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Hochwasserschutz Alb: Erste Vorarbeiten laufen an
Bohrungen und Sondierungen am Erlen- und Petergraben

In dieser Woche beginnen die ersten Vorarbeiten für das gemeinsame Projekt Wiederherstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes an der Alb der Städte Ettlingen und Karlsruhe. Mit Spezialmaschinen werden im Bereich des Erlen- und Petergrabens punktuelle Bohrungen und Sondierungen vorgenommen.

Anlass für diese Arbeiten ist die Erstellung der Genehmigungsplanung für das Gesamtprojekt. Die Baugrunderkundungen liefern Erkenntnisse, wie die einzelnen Planungsbestandteile zu bemessen sind. Außerdem sollen Bodenaufschlüsse gewonnen werden, die dem Bodengutachter wiederum die Beschreibung des Baugrundes ermöglichen. Die Arbeiten verteilen sich über das gesamte Plangebiet von der Gemarkung Waldbronn im Albtal über Ettlingen bis nach Karlsruhe.

Rückhaltebecken im Albtal geplant
Auf Karlsruher Gemarkung wird am Erlen – und Petergraben im Bereich des Lohwiesenweges zwischen den Bahnanlagen und dem Weiherwald gearbeitet sowie entlang des Erlengrabens bei den Rüppurrer Wiesen. Der weitaus umfangreichere Teil der Bodenerkundung findet jedoch im Albtal statt, wo zwischen Neurod und der Spinnerei Ettlingen ein Rückhaltebecken entstehen soll. Mit dem Vorliegen der hierfür erforderlichen wasser- und naturschutzrechtlichen Genehmigungen können die Arbeiten nun beginnen. Nach den ersten Vorleistungen im Weiherwald fällt der Startschuss im Albtal in der kommenden Woche. Anschließend werden die Baumaschinen voraussichtlich Ende Februar nach Ettlingen an den verlängerten Lindenweg umgesetzt, bevor es dann wieder auf Karlsruher Gemarkung weiter geht. Ziel ist, die gesamten Feldarbeiten bis Ende März 2021 abzuschließen.

100-jährlicher Hochwasserschutz bedeutet, dass die entlang der Alb liegenden Stadtteile von Ettlingen und Karlsruhe zukünftig vor sehr starken Hochwasserereignissen, die im Schnitt alle 100 Jahre auftreten, geschützt sind.
 
Eintrag vom: 12.01.2021  




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