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Samstag, 1. Oktober 2016 Uhr

 
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Verschiedenes 

Karlsruhe: Säbelantilopen aus England vergrößern Gruppe in Karlsruhe

Karlsruhe: Säbelantilopen aus England vergrößern Gruppe in Karlsruhe
Die neuen Säbelantilopen aus England / Foto: Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe gibt es Zuwachs: Aus dem Whipsnade Zoo in England sind zwei weibliche, einjährige Säbelantilopen gekommen. Sie vergrößern die Herde, die bislang aus sechs Tieren bestanden hat. Noch sind die beiden Gruppen der scheuen Tiere getrennt, eine Zusammenführung soll demnächst erfolgen. Ein Bock aus dem Zoo in Lissabon wird Anfang 2017 die Herde vervollständigen.

„Es ist schön, dass wir zusätzliche Tiere bekommen. So ist es möglich, die Tiere mit unterschiedlichen Blutlinien zu vermehren“, berichtet Kuratorin Claudia Vollhardt. Wie wichtig die Zucht der Tiere in menschlicher Obhut ist, zeigt die Tatsache, dass Säbelantilopen in den Ursprungsländern Nordafrikas völlig ausgerottet wurden.

Um 1970 gab es in der Wildbahn noch mehrere Tausend Säbelantilopen. Kurz darauf starben sie als Ergebnis von Bürgerkrieg, Wilderei und Dürreperioden aus. In den Zoos überlebte allerdings eine Rest-Population. Bereits im Jahre 1986 wurden zehn Tiere im Süden Tunesiens in einem umzäunten Gebiet des Bou-Hedma-Nationalparks ausgewildert. Auch in weiteren Schutzgebieten Tunesiens, Marokkos und des Senegals gibt es Wiederansiedlungsprojekte. „Dem Zoo Karlsruhe ist es sehr wichtig, sich an diesen Bemühungen zu beteiligen. Artenschutz wird so durch die Zucht hier in Deutschland betrieben, da die Habitate dieser Tiere, die sogar in Wüsten leben können, nicht zerstört sind“, erläutert Vollhardt die Rolle Karlsruhes bei dem internationalen Zuchtprojekt.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Fotoaktion "Hier ist mein Grün"

Wettbewerb im Rahmen der Initiative "Grüne Stadt"

Die Stadt Karlsruhe lädt im Rahmen ihrer Initiative "Grüne Stadt" zu dem Fotowettbewerb "Hier ist mein Grün" ein. Die Motive können die gesamte Bandbreite der Themen wie Stadtgrün, Bewegung, Gesundheit, Naturerlebnis und Naturschutz, Lebensqualität oder Klimaschutz umfassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit ihren Fotos auch Orte zeigen, die nach ihrem eigenen Dafürhalten für ein "Grünes Karlsruhe" stehen. Oder Bilder, die ausdrücken, wie Menschen in ihrer Stadt Natur genießen, sich für mehr Grün und Lebensqualität einsetzen und zeigen, wie sie bewusst in Karlsruhe leben.

Die Fotos können auf die städtische Internetseite https://web1.karlsruhe.de/db/gruenestadt/index.php hochgeladen und mit kurzen Kommentaren versehen werden. Dort werden die Bilder in einer Online-Galerie präsentiert. Die Aktion endet am 4. November. Dann werden die besten Motive prämiert und veröffentlicht. Preise sind eine Familienjahreskarte für den Zoo sowie weitere Gutscheine.

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Veranstaltungen 

Bleichheim: Garten der Herrenmühle letztmals geöffnet

Bleichheim: Garten der Herrenmühle letztmals geöffnet
Foto: Veranstalter

Ein letztes Mal in diesem Jahr steht der Garten von Hansjörg Haas für Besucher offen.

Der Herbst zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten im nördlichen Breisgau. Späte Blütenstauden und Teppiche von Spanischen Gänseblümchen, die die Mauern überwallen, bezaubern die Betrachter und spiegeln sich im Wasser. Vielfältige und üppige Gräser geben den verschiedenen Räumen Fülle und doch Leichtigkeit. Der Gartenfachmann beantwortet den Besuchern gerne ihre Fachfragen.

Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 9. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt : Erwachsene 4 Euro, Kinder frei

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Mit Herbstarbeiten Frühjahrsblüte vorbereiten

Stadtgärtner bestücken Beete mit Blumen / Gondolettaboote im Winterquartier

Weil sich die Menschen in Karlsruhe im zeitigen Frühjahr wieder an einer schönen Blütenpracht erfreuen sollen, müssen die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner schon jetzt mächtig ranklotzen. Ab Anfang Oktober räumen sie zunächst auf den städtischen Grünflächen die Sommerflorbeete ab und bereiten sie für die Bepflanzung mit Stiefmütterchen und Zwiebelblumen vor.

In den nächsten drei bis vier Wochen fräsen sie die Beete sukzessive aus und verbessern sie bei Bedarf mit frischem Kompost. Dann pflanzen sie 200.000 Stiefmütterchen, Bellis, Goldlack, Islandmohn und Vergissmeinnicht, die sie zuvor in der Stadtgärtnerei herangezogen haben. Wenn diese Blumen dann im Frühjahr aufblühen, ergeben sie ein buntes Bild auf den Wechselflorbeeten im Zoologischen Stadtgarten sowie auf den städtischen Plätzen wie dem Kolpingplatz, dem Friedrichsplatz oder am Badischen Staatstheater sowie auf Rasenflächen im städtischen Grün.

Allein in die Blumenbeete im Zoologischen Stadtgarten stecken die Gärtnerinnen und Gärtner immerhin 30.000 Tulpenzwiebeln. In die Rasenflächen pflanzen sie vor allem Narzissenzwiebeln. Auch Rückschneiden der Staudenpflanzungen ist im Zoologischen Stadtgarten angesagt: Die rund 15.000 Rosen im Rosengarten werden zurückgeschnitten und zum Winterschutz mit Erde angehäufelt.

Unterdessen laufen in der Stadtgärtnerei bereits die ersten Vorbereitungen für die nächste Sommerbepflanzung. Das Team des Gartenbauamts vermehrt Geranien, Fuchsien, Strauchmargeriten und Lantanen mittels Stecklingen. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bildet die Vermehrung der Gehölze. Zudem werden ab Mitte Oktober die 50 Boote der Gondoletta aus dem Zoologischen Stadtgarten in die zentralen Werkstätten des Gartenbauamtes transportiert, wo sie für die nächste Saison gewartet werden. Im Herbst sind auch an Spielgeräten und Parkbänken Wartungsarbeiten angesagt.

Darüber hinaus ist der Herbst auch Hauptpflanzzeit für Bäume, Sträucher und Gehölze. Sie werden in den öffentlichen Grünanlagen entweder neu gepflanzt oder aus Alters- oder Sicherheitsgründen ersetzt.





Verschiedenes 

Unterhaltsames und Wissenswertes rund um Elch, Przewalski-Pferd und Wisent

Unterhaltsames und Wissenswertes rund um Elch, Przewalski-Pferd und Wisent
Großes Fest im Tierpark Oberwald / Foto: Stadt Karlsruhe

Karlsruhe: Familienfest im Tierpark Oberwald am 18. September/Führungen und Infostände

Der Karlsruher Zoo lädt für Sonntag, 18. September, von 10 bis 16 Uhr, zum Familienfest in den Tierpark Oberwald ein. Geboten wird ein kostenfreies Angebot aus Führungen und kommentierten Fütterungen einschließlich Pflegemaßnahmen. Neben dem Tierpflegerteam ist Zootierärztin Anna Hein vor Ort, und ein Baumkletterer zeigt, wie er in luftiger Höhe seiner Arbeit nachgeht. Tierpfleger-Azubis stellen ihren Beruf vor, die Zoofreunde Karlsruhe und Scouts der Zoopädagogik sind ebenfalls mit dabei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Baum-Akrobatik und Hufpflege

Das Fest in der Zoo-Dependance wird um 10 Uhr von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt eröffnet. Treffpunkt für alle Programmpunkte ist an den Infoständen am Spielplatz Affenplätzle. Führungen beginnen um 10.30 und 12 Uhr sowie um 13.30 und 15 Uhr. Wer sich für Hufpflege interessiert, sollte sich um 11.15 oder 15.15 Uhr einfinden. „Baum-Akrobatik“ - Seilklettertechnik und Baumpflege – wird um 11.45, 13.45 und 14.45 Uhr gebogten. Und was es bei der Fütterung von Wildpferden, Trampeltieren und Nagern zu beachten gibt, erfahren Interessierte um 12 Uhr, um 14 Uhr wiederum werden die Elche gefüttert

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Klimawandel Südbaden & Freiburg

Klimawandel Südbaden & Freiburg
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Wird der Oberrhein zum Klima-Krisengebiet?

Das Wetter-Jahr 2016 brachte eine Vorahnung des Klimawandels am Oberrhein in Südbaden & Freiburg und war geprägt von vielen Extremwetterereignissen. Große Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter, Starkregen, lange Trockenphasen, Temperaturschwankungen... brachten Mensch und Natur in Stress und Einbußen in der Landwirtschaft.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST SPEZIAL - Vegetarisch & vegan

ÖKO-TEST SPEZIAL - Vegetarisch & vegan
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan


Nur keine Vorschriften: Wenn ein Mensch isst, müsste dafür kein Tier sterben. Und doch gibt es immer noch viele, die sich nicht einmal einen einzigen Tag ohne Fleisch vorstellen können. Dabei brauchen wir kein Fleisch, um gesund zu leben. Wir brauchen auch keinen Honig und keine Wolle. Wir müssen auch keine Tiere einsperren, weder um sie zur Schau zu stellen, noch um zu verbergen, was wir ihnen in der Massentierhaltung antun. Das neue ÖKO-TEST Spezial – Vegetarisch & vegan will Ihnen keine Vorschriften machen, aber alle Informationen über die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensweise geben. Von ÖKO-TEST dürfen Sie auch erwarten, dass wir mögliche Schwierigkeiten und Probleme nicht verschweigen.


Die Tests

• Fleischersatzprodukte: Vegetarische und vegane Produkte, die an Fleisch erinnern, liegen im Trend. Die Qualität der Pseudoschnitzel und -würste lässt jedoch zu wünschen übrig, etwa aufgrund von Mineralölrückständen und zu viel Salz. Nur ein Produkt ist „gut“.

• Nahrungsergänzungsmittel für Veganer: Mit einer rein pflanzlichen Ernährung nimmt der Veganer nicht alle Nährstoffe auf, die er braucht. Die von der Industrie angebotenen Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht die Lösung.

• Bio-Mineralwasser: Bio-Mineralwasser sind rein, ohne Rückstände von Pestiziden, Arzneimitteln und Ähnlichem. Umweltfreundlich sind sie jedoch nur, wenn sie aus der Region kommen.

• Vegane Kosmetik: Nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Außerdem können vegane Produkte genauso wie andere Schadstoffe enthalten. Zwei Kosmetikartikel fallen durch, doch eine beachtliche Zahl ist empfehlenswert.

Und außerdem:

• Ernährungspyramide: Eisen, Vitamin B12, Calcium – das sind nur einige der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die in Fleisch und Milchprodukten stecken. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, muss aufpassen, dass er bei einzelnen Nährstoffen nicht unterversorgt ist.

• Hilfe beim Neustart: Ob beim Veganerstammtisch, vor dem Supermarktregal oder über spezielle Internetseiten – wer für den veganen Anfang Unterstützung sucht, findet schnell Hilfe. Manchmal ist das Angebot sogar größer als die Nachfrage.

• Soja: Aus Sojabohnen lassen sich viele verschiedene Nahrungsmittel herstellen, die in der vegetarischen und veganen Küche gerne genutzt werden. Doch wie ökologisch ist der Anbau, wie viel Gentechnik steckt in den Produkten und wie gesund sind sie wirklich?

• Fermentierte Lebensmittel: Wo man hinguckt, gärt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten Küchen, überall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bekömmlich und gesund.

• Kosmetik mit Tierversuchen: Tierversuche für Kosmetika sind seit 2013 in der EU verboten. Doch es gibt Schlupflöcher und in Ländern wie China bleiben Tests an Kaninchen, Ratte & Co. vorerst sogar Pflicht.

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Verschiedenes 

ÖKO-TEST Kinder- und Juniorzahncremes

Süßer Zahn

In der aktuellen September-Ausgabe hat ÖKO-TEST neun Kinder- und zehn Juniorzahncremes unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt sehr unterschiedlich aus, von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ sind alle Noten vertreten. Kritikpunkte sind unter anderem, dass manche Marken umstrittene Farb- und Süßstoffe enthalten oder einen aggressiven Schäumer einsetzen, der die Haut reizen kann.

Schon ab dem ersten Zahn ist Zähneputzen wichtig. Studien haben gezeigt, dass Fluorid unerlässlich ist, um Karies zu verhindern und einzudämmen. Aber wie Fluorid bei kleinen Kindern unter sechs Jahren an die Zähne kommen soll, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen: Zahnärzte empfehlen eine fluoridhaltige Zahncreme, Kinderärzte dagegen raten, die Zähnchen nur mit einer Bürste und ohne Zahncreme zu reinigen, dafür aber Fluoridtabletten zu verabreichen. Ab einem Alter von sechs Jahren brauchen dann auch Kinder eine Zahnpflege mit Fluorid.

ÖKO-TEST hat nun 19 Kinder- und Juniorzahncremes ohne Fruchtgeschmack im Labor analysieren lassen. Sechs Produkte, die meisten davon sehr preisgünstig, erhalten das Testurteil „sehr gut“. Bei den anderen Marken gibt es noch Verbesserungspotenzial: In drei wird beispielsweise Zinkchlorid eingesetzt. Zink ist in geringem Umfang zwar wichtig, der Bedarf wird aber über die Ernährung abgedeckt. Größere Mengen können den Stoffwechsel und das Nerven- und Immunsystem beeinträchtigen. In drei Produkten wies das Labor umstrittene halogenorganische Verbindungen nach. Dabei handelte es sich zweimal um einen Farbstoff und einmal um den extrem süßen Süßstoff Sucralose. Eine Zahncreme enthält den Farbstoff Chinolingelb, welcher in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis „Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken“ gekennzeichnet werden muss. Ebenfalls nicht einverstanden ist ÖKO-TEST damit, dass in einer Zahncreme das hautreizende Tensid Natriumlaurylsulfat als Schäumer eingesetzt wird. Bei zwei Marken werden auch PEG/PEG-Derivate als Emulgator oder Schaumbildner verwendet. Sie können die Mundschleimhaut durchlässiger für Fremdstoffe machen.

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