Grüne Quellen
Sonntag, 11. Dezember 2016 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

ÖKO-TEST CC-Cremes

ÖKO-TEST CC-Cremes
Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es seit dem 31. Juli 2015 im Handel

Dick aufgetragen

Die neuen CC-Cremes sollen Gesichtspflege und Hauttonkorrigierer in einem sein, teilweise versprechen die Hersteller zudem Anti-Aging-Effekte und Sonnenschutz. Eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt jedoch, dass diese beworbenen Eigenschaften vielfach mit problematischen Substanzen erkauft werden. Zudem können die Hersteller keinen Nachweis für die ausgelobte Falten-weg-Wirkung erbringen.

Knapp ein Drittel der 16 CC-Cremes, die ÖKO-TEST im Labor auf ihre Inhaltsstoffe testen ließ, schneidet mit „ungenügend“ ab. Das liegt unter anderem an den problematischen Ingredienzen: So werden bei vielen Präparaten PEG/PEG-Derivate eingesetzt, um Wasser und Fett zu verbinden. Diese Stoffe können die Haut aber für Fremdstoffe durchlässiger machen. Einige Marken enthalten zudem Silikonverbindungen, die zwar dafür sorgen, dass sich die Creme gut verteilen lässt, doch sie lassen sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut integrieren wie natürliche Öle. In zwei Produkten analysierte das Labor künstlichen Moschusduft, der sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und möglicherweise die Leber schädigen kann. Bei der Creme Max Factor wurde zudem ein allergener Duftstoff auf der Verpackung nicht angegeben, obwohl dieser deklarationspflichtig ist. Um den versprochenen Anti-Aging-Effekt zu erzeugen, enthalten zahlreiche CC-Produkte zudem UV-Filter, die im Verdacht stehen, eine hormonelle Wirkung zu haben, genau wie einige verwendete Konservierungsmittel.

ÖKO-TEST wollte außerdem wissen, ob große Versprechen wie „Anti-Aging-Wirkungen“ auf den Verpackungen der Wahrheit entsprechen, und bat die Hersteller, die beworbenen Eigenschaften durch Studien zu belegen. Doch nur wenige kamen dem nach. Oft bezogen sich die Belege aber nur auf einzelne Bestandteile, jedoch nicht auf das komplette Produkt.

Mehr




WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin August 2015

ÖKO-TEST-Magazin August 2015
Die August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. Juli im Handel

Aus dem Inhalt

Test: isotonische Getränke
Bis zu eineinhalb Liter Schweißverlust pro Stunde – das ist bei intensivem Sport keine Seltenheit. Isotonische Getränke sollen laut Marketingaussagen der Hersteller die Flüssigkeits- und Nährstoffverluste gezielt ausgleichen. Doch ÖKO-TEST kann keinen Sportdrink wirklich empfehlen. Denn die isotonischen Getränke können die ausgeschiedenen Stoffe nur teilweise ersetzen. Viele stecken zudem randvoll mit künstlichen Süßstoffen, Aromen aus dem Labor und überflüssigen Vitaminen.

Test: Bierbrau-Sets
ÖKO-TEST kann keines der Bierbrau-Sets empfehlen. Denn das Gebraute enttäuscht geschmacklich. Ein Produkt lieferte sogar einen ungenießbaren Trunk, weil die mitgelieferte Hefe keine hinreichende Gärung zuließ. Auch die Anleitungen sind oftmals für Laien schwer verständlich und unübersichtlich. Zudem fehlen darin wichtige Informationen wie zum Beispiel, dass man kaltes Wasser abkochen sollte, bevor man damit braut; denn im Leitungswasser können sich Milchsäurebakterien befinden, die das Bier sauer machen. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass im Material der Sets häufig Schadstoffe stecken.

Test: Popstar- und Youtube-Starartikel
Der Test zeigt, dass es auch in der Welt der „sozialen“ Medien oft schlicht ums Geschäft geht: Millionen von Facebook-Fans und Twitter-Followern wird billiger Mist teuer verkauft. So steckt vor allem in den Aufdrucken der T-Shirts und Hoodies von beliebten Youtube- und Popstars wie LeFloid, Simon Desue oder Revolverheld unheimlich viel Gift, wie etwa hormonell wirksame Weichmacher oder Ersatzweichmacher. Zudem sind die Klamotten nicht strapazierfähig, denn fast alle liefen nach dem Waschen ein.

Test: Babypflegecremes
Babyhaut ist um ein Vielfaches dünner als Erwachsenenhaut. Darum ist sie noch empfänglicher für schädliche Einflüsse und bedarf einer besonders schonenden Pflege. Die meisten getesteten Pflegecremes sind „sehr gut“ oder „gut“. Es gibt aber auch ein paar Ausreißer: In einer Creme analysierte das Labor beispielsweise einen hohen Gehalt an Formaldehyd/-abspaltern. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann.

Test: CC-Cremes
Das „CC“ im Namen steht für „Colour Correction“. Die Cremes gelten als wahre Alleskönner. Sie wollen Hauttonkorrigierer und Gesichtspflege in einem sein – meist noch mit Sonnenschutz und Falten-weg-Versprechen. Die beworbenen Eigenschaften werden jedoch bei fast der Hälfte der Produkte mit problematischen Inhaltsstoffen wie PEG/PEG-Derivaten, umstrittenen UV-Filter oder allergenen Duftstoffe erkauft. ÖKO-TEST bemängelt zudem, dass fast alle Hersteller keinen Nachweis erbringen, der die Anti-Aging-Wirkung belegt.

Test: weiße Wandfarben
Die meisten Wandfarben im Test geben kaum mehr Schadstoffe in die Luft ab. Allerdings wies das Labor in der Hornbach Wand- und Deckenfarbe eine schwerflüchtige Glykolverbindung nach, die langsam und daher lange Zeit ausgasen kann. Zwei Farben enthalten umstrittene Konservierungsmittel. Die gute Nachricht ist aber, dass es für Allergiker auch eine konservierungsmittelfreie Wandfarbe gibt, die preislich noch im Mittelfeld liegt.

Test: Risikolebensversicherungen, 480 Tarife von 60 Anbietern
Eine Risikolebensversicherung ist für Familien mit finanziellen Verpflichtungen unverzichtbar. Der Test zeigt: Viele Tarife kann ÖKO-TEST empfehlen. Und diese sind auch bezahlbar. Allerdings lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen, denn es gibt enorme Preisunterschiede. So verlangt etwa Ergo Leben im Musterfall fast dreimal so viel wie der günstigste Konkurrent. Gesundheitsbewusste Kunden können zusätzlich sparen.

Und außerdem:

Selbsttests aus der Apotheke: Nur selten sinnvoll
Medizinische Selbsttests können die ärztliche Versorgung in einigen wenigen Fällen sinnvoll ergänzen. Doch meistens ist es besser, den Arzt aufzusuchen, statt sich in falscher Sicherheit zu wiegen.

Bio-Kunststoffe: Löffel aus natürlichen Zutaten
„Biobasiert“: Mit diesem neuen Denkansatz sollen Bio-Kunststoffe für die Hersteller langlebiger Produkte und deren Kunden interessant werden. Dabei geht es um die Kunststoffproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen – und da bietet der Markt schon einige interessante Lösungen an.

Mehr




Verschiedenes 

Karlsruhe ist Modellkommune für Fußverkehrs-Check

Karlsruhe ist Modellkommune für Fußverkehrs-Check
Bürgermeister Obert und Minister Hermann / Foto: Ministerium für Verkehr

Auftaktveranstaltung mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Karlsruhe ist eine der 15 Modellkommunen für den Fußverkehrs-Check. Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Stuttgart nahm Bürgermeister Michael Obert von Minister Winfried Hermann die Auszeichnung entgegen. Eine Jury hatte aus den insgesamt über 60 Bewerbungen 15 Kommunen ausgewählt, die das Land bei der Durchführung einer Fußverkehrs-Analyse unterstützt.
„Fußverkehr ist ein bedeutsames Thema für die bisher in unserem Verkehrsalltag benachteiligten Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel für Kinder und Senioren. Wir müssen hier die Sicherheit erhöhen und die Lebensqualität stärken“, führte Hermann aus. Ziel der Fußverkehrs-Checks sei es, den Fußverkehr bei Politik und Verwaltung als eigenständige und wichtige Mobilitätsform ins Bewusstsein zu rücken. „Fußverkehr ist Basismobilität für alle“, betonte Minister Hermann.

„Für uns kommt die Auszeichnung gerade im richtigen Augenblick“, freut sich Obert. Denn Karlsruhe wolle sich aktuell mit dem Karlsruher Fußweg“ ohnehin verstärkt um die Belange der Fußgänger kümmern. Das Förderkonzept „Karlsruher Fußweg“ geht auf den vom Gemeinderat beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan zurück, einem Rahmenplan zur verkehrlichen Entwicklung Karlsruhes. Die Auswertungen im Rahmen des Landesprojekts sowie der interkommunale Austausch mit anderen Modellkommunen in unterschiedlichen Ausgangssituationen seien wichtige Impulse für die Karlsruher Fußverkehrsförderung, so Obert.

Der Fußverkehrs-Check wird ab September bis zum Frühjahr 2016 durch ein Fachbüro unter Beteiligung der Bürgerschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung durchgeführt. Im Rahmen der Maßnahme erhalten die Modellkommunen einen Status quo-Bericht zum Fußverkehr vor Ort, eine Stärken-Schwächen-Analyse, einen Maßnahmenplan sowie Anregungen und Hinweise für eine Verstetigung der lokalen Fußverkehrsförderung.

zum Bild oben:
Fußverkehrs-Check: Bürgermeister Obert nimmt von Minister Hermann die Urkunde als eine der Modellstädte entgegen / Foto (c): Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Zooführungen am 2. und 5. August

Karlsruhe: Zooführungen am 2. und 5. August
Fred der Flughund

Großes Jubiläumswochenende am 8. und 9. August

Gleich zweimal bietet der Zoo eine fachkundige Führung an. Treffpunkt für die eineinhalbstündige Führung am 2. August ist um 12.30 Uhr an der Elefantenaußenanlage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren Wissenswertes über Rani, Shanti und Jenny und im weiteren Verlauf natürlich auch über andere Zoobewohner. Speziell an Seniorinnen und Senioren richtet sich die Führung am 5. August. Sie beginnt um 15 Uhr ebenfalls an der Elefantenaußenanlage.

Zum großen Jubiläumswochenende lädt der Zoo dann zum normalen Eintrittspreis für den 8. und 9. August in den Zoologischen Stadtgarten ein. Kinder und Jugendliche können Zooforscher werden, an Aktionsständen stellen sich Zoo-Teams vor. Auf der Seebühne und an weiteren Stellen in der Anlage wird ein unterhaltsames Programm für Groß und Klein geboten. Im Exotenhaus steht Maskottchen Fred als Fotomodell zur Verfügung. Auch der Festplatz ist mit einem historischen Karussell und Biergarten einbezogen. Der Zoo feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen.





Verschiedenes 

Karlsruhe: Mit der Webcam ins Exotenhaus gucken

Start mit Standbildern / Livestream soll folgen

Wer bis zur Eröffnung des Exotenhauses am 29. Juli nicht mehr warten kann, hat vorab die Möglichkeit, einen Blick hinein zu werfen. Eine Webcam macht das möglich

Seit 23. Juli 2015 ist diese mit der Homepage des Zoologischen Stadtgartens verknüpft, die jedem Interessierten Einblick in das Treiben der Tiere gewährt. Wenn es zu dunkel wird, schaltet sich automatisch der Nachtsicht-Modus ein, so dass Flughunde, Vögel und Affen auch bei Nacht beobachtet werden können.

Zu Beginn ist aus technischen Gründen nur ein Standbild möglich, das sich alle fünf Minuten erneuert, wenn die Nutzer in ihrem Browser den Aktualisierungs-Button klicken. Ein Livestream soll so schnell wie möglich folgen. Dann sendet die Kamera sechs Bilder pro Sekunde. So können auch Vögel in ihren Flugbewegungen erkannt werden, ohne dass die Verbindung ins Stocken gerät, wenn mehrere Menschen darauf zugreifen.

Mehr




Verschiedenes 

Green City umbenannt?

Green City umbenannt?
Konferenztasche Green City / Foto: FWTM

Die FWTM-Geschäftstführer Bernd Dallmann und Daniel Strowitzki
wollten ihren Augen kaum trauen, als sie nach ihrer Ankunft
in San Francisco die diesjährigen Konferenztaschen der Intersolar
North America erblickten: Green City Reiburg prangt dort
in großen Lettern.

Wer den Druckfehler verschuldet hat, ist noch unklar. Bereits seit
sechs Jahren wirbt die FWTM mit den beliebten Konferenztaschen
in San Francisco für Freiburg. 6000 Taschen werden
dazu jährlich in den USA produziert. „Die diesjährigen Taschen
werden uns und den Besuchern jedoch besonders in Erinnerung
bleiben“, ist sich Bernd Dallmann sicher. Allerdings ist noch unklar,
ob die Taschen mit Druckfehler einen ähnlichen Wert erlangen,
wie die berühmte Blaue Mauritius.


Der Druckfehler hat der sehr erfolgreichen Konferenzeröffnung
der Intersolar North America im mit über 600 Zuhörern fast überfüllten
Ballroom des Konferenzhotels keinen Abbruch getan. Als
Eröffnungsgäste konnten New York State Senator Kevin S. Parker
und Tesla Motors Mitgründer Jeffrey B. Straubel begrüßt werden.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST Mittel gegen Schädlinge in Haus und Garten

ÖKO-TEST Mittel gegen Schädlinge in Haus und Garten
Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2015 gibt es seit dem 26. Juni 2015 im Handel.

Rote Karte für Nervengift

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Juli-Ausgabe Mittel gegen Ameisen, Motten, Schnecken, Blattläuse und Vorratsschädlinge genau unter die Lupe genommen. Viele enthalten sehr wirksame synthetische Stoffe, die aber nicht nur für Schädlinge, sondern auch für nützliche Tiere wie Bienen giftig und sogar für die menschliche Gesundheit problematisch und teilweise gefährlich sind. Das Verbrauchermagazin hat aber „sehr gute“ Alternativen gefunden.

Jedes Jahr werden mehr als 5.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel an Hobbygärtner verkauft. Doch der Einsatz von Pestiziden und Co. ist nicht ganz ohne, wie die neueste Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt. So enthält die Hälfte der Mittel gegen Vorratsschädlinge und Ameisen, aber auch eine Vielzahl der Mittel gegen Motten und Blattläuse Stoffe, die die Schädlinge zwar töten, gleichzeitig aber als Nervengift für die menschliche Gesundheit gefährlich sind. Besonders kritisch sieht das Verbrauchermagazin diesbezüglich den Einsatz von Verdampfern, da sie fortwährend giftige Wirkstoffe in den Raum abgeben. Aber auch bei Sprays ist nicht auszuschließen, dass der Giftnebel bei der Anwendung eingeatmet wird. Haustierbesitzer sollten zudem bei Schneckenmitteln vorsichtig sein. Denn ÖKO-TEST hat in sieben Metaldehyd gefunden, welches für Hunde und Katzen giftig ist.

Besser ist ein biologischer Pflanzenschutz, der Schädlinge effizient bekämpfen kann. Viele „sehr gute“ Mittel wirken beispielsweise mit Hilfe von Sexuallockstoffen (Pheromonen), Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen – und zwar völlig giftfrei. Empfindliche Personen können allerdings allergisch auf die entsprechenden Duftstoffe reagieren. Wirkstofffrei sind auch die Gelbfallen, die Blattläuse anlocken. Allerdings sollten sie nur in Wohnräumen angebracht werden, da sie auch nützliche Insekten in anlocken.

Mehr




Verschiedenes 

Karlsruhe: Das erste Faultier lebt im Exotenhaus

Karlsruhe: Das erste Faultier lebt im Exotenhaus
Exotenhaus: Sumbawadrossel am Futterplatz / Foto: Stadt Karlsruhe

In einer Woche sind um die 95 Prozent der Tiere da

Was fliegt da denn? Sichtlich gestört fühlen sich die beiden hoch oben auf der Voliere sitzenden Hammerkopfvögel, als Pfeifgänse mit hörbarem Flügelschlag über ihren Köpfen hinweg eine Erkundungsrunde durch die große Halle des Exotenhauses drehen. Auch unten am Ufer haben die gestern angekommenen fünf Pfeilgänse vorübergehend für „Revier-Verschiebungen“ gesorgt. Besetzt doch die kleine Gruppe heute die „vordersten Ränge“ am Flussufer, Bahamaente, Perlwachtel und anderes Gefieder zogen sich in den ersten Stunden ein wenig zurück. „Es wird sich einspielen“, ist sich der kommissarische Zooleiter Dr. Clemens Becker sicher.

Große und kleine Transportboxen: Derzeit ein gewohnter Anblick im Exotenhaus. Kürzlich kamen die kleinen Flughunde sowie die Seychellen-Riesenschildkröten, die wie das Stumpfkrokodil aus dem englischen Newbury bereits in ihrem Domizil sind. Die 15 Rodriquez-Flugfüchse aus Chester oder die Totenkopfäffchen werden dieser Tage aus den Niederlanden erwartet, zudem die eine oder andere der insgesamt rund 60 Fischarten, die im Exotenhaus gezeigt werden.

Agutis leben in den Volieren

„In etwa 7 Tagen dürften 95 Prozent der Tiere da sein“, informierte Becker. Noch ist die große Halle in „fester Hand“ der Vögel. Nur die Agutis haben bereits ihre Voliere bezogen. Später werden die kleinen Nager diese mit den Sonnensittichen teilen. Spannend werde es bestimmt noch einmal, wenn auch die Faultiere oder die vierköpfige Saki-Familie sich ihren Raum in der großen Halle nehmen. Das männliche Zweizehen-Faultier ist bereits dieser Tage aus Dortmund gekommen, wartet nun in seinem Innengehege darauf, dass sich der Schieber öffnet und so der Weg frei ist zum eigens für ihn - und dem noch erwarteten Weibchen aus Krefeld - unterm Hallendach eingezogenen Lianen-Wege-Netz. Bereits vorbereitet ist das Eingewöhungszelt um die Höhle der kleinen Fledermäuse.

Pflanzen sind vital

Zufrieden mit den Pflanzen ist Rainer Hiesl vom Gartenbauamt. Sie seien vital. In der Bauphase sei dies schwierig gewesen, da habe man Bäume und Sträucher erst einmal vom Baustaub befreien müssen. Noch haben die Bäume Luft nach oben. Müssen sie irgendwann einmal gestutzt werden, können sich Industriekletterer an fest installierten Seilzügen zum Einsatzort hangeln. Auf den unterm Dach in bis zu 15 Meter Höhe über dem Boden verlaufenden Seilzügen lassen sich momentan auch gerne die Vögel nieder. „Bevorzugt direkt unter den drei gläsernen Dachflächen um UV-Licht zu tanken“, hat Becker festgestellt.

Eingewöhnungszeit ist Beobachtungszeit

Genau beobachten auch die Tierpfleger, ob ihre Schützlinge die Futterstellen annehmen. Und steuern gegebenenfalls etwas nach, etwa bei den Großaquarien. Um dem Grün die Chance zu geben, in die Höhe zu kommen, gibt es im Südamerika- oder Mittelamerikabecken Gurken oder Gemüse als Futterangebot, herabgelassen ins Wasser mit schweren Steinen. Testfeld Australienbecken: Angeln sich die beiden Mertens-Wasserwarane tatsächlich kleinere Fische aus dem Wasser? Ganz sicher ist man sich da nicht. Und da die seltenen - und damit auch sehr teuren - Lungenfische nicht zum noblen Fressen für die Warane werden, ist auch hier Beobachten angesagt. Im Zweifelsfall kommen die derzeit noch nicht ausgewachsenen Lungenfische nach ihrer Ankunft solange in ein anderes Becken, bis sie für das Waran-Pärchen ein zu großer Brocken wären. Ausgewachsen können die Tiere bis einen Meter messen. Um eine Erkenntnis reicher ist man schon bei den Piranhas und Neofischen. Stecknadelklein schwamm der Nachwuchs der Raubfische im gemeinsamen Becken - bis die kleinen Neonfische sie zum Futter erklärten.







Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25