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Verschiedenes 

Verluste bei jeder zweiten Vogelart

Verluste bei jeder zweiten Vogelart
Steinsperling (c) NABU/Thomas Tennhardt

BirdLife-Statusbericht zeigt stark besorgniserregenden Zustand der globalen Vogelwelt

Berlin, 28.9.22 – Fast die Hälfte aller Vogelarten weltweit weist Verluste auf. Das zeigt der am 27. September veröffentlichte Bericht des NABU-Dachverbands BirdLife International „State of the World’s Birds 2022“, der alle vier Jahre erstellt wird. Viele Vogelpopulationen sind demnach sogar stark dezimiert. Vom Aussterben bedroht ist derzeit laut der jüngsten internationalen Roten Liste jede achte Vogelart. „Der nun fünfte Statusreport zeichnet das bisher besorgniserregendste Bild der Zukunft der Vogelarten und damit des gesamten Lebens auf der Erde. Sowohl die schädliche Praxis in der Land- und Forstwirtschaft als auch die Effekte der Klimakrise sind die Haupttreiber für die Verluste, denen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen müssen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Den 49 Prozent abnehmenden Vogelarten stehen lediglich sechs Prozent Zunahmen entgegen. Seit dem Jahr 1500 gelten inzwischen 187 Vogelarten als ausgestorben. Ein wesentlicher Grund für den schlechten Zustand der Vogelbestände liegt laut BirdLife-Bericht in der Landwirtschaft. Die zunehmende Mechanisierung, der Einsatz von Agrochemikalien und die Umwandlung von Grünland in Ackerland haben dazu geführt, dass die Zahl der Feldvögel in Europa seit 1980 um 57 Prozent zurückgegangen ist. Weltweit sind die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft das größte Problem für die Vögel der Welt und betrifft 73 Prozent aller bedrohten Arten. Problematisch ist auch nicht nachhaltige Waldbewirtschaftung und Abholzung, wobei der Verlust von über sieben Millionen Hektar Wald – jedes Jahr eine Fläche so groß wie Irland – die Hälfte aller bedrohten Vogelarten betrifft.

Die Klimakrise ist ebenfalls eine erhebliche Bedrohung und zeigt bereits verheerende Auswirkungen auf die Vögel der Welt. 34 Prozent der bedrohten Arten sind bereits betroffen. Geringere Niederschläge für Feuchtgebietsarten, reduzierte Verbreitungsgebiete von Gebirgs- und polaren Vogelarten gehören zu den Problemen wie auch zunehmende Brände, Dürren und Stürme. Weitere gravierende Effekte entstehen durch invasive Arten, Jagd und Beifang, Flächenverbrauch, Rohstoffabbau und Energieinfrastruktur. Für die Rückgänge von 70 Prozent aller Greifvögel in Kenia sind beispielsweise Verluste an Stromleitungen hauptverantwortlich, nur einem von vielen Ländern, in dem die Stromversorgung massiv ausgebaut wird.

Der BirdLife-Bericht zeigt aber auch, dass durch entschlossenes Handeln Arten gerettet und Natur wiederhergestellt werden kann. Seit 2013 haben 726 weltweit bedrohte Vogelarten direkt von den Maßnahmen der BirdLife-Partnerschaft profitiert. In Europa wäre etwa der Waldrapp ohne gezielten Artenschutz ausgestorben. So wurden etwa 450 wichtige Vogel- und Biodiversitätsgebiete (IBAs) durch die Lobbyarbeit von BirdLife Partnern als Schutzgebiete ausgewiesen. „Wir müssen beschädigte Ökosysteme renaturieren und wichtige Naturräume schützen. Nur so können wir die biologische Vielfalt auf Dauer erhalten“, betont Miller. „Das Weltnaturabkommen, welches im Dezember von der globalen Gemeinschaft in Montréal, Kanada beschlossen werden soll, bietet einen Ansatzpunkt, das katastrophale Artensterben noch aufzuhalten. Doch dafür braucht es ambitionierte und messbare Ziele, verbesserte Kontroll- und Umsetzungsmechanismen und eine ausreichende Finanzierung.“

Am 1. und 2. Oktober findet eine gemeinsame Aktion der Partner im Netzwerk BirdLife International statt – der Birdwatch. Der NABU bietet bundesweit zahlreiche Veranstaltungen an.

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Verschiedenes 

Orangenhauben-Kakadus im Zoo Karlsruhe in neuer Voliere zu sehen

Orangenhauben-Kakadus im Zoo Karlsruhe in neuer Voliere zu sehen
© Zoo Karlsruhe, Maike Franzen

Finanzierung über Zoofreunde Karlsruhe / Zuchtbemühungen zeigen erste Erfolge

Im Zoo Karlsruhe gibt es eine neue Papageienart zu sehen. In einer neuen Voliere werden ab sofort Orangehaubenkakadus gezeigt. Die Anlage konnte durch die Zoofreunde Karlsruhe finanziert werden, die eine Großspende für das Projekt von Ursula Szabo erhalten haben. Im Backstagebereich gibt es zudem seit einigen Jahren eine Zuchtvoliere, in der einzelne Exemplare vor allem aus Privathaltungen miteinander verpaart werden. In dieser Zuchtanlage sind in diesem Jahr erstmals Jungtiere der hochbedrohten Art aus dem Ei geschlüpft.

"Wir engagieren uns bereits seit längerer Zeit für diese äußerst seltene Art: sowohl in der Zucht im Zoo als auch über die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe im Freiland", erläutert Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker. "Dass wir diese wunderschönen Tiere nun auch unseren Zoogästen zeigen können, freut mich besonders", ergänzt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Orange­hau­ben­k­a­ka­dus gehören zu den am stärksten bedroh­ten ­K­a­ka­dus überhaupt. Ihr Lebensraum, die Wälder auf der in­do­ne­si­schen Insel Sumba, ist bis auf wenige Waldin­seln ­zer­stört. Neuere Zählungen lassen vermuten, dass der Bestand auf wenige hundert Tiere zusam­men­ge­bro­chen ist. In Deutschland gibt es insgesamt neun Haltungen in zoologischen Einrichtungen. Haltung und Vermehrung der Art wird über ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm gesteuert, das vom Dublin Zoo koordiniert wird.

Eigene Zuchtanlage bringt in diesem Jahr den ersten Nachwuchs
Orangehaubenkakadus wurden früher häufig über den Tierhandel an Privatpersonen verkauft. Um diese einzelnen Exemplare zusammenzubringen, versucht der Zoo Karlsruhe seit einigen Jahren, diese Tiere ins Badische zu holen. In einer eigens dafür errichteten Zuchtanlage werden die Tiere langsam aneinander geführt und darauf geschaut, aus welchen Tiere sich Paare bilden. In diesem Jahr hat es aus diesen Neuzusammenstellungen das erste Mal Nachwuchs gegeben. Zwei Jungvögel sind geschlüpft und wurden von den Eltern erfolgreich aufgezogen.

"Jedes Jungtier aus diesen Verpaarungen ist ein echter Gewinn für den Zoobestand dieser Tiere, bei denen durch den extremen Rückgang in der Natur die Reservepopulationen in den Tiergärten ganz besonders wichtig sind", erläutert Reinschmidt. "Es kann aber nicht mit jedem von Privatpersonen übernommenen Individuum gezüchtet werden. Die Tiere, die sich bisher nicht verpaart haben oder später dann auch die Jungtiere, zeigen wir nun in der neuen Voliere unter der Zoobrücke beim Elefantenhaus", so der Zoodirektor.

Neue Voliere unter der Zoobrücke beim Elefantenhaus
Die Zoofreunde finanzieren als Förderverein des Zoos zahlreiche Projekte, die nicht über den normalen Haushalt zu stemmen sind und nicht im Investitionsplan der Stadt stehen. Über die direkte Vermittlung des Zoodirektors kam es nun zu der Großspende, die den Bau der zehn Meter langen und dreieinhalb Meter hohen Voliere ermöglichte. An die Voliere ist zudem ein kleines Warmhaus angeschlossen, so dass die Vögel ganzjährig in der Anlage bleiben können. Aktuell sind dort drei Orangehaubenkakadus zu sehen. In der Zuchtvoliere, die nicht für Zoogäste einsehbar ist, leben vier Paare sowie die beiden Jungtiere. "Ohne das Geld von Ursula Szabo wäre die neue Voliere derzeit nicht denkbar gewesen. Daher freuen wir uns sehr und sind der Spenderin zu großem Dank verpflichtet", betont Reinschmidt.

zum Bild oben:
Im Zoo Karlsruhe sind die Orangehaubenkakadus jetzt auch für die Zoogäste zu sehen.
© Zoo Karlsruhe, Maike Franzen

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Veranstaltungen 

Globaler Klimastreik am 23.9.

Breites Bündnis fordert Kehrtwende in der Klimapolitik

Berlin, 20.09.22 – Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert von der Bundesregierung anlässlich des Globalen Klimastreiks am 23. September einen konsequenten Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und Atomkraft, eine grundlegende Verkehrswende, gezielte Entlastungen für Menschen mit geringem Einkommen sowie eine stärkere finanzielle Unterstützung des globalen Südens zur Wiedergutmachung klimabedingter Schäden und für die Bewältigung der Klimakrise.

Die extremen Überschwemmungen in Pakistan, die großflächigen Waldbrände in Frankreich, die Dürrekatastrophe in Italien und die Rekordhitze in Deutschland reihen sich ein in die katastrophalen Folgen der Klimakrise, unter denen bereits jetzt weltweit Milliarden Menschen leiden. Als Antwort darauf fordert das Bündnis von der Bundesregierung eine Kehrtwende in der Klimapolitik:

„Offiziell will die Ampel-Regierung das 1,5-Grad-Limit einhalten, doch die bisherigen Pläne reichen dafür nicht aus. Das Klimaschutz-Sofortprogramm hat sie aufgeschoben. Beim Verkehr weigert sich die FDP, konkrete und kurzfristig wirksame Maßnahmen vorzulegen – vom Tempolimit bis zum Abbau klimaschädlicher Subventionen. Und der selbsternannte ‚Klima-Kanzler’ Olaf Scholz setzt immer noch auf Investitionen in fossile Energien”, kritisiert das Bündnis und ruft deshalb zusammen mit Fridays for Future zum elften globalen Klimastreik am 23. September auf.

Deutschlandweit wurden bereits mehr als 250 Demos und Aktionen angemeldet, größere Demonstrationen werden unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln stattfinden.

Zum Bündnis gehören die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Amnesty International, Attac Deutschland, Avaaz, Campact, GermanZero, die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, die NAJU (Naturschutzjugend im NABU), die NaturFreunde Deutschlands, die Naturfreundejugend Deutschlands, Together for Future, der WWF und die WWF-Jugend und über 120 weitere Organisationen, Verbände und Initiativen.  

Alle Aktionen und Demonstrationen des Klimastreiks werden möglichst Corona-konform mit Abstand, Hygieneregeln, FFP2- oder medizinischen Masken organisiert.

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Verschiedenes 

Pflanzenbetont essen: für Klima, Mensch und Erde

Pflanzenbetont essen: für Klima, Mensch und Erde
Pflanzenbetonte Ernährung (c) meerfreiheit

September 2022 – Die Krise des globalen Ernährungssystems ist zugleich eine Chance, den Wandel hin zu gesunden Ernährungsmustern zu schaffen, die uns ein biodiversitäts- und klimafreundliches sowie genussvolles Essen ermöglichen. Der wichtigste Hebel dafür ist eine pflanzenbetonte Ernährung und damit einhergehend die Reduktion tierischer Lebensmittel. Im Vorfeld der weltweiten Klimademonstration am 23.9., unter anderem in Berlin, möchte Slow Food Deutschland Aufmerksamkeit für die notwendigen Anpassungen auf politischer wie individueller Ebene schaffen. In seinem dafür veröffentlichten » Papier informiert der Verein über seine Position zu einer pflanzenbetonten Ernährung.

Das Hauptmotiv einer pflanzenbetonten Ernährung liegt für Slow Food im Respekt der planetaren Belastungsgrenzen, insbesondere im Biodiversitäts- und Klimaschutz. Ebenso zentral ist der Schutz von Tieren, der sich keineswegs mit der überbordenden Menge an Tierischem aus industriellen Haltungsformen vereinen lässt. Deswegen fordert die Bewegung individuelle wie staatliche Maßnahmen des Umdenkens und alternativen Handelns.

Aus Sicht von Slow Food bedeutet pflanzenbetont essen sich vorwiegend, aber nicht ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln und Speisen in roher, frisch zubereiteter oder gering verarbeiteter Form (z.B. Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst) zu ernähren. Ein solcher Menüplan konzentriert sich in erster Linie darauf, was Boden, Pflanzen und Tiere der Region in einer ökologisch und sozial verantwortungsvollen sowie tiergerechten Zusammensetzung hergeben. Eine pflanzenbetonte Ernährung kann für Slow Food also einen maßvollen Genuss nachhaltig erzeugter tierischer Lebensmittel miteinschließen. Aus Sicht der weltweit agierenden Bewegung gehören artgerecht gehaltene Tiere zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. In der Beweidung von Grünland, das ungeeignet für den Anbau von Pflanzen ist, liegt eine wichtige Ökosystemdienstleistung.

Unter dem Motto „Zukunft Pflanzen, Nahrung Sichern - #Ährensache“ weist aktuell ein breites zivilgesellschaftliches Aktionsbündnis darauf hin, dass die derzeitigen Krisen und Kriege dieser Welt die Ernährungssicherung gefährden. Auch Slow Food ist Teil des Bündnisses und betont, dass Ernährungszukunft gelingt, wenn Problembewusstsein mit einer positiven Zukunftsvorstellung und der Einladung zu Kreativität, Genuss und Freude verbunden wird. Dazu Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Die anstehende Ernährungswende ist für viele Menschen auch eine Geschmackswende. Deswegen reicht es nicht aus, allein an den Verstand zu appellieren. Wir müssen den Menschen über alle Sinne nahebringen, dass sich die Umstellung lohnt. Die Politik muss den anstehenden Veränderungen mit angepassten Rahmenbedingungen den Weg ebnen. Dazu gehört es, dass für Mensch und Planet gesunde Lebensmittel und Speisen in die greifbare Alltagsumgebung aller rücken – überall dort, wo es grundlegend um Ernährung und um Bildung geht, in Supermärkten ebenso wie in der Gemeinschaftsverpflegung, in Schulen und anderen Orten des Lernens. Und wir brauchen lenkende Maßnahmen, damit eine zukunftsfähige Ernährung bezahlbar ist. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Lage wird das für viele zum Entscheidungskriterium Nummer eins. Wir müssen Hemmschwellen abbauen, Vorurteile reduzieren, aufklären – genuss- und freudvoll.“

Angebote für interessierte Verbraucher*innen:

» Das neue Q&A zu pflanzenbetonter Ernährung aus Sicht von Slow Food
» Veranstaltungstipp: Online-Kochkurs: Give Peas a Chance. Live Kochkurs am24.9. (Anmeldung bis 21.9.)
» Angebote der Convivien, die Regionalgruppen von Slow Food Deutschland
» Adressen von Köch*innen des Chef-Alliance-Netzwerks
» Rezepte und Alltagstipps

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Veranstaltungen 

Klang und Lärm in den Ozeanen

Vortrag in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ – auch online

Über den Klang und menschengemachten Lärm in den Ozeanen spricht Elke Burkhardt vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, in ihrem Vortrag am Mittwoch, 28. September um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Elke Burkhardt befasst sich mit folgenden Fragen: Wie hat sich der Klang der Unterwasserwelt weltweit durch den Menschen verändert? Und welche Auswirkungen hat dieser menschengemachte Lärm auf das Verhalten der Meeresbewohner?

Der Vortragsabend in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft findet in Präsenz und online statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.

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Starkes Stromsparen + klimaneutral Bauen?

Das Herbstprogramm der Gemeinschafts-Reihe 32 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg zum Leitthema „Energiewende - Klima – Atomausstieg - Wohnen - Flächenschutz - Frieden. Wie wollen und wie dürfen wir leben?“ startet am Samstag 24. September um 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, Kollegiengebäude 1 der Universität, Platz der Universität Freiburg anl. der Energiewendetage Baden-Württemberg. Veranstalter ist ECOtrinova e.V. mit ideellen Mitträger-Vereinigungen. - „Klimaneutraler Neubau-Stadtteil Dietenbach in Freiburg i.Br.: Irrtum oder Täuschung?“ ist das Thema von Dipl.-Ing. Dipl.-Volksw. Dieter Seifried, Büro Ö-quadrat, Freiburg. Über „Geht Klimaneutralität bei Neubaugebieten? Was zählt auch?“ sowie über „Schnelles starkes Stromsparen statt Blackout und Atomkraft. Problem Millionen Heizlüftern und elektrische Wärmepumpen? Internationale Erfahrungen. Aktivitäten vor Ort“. berichtet Dr. Georg Löser, Energiebüro Dr. Löser, Gundelfingen i.Br.

Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit *Badisch-Elsässische BIs * BUND Ortsgruppe Freiburg *BI Energiewende Waldkirch *Energieforum Gundelfingen *FARBE e.V. *FIUC/Freiburger Institut für Umweltchemie e.V. *Netzwerk Energie-3Regio *Klimabündnis Freiburg ggr. 2006 *NABU Freiburg e.V. *Plan B e.V.

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28. Bad Krozinger Gesundheitsmesse

28. Bad Krozinger Gesundheitsmesse
Beratung Gesundheitsmesse (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

mit Outdoor-Aktiv-Tag am Sonntag

BAD KROZINGEN. Am Samstag, den 24. September und am Sonntag, den 25. September 2022, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr, findet die 28. Bad Krozinger Gesundheitsmesse im Kurhaus statt. Am Sonntag wird zusätzlich ein Outdoor-Aktiv-Tag mit vielen Highlights, die zum Ausprobieren und Mitmachen einladen, für die ganze Familie im Kurpark angeboten. Der Eintritt ist frei.

Für den Gesundheitsstandort Bad Krozingen stehen insbesondere das Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen und die Vita Classica. Die ortsansässigen Kliniken sowie die zahlreichen niedergelassenen Ärzte jeglicher Fachrichtungen runden das Gesundheitsangebot ab. Das Interesse am Thema Gesundheit ist ungebrochen hoch, so informieren auch in diesem Jahr wieder über 80 Aussteller in und um das Veranstaltungszentrum Kurhaus.

Zur Gesundheitsmesse werden wieder mehr als 10.000 Besucher aus Bad Krozingen und der Umgebung erwartet. Die Messe bietet eine breit gefächerte Palette an Expertenwissen und eine Fülle an Tipps und Anregungen bis hin zum „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus den Bereichen Wellness, Fitness und Gesundheit.

Als Aussteller präsentieren sich im Kurhaus das hochspezialisierte Akut-Krankenhaus Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, Reha-Kliniken aus Bad Krozingen, die Klinik für Biokinematik, Selbsthilfegruppen sowie Gesundheitseinzelhändler mit entsprechenden Produkten und Angeboten wie Brillen, Möbel, Schuhe u. v. a. m.

Im Mittelpunkt der Gesundheitsmesse steht ein umfangreiches Vortragsprogramm mit Chefärzten, Fachärzten, Therapeuten, Fachpflegekräfte und weiteren Referenten aus dem Gesundheitsbereich. Dieses findet an beiden Tagen im Großen Saal statt.

Programm im Großen Saal

Samstag, 24. September 2022

11.00 Uhr Die Aorta als Organ
Univ.-Prof. Dr. Martin Czerny, Ärztlicher Direktor, Klinik für Herz und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg, UniversitätsHerzzentrum in Freiburg und Bad Krozingen

11.45 Uhr Patientenverfügung – gemeinsam entscheiden – was muss ich beachten!?
Dr. Harro Böckmann, Facharzt für Allgemeinmedizin/Kurarzt, Bad Krozingen

12.30 Uhr Hypnose und Trance – Der Königsweg zur Entspannung
Juliane Schieder, Hypnose-Coach, Ballrechten-Dottingen

13.15 Uhr Knieprothese – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Dr. Ralph Mayer, Facharzt für Orthopädie, Praxisklinik 2000 Orthopädie, Freiburg

14.00 Uhr Schmerzfrei von Kopf bis Fuß
Davina Glage, leitende Physiotherapeutin (BA), Klinik für Biokinematik, Bad Krozingen

14.45 Uhr Vorsorgeuntersuchungen in der hausärztlichen Praxis
Dr. Gisa Weißgerber, Hausärztliche Internistin/Kurärztin, Haus.Arzt.Praxis Staufen • Bad Krozingen

15.30 Uhr Von eRezept bis Videosprechstunde: Digitalisierung in der Arztpraxis
Swantje Middeldorff, Sachgebietsleiterin Bürgerservice, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Stuttgart

16.15 Uhr Spielerisch Konflikte lösen – mit den Brettspielen von play-emotion
Manuela Pfefferle und Christine Kempf-Schwer, Geschäftsführerinnen, play-emotion GmbH, Bad Krozingen

17.00 Uhr Gesundheit und Wohlbefinden durch Wandern – Vorstellung des neuen Rundwanderwegs „Krozinger Rebberg-Runde“
Hans-Martin Schaller, Vorsitzender, und Gisela Schaller, Öffentlichkeitsarbeit, Schwarzwaldverein, Ortsverein Staufen-Bad Krozingen

Sonntag, 25. September 2022

09.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
„Lebendiges Wasser Quellgrund des Lebens“
mit der Kur- und Rehaseelsorge Bad Krozingen, Pastoralreferent Philipp Fuchs, Pfarrer Andreas Guthmann, begleitet vom Bläserkreis der Ev. Kirchengemeinden Bad Krozingen und Hartheim

11.00 Uhr Ein Stall voller Gesundheit – über glückliche Hühner und gesunde Eier
Sabine Bleile, Huhn im Glück, Bad Krozingen

11.45 Uhr Schmerz vermeiden – gesunder Schlaf – gesundes Sitzen
Peter Ihle, Dipl. Physiotherapeut, Stans, Schweiz

12.30 Uhr Klangschalen im Einsatz für Demenzbegleitung und Pflege
Carmeline Allenbacher, Y-OM3 GmbH Meditation, Kunst + Gesundheit, Fischingen

13.15 Uhr Schmerzfrei ohne Operation und Medikamente durch Biokinematik nach Packi
Claus Becker, leitender Arzt, Klinik für Biokinematik, Bad Krozingen

14.00 Uhr Wenn nichts mehr geht – Möglichkeiten des Gelenkersatzes am Hüftgelenk
Ralph Nitsche, Oberarzt und Koordinator des Endoprothetikzentrums, Beckerklinik Bad Krozingen

14.45 Uhr Gesundheitswandern – Schmerzen vorbeugen mit Tipps für mehr Bewegung im Alltag
Sabine Kober, Gesund Wandern in Freiburg und Bad Krozingen

15.30 Uhr OrCam MyEye 2.0 – das mobile Vorlesesystem: Funktionen und Bedienung für sehbehinderte und blinde Personen
Ralf Blankenbühler, Verkaufsmanagement OrCam der Firma Help Tech, Horb-Nordstetten

16.15 Uhr Mehr Mobilität im Alltag – Vorstellung trivida® Rollstuhlräder
Dr. Christine Pflaumbaum, Geschäftsführerin, P+L Innovations GmbH, Bad Krozingen, und Christian Czapek, Diplomdesigner und Erfinder

17.00 Uhr Ohne Furcht im Alter
Bruno Bösch, Kriminalkommissar a. D., Weißer Ring e. V., stellv. Leiter der Außenstelle Emmendingen / Breisgau-Hochschwarzwald

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Outdoor-Aktiv-Tag im Kurpark

BAD KROZINGEN. Am Sonntag, den 25. September 2022 findet von 11.00 bis 18.00 Uhr parallel zur Gesundheitsmesse ein Outdoor-Aktiv-Tag für die ganze Familie im Kurpark Bad Krozingen statt. Der Eintritt ist frei.

Der Tag ist voller Highlights, die viel Spaß machen und zum Ausprobieren und Mitmachen einladen. Zu den Erlebnisstationen gehören Tai Chi & Qi Gong mit Tsui-Chuan Huang, Tischtennis mit dem Tischtennisclub (TTC) e.V. Bad Krozingen, Erste-Hilfe-freshup für Kinder und Erwachsene mit dem Deutschen Roten Kreuz Ortverein Bad Krozingen, Buggy fit mit Cornelia Skyora, Oliver Haury mit zwei Eseln zur Eselwanderung, DISC GOLF inkl. Putt-Station durch den Verein Heads Up Freiburg, gesundheitsorientiertes Karate mit dem Fudokan Karate Dojo Tunsel, ein Barfußpfad von leguano®, Boule Erklärung und Vorführung der BOULE-Pétanque-Abteilung-VIB, Gesundheitswandern mit Tipps und Tricks für mehr Bewegung im Alltag durch Sabine Kober, ein Sprachen-Parcours von Mein Bildungs-Atelier Bad Krozingen, EMS Training fitbox Bad Krozingen Bahnhof, das BewegWas Bewegungsangebot mit Barbara Brühl, Huhn im Glück mit einem Eier Verkaufsstand sowie Teddy- und Puppenreparaturen durch Hebbe`s Berni Puppen- und Bärenklinik.

Ein Highlight wird die durch den ADFC Freiburg - Emmendingen - Breisgau-Hochschwarzwald angebotene Aktion zur Fahrradcodierung. Ein gutes Rad ist schnell gestohlen. Abhilfe kann die Codierung des Rahmens schaffen. Der Code schreckt Diebe ab. Und falls das Rad doch gestohlen wird, kann die Polizei Eigentümer*in jederzeit ermitteln. Folgendes sollte zur Codierung mitgebracht werden: das eigene Fahrrad (Lastenrad, E-Scooter, E-Bike-Akku), Kaufnachweis des Rads und Personalausweis.
Ergänzend sind im Zweirad- und Dreirad-Bereich Probefahrten mit E-Dreirädern und E-Bikes von e-motion e-Bike Welt, Dreirad- & Lastenfahrrad-Zentrum Freiburg Süd, möglich.

Die kidsMANIA smiley-tour macht ebenfalls an diesem Tag wieder Halt in Bad Krozingen. Kostenlose Spielattraktionen mit Hüpfburg, Bastelwerkstatt und eine Spaß- und Seifenblasenfabrik versprechen jede Menge Spaß und einen unvergesslichen Tag.

Ergänzend zu den angebotenen Getränken und Speisen durch das Kurhaus-Team für den Innen- und Außenbereich, wird das Team von Flyingbar an einer mobilen Cocktailbar alkoholfreie Cocktails und Apéro-Drinks den Gästen der Messe frisch vor Ort zubereiten.

Zu festen Zeiten werden auf bzw. an der Musikpavillon-Bühne sowie auf der Aktionswiese im Kurpark Vorführungen zu sehen sein, die auch zum Mitmachen einladen wie Gesundheitswandern, gesundheitsorientiertes Karate, Qi Gong, Tai Chi, eine Minidisco u.v.m.

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Änderungen vorbehalten!
Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.


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Kommunen fordern Verankerung von Klimaschutz & Klimaanpassung als Pflichtaufgabe

Klima-Bündnis und weitere gemeinnützige Organisationen präsentieren Politik gemeinsames Positionspapier

Frankfurt am Main, 14. September 2022. Das Klima-Bündnis hat heute mit Unterstützung zahlreicher Organisationen, unter anderem dem Städtetag Baden-Württemberg, Germanwatch, WWF und der Klima-Allianz, den Bundestagsabgeordneten und Regierungen der Bundesländer eine zentrale Forderung für den kommunalen Klimaschutz vorgelegt. In einem gemeinsamen Positionspapier rufen sie die Politik dazu auf, Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgabe(n) zu verankern. Entwickelt wurden die Forderungen vom Klima-Bündnis, das mehr als 560 Mitgliedskommunen (rund 54 % der Bevölkerung) in Deutschland vertritt. Diese Forderungen kommen rund eine Woche nach Veröffentlichung des dritten Entlastungspakets, das von vielen Seiten als unzureichend in Sachen Klimaschutz kritisiert wurde.

Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln, erklärt: „Es führt kein Weg daran vorbei: Klimaschutz und Klimawandelanpassung müssen in kommunale Pflichtaufgaben überführt werden! Städte und Gemeinden sind verpflichtet, aktiv Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, dazu gehören heute auch solche Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen, die nur auf lokaler Ebene umgesetzt werden können. Den Verträgen wie dem Pariser Abkommen folgend, sind Städte und Gemeinden von Bund und Land mit entsprechenden Mitteln auszustatten, so wie es das Konnexitätsprinzip gesetzlich vorsieht.“

Das Positionspapier benennt zentrale Elemente, die für den Erfolg von kommunalem Klimaschutz und Klimaanpassung entscheidend sind. Hierzu gehören u.a. die Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung als Ziele von überragendem öffentlichem Interesse in allen kommunalen Aufgabenfeldern, die flächendeckende Entwicklung und Umsetzung von ambitionierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepten sowie eine fördermittelunabhängige Grundfinanzierung für Investitionen und ausreichend Personal in allen Kommunen. Nur mit der Einführung konkreter kommunaler Pflichtaufgaben kann die notwendige Institutionalisierung von Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen.

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