Grüne Quellen
Freitag, 21. Juni 2024 Uhr

 
ProlixLetter
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
Prolix-Studienführer
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
wodsch

 

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Prolix-Verlag

ARCHIV

 

 

Zum Brüllen: Thementag Raubtiere in der Wilhelmaschule
Asiatische Löwen / Foto: Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Zum Brüllen: Thementag Raubtiere in der Wilhelmaschule
Die Wilhelma informiert über Löwe, Bär & Co.

Am Sonntag, dem 9. Juni 2024, gibt das Team der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ Einblick in die Welt der Raubtiere. Zu diesen zählen nicht nur Großkatzen wie Löwen, Leoparden oder Jaguare, sondern auch Wölfe, Hyänen und selbst die possierlichen Erdmännchen. Auch Bären sind Raubtiere: Vom rein vegetarisch lebenden Panda bis hin zum Eisbären, der sich in der Natur hauptsächlich von Robben ernährt – die selbst zu den Raubtieren gehören. Die Mitarbeitenden der Wilhelmaschule erklären, woran man Raubtiere erkennt und wodurch sie sich von Fleischfressern wie Haien, Greifvögeln oder Krokodilen unterscheiden. Aus nächster Nähe dürfen die Besuchenden die Felle von Jaguar und Leopard bestaunen. Dabei wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass viele Raubtiere aufgrund ihres Felles bejagt werden – und dass man darum unter anderem auf das Tragen von Pelzmode verzichten sollte. Bei Ratespielen können Groß und Klein Fellmuster den zugehörigen Raubkatzen zuordnen oder versuchen, auf Bildern die oft perfekt getarnten Tiere zu finden. Auch die Zähne und Krallen von Raubtieren werden erklärt: Schließlich kann man an ihnen erkennen, wovon sich die unterschiedlichen Arten ernähren und welche Jagdstrategien sie verfolgen.

Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf den von der Wilhelma geförderten Artenschutzprojekten, z. B. für Sumatra-Tiger in Indonesien und für Schneeleoparden in Kirgisien. Auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz ist vor Ort und stellt an der im oberen Teil der Wilhelma gelegenen Gepardenanlage ein Schutzprojekt für die gefleckten Jäger in Namibia vor: Dort kommt es nämlich immer wieder vor, dass Viehhalter gezielt Geparde töten, um ihre Nutztiere zu schützen. Der Projektpartner Cheetah Conservation Fund hat daher ein Programm entwickelt, in dessen Rahmen Herdenschutzhunde dafür sorgen, dass sich Geparden den Nutztieren gar nicht erst nähern So können Konflikte zwischen Mensch und Tier vermieden werden. Die Wilhelma und ihr Förderverein unterstützen dieses Projekt jährlich mit 25.000 €.

Wie bei den Wilden Wochenenden üblich, ist auch die Teilnahme am Thementag Raubtiere für alle Besuchenden kostenlos und bereits im Eintritt in die Wilhelma inklusive.
Mehr
Eintrag vom: 07.06.2024  




zurück