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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Baden-Württemberg

Bürgerinnen und Bürger können sich in Listen eintragen

Das Innenministerium Baden-Württemberg hat das Volksbegehren Artenschutz – "Rettet die Bienen" über das Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, das notwendige Unterschriftenquorum von etwa 770.000 Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs zu erreichen. Dann wäre das Volksbegehren erfolgreich zustande gekommen, mit der Folge, dass der Landtag über den Gesetzentwurf abstimmen muss. Stimmt er diesem nicht zu, kommt es zu einer Volksabstimmung in Baden-Württemberg.

Wer das Volksbegehren unterstützen möchte, kann dies im Rahmen der freien oder amtlichen Sammlung tun. Jeder Eintragungsberechtigte darf sein Eintragungsrecht nur einmal ausüben, folglich nur eine Unterstützungsunterschrift leisten: entweder auf den Unterschriftenblättern der Initiatoren des Volksbehrens in der Zeit vom 24. September bis 23. März 2020 oder in der Zeit vom 18. Oktober bis 17. Januar 2020 in der amtlichen Sammlung der Hauptwohnsitzgemeinde.

Eintragberechtigt ist, wer am Tag der Eintragung zum Landtag von Baden-Württemberg wahlberechtigt ist. Dies sind alle wahlberechtigten deutschen Staatsangehörigen, die am Tag des Eintrags mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg ihre Hauptwohnung oder den gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Die Eintraglisten für die amtliche Sammlung im Stadtkreis Karlsruhe liegen ab dem 18. Oktober in folgenden städtischen Dienststellen aus, die auch über rollstuhlgeeignete Zugänge verfügen:

Ordnungs- und Bürgeramt, Bürgerbüro, Kaiserallee 8
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 bis 12.30 Uhr
Montag bis Mittwoch 13.30 bis 16.30 Uhr
Donnerstag: 14 bis 17 Uhr

Stadtamt Durlach, Pfinztalstr. 33
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 16 Uhr

Ortsverwaltung Stupferich, Kleinsteinbacher Str. 16
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 8 bis 12 Uhr
Donnerstag: 13 bis 17:30 Uhr

Ortsverwaltung Hohenwettersbach, Kirchplatz 4
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 8 bis 12 Uhr
Donnerstag: 13 bis 17:30 Uhr

Bei Fragen zum Volksbegehren können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch an die Behördennummer 115 wenden.








Verschiedenes 

NABU: Die Bundesregierung hat die Klimakrise nicht verstanden

Tschimpke: Die Bewältigung der Klima- und Artenkrise ist eine Menschheitsaufgabe - Kanzlerin hat beim UN-Sonderklimagipfel in New York nicht viel im Gepäck

Berlin – Die Ergebnisse des Klimakabinetts kommentiert NABU Präsident Olaf Tschimpke: „Die Bundesregierung zeigt mit dem Eckpunktepapier zum Klimaschutzgesetz, dass sie die Dringlichkeit zum Handeln noch nicht verstanden hat. Statt einen wirklichen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen – wie zeitgleich von hunderttausenden Menschen, die weltweit für mehr Klimaschutz demonstrieren, gefordert – bleibt es bei Steuergeschenken und neuen Subventionen. Innovationen und Technik sind wichtig für eine lebenswerte Zukunft. Aber ordnungspolitische Maßnahmen oder Steuererhöhung für Klimasünder ebenfalls. Die Summe der Maßnahmen wird nicht ausreichen, um das selbstgesteckte Klimaschutzziel bis 2030 zu erreichen. Und auch eine schnelle und wirksame Bepreisung von CO2 ist nach diesem Entwurf nicht zu erwarten.“ Damit bringe Bundeskanzlerin Angela Merkel zum UN-Sonderklimagipfel in New York am Montag viel zu wenig mit, um beim weltweiten Klimaschutz noch als Vorreiterin wahrgenommen zu werden.

Zeitgleich zu den Verhandlungen im Klimakabinett kamen an über 500 Orten allein in Deutschland und weltweit viele hunderttausend Menschen zusammen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Noch nie gab es so viele Menschen, die gemeinsam für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen und bereit sind, dafür etwas zu tun. NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz: „Der gesellschaftliche Wandel ist notwendig – das ist auch in der Politik bekannt. Durch die Fridays-for-Future-Bewegung gibt es eine hohe Akzeptanz für Veränderungen wie noch nie zuvor. Dennoch hat die Regierung noch nicht einmal den Mut gefunden, umweltschädliche Subventionen abzubauen – ganz zu schweigen von substanziellen ordnungsrechtlichen Maßnahmen. Weder Pendlerpauschale, Ölheizungen noch der aktuelle Tierbestand in der Landwirtschaft, um nur ein paar wenige Aspekte zu nennen, sind kompatibel mit den Klimazielen. Diese Regierung setzt fahrlässig unsere Zukunft aufs Spiel. Die Klimakrise wird so nicht bewältigt.“

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Verschiedenes 

Ausgleichsmaßnahmen SC-Stadion - Rinderbeweidung an renaturierten Elz

Ausgleichsmaßnahmen SC-Stadion - Rinderbeweidung an renaturierten Elz
Elzrenaturierung / Foto: Stadt Freiburg

Ausgleichsmaßnahme für das neue SC-Stadion als erfolgreiche Kooperation zwischen der Gemeinde Teningen, der DB Netz AG und der Stadt Freiburg

Extensive Rinderbeweidung zur Aufwertung von Nahrungsflächen für die Dohle an der renaturierten Elz

Die Arbeiten auf der Baustelle des neuen SC-Stadions laufen auf Hochtouren. Zugleich macht sein Bau die Umsetzung verschiedener ökologische Ausgleichsmaßnahmen, unter anderem für die Vogelart Dohle, erforderlich. Seit der Gemeinderat den Bebauungsplan beschlossen hat, setzt die Stadtverwaltung diese Maßnahmen konsequent um. Eine davon ist die extensive Rinderbeweidung mit Hinterwälder-Rindern an der renaturierten Elz in Teningen.

Dass diese Ausgleichsmaßnahme möglich wurde und hier Nahrungsflächen für die Dohle aufgewertet werden können, ist einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Teningen, der DB Netz AG, dem Regierungspräsidum Freiburg und der Stadt Freiburg und dem Mitwirken vieler Beteiligter zu verdanken. Bei einem Pressetermin haben heute Teningens Bürgermeister HeinzRudolf Hagenacker, Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Freiburg sowie die Projektbeteiligten der DB Netz AG, des Regierungspräsidiums Freiburg, des Landkreises Emmendingen und des Landschaftserhaltungsverbands Emmendingen vor Ort diese Kooperation und das Beweidungsprojekt vorgestellt.

Stimmen zur Kooperation

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker: „Es gibt wenige Projekte, bei welchen so viele Beteiligte ein Ziel verfolgen. Eine Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn, eine Ausgleichsmaßnahme der Stadt Freiburg für das Stadion und Hochwasserretention auf derselben Fläche. Ein Projekt, welches der Natur, der örtlichen Landwirtschaft, dem Sport und dem Gewässerschutz dient, kurz: Mensch, Tier und Umwelt Vorteile bringt. Das ist kommunalpolitische Kooperation auf allen Ebenen, wie man sie sich nur wünschen kann.“

Bürgermeister Martin Haag: „Ich freue mich über die erfolgreiche Kooperation zwischen der Gemeinde Teningen, der Bahn und der Stadt Freiburg und danke allen Beteiligten. Gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg und dem Landkreis Emmendingen ist es uns gelungen, dass wir hier in Teningen verschiedene sinnvolle Maßnahmen umsetzen und somit auch die notwendige Ausgleichsfläche für das neue SC-Stadion im Wolfswinkel schaffen. Mit der nun stattfindenden extensiven Beweidung mit Rindern wird die Fläche in einem guten Zustand gehalten und zusätzlich auch neuer Nahrungsraum für die Dohle geschaffen.“

Bernd Dassler, DB Netz AG: „Zweieinhalb Jahre nach Abschluss der Baumaßnahmen zur Deichrückverlegung an der Elz können wir auf eine erfreuliche Entwicklung blicken. Diese ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Bahnausbau dient gleichzeitig dem Hochwasserschutz und schafft ein attraktives Naherholungsgebiet. Das konstruktive Miteinander aller Partner lässt alle profitieren. Für die DB Netz AG ist das Projekt ein Etappenziel auf dem Weg zum dringend notwendigen Ausbau der Strecke von Karlsruhe nach Basel. Die Realisierung der Güterumfahrung entlang der Autobahn A 5 schützt vor Lärm und ermöglicht einen zukunftsfähigen und attraktiven Nahverkehr in der Freiburger Bucht.“

Elke Höpfner-Toussaint, Abteilungsleiterin Umwelt des Regierungspräsidiums Freiburg: „Diese Kombination von Maßnahmen verschiedener Träger, die sich gut ergänzen, ist beispielhaft. Dass wir hier auf Flächen entlang unserer Gewässer mehrere Ausgleichsbedarfe kombinieren, ist im Hinblick auf die zunehmende Nutzungskonkurrenz auf Flächen im Großraum von Ballungsgebieten fachlich sinnvoll und rechtlich möglich. Trotzdem begehen wir damit noch immer neue Wege. Deshalb wird die Maßnahme von einem naturschutzfachlichen Monitoring begleitet.“

Martin Schreiner, Dezernent für ländlichen Raum und stellvertretender Vorsitzender des Landschaftserhaltungsverbandes Landkreis Emmendingen: „Seit über zwei Jahrzehnten arbeiten die zuständigen Kreisbehörden eng mit dem Landschaftserhaltungsverband bei der Umsetzung von naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen zusammen. Mit dem LEV haben wir einen kompetenten und verlässlichen Partner für die Umsetzung vor Ort. Der LEV hat eine weitere Finanzierungsquelle und für die Landwirte, die die Maßnahmen umsetzen, erschließen sich so neue Einkommensmöglichkeiten. Außerdem erreichen wir mit diesem Zusammenspiel immer wieder, dass wir für die Landwirtschaft flächensparende und trotzdem ökologisch wertvolle Kompensationsmaßnahme auf den Weg bringen können“.

Der rechtliche und ökologische Rahmen Für den Bau des neuen SC-Stadions, der Verkehrsflächen und des Trainingsgeländes werden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Diese ergeben sich aus unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen, etwa der Eingriffsregelung nach Baugesetzbuch, dem Arten- und Biotopschutz nach Bundesnaturschutzrecht und den Ersatzaufforstungen nach Waldgesetz.

Durch den Stadionbau geht unter anderem Lebensraum für die Dohle verloren. Für diese besonders geschützte Vogelart sind daher im Rahmen einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung in der Nähe zu ihren Brutplätzen Artenschutzmaßnahmen umzusetzen, die die Dohlenpopulation regional sichern. Diese FCS-Maßnahmen (engl. favorable conservation status) sind Maßnahmen zur Sicherung eines guten Erhaltungszustandes und stammen aus den Regelungen zum Artenschutz aus dem Bundesnaturschutzgesetz.

Bereits beim Aufstellen des Bebauungsplans für das Stadion war klar, dass das Stadtgebiet nicht genug geeignete Flächen für alle Ausgleichsbedarfe bietet. Die Stadt Freiburg bemüht sich daher seit längerem um eine Kooperation mit den Umlandgemeinden, um Natur und Landschaft in der Region zum beiderseitigen Vorteil zu entwickeln. Dies soll die städtebauliche Entwicklung des Oberzentrums ermöglichen, ohne dem Umland Nachteile zu bringen.

Da viele geeignete Ersatzflächen für die Dohle landwirtschaftlich genutzt werden, wurden in der Region vorrangig Flächen gesucht, die bereits ökologischen Zwecken dienen. Dabei wurde die Stadt unter anderem in Teningen fündig, an der vom Regierungspräsidium renaturierten Elz bei Köndringen. Hier war es möglich, eine rund 10 Hektar große Fläche der Gemeinde durch die Etablierung einer extensiven Beweidung mit robusten Rindern als Nahrungsflächen für die Dohlen im Umfeld über die bereits erfolgte Renaturierung hinaus aufzuwerten.

Zwischen 2015 und 2017 hatte das Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, im Auftrag der Deutschen Bahn die Elz bei Riegel und Teningen in einen naturnahen Gewässerzustand zurückversetzt. Bei Köndringen wurde der linke Damm der Elz zurückverlegt, um Platz für die naturnahe Entwicklung des Gewässers und seiner Flussaue zu schaffen.

Im Jahr 2018 haben die Gemeinde Teningen als Eigentümerin der Beweidungsfläche, die Deutsche Bahn und die Stadt Freiburg daher eine Kooperation zu dieser bereits aufgewerteten Teilfläche zwischen der renaturierten Elz und dem rückverlegten Hochwasserdamm beschlossen.

Bei der Planung und Umsetzung des Beweidungsprojekts waren neben der Gemeinde Teningen, der Bahn und städtischen Fachämtern auch das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Umwelt, mit dem Landesbetrieb Gewässer und als höhere Naturschutzbehörde und der Landkreis Emmendingen beteiligt. Mit dem Landschaftserhaltungsverband Emmendingen gibt es zudem einen kompetenten Partner, der das Beweidungskonzept fachlich betreut und auch darauf achtet, dass die Belange der Jäger und Angler gewahrt werden. Für die Beweidung der Fläche konnte mit Stefan Engler vom Ramstalhof in Köndringen ein erfahrener Landwirt gewonnen werden, der für regionale Vermarktung steht.

Extensive Beweidung mit Rindern – was bedeutet das? Durch die extensive Beweidung mit Rindern von April bis Oktober jedes Jahres wird das Grünland in der Elzaue offen gehalten. Die Beweidung fördert zudem die Zahl und Vielfalt der Insekten, für die besonders auch der Dung von Weidetieren, aber auch die Schaffung neuer Lebensräume durch die Rinder von Bedeutung sind. Die Rinder schaffen in der extensiven Haltung während der Vegetationsmonate ein strukturreiches Grünlandmosaik, von intensiv befressenen kurzrasigen Bereichen bis zu wenig beeinflussten Hochstaudenfluren und Röhrichten an sehr nassen Stellen. Die kurzrasigen Bereiche werden der Dohle während der Aufzucht ihrer Jungen wertvolle neue Nahrungsfläche bieten.

Landwirt Stefan Engler wird zum Einstieg in die extensive Haltung bis zu sieben Mutterkühe samt ihrer Jungtiere auf der Fläche weiden lassen. Dabei hat er bewusst Hinterwälder-Rinder gewählt, weil sie wegen Ihrer Robustheit besonders gut an den Standort in der Elzaue angepasst sind. Diese Rasse, auch Hinterwälder genannt, wurde 1992 von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt und wird im Schwarzwald bevorzugt zur Beweidung von schwierigen Beweidungsflächen gehalten. Für die Sicherheit der Tiere sorgt ein stabiler stromführender Zaun und die regelmäßigen Kontrollen durch Stefan Engler vor Ort.

Für Spaziergänger oder Radfahrer ändert sich durch die Weidefläche nichts. Allerdings bittet Landwirt Engler darum, die Tiere nicht zu füttern und die Hunde in dem Gebiet anzuleinen, um Panik unter den Rindern zu vermeiden.

Neben der extensiven Beweidung auf dem Gebiet der Gemeinde Teningen gehört als weitere FCS-Maßnahme außerdem die Schaffung neuer Brutmöglichkeiten für die Dohle an vorhandenen Brutplätzen. Darum hat die Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Teningen bereits neue Nistkästen installieren lassen – an der Alten Schule Köndringen, an der evangelischen Kirche in Köndringen und der Bergkirche Nimburg.

Gesamtkosten, Zeitplan und Projektphasen Das Beweidungsprojekt in Köndringen ist eine von insgesamt fünf artenschutzrechtlichen FCS-Maßnahmen für die Dohle, die die Stadt Freiburg auf ihrer Gemarkung sowie im Umland umsetzt. Zu jeder dieser Maßnahmen gehört die Anbringung neuer Nistkästen in der Nähe zu Dohlenpopulationen. Für die Herstellung aller Ausgleichsmaßnahmen für die Vogelart Dohle investiert die Stadt insgesamt rund 1 Million Euro. Davon entfallen rund 120.000 Euro auf das Beweidungsprojekt.

Das Beweidungsprojekt in Köndringen ist neben der Anlage von Magerrasen auf dem nördlichen Flugplatz in Freiburg die zweite dieser Maßnahmen, die umgesetzt wird. Die übrigen geplanten Maßnahmen betreffen die Umwandlung einer Ackerfläche in Grünland in Schallstadt/Mengen, die Entsiegelung und Entwicklung von Magerrasen auf dem Flugplatz Bremgarten sowie die Aufwertung einer Grünlandfläche links der Dreisam in Teningen/Nimburg.

Im Oktober 2018 haben die Gemeinde Teningen, die Bahn und die Stadt Freiburg eine Grundsatzvereinbarung über die Ausgleichsmaßnahme für die Dohle getroffen. In diesem Frühjahr begannen vorbereitende Maßnahmen und die Abstimmung über den Zaunverlauf. Zudem wurde der Landschaftserhaltungsverband Emmendingen e.V. beauftragt, dieses Beweidungsprojekt zu betreuen und ein Bewirtschaftungskonzept zu erstellen. Ende August war der Zaunbau abgeschlossen, Anfang September sind die Rinder auf ihre Weide umgezogen. In diesem Jahr endet die Beweidung Ende Oktober, künftig soll sie jährlich von März bis Oktober stattfinden.





Verschiedenes 

Studie: Erdgas-Lkw bei Stickoxidemissionen deutlich schlechter als Diesel-Lkw

Miller: Flüssiggas wird als Klimaretter massiv überschätzt und bekommt nun auch noch ein Abgasproblem

Brüssel/Berlin, 19-9-19 – Die Stickoxidemissionen gasbetriebener Lkw liegen im Straßenbetrieb bis zu fünfmal höher als die von Diesel-Lkw. Das zeigt eine Studie von Transport & Environment, dem Europäischen Dachverband des NABU. Die Feinstaubemissionen der mit flüssigem Erdgas (LNG) betriebenen Fahrzeuge sind etwa gleich hoch wie beim Diesel. „Flüssiggas wird als Klimaretter massiv überschätzt und bekommt nun auch noch ein Abgasproblem. Die Studie belegt erneut, dass der massive Einsatz von verflüssigtem Erdgas im Verkehrssektor in die Sackgasse führt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die geplanten Investitionen in entsprechende Infrastruktur sind weder ein Beitrag zu besserer Luft in unseren Städten, noch ein Baustein zu mehr Klimaschutz im Verkehr. Statt auf einen weiteren fossilen Kraftstoff zu setzen, sollte endlich der konsequente Umstieg auf emissionsfreie Antriebe gefördert werden.“

Die Auswertung der Umweltorganisation basiert auf Vergleichsmessungen der niederländischen Regierung im Realbetrieb. Die Untersuchung bestätigte zudem noch einmal frühere Studienergebnisse, wonach der vermeintliche Klimanutzen, den Hersteller und Gaswirtschaft gerne anführen, in der Realität kaum gegeben ist.

Daniel Rieger, NABU-Leiter Verkehrspolitik: „Immer mehr Studien entlarven Flüssiggas als Mogelpackung. Daher darf weder fossiles noch biogenes Gas künftig eine relevante Rolle als Energieträger im Verkehrssektor spielen. Die Bundesregierung muss den Stellenwert von Gas im Rahmen ihrer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie, aber auch beim Klimaschutzgesetz dringend überdenken. Subventionen, wie die steuerliche Bevorteilung von Gas als Kraftstoff oder die Mautbefreiung von gasbetriebenen Lkw stehen in einem erheblichen Missverhältnis zu den bestenfalls marginalen Beiträgen bei der Abgasminderung.“

Studie zum Download ...

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Karlsruhe: Radlerfrühstück auf der viel frequentierten Stutenseer Allee

Karlsruhe: Radlerfrühstück auf der viel frequentierten Stutenseer Allee
Radlerfrühstück / Bild: Stadt Karlsruhe

Frühstück gefällig? Als Radelstrecke ist die Stutenseer Allee bei Freizeitradlern, aber auch bei Pendlern beliebt. Und so ist nicht verwunderlich, dass auf der Allee schon morgens viele Pedaltreter durch den Hardtwald unterwegs sind. Für eine Überraschung sorgte bei den Radfahrenden am frühen Montagmorgen (16. September) ein "Service-Team", das sie zu einem kleinen Radlerfrühstück einlud. Mit den Worten: "Danke, dass Sie Fahrrad fahren und nicht mit dem Auto einen Stau verursachen", überreichten der Karlsruher Bürgermeister Albert Käuflein und sein Stutenseer Amtskollege Edgar Geißler zusammen mit Stadtplanungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner zwischen 7.30 und 8.30 Uhr eine Frühstückstüte mit Apfel und Müsliriegel. Und auch ein kleines Schokoladenherz fehlte nicht als Ankernennung dafür, dass die Angehaltenen vorbildlich auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel setzen.

Die Aktion ist Teil der Pendlerkampagne "Mein Weg. Meine Zeit." der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen. Ziel der Kampagne ist es, möglichst vielen Pendlern das Fahrrad als Verkehrsmittel auf dem täglichen Weg zur Arbeit "schmackhaft" zu machen - und das geht natürlich mit einem kleinen Frühstück am besten. Bewusst hatten Karlsruhe und Stutensee die Stutenseer Allee für die Aktion ausgewählt, da sie eine viel genutzte Rad-Verbindung zwischen den beiden Städten ist.

Für die kleine Nettigkeit legten Irina Timm und ihre Kinder am Montag gerne einen Zwischenstopp ein: Sie und ihre Kindern radeln, "um die Umwelt zu schonen", gleichzeitig möchte die Mutter mit der gemeinsamen Fahrt den Kindern Verkehrsregeln beibringen. "Außerdem kommen sie dann fitter in der Schule an", begründet sie, warum "Eltern-Taxi" für sie keine Alternative ist.

Längere Distanzen brauchen die richtige Rad-Infrastruktur

"Ich selbst fahre regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit, denn es ist gesund und man bekommt den Kopf frei. Es ist ein Genuss, morgens und abends durch die Natur zu radeln und es macht Freude", konnte ihr Bürgermeister Käuflein nur zustimmen. Mit Bürgermeister Geißler ist er sich einig, dass es dazu die richtige Rad-Infrastruktur braucht. "Längere Distanzen wie etwa von Karlsruhe nach Stutensee werden nur zurückgelegt, wenn die entsprechenden Radwege gut ausgebaut sind", so Käuflein. Stutensee baue schon lange seine Radwege aus, fügte Geißler an. Eine attraktive, sichere und im Einklang mit der Natur gebaute Radschnellverbindung von Karlsruhe über Stutensee nach Bruchsal sei für die Zukunft eine wichtige Ergänzung. Das sieht auch der Regionalverband Mittlerer Oberrhein so, der in einer Studie festgestellt hat, dass Radschnellverbindungen nach Ettlingen, Rastatt und auch nach Stutensee sinnvoll sind. Aktuell hat das Land die Planung und Finanzierung der Trasse zwischen Ettlingen und Karlsruhe sowie Rastatt und Karlsruhe zugesagt.

Überzeugungsarbeit mussten die kommunalen Rad-Förderer bei der Rad-Aktion bei Jana Hieke und vielen anderen nicht leisten. Hieke nutzt das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit "weil es oft schneller ist, als mit dem Auto. Außerdem mache ich dann schon Sport." Ähnlich sah dies Christian Weise. Der Stutenseer hat zwar ein Auto, "aber auf dem Weg zur Arbeit benutze ich aus gesundheitlichen Gründen nur die öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad." Es ist eine "angenehme Art, zur Arbeit zu kommen", meinte Christine Stemke aus Stutensee. Und für Matthias Rieke aus Stafford ist es einfach "selbstverständlich, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren". Die vielen Radler auf der Stutenseer Allee, darunter eine große Anzahl von Pedelec-Nutzern, seien Ansporn, "die Radverbindungen ins Umland weiter auszubauen", fasste Karmann-Woessner ihren Eindruck vom Radlerfrühstück zusammen.

zum Bild oben:
Die Bürgermeister Edgar Geißler und Albert Käuflein überraschen Janna Hieke in der Stutenseer Allee mit einem Radlerfrühstück
Bildrquelle: Stadt Karlsruhe

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Mit dem NABU den Vogelzug der Turteltaube erleben

Fünf besenderte Vögel liefern Daten für interaktive Karte

Berlin – Wo überwintern unsere Turteltauben und welche Zugwege nehmen sie? In diesem Jahr verfolgt der NABU erstmals per Sender die Zugrouten von vier Turteltauben, deren Brutgebiete in Deutschland liegen. Per Blog und interaktiver Karte kann jeder die Reise der gefiederten Liebesboten im Internet verfolgen.

Die Turteltaube ist Deutschlands kleinste Taubenart. Sie leidet darunter, dass ihre Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder zunehmend verschwinden. Sie ist bei uns deshalb sehr selten geworden. „Doch auch auf dem Zug zu ihren Winterquartieren südlich der Sahara sind die Vögel großen Gefahren ausgesetzt“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Unter https://blogs.nabu.de/zugvoegel/ kann der Zug der Turteltauben live am PC oder Smartphone verfolgt werden. Nicht alle fliegen dieselbe Route. „Während eine in Hessen besenderte Turteltaube nach Westen über Frankreich fliegt, sind drei brandenburgische nach Südosten geflogen. Wir sind gespannt, wo Turteltaube Cyril als letzte dieser drei das Mittelmeer quert, und ob alle heil im Winterquartier südlich der Sahara ankommen“, so Neuling. Die Karte zeigt auch einen italienischen Brutvogel namens Francesco. Er liefert bereits im dritten Jahr verlässlich Daten und ist nach nur fünf Tagen Flug über die Sahara bereits in Mali. Die fünf Turteltauben tragen einen fünf Gramm leichten Rucksacksender. Er liefert alle zwei Tage die Koordinaten, die es erlauben, den Standort der Vögel zu ermitteln.

Der NABU und das Team der Justus-Liebig-Universität Gießen haben mit Unterstützung der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie (HGON) bereits im Juni 2018 erstmalig in Deutschland Turteltauben besendert. Die neuartigen Sender, die im Rahmen des ICARUS-Projekts getestet wurden, liefern jedoch noch immer keine Daten. Notwendige technische Anpassungen an der Raumstation ISS verzögern leider die Testphase weiterhin.

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NABU ruft zum Küstenputztag auf

NABU ruft zum Küstenputztag auf
Clean-up am Strand (c) NABU/ Felix Paulin

Am 21. September ist wieder International Coastal Cleanup Day

Berlin – Am 21. September treffen sich weltweit Freiwillige, um ein Zeichen für den Meeres- und Gewässerschutz zu setzen. Am seit 33 Jahren stattfindenden International Coastal Cleanup Day (ICCD) reinigen auch wieder zahlreiche Aktive von NABU und NAJU deutschlandweit von Mitte September bis Anfang Oktober Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee, ebenso Ufer von Seen und Flüssen von gefährlichen Abfällen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 2.904 kg Müll zusammen.

„Mit unseren Sammelaktionen leisten die vielen ehrenamtlichen Naturschützer des NABU einen wertvollen Beitrag. Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung, die der Vermüllung der Meere den Kampf angesagt hat“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen Jahr für Jahr weltweit vom Land ins Meer. Millionen Tiere sterben einen qualvollen Tod, wenn sie Tüten, Verpackungen oder Feuerzeuge mit ihrer natürlichen Nahrung verwechseln oder sich am Müll strangulieren. Und längst ist das Problem auch in Deutschland angekommen, an den Stränden der Nordsee liegen durchschnittlich 389 Müllteile pro 100 Meter, an der Ostsee sind es rund 70.

Angesichts des Ausmaßes der Ozeanvermüllung ist Aufräumen allein jedoch keine Lösung des Problems. Der NABU begrüßt daher die Initiative der EU- Kommission mit der Einwegplastik-Richtlinie einzelne Produktgruppen zu verbieten, die nachweislich Schaden in der Natur verursachen. So fallen in Deutschland im Jahr rund 350.000 Tonnen Abfall durch Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen an, wie eine Studie des NABU 2018 zeigte. Etwa ein Drittel der jährlichen globalen Kunststoffproduktion von mehr als 350 Millionen Tonnen geht in die Verpackungsindustrie.

„Wir müssen raus aus der Plastikfalle! Der Abfall darf gar nicht erst ins Meer gelangen, im besten Falle sogar gar nicht erst entstehen. Um das gesellschaftliche Engagement des Küstenputztages nicht ins Leere laufen zu lassen, muss die Politik wirksame Rahmenbedingungen in Deutschland schaffen. Verbindliche Vorgaben für ein nachhaltiges Produktdesign und Steuererleichterungen für Mehrweg- sowie Recyclingsysteme wären ein richtiges Signal für eine ernstgemeinte Wende in der Klima- und Biodiversitätskrise“, so Lisann Sander, NABU-Referentin für „Meere ohne Plastik“.

Seit 2016 betreibt der NABU gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher, dem Deutschen Seglerverband und dem Deutschen Kanu-Verband die Internet-Plattform www.gewässerretter.de. Dort können Aktionen geplant und beworben werden. Sie informiert, wo Müll beseitigt wurde und zeigt, wie jeder selbst dazu beitragen kann, das Müllaufkommen zu reduzieren.

Bis zum 3. Oktober laufen auch wieder die Trashbusters-Aktionswochen der Naturschutzjugend NAJU. Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren sind dazu aufgerufen, mit ihren Aktionen gegen die Plastikflut kämpfen.

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Schluss mit Freiwilligkeit

Bundesregierung muss für alle Sektoren bindendes, ambitioniertes Klimaschutzpaket vorlegen

Am 20. September plant das Klimakabinett der Bundesregierung, ein Klimaschutzpaket vorzulegen. Slow Food Deutschland fordert das Klimakabinett in diesem Zuge auf, ein ambitioniertes Klimaschutzpaket festzulegen, das alle Sektoren mit Verbindlichkeit einbezieht und durch einen rechtlichen Rahmen in Verantwortung nimmt. Politik, Handel, Produktion und Verbraucher müssen jetzt an einem Strang ziehen, um den sofortigen Handlungsbedarf, den der Klimawandel erfordert, zu bedienen. Slow Food beteiligt sich am globalen Klimastreik am 20. September, um sich gemeinsam mit Fridays for Future und zahlreichen Organisationen für mehr Klimaschutz einzusetzen.

Die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und Landwirtschaft betreiben verursacht, wenn man die komplette Lebensmittelkette betrachtet, über 40% aller globalen Emissionen. Vor allem die Massentierhaltung sowie das Phänomen der Lebensmittelverschwendung gehören zu den Größten Klimasündern. Die Auswirkungen des globalen Lebensmittelsystems auf das Klima machen deutlich, dass eine Umstellung auf nachhaltige Lebensmittelsysteme nicht länger ausbleiben kann. Slow Food fordert die Bundesregierung deshalb auf, Landwirtschaft, die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette sowie den Handel mit Lebensmitteln im Kontext internationaler Freihandelsabkommen im Klimaschutzpaket nicht zu vernachlässigen und angemessen zu verankern.

Unser Handeln der >> nächsten Jahre entscheidet darüber, ob die Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 Grad eingehalten werden kann, und somit darüber, ob eine Klimakatastrophe abgewendet werden kann. Dazu die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson: „Aktuell spielen Entscheidungsträgerinnen und -träger Roulette mit unser aller Zukunft, denn sie versäumen es, ambitionierte und längst notwendige Entscheidungen zu treffen. Es bleibt aber keine Zeit mehr, vor allem nicht für Freiwilligkeit! Klimaschutzziele müssen für alle Sektoren sowie alle Akteurinnen und Akteure entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette verpflichtend sein. Durch einen rechtlichen Rahmen muss zudem gesichert werden, dass das Nichteinhalten sanktioniert wird. Es braucht mutige politische Entscheidungen, dazu gehört im Lebensmittelsektor, dass Fleisch- und Molkereikonzerne für die externen Klima- und Umweltkosten in Verantwortung gezogen werden und staatliche Förderungen nur noch an zukunftsfähig arbeitende Erzeugerinnen und Erzeuger vergeben werden. Die generelle Rückbesinnung auf kürzere Produktions- und Lieferketten sowie die Umstellung auf klimafreundliche Produktionsmethoden darf auch nicht ausbleiben“.

Slow Food hält auch Verbraucherinnen und Verbraucher an, ihren Einkaufskorb klimafreundlich zu befüllen. Dies kann jedoch mit Spaß und Freude geschehen, so kommt man, wenn man Geschmack, Regionalität und Qualität gemäß der Slow-Food-Philosophie in den Mittelpunkt stellt, auch ganz automatisch zu einer klimafreundlicheren Ernährung. Bewusster Konsum bedeutet zum Beispiel, den Konsum tierischer Produkte auf wenige Male die Woche zu reduzieren, dabei aber auf Produkte aus Weidehaltung und somit auf Qualität zu setzen. Nicht nur der Gaumen sondern auch Umwelt und Klima erfreuen sich daran. Alternativen zu tierischen Produkten und neue Welten der Geschmacksvielfalt bieten Gemüse-, Nuss- und Hülsenfruchtvielfalt. Auch das Experimentieren mit alternativen Getreidesorten und alten Sorten eröffnet neue Wege. Mit einer vielfältigen Ernährung, die wo sie kann auf frische, naturbelassene Lebensmittel, Verpackungsfreiheit, Saisonalität, Regionalität und Bio-Produkte setzt, ist schon viel getan! Gerade in unseren Breitengraden müssen wir weg von der Überproduktion, dem Überkonsum, mit dem wiederum die enorme Verschwendung einhergeht und lieber weniger vom Besseren zu uns nehmen.

11 Tipps für eine klimafreundliche Ernährung finden Sie online ...

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