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Verschiedenes 

Brexit: Kein Last-Minute-Deal auf Kosten der Umwelt

Krüger an Merkel: Green Deal und Umweltrecht sind nicht zu verhandeln

Berlin/Brüssel,7.12.2020 – Der NABU verfolgt die aktuelle Entwicklung der Brexit-Verhandlungen mit Sorge. Medienberichten zufolge soll Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Freitag beide Seiten dazu aufgerufen haben, sich über ihre roten Verhandlungslinien hinaus zu bewegen. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger appelliert aus diesem Anlass an die Bundeskanzlerin: „Die sich abzeichnende Einigung im Konflikt um Fischereifragen ist vergiftet, wenn sie auf Kosten der Umwelt- und Sozialstandards erfolgt. Gar kein Deal zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich wäre verheerend. Noch viel verheerender wäre allerdings ein Deal, durch welchen die EU eingeschränkt würde, ihr bestehendes Umweltrecht durchzusetzen und die neue „Green Deal“-Agenda fortzusetzen. Dieses geopolitische Desaster kann sich Deutschland nicht leisten. Für einen fairen Wettbewerb und Innovation braucht es sowohl gemeinsame als auch ambitionierte Standards. Deutschland sollte sich auf die Seite von Frankreich und anderen EU-Mitgliedstaaten stellen und klarmachen, dass hier kein weiterer Verhandlungsspielraum besteht. In keinem Fall darf Bundeskanzlerin Angela Merkel dem EU-Chefverhandler Michel Barnier in den Rücken fallen.“








Verschiedenes 

Neue Slow Food Youth Leitung beginnt die Arbeit

Neue Slow Food Youth Leitung beginnt die Arbeit
Slow Food Youth Deutschland (c) Slow Food

Faire Wertschöpfungsketten, offene Netzwerkarbeit, nachhaltige Ernährungswende: Eine neue Slow Food Youth-Leitung beginnt die Arbeit

Slow Food Youth, nationales Convivium von Slow Food Deutschland, hat ein neues Leitungsgremium gewählt. Fünf junge Menschen wollen zusammen mit ihren Mitstreiter*innen für faire Wertschöpfungsketten, Anerkennung des Lebensmittelhandwerks und eine nachhaltige, ganzheitliche Ernährungswende arbeiten und netzwerken.

Caroline Barth (27) aus Berlin, Anna Christ (23) aus Stuttgart, Nelia Häuser (23) aus Berlin sowie Janina Hielscher (29) und Henry Rayher (26) aus Münster bilden für ein Jahr das Leitungsgremium von Slow Food Youth (SFY). Sie decken damit die ganze fachliche und biographische Bandbreite der ‚Jugendorganisation‘ von Slow Food in Deutschland ab. Während Janina Hielscher bereits den vergangenen zwei Leitungsgremien angehörte, sind ihre vier Mitstreitenden neu an Bord. Was sie eint: Der Wunsch, eine Wende in Deutschland und der Welt hin zu einem ganzheitlichen Ernährungssystem voranzutreiben sowie das Engagement und die Liebe zu nachhaltigen Lebensmitteln und die Wertschätzung echten Lebensmittelhandwerks. Um dies weiter in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu tragen, bringt das neue Team verschiedene Voraussetzungen mit: Janina Hielscher, Anna Christ und Nelia Häuser haben die Slow Food Youth Akademie absolviert, ein interaktives Weiterbildungsprogramm für den Nachwuchs in Handwerk, Gastronomie, Land- und Ernährungswirtschaft. Henry Rayher und Caroline Barth haben praktische Erfahrungen im Käser- und Lebensmittelhandwerk, Janina Hielscher und Henry Rayher sind Ökotropholog*innen.

„Bei Slow Food Youth geht es für mich um die ganze Wertschöpfungskette, zunächst wollen wir alles wissen, wie geht es den Menschen, die unser Essen produzieren, wie werden die Tiere behandelt und welche Auswirkungen hat unser Lebensmittelsystem auf die Natur“, sagt die Berlinerin Nelia Häuser. „Mit diesem Wissen fordern wir dann eine Ernährungswende, da wir im Einklang mit allen Menschen, Tieren und der Natur leben wollen.“ Dabei motiviert sie vor allem die Möglichkeit, über SFY in Netzwerken arbeiten zu können. „Egal ob auf dem Weinberg oder auf dem Acker, in Gemeinschaft packe ich gerne mit an und freue mich deshalb auf die Aufgaben in meiner neuen Leitungsrolle, die ich gemeinsam mit einem tollen Team angehen darf“, sagt Henry Rayher.

Interne wie externe Netzwerke möchten die Leitungsmitglieder im kommenden Jahr weiter ausbauen. Dazu passt, dass sie alle tief in der Bewegung für nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft verankert sind: Ob als Akademie-Alumni oder als Mitstreiter*innnen von Fridays for Future und des „Wir haben es satt“-Bündnisses. „Ich möchte die Menschen aus dem Netzwerk weiter kennenlernen, aber mich auch mit anderen Organisationen vernetzen. Ich möchte mehr Wissen über die Missstände im Ernährungssystem erlangen und gemeinsam politische Aktionen planen, um die Politik und Wirtschaft zu einem nachhaltigen Kurs zu bewegen”, sagt Nelia Häuser. Die politischen Entscheidungsträger*innen sieht SFY in der Pflicht, die Basis für einen Lebensmittelgenuss zu schaffen, der die Grenzen des Planeten wahrt.

Aktionsformate, die SFY ehrenamtlich auf die Beine stellt sind u.a.: Schnippeldiskos, Eat-Ins und Film-Festivals. Sie sind kulinarischer und politischer Protest zugleich.

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Verschiedenes 

Umweltministerium ändert Vorgaben für den wolfsabweisenden Grundschutz

Umweltminister Franz Untersteller: „Der Schutz der Weidetiere wird durch die neuen Vorgaben vereinfacht und verbessert.“

Mit den geänderten Vorgaben für die Zäunung von Weidetieren wird es für Nutztierhalterinnen und -halter im Fördergebiet Wolfsprävention (Schwarzwald) künftig einfacher, für einen wolfsabweisenden Grundschutz zu sorgen. Grund für die Änderungen sind neue DIN-Vorgaben für Elektrozäune. Aber auch Erfahrungswerte aus der Praxis wurden berücksichtigt.

„Unter anderem tragen wir mit den neuen Vorgaben stärker als bisher schwierigen topographischen Bedingungen bei der Weidetierhaltung Rechnung und kommen so den Halterinnen und Haltern entgegen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (03.12.) in Stuttgart. Das betreffe insbesondere die Anforderungen an die Erdung und Spannung eines Elektrozauns.

Im Sinne der Tierhaltenden wurden unter anderem folgende Regelungen zum Grundschutz angepasst:

- Reduktion der geforderten Mindestspannung eines Elektrozauns von ≥ 4.000 Volt auf ≥ 2.000 Volt
- Ergänzung der Beurteilungs-Kriterien für die Erdung
- Anerkennung der Präsenz von Herdenschutzhunden als Grundschutz
- Anerkennung eines Wolfsübergriffs auch auf gutachterlicher Basis und ohne einen so genannten C1-Wolfsnachweis (eindeutiges Foto oder DNA-Analyse)

„Tierhaltende bekommen mehr Flexibilität und die Anforderungen an den Grundschutz sind insgesamt pragmatischer jetzt“, sagte Untersteller. Der Umweltminister machte aber auch deutlich, dass es ohne einen zum Teil hohen Mehraufwand für die Nutztierhalter und -halterinnen auch künftig keinen wolfsabweisenden Grundschutz gebe. „Es war und bleibt so, dass Schutzzäune für Schafe und Ziegen im Fördergebiet Wolfsprävention elektrifiziert sein müssen und konkreten Anforderungen genügen müssen, um einen Anspruch auf Entschädigung bei Rissen durch einen Wolfsangriff zu haben.“

Das Land fördert den Herdenschutz allerdings auch mit bis zu 100 Prozent. Innerhalb des Fördergebiets übernimmt das Land die Materialkosten sowie anteilige Kosten für die Installation für Herdenschutzmaßnahmen. Außerdem beteiligt sich das Land an den Unterhaltkosten für Herdenschutzhunde.

Vom Wolf verursachte Nutztierrisse werden außerhalb eines Fördergebiets über den Ausgleichsfonds Wolf ohne besondere wolfsabweisende Anforderungen an den Herdenschutz erstattet. Innerhalb der Gebietsabgrenzung des Fördergebiets Wolfsprävention sind Erstattungen im Nordschwarzwald (innerhalb des bereits am 25. Mai 2018 ausgewiesenen Areals), schon heute daran geknüpft, dass ein wolfsabweisender Grundschutz bestand. Im Südschwarzwald und den Erweiterungsgebieten im Nordschwarzwald, die erst seit kurzem Fördergebiet sind, gilt bis Ende Juli nächsten Jahres noch die bedingungslose Erstattung.





Verschiedenes 

Der Saisonkalender ‚Calendarium Culinarium‘ von Slow Food

Der Saisonkalender ‚Calendarium Culinarium‘ von Slow Food

Seit wenigen Tagen ist das Calendarium Culinarium erhältlich, ein Saisonkalender, der mit 50 handgezeichneten Obst- und Gemüsesorten die Vielfalt heimischer Lebensmittel abbildet. Damit werden Informationen zur Saisonalität zum wahren Blickfänger in der eigenen Küche. Der Kalender ist das erste Projekt aus dem Netzwerk von Slow Food Deutschland, das von einer Community geplant und umgesetzt wurde.

Über das Calendarium Culinarium

Für eine umwelt- und klimafreundliche Ernährung bilden Obst und Gemüse eine zentrale Säule. Dabei ist es wichtig, auf die saisonale Verfügbarkeit in der eigenen Region zu achten. Das Calendarium Culinarium im DinA1-Format bietet Orientierung auf einen Blick. Für die 50 wichtigsten heimischen Obst- und Gemüsesorten wird nach Monaten genau angegeben, wann sie verfügbar sind – sei es „Frisch vom Feld“ oder als „Lagerware“. Die Sorten sind mit handgezeichneten Illustrationen dargestellt, Kreise um die Zeichnungen zeigen die jeweilige Saison an.
Das Projekt folgt einer Initiative der Schweizer Slow Food Youth. Vor einigen Jahren entwarf sie das erste Calendarium Culinarium. Darauf basierend initiierte die Gruppe eine weltweite Aktion. Inzwischen gibt es Kalendarien aus verschiedensten Ländern oder Regionen, wie Schottland, Puerto Rico, Thailand und nun auch Deutschland. Das Team rund um das Calendarium Culinarium setzt sich aus Mitgliedern der Slow Food Youth Deutschland zusammen, die mit ihrem Projekt die Arbeit des Slow Food Deutschland e.V. unterstützen wollen. Deshalb fließen alle Gewinne zurück in die Vereinsarbeit, damit auch in Zukunft Bildungsprojekte, politische Kampagnen und kulinarische Entdeckungen stattfinden können.

Über Slow Food Communities
Seit dem Internationalen Kongress in Chengdu (China, September 2017) begreift Slow Food sich zunehmend als globale Bewegung, der hunderttausende Personen in mehr als 170 Ländern angehören. Eine bedeutende Organisationsform innerhalb unserer globalen Bewegung sind die Communities. Communities gibt es in allen Regionen der Welt als offene und integrative Vereinigungen. Sie bekennen sich zu den wichtigsten Zielen und Werten von Slow Food, insbesondere zur Bewahrung der biologischen Vielfalt, haben aber ein ganz konkretes gemeinsames Vorhaben, beispielsweise ein Projekt gegen Lebensmittelverschwendung, die Einrichtung eines Gartens oder ein anderes ernährungsrelevantes gemeinsames Interesse.





Verschiedenes 

„Gemeinsam Boden gut machen“: NABU vergibt Förderpreise an drei Biobetriebe

Ökologische Landwirtschaft richtungsweisend für EU-Agrarpolitik

Berlin, 5.12.2020 – Drei Bio-Bäuerinnen und -bauern aus Bayern und Nordrhein-Westfalen sind heute, am Internationalen Tag des Bodens, für die vorbildliche Umstellung ihres landwirtschaftlichen Betriebs auf Ökolandbau ausgezeichnet worden. Sie bauen ihr Gemüse, Obst und Getreide nach Bio-Kriterien an, verzichten auf synthetische Pflanzenschutzmittel und halten höhere Standards bei der Tierhaltung ein. Bereits im Februar haben sie im Rahmen des Projekts "Gemeinsam Boden gut machen" erste finanzielle Unterstützung für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft erhalten.

Mit dem Projekt unterstützt der NABU jedes Jahr mehrere Betriebe, die finanziell oftmals herausfordernde Umstellung zu meistern. Den angehenden Öko-Betrieben entstehen etwa erhebliche Kosten für Umbaumaßnahmen in Ställen. Zudem müssen die Betriebe eine zweijährige Umstellungsphase überbrücken, in der sie bereits nach Bio-Kriterien wirtschaften, aber noch keine Bio-Preise erzielen. „Wir fördern Bäuerinnen und Bauern, die naturverträglich und nachhaltig unsere Nahrungsmittel produzieren wollen. Diese Bio-Betriebe leisten einen wertvollen Beitrag für gesunde Böden, sauberes Grundwasser und den Klimaschutz. Damit sorgen sie für eine Landschaft, in der Insekten und Vögel eine Zukunft haben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Seit Start des Projekts 2015 haben fast 70 Landwirtinnen und Landwirte ihren Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umgestellt – eine Gesamtfläche von über 13.000 Hektar Land.

Unterstützt wird das Projekt seit vielen Jahren durch die Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) sowie durch Stiftungen und weitere Herstellern der Bio-Branche. Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn: „Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr zur Förderung des Bio-Landbaus beitragen können. Ermöglicht wird dieser Beitrag durch unsere Kundinnen und Kunden: Denn beim Kauf jedes Alnatura-Produkts, das mit dem Label ‚Gemeinsam Boden gut machen‘ gekennzeichnet ist, fließt ein Cent in das Förderprojekt des NABU.“

Hintergrund: EU-Agrarpolitik und Ökolandbau in Deutschland
Noch immer sind Landwirtinnen und Landwirte auf außerpolitische Unterstützung angewiesen, wenn sie ihren landwirtschaftlichen Beitrieb auf Ökolandbau umstellen wollen. Bislang bietet die europäische Agrarpolitik für sie keine ausreichenden finanziellen Anreize, wenn sie ihre Arbeitsweise umweltverträglich gestalten wollen. Stattdessen hat die EU-Agrarpolitik in der Vergangenheit dazu geführt, dass Wiesen und Feldern immer stärker bewirtschaftet werden.

Neben dem NABU empfiehlt auch der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) eine umfassende Ökologisierung der europäischen Agrarpolitik mit effektiven Agrarumweltmaßnahmen und eine tiefgreifende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa (GAP), die auf Ökosystemleistungen aufbaut und dem Erhalt der Biodiversität dient. Für eine naturverträglichere EU-Agrarpolitik setzt sich die Schirmherrin des Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, ein.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Trilogs, bei dem EU-Kommission, EU-Parlament und die Landwirtschaftsministerinnen und -minister über Ausgestaltung der GAP verhandeln, müssen nun die Ziele des Green Deals berücksichtigt werden. Sollten die Beschlüsse hinter dem zurückbleiben, was ökologisch notwendig ist, muss Deutschland mit seinem Strategieplan zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarpolitik richtungsweisend bei der Ausgestaltung der „Grünen Architektur“ der Landwirtschaft vorangehen, um Boden, Gewässer und die Artenvielfalt zu schützen.

Wer ist förderfähig?
Bewerben kann sich jeder, der seinen landwirtschaftlichen Betrieb auf ökologische Bewirtschaftung umstellen oder seinen Ökobetrieb um mindestens 30 Prozent erweitern möchte. Der Betrieb muss sich einem in Deutschland ansässigen Bio-Anbauverband anschließen. Gefördert werden auch Betriebe, die am Hof Verarbeitung und Vermarktung betreiben. Bewerbungen werden ab dem 1. April 2021 angenommen. Ausführliche Informationen gibt es unter: www.nabu.de/gbgm

Die ausgezeichneten Preisträger*innen im Überblick:
Gsuk-Sedlmaier GbR, Bayern – Ackerbau und Pensionspferde (Naturland)
Biohof Wiehenglück KG, Nordrhein-Westfalen – Schweinemast, Mutterkuhhaltung, Legehennen, Ackerbau und Biogas (Naturland und Bioland)
Lämmermann GbR, Bayern – Ackerbau und Rindermast (Bioland)

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Veranstaltungen 

Schon über 110.000 Menschen haben für den Vogel des Jahres 2021 gestimmt

Schon über 110.000 Menschen haben für den Vogel des Jahres 2021 gestimmt
Blaumeise (c) Kathy Büscher, NABU Rinteln

Noch bis 15. Dezember kann man seinen Lieblingsvogel unter den 307 in Deutschland lebenden Arten nominieren

Berlin, 2.10.2020 – Wer wird Vogel des Jahres 2021? An der Vorwahl des neuen Jahresvogels haben sich bereits 110.138 Menschen beteiligt. Auf Platz eins liegt derzeit die Stadttaube, es folgen Rotkehlchen und Goldregenpfeifer. Wer möchte, dass sein Lieblingsvogel Chancen auf den Titel hat, kann noch bis zum 15. Dezember unter www.vogeldesjahres.de abstimmen. Ab dem 18. Januar geht es in die zweite Abstimmungsrunde. Dann kann unter den Top Ten gewählt werden. Wer die meisten Stimmen erhält, wird am 19. März 2021 zum Vogel des Jahres gekürt.

Bereits seit 1971 küren NABU und LBV den „Vogel des Jahres“ – doch zum 50. Jubiläum ist alles anders: Erstmals rufen NABU und LBV die Bevölkerung dazu auf, den „Vogel des Jahres“ 2021 selbst zu wählen. Mit der öffentlichen Wahl des Jahresvogels wollen der NABU und der LBV auf die faszinierende und gleichsam gefährdete heimische Vogelwelt aufmerksam machen und Menschen für Vögel und deren Schutz begeistern.

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Neue App beantwortet alle Fragen rund um Abfallentsorgung

Neue App beantwortet alle Fragen rund um Abfallentsorgung
(c) Stadt Freiburg

Kostenloser Download ab 1. Dezember

Alle Infos auch analog: Abfallkalender für 2021 wird mit der kommenden Ausgabe des Amtsblatts an alle Haushalte verteilt Eine neue App beantwortet alle Fragen rund um die Themen von Abfall und Stadtsauberkeit in Freiburg - und bietet dazu viel Service. Wann wird der Müll abgeholt, wo ist der nächste Container für Elektroschrott, wann öffnen die Recyclinghöfe? Die neue Abfall-App weiß Bescheid. Ab 1. Dezember kostenfrei im Play Store und im App Store erhältlich.

Nach dem Ende der Wunderfitz App, die auch einen digitalen Abfallkalender angeboten hatte, entwickelte die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) zusammen mit der Stadt Freiburg eine eigenständige Service-App. Bei der Entwicklung standen intuitive Bedienbarkeit, übersichtliche Struktur und gute Interaktion zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Abfallwirtschaft im Fokus. Alle Anliegen der Freiburger Haushalte an die ASF können nun schnell und bequem über die App erfolgen: der Wunsch nach einer Änderung des Restabfallbehälters, der Antrag auf Sperrmüllabholung oder die Meldung wilder Müllablagerungen. Dank praktischer Erinnerungs- und Nachrichtenfunktionen der App bleibt der Nutzer auf dem Laufenden, vergisst keinen durch einen Feiertag verschobenen Leerungstermin und weiß immer was es Neues gibt im Service rund um den Abfall.

Die Features im Überblick:

 Abfuhrtermine - Alle Leerungstermine auf einen Blick, auch bei Verschiebung durch Feiertag
 Erinnerungsfunktion – Keine Leerungstermine mehr verpassen
 Freiburgs Entsorgungsstandorte finden - Recyclinghöfe, Wertstoffcontainer, Sackausgabestellen
 Abfall-ABC - Immer den richtigen Entsorgungsweg kennen
 Müllmelder – Informationen an die ASF übermitteln (Tonne nicht geleert, wilde Müllablagerung, Wertstoffcontainer voll …)
 Sperrmüll - Abholtermin beantragen
 Behälteränderung – wird ein neuer Restabfallbehälter benötigt?
 Infos - Abfalltrennung, Abfallgebühren, Öffnungszeiten usw.
 Aktuelles – Informationen über anstehende Änderungen
 ASF Kontakt - Immer der richtige Ansprechpartner

Alle in der App enthaltenen Termine und Informationen sind auch im Freiburger Abfallkalender für 2021 abgedruckt. Dieser wird mit der ersten Dezemberausgabe des städtischen Amtsblatts am Freitag und Samstag, 4. und 5. Dezember, an alle Haushalte und gewerblichen Einrichtungen in der Kernstadt verteilt.

Der Abfallkalender liegt ab dem 7. Dezember an der Bürgerberatung im Rathaus, beim Rathaus im Stühlinger und bei den Freiburger Recyclinghöfen aus. Haushalte, die versehentlich keinen Abfallkalender erhalten haben, können sich dorthin oder unter der Telefonnummer (0761) 76 70 77 10 bzw. per E-Mail an abfallberatung@abfallwirtschaft-freiburg.de an die ASF wenden.





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NABU: Für Weihnachtsdeko Akkus statt Batterien nutzen

Aktuelle Umfrage zeigt, dass jeder zweite Deutsche Lichterketten mit Batterien verwendet

Berlin,3 0.11.2020 – Oh du Umweltschädliche: Laut einer repräsentativen Umfrage des Kantar-Instituts im Auftrag des NABU benutzt jeder und jede zweite Deutsche Lichterketten, die mit Batterien betrieben werden. Solche Lichterketten sind in den letzten Jahren verstärkt auf den Markt gekommen. Grund dafür sind die energiesparenden LED-Lampen, die einen Batteriebetrieb erst ermöglichen. Der NABU hat in der im November 2020 durchgeführten Umfrage auch nach der Art der Batterien gefragt, die genutzt werden. Fünfzig Prozent verwenden für ihre Weihnachtsdekoration Batterien, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landen.

„Für die Umwelt sind Akkus für die Weihnachtsdekoration die bessere Lösung“, rät NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Diese können zwischen 500 und 1.000 Mal wieder aufgeladen werden und ersetzen somit riesige Mengen an Einwegbatterien.“

2019 wurden in Deutschland knapp 56.000 Tonnen Gerätebatterien verkauft. „Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Menge der verkauften Batterien um 50 Prozent gesteigert. Dabei handelt es sich immer noch größtenteils um Einwegbatterien, die 70 Prozent der Verkaufsmenge ausmachen“, so NABU-Nachhaltigkeitsexpertin Indra Enterlein, „Wenn man diese durch wiederaufladbare Akkus ersetzt, können viele wertvolle Rohstoffe eingespart werden.“

Sowohl Batterien als auch Akkus dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden, denn sie enthalten Schadstoffe. In Supermärkten und auf Wertstoffhöfen stehen hierfür Sammelboxen bereit. „Bislang wird aber nur etwa die Hälfte der Batterien dem Recycling zugeführt“, so Enterlein. Ein weiteres Problem, welches durch Batterien entsteht: Sie werden häufig in ausgedienten Elektrogeräten belassen, wenn diese zur Entsorgung gegeben werden. So können sie gefährliche Brände in Entsorgungsanlagen verursachen.

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