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Veranstaltungen 

NABU und LBV: Zähl mal, wer da fliegt

Am Freitag startet die 18. „Stunde der Gartenvögel“ / Jeder kann mitmachen und Vögel zählen

Berlin – Wer Vögel liebt, kann sich aufs Wochenende freuen: Vom 13. bis 15. Mai rufen der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund für Vogelschutz) wieder zur „Stunde der Gartenvögel“ auf. „Schon zum 18. Mal läuft unsere große wissenschaftliche Mitmachaktion“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die Stunde der Gartenvögel ist ein schöner Anlass sich mit der heimischen Natur zu befassen, die eigene Artenkenntnis zu erweitern und zu helfen, Daten über den Zustand der Vogelwelt zu sammeln. Das ist praktischer Naturschutz, bei dem jeder mitmachen kann.“ Im vergangenen Jahr haben das über 140.000 Menschen in ganz Deutschland getan und dabei mehr als 3,1 Millionen Vögel aus über 95.000 Gärten und Parks dem NABU gemeldet.

Gespannt warten die Ornithologen des NABU auf die Meldungen des kommenden Wochenendes. „An ihnen können wir Trends bei den Beständen einzelner Arten ablesen“, so Miller. „Möglich ist das, weil wir inzwischen auf Daten aus 17 Jahren zurückgreifen können.“ Gezählt werden auch Vögel, die nur gehört, aber nicht gesichtet werden können. Miller: „Jetzt sind Bäume und Büsche schon dicht belaubt, so dass sich unsere Gartenvögel gut verstecken können. Manchmal können wir nur ihren Gesang hören, sie aber nicht entdecken.“ Wer sich unsicher ist, wer da piept oder zwitschert, kann das Gehörte mit der Stimmenerkennung der NABU-App Vogelwelt überprüfen.

Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet oder gehört werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Wer zuvor noch etwas üben möchte, findet viele Infos unter www.stundedergartenvoegel.de, darunter Portraits der 40 häufigsten Gartenvögel (www.nabu.de/gartenvoegel), einen Vogeltrainer (https://vogeltrainer.nabu.de) und Vergleichskarten der am häufigsten verwechselten Vogelarten (www.NABU.de/verwechslungskandidat). Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.nabu.de/gartenvoegel-auswertung abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (vom 16. bis 20. Mai) ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg.

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“Grundwasser lebt!”

“Grundwasser lebt!”
© Senckenberg

Neue Senckenberg-Wanderausstellung

Am 11. Mai 2022 wird die neue Wanderausstellung „Grundwasser lebt!“ des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein eröffnet. Die Ausstellung bietet einen einmaligen Einblick in einen verborgenen Lebensraum, dessen große Wichtigkeit für Mensch, Tier und Umwelt bis jetzt wenig Beachtung findet.

Dabei vermitteln nicht nur klassische Ausstellungsformate Informationen über das Grundwasser. Die Besucherinnen und Besucher können ein digitales U-Boot durch eine Höhle steuern und so die faszinierende virtuelle Unterwasserwelt samt Bewohnern selbst erkunden. Auf die Größe einer Assel geschrumpft, begegnen sie winzigen, staunenswerten Zeitgenossen wie Brunnenschnecke und Urringelwurm auf Augenhöhe. Der Grottenolm erscheint als faszinierend seltsames Ungetüm.

Zweierlei Modelltypen bringen die Organismen den Besuchenden näher: Mit einer in Europa einmaligen innovativen Hologrammtechnik erscheinen dreidimensionale Modelle. Sie können per Gestensteuerung von allen Seiten betrachtet werden. Taktile Modelle ermöglichen allen Gästen gleichermaßen das Begreifen von Grundwassertieren und Grundwasserleitern.

Die Ausstellung thematisiert auch grundlegende Begriffe des sehr komplexen Themas der Hydrogeologie. So gibt eine interaktive Animation einen vereinfachten Einblick in die hochkomplexen Zusammenhänge des Landschaftswasserhaushaltes und vermittelt spielerisch den Zusammenhang zwischen Dürre, Starkregen, Hochwasser, und dem niedrigen Grundwasserspiegel. Die Auswirkungen des Klimawandels und aktuelle Forschungsergebnisse werden zudem auf einem Medientisch durch Karten ortsbezogen in verschiedenen Ebenen visualisiert.

Aktuelle Bezüge bieten auch die Interviews mit Vertretern der Wissenschaft und der Wasserämter, die zu Themen wie Trockenheit, Forschung und Gesetzeslage sprechen. Auf den Tafeln werden all diese Themen aufgegriffen und in einfach gehaltener Sprache ausgeführt. Alle Texte sind über QR-Codes auf Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch sowie mit Screenreader abrufbar. So kann ein internationales Publikum Grundwasser als vielfach übersehenen Teil von Klima-, Arten- und Naturschutz sowie als Lebensraum kennenlernen.

Extra für die Landesgartenschau wurde das Sammelspiel StyGo! entwickelt, bei dem Kinder und auch Erwachsene Grundwassertiere auf dem Gelände sammeln muss. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit der App „marbleverse“ AR-Technologie angewendet.

Im Experience Room hat eine Kleingruppe 15 Minuten Zeit, eine Trinkwasseranlage zu retten.

zum Bild oben:
In einem Hologrammgerät der australischen Firma VOXON können 3D-Modelle der Grundwassertiere per Gestensteuerung von allen Seiten betrachtet werden. Hier das Modell einer Brunnenschnecke.
© Senckenberg

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Karlsruhe: Offene Pforte präsentiert vielfältiges Stadtgärtnern

Karlsruhe: Offene Pforte präsentiert vielfältiges Stadtgärtnern
Offene Pforte: Baseler-Tor-Straße 43 © Stadt Karlsruhe

Vier private grüne Oasen in Durlach, Oststadt und Neureut entdecken

Die vom Gartenbauamt initierte private Gartenschau "Offene Pforte" bietet in der zweiten Maiwoche vier Termine an, bei denen Naturbegeisterte sonst nicht zugängliche Grünanlagen entdecken können. Im Frühsommer erreichen viele Gärten ihren Blühhöhepunkt, weshalb sich eine Besichtigung besonders lohnt.

Kleiner, aber vielseitig gestalteter Hinterhof in Durlach
Am Dienstag, 10. Mai, öffnen die Eigentümer der Seboldstraße 16 von 13 bis 19 Uhr die Tore zu ihrem kleinen Hof in der Altstadt von Durlach. Die etwa 40 Quadratmeter große Fläche ist intensiv gestaltet mit Wasserbecken und Wandberankung. Auf der sonnigen Terrasse befindet sich eine artenreiche Pflanzenauswahl.

Durlacher Hausgarten mit spürbar englischem Charakter
Ebenfalls in Durlach, in der Baseler-Tor-Straße 43, können Interessierte am Samstag, 14. Mai, von 14 bis 18 Uhr einen großen Hausgarten erkunden, der durch eine Gliederung in unterschiedliche Zonen gestaltet ist. Die Pflanzenvielfalt beginnt mit Kübelpflanzen auf der Terrasse und dehnt sich über Frühjahrsblüher, Stauden, Rosen, Sträucher, Hecken und weiteres zu den naturnäheren Arten aus, die prägnant in die Konzeption eingeflossen sind.

Gemeinschaftlich stadtgärtnern
Seit Mai 2012 gibt es am Schloss Gottesaue in der Oststadt einen Gemeinschaftsgarten der Fächergärtner, der am Samstag, 14. Mai, von 15 bis 18 Uhr zu besichtigen ist. Der rund 750 Quadratmeter große Garten ist abwechslungsreich gestaltet mit einer Vielfalt an Zier- und Nutzpflanzen, die teilweise in Weiden- und Hochbeeten wachsen. Zum Termin erhalten Kinder um 15:15 Uhr die Möglichkeit einer speziellen Führung mit Pflanzaktion.

Kunst und Natur genießen in Neureut
Auch in diesem Jahr öffnet der durch Keramiken verschönerte Garten in der Neureuter Kirchhofstraße 11 wieder seine Pforte für Besucherinnen und Besucher. Nach telefonischer Voranmeldung (Kontaktdaten sind in der Broschüre hinterlegt) empfängt die Eigentümerin am Samstag, 14. Mai, von 11 bis 17 Uhr Natur- und Kunstbegeisterte. Pflanzbeete mit Stauden und Rosen durchziehen den Garten und bieten den Kunstwerken Raum, die Interessierte auch erwerben können.

zum Bild oben:
Direkt an die Terrasse des Durlacher Wohnhauses schließt sich ein vielfältig gestalteter Gartenraum an.
© Stadt Karlsruhe

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NABU und LBV: Wer singt denn da in Gärten und Parks?

NABU und LBV: Wer singt denn da in Gärten und Parks?
Stunde der Gartenvögel (c) Foto: Sebastian Hennigs

Vom 13. bis 15. Mai findet die „Stunde der Gartenvögel“ statt / Jeder kann mitmachen und Vögel zählen

Berlin – Piep, Tschilp, Tirili: Seit Wochen bieten uns die Vögel in Gärten und Parks ihre Frühlingskonzerte. Welche Arten und wie viele es noch sind, die uns vor allem morgens mit ihrem Gesang erfreuen, das wird das Wochenende vom 13. bis 15. Mai zeigen: Der NABU ruft gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der NAJU zur 18. „Stunde der Gartenvögel“ auf.

„Je mehr Menschen mitmachen, desto besser können unsere Ornithologen den Zustand der Vogelpopulationen in unseren Siedlungen einschätzen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Mehr als 140.000 Menschen hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und aus über 95.000 Gärten über 3,1 Millionen Vögel gemeldet.“ Gemeinsam mit der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Ziel der Aktion ist es, Trends bei den Beständen über die Jahre zu verfolgen. Weil die „Stunde der Gartenvögel“ bereits seit 2006 stattfindet, können die Ornithologen beim NABU bereits auf einen umfangreichen Datenschatz zurückgreifen. Auch Menschen, die wenig über Vögel wissen, können bei der Aktion teilnehmen, betont Miller. „Unsere Zählhilfe macht das Erkennen einfach. Außerdem bieten wir unsere kostenlose App NABU Vogelwelt, die beim Identifizieren hilft.“ Wichtig sei es auch, seine Beobachtung zu melden, auch wenn man während der Zählung nur sehr wenige Vögel festgestellt hat. Miller: „Auch das sind sehr wichtige Daten für uns. Es geht ja nicht um einen Wettbewerb, wer die meisten Vögel sieht, sondern darum, eine realistische Momentaufnahme zu erhalten.“

Die Aktion gibt auch Aufschluss über den Brutbestand, denn im Mittelpunkt stehen Arten, die bei uns brüten. Miller: „So zum Beispiel die Schwalben, die Ende März aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückgekommen sind. Leider hat ihr Bestand in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Die Rauchschwalbe steht bereits auf der Vorwarnliste und die Mehlschwalbe gilt bereits als gefährdet.“ Daher ist es wichtig, Garten und Hinterhof als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten: Insekten zu fördern und Brutmöglichkeiten am Haus und im Garten zu schaffen. Tipps dazu gibt der NABU unter www.NABU.de/vogelgarten.

Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Wer zuvor noch etwas üben möchte, findet viele Infos unter www.stundedergartenvoegel.de, darunter Portraits der 40 häufigsten Gartenvögel (www.nabu.de/gartenvoegel), einen Vogeltrainer (https://vogeltrainer.nabu.de) und Vergleichskarten der am häufigsten verwechselten Vogelarten. Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (vom 16. bis 20. Mai) ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg.

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NABU: Software-Update unmöglich

Miller: Hersteller dürfen Reparatur von Handy, Laptop & Co. nicht weiter behindern

Berlin, 29.4.22 - Für die Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Kommunikationsgeräten ist nicht nur die Hardware entscheidend. Oft ist es die Software, die eine längere Nutzung oder eine Reparatur verhindert. Eine Umfrage der EU-Kommission zeigt: Fast 20 Prozent der Befragten ersetzen ihre alten Geräte durch neue, nur weil Anwendungen oder Betriebssysteme nicht mehr funktionieren.

Neben fehlenden Updates kann die Software eine unabhängige Reparatur durch ein „Part Pairing“ auch aktiv verhindern. Hierbei werden Hardware-Komponenten so mit Software verschaltet, dass sie ohne eine Freigabe des Herstellers nicht ausgetauscht werden können. Beides wird zu einem immer entscheidenderen Faktor in einer digitalen Welt, in der Produkte stärker vernetzt sind und zugleich der Berg an Elektroschrott immer schneller anwächst.

Vor diesem Hintergrund fordert der NABU als Mitunterzeichner eines offenen Briefes gemeinsam mit anderen Organisationen und IT-Unternehmen die EU-Kommission auf, dieses wichtige Thema auf die politische Agenda zu setzen. Die Beteiligten drängen in dem Schreiben auf ein „universelles Recht auf die freie Wahl von Betriebssystemen, Software und Dienstleistungen“. Das sei maßgeblich für eine nachhaltigere digitale Gesellschaft.

"Wenn Hersteller keine Updates für Handy, Laptop & Co mehr bereitstellen und Verbraucher keine alternative Software nutzen können, werden Geräte entsorgt, die eigentlich noch voll funktionsfähig sind. Das führt zu einer völlig unnötigen Verschwendung an Ressourcen, die wir uns nicht leisten können", so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Diese als „Software Obsoleszenz“ bezeichnete Praxis müsse ein Ende haben.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Schutz und Vorsorge bei Starkregenereignissen

Karlsruhe: Schutz und Vorsorge bei Starkregenereignissen
Hochwasser an der Alb (c) Roland Fränkle, Stadt Karlsruhe

Informationsabend zum Hochwasserschutz am 28. April in Stupferich

Der Klimawandel und daraus resultierende extreme Wetterereignisse sind in den letzten Jahren immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Vor allem die schockierenden Nachrichten über die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal vom Juli 2021 haben deutlich gemacht, dass der Hochwasserschutz und der Umgang mit Starkregenereignissen zu den zentralen Aufgaben von Kommunen und Gebietskörperschaften zählen. Die Stadt Karlsruhe stellt sich schon seit vielen Jahren dieser Herausforderung. Zahlreiche Projekte wurden bereits umgesetzt, doch es gibt auch in Zukunft noch einiges zu tun. Schutz und Vorsorge bleiben Daueraufgaben.

Nicht zuletzt auch unter dem Eindruck der jüngsten Katastrophen ist die Bevölkerung zunehmend für den Hochwasserschutz sensibilisiert, was zahlreiche Anfragen aus der Bürgerschaft belegen. Diese und viele weitere Fragen möchten die Fachämter der Stadt Karlsruhe bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung beantworten, die am Donnerstag, 28. April, um 18 Uhr, im Gemeindezentrum Stupferich stattfindet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Diskussionsrunde mit den Fachämtern
Die Fachleute des Tiefbauamts werden in Vorträgen die Strategie der Stadt zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen sowie die Anpassung der urbanen Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels ausführlich erläutern und anhand verschiedener Beispiele konkrete Maßnahmen vorstellen. Darüber hinaus werden auch Möglichkeiten der privaten Vorsorge und des Objektschutzes erläutert. Zwar gibt es keine absolute Sicherheit vor Hochwasser, doch können Haus- und Grundbesitzer durch gezielte Prävention viel für den eigenen Schutz tun. Anschließend stehen Fachleute aus den verschiedenen Ämtern für Fragen zur Verfügung. Unter anderem sind Branddirektion, Ordnungs- und Bürgeramt und Tiefbauamt vertreten.

Aufgrund der aktuellen Situation und aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung über stupferich@karlsruhe.de mit dem Stichwort „Bürgertermin Hochwasser“ gebeten.

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Vegetationsbrand am Schauinsland

Freiburg, 15.04.2022. Ein aufmerksamer Bürger hat gegen 19:30 Uhr von Freiburg St. Georgen aus Rauch am Schauinslandgipfel entdeckt und der Integrierten Leitstelle über die Notrufnummer 112 die Rauchentwicklung gemeldet. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin mehrere Abteilungen der Feuerwehr Freiburg, die Feuerwehr Oberried Abt. Hofsgrund und den zuständigen Revierförster.

Vor Ort wurde durch die Einsatzkräfte ein Waldbrand auf einer Fläche von ca. 250 – 300 m², lokalisiert. Im Wesentlichen brannte das Unterholz, einen Überschlag auf die Bäume konnte verhindert werden. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften schnell unter Kontrolle gebracht. Die anschließenden Nachlöscharbeiten konnten gegen 21:30 Uhr beendet werden. Von Seiten der Feuerwehr Freiburg kamen unter anderem die Taskforce Vegetationsbrand, zwei speziell für Vegetationsbrände ausgebildete Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg, zum Einsatz.





Verschiedenes 

NABU: Heizen, ohne die Natur zu verheizen

Wie wir Wärme in Gebäuden erzeugen können, ohne Natur und Klima zu schaden

Berlin, 14.4.22 – Der nächste Winter ist noch in weiter Ferne, trotzdem ist das Thema Heizen derzeit aktueller denn je. Nicht nur der Krieg in der Ukraine, vor allen Dingen die Klimakrise erfordert ein Umdenken sowie neue Lösungen, damit wir es auch in Zukunft warm in unserem Zuhause haben können. Derzeit werden in Deutschland die meisten Gebäude mit Erdgas und Öl beheizt, ein Trend, der keine Zukunft haben kann, wenn wir Natur und Klima schützen wollen. Doch womit können wir jetzt noch heizen? Welche Alternativen gibt es und wie nachhaltig sind diese?

Die Pellet- oder Holzfeuerungsheizung

Eine vermeintlich klimafreundliche Variante ist die Pellet- und Holzfeuerungsheizung, die vor allem wegen ihrer hohen Förderung sehr beliebt ist. Seit 1991 hat sich die energetische Nutzung von Holz in deutschen Privathaushalten mehr als verdoppelt. Pellet- und Holzfeuerungskessel für die Gebäudewärme verzeichneten in den letzten Jahren deutlich zweistellige Wachstumsraten. Fast 3 Millionen Tonnen Holzpellets werden mittlerweile jährlich in Privathaushalten in Deutschland verbrannt. Mittlerweile heizen über 11 Millionen Haushalte in Deutschland mit Holz, sei es mit Kaminen, Kachelöfen, Holzfeuerungsheizungen oder Pelletheizungen. Doch wirklich umweltfreundlich ist das nicht, denn Holz ist nur begrenzt verfügbar und nicht in kurzen Zeiträumen erneuerbar.

Entgegen dem häufig vorgebrachten Argument, es würde nur Holz verbrannt, welches anderweitig nicht verwendet werden kann, könnte ein Großteil dieses Holzes anders genutzt werden – sei es im Bau, für Spanplatten oder beispielsweise als Grundstoff in der chemischen Industrie. Durch die Verbrennung in Privatheizungen steht es dieser Nutzung jedoch nicht mehr zur Verfügung. Die Konsequenz: Es muss auf andere (Frischholz-)Quellen ausgewichen werden. Die Wälder in Europa und weltweit stehen bereits heute unter starkem Druck. Dieser wird sich absehbar verstärken, wenn die Baubranche und andere Industrien zur Emissionsreduktion verstärkt auf Holz als Rohstoff setzen.

Zudem erhöhen Holzheizungen die Luftverschmutzung. Auch wenn nur der Einbau von modernen Öfen mit Filtern gefördert wird, trägt jede Anlage zur Belastung der Luft bei, vor allem in Ballungsgebieten ein Problem für die Luftqualität. Dazu kommt, dass der CO2-Ausstoß bei der Verbrennung von Holz höher ist als bei Kohle, Öl und Gas, weil die Energiedichte von Holz deutlich geringer ist. Erst nach Jahrzehnten ist die gleiche Menge CO2 wieder in den nachwachsenden Bäumen gebunden. Die Emissionen müssen jedoch in den nächsten Jahren rapide sinken, um die Klimakrise noch einzudämmen.

Die Wärmepumpe

Grundsätzlich ist das Verfahren, vorhandene Wärme aus Quellen wie Wasser, Erdreich, Außenluft oder Abluft in Wärme für Gebäude umzuwandeln, der Verfeuerung von Holz vorzuziehen.

Die Wärmepumpe ist eine sinnvolle Alternative zu Öl und Gas, erst recht, wenn der Strom, den sie benötigt, aus erneuerbaren Energien kommt. Zudem muss sie effizient laufen – also mit möglichst wenig Strom möglichst viel Wärme gewinnen. Um keine begrenzten erneuerbaren Energien zu verschwenden, sollten Wärmepumpen vorzugsweise eingesetzt werden, wenn das Gebäude gut gedämmt ist und die Heizkörper möglichst groß sind, z. B. Wand- oder Fußbodenheizungen. Doch kann eine Wärmepumpe auch in Bestandsgebäuden mit normalen Heizkörpern effizient sein, vor allem wenn sie mit Solarthermie kombiniert wird.

Die Kosten für eine energetische Sanierung und die Wärmepumpe werden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert.

Solarthermie und Wärmespeicher

Ergänzend zu der Wärmepumpe kann auch Solarthermie eine klimafreundliche Heizmöglichkeit sein, wie z. B. in Bestandsgebäuden mit normalen Heizkörpern. Bei Solarthermie wird die Sonnenenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Sie kann vor allen Dingen für die Warmwasserversorgung genutzt werden. Um die gewonnene Wärme unabhängig vom Einsatzzeitpunkt nutzbar machen zu können, kann ein Wärmespeicher überschüssige Wärme speichern. Im Winter, wenn nicht genug Sonnenlicht vorhanden ist, müssen bei dieser Variante jedoch noch andere Wärmeerzeuger zum Einsatz kommen.

Wenn es um den Schutz von Natur und Klima geht, ist ein Umstieg von der Öl- und Gasheizung hin zu einer Alternative langfristig unverzichtbar. Heizen mit Holz stellt keine langfristige und nachhaltige Alternative dar. In Zukunft muss der Ausbau im Wärmebereich vorwiegend auf strombasierte Lösungen, d.h. Wärmepumpen, sowie Solarthermie und Wärmespeicher konzentrieren. Wer hier die Nase vorn hat, spart langfristig Geld und sorgt für eine klimasichere Zukunft.
Mit mehr als 875.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

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