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Windenergieausbau in Baden-Württemberg
450 Teilnehmer bei Windbranchentag – BWE übergibt Positionspapier

Stuttgart. Mit über 450 Teilnehmer fand der bisher größte Windbranchentag in Baden-Württemberg am 05.06.24 in Böblingen statt. Vertreter aus Politik, der Branche und Zivilgesellschaft tauschten sich zu den aktuellen Windthemen aus. Ausrichter des Branchentags war der BWE Landesverband Baden-Württemberg. Der Landesverband Baden-Württemberg übergab der mit anwesenden Umweltministerin Thekla Walker ihr Positionspapier mit den Forderungen wie der Windausbau in Baden-Württemberg beschleunigt werden muss.

Standortsicherung mit Windenergie
Die Branche bewertet die Anstrengungen des Landes Baden-Württemberg als positiv, mahnt aber an, dass es mit dem selbstgesteckten Ziel der Klimaneutralität bis 2040 schwer wird, wenn nicht die Voraussetzungen verbessert werden für eine rasche Umsetzung von Windparks in ganz Baden-Württemberg. Wesentlich für den Erfolg sind die Flächenausweisung für Windenergieprojekte, Maßnahmen die Natur- und Artenschutz in Einklang bringen mit dem Ausbau, eine Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens und Investitionen in die Netzinfrastruktur.
„Die Modernisierung der Verteilnetze wird entscheiden, ob es Baden-Württemberg gelingt den Bundesweiten Rückstand im Ausbau der Windenergie aufzuholen,“ sagt Julia Wolf, Landesvorsitzende des BWE Landesverbandes Baden-Württemberg. „Ohne belastbares Netz ist der Wirtschaftsstandort gefährdet und Kommunen werden ihre Unternehmen verlieren.“, mahnt Wolf weiter. Mit der Ausweisung von zwei Prozent der Landesfläche für die Erzeugung Erneuerbarer Energien, wovon 1,8 Prozent für die Windenergie vorgesehen sind, müssen im gleichen Schritt die Netze ertüchtigt werden. Zwei Prozent können nur als ein Mindestwert verstanden werden, wenn Baden-Württemberg nicht länger zu den stromimportierenden Bundesländern gehören und als Standort langfristig für Unternehmen attraktiv bleiben möchte.

Kommunen für Ausbau von Windenergie
Kommunen haben das Potential der Windenergie erkannt und beteiligen sich mit der Branche an der Auswahl der Flächen. Die Kommunen wollen die regionale Wertschöpfung für sich sichern. Die Zustimmung in der Bevölkerung bleibt auf hohem Niveau. Diese positiven Voraussetzungen im Land dürfen nicht mit einer weiteren Verzögerung in den Genehmigungsverfahren belastet werden. Im ersten Quartal 2024 waren es 21 Genehmigungen, die erteilt wurden. Bis zur Genehmigung hat es im Schnitt zwei bis drei Jahre gedauert, bis die Windenergieanlagen Strom liefern, vergehen weitere zwei Jahre.
„Baden-Württemberg kann sich nicht länger leisten noch mehr Zeit zu verlieren,“ sagt Wolf. „für die Branche ist Baden-Württemberg ein Zukunfts- und Chancenmarkt in den wir gerne weiter investieren wollen!“ so Wolf weiter. Mit dem Positionspapier das an das Umweltministerium übergeben wurde, ist eine Beschleunigung für die nächsten Meilen skizziert. Der Landesverband Baden-Württemberg unterstützt die Landesregierung dabei.

Studiforum bei Branchentag
Erstmals fand im Rahmen des Windbranchentags auch ein Studiforum statt. Das Studiforum gibt Einblicke in die vielfältige Berufswelt der Windenergie. Die über 50 Teilnehmenden hatten exklusiven Zutritt zu Fachvorträgen und Gelegenheit mit den anwesenden Ausstellern sich über ihren Einsatz für die Windenergie in Baden-Württemberg zu unterhalten
 
Eintrag vom: 07.06.2024  




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