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ÖKO-TEST Fingermalfarben

ÖKO-TEST Fingermalfarben
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2015 gibt es seit dem 30. Januar 2015 im Handel.

Zwei sind nicht verkehrsfähig

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in der aktuellen Februar-Ausgabe Fingerfarben getestet und kann nur drei der 16 untersuchten Produkte empfehlen. Der Grund dafür ist unter anderem, dass Hersteller ihre Farben mit allergisierenden oder krebsverdächtigen Stoffen haltbar machen. Zwei Sets sind nicht verkehrsfähig.

Fingerfarben sind aufgrund des intensiven Hautkontakts anfällig für Schmutz und Keime. Produzenten versetzen sie deshalb nicht nur mit Bitterstoffen gegen das Verschlucken, sondern auch mit Konservierungsstoffen. In einem untersuchten Produkt stecken sogar bis zu sieben verschiedene. Leider setzen die Hersteller dabei auf bedenkliche Substanzen. Das Produkt Mara Fingerfarbe wird mit einem Stoff haltbar gemacht, der laut EU-Norm nicht zugelassen ist. Damit ist das Produkt nicht verkehrsfähig.

Darüber hinaus beinhalten die Farben noch weitere Schadstoffe. Zwei Farben wiesen im Labor Nitrosamine über dem aktuell geltenden Grenzwert auf. Nitrosamine wirkten im Tierversuch krebserregend. Ein Produkt aus dem Hause Fila ist ebenso nicht verkehrsfähig, weil in ihm eine unzulässige Menge eines bedenklichen Farbbestandteils steckt, der im Hautkontakt toxisch wirken kann und im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2015

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2015
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es ab dem 30. Januar im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Fertigsalate
Fertigsalate aus der Plastiktüte sind aufgrund ihrer Schadstoff- und Keimbelastung keine Alternative zum frischen Salat. So weist die Mehrzahl der untersuchten Proben Keimzahlen auf, die Richtwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie knacken. Die Labore haben zudem bis zu acht verschiedene Pestizide und Chlorat in den Fertigsalaten gefunden.

Test: Muttermilchersatzprodukte
Das Testergebnis ist richtig schlecht. Nur zwei Produkte schneiden mit „gut“ ab, während vier Nahrungen gänzlich durchfallen und weitere sechs nur mit „ausreichend“ abschließen. Die Gründe sind eine Ansammlung alter und neuer Probleme: Fettschadstoffe, Chloratrückstände, die Belastung mit Keimen und Deklarationsmängel.

Test: Fingermalfarben
ÖKO-TEST kann nur drei der 16 getesteten Produkte empfehlen. Der Grund dafür ist unter anderem, dass Hersteller ihre Farben mit allergisierenden oder krebsverdächtigen Stoffen haltbar machen. Zwei Sets sind nicht verkehrsfähig.

Test: silikonfreie Shampoos
ÖKO-TEST hat silikonfreie Shampoos ins Labor geschickt und war mit den meisten Produkten zufrieden. Einige enthalten jedoch PEG/PEG-Derivate. Und ein Produkt fällt durch den Test, weil in ihm künstliche Moschusverbindungen und ein allergieauslösender Duftstoff stecken.

Test: Basenpulver
Nicht eins der getesteten Produkte ist auch nur annähernd empfehlenswert. ÖKO-TEST kritisiert zum einen, dass die Mineralstoffe und Vitamine nach Gutdünken zusammengesetzt werden. Zum anderen fand das Labor in vielen Produkten Schwermetalle wie Cadmium und Blei. Unnötig ist zudem, dass manchen Marken Aromen und Süßstoffe zugesetzt werden.

Test: Raufasertapeten und Vliesraufasertapeten
Die Raufasertapeten enthalten leider allesamt halogenorganische Verbindungen, von denen einige als allergieauslösend oder krebserzeugend gelten. Positiv ist: In der Praxisprüfung zeigten sich fast alle reißfest. Während die Raufasertapeten komplett aus Altpapieranteil bestehen, liegt der Anteil bei den Vliesraufasertapeten bei 80 Prozent. Die Hersteller konnten aber belegen, dass der Frischfaseranteil von Bäumen aus kontrollierter Waldwirtschaft stammt.

Test: Finanzstärke von Lebensversicherern
Nach wie vor klagen Deutschlands Lebens- und Rentenversicherer bitter über die anhaltende Niedrigzinsphase. Doch die ÖKO-TEST-Analyse zeigt: Die Branche fährt weiterhin gute Gewinne ein, was sie jedoch geschickt verbirgt. Von den Kunden fordert sie jedoch immer mehr Verzicht.


Und außerdem:

Waldwildnis: Wo die wilden Bäume wachsen
Weltweit schrumpfen die unberührten Wälder rasant. Dabei sind diese in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltenen Naturreservate wichtig für den Naturschutz und den Kampf gegen den Klimawandel. Und sie können, einmal zerstört, nicht wieder hergestellt werden.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Fertigsalate

ÖKO-TEST Fertigsalate
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2015 gibt es seit dem 30. Januar 2015 im Handel.

Unerwünschte Beigabe in der Tüte

Fertigsalate aus der Plastiktüte sind zwar praktisch, aber aufgrund ihrer Keimbelastung keine Alternative zum frischen Salat. Das zeigt eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST. Das Verbrauchermagazin fand auf den Blättern unter anderem bis zu acht verschiedene Pestizide, Chlorat und Schimmelpilze.

Im aktuellen Februar-Heft kann ÖKO-TEST nur einen der insgesamt 9 getesteten Salate empfehlen. Alle anderen schneiden schlecht ab. Die meisten Fertigsalate wiesen etwa Keimzeilen auf, die mindestens einen der jeweiligen Richtwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie knackten. So überschritt eine Probe eines Rewe-Salats gleich drei Richtwerte (Gesamtkeimzahl, Schimmelpilze und Hefen). In einem Salatmix von Kaufland tummelten sich 10.000 KbE (Kolonie bildende Einheiten)/g Schimmelpilze in der Tüte – dieser Wert ist damit zehnmal höher als der Richtwert.

Neben der Keimbelastung kritisiert ÖKO-TEST ebenso die unzähligen Schadstoffe, die in den Salaten stecken. Obwohl die Blätter bereits mehrfach gewaschen sind, enthielten sie beispielsweise immer noch Spuren von bis zu acht Pestiziden. In neun Tüten analysierte das Labor das Insektengift Cypermethrin, das für das Bienensterben mitverantwortlich gemacht wird. In sieben Packungen hat das Labor Spuren des Pilzgifts Iprodion gefunden, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. 16 Proben enthielten Perchlorat oder Chlorat. Diese beiden Stoffe können vorübergehend die Jodaufnahme in der Schilddrüse blockieren, was besonders problematisch für Kinder, Schwangere und Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion sein kann.

Wer einen guten Salat essen will, sollte deshalb einen frischen kaufen und auf Fertigprodukte verzichten. Falls man doch einmal einen abgepackten kaufen möchte, sollte man ihn nochmals waschen. Denn so landet zumindest ein Teil der Pestizide und Keime in der Spüle.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Muttermilchersatzprodukte

ÖKO-TEST Muttermilchersatzprodukte
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2015 gibt es seit dem 30. Januar 2015 im Handel.

Chlorat im Babyfläschchen

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in der aktuellen Februar-Ausgabe Flaschenmilchprodukte untersucht und darin teilweise hohe Gehalte an Chlorat, aber auch Fettschadstoffe und Keime gefunden.

Laut der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA gehören kleine Kinder und Schwangere zu den besonders empfindlichen Gruppen für Chlorat. Dieser Stoff kann die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen. Dabei ist für die Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren eine ausreichende Produktion von Schilddrüsenhormonen ganz besonders wichtig. Chlorat kann zudem die roten Blutkörperchen schädigen, so dass der Sauerstofftransport im Blut eingeschränkt ist. Umso schlimmer ist es, dass ÖKO-TEST in allen untersuchten 14 Anfangsnahrungen diesen Schadstoff gefunden hat. In zwei Produkten ist der Gehalt sogar so hoch, das dieser die von der Weltgesundheitsbehörde WHO festgelegte tägliche Aufnahme überschreitet.

ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass die Produkte die als krebsverdächtig eingestuften Fettschadstoffe enthalten: Bei drei Marken fand das Labor zwar nur Spuren davon, in immerhin elf Produkten war die Belastung jedoch zu hoch. Keime stecken zum Glück nur in einer einzigen Anfangsmilch. Hier lässt sich zwar keine Gesundheitsgefahr ableiten, sie sind aber ein Nachweis für eine mangelhafte Hygiene im Betrieb.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST JAHRBUCH Kleinkinder für 2015

ÖKO-TEST JAHRBUCH Kleinkinder für 2015
Das aktuelle ÖKO-TEST Jahrbuch gibt es seit dem 9.01. im Handel.

Nur das Beste fürs Kind: Was macht gute Kinderfahrradsitze aus, welche Schnupfenmittel sind nicht zu empfehlen, welche Kindershampoos und welches Spielzeug sind überzeugend? Über 1.000 Produkte hat ÖKO-TEST in diesem Jahrbuch Kleinkinder 2015 für Sie getestet. Mehr als 200 davon sind „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durchgefallen. Eltern, die ihre Kinder keinesfalls gesundheitsschädlichen, allergieauslösenden oder sogar krebsverdächtigen Stoffen aussetzen möchten, finden in dem neuen Heft aber auch fast 600 „gute“ und „sehr gute“ Produkte.

Die Tests

Haferflocken: Wer Haferflocken isst, will sich gesund ernähren. Doch leider befinden sich in vielen der Produkte mal mehr mal weniger gesundheitsschädigende Stoffe. Nur ein kleiner Teil der getesteten Produkte schaffte es, die Bestnote zu erreichen.

Zucker in Kleinkindernahrung: „Kleinkindermahlzeiten enthalten Vitamine“, versprechen die peppigen Werbungen der Firmen – die Realität ist aber, dass viele der Nahrungsprodukte übermäßig Zucker enthalten und eine einzige Portion ausreicht, um das tägliche Zuckerlimit fast ganz auszuschöpfen.

Farbstoffe in Lebensmitteln: Wer seine Kinder belohnen möchte, gibt ihnen gerne ein paar Leckereien. Einige Süßigkeiten enthalten jedoch umstrittene, künstliche Farbstoffe.

Babybäder: Im Drogeriemarkt häufen sich die Babybäder, aber sind sie auch gut für Ihr Kind? Die gute Nachricht ist, dass die meisten Testprodukte frei von schädlichen Stoffen sind. Nur zwei bekamen Punktabzug aufgrund von PEG/PEG-Derivaten.

Basispflege für Neurodermitiker: Kinder mit Neurodermitis sind auf besondere Pflege angewiesen. Doch in einigen der speziellen Pflegemittel stecken Substanzen, die absolut nicht auf die ohnehin schon angegriffene Haut gehören.

Puppen: Es ist ein Trauerspiel, denn lediglich drei der 20 untersuchten Puppen kann ÖKO-TEST empfehlen. Die anderen enthielten zu viele Schadstoffe oder schwächelten im Praxistest.

Durchfallmittel: Bei Säuglingen und Kleinkindern ist Diarrhö besonders häufig. Leider sind längst nicht alle Durchfallmittel sinnvoll. Bei manchen ist die Wirksamkeit nicht belegt. Es gibt aber auch „sehr gute“ Präparate.

Kindersicherungen: Treppenschutzgitter, Steckdosenschutz, Schubladensicherungen und Co. sollen Kinder vor Unfällen schützen. Gefährlich wird es allerdings, wenn die vermeintliche Sicherung ihre Aufgabe nicht erfüllt. Vier Produkte fallen wegen erheblicher Sicherheitsmängel durch den Test.


Weitere Tests
• Apfelmus • Apfelsaftschorle • Karottensäfte • Nuss-Nougat-Cremes • Allergiemittel • Fieber- und Schmerzmittel • Impfstoffe • Hustenmittel • Halsschmerzmittel • Schnupfenmittel für Kinder • Folsäurepräparate • Durchfallmittel • Mittel gegen Blähungen • Wärmflaschen für Kinder • Läusemittel • Vitaminpräparate für Schwangere • Multivitaminpräparate • Fluoridtabletten • Planschbecken • Onlineversender für Babyartikel • Puzzlematten • Kinderfahrradanhänger
• Baby- und Kindershampoos • Babyöle • Babylotionen • Babypflegecremes • Babyseifen • Colorwaschmittel ohne Parfüm • Babywaschgele • elektrische Zahnbürsten • Wundschutzcremes • Pflegeprodukte für Schwangere • Wind- und Wettercremes • Papiertaschentücher • Wattestäbchen • Babyfone • Babywippen • Gute Geschenke zur Geburt • Ausstattung • Rund ums Schlafen • Onlineversender • Kinderwagen • Babyschaffelle • Stillkissen und Stillbezüge • Kindermatratzen • Kinderregenjacken • Kinderregenjacken • Kinderfahrradanhänger • Schulranzen • Sitzsäcke • Gutes Spielzeug • Spielzeugqualität • Puppen • Gute Geschenke • PAK in Kinderartikeln • Knete • Für die Spielecke • Planschbecken • Plastik- und Stoffbilderbücher • Wachsmalstifte • Plüschtiere

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ÖKO-TEST vegane Kosmetik

    ÖKO-TEST vegane Kosmetik
Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015 gibt es seit dem 29. Dezember 2014 im Handel.

Tierisch ernst

Vegane Kosmetik bedeutet nicht gleich qualitativ hochwertige Kosmetik. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das 29 tierfreie Produkte ins Labor geschickt hat. Denn in einigen stecken krebsverdächtige, allergieauslösende oder teilweise sogar verbotene Schadstoffe. Zwei sind sogar nicht verkehrsfähig.

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten von ÖKO-TEST untersuchten veganen Kosmetika sind empfehlenswert. Doch leider gibt es auch einige schwarze Schafe. So sind zwei Nagellacke im Test nicht verkehrsfähig. Einer von ihnen enthält freies Phenol, das in der Kosmetikrichtlinie der EU als verbotene Substanz gelistet ist. Beim anderen Nagellack fand das Labor Methylpyrrolidon. Dieser Stoff kann wahrscheinlich ein ungeborenes Kind im Mutterleib schädigen, weshalb er laut Europäischer Kommission in Kosmetika in der von ÖKO-TEST gefundenen Menge verboten ist. Ein Shampoo wies in der Analyse deutlich den krebsverdächtigen Stoff Anilin auf, aber auch bedenkliche Parabene sowie den Duftstoff Isoeugenol, der vergleichsweise häufig Allergien auslöst.

ÖKO-TEST wollte außerdem wissen, ob die vegane Kosmetik wirklich komplett ohne tierische Bestandteile auskommt. Denn in vielen Cremes stecken Bestandteile wie Glycerin. Derartige Inhaltsstoffe können sowohl mit tierischen Bestandteilen als auch rein pflanzlich hergestellt werden. Glycerin, das üblicherweise aus Rindertal stammt, lässt sich etwa ebenso aus pflanzlichen Ölen und Fetten gewinnen. Die meisten Hersteller konnten ÖKO-TEST Nachweise zur veganen Herkunft der Rohstoffe schicken. Drei Hersteller blieben aber eine Antwort schuldig.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Kinderfrüchtetee

ÖKO-TEST Kinderfrüchtetee
Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015 gibt es seit dem 29. Dezember 2014 im Handel.

Chemie im Durstlöscher

Zugesetzte Aromastoffe, Rückstände von Pestiziden, Vitaminzusätze und Zucker – das sind Zutaten, die eigentlich nicht in ein Getränk für Kinder gehören. Leider hat ÖKO-TEST in einem aktuellen Tests von Kinderfrüchtetees genau diese gefunden. Nur fünf Produkte enthalten von dem Verbrauchermagazin das Testurteil „sehr gut“.

Kinderfrüchtetees, deren Hauptbestandteile getrocknete Apfelstücke und Hibiskusblüten sind, werden häufig mit industriell hergestellten Aromastoffen angereichert, damit das Endprodukt intensiv nach Erdbeeren, Kirsche oder Ananas riecht und schmeckt. Diese zugesetzten Stoffe können als „natürliches Aroma“ deklariert werden, müssen aber nicht tatsächlich aus echten Früchten hergestellt werden: Sie können auch unter Einsatz von Bakterien, Pilzen oder Hefen aus natürlichen Grundstoffen gewonnen werden. Ein Ananasaromastoff, der auch in Kinderfrüchtetees vielfach zum Einsatz kommt, wird zum Beispiel aus Buttersäure und Ethanol hergestellt. Die Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, dass kaum ein Tee im Test ohne Aroma ist: Vier von zehn getesteten Bio-Produkten und sechs der neun konventionellen Marken enthalten diese.

Wenigstens sind die Bio-Tees laut Laboranalyse pestizidfrei. Bei den konventionellen sind dagegen zwei Drittel belastet. In einem Tee hat das Labor sogar 14 verschiedene Pestizide analysiert. ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass Hersteller vielfach Zucker zusetzen. Die drei untersuchten Granulattees etwa bestehen zu mehr als 90 Prozent aus verschiedenen Zuckerverbindungen.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015

ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015
Die Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es ab dem 29.12. im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Basiszutaten fürs Kochen
Wer im neuen Jahr öfter selber kochen möchte, braucht vor allem eines: gute Zutaten. ÖKO-TEST hat deshalb eine kleine Auswahl wichtiger Basiszutaten ins Labor geschickt. Das Ergebnis: Während an Suppengemüse, Knoblauch und Dinkelnudeln nichts auszusetzen ist, stehen die Kartoffeln wegen der Belastung mit dem Schwermetall Cadmium oder Nitrat in der Kritik. Bei den Tiefkühlkräutern wies das Labor Chlorat nach, ein Stoff, der die roten Blutkörperchen schädigen und die Jodaufnahme der Schilddrüse hemmen kann. Bei getrockneten Tomaten von Feinkost Dittmann wurden 15 verschiedene Pestizide gefunden.

Test: Kinderfrüchtetees
Viele Eltern glauben, dass Kinderfrüchtetee ein idealer Durstlöscher ist. Der Test kann das nur für knapp ein Drittel der untersuchten Produkte bestätigen. Denn die Hersteller setzen manchmal Aromastoffe zu, die zum Teil aus chemisch hergestellten Substanzen bestehen. Selbst wenn es sich um „natürliche Aromen“ handelt, müssen diese nicht tatsächlich aus echten Früchten gewonnen worden sein. Die konventionellen Tees sind oft mit Rückständen von Pestiziden belastet. ÖKO-TEST fand außerdem Vitaminzusätze und Zucker – das sind Zutaten, die nicht in ein Getränk für Kinder gehören.

Test: Einschlafhilfen für Kinder
Von den Produkten, die Babys und Kindern beim Einschlafen helfen sollen, sollten einige auf keinen Fall mit ins Kinderbett. So ist eine Kükenspieluhr nicht verkehrsfähig, weil bei ihr im Labor die Naht riss und die Füllung zugänglich wurde. Auch ist die Schnur für die Spieluhr viel zu lang und dünn. Kinder könnten Teile der Füllung verschlucken und ersticken oder sich an der Schnur strangulieren. Bei einer Laterne im Test hat das Labor erhöhte elektrische und sogar magnetische Wechselfelder gemessen. Zudem wurde das giftige Schwermetall Cadmium in extrem hoher Konzentration nachgewiesen.

Test: Vegane Kosmetik
Viele Veganer möchten auch bei der Körperpflege auf Produkte verzichten, die tierische Bestandteile enthalten. Der Test zeigt, dass vegane Kosmetik nicht gleich qualitativ hochwertige Kosmetik sein muss. Denn in den Cremes und Nagellacken stecken einige Schadstoffe. So sind zwei Produkte nicht verkehrsfähig, weil sie freies Phenol enthalten, das verboten ist. In einem Shampoo zeigte die Laboranalyse deutlich den krebsverdächtigen Stoff Anilin auf.

Test: Nikotinersatzpräparate
Einer der häufigsten Vorsätze für das neue Jahr ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch Rauchern können Entzugssymptome zu schaffen machen. Nikotin aus Arzneimitteln kann den Ausstieg unterstützen. ÖKO-TEST hat Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten sowie ein Spray und einen Inhaler im Hinblick auf ihre Wirksamkeit begutachten und auf mögliche Schadstoffe hin untersuchen lassen. Das Resümee: Die Wirksamkeit gilt als belegt und immerhin fünf Präparate sind „sehr gut“. Die anderen Produkte im Test enthalten allerdings umstrittene bzw. bedenkliche Inhaltsstoffe.

Test: Aufbewahrungsaccessoires
Es ist ein Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen: endlich mal so richtig Ordnung schaffen. ÖKO-TEST wollte wissen, wie es um die Schadstoffbilanz von Aufbewahrungsaccessoires bestellt ist. Einige Produkte aus dem Test sollten besser nicht in die Wohnung, weil sie voller bedenklicher bzw. schädlicher Inhaltsstoffe stecken. Eine Zeitungstasche beispielsweise enthält doppelt so viel krebserzeugendes und gewässergefährdendes Schwermetall Cadmium, wie in der Europäischen Chemikalienverordnung REACH erlaubt ist.

Test: Wohngebäudeversicherungen
Die Preisunterschiede am Markt sind gigantisch. Während der günstigste Tarif bei 232 Euro liegt, kostet das teuerste Angebot im Durchschnitt 855 Euro pro Haus und Jahr – das ist eine Preisdifferenz von fast 270 Prozent. Wer eine Versicherung abschließt, sollte zudem genau durchlesen, was genau geboten wird. Denn teure Prämien sind keine Garantie für die höchsten Leistungen. Manchen Tarifen fehlt auch der Schutz gegen den grob fahrlässigen Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften.

Und außerdem:

Das ändert sich 2015
Steuer, Versicherung, Auto, Arztbesuche, Einkaufen, Elterngeld, Bauen und Sanieren: Auch in 2015 gibt es jede Menge Änderungen, die ÖKO-TEST zusammengetragen hat und erklärt.

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