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Verschiedenes 

NABU: Ende des Erdöl-Zeitalters erfordert weniger Konsum

Miller: Mehr Biomasse benötigt mehr Flächen – weltweit wird Druck auf Landschaft und Artenvielfalt steigen

Berlin, 15.Januar – Die am heutigen Mittwoch vorgestellte Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Wir stehen vor einem grundlegenden Wandel: Unsere Wirtschaft muss unabhängig werden von fossilen Energien und Erdöl. Und künftig vor allem auf bio-basierte Stoffe setzen. Klar ist: Mehr Biomasse bedeutet auch mehr benötigte Fläche. Schon heute importieren wir 30 Prozent unserer Flächen für Bioenergie und Futtermittel aus dem Ausland. Das geht auf Kosten der Regenwälder und des Klimas. Weltweit werden Landschaften und Artenvielfalt noch viel stärker unter Druck geraten, wenn wir weiter konsumieren wie bisher. Dieses Dilemma lässt sich nicht allein durch neue Technologien lösen, wie es die Bundesregierung suggeriert. Sie muss allen Beteiligten – Wirtschaft und Bevölkerung – endlich reinen Wein einschenken: Die Transformation der Wirtschaft wird nur gelingen, wenn wir weniger verbrauchen. Das gilt vor allem für Kunst- und Treibstoff.“

Erstmals plant die Bundesregierung auch Vertreter der Gesellschaft in den sie beratenden Bioökonomierat aufzunehmen. „Dies begrüßen wir ausdrücklich. Bisher war das Gremium ausschließlich mit Vertretern aus Industrie und Wirtschaft besetzt. Doch die Folgen dieses gravierenden Wirtschaftsumbaus für Natur und Bevölkerung müssen unbedingt berücksichtigt werden“, so Miller.

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Verschiedenes 

NABU: Milder Winter beschert uns weniger Gäste am Futterhaus

Bei der Stunde der Wintervögel wurden rund 38 Vögel pro Garten gezählt / hohe Teilnehmerzahl

Berlin – Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel – das sind die fünf häufigsten Vögel in Deutschlands Gärten, wie die „Stunde der Wintervögel“ am vergangenen Wochenende gezeigt hat.

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über die weiter steigende Beteiligung an Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion, die am vergangenen Wochenende bei sehr mildem Winterwetter zum zehnten Mal stattfand. Bis Mittwoch Morgen wurden bereits die Zählergebnisse von über 112.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus fast 77.000 Gärten erfasst. Mit über 2,9 Millionen Vögeln wurden damit pro Garten knapp 38 Vögel gemeldet.

„Das liegt zwar etwas unter dem langjährigen Schnitt von 39,8 Vögeln, entspricht aber genau unseren Erwartungen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Die Daten aus inzwischen einem Jahrzehnt Stunde der Wintervögel zeigen deutlich, dass die Zahl der Vögel in den Gärten umso geringer ist, je milder und schneeärmer der Winter ist.“ Denn erst wenn es kalt wird und Schnee liegt, suchen viele Waldvögel Zuflucht in den Gärten der etwas wärmeren Städte, in denen sie oft reich bestückte Futterstellen vorfinden. Dazu passt, dass der ewige Spitzenreiter Haussperling, der sein ganzes Leben in den Dörfern und Städten verbringt, nur in den beiden kältesten Wintern des Jahrzehnts, 2011 und 2013 durch die vor allem in Wäldern lebende Kohlmeise vom Spitzenplatz verdrängt wurde, so Miller.

Die Ornithologen des NABU freuen sich über das Spitzenergebnis des Haussperlings mit 6,8 Vögeln pro Garten. Noch nie waren es mehr Haussperlinge seit Beginn der Aktion im Jahr 2011. Offensichtlich kommt diese Art mit den zuletzt sehr warmen und trockenen Sommern gut zurecht. Damit bestätigt sich die leichte Bestandserholung nach Jahrzehnten eines deutlichen Rückgangs.

Die Amsel, die im vergangenen Winter aufgrund einer massiven Ausbreitung des für Amseln tödlichen Usutu-Virus im Jahr zuvor deutliche Einbußen zu verzeichnen hatte, verharrt auf diesem niedrigen Niveau. Die Usutu-Saison 2019 war deutlich schwächer und hat damit offensichtlich zu keiner weiteren Abnahme geführt.

Größtes Sorgenkind der Naturschützer ist weiterhin der Grünfink. Mit nur noch 1,17 Vögeln pro Garten setzt diese vor allem in Städten und Dörfern lebende Art ihre Serie von Minusrekorden fort. Seit 2011 nimmt diese Art von Jahr zu Jahr um zwölf Prozent ab. Als Ursache vermutet der NABU unter anderem Trichomoniasis, eine Infektionen mit einem einzelligen Parasiten, mit dem sich diese Finken häufig an sommerlichen Vogelfutterstellen infizieren.

Auffällig war, wie erwartet, eine große Zahl von Eichelhähern in Deutschlands Gärten. In vier von zehn Gärten konnte diese Art beobachtet werden. Mit 0,82 Vögeln pro Garten waren es 40 Prozent mehr als im langjährigen Mittel. Zum Rekord hat es trotz des im Herbst festgestellten massiven Einflugs nord- und osteuropäischer Häher jedoch nicht gereicht: Im Kältewinter 2011 waren es noch etwas mehr.

Weitere Zählergebnisse können unter www.stundederwintervoegel.de noch bis zum 20. Januar gemeldet werden.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Bernhardusplatz soll zu einem grünen, ruhigen Stadtplatz werden

Karlsruhe: Bernhardusplatz soll zu einem grünen, ruhigen Stadtplatz werden
Bernhardusplatz soll ein grüner Platz werden / Visualisierung: Büro Mettler

Planungsausschuss befürwortet aktuelle Planung

Ein grüner, baumbestandener Platz mit Wasserspiel, viele Sitzgelegenheiten, ein Standort für einen Stadtteilmarkt, ein Kiosk und die Einbeziehung des Areals zwischen der Kirche St. Bernhard und Heinrich-Meidinger-Schule bis zur Bernhardstraße ("Kleiner Bernhardusplatz"): In die Planung des Durlacher Tors/Bernhardusplatzes sind auch viele Anregungen aus der Bürgerschaft eingeflossen. Am Donnerstag (9. Januar) diskutierte der Planungsausschuss den aktuellen Sachstand.

Das Gremium sprach sich unter Leitung von Bürgermeister Daniel Fluhrer dafür aus, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. So befürwortete der Ausschuss die Intention, am Oststadt-Entree einen ruhigen Aufenthaltsort für viele Nutzungen zu schaffen. Auch die Absicht, durch Öffnen des Walls die Verbindung zwischen dem Bernhardusplatz und der Oststadt zu stärken, wird grundsätzlich positiv gesehen. Großes Thema war dabei der Radverkehr. Diesen müsse man aus den beruhigten Zonen herausziehen, war man sich im Gremium einig. Ein Aspekt, der auch in der Bürgerbeteiligung - zuletzt im Oktober 2019 - immer wieder dringendes Anliegen war. Hier sagte Bürgermeister Fluhrer zu, dass sich die Verwaltung dieses Themas im Zuge der weiteren Planung annehmen werde. Ziel müsse sein, die Außenbeziehung rund um die Platzfläche für den Radverkehr zu stärken. Ein gutes Angebot gibt es heute schon durch die ausgebauten Teilabschnitte der Stadtteilroute vom Durlacher Tor nach Hagsfeld. Auf diese zentrale Radachse hätten bereits positive Verlagerungseffekte festgestellt werden können. Ein Knackpunkt ist auf der Südseite des Platzes, wo die Verwaltung noch einmal prüfen wird, ob die Planung für das stadteinwärts führende Radangebot noch optimiert werden kann.

Pflanzschollen und Wasserspiel

Anlass, sich mit der Umgestaltung des Bernhardusplatzes zu befassen, ist der Bau des Stadtbahntunnels. Dieser geht mit Umbauten für das Durlacher Tor/Bernhardusplatz einher. Mit der Umgestaltung wurde das Büro Mettler beauftragt, welches den Wettbewerb zur Umgestaltung von Marktplatz und Kaiserstraße gewonnen hatte. Der Bernhardusplatz war ebenfalls Teil der Wettbewerbsaufgabe.

Barrierefreie Verbindung vom Durlacher Tor zur Oststadt

Durch Wegfall der Bertholdstraße reicht der Platz nun bis St. Bernhard und Heinrich-Meidingerschule. Der Bernhardusplatz ist mit einem hohen Anteil an Grünfläche konzipiert. Großflächig soll die Fläche entsiegelt werden. Rund 30 neu zu pflanzende Bäume, Pflanzschollen und ein Wasserbecken mit Wassersprudlern sollen dem Klimawandel Rechnung tragen. Durch Abtragung des Walls im Bereich der Kirche ist die Verbindung zwischen Durlacher Tor, und "Kleinem Bernhardusplatz" künftig barrierefrei.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße bis zur Bernhardstraße, der auf Wunsch aus der Bürgerschaft in die Planung integriert wird, wird zwar keine grundsätzliche Veränderung erfahren, soll jedoch behutsam erneuert werden. Die bestehende Tischtennisplatte und der Trinkbrunnen bleiben erhalten. Zum Verweilen sollen neue Beläge und Sitzelemente einladen, die den Platz strukturieren und ruhigere Bereiche etwa im Bereich des Spielplatzes schaffen. Der Spielplatz wird bereits im Frühjahr 2020 saniert. Die Planung für das Gesamtareal vom Durlacher Tor bis zur Bernhardstraße wird weiter konkretisiert mit dem Ziel, 2023 mit der Umsetzung zu beginnen.

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Verschiedenes 

NABU greift Schneeleoparden mit schweren Schussverletzungen in Kirgistan auf

NABU: Großkatze Opfer eines Mensch-Wildtier-Konfliktes in Talas-Region

Berlin/Bischkek - Die Anti-Wilderei-Einheit des NABU in Kirgistan, die "Gruppa Bars" (deutsch: "Gruppe Schneeleopard"), hat in der Talas-Region im Nordwesten Kirgistans einen schwerverletzten Schneeleoparden aufgegriffen. Das etwa ein Jahr alte Tier irrte orientierungslos durch die Ortschaft Kok-Kashat. Anwohnern gelang es, den jungen Schneeleoparden zu fangen und in die Obhut des NABU zu übergeben.

"Der Zustand des Schneeleoparden ist kritisch", teilte Tolkunbek Asykulov, Leiter der NABU-Filiale in Bischkek, mit, nachdem das Tier in der Staatlichen Agraruniversität untersucht und operiert worden war. Das rechte Auge des Schneeleoparden sei komplett zerstört, die Sehkraft des linken Auges betrüge nur noch 40 Prozent. Grund dafür seien mehr als 70 Schrotkugeln im Kopf des Tieres, wie Röntgenaufnahmen ergaben. "18 der Kugeln konnten mittlerweile entfernt werden, alle weiteren verbleiben zunächst, da die Gefahr für das Überleben des Schneeleoparden bei weiterer Entnahme als zu groß eingeschätzt wurde. Erste Meldungen nach dem mehrstündigen Eingriff sprechen von einer gewissen Verbesserung des Zustandes des Tieres. Es versucht zu gehen und nimmt Nahrung und Flüssigkeit zu sich", so Asykulov weiter.

Der junge Schneeleopard ist Opfer eines Mensch-Tier-Konfliktes und wurde mit einem Schrotgewehr angeschossen. "Die menschliche Bevölkerung mit ihren Viehherden breitet sich immer weiter aus. Gleichzeitig schrumpfen durch den Klimawandel der Lebensraum des Schneeleoparden und die Anzahl seiner Beutetiere. So kommt es immer öfter zu Konflikten, denn durch Angriffe von Schneeleoparden auf ihre Viehherden erleiden lokale Hirten teilweise immense Verluste", sagte Asykulov. Die Polizeibehörde in Talas hat offizielle Untersuchungen eingeleitet

Nur einen Tag später griff die Anti-Wilderei-Einheit in der Gemeinde Jumgal der Region Naryn einen weiteren Schneeleoparden in einer Ortschaft auf. Die etwa elf Jahre alte weibliche Großkatze versuchte in einen Stall mit Haustieren einzudringen, wurde allerdings von einem Hofhund erschreckt und in einen Schuppen getrieben. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde das stark geschwächte Tier, das den Namen Akmore erhielt, nach Bischkek transportiert und durch Veterinärmediziner untersucht. Mittlerweile befindet sich die Schneeleopardin im NABU-Rehabilitationszentrum in Ananjewo. Aufgrund ihres hohen Alters sowie drei fehlender Eckzähne, ist es unwahrscheinlich, dass sie in freier Wildbahn überleben kann.

In Kirgistan leben nur noch etwa 300 der vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Der NABU engagiert sich seit Anfang der 90er Jahre für den Schutz von Schneeleoparden und konnte durch die Präsenz und Aufklärungsarbeit der "Gruppa Bars" einen spürbaren Rückgang der Wilderei in Kirgistan bewirken. In Pakistan fördert der NABU das ausgezeichnete Projekt der pakistanischen NGO "Baltistan Wildlife Conservation and Development Organization" (BWCDO) zur Verminderung von Mensch-Wildtier-Konflikten, um die dort lebenden Schneeleoparden zu schützen. In Tadschikistan unterstützt der NABU engagierte Naturschützer beim Aufbau gemeindebasierter Wildschutzvereine.





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Beim Bau des Hauses auf die Fenster achten

Sie sind gerade dabei Ihre eigenen vier Wände zu planen? Der Architekt oder die Architektin hat bereits die Baupläne für das Gebäude aufgezeichnet, Ihre eigenen Ideen sind eingeflossen. Doch eine Frage stellt sich: Haben Sie beim Bau des Hauses auch auf Ihre Gesundheit geachtet?
Sicherlich werden Sie zunächst einmal den Zusammenhang zwischen dem Hausbau bzw. seiner Konstruktion und der Gesundheit logisch einleuchtend finden. Doch es gibt einen Faktor, der unsere Gesundheit beeinflusst wie kein anderer. Das Licht, welches in den Raum einfällt, kann unseren Biorhythmus maßgeblich beeinflussen.
Die Gesundheit, das psychische Wohlbefinden sowie die tägliche Laune hängt stark in einem Zusammenhang, mit der Gestaltung der Lichtverhältnisse, der Fenstergröße sowie der Farbwahl der elektrischen Lichtmedien.
Große Glasfronten gehöre nicht mehr der Vergangenheit an
Wenn Sie sich aktuell noch nicht wirklich entscheiden können, ob Sie große Fensterfronten oder mehrere kleinere Fenster kombinieren möchten, finden Sie online Hilfe. Bei Sparfenster ist das Fenster online bestellen kein Problem mehr. Im Vorfeld vergewissern Sie sich, welche Modelle, Farben und Materialien perfekt zu Ihrem Lifestyle sowie Ihrem Bestreben nach optimaler gesundheitlicher Gestaltung des Wohnens passt.

Betrachten Sie alte Gebäude, die bereits vor vielen Jahren erbaut wurden, fällt eines auf: Die Glasfronten werden besonders klein gehalten, um den Energieverlust über das stark wärmeleitende Medium Glas zu verhindern. Doch diesem Schema müssen Sie heute nicht mehr folgen. Längst ist Glas zu einem hochmodernen modifizierten Baumedium geworden, das die Temperatur besonders gut im Inneren halten kann.
Große Glasfronten müssen daher nicht mehr nur in den Wintergarten integriert werden. Ebenso können Sie es schaffen, den Frühstücksbereich in der Küche perfekt von morgendlicher Sonne durchflutet zu gestalten. Beim Mittagessen erfahren Sie, durch diese Optimierung, gleich einem weiteren Nutzer. Hier strahlt Ihnen die sommerliche Wärme erneut entgegen. Doch keine Angst. Es gibt Glas, das die heißen Strahlen der Sonne blockieren kann. So steigt im Sommer die Temperatur in Ihren vier Wänden nicht auf 30 Grad Celsius oder gar mehr an. Im Winter hingegen können Sie von der wärmenden Sonne profitieren, die dann zum Aufheizen der Räume dient.

Diese Lichtfarben sollten Sie bei Leuchtmitteln nutzen

Neben Ihren Fenstern sorgen Sie sicherlich mit zahlreichen Lichtmedien für Helligkeit, wenn keine Sonne mehr scheint. Doch auch hierbei sollte Ihre Gesundheit im Fokus stehen. Die Lichtfarbe des Mediums spielt eine entscheidende Rolle, wenn Sie Ihre Psyche beeinflussen möchten. So wirken sich Blautöne meist sehr beruhigend auf Menschen aus, verleihen aber eine sehr kühle Atmosphäre.
Rote Farben regen zum kreativen, aktiven denken an, lassen den Menschen daher nicht zur Ruhe kommen. Hingegen empfehlen Experten Pastellfarben in den Schlafräumen, die dazu anregen, den Geist zu entspannen.

Selbst die Farbe Weiß sollte unter Bedacht eingesetzt werden. Hierbei unterscheiden Sie warmweiß, Neutralweiß und Kaltweiß.

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Zoofreunde Karlsruhe spenden für Menschenaffenanlage in Krefeld

Zoofreunde Karlsruhe spenden für Menschenaffenanlage in Krefeld
Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht (c) Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

Reinschmidt: "Schutzmaßnahmen in Herkunftsländern und Zuchtbemühungen in Zoos gehen Hand in Hand"

Die Zoofreunde Karlsruhe spenden 3.000 Euro für eine neue Menschenaffenanlage im Zoo Krefeld. Bei einem katastrophalen Brand in der Silvesternacht war dort das Affenhaus völlig zerstört worden, viele Tiere starben, darunter mehrere Orang-Utans und Gorillas sowie ein Schimpanse. Der dortige Zoo und die Zoofreunde Krefeld sammeln seit der Tragödie für einen möglichst raschen Neubau eines modernen Menschenaffenhauses.

Erinnerungen an Brand im Karlsruher Zoo

"Wir haben selbst vor rund zehn Jahren bundesweit viel Hilfe, Solidarität und Spenden erhalten, nachdem es im Zoo Karlsruhe gebrannt hat", erläutert Gisela Fischer, Vorsitzende der Zoofreunde Karlsruhe. Damals brannte, wahrscheinlich ausgelöst durch einen technischen Defekt, der Streichelzoo völlig nieder. Es starben alle Tiere darin, die Elefanten im angrenzenden Gebäude erlitten durch die übergreifenden Flammen schwere Brandverletzungen.

"Es war damals furchtbar für uns. Durch das gespendete Geld konnte aber bald wieder ein Streichelzoo an neuer Stelle errichtet werden. Wir sind bis heute äußerst dankbar dafür. Mit dieser Spende möchten wir auch etwas zurückgeben", betont Fischer. Sie ist sich sicher, dass in Krefeld durch bundesweite Hilfe ein Neuanfang erreicht werden kann.

Neben dem generellen Verlust aller von der Feuersbrunst getöteten Tiere sei es besonders schlimm, dass auch hochbedrohte Borneo-Orang-Utans gestorben sind, so Dr. Clemens Becker, Artenschutzkurator im Zoo Karlsruhe, der seit 37 Jahren europaweit das Zuchtbuch für Orang-Utans führt: "Jedes einzelne Tier ist wichtig für den Arterhalt in Menschenhand." Die Weltnaturschutzunion IUCN listet die Art seit 2016 als vom Aussterben bedroht (critically endangered).

Zoos leisten wichtigen Beitrag zum Artenschutz

"Zoos leisten ganz wichtige Aufgaben im Artenschutz", stellt Dr. Matthias Reinschmidt heraus. Der Karlsruher Zoodirektor sieht die modernen, wissenschaftlich geführten Zoos als Zentren für Artenschutz. "Wir versuchen, die Bestände bedrohter Tierarten in den Zoos koordiniert zur Nachzucht zu bringen, gleichzeitig unterstützen wir Projekte in der Natur." Über die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe flossen bereits mehr als 80.000 Euro allein an das Sintang Orangutan Center von Willie Smits in Indonesien.

"Gerade bei so charismatischen Arten wie den Orang-Utans haben wir noch eine kleine Chance, dass sie überleben werden. Die Menschen sind für die massiven Rückgänge der Bestände in der Natur verantwortlich, vor allem durch die Pflanzungen von Palmölplantagen als Monokulturen und dem damit verbundenen Lebensraumverlust für die Menschenaffen. Gleichzeitig sind wir aber auch die letzte Rettung für sie, wenn wir jetzt handeln", so der eindrückliche Appell des Zoodirektors.

Schutz und Zuchtbemühungen gehen Hand in Hand

Solche Schutzmaßnahmen in den Herkunftsländern und die Zuchtbemühungen in den Zoos gehen laut Reinschmidt Hand in Hand: "Wir wissen durch die Erfahrungen von Willie Smits, dass sich die Orang-Utans wieder auswildern lassen. Dafür braucht es aber weit mehr geschützte Gebiete in der Natur." Solange gelte es, die Bestände in den Zoos mit einer möglichst hohen genetischen Variabilität zu stärken. Es sei sehr wichtig, dass auch der Zoo Krefeld nach einem Neubau der Anlage wieder in die Erhaltungszucht einsteige.

In Karlsruhe werden durch Becker bislang alle Orang-Utans in europäischen Zoos koordiniert, allerdings keine dieser hochbedrohten Menschenaffen gehalten. "Das werden wir ändern", sagt Reinschmidt mit Verweis auf den Masterplan, der bereits vor vier Jahren im Gemeinderat verabschiedet wurde. Darin ist eine Asien-Anlage unter anderem mit Sumatra-Tigern und Sumatra-Orang-Utans vorgesehen, die als Arten-Refugium dienen soll.

Bewusstsein bei Besuchern wecken

"Neben der Zucht dieser beiden vom Aussterben bedrohten Arten, wecken wir mit der Anlage auch das Bewusstsein bei unseren Besuchern für die Probleme dieser Spezies, die durch den Mensch verursacht werden", erläutert Reinschmidt, der für die Artenschutz-Doku-Reihe "Elstners Reisen" gemeinsam mit Frank Elstner die Lebensraumvernichtung in Indonesien selbst erlebt hat. "Wenn die Zoobesucher diese Tiere dann bei uns sehen, muss ihnen klar werden, dass ihre Enkel vielleicht keine Orang-Utans mehr erleben werden, weil wir sie bis dahin ausgerottet haben. Aber dagegen müssen wir gemeinsam mit allen Mitteln ankämpfen."

zum Bild oben
Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. In der Natur gibt es immer weniger Tiere.
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

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NABU: Minensprengungen im Meeresschutzgebiet waren rechtswidrig

NABU: Minensprengungen im Meeresschutzgebiet waren rechtswidrig
Verendeter Schweinswal / Foto: NABU/Kim Detloff

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags bestätigt Auffassung des NABU / Krüger: Bundesregierung muss Vorfall aufklären

Berlin – Im August 2019 sprengte die Bundesmarine bei einem NATO-Manöver 42 Grundminen in der deutschen Ostsee, 39 davon im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt. Die Detonationen töteten alles Leben im Umkreis von 30 Metern, vermutlich starben mehr als 18 Schweinswale durch den gewaltigen Schalldruck. Nachdem die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mithilfe einer Kleinen Anfrage das Ausmaß der Sprengungen in die Öffentlichkeit brachte, gibt es jetzt eine naturschutzrechtliche Einordnung des Vorfalls durch den wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Der wissenschaftliche Dienst bestätigt die Auffassung des NABU, dass die Minensprengungen im Fehmarnbelt einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz darstellen. Dabei wird deutlich: Das Bundesamt für Naturschutz hätte als verantwortliche Fachbehörde eingebunden und eine Verträglichkeitsprüfung mit Anordnung von Schutzmaßnahmen für die streng geschützten Schweinswale vornehmen müssen. Eine eigene Rechtseinschätzung des NABU sieht darüber hinaus einen eklatanten Verstoß gegen geltendes Habitatschutzrecht. Die maßgeblichen Erhaltungsziele eines Naturschutzgebietes, Schweinswale und artenreiche Riffe zu schützen, wurden mit Füßen getreten. Die Bundesregierung ist jetzt aufgefordert, den Vorfall lückenlos aufzuklären, den Rechtsbruch zu ahnden und derartige Alleingänge des Verteidigungsministeriums in Zukunft zu verhindern.“

Der Vorfall im Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt verdeutlicht nach Ansicht des NABU das langjährige Versagen der Bundespolitik im Umgang mit Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee. „Es ist Zeit für einen Sinneswandel", so Krüger. Das habe auch die letzte Konferenz der Umweltminister von Bund und Ländern im November 2019 bestätigt. Der NABU fordert jetzt ein strategisches Konzept zur umweltverträglichen Bergung gefährlicher Kriegsaltlasten im Meer - dies sei bereits lange überfällig.

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Johannes Kirchgatter spricht über Artenschutz für die Großtiere Afrikas

Johannes Kirchgatter spricht über Artenschutz für die Großtiere Afrikas
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

Zoo Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus wird fortgesetzt

WWF-Afrika-Referent Johannes Kirchgatter gibt am kommenden Donnerstag, 16. Januar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Winter-Vortragsreihe im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe Einblicke in seine Arbeit. Unter dem Titel "Artenschutzmaßnahmen für die Großtiere Afrikas" berichtet er über seine vielfältigen Aufgaben.

Seit 2018 haben die Artenschutzstiftung des Zoo Karlsruhe und der WWF ein gemeinsames Projekt in Kenia in der Masai Mara, weltweit bekannt durch die einzigartigen Tierwanderung und den Artenreichtum. Es werden in dem Projekt wichtige Wanderkorridore durch neue Gemeindeschutzgebiete gesichert. Hunderte Hektar kostbaren Lebensraums können so durch langfristige Pachtverträge erhalten und vor Zersiedelung, Zerstörung und Ausverkauf bewahrt werden. Zugleich sichert naturverträglicher Tourismus und nachhaltige Landwirtschaft ein dauerhaftes Einkommen für die Menschen vor Ort. In Zeiten von Artenschwund und Klimakrise sind solche Lösungsansätze besonders wichtig und erfolgreich.

Kirchgatter zeigt in seinem Vortrag, wie sich in kürzester Zeit die Natur im Projektgebiet erholt, die großen Tierherden und zahlreiche faszinierende Arten zurückkehren. Dank neuer Methoden zur Verhinderung von Konflikten zwischen Mensch und Wildtieren entsteht ein neues Gleichgewicht in der Jahrhunderte alten Koexistenz der Massai mit der Natur. Kirchgatter stellt das gemeinsame Projekt mit aktuellen Bildern und spannenden Hintergrundinformationen vor und steht für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe willkommen. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Zoo und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

zum Bild oben:
In der Masai Mara werden Wanderkorridore für Großtiere gesichert.
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe







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