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Verschiedenes 

NABU bringt neue Vogel-App heraus

Mit der NABU "Vogelwelt" alle Brutvogelarten Deutschlands kennenlernen und bestimmen

Berlin – Von Alpenbirkenzeisig bis Zwergtaucher: Der NABU bietet mit seiner neuen App „Vogelwelt“ ein kostenloses Tool für Naturliebhaber, um alle heimischen Vogelarten kennenzulernen und zu bestimmen.

Die „Vogelwelt“ enthält über 1.400 freigestellte Fotos von 308 Arten. „Dabei handelt es sich um sämtliche Brutvogelarten und – mit Ausnahme extremer Seltenheiten – alle regelmäßigen Gastvogelarten, die in Deutschland beobachtet werden können“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Damit ist die NABU Vogelwelt, die erste kostenlose App, mit der man alle heimischen Vögel kennenlernen und bestimmen kann.“ Die App ist erhältlich für iOS und Android. „Die kostenlose Basisversion der NABU Vogelwelt ersetzt die frühere NABU-Vogel-App, enthält aber 80 zusätzliche Vogelarten und viele neue Funktionen“, so Miller. Eine davon ist das Bestimmen und das Vergleichen von Vögeln, die leicht verwechselt werden können. Bis zu acht Arten können auf dem Smartphone und bis zu 16 Arten auf dem Tablet direkt miteinander verglichen werden.

Zu jeder Art gibt es eine eigene Bestimmungstafel. Sie bestehen aus freigestellten Fotos, die viele Details zeigen. Die Tafeln zeigen die jeweils typischen Federkleider einer Art, die wichtigsten Merkmale werden direkt in den Tafeln gekennzeichnet. Auch europäische Verbreitungskarten zu allen 308 Vogelarten sowie eine Such- und erneuerte Bestimmungsfunktion sind bereits in der kostenlosen Basisversion enthalten.

Die App beinhaltet auch eine Melde-Funktion, mit der Sichtungen von Arten direkt gemeldet werden können, zum Beispiel für NABU-Aktionen wie die „Stunde der Gartenvögel“ und „Stunde der Wintervögel“.

Die voll funktionsfähige Basis-Version der App kann durch In-App-Käufe erweitert werden: Dazu gehören alle Vogelstimmen, Fotos von den Eiern sowie Video-Sequenzen, die das typische Verhalten der Vögel in ihrer natürlichen Umgebung zeigen. Dank der Erlöse für diese Erweiterungen kann die App mit ihren Grundfunktionen kostenlos angeboten werden. Ein weiterer Teil der Erlöse der In-App-Käufe fließt in die Arbeit des NABU für den Schutz der Natur und insbesondere der heimischen Vogelwelt.

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Verschiedenes 

Getigertes Rind aus Franken wird neuer Arche-Passagier

Getigertes Rind aus Franken wird neuer Arche-Passagier
© Ursula Pfäfflin-Nefian

Die alte deutsche Rinderrasse Ansbach-Triesdorfer zählt seit Jahrhunderten zum fränkischen Kulturgut. Ende des 19. Jahrhunderts gab es noch über 190.000 der großen und robusten Ansbach-Triesdorfer, heute sind es um die 140 Kühe. Der Fortbestand dieser leistungsstarken Kreuzungsrasse ist damit extrem gefährdet. Für ihren Schutz setzt sich Slow Food Deutschland ab sofort gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. sowie einer regionalen Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaft ein.

Ansbach-Triesdorfer Rinder waren immer eine äußerst fränkische Rinderrasse. Sie gehen auf Ansbacher Markgrafen zurück. Diese kreuzten ab Mitte des 18. Jahrhunderts friesisch-holländische Niederungsrinder sowie Höhenrinder aus der Westschweiz in die fränkischen, rotbunten Landschläge ein. Infolge der Einkreuzungen entwickelten die Ansbach-Triesdorfer verschiedenartige Fellzeichnungen von dunklem Rotbraun bis zu sehr hellem Gelb. Besonders auffällig waren die sogenannten ‚Tiger‘: Ihr Fell wies zwar keine klassischen Tiger-Streifen auf, dafür aber Muster mit Pünktchen. Diese Tiger-Färbung gibt es bis heute. Das Rind hat typischerweise dunkle Hornspitzen und zeichnet sich durch seine besondere Stärke und Größe aus.

Aufgrund seiner Milch-, Fleisch- und Arbeitsleistung war das Ansbach-Triesdorfer Rind als Dreinutzungsrasse in der bäuerlichen Landwirtschaft von Anfang an sehr gefragt. Es verbreitete sich zunächst in Mittelfranken, anschließend in Unter- und Oberfranken sowie in Nordschwaben. Ende des 19. Jahrhunderts jedoch besiegelte das Bayerische Reinzuchtgebot den weitreichenden Niedergang. „Ab den 1950er Jahren machte dann die Industrialisierung durch Mechanisierung die starken Arbeitsochsen überflüssig und durch Hochleistungsmilchrassen die Kühe unrentabel. Aber 1992 kam die Rettung durch den Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e. V. Mit Leidenschaft fahnden die Mitglieder nach Tigern, bieten ihnen ein Zuhause mit Zukunft, denn sie fördern professionell die Zucht“, betont Dr. Anita Idel, Tierärztin, Autorin und Mitglied der Slow-Food-Kommission für die Arche des Geschmacks.

2018 rief der Verein eine Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaft für das Fleisch der Ansbach-Triesdorfer ins Leben. Ziel ist es, das Rind bei Erzeugerinnen und Erzeugern, Gastronomen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannter und für Landwirtinnen und Landwirte ökonomisch interessanter zu machen. „Ansbach Triesdorfer Tiger zu fördern, bedeutet darüber hinaus, Lebensraum zu erhalten. Angesichts von Umweltbelastungen und Klimawandel, gilt es die Potenziale von Weidetieren für die biologische Vielfalt – von Blütenpflanzen und Insekten – zu erkennen“, so Idel weiter. Und die Qualität des Fleisches überzeugt: Es entwickelt sich bei extensiver Haltung – insbesondere auf der Weide - durch langsames Wachstum besonders gut. Es gilt als herb, würzig und nussig sowie sehr gut marmoriert.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Amphibienbetreuungsgruppe sucht Helfer

Unterstützung für Einsatz am Turmberg gebraucht

Die Amphibienbetreuergruppe am Turmberg sucht für die kommende Saison dringend zusätzliche helfende Hände. Weil die Tiere ihre Wanderrouten verlagert und sich die Wanderstrecke damit vergrößert hat, mangelt es an Helferinnen und Helfern. Interessierte werden gebeten, sich beim Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe unter Telefon 0721/133-3101 oder per E-Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de mit Namen und Anschrift zu melden.





Veranstaltungen 

Vortragsreihe im Zoo Karlsruhe: "Plastikbauer – Plastikfresser"

Vortragsreihe im Zoo Karlsruhe: "Plastikbauer – Plastikfresser"
Prof. Dr. Christoph Syldatk / Foto: KIT/Martin Lober

Es ist im täglichen Leben überall – Plastik, ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für viele Arten von Kunststoffen. Prof. Dr. Christoph Syldatk vom Institut für Technische Biologie des KIT gibt am Donnerstag, 17. Januar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe unter dem Titel "Plastikbauer – Plastikfresser" Einblicke in eine derzeit viel diskutierte Umweltproblematik.

Klassischerweise besteht Plastik aus verschiedensten Bausteinen basierend auf Erdöl. Durch die vielfältige Wandelbarkeit in seinen Eigenschaften wie Härte oder Temperaturempfindlichkeit spielt es eine wichtige Rolle in der Industriegesellschaft. Doch so toll Kunststoff auch ist – er ist in der Natur schwer abbaubar und verschmutzt zunehmend die Umwelt. Deshalb sind Wissenschaftler verstärkt auf der Suche nach sogenannten Biokunststoffen, welche biologisch abbaubar sind. Mittels Bausteinen wie Ethanol lassen sich bereits biobasierte Kunststoffe erzeugen, die jedoch nicht automatisch biologisch abbaubar sind.

Eine Anmeldung für den Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe willkommen. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Zoo und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Verschiedenes 

NABU: Weniger Amseln, aber deutlich mehr Teilnehmer

Zwischenergebnisse "Stunde der Wintervögel" aus über 66.000 Gärten

Berlin – Die Zwischenbilanz der neunten „Stunde der Wintervögel“ offenbart schlechte Nachrichten von der Amsel. Insgesamt zeigen sich die Wintervogelbestände aber recht stabil. Bei den Teilnehmerzahlen an Deutschlands größter Citizen Science-Aktion deutet sich erneut ein Rekord an.

Bis zum heutigen Mittwoch haben bereits über 96.000 Teilnehmer aus über 66.000 Gärten und Parks dem NABU und seinem bayerischen Partner LBV ihre Beobachtungen gemeldet. Damit dürften die Teilnehmerzahlen aus dem Vorjahr erneut deutlich übertroffen werden. „Wir freuen uns über die hohen Teilnehmerzahlen und das große Interesse an der heimischen Vogelwelt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „So werden unsere Ergebnisse noch aussagekräftiger. Den Vögeln hilft es, wenn immer mehr Menschen ihren Garten als Mini-Naturschutzgebiet begreifen und ihn entsprechend vogelfreundlich gestalten.“

Wenn Vogelfreunde bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ am heimischen Futterhäuschen weniger zu zählen hatten, dann lag das vor allem am Wetter. „Der bisher europaweit sehr milde Winter sorgt dafür, dass weniger Wintervögel aus dem Norden und Osten zu uns kommen und dass viele Waldvögel auch außerhalb der Gärten genug zu fressen finden und nicht zu den Futterstellen kommen“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Auch der plötzliche Wintereinbruch am Zählwochenende mit starken Schneefällen in Süddeutschland hat daran nichts mehr geändert.“ Die Zahlen für die typischen Futterhausbesucher Kohlmeise, Blaumeise, Eichelhäher, Buntspecht, Gimpel, Sumpf-, Tannen und Haubenmeise sind aus diesen Gründen etwas niedriger als im Schnitt.

Gleichzeitig ist ein größerer Anteil an Teilziehern wegen der milden Temperaturen in Deutschland geblieben. „Es wurden mehr Ringeltauben, Heckenbraunellen und Rotkehlchen gezählt“, so Lachmann. „Insgesamt liegt die Zahl der gesichtete Vögel pro Garten mit 38,2 etwa auf Vorjahresniveau und damit vier Prozent unter dem langjährigen Mittelwert.“ Am häufigsten gesichtet wurde wie im Jahr zuvor der Haussperling vor Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Schlechte Nachrichten gibt es von der Amsel. „Mit bundesweit nur 2,75 Amseln pro Garten fährt diese Art ihr mit Abstand schlechtestes Ergebnis ein, ein Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sicher konnten im sehr trockenen Sommer 2018 weniger Jungvögel überleben, da sie auf Regenwürmer angewiesen sind, die sie nur bei feuchtem Boden leicht finden können“, so Lachmann. „Der Hauptgrund dürfte aber die Usutu-Epidemie sein, die im vergangenen Sommer erstmals fast deutschlandweit aufgetreten ist.“

Bei den Grünfinken, die bisher am stärksten von allen Wintervogelarten von einem Rückgang betroffen sind, gibt es zumindest keinen neuen Negativrekord. „Mit 1,31, Vögeln pro Garten ist das Ergebnis nicht ganz so schlecht wie erwartet, denn vor zwei Jahren waren es sogar nur 1,29 Grünfinken pro Garten“, sagt Lachmann.

Noch bis zum 15. Januar können Zählergebnisse nachgemeldet werden, auch die Eingabe von Meldungen, die per Post kommen, steht noch aus. Außerdem findet bis zum 11. Januar noch die „Schulstunde der Wintervögel“ statt. Die Endauswertung der Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“ ist für Ende Januar geplant.

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Traurige Nachricht aus dem Zoo

Traurige Nachricht aus dem Zoo
Karlsruher Zoo: Nachwuchs bei den Flusspferden / Foto: Stadt Karlsruhe

Das gerade einmal zwei Tage alte Flusspferd ist tot.

Traurige Nachricht aus dem Zoo: Das gerade einmal zwei Tage alte Flusspferd ist tot. Völlig geschockt waren Zooleiter Dr. Mattias Reinschmidt und das Zoo-Team heute Morgen, als sie das Jungtier der Flusspferde Kathy und Platsch leblos im Gehege auffanden. Die erfahrene Mutter war immer wieder auf den Boden des Beckens abgetaucht, hatte offensichtlich versucht, ihr Kleines an die Wasseroberfläche zu bringen. Als Revierleiter Robert Scholz das Wasser im Becken abließ, fanden die geschockten Mitarbeiter das Kleine leblos auf dem Boden. „Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass irgendetwas nicht in Ordnung mit dem Jungtier war“, so Reinschmidt, bei der erfahrenen Mutter Kathy war das Junge bestens aufgehoben. Die Todesursache werde nun untersucht.

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Karlsruhe: Kathy und Platsch haben erneut Nachwuchs

Junges Flusspferd kam am Montag im Zoo Karlsruhe zur Welt
Dickhäuterhaus seit Mittwoch wieder zugänglich

Ziemlich groß und rund. Und gleich daneben ziemlich klein – klein zumindest für ein Flusspferd. Am Montag (7. Januar) brachte Flusspferd Kathy im Zoo Karlsruhe ein Junges zur Welt. Gleich nach der komplikationslosen Geburt am frühen Nachmittag kümmerte sich Kathy fürsorglich um ihren Nachwuchs. Behutsam schiebt sie mit ihrem breiten Maul das Kleine immer wieder in der flachen Uferzone nach oben, lässt das Jungtier keine Sekunde aus den Augen. "Sie ist eine Supermutter", ist Revierleiter Robert Scholz von der 32-jährigen Kathy ganz angetan. Ihre Qualitäten als Mutter hatte Kathy bereits mehrfach unter Beweis gestellt, zuletzt 2015, als sie den kleinen Flusspferd-Bullen Karl Wilhelm im Dickhäuterhaus des Zoos aufzog. Auch wenn Vater Platsch vorsorglich schon vor vier bis fünf Wochen von Kathy getrennt wurde: Was im Nachbargehege abgeht, will er allemal wissen - weshalb er immer wieder neugierig über die Abtrennung schaut.

Ab Mittwoch, 9. Januar, können Besucherinnen und Besucher das kleine Flusspferd im Dickhäuterhaus sehen. Dieses war am Montag geschlossen worden, damit Kathy sich in Ruhe in den ersten Stunden um ihren Nachwuchs kümmern kann.

"Nach dem OK des Zuchtbuchkoordinators haben wir bei Kathy die Pille wieder abgesetzt – und dabei schon ein bisschen auf eine günstige Zeit geschaut", so Scholz. Kathy und Platsch haben "mitgespielt" und am Montag "geliefert". Und so fällt die Familienzusammenführung in drei bis vier Monaten nicht von ungefähr mit der Fertigstellung der erweiterten Außenanlage zusammen. Die ist zwar zunächst für die Altersresidenz für Asiatische Elefanten gedacht, wenn die Elefanten-Oldies aber nachmittags ins Haus gehen, profitieren die Flusspferde vom neuen Gehege. "Wir haben die Absperrung des Geheges auch sicher für kleine Flusspferde gemacht und die Seile enger gespannt", so Scholz. Das kleine Flusspferd werde auf der neuen Anlage sicher Publikumsliebling sein, freut sich Zoodirektor Matthias Reinschmidt. Die nächste Zeit bleibt der Nachwuchs ausschließlich im Wasser. "Krafttraining" ist vor dem ersten Landgang angesagt. "Momentan kann sich der Kleine gar nicht auf den Beinen halten, er muss erst mal übers Schwimmen Muskeln aufbauen", erläutert Scholz.

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Rekordjahr für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

Rekordjahr für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

1.067.810 Menschen besuchten 2018 die Anlage / Karlsruhe gehört zu den zehn besucherstärksten Zoos

Es ist ein neuer Rekord für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe: 1.067.810 Menschen wurden 2018 als Besucherinnen und Besucher gezählt. "Das ist ein super Ergebnis für uns", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Bislang galt das Jubiläumsjahr 2015, in dem auch das Exotenhaus eröffnet wurde, mit 1.056.306 Zoogästen als besucherstärkstes Jahr. "Der Zoologische Stadtgarten ist ein Leuchtturm für die Stadt Karlsruhe, der eine enorme Strahlkraft selbst über die Grenzen Deutschlands hinaus hat", betont Bürgermeister Daniel Fluhrer, der bei der Stadt Karlsruhe neben dem Baubereich auch für den Zoo verantwortlich ist. Die Stadt sei sehr stolz, dass die Anlage so gut angenommen wird und gratuliere "allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz dieses Ergebnis erst möglich machen".

2017 wurde die Millionengrenze erst kurz vor Weihnachten erreicht, insgesamt waren es dann bis zum Jahresende 1.010.435 Zoogäste. 2018 konnte die einmillionste Besucherin schon rund einen Monat früher begrüßt werden, bis zum Jahreswechsel kam dann die Rekordzahl zustande. Damit habe man nicht gerechnet. Schließlich sei es für den Zoo ein Zwischenjahr ohne große Eröffnung gewesen, so Reinschmidt. "Erfahrungsgemäß gibt es außerdem in Jahren mit einem langen, heißen Sommer starke Einbrüche in der Besucherstatistik, da die Menschen dann eher ins Freibad oder an den Baggersee gehen", berichtet der Zoodirektor. Während sich dieses Besucherverhalten bei anderen Zoos in Deutschland durchaus bemerkbar gemacht habe, sei in Karlsruhe gerade der heiße August mit mehr als 130.000 Zoogästen der stärkste Monat gewesen.

Ein Grund sei sicher, so Klaus Weindel, stellvertretender Amtsleiter des Gartenbauamts, dass der Zoologische Stadtgarten mit seinen ausgedehnten, attraktiven gärtnerischen Anlagen auch ein wichtiger Naherholungsraum für die Bevölkerung der angrenzenden Stadtteile, insbesondere der Südweststadt und der Südstadt, sei. "Die weitläufige Grünfläche mit viel Baumbestand und den großen Wasserflächen ist insbesondere in den heißen Sommermonaten ein wichtiger Ausgleichsraum zu den aufgeheizten Wohngebieten", so Weindel. Dies unterstreiche die Bedeutung innerstädtischer Grünanlagen in Zeiten des Klimawandels. Mit dem Teehaus und einem zugehörigen Gartenbereich habe das Gartenbauamt im vergangenen Jahr den über 100 Jahre alten Japangarten erweitert und damit eine neue Attraktion geschaffen.

Investitionen in Neu- und Umbauten

"Mit dieser Besucherstatistik für das Jahr 2018 sind wir mit ziemlicher Sicherheit wieder unter den zehn besucherstärksten Zoos im deutschsprachigen Raum", berichtet Reinschmidt. Das sei eine besondere Auszeichnung für den Zoologischen Stadtgarten. "Gleichzeitig sehen wir es aber auch als Ansporn für die Zukunft, dieses Niveau, das vierte Jahr in Folge die Millionengrenze geknackt zu haben, zu halten." Dafür werde auch im Zoo viel in Neu- und Umbauten investiert. "Dieses Jahr wird die Erweiterung unserer Außenanlage der in Europa einmaligen Altersresidenz Asiatische Elefanten abgeschlossen und das neue Luchsgehege eröffnet", gibt Reinschmidt einen Ausblick auf die kommenden Monate. Dann solle noch 2019 mit dem Umbau der Afrikasavannen-Anlage begonnen werden und die Planungen für die Katta-Insel vorangetrieben werden. "Wir erhalten viele positive Rückmeldungen zu den Veränderungen im Zoo. Das bestätigt uns in unserer Arbeit."

zum Bild oben:
Der Umbau der Afrikasavannen-Anlage soll in diesem Jahr begonnen werden / Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

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Alle Freiburger Radwege sind überprüft und digital erfasst

Deutlich mehr Radwege
Radverkehrsnetz über 50 Kilometer länger als bislang angenommen

Insgesamt 470 Kilometer, darunter 190 Kilometer Radwege, 30 Kilometer Radstreifen und 6 Kilometer Fahrradstraßen

Alle Radwege in Freiburg sind überprüft und erfasst. Das Radverkehrsnetz ist über 50 Kilometer länger als bislang angenommen. Insgesamt 472 Kilometer, darunter 191 Kilometer Radwege, 30 Kilometer Radstreifen und 6 Kilometer Fahrradstraßen.

Eine Arbeitsgruppe aus dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) und dem Polizeipräsidium hat in den letzten zwei Jahren sämtliche Freiburger Radwege auf Mängel überprüft. Viele kleinere Mängel, wie abgenutzte und fehlende Markierungen sowie verdrehte Schilder wurden ermittelt und zum großen Teil auch schon behoben. Im Zuge der Überprüfung wurde auch die Benutzungspflicht von zahlreichen Radwegen entsprechend der aktuellen Rechtslage aufgehoben.

Ein Nebeneffekt der Überprüfung ist die nun vollständige digitale Erfassung des Freiburger Radverkehrsnetzes. 230 Kilometer Radwege, Radstreifen, Schutzstreifen und Fahrradstraßen wurden erhoben, das sind deutlich mehr als die früher angenommenen 170 Kilometer. Außerdem wird eine Auswahl von Wirtschaftswegen (120 Kilometer) und fahrradfreundlichen Straßen (120 Kilometer) zum fahrradfreundlichen Wegenetz gerechnet. Das GuT hat dabei die Wege und Straßen berücksichtigt, die im Freiburger Radstadtplan dargestellt sind. Insgesamt umfasst das fahrradfreundliche Netz nach bislang 420 nun 470 Kilometer.

Der Zuwachs basiert zum größten Teil darauf, dass in der bisherigen Radwegstatistik einige Radwege nicht oder unvollständig erfasst waren. Aber auch tatsächliche Um- und Neubauten kamen dazu, so hat das GuT in den letzten Jahren mit den Rad-Vorrang-Routen einige Radwege neu angelegt: Am FR1 Höhe Sandfangweg sowie die Rampen Ochsenbrücke und Schnewlinbrücke, am FR2 unter der Opfinger Straße und unter der Breisacher Straße sowie außerhalb der Vorrangrouten Radwege und Radstreifen entlang der Elsässer Straße. Das Netz der Radwege wuchs so von 150 auf 190 Kilometer an.

Mit dem Bau von Stadtbahnen oder der Sanierung von Straßen wandelt das GuT seit Jahren veraltete Radwege in moderne Radstreifen um, wie beispielsweise an der Eschholzstraße, der Merzhauser Straße oder der Breisacher Straße. Die Freiburger Radstreifen verdoppelten sich dadurch fast von 16 auf über 30 Kilometer. Hinzu kamen auch 3 Kilometer Schutzstreifen, die mit unterbrochener Linie markiert sind. Das Netz der Fahrradstraßen wurde in den letzten Jahren auch deutlich vergrößert, derzeit gibt es 16 Stück mit insgesamt 6 Kilometer Länge.

Kaum zu messen ist die zunehmende Qualität des Radnetzes: Durch Neubau, Umbau und Sanierung ist sie in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Nicht ohne Grund wurde die Stadt Freiburg vom Land im Jahr 2017 zum zweiten Mal als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet. Das gewachsene Radnetz könnte bei der nächsten Bewertung für noch mehr Pluspunkte sorgen.

Für das GuT ist die digitale Erfassung des Radverkehrsnetzes auch Grundlage für weitere Verbesserungen der Servicequalität im Radverkehr, zum Beispiel beim baulichen Unterhalt, bei der Berücksichtigung des Radverkehrs bei Baustellen-Verkehrsregelungen, beim Konzept für den Winterdienst im Radverkehrsnetz, bei der Weiterentwicklung der Fahrradwegweisung oder bei der Bereitstellung von Daten für Fahrrad-Routenplaner.







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