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Veranstaltungen 

Grüne Party zum irischen Nationalfeiertag

Grüne Party zum irischen Nationalfeiertag
Ed Euromaus Irland

St. Patrick’s Day mit Johnny Logan im Europa-Park

Im späten Frühjahr öffnet der neue Themenbereich „Irland – Welt der Kinder“, dessen Vorboten man bereits am 17. März 2016 im 4-Sterne Superior Hotel „Bell Rock“ erleben kann. Der irische Nationalfeiertag St. Patrick’s Day kann an diesem Tag in der Bar „Spirit of St. Louis“ gebührend gefeiert werden. Ab 18 Uhr erwarten die Gäste irische Live-Musik von Johnny Logan, original Guinness-Bier und Köstlichkeiten von der grünen Insel. Der Eintritt zum St. Patrick’s Day ist kostenlos und jeder Besucher in einem kreativen grünen Outfit erhält einen Welcome-Drink.

Ein Hauch von Irland liegt in der Luft des 4-Sterne Superior Hotels „Bell Rock“, wenn am 17. März der St. Patrick’s Day zu Ehren des irischen Bischofs Patrick gefeiert wird. Passend zur Öffnung des neuen Themenbereichs „Irland – Welt der Kinder“ im späten Frühjahr verwandelt sich die Bar „Spirit of St. Louis“ ab 18 Uhr in einen irischen Pub. Die Gäste erwarten frisches Guinness, fruchtige Cocktails und Leckereien wie Corned Beef. Wer in einem passenden grünen Outfit kommt, erhält einen kostenlosen Welcome-Drink. Für den Sound sorgen Murray Hockridge und der irische Topstar Johnny Logan, der bereits drei Mal den Grand Prix Eurovision für sich entscheiden konnte, mit stimmungsvoller Live-Musik.
Ein ganz besonderes Erlebnis rund um den St. Patrick’s Day bietet eine Auktion von United Charity in Zusammenarbeit mit dem Europa-Park: Hier können Interessierte ein exklusives Erlebnis für einen guten Zweck ersteigern. Weitere Informationen unter www.unitedcharity.de.

Der Eintritt zum St. Patrick’s Day ist kostenlos.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 06. November täglich von 9 bis 18 Uhr (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison) geöffnet. Infoline: 07822/ 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de.

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WERBUNG: www.haengemattenglueck.de



Veranstaltungen 

Leipzig: Welt-Schuppentier-Tag

Leipzig: Welt-Schuppentier-Tag
Schuppentier © Zoo Leipzig

Neue Schuppentiere für den Zoo Leipzig

Das Schuppentier ist laut Weltnaturschutzunion IUCN gegenwärtig das am häufigsten geschmuggelte Säugetier der Welt. Am heutigen Welt-Schuppentier-Tag wird dieser Umstand zentrales Thema zahlreicher Informationsveranstaltungen sein – so auch im Zoo Leipzig. Der Verein Rettet den Regenwald ist im Elefantenhaus zu Gast. Zwischen 10.30 und 16 Uhr können Besucher allerhand Wissenswertes über die Schutzbemühungen in Erfahrung bringen und um 11.45 Uhr an der Kommentierung und Fütterung der Ohrenschuppentiere durch die Tierpfleger teilnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Schutz dieser hochbedrohten Tierart durch eine Unterschrift auf einer Petition des Vereins zu unterstützen.

Die Bestandszahlen sind dramatisch gesunken. Nach Schätzungen der IUCN wurden im laufenden Jahrzehnt ca. eine Million Tiere aus der Natur genommen. Vor allem in Ostasien werden die vier asiatischen Schuppentierarten intensiv gewildert, um sie auf den Märkten von Vietnam und China als Luxuslebensmittel und Zutat für die traditionelle chinesische Medizin anzubieten. Aufgrund der hohen Marktnachfrage in Asien hat sich mittlerweile ein internationaler Handel mit beunruhigendem Ausmaß etabliert, der zunehmend auch die afrikanischen Arten (4) in den Fokus der Wilderer rückt. Im Jahr 2012 formierte sich in Folge der Entwicklungen die IUCN SSP Pangolin Specialist Group mit 70 Mitgliedern. Ein Aktionsplan umfasst strategische Maßnahmen, die weltweit zur Erhaltung der Schuppentiere dienen sollen, darunter die Stärkung des Gebietsschutzes, der Gesetzgebungen sowie die Schaffung eines Bewusstseins in der Bevölkerung, die Tiere nicht als Nahrungsquelle zu jagen. Alle vier afrikanischen und zwei asiatische Arten werden inzwischen als gefährdet geführt. Das Chinesische- und das Sundaschuppentier sind als vom Aussterben bedroht eingestuft.

„Als einziger Halter in Europa und als Mitglied der Pangolin Specialist Group haben wir ein großes Interesse daran, die Schutzanstrengungen vor Ort zu unterstützen, die Zucht in Zoos zu forcieren und die Öffentlichkeit über die Bedrohungslage zu informieren“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig wird in diesem Jahr zwei weitere Tiere aus dem Zoo Taipeh erhalten. Seit den Jahren 2007 und 2009 leben zwei Formosa-Ohrenschuppentiere, Tou Feng und Quesan, in Leipzig, bisher ohne Zuchterfolg. „Mit den Neuankömmlingen möchten wir neue Verpaarungen vornehmen, in der Hoffnung, dass sie uns den ersehnten Nachwuchs bescheren, wir weitere Erkenntnisse über die wenig beforschte Art erhalten und dass perspektivisch eine Backup Population in weiteren Zoos aufgebaut werden kann“, so Junhold. „Die Lage in den Verbreitungsgebieten ist so dramatisch, dass nach unserer Einschätzung eine aktive Einflussnahme der Zoos dringend geboten ist. Die zu den Nahrungsspezialisten gezählten Schuppentiere gelten unter Fachexperten als besonders anspruchsvoll, weshalb sie nur selten in Zoos gezeigt werden.“

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Vergleichsportale

ÖKO-TEST Vergleichsportale
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar im Handel

Falsche Freunde

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Februar-Ausgabe Internetportale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass bei den Angebotsvergleichen sehr viele Fallen auf den Verbraucher warten. Das Resümee der Untersuchung: Finger weg von den erstbesten Vergleichsergebnissen.

An Vergleichsportalen im Internet kommt heute keiner mehr vorbei, wenn man sich einen Überblick verschaffen und sparen will. Doch ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass Firmen wie Check24, Finanzcheck und Verivox keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen sind, die sich über die Provisionen der Produktanbieter finanzieren. Es empfiehlt sich, unbedingt mehrere Portale zu nutzen und die Suchergebnisse zu vergleichen. Denn die ÖKO-TEST-Analyse bewies etwa, dass die Angebote sehr unterschiedlich ausfallen. Verbraucher sollten sich auch vor Lockangeboten in Acht nehmen. Beispiel Kreditvergleich: Hier listeten die Portale Superzinsen auf. Doch die Schnäppchen galten nur für Kunden mit kaum zu erreichender Topbonität. Tatsächlich wurde nach Eingabe der persönlichen Daten aus dem Zinssatz von 2,45 Prozent dann ein persönliches Angebot mit saftigen 4,15 Prozent.

Ärgerlich ist aber auch, wie mit persönlichen Daten umgegangen wird: So löste die Abfrage bei den fünf Vergleichsportalen eine Lawine von Angeboten aus, die von den Portalen oder direkt von den Banken kamen. Auf einer nur für einen Tester eingerichtete Handynummer gingen insgesamt 27 Telefonanrufe und Nachrichten ein. Zudem sank für beide Tester infolge der Kreditanfrage über die Vergleichsportale leicht der Schufa-Wert. Dafür ist eine Anfrage von Auxmoney verantwortlich.

ÖKO-TEST entdeckte des Weiteren einige Fehler. Bei den Stromtarif-Vergleichen stimmten etwa auf keinem Portal alle Preise mit denen der Stromanbieter überein. Auch bei den Kfz-Vergleichen wurde das Verbrauchermagazin fündig: Hier konnte der Kunde bei einem Anbieter etwa den Leistungsfilter auf „Neuwertentschädigung von mindesten 18 Monaten“ einstellen. Im Ergebnis erschienen aber auch Tarife, die bei einem Diebstahl des Fahrzeugs nur für zwölf Monate zahlen.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen

Karlsruhe: Verbreitung der Beifuß-Ambrosia eindämmen
Beifuß-Ambrosia / Foto: Umweltamt Karlsruhe

Umweltamt bietet Schulungen an / Infostände in Neureut geplant

Die Beifuß-Ambrosia ist eine Pflanze, deren Pollen bei empfindlichen Menschen Hautreizungen, Niesanfälle und Asthma auslösen können. Dies trübt bei vielen Betroffenen die Vorfreude darauf, dass demnächst im Frühjahr alles grünt und blüht. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz versucht in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW), mit verschiedenen Methoden die Verbreitung der eingeschleppten Pflanze einzudämmen.

So haben die Experten im vorigen Jahr auf zwei Versuchsfeldern an der Linkenheimer Landstraße zwei Testreihen durchgeführt, um das beste Vorgehen für eine großflächige Bekämpfung zu finden. Zum einen wurden die Pflanzen von Hand so tief wie möglich ausgerupft. Zum anderen haben sie Ambrosia-Pflanzen mit heißem Wasser verbrüht. Sie sollten so am Wachstum gehindert oder sogar abgetötet werden. Parallel laufende vegetationskundliche Untersuchungen haben ergeben, dass beide Verfahren im Vergleich zur normalen, üblichen Mahd erfolgreicher waren. Besonders nach dem Verbrühen waren an dieser Stelle nur noch wenige Ambrosia-Exemplare zu finden.

Schulungen und Infostände

Um noch genauere Erkenntnisse zu gewinnen, wollen Umweltamt und LUBW die Behandlung auf den gleichen Flächen wiederholen und so weitere Erfahrungen sammeln. Außerdem bietet das Umweltamt Schulungen und Vorträge an, damit sich Interessierte mit der Beifuß-Ambrosia vertraut machen können. Inhalt sind neben botanischen Kenntnissen auch Informationen zur Gesundheitsgefährdung durch diese Pflanze und zu den Möglichkeiten der Bekämpfung im eigenen Garten. Die Termine für die Veranstaltungen stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekanntgegeben. Schließlich plant der Umwelt- und Arbeitsschutz im Juni an zentralen Orten in Neureut Infostände, an denen sich Passanten die Beifuß-Ambrosia ansehen und sich beraten lassen können. Wer die Veranstalter bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und bei der Standbetreuung unterstützen möchte, ruft die Telefonnummer 0721/133-3101 an.

Die Beifuß-Ambrosia ist vornehmlich in Neureut zu finden, in Daxlanden ist es die etwas anders aussehende, aber nicht minder unangenehme Stauden-Ambrosia. Hier arbeitet das Umweltamt mit einem Kleingartenverein zusammen und plant für den Sommer eine Exkursion. Ob auch in Daxlanden Infostände angeboten werden, steht noch nicht fest.

zum Bild oben:
Die eingeschleppte Beifuß-Ambrosia sieht harmlos aus, ihre Pollen können aber zu allergischen Reaktionen führen. / Foto: Umweltamt Karlsruhe





Verschiedenes 

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof

Freiburg: Ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof
Zwei Wildgänse auf dem Hauptfriedhof / Foto: Eigenbetrieb Friedhöfe

– Zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen

Ein ungewöhnlicher Besuch auf dem Hauptfriedhof – zum ersten Mal haben sich zwei Wildgänse niedergelassen. Die Wildgänse, auch Graugänse genannt, sind eigentlich Zugvögel, die für gewöhnlich im Winter nach Süden ziehen. Aber in den letzten Jahrzehnten haben viele Wildgänse auch hier überwintert.

Die beiden Vögel streiten sich derzeit noch um den Chefposten mit den hier ansässigen Krähen. Bleibt abzuwarten, ob ihnen der Hauptfriedhof als Domizil für die nächste Wochen oder Monate gefällt.





Verschiedenes 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29. Januar im Handel.

Aus dem Inhalt

Test: Diät-Shakes
Neues Jahr, endlich schlank? Dann aber besser nicht mit Formula-Diäten. Halbwegs seriös ist allein das Produkt von Doppelherz Aktiv, während Almased, Yokebe und die meisten anderen mit einer glatten Sechs durchfallen. Aromen, Süßstoffe, Chlorat, Gentechnik und jede Menge unseriöse Versprechungen sind der Grund. Auch ist die Zusammensetzung der Shakes oft nicht ausgewogen.

Test: Zahnzwischenraumbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut Interdentalbürsten aus Draht mit Borsten beziehungsweise Dental Sticks aus Kunststoff verarbeitet sind und ob von ihnen möglicherweise ein Verletzungsrisiko ausgeht. Außerdem war im Fokus, welche Schadstoffe in ihnen stecken. Das Ergebnis ist erfreulich. Sämtliche Reiniger haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Zu bemängeln sind lediglich die schlechten Borstenabrundungen.

Test: Kinderschminken
Bei diesen Testergebnissen dürfte kleinen und großen Narren der Frohsinn vergehen: Neun von 14 untersuchten Kinderschminken sind „ungenügend“. Grund für das katastrophale Abschneiden: verbotene Konservierungsmittel, PAKs, Blei und allerlei andere bedenkliche Substanzen wie Nickel und Chrom, die in Kinderprodukten wirklich nichts zu suchen haben.

Test: Kindergeschirrsets
Das Ergebnis ist überraschend: Die Mehrzahl der bunten Plastikteller und -tassen für Kinder ist rundherum in Ordnung, während alle Öko-Produkte durchgefallen sind, weil sie nicht nur natürliche Bestandteile enthalten, wie die Hersteller auf den Verpackungen behaupten. Aus einem dieser Geschirre trat sogar krebsverdächtiges Formaldehyd in eine 70 Grad Celsius heiße Testflüssigkeit über. Die abgesonderte Menge lag dabei über dem EU-Grenzwert.

Test: Gesichtsreinigungsbürsten
ÖKO-TEST wollte wissen, ob die elektrischen Reinigungsbürsten das Gesicht wirklich so gut reinigen wie die Hersteller versprechen. Die Modelle mussten sich mit einer herkömmlichen, manuellen Bürste aus der Drogerie messen. Das Resümee: Weder im Praxis- noch im Materialtest konnten sich die Produkte messen. Auch die teuerste Gesichtsbürste im Test, die fast 200 Euro kostet, überzeugte nicht; die einfache Bürste für wenige Euro erzielte den gleichen Reinigungseffekt. Immerhin haben zwei Geräte keine Materialschwächen.

Test: Energieriegel
Nur ein einziger bekommt das Testurteil „gut“. Sieben Produkte sind „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“. Denn in manchem untersuchten Energieriegel steckt so viel Fett wie in einem Mars oder einem Snickers. Weitere Gründe für die Abwertung sind auch zwei verschiedene gentechnisch veränderte Sojaarten, Pestizide, Aromen, unnötige Zusätze und/oder unsinnige Nährstoffzusammensetzungen in den Produkten.

Test: Fototapeten
Der Praxistest zeigte, dass sich die Tapeten nur schwer verarbeiten lassen. Die Tester – ein Maler- und Lackiermeister – hatten einige Mühen mit den Fototapeten, unter anderem auch weil die Bögen sehr breit sind und deshalb nicht auf einen Tapeziertisch passten. Teilweise waren auch die Anleitungen dürftig: So waren die Bahnen und Bögen nicht durchnummeriert, was vor allem bei gleichförmigen Motiven wie einer Ziegelwand die Zuordnung der einzelnen Teile schwierig macht. Bei der Schadstoffprüfung fielen drei Produkte besonders negativ auf. Ein Produkt gaste etwa nach 24 Stunden noch sehr große Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen aus. Gleichzeitig enthält diese Tapete noch bedenkliche Phthalat-Weichmacher.

Test: Vergleichportale für Kredit-, Strompreis-, Autoversicherungsvergleiche
Vergleichsportale im Internet sind keine Verbraucherschützer, sondern Wirtschaftsunternehmen. ÖKO-TEST hat Portale für Kredite, Stromtarife und Kfz-Versicherungen untersucht und viele Fallen entdeckt. So gibt es etwa bei den Kreditangeboten viele Lockangebote mit Superzinsen, die jedoch nur Kunden mit mit kaum zu erreichenden Top-Bonitäten erhalten.

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Dieses Mal im Heft: Extra Diäten und Sport


Schlank, dick, adipös: Es kommt ganz dick
Experten schlagen Alarm: Nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht seit Jahren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Mediziner sehen in dieser Entwicklung die größte Herausforderung für die öffentlichen Gesundheitssysteme und fordern die Politik zum Handeln auf. Doch den internationalen Empfehlungen zur Prävention stehen kommerzielle Interessen entgegen.

Fasten: Essens-Pause
Fasten ist im Trend: Der zeitweilige Verzicht auf feste Nahrung hat für die meisten weniger religiöse Gründe, sondern ist eine Reaktion auf den permanenten Überfluss. Die Pause tut nicht nur dem Körper gut, sondern wirkt sich vor allem positiv auf das mentale Wohlbefinden aus.

Das Gewicht halten: Kein Rauf nach dem Runter
Wenn nach einer Diät die mühsam abgearbeiteten Kilos bald wieder zurückkommen, ist das mehr als frustrierend. Auch wenn man sich vielleicht ein wenig damit trösten kann, dass es den meisten Leuten so ergeht. ÖKO-TEST verrät, warum es so schwer ist, dem Jo-Jo-Effekt zu entkommen – und wie das trotzdem gelingen kann.

Darmbakterien: Sündenbock fürs Übergewicht?
Der Darm, das lange stiefmütterlich behandelte Körperorgan, ist heute für Wissenschaftler von größtem Interesse. So mancher Krankheitsverlauf scheint davon beeinflusst zu werden, mit welchen Bakterien der Darm besiedelt ist. Und auch auf das Körpergewicht können sich die Kleinstlebewesen auswirken.


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Und außerdem:

75 Jahre Antibiotika: Im Wettlauf mit den Keimen
Seit 75 Jahren helfen Antibiotika gegen Infektionen. Doch Bakterien werden zunehmend resistent. Sorgloser Medikamenteneinsatz bei Mensch und Tier trägt dazu bei. Schon droht ein Rückfall in die Zeit vor dem Penicillin.

Solararchitektur: Sonnenstrom aus der Fassade
Photovoltaik direkt in die Gebäudehülle zu integrieren ist der Traum vieler Architekten. Doch die passenden Solarmodule sind keine Massenware und deshalb teuer. Neue Halbleiter und die wachsende Auswahl an Elementen wecken allmählich aber auch das Interesse der Bauherren.

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Verschiedenes 

Echter Pelz statt Kunstfell

Echter Pelz statt Kunstfell
Bommel aus echtem Pelz / Foto: Stiftung Warentest

Immer wieder tricksen Hersteller, denn echter Pelz ist oft günstiger als Kunstfell

Zahlreiche als Kunstfell deklarierte Applikationen an Kleidungsstücken wie etwa Fellkrägen von Kapuzen sind aus echtem Fell hergestellt. Das ergab eine Stichprobe der Stiftung Warentest. Viele Pelze stammen wahrscheinlich vom Marderhund, denn das Fell dieses Hundes ist oft günstiger, als Kunstfell zu produzieren. Häufig stammt er aus China. Für die Zucht werden viele Tiere in der Volksrepublik unter erbärmlichen Bedingungen gehalten. Oft fristen sie ihr Dasein in einem Käfig, der kaum größer ist als sie selbst.

Die Tester der Stiftung Warentest haben in Berlin vier Jacken und eine Bommelmütze gekauft, die mit echtem Fell verziert, jedoch nicht als solches deklariert waren. Bei echtem Fell sind die Hersteller laut einer EU-Verordnung verpflichtet, das Kleidungsstück mit dem Hinweis „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ zu deklarieren. Da eine Falschdeklarierung aber keine Bußgelder nach sich zieht, kommt es immer wieder zu falschen Kennzeichnungen.

Die untersuchten Kleidungsstücke kosteten zwischen 6 und 90 Euro. Die Jacken stammten von den Labels One Public, Orice Style, Be Cool und Osley und kosteten zwischen 25 und 90 Euro. Die Mütze eines chinesischen Anbieters war von 12 auf 6 Euro reduziert.

Das Fell wird bei den Textilien meist als modischer Zierrat verwendet. Wärmen soll es nicht. Vor allem teure Edelmarken und kleine, günstige Labels setzen es ein. Die Stiftung Warentest hat 23 Anbieter gefragt, ob sie echte Felle verwenden und woher sie stammen. 17 Firmen ließen die Anfrage unbeantwortet, darunter bekannte Marken wie Burberry, Woolrich, Fendi und Canada Goose.

Von welchem Tier die Felle stammten, konnten die Experten der Stiftung Warentest nicht eindeutig klären, denn die Pelze waren stark mit chemischen Mitteln behandelt. Es fanden sich erhöhte Werte an Formaldehyd.

Der ausführliche Report erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29. Januar 2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/pelz abrufbar.

zum Bild oben:
Beispiel Mütze: Die von 12 Euro auf 6 Euro reduzierte Mütze eines chinesischen Anbieters besteht angeblich zu 100 Prozent aus Kunstfaser. Das Labor bestätigt den Verdacht: Die Bommel ist aus echtem Pelz gefertigt.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Mitmachen und mitfeiern

Karlsruhe: Mitmachen und mitfeiern
Die Waldpädagogik Karlsruhe wurde 1996 gegründet / Foto: Waldpädagogik Karlsruhe

20 Jahre Waldpädagogik Karlsruhe

Seit 1996 setzt sich die Waldpädagogik Karlsruhe dafür ein, dass Bürgerinnen und Bürger den Lebensraum Wald und seine nachhaltige Nutzung besser kennenlernen können - mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot für Familien und Erwachsene. Für das zwanzigste Jahr ihres Bestehens hat sich die Waldpädagogik drei Themenschwerpunkte gesetzt: Biodiversität, Kreativität und Entschleunigung.

Besucherinnen und Besucher können beispielsweise auf Spurensuche im Wald gehen, an einer Fledermausnacht teilnehmen, Greifvögel aus der Nähe kennen lernen, Baumarten bestimmen oder das Leben in Teichen erforschen. Wer kreativ sein möchte, kann an Bastelveranstaltungen teilnehmen oder ein Angebot in der Holzwerkstatt buchen. Außerdem wird einmal pro Monat zwischen April und Oktober der Holzbackofen angeheizt. Aber auch ein Spaziergang entlang des Waldgedichtepfads, das Anfertigen von Zentangle-Zeichnungen im Wald oder eine Open-Air-Musikaufführung gehören zum Jahresprogramm, das in gedruckter Form ab Ende Januar im Waldzentrum, Linkenheimer Allee 10, ausliegt und darüber hinaus in verschiedenen städtischen Einrichtungen wie Rathäusern, Ortsverwaltungen oder Bibliotheken kostenlos erhältlich ist. Einen Überblick über alle Veranstaltungen bietet auch die Website der Waldpädagogik unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

Termintipps für Februar

Am Samstag, 20. Februar, bietet die Waldpädagogik Karlsruhe beispielsweise von 10 bis 13 Uhr den Bau von Vogel-Nistkästen an. Zusammen mit einem Schreiner und Förster bauen die Teilnehmer artgerechte und naturbelassene Nistmöglichkeiten aus unbehandeltem Holz. Die Kosten betragen 10 Euro pro Erwachsenem plus Kind. Jedes weitere Familienmitglied zahlt 2,50 Euro. Hinzukommen die Materialkosten von 7,50 pro Nistkasten. Anmeldungen per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de oder montags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 per Telefon unter 0721/133-7354.

Einen Entdeckertag mit freier Holzwerkstatt auf dem Außengelände des Waldklassenzimmers am Kanalweg bietet die Waldpädagogik am Sonntag, 21. Februar, von 13 bis 17 Uhr an. Ohne spezielles Programm steht das Gelände zum Entdecken und freien Spiel zur Verfügung. Die Nutzung des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr. Zeitgleich ist die Holzschnittwerkstatt geöffnet. Für dieses Angebot fallen 15 Euro Kosten pro Familie an, Materialkosten inklusive.

Zu einer Spurensuche im Winterwald lädt die Waldpädagogik für Freitag, 26. Februar, von 14.30 bis 16.30 Uhr ein. Groß und Klein können Spuren von Tieren kennen lernen, die im Wald leben und selten zu sehen sind. Bei dieser kostenfreien Veranstaltung ist eine Anmeldung bis 22. Februar erforderlich. Per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de oder montags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 per Telefon unter 0721 / 133-7354.

Angebote für Schulen und Kindergärten

Schulklassen und Kindergärten können auch 2016 wieder individuelle Termine für ein maßgeschneidertes und auf die jeweilige Gruppe abgestimmtes Programm vereinbaren. Die Veranstaltungen können auch in einem Waldstück in der Nähe der jeweiligen Einrichtung stattfinden.

Bei Kindern im Vorschulalter stehen selbstentdeckendes Lernen und Naturerfahrung mit allen Sinnen im Vordergrund. Für Grundschulklassen wurde ein Jahreszeitenprojekt entwickelt, in dem die Klassen viermal im Jahr dasselbe Waldstück aufsuchen, um die jeweiligen Veränderungen zu erleben. Für weiterführende Schulen bietet die Waldpädagogik Projekttage zu den Themen "Ökosystem Wald" und "Waldboden (er-)lebt" sowie fächerübergreifende Aktionen an. Die Angebote für Schulen sind an den neuen Bildungsplan angepasst.

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