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Verschiedenes 

UN Klimakonferenz 2018: Wie verändert der Klimawandel unser tägliches Leben?

UN Klimakonferenz 2018: Wie verändert der Klimawandel unser tägliches Leben?
Claus-Peter Hutter © Thomas Niedermueller

Vom 3. - 14. Dezember 2018 findet die 24. UN-Klimakonferenz in Katowice, Polen statt

Mit den Folgen des Klimawandels und den Auswirkungen auf unser tägliches Leben beschäftigt sich der Autor und Naturschützer Claus-Peter Hutter in seinen aktuellen Büchern "Die Erde rechnet ab" und - gemeinsam mit Volker Angres - "Das Verstummen der Natur". Darüber hinaus gibt er viele konkrete Tipps, was jeder einzelne gegen den Klimawandel tun kann.

"Wir brauchen eine radikale Änderung der Forstpolitik in Deutschland und mehr Mut für wilde Wälder. Wälder erfüllen nicht nur die Funktion als Holzlieferanten, sondern sind die grünen Lungen unserer Landschaften, reinigen die Luft, binden CO² und sind damit unsere Klimaregulatoren. Darüber hinaus stabilisieren sie Hangbereiche, sind Wassererneuerungsgebiete und - sofern sie naturnah belassen werden - unersetzliche Lebensräume." Claus-Peter Hutter

„Seit Menschengedenken gab es noch nie so viel Treibhausgase in der Atmosphäre, noch nie so lange Hitzeperioden mit verheerenden Auswirkungen, noch nie so intensive Warnungen der Wissenschaftler. Und noch nie haben Politiker rund um den Globus so lange die Konsequenzen aus dem Klimawandel nicht zur Kenntnis genommen. Jetzt ist klar: Die Umweltveränderungen schreiten so schnell voran, dass die Anpassungskapazität der Natur am Anschlag ist. Immer mehr Ökosysteme brechen zusammen, Arten verschwinden, bevor wir sie überhaupt entdeckt haben. Die Frage ist: Lässt sich diese Entwicklung überhaupt noch stoppen?“ Volker Angres

Claus-Peter Hutter, Jahrgang 1955, ist Präsident der Stiftung NatureLife-International und Autor zahlreicher Bücher und Publikationen zu Umwelt- und Verbraucherthemen. Hauptberuflich leitet C.-P. Hutter die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg.

Volker Angres ist Autor und Leiter der Umwelt-Redaktion des ZDF. Er wurde für seine Arbeit mehrfach mit verschiedenen Umweltpreisen ausgezeichnet. Mit Claus-Peter Hutter veröffentlichte er bereits mehrere Sachbücher.

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Verschiedenes 

NABU: Mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz

Tschimpke: Bundesregierung handlungsunfähig, wenn es um konkrete Maßnahmen geht

Berlin/Kattowitz, 1.12.2018 – Einen Tag vor Start der 24. Weltklimakonferenz in Polen ruft der NABU mit einem breiten Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen für mehr Tempo beim Kohleausstieg auf. Unter dem Motto „Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt!“ finden am morgigen Samstag in Berlin und Köln zeitgleich zwei Demonstrationen am Kanzleramt in Berlin und an der Deutzer Werft in Köln statt. Der NABU appelliert an die Bundesregierung, endlich einen ehrgeizigeren Kurs beim Klimaschutz einzuschlagen. Am Kohleausstieg führe kein Weg vorbei, wenn Deutschland das Pariser Abkommen erfüllen will. Jetzt gehe es darum, ihn so zu organisieren, dass die Klimaziele erreicht und Perspektiven in den Kohle-Regionen aufgezeigt werden. Während in Polen verhandelt wird, hat die Bundesregierung die Ergebnisse der Kohlekommission in den Februar verschoben.

„Auf dem internationalen Verhandlungsparkett präsentiert sich Deutschland gerne als treibende Kraft im Klimaschutz – im eigenen Land ist die Bundesregierung aber handlungsunfähig, wenn es um konkrete Maßnahmen geht. Dabei hätte ein Plan für einen geordneten und sozial gestalteten Kohleausstieg international beispielgebend sein können. Umso wichtiger ist, dass nun möglichst viele Menschen bei der Doppel-Demo der Bundesregierung zeigen, dass wir endlich mehr Tempo beim Kohleausstieg brauchen“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Wichtigstes Ziel der Konferenz vom 2. bis 14. Dezember im polnischen Kattowitz ist es, das Regelwerk für das Pariser Klimaabkommen auszuarbeiten um Klimaschutz, -anpassung und -finanzierung vergleichbar und gerecht zu machen. Außerdem müssen die Vertreter der 196 Vertragsstaaten mit dem klaren Auftrag nach Hause fahren, ihre Klimaschutzambitionen deutlich zu steigern.





Veranstaltungen 

Karlsruhe: EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag zum Thema Atomkraft

Karlsruhe: EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag zum Thema Atomkraft
EFFEKTE-Filmscreening © Citizen Films

Filmscreening und Podiumsdiskussion beleuchten das "Strahlen in der Fächerstadt"

Der EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag geht kommende Woche in die nächste Runde. Am Dienstag, 4. Dezember, ist die Reihe ab 18 Uhr zu Gast im Substage und widmet sich mit Filmscreening und anschließender Podiumsdiskussion der Frage "Thorium - Atomkraft ohne Risiko?".

Der gleichnamige Film von Regisseurin Myriam Tonelotto erörtert Flüssigsalzreaktoren im Spannungsfeld zwischen energiepolitischer Alternative und unkontrollierbarer Technologie. Das unter anderem von arte und dem NDR produzierte Machwerk fragt danach, ob Thorium tatsächlich der Wegbereiter für die "grüne Atomkraft" ist und das Atommüllproblem ein für alle Mal lösen kann.

Aber Kerntechnik beschränkt sich nicht nur auf die Energiegewinnung im Kraftwerk, sie ist in vielen Bereichen des Lebens zu finden. In der Medizin und der Kunst, im Auto, in Flugzeugen, in Handys oder Gewürzen aber auch im Joghurtbecher. Ein Experte des JRC präsentiert die Karlsruher Nuklidkarte, ein unverzichtbares Arbeitsmittel für die Wissenschaft rund um das Atom.

Nach Screening und Vortrag wird diskutiert. Mit dabei sind die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Bundestags Frau Sylvia Kotting-Uhl, Dr. Maria Betti, Direktorin des Joint Research Centre (JRC) der European Commission Karlsruhe und Atomkritiker Dr. Rainer Moormann. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Peter Hocke-Bergler vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.

Weitere Informationen zur EFFEKTE-Reihe, die vom Karlsruher Wissenschaftsbüro organisiert wird sowie Impressionen der Veranstaltung gibt es unter www.effekte-karlsruhe.de und auf dem Facebook-Kanal des Wissenschaftsbüros.

zum Bild oben:
Strahlen in der Fächerstadt - Der EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag im Dezember widmet sich neuen Technologien im Bereich der Atomkraft

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Verschiedenes 

UNESCO zeichnet Ökostation aus

UNESCO zeichnet Ökostation aus
Mitarbeiter*innen der Oekostation (c) Ökostation Freiburg

Ökostation Freiburg wurde für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung von der UNESCO in Bonn ausgezeichnet

Unter dem Motto “Ausgezeichnet” prämierten das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) im Rahmen des Weltaktionsprogramms “Bildung für nachhaltige Entwicklung” am Mittwoch, 28. November 2018 in Bonn besondere Lernorte, Netzwerke und Kommunen. Unter den ausgezeichneten Lernorten ist die Ökostation Freiburg eine der wenigen Initiativen, die bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde. Die Jury hob dabei den herausragenden Beitrag der Ökostation zu Umweltbildung sowie für Bildung für nachhaltige Entwicklung hervor. Wie wichtig dieses Engagement angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist, betonte DUK-Präsidentin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Die neuesten Warnungen von Weltklimarat und Weltbiodiversitätsrat zeigen: für eine zukunftsfähige Welt brauchen wir schnelle und weitreichende Veränderungen.” Mit ihrem vielseitigen Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeige die Ökostation Freiburg Tag für Tag, wie diese nachhaltige Entwicklung praktisch gelebt und erfahrbar werden kann, so Frau Böhmer.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Wie empfinden Menschen den Wald?

Karlsruhe: Wie empfinden Menschen den Wald?
Foto: Karola Richardt

Städtisches Forstamt unterstützt Studie / Interessierte gesucht

Wie empfinden Menschen den Wald in der Stadt Karlsruhe? Diese Frage untersucht die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg erstmals in einer wissenschaftlichen Studie. Für die Studie werden Personen gesucht, die sich für den Wald interessieren und sich im Rahmen einer Befragung aktiv beteiligen wollen. Die Interviewten können ausdrücken, was der Wald vor ihrer Haustür mit ihren Gefühlen macht, wie er auf sie wirkt, welche Wünsche bestehen oder wie sie den Wald gestalten würden. Das städtische Forstamt unterstützt diese Studie.

Teilnehmen können Personen, die in Karlsruhe oder der unmittelbaren Umgebung wohnen. Melden können sie sich per E-Mail an waldimblick.fva-bw@forst.bwl.de. Beschreiben sollte man kurz, warum man in den Wald geht und was dort wichtig ist. Die eigentliche Befragung findet dann nach persönlicher Terminabsprache beim städtischen Forstamt Karlsruhe in der Linkenheimer Allee 10 (Waldzentrum) statt. Sie dauert etwa 90 Minuten. Nach Beendigung der Studie erhalten die Teilnehmenden eine kleine Aufwandsentschädigung und können als Dankeschön an einer Verlosung teilnehmen.

Hintergrundinformationen zur Studie gibt es auf der Homepage der FVA (www.fva-bw.de)

zum Bild oben:
Aufnahme aus dem Karlsruher Hardtwald. Die Studie untersucht, wie Menschen den Wald empfinden / Foto: Karola Richardt

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Verschiedenes 

Neuseelands Küstenmeere werden zum marinen "Hope Spot" erklärt

Neuseelands Küstenmeere werden zum marinen "Hope Spot" erklärt
Haifisch (c) NABU/Jürgen Schrön

NABU International: Zeichen für neuseeländische Regierung, die letzten Maui-Delfine endlich zu schützen

Berlin – Ein guter Tag für die seltenen Maui-Delfine sowie ihre schwimmenden und fliegenden Nachbarn – Schwertwale, Pinguine, Albatrosse und andere: Ihre Heimat, die neuseeländischen Küstengewässer, sind am 26. November zu einem marinen „Hope Spot“ erklärt worden. Die NABU International Naturschutzstiftung hatte sich gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Otogo in Neuseeland bei der amerikanischen Naturschutzorganisation Mission Blue (Mission Blue Sylvia Earle Alliance) für die Anerkennung der Küstenmeere als schutzbedürftigen „Hope Spot“ eingesetzt.

Thomas Tennhardt, NABU-Vizepräsident und Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung, begrüßt diesen Schritt. „Zusammen mit internationalen wissenschaftlichen Institutionen drängen wir seit Jahren auf ein Verbot von Kiemen- und Schleppnetzen im Lebensraum von Maui- und Hector-Delfinen in Neuseeland. Unter dem Motto „Einer für alle, alle für einen!“ soll unser Hope Spot längst überfällige Maßnahmen zum Schutz dieses einzigartigen Habitats unterstützen und so die Erholung betroffener Populationen und Lebensräume ermöglichen“, so Tennhardt. Neuseelands Küstengewässer sind außerdem durch die Suche und Förderung von Öl und Gas, Sandbergbau sowie industrielle und landwirtschaftliche Wasserverschmutzung bedroht.

Der Hope Spot erstreckt sich über eine 17.000 Kilometer lange Küstenlinie bis zu einer Wassertiefe von 100 Metern und umfasst sowohl subtropische als auch subantarktische Gebiete. Die Gewässer beheimaten eine Vielfalt seltener Tiere, darunter Neuseeländische Seelöwen, Buller-Albatrosse, Gelbaugen- und Zwergpinguine, Riesenhaie und Zwergblauwale. Viele kommen ausschließlich in Neuseeland vor. Vor allem die akut vom Aussterben bedrohten Maui-Delfine und ihre nahen Verwandten, die Hector-Delfine, erregen immer wieder die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit.

Die international renommierte Meeresforscherin Sylvia Earle, Gründerin von Mission Blue, hat das weltweite Konzept der Hope Spots im Jahr 2009 ins Leben gerufen, um eine Welle öffentlicher Unterstützung für ein globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten zu schaffen. Denn während rund zwölf Prozent der weltweiten Landflächen unter Schutz stehen, sind dies bei den Meeren gerade einmal sechs Prozent. Mit den Hope Spots sollen bis zum Jahr 2030 globale Meeresschutzgebiete auf 30 Prozent ansteigen. „Die Erklärung der neuseeländischen Küstengewässer als Mission Blue Hope Spot sollten wir als Anlass dazu nehmen, jetzt gemeinsam alles dafür zu tun, die herrlichen und seltenen Maui- und Hector-Delfine vor dem Aussterben zu bewahren. Wir haben nur noch eine einzige Chance dazu, diese müssen wir jetzt ergreifen“, sagte Earle.

„Obwohl es nur noch etwa 50 Maui-Delfine gibt, sind nur 19 Prozent ihres Lebensraums vor Kiemennetzen und sogar nur fünf Prozent vor Schleppnetzen geschützt“, erklärte Barbara Maas, Leiterin Internationaler Artenschutz der NABU International Naturschutzstiftung. „Das Aussterben der Maui-Delfine steht unmittelbar bevor. Die Erklärung der neuseeländischen Küstenmeere zum Hope Spot setzt erneut ein klares Zeichen für die Regierung des Landes, ihre Handlungen endlich in Einklang mit wissenschaftlichen Empfehlungen zu bringen. Andernfalls droht Neuseeland seinen Ruf als umweltbewusstes Land und unberührtes Naturparadies für immer zu verlieren.“

Das neuseeländische Ministerium für Naturschutz und das Ministerium für Primärindustrien treffen sich Ende diesen Monats und im Dezember, um Optionen für den Schutz der Delfine vorzuschlagen.

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Verschiedenes 

Fessenheim-Abschaltung 2020!?

Das alte französische Atomkraftwerk Fessenheim wird nach Angaben von Frankreichs Staatspräsident Macron im Jahr 2020 abgeschaltet. Für die Bevölkerung und den BUND am Oberrhein ist das nun die neunte Ankündigung eines Abschalttermins für das älteste AKW Frankreichs.

Bei der vorletzten Ankündigung hatten wir "ein neues, rechtlich wasserdichtes Dekret" von Herrn Macron verlangt. Die Ankündigung des französischen Präsidenten (die hoffentlich für beide Reaktoren gilt) nehmen wir zwischenzeitlich erfreut-hoffnungsfroh-illusionslos zu Kenntnis. Wir halten einen Abschalttermin 2020 für möglich und wir hoffen, dass die beiden alten Reaktoren so lange durchhalten. Die Gefahr eines extrem schweren Unfalls ist aber erst gebannt, wenn die Reaktordruckbehälter und die extrem unsicheren Zwischenlagerbecken entleert sind. Es freut uns, dass auch andere französische Reaktoren abgeschaltet werden sollen.

Wir würden uns auch sehr freuen, Sie zukünftig nicht mehr mit Presseerklärungen zu diesem Thema quälen zu müssen.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

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Veranstaltungen 

Tempo machen beim Kohleausstieg: Klimakrise lässt sich nicht vertagen

Breites Bündnis stellt Doppel-Demonstration in Köln und Berlin am 1. Dezember vor

Berlin/Köln, 27. November 2018. Mit Pressekonferenzen in Berlin und in Köln hat ein breites Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Doppel-Demo "Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt!" am 1. Dezember in den beiden Städten geworben. Am Kanzleramt in Berlin und an der Deutzer Werft in Köln erwarten sie viele Tausend Menschen, die für den konsequenten Kohleausstieg und mehr Klimaschutz auf die Straße gehen.
"Wir brauchen mehr Tempo beim Kohleausstieg", fordert das Bündnis und kritisiert, dass Deutschland mit leeren Händen zum Weltklimagipfel fährt. Die Klimakrise ist unabwendbare Realität. Alle in den nächsten Tagen und Wochen nationalen und internationalen Entscheidungen werden das Leben heute und das der Kinder- und Enkelgeneration maßgeblich prägen. Der Strukturwandel in den Kohle-Regionen und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Daher ist der Protest am 1. Dezember gegen das Zögern und gegen halbherzige Maßnahmen zum Klimaschutz so wesentlich, so der Trägerkreis.
Zitate der Rednerinnen und Redner in Berlin und Köln:

BUND, Dirk Jansen, Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik BUND NRW:
"Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss sofort die dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abschalten. Kohleausstieg heißt aber auch ganz konkret: Alle Umsiedlungen und Dorfzerstörungen müssen sofort gestoppt, der Hambacher Wald in seiner jetzigen Größe erhalten werden."

Campact, Christoph Bautz, Geschäftsführer:
"Wenn wir ein Klimadesaster verhindern wollen, müssen wir endlich raus aus der Kohle. Die Mitte der Gesellschaft steht dagegen auf, wie die Kohlelobby die Kohlekommission torpediert und unsere Zukunft verheizt. Viele Tausend Menschen verlangen am Samstag, dass Deutschland endlich ernst macht mit dem Kohleausstieg."

Greenpeace, Martin Kaiser, Kampagnen-Geschäftsführer:
"Angesichts des Hitzesommers, andauernder Dürre in Deutschland, Überschwemmungen und Waldbränden in Europa liegt es an der Zivilgesellschaft, die Bundesregierung zurück auf einen Klimakurs mit einem schrittweisen Kohleausstieg bis 2030 zu bringen."

Klima-Allianz Deutschland, Stefanie Langkamp, Leiterin Kohle- und Energiepolitik:
"Auf der COP24 in Kattowitz müssen die internationalen Leitplanken für erhöhte Klimaschutzambitionen festgezurrt werden. Dies muss Hand in Hand mit einer Paris-kompatiblen Erhöhung der nationalen Klimaschutzziele gehen und Maßnahmen, wie einem raschen Einstieg in den Kohleausstieg, um diese zu erreichen. Nur so kann Deutschland seine internationale Glaubwürdigkeit zurückgewinnen."

Misereor, Armin Paasch, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte:
"Wir brauchen einen globalen Kohleausstieg: Das erfordert ein schnelles Ende der Steinkohleimporte und der Exportförderung für deutsche Kohlekraftwerkstechnologie. Die Schäden für Umwelt und Menschenrechte dürfen nicht zum Schutz der deutschen Industrie in den globalen Süden ausgelagert werden."

NABU, Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen:
"Am Kohleausstieg führt kein Weg vorbei, wenn Deutschland das Pariser Abkommen erfüllen will. Jetzt geht es darum, ihn so zu organisieren, dass die Klimaziele erreicht werden, ohne Strukturbrüche zu provozieren. Das muss in der Kohlekommission gelingen. "

NaturFreunde Deutschlands, Maritta Strasser, Bundesgeschäftsführerin:
"Alle Anzeichen sprechen dafür, dass wir am Samstag in Köln und Berlin zwei kraftvolle, bunte und friedliche Demonstrationen sehen werden. Die Mobilisierung läuft sehr gut. Dieses Echo zeigt uns, dass die Menschen besorgt sind wegen des Klimawandels. Sie wissen: Es braucht jetzt den Druck der Straße."

WWF, Jörg-Andreas Krüger, Geschäftsleitung Ökologischer Fußabdruck:
"Die Bundesregierung hat den Klimaschutz über ein Jahrzehnt verschleppt. Wir brauchen endlich einen Rahmen, mit dem solch unverantwortliches Handeln rechtliche Sanktionen nach sich zieht. Das Klimaschutzgesetz muss den Kohleausstieg festschreiben und verbindliche Vorgaben für die einzelnen Sektoren machen - abgeleitet vom verbleibenden CO2-Budget Deutschlands."

Infos zur Doppel-Demonstration "Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt!"

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