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Verschiedenes 

Solarenergie droht Ausbaustopp

EWS und Bündnispartner fordern die sofortige Abschaffung des Solardeckels

In einem offenen Brief an hochrangige Vertreter der Bundesregierung fordern die EWS mit Bündnispartnern die sofortige Streichung des sogenannten 52-Gigawatt-Solardeckels. Der Ausbaudeckel entbehrt jeder sachlichen Grundlage und konterkariert die Erreichung der Klimaschutzziele.

Solarstrom: Preiswert und von hoher Akzeptanz

Der ambitionierte Ausbau der Solarenergie ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele 2030. Umso erfreulicher ist es, dass der Photovoltaik-Ausbau nach jahrelanger Talfahrt wieder an Fahrt aufgenommen hat, auch wenn dieser noch weit hinter seinem Potenzial zurück bleibt. Solarstrom ist inzwischen nicht nur preiswert, er trifft in der Gesellschaft auch auf eine besonders hohe Akzeptanz, wie eine aktuelle Umfrage bestätigt.

Politikversagen gefährdet Einhaltung der Klimaziele

Um die Kosten der Solarförderung zu begrenzen, wurde im Jahr 2012 der Ausbau der Solarenergie für Anlagen bis 750 kW mit einem Passus im EEG durch den damaligen Umweltminister Peter Altmaier auf insgesamt 52 Gigawatt Gesamtleistung gedeckelt.

Die Bundesregierung hat inzwischen erkannt, dass die Einführung dieser künstlichen Ausbaubremse für die Solarenergie ein großer Fehler war. So verkündete sie Ende 2019 in ihrem Klimaschutzprogramm 2030, den Deckel aufheben zu wollen. Geschehen ist bislang allerdings nichts, denn die Koalition blockiert sich im Streit um die von der CDU/CSU geforderten bundesweit einheitlichen Mindestabstände für Windkraftanlagen an Land. Obwohl zwischen den beiden Themen keinerlei fachliche Wechselwirkung besteht, macht die CDU/CSU die Aufhebung des Solardeckels vom Zugeständnis der SPD bei den Mindestabständen für Windkraft abhängig – ein reines politisches Faustpfand.

Es droht ein Einbruch in der Solarbranche

Ende Januar 2020 betrug die installierte Photovoltaikkapazität in Deutschland nach Auskunft der Bundesnetzagentur knapp 49,6 Gigawatt. Für die kommenden Monate ist vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Förderendes von einem Anstieg der Ausbaurate auszugehen. Bereits bei einer Neuinstallation von durchschnittlich 500 MW pro Monat wäre der Solardeckel im Laufe des Juni 2020 erreicht. Damit würde ab dem 1. August 2020 die Zahlung der Einspeisevergütung enden und der dringend benötigte Ausbau der Photovoltaik weitgehend einbrechen. Davon betroffen wäre der gesamte Wohngebäudesektor (inkl. Mieterstrom) sowie Anlagen auf Gewerbedächern und kleinere Freiflächenanlagen. Bereits im Februar vermeldeten erste Projektierer, dass sie aufgrund des drohenden Förderendes keine Finanzierung mehr für ihre Projekte bekämen.

Vertrauen in die Klima- und Energiepolitik wird untergraben

„Es ist fatal, dass die Solarenergie aus rein polit-strategischen Erwägungen einiger Vertreter aus dem sogenannten Wirtschaftsflügel von CDU/CSU in Geiselhaft genommen wird“, so Sebastian Sladek, Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG. Damit werde das Vertrauen in die Klima- und Energiepolitik dieser Bundesregierung weiter untergraben. Statt beides gegeneinander auszuspielen, brauche es den massiven Ausbau sowohl bei der Solarenergie als auch der Windenergie, um beim Klimaschutz in Deutschland wieder auf Kurs zu kommen.

Vor diesem Hintergrund fordert die EWS in einer Allianz mit Vertretern der Bürgerenergie, Energiewirtschaft und Gewerkschaften in einem offenen Brief an Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Umweltministerin Svenja Schulze, die Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD sowie deren zuständige Fachpolitiker die sofortige Streichung des Solardeckels. Der parlamentarische Weg für die schnelle Aufhebung ist über den Bundesrat längst angelegt. Die nun anstehenden Sitzungswochen im März sollten hierfür genutzt werden.








Veranstaltungen 

Führung durch den Zoo Karlsruhe am 8. März

Führung durch den Zoo Karlsruhe am 8. März
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Familienfreundlicher Rundgang zu aktuellen Projekten

Die Zoopädagogik bietet am kommenden Sonntag, 8. März, eine familienfreundliche Führung durch den Zoo an. Bei dem rund einstündigen Rundgang durch das Gelände werden aktuelle Projekte vorgestellt, Hintergründe zu den Tieren erklärt und Fragen beantwortet. Die Führung findet bei jedem Wetter statt, sollte es stärker regnen, werden der Großteil des Rundgangs in den Häusern sein.

Die Führung kostet fünf Euro zusätzlich zum regulären Zooeintritt, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre können kostenfrei beim Rundgang mitkommen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Tickets werden im Voraus an den Zookassen oder online unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de verkauft. Treffpunkt zur Führung ist um 11 Uhr an der Sonnenuhr bei der Kasse Süd.

zum Bild oben:
Der Umbau der Afrikasavannen-Anlage mit den Giraffen ist eines der Themen bei der Führung am kommenden Sonntag durch den Zoo.
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

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Verschiedenes 

NABU: Klimapaket jetzt auch offiziell bestätigt nur ein Klimapäckchen

Krüger: Bundesregierung muss dringend nachsteuern

Berlin, 5-3-2020 – Die von der Bundesregierung beauftragten und heute bekannt gewordenen Gutachten zur Wirksamkeit des Klimaschutzprogramms bestätigen den Verdacht des NABU, dass die Maßnahmen zum Erreichen der Klimaschutzziele, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Landwirtschaft, nicht ausreichen.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Verkehrsminister Scheuer ist der oberste Klimaschutzverhinderer der Republik. Gegen den Rat aller Fachleute, aber auch Teile der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, stemmt er sich gegen alles, was die Privilegien des Autoverkehrs sinnvoll einschränken würde. Auch besonders kosteneffiziente und wirkungsvolle Instrumente, wie ein generelles Tempolimit, boykottiert er. Dadurch kommt auch die Entwicklung der Elektromobilität nur schleppend voran, die durch fortbestehende Marktverzerrung zugunsten fossiler Kraftstoffe und das überholte Mantra der Technologieoffenheit erheblich ausgebremst wird. So wird aus dem klimapolitischen Versagen des Verkehrsministers eine industriepolitische Katastrophe für den Standort Deutschland.“

„An zweiter Stelle der Klimaschutzverhinderer steht Landwirtschaftsministerin Klöckner. Die notwendigen Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen werden immer noch nicht angepackt, obwohl klar ist, dass ein Ende der Agrarsubventionen für klimaschädliche Nutzung von Moorböden und der Verbot von weiterer Entwässerung enorme Mengen CO2 einsparen könnten. Eine Reduzierung der Tierbesatzdichten würde nicht nur die Treibhausgasemissionen deutlich senken, sondern auch helfen, enorme EU-Strafen wegen der Nitratbelastung von Böden und Grundwasser zu vermeiden.“

„Auch im Gebäudesektor sieht es nicht besser aus: Notwendige Effizienzmaßnahmen werden auf die lange Bank geschoben und der Ausbau der erneuerbaren Energien hakt. Um die Pariser Klimaschutzziele im Blick zu behalten, muss das Klimakabinett erneut einberufen werden, um schnell nachzusteuern.“





Verschiedenes 

Karlsruhe: Baumpatenschaften auf Streuobstwiesen

Praktische Pflegeanleitungen für Familien in Grötzingen

Die vom Ortschaftsrat Grötzingen im letzten Jahr signalisierte Bereitschaft, eine Initiative zur Pflege von Obstbäumen auf Streuobstwiesen bei der Grundstückssuche zu unterstützen, könnte nun zur Umsetzung kommen.

Mit Andreas Siegele vom Obst-, Wein- und Gartenbauverein Grötzingen wurde ein kompetenter Partner gefunden, der interessierten Familien die praktische Seite der Pflege näherbringen möchte. Im November soll in einer gemeinsamen Aktion mit der Grünen Liste Grötzingen das Bäume pflanzen gezeigt und geübt werden. Die weiteren Arbeiten, wie Bäume schneiden, Wiese mähen und Obst ernten, sind im darauffolgenden Jahr vorgesehen.

Finden sich genug Familien, die dauerhaftes Interesse an der Pflege von Obstbäumen auf einer Streuobstwiese haben, wird die Ortsverwaltung bei der Suche nach einem Grundstück helfen. "Es sind natürlich nicht nur Geburten, die zum Pflanzen eines Baumes animieren, sondern auch andere persönliche Anlässe. Jeder Baum, der gepflanzt oder gepflegt wird, ist ein Gewinn", hofft Ortsvorsteherin Karen Eßrich auf das Zustandekommen der Initiative.

Interessierte wenden sich per E-Mail an die Ortsverwaltung Grötzingen unter groetzingen@karlsruhe.de.





Veranstaltungen 

Waldpädagogik-Tagung 2020

Waldpädagogik-Tagung 2020
Ökostation Freiburg (c) Ökostation

am 13.03.2020 von 09:30 bis 10:00
in der Ökostation Freiburg
 
Bundesweite SDW-Waldpädagogik-Tagung 2020 Waldbezogene Umweltbildung im Kontext von Digitalisierung und Urbanisierung

Zum Thema Biodiversität in der Stadt bietet die Ökostation eine sog. "Praxis-Projekt-Insel" Freiburg blüht auf - bluehende Baumscheiben" an.
2020 beschäftigt sich die Waldpädagogiktagung mit den Themen Digitalisierung und Urbanisierung. Denn: Waldbezogene Umweltbildung findet im gesellschaftlichen Kontext statt. Aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Fragestellungen betreffen auch waldpädagogische Angebote. Was kann der Wald für diese Themen bieten? Wie können/sollten Angebote gestaltet werden, um einen Beitrag zur Gesellschaftsentwicklung zu leisten? Solche und ähnliche Fragestellungen werden auf der Fachtagung aufgeworfen und diskutiert.
Der Flyer steht hier: www.oekostation.de/docs/Waldpadagigiktagung_2020.pdf
Veranstaltungsort: Waldhaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg
Den anktuellen Programmflyer finden Sie hier.
Anmeldung: Freiburg Convention Bureau, Kerstin Schultheis, Tel.: +49 761 3881-1516, E-Mail: groups@fwtm.de
105.00 € / TeilnehmerIn
85.00 € für SDW-Mitglieder

Anmeldung unbedingt erforderlich! 

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Veranstaltungen 

Mooswälder Backtag im März

am 11.03.2020 von 17:00 bis 19:00
in der Ökostation Freiburg
 
Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen im Haus kräftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden.
Betreuung: Antje Cybulla
Geeignet für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Für Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ökostation jeweils frisch gemahlenes Getreide + Vorteig am Vortag gegen Spende an.

Anmeldung unbedingt erforderlich! 

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Verschiedenes 

NABU: EU-Kommission zückt stumpfes Schwert im Kampf gegen Klimawandel

Krüger: Kommission verkennt die Bedeutung gesunder Wälder, Moore und Meere für den Klimaschutz

Berlin/Brüssel,4.3.2020 – Das am heutigen Mittwoch vorgestellte EU-Klimagesetz kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Mit ihrem Klimagesetz zückt die EU-Kommission leider ein stumpfes Schwert. Richtig und wichtig ist, dass die EU bis 2050 klimaneutral werden soll und die Messlatte dazu alle fünf Jahre höher gelegt wird. Doch Papier ist bekanntlich geduldig: Hehre Ziele bringen nichts, wenn die Resultate ausbleiben.

Fatal ist, dass die Kommission bisher komplett verkennt, wie wichtig gesunde Wälder, Moore und Meere für den Klimaschutz sind. Als Treibhaussenken sind sie unsere natürlichen Verbündeten im Kampf gegen die Erderhitzung, sie müssen wiederhergestellt und wirksam geschützt werden. Ohne den Fokus auf diese natürlichen Senken wird uns das Gesetz nicht auf einen 1,5-Grad-Pfad bringen.

Wichtig ist jetzt auch Schnelligkeit: Je eher alle Länder beginnen wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen, desto mehr Spielraum haben wir in den kommenden Jahrzehnten. Doch leider fehlt im Gesetz ein Mechanismus, der die Länder zu Sofort-Maßnahmen zwingt. Entscheidend ist daher auch, dass die Kommission schon im Juni beschließt, bis 2030 bestenfalls 65 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einzusparen.“





Verschiedenes 

Sieben Tage sind Zugvögel im Durchschnitt früher wieder da

Seit 1959 ist die Ankunft der Zugvögel in Europa und Nordamerika wegen des Klimawandels nach vorne gerückt

Berlin, 4.3.2020 – Alle Vögel sind schon früher da: Verglichen mit 1959 fliegen Zugvögel in Europa und Nordamerika im Schnitt eine Woche früher in ihre Brutgebiete zurück. Das hat eine Auswertung von Vogelbeobachtungsdaten ergeben, die in der Fachzeitschrift „Ecological Indicators“ erschienen ist. Grund für die frühere Rückkehr ist der Klimawandel: Je höher die Frühlingstemperaturen, umso früher starten die Vögel ihre Rückreise nach Norden.

Einzelne Arten sind besonders zeitig dran. So fliegen Mönchsgrasmücke und Zilpzalp durchschnittlich 19, beziehungsweise 17 Tage früher in ihr Brutgebiet als noch vor gut 60 Jahren.

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