Grüne Quellen
Montag, 23. Oktober 2017 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Impressum
 
Prolix-Verlag
 
oekoplus-freiburg.de
Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Verschiedenes 

Karlsruhe: "Froschregen" im Schlossgarten

Karlsruhe: "Froschregen" im Schlossgarten
Im Schlossgarten wird wegen Krötenzügen um Vorsicht gebeten / Foto: UA Karlsruhe

Tausende kleine Erdkröten unterwegs

Im Frühjahr nahmen sehr viele Erdkrötenpaare aus dem Hardtwald den Weg zum Schlossgartenteich auf sich und legten ihre Laichschnüre dort ab. Die daraus geschlüpften Kaulquappen entwickelten sich in den letzten Monaten zu Jungkröten und verlassen nun den Schlossgartenteich.

Es handelt sich um tausende kleine Kröten, die auf den Wegen und Wiesen rund um den Schlossgartenteich unterwegs sind. Besonders bei Regen kann dieses Phänomen sehr plötzlich auftreten. Man spricht dann vom sogenannten "Froschregen".

Der Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe bittet dringend um Rücksichtnahme. Die Wege um den Schlossgartenteich sollten gemieden oder nur mit sehr viel Vorsicht betreten werden. Mit gesperrten Wegabschnitten ist zu rechnen.








Verschiedenes 

Landesmeisterschaft der Floristen im Europa-Park

Landesmeisterschaft der Floristen im Europa-Park
Tischschmuck von Michael Liebrich

Silberne Rose geht nach Weilheim Teck

Am 27. Mai 2017 hat der Fachverband Deutscher Floristen Baden-Württemberg e.V. die Landesmeisterschaft der Floristen 2017, die Silberne Rose, im Europa-Park vergeben. Die fünf Finalisten hatten vier Aufgaben zu bewältigen: Zuerst galt es, eine Pflanzarbeit zu den „Gärten Europas“ zu erstellen. Anschließend musste ein Strauß zum Leitthema der Unternehmerfamilie Mack „Die weite Welt ist mein Feld" gebunden werden, gefolgt von einem Tischschmuck „Floristen zu Gast bei Familie Mack". Den Abschluss stellte die freie Arbeit „Fly over Europe" dar, bei der ein floristisches Objekt zu einem Wahrzeichen Europas gefertigt werden sollte. Unter den talentierten Floristen vergab die Fachjury die „Silberne Rose“ letztendlich an Michael Liebrich aus Weilheim Teck. Er wird das Land Baden-Württemberg bei der Deutschen Meisterschaft der Floristen, der „Goldenen Rose“, im August in Berlin vertreten.





Verschiedenes 

2. Traktoren Demo mit Radfahrern durch die Stadt Freiburg

2. Traktoren Demo mit Radfahrern durch die Stadt Freiburg
Foto: Veranstalter

Anlässlich der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 sowie der Europäischen Nachhaltigkeitswoche protestierten wir gegen den absolut nicht nachhaltigen Flächenverbrauch beim geplanten großen Neubau-Stadtteil Freiburg-Dietenbach auf 169 ha landwirtschaftlichem Boden, Wiesen und Wald.

Am Samstag, 20. Mai 2017, von 13 bis ca. 15.30 Uhr fuhren 52 Landwirte aus Freiburg und Umgebung mit ihren Traktoren die 2. Schlepper Demo durch die Freiburger Innenstadt und danach weiter bis zum Dietenbach. Begleitet wurden die Traktoren ab und bis Konzerthaus von Radfahrern. Um 13.45 Uhr gab es am Fahnenbergplatz/ Friedrichstrasse eine Kundgebung vor zahlreichen Zuschauern und Radlern mit folgenden Rednern:
Erwin Wagner (BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio) 2. Gabriel Hugoniot (BUND), Herr Königer (ehemals Baumbeauftragter der Stadt Freiburg), Herr Löser (Ecotrinova), Martin Linser (BLHV, BI).
Ideell unterstützt wurde die Demo von:
RegioBündnis Pro Landwirtschaft Natur & ökosoziales Wohnen, BLHV Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband, Ecotrinova, NABU Gruppe Freiburg, BUND Gruppe Freiburg, Klimabündnis, AbL Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., AntiAtomgruppe Freiburg, BUND Gruppe Schönberg, Gartenleben e.V., Lernort Kunzenhof e.V., Ak Wasser im BBU, Plan B e.V., BI Unterm Heidach (Denzlingen).
Danach Weiterfahrt der Traktoren bis zum Dietenbach/ Mundenhof, dort erfolgte bei Flammenkuchen und Getränken der Abschluß.
Hintergrundinfos:

Warum die 2. Demo?

Anlässlich der Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 und der Europäischen Nachhaltigkeitswoche kritisieren wir die tatsächliche Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Freiburg in punkto Flächenverbrauch. Die Bundesregierung hat im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar (derzeit 69 ha) pro Tag zu verringern. Wir fragen: wo bleiben die Bemühungen in dieser Richtung bei der Freiburger Stadtpolitik?
In Freiburg Dietenbach plant die Stadt die Bebauung von ca. 169 Hektar Äckern, Wald und Wiesen mit Häusern, Straßen usw. – dies im krassen Gegensatz zur Nachhaltigkeitsstrategie. Die BI fordert, den Verbrauch von Flächen der Landwirtschaft, von Wald und Kleingärten in Freiburg und Region zu stoppen.
Die BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio setzt sich mit ihren zahlreichen Unterstützer-Vereinigungen (s. Flyer) ein für die durchaus vorhandenen Alternativen (zB Aufstockungen, Dachausbauten, grundsätzlich mehr Genehmigungen für höhere Bauwerke, Leerstandsregister und Leerstandsmanagement, mehr Wohnungen statt Büros (Bahnhofsmeile!), Rücknahme illegaler Ferienwohnungen, Überbauung vieler großer Parkplatzflächen, Bebauung von noch ausstehenden unumstrittenen Flächen des aktuellen Flächennutzungplans 2020 und , mehr Wohnen für Hilfe, bessere Nutzung von Wohnraumreserven in Mischgebieten, und insbesondere die soziale und ökologische Entwicklung einer ganzen Reihe Freiburger Stadtteile.
Die regionale Landwirtschaft wird zwar von der Politik immer wieder öffentlich gewünscht, aber in Wirklichkeit durch Ausweisung ständig weiterer Bauflächen im Außenbereich in der Existenz bedroht und letztlich unwiederbringlich zerstört. Dabei wird die Ernährung der Menschen in Freiburg laut Untersuchung i.A. der Stadt nur noch zu 20% aus der Region Südbaden bedient.
Die BI möchte das Thema Flächen-Versiegelung und die negativen Konsequenzen für Wasser, Luft, Klima und die Artenvielfalt zu den Bürgern tragen: Es ist ein sehr wichtiges Umweltthema, welches uns in den nächsten Jahrzehnten zunehmend beschäftigen wird. Wir möchten mit unseren Unterstützern den Böden, den Wiesen und dem Wald eine Stimme geben. Flächenschutz ist auch Menschenschutz!
Nach wie vor gibt es für die Landwirte keine ausreichenden Ersatzflächen, nur etwa 29 ha. Es wird auch kaum mehr werden, weil Freiburg und Umland einfach nicht mehr genug Flächen zur Verfügung stehen. Schon jetzt werden auch anderen Landwirten in Freiburg außerhalb vom Gewann Dietenbach und außerhalb Freiburgs stadteigene Pachtflächen gekündigt, die später den Dietenbacher Landwirten zur Verfügung gestellt werden sollen. D.h. aber, dass auch diesen Landwirten in Folge Flächen weggenommen werden und auch dort durch den Flächenverlust die Wirtschaftlichkeit und teilweise auch Existenz der Betriebe bedroht sind. Auch bei diesen Landwirten „in zweiter Reihe“ entsteht ist schon Unruhe.

Hier ein Auszug von Problemen, die den Bau von günstigem Wohnraum im Gewann Dietenbach sehr unrealistisch erscheinen lassen:

Die von der Stadtverwaltung „zurechtgebastelte“ Finanzierung für den neuen Stadtteil mit einem 98 Mio. Euro Finanzloch aus dem Haushalt, die vielen nicht im Eigentum der Stadt vorhandenen Grundstücke, die Vertreibung von Landwirten bzw. deren Existenzgefährdung, das nur sehr hohen Kosten zu umgehende Verbot im großen Überschwemmungsgebiet Dietenbach, vorgeschriebene teure Lärmschutzwälle, hohes Grundwasser, die Verlegung von Sendemast und Hochspannungsleitungen, mühsame Ausgleichsflächensuchen für Naturverluste, nicht zufriedenstellende geplante ÖVNP-Verbindung, Verlust von Dietenbach für die Naherholung für die Bevölkerung von Weingarten und Rieselfeld, kein Schwimmbad, kein Bürgerzentrum à la Glashaus Rieselfeld, von vorneherein zu kleine Schule, Verlust von Flächen für die Ernährung von bis zu 2.000 Menschen.…

Mehr




Verschiedenes 

„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel

„March against Monsanto & Syngenta“am 20.5.17 in Basel
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Kurze Rede von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer


Hallo Basel, hallo Schweiz
Ich soll Euch Grüße bringen
Grüße aus dem „großen“ Kanton,
wo der Agrochemiemulti Bayer gerade den Agrochemiemulti Monsanto schlucken will
Die Mächtigeren schlucken die Mächtigen und werden mächtiger

Deutschland führt gerade eine Wertedebatte & Leitkulturdebatte
Doch unser höchster gesellschaftlicher Wert ist die Gier
Unsere wahren Werte sind Warenwerte.
Ist es für Eidgenossen nicht erschreckend, wie ähnlich sich unsere Kulturen sind?

Ich spreche heute für den Bund für Umwelt und Naturschutz
Wir sind ein bewahrender Naturschutzverband
und gleichzeitig ein progressiver Umweltverband mit 500.000 Mitgliedern

Zum heutigen Thema:
In den letzten Jahren rufen immer mehr besorgte Menschen in meinem Freiburger BUND-Büro an

Sie berichten von einem massiven Rückgang der Insekten, Schmetterlinge und Vögel in ihren Gärten

Die Menschen, die anrufen, haben schöne, blühende, giftfreie Gärten mit lokalen Pflanzen und doch lebt immer weniger in den Gärten

Wer früher mit dem Auto übers Land gefahren ist, hatte insektenverschmierte Scheiben

Heute sind die Insekten weg und die Scheiben sauber

Unsere BUND-Käfer-Fachleute, die Entomologen berichten von einem massiven Insektensterben

Insektensterben ist das falsche Wort:
Insektensterben ist immer auch Insektenvergiftung

In Deutschland gibt es Studien, die von einem Rückgang der Insekten von bis zu 80 % berichten

80%! Könnt Ihr Euch das vorstellen

Die Fernwirkung der Gifte reicht in die blühenden Gärten und in die großen Naturschutzgebiete hinein

Und Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse leben von Insekten
Insektensterben ist immer auch Vogelsterben

Nein Herr Blocher:
Nicht die Windräder sind das Haupt-Problem für die Vogelwelt
Auch die Schweizer Vögel finden immer weniger Insekten.

Im Jahr 2008 hat eine „rosa“ Gift-Wolke 12.500 Bienenvölker am Oberrhein massiv geschädigt
Viele Millionen Bienen sind an Neonicotinoiden gestorben

Bienensterben ist das falsche Wort
Bienensterben ist immer auch Bienenvergiftung

Für´s Bienensterben, für´s Insektensterben, für´s Schmetterlingssterben gibt’s viele Ursachen

Da sind ausgeräumte verarmte Landschaften, Monokulturen, Vermaisung, Naturverlust

Da sind immer auch die Gifte von Bayer, Monsanto und Syngenta
Glyphosat & Neonics zählen auch zu den großen Ursachen des Insektensterbens

Bayer, Monsanto und Syngenta arbeiten international
Wir, die Umweltbewegung am Oberrhein, stehen seit Kaiseraugst und Schweizerhalle in alter Tradition immer auch regional, trinational, international zusammen.

Ich bin jetzt 43 Jahre aktiv und früher war nicht alles besser

Besser geworden ist die Propaganda von Bayer, Monsanto und Syngenta
Je direkter die Demokratie, desto besser die Propaganda

Ich bin jetzt schon 43 Jahre aktiv, seit Wyhl und Kaiseraugst & Schweizerhalle
und früher war nicht alles besser,
aber wir waren wütender, zorniger und manchmal auch erfolgreicher

In was für Zeiten leben wir, wenn Bienenvölker in Großstädten besser gedeihen als auf dem Land!

Wenn unsere Insekten sterben, dann müssen wir in postfaktischen Zeiten die Ursachen analysieren & klug bewerten
und wir müssen dennoch wütend & zornig sein.

Ich stehe hier für den BUND, für einen Naturschutzverband

Die Medien schauen gerne nach Afrika, wo die Nashörner von Wilderern ausgerottet werden
Wir müssen für die Nashörner kämpfen

Aber unser badisch-schweizer-elsässisches Nashorn
ist der Käfer, der Schmetterling, die Schwalbe

Und wir kennen die Firmennamen unserer Wilderer...

Auch darum stehen wir heute hier

Ich danke Euch

Mehr




Verschiedenes 

Karlsruhe: Klimaverträgliche Verkehrspolitik steht auch in Nottingham im Fokus

Karlsruhe: Klimaverträgliche Verkehrspolitik steht auch in Nottingham im Fokus
Radplaner unter sich / Foto: Stadtplanungsamt Karlsruhe

Fachaustausch der Radplaner aus beiden Stadtverwaltungen

Möglichst frühzeitig und umfassend: Wie ihre „Rad-Kollegen“ aus Nottingham das Thema Radverkehr in der Öffentlichkeit verankern, war Thema beim jüngsten Treffen der Karlsruher Radplaner mit Keith Morgan vom City Council Nottingham. „Infrastruktur wird in England häufig gesponsert oder über Public Private Partnership realisiert, was sicher mit ein Grund für die doch sehr früh beginnende Öffentlichkeitsarbeit in unserer Partnerstadt ist“, fasste Ulrich Wagner eine Erkenntnis des eintägigen Treffens zusammen. Auch wenn Karlsruhe angesichts der sichtbaren Erfolge der Radverkehrspolitik mittlerweile auf einen großen Unterstützerkreis bauen könne, sei diese Art der Finanzierung in Deutschland so nicht verbreitet.

Verkehrsversuche mit Schutzstreifen bei schmaler Kernfahrbahn

Mit ihrem Pendant in der Nottinghamer Stadtverwaltung pflege man den regelmäßigen Fachaustausch, fügte Erik Fillies an. Interessant für die hiesige Planung von Verkehrsinfrastruktur seien die in Nottingham gelaufenen Verkehrsversuche mit Schutzstreifen bei schmaler Kernfahrbahn von vier Metern, ähnlich wie es die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad-freundlicher Kommunen Baden-Württemberg in einem Forschungsprojekt kürzlich erprobt hat. Weniger komfortabel ist in Nottingham das Fahrradverleihsystem. Es komme nicht recht in Schwung, was, so Keith, vor allem daran liege, dass zu wenig in Wartung und Instandhaltung investiert wurde.

Unterschiedlich diskutieren beide Städte die sichere Führung des Radverkehrs. Während Erkenntnislage in Deutschland sei, dass Radfahrer am sichersten im Sichtbereich des Kfz-Verkehrs auf der Fahrbahn fahren, werden in Nottingham Autofahrer und Radfahrer häufig getrennt geführt. „Unsere Radverbände fordern die Separation der Verkehrsmittel“, informierte Keith. Was dann zu Problemen an den Schnittstellen führe, gaben die Karlsruher Planer zu bedenken. Durch die Separation stiegen die Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer an den Kreuzungen. Ein weiterer Aspekt, den Keith mit nach Hause nahm: Zweirichtungsradverkehr parallel zum Kfz-Verkehr sieht man in Karlsruhe mit Blick auf die Unfallhäufigkeit kritisch.

Europäische Themenpartnerschaft „Urbane Mobilität“

Karlsruhe koordiniert derzeit die europäische Themenpartnerschaft „Urbane Mobilität“ und hat in diesem Zusammenhang auch andere Städte nach den aktuell drängendsten Themen befragt. Wie in den meisten europäischen Städten ist auch in Nottingham die „klimaverträgliche Verkehrspolitik“ das größte Thema. „Hier haben wir uns in Karlsruhe mit dem Verkehrsentwicklungsplan, dem Nahverkehrsplan, dem 20-Punkte-Programm bereits eine auch mit der Öffentlichkeit breit diskutierte Richtschnur erarbeitet“, erläuterte Prof. Dr. Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamts, ihrem Gast.

Mehr




Verschiedenes 

Freiburg: Radweg unter der Breisacher Straße hindurch eröffnet

Rad-Vorrang-Route FR2 wird nach Norden erweitert

Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer unter der Breisacher Straße durchfahren. Der hier neu gebaute Radweg ist eine Verlängerung der Rad-Vorrang-Route FR2. Die beiden Freiburger Rad-Vorrang-Routen FR1 und der FR2 bieten attraktive und zügige Radverbindungen mit kreuzungsfreien Querungen oder Bevorrechtigungen an querenden Straßen durch die Stadt.

„Der Radweg FR2 unter der Breisacher Straße ist ein wichtiger Schritt des FR2 Richtung Norden. In den nächsten Jahren wird der FR2 zur attraktiven Route quer durch ganz Freiburg ausgebaut. Wie der FR1 an der Dreisam in Ost-West-Richtung wird der FR2 das gleiche an der Güterbahn in Nord-Süd-Richtung bieten“, erläutert Baubürgermeister Martin Haag bei der Eröffnung der Unterquerung der Breisacher Straße.

Ursprünglich war der neue Radweg unter der Breisacher Straße mit Bau der Stadtbahn Messe geplant, konnte aber aus finanziellen Gründen vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) nicht realisiert werden. Aber die Unterquerung wurde beim Neubau der Brücke der Breisacher Straße schon mit berücksichtigt.

Seit Herbst 2016 arbeiteten die Fachleute vom GuT an dem neuen Radweg. Die Arbeiten gestalteten sich schwierig, da eine aufwändige Stützmauer an der Böschung zur Güterbahntrasse errichtet werden musste. Wegen der schwierigen baulichen Verhältnisse betragen die Kosten für dieses Teil des Radwegs rund 940.000 Euro, die vom Land gefördert werden.

Seit Ende 2012, dem Beginn der Arbeiten zu den beiden Rad-Vorrang-Routen, wird der FR2 kräftig ausgebaut: Zunächst die Brücke über die Ferdinand-Weiß-Straße, dann die beiden Durchstiche Unterer Mühlenweg und Opfinger Straße, die Beleuchtung der Sundgauallee bis zur Breisacher Straße sowie die Vorfahrt auf der bislang als Vorrang-Route gekennzeichneten Strecke von knapp vier Kilometern.

Schon heute können auf dem FR2 große Strecken in NordSüd-Richtung zügig und bequem mit dem Rad gefahren werden. So sind unter anderem die Universitätsklinik, das Behördenzentrum mit dem Regierungspräsidium, die Agentur für Arbeit, das Rathaus im Stühlinger sowie die Gewerbeschulen oder das Gewerbegebiet Haid mit dem Fahrrad gut erreichbar. Mit dem weiteren Ausbau sollen in den nächsten Jahren noch die Technische Fakultät, das Messegelände, das Güterbahnhof-Areal sowie das Industriegebiet Nord besser angebunden werden. Als nächste Schritte sind dazu in 2018 eine bevorrechtigte Querung über die Lehener Straße sowie der Bau eines Radweges an der Hartmannstraße vorgesehen. Am Ende des kompletten Ausbaus des FR2 wird es eine durchgehende und komfortable Rad-Verbindung von Gundelfingen nach Schallstadt geben.





Veranstaltungen 

Bleichheim: Garten der Herrenmühle geöffnet

Bleichheim: Garten der Herrenmühle geöffnet
Foto: Veranstalter

Stauden, Gehölze und Rosen läuten bereits den Frühsommer ein, obwohl sich das Frühjahr noch nicht ganz verabschiedet hat.

Während sich noch späte Tulpen entfalten, blühen schon Schwertlilien und die ersten Rosen im romantischen Garten von Hansjörg Haas. Stauden bezaubern mit ihren frischen Grüntönen. Auch in der Herrenmühle hat der Spätfrost Schäden hinterlassen. Wie Sie damit richtig umgehen, wird der Gartenbauingenieur gerne erläutern. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Herrenmühle
Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
Geöffnet: Sonntag, 14. Mai von 13 bis 18 Uhr

Mehr




Verschiedenes 

NABU ruft auf: Gönn dir Garten

NABU ruft auf: Gönn dir Garten
Rotkehlchen auf Holunder / Foto: Mathias Schäf (nabu)

Für mehr biologische Vielfalt in unseren Gärten

Berlin – Jeder kann etwas für die Artenvielfalt tun, gerade im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Der NABU startet daher eine Kampagne für mehr Vielfalt im Garten: Er stellt Tipps und Tricks zur Verfügung und hilft dabei, den eigenen Garten oder Balkon in einen Wohlfühl-Ort zu verwandeln, in dem auch Vögel, Bienen, Igel und Co. ein Zuhause finden.

Auch wer noch keine Vorstellung davon hat, wie sein Stück Grün aussehen könnte, der kann auf www.NABU.de/gartenvielfalt herausfinden, was individuell zu ihm und seinem „grünen Wohnzimmer“ passt. Ob für Genießer, Naschkatzen oder Deko-Freunde – für jeden Hobbygärtner und jede Hobbygärtnerin ist etwas dabei.

„Durch die zunehmende Flächenversiegelung und die Intensivierung der Landwirtschaft verschwinden Hecken, Säume und blütenreiche Wiesen, die Vögeln und Insekten Lebensraum und Nahrung bieten. Die Zahl der Insekten hat in Deutschland seit den 1990er Jahren rapide abgenommen. Und gerade Gärten können zu wichtigen Rückzugsräumen für Tiere und Pflanzen werden, wenn sie naturnah und vielfältig gestaltet sind“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Als Alternative zum Einheitsgrün aus Rasen, Bambushecke und Kirschlorbeer empfiehlt der NABU vor allem heimische Pflanzen, die mit Pollen, Nektar und Beeren Vögel und Insekten anlocken. Außerdem rät der NABU zu einer Vielfalt an kleinen Biotopen und zum Verzicht auf Pestizide, torfhaltige Erde und chemischen Dünger. Auch bei der Pflege lässt sich Arbeit sparen, wenn man weniger aufräumt, stattdessen gezielt lenkt – und Nützlingen die Arbeit überlässt.

„Wer glaubt, dass Naturschutz im Garten anstrengend ist und Unordnung verursacht, liegt falsch“, gibt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb Entwarnung. „Schon mit kleinen Handgriffen lassen sich tolle Erfolge erzielen, die Freude machen und für Entspannung sorgen.“ Ein buntes Beet aus heimischen Wildstauden etwa oder eine Igel-Ecke, an der auch Kinder Spaß haben. Essbare Wildkräuter können im Garten bleiben und den Speiseplan ergänzen. Gleichzeitig liefern sie Blüten für Hummeln und Schmetterlinge, über die wir uns im Garten freuen. „Vielfalt fördert auch das Naturerlebnis. Tiere zu beobachten geht nirgendwo leichter als im eigenen Garten“, so die Expertin.

Auch für Vögel können wir viel im Garten tun. Sie finden in der freien Landschaft immer weniger Nahrung und wandern in die Siedlungsräume. „Für jede Art lässt sich im Garten etwas verbessern“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Bäume und Sträucher sind wichtig als Nistplätze, zum Schutz und als Nahrungsquelle. Vor allem Standvögel wie Grünfink und Rotkehlchen, die in unseren Breiten verweilen, benötigen Beeren und Sämereien heimischer Sträucher – wie die des Holunders – als Nahrung im Winter.“

Wichtig für Insekten und damit auch für Vögel ist der Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfung. Zudem helfen den Tieren ein räumlich- und zeitversetztes Mähen sowie mehr Handarbeit als laute Maschinen. „Wer zusätzlich zu Bäumen und Sträuchern Vögeln gezielt Nistmöglichkeiten anbieten möchte, sollte auf artspezifische Besonderheiten achten: Höhlenbrüter wie Kohlmeise, Sperling, Star oder Trauerschnäpper bewohnen beispielsweise Höhlenkästen“, so Lachmann.

Mehr






Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25