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Zoo Karlsruhe mehrmals bei VOX zu sehen
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe
 
Zoo Karlsruhe mehrmals bei VOX zu sehen
Neue Folge Elstners Reisen aus Afrika im SWR

Der Zoo Karlsruhe und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt sind im Januar mehrmals im Fernsehen zu erleben. Im Tiermagazin "hundkatzemaus" wird am 5. Januar ab 18 Uhr beim Sender VOX Zootierärztin Julia Heckmann im Mittelpunkt stehen. Ihre Arbeit ist äußerst abwechslungsreich, komplex und manchmal sogar gefährlich. "Die meisten Tiere mögen mich nicht besonders, weil ich sie festhalte, untersuche und Spritzen gebe. Zum Glück sind aber immer die Pfleger mit dabei, die kennen ihre Tiere gut und halten mir den Rücken frei", berichtet Heckmann.

Als Kind besuchte Julia Heckmann mit ihren Eltern den Zoo, heute ist es ihr Arbeitsplatz. Egal ob ein Schaf ein tränendes Auge hat, ein Trampeltier an Durchfall leidet oder Zoodirektor Matthias Reinschmidt sie zur Untersuchung seiner handaufgezogenen Papageien in sein Büro bittet, für Julia ist kein Tag wie der andere und stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch am 12. und am 19. Januar gibt es weitere Folgen aus dem Zoo Karlsruhe bei "hundkatzemaus" auf VOX zu sehen.

"Elstners Reisen": Spuren der Nashörner in Ostafrika

Eine neue Folge "Elstners Reisen" von Fernseh-Legende Frank Elstner und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt wird am Sonntag, 6. Januar, um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen unter dem Titel "Die Retter der Nashörner" ausgestrahlt. Die beiden Protagonisten begeben sich in ihrer neuen Artenschutz-Doku auf die Spuren der Nashörner in Ostafrika. Kaum eine andere Tierart ist in den vergangenen Jahren so stark durch Wilderer dezimiert worden. Die Nachfrage nach Horn, das in Südostasien als Aphrodisiakum gilt, ist immer noch ungebrochen. Eine wahre Mafia, mit moderner Technik und Waffen ausgestattet, erlegt jedes Jahr Hunderte von Nashörnern. "Wenn man die Bilder der Ranger sieht, die sie von den getöteten Nashörnern gemacht haben, dann ist man fassungslos, was diese Kriminellen anrichten", zeigt sich Elstner geschockt.

Er besucht daher Menschen, die für die Nashörner kämpfen. So zum Beispiel Johannes Kirchgatter, den WWF-Afrika-Experten. Er kennt die Situation der Nashörner vor Ort genau und nimmt Elstner und Reinschmidt mit zu der wichtigsten Umsiedelungsaktion für diese Tiere in den vergangenen Jahrzehnten. Mehrere Nashörner sollen aus dem Nationalpark Nakuru im Norden Kenias nach Tsavo im Süden gebracht werden. In diesem Naturschutzgebiet lebten bis in die 1950er Jahre fast 20.000 Nashörner – heute sind es nur noch 14.

"Es ist unglaublich, welcher Aufwand hier betrieben wird, um einige Nashörner dahin zurückzubringen, wo sie eigentlich seit Millionen Jahren leben", beschreibt Elstner die Operation der kenianischen Behörden zusammen mit dem WWF. Die umgesiedelten Tiere sollen helfen, dass die Population in Tsavo wieder anwächst. Doch die Umsiedelung mit Helikoptern, einem Dutzend Fahrzeugen und 50 Rangern ist alles andere als einfach – und endet völlig anders als gedacht.

Mit Frank Wirth, einem deutschen Lodge-Besitzer und ehrenamtlichen Nashorn-Schützer, besuchen Elstner und Reinschmidt zudem die wild lebenden Nashörner und Löwen im Schutzgebiet Solio sowie Auffangstationen für Giraffen und Baby-Elefanten in Nairobi. Außerdem treffen sie "Sudan", das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Erde – es starb kurz nach den Dreharbeiten und besiegelte damit höchstwahrscheinlich das Aussterben dieser Unterart. An der kenianischen Küste besuchen sie zudem die Meeresschildkröten-Schutzstation "Local Ocean Conservation", wo sie nicht nur bei der Rettung von Meeresschildkröten helfen, sondern ganz plötzlich live dabei sind, als ein Nest mit rund 100 Baby-Schildkröten am Strand schlüpft. Reinschmidt begleitet Elstner nun schon seit sechs Jahren auf seinen Reisen zu den bedrohten Tierarten der Erde.

zum Bild oben:
Nashörner sind hochbedroht und fallen wegen ihres Horns häufig Wilderern zum Opfer. Die wenigen Geburten können dies nicht ausgleichen / Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe
 
Eintrag vom: 02.01.2019  




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