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Karlsruhe: Gefährdung der Artenvielfalt in Auenwäldern
Überschwemmungswald am unteren Rio Japurá, Westamazonien / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Gefährdung der Artenvielfalt in Auenwäldern
Vortrag von Florian Wittmann im Exotenhaus des Zoos Karlsruhe

Über die "Gefährdung der Artenvielfalt in den Auenwäldern am Amazonas" spricht Prof. Dr. Florian Wittmann vom Institut für Geographie und Geoökologie am KIT am kommenden Donnerstag, 7. Dezember, um 18.15 Uhr im Zoo Karlsruhe im Vortragsraum des Exotenhauses. Die Veranstaltung ist Teil der Herbst-Winter-Vortragsreihe des Karlsruher Zoos in Zusammenarbeit mit dem KIT.

„In Amazonien untersuchen wir an noch naturbelassenen Auen, wie sich etwa Staustufen, aber auch der Klimawandel auf diese auswirken“, berichtet Wittmann, der das Aueninstitut in Rastatt leitet: „30 Prozent des Amazonas-Beckens bestehen aus Feuchtgebieten, mit unterschiedlichen Lebensräumen und großer Artenvielfalt. Diese sind jedoch stark durch den Ausbau der Wasserkraft bedroht.“

Für den Bau von Städten, Staudämmen und Straßen, mit dem Begradigen von Flüssen oder dem Schaffen von Flächen für die Landwirtschaft hat der Mensch die Natur immer weiter verändert. Umweltforscher sehen Ökosysteme und die Artenvielfalt bedroht. Renaturierungsprojekte sollen geschädigte Flächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand verwandeln. Ein Beispiel sind die Auen an Rhein, Elbe und Donau, bei denen es darum geht, den Artenreichtum, Hochwasserschutz und Kohlenstoffspeicher wiederherzustellen. Zum Vortrag gelangen Interessierte ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist jedoch begrenzt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

zum Bild oben:
Weißwasser-Überschwemmungswald (várzea) am unteren Rio Japurá, Westamazonien / Foto: Zoo Karlsruhe
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Eintrag vom: 30.11.2017  




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