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Verschiedenes 

Karlsruhe: Akteurinnen und Akteure gesucht

Faire Woche 2020 zu nachhaltigem Konsum und Produktion

Die Stadt Karlsruhe beteiligt sich in Kooperation mit dem Verein Eine Welt erneut am bundesweiten Aktionszeitraum "Faire Woche" vom 11. bis 25. September. Die Vorbereitungen laufen und erste Initiativen haben sich bereits gemeldet - weitere Anmeldungen sind bis 5. Mai willkommen.

Themenschwerpunkt "Nachhaltiger Konsum und Produktion"

Der Themenschwerpunkt lautet in diesem Jahr "Nachhaltiger Konsum und Produktion". Er zeigt auf, wie Fairer Handel Tausende vorbildlich agierender Erzeugergemeinschaften, Kommunen und Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern zusammenbringt und wie mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten sowohl die Lebensqualität der Produzenten verbessert als auch die Märkte zum Beispiel in Indien oder Südafrika gefördert werden können. Immer mehr Karlsruher Gruppen, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen setzen sich für die "Eine Welt Arbeit" ein und leisten mit ihren Initiativen einen Beitrag zur Förderung nachhaltigen Konsums und nachhaltiger Produktion in den Ländern des Globalen Südens.

Alle, die sich mit einer eigenen Aktion im verlängerten Zeitraum von Mitte September bis Ende Oktober an der Karlsruher Fairen Woche beteiligen wollen oder fair gehandelte Produkte im Angebot haben, sind herzlich eingeladen, ihre Themenangebote einzubringen. Ab sofort werden Anmeldungen für Aktionen und Veranstaltungen entgegen genommen, die den Fairen Handel beziehungsweise das Engagement für Menschenrechte und faire und nachhaltige Lebensbedingungen erlebbar machen.

Anmelden im Weltladen bis 5. Mai

Bis zum 5. Mai 2020 können sich Initiativen, Gruppen, Vereine, Schulen und kirchliche Einrichtungen in Karlsruhe sowie gastronomische Betriebe und Einzelhandelsgeschäfte, die sich mit ihrem Angebot im Programmheft präsentieren möchten, mit einer E-Mail an weltladen-ka@web.de anmelden.

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Verschiedenes 

Corona-Virus: Stadt Freiburg schließt den Mundenhof

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte macht die Stadt Freiburg ihren Mundenhof zu. Die Schließung gilt für alle Besucherinnen und Besucher, sie gilt ab sofort und bis auf Weiteres, und sie gilt auch für alle Spielplätze auf dem Gelände.

Besucher/innen werden an den Haupteingängen des weitgehend offenen Geländes mit Schildern an Absperrgittern und Bauzäunen darauf hingewiesen, dass der Mundenhof geschlossen ist. Grundlage dieses radikalen Schritts ist die gestrige Bundesverordnung, die bundesweit die Schließung von Freizeit- und Tierparks anordnet. Auch die Parkplätze sind durch Schranken geschlossen.

Die Stadt informiert auf www.freiburg.de über die Schließung.

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Verschiedenes 

NABU: Treibhausgasemissionen sinken zu langsam

Krüger: Weitere Klimaschutzmaßnahmen für Verkehr und Gebäude dringend nötig

Berlin, 16.03.2020 – Die Treibhausgasbilanz Deutschlands für das Jahr 2019 kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Unsere Treibhausgasemissionen sinken zu langsam. Wir sind noch immer nicht auf dem erforderlichen Pfad zur Erreichung der Klimaschutzziele. Zwar sanken die Emissionen in der Energiewirtschaft, weil deutlich weniger Kohlestrom, dafür aber mehr Strom aus Gas und erneuerbaren Energien, produziert wurde. Gleichzeitig steigen jedoch die Emissionen bei Verkehr und Gebäuden. Die wenigen für diese Sektoren beschlossenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus für den Klimaschutz: Der Ausbau der Elektromobilität und des Schienenverkehrs kommt zu schleppend voran. Ein wirkungsvolles Instrument wie das generelle Tempolimit wird von Verkehrsminister Scheuer blockiert. Wir brauchen zudem eine klare Strategie, wie der Gebäudebestand bis 2050 durchsaniert wird. Für Neubauten muss ab sofort ein Null-Emissions-Standard gelten. Und der Ausbau der erneuerbaren Energien muss Fahrt aufnehmen, wenn wir die Klimaziele in Sichtweite behalten wollen.“





Veranstaltungen 

KIDICAL MASS abgesagt

Keine Fahrrad-Demos am 21. /22.März in Deutschland und der Schweiz

Köln/Berlin/Verden 13. März 2020. Die jüngsten Entwicklungen zum Coronavirus haben die Organisatorinnen und Organisatoren der KIDICAL MASS dazu bewogen, das Aktionswochenende am 21. und 22. März 2020 vorerst abzusagen und zu verschieben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die KIDICAL MASS setzt sich mit ihren bunten Fahrraddemos für kinderfreundliche und lebenswerte Städte ein.

„Die Entscheidung, die KIDICAL MASS vorerst abzusagen, fällt uns alles andere als leicht“, sagt Simone Kraus vom Organisations-Team. „Aber wir stehen zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung für die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sorgen dafür, dass unsere Aktionen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung beitragen. “

„Unsere Forderungen für kinder- und fahrradfreundliche Städte bleiben unverändert bestehen“, sagt Mitorganisator Steffen Brückner. Das Bündnis wird daher in Kürze mit lokalen Petitionen zur Verkehrswende auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact starten.

Für das Aktionswochenende am 21. & 22. März 2020 waren mehr als 80 Fahrraddemos in über 70 Städten angekündigt (www.kinderaufsrad.org) Von Aachen bis Zürich sind neben fast allen größeren Städten auch Kreisstädte und ländliche Regionen bei der Initiative dabei. Die bundesweite Aktion wurde von der KIDICAL MASS KÖLN ins Leben gerufen. Sie wird von ADFC, Campact, Changing Cities, RADKOMM, VCD sowie mehr als 120 lokalen und regionalen Vereinen, Organisationen und Initiativen unterstützt und organisiert.

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Verschiedenes 

Karlsruher Förderprogramm "Lastenräder für Familien"

Weitere Familien erhalten positiven Bescheid
Rund 60.000 Euro für Interessenten auf der Warteliste

42 Familien hatten es beim Förderprogramm "Lastenräder für Karlsruher Familien" nur noch auf die Warteliste geschafft. Nun können sie sich doch noch auf einen positiven Bescheid aus dem Rathaus freuen. Denn die Stadtverwaltung wird für sie den ursprünglich mit insgesamt 200.000 gefüllten Fördertopf (plus 50.000 Euro ab 2023 für den Nachhaltigkeitsbonus) noch einmal auffüllen. Darüber hatte Bürgermeister Daniel Fluhrer am Donnerstag (12. März) den Planungsausschuss informiert. Die Mittel - rund 50.000 Euro in diesem Jahr sowie rund 10.000 Euro für den Nachhaltigkeitsbonus – werden durch Verschiebungen im Haushalt des Tiefbauamts zur Verfügung gestellt.

Für den Zuschuss von 1.200 Euro für ein E-Cargobike oder 800 Euro für ein muskelbetriebenes Lastenrad konnten Familien ab 1. November online Anträge einreichen, am 18. November war das Programm bereits erschöpft. Bis Ende der Antragsfrist (31. Januar) wuchs die Warteliste auf 42 Familien an. 37 davon möchten ein E-Lastenrad gefördert bekommen. Sieben Familien mit Kinderpass können den um 200 höheren Förderbetrag erhalten (in der ersten Förderrunde waren es 16 Familien). 20 werden voraussichtlich den Nachhaltigkeitsbonus von 500 Euro in Anspruch nehmen. Den bekommen diejenigen, die kein Auto haben oder dieses bis 2023 abschaffen.

Das Förderprogramm, das im Rahmen des IQ-Leitprojekts Fahrradstadt Karlsruhe aufgelegt wurde, kommt – wie von der Stadt erhofft – insbesondere Familien mit Kleinkindern zugute. Bei 146 antragstellenden Familien war das jüngste Kind unter sechs Jahre alt. Nun kommen weitere 38 Familien von der Warteliste dazu.

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Verschiedenes 

NABU: Saubere Energie braucht saubere Planung

Krüger: Länder müssen eigene Ausbauziele für Erneuerbare festlegen - Regionalplanung sorgt für mehr Rechtssicherheit

Berlin, 12.03.2020 – Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz fordert der NABU die Bundesländer auf, eigene Ausbauziele für erneuerbare Energien festzulegen sowie den Ausbaudeckel für Photovoltaik aufzuheben. Für den naturverträglichen und gesellschaftlich akzeptierten Windenergie-Ausbau fordert der NABU zudem eine Steuerung über regionale Planung. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Pro Jahr brauchen wir einen Netto-Windenergie-Zubau von vier Gigawatt, damit unserer Strom bis 2030 zu 65 Prozent erneuerbar wird. Da hilft es nichts, wenn die Länder reihum mit dem Finger aufeinander zeigen und die Verantwortung beim anderen abladen. Jedes Bundesland muss jetzt seinen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren beschließen. Und dabei auch klar und rechtssicher festlegen, welche Gebiete für Windenergie-Anlagen geeignet sind und welche nicht, etwa weil dort Dichtezentren bedrohter Arten liegen. Dazu ist in jedem Bundesland eine flächendeckende Regionalplanung notwendig. Mit ihr können Bürger frühzeitig beteiligt und der Natur- und Artenschutz sowie regionale Besonderheiten ausreichend berücksichtigt werden, um die akzeptiertesten und naturverträglichsten Standorte zu finden. Das gibt Rechtssicherheit für alle Seiten und beschleunigt die Genehmigungsprozesse. Eine gute Regionalplanung führt damit zu mehr Akzeptanz für die Windkraft als jede Scheinlösung in Form pauschaler Abstände zur Wohnbebauung.“

Eine flächendeckende Regionalplanung haben aktuell lediglich die Länder Hessen und Schleswig-Holstein sowie die östlichen Flächen-Bundesländer. In diesen sechs Ländern kommt es nachweislich zu weniger Konflikten mit dem Artenschutz, wie Auswertungen des NABU zeigen. Besonders viele Auseinandersetzungen entstanden hingegen in Nordrhein-Westfalen sowie Niedersachsen, wo der Ausbau der Windenergie bislang nicht über eine Regionalplanung gesteuert wird.

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Verschiedenes 

NABU: Offshore-Windparkbetreiber müssen Auswirkungen auf Vögel ernst nehmen

Krüger: Fünf Kilometer rund um Windparks gehen Lebensräume komplett verloren – Probleme nicht bagatellisieren

Berlin, 11.03.2020 – Die am heutigen Mittwoch veröffentlichte Studie des Bundesverbands der Windparkbetreiber Offshore (BWO) zu den Auswirkungen von Nordsee-Windparks auf geschützte Vögel aus der Familie der Seetaucher kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

„Die Studie ist ein recht durchsichtiger Versuch, die Auswirkungen von Offshore-Windparks auf geschützte Vögel zu bagatellisieren. Die Autoren führen selbst an, dass Pracht- und Sterntaucher Windparks in einem Radius von über zehn Kilometern meiden. Im Abstand von fünf Kilometern gehen die Lebensräume der Tiere sogar komplett verloren. Damit verknappen sich passende Lebensräume für beide Arten, mittel- bis langfristig sind Bestandseinbrüche zu erwarten. Trotz dieser Fakten attestiert die Studie sowohl Pracht- als auch Sterntaucher einen stabilen Bestand. Eine fragwürdige Aussage, denn seit Beginn des großflächigen Offshore-Ausbaus im Jahr 2012 gehen beide Arten zurück – je nach Studie und verwendetem Datensatz unterschiedlich stark. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass auch Basstölpel, Dreizehenmöwen und Trottellummen Windräder weiträumig meiden. Statt zu versuchen diese Probleme kleinzureden, sind Windpark-Betreiber und Politik in der Pflicht, tragfähige Lösungen für die naturverträgliche Windkraft auf See zu finden. Die Belastungsgrenzen der Lebensräume in Nord- und Ostsee müssen die Richtschnur dafür sein wie viele Windenergieanlagen gebaut werden können.“

Der Studie vorausgegangen ist eine kontrovers geführte Debatte zu Untersuchungsergebnissen des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) im Auftrag des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie vom März 2019. Diese zeigten, dass zahlreiche Vogelarten Windenergieanlagen weiträumig meiden, mit bis zu 16 Kilometern. Frühere Prognosen wurden damit um das Vier- bis Achtfache überschritten. Mit Blick auf diese massive Scheuchwirkung hat der NABU Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen den Windpark „Butendiek“ eingelegt. Durch die Windenergieanlagen werden rund zwei Drittel des vor Sylt liegenden Vogelschutzgebiets „Östliche Deutsche Bucht“ stark beeinträchtigt.

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Veranstaltungen 

Den Karlsruher Wald entdecken

Waldpädagogik startet ihr neues Jahresprogramm am 20. März

Im März startet das neue Programm der Waldpädagogik Karlsruhe. Es beginnt am Freitag, 20. März, mit einem Vortrag über Brasiliens Wälder. Luis Scheuermann, Biologe und Kenner Brasiliens führt bildmächtig in diese Schatzkammer der Artenvielfalt ein. Er zeigt aber auch, welchen Problemen die Wälder durch Abholzung ausgesetzt sind und welchen Einfluss die Vernichtung auf das Weltklima hat. Der Bildervortrag mit musikalischer Untermalung beginnt um 19 Uhr am Waldzentrum in der Linkenheimer Allee 10. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Spenden für den Referenten werden erbeten.

Am Samstag, 21. März, gibt es wahlweise drei Veranstaltungen: Von 9 bis 11 Uhr sind Erwachsene und Familien im Rahmen der Dreckweg-Wochen zu einer Plogging-Runde eingeladen. Auf unterschiedlich langen Strecken zwischen einem und sieben Kilometern sammeln sie im Wald Abfälle auf. Am Schluss gibt es ein kleines Fitnessfrühstück am Waldzentrum. Wegen des Frühstücks sind Anmeldungen erwünscht.

Nur noch wenige freie Plätze gibt es an diesem Tag für "Kreativ in der Holzwerkstatt – Salatbesteck schnitzen" von 10 bis 14 Uhr und den Workshop "Kleine Knospe – große Wirkung" von 14 bis 18 Uhr. Für diese beiden kostenpflichtigen Veranstaltungen sind Anmeldungen erforderlich.

Ausführliche Informationen zu diesen und allen anderen Veranstaltungen im Jahresprogramm finden sich auf der Internetseite online ...

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