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Verschiedenes 

Europas erfolgreichstes Naturschutzgesetz wird 40

Die EU-Vogelschutzrichtlinie

Der NABU fordert weitere Anstrengungen zum Schutz der Vögel Europas

Berlin – Gesetzlich verbriefter Vogelschutz seit vier Jahrzehnten: Am 2. April wird die EU-Vogelschutzrichtlinie 40 Jahre alt. Der NABU zieht eine gemischte Bilanz und fordert mehr Anstrengungen, damit Europas Vögel wirksamer geschützt werden.

Die EU-Vogelschutzrichtlinie wurde 1979 von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union verabschiedet. „Seitdem ist sie die wichtigste Grundlage für den Schutz wildlebender Vogelarten und ihrer Lebensräume in der EU“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „sie gilt weltweit als eines der fortschrittlichsten und erfolgreichsten Naturschutzgesetze. Vollständig umgesetzt ist sie aber auch nach 40 Jahren immer noch nicht.“

Ziel der Richtlinie ist der Erhalt eines guten Zustands aller europäischen Vogelarten, insbesondere durch eine strenge und europaweit einheitliche Regulation der Jagd, durch aktive Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Arten und durch die Ausweisung der wichtigsten Vogelvorkommen als spezielle Schutzgebiete. „Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist jedoch ein quälend langer Prozess, der bis heute anhält“ bemängelt Miller. Wie in vielen anderen Mitgliedstaaten auch, erfolgte die Umsetzung in Deutschland häufig erst aufgrund massiven Drucks durch die EU-Kommission als „Hüterin der EU-Verträge“, durch Vertragsverletzungsverfahren sowie Gerichtsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof.

So dauerte es 30 Jahre, in Deutschland ein einigermaßen vollständiges Schutzgebietsnetz auszuweisen. Heute gibt es 742 Vogelschutzgebiete, die etwa 14,5 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands, inklusive der Meeresgebiete, einnehmen. Gesetzlicher Schutz, aktive Maßnahmen und Schutzgebiete haben sich positiv auf die Bestände vieler Flaggschiffarten des Naturschutzes ausgewirkt. So hat der Bestand des Schwarzstorchs stark von der Vogelschutzrichtlinie profitiert. In den vergangenen 25 Jahren nahm sein Bestand in Deutschland um 1655 Prozent zu. Beim Seeadler waren es 393 Prozent, bei der Wiesenweihe 238 Prozent, beim Wanderfalken 215 Prozent und beim Kranich 415 Prozent. Auch die Bestände von weniger bekannten Arten, wie Mittelspecht, Blaukehlchen, Heidelerche und Ortolan konnten sich dank der Schutzmaßnahmen erholen.

Wie wirksam der Schutz durch die Vogelschutzrichtlinie ist, wurde zuletzt 2015 wissenschaftlich belegt. Forscher von BirdLife International, der britischen Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) und der Universität Durham wiesen nach, dass ob eine Vogelart in der EU abnimmt oder zunimmt, am meisten davon abhängt, ob sie in der Vogelschutzrichtlinie als aktiv besonders zu schützen gelistet ist – oder eben nicht.

„Diese Erfolge können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei der Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie in Europa noch viel zu tun gibt“, so Miller. „So fehlen für etwa die Hälfte der deutschen EU-Vogelschutzgebiete effektive Managementpläne und ausreichende Finanzmittel für die notwendigen Maßnahmen, um die gesetzlichen Schutzziele zu erreichen. Auch wird die illegale Jagd auf Singvögel im Mittelmeerraum nicht konsequent genug von den Mitgliedsstaaten verfolgt.“

Der größte Schwachpunkt bei der Umsetzung der Richtlinie ist jedoch ihre fehlende Wirksamkeit in der Fläche: Während sich viele seltene Zielarten des Naturschutzes inzwischen gut entwickeln, brechen die Bestände vieler häufiger und weitverbreiteter Allerweltsvogelarten ein. Insbesondere in der Agrarlandschaft sind die EU-Vogelbestände seit Inkrafttreten der Richtlinie um 56 Prozent zurückgegangen. Denn dort hat die Vogelschutzrichtlinie trotz ihres flächendeckenden Anspruchs das Nachsehen gegenüber der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Diese fördert pauschal und ineffizient den Besitz großer Flächen, stellt aber viel zu wenig finanzielle Mittel für eine naturverträgliche Landbewirtschaftung und das Erreichen der Naturschutzziele der EU bereit. Deshalb fordert der NABU zusammen mit den anderen deutschen Umweltverbänden unter anderem, dass im Zuge der aktuell diskutierten Neuausrichtung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik ein jährlicher Betrag von 15 Milliarden Euro für den Naturschutz ausgewiesen wird.

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Verschiedenes 

NABU kritisiert desaströse Abstimmung im EU-Agrarausschuss

Tschimpke: Selbstbedienung der Agrarindustrie muss ein Ende haben

Brüssel/Berlin – Der NABU kritisiert die heutige Abstimmung des EU-Agrarausschusses zur künftigen Agrarpolitik ab 2021 scharf und fordert einen grundsätzlichen Neustart der Verhandlungen nach der Europawahl. „Heute hat die Mehrheit der Abgeordneten im Agrarausschuss klar gemacht: Sie wollen keine umweltverträgliche Landwirtschaft. Sie wollen weiter Subventionen an die Agrarindustrie verteilen wie seit Jahrzehnten“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Mit ihrem Votum ignorierten die meisten Ausschussmitglieder das alarmierende Insektensterben, die Kritik des Europäischen Rechnungshofs an den flächenbasierten Direktzahlungen sowie die klare Forderung der EU-Bürger nach mehr Umweltschutz in der Agrarpolitik. Nach Ansicht des NABU sind damit die schwachen Versuche der EU-Kommission, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2021 in eine naturverträglichere Richtung zu lenken, vorerst gescheitert.

„Die Reformunwilligkeit des Agrarausschusses ist Wahnsinn. Wie viele Belege brauchen wir denn noch, dass die bisherige Agrarpolitik desaströs ist? Vögel verschwinden, Insekten sterben, Höfe machen dicht. Wissenschaftler drängen vehement auf eine Kehrtwende, die Bevölkerung ebenso. All das ignoriert der Agrarausschuss. Daher darf man ruhig mal fragen, in wessen Interesse dieses Gremium eigentlich agiert? In dem der kleinen und mittelständischen Landwirte, der Natur und der Steuerzahler sicherlich nicht“, so Tschimpke.

Um die Naturschutz- und Klimaziele einzuhalten, ist laut NABU ein grundlegend anderer Gesetzesvorschlag nach den EU-Wahlen notwendig. Dabei dürfe es nicht mehr primär um das Einkommen einer kleinen Gruppe von Empfängern innerhalb der Landwirtschaft und um die Wahrung der Geschäftsinteressen der Pestizid- und Düngemittelindustrie gehen, sondern um das Gemeinwohl.

„Seit Jahrzehnten sind die Agrarressorts durchsetzt von Besitzstandwahrern. Ihr Zugriff auf den größten EU-Haushaltsposten muss daher erheblich beschränkt werden. Dieses System ist nur reparabel, wenn die Zuständigkeiten in andere Hände gelegt werden. In Hände, die sich dem Gemeinwohl hoffentlich mehr verpflichtet fühlen“, so der NABU-Präsident. Entsprechend müsse die Agrarpolitik künftig auch von den Ressorts für Regionalentwicklung, Verbraucherschutz, Wettbewerb und Umwelt verhandelt werden.

Wichtige Impulse für den Übergang in eine naturverträglichere Agrarpolitik hatte vor wenigen Wochen der Umweltausschuss aufgezeigt. Parteiübergreifend hatten die Mitglieder gefordert, ab 2021 deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen zu investieren. Sie empfehlen, von den derzeit 58 Milliarden Euro des EU-Agrarbudgets künftig 15 Milliarden gezielt in den Schutz der Natur fließen zu lassen. Diese Summe ist pro Jahr nach Schätzungen der Umweltverbände mindestens erforderlich, um das rasante Artensterben in Europa zu stoppen.

Doch statt diese erforderliche Summe zu bestätigen, rührte der Agrarausschuss heute weiter Beton an für die höchst ineffizienten Direktzahlungen. Sie machen derzeit mehr als 70 Prozent des Agrarhaushalts aus und fördern vor allem den Besitz von Fläche – egal ob darauf hoch-intensiv oder naturschonend gearbeitet wird. Darüber hinaus strichen die überwiegend konservativen und liberalen Mitglieder schamlos geltende Umweltstandards innerhalb der GAP, wie etwa die verpflichtenden produktionsfreien Flächen zur Förderung der Artenvielfalt. Nach den Plänen des Agrarausschusses soll künftig sogar noch weniger Geld für den Umweltschutz zur Verfügung stehen als bislang.

Der NABU kritisiert, dass auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner keine Ambitionen zeigt, den dringend erforderlichen Kurswechsel anzugehen. Ein Jahr nach Amtsantritt hat sie noch immer keinen Vorschlag vorlegt, wie sie sich eine umweltverträgliche EU-Agrarpolitik vorstellt. Bis heute ignoriert sie zudem die Empfehlungen des Europäischen Rechnungshofs und die ihres eigenen wissenschaftlichen Beirats, die unmissverständlich ein Ende der Direktzahlungen fordern.

NABU-Forderungen für eine naturverträgliche Agrarpolitik ...

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Verschiedenes 

NABU übt scharfe Kritik an Notfall-Zulassung für insektenschädl. Neonikotinoid

Miller: Julia Klöckner missachtet eigenes Versprechen zum Insektenschutz / Schädliche Präparate umgehend verbieten

Berlin – Der NABU kritisiert die aktuelle Notfallzulassung des insektenschädlichen Neonikotinoids Carnadine scharf. Damit verstößt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erneut gegen ihre eigene Ankündigung „Was der Biene schadet, muss vom Markt“. Das Neonikotinoid Carnadine wird als schädigend für bestäubende Insekten eingestuft. Zugelassen wurde es vom Frau Klöckner direkt unterstellten Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für zunächst 120 Tage zur Behandlung von Zuckerrüben und Futterrüben im Freiland.

„Frau Klöckners Januskopf wird immer offensichtlicher: Nach außen inszeniert sie sich als oberste Bienenschützerin, im Hintergrund versetzt sie den Insekten den nächsten K.O.-Stoß. Ohne Rücksicht auf Verluste bei Insekten winkt sie erneut ein tödliches Gift auf den Markt. Und das in Zeiten, in denen jede zweite Wildbiene gefährdet ist und die ganze Republik über Maßnahmen gegen das Insektensterben diskutiert“, kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bereits Anfang März hatte das BVL in einem höchst umstrittenen Schritt weiteren 18 Pestiziden die Zulassung erteilt. Darunter einem glyphosathaltigen Präparat und dem stark bienenschädlichen Neonikotinoid-Nachfolger Cyantraniliprol.

Die Agrarministerin schafft es, in nur drei Wochen gleich zwei Koalitionsziele zu torpedieren: sowohl den vereinbarten Ausstieg aus Glyphosat als auch den Schutz von Insekten. So riskiert sie das Vertrauen der Bürger völlig. Dabei müsste die Regierung jetzt alles tun, um das Insektensterben zu stoppen. Dieses Problem ist lebensentscheidend für uns alle und duldet keine weitere Zulassung von Mitteln, die Insekten schaden“, so Miller.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller forderte Bundesagrarministerin Klöckner auf, umgehend sämtliche bienenschädlichen Präparate vom Markt zu nehmen, wie es auch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt verlangen, und keine Notfallzulassungen mehr durchzuwinken. Für das neu zugelassene Neonikotinoid Carnadine dürfe es zudem keinesfalls eine Verlängerung ohne Umweltauflagen geben, gleiches gelte für die zuletzt zugelassenen 18 Präparate.

Der aktuelle Fall zeige zudem, wie marode und unzeitgemäß das Zulassungsverfahren für Pestizide sei. „Wir brauchen dringend eine Reform der Pestizidzulassung. Bislang werden die konkreten Auswirkungen der Präparate auf die Natur nicht ausreichend berücksichtigt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Nach dem Pflanzenschutzgesetz muss schon heute immer das Umweltbundesamt bei Zulassungen beteiligt werden, es hat ein Vetorecht – hiergegen hatte das BVL allerdings mit seinem umstrittenen Alleingang vor rund drei Wochen verstoßen. Die nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hatte 2018 bereits konkrete Vorschläge für eine umweltverträglichere Zulassungspraxis gemacht.

Der NABU fordert zudem, dass künftig das Biodiversitätsflächenkonzept des Umweltbundesamtes umgesetzt wird. Demnach sollen bei jedem Einsatz von Pestiziden, die erhebliche negative Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt haben, Ausgleichsflächen geschaffen werden. Diese müssen mindestens zehn Prozent der Fläche jenes Betriebs ausmachen, der Mittel mit der Auflage anwendet. Diese Biodiversitätsflächen sollen so einen effektiven Rückzugsraum für Insekten, Amphibien und weitere Tierarten schaffen. Gleichzeitig fordert der NABU die Bundesregierung auf, den Einsatz von Pestiziden insgesamt stark zu reduzieren. „Frau Klöckner hat zum Schutz der Insekten bisher leider kaum etwas geliefert. Sie muss endlich dafür sorgen, dass in Deutschland weniger Pestizide auf die Felder und Wiesen kommen. Andernfalls macht sie sich mitschuldig am drohenden Kollaps der Ökosysteme“, so Miller.

NABU-Forderungen an die Ackerbaustrategie, die künftig zur Pestizidreduzierung in Deutschland beitragen soll: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/lebensraum-acker-und-gruenland/25993.html

Empfehlungen der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina für ein neues Pestizidzulassungsverfahren ...

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Verschiedenes 

Geschäftsführungswechsel beim fesa e.V.

Freiburg, 2.4.19. Nathalie Niekisch übernimmt die Nachfolge als Geschäftsführerin von Diana Sträuber.

Anfang März gab es einen Wechsel in der Geschäftsführung des fesa e.V.: Nathalie Niekisch tritt die Nachfolge von Diana Sträuber an, die in den vergangenen sechs Jahren die Geschäfte des fesa e.V. geführt hat.

Nathalie Niekisch bringt sich seit Jahren in den bundesweiten Bemühungen für eine nachhaltige Entwicklung insbesondere im Bildungsbereich ein. Als Umweltpsychologin liegt ihr die Kommunikation von Klimawandel und dessen Folgen am Herzen – sie macht sich gerne für einen lösungs- anstelle eines problemorientierten Ansatzes stark. „Ich bin der Überzeugung, dass unsere Gesellschaft dringend positive Ansätze braucht, um den Herausforderungen des Klimawandels nachhaltig begegnen zu können.“, so Nathalie Niekisch. „Durch meine Beschäftigung beim fesa e.V. hoffe ich meinen Beitrag für eine kreative und bürgernahe Energiewende vor Ort leisten zu können.“

Diana Sträuber bleibt in der Region Südbaden und wird ihre langjährigen Erfahrungen weiterhin in den Dienst des Klimaschutzes stellen. “Es gibt in Südbaden bereits viele positive Ansätze zum Klimaschutz und genauso viele Herausforderungen. Im Moment bin ich dabei, hier meinen neuen Platz zu finden.”

Der fesa e.V.

Der fesa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und für die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit unserer Arbeit sensibilisieren wir die Menschen für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, schlagen mit innovativen Projekten neue Wege ein und schaffen über unser Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verbänden.

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Veranstaltungen 

Die Waldhaus-Termine im April 2019

Von Waldbildern bis zu Wildkatzen ...

Sonntag, 7. April, 11 bis 17 Uhr // Ohne Anmeldung
Wälder der Welt im Waldhaus: Peru
Mehr als die Hälfte der Fläche Perus ist von Wäldern bedeckt. Damit
hat das Land die zweitgrößte Waldfläche in Lateinamerika und den
weltweit viertgrößten Bestand an tropischem Regenwald. Peru ist ein
wichtiger Akteur für die Erhaltung der Biodiversität und den globalen
Klimaschutz. Derzeit hat Peru noch die weltweit größte Vielfalt an
Vogelarten. Allerdings gehen jedes Jahr riesige Waldflächen durch
illegalen Holzeinschlag und Ausweitung landwirtschaftlicher
Nutzflächen verloren. Dadurch sind Lebensräume der indigenen
Bevölkerung aber auch unzähliger Tier- und Pflanzenarten bedroht.
Von den 30 Millionen Peruanern leben fast 80 Prozent in Städten, ein
Drittel davon allein im Großraum der Hauptstadt Lima.
An diesem Peru-Tag in der Reihe „Wälder der Welt“ gibt es
Lichtbildvorträge, Infostände, ein kulturelles Rahmenprogramm für
Erwachsene und Kinder sowie landestypische Spezialitäten. Er findet
in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum Freiburg und anderen
Initiativen und Einrichtungen statt. Eintritt frei, Spenden erwünscht

Sonntag, 14. April, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 1. April
Buchbinden im Waldhaus
Mit geringem Materialaufwand wird im Waldhaus ein kleines
Notizbuch in klebstofffreier Bindetechnik mit flexiblem Einband und
sichtbarer Langstichheftung angefertigt. Der Einband des Büchleins
wird mit einem geflochtenen Zwirn umschlungen und
zusammengehalten. Die Wirkung ist groß, wenn die Details in
unterschiedlichen Farben gestaltet und hervorgehoben werden.
Diesen Workshop leitet die Buchbindemeisterin Susanne Natterer.
Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in
Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64
Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis.

Donnerstag, 25. April, 16.30 bis 18 Uhr // Ohne Anmeldung
Fördervereinsmitglieder engagieren sich:
Tag des Baumes: Forstliche Wanderung durch den Stadtwald
Bei einer Wanderung durch den frühlingshaften Stadtwald vermittelt
Albrecht Verbeek, Ltd. Forstdirektor a.D., den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. An
interessanten Waldbildern erfahren die Teilnehmenden, wie
Naturverjüngung funktioniert, wieviel Holz im Stadtwald nachwächst
und wieviel davon jährlich genutzt wird. Besonderes Augenmerk gilt
den verschiedenen Baumarten des Stadtwalds, auch der Flatterulme
als Baum des Jahres 2019. Teilnahme frei, Spenden willkommen.

Sonntag, 28. April, 14 und 16 Uhr // Ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische
bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr ist Felis silvestris, die Wildkatze, zu
Gast und um 16 Uhr Canis lupus, der Wolf.
Info-Telefon: 0761/896 477 10. Es gelten relative Eintrittspreise nach
Selbsteinschätzung. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.

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Verschiedenes 

NABU: Krötenwanderung erreicht Höhepunkt

NABU: Krötenwanderung erreicht Höhepunkt
Krötenwanderung (c) NABU/Helge May

Autofahrer bitte aufpassen: An diesem Wochenende sind besonders viele liebestolle Amphibien unterwegs

Berlin – In diesen Tagen kommt die Krötenwanderung in vielen Teilen Deutschlands zu ihrem Höhepunkt. Autofahrer sollten darum jetzt ganz besonders gut aufpassen. „Das gilt vor allem für tiefere und wärmebegünstigte Lagen“, so Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „In den höheren und kühleren Lagen wird es noch dauern, bis die nächtlichen Temperaturen geeignet sind.“

Der NABU bittet, an Amphibienwanderstrecken maximal 30 Stundenkilometer zu fahren. Denn die Tiere können nicht nur durch direktes Überfahren zu Tode kommen, sondern auch wenn Fahrzeuge sehr schnell an Wanderstrecken unterwegs sind. Bei höheren Geschwindigkeiten erzeugen Autos einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Nimmt man Rücksicht, wird auch der Einsatz der vielen Menschen weniger gefährlich, die sich ehrenamtlich um Amphibienschutzzäune kümmern, Kröten und Frösche aus den Sammeleimern retten und sicher über die Straßen bringen.

„Unsere ehrenamtlichen Helfer sind meist bei Dunkelheit in den Abend- und frühen Morgenstunden unterwegs. Fahren Sie vorsichtig und achten Sie auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen“, so Schleich.

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der NABU bietet deshalb Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert und wo Helfer gebraucht werden.

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Verschiedenes 

„Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander!“

Verleihung des 19. Landesnaturschutzpreises

Minister Franz Untersteller: „Der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die es gemeinsam zu meistern gilt.“

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller hat heute (30.03.) in Stuttgart acht Preisträgerinnen und Preisträgern den 19. Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg verliehen. Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises lautet: „Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander!“.

„Die biologische Vielfalt ist die tragende Säule der menschlichen Existenz“, betonte der Minister und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds. „Ohne sie gäbe es keine fruchtbaren Böden, keine gesicherte Ernährung und kein Gleichgewicht zwischen Wasserhaushalt und Klima“. Untersteller mahnte an, den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzusehen, die es gemeinsam zu meistern gelte.

„Es geht beim Thema Biodiversität nicht um ein paar Arten, die man schützen muss. Es geht vielmehr um das Netz des Lebens, das zu zerreißen droht, wenn es uns nicht gelingt, den Abwärtstrend zu stoppen und umzukehren“, unterstrich der Umwelt- und Naturschutzminister. Auch die Landesregierung sehe sich in besonderem Maße in der Verantwortung, die Artenvielfalt zu erhalten und habe mit der Erhöhung des Naturschutzetats und dem Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt entsprechend reagiert.

Mit dem diesjährigen Landesnaturschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der Arten und die Schaffung neuer oder besserer Lebensräume für Tiere und Pflanzen einsetzen. „Die Preisträgerinnen und Preisträger engagieren sich mit vielfältigen innovativen Ideen und Projekten für Lebensräume von Pflanzen und Tieren, betreiben kreative Öffentlichkeitsarbeit und bieten spannende Bildungsmaßnahmen an“, sagte der Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Minister Untersteller. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität im Land“.

Ergänzende Informationen:

Die Stiftung Naturschutzfonds vergibt den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Landesnaturschutzpreis seit 1982 alle zwei Jahre. In der Regel wird das Preisgeld auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 19. Landesnaturschutzpreises sind:

Peter Stratz, Simonswald (Landkreis Emmendingen)

Orchideen, Arnika und Auerhahn - Lebensaufgabe eines Bergbauern

Peter Stratz setzt sich seit 1982 durch eine entsprechend angepasste Wirtschaftsweise mit großem Engagement und Erfolg für die Artenvielfalt ein.

Er führte beispielsweise Entbuschungsmaßnahmen durch, um das in Baden-Württemberg nur im Gebiet des Rohrhardsbergs vorkommende Holunder-Knabenkraut zu fördern. Hierbei beschritt er auch neue Wege. So konnten sich durch eine Änderung in der Gülleausbringung die Bestände dieser Orchidee auf weitere Flächen ausdehnen. Zudem pflegt der Bergbauer zahlreiche FFH-Mähwiesen und arnikareiche Borstgrasrasen. Auch Auerhühner sind Dank der speziellen Bewirtschaftungsweise wieder regelmäßig im Simonswald zu beobachten.

Manfred Weber, NABU Offenburg, Oberkirch-Stadelhofen (Ortenaukreis)

Wiederansiedlung des Wiedehopfes im nördlichen Ortenaukreis

Im Winter 2007 begann Manfred Weber vom NABU Offenburg, sich für den Erhalt des Wiedehopfes zu engagieren. In den vergangenen zehn Jahren brachte er im nördlichen Ortenaukreis flächendeckend Nistkästen für den Wiedehopf an. Sein zeitintensiver Einsatz hat sich gelohnt – die Zahl der Bruten nimmt seither jährlich zu. Durch das Engagement von Manfred Weber ist es gelungen, eine stabile Population dieser Tierart in der Vorbergzone des nördlichen Ortenaukreises aufzubauen. Die Schutzmaßnahmen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der ehemals in Baden-Württemberg stark gefährdete Wiedehopf sein Areal in der Oberrheinebene ausweiten konnte. Dadurch konnte der Wiedehopf auch wieder aus der Roten Liste Baden-Württemberg entlassen werden.

Karl Zachmann, Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen)

Karl Zachmann – ehrenamtlicher Biberberater im Kreis Sigmaringen

Als Biberberater setzt sich Karl Zachmann seit 2012 mit Erfolg dafür ein, Betroffenen die Schutzwürdigkeit des Bibers zu erläutern und Verständnis für dessen Aktivitäten zu wecken. Dabei geht sein Einsatz weit über das hinaus, was er als Ehrenamtlicher leisten müsste. Karl Zachmann hält genau fest, wo in seinem Bearbeitungsgebiet sich wie viele Biber befinden, analysiert die Problemlage und schlägt fachkundige Maßnahmen vor. Durch seine ausgeprägten sozialen Kompetenzen versteht er es zudem, die Menschen mitzunehmen und Lösungen zu erwirken. Er trägt damit wesentlich zur gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Tierart bei.

Adalbert und Elke Künzig, Königheim-Pülfringen (Main-Tauber-Kreis)

Ein Feuchtbiotop für bedrohte Tiere in unserer durch Flurbereinigung ausgeräumten Landschaft

Adalbert Künzig und seine Tochter Elke begannen 1990 mit ihrem Projekt. Zur Anlage eines Feuchtbiotops erwarben sie eine 28 Ar große bis dahin intensiv genutzte Ackerfläche und gestalteten sie in vielen Arbeitsstunden und mit erheblichen eigenen Mitteln um. Im Umfeld des angelegten Teiches pflanzten sie ergänzend Obst-Hochstämme, setzten Waldbäume und Büsche und hängten Nistkästen für Vögel und Fledermäuse auf. Darüber hinaus veranstalteten die beiden auch Führungen und Diavorträge zu ihrer Maßnahme. Über die Jahre hat sich dadurch aus einer intensiv genutzten Ackerfläche ein kleines Naturparadies inmitten einer intensiv genutzten Landschaft entwickelt.

Pröbstle Biohof GbR, Scheer (Landkreis Sigmaringen)

Artenvielfalt vom Acker bis auf den Teller begleitet: Genuss, der nach Oberschwaben schmeckt

Seit 1987 gestaltet die Familie Pröbstle auf ihrem Bioland-Betrieb die Landwirtschaft mit großem Engagement und zahlreichen kreativen Ideen so, dass die Lebensräume für Flora und Fauna bewahrt und gefördert werden. Im Familienbetrieb werden die Pflege und Entwicklung von artenreichem Grünland sowie der Anbau alter Urgetreidesorten umgesetzt. Die von Familie Pröbstle extensiv gepflegten Hochstamm-Streuobstwiesen weisen eine besondere Sortenvielfalt und einen hohen Altbestand auf. Unter dem Motto „Vom Grashalm bis hin zum Teller“ gelingt es den Betreibern des Biohofs, durch Aktionstage, das Anbieten von Schülerpraktika sowie Mit-Mach-Aktionen wie die Apfelbaum- und Bienenpatenschaften, die Kunden aktiv in das Thema Artenvielfalt und ihren Erhalt einzubeziehen.

NABU Freiburg e. V. AG Wildbienen am Tuniberg, Freiburg-Opfingen (Stadtkreis Freiburg)

Wildbienen-Lehrgarten in Freiburg-Opfingen

Die Arbeitsgruppe „Wildbienen am Tuniberg“ baute 2017 einen Wildbienen-Lehrgarten auf, um die Bevölkerung für die Belange der Wildbienen zu gewinnen. In diesem Lehrgarten wird zum einen praktischer Artenschutz gelebt. So hat die Arbeitsgruppe beispielsweise Wiesendrusch angesät, bienenfreundliche Gartenstauden angepflanzt sowie Trockenmauern errichtet und Nistmöglichkeiten für Wildbienen angelegt. Die Wissensvermittlung ist ein weiterer wichtiger Baustein des 1.000 Quadratmeter großen Lehrgartens. Es wird anschaulich gezeigt, wie man mit einfachen Maßnahmen und attraktiver Gestaltung des eigenen Gartens einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.

Die Kombination von pädagogischer, theoretischer und praktischer Arbeit mit Menschen verschiedener Altersgruppen wie auch die Evaluation der Ergebnisse sind besonders hervorzuheben.

Netzwerk Heubühl im Rahmen der Lokalen Agenda, Bruchsal (Landkreis Karlsruhe)

Natur vermitteln und erlebbar machen - Artenvielfalt fördern

Die Ziele des 2011 im Rahmen der Lokalen Agenda Bruchsal gegründeten Netzwerks Heubühl sind insbesondere der Erhalt von Streuobstwiesen und die Gestaltung naturnaher Gärten und heimischer Hecken. Das aus acht Einzelinitiativen zusammengeschlossene Netzwerk verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Schwerpunkt Naturpädagogik. Es bietet auf dem stadtnahen Heubühl zahlreiche und vielfältige generationenübergreifende Angebote zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt an. Der sogenannte Projektegarten wird für Bildungsangebote genutzt. Eine Besonderheit ist die 2018 gestartete Bienenpatenschaft, die es ermöglicht, über ein ganzes Jahr hinweg die Arbeit eines Imkers kennenzulernen. Beim jährlichen Heubühlfest mit Aktionen aller am Netzwerk beteiligten Initiativen werden mehr als 1.000 Interessierte erreicht.

Sonnenwirbel, Naturpädagogik mit Tieren e. V., Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg)

Ein Naturkindergarten schafft Artenvielfalt: 15 Jahre Streuobstwiese

Der Naturkindergarten Sonnenwirbel hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern eine lebenslange Liebe zur Natur mitzugeben. Als ein Baustein dieser Philosophie wurde vor 15 Jahren – gemeinsam mit Kindern und Eltern – eine ein Hektar große Streuobstwiese neu angelegt. Das Thema wird für die Kinder spielerisch aufbereitet, sodass sie über die Jahre einen besonderen Bezug zum Lebensraum Streuobstwiese aufbauen, nicht zuletzt auch bedingt durch ihre Einbindung bei Pflegearbeiten. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass schulreife Kinder zum Abschied einen neuen Baum pflanzen. Dadurch umfasst die Streuobstwiese zwischenzeitlich mehr als 100 Bäume. Durch die extensive Pflege haben sich auf dem ehemaligen Maisacker im Laufe der Jahre viele heimische Pflanzen ausgebreitet. Um die Artenvielfalt zu erhöhen, wurden zudem Nisthilfen angebracht.

Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finden Sie im Internet ...

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Verschiedenes 

NABU: Politik muss Mobilität verlässlich, bezahlbar und klimafreundlich gestalte

Tschimpke: Maßnahmen für CO2-Reduzierung zügig umsetzen

Berlin, 29.3.2019 – NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur heutigen Beratung des Lenkungskreises „Nationale Plattform Zukunft Mobilität“ über den Bericht der Verkehrskommission:

„Die Klimaschutzziele beim Verkehr sind erreichbar. Das bestätigt der Bericht der Verkehrskommission. Zudem fanden Maßnahmen, die wesentlich für die dringend notwendige Verkehrswende sind, im Expertengremium der Bundesregierung breite Zustimmung. Dazu gehören die Stärkung des Schienen- und Radverkehrs, die Reduzierung der Ticketpreise im ÖPNV sowie der Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Zugleich wurde deutlich, dass die Digitalisierung und Förderung alternativer Antriebe allein nicht ausreichen, um die erforderliche CO2-Minderung zu erreichen. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, Mobilität in Deutschland verlässlich, bezahlbar und klimafreundlich zu gestalten.“

Kritik äußerte der NABU-Präsident an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Leider hat Bundesverkehrsminister Scheuer durch seine öffentlichen Äußerungen zur Arbeit der Verkehrskommission für erhebliche Irritationen gesorgt. Umso anspruchsvoller dürfte es nun für ihn werden, zügig das Paket an Maßnahmen vorzustellen, mit denen die CO2-Emissionen des Verkehrs um 40 bis 42 Prozent bis zum Jahr 2030 gemindert werden können. Die Ergebnisse der Verkehrskommission werden dabei helfen zu überprüfen, inwieweit sein Konzept realistisch ist.“







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