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Verschiedenes 

Reaktor 2 in Fessenheim wird wieder „hochgefahren“

Reaktor 2 in Fessenheim wird wieder „hochgefahren“
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Warum - trotz hohem Risiko für die Bevölkerung?

Im ältesten Atomkraftwerk Frankreichs, in Fessenheim, stand Reaktor 2 wegen massiver technischer Mängel aus Sicherheitsgründen 21 Monate still.
Der Hochrisikoreaktor darf jetzt wieder hochgefahren werden. Ein Grund für die Entscheidung ist ein Bericht der Firma Framatome, die als Anbieter
von Atomtechnik zur EdF-Gruppe gehört. Leider ist die "Kontrollbehörde" ASN nicht neutral.

Nach Ansicht von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt es einen zentralen Grund für die dieses riskante Manöver:
Beide Fessenheimer Reaktoren müssen (auch) aus technisch-politischen Gründen abgestellt werden. Jetzt wird um mögliche Entschädigungen gepokert.

Für einen dauerhaft abgestellten Reaktor können die Betreiber keine so hohen Entschädigungen fordern, wie für ein „klapprig laufendes“ Atomkraftwerk.

Um langfristig höhere Entschädigungen zu bekommen, wird jetzt sehenden Auges dieses Risiko für die Bevölkerung in Kauf genommen.
Für die riskante Wiederinbetriebnahme spricht eigentlich nur die Gier der Betreiber.








Veranstaltungen 

Wie wollen wir leben?

Energie - Klima - Umwelt - Natur - Bauen - Wohnen - Gesundheit - Nachhaltigkeit:

26. Gemeinschafts-Reihe in der Universität mit Vorträgen, Diskussionen und Führungen

Zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Natur-Bauen-Wohnen-Gesundheit-Nachhaltigkeit. Wie wollen wir leben?“ gibt es ab 21. April bis 7. Juli 2018 über 12 Vorträge, 8 Führungen und eine Podiumsdiskussion bei der Gemeinschaftsreihe 26 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg des gemeinnützigen Freiburger Vereins ECOtrinova und bereits 21 Mitveranstaltern. Die TeilnehmerInnen erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildern. Schirmherrin ist seit Beginn in 2006 die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Platz der Universität, Kollegiengebäude 1 und 3, ab 10:15 bis 12:45 Uhr. Zu den anschließenden Führungen ist i.a. Anmeldung erforderlich an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de.

Das Programm im Detail:

Beim Start der Gemeinschaftsreihe 26 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg am 21. April im Hörsaal 1015 des Kollegiengebäudes 1 der Universität in Freiburg im Breisgau mit den Vorträgen „Anleitung gegen den Krieg. Anleitung zum Frieden“ von Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, und „Probleme des Uranbergbaus - zivile und militärische Nutzung. Schwerpunkt Afrika“ von Günter Wippel, Vorsitzender von Menschenrechte 3000 e.V. und Leiter der AG Uranium-Network geht es insbesondere um Energie, den Rohverbrauch und Kriege und deren Vermeidung. Bei der anschließenden Führung ist ein Energiespargebäude vorgesehen. Der Eintritt ist wie stets frei.

Um „Den Schimmel vertreiben: dezentrale Wohnungslüftung mit Komfort – Energiesparen und gute Luft im Neu- und Altbau“ geht es am 28. April im Hörsaal 1098 beim Vortrag von Detlef Knöller vom Ingenieurbüro Lüftungstechnik Baden, Teningen, und um „Brennstoffzellen- und andere Mini-BHKW für Strom und Heizung“ beim Praxis-Vortrag aus dem Handwerk. Die anschließende Führung erfolgt bei einem Mini-BHKW für Gebäude.

Ebenfalls hochaktuell sind die Themen am 5. Mai im Hörsaal 1015: „Die Umwelt, der Klimaschutz und der geplante Neubaustadtteil Dietenbach“ mit Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., und „Schützenswerte Vogelwelt: beim Dietenbach, Naturschutzgebiet Rieselfeld und Umgebung“ von Helmut Opitz, NABU-Ehrenpräsident und Vorstand der Fachschaft Ornithologie Südlicher Oberrhein im NABU e.V. sowie „Bedrohtes Bohrertal in Horben: das geplante Hochwasserrückhalte-Becken - Hintergründe und Alternativen von Benedikt von Droste zu Hülshoff, Horben/Schwarzwald und, angefragt: zu „Naturschutz und Wasser: Dietenbach und Horben“ vom AK Wasser im BBU e.V und NABU Freiburg e.V.. Die Führungen gehen anschließend zum „Lesegarten 499. Gartenoase für Mensch und Tier“ von GartenLeben-Freiburg an der Sundgauallee und zum Bohrertal in Horben.

Weiter zu Wohnen und Bauen geht es am 16. Juni im Hörsaal 1221 mit „Mehr bezahlbarer Wohnraum in Freiburg: für wen, wie, wo, wo nicht? Wohnen-Bauen und die Mietpreisspirale und Abbau der Wohnungsnot“ mit Vorträgen und Podium. Am Mittwoch 20.6. gibt es eine abendliche Mittsommer-Vogelstimmen-Wanderung beim Rieselfeld, Mundenhof und Dietenbach mit Lisa Maier, NABU-Freiburg e.V.. Treffpunkt und Zeit werden noch festgelegt.

Am 30. Juni im Hörsaal 1098 stehen die Energiewende und Erneuerbare Energien im Brennpunkt: „Wasserstofferzeugung mit Elektrolyse aus erneuerbaren Energien. Speicherung, Einspeisung ins Erdgasnetz und Beispiele“ werden erläutert von Dr. Tom Smolinka, sowie „Saubere Mobilität mit Brennstoffzellen. Erfahrungen & Zukunft“ von Dipl.-Ing. Ulf Groos. Beide sind Abteilungsleiter im Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg. Die Führung

Führung um 13:15 widmet sich der Freiburger Wasserstofftankstelle des ISE mitsamt Solarstrom-Anlage, wozu Anmeldung erforderlich ist an ecotrinova@web.de:

Zum Abschluss der Reihe erfolgt ein weiterer Höhepunkt am 7. Juli im Hörsaal 3044 des Kollegiengebäudes 3 mit dem Lichtbilder-Vortrag und vielen praktischen Tipps zu „Plastik im Blut – wie wir uns und die Umwelt täglich vergiften. Wie wir Plastik vermeiden und unsere Gesundheit schützen“ von Heike Schröder, Geo-Baubiologie Schröder, Rommerskirchen, die aktuelle Buchautorin zum Vortragstitel ist. Für die Kurzführung um 13:30 bei der „Glaskiste – unverpackt“ in Freiburg ist wegen begrenzter Teilnahmezahl Anmeldung erbeten an: ecotrinova@web.de

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„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums anlässlich des Starts der Reihe 26. Viele kleine und größere Projekte und Maßnahmen sind aus dem Forum entstanden Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011. Tipp: pdf-Dateien bisheriger Vorträge seit 2006 und das aktuelle Programm sind online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.

Ständige 14 Mitveranstalter bzw. Unterstützer der gesamten aktuellen Reihe 26 des Samstags-Forums sind bereits die AGUS Markgräflerland e.V., die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen, die Bürgerinitiative Energiewende Waldkirch, der BUND Regionalverband e.V., das Freiburger Institut für Umweltchemie FIUC e.V., die Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt an der Universität, Fossil-Free Uni Freiburg, ifpro Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Freiburg, die Immanuel Kant-Stiftung, die Innovation Academy e.V. Freiburg, das Klimabündnis Freiburg, der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg LNV e.V., Plan B e.V. und als Mitgründer des Forums das Umweltreferat des Studierendenrates. Daneben tragen weitere Organisationen jeweils mehrere ihnen thematisch passende Veranstaltungstage mit.

Die Reihe 26 wird gefördert vom Agenda 21 Büro Freiburg, von der ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt, von ECOtrinova e.V., viel Ehrenamt sowie von der Universität für Raum, Technik und Hausmeister.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Karlsruhe beteiligt sich an Earth Hour 2018

Als Zeichen für Klimaschutz gehen am 24. März weltweit eine Stunde lang die Lichter aus

Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder Millionen von Menschen auf der ganzen Welt an der Aktion Earth Hour des World Wildlife Fund (WWF) und schalten am Samstag, 24.März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Setzen damit symbolisch ein Zeichen für weltweiten Klimaschutz. Auch zahlreiche Städte und Institutionen sind mit dabei: So sind etwa Brandenburger Tor, Opernhaus in Sydney und viele weitere Sehenswürdigkeiten weltweit dann eine Stunde lang ins Dunkel getaucht.

Die 2007 als Idee geborene Earth Hour organisiert der WWF bereits zum zwölften Mal. Allein in Deutschland nehmen daran 2018 mehr als 220 Städte und Gemeinden teil. In Karlsruhe beteiligen sich die Stadtwerke mit der Abschaltung der Beleuchtung des Turmbergs in Durlach, der Kirche St. Bernhard am Durlacher Tor, des Naturkundemuseums am Friedrichsplatz und des Heizkraftwerks West am Rheinhafen an der Aktion.

Mit den Klimaspartipps der Kampagne „Karlsruhe macht Klima“ gewinnen Bürgerinnen und Bürger und Stadtklima auch im Alltag. Die praktischen Tipps finden Interessierte im Internet ...

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Verschiedenes 

NABU: Kreuzfahrtboom sorgt für schmutzige Luft in Hafenstädten

NABU: Kreuzfahrtboom sorgt für schmutzige Luft in Hafenstädten
AIDA Valencia / Foto: NABU

Miller: Fahrverbote für Kreuzfahrtschiffe – Den dreckigsten Schiffen die Einfahrt verweigern

Berlin – Angesichts der heute vom Kreuzfahrtverband CLIA auf der Internationalen Tourismusmesse ITB vorgestellten Jahresbilanz der Kreuzfahrbranche warnt der NABU vor der weiter steigenden Abgasbelastung in den Zielhäfen der Schiffe. Die Umweltschützer kritisierten die Branche für weitestgehende Untätigkeit bei der Reduzierung schädlicher Abgase sowie die Verwendung von giftigem Schweröl auf hoher See. Der NABU fordert daher Hafenstädte auf, Einfahrverbote für besonders dreckige Kreuzfahrtschiffe zu verhängen, um so die zunehmende Luftverschmutzung im Zuge der stetig wachsenden Zahl von Schiffsanläufen abzuwenden.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Erfolgsmeldungen der Branche dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein riesiges Abgasproblem auf die Hafenstädte zukommt. Denn mit jedem weiteren Schiff nimmt natürlich auch die lokale Schadstoffbelastung deutlich zu. Die politisch Verantwortlichen müssen alles daran setzen, die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen und sollten deshalb analog zum Fahrverbot für Diesel-Pkw auch ein Einfahrverbot für die dreckigsten Schiffe verhängen.“ Mit dieser Maßnahme dürften in Zukunft dann nur noch solche Schiffe den jeweiligen Hafen anlaufen, die über einen Flüssiggasantrieb verfügten oder mit Partikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren nachgerüstet wurden. Auch die Abnahme von grünem Landstrom müsse verpflichtend sein und die so erzielten Einnahmen zur Finanzierung der entsprechenden Anlagen beitragen.

Sönke Diesener, NABU-Verkehrsexperte: „Die Kreuzfahrtbranche blendet die Kehrseite des eigenen Erfolgs nur allzu gerne aus. Darauf zu hoffen, dass die Anbieter von allein Maßnahmen zur Senkung der Luftschadstoffemissionen ergreifen, hat sich überwiegend als frommer Wunsch herausgestellt. Die wenigen lobenswerten Fortschritte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor sämtliche Kreuzfahrtschiffe überwiegend mit giftigem Schweröl betrieben werden, während Abgastechnik weitestgehend fehlt. Da die Motoren auch während der Liegezeit in den Häfen weiterlaufen, belasten Feinstaub und Stickoxide die Atemluft, insbesondere in hafennahen Wohnquartieren. Es wird Zeit, dass die Reedereien einen Teil ihres Gewinns in höherwertige Kraftstoffe und die Nachrüstung mit wirksamen Abgassystemen stecken. Alles andere ist unverantwortlich.“

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Verschiedenes 

Das neue Waldhaus-Jahresprogrammheft ist da

Das neue Waldhaus-Jahresprogrammheft ist da
Wildkatze / Foto: Klaus Echle

Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen

Mit einer frechen Wildkatze auf dem Titel lädt das zehnte Jahresprogramm des Waldhauses Erwachsene und Kinder zu spannenden Veranstaltungen und Kursen rund um die Themen Wald, Natur und Nachhaltigkeit ein. Ab sofort liegt die Jubiläumsausgabe im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit. Zum Herunterladen steht das Programm 2018 auf www.waldhaus-freiburg.de.

Bereits im Februar ist die Umweltbildungseinrichtung mit einem närrischen und bunten Programm in die neue Saison gestartet. Im März folgen gleich zwei Ausstellungen aufeinander. Preiswürdige Holzbauarchitektur und Fotos zum Klimawandel bieten Anregungen zum nachhaltigen Leben. Lachen, Staunen und Genießen lässt es sich in einem kuriosen Musikkabarett über den „Waldmops“, bei den Vorstellungen von Fräulein Brehms Tierleben, die 2018 neue Tierarten im Gepäck hat, und bei schönen Konzerten.

Darüber hinaus laden Spaziergänge, Wanderungen und Exkursionen dazu ein, mehr als Flora und Fauna der näheren und weiteren Umgebung des Waldhauses kennenzulernen. In der Holzwerkstatt werden neben Kursen zur Grünholzarbeit im Herbst ein Boots- und endlich auch wieder ein Schlittenbaukurs angeboten.

Besonders an Familien wenden sich die beliebten Angebote der Sonntagswerkstatt. Erwachsene und Kinder sind eingeladen, gemeinsam kleine Bücher zu binden, zu backen, schöne Dinge aus Grünholz zu schnitzen, wie in der Steinzeit mit Glut Gegenstände zu brennen, selbst Musikinstrumente zu bauen oder in der Waldwichtelwerkstatt zu arbeiten. Wer sich künstlerisch betätigen möchte, kann Holzschnitte herstellen und drucken, Holzskulpturen schnitzen, im Wald mit Holzkohle zeichnen oder sich an japanischen Haikus versuchen.

Unter Anleitung versierter Fachleute können sich Erwachsene unter anderem zu den Themen Pilze und Grünholz fortbilden. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien gibt es draußen in der Natur bunte Ferienbetreuungen für alle Altersklassen von Schulanfängern bis Teenager.

Ab Mitte Juni lädt eine neue Ausstellung mit dem Thema „Wild und Jagd“ auf Grenzgänge zwischen Kultur und Natur ein. Begleitend dazu gibt es 2018 unter anderem ein Hornkonzert, Lichtbildvorträge und einen Wildkochkurs am Lagerfeuer.

Mit einem Festakt zum zehnjährigen Jubiläum beginnt am Sonntag, 6. Mai, das Highlight des Jahres, der 3. Freiburger Waldtag, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und Umgebung herzlich eingeladen sind.

Ebenso willkommen sind alle Interessierten zum Waldherbst am 21. Oktober, wenn es um die Holzernte mit Pferden und Maschinen geht. Oder sie können am 18. November bei den „Wäldern der Welt“ unseren seen- und waldreichen Nachbarn Polen kennenlernen.

Da ohne den Idealismus der vielen Förderer, Kooperationspartner, Referenten und ehrenamtlich Tätigen solche Angebote nicht geplant und durchgeführt werden können, danken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Waldhaus allen herzlich, die die Entstehung und erfolgreiche Entwicklung des Waldhauses begleitet haben. Pünktlich zum Jubiläum hat sich aus dem Freundeskreis der „Förderverein Waldhaus Freiburg“ gegründet und freut sich auf viele neue Mitglieder, die die Arbeit der Umweltbildungseinrichtung ideell, finanziell und tatkräftig unterstützen wollen. Beitrittsformulare finden sich im neuen Programmheft.

Das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr geöffnet. Infos und Kontakt: www.waldhaus-freiburg.de und info@waldhaus-freiburg.de.

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Verschiedenes 

NABU: Heimische Wildtiere trotzen der Kälte

Wie Igel, Insekten, Fische und Vögel mit Minusgraden klarkommen

Berlin – Eisige Luft strömt zurzeit nach Deutschland. Die heimischen Wildtiere trotzen der Kälte in der Regel. Der Mensch kann sie unterstützen, indem er Tiere nicht unnötig stört und für das Frühjahr gute Bedingungen schafft, zum Beispiel mit einem naturnahen Garten und dem Aufhängen von Nistkästen.

„Der Kälteeinbruch ist keine ernste Gefahr für die langfristige Bestandsentwicklung überwinternder Vogelarten oder früh zurückkehrender Zugvögel“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. Für die Vögel hierzulande sei der Spätwinter zwar die kritischste Phase des Jahres, da leicht zugängliche Nahrung langsam knapp wird. Doch muss man sich um ihre Populationen keine Sorgen machen. „Diese Arten sind seit Jahrtausenden daran angepasst, kalte Winter zu überleben oder Verluste schnell wieder auszugleichen. Bei vielen Arten, verbringt ein Teil der Vögel den Winter bei uns, der Rest zieht weg. Damit ist sichergestellt, dass – egal wie hart der Winter wird – immer eine der beiden Gruppen, die beste Strategie gewählt hat. Der Körper der Vögel ist dank wärmender Daunen und dem dazwischen entstehenden Luftpolster sowie wetterfesten Deckfedern hervorragend gegen Kälte isoliert.“ Vogelarten wie Gartenbaumläufer, Wintergoldhähnchen, Zaunkönig oder Schwanzmeise machen das Naheliegende: Sie kuscheln bei Kälte, indem sie zu Schlafgemeinschaften zusammenrücken. Mehr als die Kälte wären Schnee und Eis für die Vögel gefährlich, weil sie dann größere Schwierigkeiten hätten, Nahrung zu finden.

Auch Wasservögel wie Schwäne und Enten hätten ihre Tricks, um den kalten Winter gut zu überstehen. Dass sie barfuß auf dem Eis laufen, macht ihnen wenig aus, weil ihre Beine und Füße mit einem raffinierten Wärmetauscher ausgestattet sind. Die feinen Blutgefäße liegen sehr dicht beieinander, so dass das warme Blut vom Körper und das kalte Blut von den Füßen sich gegenseitig erwärmt beziehungsweise abkühlt.

Zugvögel, die bereits seit Februar zurückkommen, wie der Star, „Vogel des Jahres 2018“, warten mit der Brutzeit, bis es wärmer wird. Sind die Vögel gerade auf dem Weg, kann es einen Zugstau geben, wenn viele Vögel ihren Zug an der Kaltwettergrenze unterbrechen. „Oder es kommt zum Umkehrzug: die Vögel entscheiden, nochmal in wärmere Regionen zurückzukehren, was bei Kranichen oft der Fall ist“, so Lachmann. Zusätzliches Füttern ist zwar nicht unbedingt notwendig, hilft aber den bei uns ausharrenden Vögeln und macht Spaß, weil sich die Vögel dabei besonders gut beobachten lassen.

„Rehe und Rothirsche, die keinen Winterschlaf halten, sollten nicht unnötig gestört werden. Spaziergänger sollten im Wald auf den Wegen bleiben, um kein Fluchtverhalten und damit Energieverbrauch bei den Tieren zu provozieren“, sagt NABU-Referent für Umweltinformationen Julian Heiermann. Auch sollte jetzt auf den Gartenputz verzichtet werden, da Laub- und Reisighaufen beliebte Wohnungen für Winterschläfer wie Igel und Bilche sind. „Sonst werden Igel gestört, die erwachen und umherirren könnten.“ Bei Höhlen, Bunkern und alten Stollen sollte auf dort überwinternde Fledermäuse Rücksicht genommen werden. „Amphibien, Reptilien und Insekten verweilen bei den aktuellen Temperaturen weiterhin in Kältestarre und warten auf wärmere Tage“, so Heiermann.

Auch Fische lassen es ruhig angehen. „Sie ziehen sich zum Gewässergrund zurück und fallen in eine Form der Winterstarre mit reduziertem Stoffwechsel, wie zum Beispiel Karpfen und viele andere Weißfische. Die Kälteanomalie des Wassers sorgt dafür, dass zumindest etwas tiefere Gewässer nicht zufrieren, sondern sich am Grund eine Temperatur von etwa vier Grad einstellt“, sagt NABU-Meereschutzexperte Kim Detloff. Schleie oder auch Aale graben sich sogar im Schlamm ein.

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Verschiedenes 

Umweltschützer demonstrieren für mehr EU-Geld zur Rettung der Artenvielfalt

Tschimpke: Mehr als 50 Prozent der nötigen Mittel zum Stopp des Insektensterbens fehlen

Brüssel/Berlin – Umweltschützer haben am vergangenen Freitag beim Auftakt der Verhandlungen zum künftigen EU-Haushalt für mehr Geld zur Rettung der Artenvielfalt demonstriert. In Anspielung an den Film „Das Schweigen der Lämmer“ stellten sie in Brüssel das „Familienfoto“ der EU-Regierungschefs nach – jedem der Spitzenpolitiker lag dabei ein Schmetterling über dem Mund. Hinter der Aktion stehen 130 Organisationen aus der gesamten EU. Sie alle fordern ihre Regierungen auf, künftig konkrete Maßnahmen zum Schutz der Natur – wie sie beispielsweise von Landwirten erbracht werden können – deutlich besser zu fördern.

„Europa verliert in dramatischem Tempo Arten. Dieser Verlust hat mindestens so schwerwiegende Folgen wie der Klimawandel. Das Insektensterben etwa beeinflusst die gesamte Nahrungskette, inklusive unserer Ernährung. Doch die Regierungen und die EU-Kommission ignorieren dieses Problem bislang. Das ist grob fahrlässig“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich des Treffens der 27 Staats- und Regierungschefs zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU nach 2020.

Neuesten Berechnungen des Bundesamtes für Naturschutz zufolge klafft allein in Deutschland eine riesige Finanzierungslücke. Derzeit fehlen weit mehr als 50 Prozent der notwendigen Mittel für den Naturschutz. Allein zur Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien werden in Deutschland jährlich 1,4 Milliarden Euro benötigt – zur Verfügung stehen aber lediglich rund 540 Millionen Euro.

Da der Naturschutz wesentlich von EU-Förderung abhängt, fordert der NABU eine grundlegende Änderung im kommenden EU-Haushalt. Bislang steht nicht nur zu wenig Geld zur Verfügung, die vorhandenen Mittel kommen oft auch nicht dort an, wo sie am meisten für die Natur bewirken würden. Dies bestätigen sowohl die deutschen Bundesländer als auch der Europäische Rechnungshof.

Der NABU fordert daher, die EU-Gelder im kommenden Haushalt in einem neuen EU-Naturschutzfonds zu bündeln. Dieser sollte jährlich 15 Milliarden Euro umfassen und insbesondere Landwirten ein verlässliches und einfach zu beantragendes zusätzliches Einkommen ermöglichen, wenn sie Maßnahmen zum Schutz der Natur ergreifen. „Mit diesem neuen Naturschutzfonds kann die EU wesentlich mehr für Umwelt, Landwirte und die gesamte Gesellschaft erreichen als durch das sogenannte ‘Greening‘ der europäischen Agrarpolitik. Mit 12 Milliarden Euro pro Jahr ist das Greening nicht nur ein bürokratisches Monster geworden, es hat auch nachweislich kaum Effekte für die Natur“, so Tschimpke.

Der NABU begrüßt, dass auch Union und SPD in ihrem neuen Koalitionsvertrag einen EU-Naturschutzfonds fordern. Der NABU appellierte daher an Bundeskanzlerin Merkel, sich schon auf dem diesem Gipfel für dessen Einrichtung im Rahmen der EU-Agrarpolitik stark zu machen.

„Allen Regierungschefs muss klar sein: Naturschutz ist eine verpflichtende Aufgabe für die Zukunft Europas. Jeder Euro, der hier gut investiert wird, rentiert sich in mehrfacher Hinsicht – etwa durch kostenlose Bestäubungsleistungen der Insekten oder sauberes Trinkwasser. Jedes Jahr jedoch, das tatenlos verstreicht, macht die Rechnung für Wirtschaft und Gesellschaft ungleich teurer“, so der NABU-Präsident.

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Verschiedenes 

Wieder mehr Wintervögel - insgesamt aber rückläufiger Trend

Wieder mehr Wintervögel - insgesamt aber rückläufiger Trend
Sperling / Foto: NABU/Fotonatur

Mit über 136.000 Teilnehmern neuer Rekord bei der Stunde der Wintervögel

Berlin – Nach den sehr niedrigen Zahlen im vergangenen Winter haben sich in diesem Jahr wieder mehr Wintervögel in Deutschlands Gärten und Parks eingefunden. Das hat die gemeinsame Zähl-Aktion von NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Stunde der Wintervögel, ergeben, deren Endergebnis an diesem Montag vorgestellt wurde. Über 136.000 Vogelfreunde haben sich an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 92.000 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord. Damit konnte die bisherige Höchstzahl von knapp 125.000 aus dem Vorjahr übertroffen werden.

„Im vergangenen Winter hatten die Teilnehmer 17 Prozent weniger Vögel gemeldet als im Schnitt der Jahre zuvor“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Zum Glück hat sich dieses erschreckende Ergebnis nicht wiederholt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden wieder elf Prozent mehr Vögel gesichtet.“ 2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im vergangenen Jahr waren es nur 34 Vögel. 2011 waren bei der ersten Stunde der Wintervögel aber noch 46 Vögel pro Garten gemeldet worden. „Die höheren Zahlen in diesem Jahr können darum nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit Jahren ein kontinuierlicher Abwärtstrend festzustellen ist“, so Miller. „Der Rückgang häufiger Arten ist in vielen europäischen Ländern ein ernstes Problem und zeigt sich offensichtlich auch bei den Wintergästen in unseren Gärten.“ Seit Beginn der Wintervogelzählungen im Jahr 2011 seien die Gesamtzahlen gemeldeter Vögel um 2,5 Prozent pro Jahr zurückgegangen.

„Überlagert wird dieser langjährige Trend jedoch durch die Auswirkungen jährlich unterschiedlicher Witterungs- und Nahrungsverhältnisse“, so NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. Grundsätzlich kämen in milderen Wintern, wie den letzten beiden, weniger Vögel in die Gärten, da sie auch außerhalb der Siedlungen noch genug Nahrung fänden. Dennoch fehlten im letzten Jahr viele Meisen und waldbewohnende Finkenarten, während sie in diesem Winter wieder in gewohnter Anzahl gesichtet wurden. „Erklären lässt sich dies vermutlich durch das von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliche Angebot an Baumsamen in den Wäldern – nicht nur bei uns, sondern auch in den Herkunftsgebieten dieser Vögel in Nord- und Osteuropa. Je weniger Samen, desto größer der Zuzug von Vögeln aus diesen Regionen zu uns und desto eher nehmen diese Vögel naturnahe Gärten und Vogelfütterungen dankbar an“, so Adrion.

In der Rangliste der häufigsten Wintervögel haben sich Kohl- und Blaumeise den zweiten und dritten Platz hinter dem Haussperling zurückerobert.

Hauben- und Tannenmeisen kamen im Vergleich zu 2017 sogar doppelt bis dreimal so häufig in die Gärten. Auch andere typische Waldvögel, wie Kleiber, Gimpel, Buntspecht und Eichelhäher wurden häufiger gemeldet. „Unsere größte Finkenart, der Kernbeißer, wurde besonders oft in Westdeutschland und Thüringen beobachtet“, sagt Adrion.

Entgegen dem insgesamt abnehmenden Trend der Wintervögel konnte bei einigen Vogelarten, die Deutschland im Winter üblicherweise nur teilweise verlassen, ein deutlicher Trend zu vermehrten Überwinterungen in Deutschland festgestellt werden. Bestes Beispiel ist der Star, Vogel des Jahres 2018. Mit 0,81 Individuen pro Garten erzielte er in diesem Jahr mit Abstand sein bestes Ergebnis. Statt wie früher in jedem 25. Garten wird er inzwischen bereits in jedem 13. Garten auch bei der Winterzählung angetroffen. Auch bei den Teilziehern Ringeltaube und Heckenbraunelle zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Diese Arten reagieren damit auf die vermehrten milden Winter, die ihnen eine Überwinterung näher an ihren Brutgebieten ermöglicht.

Der Haussperling konnte auch 2018 seinen Platz als häufigster Gast am Futterhaus verteidigen. Unter den Top Ten der häufigsten Wintervögel hat die Amsel am stärksten verloren. Fast ein Drittel weniger Amseln als im Vorjahr wurden beobachtet. Damit rutschte sie von Platz zwei auf Platz fünf ab. „Ein Grund dafür könnte der für diese Vögel tödliche Usutu-Virus sein, der in den Jahren 2016 und 2017 zu Ausbrüchen in immer mehr Teilen Deutschlands geführt hat“, so Adrion. „Hier wartet der riesige Datenschatz der Stunde der Wintervögel aber noch auf eine genauere Analyse.“

Zur Aktion:

Der NABU und LBV rufen einmal im Jahr zur „Stunde der Wintervögel“ bzw. „Stunde der Gartenvögel“ auf. Es ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion. Die nächste „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag vom 10. bis 13. Mai 2018 statt. Dann werden die heimischen Brutvögel im Siedlungsraum erfasst. Je mehr Menschen an der Aktion teilnehmen, desto genauer werden die Ergebnisse. Die Meldungen werden auf www.stundederwintervoegel.de bzw. www.stunde-der-wintervogel.de (Bayern) bis auf Bundesland- und Landkreisebene ausgewertet.

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