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Verschiedenes 

Aktionen zum Weltpinguintag im Zoo Karlsruhe

Aktionen zum Weltpinguintag im Zoo Karlsruhe
Zum Weltpinguintag bietet der Zoo Aktionen / Foto: Zoo Karlsruhe

Spezielle Führungen und kommentierte Fütterungen

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe beteiligt sich mit speziellen Führungen und kommentierten Fütterungen am Weltpinguintag am kommenden Dienstag, 25. April. Dieser Tag ist nicht zufällig festgelegt, sondern richtet sich nach der Wanderung der Adeliepinguine in der Antarktis. Das Datum markiert die Rückkehr der Kolonien an Land. Über Jahre hinweg wurde die Rückkehr der Tiere von Wissenschaftlern in einer Forschungsstation beobachtet. Der Pinguin-Tag soll die Aufmerksamkeit auf alle Arten lenken. Er wird von vielen Naturschutzorganisationen und Zoos unterstützt und mit Aktionen begangen. Dabei soll neben der Einzigartigkeit der Tiere vor allem auf deren Gefährdungssituation aufmerksam gemacht werden.

Im Fokus stehen die Humboldtpinguine

Im Zoo Karlsruhe werden um 14.30 Uhr und 16 Uhr jeweils spezielle Führungen angeboten. Um 15.30 Uhr gibt es eine kommentierte Fütterung bei den Pinguinen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Humboldtpinguine. In ihrer ursprünglichen Heimat in Nordchile sollen zwei große Industriehäfen gebaut werden und bedrohen viele Arten und die einzigartige Natur in der Region.

Protest regt sich nicht nur in der Bevölkerung vor Ort, sondern auch in Deutschland. Das Projekt "Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins" aus Landau setzt sich mit der Unterstützung zahlreicher Zoos seit Jahren für den Schutz der Population in Chile ein. Auch der Zoo Karlsruhe ist Mitglied bei Sphenisco und unterstützt deren Bemühungen zur Errichtung einer Meeresschutzzone in der Region La Higuera-Isla Chanaral in Nordchile. Diese soll langfristig die 16.000 Brutpaare in der Region sowie zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten schützen und für die Bevölkerung den Reichtum dieser Region bewahren.

Für die Führungen sowie die kommentierte Fütterung ist keine Voranmeldung notwendig. Die Veranstaltungen sind für Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe kostenfrei. Spenden für das Projekt Sphenisco sind jedoch willkommen. Weitere Informationen zu Sphenisco gibt es im Internet ...

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Veranstaltungen 

Wissen, was drin ist

Wissen, was drin ist

Die Produktzulassung für den Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe erfolgt erst, wenn die Slow-Food-Messekommission grünes Licht gibt!

Immer mehr Verbraucher wollen genau wissen, was sie essen: unverfälschter Geschmack, verlässliche Qualität, sowie Transparenz bei Zutaten, Inhaltsstoffen und Herkunft. Sie möchten Lebensmittel, die in traditionell handwerklicher Art, umwelt- und ressourcenschonend hergestellt werden. Auf dem Stuttgarter "Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe" werden Verbraucher fündig: Zwischen dem 20. und 23. April präsentieren rund 550 Genusshandwerker und landwirtschaftliche Erzeuger aus Deutschland und dem europäischen Ausland eine einzigartige Vielfalt regionaler Köstlichkeiten und Spezialitäten, die nach diesen Kriterien produziert werden.

Das ganz besondere Qualitätskonzept

Es ist das charakteristische Qualitätskonzept, das den "Markt des guten Geschmacks" von anderen Food-Messen unterscheidet. So müssen alle in Stuttgart angebotenen Produkte gemäß den Qualitätsrichtlinien von Slow Food Deutschland in traditionell handwerklicher Art sowie weitestgehend ohne technologische Hilfs-, Zusatz- und Aromastoffe hergestellt sein. Erst wenn klar ist, dass die Produktanforderungen dieser Ausstellerordnung entsprechen, werden die Produkte für die Messe zugelassen.

Um solche Lebensmittel zu produzieren, braucht es sachkundige Produzenten, die sich zu Gunsten eines guten Lebensmittels für eine handwerkliche und gegen eine industrielle Produktion entschieden haben. Auf dem "Markt des guten Geschmacks" angebotene Lebensmittel sollen möglichst frei von Zusatzstoffen sein, die in erster Linie technologische Wirkung entfalten. Zusatzstoffe, die beispielsweise natürliche Reifezeiten verkürzen und damit die Handwerkskunst der Produzenten überflüssig machen.

So finden Besucher auf dem "Markt des guten Geschmacks" keinen Gelschinken und keinen Analogkäse. Vielmehr erwarten sie auf der Messe beispielsweise Biere, die mit echtem Hopfen gebraut wurden und Brot, das ohne Lebensmittelzusatzstoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit auskommt und bei dem der Teig ausreichend Zeit zur Reife bekommen hat.

"Die Liste der für den Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe ausgeschlossenen Inhalts- und Zusatzstoffe ist lang", erklärt Messe-Projektleiter Nikitas Petrakis und verweist auf die detaillierte Übersicht aller von der Messe ausgeschlossenen Produkte und Herstellungsmethoden unter www.messe-stuttgart.de/slowfood/besucher.

Drin ist, was drauf steht

"Unsere Besucher können sich darauf verlassen, dass sie auf der Messe genau das kaufen, was auf der Produktinformation steht. Hierfür nehmen wir einen sehr großen zeitlichen und auch finanziellen Aufwand in Kauf. Dies ist im Messewesen absolut unüblich", so Petrakis weiter. "Erst wenn die Qualität stimmt werden die Aussteller mit ihrem Angebot zugelassen." Sollten Aussteller gegen die Ausstellungsordnung verstoßen, so müssen die beanstandeten Produkte unverzüglich vom Stand entfernt werden. Bei groben Verstößen können sogar die Schließung des Messestands sowie ein Ausschluss von künftigen Messen angeordnet werden. Stichprobenartige Kontrollen während der Messe sichern den hohen Qualitätsanspruch.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Kap ist im Zoo Karlsruhe angekommen

Karlsruhe: Kap ist im Zoo Karlsruhe angekommen
Kap auf Erkundungstour / Foto: Zoo Karlsruhe

Der Eisbär soll mit Nika für Nachwuchs sorgen

Karlsruhe, 13.4. Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist in der vergangenen Nacht Eisbär Kap eingetroffen. Das 16-jährige Tier ist vom Tierpark Neumünster ins Badische umgezogen und soll mit der gleichaltrigen Nika, die seit 2002 in Karlsruhe lebt, für Nachwuchs sorgen. "Wir sind froh, solch einen tollen Bären bekommen zu haben, der mit seinen genetischen Voraussetzungen sehr wichtig für die Erhaltungszucht in menschlicher Obhut ist", betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Kap war als Jungtier schon einmal im Zoo

Kap kam als junger Bär 2001 von Moskau nach Karlsruhe, zog allerdings 2004 in den Tierpark Neumünster um. Er kennt die Eisbärin Nika noch, war damals jedoch zu jung, um für Nachwuchs zu sorgen. Im Gegenzug haben am Vortag die Eisbären Vitus und Larissa den Zoo Karlsruhe gen Neumünster verlassen.

Vitus und Larissa leben nun in Neumünster

Mit beiden Bären hatte das Karlsruher Team in den vergangenen Wochen intensiv trainiert. "Das hat sich ausgezahlt, sowohl Larissa als auch wenig später Vitus sind freiwillig in die Transportkisten gelaufen. Eine Narkose war so nicht notwendig", berichtet Reinschmidt. Auch die Fahrt nach Norddeutschland verlief problemlos.

Die drei Karlsruher Eisbären wurden vor einigen Monaten von einem Experten-Team des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (IWZ) untersucht. Dabei kam heraus, dass Vitus unfruchtbar und Larissa zu alt für die Zucht ist, Nika aber Nachwuchs bekommen könnte. Kap, der bislang allein in Neumünster lebte, ist mit seinen 16 Jahren im besten Eisbärenalter und bringt außerdem zum Züchten wertvolle Gene mit, da er aus der Moskauer Blutlinie stammt, die ansonsten kaum in Deutschland vertreten ist.

Zusammenarbeit der Zoos für die Zucht sehr wichtig

"Diese Lösung ist für beide Zoos sinnvoll und gut für die Tiere", sagt der Karlsruher Zoodirektor. Nur ausgewählte Zoos dürfen züchten, da die Nachzuchten optimal untergebracht werden müssen und darauf geachtet wird, dass keine Inzucht zustande kommt. Einigen im Zuchtbuch beteiligte Zoos und Tierparks kommt dagegen die Rolle zu, ältere oder auch zuchtunfähige Eisbären gut unterzubringen. Vitus und Larissa können so zusammen in Neumünster leben, Kap und Nika werden gemeinsam in Karlsruhe untergebracht. "Die Zusammenarbeit der Zoos ist für die erfolgreiche Zucht sehr wichtig. Wir sind sehr froh, dass wir mit Neumünster und mit Zustimmung des Zuchtbuchführers diese Lösung hinbekommen haben", erklärt Reinschmidt.

Kap durfte heute Vormittag (13.4.) in der Innenanlage bereits das erste Mal durch ein Gitter getrennt mit Nika Kontakt aufnehmen. Im Anschluss hat er die kleine Außenanlage erkundet, während Nika auf dem größeren Teil war. Kap gilt als recht umgänglicher Bär, auch bei der Ankunft war er ruhig und gelassen und hat sofort die Innenstallungen interessiert erkundet. Wann er mit Nika direkt zusammengelassen wird, steht noch nicht fest.

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Freiburg: Neue Piktogramme in der Schützenallee

Freiburg: Neue Piktogramme in der Schützenallee
Schützenallee mit dem blauen Piktogramm der Fahrradstraße (Quelle: GuT)

Radfahrer haben jetzt dort Vorfahrt

13 Fahrradstraßen in Freiburg – jetzt mit Vorfahrt

Die Schützenallee hat neue, auffällige Piktogramme. In der mit fast 600 Metern längsten Freiburger Fahrradstraße haben die Radfahrerinnen und Radfahrer jetzt außerdem Vorfahrt gegenüber der Andlawstraße und der Glareanstraße. So haben nun die 13 Fahrradstraßen in Freiburg Vorfahrt gegenüber einmündenden Straßen.

Die ersten auffälligen blauen Piktogramme markierten die Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) im Jahr 2009 in der Hindenburgstraße. Ziel ist die bessere Erkennbarkeit der Fahrradstraßen, besonders für die Autofahrerinnen und Autofahrer.

Nach den positiven Erfahrungen sollen alle bestehenden und natürlich die neuen Fahrradstraßen einheitlich mit diesem Piktogramm gekennzeichnet werden. Sieben der 13 Fahrradstraßen haben diese „Hingucker“, neben der Schützenallee wurden zuletzt die Wiwilibrücke und die Sedanstraße umgerüstet. Künftig sollen alle Freiburger Fahrradstraßen durch die Vorfahrtsregelung noch attraktiver für die Radfahrenden werden.

In der Straßenverkehrsordnung sind Fahrradstraßen seit 1988 als eine Sonderform des Radweges verankert, seit 1997 dann mit dem heute verwendeten Verkehrsschild „Fahrradstraße“. Die ersten Fahrradstraßen in Freiburg wurden 1990 mit der Marien- und Luisenstraße eingerichtet. Zuletzt hat das Garten- und
Tiefbauamt (GuT) im Jahr 2015 die Werthmannstraße in der Innenstadt, die Hagelstauden in Haslach-Haid als Teil der Rad-Vorrang-Route FR2 sowie die Bissierstraße im Stühlinger als Fahrradstraßen ausgewiesen.

Aktuell in Planung als Fahrradstraße ist die Straße „In den Brechtern“, die von der Breisgauer Brücke in Lehen nach Umkirch führt. Weitere Fahrradstraßen sind auch im Zusammenhang mit dem Radkonzept 2020 und der weiteren Ausweisung von Rad-Vorrang-Routen angedacht.

Generell gilt in Fahrradstraßen: In den Fahrradstraßen darf neben den Radfahrenden auch anderer Verkehr ausnahmsweise zugelassen werden; dies ist in den Freiburger Fahrradstraßen meist der Fall. In Fahrradstraßen gilt für alle eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Radfahrenden ist es erlaubt, nebeneinander zu fahren. Sie dürfen vom Autoverkehr weder gefährdet noch behindert werden. Die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer untereinander ist auch hier selbstverständlich.

Weitere Informationen zum Radfahren in Freiburg online im Internet ...

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Geräteverschleiß: Wann es sinnvoll ist kaputte Haushaltsgeräte zu reparieren

Geräteverschleiß: Wann es sinnvoll ist kaputte Haushaltsgeräte zu reparieren
Cover

Reparieren statt Wegwerfen lohnt sich für die Umwelt bei Waschmaschinen und Kaffeevollautomaten sehr, bei Staubsaugern kaum. Geld sparen lässt sich mit Reparaturen vor allem bei Kaffeeautomaten, da Neugeräte teuer und Reparaturen günstig sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie für verschiedene Geräte Öko- und Kostenbilanzen erstellt hat. Sie beantworten die Frage, wann sich Reparieren für Umwelt und Geldbeutel lohnt und wann ein Neukauf sinnvoll ist. Veröffentlicht ist die Untersuchung Geräteverschleiß in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/geraeteverschleiss.

Die Tester befragten Leser, Mitarbeiter von Werkstätten und Bastler aus Reparaturcafés, recherchierten bei Herstellern und ermittelten Preise und Verfügbarkeit gängiger Ersatzteile. Schließlich prüften sie die Reparaturdienste der Hersteller, bei denen sie viel Geld für wenig Leistung bezahlten. Kaum ein Service suchte sorgfältig nach den Fehlern der präparierten Waschmaschinen. Einige Monteure rieten gleich zum Neukauf, andere führten eine teure Rundumerneuerung durch. Die Testergebnisse für die Kundendienste für Waschmaschinen: zweimal mangelhaft, zweimal ausreichend und nur einmal befriedigend.

Ökologisch ist die Wegwerfstrategie bei Waschmaschinen ein Desaster. Denn die Herstellung belastet die Umwelt sehr viel stärker als die Instandsetzung. Ähnlich sieht die Ökobilanz für Kaffeeautomaten aus. Bei Staubsaugern hingegen spricht selbst aus Umweltsicht kaum etwas fürs Reparieren, es sei denn, das Gerät ist sehr jung. Dann gilt: Am besten selbst machen, denn etliche Defekte können Laien selbst beheben. Sonst wird es rasch teuer. Ersatzteile sind oft erfreulich lange zu bekommen, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat. Die meisten Anbieter konnten sämtliche Teile für Waschmaschinen, Kaffeeautomaten und Staubsauger, die sie vor etwa 10 Jahren getestet hatte, noch liefern.

Der ausführliche Test Geräteverschleiß erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/geraeteverschleiss abrufbar.

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Froschschenkel essen? Tiere quälen & Dritte Welt ausbeuten!

Froschschenkel essen? Tiere quälen & Dritte Welt ausbeuten!
Quelle: BUND Südlicher Oberrhein

Der Verzehr von Froschschenkeln ist eine Tierquälerei und ein Beitrag zur Ausbeutung der Dritten Welt

Es gibt im Bereich "Tierschutz / Artenschutz" Themen, die in der Öffentlichkeit nur noch ein müdes Gähnen auslösen. "Froschschenkel essen?" Das war doch einmal ein Thema in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, meinen viele und liegen mit dieser Meinung ziemlich falsch.

Geben Sie einmal bei einer Suchmaschine die Begriffe "Froschschenkel kaufen", "Froschschenkel Rezept" oder "Froschschenkel bestellen" ein und Sie werden feststellen, wie aktuell dieses wichtige Tier- und Artenschutzthema auch heute noch ist.

Es ist erschreckend, an wie vielen Stellen auch in Südbaden und Deutschland zwischenzeitlich wieder Froschschenkel verkauft und in Lokalen zubereitet und gegessen werden. Während gerade aktuell viele Artenschützer bei den jährlichen Amphibienwanderungen Nacht für Nacht Frösche und Kröten retten, werden diese nebenan im Restaurant verzehrt.

Da in Europa viele Feuchtgebiete "verschwunden" sind und die stark bedrohten Amphibien bei uns unter Schutz stehen, wird der enorme Bedarf an Froschschenkeln durch Importe aus Asien bedient.

"Im Jahr 2015 importierte die Europäische Union 4234 Tonnen Froschbeine - was den Gliedmaßen von zwischen 84 und 200 Millionen Fröschen entspricht."schreibt die Deutsche Welle und berichtet weiter: "Nachdem Indien und Bangladesch den Export von Fröschen 1987 und 1989 verboten hatten, wurde Indonesien zum Hauptexporteur. Heute stammen mehr als zwei Drittel aller Froschschenkel in den Supermärkten weltweit von dort. Schon seit vielen Jahren warnen Naturschützer, dass der Handel nicht nachhaltig sein kann. Und es geht noch weiter: Einer neuen Studie nach sind viele Froschschenkel falsch gekennzeichnet."

Bei der "Froschschenkel-Ernte" werden den Fröschen zumeist am Fangort die Hinterextremitäten bei lebendigem Leib vom Körper getrennt. Viele der importierten Froschschenkel stammen immer noch aus Wildfängen. Dies reduziert die bedrohten Tierarten und erhöht gleichzeitig das Malariarisiko. Gegen die Ausbreitung dieser Infektionskrankheit helfen vor allem Frösche. Das Essen von Froschschenkeln ist also nicht nur Tierquälerei, es gefährdet auch Menschenleben.

Um zu überprüfen, ob das Fleisch in Berliner Supermärkten von wildlebenden Fröschen oder von Farmen stammt, hat ein Forscherteam des Museums für Naturkunde Berlin im Jahr 2017 eine ungewöhnliche Methode angewandt.

"Mit Hilfe der Isotopenzusammensetzung stellten die Forscher fest, dass die Froschschenkel mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich aus den angegebenen Ländern stammten, aber nur teilweise auch wirklich auf Farmen aufwuchsen. Etwa die Hälfte der Tiere wuchs unter natürlichen Bedingungen auf. Mit Hilfe genetischer Untersuchungen wurde auch festgestellt, dass die Artangaben auf den Verpackungen nicht immer korrekt waren."

Während unsere europäischen Amphibien zumindest vor dem Fang geschützt (aber immer noch massiv bedroht) sind, ist der Import von Froschschenkeln nach Deutschland und Europa eine legalisierte Form der Tierquälerei und eine Ausbeutung von armen Ländern wie Indonesien. Ein besonderer Skandal ist der unkontrollierte Import von Wildfängen, der nicht nur bedrohte Arten, sondern auch die ländliche Bevölkerung gefährdet, wenn durch das Fehlen der Frösche das Malariarisiko steigt.

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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer




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Zeitspiel mit atomarem Risiko

Frankreichs Energiekonzern EdF verschiebt nötigen Beschluss zur Stilllegung von Fessenheim

Umweltminister Franz Untersteller: „Es ist zu befürchten, dass die Stilllegung des Risikoreaktors Fessenheim in Frankreich auch politisch jetzt noch einmal diskutiert wird.“

„Was die französische Regierung und der Energiekonzern EdF vorführen, ist ein Spiel auf Zeit mit hohem atomaren Risiko. Und ob am Ende die versprochene Stilllegung von Fessenheim steht, ist immer noch offen“, kommentierte Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller die gestrige (6.4.17) Entscheidung des Verwaltungsrats des Kraftwerksbetreibers Electricité de France.
Das Gremium hat beschlossen, den Antrag auf Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim in die nächste französische Präsidentschaft zu verschieben.

Franz Untersteller: „Frankreichs Regierung hat es offensichtlich nicht geschafft, im Laufe von fünf Jahren die Stilllegung des grenznahen Atomkraftwerks wenigstens unumkehrbar zu beschließen. Damit kann Frankreich, damit kann Baden-Württemberg nicht zufrieden sein. Und wir sind es auch nicht!“

Im Moment, so Untersteller, sei er „nur enttäuscht“, er hoffe, die französische Regierung beende die riskante Taktiererei endlich. „Und selbstverständlich wird sich Baden-Württemberg weiter intensiv dafür einsetzen, dass Fessenheim nicht nur irgendwann vom Netz gehen soll, sondern tatsächlich bald abgeschaltet wird. Der Betrieb des störanfälligen Reaktors ist in meinen Augen unverantwortlich.“

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Autor: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaf




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WRF zu Gast bei Neoperl

WRF zu Gast bei Neoperl
Foto: Veranstalter

Spezialist für Produkte rund ums Trinkwasser stellt sich vor

Unter dem Motto „WRF trifft… Neoperl“ sind am 05. April 70 Gäste aus Politik und Wirtschaft der Einladung der Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF) zu dem Unternehmen Neoperl nach Müllheim gefolgt. Die Landrätin Dorothea Störr-Ritter begrüßte die Gäste in ihrer Funktion als stellvertretende WRF-Vorstandsvorsitzende und betonte, dass Neoperl in Müllheim eine einzigartige Wachstumsgeschichte geschrieben hat und als international tätige Gruppe sowohl ein bedeutendes Unternehmen als auch ein attraktiver Arbeitergeber für die Region ist.

„Wir sind glücklich über die große Zahl an interessierten Besuchern und freuen uns, ihnen die Neoperl-Welt näherzubringen“, so Fabian Wildfang, Geschäftsführer der Neoperl GmbH, der die anwesenden Besucherinnen und Besucher in die Neoperl-Welt einführte.

Millionen von Menschen nutzen Neoperl-Produkte tagtäglich – bewusst oder eher unbewusst. Neoperl entwickelt und produziert Produkte, die den Wasserstrahl formen, die Durchflussmenge regulieren, die Wasserzufuhr sicherstellen und dem Schutz des Trinkwassers dienen. Das deutsch-schweizerische Familienunternehmen wurde 1959 in Reinach-Basel gegründet. Weltweit beschäftigt Neoperl rund 1.700 Mitarbeitende in 18 Ländern. Müllheim ist der Hauptstandort der international tätigen Neoperl Gruppe. Hier sind rund 500 Mitarbeiter tätig.

Wer am Neoperl-Areal an der Klosterrunsstraße vorbeifährt, sieht auf dem 6,25 Hektar großen Firmenareal diverse Gebäude und Hallen. Hier befinden sich sowohl die Verwaltung, Produktion und Logistik als auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit modernsten Labors. Tag für Tag werden hier 8 Millionen Einzelteile verarbeitet und rund 130 Kilometer Schlauch hergestellt.

„Am Standort in Müllheim investieren wir in eine weitere Produktionsfläche von rund 2000 Quadratmetern für zusätzliche vollautomatische Montageanlagen sowie in ein neuartiges automatisches Kleinteilelager, das von autonom arbeitenden Robotern bedient wird. Gerade wegen unseres bereits sehr hohen technologischen Stands bleiben die Anforderungen an unsere Personalabteilung, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und anforderungsgerecht weiterzuentwickeln, unvermindert hoch“, so Fabian Wildfang.

Die Besucherinnen und Besucher wurden durch die Hallen der Strahlreglerfertigung geführt. An praktisch allen Auslaufarmaturen von Waschtischen und Badewannen sind Strahlregler zu finden. Sie haben eine Schlüsselfunktion für einen perfekten Wasserstrahl. In den Hallen der Strahlreglerfertigung setzen dutzende von Automaten mit ihren elektromechanischen Armen diverse kleinste Teile zu fertigen Innenteilen und Strahlreglern zusammen. Die Endprodukte durchlaufen eine kameraunterstützte, automatische Qualitäts- und Funktionskontrolle und landen perfekt abgezählt und verpackt im Warenausgang.

Der Stolz des Unternehmens ist die neue Continuous-Motion High-Speed Maschine. Dank den fließenden, kontinuierlichen Bewegungen arbeitet sie nonstop und setzt so bis zu 300 Innenteile pro Minute zusammen. Die Besuchergruppe passierte weitere Hallen mit der Fertigung von Produkten wie Rückflussverhinderern und auch die galvanische Oberflächenbehandlung sowie das Logistikzentrum für den internationalen Versand.

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie die Anschluss- oder Küchenschläuche zu ihren schön geflochtenen Mustern gelangen, erhielt die Antwort während der Führung durch die Halle der Schlauchfertigung. An über 50 Maschinen gleichzeitig werden hier Schläuche umflochten und mit passenden Anschlüssen voll automatisch ausgestattet. Der Betrieb läuft auf Hochtouren: Damit pro Tag rund 130 km Schlauch gefertigt, geprüft und verpackt werden kann, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb.

Über die Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF):
Die im Jahr 1994 gegründete WRF zählt 57 Mitglieder, darunter neben der Stadt Freiburg und den beiden angrenzenden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, 32 Städte und Gemeinden sowie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aus den beiden Landkreisen und Kammern, Verbände, Institutionen. Das Hauptanliegen der WRF ist die Vernetzung von Politik und Wirtschaft, die Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Potenziale, das nationale und internationale Standortmarketing und die Förderung regionaler Stärken wie Biotechnologie, Umweltwirtschaft, Mikrosystem- und Elektrotechnik, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Tourismus.

Über Neoperl:
Neoperl wurde 1959 als schweizerisch/deutsches Familienunternehmen an den Standorten Basel und Müllheim gegründet und ist bis heute in Privatbesitz. Weltweit beschäftigt Neoperl über 1.700 Mitarbeiter in 18 Ländern. Neoperl entwickelt und produziert Produkte, die den Wasserstrahl formen, die Durchflussmenge regeln und dem Schutz des Trinkwassers dienen. Diese werden international unter den Marken NEOPERL®, PERLATOR®, CASCADE® und SOFTPEX® vertrieben. Als globaler Marktführer ist die Neoperl Gruppe lösungsorientierter Lieferant für die bedeutendsten Armaturenhersteller weltweit.

Zum Bild oben:
Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Frau Astrid Siemes-Knobilch (Bürgermeisterin Stadt Müllheim), Herr Josef Matt (Bürgermeister Gemeinde Friedenweiler), Frau Dorothea Störr-Ritter (Landrätin Breisgau-Hochschwarzwald), Herr Dr. Bernd Dallmann (Hauptgeschäftsführer WRF e.V.), Frau Prof. Dr. Margit Zacharias (Prorektorin für Innovation und Technologietransfer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Frau Karin Ortlieb (Vorstandsmitglied Volksbank Müllheim), Herr Phillipp Peters, Herr Florian Weil (Weil Engineering GmbH), Herr Wolfgang Weil (Weil Engineering GmbH), Herr Fabian Wildfang (Geschäftsführer, Neoperl GmbH)

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