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Verschiedenes 

NABU-Gärten bieten Tipps zum naturnahen Gärtnern

Mit Förderung von IKEA sind in ganz Deutschland über 30 grüne Oasen und Projekte entstanden

Berlin/Hofheim-Wallau – NABU-Gärten laden zum Schauen und Lernen ein: Deutschlandweit hat der NABU im Rahmen eines Wettbewerbs 32 Modellgärten und Gartenprojekte von NABU-Gruppen mit insgesamt 25.000 Euro gefördert, unterstützt von IKEA Deutschland. Dazu zählen NABU-Gärten, die neu angelegt oder ökologisch aufgewertet wurden, etwa mit Insektennisthilfen, Blühwiesen, Teichen und heimischen Pflanzen. Viele der grünen Oasen können – etwa jetzt in der Ferienzeit – besucht werden. Hobbygärtnerinnen und -gärtner bekommen dort Beratung und Tipps zum naturnahen Gärtnern und Gestaltungsanregungen für den eigenen Garten oder Balkon.

In Zusammenarbeit von NABU, Schulen und Kitas sind ebenfalls Gärten angelegt worden, gemeinsam mit Kindern, Erziehern, Lehrern und Eltern. Kindern und Jugendlichen wird so Naturerleben, Artenschutz und die Produktion gesunder Nahrungsmittel nahegebracht. Ebenfalls gefördert wurden Veranstaltungen zum naturnahen Gärtnern, wie Workshops und Vorträge. Der Wettbewerb lief von Herbst 2017 bis März 2019. Noch bis Ende 2019 werden Gärten und Projekte umsetzt.

„Wir wollen das Bewusstsein dafür schaffen, dass Hobbygärtnerinnen und -gärtner auch auf kleinen Flächen viel für dem Erhalt der Artenvielfalt tun können“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Naturnahe Gärten sind wichtige Rückzugsräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Das möchten wir mit unseren bundesweiten Bildungsangeboten und NABU-Gärten vermitteln.“

„Natur- und Artenschutz sind wichtige Themen für uns“, sagt Christiane Scharnagel, Sustainability Managerin IKEA Deutschland. „Deshalb haben wir auch unsere Kundinnen und Kunden eingeladen, bei der Gestaltung von Balkon und Garten neue Wege zu gehen. An einem gemeinsamen Gewinnspiel zu dem Thema haben über 150.000 Menschen teilgenommen. Wir freuen uns, dass wir so viele Menschen erreichen konnten“, sagt Christiane Scharnagel.

Hintergrund:

NABU und IKEA haben 2017 eine längerfristige Zusammenarbeit gestartet, um naturnahes Gärtnern zu fördern. So wurden 2017 und 2018 Naturgärten am IKEA Einrichtungshaus in Kaarst und am NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle in Angermünde bei Berlin angelegt. Der NABU engagierte sich bereits bundesweit mit eigenen Mustergärten und Beratungsangeboten für mehr biologische Vielfalt im Garten. Mit den Gewinnerprojekten des Gartenwettbewerbs wird dieses Angebot erweitert. Am Beispiel der neuen Themengärten soll veranschaulicht werden, wie jeder durch naturnahes Gärtnern dazu beitragen kann, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern und zu erhalten.

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Veranstaltungen 

Karlsruher Nacht-Zoo: Tiere an einem Sommerabend

Karlsruher Nacht-Zoo: Tiere an einem Sommerabend
Der Zoo hat am Abend eine ganz besondere Stimmung zu bieten (c) Zoo/Deible

Viel Programm und Zusatzangebote am 5. und 6. Juli

An einem Sommerabend die besondere Stimmung des Zoos genießen: Das ist am Freitag, 5., und Samstag, 6. Juli, möglich. Dann öffnet der Karlsruher Nacht-Zoo erneut seine Pforten. "Die Veranstaltung gibt es jetzt schon im dritten Jahr. Die Begeisterung der Gäste zeigt uns, dass der Nacht-Zoo eine echte Bereicherung ist", sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Generell haben alle Tierhäuser an beiden Abenden bis 22 Uhr geöffnet. Bis 22.30 Uhr können die Besucher auf dem Gelände bleiben. Dann soll wieder Ruhe im Zoo einkehren, damit die Tiere nicht in ihrem Tag-Nacht-Rhythmus gestört werden. Der Eintritt ist ab 17 Uhr zum Abendtarif (50 Prozent des regulären Einzeleintritts) möglich, auch Jahreskarten haben an den Abenden Gültigkeit.

Rundgang "Tiere in der Nacht" sowie kommentierte Fütterungen

Die Zoopädagogik bietet um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr jeweils zwei kostenlose Führungen zum Thema "Tiere in der Nacht" an, Treffpunkt ist beim Dickhäuterhaus vor der großen Einsichtsscheibe zum Elefantenstall. Die Tierpfleger aus vielen Revieren informieren zwischen 17.30 und 21 Uhr bei zahlreichen kommentierten Fütterungen und dem "Keeper's Talk" über ihre Tiere. So gibt es aus erster Hand Interessantes über Elefanten, Seelöwen, Seehunde, Pinguine, Giraffen, Erdmännchen oder die große Tiergemeinschaft des Exotenhauses zu erfahren. Die Zoogäste können dabei den Tierpflegern direkt Fragen stellen.

Gartenbauamt bietet Führungen "Park und Pflanzen" an

Auch das Gartenbauamt bietet für den Stadtgarten kostenlose Führungen unter dem Motto "Park und Pflanzen" an. Treffpunkt ist an beiden Tagen jeweils um 19 Uhr beim Eingang Nord. Die Gondoletta-Boote werden bis zur Dämmerung in Betrieb sein (letzter Einstieg 21 Uhr), so lässt sich die besondere Atmosphäre des abendlichen Zoologischen Stadtgartens auch vom Wasser aus genießen.

Live-Musik

Live-Musik mit der Band "FreiGang" ist an beiden Tagen von 19 bis 22 Uhr auf der Wiese gegenüber des Streichelzoos zu erleben. Die Band besteht aus zwei Generationen erfahrener Musiker aus dem Raum Rastatt/Baden-Baden, die sich dem Bluesrock verschrieben haben. Über den Park verteilt stehen an den Tagen zusätzliche gastronomische Angebote bereit, darunter auch vier Food-Trucks.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Wildtiere, Kultur und Wald entdecken

Angebote der Waldpädagogik Karlsruhe im Juli

Bäume, Wildtiere und Kultur im Wald hat die Waldpädagogik Karlsruhe im Juli zu bieten: Am Freitag, 5. Juli, können Erwachsene von 16.30 bis 18.30 Uhr zusammen mit dem Revierförster bei einer kleinen Radtour beeindruckende Baummonumente im Wald bei Rüppurr kennenlernen. Am darauffolgenden Samstag, 6. Juli, sind Familien eingeladen, zusammen mit dem Wildtierbeauftragen rund um das Wildgehege im Oberwald von 10 bis 12 Uhr auf Spurensuche zu gehen. Schließlich findet am Freitag, 12. Juli, ab 20.30 Uhr ein musikalisch-literarischer Waldabend am Waldzentrum statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos (beim Waldabend wird um eine Spende für die Künstlerinnen gebeten). Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich, entweder telefonisch unter 0721/133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de. Ausführliche Infos gibt es online ...

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: In privates Grün eintauchen

"Offene Pforte" mit zwei Gärten am 29. Juni

Zwei grüne Oasen sind bei der Offenen Pforte am Samstag, 29. Juni, zu genießen.

Im Wolfartsweierer Brühl ist das von 13 bis 17 Uhr der Soziale Garten des Vereins Initial. Es handelt sich um einen mehr als 6.000 Quadratmeter großen Schaugarten mit vielen Blumen, einer Kräuterspirale sowie Gemüsepflanzen. Im großen Gewächshaus werden Blumen und Kräuter kultiviert. Ein besonderer Augen- und Gaumenschmaus sind die mehr als 60 Tomatensorten. Der "soziale Garten" ist eine von der Stadt Karlsruhe mitfinanzierte soziale Einrichtung. Im Rahmen der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess arbeiten dort Beschäftigte mit Suchthintergrund und psychischen Erkrankungen. Es fällt überwiegend gärtnerische Handarbeit an. Die tägliche Ernte in Bioqualität wird mit Fahrrad und Anhänger an soziale Einrichtungen geliefert. Der "soziale Garten" ist Preisträger der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2018. Die Zufahrt führt über die Wettersteinstraße in Richtung Norden, dann auf Höhe der Talwiesenstraße nach links und schließlich noch auf 50 Metern Feldweg in den Garten.

Außerdem öffnet der "Apfelhof" in der Rüppurrer Straße 8 von 14 bis 18 Uhr. Wer das Tor im Altbau an der belebten Straße passiert, ist überrascht, wie ruhig und idyllisch es sich dort leben lässt. Die Autos der Bewohnerinnen und Bewohner verschwinden in der Tiefgarage unter dem Hof, der von 17 Stadthäusern flankiert wird. Zwischen den beiden Häuserreihen führt ein breiter gepflasterter Weg, der durch Hainbuchenhecken die privaten Terrassen abgrenzt und die jeweiligen Hauseingänge anbindet. In üppig bepflanzten Hochbeeten wachsen die namensgebenden Zierapfelbäume. Kübelpflanzen und Bänke bereichern die Gasse zusätzlich vom Frühjahr bis in den Herbst. Die seitlich angrenzende großzügige Gemeinschaftsfläche bietet Kindern weiteren Platz zum Spielen und wird auch gerne für gemeinsame Grillabende, private Feiern sowie das jährliche Hoffest genutzt.

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Verschiedenes 

NABU: Nicht gegen den Wolf, sondern für die Weidetierhaltung

Miller: Beweidung in Wolfsregionen ist möglich - Bundesrat muss Schäferei stärken

Berlin – Der NABU appelliert an Vertreter der Bundesländer im Bundesrat, sich diesen Freitag gegen die vom Kabinett geplanten Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz auszusprechen. Der sogenannten „Lex Wolf“ zufolge sollen Wölfe künftig einfacher geschossen werden können, auch wenn nicht sicher ist, ob es sich wirklich um das entsprechende Tier handelt. Aus NABU-Sicht führt die vorgesehene einfachere Entnahme nicht zu einem besseren Schutz für Weidetiere. Effektiver Herdenschutz kann nicht durch Abschüsse oder gar Bejagung ersetzt werden und sollte daher endlich oberste Priorität bei politischen Entscheidungen zum Wolf haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die geplante Änderung auch andere durch das Gesetz streng geschützte Wildtiere gefährdet.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die geplante Änderung schafft nicht nur Unsicherheiten beim Umgang mit dem Wolf, sondern auch für andere geschützte Arten wie Biber, Kormoran und Fischotter.“ Die Entnahme eines auffälligen Wolfes, der mehrfach Herdenschutzzäune überwunden habe, sei bereits nach der geltenden Rechtslage möglich und mache die Änderung in der geplanten Form unnötig.

Unerlässlich ist es hingegen, dass Herdenschutz und die Förderung der extensiven Weidetierhaltung in den Mittelpunkt gerückt werden, wenn es um die Koexistenz mit dem streng geschützten Wolf geht. Der NABU begrüßt deshalb den Antrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die Weidetierhaltung verstärkt zu fördern. Sie ist gesellschaftlich hoch akzeptiert, trägt wesentlich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei und ist für den Natur- und Artenschutz unerlässlich. Fakt ist jedoch, dass vor allem die Schäferei für ihre Arbeit schlecht entlohnt wird. Der Wolf ist nicht die grundlegende Ursache für die prekäre Einkommenssituation der Betriebe. Deshalb fordert der NABU Bund und Länder auf, endlich zu reagieren und die Weidetierhaltung auch außerhalb von Wolfsgebieten grundsätzlich finanziell zu stärken.

„Der NABU setzt sich für den Schutz von Wölfen und Weidetieren ein. Herdenschutz ist die eine Herausforderung. Die andere ist es, der Weidetierhaltung endlich die nötige finanzielle Wertschätzung entgegen zu bringen. Dazu haben die Vertreter der Länder nun die Chance“, so NABU-Wolfsexpertin Marie Neuwald.

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Verschiedenes 

NABU und OZEANEUM laden zum virtuellen Tauchgang

NABU und OZEANEUM laden zum virtuellen Tauchgang
Gelbe Haarqualle / Foto: Wolf Wichmann / nabu

Mit OstseeLIFE können Museumsbesucher Seegraswiesen und Schweinswale erleben

Berlin/Stralsund – Knapp ein Jahr nach der Premiere von OstseeLIFE, der ersten virtuellen Realität der Ostsee, hat der NABU gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ein eigenes Erlebnismodul im OZEANEUM Stralsund eröffnet. Gleich vier Mitmachstationen ermöglichen den Besuchern spektakuläre Tauchgänge zu Seegraswiesen und Schiffswracks. „Die Ostsee bietet viel mehr als Bade- und Strandvergnügen. Sie ist bunt und vielfältig. Moderne Technik ermöglicht es uns, Auge in Auge mit einem Schweinswal zu tauchen oder übers Kreideriff vor Rügen zu gleiten. Mit OstseeLIFE begeistern wir die Menschen für den Schutz der Meere“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Seit Jahren arbeiten der NABU und das Deutsche Meeresmuseum zu Themen des Meeresschutzes eng zusammen, sei es gegen die Bedrohung durch Kunststoffabfälle oder zur Rückkehr der Kegelrobben. Mit der Installation in der beliebten Ostseeausstellung im OZEANEUM machen die Partner den nächsten Schritt. „OstseeLIFE ist eine spannende Ergänzung unseres Besucherangebots. So sprechen wir neue Zielgruppen an, stärken die Zusammenarbeit mit dem Meeresnaturschutz und machen uns gemeinsam besonders für den Schutz der Meeressäuger in der Ostsee stark“, so Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums.

OstseeLIFE ist eine 360-Grad-Erlebniswelt. Der „Tatort-Kommissar“ Axel Prahl und die Schauspielerin Ulrike Knospe haben die begleitenden Texte zu fünf Lebensräumen und über 40 Arten eingesprochen und erzählen überraschende Geschichten über Seehasen, Miesmuscheln und Fadenschnecken. „Die Ostsee ist beliebt und gleichzeitig geht es ihr nicht gut. Schifffahrt, industrielle Fischerei, Plastikmüll und Unterwasserlärm machen den über 2.700 Arten schwer zu schaffen. Einige von ihnen stehen bereits kurz vor dem Aussterben – wie der Ostseeschweinswal mit weniger als 500 verbliebenen Tieren“, sagt NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Unter dem Motto „Erleben – Verstehen – Schützen“ laden der NABU und das Deutsche Meeresmuseum ab sofort zum virtuellen Tauchgang in die Ostsee ein. Begleitet wird das VR-Erlebnis durch Informationen rund um die Ostsee und nützliche Tipps für den Meeresschutz zu Hause.

Hintergrund:
Die Technik von Ostsee LIFE heißt „Authentic VR“ und ähnelt modernen Gaming –Technologien. Betrachter mit einer VR-Brille können die virtuelle Welt mit ihren Augen steuern. Werden bestimmte Navigationspunkte fixiert, erhält der „Taucher“ Informationen rund um die Ostsee-Welt. Und auch die Machart von OstseeLIFE ist besonders: Im Unterschied zu künstlichen Umgebungen besteht OstseeLIFE aus eigens gedrehten 360-Grad-Filmen. Hunderte Foto- und Videosequenzen verschmelzen zu einer multimedialen Erlebniswelt. Zwei Wochen und mehr als zwei Dutzend Tauchgänge brauchten die Filmemacher, um fünf verschiedene Lebensräume ins Bild zu setzen. Darauf folgten mehrere Monate Arbeit am Computer.

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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Aktion "Stoppt die Kermesbeere"

Interessierte sind am 29. Juni zum Mitmachen aufgerufen

In Oberreut hat sich eine bürgerschaftliche Initiative gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kermesbeere im Oberreuter Hardtwald einzudämmen. Die Kermesbeere ist eine invasive Pflanzenart aus Nordamerika. Sie breitet sich besonders in den Karlsruher Hardtwäldern aus und verdrängt einheimische Pflanzen. Die Initiative plant mit dem Forstamt und dem Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Bürgervereinen, Schulen und anderen örtlichen Vereinen für Samstag, 29. Juni, eine Aktion, bei der die oberirdischen Pflanzenteile der Kermesbeere abgeschnitten oder ausgerissen und die Wurzelrüben ausgegraben werden.

Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz Siedlerheim, Hohlohstraße 100, in Oberreut. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzumachen. Wer mithelfen möchte, sollte lange Hosen und feste Schuhe tragen und Arbeitshandschuhe mitbringen. Arbeitsgerät wird von Forstamt gestellt. Wer eine Astschere und Schubkarre hat, kann diese gerne mitbringen. Bürgermeisterin Bettina Lisbach unterstützt die Aktion und begrüßt als Umwelt- und Forstdezernentin die Teilnehmenden.





Verschiedenes 

Neue Slow Food Youth Leitung gewählt

Neue Slow Food Youth Leitung gewählt
Youth Leitung (c) Valentina Gritti

Bei ihrem Netzwerktreffen im Mai in Leipzig wählten die knapp 30 Wahlberechtigen von Slow Food Youth ihre neue Leitung. Das Team, bestehend aus vier Frauen und zwei Männern im Alter von 25 bis 33 Jahren, hat seine ehrenamtliche Arbeit jetzt aufgenommen und möchte aktiv dazu beitragen, eine Ernährungswende in Deutschland herbeizuführen. Dafür stehen kulinarische Protestaktionen, Ernährungsbildung, Netzwerken sowie die Leidenschaft für gute Lebensmittel auf ihrer Agenda.

Anna Messerschmidt, Janina Hielscher und Falko Kraft aus Münster, Lotta de Carlo aus Leipzig, Dennis Stern aus Bochum und Daniel Rögelein aus Augsburg sind die neue Leitung von Slow Food Youth Deutschland (SFY). Janina und Falko haben sich in dieser Rolle bereits im vergangenen Jahr engagiert. Ihren Weg zu Slow Food haben sie alle aus unterschiedlichen Gründen gefunden, etwa über die Regionalgruppen des Vereins oder die Teilnahme an einer Schnippeldisko. Die jungen Erwachsenen eint die Liebe zu guten Lebensmitteln, wobei diese nicht allen in die Wiege gelegt worden ist. Aufgewachsen sind manche von ihnen in Familien, in denen Herkunft und Qualität von Lebensmitteln eine wichtige Rolle spielten. Bei anderen kam das Mittagessen aus der Tüte und sie haben sich erst als junge Erwachsene dafür interessiert, welche Rolle unsere Ernährung im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang spielt.

Auch der Netzwerkgedanke motiviert die Mitglieder der Youth-Leitung für ihre Arbeit. „Wir treffen mit Menschen zusammen, die die gleichen Ziele haben, in Deutschland, in Europa, auf der ganzen Welt. Man fühlt sich miteinander verbunden und dadurch stärker und mutiger“, erklärt Lotta. Die 28-Jährige hat in Leipzig eine eigene regionale Youth-Gruppe gegründet. „Natürlich kommt manchmal das Gefühl der Verzagtheit auf, wenn die Nachrichten über den Status der Ökosysteme und den Verlust der Artenvielfalt auf uns einprasseln. Aber im Grunde weiß ich dann, jetzt muss ich erst recht etwas tun. Und bei Slow Food Youth bewegen wir im Kleinen etwas Konkretes. Wir haben ehrgeizige Ziele, gestalten mit und vermitteln Wissen, das hoffentlich zu Verhaltensänderungen führt“, schildert sie. Auch Daniel, hauswirtschaftlicher Leiter in einer Kindertagesstätte, liegt die praktische Ernährungsbildung am Herzen. Besonders für die nachwachsende Generation möchte er sie vorantreiben. „Für Kinder ist es wichtig, Pflanzen wachsen zu sehen, selbst mal einen Kräutertopf zu ziehen.“ Er sieht in seinem Engagement auch die Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger sieht SFY in der Verantwortung und Pflicht, die Basis für einen Lebensmittelgenuss zu schaffen, der die Grenzen unseres Planeten wahrt. Deshalb sind die Schnippeldiskos, Eat-Ins und Film-Festivals, die der Nachwuchs ehrenamtlich auf die Beine stellt, kulinarischer und politischer Protest zugleich. Großdemonstrationen wie die „Wir haben es satt!“-Demo, die jährlich in Berlin stattfindet, sollen den Druck auf die Politik erhöhen.

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