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Verschiedenes 

NABU: Online-Trainer macht fit für den Insektensommer

NABU: Online-Trainer macht fit für den Insektensommer
(c) NABU / R.Moschner

Mit E-Learning-Tool NABU Insektentrainer Schmetterlinge, Käfer und Wanzen kennenlernen und bestimmen

Berlin – Wie sehen die Raupen des Kleinen Fuchs aus? Wieso bringt der Marienkäfer Glück? Wer mehr über heimische Insekten wissen will, kann sie mit dem NABU Insektentrainer kennenlernen. Ab sofort ist das neue E-Learning-Tool unter www.insektentrainer.de online. „Das Interesse an Insekten ist durch das alarmierende Insektensterben enorm gestiegen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Mit unserem Insektentrainer kann jeder sein Wissen über diese wichtige Tiergruppe erweitern und bekommt Tipps wie er zu ihrem Schutz beitragen kann.“

Der Insektentrainer stellt 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten vor. „Das Besondere: Sie sind nicht nur als erwachsene Tiere zu sehen, sondern auch als Raupen, Puppen oder Larven“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Dazu gibt es Infos über Vorkommen und Lebensweise der Insektenarten. So erfährt man etwa, dass die Steinhummel gern in leere Mauselöcher einzieht, dass die Lederwanze Feinde mit einer stinkenden Flüssigkeit bespritzt und dass ein Marienkäfer im Laufe seines Lebens etwa 5.000 Blattläuse verspeist. Leicht zu verwechselnde Arten werden im direkten Vergleich gezeigt. Außerdem gibt es Tipps, wie jeder helfen kann, die Tiere im eigenen Garten zu schützen. Mit einem Quiz kann das gelernte Insektenwissen überprüft werden.

„Die 16 vorgestellten Arten sind auch die, auf die bei unserer Zählaktion Insektensommer besonderes Augenmerk gelegt werden soll“, so Franzisi. „Mit dem Trainer bereitet man sich also optimal auf die nächste Insektenzählung vor.“ Diese findet vom 2. bis 11. August statt. Dabei stehen die Arten Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Blaugrüne Mosaikjungfer, Grünes Heupferd, Kleiner Fuchs, Schwalbenschwanz, Siebenpunktmarienkäfer und Streifenwanze im Fokus. Aber auch alle anderen Insekten, die entdeckt werden, sollen gezählt und an den NABU unter www.insektensommer.de gemeldet werden.

Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Gezählt wird zweimal im Jahr, einmal im Früh- und einmal im Hochsommer. Bei der ersten Zählung vom 31. Mai bis 9. Juni nahmen 6.400 Insektenfans teil und gaben über 3.600 Meldungen ab. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in beiden Zählräumen zusammen genommen 18.000 Menschen mit über 7.300 Beobachtungen.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Asiatisches Paradies in der Oststadt

Offene Pforte im Garten Lachnerstraße 7

Ein asiatisches Paradies erwartet das Publikum bei der Offenen Pforte am 3. August (14 bis 18 Uhr) und am 4. August (11 bis 17 Uhr) in der Lachnerstraße 7.

Das Anwesen aus dem Jahr 1889 hat eine wechselvolle Geschichte. Das Industriegebäude beherbergte die Schlosskellerei und später eine Druckerei, bevor 1992 die heute dort ansässige Tai-Chi-Schule ihren Platz fand und begann, den zirka 200 Quadratmeter großen Hinterhof in eine grüne Oase asiatischen Stils zu verwandeln. Dort wachsen Bambus, Ginkgo und Mammutbäume, schaffen Felsen, Koiteiche und Brunnen ein kraftvolles Gesamtbild. Auf dem Dach des Zwischengebäudes wurde vor einigen Jahren ein Dachgarten mit Gehölzen angelegt, der sich zu einer eindrucksvollen Anlage entwickelt hat, und auf dem Dach des Rückgebäudes wird bereits seit vielen Jahren ein Nutzgarten mit Ziergehölzen gepflegt.

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Verschiedenes 

Gina und Alf haben Nachwuchs bekommen

Gina und Alf haben Nachwuchs bekommen
Der kleine Seehund ist die meiste Zeit im Wasser / Foto: Timo Deible/Zoo Klrh

Jungtier bei den Seehunden im Zoo Karlsruhe

Nachwuchs im Zoo: Bei Dienstbeginn sahen die Tierpfleger am frühen Morgen zuerst die großen Kulleraugen aus dem Wasser schauen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat Seehund-Weibchen Gina ein Jungtier im Zoo Karlsruhe auf die Welt gebracht, es ist etwa 70 Zentimeter lang und wiegt knappe zehn Kilogramm. Das Geschlecht des kleinen Seehunds ist noch nicht bekannt, einen Namen wird er deshalb erst später bekommen.

Es ist das siebte Jungtier von Alf und Gina im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Alf wurde 1988 in Neunkirchen geboren und ist schon seit 1989 in Karlsruhe. Die 1992 geborene Gina lebt seit 1993 im Badischen. Beide Eltern sind damit schon sehr betagt. Seehunde bewohnen in der Natur küstennahe Gebiete von Nordatlantik und Nordpazifik, in Europa von Nowaja Semlja bis zur Bretagne. Die Tiere leben auch an der deutschen Nord- und Ostseeküste, besonders häufig im Wattenmeer.

Mutter Gina ist sehr erfahren und schwimmt ganz ruhig mit ihrem Jungtier im Wasser. Bereits kurze Zeit nach der Geburt gehen die Kleinen das erste Mal ins Wasser. Schwimmen können Seehunde von Geburt an, auch wenn die ersten Bewegungen im Wasser noch etwas ungelenk anmuten. Gina und ihr Jungtier sind sehr gut durch die großen Einsichtscheiben unter Wasser zu beobachten, aber auch wenn beide ihren Kopf über die Wasserkante strecken.

"Es ist schön zu sehen, dass die Zucht dieser schönen und auch bei den Besuchern sehr beliebten Tiere regelmäßig bei uns gelingt", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Vor zwei Jahren wurde Seehund Felix geboren, damals konnte der Zoodirektor gemeinsam mit vielen Besuchern die Geburt live verfolgen. Felix hat sich mittlerweile zu einem großen Seehund entwickelt und wird zeitnah Karlsruhe verlassen. Er zieht dann in den Zoo-Park Arche Noah in Grömitz an der Ostsee um.

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Verschiedenes 

NABU zu von der Leyens Agenda

Wichtigkeit des Klimaschutzes erkannt, Stopp des Artensterbens fehlt komplett

Tschimpke: Lösung beider Krisen muss höchste Priorität in den nächsten fünf Jahren haben

Straßburg/Berlin – Der NABU bewertet Ursula von der Leyens heutige Agendavorstellung als mögliche EU-Kommissionspräsidentin als ambitioniert beim Klimaschutz, aber enttäuschend im Naturschutz. So sei es begrüßenswert, dass sich von der Leyen klar zur Klima-Neutralität bis 2050 und ehrgeizigeren Klimazielen bis 2030 bekannt hat. Alarmierend sei jedoch, dass sie den Stopp des Massenartensterbens mit keinem Wort als Ziel ihrer Präsidentschaft nannte.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke:
„Ursula von der Leyen muss an der Spitze der EU die beiden drängendsten Probleme unserer Zeit lösen: das Massenartensterben und die Erderhitzung. Beide Krisen müssen ganz oben auf ihrer Agenda stehen, um die Lebensgrundlagen von über 500 Millionen Menschen zu erhalten. Beim Klimaschutz hat sie diese Notwendigkeit erkannt und zeigte sich engagiert: Europa soll vor 2050 klimaneutral werden. Zwar blieb sie noch Antworten schuldig, wie sie das Ziel konkret erreichen möchte, auch gegen den Widerstand der Mitgliedstaaten. Aber hier wird sie hoffentlich konkreter, wenn sie sich eingearbeitet hat. Alarmierend ist, dass sie den Stopp des Massenartensterbens mit keinem Wort erwähnte. Die EU muss den Schutz unserer Natur endlich ausreichend finanzieren, damit wir gesunde Böden, Gewässer und die Leistungen der Bestäuber erhalten. Dazu sind mindestens 15 Milliarden Euro jährlich notwendig. Ebenso brauchen wir einen grundlegenden Neustart in der umweltschädlichen Agrarpolitik. Beide Ziele stehen offenkundig nicht auf Ursula von der Leyens Agenda. Damit sendet sie ein fatales Signal an alle Wähler, die von der EU mehr Umweltschutz und entsprechende Durchsetzungsstärke erwarten.

Sollte Ursula von der Leyen heute Abend zur Kommissionspräsidentin gewählt werden, muss sie beim Klimaschutz noch konkreter werden und auch den Stopp des Artensterbens ganz oben auf ihre Agenda setzen. Alles andere ist kaum an die Wähler vermittelbar.“

Forderungen der Umweltverbände NABU, BUND und WWF an die kommende EU-Kommission ...

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Verschiedenes 

Klimafreundliche Geldgeschäfte: Finance for Future

Wem die Umwelt wichtig ist, kann seine Geldgeschäfte klimafreundlich ausrichten. Passende Angebote für Girokonten, Tagesgeld und Fonds gibt es einige, wie die Zeitschrift Finanztest für ihre August-Ausgabe ermittelt hat. Dazu gehören Zinsanlagen wie Klimasparbriefe, Tages- und Festgeld von nachhaltigen Banken sowie Branchenfonds, die auf neue Energien und Umwelttechnologie setzen.

Finanztest empfiehlt interessierten Anlegern einen Mix aus nachhaltigem Tagesgeld und nachhaltigen ETF, die weltweit in Aktien investieren. Legen Anleger allerdings Wert auf Fonds, die gleichzeitig auch klimafreundlich sind, müssen sie aktiv gemanagte nehmen. Gut ist zum Beispiel der Triodos Global Equities Impact Fonds, der im Finanztest-Ranking vier von fünf möglichen Punkten erhält.

Wer einen radikalen Schnitt machen will, kann seine gesamten Bankgeschäfte zu einer klimafreundlichen Bank verlegen, die bei Geldanlage und Kreditvergabe ethische und ökologische Maßstäbe anlegt. Bekannte Nachhaltigkeitsbanken sind zum Beispiel die GLS-Bank, die Umweltbank und die niederländische Triodos Bank. Kunden, die bei ihrer Bank oder Sparkasse bleiben wollen, können bei ihrem Institut nach Klima-, Umwelt- oder Öko-Sparbriefen fragen. Das Geld, das sie mit den Anlagen einsammeln, stecken die Banken in nachhaltige Projekte. Alternativ können Anleger Geld in Fonds mit grünen Staats- und Unternehmensanleihen stecken: Green Bond Fonds. Das Geld soll der Finanzierung klimafreundlicher Projekte dienen.

Mit einem kleinen Teil seines Geldes kann man auch gezielt in Neue-Energien-Fonds investieren, um auf Kursgewinne in der Branche zu spekulieren. Finanztest empfiehlt zwei ETF. Doch solche Branchenfonds sind riskanter als breit gestreute.

Finanztest weist darauf hin, dass nachhaltige Anlagen nicht sicherer sind als herkömmliche. Einige bergen sogar ein Totalverlustrisiko, zum Beispiel Direktinvestments in Wald oder Beteiligungen an Wind- und Solaranlagen. Auch Anleihen können riskant sein, vor allem hoch verzinste.

Der Test Klimafreundliche Geldgeschäfte findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online ...

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Verschiedenes 

NABU: Klöckners eigene Berater empfehlen radikalen Umbau der EU-Agrarpolitik

Tschimpke: Ministerin setzt mit ihrer Tatenlosigkeit Akzeptanz für Landwirtschaft aufs Spiel

Berlin/Bonn – Zum wiederholten Mal muss sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner deutliche Kritik von ihren eigenen wissenschaftlichen Beratern gefallen lassen. Die Experten, die der Ministerin Empfehlungen zur Agrar- und Ernährungspolitik geben, fordern in einem neuen Gutachten einen radikalen Umbau der EU-Agrarpolitik. Diese müsse künftig Gemeinwohlzielen dienen, vor allem im Klima-, Umwelt- und Artenschutz sowie beim Tierwohl, und endlich von den ineffizienten Direktzahlungen wegkommen.

Trotz des Gutachtens hat Klöckner bereits angekündigt, langfristig an eben dieser Pauschalförderung festhalten zu wollen. „Es grenzt schon an Satire, dass Frau Klöckner immer noch an den Direktzahlungen festhält, obwohl die Wissenschaftler dem Landwirtschaftministerium seit Jahren vorrechnen, wie hochgradig ineffizient diese sind. Dies ist Klientelpolitik für den Bauernverband, der am liebsten nichts ändern möchte an der derzeitigen Subventionsverteilung“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch der Europäische Rechnungshof hatte die Zahlungen in der Vergangenheit kritisiert. Laut der Kontrollbehörde fehlt bis heute jede Datengrundlage, die sie als Einkommensunterstützung für Landwirte rechtfertigt.

Klöckners Berater kritisieren zudem, dass die jetzige Agrarpolitik nicht in der Lage ist, Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft zu reduzieren. Dazu gehören etwa Treibhausgas- und Ammoniakemissionen, Gewässerbelastungen durch Nitrat und das dramatische Artensterben in der Agrarlandschaft. Zwingend notwendig sei eine Zweckbindung der Mittel für den Naturschutz sowie der Abbau der Direktzahlungen. Nur so sei die gesellschaftliche Akzeptanz für die milliardenschwere EU-Agrarpolitik aufrecht zu erhalten.

Der NABU sieht sich durch das Gutachten in seiner Forderung nach einem schnellen naturverträglichen Umbau der Agrarpolitik bestätigt. „Frau Klöckners Berater kritisieren zu Recht den Kurs der Ministerin. Wir erleben derzeit ein Massenartensterben, dessen Hauptverursacher die intensive Landwirtschaft ist, die wiederum mit Steuergeldern in Milliardenhöhe subventioniert wird. Ein ‚Weiter so‘ ist daher keine Option“, so NABU-Präsident Tschimpke.

Eine bessere Agrarumwelt- und Klimaschutzpolitik dürfe nicht mit dem fadenscheinigen Bürokratisierungs-Argument abgeschmettert werden, mahnen die Gutachter. Stattdessen empfehlen sie, die Mittel aus den Direktzahlungen innerhalb der nächsten zehn Jahre schrittweise für Umwelt-, Klima- und Tierwohlleistungen zur Verfügung zu stellen. Zudem sollten feste Anteile für den Erhalt der Artenvielfalt und den Moorschutz bereitstehen. Der NABU fordert seit Langem EU-weit mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr für die Honorierung von Naturschutzleistungen der Landwirte bereitzustellen.

„Wir befürchten, dass Frau Klöckner dieses Gutachten wieder einmal ganz unten in ihrer Schublade verschwinden lässt. Seit ihrem Amtsantritt spielt sie in Brüssel auf Zeit und vermeidet jede konkrete Aussage, wie sie die Agrarpolitik nachhaltiger machen möchte. Mit ihrer Tatenlosigkeit setzt sie die Akzeptanz für die gesamte Landwirtschaft aufs Spiel“, so Tschimpke.

Das Gutachten ist nach Ansicht des NABU auch ein klarer Auftrag an die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie müsse den Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend einläuten – und zwar mit einem vollkommen neuen Vorschlag für die Agrarpolitik ab 2020. Dies hatten gestern unter anderem die Grünen von ihr gefordert. Bislang fehlt dieser Punkt auf von der Leyens Agenda.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa sind 68 Prozent der deutschen Landwirte mit der aktuellen EU-Agrarpolitik unzufrieden. 83 Prozent wünschen sich eine Produktion mit hohen Umweltstandards. Ergebnisse der Umfrage ....

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Veranstaltungen 

Offene Pforte: Kletterrosen und Fernsicht

Grüne Oasen in Grötzingen, Durlach und der Oststadt

Einen blühenden Garten, der aus einem grauen Hinterhof entstanden ist, können Blumenliebhaberinnen und Pflanzenfreunde am Samstag, 20. Juli, von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 21. Juli, von 12 bis 17 Uhr in der Oststadt bewundern. In der Durlacher Allee 10 lädt die Toreinfahrt des Gründerzeitwohnhauses dazu ein, die Alltagsgeräusche zu vergessen. Mahonie, Gingkobaum und Ahorn lassen sich neben Kletterrose und Clematis genießen.

In Grötzingen öffnet ebenfalls am Samstag, 20. Juli, eine Gartenfläche "ohne Grenzen" im Wiesenäckerweg 18a ihre Tore: Der Gemeinschaftsgarten besticht von 14 bis 18 Uhr als Nutzgarten mit altem Baumbestand, in Hausnähe bereichert Staudenvielfalt.

Von 13 bis 18 Uhr lädt ein Anwesen mit besonderem Grundriss und Fernsicht am Sonntag, 21. Juli, in den Stupfericher Weg 13 nach Durlach. Es befindet sich am Scheitelpunkt zwischen Durlach und Stupferich (Thomashof) und bietet viele Sitzgelegenheiten, um Ausblick und Landschaft zu genießen. Zwischen Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude und Weg befindet sich der Nutzgarten mit Obstbäumen und Hühnergehege.

Details zu allen Gärten und Terminen gibt es auch online ...

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Unsere Erde ist ein fragiles Frühstücksei

300 Einreichungen bei Kunstwettbewerb "PlanetArtist"

NABU, NuArt und das Kühlhaus Berlin veröffentlichen eingereichte Kunstwerke - jetzt darf das Publikum abstimmen

Berlin - Hintergründig, überraschend und kontrovers. Über 300 Kunstwerke zum Thema "Mensch und Natur" wurden bei dem internationalen Kunstwettbewerb "PlanetArtist" eingereicht, den NABU, NuArt und das Kühlhaus Berlin ausgeschrieben haben. Die Werke sind so abwechslungsreich und vielfältig wie das Leben in einem tropischen Regenwald. Da schwebt unser Planet Erde in der Form eines Frühstückseis durch den luftleeren Raum; In einer Video-Performance bewegen sich zwei Frauen durch die schier endlose Salzlandschaft: Die Arbeit nimmt die Folgen von Übernutzung und Klimawandel in den Blick; Eine mehrteilige Wandinstallation aus Edelstahl-Käfern und -Bienen macht das Insektensterben zum Thema. Alle eingereichten Gemälde, Fotoarbeiten, Plastiken, Installationen und Collagen sind auf www.nabu.de/planet-artist-abstimmung zu sehen. Bis zum 31. Juli können Natur- und Kunstinteressierte online für ihr favorisiertes Werk abstimmen.

Auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke lässt sich von den Kunstwerken inspirieren: "Wenn ich mal eine Pause brauche, scrolle ich durch die 300 Kunstwerke und entdecke immer wieder neue Bilder, die mich faszinieren. Die Arbeiten setzen sich auf eindrückliche Art und Weise mit den brennenden ökologischen Fragen unserer Zeit auseinander. Sie zeigen Lösungen auf und entwerfen Utopien. Wir können von ihnen lernen", so Tschimpke. Gemeinsam mit dem Fotografen Matthias Koch und der Geschäftsführerin des Kühlhaus Berlin, Andrea Wenzler, ist er Mitglied der dreiköpfigen interdisziplinären PlanetArtist-Jury. Neben der Publikumsabstimmung wird die Jury ihre drei besten Werke küren. Alle Gewinnerinnen und Gewinner werden am 31. Juli bekannt gegeben.

Zu gewinnen sind vier Ausstellungsflächen bei "PlanetArt - Festvial of Nature", das vom 11. bis 21. September 2019 im Kühlhaus Berlin stattfindet. Die ausgewählten Werke werden hier zusammen mit den Arbeiten 30 renommierter Künstlerinnen und Künstler einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wird kuratiert von Marianne Kapfer, Filmemacherin und Kuratorin des Kühlhaus Berlin. Besucherinnen und Besucher erwartet auf dem Festival ein kulturelles Programm mit Konzerten, Lesungen und Vorträgen. Auch die Ausstellung "NABU-Welten" ist erstmalig bei PlanetArt zu sehen.

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