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Verschiedenes 

Nährwert-Logos erobern Supermarktketten

In einem Testlauf wollen Edeka und Netto 16 Eigenmarkenartikel ab Ende August mit den am meisten diskutierten Nährwert-Logos kennzeichnen.

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Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Tanja Busse "Das Sterben der anderen"

Buchtipp: Tanja Busse "Das Sterben der anderen"

Wie wir die biologische Vielfalt noch retten können

Jenseits von Dauerbedrohung und Ohnmachtsgefühl vertritt die gefragte Landwirtschafts- und Ökologieexpertin Tanja Busse die These, dass die biologische Vielfalt sehr wohl noch zu retten ist - wenn wir schnell handeln.

Naturschützer haben beobachtet, dass die Zahl der Insekten in den letzten drei, vier Jahren um achtzig Prozent abgenommen hat. Nicht nur die Bienen sind in Gefahr, sondern viele andere Insekten, die vor wenigen Jahren noch als weit verbreitet galten. Und mit den Insekten sterben die Vögel.
In den letzten Jahrzehnten sind vor allem die Spezialisten verschwunden, also Arten, die besondere Lebensräume brauchen, Störche etwa oder Kiebitze. Inzwischen aber passiert etwas Neues, etwas sehr Unheimliches: Allerweltsarten wie Feldlerchen, Schwalben und Spatzen verschwinden und ebenso Insekten, die es früher massenhaft gab. Feldgrashüpfer zum Beispiel oder Laufkäfer.

Tanja Busse analysiert schonungslos die Situation und schlägt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vor.

Die Autorin Tanja Busse wurde 1970 geboren, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund, Bochum und Pisa. Sie promovierte 2000 mit einer Arbeit über die Massenmedien ("Weltuntergang als Erlebnis"). Sie moderierte die Kultursendung "Resonanzen" im WDR3. Tanja Busse schrieb wichtige Artikel über Verbraucherschutz und Landwirtschaft in der ZEIT, für das Greenpeace-Magazin und für utopia.de. Ihr Buch „Die Einkaufsrevolution“ (Blessing, 2006) wurde ein Longseller. Auch "Die Ernährungsdiktatur" (Blessing 2010) erlangte hohe Resonanz. 2015 erschien bei Blessing ihr viel diskutiertes Buch "Die Wegwerfkuh".
2009 erhielt sie die Reiner Reineccius-Medaille für Querdenker und Pioniere der Stadt Steinheim, 2010 den Journalistenpreis BIO.

Blessing Verlag 2019, 416 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN: 978-3-89667-592-7





Veranstaltungen 

25.000 protestieren für wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende

Frankfurt am Main, 14. September 2019. Unter dem Motto „Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!“ haben heute mehr als 25.000 Menschen mit einer Fahrrad-Sternfahrt und Demonstration in Frankfurt protestiert. Vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) forderten die Demonstrierenden eine Verkehrswende, die die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Zu den Protesten hatte das Bündnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD engagieren.

„Die Zeit für protzige Spritschlucker und immer größere SUVs ist vorbei. Heute haben sich Zehntausende Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zurückerobert“, hieß es aus dem #aussteigen-Bündnis. „Dieser eindrucksvolle Protest zeigt, dass viele Menschen die klimafreundliche Verkehrswende fordern – und zwar jetzt!“

Radfahrende aus Mannheim und Gießen starteten bereits in den frühen Morgenstunden. Insgesamt nahmen 18.000 Menschen an der Fahrrad-Sternfahrt teil. Die Routen führten teilweise über die Autobahnen A648 und die A661, die für die Sternfahrt gesperrt wurden. Auf der letzten Etappe schloss sich der Kidical Ride an, bei dem zahlreiche Familien mit Kindern einen eigenen Fahrrad-Block bildeten. Bei der Abschlusskundgebung vor der IAA-Messe forderte das Demo-Bündnis Vorrang für den Fuß- und Radverkehr, den massiven Ausbau von Bus und Bahn und den klimaneutralen Verkehr bis 2035.

Der Protest richtet sich sowohl an die Autoindustrie als auch an die Politik. Am 20. September will das Klimakabinett der Bundesregierung sein Maßnahmenpaket für den Klimaschutz vorlegen. Dem Verkehr kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn einzig im Verkehrssektor sind die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in den vergangenen 30 Jahren nicht gesunken. „Jetzt muss die Regierung liefern und den Rahmen setzen für eine Wende weg von der autofixierten Verkehrspolitik und hin zu klimafreundlichen, sauberen und lebenswerten Städten“, so die Organisatoren der #aussteigen-Proteste.





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Öffentlicher Waldspaziergang im "Bruchwald Grötzingen"

Das Forstamt informiert zu Klimastress und Waldrandpflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet

Zu einem informativen Spaziergang lädt das Karlsruher Forstamt für Donnerstag, 19. September, um 16.30 Uhr in das Naturschutzgebiet "Bruchwald Grötzingen" ein. Treffpunkt für Interessierte ist der Parkplatz an der Zufahrt zum Grötzinger Baggersee. Der Spaziergang soll etwa eineinhalb bis zwei Stunden dauern. Mit dabei sind unter anderem die Grötzinger Ortsvorsteherin Karen Eßrich, Forstamtsleiter Ulrich Kienzler sowie Fachkräfte aus den Bereichen Waldökologie, Umwelt- und Naturschutz.

Themen sind unter anderem der Wald im Klimastress und eine geplante Waldrandpflegemaßnahme. Denn im Herbst wird ein Teil des Waldrandes parallel zur B3 so gepflegt, dass ein arten- und strukturreicher Waldrand entsteht, der vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. Dazu gehören beispielsweise Haselmaus, Eidechsen, zahlreiche Schmetterlingsarten und Vögel wie die Heckenbraunelle.

Damit Sträucher und krautige Pflanzen Platz zum Wachsen haben, müssen zahlreiche Bäume gefällt werden, die in den letzten Jahren zu einer "grünen Wand" zusammengewachsen sind. Entnommen werden dabei hauptsächlich vom Eschentriebsterben geschädigte Eschen, die ohnehin ein Risiko für die Verkehrssicherheit darstellen. Stehen bleiben dagegen Eichen, Ulmen und Feldahornbäume sowie besonders interessante, knorrige Bäume mit vielen Habitatsstrukturen. Während der Durchführung der Arbeiten müssen die Fahrradwege zeitweise gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Märchen am Lagerfeuer und Streifzug durch die Waldstadt

Jetzt anmelden für Angebote der Waldpädagogik

Wie das Feuer auf die Erde kam, können Jugendliche und Erwachsene am Samstag, 21. September, erfahren. Märchenerzählerin Annette Volz wird von 20 bis etwa 21.30 Uhr am Lagerfeuer in traditioneller Weise Märchen aus aller Welt und Wissenswertes rund ums Feuer erzählen.

Ebenfalls für Erwachsene findet im Rahmen der Reihe "Wald vor unserer Haustür" am Freitag, 27. September, von 15.30 bis 17 Uhr ein Streifzug durch die Waldstadt mit Revierförster Reinhard Huber statt.

Für beide Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Waldpädagogik Karlsruhe erforderlich, entweder telefonisch unter 0721/133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de. Nach der Anmeldung wird der Treffpunkt bekannt gegeben. Der Besuch der Märchen kostet 5 Euro, der Spaziergang ist kostenfrei.

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Verschiedenes 

Arche des Geschmacks

Erfolg für die biokulturelle Vielfalt in Deutschland

Unter dem Motto „Essen, was man retten will!“ bewahrt die Arche des Geschmacks von Slow Food bundesweit Lebensmittel, Nutztierrassen, Gemüse- und Obstsorten vor dem Vergessen. Und das mit Erfolg: Einige Passagiere sind längst nicht mehr so bedroht, wie sie es zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme in die Arche waren. Sie haben sich am Markt etabliert. Dabei unterstützen starke Netzwerke und Menschen vor Ort, die für sie Markenkern und Vertrieb aufbauen. Ebenso Verbraucherinnen und Verbraucher, die Regionalität außerhalb konventioneller Supermärkte und Gastronomie leben und erfahren möchten.

Was haben Alblinse, das Bamberger Hörnla und die Nordhessische Ahle Wurscht gemeinsam? Alle wurden in den ersten Jahren des Bestehens der Arche des Geschmacks in Deutschland, zwischen 2004 und 2007, als Passagiere aufgenommen. Als solche zeichnen sie sich durch individuelle Geschmäcker, Aromen, Farben und Formen aus, die sie Landschaft, Natur und dem Wissen der Menschen einer Region verdanken. Und sie sind Mutmacher wenn es darum geht, kaum mehr verbreitete Erzeugnisse wieder am Markt zu etablieren. Wie das gelingt? Vor allem durch Netzwerke, bestehend aus Produzentinnen und Produzenten, Slow-Food-Aktiven, Gastronomen sowie Verantwortlichen aus Tourismus- und Regionalförderung. Sie sind oft die Initiatorinnen und Initiatoren, um Fördervereine wie dem der Ahle Wurscht und des Bamberger Hörnla sowie Erzeugergemeinschaften wie die der Alb-Leisa zu gründen. Sie stärken das Selbstbewusstsein der Erzeugerinnen und Erzeuger, entwickeln Qualitätsstandards für die Produktion und die Vermarktung der Passagiere und setzen angemessene Preise am Markt durch. Sie kümmern sich darum, dass die Menschen von ihnen erfahren - in den Medien, auf Speisekarten, auf Märkten, in (Hof)Läden und in Onlineshops.

Dazu Gerhard Schneider-Rose, Leiter der Arche-Kommission bei Slow Food Deutschland: „Es ist ganz klar der Geduld und Leidenschaft dieser Menschen zu verdanken, dass Nutztiere, Pflanzen und Lebensmittel, die eine herausragende Rolle für die regionale Identität spielen, überleben und das mit einem messbaren Erfolg wie bei der Ahle Wurscht. Zwischen 2010 und 2018 konnte ihre Produktion um 31 Prozent gesteigert werden. Und die Hersteller, die Mitglied im Förderverein sind, haben sich auf einen Mindestpreis von 30 Euro beim Verkauf des zertifizierten Qualitätsprodukts an Verbraucher geeinigt. In konventionellen Supermärkten hingegen wird fragwürdige Ware unter dem Namen Ahle Wurscht für 18 Euro pro Kilo angeboten“.

Lutz Mammel von dem Unternehmen Lauteracher Alb-Feld-Früchte, das den Passagier Alblinse verarbeitet und vermarktet, sieht in der Arche einen wichtigen Werbeeffekt und freut sich sogar über wachsende „Konkurrenz“ am Markt: „Immer mehr Bauern, nicht nur in Schwaben interessieren sich wieder für den Linsenanbau. Im Interesse der Nahrungsmittelvielfalt und der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung ist es schön, dass wir Nachahmer gefunden haben“. Vernetzung und ehrenamtliche Unterstützung allein aber reichen nicht, um Sorten- und Rassevielfalt zu erhalten. Slow Food fordert deshalb, dass auch die Politik dazu beiträgt, ihre Marktchancen zu verbessern. Für Weidehaltung, Streuobstanbau und andere Maßnahmen zum Erhaltung genetischer Vielfalt auf Äckern und in Gärten müssen Förderprogramme aufgelegt und EU-Agrarmittel so umgeschichtet werden, dass der besondere Aufwand rentabel wird.





Veranstaltungen 

Vorderhaus zum "Fridays for Future 20.09.2019"

Vorderhaus zum "Fridays for Future 20.09.2019"

Liebes Publikum,

am 20. September wird weltweit für den Klimaschutz demonstriert, und natürlich sind wir vom Vorderhaus und der FABRIK mit allen unseren Betrieben und Gruppen mit dabei. Die meisten Einrichtungen haben tagsüber ganz geschlossen, einige werden mit einer Notbesetzung arbeiten.

Geplant haben wir, dass möglichst viele Menschen aus der FABRIK sich an diesem Freitagmorgen um 8:30 Uhr im Vorderhof der FABRIK sammeln, um dann gemeinsam gegen 9:00 Uhr von hier aus entlang der Habsburgerstraße in die Innenstadt zu marschieren. Um 9:30 Uhr stößt dann am Siegesdenkmal unsere Kindertagesstätte mit Erziehern, Eltern und Kindern dazu (die Kita nimmt bis dorthin die Straßenbahn). Begleitet und animiert wird unser Zug in die Innenstadt von den Musikern der Freiburger Funky Marching Band.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich einige von Ihnen/Euch unserem Marsch in die Innenstadt anschließen oder wir Sie/Euch andernfalls in der Stadt treffen werden.

In der Zuversicht auf eine rappelvolle Innenstadt und mit besten Grüßen

Hausbüro der FABRIK, Kulturbüro Vorderhaus

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Verschiedenes 

NABU veröffentlicht neue Studie zur Müllverbrennung

NABU veröffentlicht neue Studie zur Müllverbrennung

Miller: Bis 2030 können viele Müllverbrennungsanlagen abgeschaltet werden - Potenzial beim Recycling nutzen

Berlin, 11-9.2019 – Deutschland verbrennt zu viele Abfälle, die eigentlich gut recycelt werden könnten. Das sind die Erkenntnisse einer neuen Studie des Öko-Instituts und Alwast Consulting im Auftrag des NABU, die am heutigen Mittwochabend in Berlin vorgestellt wird.

Würden wir unsere Abfallgesetze vollständig umsetzen, Müll konsequent trennen und geltende Recyclingquoten einhalten, müssten wir anstatt aktuell über 26 Millionen Tonnen nur noch 21 Millionen Tonnen Abfälle jährlich verbrennen. Von einem Entsorgungsnotstand, von dem aktuell häufig zu hören ist, wäre dann keine Rede mehr. Über ein Fünftel der derzeitigen Verbrennungskapazitäten deutscher Müllöfen könnte so reduziert werden. Im ehrgeizigsten Szenario der Studie sinken die Abfälle zur Verbrennung sogar um mehr als ein Drittel auf 17 Millionen Tonnen. Die Kreislaufwirtschaft kann somit ihren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten, wenn die Müllverbrennung eine kleinere Rolle spielt als bisher. Vor allem wird immer noch zu viel Bioabfall verbrannt, statt diesen für die Strom- und Wärmegewinnung zu nutzen.

„In Deutschland haben wir ein riesiges ungenutztes Recyclingpotenzial, das wir ohne gravierende Gesetzesänderungen heben könnten. Dafür brauchen wir aber mehr Kommunen, welche die Biotonne für alle Haushalte einführen und mehr Kreise, die den Gewerbetreibenden bei der Mülltrennung genauer auf die Finger schauen. Außerdem darf die Verbrennung von Plastikabfällen, also von fossilen Energieträgern, nicht länger steuerfrei bleiben. Das sollte auch im geplanten Klimaschutzgesetz festgeschrieben werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Gäbe es eine flächendeckende Biotonne in Deutschland, könnten fast vier Millionen Tonnen des Bio- und Grünguts zu Biogas vergärt und zu Kompost verwandelt werden, statt in den Verbrennungsöfen zu landen. Ähnliches gilt für Verpackungsabfälle: Wenn die Recyclingvorgaben des Verpackungsgesetzes eingehalten würden, könnten eine Viertelmillion Tonnen Verpackungsabfälle als Recyclingmaterial ein zweites Leben erhalten. Mit einer flächendeckenden Wertstofftonne, in der neben Verpackungen auch Produkte aus Kunststoffen und Metallen gesammelt werden, würden knapp eine Millionen Tonnen Verpackungen in das Recycling geschleust statt in Verbrennungsanlagen. So ließen sich über 3,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Bei Gewerbeabfällen gibt es gesetzliche Vorgaben für mehr Recycling, die jedoch aufgrund fehlender Kontrollen der Gewerbetreibenden und Behandlungsanlagen nicht eingehalten werden. Durch Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung könnte man somit weitere 1,7 Millionen Tonnen Abfälle jährlich der Verbrennung entziehen und 3,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Die Studie zeigt außerdem, dass 49 der 66 Müllverbrennungsanlagen in Deutschland bis zum Jahr 2030 modernisiert werden müssen. Diese Modernisierungen, die aufgrund von Materialverschleiß etwa alle 25 Jahre erfolgen müssen, betreffen über 60 Prozent der heutigen Gesamtkapazitäten. Anstatt Hunderte von Millionen Euro in die Sanierung alter Anlagen zu stecken, sollten Bund, Länder, Städte, Kreise und Betreiber auf bessere Getrenntsammlung setzen und gemeinsame Konzepte für den räumlich sinnvollen Rückbau der Verbrennungsanlagen erarbeiten. „Das Geld wäre viel besser aufgehoben, würde man es in eine effektive Entsorgungsinfrastruktur mit mehr Sortierung und Recycling, mehr Abfallberatung und Maßnahmen zur generellen Reduzierung unserer Müllmengen stecken,“ so NABU-Abfallexperte Michael Jedelhauser.

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