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Verschiedenes 

Umweltpreisträger fordern CO2-Steuer

Umweltpreisträger fordern CO2-Steuer
Alice Kaudia, Environment Secretary, Ministry of Environment / Foto: EEF

Über 100 Umweltpreisträger aus der ganzen Welt haben auf ihrem vierten internationalen Konvent in Freiburg einen Appell unterzeichnet, in dem sie die Regierungen auffordern, eine CO2-Emissionssteuer einzuführen und die Subvention fossiler Brennstoffe zu stoppen.

„Überschwemmungen, Stürme, Dürren, wilde Wetterschwankungen und die damit einhergehenden ökonomischen Destabilisierungen plagen die Welt. Die polaren Eisschilde schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Schwere Hitzewellen, Wasserknappheit, lokale Luftverschmutzung und der dramatische Verlust der Artenvielfalt erreichen ein alarmierendes Ausmaß“ – so haben die mehr als hundert Preisträger, die sich in Freiburg zum vierten internationalen Umweltkonvent getroffen haben, die Klimasituation der Welt zusammengefasst.

„Bei uns ist der Klimawandel auf allen Ebenen Wirklichkeit“, berichtet beispielweise Alicia Kaudia, die Umweltministerin Kenias, in ihrem Vortrag zur Anpassung an den Klimawandel. „Afrika ist der am stärksten vom Klimawandel betroffene Kontinent, gleichzeitig hat er die geringsten technischen und finanziellen Möglichkeiten, um sich an die Folgen anzupassen. In Kenia leben 18 Millionen Menschen in bitterster Armut.“

In einem dringenden Aufruf haben die versammelten Preisträger die Regierungen aufgefordert, „eine Steuer auf CO2-Emissionen einzuführen und Subventionen fossiler und nuklearer Brennstoffe einzustellen, um die Menschheit auf den richtigen Weg zu bringen und einen katastrophalen Klimawandel abzuwenden.“

„Emissions-Steuern bergen“, so die Preisträger in ihrem Appell, „gegenüber dem CO2-Handel große Vorteile. Sie sind einfach zu verwalten, kalkulierbar und bieten weniger Möglichkeiten für Betrug und Schlupflöcher. Die Einnahmen sollen teilweise dazu verwendet werden, um den internationalen Green Climate Fund zu finanzieren, um Entwicklungsländern dabei zu helfen den Klimawandel zu mäßigen und sich an diesen anzupassen und gesunde Ökosysteme zu erhalten.“ (Im Anhang der Appell im Wortlaut).

Um die Einführung einer solchen Steuer zu erleichtern, soll sie mit fünf Dollar pro Tonne CO2 zunächst relativ niedrig beginnen. Jedes Jahr soll sie aber um jeweils einen Dollar erhöht werden. „Damit haben Volkswirtschaften und Unternehmen ausreichend Zeit, sich bei den jetzigen niedrigen Energiepreisen auf höhere Belastungen einzustellen und Alternativen zu entwickeln“, betont Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und als Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Umweltstiftung Moderator zwischen den Preisträgern bei der nendgültigen Verabschiedung des Appells. „In 10, 15 oder 20 Jahren werden fossile Brennstoffe so verteuert, dass alternative Energien in allen Bereichen die Nase vorn haben. Genau das ist es, was wir brauchen, um eine Chance zu haben, das von allen geforderte 2- Grad-Ziel doch noch zu erreichen.“

Die Preisträger sehen ihren Appell als Signal an die Regierungsvertreter aus der ganzen Welt, die sich des Ende des Jahres in Paris zum nächsten Klimagipfel COP 21 treffen, um dort endlich ein ehrgeiziges und tragfähiges Klima-Abkommen zu verabschieden. „Wir hoffen, dass dieser Aufruf dazu beiträgt, die Belastung der Atmosphäre in Grenzen zu halten“, so Eicke R. Weber.

Veranstalter der „International Convention of environmental Laureates“ ist die Europäische Umweltstiftung, deren Kuratorium sich aus 16 in Umweltbelangen verdienten Persönlichkeiten wie Ernst Ulrich von Weizsäcker, Monika Griefahn, Marcello Palazzi, Professor Antonio Luque oder Giovanna Melandri zusammensetzt. Kuratoriumsvorsitzender ist Eicke R. Weber, Direktor des europaweit größten Solarforschungsinstituts, des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Obstbreie in Tüten

ÖKO-TEST Obstbreie in Tüten
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2015 gibt es seit dem 27. Februar im Handel.

Süß, süßer, Quetschobst

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in der aktuellen Märzausgabe Obstbreie in Alutüten getestet. Das Resümee: Sie sind von Natur aus etwa so süß wie Fruchtzwerge – und manche Hersteller finden sogar noch versteckte Wege, diese Süße „natürlich“ zu steigern. In einem Brei stecken dann schon mal umgerechnet bis zu sechs Würfelzucker.

Die Hersteller preisen ihre Obstbreie meist mit Versprechen wie „ohne Zuckerzusatz“ an. Doch das ist in einigen Fällen eine Mogelei. Denn manche Anbieter mischen zwar keinen Kristallzucker unter, dafür aber Apfelsaftkonzentrat, Traubensaftkonzentrat oder Fruchtsüße. Fruchtsüße hört sich zwar gesünder an, ist aber ernährungsphysiologisch dem normalen Haushaltszucker gleichzusetzen. Und auch Konzentrate süßen den Brei zusätzlich. Ein Produkt im Test enthält sogar stolze 17,7 Gramm Zucker pro 100 Gramm – etwa so viel wie in zwei Milchschnitten.

ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass diese Mischung aus Säure und Zucker eine erhöhte Kariesgefahr für Kinder birgt – gerade weil der Brei über ein Mundstuck gesaugt wird und die Milchzähne umspült, die deutlich empfindlicher sind als die Zähne der Erwachsenen. Das Verbrauchermagazin kritisiert aber auch die Alutüten: Denn die Einwegverpackungen lassen nicht nur die Müllberge wachsen. Einige Produkte sind zudem mit verschluckbaren Verschlüssen ausgestattet. Für Spielzeug regelt die Europäische Spielzeugrichtlinie eine Mindestgröße für abreißbare Kleinteile. Allerdings ist diese Norm nur für Spielzeug bindend – nicht für Lebensmittelverpackungen für Kinder. Der Gesetzgeber hat bisher keine Vorgabe für kindgerechte Lebensmittelverpackungen entwickelt hat.

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ÖKO-TEST antibakterielle Produkte

ÖKO-TEST antibakterielle Produkte
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2015 gibt es seit dem 27. Februar im Handel.

Reinheitsverbot

Antibakterielle Produkte sind überflüssig. Dieses Resümee zieht das ÖKO-TEST Magazin in einem aktuellen Test. Denn die Desinfektionssprays-, -tücher, -gels und -seifen bringen dem Verbraucher keinen hygienischen Vorteil. Dazu kommt, dass in einigen Marken bedenkliche Stoffe stecken, die unter anderem zu Resistenzen gegen Keime führen oder Allergien auslösen können.

Antibakterielle Produkte sollen laut Hersteller bis zu 99,999 Prozent aller Bakterien und Viren wegputzen. ÖKO-TEST wollte wissen, ob das für den Verbraucher tatsächlich sinnvoll ist. Es zeigte sich aber, dass man sich das Geld sparen kann. Kein Hersteller konnte eine Studie vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Verbraucher einen Gesundheitsvorteil durch die Anwendung des Produktes gegenüber einer ganz normalen regelmäßigen Hygiene hat.

Im Gegenteil: So kommt in einigen Marken Benzalkoniumchlorid als antibakterieller Stoff zum Einsatz. Doch er kann zu Resistenzen bei Pseudomonas aeruginosa führen – einem hartnäckigen Keim, der in Krankenhäusern für Infektionen verantwortlich ist. Zudem können Benzalkoniumchlorid und andere quartäre Ammoniumverbindungen die Zellmembran angreifen und Allergien auslösen. In einigen Produkten stecken halogenorganische Verbindungen, darunter das für seine allergieauslösende Wirkung bekannte Methylchlorisothiazolinon.

ÖKO-TEST empfiehlt daher, auf antibakterielle Mittel zu verzichten. Denn gründliches Händewaschen ist die einfachste Hygienemaßnahme und entfernt 90 bis 99 Prozent der Keime. Sollte der Arzt aus medizinischen Gründen eine Desinfektion anordnen, sind Produkte, die auch im medizinischen Bereich verwendet werden, ratsam.

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ÖKO-TEST Spielbälle für Kinder

ÖKO-TEST Spielbälle für Kinder
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2015 gibt es seit dem 27. Februar im Handel.

Bayern auf dem Abstiegsplatz

Textilbälle sind deutlich besser als ihre Pendants aus Kunststoff. Zu diesem Ergebnis kommt das ÖKO-TEST-Magazin in einem aktuellen Test. Das Labor fand in den Plastikspielbällen unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und zinnorganische Verbindungen. Als Abstiegskandidat zeigte sich der Ball von Bayern München, der die Sicherheitsprüfung nicht bestanden hat.

Wenn Kinder mit Bällen spielen, werden diese nun mal gedrückt, geknuddelt oder in den Mund genommen. Umso schlimmer ist es, dass die meisten Kunststoffbälle vor bedenklichen Inhaltsstoffen nur so strotzen. So stecken in einigen Bällen erhebliche Mengen an Phthalaten. Diese stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In einem Ball analysierte das von ÖKO-TEST beauftragte Labor beispielsweise mehr als 1.000 mg/kg des Phthalats DINP. Dieser Weichmacher ist in Spielzeug und Babyartikeln, die dazu geeignet sind, von Kindern in den Mund genommen zu werden, verboten. Mit anderen Worten: Wäre der Ball ein Produkt, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden, wäre es nicht verkehrsfähig. Die Schadstoffliste ist aber noch nicht zu Ende: In sieben Plastikbällen wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachgewiesen, von denen einige als krebserzeugend gelten. Dazu kommen noch Antimone, die möglicherweise die Haut reizen können, und giftige zinnorganische Verbindungen.

ÖKO-TEST hat die Bälle ebenso einer Praxisprüfung unterzogen: Dabei färbte ein Ball mit aufgedruckten Punkten stark ab. Während fast alle Produkte die Sicherheitsprüfung mit Bestnoten bestanden, war beim FC Bayern München Softball schon im Auslieferungszustand etwas Füllmaterial zugänglich. Kleinkinder könnten dieses herausziehen und sich daran verschlucken.

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Doppeltes Geschmackserlebnis: die neuen Tapas-Burger von Taifun

Doppeltes Geschmackserlebnis: die neuen Tapas-Burger von Taifun
Taifun-Kapern-Paprika / Foto: Life Food GmbH

Die Life Food GmbH/Taifun-Tofuprodukte bringt zeitgleich zwei neue Produkte auf den Markt: Denn der neue Tapas-Burger mit mediterraner Note erscheint in zwei Geschmacksvariationen. Beide sind sowohl kalt als auch warm ein Genuss.

Während der Tapas-Burger Olive/Cashew durch mediterrane Kräuter, würzige Oliven und knackige Cashewkerne begeistert, charakterisieren bunte Gemüsestücke und eine fein säuerliche Kapernnote die Variante Paprika/Kapern.

Die Bratlinge begeistern jedoch nicht nur durch raffinierte Kombinationen mediterraner Zutaten. Sie bieten zugleich Vielfalt in der Zubereitung: Kalt und in Würfel geschnitten sind die Tapas-Burger ein Genuss als Antipasti und bereichern jede Vorspeisenplatte. Angebraten in etwas Öl verwandeln sie sich außerdem in Minutenschnelle in duftende Burger und schmecken köstlich im Sandwich oder zum Salat.

Die neuen Tapas-Burger erweitern die attraktive Taifun-Produktfamilie der Burger und Bratlinge. Sie sind ab März im Naturkostfachhandel erhältlich. So wie sämtliche rund 30 Tofuspezialitäten von Taifun sind auch die Tapas-Burger rein pflanzlich und werden aus besten Tofu-Sojabohnen und anderen erlesenen Rohwaren aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt.

Hier eine kleine Übersicht, in welchen Freiburger Geschäften das neue Produkt bereits zu kaufen gibt:

Biokeller
Konradstraße 17
79100 Freiburg im Breisgau
Telefon:0761 706313

Bioladen verde
Habsburgerstraße 48
79104 Freiburg im Breisgau
Telefon:0761 8962727

denns Biomarkt:
Breisacher Straße 151,
79110 Freiburg im Breisgau

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Neues aus dem Grünen Süden

Neues aus dem Grünen Süden
© Christoph Düpper / Tourismus Marketing Ba-Wü (TMBW)

Naturnahe und nachhaltige Urlaubsangebote aus Baden-Württemberg

Mit seinen abwechslungsreichen Landschaften von Hohenlohe bis an den Bodensee ist Baden-Württemberg nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber. Dank zahlreicher Initiativen entwickelten sich die Urlaubsregionen in Deutschlands Süden in den letzten Jahren zu Vorreitern eines nachhaltigen und umweltverträglichen Tourismus. Bereits seit 2012 bündelt die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) als erstes Bundesland diese landesweiten Angebote in ihrem Projekt „Grüner Süden“. In der gleichnamigen Broschüre, die zur Urlaubsmesse CMT neu aufgelegt wurde, finden Interessierte touristische Angebote aus den Bereichen Naturerlebnis, umweltfreundliche Mobilität, klimaverträgliche Unterkünfte sowie regionale Produkte im Überblick.

Von der umweltfreundlichen Anreise bis hin zu regionalen Genussinitiativen fasst der „Grüne Süden“ Angebote aus den verschiedenen Teilen des Landes zusammen. Und das bedeutet: nachhaltige, ökologische, naturnahe Produkte und Dienstleistungen vom Beginn bis zum Ende des Urlaubs. Mit dem neu entwickelten Siegel „Nachhaltiges Reiseziel“ wurden inzwischen erstmals ganze Destinationen und Orte in Baden-Württemberg nach Kriterien der Nachhaltigkeit zertifiziert. Noch stärker in den Blick rücken außerdem die verschiedenen Großschutzgebiete. Neben den sieben Naturparken und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb lädt seit einem Jahr der Nationalpark Schwarzwald in den „Grünen Süden“ ein.

Die Broschüre „Grüner Süden“ kann kostenfrei bei der TMBW bestellt werden unter prospektservice@tourismus-bw.de oder Tel. 01805/556690.

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ÖKO-TEST-Magazin März 2015

ÖKO-TEST-Magazin März 2015
Die März-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 27.02. im Handel

Aus dem Inhalt

Test: Naturjoghurts
Im Labor zeigte sich, dass vor allem in den konventionellen Produkten, aber auch in vier Bio-Marken wenig Omega-3-Fettsäuren stecken. Das ist ein Hinweis, dass die Kühe hauptsächlich mit Kraftfutter und selten mit Gras oder Heu gefüttert wurden. Positiv ist, dass die meisten Joghurts nahezu keine Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln vorweisen und einwandfrei schmecken.

Test: Obstbreie in Portionstüten
Statt Apfelstückchen in Tupperdosen stecken in vielen Schulranzen Alutüten mit Obstbrei – „ganz ohne Zuckerzusatz“. Doch das „Quetschobst“ ist von Natur aus etwa so süß wie Fruchtzwerge – und manche Hersteller finden versteckte Wege, diese Süße „natürlich“ zu steigern. In einem Brei stecken dann schon mal bis zu sechs Würfelzucker. Nur eine einzige Tüte schneidet mit „gut“ ab.

Test: Spielbälle für Kinder
ÖKO-TEST kann nur sieben Bälle empfehlen. Denn leider stecken in vielen Exemplaren Schadstoffe. Das Labor fand unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und giftige zinnorganische Verbindungen. Ein Abstiegskandidat ist der Ball von Bayern München: Denn während andere Marken die Sicherheitsprüfung bestehen, war das Füllmaterial dieses Vereinsproduktes zugänglich, so dass Kleinkinder dieses herausziehen und verschlucken könnten.

Test: antibakterielle Produkte
Antibakterielle Produkte sollen bis zu 99,999 Prozent aller Bakterien und Viren wegputzen. Doch ihr Einsatz im Privathaushalt ist in den meisten Fällen unnötig. Denn: Sie bringen dem Verbraucher keinen hygienischen Vorteil. Dazu kommt, dass in einigen Produkten bedenkliche Stoffe stecken, die etwa zu Resistenzen führen oder Allergien hervorrufen können.

Test: leichte Blumenerden
Blumenerde ist üblicherweise ziemlich schwer. Da scheint die „leichte“ Blumenerde, die derzeit von Baumärkten angeboten wird, zunächst eine gute Idee zu sein. Doch zu welchem Preis? Sechs Blumenerden bestehen zu mindestens 70 Prozent aus Torf, dessen Abbau in hohem Maße CO2 freisetzt. Eine Erde im Test hat so einen niedrigen pH-Wert, dass in ihr nicht mehr viel wachsen kann. Andere Produkte im Test enthalten zu wenige Nährstoffe.

Test: Werkzeugkästen
Einen gut bestückten Universalwerkzeugkoffer bekommt man schon unter 100 Euro. Der Test zeigt, dass Qualität nicht teuer sein muss. Einige Koffer bieten eine breite Ausstattung mit solider Verarbeitung. Allzu billige Marken sollte man aber besser im Regal liegen lassen, denn diese halten Mindestbelastungen nicht stand. Ärgerlich ist außerdem, dass kein Koffer ohne Schadstoffe auskommt.

Test: Kompressionsstrümpfe für Jogger
Die Werbeaussagen der Hersteller zu Kompressionsstrümpfen sind vielversprechend: „Extra Energie“, „stärkere Leistung“ oder „mehr Power“ sollen sie bringen, doch diese Vorteile sind vor der aktuellen Studienlage nicht haltbar. Kritisch sieht ÖKO-TEST zudem, dass in einigen Strümpfen phosphor- oder halogenorganische Verbindungen stecken, die allergieauslösend sind. Ebenso sind viele mit antimikrobiell wirkenden Bioziden ausgerüstet, die Privatanwendern keinen Nutzen bringen.

Test: Krankenkassenleistung bei Allergien, 14 Leistungsbereiche
Krankenkassen können bestimmte Behandlungen und Arzneimittel für Patienten mit Allergien bezahlen, müssen aber nicht. ÖKO-TEST hat analysiert, in welchem Umfang sie das tatsächlich machen. Es zeigte sich, dass die Spanne der finanziellen Leistungen gewaltig ist. Bei Hausstauballergikern beteiligt sich beispielsweise eine Kasse nur mit 27,50 Euro an milbendichten Zwischenbezügen, während 26 Kassen den kompletten Preis von 230 übernehmen.

Und außerdem:

Extra Allergien
Allergiemittel im Überblick
Rezeptfreie und -pflichtige Medikamente aus der Apotheke können den Heuschnupfen und andere Allergien zwar nicht heilen, aber zumindest deren lästige Symptome lindern. ÖKO-TEST stellt die verschiedenen Tabletten, Tropfen und Sprays vor, erklärt die Wirkungsweise sowie die Risiken und Nebenwirkungen.

Neurodermitis: Hilfe gegen das große Jucken
Es ist zum Verzweifeln: Neurodermitis juckt wahnsinnig, ist nicht heilbar und die Standardversorgung hilft nur bedingt. Trotzdem: Mit Medikamenten und der richtigen Pflege lassen sich die Beschwerden lindern. ÖKO-TEST erläutert, was hilft.

Medizinisch austherapiert: Die Suche geht weiter
Auch wenn eine Hyposensibilisierung nicht wie erhofft anschlägt, sollten enttäuschte Patienten die Therapie nicht abbrechen. Sonst gefährden sie deren Hauptziel: die Verhinderung des Etagenwechsels hin zu allergischem Asthma.

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ÖKO-TEST SPEZIAL - Vitamine und Mineralstoffe

ÖKO-TEST SPEZIAL - Vitamine und Mineralstoffe
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL ist ab dem 13.02. erhältlich.

Alarmierende Studien: So manche Menschen sind gesund, arbeiten aber hart daran, krank zu werden. Nicht nur die, die rauchen, zu viel Alkohol trinken und sich nicht bewegen. Auch die, die Vitaminpillen schlucken. Denn die sind – wenn der Arzt sie nicht verschreibt – nicht nur über¬flüssig, sie können auch krank machen, was Studien seit mehr als 20 Jahren immer wieder zeigen. Es gibt aber auch Menschen mit Mehrbedarf: Schwangere benötigen viel Folsäure, Raucher mehr Vitamin C und E und Veganer oftmals zusätzlich Vitamin B12. ÖKO-TEST erklärt im neuen Sonderheft SPEZIAL – Vitamine und Mineralstoffe, wie man sich am besten mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt, aber auch wo Hersteller den Verbrauchern etwas aufschwatzen, was sie gar nicht benötigen.

Tests (Auswahl):

• Multivitaminpräparate für Kinder: Es gibt nun mal Kinder, die einen großen Bogen um Obst oder Grünzeug machen. Damit sie dennoch keine Mangelerscheinungen bekommen, greifen ihre besorgten Eltern gern zum „Rundum-sorglos-Präparat“. ÖKO-TEST hat untersucht, ob die Produkte einen Nutzen bringen.

• Vitamin-D-Präparate: Vitamin D gilt als wichtiger Schlüssel zur Gesundheit. Kein Wunder also, dass der Handel mit Vitamin-D-Präparaten floriert. Sinnvoll sind sie aber nur für bestimmte Risikogruppen.

• Magnesiumpräparate: Magnesium ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Es spielt beim Zell- und Knochenaufbau eine Rolle und ist wichtig für die Nerven- und Muskeltätigkeit. Allerdings leiden die wenigsten Menschen unter einem Magnesiummangel. Dazu kommt: Eine Überdosierung kann zu Durchfällen führen. ÖKO-TEST erklärt, wann man Magnesiumpräparate einnehmen sollte und welche zu empfehlen sind.

• Calcium- plus Vitamin-D3-Präparate: Wer unter Osteoporose leidet, bricht sich die Knochen häufig schon aus dem geringsten Anlass. Kombipräparate aus Vitamin D und Calcium sollen vorbeugen oder den Knochenschwund aufhalten. Einige Produkte schneiden im Test mit „sehr gut“ ab, doch es gibt auch „ungenügende“.

• Nahrungsergänzungsmittel aus Supermärkten und Discountern: Nicht genug Vitamine gefuttert, ein leichtes Kratzen im Hals oder einfach müde und schlapp – wer keine Lust auf lange Wartezeiten beim Arzt hat oder teure Apothekenpreise scheut, der findet auch im Supermarkt und bei den Discountern eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln. ÖKO-TEST wollte wissen, ob es sinnvoll ist, diese zu kaufen.

Und außerdem:

• Das Geschäft mit den Vitaminen: Künstlich hergestellte Vitamine landen längst nicht nur in Pillen, Riegeln und Getränken. Sie stecken beispielsweise auch in Kosmetika, Sonnenschutzmitteln und Tierfutter. Dank der enorm vielfältigen Nachfrage drängen immer mehr Hersteller ins gut gehende Geschäft. Einen offenen Einblick in konkrete Marktanteile und Umsatzzahlen gibt die Branche aber nicht.

• Richtig gut einkaufen und kochen: Von A wie Apfel oder Avocado bis Z wie Zitrone oder Zwiebel – mit frischen Zutaten schmeckt das Essen nicht nur besser, sondern steckt auch voller Vitamine und Mineralstoffe. Aber es hängt auch von der richtigen Zubereitung ab, wie viele davon letztlich auf dem Teller landen.

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