Grüne Quellen
Dienstag, 20. November 2018 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Veranstaltungen 

Radeln für ein anderes Klima

Die Tour Alternatiba kommt nach Freiburg!

Am Samstag, den 11. August, ist es so weit: Die Tour Alternatiba („Alternatiba“ ist das baskische Wort für „Alternative“) kommt nach Freiburg! Alternatiba ist ein französisches Projekt, das im Jahr 2013 unter der Patenschaft von Stéphane Hessel gegründet wurde. Ziel des Netzwerks, das in diesem Jahr zum zweiten Mal in Form einer 12-köpfigen Radlergruppe durch Europa fährt, war und ist, die Gesellschaft gegen den Klimawandel zu mobilisieren und den Druck auf die Politik zu erhöhen.

Insgesamt 5.800 Kilometer legt die französische Aktivist*innengruppe, die Anfang Juni ihre lange Reise begonnen hat, quer durch Frankreich – mit Abstechern ins Baskenland, nach Südbaden, nach Belgien und in die Schweiz – zurück, um ein Zeichen für den Klimaschutz und alternatives Leben, für einen Wandel bei Ernährung, Konsum, Energie und Mobilität zu setzen. In jeder Stadt, in der sie pausiert, hält sie einen Vortrag und vernetzt sich mit lokalen Klimaschutzinitiativen.

Am Samstag, den 11. August, macht die Gruppe in Freiburg Station. Der fesa e.V. hat zusammen mit Greenpeace Freiburg, dem AStA-Umweltreferat der Uni Freiburg, Transition Town Freiburg, dem Eine Welt Forum Freiburg und EkiB-Freiburg ein kleines Event organisiert, um sie willkommen zu heißen und einen Austausch mit lokalen Klimaschutzgruppen und -Aktivist*innen zu ermöglichen.

Um 16:45 Uhr trifft sich das Begrüßungskomitee vor dem Stadttheater. Die Gruppe startet von hier aus eine Fahrradtour, um die französischen Radler*innen gemeinsam vor den Toren der Stadt zu begrüßen. Abfahrt ist um 17:00 Uhr. Um 19:00 Uhr kommt die Gruppe im Vauban auf dem Alfred-Döblin-Platz an. Das ist eine gute Gelegenheit für die Pressevertreter, schöne Fotos zu machen. Es gibt veganes Abendessen auf Spendenbasis. Außerdem sind mehrere Freiburger Initiativen mit ihren Infoständen vertreten, um sich mit Interessierten auszutauschen. Um 20:30 Uhr beginnt im Haus 037, direkt am Alfred-Döblin-Platz, ein einstündiger Vortrag der Tour Alternatiba. Ab 22:00 Uhr startet eine Feier mit Live-Musik von „Arbeitstitel Tortenschlacht“ und „DeepEmOcean“. Sonntagvormittag geht es mit dem letzten Programmpunkt weiter: Zwischen 11:00 und 14:00 Uhr findet in der KTS (Kulturtreff in Selbstverwaltung) in der Basler Straße 103 ein Workshop zum zivilen Ungehorsam statt.

Mehr







Veranstaltungen 

Kleine Insekten mit großer Bedeutung

Kleine Insekten mit großer Bedeutung
Entdeckertage Bienen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Entdeckertage Bienen am 21. und 22. Juli

Ihre geringe Größe steht im Kontrast zu ihrer immensen Bedeutung für das Leben auf der Welt: die Biene. Bienen haben für das funktionierende Ökosystem eine enorme Bedeutung. Deshalb widmen sich die Entdeckertage Bienen am 21. und 22. Juli 2018 im Zoo Leipzig ganz den bedrohten Insekten, deren Lebensräume durch Monokulturen und Verdichtung kontinuierlich schwinden. Der Zoo lädt am kommenden Wochenende seine Besucher ein, mehr über die Bienen zu erfahren, Bienenhotels zu bauen und sogar selbst Honig zu schleudern. Kleine und große Gäste werden die Faszination und Bedeutung der facettenreichen Tierart erleben.

Die Entdeckertage sind gefüllt mit spannenden Aktionen und einem Quiz für kleine große Zoobesucher, für den an verschiedenen Mitmach- und Aktionsstationen die richtigen Lösungen warten. Gemeinsam mit den Zoolotsen werden Bienen- und Hummelhäuser sowie Saatkugeln für den heimischen Garten oder Balkon gebaut und beim Upcycling entstehen kleine Magnete mit Bienenmotiven. Leipziger Stadtimker geben Einblick in ihr Wirken und vermitteln alles Wissenswerte über den Weg zum Jungimker und auch die Tierpfleger stehen für Fragen rund um die Bienen zur Verfügung. Neben dem umfangreichen Bienenprogramm machen zudem die neue Erlebniswelt Südamerika, die gerade erst eröffnete begehbare Wellensittich-Oase und zahlreiche Fütterungen und Kommentierungen im gesamten Zoo den Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig unvergesslich.

Kunstausstellung ORIGINALE_18

Eine Jugendliebe feiert in diesem Sommer ihre Wiederbegegnung: Der Zoo Leipzig und die Hochschule für Grafik und Buchkunst haben die Kunstausstellung ORIGINALE_18 im Telemannsaal der Kongresshalle initiiert. Bis zum 11. August steht sie im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Tier und zeigt Malereien, Grafiken, Objekte, Fotografien und eine Medieninstallation von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Im Rahmen der Ausstellung bietet das Institut für Kunstpädagogik zudem Workshops für alle interessierten Zoobesucher an. Studierende leiten junge Zoobesucher am 28. und 29. Juli sowie 4. und 5. August, jeweils von 11 bis 13 Uhr im Konzertgarten des Zoo Leipzig an. Auch Kunstinteressierte ab 16 Jahren kommen im Rahmen der Sommerakademie voll auf ihre Kosten: In fünftägigen Workshops tauchen sie in die Kunstrichtungen Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Video, Zeichnung, Objekte, Bildgeschichte und Collage ein.

Mehr




Veranstaltungen 

Vegetarisch-vegan im Urlaub

Wer sich für eine pflanzenbasierte Ernährung entscheidet, möchte auch auf Reisen entspannt vegetarisch oder vegan schlemmen ...

Mehr




Veranstaltungen 

NABU: Zählen, was zählt - zweiter Teil des Insektensommers startet

NABU: Zählen, was zählt - zweiter Teil des Insektensommers startet
Admiral / Foto: NABU/Helge May

Auch am Urlaubsort lohnt es sich, Insekten zu beobachten und zu melden

Berlin – Das große Krabbeln und Flattern, Teil zwei, startet: Vom 3. bis zum 12. August ruft der NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur bundesweiten Insektenzählung auf. Die Sechsbeiner können wieder unter www.insektensommer.de online gemeldet werden.

„Der Hochsommer ist auch die Hochzeit der Insekten“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Viele der rund 33.000 in Deutschland heimischen Insektenarten können jetzt besonders gut beobachtet werden, wie etwa das Grüne Heupferd, die größte heimische Heuschreckenart. Ihr Zirpen erfüllt um diese Jahreszeit die Wiesen – der typische Sound des Hochsommers.“

Das Grüne Heupferd ist auch eine der acht Kernarten, auf die beim zweiten Teil des Insektensommers ganz besonders geachtet werden soll. „Die erwachsenen Männchen sind jetzt unterwegs, um mit ihrem Zirpen Weibchen anzulocken“, sagt NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Weitere Kernarten sind die Tagfalter Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, der Sieben-Punkt-Marienkäfer, die Ackerhummel, die Holzbiene, die Libellenart Blaugrüne Mosaikjungfer und die Streifenwanze. Daniela Franzisi: „Gemeldet werden sollen aber alle Sechsbeiner, die gesichtet werden – jedes Insekt zählt!“

Besonders interessant ist der Insektensommer für Teilnehmer, die ihren Urlaub in Deutschland verbringen. „Am Urlaubsort könnte es andere Insekten zu entdecken geben als im Garten oder Park zuhause“, sagt Daniela Franzisi. „Beim Insektenzählen kann man die Natur am Ferienort besonders intensiv erkunden – das ist auch eine tolle Ferienaktivität für Kinder.“

Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“, die der NABU mit Unterstützung von dm entwickelt hat. Die App hat eine fotografische Erkennungsfunktion, mit der die Tiere automatisch erkannt werden können. Außerdem bietet die App ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps erhältlich.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für unser Ökosystem, tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

Mehr




Verschiedenes 

Einsatz von Herdenschutzhunden

Verbände fordern Rechtssicherheit

Berlin, 12.07.2018: Ein Bündnis aus neun Landwirtschafts-, Natur- und Tierschutzverbänden veröffentlicht einen Entwurf zur Reform der Tierschutz-Hundeverordnung. Die Verbände wollen den Einsatz von Herdenschutzhunden rechtssicher machen, ohne das Wohl der Hunde zu gefährden.

„In den deutschen Wolfsgebieten sind Herdenschutzhunde angesichts der Rückkehr des Wolfes für viele Betriebe unersetzlich geworden, weshalb ihr Einsatz rechtssicher möglich sein muss“, so die Verbände. Obwohl Herdenschutzhunde bewährte „Mitarbeiter“ vieler Schäferinnen und Schäfer sind, werde ihr Einsatz durch das geltende Tierschutzrecht unnötig behindert. Es schreibt selbst auf Naturschutzflächen teure Schutzhütten vor, die von den Hunden oft nicht genutzt werden. Auch die Haltung der Hunde hinter Stromzäunen ist verboten, obwohl sie den Herdentieren zusätzlichen Schutz bieten, gerade vor Wölfen.

Der Bundestag hat die Bundesregierung am 28. Juni zur Anpassung der Tierschutz-Hundeverordnung aufgefordert. Die Verbände machen dafür gemeinsame Vorschläge:
Anstelle des Hüttenzwangs soll vorgeschrieben werden, dass Herdenschutzhunde ausreichend Möglichkeiten des Witterungsschutzes vorfinden müssen, beispielsweise durch Büsche, Bäume oder andere Unterstände. Auch die Haltung hinter stromführenden Zäunen soll während ihrer „Arbeitszeit“ erlaubt werden. Allerdings nur, sofern die Tiere genug Raum haben, um Abstand zu den Einfriedungen halten zu können. Im Einsatz auf weitläufigen Weiden ist dies gut möglich. Die Anbindehaltung soll dagegen für Herdenschutzhunde verboten werden.

Hintergrund: Im Einsatz für den Herdenschutz

Ausgebildete Herdenschutzhunde schützen ihre Herde, auch gegen Wölfe. Sie sind aber nicht für jeden Betrieb und jede Fläche geeignet. Herdenschutzhunde werden seit Generationen darauf gezüchtet, selbständig mit Nutztieren in der Natur zu leben. Sie sind unabhängige und robuste Individuen. Mit Kälte etwa kommen sie gut zurecht, indem sie sich gegenseitig oder in der Herde wärmen. Ihre Haltungsansprüche lassen sich nicht direkt mit denen von Hunden in Privathaushalten vergleichen.
Jeder Herdenschutzhund kostet einen Weidetierhalter nach Angabe der Verbände etwa 2.500 Euro im Jahr. Dazu kommen Aufwendungen für die Anschaffung und den Unterhalt von wolfsabweisenden Zäunen.
Die ertragsschwache und ökologisch bedeutsame Weidetierhaltung kann und sollte diese Kosten nicht alleine tragen. Neben vollkostendeckenden Beihilfen zum Herdenschutz fordern die Verbände daher schon länger gemeinsam den unkomplizierten Ausgleich von Tierverlusten bei Wolfsübergriffen auf geschützte Weidetiere und einheitliche Regelungen zum Umgang mit auffälligen Wölfen. Auch ein Kompetenzzentrum Herdenschutz werde dringend benötigt, um die Entwicklung von Praxis und Technik voranzubringen.

Verbändeplattform

Bundesverband Berufsschäfer (BVBS), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Grünlandverband (DGV), Deutscher Tierschutzbund (DTSchB), International Fund for Animal Welfare (IFAW), Naturschutzbund Deutschland (NABU),
Vereinigung der Freizeitreiter – und Fahrer in Deutschland (VFD), Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde (AGHSH), WWF Deutschland.

Mehr




Verschiedenes 

Jahresbilanz 2017 der EWS Elektrizitätswerke Schönau

Aktiv für wirksamen Klimaschutz

Das Geschäftsjahr 2017 war, wie auch die Jahre davor, für die Elektrizitätswerke Schönau eG (EWS) erfolgreich. Wichtigstes Ziel ist und bleibt, den Klimaschutz und den Umbau der Energieversorgung voranzubringen. Die Genossenschaft und ihre Tochtergesellschaften haben auch im Jahr 2017 mit zahlreichen Projekten in der Region und bundesweit viel bewegt. Die wirtschaftliche Basis entwickelte sich dabei weiter positiv. Eine treue und stetig wachsende Kunden¬ und Mitgliederzahl gibt den EWS die Möglichkeit, die Bürgerenergiewende weiter voranzutreiben. „Regional sind wir mit dem Ausbau von Wärmenetzen bei der Umsetzung der Wärmewende einen großen Schritt vorangegangen“, sagt Vorstand Rolf Wetzel. Auch das Thema Digitalisierung wurde und wird aktiv vorangebracht. Die Chancen der Digitalisierung für die Energiewende nutzen die EWS mit einem Modellprojekt, in dem getestet wird, wie in der Region Bürger selbsterzeugten Strom intelligent verbrauchen, speichern und handeln können.
Für die neue Bundesregierung spielt das Thema Klimaschutz lediglich eine untergeordnete Rolle, der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird durch das neue Ausschreibungssystem gebremst und der Kohleausstieg verzögert. Ungeachtet der Tatsache, dass sich die politischen Rahmenbedingungen hinsichtlich einer effektiven Klimaschutzpolitik drastisch verschlechtert haben, werden die EWS aber weiterhin an der Umsetzung der Energiewende arbeiten.

Geschäftsverlauf 2017

Im Geschäftsjahr 2017 versorgten die Elektrizitätswerke Schönau knapp 190 000 Kunden (Vorjahr: ca. 178.000) mit ökologischem Strom, Gas und Wärme. Mit 175 Millionen Euro (Vorjahr 162 Millionen Euro) verzeichnete die EWS-Gruppe aufgrund des Kundenzuwachses den bislang höchsten je erreichten Jahresumsatz. Das Jahresergebnis belief sich auf 6,5 Millionen Euro. Für das Jahr 2018 konnten die Strom- und Gastarife das dritte Jahr in Folge stabil gehalten werden. Die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft und ihrer Tochterunternehmen (EWS-Gruppe) im Geschäftsjahr 2017 beurteilt der Vorstand der EWS als gut. Den Mitgliedern der Genossenschaft als Mutterunternehmen wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres eine Dividende in Höhe von 3,5% auszuschütten. „Wir können nun im achten Jahr in Folge eine Dividende an unsere Mitglieder ausschütten“, verkündete Vorstand Armin Komenda. Damit belaufen sich die Ausschüttungen seit Gründung der Genossenschaft auf über 6,5 Millionen Euro.

Einen großen Erfolg verzeichneten die EWS bei der Entwicklung der genossenschaftlichen Teilhabe ihrer Kunden am Unternehmen. Durch einen Zuwachs von mehr als 1.000 Neumitgliedern ist die EWS eG mit 6.172 Mitgliedern zum 31.12.2017 die größte Energiegenossenschaft in Baden-Württemberg. Mit der Einführung eines speziellen Mitgliedertarifs tragen die EWS der Bedeutung des Genossenschaftsmodells für das Unternehmen Rechnung. Zum 31.12.2017 beschäftigten die EWS 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (110 zum 31.12.2016).

Ausblick

Die EWS rechnen auch in 2018 mit einer stabilen Entwicklung. Zum 31. Mai 2018 sind ca. 194.000 Kunden in der Versorgung, daneben werden neue innovative Geschäftsfelder erschlossen, um die umweltfreundliche, dezentrale und bürgereigene Energiewende weiter voranzutreiben. „Dabei werden wir uns mit unseren Mitgliedern, Kunden, Bürger-Initiativen und Mitstreitern noch stärker vernetzen, damit Erreichtes nicht verloren geht und die Bürgerenergiewende und der Klimaschutz weiter vorangebracht werden“, betonte Vorstand Sebastian Sladek.

Mehr




Verschiedenes 

NABU: 114 Euro zahlt jeder EU-Bürger für verfehlte Agrarpolitik

NABU: 114 Euro zahlt jeder EU-Bürger für verfehlte Agrarpolitik
(c) NABU/Iris Barthel

Miller: Agrarminister morgen in Brüssel mehr Naturverträglichkeit und weniger Steuerverschwendung fordern

Berlin/Brüssel, 9. Juni – Am morgigen Dienstag diskutieren die Landwirtschaftsminister der Länder, Bundesagrarministerin Julia Klöckner sowie EU-Agrarkommissar Hogan in Brüssel, wie die europäische Landwirtschaft ab 2021 aussehen wird. Für Steuerzahler, Natur und den ländlichen Raum ist es eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Der NABU fordert, dass sich Deutschland – als größter Nettozahler – für eine deutlich naturverträglichere und effizientere Verteilung der fast 60 Milliarden Euro schweren Agrar-Subventionen einsetzt.

Derzeit zahlt jeder EU-Bürger pro Jahr 114 Euro an Steuergeld für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP). Es ist der mit Abstand größte Topf des EU-Haushalts. Bislang werden die Gelder jedoch überwiegend umweltschädlich und verschwenderisch verteilt. Der größte Anteil fließt pauschal pro Hektar – egal, ob die Flächen umweltfreundlich bewirtschaftet werden oder nicht. Die Folgen sind dramatisch: Insekten sterben in rasantem Tempo, Vögel verschwinden aus der Feldflur, das Grundwasser ist stellenweise stark mit Nitrat belastet.

„Der ökologische Bankrott vor unserer Haustür muss ein Weckruf sein. Wir brauchen eine naturverträglichere Agrarpolitik, im Interesse von Natur, Steuerzahlern und Landwirten gleichermaßen. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir für die Verfehlungen der Agrarpolitik dreifach zur Kasse gebeten werden: Mit 114 Euro pro Jahr für die Agrar-Subventionen, dann für die Reparatur von Umweltschäden und schließlich für Strafgelder an den Europäischen Gerichtshof, wenn Deutschland zum Beispiel die Nitrat-Grenzwerte verletzt“, kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Er forderte Bundesagrarministerin Klöckner auf, in Brüssel einen klaren Kurswechsel einzufordern. Vorschläge lägen bereits auf dem Tisch, wie das vorhandene EU-Budget so umgeschichtet werden kann, dass Landwirte ein stabiles oder sogar höheres Einkommen erzielen können und die Natur zugleich besser geschützt wird. Der NABU fordert, dazu mindestens 15 Milliarden Euro jährlich in einen neuen EU-Naturschutzfonds umzuschichten. Aus diesem könnten Landwirte ein attraktives Zusatzeinkommen erzielen, wenn sie konkrete Leistungen für den Erhalt der Natur erbringen.

Die jetzige Reformdebatte ist die womöglich letzte Chance für die dringend notwendige Umkehr in der EU-Agrarpolitik. Aktuell verdichten sich jedoch die Zeichen, dass ein Umsteuern auch dieses Mal ausbleiben könnte. EU-Agrarkommissar Hogan plant sogar in jenem Bereich überproportional zu kürzen, der die wirksamsten Maßnahmen für den Naturschutz finanziert.

Ein weiterhin umweltschädlicher Kurs wäre jedoch ein Drama für die Artenvielfalt und der Sargnagel für die Insektenwelt. Bereits heute ist jede dritte der 560 deutschen Wildbienen-Arten gefährdet oder vom Aussterben bedroht. 39 weitere sind bereits ausgestorben. Dabei sind Insekten für uns Menschen unersetzlich. Weltweit bestäuben sie 90 Prozent aller Pflanzen – darunter auch die meisten Nutzpflanzen.

„Schon bei der letzten Reform wurde versprochen, dass die EU-Agrarpolitik grüner wird. Doch stattdessen wurde mit dem ‚Greening’ ein teures Instrument geschaffen, das für die Natur nahezu wirkungslos ist – und für uns Steuerzahler Geldverschwendung“, sagte Miller. Die Ineffizienz der GAP und insbesondere des Greenings hatte unlängst auch der Europäische Rechnungshof kritisiert.

Um mehr Transparenz in die laufenden Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik zu bringen, hat der NABU am heutigen Montag eine neue Kampagne gestartet. Unter dem Motto „Neue Agrarpolitik jetzt!“ wird Deutschlands größter Umweltverband konkrete Missstände in der Agrarpolitik aufzeigen, Lösungen vorstellen und die Debatte mit der Politik suchen. Mehr zur NABU-Kampagne: www.NeueAgrarpolitik.eu

Das fordert der NABU für die GAP 2021-2027:
Transformation: Die pauschalen Flächenprämien müssen durch eine gezielte Förderung für den nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft ersetzt werden.
Rettung der Artenvielfalt: 15 Milliarden Euro pro Jahr müssen bereitgestellt werden, um Naturschutzmaßnahmen einkommenswirksam zu honorieren.
Faire Preise: Die GAP muss zur Landnutzungs- und Ernährungspolitik werden. Statt ein System der „Masse“ muss sie Bewusstsein, Vermarktung und Zahlungsbereitschaft für „Klasse“ fördern und die Lebensmittelverschwendung eindämmen.

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Unternehmer und Privatwaldbesitzer Dieter Mennekes erhält Waldmedaille 201

Mut zur Wildnis aus Liebe zum Wald

Bad Sassendorf/Berlin – Der NABU hat den Unternehmer und Privatwaldbesitzer, Dieter Mennekes, mit der Waldmedaille 2018 ausgezeichnet. Dieter Mennekes ist der erste Privatwaldbesitzer in Deutschland, der Wald mit einer Größe von über 300 Hektar aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen hat – hier können langfristig wieder Urwaldstrukturen entstehen.

Dieter Mennekes besitzt Wald in Nordrhein-Westfalen und in Brandenburg – zusammen gut 3.500 Hektar. 2014 hat er eine Waldfläche von 338 Hektar, dem sogenannten „Heiligenborner Wald“ im Landkreis Siegen-Wittgenstein aus der Bewirtschaftung genommen. Die Nicht-Nutzung des Waldes ist für die Dauer von 30 Jahren gesichert. Dieter Mennekes unterstützt damit als erster Großprivatwaldbesitzer durch den „Nutzungsverzicht“ auf eigenen Flächen das sogenannte Fünf-Prozent-Ziel der nationalen Biodiversitätsstrategie. 2007 hatte die Bundesregierung beschlossen, bis 2020 mindestens fünf Prozent der Waldfläche beziehungsweise zehn Prozent des öffentlichen Waldes aus der forstlichen Nutzung zu nehmen. Der heutige Anteil privater Wälder, welche sich langfristig und rechtlich gesichert natürlich entwickeln dürfen, liegt derzeit bei weniger als einem Prozent.

„Ich habe eine Waldbefragung durchgeführt. Die Antwort des Waldes und der Bäume war eindeutig: Wir wollen Wildnis werden. Die einzige Möglichkeit den Wald zu verschönern, ist ihn sich selbst zu überlassen“, erläutert Mennekes seine Motivation, auf die wirtschaftliche Nutzung des Waldes zu verzichten. In Wälder mit natürlicher Entwicklung dürften natürliche Alterungsprozesse stattfinden. Das sei für die biologische Vielfalt von großer Bedeutung und habe für die Menschen einen wichtigen ästhetischen Aspekt. Generell gibt es Deutschland so gut wie keine Flächen, die sich frei von Eingriffen des Menschen selbst entwickeln dürfen. Diese seien daher auch für den Menschen ein echtes Naturerlebnis.

„Dieter Mennekes übernimmt mit seinem Eigentum Verantwortung für den Naturschutz in besonderer Weise. Er lässt auf seinen eigenen Flächen Natur Natur sein und hat sich bewusst dafür entschieden. In den vergangenen Jahren wurde viel über das sogenannte Fünf-Prozent-Ziel gestritten. Davon ließ sich Dieter Mennekes nicht beeinflussen und wenn, dann positiv. Er hat pragmatisch umgesetzt, was an vielen Stellen nötig wäre – einfach in Ruhe lassen“, sagt NABU-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski anlässlich der Übergabe der Waldmedaille bei der Landesvertreterversammlung des NABU NRW in Bad Sassendorf.

Urwälder gibt es in Deutschland so gut wie keine mehr, deshalb ist es für Spechte, Käfer und Pilze wichtig, dass sich wieder urwaldähnliche Strukturen in unseren Wälder wieder entwickeln können. Mit der NABU-Waldmedaille zeichnet der NABU Personen aus, die mit ihrem Einsatz für Naturschutz im Wald und naturschonende Forstwirtschaft besonders positiv aufgefallen sind. Neben der Würdigung der Preisträger soll die Auszeichnung zum Nachahmen anregen.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25