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#StopFossil startet die Herbstaktion für klimaaktive Kommunen
StopFossil Logo: © Kristina Huch, Falk Wittwer
 
#StopFossil startet die Herbstaktion für klimaaktive Kommunen
Kosten, Energie und CO2 sparen als kommunales Event – #StopFossil startet mit der Kommunalaktion und sucht bundesweit nach weiteren Kommunen, die sich zusammen mit ihren Bürger:innen aktiv für die Einsparung von Energie und CO2 engagieren möchten.

Das #StopFossil Webtool auf Stop-Fossil.org bietet Bürger:innen konkretes Handlungswissen darüber, wie jede:r Energie, Kosten und CO2 sparen kann. Dafür kann bequem per Handy oder Browser aus rund 30 Maßnahmen ausgewählt werden. Die Maßnahmen decken auf, wie viel Energie sich hinter alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten verbergen und animieren gleichzeitig zum Einsparen.

Das Ziel der Kampagne ist, dass möglichst viele Teilnehmer:innen ihren persönlichen Energieverbrauch so reduzieren, sodass ihnen in drei Jahren der anteilige Ausstieg aus russischen Energieträgern gelingt. Atomstrom, Kohle, Frackinggas oder Öl aus undemokratischen Regimen sind für #StopFossil keine Alternative. Stattdessen zielt die Kampagne auf Einsparungen und 100 Prozent erneuerbare Energien. Der Ausstieg aus russischen Energieträgern in drei Jahren entspricht einer Reduktion der Emissionen um ca. 1,1 Tonnen CO2 pro Person und Jahr. Genau dieser Betrag ist auch zum Einhalten der Pariser Klimaschutz-Ziele notwendig.

Als erste Kommune ist die Gartenstadt Haan in Nordrheinwestfalen bereits dabei. Mit der Kommunalaktion können Kommunen aus bewährten Maßnahmen der KLIMAWETTE untereinander zeigen, wie fit sie im Bereich Energiesparen sind. Zudem zeigt ein gemeinsamer CO2-Zähler, wie sich Menschen bundesweit engagieren.

Eine Mitmachaktion für alle in der Gemeinde- sowohl einzeln als auch als „Code-Partner“ in der Gruppe. Per Code können beispielsweise auch Vereine, Freundesgruppen oder Bürogemeinschaften zeigen, wie viel CO2 sie durch gemeinsame Einsparungen vermeiden. Die Einsparungen werden auf der kommunalen Webseite durch einen CO2-Zähler visualisiert. Außerdem können klimafreundliche Akteure und standortbezogene Gruppen wie Vereine, Schulen und Unternehmen auf der Karte von morgen sichtbar gemacht werden.

Das Web-Tool der Kampagne basiert auf der KLIMAWETTE 2021, die unter der Schirmherrschaft von Dirk Messner, dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, stattgefunden hat. Die Kampagne verweist auf Maßnahmen, die von unabhängigen Organisationen zertifiziert sind und für die transparente Berechnungen vorliegen.

Interessierte Kommunen können sich bei fesa e.V. als Koordinationsstelle zur Teilnahme per Mail an bury@fesa.de oder Telefon 0761 / 40 73 61 melden. Die Kampagne ist für Kommunen, Bürger:innen und Code-Partner wie Vereine und Schulen kostenfrei. Unternehmen zahlen als Finanzierungspartner als Code-Partner einen geringen Kostenbeitrag, z.B. 250 Euro für Unternehmen von 11 bis 100 Mitarbeiter:innen. Weitere Informationen über die #StopFossil Kampagne gibt es auf Stop-Fossil.org.
 
Eintrag vom: 05.10.2022  




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