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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Rund um Arten- und Klimaschutz

Karlsruhe: Rund um Arten- und Klimaschutz
Blauflügel-Bergtangare / Foto Stadt Karlsruhe

Zoo Karlsruhe lädt zu Vortragsabend ins Exotenhaus

Der Zoo Karlsruhe lädt für Mittwoch, 1. März, um 19 Uhr zu einem Vortragsabend rund um das Thema Arten- und Klimaschutz ins Exotenhaus ein. Zum Thema „Ecuadors Fauna und Flora – Chancen für die bedrohte Biodiversität“ spricht Dr. Heike Brieschke, Mindo Lindo (Ecuador), „Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe als Fenster zu weltweiten Projekten“ wird von Dr. Clemens Becker, Kurator Artenschutz Zoo Karlsruhe, erläutert, Dirk Vogeley von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur hält seinen Teil des Vortrags zu „Klimaschutz-Zertifikate – so wird der Umwelt wirklich geholfen“.

Die deutsche Ornithologin Dr. Heike Brieschke hat mit ihrem Ehemann Pedro Penafiel am Westhang der Anden begonnen, aus Weideflächen den zerstörten Nebelwald in einem Pilotprojekt mit heimischen Bäumen wiederaufzuforsten. Es wurden ein pädagogisches Umweltzentrum eingerichtet und – in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur – weitere zertifizierte Flächen aufgeforstet, die der globalen CO2-Emmission entgegenwirken.

Für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ist das Ecuador-Projekt das erste Großvorhaben, das seit Gründung der Stiftung vor einem halben Jahr in Angriff genommen wurde. Die Referenten erläutern in kurzweiligen und bildstarken Vorträgen, wie sich ein roter Faden durch ihre Bemühungen in Sachen Arten- und Klimaschutz zieht. Der Zugang zum Vortragsraum erfolgt über die Ettlinger Straße 4. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

zum Bild oben:
Der Blauflügel-Bergtangare ist Teil der besonders artenreichen Fauna Ecuadors. / Foto Stadt Karlsruhe

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Verschiedenes 

IMMO – Die Messe rund um Ihre Immobilie

IMMO – Die Messe rund um Ihre Immobilie
Foto: FWTM / Ralf Deckert

18. + 19. Februar 2017, Messe Freiburg

Erfolgreiche Jubiläumsausgabe der IMMO in Freiburg

Beide Messetage der IMMO waren geprägt von regem Interesse am Thema Wohnen in und um Freiburg.

Die zehnte IMMO in der Messe Freiburg war ein Erfolg: Die landesweit bedeutendste Messe rund ums Thema Immobilien lockte erneut über 7000 Besucher in die Halle 1 der Messe. Für die rund 60 Aussteller zeichnete sich folglich am Sonntag schon früh eine positive Bilanz der beiden Messetage ab. Die Qualität der Beratungsgespräche und der Informationsbedarf seien sehr hoch gewesen, so die einhellige Rückmeldung.

Viele Besucher hätten genaue Vorstellungen mitgebracht und seien besonders an Renditeobjekten zur Geldanlage interessiert gewesen. Auch die Vorträge im Rahmenprogramm der Messe seien sehr gut besucht gewesen. Fragen zur Zinsentwicklung, Wohnbausituation in der Region und zur Preisentwicklung hätten im Vordergrund gestanden und einmal mehr bestätigt, dass das Interesse am Immobilienthema in der Stadt und der Region wie schon seit Jahren ungebrochen groß sei, fasste FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki am Sonntag zum Messeausklang die Stimmung zusammen. „Mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro, also rund 300 Millionen Euro mehr als Schnitt der vergangenen Jahre, hat die Freiburger Immobilienbranche 2016 ein Rekordjahr erlebt“, so IMMO-Mitinitiator Hugo W. Sprenker. Ein Ende der Nachfrage, aber auch der günstigen Zinssituation, sei nicht abzusehen. Für das laufende Jahr erwarte man stabile, weiterhin leicht anziehende Preise am Markt, so der ehemalige Vizepräsident des Immobilienbundesverbandes IVD am Samstag zum Messestart. Und auch Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag bestätigte zum Messeauftakt: „Freiburg ist attraktiv.“ Es gelte für die städtische Baupolitik, Familien in der Stadt zu halten und gleichzeitig in Abstimmung mit den Gemeinden im Umland den hohen Anforderungen an den Wohnungsmarkt zu begegnen. „Wir können nur gemeinsam gewinnen“, so Haags Credo.

Die Rückmeldung der Aussteller am Sonntag zur IMMO 2017 war durchweg positiv: Vertriebsleiter Ralf Fütterer („Living Haus“ Bauherrenzentrum, Buggingen) betonte das „sehr hohe Niveau“ der Messe, und Erik Beudeker (Geschäftsführer Beudeker Immobilien, Bad Krozingen) honorierte die „gezielten Vorstellungen“, mit denen viele Besucher zur Messe gekommen seien. Philipp-Maximilian Klein, Geschäftsführer der Klein Immobiliengruppe in Freiburg, bescheinigte der Messe „eine ideale Plattform zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen“, bei der neben dem Gespräch mit dem Kunden auch der Austausch innerhalb der Branche im Mittelpunkt stand. Und Geschäftsstellenleiter Dieter Störck vom Siedlungswerk in Freiburg fasste zusammen: „Die Messe bleibt wichtig“, und zwar als Anlaufstelle für Interessenten im Bereich Immobilien und Unternehmen gleichermaßen. Störck lobte auch das Engagement der Stadt Freiburg für die IMMO. An anderen Standorten sei dies häufig nicht gegeben. Auch in den kommenden Jahren werde das Interesse am Freiburger Immobilienmarkt nicht nachlassen, so Daniel Strowitzki am Sonntag in seiner Bilanz der IMMO. „Wir gehen alle davon aus, dass der Erfolg der IMMO auch in den kommenden Jahren ungebrochen sein wird, da es einfach keinen besseren Branchentreffpunkt gibt, bei dem man sich in einer derart großen Breite über das Thema Immobilienkauf und -verkauf informieren kann.“ Die IMMO sei, gerade auch durch die zeitliche Anbindung an die Bau- und Ausbaumesse GETEC, auch auf lange Sicht ein attraktives Angebot für das Freiburger Publikum und Besucher aus dem Umland.





Verschiedenes 

FachBeratung zum energieeffizienten Planen, Bauen und Wohnen stark nachgefragt

Auch wenn die Energiewende für manchen Beobachter etwas an Fahrt verloren zu haben scheint, zeigte die heute auf dem Freiburger Messegelände zu Ende gehende zehnte Gebäude.Energie.Technik (GETEC) ein anderes Bild. Der Zuspruch von rund 10.000 Besuchern bestätigte den gewachsenen Bedarf an fachlich fundierter Beratung und Information rund um das energieeffiziente Planen, Bauen und Wohnen. „Viele unserer Besucher wollen in Energieeffizienz investieren, damit aktiv ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und kommen bereits mit konkreten Projektvorstellungen auf die Messe“, erklärte Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). „In Zeiten mit einer schier unüberschaubaren Produktvielfalt, sich häufig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen und immer wieder neu geschaffenen Fördermöglichkeiten brauchen sie vor allem Aufklärung und Orientierung.“ Auch zahlreiche Aussteller bestätigen die große Nachfrage der Messebesucher nach ganzheitlicher Information beim Bauen und Modernisieren. Gegenüber dem Vorjahr konnte die GETEC die Zahl der Aussteller auf 238 deutlich um zehn Prozent steigern.

Ein positives Fazit der Jubiläumsauflage zieht auch Markus Elsässer, Geschäftsführer Solar Promotion und Veranstalter der GETEC: „Die GETEC hat sich seit ihren Anfängen 2008 immer als Treiber der Energiewende verstanden. Die Bedingungen für deren Umsetzung in der Praxis sind heute eher komplexer als in den vergangenen Jahren. Umso deutlicher hat der große Zuspruch der Besucher gezeigt, wie passgenau die GETEC den Wunsch nach möglichst umfassender Beratung zur Energieeffizienz abdeckt.“

Viele Aussteller bestätigen den hohen Anspruch und die gleichzeitig oft erkennbare intensive Vorbeschäftigung zahlreicher Besucher mit den Themen der GETEC. Das unterstreicht auch Arnold Marx, Leiter Marketing bei Energiedienst in Laufenburg, der schon mehrfach auf der GETEC vertreten war. „Die GETEC ist für NaturEnergie eine sehr wertvolle Messe und ich bin mit dem diesjährigen Verlauf äußerst zufrieden. Denn die Themen, welche die GETEC darstellt, sind für uns als Energieversorger sehr wichtig. Die Messe hat im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen, weil sie immer wieder neue Themen aufgegriffen hat“, so Marx. Im Zentrum des Interesses standen dabei vor allem Fragen des Energiemanagements. „Die Besucher suchen nach Systemlösungen, die über die pure Gebäudeenergietechnik hinausgehen. Sehr wichtig ist auch das Thema Digitalisierung, es wird sehr viel nach intelligenter Vernetzung von Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieverbrauch gefragt.“

Schon seit acht Jahren durchgängig auf der GETEC präsent ist Matthias Ringwald, Geschäftsführer der Schmieder GmbH Heizung – Lüftung – Sanitär aus Waldkirch. „Besucher können hier viele neue Techniken sehen, und zudem hat sich die Qualität der Aussteller in den letzten Jahren spürbar verbessert“, sagt Ringwald. Nach seiner Ansicht funktionieren die Netzwerke unter den Ausstellern auch während der Messe sehr gut. „Davon profitieren die Besucher. Man kann sie so besser an die Hand nehmen und ihnen auch mit Tipps zu anderen Ausstellern weiterhelfen.“ Ringwald hat die Erfahrung gemacht, dass auf der GETEC häufig der Grundstock für eine Sanierung oder Modernisierung gelegt wird. Das spürt er auch in den Gesprächen mit Standbesuchern: „Die Menschen, die auf die GETEC kommen, wollen wirklich etwas umsetzen.“ Seine Entscheidung für die elfte GETEC 2018 hat der Heizungs- und Sanitärmeister schon getroffen: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

Schon zum neunten Mal nimmt der Verband Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit Holzbau Baden an der Messe teil. „Die Bauwirtschaft im Südwesten und die GETEC, das ist eine gute Verbindung“, findet Cornelia Rupp-Hafner, Geschäftsstellenleiterin Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. „Die GETEC als Fachmesse passt für die von uns vertretenen Gewerke sehr gut, denn so können sie ihr komplettes Portfolio einem interessierten Publikum zeigen. Die Bauwirtschaft und der Holzbau mit ihren Unternehmen sind hier gut aufgehoben“, so Rupp-Hafner. Wie wichtig die Messe für die Verbände ist, sei daran zu erkennen, dass der Messestand in diesem Jahr komplett neu erstellt wurde. „Das ist auch unser Bekenntnis zur GETEC für die kommenden Jahre. Der Mix mit Ausstellung, Marktplatz Energieberatung und den Fachvorträgen ist einzigartig.“

Markenzeichen der GETEC ist die Kombination von Produktpräsentationen der Aussteller und dem inhaltlich darauf abgestimmten Rahmenprogramm. Das schätzen die Besucher, die oft bereits gut vorinformiert die vielfältigen Angebote nutzten. Auf rund 10.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche konnten sich die Messebesucher über innovative Produkte und Dienstleistungen, von der Gebäudehülle über Heizungs- und Anlagentechnik, erneuerbare Energien und Stromspeicherung bis zur ökologischen Haustechnik informieren.

Als Erfolgsfaktor der Messe erwies sich auch im Jubiläumsjahr der „Marktplatz Energieberatung“. Insgesamt verzeichneten die 35 anwesenden Energieberater über 500 Impulsberatungen. Seit dem Start der GETEC 2008 hat es damit bereits knapp 5.000 Beratungen für Bauherren gegeben. Große Praxisnähe und ein dicht bestücktes Veranstaltungsangebot kennzeichneten das für Messebesucher kostenfreie Rahmenprogramm. Zur Auswahl standen 22 Fachvorträge, 12 Messerundgänge, 10 Fach- und Bauherrenseminare, drei Fachkreistreffen und ein Praxisdialog. Insgesamt bot die GETEC rund 50 Referenten auf.

Die elfte Gebäude.Energie.Technik findet vom 2. bis 4. Februar 2018 statt.





Buch- und CD-Tipps 

Unser Hund – fit und gesund

Unser Hund – fit und gesund

Der Ratgeber für das Leben mit einem glücklichen Vierbeiner

Ob Futter, Körperpflege, Hundesport, Impfungen, Urlaub mit Hund, Krankheiten oder Versicherungen, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest Unser Hund – fit und gesund informiert ausführlich zu allen Themen rund um die Hundehaltung. Experten aus den verschiedensten Bereichen geben wertvolle Ratschläge. Testergebnisse helfen bei der Auswahl guter Produkte.

Es gibt so viele Möglichkeiten, einen Hund zu füttern. Welche ist die richtige? Fertiges Trocken- oder Feuchtfutter servieren, selber kochen oder barfen? Viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle und sie betreffen nicht nur den Hund, sondern auch den Halter. Aber nicht nur die Art des Futters ist ein Thema, sehr wichtig ist die richtige Menge. Jeder Hund hat seinen eigenen Erhaltungsbedarf. Kleine Hunde haben verglichen mit ihren großen Kollegen oft sogar einen deutlich größeren Kalorienverbrauch pro Kilogramm Körpergewicht.

Was gehört zu einer guten Hundepflege? Die regelmäßige Pflege von Haut und Haaren, sowie von Augen, Ohren, Zähnen, Krallen und Pfoten, um beispielsweise chronischen Entzündungen vorzubeugen. Das Buch erklärt auch, woran man erkennt, dass der Hund krank ist, was man wie selbst behandeln kann und wann man besser zum Tierarzt sollte.

Ausführlich behandelt werden außerdem die Themen Bewegung und gemeinsame Aktivitäten mit dem Hund, sowie Versicherungen und Recht.

Das Buch „Unser Hund – fit und gesund“ hat 160 Seiten und ist ab dem 21. Februar 2017 für 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/hundebuch bestellt werden.

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Verschiedenes 

Freiburg: Wandernde Erdkröten und Grasfrösche, Waldseestraße zu

Die Erdkröten und Grasfrösche machen sich wieder auf ihre Laichwanderung. Damit sie das ungestört tun können, wird die Waldseestraße ab Montag, den 20. Februar, wie in den vergangenen Jahren wieder für die Dauer der Laichzeit gesperrt. Das städtische Umweltschutzamt hat diesen Zeitpunkt mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu), der die Amphibien am Waldsee seit vielen Jahren betreut, abgestimmt. Auch werden dort am kommenden Montag in Zusammenarbeit von Nabu, Bachpaten sowie Garten- und Tiefbauamt die Amphibienschutzzäune aufgebaut.





Verschiedenes 

Freiburg: Gewinner der Umweltpreise 2017 stehen fest

Verein Fesa gewinnt den ersten Preis für Klimaschutzprojekte von und für Kinder und Jugendliche

Klimaschutzpreis „Climate First“: Erster Preis an LeaseRad, Solvay Acetow belegt zweiten Platz, dritter Preis teilen sich Glaskiste und Carla Cargo sowie Anerkennung an m10 Industries AG

Naturschutzpreis: Erster Platz für NABU, zweiter Preis belegt Wentzinger Gymnasium, dritter Platz für Arbeitsgruppe Naturschutz und Anerkennung für Kinderabenteuerhof Freiburg

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Umweltpreise 2017 stehen fest. Zum dritten Mal werden der mit 11.000 Euro dotierte Klimaschutzpreis „Climate First“ und der mit 5.000 Euro dotierte Naturschutzpreis verliehen.

Das Preisgeld beim „Climate First“ wird aufgeteilt. Die eine Hälfte geht an Kinder und Jugendliche oder an Projekte, die sich an sie richten. Die andere Hälfte ist für alle anderen Projekte gedacht. Damit hat eine kleine Schülergruppe dieselben Preischancen wie die Wettbewerbsidee einer Forschungseinrichtung.

Bei den Klimaschutzprojekten von und für Kinder gewinnt die Fesa e.V. den ersten Preis mit 3.000 Euro.

Den ersten Platz des Klimaschutzpreises „Climate First“ erhält LeaseRad mit 2.000 Euro, den zweiten Preis belegt die Solvay Acetow GmbH mit 1.500 Euro, den dritten Platz teilen sich die Glaskiste und Carla Cargo mit jeweils 1.000 Euro. Eine Anerkennung erhält die Firma m10 Industries AG.

Beim Naturschutzpreis gewinnt der NABU Freiburg den ersten Platz mit 2.000 Euro Preisgeld, den zweiten Preis erhält das Wentzinger Gymnasium mit 1.500 Euro, der dritte Preis gewinnt die Arbeitsgruppe Naturschutz (AGN) mit 1.000 Euro. Eine Anerkennung von 500 Euro erhält der Kinderabenteuerhof Freiburg.

„Die Wettbewerbsbeiträge zeichnen sich durch viele unterschiedliche innovative und kreative Projekte und vorbildliche Ideen aus“, resümiert Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik anlässlich der Verleihung der Umweltpreise. „Viele Freiburger Gruppen, Schulen, Privatleute und auch Unternehmen wollen einen nachhaltigeren Umgang mit unserer Natur, sind in ihrem Umweltbewusstsein mit ihren Projekten vorbildlich und arbeiten seit vielen Jahren unermüdlich und ehrenamtlich im Artenschutz“, so Stuchlik weiter.

Der Jury gehören Mitglieder des Gemeinderats, des Agenda21-Büros und mehrerer Umweltverbände an; sie entschied über die Vergabe der Klimaschutz- und Naturschutzpreise.

Die prämiierten Wettbewerbsbeiträge im Detail:

Klimaschutzprojekte von und für Kinder und Jugendliche:
Beim Klimaschutzpreis „Climate First“ gewinnt die Fesa e.V. den ersten Platz mit 3.000 Euro für das Projekt der „Schüler Solar Genossenschaft“. Schülerinnen und Schüler können für ihre Schule mit einer Schülerfirma Solaranlagen projektieren und betreiben. Zunächst gründen sie eine Genossenschaft und werden von der Fesa beim Wirtschaftsplan, bei der Suche nach einem geeigneten Dach und bei der Umsetzung unterstützt. Die Jury bewertete das Projekt als innovativ hinsichtlich der Gründung einer Genossenschaft, die umweltorientiert und nachhaltig agiert.

Klimaschutzpreis „Climate First“:
Die LeaseRad GmbH gewinnt den ersten Preis, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert ist. 2012 wurde das Dienstfahrrad dem Dienstwagen steuerlich gleich gestellt. Mit einem Dienstfahrrad-Konzept hat das Freiburger Unternehmen LeaseRad das Projekt „Jobrad“ ins Leben gerufen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihr Wunschrad über den Arbeitgeber beziehen und in bequemen Monatsraten, die über das Gehalt beglichen werden, abzahlen.

Deutschlandweit bieten mehr als 3.500 Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden Jobrad an. In Freiburg sind es rund 70 Arbeitgeber, darunter die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Badenova oder die ASF, die sich beteiligen. Anhand der teilnehmenden Jobradler kann eine nennenswerte CO2-Einsparung belegbar errechnet werden. Der Beitrag für den Klimaschutz und als Nebeneffekt, die Gesunderhaltung der Mitarbeitenden durch regelmäßige körperliche Bewegung, würdigte die Jury als äußerst innovativ und preiswürdig.

Die Solvay Acetow GmbH erhält den zweiten Preis mit 1.500 Euro für das aus dem Kreis der Mitarbeiterschaft und des Betriebsrates eingereichten Projekts des „Industriestramplers“. Die Mitarbeitenden des Unternehmens und auch die benachbarter Firmen sollen dazu motiviert werden, Fahrräder zur Arbeit und zurück zu nutzen. Zudem wollen die untereinander vernetzten Betriebsräte der dort angesiedelten Firmen Vorschläge zur Verbesserung der Radinfrastruktur im Industriegebiet Nord erarbeiten. Dazu werden auch Fahrgemeinschaften, besonders für Spät- oder Abendschichten, beworben. Steigen viele der Arbeitnehmer auf das Rad um, werden die Autofahren verringert und damit ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das Konzept und das Engagement der Mitarbeiterschaft der Solvay Acetow werden deshalb, so das Votum der Jury, mit dem zweiten Preis honoriert.

Die Glaskiste und Carla Cargo teilen sich den dritten Platz mit jeweils 1.000 Euro. Die Glaskiste hat ein Konzept eines Lebensmittelgeschäftes entwickelt, in dem sowohl verpackungsfrei, als auch bedarfsgerecht und besonders regional und bio-zertifiziert eingekauft werden kann. Für Freiburg ist dies in seiner Umsetzung erst- und einmalig und von der Jury als positiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz in der Stadt gewertet.

Carlo Cargo reichte einen Beitrag zum Bau und Vertrieb von Schwerlastanhängern für das Fahrrad ein. Ein Lastenanhänger für das klimafreundliche Fahrrad ist zwar nicht neu, innovativ ist jedoch die Unterstützung mit einem Elektromotor, da mit diesem große Lasten transportiert werden.

Eine Anerkennung erhält die Firma m10 Industries AG. Sie bewarb sich mit einer Fotovoltaikanlage, die auf ihrem Geschäftsgebäude, der ehemaligen Solarfabrik, installiert ist. Gegen den allgemeinen Trend wurde diese Anlage erheblich modernisiert und ausgebaut. Dieses Engagement wird, besonders mit Blick auf den gewerblichen Bereich, als vorbildlich bewertet und wird deshalb von der Jury mit einer Anerkennung honoriert.

Naturschutzpreis:
Der erste Platz mit 2.000 Euro Preisgeld geht an den NABU für sein beispielhaftes Wiedehopf-Projekt am Tuniberg. Bereits Anfang der 1990er Jahre rief der NABU dieses Projekt ins Leben, um die Wiedehopfe wieder am Tuniberg heimisch zu machen. So wurden beispielsweise künstliche Nisthilfen gebaut, da die natürlichen Nisthöhlen verschwunden waren oder Biotope entlang von Böschungen geschaffen. Durchhaltevermögen war gefordert, bis dann 2006 die ersten Wiedehopfe gesichtet wurden. Die Population hat sich mittlerweile stabilisiert, trotzdem setzt der NABU seine Arbeit weiter fort, da der Wiedehopf immer noch zu den stark gefährdeten Arten gehört. Im Lauf der Jahre konnte der NABU zudem viele Winzer überzeugen, ihre Flächen umweltschonend bewirtschaften. Diese nachhaltige, engagierte und von Erfolg gekrönte Arbeit wird von der Jury mit dem ersten Preis gewürdigt.

Den zweiten Preis mit 1.500 Euro gewinnt das Wentzinger Gymnasium mit seinem Biotop-Projekt. Zwischen den Schulgebäuden wurde auf einem früheren Stellplatz für Baumaschinen ein wertvolles Biotop geschaffen. Umgesetzt wurde es im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Schülern unter fachlicher Begleitung. Der pädagogische Anteil des Projektes bewertete die Jury als hochwertig, zumal die Schülerinnen und Schüler nicht nur als Projektbeteiligte, sondern auch Multiplikatoren sind. Das Projekt sei ein im Sinne des Naturschutzes wertvoller Beitrag, so die Jury.

Die AGN erhält den mit 1.000 Euro dotierten dritten Preis für ihr Gelbbauchunken-Projekt. 2003 hat sie am Schönberg auf kleiner Fläche ein Feuchtbiotop geschaffen, um die dort vorkommende Population der Gelbbauchunken zu erhalten und zu stabilisieren. Sie gehört zu den bedrohten Arten, der Erhalt vorhandener Populationen ist somit ein wichtiger Beitrag zum Arten- und Naturschutz. Die Arbeit der AGN ist bislang sehr effektiv. Die Gelbbauchunke ist nach wie vor am Schönberg heimisch; als Nebeneffekt wurde auch Lebensraum für andere Amphibien und Reptilienarten geschaffen.

Einen Anerkennungspreis von 500 Euro erhält der Kinderabenteuerhof Freiburg e.V. für seinen Beitrag zur Umweltpädagogik. Das pädagogische Projekt bringt Kindern Umweltbildung und Naturerfahrung nahe. Die erzieherische Arbeit werde im Sinne der Umweltbildung als wichtig und wertvoll gewertet, so die Jury.

Insgesamt gingen 18 Bewerbungen für die Umweltpreise ein.





Verschiedenes 

Hintergrund: Immer weniger Vögel? Wo liegen die Ursachen?

Hintergrund: Immer weniger Vögel? Wo liegen die Ursachen?
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Im Winter 2016/2017 rufen bei uns im Freiburger BUND-Büro immer häufiger besorgte Menschen an, die von deutlich geringeren Zahlen beobachteter Vögel berichten. Einige aktuelle Studien belegen diese Beobachtungen und nennen vielfältige Gründe für den Rückgang einiger Vogelpopulationen.

Die aktuelle NABU-Zählaktion „Stunde der Wintervögel im Winter 2016/2017", ergab: Durchschnittlich 17 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor. Vor allem bei häufigen Wintervögeln und Futterhausbesuchern, darunter unter anderem allen Meisenarten, wurden die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion 2011 verzeichnet. Dieser Trend gilt zwar bundesweit, aber der Vogelmangel im Südwesten Deutschlands ist ausgeprägter als im Norden und Osten.

Es gibt dafür verschiedene mögliche Gründe:
Zum einen seien einige Vögel in diesem Jahr besonders „zugfaul“ gewesen und hätten aufgrund der zu dieser Zeit sehr milden Wintertemperaturen auf halber Zugstrecke Halt gemacht. Ein weiterer möglicher Faktor ist der schlechte Bruterfolg der Meisen und anderer Waldvögel im Frühjahr 2016.

Diese Aussagen machen zwar Sorgen, dennoch wäre es falsch, von einem „akuten Vogelsterben“ zu sprechen. Temporäre Rückgänge bei einzelnen Arten gab es immer wieder. Auch Witterungsfragen können bei Zählungen eine Rolle spielen. Wichtig sind die langfristigen Trends und die sind bedrohlich. Nur wissenschaftliche Studien und Forschungen können Auskunft darüber geben, ob sich das langjährige Vogelsterben aktuell beschleunigt.

Fast die Hälfte aller Brutvögel in Deutschland stehen auf der Roten Liste, viele weitere Vogelarten auf der Vorwarnliste. Vor allem die ganz gewöhnlichen, früher weit verbreiteten Vögel sind gerade im Schwinden begriffen. 248 Vogelarten brüten in Deutschland, doch nicht einmal die Hälfte davon ist ungefährdet. So die erschreckende Bilanz der Roten Liste für Brutvögel in Deutschland, die im August 2016 erschienen ist.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum die Zahl der Vögel global, bundesweit und regional seit Jahrzehnten abnimmt ... (klicke auf "mehr" !)

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Verschiedenes 

NABU und Alnatura verleihen Förderpreis an 18 neue Bio-Bauern

430.000 Euro Förderung für Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft - Bewerbungen ab März wieder möglich

Berlin/Bickenbach/Nürnberg – Der NABU hat auf der Lebensmittel-Messe Biofach 13 Landwirte mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Fünf weitere Betriebe erhalten den Preis im Juni auf dem Umweltfestival Berlin. Damit stellen in diesem Jahr 18 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Fläche von ca. 2.000 Hektar ihren Betrieb auf ökologische Landwirtschaft um.

Mit dem Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ konnte der NABU bereits eine Fläche von über 7.600 Fußballfeldern (5.476 Hektar) auf Bio-Landbau umstellen. Das NABU-Projekt und der Förderpreis werden finanziell ermöglicht durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) des Bio-Händlers Alnatura und das finanzielle Engagement weiterer Unternehmen.

Ziel des NABU-Projektes „Gemeinsam Boden gut machen“ ist es, Landwirte bei der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft zu unterstützen. „Der hohe Einsatz von Pestiziden und organischen Düngemitteln bedroht unsere intakte Natur. Wir haben in 2016 allein in Nordrhein-Westfalen einen Rückgang der Insekten um 80 Prozent von 1990 zu 2015 verzeichnen können. Zeitgleich hinken wir den EU-Vorgaben zum Schutz unserer Gewässer hinterher. Die biologische Bewirtschaftung sehen wir daher als Chance zum Schutz der Natur in Deutschland“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Alnatura unterstützt, neben weiteren Partnern wie Lebensbaum, Minderleinsmühle, Reformkontor und die Stiftung Elbtalaue, dieses Engagement finanziell. Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn erklärt: „Die Wahl zur beliebtesten Lebensmittelmarke Deutschlands verstehen wir auch als Auftrag der Kundinnen und Kunden, noch mehr biologisch erzeugte Lebensmittel aus Deutschland bereitzustellen. Das können wir nur erreichen, wenn sich auch die landwirtschaftliche Praxis ändert.“

Anlässlich der gestarteten EU-Befragung zur Agrarpolitik fordern NABU und Alnatura ein drastisches Umsteuern in den aktuellen Pauschalsubventionen.

Von insgesamt 85 Bewerbungen unterschiedlichster landwirtschaftlicher Sparten hat der NABU 18 Betriebe ausgewählt. Zwei unabhängige Gremien beurteilten die Betriebe nach ihrem Beitrag für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland.

Die ausgezeichneten Betriebe aus sechs Bundesländern haben sich innerhalb des letzten halben Jahres einem in Deutschland anerkannten Ökoanbauverband angeschlossen und für den Förderpreis beworben.
Die nächste Bewerbungsrunde wird vom 1. März bis 30. Juni 2017 laufen.

Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen: www.NABU.de/abbi bzw. www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/abbi

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