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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Erlebnis für junge Entdecker

Workshops im Zoo Karlsruhe

Die Zoopädagogik hat im Herbst wieder einige Workshops für junge Entdecker im Angebot. Kindern von acht bis zwölf Jahren werden dabei spannende Einblicke in die Welt des Zoos und der Tiere allgemein geboten.

Am Montag, 28. Oktober, geht es um das Thema "Geliebte Haustiere". Einen Tag später, 29. Oktober, gibt es eine "Spurensuche durch den gesamten Zoo". Die verschiedensten Anpassungen der Tiere an die Lebensräume können die Kinder am Mittwoch, 30. Oktober, erforschen. Den Abschluss der Workshops bildet das Programm "Tiere im Winter" am Samstag, 23. November. Die Workshops gehen jeweils von 9 bis 16 Uhr und kosten 40 Euro.

Eine Teilnahme an mehreren Programmen ist möglich. Ein Anmeldeformular sowie weitere Auskünfte gibt es per E-Mail unter zooschule@zoo.karlsruhe.de.

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Veranstaltungen 

Zoodesign-Seminar im Zoo Karlsruhe

Zoodesign-Seminar im Zoo Karlsruhe
Biologiestudent Joshua Förg / Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Mehr als 80 Teilnehmer treffen sich im Exotenhaus

Im Zoo Karlsruhe wird an diesem Wochenende das erste Zoodesign-Seminar ausgerichtet. Dafür kommen mehr als 80 Teilnehmer im Exotenhaus zusammen. Organisiert wird das Treffen vom 22-jährigen Biologiestudenten Joshua Förg. Seit vielen Jahren reist er durch die Zoos in ganz Europa und hat damit viele Eindrücke gesammelt, wie unterschiedlich die Gestaltung in Zoos und Tierparks gehandhabt wird.

"Mich interessiert das Thema enorm und ich finde es auch sehr wichtig für moderne Zoos. Bislang gab es aber nur ein Seminar zu diesem Themenkomplex in Polen. So entstand die Idee, hier ein solches Treffen zu organisieren", erzählt Förg, der im Zoo Karlsruhe von 2016 bis 2017 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert hat und heute noch im Zoo neben seinem Studium arbeitet.

Plätze waren schnell ausgebucht

Auch Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt zeigte sich gleich von der Idee begeistert und bot dafür den Vortragsraum im Exotenhaus an. Als die Internet-Anmeldung für Teilnehmer dann im Juli freigeschaltet wurde, war das Interesse so groß, dass bereits nach zweieinhalb Tagen alle Plätze ausgebucht waren. "Damit hätten wir nie gerechnet", betont Förg. Der Berufsverband der Zootierpfleger konnte als Mitausrichter gewonnen werden, so können Zootierpfleger auch Zertifikate für die Teilnahme bekommen. "Wir haben ein ganz breites Teilnehmerfeld", berichtet Förg, "vom Tierpfleger-Azubi, über Architekten, Firmenvertreter bis hin zu Zoodirektoren aus insgesamt 33 verschiedenen Zoos und Tierparks." Diese miteinander zu vernetzen ist ein großes Anliegen des Biologiestudenten.

Vorträge, Workshops und Rahmenprogramm

Die Organisation im Vorfeld war aufwendig, schließlich sollte auch ein breites Referentenfeld gewonnen werden. "Was wir jetzt haben, kann sich sehen lassen. Aus dem Zoo Karlsruhe wird neben dem Zoodirektor auch Zoo-Architektin Eva Kaltenbach sprechen, insgesamt haben wir zwölf Programmpunkte am Samstag von Vorträgen bis hin zu Workshops", so Förg.

Bei der Organisation wurde der 22-Jährige von Anna-Lena Kugler unterstützt. Gemeinsam hat man auch ein ansprechendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Neben einem Kennenlernabend gibt es am Sonntag mehrere Themenführungen im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. "Für uns als Zoo, der sich derzeit mit vielen Baumaßnahmen im Umbruch befindet, ist es wunderbar, dieses Seminar ausrichten zu können. Das geht natürlich nur, wenn sich jemand dafür mit viel Herzblut engagiert", zeigt sich Reinschmidt begeistert von der Organisation.

"In dem Seminar sitzen die Menschen, die die Zukunft unserer Zoos mitgestalten. Dabei muss es keine einheitliche Meinung über die Ausrichtung jeder einzelnen Einrichtung geben. Es ist aber wichtig, dass unterschiedlichste Bereiche, die alle wichtig sind, hier zusammengebracht werden", stellt Förg heraus. Eine Neuauflage im nächsten Jahr ist nach dem großen Zuspruch durchaus möglich.

Bild:
Der 22-jährige Biologiestudent Joshua Förg hat das Zoodesign-Seminar im Zoo Karlsruhe organisiert / Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

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Verschiedenes 

NABU: Storchenbilanz 2019 fällt gemischt aus

Im Westen mehr Brutpaare, im Osten eher abnehmende Tendenz

Berlin – Mehr Weißstorchpaare als im vergangenen Jahr dürften 2019 in Deutschland gebrütet haben. Das schätzt Dr. Christoph Kaatz von der NABU Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz. 2018 waren es über 6.900 Paare. „Insgesamt war das Storchenjahr aber eher durchwachsen“, so Kaatz nach einer ersten Sichtung der Daten, die zurzeit noch aufgearbeitet werden.

Die Zahl der Brutpaare hat in den westlichen Bundesländern weiter zugenommen, während der Brutbestand in den östlichen Bundesländern tendenziell leicht abnahm oder stagnierte. Aus den Regionen gibt es aber auch positive Meldungen. So meldeten beispielsweise Bayern, Thüringen und Teile Nordrhein-Westfalens neue Höchstzahlen für den Brutbestand der Weißstörche. Ursächlich für dieses West-Ostgefälle sind die unterschiedlichen Winterquartiere der Weißstörche. Während die ostdeutsche Population zumeist im östlichen Afrika – im Sudan, Tschad bis hinunter nach Südafrika – überwintert, ziehen die westdeutschen Störche mehrheitlich bis auf die Iberische Halbinsel. Dort verbringen sie den Winter auf Mülldeponien und Reisfeldern. „Kürzerer Zugweg und große Nahrungsressourcen bieten den Störchen im Westen ideale Überlebensbedingungen mit der Folge, dass ihre Zahl seit längerer Zeit kontinuierlich zunimmt“, sagt Kaatz.

Im Osten wurde die Jungenaufzucht der Störche durch die andauernde Trockenheit und dem Mangel an Regenwürmern für die Küken beeinträchtigt. In Teilen Westdeutschland führten starke Regenfälle im Mai zu zahlreichen Verlusten beim Nachwuchs. „Alles in allem kam aber meist ein durchschnittlicher Bruterfolg zustande“, so Kaatz. „Die Trockenheit der beiden letzten Jahre zeigt allerdings, wie wichtig feuchte Wiesen und Auen für den Weißstorch sind. Dort leben selbst bei längeren Trockenperioden noch viele Beutetiere.“

Im Nordwesten Deutschlands war die diesjährige Brutsaison dagegen außergewöhnlich gut. Das Wetter war für die heranwachsenden Störche ideal und Nahrung gab es in diesem Sommer in Hülle und Fülle, denn 2019 war ein „Mäusejahr“, in dem die Feldmauspopulation geradezu explodiert ist. Dies bescherte dem Weißstorch hier eine so große Jungenzahl wie seit 25 Jahren nicht mehr.

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Verschiedenes 

Herbststürme: Gefahr in Karlsruher Wäldern

Viele Trockensommer bringen mehr Astbruch und Entwurzelung

Im bevorstehenden Herbst fegen Stürme und starker Regen bald wieder die bunten Blätter von den Bäumen. In diesem Jahr werden allerdings vermehrt Äste oder ganze Kronenteile herunterbrechen. Die Stadt rechnet damit, dass Bäume schon bei geringen Windstärken entwurzelt werden, weil sie durch aufeinanderfolgende heiße und trockene Sommer stark geschwächt sind. Sie können Pilze schlechter abwehren, wodurch das Holz brüchig und windanfällig wird.

Dies macht es deutlich gefährlicher als bisher, bei windigem Wetter in den Wald zu gehen. Das Forstamt der Stadt Karlsruhe bittet deshalb die Bevölkerung darum, die Waldgebiete bei windigem Wetter und auch nach einem Sturm zu meiden, denn es bestehen auch danach waldtypische Gefahren wie umstürzende Bäume oder herabfallende Äste und Zweige. Insbesondere bei Nacht können solche Hindernisse für Radfahrende Stürze verursachen. Generell sollten Waldgebiete bei amtlichen Unwetterwarnungen gemieden werden.





Veranstaltungen 

»Vielfalt schmeckt« ausgezeichnet

»Vielfalt schmeckt« ausgezeichnet
Vielfalt schmecktd ausgezeichnet / Foto: pr

Köln: Am 07. Oktober ist das gemeinsame Projekt »Vielfalt schmeckt« von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost auf der Lebensmittelmesse Anuga in Köln. Die Auszeichnung durch die UN Dekade zur Biologischen Vielfalt wird dort im Rahmen eines Vortrags zum Projekt verliehen. Am Nachmittag lässt sich bei den Kochshows der Bio Spitzenköche mit Sorten aus dem Projekt erleben, wie Vielfalt tatsächlich schmeckt.

Vielfalt schmeckt ausgezeichnet! Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, die Vielfalt an Kulturpflanzen zu erhalten, die über Jahrhunderte hinweg von unseren Vorfahren gezüchtet wurden. Das fanden auch die Juroren der UN Dekade zur Biologischen Vielfalt und vergeben daher die Auszeichnung an das Projekt »Vielfalt schmeckt« aufgrund des Engagements zur biologischen Vielfalt. Auf der Anuga wird das Projekt in einem kurzen Vortrag am 07. Oktober um 13 Uhr im Organic Forum in Halle 5.1 präsentiert und anschließend durch die UN Dekade zur Biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Damit würdigt die UN Dekade Projekte, die sich besonders für den Erhalt, eine nachhaltige Nutzung oder die Vermittlung von biologischer Vielfalt einsetzen. Die Auszeichnung wird für zwei Jahre verliehen.

Kochshows mit bedrohten Sorten aus dem Projekt »Vielfalt schmeckt« Wie ausgezeichnet Vielfalt schmeckt können Besucher*innen der Anuga Messe in Köln selbst erfahren. In verschiedenen Kochshows der Bio Spitzenköche werden Sorten aus dem Projekt »Vielfalt schmeckt« zubereitet und können probiert werden. Am 07. Oktober nimmt an den Kochshows um 15 Uhr und um 16 Uhr eine der Projektleiterinnen von »Vielfalt schmeckt« teil und garniert das Schaukochen mit Informationen zum Projekt.

Über »Vielfalt schmeckt« »Vielfalt schmeckt« ist ein gemeinsames Projekt von ProSpecieRara und Rinklin Naturkost für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt. Ziel ist es, bedrohte traditionelle Gemüsesorten anbauen zu lassen und in Bioläden anzubieten, so dass diese durch Nutzung erhalten bleiben. Weitere Informationen finden Sie unter www.vielfaltschmeckt.de. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Ein weiterer Förderer ist die Heidehof Stiftung.

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Verschiedenes 

Ballungsgebiet Apfel: Bakterien von Bioäpfeln sind besser für den Darm

In einem Apfel der Sorte Arlet leben über 100 Millionen Bakterien, berichten Wissenschaftler der Technischen Universität Graz. Während die Gesamtzahl der Bakterien unabhängig von der Anbaumethode zu sein scheint, haben Bioäpfel in puncto Bakterienvielfalt sowie der Anzahl nützlicher Bakterien die Nase vorn.

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Veranstaltungen 

Samen- und Pflanzentauschbörse am Tag der Regionen

Freiburg. Am Sonntag 6.Oktober bietet die Ökostation von 14 – 17 Uhr die eine Pflanzen- und Samentauschbörse an. Alte und regionale Sorten spielen hierbei eine wichtige große Rolle. Gerne können eigene Pflanzen und Samen, Erfahrungen, Ideen und Informationen ausgetauscht und eingeholt werden. Zusätzlich gibt es Mitmachangebote für Groß und Klein, wie z.B. leckeren Apfelsaft pressen von den Bäumen des Biogartens. Im Biogarten mit seiner bunten Farbenpracht werden vom Gärtner um 15 und 16.00 Uhr kostenlose Führungen angeboten. Das Café der Ökostation lädt zum Verweilen und zu Kaffee, Tee und Kuchen ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit ProSpecieRara und der Stiftung Kaiserstühler Samengarten statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.





Veranstaltungen 

Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus

Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus
Eva Kaltenbach / Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Besondere Redner berichten / Kooperation zwischen KIT und Zoo

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im kommenden Halbjahr eine Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt und Medizin an. Professor Eberhard Frey (Naturkundemuseum/KIT) eröffnet die Reihe am Donnerstag, 24. Oktober, mit dem Vortrag "Von Meerschweinen und Wandelwalen".

Es folgt am 28. November die Karlsruher Zoo-Architektin Eva Kaltenbach mit dem Thema "Bauen für Tiere". Professor Clemens Posten (KIT) spricht am 5. Dezember über "Mikroalgen – mit Licht und Luft raus aus der Umweltkrise?". Johannes Kirchgatter, WWF-Afrika-Referent, hält am 16. Januar einen Vortrag zum Thema "Artenschutzmaßnahmen für die Großtiere Afrikas". Dabei geht es auch um das von der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe geförderte Masai-Mara-Projekt.

Ozonschicht und Artenschutz

Am 13. Februar befasst sich Professor Peter Braesicke (KIT) in seinem Vortrag "Das Loch in unserer schützenden Ozonschicht: Wo stehen wir?" mit dem Klima. Wolfgang Rades, Artenschutzbeauftragter beim Loro Parque Teneriffa spricht am 12. März zum Thema "Der Beitrag der modernen Zoos für den Natur- und Artenschutz". Die Vortragsreihe beendet am 23. April Professor Martin Bastmeyer vom KIT mit einem medizinischen Thema. Die Frage des Vortrags lautet: "Stammzellen – Hoffnungsträger in der biomedizinischen Grundlagenforschung?"

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist jeweils ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird jedoch erbeten.

zum Bild oben:
Eva Kaltenbach berichtet in ihrem Vortrag über die Arbeit als Zoo-Architektin.
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

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