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Samstag, 26. September 2020 Uhr

 
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Guten Nachmittag liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de möchten wir hier nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps für ein ökologisches Miteinander zusammentragen.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wünscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion


Veranstaltungen 

Ferienfreizeit "Seepark Entdecker 1"

17.-21.08.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung der Ökostation Freiburg
 
Ein Angebot für Stadtkinder die Lust haben draußen zu sein und bei Spiel und Spaß neue Dinge über die Natur zu lernen. 5 spannende Vormittage mit und für Kinder in den naturnahen Außenanlagen der Ökostation im Seepark. Treffpunkt ist das Gartenhäuschen im Biogarten der Ökostation. Natur erforschen und entdecken, in der Natur lernen und Spiele stehen auf dem Programm.
Das konkrete Programm des jeweils nächsten Tages wird gemeinsam mit den Kindern abgestimmt
Betreuung: Teamer*innen der Oekostation
Treffpunkt: Gartenhaus der Ökostation
Bitte der Witterung angepasste Kleidung und ein Vesper mitbringen
Die Anmeldung gilt für alle 5 Tage (Einzeltage können nicht gebucht werden)
Alter: Kinder zwischen 7 und 10 Jahren
40.00 € / TeilnehmerIn
5,- pauschal Materialkosten
Anmeldung unbedingt erforderlich!

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Verschiedenes 

NABU: Saft aus dem eigenen Obst pressen liegt voll im Trend - Die 350. Mosterei!

Gesunder Saft aus dem eigenen Obst in bundesweit 350 mobilen und stationären Mostereien unter www.Streuobst.de

350 mobile und stationäre kleine Mostereien stehen seit Juli 2020 beim NABU unter www.Streuobst.de bundesweit im Netz. „Das ist ein Service für Tausende, insbesondere junge Familien, in ganz Deutschland. Denn bei allen 350 Mostereien können die Menschen ihr eigenes Obst zu eigenem Saft oder Most pressen lassen – das ist unsere Vorgabe für die Aufnahme in die Liste“, so der Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst, Dr. Markus Rösler.

„Mit 113 mobilen Mostereien in unserer Liste haben wir beim NABU einen Erfassungsgrad von über 95 Prozent – das ist ein phänomenaler Erfolg unserer langjährigen Vernetzungsarbeit“, betont Rösler. Vor 25 Jahren gab es nach NABU-Angaben noch keine einzige mobile Mosterei in Deutschland.

Auf Anregung des NABU haben sich die mobilen und kleinen Mostereien Deutschlands seit 2018 bereits zweimal bundesweit zu Tagungen getroffen und auch eine eigene Interessensvertretung gewählt. „Nach unseren Schätzungen pressen die mobilen und kleinen Mostereien Deutschlands in guten Jahren über 50 Millionen Liter Saft. Das ist in manchen Regionen ein inzwischen wichtiger Beitrag zur Bewirtschaftung und Erhaltung von Streuobstwiesen", so Rösler.

Die Mosterei Möllenkamp aus Westerkappeln in Nordrhein-Westfalen erhält als 350. Mosterei der NABU-Mostereien-Liste mitd em kundenfreundlichen Service zu Gunsten der Streuobstbestände vom NABU-Bundesfachausschuss Streuobst als Geschenk je einen Karton mit zwölf 0,25-Liter und 24 0,1-Liter-Gläsern mit dem berühmten Aufdruck „Mosttrinker sind Naturschützer“.

Die Mostereien verteilen sich auf 15 Bundesländer, wobei die meisten auf Baden-Württemberg (74), Bayern (42) und Niedersachsen (40) entfallen. Die meisten mobilen Mostereien gibt es in Nordrhein-Westfalen (27), Baden-Württemberg (12) und Niedersachsen/Sachsen/Thüringen (jeweils 10).

Liste des NABU BFA Streuobst unter www.Streuobst.de, Stand Juli 2020

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Verschiedenes 

NABU: Gewässerretter rufen zum gemeinsamen Müll sammeln auf

Naturschützer*innen und Wassersportler*innen starten in besondere Müllsammel-Saison und rufen erstmalig Preis aus

Berlin/Duisburg/Hamburg/Hannover/Offenbach – Gemeinsam mit den großen deutschen Wassersportverbänden startet der NABU in die neue Gewässerretter-Saison und ruft alle zum Mitmachen auf. In diesem Jahr werden erstmalig Preise für besonderes Engagement und Kreativität verliehen.

Neben dem Deutschen Kanu-Verband (DKV), dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) freut sich der NABU in diesem Jahr auch den Deutschen Ruderverband (DRV) als Partner für die Allianz Gewässerretter zu gewinnen. Gemeinsam setzen sich die Organisationen für saubere Meere, Flüsse und Seen ein. Durch die Corona-Pandemie beginnt diesen Sommer eine besondere ‚Aufräum-Saison‘. Dazu die Gewässerretter-Verbände:

„Die weltweite Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt und die mediale und politische Aufmerksamkeit verschoben. Doch nach wie vor stecken wir mitten in der großen Umweltkrise. Die zunehmende Vermüllung unserer Meere, Flüsse und Seen stellt eine Bedrohung für Mensch, Tier und Umwelt dar. Diese Saison stellt Covid-19 auch die Gewässerretter vor besondere Herausforderungen. Mit der richtigen Prävention spricht aber nichts gegen unsere jährliche Aufräumaktion. Wir haben alle hygienischen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um auch in dieser Saison wieder für plastik- und müllfreie Gewässer zu sorgen. Die Natur braucht unseren Einsatz und deshalb rufen wir auch in diesem Jahr alle Naturschützer*innen und Wassersportler*innen zum Müll sammeln auf. Jeder Beitrag hilft dabei, unsere Gewässer ein Stückchen gesünder und sauberer zu machen. “

Zwar sind Freizeit- und Wassersportaktivitäten wieder erlaubt, doch gelten auch hier die länderspezifischen Verhaltensregeln nach dem Covid-19-Lockdown. Neben den bekannten Tipps zum Müllsammeln informieren die Gewässerretter daher auf ihrer Website auch, welche Regeln jetzt beim Müllsammeln im Einsatz für die Natur erforderlich sind – von Maskenpflicht bis Abstand halten.

Und noch etwas ist neu. Gemeinsam suchen NABU, DKV, DRV, DSV und VDST die Gewässerretter des Jahres: „Natur- und Gewässerschutz in der Gruppe soll Spaß machen und auch mal belohnt werden. Wir suchen in diesem Jahr erstmals die Gewässerretter des Jahres in unterschiedlichen Kategorien. Neben dem Anreiz möglichst viel Müll zu sammeln spielen auch Kreativität und Zufall eine Rolle. Wer mitmacht, kann dreimal 333 Euro gewinnen, in den Rubriken Masse, Wow-Effekt und Kreativität.“

Höhepunkt der diesjährigen Saison ist der „Coastal Cleanup-Day“ am 19. September. Viele der Aufräumaktionen beteiligen sich am Citizen-Science-Ansatz der Gewässerretter. Die freiwilligen Helfer*innen protokollieren, zählen und wiegen den gesammelten Müll und liefern die Zahlen an eine vom NABU geführte Datenbank. Die Ergebnisse helfen, die Herkunft der Abfälle zu verstehen und Maßnahmen zur Müllvermeidung zu entwickeln. Interessant dabei, erst im Juni kündigte die Bunderegierung die Einführung des sogenannten Einwegplastik-Verbots an. Jetzt wird sich zeigen, ob mittelfristig die Zahlen von Einweggeschirr, Fast-Food-Verpackungen oder Strohhalmen zurückgehen. Denn einig sind sich die Gewässerretter und ihre 1,1 Millionen Mitglieder auch darin: Müll aufsammeln ist nur die zweitbeste Lösung. Wichtiger ist es, Abfälle zu vermeiden, wertvolle Ressourcen zu schonen und intelligente Mehrwegsysteme zu etablieren.

Hintergrund
NABU, DSV, VDST, DKV und DRV engagieren sich seit Jahren für den Schutz der Gewässer. Die gemeinsame Webseite www.gewässerretter.de ergänzt das bestehende Informationsangebot der Verbände. Hier können Müllfunde gemeldet und Reinigungsaktionen geteilt und beworben werden. Ab sofort finden sich hier auch zusätzliche Verhaltensregeln und die Informationen zum Wettbewerb ‚Gewässerretter des Jahres‘.

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Verschiedenes 

NABU: Private Waldhilfen sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern

NABU: Private Waldhilfen sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern
(c) Andre Baumann - NABU Bad.-Württ. - andre.baumann@nabu-bw.de

Öffentliche finanzielle Hilfen für geschädigte Wälder sollten der Biodiversität und Regenerationsfähigkeit dienen

Die Situation in unseren Wäldern ist stark angespannt. Die Wälder sind durch den voranschreitenden Klimawandel in besonderem Maße betroffen. Die Trockenheit der letzten beiden Sommer, fehlende Wasserreserven in den Landschaften und damit einhergehend höhere Anfälligkeiten durch Insektenkalamitäten setzen ihnen zu. Die aktuellen Entwicklungen lassen befürchten, dass noch in diesem Jahr eine Schadfläche von 500.000 Hektar Wald erreicht werden.

Die Entwicklung ist umso dramatischer, da neben den ökonomischen insbesondere auch die vielfältigen ökologischen Leistungen verloren zu gehen drohen. Von den absterbenden Wäldern ist die gesamte Gesellschaft direkt oder indirekt betroffen. Der NABU spricht sich dafür aus, dass öffentliche finanzielle Hilfen für private Waldbesitzer*innen nur dann zum Einsatz kommen sollen, wenn sie dem direkten Waldaufbau bzw. –umbau widerstandsfähiger Wälder dienen. Es soll eine nachhaltige Waldbewirtschaftung gefördert werden, die die Regenerationsfähigkeit und Biodiversität der Wälder erhöht. Ziel der Förderung sollte es sein, die so genannten Wohlfahrtswirkungen oder ökologischen Leistungen der Wälder zukunftsfähig zu machen und auf lange Sicht zu erhalten.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
"Finanzhilfen für die Waldbewirtschaftung, die nicht an den Nachweis für einen messbaren ökologischen Mehrwert geknüpft werden, würden zu ähnlichen Fehlentwicklungen führen können, wie sie in der Landwirtschaft heute existieren. Eine Förderung mit der Gießkanne für ein business as usual im Wald, wäre eine teure Fehlentwicklung“.





Verschiedenes 

Neues Fördergebiet Wolfsprävention steht fest

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit dem Fördergebiet schaffen wir Planungssicherheit und unterstützen Nutztierhalterinnen und-halter beim Herdenschutz.“

Das Umweltministerium hat die Grenzen des neuen Fördergebiets Wolfsprävention festgelegt. Künftig wird das Gebiet den gesamten Naturraum Schwarzwald umfassen. Das heißt der nördlichste Punkt ist Ettlingen, der südlichste Bad Säckingen. Im Westen wird das Gebiet von der B3 begrenzt, im Osten von der A81.

Die scharfe Grenzziehung erfolgt in den nächsten Tagen, im Anschluss daran wird das neue Fördergebiet offiziell ausgewiesen.

Ab diesem Zeitpunkt werden in dem gesamten Bereich Herdenschutzmaßnahmen gefördert. Beispielsweise bekommen Halterinnen und –halter von Schafen und Ziegen Materialkosten für die Installation wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent erstattet. Auch die mit dem Bau eines wolfsabweisenden Zauns verbundenen Arbeitskosten und der Unterhalt von Herdenschutzhunden werden zum Teil erstattet.

Die Erweiterung des bisherigen Fördergebiets (Nordschwarzwald) ist nötig, weil sich nach dem im Nordschwarzwald ansässigen Wolfsrüden GW 852m inzwischen ein zweiter Wolfsrüde im Südschwarzwald mit dem wissenschaftlichen Namen GW1129m angesiedelt hat..

„Es ist uns wichtig, ein zusammenhängendes und klar umrissenes Fördergebiet auszuweisen“, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller. „Deshalb nutzen wir Bundesstraße und Autobahn als erkennbare Landmarken im Osten und Westen und korrigieren damit das bestehende Fördergebiet an wenigen Stellen. Gleichzeitig schließen wir das neue Fördergebiet im Süden nahtlos an das alte Gebiet an.“

Insgesamt werden über 150 Gemeinden im neuen Teil des Fördergebietes im Südschwarzwald liegen. Er wird etwas mehr als 5000 km2 umfassen. Das gesamte Fördergebiet Schwarzwald hat damit eine Größe von etwa 8800 km2.

Entsprechend dem Vorgehen beim ersten Fördergebiet, das im Mai 2018 ausgewiesen wurde, gilt auch in der Erweiterung zunächst eine Übergangsfrist von einem Jahr. In dieser Frist haben die Nutztierhalterinnen und –halter Zeit, um ihre Weiden mit einem wolfsabweisenden Grundschutz zu sichern. Erst nach Ablauf dieser Frist ist der Grundschutz Voraussetzung für Ausgleichszahlungen, wenn Tiere dennoch von einem Wolf gerissen werden. Bis dahin werden Risse auch ohne wolfsabweisenden Grundschutz entschädigt.





Buch- und CD-Tipps 

Buchtipp: Michaela Dalchow "Waldbaden entdecken für Dummies"

Buchtipp: Michaela Dalchow "Waldbaden entdecken für Dummies"

Waldbaden – Eine Kur für Körper, Geist und Seele, nicht nur bei Burn-out und Stress

Einfach mal abschalten – Waldbaden macht es möglich. Wir atmen buchstäblich auf, wenn wir im Wald unterwegs sind. Diese positiven Sinneseindrücke bewusst zu erleben, bietet gerade stressgeplagten Menschen die Möglichkeit, sich zu entspannen und wohlzufühlen. In ihrem Ratgeber „Waldbaden entdecken für Dummies“ zeigt die Gesundheits- und Waldbaden-Expertin Michaela Dalchow, wie man die heilende Wirkung des Waldes für sich nutzt.

Es ist egal zu welcher Jahreszeit, bei welchem Wetter, ob Sie allein oder in einer Gruppe hinausgehen, Waldbaden geht immer, davon ist Michaela Dalchow überzeugt.

Ihr Ratgeber „Waldbaden entdecken für Dummies“ beschreibt ausführlich alle Vorteile, die dieser besondere Aufenthalt in der Natur mit sich bringt. Der Leser lernt die unterschiedlichen Möglichkeiten des Waldbadens kennen und findet zahlreiche Methoden und Übungen, die man selbst praktizieren kann. Zusätzlich gibt Dalchow einen Überblick über das jahreszeitliche Geschehen im Wald, Empfehlungen für Erlebenswertes und Hinweise zur richtigen Ausstattung. Zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Waldbadens im privaten als auch im beruflichen Zusammenhang bietet sie eine Vielzahl neuer Ideen und Inspirationen. Dank ausführlicher Beschreibungen und Tipps kann jeder den Wald für sich neu entdecken und sich so sein ganz individuelles persönliches Wohlfühlarrangement zusammenstellen.

Dalchow über das Waldbaden: „Lassen Sie den Stress und Ihre Sorgen hinter sich und genießen Sie die heilende Wirkung des Waldes. Der Wald fördert nicht nur Ihre Gesundheit und Ihre Zufriedenheit, sondern eröffnet Ihnen auch ganz neue Perspektiven. Außerdem bietet er Ihnen einen Ausgleich zu unserer hektischen digitalen Welt“.

Die Autorin Michaela Dalchow ist als Coach und Mentaltrainerin in der Natur tätig und hat sich zur Wald-Gesundheitstrainerin weitergebildet. Sie bietet Kurse im Waldbaden. Außerdem hält sie Vorträge zum Thema auf Gesundheitstagen bei Unternehmen und bietet es im beruflichen Gesundheitsmanagement an.

Verlag Wiley 2020, 268 Seiten. € 15,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71718-7





Verschiedenes 

NABU: Fünf Tipps zum Gärtnern im Klimawandel

Pflanzenauswahl, Gießtechnik und die richtige Bodenbearbeitung sind bei Extremwetter wichtig

Berlin, 16.07.2020 – Wochenlange Hitze, dann plötzlich Starkregen und Sturm – zunehmende Wetterextreme durch den Klimawandel machen das Gärtnern zu einer Herausforderung. Der NABU gibt Tipps, wie Tomaten, Radieschen Stauden und Co. trotz Klima-Stress gedeihen. „Mit der richtigen Bodenpflege und Bepflanzung sowie einer angepassten Bewässerung kann man auch bei Extremwetter eine gute Ernte erzielen und sich an einem blühenden und fruchtbaren Garten freuen“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb.

Tipp 1: Buntes Durcheinander

Auch die Wahl der Pflanzen ist im Nutz- und Ziergarten entscheidend. So überstehen heimische, standortangepasste Wildstauden und Gehölze aus ökologischem Anbau extreme Klimaereignisse besser. Rottleb: „Gemüse sollte in Mischkulturen gepflanzt werden. Sie sind wesentlich robuster als Monokulturen, da sich die verschiedenen Gemüsesorten und Kräuter gegenseitig Vorteile verschaffen und so Trockenheit und zu viel Feuchtigkeit besser standhalten können.“

Tipp 2: Abends gießen und rechen

Wer an heißen Tagen tagsüber gießt, wird feststellen, dass das kühle Nass sehr schnell verdunstet und nur wenig Feuchtigkeit in den Boden eindringt. „Es ist daher viel sinnvoller abends zu gießen“, so Rottleb. „Außerdem sollte der Boden im Gemüsegarten öfter mal fein gerecht werden. Dadurch verdunstet weniger Wasser.“ Gut für Umwelt und Geldbeutel sind Regentonnen und Wasserspeicher, in denen Regenwasser für trockene Zeiten gesammelt wird.

Tipp 3: Mulch und Kompost

Kein Gemüsebeet ohne Mulch: Eine Mulchschicht, zum Beispiel aus Rasenschnitt, hält die Feuchtigkeit in der Erde. „Außerdem sollten man Humus aus dem Komposthaufen in den Boden einbringen“, rät Rottleb, „Er speichert Wasser und gibt es schön langsam wieder ab.“

Tipp 4: Hügel und Senken anlegen

Wer seinen Garten neu anlegt, kann Hecken und eine kleine Hügellandschaft einplanen. Rottleb: „Die Hecken und Hügel halten den Wind ab und in den Senken kann Wasser gut versickern.“ Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert ein Kraterbeet, in dem Gemüse vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Mehr dazu unter www.NABU.de/kraterbeet

Tipp 5: Flächen entsiegeln

Ein Garten, der fit für den Klimawandel ist, hat möglichst wenige versiegelte Flächen. „Lieber offenporige Oberflächen wählen – da kann das Wasser besser versickern“, sagt Rottleb. Den Gartenweg also nicht pflastern, sondern lieber mit Holzhackschnitzeln bestreuen. So gelangt das Regenwasser zurück ins Grundwasser.

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Verschiedenes 

Karlsruhe: Selber pflücken auf Streuobstwiesen

Stadt bietet BIO-zertifizierte Früchte zu günstigen Preisen

Das Obst der eigenen Streuobstbäume verkauft die Stadt Karlsruhe kostengünstig an Selbstpflückerinnen und Selbstpflücker. Interessierte haben somit auch ohne eigenen Garten die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu betätigen, gesunde Lebensmittel zu ernten und gleichzeitig zur Förderung heimischer Streuobstbestände beizutragen.

Qualitativ entspricht das Obst höchsten Standards. Die städtischen Streuobstwiesen sind BIO-zertifiziert, das heißt, es dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel eingesetzt werden. Zudem ist es in der Regel komplett unbehandelt. Nur in Ausnahmefällen, wenn etwa eine Krankheit den Baum oder sogar den Bestand auf der Streuobstwiese gefährdet, greift das Liegenschaftsamt ein. Selbstverständlich werden auch in diesem Fall nur biologische Mittel eingesetzt.

Angebot, Planung, Ansprechpartner

Neugierig Gewordene sollten ganz einfach überlegen, welche Obstarten sie ernten möchten und wieviel sie verwerten können. Angeboten werden Äpfel, Birnen, Walnüsse, Zwetschgen und Mirabellen. Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Saft pressen (lassen), Marmeladen und Kompott kochen, Dörrobst für den Winter herstellen oder Kuchen backen, alles ist möglich. Manche alte Sorten sind bis in den Mai oder Juni hinein lagerbar. Mehr als fünf Personen sollten nicht an der Ernteaktion teilnehmen, da die gängigen Abstandsregelungen auch hier eingehalten werden müssen.

Interessierte, die sich überlegt haben, was und wieviel sie ernten möchten, wenden sich am besten an einen der Feldhüter der am nächsten zum eigenen Wohnort verkauft. Mit diesem kann ein Termin und Treffen vor Ort vereinbart werden. Um das Corona-Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, darf zu diesem Termin allerdings nur eine Person kommen. Für die Feldhut zuständig sind Michael Kässinger (0151-29205557) in Daxlanden und Rüppurr, Alexander Kilian (0151- 29205555) in Durlach und Wolfartsweier, Rolf Roser (0151-29205554) in Grötzingen, Georgios Nikodimou (0151-29205552) in Hagsfeld, Robert Cieslik (0151-29205553) in Hohenwettersbach, Wettersbach und Stupferich sowie Manfred Krüger (0151-29205556) in Knielingen. Für allgemeine Rückfragen steht Nele Kemper (0721-1332380) bereit.

Trotz vieler bereits eingegangener Anfragen müssen die beliebten und jedes Jahr Ende August oder Anfang September stattfindenden Obstbaumversteigerungen coronabedingt abgesagt werden.







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