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Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL - Vegetarisch & vegan

ÖKO-TEST SPEZIAL - Vegetarisch & vegan
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan


Nur keine Vorschriften: Wenn ein Mensch isst, müsste dafür kein Tier sterben. Und doch gibt es immer noch viele, die sich nicht einmal einen einzigen Tag ohne Fleisch vorstellen können. Dabei brauchen wir kein Fleisch, um gesund zu leben. Wir brauchen auch keinen Honig und keine Wolle. Wir müssen auch keine Tiere einsperren, weder um sie zur Schau zu stellen, noch um zu verbergen, was wir ihnen in der Massentierhaltung antun. Das neue ÖKO-TEST Spezial – Vegetarisch & vegan will Ihnen keine Vorschriften machen, aber alle Informationen über die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensweise geben. Von ÖKO-TEST dürfen Sie auch erwarten, dass wir mögliche Schwierigkeiten und Probleme nicht verschweigen.


Die Tests

• Fleischersatzprodukte: Vegetarische und vegane Produkte, die an Fleisch erinnern, liegen im Trend. Die Qualität der Pseudoschnitzel und -würste lässt jedoch zu wünschen übrig, etwa aufgrund von Mineralölrückständen und zu viel Salz. Nur ein Produkt ist „gut“.

• Nahrungsergänzungsmittel für Veganer: Mit einer rein pflanzlichen Ernährung nimmt der Veganer nicht alle Nährstoffe auf, die er braucht. Die von der Industrie angebotenen Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht die Lösung.

• Bio-Mineralwasser: Bio-Mineralwasser sind rein, ohne Rückstände von Pestiziden, Arzneimitteln und Ähnlichem. Umweltfreundlich sind sie jedoch nur, wenn sie aus der Region kommen.

• Vegane Kosmetik: Nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Außerdem können vegane Produkte genauso wie andere Schadstoffe enthalten. Zwei Kosmetikartikel fallen durch, doch eine beachtliche Zahl ist empfehlenswert.

Und außerdem:

• Ernährungspyramide: Eisen, Vitamin B12, Calcium – das sind nur einige der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die in Fleisch und Milchprodukten stecken. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, muss aufpassen, dass er bei einzelnen Nährstoffen nicht unterversorgt ist.

• Hilfe beim Neustart: Ob beim Veganerstammtisch, vor dem Supermarktregal oder über spezielle Internetseiten – wer für den veganen Anfang Unterstützung sucht, findet schnell Hilfe. Manchmal ist das Angebot sogar größer als die Nachfrage.

• Soja: Aus Sojabohnen lassen sich viele verschiedene Nahrungsmittel herstellen, die in der vegetarischen und veganen Küche gerne genutzt werden. Doch wie ökologisch ist der Anbau, wie viel Gentechnik steckt in den Produkten und wie gesund sind sie wirklich?

• Fermentierte Lebensmittel: Wo man hinguckt, gärt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten Küchen, überall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bekömmlich und gesund.

• Kosmetik mit Tierversuchen: Tierversuche für Kosmetika sind seit 2013 in der EU verboten. Doch es gibt Schlupflöcher und in Ländern wie China bleiben Tests an Kaninchen, Ratte & Co. vorerst sogar Pflicht.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Kinder- und Juniorzahncremes

Süßer Zahn

In der aktuellen September-Ausgabe hat ÖKO-TEST neun Kinder- und zehn Juniorzahncremes unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt sehr unterschiedlich aus, von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ sind alle Noten vertreten. Kritikpunkte sind unter anderem, dass manche Marken umstrittene Farb- und Süßstoffe enthalten oder einen aggressiven Schäumer einsetzen, der die Haut reizen kann.

Schon ab dem ersten Zahn ist Zähneputzen wichtig. Studien haben gezeigt, dass Fluorid unerlässlich ist, um Karies zu verhindern und einzudämmen. Aber wie Fluorid bei kleinen Kindern unter sechs Jahren an die Zähne kommen soll, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen: Zahnärzte empfehlen eine fluoridhaltige Zahncreme, Kinderärzte dagegen raten, die Zähnchen nur mit einer Bürste und ohne Zahncreme zu reinigen, dafür aber Fluoridtabletten zu verabreichen. Ab einem Alter von sechs Jahren brauchen dann auch Kinder eine Zahnpflege mit Fluorid.

ÖKO-TEST hat nun 19 Kinder- und Juniorzahncremes ohne Fruchtgeschmack im Labor analysieren lassen. Sechs Produkte, die meisten davon sehr preisgünstig, erhalten das Testurteil „sehr gut“. Bei den anderen Marken gibt es noch Verbesserungspotenzial: In drei wird beispielsweise Zinkchlorid eingesetzt. Zink ist in geringem Umfang zwar wichtig, der Bedarf wird aber über die Ernährung abgedeckt. Größere Mengen können den Stoffwechsel und das Nerven- und Immunsystem beeinträchtigen. In drei Produkten wies das Labor umstrittene halogenorganische Verbindungen nach. Dabei handelte es sich zweimal um einen Farbstoff und einmal um den extrem süßen Süßstoff Sucralose. Eine Zahncreme enthält den Farbstoff Chinolingelb, welcher in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis „Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken“ gekennzeichnet werden muss. Ebenfalls nicht einverstanden ist ÖKO-TEST damit, dass in einer Zahncreme das hautreizende Tensid Natriumlaurylsulfat als Schäumer eingesetzt wird. Bei zwei Marken werden auch PEG/PEG-Derivate als Emulgator oder Schaumbildner verwendet. Sie können die Mundschleimhaut durchlässiger für Fremdstoffe machen.

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Bleichheim: Garten geöffnet

Bleichheim: Garten geöffnet
Foto: Veranstalter

Am Sonntag, 11. September, ist der romantische Garten von Hansjörg Haas um die Bleichheimer Herrenmühle von 13 bis 18 Uhr wieder für Besucher geöffnet.

Zeitlos und doch nicht verstaubt wirkt der Garten unterhalb des historischen Bleichheimer Schlösschens. Gerade eifern Spätsommer und Frühherbst um die Wette. Auf gut 2500 qm ist der Garten in Bereiche von mediterran bis hin zu Schattenbeeten gegliedert. Sichtachsen und Wege verbinden die einzelnen Elemente. Neben blühenden Stauden, Hortensien und Kübelpflanzen bestimmen Ziergräser die Stimmungen in den verschiedenen Gartenräumen. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht Interessierten für Gartenfragen zur Verfügung.

Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim

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Freiburg: Mehr Platz für Wanderer und Mountainbiker

Freiburg: Mehr Platz für Wanderer und Mountainbiker
Team für den Aufbau der neuen Trails / Foto: A. Schäfer, Forstamt Freiburg

Neue Trails im Stadtwald sind im Bau – Gesamtlänge rund zehn Kilometer

Um Konflikte zwischen Mountainbikern und Wanderern zu minimieren, weist das Forstamt im Stadtwald zusätzliche Singletrails aus. Dabei handelt es sich um Sportpfade mit einer Breite unter zwei Metern. Insgesamt entsteht eine rund zehn Kilometer lange neue Strecke. Der Ausbau dauert voraussichtlich knapp sieben Wochen. Der Naturpark Südschwarzwald und der Verein Mountainbike Freiburg unterstützen die Aktion tatkräftig.

Die Arbeiten im Stadtwald sind bereits im Gange: Die kanadischen Mountainbike-Enthusiasten Kris McMechan, Russ Fountain, Dave Satanove und Kevin Weinerth legen derzeit zwischen Kohlerhau und Kybfelsen neue Singletrails an. Die vier engagierten Bikesportler waren bereits beim Bau des Canadian-Trails im vergangenen Jahr im Einsatz. Sie kommen aus Nelson in British Columbia, Kanada, und opfern den größten Teil ihres Jahresurlaubs, um hier im Schwarzwald Mountainbiketrails zu bauen – gegen Kost und Logis. Unterstützt werden sie vom Verein Mountainbike Freiburg, der die notwendigen Spenden eingeworben hat.

Gleichzeitig plant die Agentur BergWerk im Auftrag des Forstamtes die neue Beschilderung für alle Mountainbikestrecken im Stadtwald. Wie bei den Wanderwegen soll es eine Wegweisung zum Ziel geben. Nicht ortskundige Mountainbiker können damit im Zweifel der Streckenplanung des Schwarzwaldvereins folgen, anstatt auf Wanderwege auszuweichen.

Dank der neuen Trails müssen Mountainbiker künftig nicht mehr den Höhenzugangsweg des Schwarzwaldvereins nutzen. Hier kam es immer wieder zu Konflikten mit Wanderern. Der derzeit mit der blauen Raute gekennzeichnete Wanderweg wird auf den deutlich attraktiveren nordwestlichen Hang über die Stäpfelefelsen verlegt. Die neue Mountainbikestrecke verläuft oberhalb auf dem bisherigen Wanderweg zwischen Kohlerhau und Schauinsland. Zwischen Kybfelsen und dem Start des Canadian-Trails ist ein neuer Routenverlauf für die Mountainbiker geplant. Am Aufstieg zum Kybfelsen von der Stadt aus sind Wanderer und Mountainbiker somit auf getrennten Wegen unterwegs.

Das Konzept für den Ausbau hat das Forstamt bereits 2015 in enger Abstimmung mit dem Fahrradclub ADFC, der Deutschen Interessengemeinschaft Mountainbiken (DIMB), dem Verein Mountainbike Freiburg, dem Schwarzwaldverein sowie den Naturschutzbehörden von Stadt und Land erarbeitet. Es zielt darauf ab, die ausgewiesenen Wanderwege und Mountainbikestrecken aufzuwerten und zu beruhigen.

Ermöglicht wird die Ausweisung neuer Mountainbiketrails durch eine Ausnahmeregelung im Landeswaldgesetz. Sie erlaubt den Kommunen schmale Wege als Mountainbikestrecken freizugeben und die Haftung der Waldbesitzer zu übernehmen. Voraussetzung ist ein Konsens zwischen Tourismusverbänden, Stadt, Waldbesitzern, Naturschutz und Radsport, der in Freiburg in vorbildlicher Weise gelungen ist.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern sind in Freiburg die Ausnahme. Mit gutem Willen und Rücksichtnahme können beide Gruppen im Stadtwald ihrer Passion nachgehen. Das Forstamt arbeitet sowohl mit dem Schwarzwaldverein als auch mit dem Verein Mountainbike Freiburg sehr gut und konstruktiv zusammen. Beide Seiten leisten einen großen ehrenamtlichen Einsatz, um Wanderwege und Mountainbikestrecken zu unterhalten. Diese Energie ist sinnvoller investiert als in Konflikte. Wer sich überzeugen möchte: Engagierte Mitglieder sind willkommen.

zum Bild oben:
Zu sehen ist das Team, das sich für den Aufbau der neuen Trails einsetzt, darunter die ehrenamtlich engagierten kanadischen Bikesportler, die Revierförster Klaus Echle, Bernhard Friedmann und Philipp Schell sowie Mitglieder und Vorstand des Vereins MTB Freiburg / Foto: A. Schäfer, Forstamt Freiburg





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Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vorgelegt

Massiver Rückgang von Wiesenpieper und anderen Vogelarten im Offenland

Berlin/Hilpoltstein, 25.08.2016 – Soeben wurde die neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands von einem Fachgremium veröffentlicht. Deutscher Rat für Vogelschutz (DRV), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern sehen mit Sorge, dass gerade bisherige „Allerweltsarten“ wie Rauch- und Mehlschwalbe oder auch der Haussperling immer seltener werden“, so der Präsident des DRV und LBV-Artenschutzreferent Andreas von Lindeiner. „Der negative Trend bei ehemals häufigen Arten, wie Mauersegler, Feldlerche und Kiebitz, der uns aus verschiedenen Regionen Deutschlands gemeldet wurde, hat sich bundesweit bestätigt“, ergänzt Lars Lachmann, Referent für Vogelschutz und Ornithologie des NABU. Die Vogelschutzverbände freuen sich jedoch gleichzeitig darüber, dass sich die Bestände ehemaliger Sorgenkinder des Naturschutzes wie Weißstorch und Seeadler dank erfolgreicher Schutzbemühungen deutlich erholt haben.

Das aus sechs Experten bestehende bundesdeutsche Rote Liste-Gremium hat für die neue Liste alle 248 heimischen Brutvogelarten hinsichtlich ihrer Gefährdung wissenschaftlich bewertet. Fast die Hälfte davon (118 Arten) sind in einer Gefährdungsstufe der Roten Liste gelandet, weitere 18 Arten in einer Vorwarnliste. Insgesamt fällt die Bilanz dieser Roten Liste im Vergleich zu den vorherigen Fassungen negativ aus. Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass sich die Anzahl der in der Kategorie „gefährdet“ stehenden Arten von 14 auf nun 27 fast verdoppelt hat.

Den größten Verlust haben die im Offenland brütenden Arten zu verzeichnen. Knapp drei Viertel dieser Arten ist bereits gefährdet oder sogar ausgestorben, rechnet man die Arten der Vorwarnliste hinzu, sind es sogar 87 Prozent. Äußerst dramatisch ist der Bestand des Wiesenpiepers zurückgegangen, eine vormals weit häufige Art in Deutschland. Auch das Braunkehlchen wird nun gemeinsam mit ihm bei den stark gefährdeten Arten geführt. Erstmals mussten die Offenlandbrüter Wachtel und Goldammer in die Vorwarnliste aufgenommen werden.

„Es fehlt den Vögeln an geeigneten Brutplätzen und an Nahrung. Dies hat vorrangig mit der intensiven Landnutzung und Zersplitterung der Lebensräume zu tun. Ebenfalls bedeutsam ist das dramatische Insektensterben, welches in direktem Zusammenhang mit der intensiven Landbewirtschaftung steht und den Vögeln die Nahrungsgrundlage entzieht“, betonen die Verbände.

Insgesamt befindet sich unsere Vogelwelt nach wie vor in einem kritischen Zustand. Um dem dramatischen Artenrückgang entgegenzuwirken, sind erhebliche Anstrengungen erforderlich: Die Landnutzung in Deutschland, aber auch in den Durchzugs- und Überwinterungsgebieten muss sich deutlich ändern; die Tier- und Pflanzenwelt benötigt an heimischen Arten reiche Strukturen wie Hecken, Weg- und Grabenränder sowie Brachen. In extensiv genutzten Wiesen und Äckern - bunten Landschaften - gibt es genug pflanzliche Nahrung und Lebensraum für Insekten, die auch zahlreichen bedrohten Vogelarten als Nahrungsgrundlage dienen. „Natur- und Vogelschutz darf sich nicht nur auf Schutzgebiete beschränken, sondern muss auch in sogenannten Normallandschaften stattfinden. Die deutsche und die EU-Agrarpolitik müssen sich endlich dieser Verantwortung stellen“, fordern die Verbände deshalb unisono.

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ÖKO-TEST: TTIP - Leere Versprechen

Die EU-Kommission betont zwar, dass sich durch das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) der Verbraucherschutz in Europa nicht verschlechtern wird. Doch dieses Versprechen wird sich nicht halten lassen, wie eine Analyse von ÖKO-TEST für Pestizide und Kosmetika zeigt. So liegen die amerikanischen Grenzwerte für Pestizide in Lebensmitteln zumeist erheblich höher als in Europa. Das gilt auch für einige der giftigsten Spritzgifte.

Insgesamt hat das Verbrauchermagazin die Grenzwerte von 277 Spritzgiften in 102 Lebensmitteln, also über 5.000 Fälle, untersucht. In 64,2 Prozent liegen die in Amerika erlaubten Mengen höher. Nur in 17,5 Prozent sind die USA strenger. Das heißt beispielsweise für Kinder: Die akute Referenzdosis (ARfD), das ist die Menge, die schon bei einmaliger Aufnahme gesundheitliche Schäden verursachen kann, wäre in vielen Fällen massiv überschritten. In den Verhandlungen fordern die Amerikaner, dass die EU die amerikanischen Grenzwerte akzeptiert.

Die EU-Kommission betont zwar, der Verbraucherschutz in Europa werde durch TTIP nicht aufgeweicht. Doch in Wahrheit hat sie – Beispiel Kosmetik – schon damit begonnen. Ein Entwurf für das Verbot von einigen hormonell wirksamen Substanzen in Kosmetika wurde auf Order der Generalsekretärin der EU-Kommission gekippt. Den Amerikanern waren die Kriterien zu streng, denn bei ihnen gilt nicht das Vorsorge-, sondern das Risikoprinzip. Während in der EU vor der Vermarktung durch Tests ausgeschlossen werden soll, dass das Produkt schädlich ist, schreiben amerikanische Gesetze lediglich vor, dass Kosmetika nicht gesundheitsschädlich sein und nicht irreführend etikettiert werden dürfen. Ob das der Fall ist, dürfen die Hersteller zunächst selbst entscheiden. Die Folge: Ausdrücklich verboten sind in den USA lediglich neun Substanzen, in Europa sind es mehr als 1.000.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2016 gibt es seit dem 25. August 2016 im Zeitschriftenhandel.

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Karlsruhe: Elroy heißt der Neue im Streichelzoo

Karlsruhe: Elroy heißt der Neue im Streichelzoo
Gestatten: Elroy, der kleine Alpaka / Foto: Zoo Karlsruhe

Nachwuchs bei den Alpakas im Zoologischen Stadtgarten

Der Alpaka-Kindergarten hat gestern (23. August) Zuwachs bekommen: Gegen Mittag kam das männliche Jungtier im Streichelzoo des Zoologischen Stadtgartens zur Welt. Elroy heißt der Kleine, diesen Namen haben die Tierpfleger dem flinken Gesellen gegeben. In diesem Jahr sind im Zoo bereits zwei weibliche Alpakas zur Welt gekommen.

Im benachbarten Gehege hatten Tierpfleger die Geburt des Jungtieres bemerkt und sofort die Mutter vom Vater getrennt. Kaum war Elroy trockengerieben, stand er auch schon recht fest auf seinen Beinchen. Seitdem trinkt er fleißig Milch, ist in der Gruppe gut aufgenommen worden. Diese besteht nun aus vier erwachsenen Alpakastuten, einem Hengst sowie den drei Jungtieren.

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Karlsruhe: Schwarz-weiß-gestreifter Zugang auf der Afrikasavanne

Karlsruhe: Schwarz-weiß-gestreifter Zugang auf der Afrikasavanne
Zebra im Zoo Karlsruhe

Vier Zebras aus dem Zoo Vivarium Darmstadt leben für zwei Jahre im Zoo Karlsruhe

Livanga, Binti, Zaila und Tamika heißen die neuen Mitbewohnerinnen der Tier-WG auf der Afrikasavannen-Anlage des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe. Die vier Zebra-Stuten sind am Mittwochvormittag (10.8.) mit einem Spezial-Tiertransport von Darmstadt ins Badische gereist. Da im Zoo Vivarium Darmstadt die Anlage umgebaut wird, dürfen die vier Böhm-Zebras für zwei Jahre auf die über 2.100 Quadratmeter große Anlage des Karlsruher Zoos. Dort leben bereits ein Zebra-Hengst und zwei -Stuten. Außerdem sind Blauhals-Strauße und Elenantilopen mit den Zebras vergesellschaftet.

Bereits am frühen Morgen haben die Tierpfleger aus Darmstadt die Tiere in einen Spezialanhänger verladen. Die Fahrt nach Karlsruhe verlief problemlos. Spannender war dann schon das Abladen bei den neuen Stallungen. Die Karlsruher Tierpfleger sicherten die letzten Meter des Wegs bis zum Stalleingang mit tragbaren Holzwänden. Dann ging alles ganz schnell. Einzeln wurden die Zebras aus dem Anhänger gelassen. Sie bewegten sich schnurstracks in die für sie bereits vorbereiteten Boxen.

Tiere bleiben zur Eingewöhnung zunächst im Stall

Im Stall haben sie sich schnell vom Transport erholt und sich interessiert am Umfeld gezeigt. Bereits nach wenigen Minuten wurde das erste Futter angenommen. Revierleiterin Karin Ruder und ihrem Tierpflegerteam war die Freude über die schönen Tiere anzusehen.

Die Zebras bleiben die kommenden Tage zur Eingewöhnung im Stall. "Abhängig vom Verhalten der Tiere werden wir sehen, wann wir sie das erste Mal raus lassen", erläutert Zootierärztin Anna Hein die weiteren Planungen. Dabei sollen sie zuerst allein auf die Außenanlage kommen, um diese kennenzulernen. Erst danach ist die Zusammenführung mit den anderen Tieren geplant.

Von dieser neuen Gruppe auf Zeit erhofft sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt Nachwuchs: "Sollte es in den zwei Jahren, in denen wir die vier Stuten bei uns aufnehmen, Fohlen geben, dürfen wir diese in Karlsruhe behalten." Damit hätte die temporäre Unterbringung auch einen bleibenden Effekt für den Karlsruher Zoo.

Die Zusammenführung der Tiere am Donnerstag (11.8.) verlief heute problemlos. Alle Zebras sind gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen.

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