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Samstag, 26. September 2020 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Internationaler Tag für saubere Luft und blauen Himmel

Stadt gibt Tipps zum Schutz von Gesundheit und Klima

Am 7. September findet erstmalig der "International Day of Clean Air for blue skies" statt. Die Vereinten Nationen wollen damit auf die Gefahren von Schadstoffen in der Luft aufmerksam machen, denn Feinstaubemissionen können Lungenerkrankungen, Krebs oder auch Herz- und Kreislauferkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfälle, verursachen. Gleichzeitig sind viele Luftschadstoffe auch Treibhausgase, die in hohem Maße zur menschengemachten Klimakatastrophe beitragen. Saubere Luft schützt also Gesundheit und Klima.

Anlässlich des International Day of blue skies hat "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" fünf Tipps, wie Menschen für saubere Luft sorgen können.

1. Das Fahrrad nutzen
Das "gute alte Fahrrad" spart Emissionen ein und fördert gleichzeitig Fitness und Gesundheit. Das gilt auch für das zu Fuß gehen – die ursprünglichste, gesündeste und emissionsfreite Art der Fortbewegung.

2. Auf Regionalität und Bioqualität achten
Lebensmittel, die regional produziert und verarbeitet werden, haben kürzere Transportwege hinter sich und schonen damit die Luft. Durch den Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide wird bei Biolebensmitteln deutlich weniger CO2 ausgestoßen als bei Lebensmitteln aus konventioneller Landwirtschaft. Zusätzlich kann der Verzicht auf Fleisch und andere Tierprodukte CO2- und Methanemissionen stark mindern. Regional erzeugtes Obst und Gemüse sowie nachhaltig produzierte Produkte, wie etwa Säfte, Liköre, Milchprodukte, Ziegenprodukte, Essige oder Honig, werden zum Beispiel jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr beim Abendmarkt auf dem Marktplatz angeboten.

3. Notwendigkeit von Produktkäufen überdenken
Dinge, die erst gar nicht produziert werden müssen, schonen Luft und Klima. Das gilt auch für Produkte, die lange halten oder vielfach verwendet werden können. Viele Gegenstände kann man auch leihen. Im leih.lokal in der Karlsruher Oststadt können nützliche Gebrauchsgegenstände für Heimwerkerinnen und Heimwerker, Haushalt, Küche, Kinder und Freizeit gegen ein kleines Pfand ausgeliehen werden.

4. Sparsame Nutzung von Ressourcen
Die sparsame Nutzung von Ressourcen wie Strom, Gas oder Wasser reduziert Emissionen bei der Energieproduktion und Entsorgung. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale bietet die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) kostengünstige Energiesparchecks für Mieterinnen und Mieter an.

5. Strom selber machen
Regenerativer Strom spart CO2 und kann heute ganz einfach selbst erzeugt werden. Die eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach oder ein Blockheizkraftwerk im Keller machen die Energiewende zu Hause möglich und sind auch wirtschaftlich attraktiv. Hierzu berät die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK).

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Verschiedenes 

NABU: Fledermäuse kennenlernen und schützen

NABU: Fledermäuse kennenlernen und schützen
Braunes Langohr (c) Eckhard Grimmberger, NABU

Die Batnight 2020 lädt am 29. und 30. August deutschlandweit zu Veranstaltungen ein

Berlin, 24.08.2020 – Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos über den Himmel: Fledermäuse. Zur 24. Internationalen Batnight am 29. und 30. August kann man die wendigen Insektenjäger auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland erleben. Und erfahren, dass Vorurteile über Fledermäuse völlig aus der Luft gegriffen sind.

Es gibt 25 heimische Fledermausarten. „Keine einzige Art in Deutschland und Europa ernährt sich von Blut“, sagt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. „Unsere heimischen Fledermäuse fressen ausschließlich Insekten.“ Und genau das ist ein Problem für die Tiere, denn das Insektensterben könnte sich negativ auf die Bestände auswirken. „Sie leiden außerdem stark unter Wohnungsmangel“, erklärt Miller. „Durch unbedachte Sanierung alter Gebäude und das Abholzen von alten Bäumen finden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf.“ Von unseren heimischen Fledermäusen sind viele Arten gefährdet, einige sogar vom Aussterben bedroht. Umso wichtiger sei es, über die Tiere aufzuklären und zu vermitteln, wie jeder ihnen helfen kann, so Miller. Etwa, indem man seinen Garten zu einem Fledermaus-Paradies macht: „Wer Fledermäuse in seinen Garten lockt, wird bald feststellen, dass sie kein bisschen gruselig sind, sondern faszinierende Flugkünstler, die in den Abendstunden ihr Können zeigen.“

Die internationale Batnight findet traditionell Ende August statt, und das mittlerweile weltweit in über 35 Ländern. In Deutschland wird sie vom NABU organisiert, dabei gab es im Vorjahr über 200 Batnight-Veranstaltungen.

Weitere Informationen zur Batnight unter www.batnight.de

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Veranstaltungen 

Fahrraddemo mit Riesenschwein gegen Billigfleisch

750 Menschen fordern Ende des “Billigfleisch-Systems”

Berlin, 27. August 2020. Mit einer Fahrraddemo forderten am Donnerstag 750 Menschen von der Agrarministerkonferenz des Bundes und der Länder Konsequenzen aus dem Tönnies-Skandal und eine Wende in der Tierhaltung. Begleitet wurden sie von einem fliegenden Riesenschwein mit der Aufschrift: “Stoppt das Billigfleisch-System!”. Klingelnd fuhr die Fahrraddemo vom Kanzleramt über die Lobbyvertretung des Deutschen Bauernverbandes und das Agrarministerium zum Potsdamer Platz. Der Protestzug führte bis zum Tagungsort der Agrarministerkonferenz, die dort über den Umbau der Tierhaltung beriet. Dazu hat eine Kommission unter Vorsitz des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert (CDU) Vorschläge vorgelegt.

“Der Tönnies-Skandal ist das Fukushima der Fleischindustrie. Ein weiter so ist jetzt nicht mehr möglich”, so Christoph Bautz von Campact. “Frau Klöckner und die Agrarminister/innen müssen heute eine Wende in der Tierhaltung und Fleischproduktion beschließen. Die Vorschläge der Borchert-Kommission gehen in die richtige Richtung, jedoch nicht weit genug: Tiere brauchen deutlich mehr Platz im Stall und dürfen nicht mehr gequält werden, indem ihnen Schwänze und Schnäbel abgeschnitten werden.” Den Umbau der Tierhaltung durch eine Tierwohlabgabe zu finanzieren, begrüßt Campact.

Die Fahrraddemo wurde von der Bürgerbewegung Campact organisiert. Das Bündnis “Wir haben es satt”, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), 4Pfoten, Extinction Rebellion, die Albert-Schweitzer-Stiftung, der WWF, der BUND, Compassion in World Farming und Greenpeace beteiligten sich an der Aktion.

Bereits am Vormittag übergab Campact 300.000 Unterschriften des Online-Appells “Schließt die Tierfabriken - Billigfleisch-System stoppen” an den Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, den saarländischen Umwelt- und Verbraucherminister Reinhold Jost (SPD). In dem Appell wird neben einem Verbot von Werkverträgen und einer Tierwohlabgabe auch eine Begrenzung der Tiertransporte gefordert.





Verschiedenes 

NABU: Wir brauchen endlich eine zukunftsfähige europäische Agrarpolitik

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller zur informellen Sitzung des Rates für Landwirtschaft

Berlin, 28.08.2020 – An diesem Wochenende lädt Julia Klöckner die Agrarminister der europäischen Mitgliedstaaten nach Koblenz zur informellen Sitzung des „Rates für Landwirtschaft und Fischerei“ein. Dabei soll unter anderem die Zukunft der europäischen Agrarpolitik besprochen werden. Dazu erklärt der NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Seit mehr als zwei Jahren wird die Reform der milliardenschweren EU-Agrarpolitik in Brüssel, Straßburg und den europäischen Mitgliedstaaten diskutiert – bisher ohne befriedigendes Ergebnis. Wir brauchen endlich eine grundlegend andere Agrarpolitik und stärkerem Natur- Umwelt und Klimaschutz, beispielsweise durch mindestens zehn Prozent Platz für die Natur in jedem Betrieb. Julia Klöckner hat im zweiten Halbjahr 2020, in dem Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, die historische Chance, die dringend notwendige Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf den Weg zu bringen. Solche Reformen werden aber schwer durchzusetzen sein, wenn zwar die Agrarlobby, nicht aber die Umwelt- und Naturschutzverbände mit am Tisch sitzen. Frau Klöckner und ihre Kolleginnen und Kollegen sollten dabei auch den vielen Demonstrierenden des 'Wir haben es satt!'-Bündnisses Gehör schenken, die am Sonntag für eine Wende in der Agrarpolitik auf die Straße gehen.“





Veranstaltungen 

10 Jahre "Fairtrade-Stadt" Karlsruhe

10 Jahre "Fairtrade-Stadt" Karlsruhe
Stadtrallye Fairtrade-Stadt Karlsruhe © Stadt Karlsruhe

Fächerstadt erfüllt weiterhin alle Kriterien / Engagement wird ausgebaut

Die Stadt Karlsruhe erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt deshalb für weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt". Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2010 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Stadt das Engagement weiter aus. Bürgermeisterin Bettina Lisbach freut sich über die Verlängerung des Titels. "Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt bestätigt die wichtige Rolle des Fairen Handels in Karlsruhe. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen", betonte die Umweltdezernentin. "Ich bin stolz, dass Karlsruhe nun seit zehn Jahren dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Das motiviert uns, den Fairen Handel in unserer Stadt mit viel Elan weiter zu fördern", machte Lisbach weiterhin deutlich.

Von über 690 Fairtrade-Towns in Deutschland ist Karlsruhe die 23. Stadt, die als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Städte in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. 2010 erhielt Karlsruhe erstmalig die Auszeichnung vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. für das Engagement zum Fairen Handel. In der Fächerstadt wird dieses etwa durch die alljährlich stattfindenden Fairen Wochen, einen digitalen und fairen Einkaufsführer oder die zahlreichen Angebote für Schulprojekte mit Fairtrade-Bezug deutlich.

Faire Wochen mit Stadtrallye und Ausstellung

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums präsentiert die Stadt im Rahmen der diesjährigen Fairen Wochen, die vom 11. September bis zum 25. Oktober stattfinden, eine Ausstellung und eine digitale Stadtrallye. Die Stadt-Rallye ist von ehrenamtlich Aktiven der Fairtrade-Stadt entwickelt worden und ist für die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler kostenfrei. Die dafür benötigte App kann über die Spielanleitung mit dem QR-Code in wenigen Klicks eingerichtet werden. Die Rallye zum Fairen Handel führt die Spielerinnen und Spieler an interessante Orte in der Innenstadt. An den einzelnen Zielorten erfahren sie auf unterhaltsame Weise spannende Fakten und Hinweise rund um den Fairen Handel allgemein und speziell in Karlsruhe. Dabei gibt es viel zu entdecken. Alle Informationen zu Programm, Ausstellung und Stadtrallye finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/fair.

Die anlässlich des Jubiläums erarbeitete Ausstellung führt die Besucherinnen und Besucher auf eine Themenreise durch zahlreiche Aktivitäten der vergangenen Jahre. Beispielsweise gibt sie Einblicke in die städtische "ökofaire" Beschaffung. Auch werden die zahlreichen Kooperationen mit den örtlichen Eine Welt Gruppen vorgestellt. Daneben gibt es Beispiele für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals - SDG's), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto "global denken, lokal handeln" leisten die Aktiven der Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Fairen Handel und den 17 Zielen der Agenda 2030. "Ich bedanke mich für dieses tolle ehrenamtliche Engagement. Es hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir erneut als Fair-Trade-Town ausgezeichnet wurden", würdigte Bürgermeisterin Lisbach die freiwillige Arbeit.

Alle Informationen zu Programm, Ausstellung und Stadtrallye finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/fair.

zum Bild oben:
Die Stadtrallye anlässlich des zehnjährigen Fairtrade-Stadt-Jubiläums führt Spielerinnen und Spieler zu interessanten Orten in Karlsruhe.
© Stadt Karlsruhe

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Verschiedenes 

Die Waldhaus Termine im September 2020

Von Wildobst, Messern und Vampiren:

Samstag, 12. September, 9.30 bis 12 Uhr // Anmelden bis 2. September
Exkursion in den Mooswald: Der Wald im Klimawandel
Die Exkursion führt die Gruppe zu einer Aufforstungsfläche im Mooswald in der Nähe des Mundenhofs. Hier gibt es seit 2008 eine Fläche mit Eichen und Laubmischbaumarten. Außerdem wurde eine Versuchsfläche zur Trockenresistenz von 14 Waldbaumarten angelegt. Vor Ort erläutert Markus Müller, Leiter des Waldhauses und Revierförster von Opfingen, die Aufforstung und stellt erste Ergebnisse der Untersuchung zur Trockenresistenz vor. Wer teilnehmen will, braucht festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und etwas zu trinken. Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad Umkirch, Mundenhofer Weg 30. Die Exkursion ist frei und wird in Kooperation mit dem BUND und dem städtischen Forstamt angeboten.

Sonntag, 13. September, 14 bis 15.30 Uhr // Anmelden bis 2. September
Sonntagsspaziergang: Wildobst – Vitamine am Waldrand
Der Wald ist voller gesunder Überraschungen für alle, die Wildfrüchte kennen und wissen, wo sie zu finden sind. Bei dieser Exkursion ins Stadtwald-Arboretum lernen die Teilnehmenden Botanisches, Mythologisches, Geschichtliches, Naturheilkundliches und Kulinarisches zu Wildobstbäumen und -sträuchern. Es referiert die Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin Martine Schiller. Teilnahmebeitrag 4,50 Euro.

Mittwoch, 16. September, 13 bis 17 Uhr // Anmelden bis 2. September
Exkursion am Waldhaus: Pilze suchen und Müll sammeln
Diplom-Biologin Veronika Wähnert ist Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Auf dieser Exkursion erkundet sie gemeinsam mit den Teilnehmenden die große Vielfalt an Pilzen im Wald. Im Kurs geht es auch, aber nicht nur um das Sammeln von Speisepilzen. Außerdem trägt die Gruppe dabei nach guter Tradition Abfall aus dem Wald. Auch die Pilze selbst sind fleißige Abfallverwerter und Recycler. Teilnehmende sollen einen Pilzkorb, ein Sammelgefäß für Müll und eventuell Handschuhe mitbringen. Wer hat, kann außerdem sein Pilzbuch und seinen Fotoapparat einpacken. Teilnahmebeitrag: 17 Euro, Kinder ab 10 Jahren 9 Euro.

Donnerstag, 17. September, 18 bis 21 Uhr // Anmelden bis 2. September
Workshop im Waldhaus: Messer schärfen wie ein Profi
Ob Taschen-, Jagd-, Brot- oder edles Kochmesser: Messer wollen regelmäßig gepflegt und sachkundig geschärft werden. Dann erleichtern sie das Arbeiten und verbessern die Ergebnisse. Allen, die gerne mit scharfem Werkzeug arbeiten und an fachgerechter Pflege interessiert sind, zeigt Harald Welzel, Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter, die richtige Schärftechnik. Wer stumpfe Messer hat, kann sie gerne mitbringen. Teilnahmebeitrag: 42 Euro.

Freitag, 18., und Samstag, 19. September, 8.30 bis 17 Uhr //
Anmelden bis 2. September
Messerbaukurs im Waldhaus
Die Teilnahmenden komponieren ihr individuelles Küchen-, Jagdoder Schnitzmesser. Sie gestalten Griff und Zwinge und erlernen das
Einpassen, Schleifen und Schärfen der Klinge. Mitzubringen ist eine Messerklinge. Lehrgangsleiter Harald Welzel ist Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter. Auf Wunsch bringt er Griffmaterialien mit. Teilnahmebeitrag: 99 Euro, ohne Materialkosten.

Freitag, 18. September, 19 bis 20.30 Uhr // Anmelden bis 8. September
Tanz der Vampire am Waldhaus: Fledermaustour im Wald
Wie orientieren sich Fledermäuse im Dunklen? Wie unterscheidet man verschiedene Arten voneinander? Ist in den Vampirgeschichten ein Körnchen Wahrheit enthalten? Gibt es tatsächlich blutsaugende Fledermäuse? Diese und weitere Fragen beantwortet Horst Schauer-Weisshahn von der AG Fledermausschutz Baden-Württemberg auf dieser Fledermausführung. Das Besondere dabei: Die Gruppe beobachtet die Flugakrobaten nicht nur in der Dämmerung. Mit einem „Bat-Detektor“ können die Teilnehmenden die sonst für menschliche Ohren nicht wahrnehmbaren Ultraschalllaute hören. Teilnahmebeitrag: 7 Euro, Kinder 4 Euro, Familien 17 Euro.

Samstag, 26. September, 11 bis ca. 15 Uhr // Anmelden bis 11. September
Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Wer mit dem Gedanken spielt, im Waldhaus ein eigenes Weißtannenboot zu bauen, kann sich auf dieser Tour mit erfahrenen Bootsbauern austauschen und sich vom universellen, zuverlässigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ überzeugen. Die Tour leitet Franz-Josef Huber, Technischer Lehrer am Waldhaus. Der Treffpunkt wird bekannt gegeben. Teilnahmebeitrag: 12 Euro inklusive kleiner Stärkung unterwegs.

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Veranstaltungen 

Weg mit der Motte: Laub sammeln und Bäume schützen

„Freiburg packt an“ ruft ab September zum Kastanienschutz auf

In Freiburg stehen rund 2000 Rosskastanien auf öffentlichen Flächen und einige Hundert in privaten Gärten. Die Kastanienminiermotte ist ein Schädling und befällt die Bäume seit Jahren. Nun ruft das Team von „Freiburg packt an“ Freiwillige dazu auf, das Laub der Kastanienbäume ab Dienstag, den 1. September, in Papiersäcken zu sammeln. Außerdem hilft es, Nisthilfen für natürliche Feinde der Motte anzubringen.

Der Schädling sieht aus wie ein winziger Schmetterling. Er schlüpft aus dem befallenen, letztjährigen Laub und legt ab April Eier in die Blätter. Die Larven der Falter fressen sich durch das Blattgewebe. Bereits im Sommer färben sich viele Kastanienbäume braun und werfen das befallene Laub ab. Helfer und Helferinnen können den Kreislauf des Schädlings unterbrechen, indem sie Laub sammeln und Nisthilfen anbringen.

Durch die Nisthilfen entstehen Lebensräume für Meisen, die natürlichen Feinde der Motte. „Freiburg packt an“ bietet dafür kostenlose Bausätze aus Holz an.

Die Säcke zum Laub sammeln gibt es kostenlos an verschiedenen Ausgabestellen wie dem Bürgerservice im Rathaus, den Recyclinghöfen und Ortsverwaltungen. Bei großen Laubmengen stellt das Garten- und Tiefbauamt Container bereit. Wer mehr als zehn Laubsäcke sammelt, soll deshalb Rücksprache mit dem Team von „Freiburg packt an“ halten.

Fleißige Laubsammler/innen können die gefüllten Säcke telefonisch (0761/201-4712) oder per Mail (fpa@stadt.freiburg.de) melden. Die Mitarbeiter/innen der Abfallwirtschaft holen die Säcke dann binnen fünf Werktagen ab. Das Laub gehört nicht in den Kompost und wird gesondert verbrannt.

Nach Absprache unterstützt das Team von „Freiburg packt an“ Gruppen und Schulklassen bei größeren Laubsammelaktionen. Wegen der aktuellen Corona Lage können diese Aktionen nur unter bestimmten Bedingungen stattfinden.

Wer Fragen oder voll gefüllte Laubsäcke hat, Aktionen anmelden oder Nistkästen bestellen möchte, kann sich an das Team von „Freiburg packt an“ (Tel. 0761/201-4712, Mail: fpa@stadt.freiburg.de) wenden





Verschiedenes 

Am Beispiel Fisch – mehr Mut zur Vielfalt!

Am Beispiel Fisch – mehr Mut zur Vielfalt!
Karpfen (c) Ingo Hilger

Zum Tag der Fische ruft Slow Food Deutschland dazu auf, bisher eher unbekannte Fischarten wertzuschätzen.

Fisch zählt weiterhin zu den beliebtesten Lebensmitteln – auch in Deutschland. Die Auswahl jedoch scheint begrenzt, jedenfalls beim Blick in die Fischtheke. Hier finden sich durchschnittlich nur etwa zehn der mehreren Hundert Fischarten. Die fünf populärsten Arten Seelachs, Lachs, Thunfisch, Hering und Garnele machen etwa zwei Drittel des Marktanteils aus. Verbraucher*innen sind beim Fischgenuss wenig experimentierfreudig. Das möchte Slow Food ändern und fordert zum diesjährigen Tag der Fische am 22.8. zur finanziellen und kulinarischen Inwertsetzung von Fischen auf, die ein Schattendasein fristen.

Obwohl Fisch ein so beliebtes Lebensmittel ist, wird er von den meisten Verbraucher*innen in seiner Vielfalt verkannt. Zubereitet werden immer wieder die gleichen Arten, und zwar der Statistik nach überwiegend die, die in Discountern und Supermärkten verfügbar, unkompliziert zuzubereiten oder gar Teil von Fertiggerichten sind. Die großen Mengen zu möglichst geringen Preisen führen dazu, dass viele der populären Bestände stark unter Druck sind oder dass die Auswirkungen ihrer Zucht zur Umweltbelastung werden. Die Klimakrise ist eine zusätzliche Belastung und führt zu Veränderungen nicht nur der Umweltbedingungen, sondern auch der Zusammensetzung von Ökosystemen.

Deshalb fordert Slow Food Handel, Gastronomie und Verbraucher*innen auf, sich den Fischarten zuzuwenden, die im Schatten stehen. Darunter Wildfische, die in der Natur immer artgerecht leben und fressen, und von denen einige unbeachtete Arten in genügend großer Zahl vorhanden sind. Dazu zählen Weißfische aus Seen und Flüssen wie Schleie, Rotauge und Brassen, oder Meeresfische wie Kliesche, Flunder oder Sprotte. Zu den oft verkannten Fischen aus Teichwirtschaft zählen Hecht, Karpfen und Waller, die Slow Food empfiehlt, sofern sie aus einer nachhaltigen und artgerechten Zucht stammen. Sie sollten in der Gunst von Handel, Gastronomie und Verbraucher*innen steigen und den Erzeuger*innen faire Preise einbringen. Ein Umdenken beim Fisch habe Vorteile für alle, so Dr. Nina Wolff, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Wenn wir uns bei der Auswahl von Fisch breiter aufstellen, haben kleine Fischereibetriebe an Küsten und Seen sowie Teichwirtschaften eine größere Chance, mittel- und langfristig zu überleben. Damit erhalten wir ganze Kulturlandschaften und die Vielfalt in Ökosystemen. Mut zur Vielfalt wird außerdem maßgeblich darüber entscheiden, wie wir trotz des voranschreitenden Klimawandels die Versorgung aller mit hochwertigen Nahrungsmitteln sicherstellen. Das gilt für Fisch ebenso wie für Nutzpflanzen. Und wir Verbraucher*innen profitieren von viel mehr Geschmacksnuancen auf unseren Tellern. Für Slow Food ist das die Verbindung von Genuss mit Verantwortung und Wirtschaftlichkeit.“

Das Wissen über eine geschickte Zubereitung der eher unbekannten Fischspezies wird für ihren Kauf entscheidend sein. Denn viele von ihnen haben Gräten und davon – aus Sicht vieler Verbraucher*innen – zu viele. Das verlangt Können und Wissen um die richtige Zubereitung, ist aber – einmal erklärt – kinderleicht. Hier kommen Gastronom*innen als Mittler*innen zwischen Handel und Verbraucher*innen ins Spiel, indem sie diese Fische auf ihre Speisekarte setzen und ihre Gäste von Geschmack und handhabbarer Zubereitung überzeugen. Das tun auch die Mitglieder der Chef Alliance, dem Köch*innen-Netzwerk von Slow Food. Jens Witt, Leiter der Chef Alliance ergänzt: „Unser Ziel ist es auch, dass Menschen sich an den ganzen Fisch ‚wagen‘, von Kopf bis Flosse alles probieren, nicht nur das Filet“.

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