nun engagierte Personen aktiv an der Verschönerung des Stadtbildes beteiligen.

Vom Wässern bis zur "Baumpatenschaft plus"

Bei einer Baumpatenschaft pflegen die Anwohnenden einen oder mehrere Bäume in der Nachbarschaft. Das kann sich bei einer sogenannten "reinen Baumpatenschaft" auf das Wässern des Baumes an trockenen Tagen und das Entfernen von Unrat aus der Baumscheibe beschränken. Wer sich darüber hinaus gärtnerisch betätigen möchte, kann eine "Baumpatenschaft plus" abschließen, welche zusätzlich die Bepflanzung und Pflege des Beetes unterhalb eines Baumes umfasst. Mit einer ökologisch wertvollen Gestaltung der Baumscheiben können so kleine blühende Inseln für Insekten und andere Tiere direkt vor der Haustüre geschaffen werden.

Gartenbauamt gibt Unterstützung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Patenschaft für einen Baum beim Gartenbauamt Karlsruhe beantragen - telefonisch unter der Nummer 0721/133-6731 oder per E-Mail an patenschaften@gba.karlsruhe.de. Passt der Standort, wird der Patenschaftsbaum mit einer Hinweisplakette gekennzeichnet. Das Gartenbauamt unterstützt die Teilnehmenden in allen Belangen und gibt Anregungen, wie eine Baumscheibe ökologisch wertvoll und nachhaltig gestaltet werden kann.

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Cum-Ex: Verbrechen, Verbrecher, lächerliche Strafen & (Un-) Recht

Cum-Ex: Verbrechen, Verbrecher, lächerliche Strafen & (Un-) Recht
(c) mitwelt.org

Cum Ex ist eine Art der Steuerhinterziehung, durch die europäische Länder und wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler um viele Milliarden Euro betrogen wurden. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55,2 Milliarden Euro. (Eine Milliarde ist gleich tausend Millionen!). Das haben Untersuchungen des Recherchezentrums «Correctiv» ergeben, an denen unter anderem das ARD-Magazin «Panorama», die Wochenzeitung «Die Zeit» und «Zeit Online» beteiligt waren. Betroffen sind demnach neben Deutschland mindestens zehn weitere europäische Länder.

Cum-Ex ist strafbar, sagt ein Urteil des Bonner Landgerichts vom 18.3.20. Doch die Bewährungsstrafen für die Millionenbetrüger sind lächerlich und ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat. Noch sitzt kein verurteilter Cum-Ex-Verbrecher im Gefängnis. Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen gehen jährlich allerdings deutschlandweit etwa 7.000 Menschen wegen Schwarzfahrens in´s Gefängnis.

"Die Gerechtigkeit (und das Recht) sind wie ein Spinnennetz – die Kleinen hält es fest – die Großen zerreißen es einfach"
Nach einem alten lateinischen Zitat

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

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NABU fordert zum Tag des Waldes eine Neuausrichtung der Waldpolitik

Krüger: Urwaldähnliche Strukturen in Wirtschaftswäldern fördern

Berlin, 20.03.2020 – Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März fordert der NABU

eine grundlegende Neuausrichtung der Waldpolitik in Deutschland. Mit Blick auf den Klimawandel sei eine nachhaltige Strategie nötig, um den Waldumbau in Deutschland so voranzubringen, dass Ökosysteme tatsächlich naturnäher und damit anpassungsfähiger werden. Nur dann sind sie widerstandsfähiger bei Dürre und anderen Wetterextremen.

„Unsere Wälder stehen zunehmend unter Druck: Weithin sichtbar haben die Dürresommer Spuren in unseren Landschaften hinterlassen. Rund zwei Prozent unseres Waldes, gut 245.000 Hektar, sind abgestorben. Wir brauchen jetzt ein Umdenken im Wald und einen Umbau: Naturnähere Wälder, die fit sind für den Klimawandel und wertvolle Lebensräume bieten für Tiere, Pflanzen und Pilze“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte kürzlich die Schadholzzahlen für 2018 bis 2020 prognostiziert. Demnach werden insgesamt 160 Millionen Kubikmeter Schadholz erwartet. Offensichtlich verringern naturnahe Wälder bestehend aus heimischen Laubbaumarten auch das wirtschaftliche Risiko für die Waldbesitzer. Gut 90 Prozent der Schadholzmenge ist Nadelholz. Die Schadholzmenge für 2020 wird vor allem vom Witterungsverlauf in Frühling und Sommer abhängen. Werden sie ähnlich trocken und heiß wie die letzten beiden Jahre, ist davon auszugehen, dass die Schadholzmenge deutlich großer sein wird. Da die Preise am Holzmarkt eingebrochen sind, böte sich die einmalige Chance, große Mengen von Bäumen im Wald zu belassen.

„Der Wert von Totholz für die biologische Vielfalt ist enorm hoch, sie fördern die Wasserspeicherung und Nährstoffverfügbarkeit und verbessern damit die Startbedingungen für die neue Waldgeneration. Da das Belassen von großen Totholzmengen von zentraler Bedeutung für den Waldnaturschutz ist, sollte dies den Waldbesitzern finanziell honoriert werden“, fordert Krüger.

Für die Artenvielfalt sind Totholz, Baumhöhlen wichtig. Wie sehr sie in Deutschland fehlen, macht ein Blick in die Roten Listen deutlich: Rund 60 Prozent der heimischen Holzkäferarten sind ausgestorben oder gefährdet. Von den 25 Fledermausarten sind 14 gefährdet - vor allem jene, die auf Baumhöhlen angewiesen sind.

Auch bei der anstehenden Änderungen des Bundesjagdgesetzes müssen Waldumbau und Wiederbewaldung stärker berücksichtigt werden, fordert der NABU. Deutlich stärker als bisher muss dabei aber auch die gesellschaftliche Bedeutung baum- und strauchartenreicher Mischwälder in den Vordergrund gestellt werden.

Der NABU hat bereits im Sommer 2019 ein 12-Punkte-Papier mit den nötigen Schritten für einen ökologischen Waldumbau vorgelegt ...

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NABU: So wird der Balkon zum Nasch- und Gemüsegarten

Mit einigen Tipps können Hobbygärtnerinnen und -gärtner Früchte und Kräuter zu Hause ernten

Berlin, 20.03.2020 – Da viele Menschen aufgrund der aktuellen Situation trotz Frühlingsanfang viel Zeit in Haus und Wohnung verbringen müssen, gibt der NABU Tipps zum Gemüseanbau auf Balkon und Fensterbank. „Kinder können mitmachen und lernen, wie sie Gemüse und Kräuter ganz leicht selbst ziehen können. Mit einigen kleinen Tipps gelingt das auch Garten-Neulingen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Tomaten und Paprika können jetzt auf dem Fensterbrett vorgezogen werden. Kürbis, Gurken oder Melonen gibt es auch als Minivariante für den Balkon und Terrasse. Auch diese werden jetzt vorgezogen. Die jungen Pflanzen können ab Mai auf den Balkon umziehen, ab dann sind Nachtfröste unwahrscheinlich. Samen gibt es im Bioladen, im Internet oder selbst geerntetes samenfestes Saatgut vom letzten Jahr. NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb: „Wer auf diese samenechte Sorten achtet, erhält nicht nur gesunde Früchte, sondern auch viel robustere Pflanzen und damit weniger Pflegeaufwand über den Sommer. Außerdem kann man die geernteten Samen im nächsten Jahr wiederverwenden.“

Einige Pflanzen können schon jetzt in Töpfen auf dem Balkon ausgesät werden, etwa der frühe Feldsalat. Er keimt bereits bei Temperaturen um die fünf Grad. Weitere hart gesottene Gemüsepflanzen sind Radieschen, Erbsen und Mangold. Sie können ebenfalls schon gesät werden. Auch Kräuter wie Bohnenkraut, Dill und Schnittlauch können jetzt in die Erde. Ein Blick auf die Rückseite der Samentüten verrät den optimalen Aussaatzeitpunkt und Standort jeder Sorte.

Wichtig bei Aussaat und Umtopfen ist die richtige Erde. „Es sollte torffreie Blumenerde sein“, so die NABU-Gartenexpertin. „Damit tragen Sie zum Moor- und Klimaschutz bei, denn für die Herstellung von herkömmlicher Blumenerde werden Moore vernichtet, die gebraucht werden, um klimaschädliches CO2 zu binden.“

„Auf dem Balkon kann fast alles angebaut werden, was im Gemüse- und Obstgarten wächst“, so Rottleb, „Auch Beerensträucher und einige Kernobstsorten.“ Himbeeren, Johannes- und Stachelbeeren wachsen auch in Kübeln. Sogar Spalieräpfel gedeihen auf dem Balkon. Rankende Erdbeersorten wachsen platzsparend in Blumenampeln. Ein besonderer Hingucker sind Stangenbohnen, die man an Schnüren oder Gittern hochranken lassen kann. Sie bilden zudem einen attraktiven Sicht- und Windschutz. „Wer noch Rosmarin, Thymian und Oregano anbaut, kann die Kräuter für die Tomatensoße à la Balkonien gleich miternten“, so Rottleb. „Am besten lässt auch man einen Teil davon blühen, das freut Wildbienen und Schmetterlinge.“

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NABU: Idee des grenzenlosen Wachstums maritimer Wirtschaft überholt

NABU: Idee des grenzenlosen Wachstums maritimer Wirtschaft überholt
Seemine (c) NABU/Ingo Ludwichowski

Krüger: Echte Meeres-Schutzgebiete sind Soforthilfe für Klima und bedrohte Arten – Regelung über marine Raumordnung nötig

Berlin/Hamburg, 18.03.2020 – Das Corona-Virus hat auch die Meerespolitik im Griff. Die zweitägige Anhörung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur künftigen Raumordnung in Nord- und Ostsee findet nun per Videokonferenz statt – eine Herausforderung für alle Beteiligten. Festgelegt werden soll, wo künftig Windenergieanlagen entstehen, Rohstoffe abgebaut, sich der Schiffsverkehr vor der Küste konzentrieren soll und wie der Schutz von Arten und Lebensräumen mit den Interessen der maritimen Wirtschaft in Einklang gebracht werden kann. Geregelt werden diese verschiedenen Nutzungsinteressen in der marinen oder maritimen Raumordnung (MRO) – nach Ansicht des NABU bisher mit falscher Zielsetzung.

„Die Vorstellung des endlosen blauen Wachstums ist überholt. Nord- und Ostsee sind an ihrer ökologischen Belastungsgrenze. Angesichts der Klimakrise und des Artensterbens brauchen wir neue Prioritäten für den Interessenausgleich im Meer. Der Schutz von Natur und Klima muss künftig im Zentrum stehen“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Zehn Jahre nach Einführung der ersten Raumordnungspläne besteht großer Reformbedarf. Jede dritte Art in Nord- und Ostsee steht inzwischen auf der Roten Liste, sauerstoffarme Todeszonen in der Ostsee wachsen rapide an und Seegraswiesen, die als natürliche Kohlenstoffsenken entscheidend sind im Kampf gegen die Klimakrise, sind in der Nordsee seit 1930 um 90 Prozent zurückgegangen, bedingt durch Eutrophierung und Zerstörung.

„Nord- und Ostsee können uns entscheidend helfen im Kampf gegen die Klimakrise. Als Soforthilfe raten sowohl Weltklima- als auch Weltbiodiversitätsrat die Fläche der Meeresschutzgebiete zu erhöhen und diese effektiv zu managen. Im Management hat Deutschland großen Nachholbedarf. Unsere Meeresschutzgebiete bestehen vor allem auf dem Papier. Sie müssen zu ökologischen Vorrangflächen in der Raumordnung werden“, so Krüger.

Derzeit stehen 45 Prozent der Nord- und Ostsee unter Schutz, im europäischen Natura-2000-Netzwerk. Doch die Ziele, zu denen sie beitragen sollen, werden verfehlt. Der NABU fordert daher, mindestens 50 Prozent der Schutzgebiete komplett nutzungsfrei zu halten, ohne Grundschleppnetze oder den Abbau von Kies und Sand. Zudem müssen zerstörte Lebensräume wiederhergestellt werden, etwa Riffe, Seegraswiesen und Kelpwälder.

Zur laufenden Anhörung hat der NABU eine umfangreiche Stellungnahme eingereicht. Das Fazit: Die Neu-Konzeption birgt Licht und Schatten. Richtig ist nach Ansicht des NABU der zugrundeliegende Ökosystemansatz, ebenso die enge Bindung an die europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie – das Rahmenwerk des Naturschutzes im Meer. Gleichzeitig jedoch fehlen konkrete Maßnahmen, um den schlechten Umweltzustand beider Meere zu verbessern. Auch fehlen Kriterien und Schwellenwerte, um die ökologischen Belastungsgrenzen zu ermitteln.

„Und der Klima- und Meeresnaturschutz müssen stärker zusammengedacht werden, noch wird in getrennten Szenarien diskutiert: Wir müssen klären, wo der Offshore-Windausbau möglichst schadfrei ist. Die aktuellen Ausbaupläne bis 50 Gigawatt sind nicht naturverträglich machbar. Und wir müssen generell den Fokus darauf lenken, die Stabilität der Meere zu verbessern – dann in gesundem Zustand sind sie als Kohlenstoffsenken die effektivste Klimaschutzmaßnahme“, so NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Hintergrund:
Die Bundesregierung ist über eine europäische Richtlinie zur Maritimen Raumordnung verpflichtet, ihre Raumordnungspläne für Nord- und Ostsee zu überarbeiten. Der durch das BSH mit dem Bundesumweltministerium koordinierte Prozess soll Mitte 2021 abgeschlossen sein. Am 18. und 19. März stehen in Hamburg das erste Konzept und die Inhalte der sogenannten Strategischen Umweltprüfung (SUP) zur Diskussion. Der NABU hat dazu vor wenigen Tagen mit 15 Organisationen aus Meeresschutz- und Entwicklungspolitik ein gemeinsames Forderungspapier veröffentlicht: die Meeresoffensive 2020.

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Karlsruhe: Akteurinnen und Akteure gesucht

Faire Woche 2020 zu nachhaltigem Konsum und Produktion

Die Stadt Karlsruhe beteiligt sich in Kooperation mit dem Verein Eine Welt erneut am bundesweiten Aktionszeitraum "Faire Woche" vom 11. bis 25. September. Die Vorbereitungen laufen und erste Initiativen haben sich bereits gemeldet - weitere Anmeldungen sind bis 5. Mai willkommen.

Themenschwerpunkt "Nachhaltiger Konsum und Produktion"

Der Themenschwerpunkt lautet in diesem Jahr "Nachhaltiger Konsum und Produktion". Er zeigt auf, wie Fairer Handel Tausende vorbildlich agierender Erzeugergemeinschaften, Kommunen und Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern zusammenbringt und wie mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten sowohl die Lebensqualität der Produzenten verbessert als auch die Märkte zum Beispiel in Indien oder Südafrika gefördert werden können. Immer mehr Karlsruher Gruppen, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen setzen sich für die "Eine Welt Arbeit" ein und leisten mit ihren Initiativen einen Beitrag zur Förderung nachhaltigen Konsums und nachhaltiger Produktion in den Ländern des Globalen Südens.

Alle, die sich mit einer eigenen Aktion im verlängerten Zeitraum von Mitte September bis Ende Oktober an der Karlsruher Fairen Woche beteiligen wollen oder fair gehandelte Produkte im Angebot haben, sind herzlich eingeladen, ihre Themenangebote einzubringen. Ab sofort werden Anmeldungen für Aktionen und Veranstaltungen entgegen genommen, die den Fairen Handel beziehungsweise das Engagement für Menschenrechte und faire und nachhaltige Lebensbedingungen erlebbar machen.

Anmelden im Weltladen bis 5. Mai

Bis zum 5. Mai 2020 können sich Initiativen, Gruppen, Vereine, Schulen und kirchliche Einrichtungen in Karlsruhe sowie gastronomische Betriebe und Einzelhandelsgeschäfte, die sich mit ihrem Angebot im Programmheft präsentieren möchten, mit einer E-Mail an weltladen-ka@web.de anmelden.

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Corona-Virus: Stadt Freiburg schließt den Mundenhof

Corona-Virus: Stadt Freiburg schließt den Mundenhof
Hinweisschild an einem Absperrgitter (c) Stadt Freiburg

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte macht die Stadt Freiburg ihren Mundenhof zu. Die Schließung gilt für alle Besucherinnen und Besucher, sie gilt ab sofort und bis auf Weiteres, und sie gilt auch für alle Spielplätze auf dem Gelände.

Besucher/innen werden an den Haupteingängen des weitgehend offenen Geländes mit Schildern an Absperrgittern und Bauzäunen darauf hingewiesen, dass der Mundenhof geschlossen ist. Grundlage dieses radikalen Schritts ist die gestrige Bundesverordnung, die bundesweit die Schließung von Freizeit- und Tierparks anordnet. Auch die Parkplätze sind durch Schranken geschlossen.

Die Stadt informiert auf www.freiburg.de über die Schließung.

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