Grüne Quellen
Dienstag, 25. September 2018 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Mittag liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Buch- und CD-Tipps 

Tinaroo ist da

Tinaroo ist da
Tinaroo und sein Pfleger Tom Collins © Zoo Leipzig

Zweiter Koala im Zoo Leipzig eingezogen

Das Warten auf einen zweiten Koala im Zoo Leipzig hat ein Ende: Tinaroo ist da. Heute Morgen ist er in das Koala-Haus eingezogen und zeigt sich ab sofort auch gleich den Besuchern. Mit dem zweijährigen Neuzugang aus dem französischen ZooParc de Beauval hat der Zoo Leipzig den nächsten Schritt bei der Entwicklung seiner Koala-Haltung gemacht. Erst vor zwei Jahren kam mit Oobi-Ooobi der erste Koala in der nunmehr 140-jährigen Geschichte des Zoo Leipzig in die Messestadt. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun einen zweiten Koala halten und unseren Besuchern zeigen dürfen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Das Europäische Erhaltungs-Zuchtprogramm hat den Leipzigern mit der Zuweisung des zweiten Vertreters der australischen Tierart das Vertrauen für eine gute Haltung und Versorgung ausgesprochen.

Die Vorbereitungen auf die Ankunft des zweiten Koalas liefen kontinuierlich im Hintergrund. Da Koalas Einzelgänger sind, war die Haltung von Oobi-Ooobi als einzigem Vertreter seiner Art für den jungen Mann kein Problem. Damit er und sein neuer Gefährte nun künftig die Reviertrennung einfacher handhaben können, wurde zunächst zwischen den beiden separaten Gehegen ein Sichtschutz installiert. „Mit der Ankunft des zweiten Koala-Mannes haben wir mit Blick auf das avisierte Zuchtmanagement den nächsten Schritt gemacht. Die Gegenwart eines männlichen Kontrahenten kann die Zucht positiv unterstützen“, ordnet Seniorkurator Fabian Schmidt die Ankunft von Tinaroo ein. Wann ein erstes Weibchen, um deren Gunst die beiden dann buhlen werden, folgen wird, ist derzeit noch offen. Während die Einzelgänger räumlich getrennt sind, liegen sie futtertechnisch auf einer Linie: Versorgt werden die beiden Nahrungsspezialisten von der eigens angelegten Eukalyptus-Plantage in Schkeuditz, so dass das Futter frisch ist und die Wege kurz sind.

Neben den beiden Koalas lockt am Wochenende auch der Abenteuer-Sommer in den Zoo Leipzig. Die neue Erlebniswelt Südamerika verspricht spannende Entdeckungen, das Puppentheater am Samstag und Sonntag um 16 Uhr hält kindgerechte Unterhaltung bereit und Maskottchen Tammi wird sich unter die Besucher mischen.

Mehr
Autor: Prof. Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor







Verschiedenes 

NABU: Die Menschen haben erkannt, dass Raubbau an der Natur ein Ende haben muss

Tschimpke zur Studie Naturbewusstsein 2017

Berlin, 6. Juni – Zur heute vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz vorgestellten Studie Naturbewusstsein 2017 erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke:
„Die Studie macht deutlich, dass die Meere, vor allem Nord- und Ostsee, den Menschen sehr wichtig sind. Sie haben erkannt, dass der Raubbau an der Natur ein Ende haben muss und deutlich strengere Regeln für die wirtschaftliche Nutzung gelten müssen. Der NABU fordert, dass mindestens 50 Prozent der Meeresschutzgebietsflächen frei von schädlichen Nutzungen sein müssen. Mit Blick auf den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 freuen wir uns, dass 66 Prozent der Befragten der Studie der Ansicht sind, dass Öl- und Gasleitungen in Meeresschutzgebieten nichts zu suchen haben. Damit haben wir zwei Drittel der Menschen in Deutschland hinter uns bei unserem Kampf gegen Nord Stream 2, bei dem wir jetzt sogar vors Bundesverfassungsgericht gegangen sind.“

Mehr




Verschiedenes 

NABU: In zu vielen Städten und Gemeinden gibt es keine Biotonne

Tschimpke: Verwertung von Bioabfall schützt Natur und Klima

Berlin – In Deutschland gibt es immer noch zu wenig Biotonnen. In jeder fünften Kommune landet Bioabfall nach wie vor meist in der Restmülltonne. Seit Januar 2015 besteht die gesetzliche Pflicht zur Getrenntsammlung von Bioabfällen aus Haushalten, d.h. von Küchen- und Gartenabfällen. 73 von 402 kreisfreien Städten und Landkreisen setzen diese nach wie vor gar nicht oder nur unzureichend um, so das Ergebnis einer aktuellen NABU-Untersuchung. Dadurch geht wertvolles Biogut verloren. Aufbereitete Bioabfälle ersetzen zum Beispiel bei der Energieerzeugung Kohle und Gas sowie auch Mineraldünger und torfhaltige Erden.

Bundesweit könnten über vier Millionen Tonnen wertvoller Bioabfälle pro Jahr zusätzlich über die Biotonne gesammelt werden und damit Strom und Wärme sowie hochwertige Erde erzeugt werden. Das würde die aktuell gesammelte Menge von 4,8 Millionen Tonnen fast verdoppeln und einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz leisten. „Die Abfallwirtschaft hat sich viel zu lange auf der Müllverbrennung ausgeruht und verschenkt hier enorme Möglichkeiten zum Klimaschutz. Wir brauchen deutschlandweit ein Holsystem, mit dem Bioabfall in einer separaten Mülltonne bei den Bürgerinnen und Bürgern abgeholt wird“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Auf der einen Seite gibt es vorbildliche Kommunen mit einer flächendeckenden Erfassung und hochwertigen Verwertung der Bioabfälle. Auf der anderen Seite missachten weiterhin 24 Kreise die gesetzliche Verpflichtung gänzlich und haben bislang keinerlei Getrenntsammlung eingeführt. Teilweise werden Bioabfälle auch statt mit einer haushaltsnahen Biotonne in einem sogenannten Bringsystem erfasst, bei dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Bioabfälle zu einer zentralen Sammelstelle transportieren müssen. „Das ist fern von jeder Praxis und macht es unmöglich, energiereiche Küchenabfälle aus den Haushalten zu erfassen, deren Vergärung die größten Klimaschutzpotenziale verspricht“, so Tschimpke weiter.

Die Erhebung des NABU zeigt außerdem, dass zahlreiche Kreise die Biotonne lediglich auf freiwilliger Basis eingeführt haben. Bürgerinnen und Bürger müssen die Tonne beim öffentlich-rechtlichen Entsorger bestellen, oftmals ohne finanziell davon zu profitieren. Während bundesweit im Schnitt jährlich 59 Kilogramm Küchen- und Gartenabfälle pro Einwohner über die Biotonne gesammelt werden, sind dies in Kreisen mit freiwilliger Biotonne – insbesondere im Ruhrgebiet – oftmals weniger als zehn Kilogramm pro Einwohner. „Eine Pflichttonne in Kombination mit einem auf Abfallvermeidung ausgerichteten Gebührensystem ist eine Grundvoraussetzung für hohe Sammelmengen und hochwertiges Recycling“, so NABU-Abfallexperte Benjamin Bongardt. Landkreise wie der Hohenlohekreis, Cochem-Zell und die Südwestpfalz würden zeigen, dass nach Einführung der Biotonne bereits in kurzer Zeit Sammelmengen von über 80 Kilogramm pro Einwohner erzielt werden könnten. Im Optimalfall werde die Bioabfallsammlung über die Gebühren der Restmülltonne quersubventioniert. Generell gelte, dass Haushalte mit geringem Abfallaufkommen durch niedrigere Gebühren und das Angebot kleinerer Tonnen belohnt werden sollten, so Bongardt weiter.

Aus NABU-Sicht müssen Bioabfälle künftig möglichst vollständig wiederverwertet werden. Städte und Landkreise müssen ihrer Pflicht endlich nachkommen und die verpflichtende, kostenlose Biotonne einführen. Wenn dies nicht endlich umgesetzt wird, müssen die Bundesländer als zuständige Vollzugsbehörden entsprechende Anordnungen androhen und aussprechen. Auch haben die öffentlich-rechtlichen Entsorger die Bürgerinnen und Bürger umfassend zur Mülltrennung aufzuklären, damit wertvolles Biogut nicht im Restmüll landet. Um das ökologische Potential des gesammelten Bioabfalls anschließend voll auszuschöpfen, bedarf es hochwertiger Vergärungs- und Kompostierungsanlagen. Hier sind in Deutschland Investitionen in neue Anlagen nötig, die sich mittelfristig auch rechnen.

Mehr




Veranstaltungen 

Sortenvielfalt retten mit Genuss

Sortenvielfalt retten mit Genuss
Copyright: ProSpecieRara

Freiburg: Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Vielfalt schmeckt“ von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost können im Juli traditionelle Gemüseraritäten aus ökologischem Landbau in ausgewählten Freiburger Cafés und Restaurants als Mittagsgerichte genossen werden.

Vom 05. Juli bis 28. Juli werden ausgewählte Cafés und Restaurants ihren Mittagstisch mit Gerichten anbieten, die aus traditionellen Gemüsesorten aus ökologischem Landbau zubereitet werden. Diese Gemüsesorten sind zu Raritäten geworden sind, weil sie sich weniger für den ertragsorientieren Anbau eignen. Wenn es aber um den Geschmack geht, liegen sie ganz weit vorne.

Vielfalt auf dem Teller

Die rot-weiß geringelte Rote Bete ’Chioggia’, die Tomate ’Ochsenherz’ und die runde Zucchini ’Tondo di Piacenza’ bringen Sortenvielfalt auf den Teller und der Genuss leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Denn traditionelle Sorten und ihre Genetik sind unsere Rückversicherung zur Erhaltung der Ernährungssicherheit. Die Vielfalt der Kulturpflanzen geht seit mehreren Jahrzehnten stark zurück, die Food and Agriculture Organization (FAO) schätzt, dass seit den 1900er Jahren rund 75% der pflanzengenetischen Vielfalt im Agrarsektor verloren gegangen ist. Durch den Genuss der Sorten kann aktiv zu deren Erhalt beigetragen werden, denn was nachgefragt wird, wird angebaut und bleibt somit erhalten.

Termine

05. & 06. Juli: Mittagstisch im Kartoffelhaus, 11:30 – 15:00 Uhr.

Am 05.Juli 14 - 15 Uhr Kurzvorträge & Fragezeit zu Kulturpflanzenvielfalt und ProSpecieRara.
Am 06.Juli 14 - 15 Uhr Kurzvorträge & Fragezeit zum Anbau traditioneller Sorten und Samenfestigkeit mit Otmar Binder vom Lindenbrunnenhof

10. Juli: Mittagstisch im Café Pausenraum, 11:30 –14:00 Uhr

27. & 28. Juli: Mittagessen im Adelhaus, 11:00 – 14:00 Uhr.

Über „Vielfalt schmeckt“

„Vielfalt schmeckt“ ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Ziel ist es, bedrohte traditionelle Gemüsesorten anbauen zu lassen und in Bioläden anzubieten, so dass diese durch Nutzung erhalten bleiben. Einen Kurzfilm zum Projekt mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=KdgftKf1f8k&feature=youtu.be und auf der Homepage von ProSpecieRara Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium
für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.

Mehr




Veranstaltungen 

Karlsruhe: Offene Pforte - Blütenpracht und grüne Oasen

Karlsruhes Westen und Osten lockt mit privatem Grün

Einblicke in schöne Privatgärten können Pflanzenfreunde und Blumenliebhaber im Rahmen der offenen Pforte wieder vom 8. bis 29. Juli genießen.

In Mühlburg wartet am Sonntag, 8. Juli, von 11 bis 17 Uhr ein 350 Quadratmeter großer Garten in der Siemensallee 59. Vielfältige Farbnuancen in Rosatönen und ein üppig blühender Seidenbaum warten neben Stauden- und Kräuterbeeten so wie einem Fischteich.

Am Samstag, 14. Juli, können Interessierte von 13 bis 18 Uhr den Garten des Vereins Initial in Wolfartsweier besuchen. Der "soziale Garten" im Gewann Im Brühl präsentiert seinen Schaugarten mit Blumen, einer Kräuterspirale, öffnet sein Gewächshaus und zeigt als besonderen Augen- und Gaumenschmaus seine mehr als 60 Tomatensorten.

In der Tübinger Straße 2 öffnet in Grünwettersbach am Sonntag, 15. Juli, von 13 bis 18 Uhr ein Hanggrundstück seine Grünfläche. Dort fügt sich ein kleines Gewächshaus im viktorianischen Stil in die von Hortensien, Stauden und Sommerblumen geprägte Pflanzung ein.

Ebenfalls am 15. Juli gibt es von 11 bis 17 Uhr im Stadtteil Grünwettersbach (Zur Ziegelhütte 6) eine großzügige Gartenfläche hinter einer alten Scheune zu sehen, die zuvor der Landwirtschaft diente. Gemüsegarten, Blumen und ein Hühnerhaus sorgen für ländlichen Charme, während Spalierobst, Wein und Kletterrosen lockere Akzente setzen.

In Grötzingen lockt am Samstag, 21. Juli, von 14 bis 18 Uhr ein Gemeinschaftsgarten im Wiesenäckerweg 18a. Dieses "Konzept ohne Grenzen" beherbergt alten Baumbestand und Staudenvielfalt.

Am Samstag, 28. Juli (14 bis 18 Uhr), und Sonntag, 29. Juli (11 bis 17 Uhr), öffnet schließlich in der Oststadt die Lachnerstraße 7 ihre Tore. Das 1889 errichtete Anwesen beherbergte die Schlosskellerei und später eine Druckerei, bevor 1992 die Tai-Chi-Schule einzog und den 200 Quadratmeter großen Hinterhof zu einer grünen Oase gestaltete. Bambus, Ginkgo und Mammtbäume, Felsen, Koiteiche und Brunnen zieren den Hof.

Details zu allen Gärten und Terminen gibt es auch online ...

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Nachhaltigkeit und Fashion gehen zusammen

Tipps für den ökologischen Kleiderschrank

Berlin – Anlässlich der Ethical Fashion Show in Berlin weist der NABU darauf hin, dass jeder Ressourcen bei der Kleidung einsparen kann. Tipps dazu gibt eine neue interaktive Infografik zum Thema nachhaltige Mode auf www.NABU.de/kleidung. „Ökologisch hergestellte Kleidung ist ein Fortschritt, allerdings werden dafür trotzdem noch enorm viele Ressourcen verbraucht: Der Schlüssel liegt darin, weniger Neuware zu produzieren und zu konsumieren und lieber auf gebrauchte Kleidung zu setzen. Die Modeindustrie, Politik, aber auch Konsumenten sind gefordert, verantwortungsvoll mit Textilien umzugehen“, sagt NABU-Ressourcenexpertin Verena Bax.

Im Fast Fashion-Zeitalter wird immer mehr Mode gekauft, nur kurze Zeit genutzt und danach ausrangiert. Alte Textilien können an Sammelcontainer, Kleiderkammern oder lokale soziale Projekte abgegeben werden. „Bei den Altkleidercontainern sollte auf das Label FairWertung oder das bvse-Qualitätssiegel geachtet werden“, empfiehlt Bax. Leider landen laut dem Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden schätzungsweise 19 Prozent der ausrangierten Textilien in der schwarzen Tonne statt in der Sammlung. Andere gehen von bis zu 50 Prozent aus. Altkleider gehören jedoch nur in den Restmüll, wenn sie stark mit Chemikalien verschmutzt sind, zerschlissene Teile kommen auf den Wertstoffhof. Den Preis für jedes neu produzierte Stück und den mit Chemikalien behandelten Textilmüll zahlt die Umwelt.

„Wichtig ist auch, darauf hinzuweisen, dass der Weg der gesammelten alten Textilien nicht so aussieht, wie es sich die Meisten von uns wünschen“, so Bax. Rund die Hälfte der gesammelten Textilien werden laut Vertretern der Branche weiter genutzt. Die andere Hälfte wird zu Putzlappen verarbeitet, als Vlies-, Isolier- und Füllstoffen beispielsweise in der Autoindustrie eingesetzt oder verbrannt. „Eine kaputte Jeans zu recyceln, um danach eine neue Jeans ausschließlich aus recycelten Fasern zu bekommen, ist ökonomisch und technisch bislang schwierig. Um Kleidung hochwertig zu recyceln, muss bereits beim Design angesetzt werden. Ein erster Schritt wären sortenreine und schadstofffreie Textilien“, so Bax.

Für das sogenannte Faser-zu-Faser-Recycling müssen unterschiedliche Materialien aufwändig getrennt werden. Hauptproblem ist aber, dass Neufasern bislang günstiger sind als recycelte Fasern. Der NABU fordert deshalb eine gesetzliche Lösung: die erweiterte Produktverantwortung für Hersteller und Vertreiber. Für die umweltbewussten Konsumenten gilt: Nachhaltiger ist es, seine Kleidung gut zu pflegen und lange zu tragen, bei Bedarf zu reparieren oder Second Hand-Ware zu kaufen.

Tipps
Für ein wenig Abwechslung im Kleiderschrank: Besondere Einzelstücke, aber auch wertvolle Basics findet man in Second-Hand-Läden, auf Flohmärkten oder Kleidertauschparties.
Bei Wollprodukten nach kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) fragen. Baumwolle sollte Bioqualität haben.
Häufig ist eine niedrige Wassersäule für Regenjacken ausreichend, damit Kleidung bei leichten Unternehmungen wetterfest ist.
Wäsche lüften, anstatt sie direkt zu waschen.
Sparsame Waschmittel-Dosierung, niedrige Temperaturen und eine gut gefüllte Waschmaschine helfen, die Umwelt weniger zu belasten.

Eine interaktive Grafik des NABU zeigt, worauf im Bekleidungsgeschäft und zu Hause geachtet werden sollte, damit Kleidung umweltfreundlicher wird und was Modeunternehmen und -geschäfte besser machen können. Weitere Informationen online ...

Mehr




Verschiedenes 

NABU-Tipps: Im Urlaub entspannen und das Klima schützen

Heimische Natur entdecken und Stress abbauen

Berlin – Im Urlaub entspannen und dabei das Klima schützen – das lässt sich einrichten – ganz ohne aufwändige Reisevorbereitungen und weite Wege. Der NABU gibt Tipps für ein nachhaltiges Urlaubserlebnis. Wer den eigenen Garten oder Balkon genießt oder die Seen und Berge in der Region, verzichtet ganz nebenbei auf Umweltbelastungen, die durch Fernreisen verursacht werden. Fast immer stehen in der Nähe Wander- oder Radwege zur Verfügung. Gelegenheiten zum Beobachten von Kranichen oder Gegenden mit besonders schönem Sternenhimmel sind oft nur eine Bahnfahrt entfernt. Die NABU-Kooperation „Fahrtziel Natur“ lädt ein, stressfrei mit der Bahn in 23 Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate vom Wattenmeer bis in die Alpen zu reisen. Ob Insektenexkursion, Wolfsausstellung, Fledermausführung oder Ferienlager – unter www.NABU.de/termine finden sich über 1000 Termine allein für die Urlaubszeit.

Ein Besuch beim NABU bietet Gelegenheit, die Vogelwelt an der Nord- und Ostsee, den ökologischen Wert alter Haustierrassen oder die Blütenpracht auf heimischen Orchideenwiesen zu erleben. „In unseren 60 NABU-Naturschutzzentren steht die Natur im Mittelpunkt. Bei einem Ausflug ins Grüne können sie interessante Tiere und Pflanzen entdecken und Menschen treffen, die sich für diese Oasen engagieren. Darüber hinaus bieten in Deutschland zahlreiche Schutzgebiete einen wunderbaren Gegenpol zur Reizüberflutung des Alltags“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Geschützte Flussauen, Moore, ehemalige Militärgebiete oder Bergbaufolgelandschaften dürfen sich fast ohne menschliche Eingriffe entwickeln, daher gibt es auch im Inland jede Menge Wildnis zu entdecken. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen stärkt zudem das Immunsystem. Naturnahe Wälder wirken sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit bei Stress aus und eine Auszeit hilft, sich von den belastenden Alarmreizen einer Stadt, die z. B. vom Straßenverkehr ausgehen, zu erholen.

Auch im Garten und auf dem Balkon muss niemand auf Urlaubsgefühle verzichten. Ein naturnaher Garten kommt ohne Kunstdünger und torfhaltige Blumenerde aus und ist ein hohes Gut – für Menschen, Tiere, Pflanzen und das Klima. Zwischen brummenden Hummeln, singenden Vögeln und duftenden Blüten kommt für viele Menschen Entspannung auf. Hektik ausgeschlossen – mit einem Buch im Liegestuhl oder selbstgemachtem Erdbeerkuchen aus eigener Ernte kann der Urlaub beginnen.

Mehr




Verschiedenes 

NABU: Zusammenleben von Wolf und Mensch braucht lösungsorientiertes Management

Miller: Beschluss der Großen Koalition zum Wolfsmanagement überwiegend erfreulich und sachlich

Berlin, 29. Juni – Den gestern im Bundestag beschlossenen Antrag der Großen Koalition zum bundesweiten Wolfsmanagement bewertet der NABU als überwiegend erfreulich und sachlich. „Mit diesem Ansatz folgen die Regierungsparteien endlich dem, was der NABU schon seit Jahren fordert: den wissensbasierten, lösungsorientierten und sachlichen Umgang mit dem Wildtier Wolf“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Insbesondere die Fortführung der Finanzierung des Dokumentations- und Beratungszentrums des Bundes zum Wolf (DBBW), die gestern ebenfalls beschlossen wurde, begrüßt der NABU.

Miller weiter: „Dennoch: Trotz vieler guter Ansätze zum Herdenschutz wird die dringend benötigte Einrichtung eines Herdenschutzkompetenzzentrums in Verantwortung des Bundeslandwirtschaftsministeriums weiterhin vernachlässigt. Mit der Einrichtung einer solchen koordinierenden Institution wären die Voraussetzungen gegeben, alle eingebrachten Fragestellungen und Lösungsvorschläge zum Herdenschutz bundesweit effizient zu bündeln und umzusetzen. Dass die Bundesregierung laut Beschluss dennoch an ihrem aus wissenschaftlicher Sicht völlig unangemessenen Vorhaben festhalten möchte, den Schutzstatus des Wolfes in Europa zum Zweck einer Bestandsregulierung erneut von Brüssel prüfen zu lassen, steht in eklatantem Widerspruch und bleibt ein Wehrmutstropfen der gestrigen Sitzung.“







Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25