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Veranstaltungen 

Karlsruhe: Waldbaden im Hardtwald

Einführung mit Naturpädagogin am 14. September

Einen Schwimmanzug braucht man nicht, nur die Bereitschaft, die heilsame Wirkung des Waldes anzunehmen, um sich - zumindest für einige Stunden - vom stressigen Alltag zu erholen. Am Samstag, 14. September, bekommen Interessierte im stadtnahen Hardtwald von 14 bis 18 Uhr einen Einblick in das "Waldbaden", das in Japan schon lange unter der Bezeichnung "Shinrin Joku" bekannt ist.

Naturpädagogin Daniela Schneider bringt den Teilnehmenden die heilsame Wirkung des Waldbadens näher. Die Veranstaltung kostet 20 Euro und setzt eine Anmeldung bis zum 7. September bei der Waldpädagogik Karlsruhe voraus, entweder telefonisch unter 0721/133-7354 oder per E-Mail unter waldpaedago-gik@fa.karlsruhe.de. Dabei wird auch der Treffpunkt bekannt gegeben.

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Veranstaltungen 

Tag der Fische

Tag der Fische
Kleinboot am Strand © Valerie Ganio

Slow Food fordert tragfähige Lösungen für Dorsch und Hering in der Ostsee

Zum Tag der Fische am 22. August fordert Slow Food Deutschland von der Politik, die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Fischerei rechtzeitiger und konsequenter umzusetzen. Nur dann können Menschen auch künftig von Fischfang und -verarbeitung leben und Fisch als wertvolles Lebensmittel genießen. Am Aktionstag diskutiert der Verein am Beispiel der Ostsee mit Experten und Verbrauchern in Lübeck, wie ein tragfähiger Meeresschutz gelingen kann. Zum Abschluss wird es eine öffentlichkeitswirksame Fotoaktion geben, um politische Entscheidungsträger auf Bundes- und EU-Ebene zum Handeln aufzurufen.

Die Ostseefischerei hat bei der Beendigung der Überfischung in der EU über einige Jahre hinweg eine Vorreiterrolle gespielt. Nun aber ist die Situation einiger der wichtigsten Fischbestände in der Ostsee wissenschaftlichen Analysen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zufolge höchst kritisch. Zu den regionalen ‚Sorgenkindern‘ gehört der Dorsch, die wirtschaftlich wichtigste Zielart. Sein Bestand in der östlichen Ostsee verschlechtert sich seit vielen Jahren. Auch der Hering in der westlichen Ostsee ist weit von den EU-rechtlichen Nachhaltigkeitsmarken entfernt. Als Gründe nennt die Wissenschaft neben der übermäßigen Fischerei erhöhte Wassertemperaturen in Folge des Klimawandels und gebietsweise auftretenden Sauerstoffmangel, für den Einträge aus der Landwirtschaft mitverantwortlich sind. Ende Juli wurde für den Ostdorsch ein Fangverbot verhängt, auch für den Hering in der westlichen Ostsee wurde ein Fangstopp empfohlen.

Slow Food fordert die Entscheidungsträger in BMEL und BMU auf, konsequenter für nachhaltige Fischbestände in der Ostsee einzutreten. Dazu Nina Wolff, Fischereiexpertin und stellvertretende Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Um in der Ostsee Fischbestände in ökonomisch relevanten und ökologisch sinnvollen Größen zu erhalten, müssen in Berlin und Brüssel gleich mehrere Hebel umgelegt werden. Die unverzichtbare Grundlage bilden wissenschaftskonforme Fanggrenzen und -pausen, gemäß dem rechtlich bindenden Versprechen der EU, bis 2020 ausnahmslos alle Fischbestände nachhaltig zu bewirtschaften. Immer deutlicher zeigt sich aber auch, dass die hinlänglich bekannten Defizite in der Klima- und in der Agrarpolitik auch für die Fischbestände, Fischer und Fischgenießer schwerwiegende Folgen haben. Solche Versäumnisse sind aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht unverantwortlich und erfordern der Dringlichkeit entsprechend zügige Abhilfe“. Slow Food fordert langfristige Erholungspläne für Dorsch und Hering, ein Ende der Überdüngung der Ostsee infolge der industriellen Landwirtschaft sowie eine ambitionierte Klimastrategie der Bundesregierung bis September.

Den diesjährigen Tag der Fische nutzt der Verein, um die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren und lädt Lübecker am 22.8. ab 18:30 Uhr ins Europäisches Hansemuseum ein. Gemeinsam mit Experten diskutieren sie, wie das Management von maritimen Ökosystemen und Fischerei für Mensch, Tier und Umwelt sauber und fair gelingen kann und welchen Beitrag Verbraucher leisten können. Mit dabei sind Vertreter des Naturschutzbund Deutschland e.V., der Interessengemeinschaft InfoPortal „Fisch vom Kutter“, der Lighthouse Foundation und des Fischereischutzverband Schleswig-Holstein e.V. Im Anschluss bilden die Gäste eine Art Fischschwarm, um sich mit Plakaten von Dorsch und Hering zum Meeresschutz zu bekennen.

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Verschiedenes 

NABU-Insektensommer: Steinhummel und Ackerhummel am häufigsten beobachtet

Insekten profitieren von blütenreichen Gärten - Sommer der Wanderfalter - Weniger Wespen als 2018   

Berlin – Fluginsekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und Fliegen wurden beim NABU-Insektensommer 2019 am häufigsten beobachtet. Wie im Vorjahr ist die Steinhummel Spitzenreiterin bei der Zählung im Frühsommer und die Ackerhummel im Hochsommer. Gewinner dieses Sommers sind aber zwei Wanderfalter. Admiral und Distelfalter legten stark zu, so die Bilanz der großen NABU-Insektenzählung. An jedem zehnten Insektensommer-Beobachtungspunkt wurden Distelfalter beobachtet. Auch der schwarz-rot gezeichnete Admiral wurde deutlich häufiger gesichtet als im Vorjahr.

„Der häufigste Beobachtungsort ist wie auch im vergangenen Jahr der eigene Garten. Unsere Insektenzählung zeigt, dass Gärten inzwischen zu wichtigen Lebensräumen für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten geworden sind, weil sie hier noch Nahrungsquellen finden. Daher ist es umso wichtiger, dass Gartenbesitzer auf naturnahe Gärten mit heimischen Stauden und Kräutern setzen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der Insektensommer fand vom 31. Mai bis zum 9. Juni und vom 2. bis zum 11. August statt. Insgesamt nahmen mehr als 16.300 Insektenfans teil und gaben über 6.300 Meldungen ab.

Während Schmetterlinge im Frühsommer nicht unter den Top Ten vertreten waren, lagen im August vier Tagfalter auf den vorderen Plätzen. Neben dem Distelfalter auf Platz vier und dem Admiral auf Platz acht, konnte der Kleine Kohlweißling den dritten Platz beanspruchen, vor dem Kleinen Fuchs auf Platz sechs. Bei vielen Schmetterlingsarten hat wohl der extrem trockene Sommer 2018 zu einer Verknappung der Raupenfutterpflanzen geführt, so dass die Frühjahrsgeneration auf niedrigem Niveau startete, dann aber gute Bedingungen vorfand, was eine hohe Fortpflanzungsrate zur Folge hatte.

„Der Frühling kam in diesem Jahr mit Verspätung. Der Mai war insgesamt zu kühl, daher waren im Juni weniger Schmetterlinge als üblich zu beobachten. Dieser wetterbedingte Nachteil im Juni hat sich aber im Hochsommer wieder ausgeglichen“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Auch scheint es ein weniger gutes Jahr für Wespen zu sein als der vergangene Hitzesommer. Die Gemeine Wespe – eine typische Besucherin, wenn es Essen im Freien gibt – belegte im August 2018 Platz fünf. In diesem Jahr stehen Wespen auf Rang 12 und 16.

Während die Falter gegenüber dem Frühsommer aufgeholt haben, sah es bei Bienen und Hummeln bereits im Juni gut aus und dabei ist es geblieben. Die Blaue Holzbiene zum Beispiel breitet sich weiter in Deutschland aus, ihr kommt die trockenwarme Witterung zugute. Erdhummeln und Steinhummeln haben gegenüber 2018 deutlich zugelegt.

Insgesamt wurden mit 11,5 Arten je Beobachtungspunkt 20 Prozent mehr Insektenarten notiert als 2018 mit 9,5. Zu den Artengruppen, die häufiger als 2018 gezählt wurden, gehören auch Wanzen, Heuschrecken und Schwebfliegen. Ähnliche Werte wie 2018 haben Fliegen, Käfer, Ameisen und Libellen. Erfreulich ist das große Interesse an der NABU-App „Insektenwelt“, die über 204.000 Mal heruntergeladen wurde. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps erhältlich und bietet ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in beiden Zählräumen zusammen genommen 18.000 Menschen mit über 7.300 Beobachtungen.

Wenn Admiral und Distelfalter im Herbst wieder gen Süden ziehen, überwintern heimische Insekten in unterschiedlichen Stadien hierzulande.
„Ebenso wichtig wie das Insektenbuffet im Frühjahr und Sommer ist es, im Herbst Mut zu wilden Ecken zu beweisen. Dann bieten die vertrockneten Blüten, Stängel und Blätter Unterschlupf für viele Insektenarten, die als Raupe, Larve, Puppe oder Ei überwintern“, so Franzisi. Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Diese Tiergruppe ist stark gefährdet und am wenigsten erforscht. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31.Juli bis 9. August 2020 statt.

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Verschiedenes 

NABU: Erneut massives Amselsterben durch Usutu

NABU: Erneut massives Amselsterben durch Usutu
Mit dem Usutu-Virus infizierte Amsel (c) NABU/Michael Beusch

Tödliches Virus inzwischen in ganz Deutschland verbreitet/Kranke und tote Vögel melden

Berlin – Das massive Amselsterben des Hitzesommers 2018 wiederholt sich. Auch in diesem Jahr nimmt das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöste Vogelsterben im Laufe des Augusts an Fahrt auf. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Seit Jahresbeginn bis zum 12. August wurden dem NABU deutschlandweit bereits über 1.300 Verdachtsfälle gemeldet, die über 2.500 kranke oder tote Vögel betrafen. Beim bisher stärksten Auftreten der Usutu-Epidemie im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum lediglich 800 Meldungen.

Seit dem erstmaligen Auftreten dieses Vogelsterbens im Jahr 2011 breitet sich das von Stechmücken auf Vögel übertragene Usutu-Virus zunehmend in Deutschland aus. Waren in den ersten Jahren nur wärmebegünstigte Regionen entlang des Rheintals und am Untermain betroffen, konnte seit 2016 eine Ausbreitung über Nordrhein-Westfalen nach Norden und vor allem im Hitzejahr 2018 eine Ausbreitung in die nördlichen und östlichen Landesteile festgestellt werden. Im Sommer 2018 wurden erstmals Usutu-Infektionen für Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Bayern nachgewiesen. NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann: „Damit ist kein deutsches Bundesland mehr Usutu-frei. Nur aus höher gelegenen Mittelgebirgsregionen werden bisher noch keine toten Vögel gemeldet.“

Den Höhepunkt des Vogelsterbens erwarten Vogelkundler und Virologen in den kommenden Wochen, denn die meisten Usutu-Fälle treten im August und September auf. Im Jahr 2018 entfielen 93 Prozent der insgesamt fast 13.500 Meldungen auf diese beiden Monate. „Der trocken-heiße Sommer 2018 war offensichtlich günstig für die Ausbreitung des wärmebedürftigen Usutu-Virus, auch wenn die Zahl der Mücken als potentielle Überträger aufgrund der Trockenheit allgemein eher gering war“, so Dr. Renke Lühken vom Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin. 2019 ist genauso heiß, dabei aber deutlich feuchter und mückenreicher als das Vorjahr. Lühken: „Daher könnte die diesjährige Usutu-Saison noch stärker ausfallen.“

Alle im Labor eingesandten toten Vögel werden neben dem Usutu- auch auf das West-Nil-Virus getestet, das im vergangenen Jahr erstmals in Deutschland in Vögeln und Pferden nachgewiesen wurde. „Beide Viren können in seltenen Fällen auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen“, so Lühken.

Die Vogelschützer des NABU interessieren vor allem die Auswirkungen der neuen Vogelkrankheit auf die Bestände von Deutschlands häufigstem Vogel, der Amsel. Dazu vergleichen sie die Informationen über die Verbreitung des Virus mit den Ergebnissen der großen NABU-Gartenvogelzählung, der „Stunde der Gartenvögel“. Eine erste Auswertung hatte gezeigt, dass die Amselzahlen in von Usutu betroffenen Gebieten stärker zurückgegangen waren als im übrigen Deutschland. Bisher ist jedoch noch völlig unklar, ob sich betroffene Bestände wieder vollständig erholen können, dauerhaft reduziert bleiben oder gar immer weiter abnehmen werden.

Lachmann: „Leider kann man Usutu-Infektionen weder verhindern noch behandeln. Der NABU ruft daher alle Vogelfreunde dazu auf, zumindest dafür zu sorgen, dass Amseln und andere Gartenvögel in naturnahen Gärten gute Lebensbedingungen vorfinden, um die Verluste durch die neue Vogelkrankheit durch guten Bruterfolg wieder ausgleichen.“

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Veranstaltungen 

NABU und NuART vereinen Natur und Kunst auf dem PlanetArt-Festival

Internationale Kunstausstellung - Illustrative Weltreise zum Thema Natur- und Umweltschutz - Kulturelle Veranstaltungen und Thementage - 11.-21. September 2019 im Kühlhaus Berlin

Berlin - Mit einer Begegnung zwischen Mensch und Natur widmet sich das "PlanetArt - Festival of Nature" im September 2019 der Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten. Der NABU, NuART und das Kühlhaus Berlin laden auf eine interaktive Entdeckungsreise durch die Projektwelten des NABU und eine Ausstellung nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler ein. Neben den Ausstellungen wird auf dem Festival vom 11. bis 21. September 2019 im Kühlhaus Berlin ein vielfältiges Programm geboten.

Auf fünf Kontinenten engagiert sich der NABU in unterschiedlichsten Projekten für den Schutz von Natur und Umwelt. Bei PlanetArt nimmt der Naturschutzverband seine Besucher mit in seine "NABU-Welten". Die Reise führt von Europa, Kaukasus und Zentralasien über die Weltmeere, die größten und bedeutsamsten Ökosysteme unserer Erde, bis in die immergrünen Bergnebelwälder Äthiopiens. Der NABU stellt den aktuellen Zustand unseres Planeten dar und zeigt konkrete, praktische Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Probleme auf.

Über 40 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, darunter Äthiopien, Spanien, Russland, Norwegen, Kirgistan und Kuba, setzen sich in ihren Werken mit den brennenden ökologischen Fragen unserer Zeit auseinander. Auf sechs Stockwerken und insgesamt 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in einem denkmalgeschützten Industriebau im Zentrum Berlins interpretieren sie in vielfältigen Kunstwerken, wie einmalig, wunderschön, aber auch zerbrechlich die Natur unserer Erde ist. Teil der Ausstellung "About Nature - Natürlich Kunst" werden auch die Gewinner der über 300 Einsendungen des PlanetArtist-Kunstwettbewerbs sein, der im Vorfeld des Festivals stattfand. Hier waren Kreative aufgerufen, ihre Botschaft zum Thema "Kein Planet B" künstlerisch umzusetzen.

Neben den Ausstellungen erwartet den Besucher ein spannendes Festivalprogramm mit Thementagen, Mitmachevents, Lesungen und Konzerten. Am 11. September 2019 um 17:30 Uhr eröffnet eine Vernissage die Ausstellungen und gibt den Startschuss für das Festival.

Künstlerliste:
Milena Aguilar (D), Shaarbek Amankul (Kirgistan), Inna Artemova, Susanne Brodhage (D), Angela Bergling (CH), Chuha Chung (South Korea), Giampaolo di Cocco(I), Tahiche Diaz (Es), Lisa Endriss (D), Otgonbayar Ershuu (Mongolia), Claudia Fährenkemper (D), Mike Froidl (D), Stefanie Gendera (D), Henok Getachew (Äthiopien) Jens Heller (D), Ingrid Honneth (D), Velina Ivanova (Bul), Ole Tersløse Jensen (DK), Anastasia Khoroshilova, Matthias Koch(D), Ivan Kostolov (Bul), Korinna McRobert (Zypern), Almagul Menlibayeva (Kazakhstan), Gabor A. Nagy (Ungarn), Andrea Robbins/ Max Becher (USA), David Palacios (Simbabwe, Kuba), Bassirou Sarr (Senegal), Ute Schendel (CH), Claudius Schulze (D), Stefan Ssykor (D), Saule Suleimenova (Kazakhstan), Ishan Tanhka (India), Kathrin Tschirner (D), Aigerim Weimer Aigerim (D, Kazakhstan), Lise Wullf , Alexander Zakharov (Ru, USA)

Programm und weitere Informationen zum Festival online ...

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Verschiedenes 

NABU: Schöner gärtnern ohne Schotter

NABU: Schöner gärtnern ohne Schotter
Schottergarten / Foto: NABU/Iris Barthel

Tipps für einen pflegeleichten Garten mit Nutzen für Mensch und Natur

Berlin – Weil sich viele Hausbesitzer Arbeit ersparen wollen, entstehen immer mehr Schottergärten in Deutschland. Dabei bleibt leider die Natur auf der Strecke. Der NABU gibt Tipps, wie man seinen Vorgarten pflegeleicht und naturnah gestaltet, ohne ihn mit Schotter zuzuschütten.

„Gärten mit Schotterflächen sind aus Sicht des Naturschutzes äußerst bedenklich“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. „Anders als in echten Steingärten, die, wenn sie fachgerecht angelegt werden, vielen Insekten Nahrung bieten, finden sich in den modernen Schottergärten kaum noch Pflanzen. Diese Flächen bieten daher keine Lebensräume und Nahrung für Insekten oder Vögel. Wenn es überhaupt Pflanzen gibt, dann meist Kirschlorbeer und Thuja.“ Pollen, Nektar oder Samen, welche von Vögeln oder Insekten als Nahrung genutzt werden könnten, haben diese Pflanzen nicht. Die Böden sind zudem meist versiegelt, hier finden Amseln und Co. nicht einen einzigen Regenwurm.

Auch für Menschen sind Schottergärten nicht gut. Die Steine heizen sich stark auf, die Gärten fördern also die Erwärmung der Stadt. Allergene, Pollen und Schadstoffe aus der Luft werden nicht, wie bei grünen Gärten, durch das Laub gefiltert. Regenwasser kann durch die starke Bodenverdichtung nicht versickern und neues Grundwasser bilden. Einige Kommunen belasten daher Schotterflächen im Garten mit Gebühren für das abfließende Regenwasser. Pflegeleicht sind die Gärten auch nicht, da die Steine mit den Jahren vermoosen und Laub sowie Staub auf den Geröllflächen liegenbleiben. Der Schotter muss dann aufwendig gereinigt oder sogar ausgetauscht werden.

Wer sich wohlfühlen möchte, sollte auf eine naturnahe Bepflanzung setzen. Diese kann durchaus pflegeleicht sein. So unterdrücken Pflanzen, die den Boden bedecken und langsam wachsen, unerwünschte Wildkräuter und brauchen selbst kaum Pflege. Für trockene, sonnige Standorte eignen sich beispielsweise Polsterdost, Storchschnabel oder blaues Silbergras. Im Schatten gedeihen Haselwurz und Waldmeister als Bodendecker mit einem Fingerhut als Hingucker. Auch die Akelei fühlt sich im Schatten wohl. Wer den Garten noch mit Totholz ergänzt, hat schon viel für Insekten getan.

„In den nächsten Jahren werden sich immer mehr Menschen fragen, ob ihre Entscheidung für einen Schottergarten die richtige war, wenn die negativen Eigenschaften auffallen“, glaubt Rottleb. Inzwischen stemmen sich auch viele Kommunen gegen den Trend und ändern ihre Bauordnungen, um weitere Schottergärten zu verhindern. Wer einen Rückbau plant, sollte ein paar Punkte beachten.

Der Schotter muss nicht gleich komplett entsorgt werden. Als Haufen aufgeschichtet bildet er ein Lebensraum für Eidechsen und andere Tiere. Die Folie darunter muss allerdings entfernt und entsorgt werden. Der verdichtete Boden sollte mit Kompost versorgt werden, wenn er stark geschädigt ist. Dazu muss der Kompost gut in den Boden eingearbeitet werden. Eine weitere Methode zur schonenden Bodensanierung ist die Saat von Gründungung, wie Buchweizen. Dieser hat tiefe Wurzeln, lockert den Boden und versorgt ihn mit Nährstoffen. Nach dieser Behandlung können pflegeleichte Pflanzen einziehen und den Vorgarten auch für Insekten attraktiv machen.

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Veranstaltungen 

Symposium „Holz, Mensch, Baum“

am 19. September 2019 in Titisee

Themen Emissionen durch Holz und Holzwerkstoffe im Innenraum oder barrierefreies Bauen -

Titisee-Neustadt (mr). „Holz, Mensch, Raum“, so lautet der Titel eines Symposiums, das jetzt von der Holzkette Schwarzwald e.V. und dem Cluster proHolz Schwarzwald zusammen ausgerichtet wird. Während der eintägigen Veranstaltung am Donnerstag, 19. September 2019, ab 9.20 Uhr, im Kurhaus Titisee, vertiefen die Referenten aus Industrie und Forschung die Argumente für Holz. Vorgestellt werden unter anderem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Baubuche – einem einzigartigen und hochwertigen Buchenfurnierschichtholz - für tragende Anwendungen.

Für Aufmerksamkeit sorgt schon jetzt die Debatte über Emissionen durch Holz und Holzwerkstoffe im Innenraum. Auch darüber wird es einen Vortrag geben. Weitere Themen sind Barrierefreies Bauen mit Holz, das ebenfalls immer mehr Beachtung erhält sowie Ausführungen zum mehrgeschossigen Holzbau.

Anmeldungen werden online bitte bis 12. September 2019 unter www.pro-holzschwarzwald.com/de/eventanmeldung. Es wird eine Tagungspauschale in Höhe von 70,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer erhoben. Darin enthalten sind die Skripte der Vorträge per Mail und die Verpflegung während der Mittagspause.

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Verschiedenes 

Torfreie Erde

Lange Zeit wurde Torf abgebaut und für die Bodenverbesserung mit Blumenerde gemischt. Dabei wurden kaum die Folgen für die Natur und Umwelt hinterfragt. Durch den Torfabbau verschwanden somit weltweit viele Hochmoore und damit auch eine gewisse Artenvielfalt. Im Laufe der Zeit schärfte sich jedoch das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich des Naturschutzes. Der Torfabbau wurde vielerorts untersagt. Torf in Blumenerde jedoch blieb. Immer mehr Hobbygärtner setzen jedoch nun auch auf torffreie Erde – der Umwelt zuliebe.

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