Grüne Quellen
Sonntag, 11. Dezember 2016 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

ÖKO-TEST Vergleichsportale

ÖKO-TEST Vergleichsportale
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar im Handel

Falsche Freunde

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Februar-Ausgabe Internetportale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass bei den Angebotsvergleichen sehr viele Fallen auf den Verbraucher warten. Das Resümee der Untersuchung: Finger weg von den erstbesten Vergleichsergebnissen.

An Vergleichsportalen im Internet kommt heute keiner mehr vorbei, wenn man sich einen Überblick verschaffen und sparen will. Doch ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass Firmen wie Check24, Finanzcheck und Verivox keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen sind, die sich über die Provisionen der Produktanbieter finanzieren. Es empfiehlt sich, unbedingt mehrere Portale zu nutzen und die Suchergebnisse zu vergleichen. Denn die ÖKO-TEST-Analyse bewies etwa, dass die Angebote sehr unterschiedlich ausfallen. Verbraucher sollten sich auch vor Lockangeboten in Acht nehmen. Beispiel Kreditvergleich: Hier listeten die Portale Superzinsen auf. Doch die Schnäppchen galten nur für Kunden mit kaum zu erreichender Topbonität. Tatsächlich wurde nach Eingabe der persönlichen Daten aus dem Zinssatz von 2,45 Prozent dann ein persönliches Angebot mit saftigen 4,15 Prozent.

Ärgerlich ist aber auch, wie mit persönlichen Daten umgegangen wird: So löste die Abfrage bei den fünf Vergleichsportalen eine Lawine von Angeboten aus, die von den Portalen oder direkt von den Banken kamen. Auf einer nur für einen Tester eingerichtete Handynummer gingen insgesamt 27 Telefonanrufe und Nachrichten ein. Zudem sank für beide Tester infolge der Kreditanfrage über die Vergleichsportale leicht der Schufa-Wert. Dafür ist eine Anfrage von Auxmoney verantwortlich.

ÖKO-TEST entdeckte des Weiteren einige Fehler. Bei den Stromtarif-Vergleichen stimmten etwa auf keinem Portal alle Preise mit denen der Stromanbieter überein. Auch bei den Kfz-Vergleichen wurde das Verbrauchermagazin fündig: Hier konnte der Kunde bei einem Anbieter etwa den Leistungsfilter auf „Neuwertentschädigung von mindesten 18 Monaten“ einstellen. Im Ergebnis erschienen aber auch Tarife, die bei einem Diebstahl des Fahrzeugs nur für zwölf Monate zahlen.

Mehr




WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Verschiedenes 

Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen

Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen
Beifuß-Ambrosia / Foto: Umweltamt Karlsruhe

Umweltamt bietet Schulungen an / Infostände in Neureut geplant

Die Beifuß-Ambrosia ist eine Pflanze, deren Pollen bei empfindlichen Menschen Hautreizungen, Niesanfälle und Asthma auslösen können. Dies trübt bei vielen Betroffenen die Vorfreude darauf, dass demnächst im Frühjahr alles grünt und blüht. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz versucht in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW), mit verschiedenen Methoden die Verbreitung der eingeschleppten Pflanze einzudämmen.

So haben die Experten im vorigen Jahr auf zwei Versuchsfeldern an der Linkenheimer Landstraße zwei Testreihen durchgeführt, um das beste Vorgehen für eine großflächige Bekämpfung zu finden. Zum einen wurden die Pflanzen von Hand so tief wie möglich ausgerupft. Zum anderen haben sie Ambrosia-Pflanzen mit heißem Wasser verbrüht. Sie sollten so am Wachstum gehindert oder sogar abgetötet werden. Parallel laufende vegetationskundliche Untersuchungen haben ergeben, dass beide Verfahren im Vergleich zur normalen, üblichen Mahd erfolgreicher waren. Besonders nach dem Verbrühen waren an dieser Stelle nur noch wenige Ambrosia-Exemplare zu finden.

Schulungen und Infostände

Um noch genauere Erkenntnisse zu gewinnen, wollen Umweltamt und LUBW die Behandlung auf den gleichen Flächen wiederholen und so weitere Erfahrungen sammeln. Außerdem bietet das Umweltamt Schulungen und Vorträge an, damit sich Interessierte mit der Beifuß-Ambrosia vertraut machen können. Inhalt sind neben botanischen Kenntnissen auch Informationen zur Gesundheitsgefährdung durch diese Pflanze und zu den Möglichkeiten der Bekämpfung im eigenen Garten. Die Termine für die Veranstaltungen stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekanntgegeben. Schließlich plant der Umwelt- und Arbeitsschutz im Juni an zentralen Orten in Neureut Infostände, an denen sich Passanten die Beifuß-Ambrosia ansehen und sich beraten lassen können. Wer die Veranstalter bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und bei der Standbetreuung unterstützen möchte, ruft die Telefonnummer 0721/133-3101 an.

Die Beifuß-Ambrosia ist vornehmlich in Neureut zu finden, in Daxlanden ist es die etwas anders aussehende, aber nicht minder unangenehme Stauden-Ambrosia. Hier arbeitet das Umweltamt mit einem Kleingartenverein zusammen und plant für den Sommer eine Exkursion. Ob auch in Daxlanden Infostände angeboten werden, steht noch nicht fest.

zum Bild oben:
Die eingeschleppte Beifuß-Ambrosia sieht harmlos aus, ihre Pollen können aber zu allergischen Reaktionen führen. / Foto: Umweltamt Karlsruhe





Verschiedenes 

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof
Zwei Wildgänse auf dem Hauptfriedhof / Foto: Eigenbetrieb Friedhöfe

– Zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen

Ein ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof – zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen. Die Wildgänse, auch Graugänse genannt, sind eigentlich Zugvögel, die für gewöhnlich im Winter nach Süden ziehen. Aber in den letzten Jahrzehnten haben viele Wildgänse auch hier überwintert.

Die beiden Vögel streiten sich derzeit noch um den Chefposten mit den hier ansässigen Krähen. Bleibt abzuwarten, ob ihnen der Hauptfriedhof als Domizil für die nächste Wochen oder Monate gefällt.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29. Januar im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Diät-Shakes
Neues Jahr, endlich schlank? Dann aber besser nicht mit Formula-Diäten. Halbwegs seriös ist allein das Produkt von Doppelherz Aktiv, während Almased, Yokebe und die meisten anderen mit einer glatten Sechs durchfallen. Aromen, Süßstoffe, Chlorat, Gentechnik und jede Menge unseriöse Versprechungen sind der Grund. Auch ist die Zusammensetzung der Shakes oft nicht ausgewogen.

Test: Zahnzwischenraumbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut Interdentalbürsten aus Draht mit Borsten beziehungsweise Dental Sticks aus Kunststoff verarbeitet sind und ob von ihnen möglicherweise ein Verletzungsrisiko ausgeht. Außerdem war im Fokus, welche Schadstoffe in ihnen stecken. Das Ergebnis ist erfreulich. Sämtliche Reiniger haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Zu bemängeln sind lediglich die schlechten Borstenabrundungen.

Test: Kinderschminken
Bei diesen Testergebnissen dürfte kleinen und großen Narren der Frohsinn vergehen: Neun von 14 untersuchten Kinderschminken sind „ungenügend“. Grund für das katastrophale Abschneiden: verbotene Konservierungsmittel, PAKs, Blei und allerlei andere bedenkliche Substanzen wie Nickel und Chrom, die in Kinderprodukten wirklich nichts zu suchen haben.

Test: Kindergeschirrsets
Das Ergebnis ist überraschend: Die Mehrzahl der bunten Plastikteller und -tassen für Kinder ist rundherum in Ordnung, während alle Öko-Produkte durchgefallen sind, weil sie nicht nur natürliche Bestandteile enthalten, wie die Hersteller auf den Verpackungen behaupten. Aus einem dieser Geschirre trat sogar krebsverdächtiges Formaldehyd in eine 70 Grad Celsius heiße Testflüssigkeit über. Die abgesonderte Menge lag dabei über dem EU-Grenzwert.

Test: Gesichtsreinigungsbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, ob die elektrischen Reinigungsbürsten das Gesicht wirklich so gut reinigen wie die Hersteller versprechen. Die Modelle mussten sich mit einer herkömmlichen, manuellen Bürste aus der Drogerie messen. Das Resümee: Weder im Praxis- noch im Materialtest konnten sich die Produkte messen. Auch die teuerste Gesichtsbürste im Test, die fast 200 Euro kostet, überzeugte nicht; die einfache Bürste für wenige Euro erzielte den gleichen Reinigungseffekt. Immerhin haben zwei Geräte keine Materialschwächen.

Test: Energieriegel
Nur ein einziger bekommt das Testurteil „gut“. Sieben Produkte sind „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“. Denn in manchem untersuchten Energieriegel steckt so viel Fett wie in einem Mars oder einem Snickers. Weitere Gründe für die Abwertung sind auch zwei verschiedene gentechnisch veränderte Sojaarten, Pestizide, Aromen, unnötige Zusätze und/oder unsinnige Nährstoffzusammensetzungen in den Produkten.

Test: Fototapeten
Der Praxistest zeigte, dass sich die Tapeten nur schwer verarbeiten lassen. Die Tester – ein Maler- und Lackiermeister – hatten einige Mühen mit den Fototapeten, unter anderem auch weil die Bögen sehr breit sind und deshalb nicht auf einen Tapeziertisch passten. Teilweise waren auch die Anleitungen dürftig: So waren die Bahnen und Bögen nicht durchnummeriert, was vor allem bei gleichförmigen Motiven wie einer Ziegelwand die Zuordnung der einzelnen Teile schwierig macht. Bei der Schadstoffprüfung fielen drei Produkte besonders negativ auf. Ein Produkt gaste etwa nach 24 Stunden noch sehr große Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen aus. Gleichzeitig enthält diese Tapete noch bedenkliche Phthalat-Weichmacher.

Test: Vergleichportale für Kredit-, Strompreis-, Autoversicherungsvergleiche
Vergleichsportale im Internet sind keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen. ÖKO-TEST hat Portale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen untersucht und viele Fallen entdeckt. So gibt es etwa bei den Kreditangeboten viele Lockangebote mit Superzinsen, die jedoch nur Kunden mit mit kaum zu erreichenden Top-Bonitäten erhalten.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieses Mal im Heft: Extra Diäten und Sport


Schlank, dick, adipös: Es kommt ganz dick
Experten schlagen Alarm: Nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht seit Jahren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Mediziner sehen in dieser Entwicklung die größte Herausforderung für die öffentlichen Gesundheitssysteme und fordern die Politik zum Handeln auf. Doch den internationalen Empfehlungen zur Prävention stehen kommerzielle Interessen entgegen.

Fasten: Essens-Pause
Fasten ist im Trend: Der zeitweilige Verzicht auf feste Nahrung hat für die meisten weniger religiöse Gründe, sondern ist eine Reaktion auf den permanenten Überfluss. Die Pause tut nicht nur dem Körper gut, sondern wirkt sich vor allem positiv auf das mentale Wohlbefinden aus.

Das Gewicht halten: Kein Rauf nach dem Runter
Wenn nach einer Diät die mühsam abgearbeiteten Kilos bald wieder zurückkommen, ist das mehr als frustrierend. Auch wenn man sich vielleicht ein wenig damit trösten kann, dass es den meisten Leuten so ergeht. ÖKO-TEST verrät, warum es so schwer ist, dem Jo-Jo-Effekt zu entkommen – und wie das trotzdem gelingen kann.

Darmbakterien: Sündenbock fürs Übergewicht?
Der Darm, das lange stiefmütterlich behandelte Körperorgan, ist heute für Wissenschaftler von größtem Interesse. So mancher Krankheitsverlauf scheint davon beeinflusst zu werden, mit welchen Bakterien der Darm besiedelt ist. Und auch auf das Körpergewicht können sich die Kleinstlebewesen auswirken.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Und außerdem:

75 Jahre Antibiotika: Im Wettlauf mit den Keimen
Seit 75 Jahren helfen Antibiotika gegen Infektionen. Doch Bakterien werden zunehmend resistent. Sorgloser Medikamenteneinsatz bei Mensch und Tier trägt dazu bei. Schon droht ein Rückfall in die Zeit vor dem Penicillin.

Solararchitektur: Sonnenstrom aus der Fassade
Photovoltaik direkt in die Gebäudehülle zu integrieren ist der Traum vieler Architekten. Doch die passenden Solarmodule sind keine Massenware und deshalb teuer. Neue Halbleiter und die wachsende Auswahl an Elementen wecken allmählich aber auch das Interesse der Bauherren.

Mehr




Verschiedenes 

Echter Pelz statt Kunstfell

Echter Pelz statt Kunstfell
Bommel aus echtem Pelz / Foto: Stiftung Warentest

Immer wieder tricksen Hersteller, denn echter Pelz ist oft günstiger als Kunstfell

Zahlreiche als Kunstfell deklarierte Applikationen an Kleidungsstücken wie etwa Fellkrägen von Kapuzen sind aus echtem Fell hergestellt. Das ergab eine Stichprobe der Stiftung Warentest. Viele Pelze stammen wahrscheinlich vom Marderhund, denn das Fell dieses Hundes ist oft günstiger, als Kunstfell zu produzieren. Häufig stammt er aus China. Für die Zucht werden viele Tiere in der Volksrepublik unter erbärmlichen Bedingungen gehalten. Oft fristen sie ihr Dasein in einem Käfig, der kaum größer ist als sie selbst.

Die Tester der Stiftung Warentest haben in Berlin vier Jacken und eine Bommelmütze gekauft, die mit echtem Fell verziert, jedoch nicht als solches deklariert waren. Bei echtem Fell sind die Hersteller laut einer EU-Verordnung verpflichtet, das Kleidungsstück mit dem Hinweis „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ zu deklarieren. Da eine Falschdeklarierung aber keine Bußgelder nach sich zieht, kommt es immer wieder zu falschen Kennzeichnungen.

Die untersuchten Kleidungsstücke kosteten zwischen 6 und 90 Euro. Die Jacken stammten von den Labels One Public, Orice Style, Be Cool und Osley und kosteten zwischen 25 und 90 Euro. Die Mütze eines chinesischen Anbieters war von 12 auf 6 Euro reduziert.

Das Fell wird bei den Textilien meist als modischer Zierrat verwendet. Wärmen soll es nicht. Vor allem teure Edelmarken und kleine, günstige Labels setzen es ein. Die Stiftung Warentest hat 23 Anbieter gefragt, ob sie echte Felle verwenden und woher sie stammen. 17 Firmen ließen die Anfrage unbeantwortet, darunter bekannte Marken wie Burberry, Woolrich, Fendi und Canada Goose.

Von welchem Tier die Felle stammten, konnten die Experten der Stiftung Warentest nicht eindeutig klären, denn die Pelze waren stark mit chemischen Mitteln behandelt. Es fanden sich erhöhte Werte an Formaldehyd.

Der ausführliche Report erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29. Januar 2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/pelz abrufbar.

zum Bild oben:
Beispiel Mütze: Die von 12 Euro auf 6 Euro reduzierte Mütze eines chinesischen Anbieters besteht angeblich zu 100 Prozent aus Kunstfaser. Das Labor bestätigt den Verdacht: Die Bommel ist aus echtem Pelz gefertigt.

Mehr




Veranstaltungen 

Karlsruhe: Mitmachen und mitfeiern

Karlsruhe: Mitmachen und mitfeiern
Die Waldpädagogik Karlsruhe wurde 1996 gegründet / Foto: Waldpädagogik Karlsruhe

20 Jahre Waldpädagogik Karlsruhe

Seit 1996 setzt sich die Waldpädagogik Karlsruhe dafür ein, dass Bürgerinnen und Bürger den Lebensraum Wald und seine nachhaltige Nutzung besser kennenlernen können - mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot für Familien und Erwachsene. Für das zwanzigste Jahr ihres Bestehens hat sich die Waldpädagogik drei Themenschwerpunkte gesetzt: Biodiversität, Kreativität und Entschleunigung.

Besucherinnen und Besucher können beispielsweise auf Spurensuche im Wald gehen, an einer Fledermausnacht teilnehmen, Greifvögel aus der Nähe kennen lernen, Baumarten bestimmen oder das Leben in Teichen erforschen. Wer kreativ sein möchte, kann an Bastelveranstaltungen teilnehmen oder ein Angebot in der Holzwerkstatt buchen. Außerdem wird einmal pro Monat zwischen April und Oktober der Holzbackofen angeheizt. Aber auch ein Spaziergang entlang des Waldgedichtepfads, das Anfertigen von Zentangle-Zeichnungen im Wald oder eine Open-Air-Musikaufführung gehören zum Jahresprogramm, das in gedruckter Form ab Ende Januar im Waldzentrum, Linkenheimer Allee 10, ausliegt und darüber hinaus in verschiedenen städtischen Einrichtungen wie Rathäusern, Ortsverwaltungen oder Bibliotheken kostenlos erhältlich ist. Einen Überblick über alle Veranstaltungen bietet auch die Website der Waldpädagogik unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

Termintipps für Februar

Am Samstag, 20. Februar, bietet die Waldpädagogik Karlsruhe beispielsweise von 10 bis 13 Uhr den Bau von Vogel-Nistkästen an. Zusammen mit einem Schreiner und Förster bauen die Teilnehmer artgerechte und naturbelassene Nistmöglichkeiten aus unbehandeltem Holz. Die Kosten betragen 10 Euro pro Erwachsenem plus Kind. Jedes weitere Familienmitglied zahlt 2,50 Euro. Hinzukommen die Materialkosten von 7,50 pro Nistkasten. Anmeldungen per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de oder montags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 per Telefon unter 0721/133-7354.

Einen Entdeckertag mit freier Holzwerkstatt auf dem Außengelände des Waldklassenzimmers am Kanalweg bietet die Waldpädagogik am Sonntag, 21. Februar, von 13 bis 17 Uhr an. Ohne spezielles Programm steht das Gelände zum Entdecken und freien Spiel zur Verfügung. Die Nutzung des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr. Zeitgleich ist die Holzschnittwerkstatt geöffnet. Für dieses Angebot fallen 15 Euro Kosten pro Familie an, Materialkosten inklusive.

Zu einer Spurensuche im Winterwald lädt die Waldpädagogik für Freitag, 26. Februar, von 14.30 bis 16.30 Uhr ein. Groß und Klein können Spuren von Tieren kennen lernen, die im Wald leben und selten zu sehen sind. Bei dieser kostenfreien Veranstaltung ist eine Anmeldung bis 22. Februar erforderlich. Per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de oder montags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 per Telefon unter 0721 / 133-7354.

Angebote für Schulen und Kindergärten

Schulklassen und Kindergärten können auch 2016 wieder individuelle Termine für ein maßgeschneidertes und auf die jeweilige Gruppe abgestimmtes Programm vereinbaren. Die Veranstaltungen können auch in einem Waldstück in der Nähe der jeweiligen Einrichtung stattfinden.

Bei Kindern im Vorschulalter stehen selbstentdeckendes Lernen und Naturerfahrung mit allen Sinnen im Vordergrund. Für Grundschulklassen wurde ein Jahreszeitenprojekt entwickelt, in dem die Klassen viermal im Jahr dasselbe Waldstück aufsuchen, um die jeweiligen Veränderungen zu erleben. Für weiterführende Schulen bietet die Waldpädagogik Projekttage zu den Themen "Ökosystem Wald" und "Waldboden (er-)lebt" sowie fächerübergreifende Aktionen an. Die Angebote für Schulen sind an den neuen Bildungsplan angepasst.

Mehr




Verschiedenes 

Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume

Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume
Winterlinden am Schlossplatz / Foto: Stadt Karlsruhe

Vielfältig in Karlsruhe oder so gut wie verschwunden

Jedes Jahr versehen die unterschiedlichsten Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) oder die Loki-Schmidt-Stiftung verschieden Arten wie Bäume, Vögel oder Insekten mit dem Titel „des Jahres“. Bei manchen ist der Grund, dass sie in ihrem Bestand gefährdet sind. Oder sie erhalten den Titel wegen ihrer Vielfältigkeit. Das gilt beispielsweise für die Winterlinde. Sie sei die „beliebte Königin der Liebe“ und werde wegen ihrer vielfältigsten Verwendungen gewürdigt, wie die Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung in ihrer Begründung schreibt.

Die Winterlinde ist nicht gefährdet und in Karlsruhe und Umgebung an zahlreichen Orten zu finden. So stehen etwa im Schmallen bei Oberreut zwei Linden, die 1878 gepflanzt wurden und haben fast noch ein jugendliches Alter. Der Baum kann einige hundert Jahre alt werden, in mancher Legende ist von „1.000-jährigen“ Linden die Rede. Die beiden Bäume im Schmallen bilden mit dem dortigen Feldkreuz zusammen ein Naturdenkmal.

Winterlinden stehen in Karlsruhe aber neben anderem auch in der Bahnhofstraße, vor dem Schloss, beim ZKM oder in einer Linden-Pappelallee über der Stadt.

Lurch des Jahres ist der Feuersalamander. Ein großer Anteil seiner Weltpopulation kommt in Deutschland vor, auch in Karlsruhe ist er noch verbreitet. Er braucht feuchte Laub- und Mischwälder mit Quellen und Bächen, wie sie im Raum Karlsruhe noch zu finden sind. Keine Vorkommen in Karlsruhe kennt man dagegen mehr für das Wildtier des Jahres, den Feldhamster. Er ist heute extrem selten und gehört zu den vom Aussterben bedrohten Wildtierarten in Deutschland. Ursache ist unter anderem die dramatische Verschlechterung der biologischen Vielfalt, etwa mit der hochintensiven Landwirtschaft.

Lebensraum des Stieglitzes, des Vogels des Jahres, sind Streuobstwiesen, Feldgehölze oder größere, nicht übermäßig gepflegte Gartenbereiche. Er ist nicht gefährdet. Die Wiesen-Schlüsselblume dagegen, die Blume des Jahres, ist wegen Verlusts ihres Lebensraums inzwischen selten geworden. Sie blüht auf sonnigen und trockenen Wiesen, in lichten Wäldern und an Waldrändern zur Osterzeit sattgelb. Der Hecht ist Fisch des Jahres. Er kommt in Tümpeln, Seen und Fließgewässern vor. Der Hecht ist zwar momentan nicht akut gefährdet. Seine Bestände gehen aber allmählich zurück. Das gilt auch für den Stachelbeerspanner. Der Nachtfalter ist der Schmetterling des Jahres 2016. Er kommt vor allem in nicht intensiv gepflegten Gärten und Parks vor.

Das Naturschutzzentrum Rappenwört zeigt ab April eine Sonderausstellung mit sechs Arten des Jahres. Eine Auflistung "Natur des Jahres" gibt es auf der Internetseite des Naturschutzbundes www.nabu.de in der Rubrik Tiere und Pflanzen, dann Natur des Jahres anklicken.

Mehr




Verschiedenes 

Freiburg: FREI.MOBIL by VAG

Freiburger Verkehrs AG und die Stadt Freiburg stellen Dachmarke zum Umweltverbund vor

Die Freiburger Verkehrs AG stellte am 20. Januar 2016 gemeinsam mit der Stadt Freiburg „FREI.MOBIL by VAG“ – die neue Dachmarke des Umweltverbundes in Freiburg – im Café Hermann in der Radstation am Hauptbahnhof vor. „FREI.MOBIL by VAG“ kombiniert Bahn, Bus, Rad, Carsharing und Taxi im gesamten Freiburger Stadtgebiet zu einem Mobilitätsangebot.
Im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Integrierte Mobilität in Freiburg“ wurde vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Freiburger Verkehrs AG (VAG) eine „Studie zur verkehrsübergreifenden Kooperation“ erarbeitet. Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie hat die VAG gemeinsam mit dem GuT – und mit weiteren Akteuren nachhaltiger Mobilitätsangebote – die erste Umsetzungsstufe ausgearbeitet

Ergebnis ist die Dachmarke „FREI.MOBIL by VAG“, mit der die Freiburger Verkehrs AG umfassend, übersichtlich und aktuell über alle umweltfreundlichen Verkehrsangebote in Freiburg informiert. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten einfach und „aus einer Hand“ Informationen, um entsprechend dem aktuellen Mobilitätsbedürfnis entscheiden zu können, welches Verkehrsmittel in der aktuellen Situation das passendste ist. Darüber hinaus ist es auch Ziel von FREI.MOBIL, die Verknüpfung der beziehungsweise die Umsteigemöglichkeiten zwischen den einzelnen Angeboten zu erleichtern.

Kooperationspartner

Durch die Kooperation mit vielen Akteuren nachhaltiger Mobilität in Freiburg zeigt FREI.MOBIL unter Federführung der VAG wie der Öffentliche Nahverkehr – das Rückgrat nachhaltiger Mobilität – ideal mit Carsharing, Rad- und Laufstrecken oder abschließbaren Fahrradboxen kombiniert werden kann.
Für den Bereich Fahrrad ist neben der Stadt Freiburg, und hier insbesondere dem Garten- und Tiefbauamt, auch die Freiburger Kommunalbauten mit der Radstation am Hauptbahnhof an der Kooperation beteiligt. Das Carsharing wird durch die beiden Anbieter „Grüne Flotte“ und „Stadtmobil Südbaden“ vertreten und neben den Taxidienstleistern – ob Taxi Freiburg oder Fahrradtaxi – beteiligt sich auch die Schauinslandbahn an dem neuen Angebot. Auch der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) ist Kooperationspartner: eine gültige Zeitkarte des RVF ist Voraussetzung für die FREI.MOBIL-Rabatte. .
Diese Zusammenarbeit schafft ein Angebot, das dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen gerecht wird. Umweltfreundlich und flexibel mobil zu sein, gehört zweifelsfrei zur modernen urbanen Lebenskultur – insbesondere in Freiburg.

Information und öffentliche Wahrnehmung

Ein Ziel von FREI.MOBIL ist die integrierte Information über alle umweltfreundlichen Verkehrsmittel „aus einer Hand“. Auf der Website www.freimobil.com kann jeder alle wichtigen Informationen wie Kontaktdaten und Öffnungszeiten, Haltestellen und Stellplätze oder nützliche Hinweise zu den einzelnen Kooperationspartnern abrufen. Die Informationen sind in die Bereiche „Bus & Bahn“, „Radverkehr & Fahrradparken“, „Taxidienstleistungen“ sowie „Fußverkehr“ gegliedert.

Darüber hinaus gibt es die FREI.MOBIL-Map, auf welcher alle Haltestellen, Carsharing-Stellplätze, Bike&Ride- und Park&Ride–Plätze eingezeichnet sind. Zusätzlich enthält die FREI.MOBIL-Map eine Routingfunktion.

Freiburg ist im Hinblick auf nachhaltige Mobilität schon sehr gut aufgestellt – durch die neue Marke wird die Präsenz des Umweltverbundes in der Öffentlichkeit und der Wahrnehmung weiter verstärkt.

Rabatte und Vergünstigungen

Neben der integrierten Information, die alle nutzen können, halten die Kooperationspartner für FREI.MOBIL-Mitglieder vielfältige Rabatte und Vergünstigungen bereit. Die Voraussetzung für die Nutzung der Rabatte und Vergünstigungen ist, dass man eine RegioKarte Abo, RegioKarte Job, RegioKarte Jahr oder ein SemesterTicket des RVF besitzt.
Bei der Freiburger Verkehrs AG erhält man als FREI.MOBIL–Mitglied zwei Gutscheine für eine Erlebniswagenfahrt seiner Wahl und bei der Schauinslandbahn erhält man eine Berg- und Talfahrt für 8 € (statt 12,50€). Der Carsharing-Anbieter „Grüne Flotte“ gibt einen Rabatt von 10 % auf den Zeit- und Kilometerpreis und „Stadtmobil Südbaden“ erlässt für die Zeit der Mitgliedschaft die monatliche Grundgebühr von 5 €. Im Fahrradparkhaus bezahlt man für die Jahreskarte nur den Preis von 11 Monaten und die abschließbaren Fahrradboxen kann man für den Preis der Jahresmiete für 14 Monate mieten. Beim Fahrradtaxi Freiburg erhalten FREI.MOBIL–Mitglieder durch Vorlage ihrer Mitgliedskarte einen Rabatt in Höhe von 1 € je Fahrt.

Die FREI.MOBIL-Karte kann kostenlos beantragt werden – entweder in den Kundenzentren der VAG oder online unter www.freimobil.com. Ob man FREI.MOBIL-Mitglied werden möchte, kann man sowohl direkt beim Kauf einer der vorausgesetzten Fahrscheinarten beziehungsweise beim Abo-Vertragsabschluss als auch zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Als FREI.MOBIL-Mitglied erhält man eine personalisierte Karte, mit der man durch Vorzeigen oder Angabe der Mitgliedsnummer die attraktiven Rabatte und Vergünstigungen bei den FREI.MOBIL-Kooperationspartnern erhält.

Das Angebot unter der Dachmarke „FREI.MOBIL by VAG“ wird in den kommenden Jahren sukzessiv erweitert und ausgebaut. Beispielsweise ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg ein Neubürgerpaket zum Thema Mobilität geplant.

„Die Freiburger Verkehrs AG war und ist ein Motor für nachhaltige Mobilität in der Stadt“, unterstreicht Helgard Berger, Vorstand der VAG, die Rolle des städtischen Verkehrsunternehmens. „Als Rückgrat umweltfreundlicher Mobilität sehen wir uns in einer zentralen Rolle und wollen uns zu einem umfassenden Mobilitätsdienstleister weiterentwickeln.“ Für die Stadt betont Baubürgermeister Martin Haag: „Dies ist die konsequente Fortsetzung unserer Verkehrspolitik der letzten 40 Jahre mit dem Ziel einer stadt- und sozialverträglichen Mobilität durch die nachhaltige Stärkung der Alternativen zum eigenen Auto und der besseren Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsangebote in der Stadt.“

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25