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Veranstaltungen 

NABU: Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele

NABU: Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele
Ökologische Landwirtschaft in Polen / Foto: NABU/ Eric Neuling

Tschimpke: Umwelt, Klima- und Artenschutz nicht weiter auf dem Altar der hoch-intensiven Landwirtschaft opfern

Berlin – NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur heutigen Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin:

„Unsere Landwirtschaft braucht neue Ziele – und zwar grundlegend. Der Zustand auf Wiesen und Feldern ist katastrophal, davor können auch der Bauernverband und Agrarminister Schmidt nicht die Augen verschließen. Höfe sterben, Insekten verschwinden, Tiere und Böden leiden massiv.

Wir fordern, dass es sich für Landwirte wieder lohnt, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Die künftige Bundesregierung muss sich klar zu einem Kurswechsel in der Agrarpolitik bekennen. Die milliardenschweren Agrarsubventionen müssen besser verteilt werden – sodass sie Landwirten und Natur gleichermaßen nutzen.

Umwelt, Klima- und Artenschutz dürfen nicht weiter auf dem Altar der hoch-intensiven Landwirtschaft geopfert werden. Dafür gehen wir heute auf die Straße, dafür sprechen sich immer mehr Menschen aus. Und dieses Signal müssen das Bundeslandwirtschaftsministerium und der Bauernverband ernst nehmen: Sie müssen aufhören, umweltfreundliche Reformen zu blockieren. Sonst droht ihnen das gleiche Schicksal wie der Energiewirtschaft. Wer Veränderungen verschläft, hat schon bald ein Problem mit schwindendem Vertrauen.“

An der heutigen Großdemonstration „Wir haben es satt“ nehmen über 150 NABU-Aktive aus ganz Deutschland teil, darunter NABU-Gruppen aus Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ...

zum Bild oben:
HIPP-Ökolandbaubetrieb mit nachhaltiger Landwirtschaft mit biologischer Bewirtschaftung in polnischer Kulturlandschaft / Foto: NABU/ Eric Neuling








Verschiedenes 

Hintergrund: Insektensterben - Von Haupt- und Nebenursachen

Hintergrund: Insektensterben - Von Haupt- und Nebenursachen

Eine kurze Analyse

Die Ursachen des massiven Insektensterbens sind vielfältig. Es gibt Hauptgründe und Nebengründe für den massiven Rückgang der Arten und es gibt ein massives ökonomisches Interesse der Agrochemielobby und ihrer PR-Agenturen dieses Thema gezielt nur in den kleinen Nischen und Randbereichen zu diskutieren.

Die Hauptursache für das Sterben von Insekten wie Schmetterlingen und Bienen ist die industrielle Landwirtschaft mit ihren Giften (Neonicotinoide...), Herbiziden (Glyphosat...), Überdüngung und die „pflegeleichte“ ausgeräumte, monotone Agrar-Landschaft. Ein besonders bedrückendes Phänomen ist die Fernwirkung der Gifte und Düngemittel selbst in weit entfernte Naturschutzgebiete.

Zu den weiteren Ursachen des Rückgangs zählen Biotopverluste bei Pflanzen aufgrund erhöhten Stickstoffgehalts im Boden. Aus zweimal gemähten artenreichen Wiesen wurden stark gedüngte artenarme Produktionsflächen für Biogasanlagen und Hochleistungskühe. Die Giftorgien in Privatgärten, aktuell bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, dürfen bei der Ursachenanalyse nicht außer Acht gelassen werden. Als weitere mögliche Ursachen gelten Klimawandel, Flächenverbrauch und Bebauung, der zunehmend beschleunigte Verkehr, Lichtverschmutzung und die massenhafte Tötung von Insekten an Lichtquellen.

Ein weiterer Hauptgrund des Insektensterbens wird von Naturschützern gerne übersehen. Unsere Landwirtschaft konkurriert auf einem globalisierten Agrarmarkt im Rahmen des Freihandels mit Ländern wie Kanada. Eine immer noch erfreulich kleinräumige Landwirtschaft z.Bsp. in Südbaden, verkauft auf dem gleichen Markt wie die giftdominierte großindustrielle Landwirtschaft in den USA. Wenn nur noch der Preis und die Ideologie des „freien Marktes“ zählen, dann haben Insekten, Vögel, Hecken aber auch die Mehrzahl der Landwirte selber keine Chancen.
Die Naturschutzbewegung ist nicht der Feind der Landwirtschaft, sondern der potentiell Verbündete einer naturnäheren, giftärmeren, nachhaltigen und somit auch moderneren und zukunftsorientierten Landwirtschaft.
Das Insektensterben kann nicht losgelöst vom generellen, globalen Artensterben gesehen werden. Doch Monotonie breitet sich nicht nur in der Natur aus. So gibt es (um nur ein Beispiel zu nennen) weltweit noch 6.500 Sprachen, doch die Hälfte ist vom Aussterben bedroht. Was wir in vielen Bereichen erleben ist die logische Folge unbegrenzten Wirtschaftswachstums im begrenzten System Erde. Und in den schnell wuchernden Metastasen unseres Industriesystems, in Asien und Afrika, laufen die Zerstörungsprozesse noch schneller ab.

Während das Insektensterben als solches nur noch von industrienahen Insektensterbenskeptikern bestritten wird, gibt es bei der Ursachenforschung, insbesondere bei der Fernwirkung der Gifte, noch einen großen Forschungsbedarf. Wir sehen dies, sind aber gebrannte Kinder. Bei Themen wie Klimawandel, Holzschutzmittelgifte, Contergan und Asbest waren die Ursachen teilweise jahrzehntelang bekannt und eine industriegelenkte Ursachenforschung, verbunden mit Verharmlosungs-Kampagnen hat Maßnahmen zur Schadensbegrenzung jahrelang verzögert und verhindert. Dies hat bei Holzschutzmittelgiften, Contergan und Asbest zu Krankheit und Tod vieler Menschen geführt. Der organisierte Kampf der Klimawandelleugner wird weltweit noch größere Opfer fordern.

Die Forderung nach einer industrieunabhängigen Erforschung der Ursachen des Insektensterbens und der Fernwirkung der Gifte, erscheint angesichts der Macht von Bayer, Monsanto und Syngenta und Co. beinahe unrealistisch, muss aber angegangen werden und darf nicht zu einer Verzögerung bei der Bekämpfung des Insektensterbens führen.

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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer




Verschiedenes 

Weingut Vogel bleibt im Ort

Erfolg für die Natur am Kaiserstuhl

Die ursprünglichen Pläne das Weingut Vogel in einen schönen Talschluss im Kaiserstuhl, in´s Oberbergener Hessental, umzusiedeln, sind erst einmal vom Tisch. Wie von BUND und NABU schon frühzeitig vorgeschlagen, wird das Weingut jetzt im Ort, im alten Kindergarten angesiedelt. Der ursprünglich vorgesehene Standort lag in einer Grünzäsur des Regionalplanes, im FFH-Gebiet und im Vogelschutzgebiet Kaiserstuhl in einer besonders reizvollen und charakteristischen Kaiserstühler Landschaft. Die ursprünglich geplanten Maßnahmen waren im Hinblick auf Flächenverbrauch und Bauvolumen außergewöhnlich massiv und stellten einen erheblichen Eingriff in eine bislang kaum gestörte, mehrfach geschützte Landschaft dar.

Mit dem jetzt gefundenen innerörtlichen Standort ist den Interessen des Weinbaus genüge getan und ein wertvolles Stück Natur und Heimat bleibt (erst einmal) erhalten.

Hinter dem Konflikt zeigte sich ein typisches Grundproblem im Naturschutz (nicht nur) am Kaiserstuhl. Die verbliebenen kleinen Reste von Natur werden von vielen Gemeindevertretern nur dann geschätzt, wenn sie auch "Gewinne und Umsatz" bringen. Um dies zu erreichen wird eine Verrummelung und Feldbergisierung nicht nur in Kauf genommen, sondern gezielt herbeigeführt. Die Zerstörung von Landschaft und Natur ist immer die Summe vieler kleiner Einzelentscheidungen.

Der Vorwurf der gezielten Verschleppung der Petition ist völlig aus der Luft gegriffen. In Sachen Grundwasser Köndringen wartet die dortige Bürgerinitiative schon skandalöse 5 Jahre auf einen Entscheid des Petitionsauschusses. Dort lässt sich von einer Verschleppung sprechen.

Der jetzige, gute, natur- und landschaftschonende Kompromiss hätte nach Ansicht der Naturschutzverbände schon viel früher und weitaus konfliktloser gefunden werden können.

Dass die Entscheidung des RP Freiburg in Sachen Zielabweichung vom Regionalplan, gegen die sich die Petition der Naturschutzverbände gerichtet hatte, nun umgehend zurückgenommen wird, sollte eine rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit sein: Sie entbehrt nach dem nunmehr vorliegenden Sachstand erst recht jeglicher Grundlage.

BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein, Geschäftsführer: Axel Mayer
NABU-Bezirksverband Südbaden, Geschäftsführer: Dr. Felix Bergmann

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Verschiedenes 

Landwirtschaft, Umwelt & Verbraucher brauchen einen Umbau der EU-Agrarförderung

NABU und Bioland fordern gemeinsam Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik (GAP)

Berlin, 18. Januar 2018. Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche forderten Deutschlands größter Naturschutzverband NABU und Deutschlands größter ökologischer Anbauverband Bioland am heutigen Donnerstag gemeinsam eine Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik (GAP). „Verbraucher, Landwirte und die Umwelt brauchen einen Umbau der EU-Agrarförderung. Eine Politik des Weiter-So darf es nicht geben“, waren sich NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Bioland-Präsident Jan Plagge einig.

„Mit ihrer derzeitigen Ausrichtung befördert die EU-Agrarpolitik eine immer stärkere Intensivierung der Landwirtschaft. Sie ist inzwischen zum wesentlichen Treiber des Artenschwunds in Europa geworden“, nannte Tschimpke den drängendsten Grund für eine grundlegende Reform. Der Blick auf Wiesen und Felder sei alarmierend: Die für die Bestäubung wichtigen Insektenbestände sinken besorgniserregend, ebenso befinden sich ehemalige Allerweltsarten wie Kiebitz und Feldlerche im freien Fall.

Mit 55 Milliarden Euro jährlichen Zahlungen an Landwirte ist die GAP das zentrale Steuerungsinstrument für die Art der Landnutzung in der gesamten EU. Bisherige Reformversuche haben das Artensterben nicht aufhalten können – obwohl der Umweltschutz als wichtiges Ziel immer wieder genannt wurde. So ist etwa das Greening durch die ständige Verwässerung der Agrarlobby gescheitert und bleibt wirkungslos für die Artenvielfalt. Der Europäische Rechnungshof bekräftigte unlängst die Ineffizienz des Greenings. Auch eine vom NABU mit in Auftrag gegebene Fitness-Check-Studie weist die hochgradige Ineffizienz, Umweltschädlichkeit und widersprüchlichen Ziele der gesamten bestehenden EU-Agrarförderung nach.

Der Großteil der EU-Agrar-Gelder wird derzeit mit der Gießkanne über alle Agrarflächen ausgeschüttet und landet so bei Verpächtern und Bodenspekulanten anstatt bei den Bauern. Die Reform der GAP bietet die große Chance, die bestehende falsche Lenkungswirkung zu korrigieren. „Gefordert sind jetzt mutige Politiker, die die Gießkannenförderung stoppen und gezielt gesellschaftliche Leistungen der Landwirte honorieren. Im Ringen um die Verteilung der Agrargelder sollen diejenigen Landwirte unterstützt werden, die sauberes Wasser und eine hohe Artenvielfalt sicherstellen, Klima- und Tierschutz auf höchstem Niveau betreiben und so wertvolle Lebensmittel erzeugen“, sagte Plagge. „Viele Landwirte würden ihren Betrieb danach neu ausrichten und davon profitieren“, ist Plagge überzeugt.

„Bisher blockieren der Bauernverband und das Bundeslandwirtschaftsministerium eine umweltfreundliche Agrarreform. Beide müssen dringend umdenken, wollen sie nicht die Zukunft vieler Bäuerinnen und Bauern aufs Spiel setzen. Denn schwindet die gesellschaftliche Zustimmung für die Landwirtschaft, versiegt langfristig auch die Förderung aus der Staatskasse“, so Tschimpke.

„Steuergelder sollten dafür eingesetzt werden, Verbraucherforderungen nach mehr Tierwohl, pestizidfreier Landwirtschaft und sauberem Grundwasser zu erfüllen. Nur so kann bei Verbrauchern Akzeptanz für die Landwirtschaft und die realen Kosten von Lebensmitteln geschaffen werden“, schloss Plagge.

Fitness-Check-Studie der Europäischen Agrarpolitik zum Download: www.NABU.de/GAPcheck

GAP-Nachhaltigkeitsmodell für eine zukunftsfähige Landwirtschaft:
www.bioland.de/GAP2020+

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Verschiedenes 

Pluton-Atomraketen im Elsass und in Frankreich

Pluton-Atomraketen im Elsass und in Frankreich
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Vor 25 Jahren im Jahr 1993, verschwand "still und heimlich" eine der größten Gefahren für den Oberrhein, den Schwarzwald, für Baden-Württemberg und vermutlich auch für die Schweiz. Die französischen Kurzstrecken-Atomraketen im Elsass wurden abgezogen.

Wenn im Jahr 2018 die AKW in Fessenheim, Beznau und Leibstadt abgeschaltet würden, dann ginge ein erleichtertes Aufatmen (nicht nur) durch Baden-Württemberg. In den End-Zeiten des Kalten Krieges war den wenigsten Menschen die vergleichbare Bedrohung durch das – für den Fall der Fälle geplante – atomare "friendly fire" aus den Vogesen bewusst.

Sinnigerweise nach Pluton,
dem griechischen und römischen Gott der Totenwelt, waren die französischen Kurzstrecken-Atomwaffen benannt, die in Zeiten des Kalten Krieges den vorrückenden Feind (aus dem Osten) im Schwarzwald und in Süddeutschland (und vermutlich auch in der Schweiz) stoppen sollten.

Die Entwicklung dieser Waffe
begann in den frühen 1960er Jahren und 1974 wurde das Waffensystem bei der französischen Armee eingeführt. Die fünf "grenznahen" Pluton-Artillerieregimenter verfügten über 120 Kurzstrecken-Raketen. Der Begriff "grenznah" ist wichtig, denn die Reichweite der Atomwaffen lag bei 120 km. Jede Rakete hätte in Süddeutschland, insbesondere im Schwarzwald, ein Gebiet von rund zehn Quadratkilometern zerstören können. Die Pluton-Raketen konnten mit zwei unterschiedlichen Gefechtsköpfen (15 Kilotonnen TNT und 25 Kilotonnen TNT) bestückt werden. ("Little Boy", die amerikanische Atombombe die am 6. August 1945 über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von etwa 13 Kilotonnen TNT.)

Die massive Bedrohung durch die Kurzstrecken-Pluton-Raketen
(nicht nur) in den Vogesen (Mailly-le-Camp, Laon, Suippes, Oberhoffen und Belfort) wurde auf der badischen Rheinseite im Kalten Krieg von der Bevölkerung gut verdrängt und beinah nicht wahrgenommen. Es gab trotz Protesten der badisch-elsässischen Umwelt- und Friedensbewegung und der GRÜNEN nur eine sehr eingeschränkte kritische Berichterstattung. Die uns alle heute noch bedrohenden US-Atomwaffen in Büchel (D) sind heute in der Öffentlichkeit ein ähnlich gut verdrängtes Thema.

Erst im Jahr 1993 wurden die Pluton-Kurzstreckenraketen verschrottet,
und diese massive Gefahr vom Schwarzwald, Baden-Württemberg und der Schweiz abgewendet, ein Erfolg, den wir wohl nur Michail Gorbatschow zu verdanken haben. Die Bewahrung des Friedens ist eine der zentralen Aufgaben der Umweltbewegung. Die gilt insbesondere in Zeiten, in denen CDU und CSU dem Druck des amerikanischen Rüstungslobbyisten Trump folgen und massiv aufrüsten wollen. Auch AfD und FDP sind für mehr Geld für´s Militär. Der Rüstungsanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland liegt zurzeit bei 1,2 Prozent – bis 2020 soll der Verteidigungsetat von 34,3 auf 39,2 Milliarden Euro steigen. Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, müsste Deutschland aber mehr als 60 Milliarden Euro ( 60.000.000.000) für das Militär ausgeben. Es passt in die zeitgemäßen Durchsetzungsstrategien, dass Parteien und Rüstungslobby lieber von 2% reden, als von jährlich zusätzlichen über 25 Milliarden Euro ( 25.000.000.000).

Das früher einmal realistisch geplante – atomare "friendly fire" aus den Vogesen zeigt den Ungeist des Kalten Krieges. Heute ist es notwendiger den je, einen Rückfall in diese dunklen Zeiten zu verhindern. Auch UN-Generalsekretär António Guterres warnte in seiner Neujahrsbotschaft 2018 vor den neuen Gefahren eines Atomkrieges.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

Der Autor hat sich gemeinsam mit Solange Fernex, Jürgen Grässlin, Luise Teubner (MdB) und vielen anderen Menschen schon vor drei Jahrzehnten für den Abzug der Pluton-Raketen im Elsass engagiert.

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Verschiedenes 

Umbau der Elefantenanlage hat im Zoo Karlsruhe begonnen

Umbau der Elefantenanlage hat im Zoo Karlsruhe begonnen
Elefantenkühe Rani (links) und Nanda / Foto: Zoo Karlsruhe

Außenbereich wird dreimal so groß wie bislang / Elefanten weiter für Besucher zu sehen

Die Außenanlage der Altersresidenz für Asiatische Elefanten wird vergrößert, am heutigen Montag (15. Januar) ist mit dem Umbau im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe begonnen worden. Zunächst muss das alte Südamerikahaus abgerissen werden. "Es ist marode, eine Sanierung hätte sich wirtschaftlich nicht gerechnet", erläutert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Die Anlagen im Südamerikahaus hatten eine völlig veraltete Technik, auch die Bausubstanz selbst hat ihre besten Tage längst hinter sich.

Papagei Rosalinda ist mit Partnerin Rubin ins Exotenhaus umgezogen

"Alle Tiere von dort haben wir im Zoo unterbringen können", so der Zoochef. Der berühmteste Bewohner, Ara Douglas, besser bekannt als der Original Papagei Rosalinda aus dem Kinderfilm Pippi in Taka-Tuka-Land, ist zusammen mit Partnerin Rubin ins Exotenhaus umgezogen. "Das ist ein echter Gewinn, sowohl für Rosalinda als auch für unsere Zoogäste", ist sich Reinschmidt sicher. Beiden Hellroten Aras wurde ein großes Klettergerüst bei den Riesenschildkröten gebaut. "Da die Schildkröten nur den Boden nutzen, lag es nahe, dort den Papageien im ersten Stockwerk einen neuen Lebensraum zu schaffen. Zwischen Besuchern und Papageien ist jetzt auch keine Scheibe oder Gitter mehr, das Tiererlebnis so noch intensiver", berichtet Reinschmidt.

Im Südamerikahaus sind jetzt keine Tiere mehr, die Handwerker haben das Kommando übernommen. Aktuell sind die Elektriker der Stadtwerke vor Ort. Der Rückbau der gesamten Elektrik steht zuerst an. "Es ist insgesamt mehr ein Rückbau als ein Abriss des Hauses", erläutert Eva Kaltenbach, die als Architektin den Bereich Bau und Technik beim Zoo leitet: "Der gesamte Bereich bis fast zum Kanal wird Teil der neuen Außenanlage.

Außenanlage mit mehr als 3.000 Quadratmeter Fläche

Derzeit verfügt der Zoo über etwa 1.000 Quadratmeter Außengehege. Nach Abschluss der Umbauarbeiten werden es mehr als 3.000 Quadratmeter sein. Die vorhandenen Beläge wie Pflaster, Asphalt, Beton, Sand und Rasen sollen weitgehend erhalten bleiben, um den Elefanten Böden mit unterschiedlichen Härten anzubieten. Auch die auf dem Gelände wachsenden Bäume bleiben erhalten und sollen den Tieren in Zukunft als zusätzliche Schattenplätze dienen.

Mitten im neuen Gelände wird ein künstlicher Baum errichtet, der Versorgungsanschlüsse für Wasser, Strom und Bedienungstechnik beinhaltet. "Um bei der Erweiterung die Bedürfnisse von Tieren, Pflanzen und Besuchern gleichermaßen zu berücksichtigen und einen echten Hingucker zu schaffen, haben wir auch einen kleinen Wasserfall für die Elefanten und Seilzuganlagen eingeplant", sagt Kaltenbach.

Da in der Altersresidenz für Asiatische Elefanten auch in den kommenden Jahren neue Tiere aus Zirkussen und Zoos aufgenommen werden sollen, entstehen mit der Größe der Anlage auch neue Möglichkeiten, wenn Tiere an die bestehende Gruppe herangeführt werden sollen. Dieser Prozess kann teilweise Monate dauern. Die Tiere können sich so kennenlernen, ohne sofort direkt aufeinander zutreffen. Bei der Altersresidenz handelt es sich nicht um eine homogene Herde, sondern um Tiere, die sich davor meist noch nicht kannten. Außerdem wird eine Spezialwaage in das Außengelände integriert, um so das genaue Gewicht der Elefanten bestimmen zu können.

Zoogäste können sich auf ganz neue Einblicke freuen. Eine Art Tribüne lädt zum Verweilen und Beobachten der Tiere aus unterschiedlichen Perspektiven ein. Die neue Wegeführung sieht eine direkte Verbindung zwischen der Brücke am Gondolettakanal und dem Fußweg am Lauterberg vor. Dazu wird eine neue kleine Brücke über den Bach errichtet.

Auch die Flusspferde profitieren vom Außengelände

"Wir bauen aber nicht nur für die Elefanten diese Anlage", erläutert Reinschmidt. Wenn die Elefanten am späten Nachmittag ins Haus gehen, dürfen die Flusspferde das große Außengelände nutzen. "Es sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere, die tagsüber meist nur dösen. Werden sie dann gegen Abend aktiv, bewegen sich die Tiere gern. So können wir mit einer Anlage und wechselndem Tierbesatz beiden Arten deutlich mehr Raum bieten."

Für die gesamte Baumaßnahme sind 1,29 Millionen Euro eingeplant. Das ist etwas mehr, als in den Ursprungsplanungen des Zookonzepts geschätzt wurde. Bei der genaueren Kalkulation zeigte sich schnell, das die erste Schätzung nicht reichen würde. Zudem ist es derzeit aufgrund der hohen Auslastung der Handwerksbetriebe nicht einfach, günstige Angebote einzuholen. Um die Mehrkosten zumindest teilweise zu kompensieren, wird vorerst der Bau eine Auerhuhnanlage am Lauterberg zurückgestellt.

Auch während der Bauphase sind die Elefanten für die Zoogäste zu sehen. Das alte Südamerikahaus ist derzeit von einem großen Bauzaun abgesperrt, die Wege sind teilweise benutzbar. "Wir versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden je nach Bauphase die Absperrungen anpassen", berichtet Kaltenbach. Der Platz vor der bestehenden Außenanlage muss gesperrt werden, der Treffpunkt für Führungen wurde deshalb ans Giraffenhaus verlegt. Die kommentierte Fütterung der Elefanten ist aktuell im Haus zu erleben. Die Tiere sind während der Bauzeit zudem auf der Außenanlage von der Stadtgartenseite her sichtbar. Bis zum Herbst soll der Umbau abgeschlossen sein.

zum Bild oben:
Die Elefantenkühe Rani (links) und Nanda stehen auf der Außenanlage. Im Hintergrund ist der Bauzaun rund um das alte Südamerikahaus zu sehen / Foto: Zoo Karlsruhe

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Veranstaltungen 

Mehrwert als Programm

Vorträge, Seminare und Rundgänge bilden praxisorientierten Rahmen der Gebäude.Energie.Technik

Gebäude.Energie.Technik 2018
2. bis 4. Februar 2018, Messe Freiburg

Sonderthemen „Elektromobilität, Laden, Speichern“ und „Digitalisierung/Smart Home“ - Blockheizkraftwerke, Solarstrom und Solarwärme auf Sonderfläche - Kongress Energieautonome Kommunen findet parallel statt.

Laufend kommen Produktneuheiten auf den Markt, und ständig wächst das Wissen rund um das energieeffiziente Planen, Bauen und Wohnen. Die elfte Auflage der Gebäude.Energie.Technik (GETEC) auf dem Freiburger Messegelände präsentiert sich daher vom 2. bis 4. Februar 2018 als Wegweiser und Begleiter für Modernisierungs- und Sanierungswillige durch diese Vielfalt an Produkten, Förderungen, Vorschriften und neuen Ideen. Die Messebesucher erwarten auf rund 10.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche innovative Produkte und Dienstleistungen, von der Gebäudehülle über Heizungs- und Anlagentechnik, erneuerbare Energien und Stromspeicherung bis zur ökologischen Haustechnik. Mit über 220 angemeldeten Unternehmen und Handwerksbetrieben geht die diesjährige GETEC in die elfte Runde. Eines der Alleinstellungsmerkmale der Messe ist die durchdachte Mischung aus Produktpräsentationen, dem Marktplatz Energieberatung und einem optimal auf die Themenschwerpunkte der GETEC abgestimmten Rahmenprogramm. Ergänzend kommen 2018 wieder die Sonderthemen „Elektromobilität, Laden, Speichern“ und „Barrierefreies Leben und Wohnen“ dazu. Unter www.getec-freiburg.de sind alle Themen und Termine der Messe verfügbar. Parallel zur GETEC findet am 1. und 2. Februar 2018 der 7. Kongress Energieautonome Kommunen (EAK) im Konferenzbereich der Messe Freiburg statt. Der Kongress greift aktuelle Themen wie Elektromobilität, Wärmeversorgungskonzepte oder Auswirkungen der Digitalisierung auf. Erwartet werden rund 160 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zu den bestimmenden Faktoren der positiven Entwicklung der GETEC gehört das breit aufgestellte Rahmenprogramm. Die für Messebesucher kostenfreien Veranstaltungen für private Bauherren, Hausbesitzer und Modernisierer leben von ihrer großen Praxisnähe und einem dichten Angebot an verschiedenen Formaten. Zur Auswahl stehen in den Themenbereichen Heizung/Anlagentechnik, Gebäudehülle/Baukomponenten und regenerative Energien sowie bei den Sonderthemen „Elektromobilität, Laden, Speichern“ und „Digitalisierung/Smart Home“ insgesamt über 30 Fachvorträge, vier Fach- und Nutzerseminare und ein Bauherrengespräch.

Zwölf themenspezifische, geführte Messerundgänge mit qualifizierten Energieexperten, die an ausgesuchten Ständen die Themen der Fachvorträge anschaulich erläutern und vertiefen, runden die Fachvortragsblöcke und Nutzerseminare ab. „Wie unsere regelmäßigen Befragungen von Ausstellern und Besuchern zeigen, beruht der Erfolg der GETEC auf dem praxisnahen Rahmenprogramm mit seinen sorgfältig auf den jeweiligen Informationsbedarf der Messebesucher abgestimmten Inhalten“, betont Markus Elsässer, Geschäftsführer des Veranstalters Solar Promotion GmbH. „So verbindet sie die Vorzüge einer klassischen Bauherrenmesse mit denen einer Fachmesse, die für private und gewerbliche Bauherren, für Bauträger, Planer, Energieberater und Architekten sowie für kommunale Entscheider und die Wohnungswirtschaft gleichermaßen interessant ist“, ergänzt Elsässer.

Weitere Veranstaltungen richten sich an Fachbesucher wie Architekten, Planer, Fachhandwerker, Energieberater und die Wohnungswirtschaft sowie kommunale Entscheidungsträger. So erwartet beispielsweise die Handwerkskammer Freiburg, Mitveranstalter der GETEC, Vertreter ihrer beiden Partnerkammern aus dem französischen Besançon und dem italienischen Padua. Der trinationale Austausch widmet sich gemeinsamen europäischen Herausforderungen im Bauwesen, wobei Aspekte rund um die digitale Transformation im Bauhandwerk im Vordergrund stehen. Passend zum Thema widmet sich die Handwerkskammer Freiburg an ihrem Stand dem Thema Digitalisierung im Handwerk und stellt die Digitalisierungsoffensive im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Handwerk 2025“ des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und des baden-württembergischen Handwerks vor.

Elektromobilität und Stromspeicher ganz praktisch

Ein Markenzeichen der GETEC sind seit vielen Jahren die Sonderschauen, die sich immer an besonderen Interessen der Messebesucher orientieren. Den engen Zusammenhang von Energiewende, intelligenten Stromnetzen, regenerativen Energien sowie deren Speicherung und Elektromobilität dokumentiert die GETEC in der Sonderschau „Elektromobilität, Laden und Speichern“ in Halle 3. Sie wird als Teil des Rahmenprogramms der Messe vom Cluster Green City Freiburg gemeinsam mit den Veranstaltern der GETEC organisiert. Vorgestellt werden nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Stromtankstellen, Speichersysteme, neue Mobilitätskonzepte und vieles mehr. Ein Block mit Vorträgen am Samstag, 3. Februar 2018 ab 15:00 Uhr rundet die Ausstellung ab.

Angrenzend an das Gelände, auf dem die GETEC stattfindet, baut die Initiative „Green Industry Park“ im Norden von Freiburg ein bestehendes hundert Jahre altes Industriegebiet in einen zukunftsweisenden und energieeffizienten Industriepark um. Auf der Sonderfläche zur Elektromobilität erhalten Besucher der GETEC auch Informationen über diese Initiative.

Ökologischer moderner Holzbau auf der GETEC

Holz, der älteste Baustoff der Menschheit, ist heute in technischer und ökologischer Sicht absolut auf der Höhe der Zeit. Daher greift eine Ausstellergemeinschaft mit Holzbau Bruno Kaiser, Lignotrend und Habisreutinger das hochaktuelle Thema „Holzbau kommt in die Stadt“ im Rahmen eines Informationsaustausches für Fachleute am Freitag, 02.02.2017 ab 16:00 Uhr auf. In einem Projektrückblick erläutern Planer, Architekt und Bauherr den Bau des höchsten Wohngebäudes aus Holz im südbadischen Raum. Zwei Vorträge gehen auf wartungsfreie Holzfassaden und Deckensysteme mit erhöhtem Schallschutz ein.

In einer weiteren Projektvorstellung geht es um Gestaltung und Architektur von sechs Reihenhäusern auf einer bestehenden Tiefgarage in Konstanz. Abgerundet wird der Informationsaustausch mit Erläuterungen zur CO2-Speicherung im Holz. Da dies eine Firmenveranstaltung für Fachpublikum mit begrenztem Platzangebot ist, ist eine Anmeldung per Kontaktformular unter http://www.holzbau-bruno-kaiser.de/de/veranstaltungen/ notwendig.

Sonderfläche „BHKW, Solarstrom und Solarwärme“

Um effiziente Eigenversorgungslösungen für Gebäude mit Strom und Wärme dreht sich die Sonderfläche „BHKW, Solarstrom und Solarwärme“. Bereits zum fünften Mal bietet die Stadt Freiburg hier eine kostenfreie und herstellerunabhängige Beratung an. Technische, organisatorische und finanzielle Aspekte der Umsetzung von BHKW- und Solarprojekten stehen im Mittelpunkt der Sonderfläche. Drei Nutzerseminare zu den Themen „Solarthermie: Technik, Kosten, Nutzen“, „Sonnige Aussichten für Photovoltaik - Individuelle Konzepte, innovative Speichermöglichkeiten“ und „Das richtige BHKW für jeden Bedarf“ stehen für Messebesucher zur Auswahl. Messerundgänge zu den Themen Photovoltaik, Solarthermie und Blockheiz-Kraftwerke (BHKW) flankieren das Angebot auf der Sonderfläche, und Praxisvorführungen zeigen die Funktionsweise von Blockheizkraftwerken.

Im Zentrum: Der Marktplatz Energieberatung

Organisiert und betreut von der Energieagentur Regio Freiburg bieten auf dem Marktplatz Energieberatung, dem traditionellen Herzstück der GETEC, rund 30 zertifizierte Energieberater unabhängige, neutrale und fachlich kompetente Impulsberatungen an. Nach Voranmeldung, oder auch spontan vor Ort, liefern die Experten Fachwissen und Tipps für die Umsetzung konkreter Bau- und Sanierungsvorhaben sowie die passenden Förderungen. Im Anschluss an eine Impuls-Energieberatung hilft der „Messe-Scout“ bei der zielgerichteten Auswahl von Produkten und Firmen weiter. Seit der ersten GETEC wurden bis heute über 5.400 Impulsberatungen auf dem Marktplatz Energieberatung durchgeführt.

Zertifiziertes Expertenseminar – Kooperationspartner Zukunft Altbau führt „Praxisdialog“

Auch für Fachleute hat die GETEC in ihrem Rahmenprogramm Angebote. So bietet der langjährige Kooperationspartner der Messe, das vom baden-württembergischen Umweltministerium geförderte Informationsprogramm „Zukunft Altbau“, im Rahmen seines Praxisdialogs wieder ein Expertenseminar zur energetischen Sanierung am Freitag, 2. Februar 2018 ab 13:00 Uhr an. Der Zukunft Altbau Praxisdialog richtet sich an Energieberaterinnen und Energieberater, Planer, Vertreter des Handwerks und von Kommunen.

Das von der dena, Architektenkammer und Ingenieurkammer zertifizierte Seminar dient der Weiterqualifizierung und dem kollegialen Austausch. Eine verbindliche Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme ist bis 26. Januar 2018 erforderlich unter www.zukunftaltbau.de/veranstaltungen/zukunft-altbau-praxisdialog-freiburg-2018/

Fachveranstaltung für Energieberater und TGA-Fachplaner

Im Neubau sind sehr viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen, die Komplexität ist sehr stark angestiegen. Damit auch Fachleute auf dem Laufenden bleiben, veranstaltet das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN innerhalb der GETEC am 3. Februar 2018 im Rahmen der DEN-Akademie das Seminar „Energetische baubegleitende Beratung: Was ist beim Neubau alles zu beachten?". Weitere Informationen unter www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-akademie/

7. Kongress Energieautonome Kommunen

Am 1. und 2. Februar 2018 findet parallel zur GETEC der 7. Kongress Energieautonome Kommunen (EAK) im Konferenzbereich der Messe Freiburg statt. In zwölf Praxisforen zeigen über 50 Referenten, wie die Energiewende auf kommunaler Ebene bereits erfolgreich umgesetzt wird. Schwerpunkte sind aktuelle Themen wie Digitalisierung, Elektromobilität, Energieeffizienz, Mieterstrom, Klimaschutz und Wärmenetze. Mit dem neuen Forumskonzept stehen vor allem die Vernetzung und der fachliche Austausch zwischen den Akteuren im Vordergrund. Zum Kongress werden rund 160 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet, insbesondere aus den Bereichen Bürger-/Genossenschaften, Gewerbe, Dienstleister, Wohnungswirtschaft, Stadtwerke sowie Kommunalverwaltungen. Am 2. Februar 2018 bietet die GETEC den Kongressteilnehmern einen speziellen „Kommunalrundgang“ über die Messe an. Bei Anmeldung bis zum 12. Januar 2018 profitieren Teilnehmer noch von den attraktiven Frühbucher-Preisen. 1. oder 2. Bürgermeister*innen einer Kommune in Baden-Württemberg erhalten kostenfreien Zugang zum Kongress. Und weitere Mitarbeiter*innen von Kommunen und Behörden erhalten grundsätzlich 30 Prozent Ermäßigung. Weitere Infos, Programm und Anmeldemöglichkeit unter www.energieautonome-kommunen.de

IMMO 2018

Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet am Samstag, 3. Februar und Sonntag, 4. Februar 2018 in Messehalle 1 die IMMO 2018 statt. Sie vermittelt einen kompakten und umfassenden Überblick über das Angebot der regionalen Immobilienbranche. Weitere Informationen unter www.immo-messe.freiburg.de.


Gebäude.Energie.Technik 2018 auf einen Blick:

Datum: Freitag, 2. Februar - Sonntag 4. Februar 2018
Ort: Messe Freiburg, Halle 2 + 3, Messeboulevard (Freigelände) Europaplatz 1, 79108 Freiburg i. Br.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Turnus: jährlich
Ausstellerzahl: über 220 (erwartet)
Besucherzahl: rund 10.000, davon ca. 25 % Fachbesucher (erwartet)
Ausstellungsfläche: 10.000 qm (brutto)
Eintrittspreise: Erwachsene 10,- Euro/Tag
Ermäßigt* 7,50 Euro/Tag
Vorverkauf 7,50 Euro/Tag (bis 01.02.2018)
* Rentner, Schwerbehinderte, Schüler/Studenten

Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei
Schulklassen** ab 10 Personen 3,- EUR/Schüler
** Vorlage Schülerausweis erforderlich, 2 Lehrer kostenfrei

Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren während der Messeöffnungszeiten am Samstag und Sonntag.

Die Angebote im Rahmenprogramm der Gebäude.Energie.Technik sind für die Messebesucher kostenfrei.

Eintrittskarte = RFV Ticket

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Veranstaltungen 

"Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demo am 20.1.2018 in Berlin

Diese Woche ist es schon so weit: Wir gehen gemeinsam auf die Straße, um gegen Tierleid in Megaställen, Dioxinskandale und Gentechnik im Essen zu protestieren. Auch in diesem Jahr möchten wir in Berlin ein Zeichen setzen: Wir haben Agrarindustrie satt - wir wollen eine gesellschaftlich akzeptierte bäuerliche und ökologischere Land- und Lebensmittelwirtschaft. Damit der Demonstrationszug noch größer und noch bunter wird, brauchen wir möglichst viele Mitstreiter! Seien Sie dabei, wenn es am 20. Januar 2018 wieder heißt: "Wir haben Agrarindustrie satt!"

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