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Verschiedenes 

NABU greift Schneeleoparden mit schweren Schussverletzungen in Kirgistan auf

NABU: Großkatze Opfer eines Mensch-Wildtier-Konfliktes in Talas-Region

Berlin/Bischkek - Die Anti-Wilderei-Einheit des NABU in Kirgistan, die "Gruppa Bars" (deutsch: "Gruppe Schneeleopard"), hat in der Talas-Region im Nordwesten Kirgistans einen schwerverletzten Schneeleoparden aufgegriffen. Das etwa ein Jahr alte Tier irrte orientierungslos durch die Ortschaft Kok-Kashat. Anwohnern gelang es, den jungen Schneeleoparden zu fangen und in die Obhut des NABU zu übergeben.

"Der Zustand des Schneeleoparden ist kritisch", teilte Tolkunbek Asykulov, Leiter der NABU-Filiale in Bischkek, mit, nachdem das Tier in der Staatlichen Agraruniversität untersucht und operiert worden war. Das rechte Auge des Schneeleoparden sei komplett zerstört, die Sehkraft des linken Auges betrüge nur noch 40 Prozent. Grund dafür seien mehr als 70 Schrotkugeln im Kopf des Tieres, wie Röntgenaufnahmen ergaben. "18 der Kugeln konnten mittlerweile entfernt werden, alle weiteren verbleiben zunächst, da die Gefahr für das Überleben des Schneeleoparden bei weiterer Entnahme als zu groß eingeschätzt wurde. Erste Meldungen nach dem mehrstündigen Eingriff sprechen von einer gewissen Verbesserung des Zustandes des Tieres. Es versucht zu gehen und nimmt Nahrung und Flüssigkeit zu sich", so Asykulov weiter.

Der junge Schneeleopard ist Opfer eines Mensch-Tier-Konfliktes und wurde mit einem Schrotgewehr angeschossen. "Die menschliche Bevölkerung mit ihren Viehherden breitet sich immer weiter aus. Gleichzeitig schrumpfen durch den Klimawandel der Lebensraum des Schneeleoparden und die Anzahl seiner Beutetiere. So kommt es immer öfter zu Konflikten, denn durch Angriffe von Schneeleoparden auf ihre Viehherden erleiden lokale Hirten teilweise immense Verluste", sagte Asykulov. Die Polizeibehörde in Talas hat offizielle Untersuchungen eingeleitet

Nur einen Tag später griff die Anti-Wilderei-Einheit in der Gemeinde Jumgal der Region Naryn einen weiteren Schneeleoparden in einer Ortschaft auf. Die etwa elf Jahre alte weibliche Großkatze versuchte in einen Stall mit Haustieren einzudringen, wurde allerdings von einem Hofhund erschreckt und in einen Schuppen getrieben. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde das stark geschwächte Tier, das den Namen Akmore erhielt, nach Bischkek transportiert und durch Veterinärmediziner untersucht. Mittlerweile befindet sich die Schneeleopardin im NABU-Rehabilitationszentrum in Ananjewo. Aufgrund ihres hohen Alters sowie drei fehlender Eckzähne, ist es unwahrscheinlich, dass sie in freier Wildbahn überleben kann.

In Kirgistan leben nur noch etwa 300 der vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Der NABU engagiert sich seit Anfang der 90er Jahre für den Schutz von Schneeleoparden und konnte durch die Präsenz und Aufklärungsarbeit der "Gruppa Bars" einen spürbaren Rückgang der Wilderei in Kirgistan bewirken. In Pakistan fördert der NABU das ausgezeichnete Projekt der pakistanischen NGO "Baltistan Wildlife Conservation and Development Organization" (BWCDO) zur Verminderung von Mensch-Wildtier-Konflikten, um die dort lebenden Schneeleoparden zu schützen. In Tadschikistan unterstützt der NABU engagierte Naturschützer beim Aufbau gemeindebasierter Wildschutzvereine.








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Beim Bau des Hauses auf die Fenster achten

Sie sind gerade dabei Ihre eigenen vier Wände zu planen? Der Architekt oder die Architektin hat bereits die Baupläne für das Gebäude aufgezeichnet, Ihre eigenen Ideen sind eingeflossen. Doch eine Frage stellt sich: Haben Sie beim Bau des Hauses auch auf Ihre Gesundheit geachtet?
Sicherlich werden Sie zunächst einmal den Zusammenhang zwischen dem Hausbau bzw. seiner Konstruktion und der Gesundheit logisch einleuchtend finden. Doch es gibt einen Faktor, der unsere Gesundheit beeinflusst wie kein anderer. Das Licht, welches in den Raum einfällt, kann unseren Biorhythmus maßgeblich beeinflussen.
Die Gesundheit, das psychische Wohlbefinden sowie die tägliche Laune hängt stark in einem Zusammenhang, mit der Gestaltung der Lichtverhältnisse, der Fenstergröße sowie der Farbwahl der elektrischen Lichtmedien.
Große Glasfronten gehöre nicht mehr der Vergangenheit an
Wenn Sie sich aktuell noch nicht wirklich entscheiden können, ob Sie große Fensterfronten oder mehrere kleinere Fenster kombinieren möchten, finden Sie online Hilfe. Bei Sparfenster ist das Fenster online bestellen kein Problem mehr. Im Vorfeld vergewissern Sie sich, welche Modelle, Farben und Materialien perfekt zu Ihrem Lifestyle sowie Ihrem Bestreben nach optimaler gesundheitlicher Gestaltung des Wohnens passt.

Betrachten Sie alte Gebäude, die bereits vor vielen Jahren erbaut wurden, fällt eines auf: Die Glasfronten werden besonders klein gehalten, um den Energieverlust über das stark wärmeleitende Medium Glas zu verhindern. Doch diesem Schema müssen Sie heute nicht mehr folgen. Längst ist Glas zu einem hochmodernen modifizierten Baumedium geworden, das die Temperatur besonders gut im Inneren halten kann.
Große Glasfronten müssen daher nicht mehr nur in den Wintergarten integriert werden. Ebenso können Sie es schaffen, den Frühstücksbereich in der Küche perfekt von morgendlicher Sonne durchflutet zu gestalten. Beim Mittagessen erfahren Sie, durch diese Optimierung, gleich einem weiteren Nutzer. Hier strahlt Ihnen die sommerliche Wärme erneut entgegen. Doch keine Angst. Es gibt Glas, das die heißen Strahlen der Sonne blockieren kann. So steigt im Sommer die Temperatur in Ihren vier Wänden nicht auf 30 Grad Celsius oder gar mehr an. Im Winter hingegen können Sie von der wärmenden Sonne profitieren, die dann zum Aufheizen der Räume dient.

Diese Lichtfarben sollten Sie bei Leuchtmitteln nutzen

Neben Ihren Fenstern sorgen Sie sicherlich mit zahlreichen Lichtmedien für Helligkeit, wenn keine Sonne mehr scheint. Doch auch hierbei sollte Ihre Gesundheit im Fokus stehen. Die Lichtfarbe des Mediums spielt eine entscheidende Rolle, wenn Sie Ihre Psyche beeinflussen möchten. So wirken sich Blautöne meist sehr beruhigend auf Menschen aus, verleihen aber eine sehr kühle Atmosphäre.
Rote Farben regen zum kreativen, aktiven denken an, lassen den Menschen daher nicht zur Ruhe kommen. Hingegen empfehlen Experten Pastellfarben in den Schlafräumen, die dazu anregen, den Geist zu entspannen.

Selbst die Farbe Weiß sollte unter Bedacht eingesetzt werden. Hierbei unterscheiden Sie warmweiß, Neutralweiß und Kaltweiß.





Verschiedenes 

Zoofreunde Karlsruhe spenden für Menschenaffenanlage in Krefeld

Reinschmidt: "Schutzmaßnahmen in Herkunftsländern und Zuchtbemühungen in Zoos gehen Hand in Hand"

Die Zoofreunde Karlsruhe spenden 3.000 Euro für eine neue Menschenaffenanlage im Zoo Krefeld. Bei einem katastrophalen Brand in der Silvesternacht war dort das Affenhaus völlig zerstört worden, viele Tiere starben, darunter mehrere Orang-Utans und Gorillas sowie ein Schimpanse. Der dortige Zoo und die Zoofreunde Krefeld sammeln seit der Tragödie für einen möglichst raschen Neubau eines modernen Menschenaffenhauses.

Erinnerungen an Brand im Karlsruher Zoo

"Wir haben selbst vor rund zehn Jahren bundesweit viel Hilfe, Solidarität und Spenden erhalten, nachdem es im Zoo Karlsruhe gebrannt hat", erläutert Gisela Fischer, Vorsitzende der Zoofreunde Karlsruhe. Damals brannte, wahrscheinlich ausgelöst durch einen technischen Defekt, der Streichelzoo völlig nieder. Es starben alle Tiere darin, die Elefanten im angrenzenden Gebäude erlitten durch die übergreifenden Flammen schwere Brandverletzungen.

"Es war damals furchtbar für uns. Durch das gespendete Geld konnte aber bald wieder ein Streichelzoo an neuer Stelle errichtet werden. Wir sind bis heute äußerst dankbar dafür. Mit dieser Spende möchten wir auch etwas zurückgeben", betont Fischer. Sie ist sich sicher, dass in Krefeld durch bundesweite Hilfe ein Neuanfang erreicht werden kann.

Neben dem generellen Verlust aller von der Feuersbrunst getöteten Tiere sei es besonders schlimm, dass auch hochbedrohte Borneo-Orang-Utans gestorben sind, so Dr. Clemens Becker, Artenschutzkurator im Zoo Karlsruhe, der seit 37 Jahren europaweit das Zuchtbuch für Orang-Utans führt: "Jedes einzelne Tier ist wichtig für den Arterhalt in Menschenhand." Die Weltnaturschutzunion IUCN listet die Art seit 2016 als vom Aussterben bedroht (critically endangered).

Zoos leisten wichtigen Beitrag zum Artenschutz

"Zoos leisten ganz wichtige Aufgaben im Artenschutz", stellt Dr. Matthias Reinschmidt heraus. Der Karlsruher Zoodirektor sieht die modernen, wissenschaftlich geführten Zoos als Zentren für Artenschutz. "Wir versuchen, die Bestände bedrohter Tierarten in den Zoos koordiniert zur Nachzucht zu bringen, gleichzeitig unterstützen wir Projekte in der Natur." Über die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe flossen bereits mehr als 80.000 Euro allein an das Sintang Orangutan Center von Willie Smits in Indonesien.

"Gerade bei so charismatischen Arten wie den Orang-Utans haben wir noch eine kleine Chance, dass sie überleben werden. Die Menschen sind für die massiven Rückgänge der Bestände in der Natur verantwortlich, vor allem durch die Pflanzungen von Palmölplantagen als Monokulturen und dem damit verbundenen Lebensraumverlust für die Menschenaffen. Gleichzeitig sind wir aber auch die letzte Rettung für sie, wenn wir jetzt handeln", so der eindrückliche Appell des Zoodirektors.

Schutz und Zuchtbemühungen gehen Hand in Hand

Solche Schutzmaßnahmen in den Herkunftsländern und die Zuchtbemühungen in den Zoos gehen laut Reinschmidt Hand in Hand: "Wir wissen durch die Erfahrungen von Willie Smits, dass sich die Orang-Utans wieder auswildern lassen. Dafür braucht es aber weit mehr geschützte Gebiete in der Natur." Solange gelte es, die Bestände in den Zoos mit einer möglichst hohen genetischen Variabilität zu stärken. Es sei sehr wichtig, dass auch der Zoo Krefeld nach einem Neubau der Anlage wieder in die Erhaltungszucht einsteige.

In Karlsruhe werden durch Becker bislang alle Orang-Utans in europäischen Zoos koordiniert, allerdings keine dieser hochbedrohten Menschenaffen gehalten. "Das werden wir ändern", sagt Reinschmidt mit Verweis auf den Masterplan, der bereits vor vier Jahren im Gemeinderat verabschiedet wurde. Darin ist eine Asien-Anlage unter anderem mit Sumatra-Tigern und Sumatra-Orang-Utans vorgesehen, die als Arten-Refugium dienen soll.

Bewusstsein bei Besuchern wecken

"Neben der Zucht dieser beiden vom Aussterben bedrohten Arten, wecken wir mit der Anlage auch das Bewusstsein bei unseren Besuchern für die Probleme dieser Spezies, die durch den Mensch verursacht werden", erläutert Reinschmidt, der für die Artenschutz-Doku-Reihe "Elstners Reisen" gemeinsam mit Frank Elstner die Lebensraumvernichtung in Indonesien selbst erlebt hat. "Wenn die Zoobesucher diese Tiere dann bei uns sehen, muss ihnen klar werden, dass ihre Enkel vielleicht keine Orang-Utans mehr erleben werden, weil wir sie bis dahin ausgerottet haben. Aber dagegen müssen wir gemeinsam mit allen Mitteln ankämpfen."

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Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. In der Natur gibt es immer weniger Tiere.
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

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Verschiedenes 

NABU: Minensprengungen im Meeresschutzgebiet waren rechtswidrig

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags bestätigt Auffassung des NABU / Krüger: Bundesregierung muss Vorfall aufklären

Berlin – Im August 2019 sprengte die Bundesmarine bei einem NATO-Manöver 42 Grundminen in der deutschen Ostsee, 39 davon im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt. Die Detonationen töteten alles Leben im Umkreis von 30 Metern, vermutlich starben mehr als 18 Schweinswale durch den gewaltigen Schalldruck. Nachdem die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mithilfe einer Kleinen Anfrage das Ausmaß der Sprengungen in die Öffentlichkeit brachte, gibt es jetzt eine naturschutzrechtliche Einordnung des Vorfalls durch den wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Der wissenschaftliche Dienst bestätigt die Auffassung des NABU, dass die Minensprengungen im Fehmarnbelt einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz darstellen. Dabei wird deutlich: Das Bundesamt für Naturschutz hätte als verantwortliche Fachbehörde eingebunden und eine Verträglichkeitsprüfung mit Anordnung von Schutzmaßnahmen für die streng geschützten Schweinswale vornehmen müssen. Eine eigene Rechtseinschätzung des NABU sieht darüber hinaus einen eklatanten Verstoß gegen geltendes Habitatschutzrecht. Die maßgeblichen Erhaltungsziele eines Naturschutzgebietes, Schweinswale und artenreiche Riffe zu schützen, wurden mit Füßen getreten. Die Bundesregierung ist jetzt aufgefordert, den Vorfall lückenlos aufzuklären, den Rechtsbruch zu ahnden und derartige Alleingänge des Verteidigungsministeriums in Zukunft zu verhindern.“

Der Vorfall im Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt verdeutlicht nach Ansicht des NABU das langjährige Versagen der Bundespolitik im Umgang mit Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee. „Es ist Zeit für einen Sinneswandel", so Krüger. Das habe auch die letzte Konferenz der Umweltminister von Bund und Ländern im November 2019 bestätigt. Der NABU fordert jetzt ein strategisches Konzept zur umweltverträglichen Bergung gefährlicher Kriegsaltlasten im Meer - dies sei bereits lange überfällig.

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Verschiedenes 

Johannes Kirchgatter spricht über Artenschutz für die Großtiere Afrikas

Zoo Karlsruhe: Vortragsreihe im Exotenhaus wird fortgesetzt

WWF-Afrika-Referent Johannes Kirchgatter gibt am kommenden Donnerstag, 16. Januar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Winter-Vortragsreihe im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe Einblicke in seine Arbeit. Unter dem Titel "Artenschutzmaßnahmen für die Großtiere Afrikas" berichtet er über seine vielfältigen Aufgaben.

Seit 2018 haben die Artenschutzstiftung des Zoo Karlsruhe und der WWF ein gemeinsames Projekt in Kenia in der Masai Mara, weltweit bekannt durch die einzigartigen Tierwanderung und den Artenreichtum. Es werden in dem Projekt wichtige Wanderkorridore durch neue Gemeindeschutzgebiete gesichert. Hunderte Hektar kostbaren Lebensraums können so durch langfristige Pachtverträge erhalten und vor Zersiedelung, Zerstörung und Ausverkauf bewahrt werden. Zugleich sichert naturverträglicher Tourismus und nachhaltige Landwirtschaft ein dauerhaftes Einkommen für die Menschen vor Ort. In Zeiten von Artenschwund und Klimakrise sind solche Lösungsansätze besonders wichtig und erfolgreich.

Kirchgatter zeigt in seinem Vortrag, wie sich in kürzester Zeit die Natur im Projektgebiet erholt, die großen Tierherden und zahlreiche faszinierende Arten zurückkehren. Dank neuer Methoden zur Verhinderung von Konflikten zwischen Mensch und Wildtieren entsteht ein neues Gleichgewicht in der Jahrhunderte alten Koexistenz der Massai mit der Natur. Kirchgatter stellt das gemeinsame Projekt mit aktuellen Bildern und spannenden Hintergrundinformationen vor und steht für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe willkommen. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Zoo und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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In der Masai Mara werden Wanderkorridore für Großtiere gesichert.
Foto: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe





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NABU: Weißt du wie viel Vöglein fliegen?

Wissenschaft für alle: Freitag startet die zehnte "Stunde der Wintervögel"

Berlin – Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Artenschutz zu tun, kann damit am kommenden Wochenende beginnen: Bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ kann jeder die Vögel zählen, die in den Garten, den Park oder ans Futterhäuschen auf dem Balkon kommen. „Die dabei gesammelten Daten sind für Vogelschützer äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt geben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Je mehr Menschen uns ihre Beobachtungen melden, desto genauer werden die Schlussfolgerungen.“

Mit Spannung erwarten die Naturschützer bei der Wintervogelerfassung in diesem Jahr Meldungen von Eichelhähern. „Diese Art dürfte derzeit besonders häufig zu sehen sein, da wir im Herbst einen außergewöhnlich starken Einflug von Eichelhähern aus dem Norden und Osten Europas hatten“, so Miller.

Aufgrund der bisher sehr milden Winterwitterung erwarten die Experten des NABU einen insgesamt eher geringen Vogelbestand in den Gärten. Denn ohne Schnee und Eis finden die Vögel auch in den Wäldern und in der freien Landschaft noch Futter oder sind gleich in ihren nördlicheren Brutgebieten geblieben. Miller: „Aber jede Vogelart reagiert anders. Die Zahl in Deutschland überwinternder Stare und Ringeltauben dürfte zum Beispiel eher steigen.“ Die Zahl der gemeldeten Amseln wiederum wird zeigen, ob sich die Bestände der auch „Schwarzdrossel“ genannten Art nach der großen Usutu-Epidemie des Sommers 2018 wieder erholen.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zehnten Mal statt. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und meldet die Ergebnisse dem NABU. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 20. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich über 138.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 95.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

Für die „Schulstunde der Wintervögel“ vom 6. bis 10. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

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NABU: Neue Treibstoffvorschrift für Schiffe lässt giftiges Schweröl weiter zu

Miller: Verbrennung dieses Sondermülls auf See muss endgültig ein Riegel vorgeschoben werden

Berlin – Am ersten Januar tritt weltweit eine neue Treibstoffvorschrift für die Schifffahrt in Kraft. Schiffe dürfen dann prinzipiell kein giftiges Schweröl mehr verbrennen. Der NABU begrüßt die Neuregelung, kritisiert aber die im Gesetz eingeräumte Ausnahme zur möglichen Reinigung der Abgase, die zur teilweise unkontrollierbaren weiteren Verwendung dieses giftigen und billigen Treibstoffs führt.

Ab 2020 dürfen Schiffe nur noch Treibstoffe verwenden, die höchstens 0,5 Prozent Schwefel enthalten. Bisher waren bis zu 3,5 Prozent erlaubt, das sind dreitausendfünfhundert Mal mehr als beim Straßendiesel. An Land sind 0,001 Prozent die Obergrenze. Der Schwefelgehalt gilt als grober Gradmesser der Treibstoffqualität. Ist der Schwefelanteil hoch, sind auch viele andere Giftstoffe im Treibstoff enthalten. Die Reeder dürfen ab 2020 leider weiterhin das giftige Schweröl nutzen, wenn der Schwefel nach der Verbrennung aus dem Abgas gewaschen wird. Die anderen Giftstoffe landen trotzdem in der Luft, und wenn nicht dort, dann über das Waschwasser im Meer, das auf den meisten Schiffen über Bord gegeben wird.

„Der Verbrennung dieses Sondermülls auf See muss endgültig ein Riegel vorgeschoben werden. Nicht nur die Gesundheit, die Gewässer und das Klima werden unnötig belastet, auch die Gefahr einer verheerenden Ölpest fährt auf jedem dieser Kähne mit. Die grausamen Bilder toter Vögel und Fische und verdreckter Strände müssen endlich der Vergangenheit angehören“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Mit dem neuen Gesetz sollte eigentlich das Schweröl aus den Tanks verbannt werden. Die Ausnahmeregelungen bringen nicht nur neue Gefahren für die Gewässer mit sich, wie eine neue Studie des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie im Hinblick auf die Schadstoffeinträge ins Meer zeigt, auch die Luftschadstoffemissionen werden nicht so stark gesenkt wie beim vollständigen Verzicht auf Schweröl.

Der NABU sieht in der neuen Vorschrift dennoch einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer sauberen Schifffahrt. Schweröl wird nicht mehr der allgegenwärtige Treibstoff auf See sein. Der Großteil der Flotte wird auf Schiffsdiesel umstellen, der deutlich sauberer verbrennt. Zudem ermöglicht der sauberere Treibstoff auch den Einsatz von Partikelfiltern. Diese sind auf See allerdings bisher nicht vorgeschrieben.

„Die Verschärfung der Vorschriften für die Schiffstreibstoffe ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Schifffahrt verfügt aber weiterhin über riesige Verschmutzungsprivilegien. Während Partikelfilter und Katalysatoren an Land längst Standard sind, verbrennen Schiffe ihre Treibstoffe weiterhin zumeist ohne Filter. Schiffe sind dadurch für riesige Mengen umwelt- und gesundheitsschädlicher Stickoxide, Feinstaub und anderer Luftschadstoffe verantwortlich“, so NABU-Schiffsexperte Sönke Diesener. „Der Anteil der Seefahrt an Schadstoff- und Treibhausgasemissionen wird wachsen. Wenn in der Schifffahrt nicht schnellstens umgesteuert wird, bleibt sie der letzte große Luftverschmutzer.“ Die neuen Treibstoffregelungen sind eine Vorbedingung um genauso wie auf der Straße den Partikelfilter und Katalysator zum Standard zu machen. Für neue Schiffe müssten aber schon heute komplett emissionsfreie Antriebe und Treibstoffe in Anwendung gebracht werden, um neben der Luftreinhaltung auch die Klimaschutzziele zu erreichen.





Verschiedenes 

Zahl des Monats: schon über 48.000 Unterschriften gegen Turteltaubenjagd

In zehn EU-Ländern ist die Jagd auf den Vogel des Jahres erlaubt / NABU-Petition will das ändern

Berlin, 8. Januar – Schluss mit der Jagd auf Turteltauben! Schon 48.300 Menschen haben die NABU-Petition mit der Forderung an Umweltministerin Svenja Schulze unterschrieben, sich bei der EU dafür einzusetzen, dass die Turteltaubenjagd endlich verboten wird. In zehn EU-Ländern ist die Jagd auf den Vogel des Jahres 2020 immer noch erlaubt, obwohl der Bestand weltweit gefährdet ist.

Der Turteltauben-Bestand in Deutschland ist seit 1980 um fast 90 Prozent auf höchstens 22.000 Brutpaare zurückgegangen. In manchen Regionen ist die Art bereits nahezu ausgestorben. Hauptgrund dafür ist die Intensivierung der Landwirtschaft. Sie bewirkt, dass die Vögel zu wenig Nahrung finden und weniger Jungvögel groß werden. Auf immer weniger Vögel wiegt die anhaltende Jagd umso schwerer: Rund zwei Millionen Turteltauben pro Jahr werden in süd- und südosteuropäischen EU-Ländern geschossen, darunter Spanien, Griechenland und Italien, und kehren nie von ihrer Reise aus den Überwinterungsgebieten heim. Noch bis zum 13. Februar kann man die Petition zeichnen.

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